horjam. Nr. 3. 9 Jahren. Er war eint feinen Eltern dadurch es oder das verboten. ourde er natürlich be lange, da waren seine er tat wieder etwas urde es auch in dem will. Frig. Er war ein gan Ber und stärker. Eines 6 des Dorfes, wo im mund Räuber fpielen. er aber feine Schular es ihm eine Mutter. it und er fann darüber Haus verlassen könn ch fertig werden. 60 Erde lag. Da hörte er Treppe hinaufstieg, um an aufgehängten Bä und einswet ( es war nämlich Gomelligst davon. Die an angefangen und von hinter einer dicken wo die andern Jun1. Leife schlich er nã , hinter einem kleinen ald und so durfte er Gendarm, da er nicht st hätte er sich lieber arbeiten dachte er keider Ferne am Waldist, zwei verdächtige 3 zwei von den Räu ärts. Gene hat.en Friz e Räuber mußten entuche kriechend, rutschkamen bald an den De sie die Räuber geverschwunden waren, m Baum zum andern einem Male erkannten eiligem Laufe ergriffen Beseges" rannten ihnen vom Erdboden verdoch hier keine unkonnten aber keine der aus dem Walde alme recht verdächtig sahen sie auch, daß war und daß gleidh hineinführten. Kurz Da aber die Halme wo die Räuber man über die wogenden war zu ihrem Unin der Nähe war, dem Kornfelde auf ar allgemein bekannt betrefen dürfe, sonst hatte in der Schule unsere beiden Freun hraken fte aber, als klichen Gendarm vor enken, und fo packte hm sie mit. Wie sehr doch wieder loslassen, tun es half alles k. Ach, was war das Leute sahen, wie der ch dem Sprizenhause, Näufe und Ratten ge Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 11. Jahrg. 3 alles Heulens und n ging er zu den El hnen, was vorgefallen über den Ungehorsam noch etwas trockenes mußten fie bis abends denken, daß ble Bei ie Eltern daheim wohl keln, erschien der Gen beiden heraus. 3itternd te fie zu ihren Eltern. getan haben, weiß ich wohl denken können. Politische Tagesschau. Die Tagesordnung der Reichstagssigung vom 19. januar, der ersten nach den Weihnachtsferien, enthält als einigen Punkt die Beratung des Reichsetats für 1928. In dem hochpolitischen Beleidigungsprozeß, des perrn v. Treskow gegen den Major Badice fällte das Landgericht das Urteil, das auf Freispruch lautete. Die Zentrumspartei des Saargebietes hat als Parole für die kommenden Wahlen den Spruch:„ Zurück zum Deutschen Reich" aufgestellt. Gestern wurde durch die erste diesjährige Kammer- und Se natssigung in Frankreich die parlamentarische Tätigkeit wieder aufgenommen. Amerika hat seinen internationalen Antikriegspakt der apanischen Regierung offiziell überreichen lassen. Man nimmt in, daß Japan, vielleicht mit einigen Vorbehalten, diesem Vertrage zustimmen wird. Die Sowjetregierung hat eine ganze Reihe, ca. 30 Oppositionsführer, nach Sibirien verbannt. U. a. Trotzki, Radek, Sinowjew und Rakowski. Um das Schulgeset. Berlin. Jm Reichstag traten gestern nachmittag die Parteiführer und Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien mit den Schulsachverständigen der Regierung zusammen und verjuchten, eine Formulierung zu finden, um die Schwierigkeiten für die weitere Beratung des Schulgesetentwurfs zu beseitigen. Es handelt sich um die Fragen der Erhaltung der Simultanschule und der Beaufsichtigung des Relionsunterrichtes, in welchen die Auffassungen der Regierungsparteien bekanntlich auseinandergehen. Der Verlauf der Verhandlungen läßt noch kein Urteil über das Ergebnis zu. Die Verhandlungen werden heute jortgesetzt werden. Die Länderkonferenz. Berlin. Das Reichskabinett beschäftigt sich dieser Tage mit der Tagesordnung der Länderkonferenz am 16. und 17. Januar. Ein interministerielles Komitee unter dem Vorsitz des Reichssparkommissars hat die Besprechungen vorberaten, das Kabinett wird positive Vorschläge machen und in Form von Richtlinien vor dem Zusammentritt den Regierungen der Einzelstaaten vorlegen. Das dürfte am Ende nächster Woche der Fall sein. Ein päpstliches Rundschreiben. Da die Vereinheitlichungsbestrebungen der Politik auch auf die Religion, unter Gleichsetzung aller Bekenntnisse, überzugreifen drohten, fühlt der Papst sich veranlaßt, dagegen Stellung zu nehmen. Sein Rundschreiben widerlegt u. a. verschiedene von Nichtkatholiken für ihre Vereinigungsbestrebungen geltend gemachten Argumente. Es legt ihre Auffassung von der wahren Einheit der Kirche dar und betont, diese Einheit könne nur gefördert werden, indem für die Rückkehr der Abtrünnigen zur römischen Kirche, der einzigen und wahren Kirche Christi, die sie schmählich verlassen hätten, gesorgt werde, und indem die Nichtkatholiken überhaupt dahin gebracht würden, sich dem römischen Priester, dem Stellvertreter des Heilands, zu unterwerfen. Zum Schluß wird der Wunsch ausgesprochen, daß alle, die in Jrr= Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. Mr. Mittwoch, den 11. Januar 1928 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt, für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 4 Verwaltung einst und jetzt. Der Preußische Landtag nahm am Montag in seinen Ausschüssen die Arbeit wieder auf. Der Hauptausschuß begann am Nachmittag die Etatsberatung. Im nachfolgenden geben wir einige Ziffern wieder, die gerade im Zusammenhang mit den Etatsverhandlungen in PreuBen nicht ohne Interesse sind. Obwohl nach Angaben des preußischen Finanzministers das Jahr 1927 mit einem schätzungsweisen Fehlbetrag von 62 Millionen RM. abschließt und für das Jahr 1928 ein Fehlbetrag von 84 Millionen RM. zu erwarten ist, insgesamt ein Defizit von rund 150 Millionen RM. vorliegt, glaubte er, den Etat ausbalancieren zu können, da die finanziellen Grundlagen der preußischen Staatswirtschaft durchaus fest und gesund sein sollen. Ohne grundlegende Systemänderung der heutigen Finanzund Steuerpolitik, sowie der Ausgabenwirtschaft wird dieses dem Minister nicht gelingen. Früher hat sich die Ausgabenwirtschaft danach gerichtet, was der Staat hatte, heute wird das ausgegeben, was der Staat zu brauchen glaubt. Auf die Leistungsmöglichkeit des Volkes und der Wirtschaft wird dabei feine Rücksicht genommen. Daher die Forderung: Keine Ausgabe ohne Dedung! Bei den Kommunen muß wieder in der Personalpolitik die alte Sparsamkeit von früher durchgeführt werden. Alt- Berlin z. B. hatte in der Vorkriegszeit einen Oberbürgermeister, einen Bürgermeister, 12 Stadträte und mehrere tausend Bürger, die ehrenamtlich für die Vaterstadt ihre Arbeitskraft hergaben. Diese Einrichtung ist heute im Parteiinteresse beseitigt. Heute hat die Altstadt Berlin neoen dem Oberbürgermeister und dem Bürgermeister noch 6 Bezirksbürgermeister und statt 12 Stadträten deren 68. Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Ganzen! Es ist daher kein Wunder, wenn die Etats von Jahr zu Jahr in ihren Ausgaben ungeheuer anwachsen und die steuerliche Belastung der Wirtschaft bereits bis zum Unerträglichen gestiegen ist. Die Steuern für Reich, Länder und Gemeinden betrugen im Jahre 1913: 3,8 Milliarden Mark, im Jahre 1925: 11 Milliarden RM., im Jahre 1927: 13,7 Milliarden RM. Die sozialen Lasten Krankenkasse, Reichsversicherung, Invalidenversicherungen usw. 1913: 1300 Millionen Mark, 1925: 2900 Millionen RM., 1927 nicht ganz 5 Milliarden RM. Das sind zu= sammen: 1913: 5,14 Milliarden Mark, 1927: 18.7 Milliarden RM. Ungefähr das Vierfache von dem also, was vor dem Kriege gezahlt wurde! Vor dem Kriege wurde beispielsweise für eine Hausangestellte für die Klebemarke wöchentlich 20 Pfg., für die Krankenversicherung in Berlin auf das ganze Jahr 9 M gezahlt. Heute zahlt man statt 20 Pfg. 1,20 RM. Klebemarke und 9 v. H. vom Monatseinkommen an Krankenkassen beitrag. Ist da nicht die Frage berechtigt, ob der Sozialversicherte heute tatsächlich viermal soviele soziale Wohltaten als im Jahre 1913 empfängt?! beiträgen von rund 5 Milliarden sind das insgesamt 22,2 Milliarden gegenüber 5,14 Milliarden in der Vorkriegszeit, d. H. also mehr als das Vierfache im Vergleich zu 1913 bei damals glänzender Wirtschaft und 70 Millionen Einwohnern gegenüber heute im verarmten Deutschland mit nur 60 Millionen Einwohnern. Auf ein Einkommen von tausend Mark entfielen im Jahre 1913 an steuerlicher Belastung 73 Mark gegenüber heute 370 RM. Diese Zahl steigt noch um ein Bedeutendes unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Einkommen bis tausend Mark heute steuerfrei sind, so daß sich also die Gesamtbelastung für die Wirtschaft auf mindestens 450 Mark für je tausend Mark Einkommen beläuft. Nach einer Statistik entfallen auf 40 000 Krankenkassenärzte 27 000 Krankenkassenbeamte, d. h. auf je 1½ Aerzte kommt 1 Beamter. Neben dieser schweren Belastung durch Steuern und Abgaben hat die Wirtschaft noch die schwerste Konkurrenz durch die Beteiligung der öffentlichen Hand an der Privatwirtschaft zu tragen. Dazu kommen die Beamtenwirtschaftsbetriebe und Konsumgenossenschaften, die dem gewerblichen Mittelstand schwersten Schaden zufügen. Es werden dadurch gerade diejenigen Volkskreise betroffen, aus deren Arbeitsertrag mit in erster Linie die Mittel fließen, um die Existenzsicherheit des Berufsbeamtentums zu gewährleisten. Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen ist es nicht verwunderlich, wenn nach der amtlichen Erhebung vom Oktober d. Js. von einem Steuersoll von 7750 Millionen 611 Millionen Mark Steuern nicht bezahlt wurden. Diese Summe spricht eine deutliche Sprache! Nicht durch Erhöhung der Löhne und Gehälter und damit der Ausgaben, sondern durch eine andere und gleichmäßigere Verteilung der Lasten und Abgaben auf alle Schultern, Steuerabbau durch Verwaltungsreform und damit Senkung der Preise für die täglichen Bedarfswaren kann die Kaufkraft und Lebenshaltung gehoben und die Ertragsfähigkeit der Wirtschaft wieder hergestellt werden. Um aber die Senkung der Steuern und damit den Preisabbau durchzuführen, ist in erster Linie ein rücksichtsloser Abbau des aufgeblähten Verwaltungsapparates notwendig, sowohl in Reich, Land als auch in den Gemeinden. Die überflüssigen Dienststellen, die überflüssigen Ministerien müssen abgebaut, bezw. zusammengelegt werden. Höhere Gehälter bieten feine Vorteile, wenn gleichzeitig nicht die Lebenshaltungsfosten herabgesetzt werden. Hier sollte der Hebel angesetzt werden. Verbilligung der Warenproduktion durch Steuersenkung ist die erste Voraussetzung für das Aufleben unserer Wirtschaft. Es ist wirklich bedauerlich, daß die Deffentlichkeit erst Verständnis für diese Dinge fand und auch das Parlament drejen Vorgängen erst Beachtung schenkte, nachdem der Reparationsagent Parker Gilbert also ein Ausländer die deutsche Oeffentlichkeit auf diese Fehler der deutschen Finanzwirtschaft aufmerksam gemacht hatte. Die warnende Stimme des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht, der in gleichem Sinne wie der Reparationsagent sich Aber die Ausgaben werden im Jahre 1928 weitersteigen. I zu den Fehlern vor allen Dingen der kommunalen Finanzpolitik Für die Durchführung der Besoldungsordnung sind insgesamt, also nicht in Preußen allein, etwa 1,5 Milliarden erforderlich, für die Liquidationsschäden etwa 400 Millionen, für die Daweslasten 1928: 400 Millionen, 1929: 750 Millionen, für die Rentnerfürsorge 400 Millionen. An neuen Lasten kommen also für 1928 weitere 3,5 Milliarden hinzu. Zusammen mit den SozialHandwerk und Gewerbe veranstalten lehren befangen sind, endlich in die Arme des Nachfolgers Betri im Rheingau eine Mittelstandsfundgebung. zurückkehren. Frankreich schweigt beklommen. Die Erörterungen über den französisch- amerikanischen Patt ist aus den Pariser Zeitungen verschwunden, nachdem man wochenlang versichert hatte, der Abschluß des Paktes wäre eine Notwendigkeit für Frankreich. Man erzählt sich in Paris, Briand hätte sich geäußert, das Kind, das er den Amerikanern gesandt habe, sei nicht mehr wieder zu erkennen, jetzt habe er nurmehr den einen Wunsch, die Amerikaner möchten ihn in Frieden lassen. den Wahlen in Bolen. Königshütte. Der Primus von Polen, der Kardinal Hlond, hat dem Domherrn Klinke- Posen verboten, zum polnischen Sejm weiter zu kandidieren. Hoffentlich ist dieses Verbot des geistlichen Oberhirten gegen den deutschen Priester auch an die übrige, polnische Geistlichkeit ergangen. Bekannt ist darüber noch nichts. kam noch eine böse keine Schularbeiten ger. machen. Endlich war en Herzen schlichen fie O zuvor auch von dem getan hatten. Sie be It so viel, weil er auhatte. Frig hatte d geEltern und dem Lehrer nie wieder ungehorsam esmal ihr Bersprechen ehorsam führen kann. henden Vorbild, dann b, was die Hauptfa.he einen Rummer, Klein in Gießen. 14 Million Unkosten 1070 Bände von Akten. Heute ist ein Jahr seit dem Beginn der Hauptverhandlung im Barmat- Prozeß abgelaufen. Bisher ist an 157 Tagen verhandelt worden. Die Akten sind bis jetzt auf 70 Hauptbände und 1000 Nebenbände angeschwollen. Die Anklage allein umfaßt 648 Druckseiten. Bisher sind 59 schriftliche Gutachten der Sachvertändigen erstattet worden. Die Protokolle der Hauptverhandlung cllein füllen 7 Attenbände mit 2800 Seiten. Die Kosten des nunachr stark drei Jahre dauernden Strafverfahr ns, also einschließlich des staatsanwaltschaftlichen Ettelun verfahrens, der Boruntersuchung und der bisherigen Hauptverhandlung betragen etwa 230 000 RM. Eltville. Zu der von dem Kreisverband für Handwerk und Gewerbe im Rheingau veranstalteten Mittelstandskundgebung waren Landtagsabgeordneter Kniest- Kassel und Reichstagsabgeordneter Nientimp: Bochum als Referenten erschienen. Abg. Kniest bezeichnete den Aufschwung des vergangenen Jahres als eine Scheinblüte. Deutschland lebe auf Kosten Amerikas. Es wäre notwendiger, daß wir uns in den täglichen Bedürfnissen etwas einschränkten und nicht seidene, sondern deutsche wollene Strümpfe tragen würden. Schachts Mahnungen seien nicht unberechtigt. Anleihen sollten nur zu werbenden Zweden verwandt werden. Der Mittelstand müsse sich mehr auf sich selbst und weniger auf Staatsbeihilfen stützen. Dank der Mitarbeit aller Fraktionen sei der Steuersaz herabgesetzt worden; am niedrigsten sei er in Preußen. Städtische Regiebetriebe seien zu unterbinden, weil sie eine Schädigung des Handwerks und Mittelstandes bedeuten. In dasselbe Kapitel gehörten auch die Beamtenwarenhäuser und Konsumvereine. Das Städtebau- Gesez bringe eine Bevormundung des freien Mannes. Reichstagsabgeordneter Nientimp verlangte in seiner Rede Rationalisierung auch in den Verwaltungen. Ein Telefongespräch solle ein Aktenbündel erse= zen. Das deutsche kulturelle Leben müsse gefördert, die ameritanische Schablonisierung vermieden werden. Das Sittengesetz müsse wieder zur Geltung kommen, auch in der Unterstützung der Erwerbs- und Arbeitslosen. Die Arbeitskraft des Einzelnen sei zu schützen. Hessische landwirtschaftliche Woche 1928. Darmstadt. Gestern begann hier die Hessische landwirtschaftliche Woche, die, aus einem Vortragskurs der Landwirtschaftskammer und einer Reihe von Veranstaltungen der landwirtschaftlichen Organisationen und politischen Parteien besteht. Zu geäußert hatte, wurde nicht nur überhört, sondern Dr. Schacht wurde in der Presse wegen seiner Aeußerungen obendrein von seinen eigenen Landsleuten angegriffen. Hoffentlich raffen sich die Parlamente jetzt zu einer durchgreifenden Systemänderung in der Finanzwirtschaft auf, damit endlich einmal gesunde Grundlagen für die deutsche Wirtschaftspolitik geschaffen werden. der Tagung sind zahlreiche Vertreter entsandt. In der Begrüs= sungsansprache gab der Präsident der Landwirtschaftskammer Hensel, einen Rückblick auf das vergangene Jahr, das er ein Katastrophenjahr nannte. Gutsbesitzer Deicke aus Pommern, legte sodann in einem Vortrag dar, daß die deutschen Landwirte sich die Erfahrungen der amerikanischen Landwirte zu eigen machen müßten und ihre Viehzucht nicht mehr auf Farbe und Form, sondern ausschließlich auf möglichst hohe Milchleistungen einstellen müßten. Prof. Dr. Honcamp( Rostock) sprach darauf über die rationelle Fütterung der Kühe. In der nachmittags stattfinden Landbundstagung sprach Landtagsabgeordneter Glaser- Nordheim, der Sparsamkeit im hes= sischen Staatshaushalt verlangte und, wie in Hessen, Ausstellung eigner Landbundlisten für die Wahlen in den deutschen Parlamenten empfahl. Es wurde eine Entschließung angenommen, in der es u. a. heißt:„ Die Grundlage des Staates muß ins Wanken geraten, wenn der Bauernstand und die Landwirtschaft nach und nach zugrunde gehen. Um dieses Unheil von Deutschland abzuwenden fordern wir Regierungen und Parlamente auf, Mittel und Wege zu suchen, die den Untergang der Landwirtschaft aufzuhalten vermögen." Zur Belebung der Bauwirtschaft im Jahre 1928 hat der hessische Fianzminister die gleichen steuerlichen Begünsti= gungen wie in den Vorjahren zugelassen. Danach bleiben Wohnungsneubauten, die im Kalenderjahre 1928 begonnen werden, für das z. 3. der Fertigstellung laufende und für die nächstfolgenden fünf Rechnungsjahre auf Antrag grundsteuerfrei; ent= sprechendes gilt für den verhältnismäßigen Teil der Grundsteuer von solchen Neubauten, die nur zum Teil Wohnzwecken dienen. Ein Bau gilt in diesem Sinne als begonnen, wenn mit der Aufführung des Mauerwerks angefangen wurde. Das bebaute Grundstück wird während der Dauer der Steuerfreiheit des Neubaues zur Grundsteuer so herangezogen, als ob es unbebant geblieben wäre. Di 2 Mittwoch, den 11. Januar 1928. Lokales. Vom Hannes Schlau und Willi Fir. Aber, nu sag Du mal, wovon soll mann denn jetzt überhaupt noch reden... als von Trubel, Rummel und Festen!? Du hast ganz recht, es ist ganz schlimm, und das ist in ganz Deutschland so. Was nutzt das, wenn wir uns dagegen sträuben, dann gehen'se eben ohne uns zum Vergnügen. Aber weißt Du, worüber ich mich gefreut habe? Ueber die Einmütigkeit, mit der Gießens Bevölkerung den Bluff„ Die bunte Stadt" dort oben in der Volfshalle abgelehnt hat. Ja, Hannes, da erzähl' mir man ein bißchen mehr davon. Ich weiß eigentlich gar nicht so recht, was los ist. Haha, das nimmt nicht Wunder, das war eben der Trick des Frankfurter Unternehmers, nur tropfenweise rückte er mit seinem Vorhaben heraus, wollte Spannung erzeugen, Neugierde schaf= fen und dann mit Gießens Geld und seiner ,, bunten Stadt" weiterfahren... Er wird ja jetzt wohl ohne Geld fahren, wenigstens ohne Gießens Geld... Ich hab's ja gleich gewußt, daß da nicht viel hintersteckt, der Mann wollte sogar von mir, ich sollte für ihn Reklame machen... hab' dankend abgelehnt, mit desto reinerem Gewissen kann ich heute auf ihn schimpfen. Na, Hannes, was hat er Dir denn getan? Willi, komm, sei Du ruhig, Du bist pensionierter Beamter. Steh' Du wie ich im Geschäftsleben, dann wirst Du merken, welchen Abbruch ein von Erfolg gewesener Trubel auswärtiger Unternehmer dem Gießener Geschäftsmann tut. Geld ist knapp. Jeder Groschen, der dort hinaufgetragen wor= den wäre, hätte als Außenstand in unseren Büchern gestanden. Ja, aber Hannes, dann brauchst Du doch jetzt erst recht nicht zu schimpfen. Das So, meinst Du? Wenn es mich auch beruhigt, daß das verhindert ist, so ist die Stadt Gießen doch ein wenig blamiert. In Marburg, in Butzbach, selbst in Darmstadt, also im ganzen Hessenland, war die Reklame der„ Bunten Stadt Gießens" hingelaufen. Welch' ein Wih, kommen am Montag Abend einige Automobile aus Marburg, mit langem Gesicht konnten sie abziehen... es war nichts los... El Rahly, der deutschgeborene Indier, war ausgerissen, schläft jetzt schon in Frankfurt im Schuhmanntheater seinen langen Schlaf... Und über Gießen lacht man. Wer trägt nun die Schuld daran, daß hier Geprellte herumlaufen, daß man von Schildbürgerstreichen in Gießen spricht? Ja, Willi, nun will ich ganz offen und offiziell reden: Die Schuld daran hat der städtisch subventionierte Volkshallenverein, der anstatt die 900 RM. Miete und die jetzigen Schimpfereien einzustecken, vorher die Solidität eines derartigen Festes prüfen mußte. Ich meine, ein solcher Verein hat es nicht nötig, seine Räume jedem Beliebigen zu vermieten. Bedenke außerdem die jetzige Geschäftslage und die Fülle der Vereinsfestlichkeiten... Solchem Rummel durfte dort oben schon von vornherein keine Aussicht geboten werden. Du hast Recht, Hannes, aber hinterher hilft das wenig. Ich bin schon zufrieden, wenn die, die es angeht, eine Lehre daraus ziehen. Uebrigens noch eins... schimpfe ja nicht gerne, aber was zuviel ist, ist zuviel. Was hast Du denn nun schon wieder Hannes? Hör, Willi, eine Frage: Kann ein deutscher Musiker das Schlagzeug einer Tanzkapelle bedienen? Guck nicht so dumm! Also, er kann's, nicht wahr? Ja, man sollt's glauben. Irrtum, lieber Freund, die Neger können das besser. Hier in Gießen wirst Du es in der Fastnachtszeit feststellen dürfen. Während in Deutschland noch so viele gute Musiker stempeln gehen können, kann Jim Malabar oder Bob seinem Negerfrauchen an den Aequator schreiben: Schick' alle Freunde naa) Grüner Rasen Blaue Wellen. Roman von Otto von Gottberg. 20. Fortsetzung. ,, Gießener Zeitung" Gießen... nach Deutschland... Masse Geld... oh, fein.. Masse Geld zu verdienen. Bob tann Frauchen kaufen' ne schöne Kette von Perlen Haha, Hannes, Du bist zu komisch, aber rordammt, Du hast auch damit wieder Recht. Wenn Du's nur einsiehst, alter Freund. Hoffentlich bist Du nicht der Einzige, der das tut. Ich käme mir ansonsten ganz verlassen vor. Komm, Hannes, gehen wir noch' nen Schoppen trinken. * Vermißt wird seit dem 6. Januar 1928 der am 12. August 1898 zu Frankfurt a. M. geborene Bäcker Friedrich Kohl, wohnhaft in Gießen, Neuenweg Nr. 28. Er hat seine Wohnung verlassen, um sich nach Heuchelheim zu begeben, um dort eine Schneiderrechnung zu bezahlen, ist jedoch dort nicht eingetroffen. Ueber seinen Verbleib ist inzwischen noch nichts bekannt geworden. Kohl ist etwa 1,70 Meter groß, von schmaler Statur, hat dunkles Haar, englisch gestutzten Schnurrbart, trug gestreifte Hose, schwarzen Rock und Weste, grauen Hut und schwarzen Mantel, schwarze Schuhe und weiße Unterwäsche. Derselbe führt eine schwarzlederne Brieftasche( Briefmappe) mit 20 RM. und Papiere auf seinen Namen lautend bei sich. Sachdienliche Mitteilung über den Verbleib des Kohl nimmt die Kriminalpolizei Gießen entgegen. Sie stemmten die Siangen gegen die Mau'r und warfen sich mit den Schultern gegen die beren Enden Das Scher en ihrer Kameraden am Ufer verstummte. Die drüben warfen die Haltetaue von U- 444 auf Deck. Der Steuermann überwachte das Verstauen. Es ging wohl nicht schnell genug, denn Drewitz hörte ihn wie im Unheilsahnen wettern: hr fangt mal wieder jut an. Die Fuhre wird schon schief jehn!" Das Boot schwang vom Ufer und glitt in den Kanal. Zweimal trillerte der Kommandant furz: Manöver beendet!" Die Leute an Deck waren frei, doch alle blieben oben. Auf der leicht schwankenden schwachen Stahlplatte unter ihren Füßen standen * Das Verzeichnis über die im Monat Dezember 1927 gefundenen bezw. abgelieferten Gegenstände kann beim Polizeiamt( Fundbüro) eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb 2 Mona ten geltend zu machen. * Straßensperre. Wegen Vornahme von Gleisbauarbeiten wird der Weg an der Margaretenhütte zwischen Reiffeisenlager und Wirtschaft Sänger vom 10. Januar bis auf weiteres gesperrt. Nr. Mittwoch, den 11. Ja Aus Rah und Fern. Aus Oberhessen. Die Maul- und Klauenseuche hat weite um sich gegriffen und herrscht jetzt in den Orten Dorheim Nieder- Eschbach, Harheim, Vilbel und Ossenheim in der We terau. Dieser Tage wurde sie auch in dem Dorfe Arnshai bei Alsfeld festgestellt. Die Seuche hat bereits an den Vich beständen erheblichen Schaden angerichtet. VfB. Gießen Schade, daß sich der ரு mögen, auf der anderen G Bad Nauheim. Zur Förderung des Bad Nauheimer Frem Zustand befand, daß die zu denverkehrs hat die hiesige Verkehrskommission verschiedene Ne schaften sich nicht beide aus erungen für die kommende Saison besprochen. So trägt man si furts furzes Trippelspiel beschäftigt sich ferner mit der Frage eine künstlichen Eisbahr erreichten, sondern vorher ren Kurorten, sollen übrigens hier an einigen Zufahrtsstraße eine große Lüde auf, jond mit der Absicht, Sonderzüge nach Bad Nauheim zu leiten. Ma Auch die Festplatfrage wurde wieder aufgerollt. Wie in ande Schilder für Auto- und Motorradfahrer angebracht werden, di an den Charakter Bad Nauheims als Heilbad erinnern. Schotten. Vor über zwei Jahren wurde die Staffelsch Papierfabrik in Unterschmitten unter dem Druck der damalige Wirtschaftsnot stillgelegt. Wie von zuverlässiger Seite nunmeh mitgeteilt wird, soll der Betrieb des großen Unternehmens, da Ebenso wies auch die, Auff dejtens 8 am verkehrten ein klägliches Bild im A gung. Hinzu kommt, daß ausgezeichnetes Sprinterm Boden des Waldsportplates pen und massiven Angriffe fen Frankfurter dadurch au etwas zu hart. In der zw zahlreichen Arbeitern lohnenden Verdienst bieten kann, im tom such war das Spielsystem menden Frühjahr wieder eröffnet werden. Lauterbach. Seit einigen Monaten werden in den verschie Beobachtung machen, daß d denen Orten unseres Kreises bis in das Schlitzer Land hinein ausgabt hatte und dem Te auch in räumlich weit auseinanderliegenden Gemeinden, leich Resultat von 9: 1 zum D tere Fälle von Typhuserkrankungen, sogen. Paratyphus, feſtge wurden ab und zu von der stellt, deren Ursache bisher noch nicht zu ermitteln war. In mann und dem Mittelstü die Verteidig Bisher ist der Verlauf der Krankheitsfälle gutartig geweſen. 3 Läufern des Gegners ſo ſta Besorgnissen liegt bis heute kein Grund vor. feinem befreienden Schlag * 6% Heſſiſche Braunkohlen- Roggenanleihe. Bei Verwen- Weglar. Dieſer Lage wurden von der Stadtverwaltung de anichen fonts. Debeno me dung der Anleihebedingungen für die 6% Hessische BraunkohlenRoggenanleihe hat die Hessische Staatsschuldenverwaltung die am 1. Februar 1928 fälligen Zinsen, unter Zugrundelegung der Durchschnittspreise für eine Tonne gesiebte Förderkohle und einen Zentner Roggen in den Monaten Oktober 1926 bis einschl. März 1927, auf 0,47 RM. nach Abzug der Kapitalertragssteuer für eine Einheit festgesetzt. Da die Schuldverschreibungen der Anleihe auf ¼, ½, 1, 2 und 5 Einheiten lauten, so entfallen auf den jetzt fällig werdenden Zinsschein 5 Beträge von 0,12 RM., 0,24 RM., 0,47 RM., 0,94 RM. und 2,35 RM. * In der Stadt kursieren Gerüchte über Massenkündigungen am hiesigen Stadttheater. Diese entsprechen nicht den Tatsachen. Eine ganze Reihe von Darstellern scheiden freiwillig aus, um sich z. T. zur Ruhe zu setzen, z. T. zu verändern. Kontrakterneuerungen kommen aus anderen Gründen nur in zwei Fällen nicht in Frage. Bildfunk.... Wie lange wird es noch dauern, bis in jedem Heim/ wie heute ein Radio- Empfänger/ auch der Bildfunk- Apparat fteht, der durch drahtlofe Bild- Übertragung erft die technische Vollendung des Rundfunks bringt? Uber alle Fortfchritte auf diefem Gebiet wie auch über viele andere intereffante Dinge erzählt( jedem verftändlich) die größte Funkzeitfchrift Der Deutsche Rundfunk, der überdies allwöchentlich fämtliche ausführlichen Programme aller in- und ausländifchen Sender bringt Einzelheft 50 Pf. Monatsbezug RM 2.- Man beſtellt am beften beim Poftamt oder bei einer Buchhandlung. Probeheft gern umfonft vom Verlag, Berlin N 24 chef und lief auf Gegenkurs näher. Das Bugwasser des Torpedobootes sprite an den Turm von U- 444, während ein Maat einen Postbeutel an Deck wars. Vom U- Boot flog ein Sad mit den letzten Unterschriften und Kartengrüßen zurück. Die Offiziere auf beiden Brücken standen ernst und steif mit den Händen an den Mützen. Drei Hurras rief die Mannschaft des Torp bootes, das bald farblos wie ein Schatten durch graues Sprühen flog. Hiedrings bunte Flaggen winften noch: ,, Glückliche Reise!" Winken Sie Gehorsamsten Dank! zurück!" sagte Drewitz und drehte sich zu Drießner.„ Auf die Ansteuerungstonne zuhalten!" Dort legte er sich auf Position hinter den Geleitbooten, die U- 444 durch die Minenfelder führen sollten, und ging von der Brücke durch Turm und Zentrale in seine Kammer. hie meer firdis, qufredst, ſeif, ernſt und ſtill. Ihre großen runden Augen suchten Kameraden an die im Sprühen schon fern, fast unwahr oder unwirklich erschienen. Auch sie starrten ohne sich zu rühren den Auslaufenden nach. An der Schleuse warteten Neugierige und Bekannte oder Verwandte der Leute. Ein Heizer an Bug winkte ihnen von weitem mit blauem Taschentuch zu und forderte Musik. Seine Kameraden von der Bordkapelle liefen nach der kleinen Pauke, dem Waldhorn, einer Zieh- und einer Mundharmonika. An Deck im Kreise zusammentretend, spielten sie muß i denn", bis drüben sogar eine weinende Frau durch Tränen lachte. Die Männer hinter ihr zogen die Hüte, während U- 444 in die Schleuse lief. Näher liesen die Zuschauer und riefen ihre Freunde an. Doch die Bordkapelle erstickte das Rufen mit den Klängen des Fridericus Rex. Die Frauen steckten Finger in die Ohren. Es gab Lachen hüben und drüben. Das Boot ging wieder an, und die Männer auf Deck sangen zu den Schlägen der Pauke:„ Nu adje, Karline, wisch ab dein Gesicht!" Das Schiffchen glitt durch den engen Steinhals. Auf der äußersten Kante wartete der oft geschaute alte Schleusenmeister und hob feierlich langsam die Hand zur Müze über weißumbartem, ernstem Gesicht. Auch er hatte einst die blaue Jade getragen und verstand die Gefühle der Männer auf dem grauen Schiffchen. Schmunzeln zuckte über seine Lippen, als er die Hand finken ließ und herzlich Alles Gute!" rief. Die Zuschauer schwenkten noch Hüte und Tücher. Die von U- 444 kehrten ihnen den Rücken. Keiner sprach. Laut schnatterten die Motoren. Drewiz trat von der Brücke an Deck. Vor dem Turm bat Ruelow ihn an eine Zwiebackkiste, die Papiere zum Unterschrei ben trug. Ringsum fauerten Leute mit Postkarten und BleiStift. Auf Borkum- Reede konnte Ruelow seinen Schriftladen schließen. Das Flottillenboot fam in Sicht. Hiedring forderte durch Flaggenwinken ,, Tauchübungen". Drewig kletterte auf die Brücke und ließ die rote Flagge setzen, um alle Ueberwasserfahrzeuge zu mahnen, fern zu bleiben. Dann konnte sein Bott die Nase neigen und lief wagerecht unter Wasser. Die Gewichtsverteilung stimmte also. Er legte sich für Minuten auf Grund tauchte wieder auf.„ Uebung beendet!" winkte der FlottillenWulkin war beim Aufräumen und ordnete gerade die Wolldecke ohne Leinenbezug in der Koje. Drewig ſtuzte vor dem kleinen Schreibtisch. Auf der kleinen Platte lag ein wohl mit Pächtern der Hotels Herzogliches Haus und Gasthaus zum Don lut keine Schuld, ebenso w die beide der Stadt gehören, die Verträge zum 1. Juli dieſe ders der Innenſturm, nicht Jahres gekündigt. Beide Häuser sollen zwecks Modernisierung vorzunehmen, weil hierb einem durchgreifenden Um- und Ausbau in neuzeitlichſter Weis reihe verſagte. Zum Lob unterzogen werden. Zur Finanzierung ist die Gründung eine werden, daß sie bis zum Aktien- Gesellschaft geplant. Kassel. Am 27. und 28. Januar finden in Kassel zwei bedeu tungsvolle landwirtschaftliche Tagungen statt. Der Verband kur Hessischer Niederungsviehzüchter hält am 27. Januar seine ordent liche Mitgliederversammlung ab. Jm Mittelpunkt steht ein Licht bildervortrag von Prof. Dr. Kraemer- Gießen über„ Das geistig Leben der Tiere". Am 28. Januar treten die der Landwirtschafts kammer für den Bezirk Kassel angeschlossenen landwirtschaft lichen Vereine zu ihrer 8. Hauptversammlung zusammen. Nebe dieser Tagung läuft ein Lehrgang für praktische Landwirte. tämpfte, ohne in das frühe fechterei zu verfallen. Di zwar nicht restlos befriedig Mannschaft, sowie in dem des Spiel, bei welchem es Kampfgeist niemals fehlte BfB. Gießen 3. Steinbach 1.Am vergangenen Sor Darmstadt. Die Meldung über die Aufhebung der Darm schaft von 1900 im Stei städter Oberpostdirektion wird von eingeweihter Seite als Ge durch den heftigen Reger rede bezeichnet. Die Oberpostdirektion wird bleiben, vielleich Spielverlauf beitrug. G aber kommt eine andere Gliederung in Frage. geschwächte Mannschaft in Sprendlingen. Unter dem Schweinebestand eines hiesige spiel. Mit Halbzeit stand Beginn leicht überlegen Händlers ist die Schweinepest ausgebrochen. Die erforderlicher Schutzmaßnahmen sind angeordnet. war ein harter und aufop Steinbach in den letzten 1 Die Reichsbahngesellschaft hält ihre in den Ausbesserungs und Gießen nugte diese S werken ausgesprochenen Kündigungen aufrecht, und begründe den Tore zu schießen. B sie mit empfindlichem Arbeitsmangel. So kommen am nächste und Schleiter die besten Samstag im Ausbesserungswerk Nied 60 und in den Frantjur denheit beider Parteien ter Werkstätten in der Idsteiner- Straße 75 Arbeiter zur Ent ßen das Spiel. lassung. In Darmstadt werden 126 Mann entlassen, in Limburg 60. Verantwortlich: Paul Thrikan Klein in Gießen. Die Kreis Die 1900er haben der und es wird nicht leicht, Wetzlars Ligisten machen nur Waschen der Hände war doch nicht zu denken. Das Wasser in den 3ementkästen des kleinen Bootes reichte wohl zum Kochen Frohnhäuser,„, Dranier", m und Trinken, doch zum feuchten Abreiben des Gesichtes, zum werden, wollen sie nicht Seifen der Finger und Säubern der Zähne konnte auch der burger Vorortler erhalte Kommandant sich nur morgens ein Glas gönnen, und den Ley Aussichten haben, hier eh ten ließ er Waschwasser zu Kaisers Geburtstag, Ostern oder Weihnachten als Festgabe, sonst nach ungewöhnlich anstrengenden Leiſtungen geben. Nur Handschuhe, Müze und des rock hatte SpCl.„ Rot- weiß“ er also in der Kammer abzulegen. Der den Dienst als Steward bei den Offizieren tuende Matrose meldete, der Tisch sei gedeat, und Drewitz trat in den Nebenraum. anderen Bett. Den eigenen Platz fand er auf einem Feldstuhl 1: 1( Ca. 7000 Zuschauer Drießner saß vor dem Klapptisch auf dem einen und Krause, lebten einen spannenden der junge Ingenieur mit vorzeitiger Glaze, gegenüber auf dem nicht im Handgalopp ge am schmalen Ende des Tischchens. Am linken Ellbogen vorbei weiß stellt eine überaus troch der Steward mit Frankfurtern und Milchreis auf der rechnete mit einem inapp dem der Matrose in der Enge keinen Weg fand. Des Oberleut einmal, daß man mit Kommandanten, den er unterhalten wollte: ,, Wissen, Herr Kapi Der Sportverein hatte in hatte die Adresse geschrieben. Er riß auf, fand ihr Bild und langte Drießner zu und reichte die Schüssel dem Ingenieur, zufolg erringen fonnte. 2 freute sich der lieben Gabe. Aber wo sollte er sie unterbringen? Allenfalls an den Geheimschrank konnte er das Bild nageln, aber dann fehrte er ihm den Rüden, wenn er in der Koje lag. Er forderte von Wulkin einen Hammer und sagte:„ Das Kopftissen kommt ans Fußende". Gern hätte er sich gleich hingelegt und auf das Bild gestarrt, denn schon war die bleierne Langeweile des U- Bootlebens zu spüren. Zu einem Besichtigungsgang durch das Schiff schien es zu früh. Die Leute kramten noch. Das Brummen ihrer Stimmen schlug mit einem süßlich- salzigen Geruch von Rauchfleisch, Milch und Zimmt durch das Luk in die Kammer. Wahrscheinlich gab es Frankfurter Würstchen und Milchreis zum Mittag. Er lachte beim Annageln des Bildes: Ja, Elisabeth, später in Priedelsdorf können wir uns einen besseren Koch halten." Ein Matrose reckte den Kopf durch das Luk in die Kammer und meldete ein deutsches U- Boot in Sicht. Drewig stülpte die Mütze auf und stieg durch Zentrale und Turm an den senkrechten Leitern zur Brücke hinauf. Das Schwesterschiff lief ihm enígegen. Der Wachoffizier hatte schon den Abstand von den Geleitbooten verringert, um Zeit für einen Palaver mit den Einlaufenden zu gewinnen. Bald konnte Drewitz dem Kameraden anwinken: Wo tommen Sie her?" ,, Aus der Frischen See!" Also brachte eine Unterhaltung gewiß Nutzen. ,, Drei Strich nants lächelnde Augen suchten Krauses Platte und dann den tänleutnant schon, warum Krause eine Glaze hat?" fommen in der Hand u ,, ch herrje!" Drewig fannte natürlich den uralten Ralauer, durch den glänzend dispo aber er hob fragend die Brauen und schüttelte den Kopf. Der Das Townlei'sche Syste Ingenieur zuckte die Achseln wie in müdem Ueberdruß. Weil die Neger krauses Haar haben! Das höre ich auf jedem Schiff, aber.. während einer Erkrankung an Typhus verloren habe. Eratte Kombinationszü viel Glüd. Creß, der I und er berichtete, daß er die Haare vor zwei Jahren band das gutspielende ,, Hätten vorher Rotſpon trinken sollen. Dann wären Sie Tages, und was er zei gesund geblieben", meinte Drewitz und fragte Drießner: ,, Wie vor Halbzeit Strehlte b viel Flaschen La Rose haben wir denn noch?" ,, Etwa vierzig, Herr Kapitänleutnant. Mehr gibts von der Sorte kaum und hätte auch keinen bestellt, denn Krause trinkt wenig und Ruelow überhaupt nicht.!" Was?" Alkohol über die Lippen gebracht." letzt wurde( Prellung a Halbzeit seine Ueberlegen schaft hätte er das Spiel gewonnen. Zu Beginn d ,, Nein, Herr Kapitänleutnant. Hat noch nie einen Tropfen Angriff. In der 16. Mi Drewitz lachte.„, Dann führen Sie ihn um Gotteswillen in hos unhaltbar in die link See nicht in Versuchung. Wenn Sie ihm aber einen Dienst erweisen wollen, seifen Sie ihn während der Werftzeit mal ein." Der Ingenieur schien erstaunt:„ Er kann sich doch manche sitzen bleibt." Dem Angreifen, diefen 3u mächtig auf. Wunderbare beit der Läuferreihe, erf Badbord!" sagte er und ging bald längsseits des Stoppenden. Widerwärtigkeiten ersparen, wenn er auf dem Wasserwagen tungstreffer nicht erzielt m Zum Malen schön sah weder der Kommandant noch seine Mannschaft aus. Unter der Leute Mützen hingen die Haare über die lochte aus vergnügten Gesichtern die Freude über die Heimkehr. Ohren. Doch durch Krusten von Schmutz, Del und Bartstoppeln Der Kommandant erzählte vom Versenken dreier Dampfer, eines Fischerbootes und eines Wachschiffes. Drewiz gratulierte und fragte, wo die ergiebigsten Jagdgründe und die stärkste Gegenwirkung gefunden habe. Zehn Min. später schaufelte der kleine graue Bruder heim. Drewiz sah voraus auf die Geleitboote, bis Ruelow, Nr. 2 und Matrose Gecks zum Ablösen der ersten Wache auf die Brücke kamen. Da war es Essenszeit. Ein Weilchen blieb er noch bei seinem jüngsten Wachoffizier, um ein Urteil über des Neulings Fähigkeit und Diensterfahrung zu gewinnen. An Schönmachen oder auch jagt, ein Verdienst des in Möglich, Herr Krause! Andererseits muß gerade der See Creß. Ihm allein verdan offizier trinken, gründlich trinken können, weil er im Ausland in die Lage kommen mag, trinken zu müssen. Als Souchon nach der Mobilmachung mit„ Goeben“ und„ Breslau" vor Messina britischen Kohlendampfer, aber der Skipper weigerte sich natür lag, fehlten ihm Kohlen. Er schidte einen Offizier auf einen Der Dem Schiedsrichter D folgende Mannschaften: R lich, Feuerung abzugeben. Ein zweiter Offizier versuchte Sein umpi; Dietermann, Meier Glück mit der Whiskyflasche, trank den Engländer unter den fel, Etsch; Sportvere Tisch und handelte dem Besoffenen Kohlen ab. Hätte Souchon Bache. Erchenhehr; Brüd, nur Wasserapostel unter sich gehabt, dann wäre er nie in die Dardanellen gekommen. Weshalb ich die Herren auf eine La Rose stoße." Fortsetzung folgt. häujer. Sportverein wäh Rot- weiß wird jofort offen Nr. Mittwoch, den 11. Januar 1928. nd Fern. d Klauenseuche hat weit in den Orten Dorhein nd Ossenheim in der We in dem Dorfe Arnshai hat bereits an den Bie ichtet. Fußball. Surnen, VfB. Gießen Germania 94 Frankfurt 1: 9. Des Bad Nauheimer Fren Zustand befand, daß die zwei verschiedenen Systeme der Mannommission verschiedene Ne schaften sich nicht beide auswirken konnten. Auf Seiten Franksprochen. So trägt man furts furzes Trippelspiel mit ausgesprochenem Stellungsverd Nauheim zu leiten. Mo mögen, auf der anderen Seite lange Vorlagen, die nie ihr Ziel e eine fünstlichen Eisbah erreichten, sondern vorher schon im Schlamm stecken blieben. er aufgerollt. Wie in and Ebenso wies auch die, Ausstellung der VfB.- Mannschaft nicht nur hrer angebracht werden, di destens 8 am verkehrten Plaz. Besonders die Läuferreihe bot Schade, daß sich der Platz in einem derartig miserablen an einigen Zufahrtsstraße Is Heilbad erinnern. ren wurde die Staffelid dem Druck der damalige uverlässiger Seite nunmel großen Unternehmens, da Dienst bieten tann, im ton rden. eine große Lücke auf, sondern von den 11 Spielern standen minein klägliches Bild im Angriff, wie auch mit in der Verteidigung. Hinzu kommt, daß die Frankfurter Mannschaft über ein ausgezeichnetes Sprintermaterial verfügt, denen der schwere Boden des Waldsportplates nichts anhaben konnte. Die plumpen und massiven Angriffe der VfB.er wurden durch die flinfen Frankfurter dadurch auch meistens schon im Reime erstickt. Auch war das Spielsystem der Gäste meines Ermessens nach etwas zu hart. In der zweiten Hälfte konnte man deutlich die en werden in den verschi Beobachtung machen, daß die VfB.- Mannschaft sich restlos veriegenden Gemeinden, leid Resultat von 9: 1 zum Opfer fiel. Ansprechende Leistungen jogen. Paratyphus, feſtg muren ab und zu von der Verteidigung, sowie von dem Torcht zu ermitteln war. In mann und dem Mittelstürmer der VfB.- Mannschaft gezeigt. frankungen nicht zu sucher Jedoch wurde die Verteidigung von den flinken Stürmern und sfälle gutartig gewesen. 3 Läufern des Gegners so start bedrängt und belastet, daß sie zu ind vor. leinem befreienden Schlag im ziemlich verschlammten Boden n der Stadtverwaltung de ansetzen konnte. Den Tormann trifft an dieser Niederlage absous und Gasthaus zum Don lut keine Schuld, ebenso war die Stürmerreihe und hier besonerträge zum 1. Juli diese ders der Innensturm, nicht in der Lage, eine geschlossene Aktion len zweds Modernisierun vorzunehmen, weil hierbei die Unterstützung der Läuferbau in neuzeitlichster Wei reihe versagte. Zum Lob der Mannschaft muß jedoch erwähnt ng ist die Gründung eine werden, daß sie bis zum Schlusse des Spieles aufopfernd tämpfte, ohne in das frühere Grundübel der gegenseitigen Ansechterei zu verfallen. Die ungefähr 1000 Zuschauer wurden zwar nicht restlos befriedigt, jedoch sahen sie in der Frankfurter Mannschaft, sowie in dem Kampssystem überhaupt ein spannenam 27. Januar seine orden des Spiel, bei welchem es an technischen Reinheiten und an inden in Kassel zwei beder gen statt. Der Verband tu Mittelpunkt steht ein Lich r- Gießen über„ Das geistig eten die der Landwirtschaft: geschlossenen landwirtschaf sammlung zusammen, Nebe für praktische Landwirte. Kampfgeist niemals fehlte. BfB. Gießen 3. Germania Frankfurt 3. 1: 8. * Steinbach 1. tomb. 1900 Gießen 1: 3. Am vergangenen Sonntag weilte eine kombinierte Manner die Aufhebung der Darm schaft von 1900 im Steinbach. Die Bodenverhältnisse waren eingeweihter Seite als Ge durch den heftigen Regen sehr schlecht, was auch viel zu dem tion wird bleiben, vielleich Spielverlauf beitrug. Steinbach stellte auch eine durch Ersatz in Frage. geschwächte Mannschaft ins Feld. Trotzdem war Steinbach zu Beginn leicht überlegen und zeigte ein gutes Kombinationsveinebestand eines hiesige spiel. Mit Halbzeit stand das Spiel 1: 0 für Steinbach. Es brochen. Die erforderliche war ein harter und aufopfernder Kampf. Aber diesem konnte Steinbach in den letzten 15 Minuten nicht mehr Stand halten, hre in den Ausbesserung und Gießen nutzte diese Schwäche aus, um die drei siegbringenn aufrecht, und begründe den Tore zu schießen. Bei Steinbach zeigten Heckroth, Größer I. So kommen am nächste und Schleiter die besten Leistungen. Mit der größten Zufrie60 und in den Frankju denheit beider Parteien leitete Schiri Kreiling- VfB. Gie= caße 75 Arbeiter zur En ßen das Spiel. Tann entlassen, in Limbu an Klein in Gießen. icht zu denken. Das Wasse Die Kreisliga am 14. Januar. Die 1900er haben den Liganeuling von Kirchhain zu Gast und es wird nicht leicht, denselben kurzer Hand niederzuringen. Wetzlars Ligisten machen eine Reise ins Dillgebiet zu den. tes reichte wohl zum Koche Frohnhäuser„ Oranier“, wo sie einen sehr schweren Stand haben breiben des Gesichtes, zu werden, wollen sie nicht ohne Punkt zurückkehren. Die Marer Zähne konnte auch de burger Vorortler erhalten Besuch von Frankenberg, die keine Glas gönnen, und den Le Aussichten haben, hier ehrenvoll abzuschneiden. Geburtstag, Ostern ode ungewöhnlich anstrengende Je, Müze und Delrod hatt Der den Dienst als Stewar meldete, der Tisch sei gedeckt 7. * SpCl. ,, Rot- weiß" Frankfurt FSV. Frankfurt 1: 1( 0: 1) Eden 4: 5. Ca. 7000 Zuschauer wohnten diesem Treffen bei und erauf dem einen und Krause lebten einen spannenden Kampf. Daß ,, Sportverein" das Spiel Glaze, gegenüber auf den nicht im Handgalopp gewinnen würde, war klar, denn Rotand er auf einem Feldstub Im linken Ellbogen vorbe 31 weiß stellt eine überaus eifrige und schnelle Mannschaft. Man In und Milchreis auf de rechnete mit einem knappen Sieg des Altmeisters, der am ver= seinen Teller gefüllt hatte gangenen Sonntag in Neuenkirchen einen überzeugenden ErSchüssel dem Ingenieur, folg erringen konnte. Aber die Ereignisse bewiesen wieder Weg fand. Des Oberleu einmal, daß man mit Voraussagen sehr vorsichtig sein muß. wollte: ,, Wissen, Herr Kapi Der Sportverein hatte in der ersten Halbzeit das Spiel volluses Platte und dann de ine Glaze hat?" s höre ich auf jedem Schiff kommen in der Hand und konnte bereits in der 12. Minute ,, Gießener Zeitung" Sport und Spiel. hätte verhängnisvoll werden können. Die Gefahr wird jedoch in letzter Minute gebannt. Bald ändert sich das Bild und der Sportverein geht aus sich heraus und Creß erhält Arbeit. Er hält einen Schuß aus 5 Meter Entfernung hervorragend, ebenso einen scharfen Schuß Paches. Eine Ecke für Sportverein und seine solche für Rot- weiß bringt nichts ein. Dann wird der Gast klar überlegen. Einen Strafstoß gibt Pache in seiner ge= wohnten Art vor das Tor. Den Ball nimmt Brettville aus der Luft und schon sitzt er im Netz. Weiter bleibt der Sportverein überlegen. Einen scharfen Schuß Paches kann Creß nur zur Ecke abwehren. Ein Alleingang Klumpps endet im Aus, desgleichen passiert Meier. Jost, der Rechtsaußen von Rotweiß, gibt schöne Flanke, aber Funk tritt in aussichtsreicher Stellung daneben. Dann erzwingt Sportverein seine 5. Ecke. Diese kommt schön herein, aber Klumpp tritt hoch über das Tor. Auch Pache passiert dasselbe bei einer prächtigen Flanke Brücks. dann macht sich Rot- weiß für Minuten von dem Drucke frei und es hätte nicht viel gefehlt, daß bei einem Fehler Heinigs sie gleichgezogen hätten. Eine Ecke für Rot- weiß war die Ausbeute eines rasanten Durchbruchs, die Krieger wieder zur Ecke abwehrte. Diese wird aber von Etsch verschossen. Sportverein hat dann wieder mehr vom Spiel und wird wiederholt gefähr= lich. Bei einem Zusammenprall Strehlkes- Creß wird ersterer verletzt. Bis zum Schluß der ersten Halbzeit verteiltes Spiel. Halbzeit. Der Anstoß Sportvereins wird abgefangen und Rotweiß ist zunächst im Vorteil. Sie erzwingt auch eine Ecke, wird aber von Tümpfel übers Tor geköpft. Der Torabstoß kommt zu Linighäuser, geht mit dem Ball an Kornrumpf vorbei, seinen scharfen Schuß fängt Creß sicher. Das Spiel wird härter. Sportverein wird wieder offensiver und schafft gefährliche Situationen im Strafraum. Man merkte deutlich das Fehlen Strehlkes. Dann kommt Rot- weiß überraschend zum Ausgleich. In der 16. Minute kommt der Ball zu Jost, er legt den Ball Paschke vor die Füße, Heinig und Krebs zögern mit dem Angreifen, und schon saß der Ball in der linken Ede. Kaum war der Beifall verrauscht, war Rot- weiß wieder gefährlich. Der Ball entgieitet Kriegers Händen, aber Pache kann ihn noch rechtzeitig wegbefördern. In der Folge beweist Creß wiederholt seine große Klasse. Schüsse von Pache, Henß und Brück macht er unschädlich. Gegen Schluß ist Sportverein immer wieder in des Gegners Hälfte, aber nichts will glücken. Lediglich ein Vorstoß von Jost wird gefährlich, jedoch sein Schuß ist zu schwach und landet in Kriegers Händen. In den letzten Minuten schien es, als wollte dem Sportverein der Führungstreffer gelingen, hatte aber sichtliches Pech. Mit einem Strafstoß ertönte der Schlußpfiff. Kritik. Man muß sagen, daß Rotweiß mit Glück einen Punkt retten konnte. In der Mannschaft steckt manches Talent. Sein Torwart Creß ist ein Spieler von großem Format. Die Verteidiger leisteten gute Arbeit. Von den Läufern war Vetter am eifrigsten. Der Sturm hat in Paschke einen gewandten Führer, seine Nebenleute waren guter Durchschnitt, lediglich Jost zeigte ansprechendes. Der Sportverein zeigte ein schö nes, flüssiges Kombinationsspiel, das manchem Gegner noch zu schaffen machen wird. Im Sturm waren Klumpp, Brück und Brettville sehr gut. Strehlke nicht so gut wie sonst. Linighäuser fiel aus. In der Läuferreihe war Pache und Eschenbach wieder große Klasse, Henß mußte hierdurch etwas verblassen, leistete aber gute Arbeit. Die Verteidigung ist immer noch nut stabil genug. Die Neueinstellung von Kreß scheint sich zu be= währen, er war entschieden besser als Reinig. Krieger war nicht so gut wie sonst. Der Schiedsrichter konnte nur in der ersten Halbzeit gut gefallen. In der zweiten Halbzeit machte Knirim. er verschiedene Fehler. * Fußball im Reich. Am zweiten Januarsonntag sollte eigentlich im Reich der durch die Festtage unterbrochene Meisterschaftsbetrieb wieder aufgenommen werden, wenngleich auch die Zwischenrunde um den DFB- Pokal und das Olympia- Uebungsspiel für eine Reihe von Vereinen eine weitere Unterbrechung diktierten. Es kam aber nur in wenigen Fällen zu einer ordnungsgemäßen Durchführung der Verbandsspiele. Lediglich Westdeutschland und der süddeutsche Verband konnten ihre Spiele sämtlich unter Dach und Fach bringen, Berlin sagte schon am Freitag der schlechten Platz- und Witterungsverhältnisse wegen alle Spiele ab, und in Nord-, Mittel-, Südostdeutschland und dem Baltenverband konnten aus dem gleichen Grunde nur sehr wenige Spiele zum Austrag kommen. Die wenigen Spiele hatten zudem durchweg nur wenig Bedeutung. Zu erwähnen ist lediglich der 3: 0 Sieg von Viktoria- Leipzig über Fortuna- Leipzig, durch den die MeiIn Westdeutschland türlich den uralten Kalauet durch den glänzend disponierten Brettville in Führung gehen. nd schüttelte den Kopf. De Das Townlei'sche System schien Triumpfe feiern zu wollen. sterschaftschancen der Viktoria gefährdet wurden. n müdem Ueberdruß. We Exakte Kombinationszüge der Sportvereinsmannschaft unterdie Haare vor zwei Jahre band das gutspielende Hintertrio des Playbesizers oft mit en sollen. Dann wären Si Tages, und was er zeigte, war große Klasse. Trotzdem furz und fragte Drießner: Wie vor Halbzeit Strehlke bei einem Zusammenstoß mit Creß vereutnant, Mehr gibts von de Halbzeit seine Ueberlegenheit. Mit seiner vollständigen Mannhus verloren habe. denn noch?" bestellt, denn Krause trink viel Glück. Creß, der Torwart von Rotweiß, war der Held des letzt wurde( Prellung am Knie), zeigte Sportverein auch nach schaft hätte er das Spiel mit mindestens keinem Torunterschied gewonnen. Zu Beginn der 2. Halbzeit ist vorerst Rot- weiß im dem Angreifen, diesen Zustand nutzte Paschke geschickt aus und Sat noch nie einen Tropfen Angriff. In der 16. Minute zögerten Heinig und Krebs mit Sie ihn um Gotteswillen i Schoß unhaltbar in die linke obere Ecke. Nun drehte Sportverein Sie ihm aber einen Dien jrend der Werftzeit mal ein „ Er kann sich dody mandh er auf dem Wasserwagen mächtig auf. Wunderbare flache Kombination, zielstrebige Arbeit der Läuferreihe, erfreute die Zuschauer. Daß der Führungstreffer nicht erzielt werden konnte, ist, wie schon oben gesagt, ein Verdienst des in großer Form befindlichen Torwarts erfeits muß gerade der See Creß. Ihm allein verdankt Rot- weiß den errungenen Punkt. önnen, weil er im Ausland u müssen. Als Souchon nad und„ Breslau" vor Messin te einen Offizier auf einer Stipper weigerte sich natür Der Spielverlauf. Dem Schiedsrichter Oneberger- Pforzheim stellten sich folgende Mannschaften: Rot- weiß: Creß, Engelhardt, Korneiter Offizier versuchte sein rumpf; Dietermann, Meier, Vetter; Jost, Funk, Paschke, Tümpden Engländer unter der Tel, Etsch; Sportverein Krieger; Heinig, Krebs; Henß, Rohlen ab. Hätte Soucho Pache. Erchenhehr; Brück, Strehlke, Klumpp, Brettville, Linig, dann wäre er nie in Häuser. Sportverein wählt und hatte den Wind im Rücken. di ich die Herren auf eine L Rot- weiß wird sofort offensiv und ein Fehler des Läufers Hen ,, stand das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der Gruppe 2 des Rheinbezirks im Vordergrund des Interesses. Köln- Sülz 07 konnte auf neutralem Gelände in Aachen die Borussia- M.Gladbach 4: 1 schlagen und damit den Titel an sich bringen. Somit stehen nun alle Gruppenmeister des Rheinbezirks fest. Alle Titel fielen nach Köln, denn Gruppenmeister wurden: Cl.f.R.- Köln ( 1), Sp.Vg.07- Köln- Sülz( 2) und VfR.- Köln( 3). Diese drei Vereine spielen nun demnächst zusammen mit dem Mittelrheinbezirksmeister FV- Neuendorff um die Rheinbezirksmeisterschaft. In Westfalen stand bereits das erste Entscheidungsspiel um die Bezirksmeisterschaft zwischen den Gruppenmeistern VfBBielefeld und Borussia- Rheine auf der Tagesordnung. Die Bielefelder konnten auf eigenem Plaz knapp 4: 3 gewinnen und benötigen somit aus dem Rückspiel in Rheine nur noch einen Punkt, um Bezirksmeister zu sein. Eine weitere Entscheidung fiel in der Gruppe 2 des Ruhrbezirks. Schalke 04 schlug den Tabellenzweiten Castrop 02 2: 0 und sicherte sich damit endgültig die Gruppenmeisterschaft. Im Kampf um die Bezirksmeisterschaft wird Schalke 04 höchstwahrscheinlich auf Schwarz- Weiß Essen als den voraussichtlichen Meister der Gruppe 1 treffen. Hessen- Hannover: Turu Kassel Germania Marburg 4: 4 Kurhessen- Kassel Hannover96( G.Sp.) 5: 1 Deutsche Olympia- Elf gegen Nordbayern 4: 3( 1: 0). Nr. 4. Nürnberg, 8. Jan. Vor 18 000 Zuschauern hielt der Deutsche Fußballbund am Sonntag in Nürnberg auf dem Zerzabelshof das zweite Uebungsspiel seiner Olympia- Mannschaft ab, nachdem das erste derartige Spiel in München einen schönen Erfolg gezeitigt hatte. Zuerst schien auch hier der Erfolg gesichert, denn in der ersten Halbzeit gab es schöne Leistungen auf beiden Seiten. Eine erhebliche Störung stellte sich aber ein, als dann in der zweiten Halbzeit vier Spieler verletzt wurden. Davon drei der Spielvereinigung Fürth, die einen nicht unwesentlichen Schaden erleidet, indem sie drei ihrer besten Leute verliert. Es spielten: Deutsche Mannschaft: Tor: Stuhlfaut( 1. FC- Nürnberg); Verteidigung: Hagen( SpVg- Fürth), Kutterer( Bayern- München); Läufer: Köpplinger, Kalb( beide 1. FC- Nürnberg), Kraus 1( Sp.Vg- Fürth); Sturm: Reinmann( 1. FC- Nürnberg), Schmid 2( 1. FC- Nürnberg, Hofmann( Meerane 07), Hoffmann( Bayern- München). Nordbayern: Tor: Neger( SpVg- Fürth); Verteidigung: Müller( Fürth- Würzburg), Popp( 1. FC- Nürnberg); Läufer: Knöpfle, Leinberger( beide SpVg- Fürth), Martwig( Tennis- Borussia- Berlin); Sturm: Scherm, Sorg( beide ASV Nürnberg), Panzer( Bayern- Hof), Ascherl, Kießling( beide SpVg- Fürth.). Die erste Halbzeit brachte einen sehr lebhaften Spielverlauf, aber keine Tore. Erst in der 44. Minute konnte Schmidt 2 nach einer Vorlage von Hofmann den Führungstreffer für die Deutsche Mannschaft erzielen. Nach der Pause stellte die OlympiaElf auf einen Posten um. Zeilfelder wurde durch Hornauer ersetzt und das verschaffte den„ Deutschen" ein Uebergewicht. Nordbayern glich nach 8 Minuten durch Panzer aus, aber 2 Minuten später storte Hoffmann- München und nach weiteren 2 Minuten Hofmann- Meerane, nachdem Neger verletzt und durch Müller ersetzt worden war. Müller ließ sich dann durch Zeilfelder im Tor ablösen und nachher versuchte man es mit Rosenmüller( 1. FC- Nürnberg). Die Leistungen wurden schwächer. Schmidt 2 erzielte noch einen vierten Treffer, als Hagen verletzt wurde. Panzer holte in der 24. Minute ein Tor für Nordbayern auf und elf Minuten vor Schluß stellte Sorg das Ergebnis auf 4: 3 für die„ Deutsche". Daraufhin wurde noch Leinberger verletzt und schließlich mußte auch Hornauer ausscheiden. Nordbayern ging zum Endspurt über, aber trotzdem Popp in den Sturm vorging, wurde an dem Ergebnis nichts mehr geändert. Kritik. Die deutsche Mannschaft hatte ihre Stärke in der Läuferreihe, in der Kalb zwar erst spät, dafür dann aber um so sicherer in Fahrt kam. Auch Leinberger auf der Gegenseite war recht gut. Von den Außenläufern hinterließ der Berliner Martwig einen sehr guten und vielleicht den besten Eindruck, obwohl Kraus, Knöpfle und Köpplinger sicher nicht schlecht waren. Zeilfelder erwies sich nicht als der geeignete Mann im Sturm, Hornauer führte sich jedenfalls besser ein. Sonst konnte der deutsche Sturm gefallen, während bei Nordbayern Scherm etwas eigensinnig spielte. Panzer von Hof war sehr durchschlagskräftig. Hagen- Kutterer in der Verteidigung spielten etwas grob und nicht immer so durchdacht wie ihre Gegenspieler Popp- Müller, die sich sehr gut verstanden. Von den beiden Torhütern zeigte Stuhlfaut in der zweiten Halbzeit manchmal schwache Momente. Zwei von den drei Gegentoren kamen zum Teil auf sein Konto. Neger stand ihm jedenfalls nichts an Sicherheit und Geschicklichkeit nach. Die Zwischenrunde um den DFB- Pokal. Nord gegen Westdeutschland nach 120 Minuten 4: 4. Die Zwischenrunde um den Bundespokal hat in diesen Spielen Ueberraschungen gebracht. Beim Treffen in Hamburg hielt sich die Westdeutsche Elf überraschend gut. Sie konnte nach 120 Spielminuten als die Dunkelheit eine weitere Verlängerung des Kampfes unmöglich machte, mit einem 4: 4 vom Platze gehen und hat nun die Möglichkeit, auf eigenem Gebiet den Kampf noch einmal austragen und gewinnen zu können. In Chemnih blieb gegen die allgemeinen Erwartungen der sehr gut gefallende Südosten über die enttäuschende mitteldeutsche Mannschaft 3: 2 siegreich. Südostdeutschland hat sich damit bereits für das Endspiel qualifiziert, während der andere Endspielgegner noch in einer neuerlichen, in Westdeutschland zum Austrag kommenden Begegnung ermittelt werden muß. ct Im Fußball- Länderkampf Belgien Desterreich erzielten die Desterreicher in Brüssel vor 35 000 Zuschauern einen verdienten 2: 1( 0: 1) Sieg. Die beiden Tore für Wien schossen Hofmann und Wessely. Radfahren. Erich Möller in Paris siegreich. Paris, 8. Januar( Drahtbericht). Rund 8000 Zuschauer wohnten den Sonntagsrennen auf der Pariser Winterbahn bei, deren Höhepunkt die nationale Wintermeisterschaft der Flieger und die Internationale Wintermeisterschaft der ausländischen Steher waren. An den Dauerrennen beteiligten sich auch die beiden Deutschen Erich Möller und Walter Sawall. Der in Paris sehr beliebte Opelfahrer Erich Möller konnte einen schö= nen Sieg über Weltmeister Linart und seinen Landsmann Sawall davontragen und sich damit die Wintermeisterschaft sichern. Den erſten Vorlauf über 30 km. gewann Linart in 26: 02,6 Min. mit 225 Mtr. Vorsprung vor Sawall, der beim 12. Kilometer an Schleebaum vorbeigezogen war und sich mit dem zweiten Platz begnügte. Nach dem Start des zweiten Vorlaufs hatte erst der Amerikaner Jaegher die Spitze. Aber schon nach 5 Km. ging Möller an ihm und Verkenn vorbei und ließ sich die Führung nicht nehmen. Möller siegte in 25: 28,2 mit 40 Mtr. von Jaegher und Verkeyn. Der über 50 Km. führende Endlauf brachte die beiden Ersten aus jedem Vorlauf zusammen. Mölfolgt. Di 3723 Mittwoch, den 11. Januar 1928. ler arbeitete sich bald an die Spitze und beendete das Rennen in 44: 20,8 Min. als überlegener Sieger. Hinter ihm hatte Linart einen harten Kampf mit Sawall auszufechten, konnte aber schließlich doch mit 290 Mtr. Abstand hinter dem Sieger mit nur 5 Mtr. vorSawall den zweiten Platz belegen. Die Wintermeisterschaft der Flieger sicherte sich Weltmeister Michard mit 3 Punkten vor Faucheur. Ehmer- Kroschel siegen in Dortmund. Dortmund, 8. Januar( Drahtbericht). Einen gelungenen Auftakt zu dem bevorstehenden Sechstagerennen bildete am Sonntag in der Dortmunder Westfalenhalle das DreistundenMannschaftsfahren, das vor ausgezeichnetem Besuch in Szene ging. Das Rennen nahm einen interessanten Verlauf und endete mit einem Siege der Berliner Ehmer- Kroschel, die die meisten Punkte gesammelt hatten. Das Ergbnis stellte sich wie folgt: 1. Ehmer- Kroschel 61 Punkte 118,400 Km., 2. PagnoulDuray 50 Punkte, 3. Goebel- Stockelynds 37, 4. Düllberg- Neumann 30 Punkte. Eine Runde zurück: 5. de Martini- Mori 37, 6. Lorenz- Oszmella, 7. Rausch- Hürtgen. Sonstiges. Schmeling ist nicht zu schlagen! Der Herausforderungskampf um die Europa- Meisterschaft im Halbschwergewicht hat einen überraschenden Ausgang genommen. Max Schmeling siegte bereits in der ersten Runde, er hat damit das große Vertrauen, das seine Anhänger in ihn setzten, weitaus übertroffen. Der Berliner Sportpalast war ausverkauft, mehr als 10 000 Zuschauer folgten den spannenden Kämpfen mit größtem Interesse. Schon die einleitenden Kämpfe waren außerordentlich spannend. Der Hauptkampf zwischen Schmeling und seinem Herausforderer war nicht nur ein großer Erfolg für den Europameister und den Veranstalter, er hat auch viel für den Boxsport geworben. Man hatte sich auf einen großen Kampf Zur Hochzeit, allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Heim- Verlag, Radolfzell a. Bodensee. Weiße Zähne machen jeb. Antlig an sprechend u schön. Oft schon durch einmaliges Pußen mit der herrlich erfrischend schmeckenden Chlorodont- Zahnpaste erzielen Sie einen wundervollen Elfenbeinglanz der Zähne, auch an den Seitenflächen, bei gleichzeitiger Benugung der dafür eigens konstruierten Chlorodont- Zahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt. Faulende Speisereste in den Zahnzwischenräumen als Ursache des üblen Mundgeruchs werden restlos damit beseitigt. Versuchen Sie es zunächst mit einer kleinen Tube zu 60 Pfg. Chlorodont- Zahnbürste für Kinder 70 Pfg., für Damen Mt. 1.25( weiche Borsten), für Herren Mt. 1.25( harte Borsten). Nur echt in blau- grüner Originalpadung mit der Aufschrift ,, Chlorodont". überall zu haben. 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Die Deutsche Wasserballmannschaft trug in Magdeburg ein Uebungsspiel für den Länderkampf gegen Frankreich aus. Sie schlug eine Magdeburger Städtemannschaft mit 8: 4 Treffern. * Bei den Borkämpfen in Stuttgart gab es vor 3000 Zuschauern 5 f. o.- Siege. Rudi Wagener schlug den Franzosen Rugirello in der 1. Runde, Heinz Domgörgen schlug den SchweizerMeister Schmid in der 2., Gühring- Stuttgart den Meister von Jugoslavien Poluga in der 3., Schumann- Würzburg den Stuttgarter Clauß in der 3. und Ernst Grimm den Franzosen Lammy in der 4. Runde. ** Ein neuer Sechtage- Weltrekord für Automobile wurde mit 9127,562 m. bei 63 Stdkm. Durchschnitt von dem Ehepaar Deely- England aufgestellt. * Dr. Tartakower gewann das Schachturnier in Hastings mit 6 Punkten vor Steiner, Buerger und Colle. 賣 Colonia Köln errang gegen DSC. Düsseldorf die westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft im Amateurboxen. 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