erfüllten aidmann b namentlich Dem Borrit Monats ertlich abila Jagd auf we t. Der gere h.) erscheinen er" schreibt arten auf er währen Dezember bschuß zu Hafen ist it dem Ab auf kleine nche gute B oßen Kursh Internatio fann allo chland, jon andere Gr endschel J enden deut in der glei Die dritte em Verkeh deutschen renden Exp . 5.-. jede Dame orientieren. Je Quelle de. Die ,, E! s Wissens I preisgeh ne G. m. Preisgericht en, der fil für Land Der großen in Nürnber gnisse mit Frauen, verden sich f für sie do nt" etwas In in Gieß er! n Nr. 83 INTERNAT PRESSE- AUSSTELLU NWK volle arteste olle Sticken Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Bolitische Tagesschau. An den ersten fünf Tagen der Einzeichnungsfrist haben sich für das fommunistische Voltsbegehren in Groß- Berlin im gan zen nur 76 182 Wähler eingetragen. * Auf einer Kundgebung des Junglandvolkes in Bordesholm bei Kiel ist die Gründung einer Jung- Nordmartwehr( Seimatwehr) vollzogen worden. * Als Ergebnis der lettländischen Parlamentswahlen ist ein großer Wahlerfolg der deutschen Einheitsliste zu verzeichnen. Die Wahl ergab sechs deutsche Mandate gegen bisher vier. * Senatsausschuß für Heeresangelegenheiten in Amerika und Flottenausschuß haben Präsident Coolidge erklärt, daß beide Häuser die Mittel zum Bau von 8 Zehntausendtonnenkreuzern und 15 anderen Kreuzern zur Verfügung stellen werden. * Der König der Albanier hat die mohammedanische Religion aufgegeben und ist vor einigen Tagen zur römisch- katholischen Kirche übergetreten. Die Aenderung des Glaubens wird mit Seiratsplänen König Zogus in Verbindung gebracht. „ Graf Zeppelins" leßte Versuchsfahrt. Der„ Graf Zeppelin" ist Montag nachmittag bei schönem Wetter zu seiner letzten Versuchsfahrt vor der großen Fahrt nach Amerika aufgestiegen. Dr. Eckener befand sich nicht an Bord. Das Schiff wurde von Kapitänleutnant Flemming geführt. Um 6 Uhr, nach 4½stündiger Fahrt landete der Zeppelin unter Schwierigkeiten. Die Amerikafahrt verschoben! Der heutige Aufstieg des„ Graf Zeppelin" ist abgesagt worden. Dieser Beschluß mußte gefaßt werden, weil die Wetterlage geradezu außerordentlich schlecht ist. Die Karten zeigen So schwere Stürme über dem Ozean, daß es, wie Dr. Edener sagte, gefährlich wäre, in sie hineinzufahren, weil sogar große Ozeandampfer in Seenot geraten. Dazu kommt noch, daß auch irn Bodenseegebiet für morgen heftige Winde und Regen zu erwarten sind, was bei der Kleinheit der Halle außerordentliche Schwierigkeiten verursacht. Wie schwierig die örtlichen Verhältnisse liegen, hat ja gerade die letzte Landung besonders deutlich vor Augen geführt. Das Barometer fällt außerordentlich stark * Die Finanzierung der Fahrt. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Bostschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 10. Oktober 1928 Wie Dr. Edener mitteilt, ist die Finanzierung der Amerikafahrt des„ Graf Zeppelin" dadurch gesichert, daß allein der amerikanische Hearst- Konzern für das Berichterstattungsmonopol für die englischsprechenden Länder nicht weniger als 281 000 Mark bezahlt. Dazu kommen noch 65 000 Mark von zwei deutschen Zeitungsverlagen und 50 000 Mark von vier Zivilreisenden sowie die Postgebühren, alles in allem 400 000 Mark, womit Die Kosten der Hin- und Rückfahrt nach Amerika gedeckt erscheiAußer den 39 Mann Besatzung werden sich an Bord des Luftschiffes noch 16 Passagiere befinden. nen. Die nicht fühlbare" Bejakung. Als Antwort gegenüber den Behauptungen Pariser Blätter, die französische Besetzung sei für die Bevölkerung des besetzten Gebietes kaum mehr spürbar, stellt Legitationsrat Heinemann Bom hessischen Staatsministerium auf der Tagung des Verbandes deutscher Geschichtslehrer in Hassenheim folgendes fest: Anträge zum hessischen Landtag. - Neue Anträge sind dem Hessischen Landtag zugegangen: von den Zentrumsabgeordneten: Antrag wegen Neuvermessung landwirtschaftlicher Grundstücke. Ermäßigung und Befreiung von der Sondergebäudesteuer und Statistik über Erfolge bei der Arbeitsvermittlung bei Arbeitern über 45 Jahre. Die Abgg. Wolf und Gen.( Ldb.) beantragten die Gewährung von lang= fristigen Krediten zu billigem Zinsfuß und Amortisation in 25 bis 30 Jahren an Gemeinden und Eigentümer, die in der Feldbereinigung begriffen sind.. Die Sozialdemokraten beantragen die Gewährung einer Winterbeihilfe von 40 Mt. für alle Fürsorgeberechtigten in Form von Lebensmitteln oder Brennstoff. Im Jahre 1927 wurden im ganzen besetzten Gebiet 1520 Fälle vor den Besatzungsgerichten gegen Deutsche verhandelt. Darunter befinden sich nur etwa 7 Prozent nichtpolitischer Art. Alle anderen sind Verstöße gegen die Ordonanzen. Es wurden 79 Jahre Gefängnis ohne Bewährungsfrist und 15% Jahre Gefängnis im Abwesenheitsverfahren ausgesprochen. Geldstrafen wurden verhängt in Höhe von 37 000 Mark und 15 000 Franken Fm besetzten Gebiet sind immer noch 3668 Privatwohnungen mit 15 243 3immern beschlagnahmt. Die Wohnungen in öffentlichen Gebäuden sind in dieser Zahl nicht enthalten. Auf hessi= schem Boden stehen fast 19 000 Mann fremder Truppen. Furchtbares Einsturzunglück in Prog. Die Kommunisten beantragen: Verbesserung der Bahnvertehrs auf der Strede Frankfurt- Darmstadt und Zuziehung von Beamtenorganisationen bei Beratung des Stellenplanes. Am Dienstag, um 15 Uhr, ereignete sich in Prag eines der größten Bauunglücke, die die Metropole bisher zu verzeichnen huatte. Ein achtstöckiger Neubau in der Ecke der Poric- und Bischofsgasse stürzte aus bisher ungeklärten Gründen unter fürchterlichem Getöse zusammen. 90 Arbeiter, sowie Passanten und zwei Paar Pferde wurden unter den Trümmermassen begraben. Die Bevölkerung Prags ist in riesiger Aufregung, da CES gerade in der letzten Zeit verschiedentlich zu größeren und leineren Unglücksfällen auf Neubauten gekommen ist. Reichsstädtebund und Steuervereinheitlichungsgesek. Gelegentlich der kürzlich zu Heidelberg stattgefundenen Tagung des Reichsstädtebundes, dem vornehmlich die kleineren Städte und Gemeinden angeschlossen sind, legte der geschäftsführende Präsident des Reichsstädtebundes, Dr. Haekel, zum Eteuervereinheitlichungsgesek folgende Leitsätze vor: Gegen eine reichsgesetzliche einheitliche Regelung der Realsteuern und Gebäudeentschuldungssteuer sind grundsätzliche Bedenken nicht zu erheben, wenn den Gemeinden ein ausreichender Spielraum für eine zweckmäßige, den verschiedenen örtlichen Verhältnissen angepaßte Ausgestaltung der Realsteuern verbleibt. Das Gesetz darf nicht die Tendenz einer schematischen Senkung der Realsteuern verfolgen. Die Realsteuern dürfen nicht die Merkmale einer Objektsteuer verlieren. Die Verpflichtung der Gemeinden zur Einholung einer aufsichtsbehördlichen Genehmigung der beschlossenen Hundertteile der Realsteuern muß so normiert werden, daß dadurch nicht die Regelfälle, sondern nur Ausnahmen betroffen werden. Einer reichsgesetzlichen Verpflichtung der Gemeinden zur Anhörung der Berufsver= tretungen der Wirtschaft vor der Beschlußfassung über die von den Realsteuern zu erhebenden Hundertsätze kann nicht zugestimmt werden, da in ihr eine unerwünschte Beschränkung des Selbstbestimmungsrechts und der Selbstverantwortlichkeit der Gemeinden liegt. Die Gebäudeentschuldungssteuer ist für die Dauer des Notbedarfs der öffentlichen Finanzwirtschaft und der öffentlichen Förderung des Wohnungsbaues in dem jeweils notwendigen Ausmaß sicherzustellen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 80 Die Leitsäße des Bundes für Erneuerung des Reiches. Die am Montag herausgekommene Denkschrift des Bundes zur Erneuerung des Reiches enthält die Leitsätze des Bundes, eine Liste der Persönlichkeiten, die den Leitsätzen des Bundes zugestimmt haben, eine eingehende Begründung der Leitsätze, zwei Skizzen für Gesetzesvorschläge zur Aenderung der preußischen Verfassung und der Reichsverfassung, die eine Neugestal= tung der Beziehungen zwischen dem Reiche und den Ländern bezwecken, eine Begründung zu den Gesetzesvorschlägen, sowie endlich eine Sammlung der in Deutschland bisher zum Problem Reich und Länder erschienenen Literatur. Zu der Denkschrift ,, Reich und Länder" bemerkt der Bund selbst: Gegen diese Leitsätze erheben sich seitens des Handwerks mancherlei Bedenken. Der vom Reichsstädtebund geforderte ausreichende Spielraum für eine zweckmäßige, den verschiedenen örtlichen Verhältnissen angepaßte Ausgestaltung der Realsteuern birgt die große Gefahr in sich, daß alles beim alten bleibt, daß nämlich die Realsteuern letzten Endes die einzige Einnahme= quelle abgeben, über die die Gemeinden frei verfügen können und daß sie infolgedessen auch stark zur Ausgleichung des Haushaltsplanes herangezogen werden. Grundsätzlich muß auch das tommende Gesetz eine wesentliche Herabsetzung der drückenden Realsteuerbelastung bringen. Wenn nach der Auffassung von Dr. Haekel jetzt die angeblichen Regelfälle der beschlossenen Hundertteile der Realsteuern der Einholung einer aufsichtsbe= hördlichen Genehmigung bedürfen, so ist das doch lediglich ein Beweis dafür, wie hoch hier die allgemeine Besteuerung liegt. Im Gegensatz zu der Auffassung des Reichsstädtebundes tritt das Handwerk für eine weitere Ausdehnung des Anhörungsrechtes der berufsständischen Vertretungen vor der Beschlußfassung über die von den Realsteuern zu erhebenden Hundertsätze ein. Wenn die Städte sich hier ablehnend verhalten, so verkennen sie, daß durch die gemeinsame Arbeit schon manche Annäherung über die Höhe der Steuern gefunden wurde und daß es auch dem Selbstbestimmungsrecht und der Selbstverantwortung der Gemeinden durchaus widerspricht, wenn denen ein Anhörungsrecht zugestanden wird, die später die Steuern zu zah= len haben. Hinsichtlich der Gebäudeentschuldungssteuer wünscht das Handwerk keine Sicherstellung für die Dauer des Notbedarfs der öffentlichen Finanzwirtschaft, sondern baldmöglichste Alleinverwendung des Aufkommens zur Förderung des Wohnungsbaues, d. h. aber nur für die Zeit, solange die freie Wirtschaft allein nicht in der Lage ist, die Wohnungsfrage zu lösen. Jeder Samilia ein Eigenheim! durch die Baufparkaffe der Gemeinschaft der Sreünde Gemeinnügige Gefellschaft mit befchränkt, Haftung Duftenrot Dürttemberg Unkündbare Tilgungsdarlehen zu 4 oder 5% Zins In 3% Jabren wurden 4351 Baufparern aber 67 mm, RM, zur Derfügung gestellt. Sofortige Darleben roerden Ridhi gegeben. ,, Der Bund zur Erneuerung des Reiches will vorbereitende Arbeit leisten. Dabei lehnt er sich an keine der jeweiligen parlamentarischen Mehrheiten oder Minderheiten. Er kann daher an das deutsche Volk die Forderung stellen, daß seine Vorschläge ohne parteipolitische und auch ohne partikularistische Voreingenommenheit geprüft und zur Grundlage einer rein sachlichen Erörterung gemacht werden. Ueber die Notwendig= beit einer schleunigen Aenderung der in der Schrift ,, Reich und Länder" behandelten Zustände herrscht Einigkeit bei allen Parteien. Zur Diskussion steht nur das Wie. Die Denkschrift bemüht sich, unter möglichster Schonung und Berücksichtigung aller wägbaren und unwägbaren Interessen das historisch Ge: wordene den Forderungen der Zeit anzupassen. In den Leitsätzen werden folgende Richtlinien empfohlon: 1. Jm Wege übereinstimmender Gesetzgebung des Reiches und Preußens werden die gesetzgeberischen und zentralen Verwaltungsaufgaben Preußens auf das Reich übertragen, so daß für dieses fünftig als Reichsland zu verwaltende Land Reichspräsident, Reichsregierung und Reichstag an die Stelle von Staatsregierung und Landtag treten. 2. Einige im Gemenge mit dem Reichsland liegende oder für die Durchführung der Aufgaben eines Landes nicht mehr leistungsfähige Länder werden alsbald mit dem Reichsland verbunden. Folgender Einzelvorschlag scheint hierfür erwägenswert: A. Die Länder Hessen, beide Mecklenburg, Oldenburg, Chüringen, Anhalt, Braunschweig, Hamburg, Bremen, Lübeck, Lippe und Schaumburg- Lippe werden dem Reichsland angeschlossen. B. Für die Gliederung des Reichslandes fäme dann solgender Vorschlag in Betracht: Die Gebiete von Schaumburg- Lippe, Lübeck, die drei getrennten Gebietsteile Oldenburgs, die 28 getrennten Gebietsteile Braunschweigs, sowie die beiden getrennten Gebietsteile Hessens, neben den sechs Enklaven werden den im engsten Zusammenhang mit ihnen liegenden in Zufunft als Provinzen des Reichslandes zu verwaltenden Provinzen zugeschlagen. Die Beseitigung der wenigen Provinzerklaven, wie der Kreise Wetzlar und Schaumburg, der preußisch- thüringischen Ertlaven, sowie fünftige wirtschaftlich gebotene Aenderungen der Grenzen der Provinzen des Reichslandes erfolgen spä= ter nach Anhörung der Provinzial- Landtage durch Gesetz. Die Provinzen des Reichslandes verwalten die jetzigen Aufgaben der Provinzen und weitere ihnen zu delegierende Aufgaben unter Aufsicht der Reichsregierung. Jm Reichsrat werden die auf das Reichsland nach der Einwohnerzahl entfallenden Stimmen von den Provinzen des Reichslandes geführt. Der staatsrechtlichen Stellung des Preußischen Staats rates entsprechend wird zur Mitwirkung bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Reichslandes ein Staatsrat des Reichslandes gebildet. Er wird nach den bisherigen Grundsätzen von den Provinzen gewählt. Bei dem Finanzausgleich wird das Reichsland im Verhältnis zu den anderen Ländern als Einheit behandelt. Der Finanzausgleich zwischen den einzelnen Provinzen des Reichslandes vollzieht sich in Anlehnung an die bisherige preußische Pragis. Das Vermögen der im Reichsland zu vereinigenden Länder wird mit dem preußischen Vermögen zu einem Reichslandvermögen verbunden. Für die Gesamtheit des Reichslandes wird als Unterabteilung des Reichsetats ein Haushaltsplan aufgestellt, bei dessen Zustandekommen der Staatsrat in derselben Weise wie bei Gesetzen, die für das Reichsland gelten sollen, mitwirken. Verleihung des Ehrendoktors. Wegen seiner Verdienste um die Bekämpfung der Kriegsschuldlüge wurde Hans Draegger, Berlin, der Leiter des Arbeitsausschusses Deutscher Verbände, von der Universität Jena zum Dr. phil. h. c. ernannt. Draeger, durch Reden und Schriften vielfach hervorgetreten, ist seit Jahren Geschäftsfüh= rendes Vorstandsmitglied dieser überparteilichen Spikenorganijation, die mit anerkennenswertem Erfolg unter Anteilnahme aller Berufs- und Bevölkerungsorganisationen aller Richtungen eine Aufklärungsarbeit über die Kriegsschuldlüge und über alle mit dem Versailler Diktat zusammenhängenden Fragen im Inund Auslande leistet. Mittwoch, den 10. Oktober 1928. Lokales. Straßensperrungen, mitgeteilt v. Oberhess. Automobil- Club e. V.( A. v. D.) Gießen. Die Heldenbergener Straße in Großfarben im Zuge der Straße Großfarben- Heldenbergen ist ab 11. Oktober bis auf weiteres gesperrt. Umleitung über Kleinkarben- Büdesheim. * Paßerleichterung. Zwischen der spanischen und der deutschen Regierung ist die Aufhebung des Sichtvermerkzwanges mit Wirkung vom 15. Oftober 1928 ab vereinbart worden. * Fahrpreisermäßigung für Reichsbanner- und Jungdo Jugend. Gelegentlich der Einweihung der Jugendburg Freusburg teilte Reichsinnenminister Severing mit, daß er am 5. Oktoder einen Erlaß unterzeichnet habe, demzufolge von jetzt ab an der Fahrpicisvergütung für Jugendliche auch das Reichsbanner und der Jungdeutsche Orden teilhaben sollen. e Gießener Zeitung" Eẞt deutschen Honig. Nr. 80 Krankenhaus verbracht wurde. Die Suche nach den Einbrechern durch das Ueberfallkommando verlief bisher ergebnislos. Mannheim. Während der Stahlhelmkundgebung am Samstag und Sonntag wurden nach Feststellung der Polizei 11 Personen verletzt, darunter sechs Zivilpersonen, zwei Stahlhelmer und drei Polizeibeamte. Festgenommen wurden an beiden Tagen 15 Personen. Selbstversorgung Deutschlands aus den Erträgen des deutschen Bodens! Ohne Mithilfe der Bienen ist dies Ziel niemals zu erreichen. Darum Hebung der deutschen Bienenzucht und Gewöhnung unseres Volkes an regelmäßigen Genuß deutschen Honigs, der sowohl als Nahrungsmittel wie auch als Heilmittel an erster Stelle steht. Um den deutschen Honig hervorzugeben aus der Menge der unser deutsches Vaterland geradezu überschwemmenden Auslandshonige hat der Deutsche Imkerbund sein Einheitsglas mit seinem bekannten Wahr- und Warenzeichen geschaffen. Der stilisierte deutsche Adler deckt auf dem Verschlußstreifen der Einheitsgläser mit seinen Flügeln einen Bienenkorb. Daneben treten hervor die zur Abwehr bereiten Fänge. In diesen Gläsern darf nur verbürgter echter deutscher Bienenhonig zum Verkaufe angeboten werden. Eine Verwendung des Gewährsverschlusses für andere als die ge= schützten niedrigen Einheitsgläser wird gerichtlich verfolgt. Ebenso ist es strafbar, wenn Auslandshonig in diesen Gläsern auf den Markt gebracht wird. Jeder Verschlußstreifen trägt rückwärts eine laufende Nummer, durch die bei Beanstandungen der Erzeuger durch die Imkerverbände leicht nachzuweisen ist. Wem also daran gelegen ist, reinen deutschen Honig zu bekommen, der kaufe nur Honig im vorbezeichneten Einheitsglase des Deutschen Imkerbundes mit Gewährsverschluß. Möge das deutsche Volk deswegen in erster Linie nur den echten deutschen Honig kaufen und ihn der oft zweifelhaften Auslandsware vorziehen. Nur so kann die deutsche Bienenzucht gestützt und gerettet und ein großer Schritt zur Unabhängigkeit vom Auslande und zur Selbstversorgung Deutschlands gemacht werden. * Der Verband ehem. 116er hielt in Anwesenheit zahlreicher Kameraden aus dem Reich unter dem Vorsitz von K. Mohr seinen Herbst- Verbandstag in Gießen ab. Der Tagung voraus ging eine Festvorstellung im Cafè Leib, bei der Pfarrer Müller die Festansprache hielt. Am Sonntagvormittag tagten die Vertreter der Verbandsvereine und Landesgemeinschaften. Als nächster Tagungsort für 1929 wurde Alsfeld ausersehen. 1929 soll auch in Offenbach am Main ein großer 116er- Tag stattfinden. Die Abhaltung eines Regiments- Ehrentages wurde angeregt. * Jm hiesigen Krematorium fanden im abgelaufenen Vierteljahr 25 Einäscherungen statt, gegen 15 in der gleichen Zeit des Vorjahres. Insgesamt wurden bis jetzt im laufenden Jahre 75 Personen eingeäschert gegen 51 im Vorjahre. * Aus der hessischen Sängerbundbewegung. In der Sitzung des Musikausschusses für das Hessische Sängerbundesfest 1929 in Darmstadt wurden als Bundes- Massenchöre bestimmt: Schenkenbachs„ Reiterlied", bearbeitet von Gustav Weber, und Hans Heinrichs ,, Wo gen Himmel Eichen ragen", ferner als Teilmassenchor für diejenigen Vereine, die sich dazu bereit erklären, und dies der Bundesgeschäftsstelle Darmstadt umgehend mitteilen: ,, Deutschland, du mein Vaterland" von Viktor Kehldorfer. Aus Nab und Fern. Muß man aus dem Schaufenster heraus verkaufen? Im Publikum ist vielfach die irrige Auffassung verbreitet, daß die Ladengeschäfte verpflichtet seien, dieselben Gegenstände, die sie mit Preisauszeichnungen in dem Schaufenster ausgestellt haben, auf Verlangen dem Käufer zu überlassen. Die Industrieund Handelskammer zu Berlin weist demgegenüber darauf hin, daß keine gesetzlichen Bestimmungen bestehen, nach denen der Verkäufer zum Verkauf der im Schaufenster ausgestellten Waren gezwungen werden kann. Die Zurschaustellung bedeutet lediglich eine öffentliche Bereiterklärung zur Abgabe von Waren gleicher Art zu dem ausgezeichneten Preise, so daß, menn der Anbietende nicht in der Lage ist, diese Waren abzugeben, eine unrichtige und gegen das Gesetz verstoßende Angabe vorliegen würde. Ein Zwang, gerade den in dem Schaufenster befindlichen ausgezeichneten Gegenstand abzugeben, besteht also nicht. Klein Linden. Die Wasserversorgungsfrage in unserer Gemeinde harrt noch immer der Erledigung. Es liegen zwei Projekte vor: 1. Anschluß an die Wasserleitung der Stadt Gießen und 2. eigene Anlage mit Pumpstation. Das erste Projekt scheint am aussichtsreichsten, da man bestimmt mit einer späteren Eingemeindung nach Gießen rechnet und auch die Stadt Gießen der Abgabe des Wassers und Legung der Leitung bis an das Dorf zugestimmt hat. Gleichzeitig ist auch die Anlage der Kanalisation ins Auge gefaßt. Die Kosten für die Errichtung der Wasserlei tung und Kanalisation sind mit rund 280 000 Mark veran= schlagt. Der Finanzierungsplan ist vom Gemeinderat genehmigt. Gegenwärtig sind Verhandlungen über die Geldbeschaf= fung im Gange. * Der freidenkerische Verband für Feuerbestattung fordert bekanntlich von seinen Mitgliedern, daß sie vorher aus der Kirche ausgetreten sein müssen, ehe sie Anteil haben können an den dort gewährten Vergünstigungen. Er ist also alles andere als tole: rant. Will dagegen ein Mitglied des Verbandes zur Kirche zurückkehren, so geht es aller Rechte an die Kasse verlustig und büßt alle eingezahlten Beiträge ein. Um hier bedrängten Gewissen zu helfen, hat die Innere Mission vor Jahresfrist eine Evangelische Sterbevorsorge eingerichtet, die dieselben Vorteile bietet, wie jene Feuerbestattungskasse, doch ohne den Willen der Menschen zu terrorisieren. Die Evangel. Sterbevorsorge hat in Deutschlund bereits über ¼ Million Mitglieder, deren Zahl ständig wächst. Wer über die außerordentlich günstigen Bedingungen Näheres erfulen will, wende sich an die örtlich: n Vertreter oder direkt an die Geschäftsstelle für Hessen, Darmstadt, Bismarckstraße 57. * Gutes Honigjahr. Wie aus Imkerkreisen bekannt wird, ist in diesem Jahre reicher Honigsegen zu erwarten. Durch die warme Sommerwitterung sind die Bienenstöcke so ertragreich geworden, wie es seit langer Zeit nicht mehr der Fall war. Die Waben enthalten in diesem Jahre meist Waldhonig. * Der Entwurf eines Reichs- Milchgesezes. Die Arbeiten für den Entwurf eines Reichs- Milchgesetzes, durch das eine umfassende und einheitliche Regelung der Vorschriften über Milchqualität, Hygiene und Absatzbedingungen geschaffen werden soll, haben nunmehr dahin geführt, daß der Referentenentwurf fertiggestellt worden ist. Der Entwurf wird noch im Herbst dem Kabinett vorgelegt werden. Nidda. Die Rektorstelle an der hiesigen Volksschule ist durch Pensionierung des seitherigen Rektors Gazert erledigt. Mit der Führung der Dienstgeschäfte des Rektors ist nun der dienstälteste Lehrer an der Volksschule hier, A. Margott, von der Schulbehörde beauftragt worden. Der Stand der Wohnungszwangswirtschaft in Deutschland und in Hessen. Von G. Ziegler Darmstadt. Schluß. Bad Salzhausen. Die Feldbereinigung unserer Gemarkung ist jetzt soweit vollendet, daß am 25. Oktober die Ueberweisung der neuen Grundstücke an die Besitzer erfolgen kann. Ausstellungs- Auszeichnungen. Mittwoch, de Spiel Liga F Liga Refer Ettingshau 1. Jugend 2. Jugend 3. Jugend Vormittags perkürzt die 2. gend 1900s und ann einen f Mannidhaften Tonders der G Am Nachm and Frohnhaus veg überlegen prüche der Gäst der zweite Shiri Bed- 2 Dann mit dem wie Mannschaft teit den Verb Frohnhausens Der zum ersten Hätte ein rout Bebnis wohl ni bei Frohnhause Mit Inter Das einhalbstü flinten Frohnh mmit 1: 0 den t Pünktlich Rigatreffen a Sonne. Gleic Hintermannsch hne Ergebni einen ihm vo einsenden ton barem für di ich nicht durc Nach Sei eitig umgest wenigen Mi In neuerer Zeit haben sich, genau wie vor dem Kriege, bei der Verteilung von Auszeichnungen aus Anlaß stattgefundener Ausstellungen und auch bei dem Gebrauch von Auszeichnungen durch die Ausstellerfirmen aus Gewerbe, Handel und Industrie starke Unzuträglichkeiten ergeben, teils in der Form, daß Auszeichnungen von Winkelausstellungen das Publikum irreführten, teils in der Art, daß Firmen Auszeichnungen führten, denen keine verliehen worden waren, teils auch in der Form, daß auf Winkelausstellungen fast sämtliche Aussteller mit Medaillen, ohne Rücksicht auf die Qualität der ausgestellten Gegenstände, versehen wurden. Auch solche Fälle, in denen Preise käuflich erworben wurden, sind vorgekommen. Das Deutsche Ausstellungs- und Messe- Amt, dem auch der Reichsverband des deutschen Handwerks angehört, hat sich der Angelegenheit angenommen und eine umfangreiche Denkschrift für die demnächst stattfindenden Verhandlungen des Ausschusses für Ausstellungsund Messefragen bei der Internationalen Handelskammer vorbereitet. Das Deutsche Ausstellungs- und Messe- Amt macht darauf aufmerksam, daß im Jahre 1914 bereits eine MusterPreisgerichts- Ordnung aufgestellt worden ist, die seitens der zuständigen amtlichen und wirtschaftlichen Stellen gutgeheißen wurde. Nach§ 4 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ist vom Falle der Medaillenanmaßung abgesehen- auch die geschäftliche Propaganda mit tasächlich erhaltenen, jedoch wertlosen Ausstellungsmedaillen, soweit sie zur Irreführung der Deffentlichkeit geeignet ist, meistenteils strafbar; nach§ 3 desselben Gesetzes, der die zivilrechtlichen Folgen einer derartigen Reklame behandelt, kann auf Unterlassung und gegebenenfalls auf Schadenersatz geklagt werden. Unter wertlosen Ausstellungsauszeichnungen sind, wie die Gerichte wiederholt entschie den haben, hier auch solche Diplome, Medaillen, Ehrenurkunden und-preise und dergl. einbegriffen, die auf überflüssigen und wilden Ausstellungen„ verliehen" worden sind, ohne daß zuvor ein ernsthafter Wettbewerb, eine sachverständige Prüfung der Ausstellungsgegenstände oder gar ein früher nicht seltener Fall überhaupt eine öffentliche Ausstellung der prämi= ierten Gegenstände stattgefunden hat. Büdingen. Die diesjährige Hauptversammlung des Hessischen Landesverbandes für Obst- und Gartenbau findet am 20. und 21. Oktober hier statt. Mit der Tagung verbunden ist eine Besichtigung der Büdinger Obstwerke. Im Mittelpunkte der Tagung steht ein Vortrag über die Durchführung der Umpfropfungsaktion in Oberhessen. In einer amtlichen Darstellung des Senats des Freistaates Bremen vom 26. Januar 1926 wird über die Erfahrungen, die mit der Lockerung der Zwangswirtschaft in Bremen gemacht worden sind, wie folgt berichtet:( Jn Bremen ist s. 3t. für Streitfälle eine Ausgleichsstelle errichtet und die Mieterschaft zur Benutzung aufgefordert worden. Ueber das Ergebnis berichtet der Senat) Darmstadt. Der Verband der hessischen Bauernvereine hält seinen diesjährigen Verbandstag am 14. Oktober in Darmstadt ( Vortragssaal des Gewerbemuseums) ab. Mit der Tagung ist eine Feier des 25jährigen Bestehens verbunden. Darmstadt. In der Nacht zum Montag brachen Einbrecher im Neuen Palais ein, dem Domizil des ehemaligen Großherzogs, der zur Zeit allerdings im Wolfsgarten weilt. Graf Hardenberg, der die Täter überraschte, wurde von diesen niedergeschlagen und ernstlich verletzt. Er konnte sich schließlich nach dem Polizeiamt schleppen, von wo aus er durch die Rettungswache ins ,, Danach sind in der Zeit vom 19. Juli 1925 bis 17. Januar 1926 im ganzen 85 Beschwerde fälle eingegangen und bearbeitet worden, die bis auf elf Fälle von der Ausgleichsstelle erledigt wurden. Das Material der Ausgleichsstelle wurde der Gewerbekammer und Kleinhandelskammer vorgelegt. In ihren Aeußerungen zu der Lockerungsverord nung kommen beide Kammern zu dem Ergebnis, daß sie dem Senat die Aufrechterhaltung seiner Verordnung vom 19. Juli 1925 empfehlen." Der Senai hat sich denn auch für die Aufrechterhaltung der Verordnung ausgesprochen. Aus dem Gutachten der Gewerbekammer führen wir folgendes an: Eine weitere Lockerung der Zwangswirtschaft in Württemberg wird von dem württembergischen Minister Bolz im „ Staatsanzeiger für Württemberg" vom 30. September 1926 wie folgt begründet: „ Die durchaus nicht ungünstigen Erfahrungen, die in Württemberg mit der bisherigen Befreiung der Geschäftsräume von Mieterschutz und Zwangsmiete gemacht wurden, rechtfertigen den Versuch eines weiteren stufenweisen Abbaus der noch bestehenden Bewirtschaftungsvorschriften. Auch bei kleinern Geschäftsräumen ist ein gewisser Ausgleich in Angebot und Nachfrage, sowie in den Mietpreisen zu beobachten, so daß auf einer Sonderstellung der Geschäftsräume des Kleinhandels und des Kleingewerbes verzichtet werden kann. Ab 1. Oktober 1926 sind diese Räume somit den übrigen befreiten Geschäftsräumen gleichgestellt." Regierungsrat Dr. Walser, Stuttgart, der Referent für Wohnungswesen im württembergischen Ministerium, schreibt in der Kölnischen Volkszeitung" vom 5. April 1926, daß der erste Versuch zur Lockerung der Zwangswirtschaft in Württemberg | seit 1. April 1925 zu einem vollen Erfolg auf der ganzen Linie geführt habe. „ Die Kammer nimmt auch nicht an, daß die allgemeine Nachfrage nach vorhandenen Läden in Zukunft so erheblich sein wird, daß die Ladenmieten ungebührlich in die Höhe steigen. Die allgemeine wirtschaftliche Notlage und Geldknappheit werden verhindern, daß zu hohe Forderungen der Vermieter überhaupt allgemein erfüllt werden. Die Kammer spricht sich daher für die Beibehaltung der Senatsverordnung aus, sowohl aus denselben grundsätzlichen Erwägungen, die bereits früher geltend gemacht sind, als auch aus der Erkenntnis, daß die Gründe, die für die Aufhebung des gegenwärtigen Zustandes sprechen, bei näherer Prüfung sich nicht als stichhaltig erweisen." Berücksichtigt die Inserenten unserer Zeilung! Es wird in diesem Zusammenhang weiter verwiesen auf die Darlegungen des Direktors des Berliner Zentralwohnungsamtes Wild im„ Berliner Lokalanzeiger" vom 12. November 1926, worin derselbe einem Abbau der Zwangswirtschaft das Wort redet, wenn man zu normalen Verhältnissen kommen wolle. Desgleichen hat sich der Deutsche Handwerker- und Gewerbetammertag wiederholt für den Abbau der Zwangswirtschaft im Interesse unseres Wirtschaftslebens eingesetzt. Die Handelskammer Altona führt in ihrem Jahresbericht für 1924 aus: ,, Mit Entschiedenheit muß gefordert werden, daß die noch bestehenden Reste der Zwangswirtschaft raschestens aufgehoben werden, insbesondere ist die Mietzwangswirtschaft be= schleunigt abzubauen." Die Thüringische Regierung berichtet an den Landtag ,, Aus den Ergebnissen der amtlichen Prüfung sowohl der Einzelbeschwerden als auch der Sammelbeschwerden, ist zweifelsfrei zu ersehen, daß die gegen die Regierung wegen der angeblichen Auswirkung der Verordnung gerichteten Angriffe völlig unberechtigt sind. Ein weiteres Beweismittel mag aus folgendem entnommen werden:... Das sich hieraus( aus einer weiteren Erhebung) ergebende Bild entspricht hinsichtlich der Auswirkungen in keiner Weise den aufgestellten Behauptungen. Mietsteigerungen und Wechsel der Inhaber der unter die Verordnungen fallenden Wohnungen und Geschäftsräume sind nur in unerheblichem Umfange zur Kenntnis der Behörden gelangt. Auch kann von einer irgendwie spürbaren Belastung der Verwaltungsbehörden( im Ministerium sind nur etwa 30 Eingaben zu zählen) und der Gerichte nicht gesprochen werden. Anzeige wegen Mietwuchers ist im ganzen Lande nur in neun Fällen erstattet worden; auch sind Kün digungen von Geschäftsräumen zum Zwecke der Mietsteigerung nur in verschwindend wenigen Fällen zur Kenntnis der Behörden gelangt. Die thüringische Staatsregierung kommt zu dem Ergebnis, daß ein Abbau der Zwangswirtschaft erfolgen müsse. Zu warten bis, wie es die Mietervereine wollten, das Vorkriegsangebot erreicht sei, hieße die Wiederherstellung normaler und gesunder Verhältnisse auf dem Bau- und Wohnungsmarkt dauernd verhindern." rechter gab eins, Will, verteidigung. einjandie, fü den Halblin Verbandsipi Lobend Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß fast sämtliche deutschen Länder im Abbau der Zwangswirtschaft teilweise bereits weit vorgeschritten sind und daß sich wesentliche Anstände nicht ergeben haben, insbesondere, daß nach Ueberwindung der unvermeidlichen Uebergangsschwierigkeiten, die sich übrigens niemals werden vermeiden lassen, sich der Wol, nungsund Geschäftsraummarkt in durchaus normalen Bahnen be wegt. Wenn das von Ländern wie Preußen und Sachsen berichtet werden kann, so ist nicht zu verstehen, warum Hessen, wo die Verhältnisse ungleich günstiger liegen, nicht längſt dem Beispiel der anderen Länder gefolgt ist. Je länger Hessen zögert, den veränderten Verhältnissen auf dem Wohnungsmarkt Rechnung zu tragen, desto größer wird die Gefahr, daß Hessen auch in Zukunft in wirtschaftlicher Bezichung ins Hintertreffen gerät. digung und im Tor, fo waren etwa Mitte der 1. schied, verzid Rechtsaußen feststellen, de ten; der ver werden. De Schiedsrichte Bur Burg Mek Wetz Weglar 1. G Bei j ichauern lie W. Sp. V. Wetzlar wa der besseren Rückblic Am 14. in einem 2 Beit die er zurüdreicht, 1900 nannte Rajjel, näml Vereine: V. Gießen, L. u. Marburg und gegen 1900: a B. f. B. Ma Spieljahr 192 1848 Rajjel, 6. C. 05 Göt erreichte hint 6. Blak. B. Germania M und Sportklu Kreisliga, wo nahm.- 192 Kristigen, jo Sportklub" in der Lahni genannten dr Spielogo. 04 die Boripiele betam V.. Des Gegners 1900er fonnt Weklar nur Mr. 81 Sinbreder los. m Gamsto 1 Berionen elmer un Tagen 1 heraus verbreite Segenständ ausgestell Industrie darauf hin Denen da tellten We ig bedente e von daß, wen abzugeben Ingabe bo ufenster be besteht all Kriege, be tgefundene zeichnunge d Indust , daß Aus irreführten en führte der Form Cer mit Me ten Gega enen Prei as Deutje verband de egenheit a ie demnä lusstellung fammer vo Amt ma ine Mujtar seitens de gutgehel Wettbewer - auch di edoch wel ührung da ch§ 3 des r derartigen gebenenfalls en Ausstel olt entjie Shrenurkun iberflüssigen d, ohne daj ige Prüfung Jer nicht jel g der prämi g regen det ten Angriffe tel maj ieraus( as It hinsichtli ten Behaup ber der unter eschäftsräum tnis der B Die spürbarer ifterium jin chte nicht g ist im gam uch find Ri Rietsteigeru ntnis der em Ergebnis müsse. 3 as Vorftig normaler un ohnungsmart Dor, dok joi virtidaft teil dy wesentlic nadi leber teiten, die fi r Wolnungs Bahnen be ( adjen be Datum See it langit de Berhältni größer mi hajlliger Mittwoch, den 10. Oftober 1928. Fußball. ,, Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Spiel. Spielvereinigung 1900 e. V., Gießen. Liga Frohnhausen Liga 4: 0( 1: 0) Liga Reserve Frohnhausen Ligareserve 8: 2( 5: 1) Ettingshausen 2. 1900 3. 3: 6( 2: 1) 1. Jugend 2. Jugend 3. Jugend Niedergirmes 1. Jugend 2: 0 Steinberg Jugend 3: 0 Frohnhausen Schüler 1: 0. Vormittags eröffnete die Jugend das Rennen. 3: 0 spielte verkürzt die 2. Jugend, um dann das Spielfeld für die 1. Jugend 1900s und die von Niedergirmes frei zu machen, die sich dann einen flotten und spannenden Kampf lieferten. Die Mannschaften waren beide gut, Hervorragendes leistete aber besonders der Gästetormann. Am Nachmittag trafen dann zunächst die Ligareserven 1900s und Frohnhausens aufeinander. 1900 konnte das Spiel durchweg überlegen durchführen und hatte nur einzelne rasche Durchbrüche der Gäste abzuwehren. Mit 5: 1 ging es in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte ließ das Tempo wesentlich nach. Schiri Beck- VfB., der reichlich viel pfiff, schickte die Spieler dann mit dem Ergebnis 8: 2 für 1900 heim. Gefallen konnte die Mannschaftsausstellung der 1900er, die in ihrer Einheitlich leit den Verbandsspielen in aller Ruhe entgegensehen kann. Frohnhausens Ligareserve war ein Opfer seines Tormannes, der zum ersten Male im Verbandsspiel diesen Posten innehatte. Hätte ein voutinierterer Spieler dort gestanden, wäre das Ergebnis wohl nicht so hoch ausgefallen. Zu wünschen übrig ließ bei Frohnhausen vor allem Zuspiel und Ballstoppen. Mit Interesse verfolgten darauf die zahlreichen Zuschauer das einhalbstündige Ringen" der 13-15jährigen, in dem die flinten Frohnhäuser gegen die körperlich stärkeren Plazinhaber mit 1: 0 den kürzeren zogen. Pünktlich konnte dann Schiri Janowski- Marburg das Ligatreffen anpfeifen. 1900 spielte zunächst mit Wind und Sonne. Gleich zu Beginn des Kampfes bekam Frohnhausens Hintermannschaft zu tun. Einige Eckbälle für 1900 blieben ohne Ergebnis. Bis dann Heilmann, 1900s Mittelstürmer, einen ihm vom Halbrechten zugespielten Ball zum Führungstor einsenden konnte.( 1: 0 für Gießen.) Damit war's mit Zählbarem für die 1. Halbzeit aus. Frohnhausens Sturm konnte sich nicht durchsetzen und seine Verteidigung ließ nichts passieren. Nach Seitenwechsel wurde das Spiel flotter. Es war allseitig umgestellt worden, nicht immer zum Vorteil.. Schon nach wenigen Minuten fiel Tor 2. Heilmann köpfte famos, Halbrechter gab den Ball weiter und der Halblinke des Platzvereins, Will, stellte das Ergebnis auf 2: 0. Wo war die Gästeverteidigung. Durch Elfmeterball, den Heilmann unhaltbar einsandie, führte 1900 mit 3: 0 und konnte, turz vor Schluß durch den Halblinken noch einmal erfolgreich, das erste diesjährige Verbandsspiel mit 4: 0 gewinnen. Lobende Erwähnung verdient nur Frohnhausens Verteidigung und vom Platzverein Heilmann, Jäckel und Brambach im Tor, sonst wurde nichts Gutes gezeigt. Die Frohnhäuser waren etwas ins Hintertreffen gekommen, daß sie schon ab Mitte der 1. Halbzeit auf einen ihrer Spieler, der verletzt ausschied, verzichten mußten. Rechnet man die von Frohnhausens Rechtsaußen verpaßten so totsicheren Chancen mit, darf man feststellen, daß die Gäste nicht torlos vom Platz zu gehen brauchten; der verdiente Sieg der 1900er soll dadurch nicht bestritten werden. Das Spiel wurde zeitweilig hart durchgeführt. Der Schiedsrichter war gut. Wetzlarer Sportverein E. V. Burg 1. Wezlar 1. 1: 3 Burg 2. Weylar 2. 0: 6 - Wetzlar 1. Jgd. Gießen V. f. B. 1. Jgd. 2: 2( abgebr.) Weglar 2. Jgd.- Burgsolms 1. Jgd. 2: 1 Weglar 1. Schüler Heuchelheim 1. Sch.( H. nicht angetreten). Bei schönem Fußballwetter, gutem Platz und ca. 600 Zuichauern lieferten sich die Ligamannschaften von Burg und des W. Sp. V. in Burg einen harten aber immer fairen Kampf. Wetzlar war leicht überlegen und gewann vor allem auf Grund der besseren Einzelleistungen seiner Spieler. Im Zusammenspiel ließen sie sehr viel zu wünschen übrig. Lohnende Erwähnung verdienen die beiden Verteidiger Gebr. Benner und Baum im Sturm. Die Burger zeigten die gleichen Fehler im Zusammenspiel. Der Liganeuling entwidelte aber wieder erstaunliche Energie und fämpfte wader bis zum Schluß. Was jetzt gesagt wird, mögen sich nicht nur die Wetzlarer und Burger Spieler, sondern alle aktiven Fußballer merken. Um ein flottes Spiel zu zeigen, gilt es folgende 3 Regeln zu merken: 1. Jeden Ball im Prinzip nach Möglichkeit stoppen, 2. aussehen, wenn Zeit vorspielen und angreifen lassen, wodurch der Nebenspieler frei wird, dann nicht umspielen, sondern dem Nächstfreistehenden den Ball flach, kurz, nicht zu fest zuschieben, 3. sofort wieder auf freien Raum laufen, beim Angriff und bei der Abwehr auf Dedung. Feste Schläge sind nur ange= bracht beim Torschuß aus ziemlicher Entfernung, beim Flanken und gegebenenfalls bei kritischen Momenten vor dem eigenen Tor( Ball weg ohne aufzusehen). In fast allen anderen Momen= ten des Spiels sind kurze, flache Vorlagen brauchbarer, da solche viel leichter aufzunehmen und weiter zuzugeben sind. Also nochmals: Stoppen- Schieben Freilaufen!!! Die Ligareserven lieferten gleichfalls einen spannenden Kampf. Wetzlar enttäuschte gegen das letzten Sonntag gezeigte Spiel. Burg versuchte bis zum Schluß das Spiel offen zu halten. Wetzlar kam hauptsächlich durch das energische Nachsetzen von Hertstein zu seinen Erfolgen. Schiri Hinder- Herborn war beiden Spielen ein einwandfreier Leiter. Niedergirmes Liga- Buzzbach Liga 4: 4( 1: 2). Leicht überlegen spielte Butzbach Sonntag in Niedergirmes gegen die dortige Liga. Durch Verletzungen wurde die Gäste= hintermannschaft aber stark behindert, und so reichte es nicht zum Siege. Nach Anpfiff führte Niedergirmes zunächst, aber kurz darauf konnte Butzbach ausgleichen, um dann bis zur Halbzeit durch verwandelten Elfmeter 2: 1 zu führen. In der zweiten Spielhälfte kann Butzbach nur noch zweimal, Niedergirmes da= für dreimal einsenden, um Gleichstand zu erzielen. Ein besonderes Lob verdient der Schiedsrichter Böcher- VfB. - Sportvgg. Dillenburg Liga VfB. Gießen Liga 2: 7( 1: 1). Nach ausgeglichenem Spiel in der ersten Halbzeit gelang VfB. ein verdienter Sieg, der jedoch dem Spielverlauf nach nicht so hoch zu sein brauchte. Beim VfB. war Bötticher die treibende Kraft im Sturm. Dillenburg spielte mit Schwarz in der Ver= teidigung, der die Sache aber allein nicht retten konnte. Roth, Bötticher, Kleinke und Köhler erzielten die Tore für VfB. Für Dillenburg erzielte Sturm alle beiden Tore. Schiedsrichter Willer Weylar war gut. Dillenburg 2. VfB. Gießen 2. 1: 3. - SV. 1920 Heuchelheim 1. SV. Ettingshausen 1. 5: 0( 2: 0) Edenverhältnis 11: 1. Mit großer Spannung erwartete man in Heuchelheim das erste Verbandsspiel. Die Gästemannschaft trat komplett an. In der Plazzelf sah man einige neue Gesichter. Der SpielAusschuß des SV. hatte nach dem Fiasko- Spiel in Wetzlar eine gründliche Erneuerung der Mannschaft unternommen, teils durch Umstellung und teils durch Verjüngung. Ettingshausen wählte die Sonne im Rücken. Heuchelheims Anstoß endete im Aus. Das Spiel selbst sehr lebhaft, sah bald die Einheimischen vor der Gäste Tor und in der 10. Minute ging Heuchelheim durch Prachtschuß des Linksaußen in Führung. Immer trieb die Läuferreihe den Sturm nach vorn, doch hier kam es zu keinen zählbaren Erfolgen. In der 30. Minute verwandelte Arnold einen Handelfmeter zum 2. Tor, und an diesem Resultat änderte sich bis zur Pause nichts mehr. In der zweiten Halbzeit verliert das Spiel an Qualität, besonders die Gäste beschränken sich nur noch auf Verteidigung. Heuchelheim ist noch dreimal erfolgreich. Schiedsrichter Ditt= mar VfB. war dem Spiel ein gerechter Leiter. Ettingshausen stellte eine gleichmäßige Elf( bis auf den Linksaußen), die in Rückblick auf die Gießener Verbandstreffen.| rüdten zu der für 1924-25-26 wieder eingeführten Gauliga auf. - Am 14. Oktober werden die beiden Gießener Ligavereine in einem Verbandsspiel zusammentreffen; das ist seit langer Zeit die erste Begegnung dieser Art. Soweit unsere Chronik jurückreicht, waren im Jahre 1920-21 die beiden Vereine 1900 nannte sich damals„ Verein für Rasenspiele" derselben Kassel, nämlich der Lahnkreisliga zugeteilt. Diese umfaßte 7 Vereine: V. f. B. Marburg, V. f. R. 1900 Gießen, V. f. B. Gießen, T. u. Sp. V. 1860 Marburg, F. C. Wetzlar, Germania Marburg und B. C. Wetzlar. Der V. f. B. verlor beide Spiele geg en 1900: am 12. 9. 1920 mit 1: 2 und am 9. 1. 1921 mit 3: 4. 8. f. B. Marburg und V. f. R. 1900 Gießen stiegen für das Spieljahr 1921-22 zur Gauliga auf, zu der noch T. und Sp. V. 1848 Rassel, Sport Kassel, Kurhessen Kassel, Spielverein Kassel, 6. C. 05 Göttingen und Germania Osterode zählten; Marburg erreichte hinter Sport Kassel den 3. Gießen vor Göttingen den 6. Platz. V. f. B. spielte mit F. C. Wehlar, 1860 Marburg, Germania Marburg, B. C. Wetzlar, F. V. Breidenbach, Spielund Sportklub Dillenburg und Spielvgg. 1904 Gießen in der Kreisliga, wobei er mit Germania zusammen die 3. Stelle einnam. 1922 bis 1924 gab es keine Gauliga, sondern nur drei Kreisligen, sodağ 1900 V. f. R. 1900 war in dieser Zeit in S: portklub" 1900 umgeändert worden und V. f. B. wieder in der Lahnkreisliga zusammenkamen und zwar mit den schon genannten drei Marburger und zwei Wetzlarer Vereinen, sowie Spielogg. 04 Gießen und Dillenburg. Im ersten Jahre wurden die Vorspiele, im zweiten die Rückspiele ausgetragen; diesmal bekam V. f. B. die Punkte, am 11. 3. 1923 durch Nichtantreten dess Gegners und am 30. 9. 1923 durch einen 3: 1- Sieg. Die 19000 er konnten den 4., V. f. B. hinter Spielogg. 04 mit B. C. Weglar nur den 6. Platz belegen. Die vier ersten Vereine Die andern Bertreter waren F. C. Wezlar, V. f. B. Marburg und 1860 Marburg( die während der Spielzeit sich vom Turnverein als„ Sportverein Kurhessen" trennten und dann mit V. f. B. zur ,, Sportvgg. V. f. B.- Kurhessen Marburg" zusammenschlossen). Außerdem traten noch zur Gauliga: aus Kassel Kurhessen, Sport, Spielverein, Hessen 09 und T. 11. S. V. 1848 ( nachher S. C. 03), sowie aus Göttingen S. C. 05 und Spielvereinigung, ferner Borussia Fulda, Spielvgg. Münden und Germania Osterode, sodaß zusammen 14 Vereine spielten. Der G. C. 1900 brachte es nur auf den vorletzten Platz und mußte absteigen, während der V. f. B. sich in der Lahnkreisliga gegen Germania Marburg, V. f. R. Butzbach, B. C. Wezlar, Hessen Frankenberg, Spielvgg. 04 Gießen, Dillenburg und Breidenbach an die erste Stelle der Tabelle aufschwang und damit den Aufstied erkämpfte. Seit 1926-27 heißt die 1. Klasse Bezirksklasse I und ist sie in zwei Gruppen geteilt. V. f. B. spielte in der Südgruppe und besetzte den 3. Platz.„, G. C. 1900" jezt ,, Spielvgg. 1900" spielte in der Lahnkreisliga und erreichte mit Germania Marburg gleiche Punktzahl, verlor aber das Die Ergebnisse Entscheidungspiel, sodaß Germania aufstieg. des Jahres 1927-28 sind wohl noch in aller Erinnerung: V. f. B. Gießen mußte absteigen. Die Spielogg. besette in der Bezirksklasse II des Lahnkreises den 2. Play hinter V. f. B.- Kurhessen Marburg, der sich dann gegen die andern drei KreisligaGruppenmeister den Aufstieg erkämpfte. So sind die beiden Rivalen in Gießen seit 1922-24 zum ersten Male wieder in derselben Klasse. Inzwischen haben sie sich verschiedene Privatspiele geliefert, die wechselnde Erfolge brachten; im Punktespiel stehen sie sich am 14. Oktober seit 30. 9. 1923, also seit gerade 5 Jahren, erstmalig wieder gegenüber. Nr. 80 Heuchelheim einen sportlich guten Eindruck hinterließ. In der Playzelf lieferte der Mittelläufer ein sehr gutes Spiel, alle anderen waren Durchschnitt. Am kommenden Sonntag fährt die Heuchelheimer Mannschaft nach Niederweisel und müssen sich die Blau- Weißen mächtig anstrengen, wenn sie dort günstig abschneiden wollen. Lich 1. - Lollar 1. 2: 1( 1: 1). Die 1. Mannschaft Lollars weilte am gestrigen Sonntag in Lich zum fälligen Verbandsspiel und mußten mit obiger Niederlage die Heimreise antreten. Lich spielte mit Ersatz, der sich gut bewährte. Lollar drängte während des Spieles manchmal etwas hart, während Lich durch großen Eifer das Spiel für sich enischeiden konnte. Leider mußte der Halblinke Lichs wegen Verletzung ausscheiden, so daß der Platzverein die letzten 20 Minuten nur noch mit 10 Mann spielte. Etwa 600 Zuschauer wohnten dem spannenden Kampfe bei. Die 2. Mannschaft konnte mit Glückt ihr erstes Spiel gegen die gleiche von Großen- Buseck kurz vor Schluß 3: 2 gewinnen und ebenfalls 2 Punkte mit nach Hause bringen. Weilburg 1. - Aẞlar 1. 1: 4( 0: 3). Aßlar zeigte durchweg bessere Leistungen als die Weilburger, die fast alle wegen zu scharfem Spielen von dem gut amtierenden Schiedsrichter, Petry- Wetzlar, Verwarnungen einstecken mußten. Ehringshausen 1. Niedershausen 1. Niedergirmes 2. - Biskirchen 1. 4: 1 Burgsolms 3: 0 Nauborn 1. 3: 2 Laubach 1. Niederweisel 1. ( Niederweisel nicht angetreten.) Herbornseelbach 1.- Offenbach 1. 4: 1 Ettingshausen 2. 1900 Gießen 3. 3: 6( 2: 1) Es gelang dem Platzverein nicht, sich gegen die nur mit 10 Mann erschienenen Gäste erfolgreich zu wehren. Wohl konnte Ehringshausen das Halbzeitresultat für sich gestalten, mußte dann aber sich der Ueberlegenheit der Gießener beugen. Schiri Jung VfB. war korrekt. Lollar 2. Daubringen 2. 2: 1( 0: 1). Beide Gegner waren gleichwertig. Auf jeder Seite spielten nur 10 Mann. Das Spiel war hart, aber nicht unfair. Schiri: Kreiling VfB. - Azlar 2. Werdorf 1. 2: 4( 0: 2) Hermannstein 1. - FSV. Queckborn 1. Ballersbach - - Ehringshausen 2. 3: 2 VfB. Gießen 3. 1: 7( 1: 2) Hörbach 1: 0 Eisemroth Serborn 3. 1: 3 Der Kampf war recht heiß, trok vieler Bemührungen mußte der Platzverein auf die Punkte verzichten. Oberbiel 1. Löhnberg 1. 0: 4( 0: 3) Ausgeglichenes Feldspiel, vor allem in der 2. Spielhälfte. Oberbiel verlor durch schwache Hintermannschaft. Schiri U HISteindorf war gut. Wissenbach 1. - Edingen 1. 3: 0. * Werdorf Jgd. 2: 2 - Aßlar Jgd. Niederweisel Jgd. Großen- Bused Jgd. 2: 3 Laubach 1. Jgd. Grünberg 1. Jgd. 3: 0( 1: 0) - Rund um den Marburger Schloßberg. Der 30. September setzte nun auch die 1. Bezirksligavereine in Bewegung. Während Germania infolge der alljährlichen Vereinswanderung, die trotz des schlechten Wetters doch stattgefunden hatte, noch spielfrei war, mußte V. f. B. Kurhessen nach Cassel zum B. S. Sport. Bei Abfahrt waren die Aussichten für die Marburger Elf nicht rosig, trat doch die Mannschaft in einer ganz neuen Aufstellung erstmalig auf den Plan. Jedoch die elf Spieler waren von einem festen Siegeswillen beseelt, und so kam es denn auch, daß die Mannschaft das richtige Selbſt= vertrauen zu sich selbst besaß und während des Spieles auch feinen Augenblid locker ließ. Sport dagegen hatte der Vorschau zufolge den Sieg sicher in der Tasche. Es kam jedoch anders. V. f. B.-K. war die durchaus bessere Mannschaft, sehr flint und stets schneller am Ball wie der Gegner. Sport wurde schon in den ersten Minuten aus dem Konzept gebracht. Nichts wollte tlappen. Die Schimmelreiter leiteten Angriff auf Angriff ein, und auch schon nach wenigen Minuten schoß Böttner zum 1. Tore ein. Bei diesem Stande ging es auch in die Pause. Sport stellte um; aber vergebens. Noch zweimal kann V. f. B.-K. erfolgreich sein, während es Sport nicht gelingt einen einzigen Treffer zu buchen. Ein 4. Tor für V. f. B.-K. wurde dom Schiedsrichter nicht gegeben. Sport hatte wohl verschiedene sehr gute Chancen, aber im Uebereifer und der Aufregung wollte nichts flappen. Besonders gut arbeitete bei Marburg Fischer und Gobrecht in der Verteidigung, während bei Sport die Außenstürmer besonders gefährlich waren. Das Spiel war scharf, aber stets in den Grenzen des Erlaubten. Die junge V. f. B.-K. Mannschaft wurde mit großer Freude in Marburg empfangen. Auch werde ich nicht fehl gehen, wenn ich sage, daß sich mit diejem Siege jeder Marburger Sportler, ganz gleich welchem Verein angehörend, gefreut hat. In der Bezirksklasse 2 kam das schärfste Treffen in Wallau gegen den V. f. B. Wetter zum Austrag. Beide Mannschaften spielten äußerst scharf. Die Zuschauer halsen ebenfalls stark mit, zeitweise sogar recht lebhaft, was allerdings keinen guten Eindruck machte. Die Mannschaften waren sich durchaus gleichwertig. Das 2: 0 Resultat für Wallau läßt von etwas Glück reden. Hoffentlich befleißigen sich beide Mannschaften in Zukunft einer anständigeren Spielweise, sonst kann es leicht vorkommen, daß einige Spieler eine Zeit lang Im Gegensatz zu diesem Spiel stand das pausteren müssen. 1 - Nr. 80 Mittwoch, den 10. Ottober 1928. - - - - „ Gießener Zeitung" Am kommenden Sonntag wird dann auch in Marburgs Mauern das 1. Treffen steigen. V. f. B.-K. empfängt die Ligaelf der Borussia Fulda. Borussia, eine beständige Mannschaft, wird wohl von den Schimmelreitern schwer zu schlagen sein; jedoch ausgeschlossen ist es nicht. Nach dem Spiel mehr darüber. Hoffentlich nimmt das Spiel einen guten Verlauf und verhalten sich auch die Zuschauer so, wie es gewünscht wird. Vermeide ein jeder jegliche Zwischenrufe, damit der Sportplah nicht zu einer Belustigungsstelle wird. Germania ist spielfrei. Die Aufstellung der Tabelle der 1. Bezirksklasse ist eine wohl keinen Verein befriedigende, und muß der Betreffende, der dieselbe aufgestellt hat, eine nicht allzuglückliche Hand gehabt haben. Die Bezirksklasse 2 weist folgende Treffen auf: Frankenberg gegen Allendorf und Wetter gegen Ockershausen. Bei beiden Spielen dürfien wohl die Gäste gewinnen. In Wallau spielen wei Auswahlmannschaften der Gruppe Biedkopf. Herr Gauobmann Dr. Leukel wird persönlich dem Spiele beiwohnen. Ergebnisse vom 7. Oftober 1928: Treffen in Allendorf gegen F. V. Breidenbach, welches 2: 2 endete. Von Anfang an flott und und äußerst fair. Ockershausen fertigte mit Leichtigkeit in Gladenbach die dortige 1. Mannschaft des S. C mit 7: 1 ab. V. f. B. Kirchhain hatte cuf eigenem Plate F. V. Wiesenbach. Die Kirchhainer erwiesen sich im ganzen Spiele überlegen und konnten verdient mit 6: 2 gewinnen. Die Favoriten in der Bezirksklasse 2 dürften wohl in Odershausen und Kirchhain zu suchen sein. Ueber die Gautlassen hatten wir ja schon kurz die Resultate gebracht. V. f. B.-K. 2. konnte gegen die 1. Mannnschaft Sarnau noch in letzter Minute das Resultat auf 3: 3 stellen. Die wenigen Zuschauer, die erschienen waren, ließen es an Lachsalven nicht fehlen. Das Spiel bot keinen guten Sport. Was man nicht vorausgesehen hatte, trat in Odershausen ein. Die Mannschaft von O fertigte Wommelshausen 1. glatt mit 3: 1 ab. Endbach 1. gegen Langenstein 1. trennten sich mit 2: 2. Dem Stärkeverhältnis nach ein richtiges Resultat. Feudingen 1. gewann kampflos gegen die 1. Mannschaft von Gönnern, da der Verein es vo zog, nicht anzutreten. 1911 Biedenkopf 1. mußte sich auf eigenem Plate eine 4: 0 Niederlage von Bottenhorn 1. gefallen lassen. Breidenbach 2. verlor gegen Breidenbach 1. verdient mit 1: 4. Ein hohes Resultat wird aus Obereisenhausen gemeldet. Dort verlor die 1. Mannsch. gegen Eckelshausen 1. mit 4:13 Toren!! 1911 Biedenkopf 2. spielte gegen Wallau 3. 2: 2. Das gleiche Resultat erzielte Schweinsberg 1. gegen V. † B. Kirchhain 2. Bürgeln 1. konnte gegen Cölbe 1. mit 4: 1 triumphieren. In Marburg war es dem V. f. B.-K. nicht möglich rechtzeitig seine 3. Mannschaft auf den Plan zu bekommen und so kam es, daß die 1. Mannschaft von Schröck Kampflos die Punkte einstreichen konnte. 10% Uhr dürfte ja auch für die Leute in der Stadt noch zu früh sein! Im Gesellschaftsspiel trennten sich dann später beide Mannschaften mit dem Resultat 6: 3 für Schröck. Dreihausen 2. fertigte auf eigenem Plate Heskem mit 3: 1 ab. Der Platz war durch den Regen sehr schlecht. Heskem hatte reichlich Pech, sonst konnte ein Unentschieden herauskommen. Die Sinkershäusener 1. unterlag nach scharfem Spiel Erdhausen 1. mit 3: 6. Wie in den anderen Gauen, so auch in dem Marburger hört man Klagen über die Schiedsrichter. Einige treten nicht an, andere wieder sollen nicht einwandfrei leiten. Der Ruf erschallt nach guten Schiedsrichtern! Soviel wie ich habe feststellen können, würden die Vereinigungen auch diesem Rufe nachkommen, wenn die Bereine selbst in allererster Linie würtden daran mithelfen einen guten Stamm Schiedsrichter zu betommen. Aber wie sehen denn zum Teil die Meldungen von den Vereinen aus? Wenn der Verein selbst keine gute brauchbare Leute meldet, kann er auf der anderen Seite auch nicht verlangen nur gutes Material zu bekommen. Also Vereine sehr in eueren eigenen Reihen zu, ob ihr keine geeigneten Leute findet. Meldet sie alsdann der Vereinigung und es wird gutes Material aus denselben gemacht werden. Dann habt ihr auch in Zukunft das, wonach ihr jetzt noch schreit. NWK WOLLE NWK BEENDEN Schweisswolle läuft nicht ein und filzt nicht BE UNDER Uberall erhältlich Übler Mundgeruch Häßlicher Zahnbelag beseitigt. Ockershausen 1. Allendorf 1. 4: 0 Kirchhain 1. Wallau 1. 1: 1 Wommelshausen 1. Marbach 1. 0: 1 Cölbe Bezziesdorf 4: 2 Germania 1. Jgd. Germania 2. Jgd. Sarnau 1. Jgd. 1: 0 Ockershausen 1. Jgd. 2: 0 Niederwalgern 1. Jgd. 2: 2 Marbach 2. 1: 1 Germania 3. Jgd. Herzhausen 1. * Termine der 1. Bezirksklasse, 1. Serie. 14. Oktober Spielverein Hessen Northeim 03 - 05 Göttingen Tura Kurhessen Marburg- Fulda Kurhessen Hermannia Verbandsspiele der Bezirksklasse II. 14. Oktober: Herborn V. f. B. W. Sp. V. Butzbach - Burg 1900 Niedergirmes Dillenburg. Duisburg schlägt Kiel im Fußball. $. - Länderspiele. In Kopenhagen: Schweden Dänemark 1: 3( 1: 3) in Wien: Osterreich Ungarn 5: 1( 2: 1) Länderspiel der Amateure: In Wien: Desterreich Ungarn 3: 1( 2: 1). Fußball- Meisterschaftsspiele in Hessen- Hannover. Der zweite Sonntag der Meisterschaftsspiele in Hessen- Hannover verlief programmäßig. Die Favoriten siegten auf der ganzen Linie. So schlug Hessen 09 Tura mit 3: 0, ohne dabei besondere Leistungen zu zeigen. Sport Kassel siegte über Ger. mania Marburg 4: 2. Das Ergebnis entspricht jedoch nicht ganz dem Spielverlauf, da die Marburger bessere Torchancen hatten, ihr Sturm arbeitete aber unproduktiv. Spielverein Ditmold weilte in Göttingen und brachte einen 6: 3 Sieg mit nach Hause, nachdem die Gastgeber noch bis zur Pause 3: 1 geführt hatten. Im Privatspiel konnte der Meister Kurhessen Kassel in Nort heim gegen Spiel und Sport nur einen knappen 3: 1 Sieg erringen. Mit einer Ueberraschung endete der am Sonntag in Kiel ausgetragene Fußball- Städtekampf Duisburg- Kiel. Die Rheinländer konnten mit nicht weniger als 7: 0( 3: 0) Treffern siegreich bleiben, obwohl in der Kieler Mannschaft acht Leute der Meisterelf Holstein mitwirkten. In Verbindung mit dem Treffen gab es eine Ehrung Blaschkes, anläßlich der Feier seiner 25jährigen Tätigkeit als Bezirksvorsitzender. 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Aus dem interessanten Inhalt des neuesten Heftes seien folgende Beiträge hervorgehoben: Jugend und Schönheit; Schönes Heim und schöner Garten". Das umfangreiche Heft kauft man in jeder guten Buchhandlung zum Preise von 1 Mark. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Droht Husten. Grippe, Heiserkeit hall' Rheila Perlen hilfsbereit! Schachtel Mk.1.- nur in Apotheken u. Drogerien Lohnlisten 41. Jak Vol Das Reich über die Sand dem hat sich d die Ausführun beschäftigt. für 8tägige, 14tägige und monatliche Lohnauszahlung und mit dem notwendigen Steuerabzug- Vordruck, grosse Lohndüten mit Ausrechnungs-, Versicherungs- und Steuerabzug- Vordruck, Arbeitszettel und alle anderen Formulare stets vorrätig bei Albin Klein in Giessen. Hag bietet wahren Gewuss ( 842) Hag ich geistig anvegend..... Hagerhöld die Arbeitskraft n. Lebens luck.... [ 297] Gerne nehme ich Gelegenheit, zu( 2) betonen, daß ich den Kaffee Hag als das bekömmlichste Getränk für geistig Schaffende erkannt habe. Troß seiner Unschädlichkeit, die durch Ausmerzung des Coffeins erreicht ist, stelle ich nach Genuß von Kaffee Hag gelstige Anregung fest, die durch das Bewußtsein der Unschädlichkeit doppelt erfreulich ist. Kaffee Hag bedeutet keine Erwürgung dessen, was den Kaffee zum Kaffee macht, vielméhr sind des Kaffees gute Eigenschaften Doller entwickelt, wenn sie der Gefahr entschält sind. Ernst Welk. [ 963] Bereits seit 2 Jahren trinke ich zum Frühstück, Nachmittags- Kaffee und als Nachttrank coffeinfreien Kaffee Hag. Self Jahren nierenleidend, kann ich Kaffee Hag bestens empfehlen, well sich meine Nervosität vollständig gelegt hat. F. Bolz. [ 842] Selt einem Jahr trinken wir nur noch Kaffee Hag, well wir gefunden haben, daß er mit seinem Geschmack und Aroma das Dollendetste ist, was man auf dem Kaffeemarkt finden kann. Zudem können wir jedermann bestätigen, daß Kaffee Hag wirklich Herz und Nerven schont und einen ruhigen Schlaf gewährt. Kaffee Hag erhöht die Arbeitskraft und Lebenslust, darum bleiben wir sein ständiger Abnehmer und werden Ihn auch welter empfehlen. H. Krahenbühl- 3ost. ( 953) Ich hass Hay kann bestsus empfohlen [ 836] Habe den Kaffee Hag bei meinen Bekannten und Freunden warm empfohlen und werde es bel Jeder Gelegenheit wieder tun, denn Kaffee Hag bietet für jedermann, ob Jung oder Alt, einen wahren Genuß, dank seines kräftigen Aroma und seiner Unschädlichkelt. Hans Hauser. Hus dem Archiv der Kaffee- ɓandels- Aktiengesellschaft, Bremen Reichsfina einer Rundgel handels die G nicht aus den müffe der Feh Belaftungen a Das Reich men mit der richtung des E Borlage wird Die deuts Porter Bevöl amerikanische Ungarn gemacht, daß verträge eing Bom süd nizelos wurd vorläufig an vertrages Ge Luft Das Lu Uhr bei ma Amerita a Basel und hausen und ihm die Gl Ueber Schiff Gibral regnerischem Graf Zeppe Der Um bei Antritt d Verlängerung Luftschiff auf 10-11 000 R nissen hätte judlichen Dam gen. Auch da auj jehr gutes Landung in La Mie Grai Newyork, in Lakehurst g ländische Küste Swei halbitarre Luftschiff bis Das ganze man mit mehr jieberhafte Sp am Fluge find Den die Zepp gleiten. Von Broadway bis fang durch Ob lighteiten werd meister Walfer Soetzsch und G Smiths, der hält, teilnehme Die Meld wird pon aller auf den Stra Die Extrablätt Jer Am 22. Der Vinderfon gegenzunehmen über die Schm haben. Es w Thema augern Ben). Minister bayerische Min 611 onof lig mopia E