Nr. 96. Brattische An ing der wich moderne Beiz rtzeuge, Bor is geb. 8 Mt. chriftenverlag lich wichtiges nuftergültiger Alle einschlä Rattieren und Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd endung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert Tauchladder 41. Jahrg. gestrichener Das dem Fadh verwerten not gemeinfaßlich Abschnitt die ragis für die en werden, die ollegen in der sehr empfeh Mattes, der sid gründlich ver ihm vielfachen ir die Jugend misches Schul t Din A 6= f., ab 16 Stüd es Schulwejen, inter gleichem, in erweitertem Gewande in den Muße an die werl uch der reifere Durst nach tech ht zuletzt kom enieure, insbe Frage, ferner n verschiedenen it der Jugend e Eltern, Leb anche Anregung elche Beziehung in Gießen. r! Nr. 83 Läder eig Teilzahlo lung 0. enrate 50 ustr. Katalog hrag nensir 26 1681 Reden, Istens an ensee. affee- Vertretu Niederlage Berta Selbstverbraude rgibt Kaffee- Roft Behrens, Hamburg it jetzt zu beiträgen, und Ver ür Veran die Endoben. ge 21 - Politische Tagesschau. Der Reichspräsident hat am Freitagvormittag den Reichs: außenminister Dr. Stresemann zum Vortrag empfangen. Im Laufe des Freitag hat noch eine kurze Ministerbesprechung über die Ratstagung in Lugano stattgefunden. Die deutsche Delegation für Lugano ist am Freitagabend mit dem fahrplanmäßigen Zuge nach Lugano abgereift. Wegen der deutsch- polnischen Verhandlungen konferierte Ministerpräsident Barthel mit dem Finanzminister, dem Sandelsminister und dem Landwirtschaftsminister. Nach einer neuen Fühlungnahme zwischen den beiden Delegationsführern erwies sich die Lage als noch unentschieden. Infolgedessen reiste Dr. Hermes noch nicht ab, sondern verschob seine Abreise. Das Urteil im Werkspionageprozeß in Ludwigshafen ist relativ niedrig ausgefallen. Die Angeklagten wurden zu 12, 9 bezw. 5 Monaten Gefängnis verurteilt. Zu den Verhandlungen, die der rumänische Arbeitsminister in Berlin führt, wird erklärt, daß diese Verhandlungen mit der Deutschen Bant gepflogen würden, wegen einer Bevorschussung, Rumäniens bezüglich der vom Deutschen Reiche Rumänien zugesicherten Zahlung von 75 Millionen Reichsmart. Ein Regierungsvertreter teilte im englischen Unterhaus mit, daß die Regierung eine Untersuchung in der Angelegenheit der Verurteilung eines deutschen Kapellmeisters in Königstein wegen des Spielens der deutschen Nationalhymne eineleitet habe. Der Aufstand gegen Amanullah nimmt immer bedrohlichere Formen an. Die aufständischen Stämme haben große Teile der Stadt Schellahabad zerstört. Man hält es für wahrscheinlich, daß der britische Botschafter in Amerika, Howard, in allernächster Zeit zurücktreten werde. Man glaubt, daß sein Rücktritt noch vor dem Amtsantritt des neugewählten Präsidenten Hoover erfolgen wird. ..Stresemanns schwerer Gang." Berlin. Das Berliner Zentrumsorgan, die„ Germania", befaßt sich in einem ,, Stresemanns schwerer Gang" überschriebenen Artikel mit der außenpolitischen Entwicklung seit der Septembertagung des Völkerbundes. Der skeptische Grundton der Untersuchung spiegelt sich in den folgenden Zeilen: ,, Wir beneiden den deutschen Außenminister nicht um die Aufgaben, welche ihn erwarten, denn in der Zeit seiner Abwesenheit vom Amt sind bittere und vielleicht unnötige ErschweTungen der deutschen Gesamtlage eingetreten, welche er in der einen oder anderen Weise ausgleichen muß. Vielleicht wird Dr. Stresemanns persönliche Geschicklichkeit und die Wirkung des unmittelbaren Kontakts Schwierigkeiten aus dem Wege räumen, welche sich in den Monaten des Mißverstehens und der Entfremdung bergehoch gehäuft haben. Andernfalls wird er mach einer Formel suchen müssen, unter welche das englischDeutsch- französische Verhältnis sich stellen läßt, das bisher mit dem Wort Locarno ebenso kurz wie mißverständlich umschrieben war. Das Blatt schließt, indem es dem deutschen Außenminister die besten Wünsche auf einem der sicherlich schwersten Gänge kines Lebens" ausdrückt. Behntausende von Arbeitern im Ruhrgebiet noch immer arbeitslos. Bochum. Die Arbeitswiederaufnahme nach der Aufhebung Aussperrung in der Eisenindustrie erleidet Verzögerungen. us einer Mitteilung aus Arnsberg geht hervor, daß troz hebung der Aussperrung noch immer Zehntausende von Arbeitern erwerbslos sind. Von 70 000 im Regierungsbezirk msberg ausgesperrt gewesenen Arbeitern sind 27 000 nicht wieder eingestellt worden. Von den während der Aussperrung bei den Behörden eingereichten über hundert Anträgen auf Sillegung von Betrieben wurde wider Erwarten bis jetzt nur in sehr geringer Teil zurückgenommen. Eine große Zahl kleieter Werke der weiterverarbeitenden Industrie liegen nach Die vor still. * Aussperrung und Einzelhandel. In einer Versammlung des Duisburger Einzelhandelserbandes wurde festgestellt, daß die Aussperrung sich im Einelhandel geradezu katastrophal ausgewirkt habe. Viele Geäste waren während der Aussperrung nahezu brachgelegt. Einzelne Geschäfte können ihren Verpflichtungen nicht mehr atommen. Die Versammlung nahm eine Entschließung an, der gefordert wird, daß Reich und Staat Mittel bereit stel, um die Not zu linden. * Ein Wort zur Aufklärung. Gelsenkirchen. In dem Gelsenkirchener Zentrumsorgan, der Gelsenkirchener Zeitung"( Nr. 329) veröffentlicht Direktor den von den Mannesmannröhren- Werken in Gelsenkirchen me Aufstellung über die in dem der Aussperrung vorangeganenen Monat gezahlten Löhne über R.-M. 125.- mit dem BeMachrichten) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Bostschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Samstag, den 8. Dezember 1928 merken, daß die Zahlen jederzeit auf dem Lohnbüro nachgeprüft werden könnten, und daß auf den übrigen Gelsenkirchener Werten die Verdienste sich in dem gleichen Rahmen bewegten. Da= nach haben erhalten: 126.- bis 200.- M 74 Jugendliche( 4,73 Prozent der Belegschaft) und 195 Volljährige( 12,45 Prozent) 201.- bis 300.- M 32 Jugendliche( 2,04 Prozent der Belegschaft) und 920 Volljährige( 58,75 Prozent); 301.- bis 400.- M 1 Jugendlicher( 0,06 Prozent der Belegschaft) und 276 Volljährige ( 17,62 Prozent); 401.- bis 550. M 22 Volljährige( 1,40 Prozent der Belegschaft. Hinzugefügt wird, es sei zu berücksichtigen, daß die unter R.-M. 150. verdienenden volljährigen Arbeiter sämtlich Invas liden- und Rentenempfänger seien, ebenso einige aus der nächst zent der Belegschaft.) Miflas Bundespräsident von Desterreich. Nachdem der erste und zweite Wahlgang der Bundesvers sammlung ergebnislos verlaufen war, gaben im dritten Wahlgang am Mittwoch die Sozialdemokraten leere Stimmzettel ab. Es erhielten der Präsident des Nationalrats, Mitlas, 94 Stimmen, der Polizeipräsident Schober 26 Stimmen. Mitlas ist somit zum Bundespräsidenten gewählt worden und wird sein Amt am 10. Dezember antreten. Der Werkspionageprozeß kommt vor das Reichsgericht. Der im Ludwigshafener Werkspionageprozeß von der Anflage des Verrais militärischer Geheimnisse freigesprochene Labaratoriumsarbeiter Hellmann, ein Opfer des Franzosen Nordes, wird sich vor dem Reichsgericht wegen Landes= verrats zu verantworten haben. Es sind in der Sizung, die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfand, so schwerwiegende Momente gegen ihn zutage getreten, daß der Staatsanwalt die Anklage wegen Landesverrats erhoben hat. In der Verhandlung vor dem Reichsgericht in Leipzig wird dann die Möglichkeit gegeben sein, die üble Rolle, die die Sureté, eine amtliche, den Besagungsbehörden unterstehende Stelle, spielt, in ganz anderer Weise zu beleuchten, als das in Ludwigshafen möglich war. Wahrscheinlich wird man dann auch die Maske lüften fönnen, hinter der sich der große Unbekannte, der sich Nordes oder Norderque nennt, verbirgt. Aus dem Hessischen Landtag. Die Mittwochsitzung des Landtags wurde ausgefüllt mit der Beratung des neuen Sondersteuergesetzes. Bisher erhob man bekanntlich in Hessen die Sondergebäudesteuer auf Grund von Verordnungen. Der Landtag hatte also dabei nichts mitzureden. Für 1929 soll nunmehr zum ersten Male die gefehliche Regelung eingeführt werden. Als Steuergegenstand soll der in Hessen ge= legene bebaute Grundbesitz anzusehen und für die Veranlagung die wirtschaftliche Einheit entscheidend sein. Die Umwandlung der Verordnung in ein Gesetz war eine Forderung fast aller Parteten. Damit war für diese Woche die Tagung beendet. Am Dienstag nächster Woche erst tritt man wieder zusammen, um vor Beginn der Weihnachtswoche den Rest der Tagesordnung zu erledigen. Der Reichssparkommissar und Hessen. Der Bericht des Beauftragten des Reichssparkommissars über die Beurteilung der Hessischen Verwaltungs- und Finanzfragen ist nunmehr abgeschlossen. Er wird der Regierung in Darmstadt in den nächsten Tagen zugeleitet. Die hessische Regierung nimmt dann zu den einzelnen Fragen noch einmal Stellung, und von dem Abschluß dieser Stellungnahme wird es abhängen, wann der endgültige Bericht des Reichsspartomissars der Deffentlichfeit vorgelegt werden kann. Landkreise und Lastenausgleich. Die Vorstände des Preußischen und Deutschen Landkreistages treten am 12. und 13. Dezember ds. Js. in Berlin zusam men. Zur Verhandlung stehen u. a.: Reichsfinanzausgleich, ländliches Fortbildungsschulwesen, Fragen der Elektrizitätsund Gasfernversorgung. Kundgebung des Reichsverbandes des deutschen Handwerks. Der Reichsverband des deutschen Handwerks veranstaltete in Verbindung mit einer Tagung seines Großen Ausschusses am Freitag, den 30. November, im Hotel„ Prinz Albrecht" zu Berlin einen parlamentarischen Abend. Zu diesem waren Reichswirtschaftsminister Dr. Curtius und Reichsarbeitsminister Wissell erschienen, ferner Ministerialdirektor Dr. Reichardt, der Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe, mehrere Vertreter verschiedener Ministerien, mehrere Reichstags- und Landtagsabgeordnete, darunter der Vizepräsident des Reichstags, Esser- Euskirchen, die Vertreter der politischen Parteien und in stattlicher Anzahl die Vertreter der Tagespresse. Erschienen ferner die Vertreter der Spizenverbände der Wirtschaft und die Mitgliedskörperschaften des Großen Ausschusses. waren ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Plak Dorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. DOT. Nummer 97 Der Vorsitzende des Reichsverbandes des deutschen Handwerts, Derlien- Hannover, begrüßte die erschienenen Ehrengäste und wies auf die Notwendigkeit einer besseren Berücksichtigung handwerkerlicher Lebensinteressen hin. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die in der Regierungserklärung vom 3. Juli d. J. gegebene Zusicherung nach größerer Beachtung des Artikels 164 der Reichsverfassung auch Erfüllung finden möge. Dem deutschen Volke ständen schwere neue Lasten beDie Neuregelung der Reparationsverpflichtungen werde für lange Zeit hinaus die Richtlinien der deutschen Wirtschaftspolitit festlegen. Die Besorgnis sei nicht unbegründet, daß außenpoltische Rücksichten dabei in überragender Weise ausIschlaggebend sein würden. Das Handwerk müsse fordern, daß auch Vertreter des gewerblichen Mittelstandes vor der Entscheidung der offiziellen Sachverständigen zu Worte kommen. Zum Schlusse seiner Ausführungen gab der Vorsitzende der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Erhaltung einer möglichst breiten Schicht des mittelständischen Gewerbes nicht nur eine Interessenfrage der beteiligten Kreise sei, sie sei wirtschaftlich o wie sozial eine Lebensfrage für Staat und Gesellschaft. = Generalsekretär Dr. Meusch Hannover sprach zuerst über den dem Reichstag zur verfassungsmäßigen Beschlußfassung vorgelegten Entwurf einer Handwerksnovelle. Er erinnerte an die langjährigen Verhandlungen, die seit der Vorlage des Entwurfs einer Reichshandwerksordnung mit dem Reichsverband des deutschen Handwerks geführt worden sind. Es sei die höchste Zeit, daß endlich nach den vielen Versprechungen der jeweiligen Kabinette eine Vorlage an den Reichstag erfolgt sei. Die Erwartungen, die das Handwerk an die Reichshandwerksordnung geknüpft habe, werden durch die Novelle zu einem erheblichen Teile nicht erfüllt. Gleichwohl bedeutete die Novelle im Aufbau und der Stärkung der berufsständigen Organisation einen Fortschritt. Sie bedeute einen Fortschritt auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht, indem sie unter endgültiger Zurüdweisung der früheren volkswirtschaftlichen Lehrmeinung von dem Begriff des Handwerks der heutigen Entwidlungsstufe des Handwerks gerecht werde. Die Berufsver= tretung des Handwerks denke nicht daran, in einem ungerechtfertigten Imperialismus die Grenzen des Handwerks in Industrie und Handel vorzutragen. Das Handwerk habe sich bisher mehr in der Abwehr als im Angriff befunden, wenn es sich um die Festsetzung seiner Grenzen gehandelt habe. Die Berufsvertretungen des Handwerks seien entschlossen, mit den Berufsvertretungen von Industrie und Handel gemeinschaftlich im Wege der Verständigung von Fall zu Fall Grenzstreitigteiten zu bereinigen, nachdem mit der Novelle der moderne Handwerksbegriff auch zur rechtlichen Anerkennung gelangt sei. Was das Verhältnis zu den Arbeitnehmern anlange, so sei das Handwerk zur berufsständischen Gemeinschaftsarbeit mit den Arbeitnehmern bereit. Das bedeute aber nicht die Zustimmung zu einer paritätischen Umgestaltung der Handwerkskammern. Die Handwerksnovelle sei keine Gelegenheit, bei der so nebenbei der Versuch einer paritätischen Umbildung der amtlichen Berufsvertretungen gemacht werden könne. Der Verfassungsausschuß des Reichswirtschaftsrats habe einen einſtimmigen Beschluß gefaßt, der die Entscheidung über die künftige Gestaltung der amtlichen Berufsvertretungen dem endgültigen Reichswirtschaftsrat vorbehält. An diesen Beschluß seien auch die Vertreter der Arbeitnehmer gebunden. Auch die Regierungserklärung habe den Beschluß des Verfassungsausschusses für den endültigen Reichswirtschaftsrat in Aussicht genommen. Nach Besprechung einiger Abänderungswünsche, die das Handwerk der Novelle noch entgegenbringe, sprach der Berichterstatter die Erwartung aus, daß die Spitzenverbände der Unternehmer die Notwendigkeit der Handwerksnovelle für die berufliche Organisation des Handwerks anerkennen und der Annahme des Gesezentwurfs im Reichstag teine Schwierigkeiten entgegenbringen. Die Fraktionen des Reichstags möchten dem Handwerk nach achtjährigem Warten endlich mit der Verabchiedung der Handwerksnovelle wenigstens eine Abschlagszah= lung auf die endgültige Reichshandwerksordnung leisten. Generalsekretär Hermann Berlin, M. d. R. W. R., gab einen Bericht über die Stellungnahme des Reichsverbandes des deutschen Handwerks zu den wichtigsten gesetzgeberischen Vorlagen auf dem Gebiete der Sozialpolitit. Von lebenswichtigem Interesse für das Handwerk sei in erster Linie der Entwurf eines Arbeitsschußgeseges. Der Re-. gierungsentwurf werde vom deutschen Handwerk grundsätzlich abgelehnt, weil seine Bestimmungen viel zu sehr auf industrielle und großstädtische Verhältnisse abgestellt sind. Das Handwerk müsse unter allen Umständen Sonderbestimmungen für die Saisongewerbe und für Gewerbe, in denen häufige Arbeitsbereitschaft vorliegt, sowie für landwirtschaftliche Handwerksbetriebe. Ein Verbot der Nebenarbeit( Schwarzarbeit) der Arbeitnehmer und gleichmäßige Behandlung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Berstößen des Gesetzes seien ebenfalls Forderungen des Handwerks. Auch der zwangsmäßige 25prozentige Zuschlag für Mehrarbeit wirke in höchstem Maße wirtschaftsschädlich. In absehbarer Zeit werde den Reichstag auch der Entwurf eines Berufsausbildungsgefeges beschäftigen. Bei diesem Gesetz müsse in erster Linie festgehalten werden an dem, was fich in jahrzehntelanger Arbeit im Handwerk und seinen Organisationen als lebensfähig erwiesen habe. Die im Geseze vor= gesehene Gemeinschaftsarbeit zwischen Unternehmern und Ar Samstag, den 8. Dezember 1928. ., Gießener Zeitung" Reichssteuertermine. 10. Dezember: Anmeldung und Zahlung der Börsenumsatzsteuer für November 1928 im Abrechnungsverfahren. Keine Schonfrist. beitnehmern könne nur dann eine fruchtbare werden für die Steuerkalender für Monat Dezember 1928. Entwicklung der gewerblichen Jugend, wenn sie sich von politischen Einflüssen freihalte und sich auf ihr eigentliches Arbeitsgebiet beschränke. Die Forderungen der Arbeitnehmer, den Vorrang des Tarifvertrages vor den Festsetzungen auf Grund des Berufsausbildungsgesetzes im Gesetz selbst festzulegen, könne von der Unternehmerseite nur mit einer Ablehnung des gesamten Gesetzentwurfes beantwortet werden. Deshalb gelte auch für die zweite Forderung der Arbeitnehmer, die Durchführung des Gesetzes den bestehenden gesetzlichen Berufsvertretungen zu entziehen und einer Zentralinstanz( etwa der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung) zu übertragen. Die damit Hand in Hand gehenden Bestrebungen, den Lehrling zum gewerblichen Arbeiter zu stempeln und ihn dadurch in die Arbeitskämpfe hineinzuziehen, finde die einmütige Ablehnung des gesamten Unternehmertums. Mit den übrigen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft hat sich auch der Reichsverband des deutschen Handwerks für eine gründliche Reform des Schlichtungswesens eingesetzt. Das Handwerk gibt dem tariflichen Schlichtungswesen unbedingt den Vorzug und empfiehlt dessen weiteren Ausbau. Die staatlichen Schlichtungsinstanzen müssen künftig von Vorsitzenden geleitet werden, die das Vertrauen beider Parteien genießen. Schluß folgt. Lokales. Sonntagsgedanken. Weil die Liebe das Größte ist, darum spricht der Sonntagsschreiber so gern von ihr. Wo Liebe stirbt, da waltet Finsternis und das Kind der Nacht heißt Haß. Da ist Kälte, Grauen, Leere. Wir sind hilflos, wenn er lodert aus feindseligen Augen. Sie sprechen rücksichtslos, hart und grausam. Die Flamme der Vernichtung züngelt aus ihnen. Auch unser Vaterland weiß davon zu erzählen. Der Haß seiner Feinde schlug überall Wunden. Wir sind alle noch kvant von ihnen. Dieser Haß flammte erst ganz auf, als wir ohnmächtig am Boden lagen und wehrlos waren. Und seitdem zahlen wir weiter schweren Tribut dem welschen Hasse. Was der Feind nehmen konnte, raubte er. Mehr als er fordern konnte, verlangte er. Nur unsere Hände ließen sie uns noch, um für sie arbeiten zu können. Hier sehen wir den Haß in seiner schrecklichsten Auswirkung. Er kennt in seinem Toben keine Gerechtigkeit mehr. Da müssen Unschuldige mit den Schuldigen leiden, da gibt es kein Mitleid und bein Erbarmen. Was zeugt aber der Haß so oft im Blute des Gehaßten?- Rache. Rache aber ist Wiedervergeltung und ein Schrei wilder Triebe. Sie geht durch Geschlechter und Jahrhunderte und hat nur Grewel im Gefolge. Der uns den Sonntag gab, kannte nur die Liebe. Bald kommt wieder die Zeit, da wir die Lieder singen vom Frieden auf Erden. Es ist die Weihnachtszeit. Der Sonntagsschreiber. * * Der kürzeste Tag ist der 13., nicht der 22. Dezember, wie ein weitverbreiteter Kalenderirrtum besagt. Denn schon volle acht Tage früher, am 13. Dezember, geht's mit dem Licht wieder aufwärts, wenn auch vorerst nur um eine einzige Minute. Der Franzose hat für diesen winzigen Beginn der steigenden Helligkeit das Sprichwort, daß am Tage von St. Luce ,, die Helligbeit wächst" ,, saut d'une puce"( um einen Flohsprung). Am 21. Dezember, dem Tage des heiligen Thomas, nimmt das Licht schon um einen ,, Katzensprung", am Tage vor dem Chriſtfeſt um einen ,, Eselsprung", und zu Neujahr ,, um den Schritt eines Sergeanten" zu. * Von der Landesuniversität. Ehrung eines Dozenten. Der ordentliche Professor in der Theologischen Fakultät D. Dr. Hrch. Frid hat vom Mansfield- College in Orford eine Einladung erhalten, im Jahre 1929 dort Gastvorlesungen abzuhalten. Er gedenkt dem ehrenvollen Rufe Folge zu leisten. * Ernennung. Der Gerichtsassessor Dr. Heinrich Schönhals aus Gießen bei der Abteilung 1 des Landesfinanzamts Darmstadt wurde zum Regierungsassessor ernannt. * In den Ruhestand tritt am 1. Februar 1929 auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten: BureauDirektor Heinrich Dilling in Gießen. * Ernannt wurde am 28. November: der Baupraktikant Franz Sauer zu Gießen mit Wirkung vom 1. November 1928 an zum überplanmäßigen Oberbausekretär bei dem Kulturbauamt. - * Verlorene Gegenstände. Das Verzeichnis über die im Monat November gefundenen bezw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Weidengasse Nr. 5, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Geschäftseröffnung.. Die Daimler- Benz Aktiengesellschaft eröffnet nunmehr auch in Gießen, Bahnhofstraße 90-92, eine eigene Verbaufsstelle. Der Name ,, Mercedes- Benz" ist ein wohl in allen Schichten der Bevölkerung bekannter Begriff und dürfte die am Montag, den 10. dieses Monats, vormittags 11 Uhr stattfindende Eröffnung auch außerhalb des Rahmens der speziell interessierten Kreise Beachtung finden. Der DaimlerBenz- Konzern, hervorgegangen aus den beiden rühmlichst be= tannten Personenwagen- Fabriken, der Daimler Motoren- Gesellschaft Untertürkheim und der Firma Benz u. Cie., Mannheim, sowie den Benz- Werken Gaggenau, liefert sowohl auf dem Gebiet des Personenwagenbaues wie auf dem der Lastwagen ein Fabribat, welches überall stärkstes Interesse und Aufnahme findet. Somit wird es die Stadt Gießen begrüßen, auch dieses alte deutsche Unternehmen als Förderung des stetig wachsenden wirtschaftlichen Lebens vertreten zu sehen. Wir verweisen noch besonders auf die im heutigen Blatt befindliche Eröffnungsannoce. * Keine Ehrenbürger von Landgemeinden. Die Gemeindevertretung in Lutzerath i. Rhl. hatte dem früheren Bürgermeister Trappe bei seinem Uebertritt in den Ruhestand das Ehrenbürgerrecht verliehen, dies aber bald danach wieder rückgängig gemacyt. Kreisausschuß und Bezirksausschuß haben entschieden, daß Landgemeinden zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts nicht berechtigt seien. 20. Dezember: Abführung des Lohnsteuerabzugs für die in der Zeit vom 1.- 15. 12. 1928 erfolgten Lohnzahlun gen für das Markenverfahren; für das Ueberweisungsverfahren, falls die vom 1-15. 12. 1928 einbehaltenen Lohnsteuerbeträge 200 RM übersteigen. Keine Schonfrist. Landessteuertermine für Hessen. 5. Dezember: Letzter Tag der Zahlung der Gemeinde- usw. Steuern: Grund-, Sondergebäude- und Gewerbesteuer 4. Rate. 27. Dezember: Landessteuern: Grund-, Sondergebäude- und Ge= werbesteuer, Zahlung der 5. Rate. Schonfrist bis 5. 1. 1929. - J. M. Seiz, 95 Jahre alt, in St. Gallen( Schweiz) f. Nach einem inhaltsreichen Leben, im hohen Alter von über 95 Jahren, ging am 28. November ein Sohn der Stadt Gießen, Herr Joh. Martin Seitz in St. Gallen( Schweiz), als ältester Bürger dieser Stadt, zur ewigen Ruhe ein. Als Sohn von Abraham Geiß, Schneidermeiſter, wurde er am 4. Auguſt 1833 in Gießen geboren und erlernte später in Frankfurt a. M. den Beruf eines Lithographen. Seine Wanderjahre führten ihn u. a. nach Norddeutschland, Holland und der Schweiz; hier hat er sich im Jahre 1859, also vor beinahe 70 Jahren, in der Aus Kirche und Schule. Nr. 97. ben 8. Dezer Samstag, Bie Grote fcher Almanach 2 hehe Verlagsbuchhandlun heinende Grote' sche We iller Verlagsalmanache, br Uebergang von der Grundschule in die höhere Schule. Die normale Dauer der Grundschule beträgt vier Jahre. Doch können Schüler und Schülerinnen, deren geistige und körperliche Veranlagung und deren Schulleistungen erwarten las= Serta mit guten Schülern, die den vierjährigen Grundschullehrgang durchlaufen haben, auf die Dauer Schritt halten können, schon nach dem dritten Grundschuljahr in die Serta der höheren Schulen aufgenommen werden. Eltern, die der Ansicht sind, sen. daß sie ohne Ueberspannung ihrer Kräfte im Unterricht der on 1928 und der Neuersch er deutsche Bücher- alle nigfaltiges. Das mit Abb Buchhandlungen fosten Winterzauber im Sa Die daß ihre Kinder diese Bedingungen erfüllen, und deshalb von men, Gefundheit und& der Möglichkeit der Abkürzung der Grundschulzeit Gebrauch ma fassende Auskunft verid chen wollen, haben einen entsprechenden Antrag spätestens im asdienen ist. Der Harzer Laufe des Janwar schriftlich oder mündlich beim Rektor der äftsstelle in Wernigero Grundschule zu stellen. Das Kreis- oder Stadtschulamt, dem die pang, die auch in den me Schulleiter die Anträge mit den nötigen Unterlagen( Schulzeugnis, Gutachten des Grundschullehrers, schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten, soweit es erforderlich erscheint) unIndustrieller Friede. is und Theodor L Ford, Rodefeller u. a. terbreiten, entscheidet über sie spätestens bis zum 1. März. Dem hefing. Geh. 6.- R.-M. Erziehungsberechtigten steht das Recht der Beschwerde gegen diese Entscheidung bei dem Kultusministerium zu. ** Beschaffung von Stipendien von Kriegerwaisen. g Leipzig. Währe Matur aus für einander heit fich noch vielfach im eitig um die Freude an Vom Ministerium für Kultus und Bildungswesen ist uns hringen, sind in andere eine Verfügung bekannt, in welcher zum Ausdruck gebracht ist, d England mächtige waisen mit besonderer Milde verfahren soul. In dem Schreiben Friedel" iſt das Lofungs Ausnahmefällen Schülern mit der Leistungsnote 4 die Weiter: Jiter oder Angestellten gewährung von Freistellen zugestanden werden kann, wenn we: ritaliſten zu ſeinem Re heißt es: ,, Der Satz meiner Verfügung, daß in wohlbegründeten hrlichen Ausgleich der Stadt St. Gallen seßhaft gemacht und wenige Jahre später nigstens bezüglich des Fleißes und der Aufmerksamkeit beſſere an Aufgabe diese ist ein eigenes Geschäft gegründet. Wenn ihn das Schicksal auch oft recht rauh angefaßt hat und ihm Kummer und Sorgen nicht erspart geblieben sind, ist es doch seiner rastlosen Tätigkeit und seinem Fleiß gelungen, sein aus primitivsten Anfangs= gründen entstandenes Geschäft zur höchsten Blüte zu bringen und konnte er an seinem sonnigen Lebensabend mit begründetem Stolz auf sein Lebenswerk, die in weitesten Kreisen als tonangebend angesehen werdende ,, Lithographie Seig" schauen. Es ist dies eines der größten Unternehmen dieser Art in der Schweiz. Bei allem Reichtum war Herr Seitz sel. der denkbar einfachste, aber beneidenswert glückliche Mensch geblieben. Er war ein Lebenskünstler in des Wortes edelster Bedeutung und konnte auch den scheinbar unbedeutendsten Dingen tagtäglich neue Freude abgewinnen. Als großer Naturfreund und be= geisterter Bergsteiger hat er noch als Achtzigjähriger den ,, Säntis", 2504 Meter hoch, zum 52. mal erstiegen. Sein Glück wurde nicht getrübt durch eine lange Krankheit. Nur wenige Tage gestörten Wohlbefindens gingen dem Abschluß dieses selten langen und gesegneten Lebens voraus. Erwähnenswert ist, daß der Verstorbene seiner Vaterstadt Gießen stets große Anhänglichkeit und Treue bewahrt hat. Nun ruht dieser wackere Mann, der seiner Vaterstadt und seinem alten Heimatlande in seiner neuen, schönen Heimat, der Schweiz, allezeit zur Ehre gereicht hat. Er ruhe in Frieden. * Ehen mit Ausländern. Wiederholt wurden in letzter Zeit Fälle bekannt, daß junge Mädchen, die Ehen mit Ausländern eingingen, nach ihrer Verheiratung im Ausland in größte Not geraten sind. Jetzt wird berichtet, daß in Unerfahrenheit auch immer wieder Ehen deutscher Mädchen mit Chinesen geschlossen wurden. Meistens haben diese Ehen für die Frauen Elend und Entwürdigung zur Folge. Der Evangelische Hauptverein, Beratungsstelle für Auswanderer, Berlin N 24, Oranienburger Straße 13-14 macht darauf aufmerksam, daß davan in der Regel nicht böser Wille, sondern der Aufbau der chinesischen Familie schuld ist. Ueber diese Verhältnisse sollten sich junge Mädchen, bevor sie solche Schritte unternehmen, aufs eingehendste bei einer AuswanDererberatungsstelle erkundigen. Aus Rab und Fern. Sinn Klein- Karben. Morgen findet hier die Landesverbandsausstellung der Hessischen Kaninchenzüchter statt. Es ist mit ausgezeichneter Beschickung der Ausstellung zu rechnen. Großen- Linden. Hier findet morgen eine sehenswerte Kaninchenausstellung statt. Allendorf- Lumda. Eine Geflügel- Ausstellung veranstaltet der Geflügelzuchtverein in Allendorf a. Lumda. Bich. Die Stillegung des großen Basaltsteinbruches bei dem mahen Ober- Bessingen steht bevor. Die Ursache dürfte in der Absatzschwierigkeit und der geringen Nachfrage nach Steinen zu suchen sein. Etwa 100 Arbeiter werden arbeitslos werden. Grünberg. Die Eisengrube ,, Lardenbach" ist verkauft und mit der Grube Weichartshain vereinigt worden. Dadurch ist der neuerbaute riesige Schlammteich und die dazu gehörige Leitung von Stockhausen nach Lardenbach überflüssig geworden. Es ist eine neue Drahtseilbahn geplant, die voraussichtlich im Laufe des Winters erbaut werden dürfte. Hungen. Hier wird am 27. Januar 1929 eine größere Geflügelausstellung für den Bezirk Hungen, Laubach, Schotten ab= gehalten. Friedberg. Der Verband des deutschen Elektro- InstallateurGewerbes für Mittelrhein, Hessen, und Hessen- Nassau hält morgen seinen Verbandstag im Hotel Trapp ab. Als wichtigster Punkt der Tagesordnung steht zur Beratung: ,, Kampf gegen den vom Ueberlandwerk Oberhessen in Friedberg eingeführten Hausierer- Werbeverkauf von Heiz- und Kochapparaten mit einer zehnprozentigen Rabattgewährung an die Käufer." Offenbach a. M. Oberbürgermeister Granzin hat mit der Stadtverordnetenversammlung Verhandlungen eingeleitet um seinen Rücktritt von seinem Amt zum 1. Januar 1929 zu ermögichen. Wie hierzu mitgeteilt wird, soll Oberbürgermeister Granzin die Leitung einer Wohnungsbau- Aktiengesellschaft in Frankfurt übernehmen, deren Hauptaktionär die Stadt Frankfurt ist. Noten vorliegen, so daß dies namentlich auf Kriegerwaisen befit. Robert Bosch ist Anwendung sinden soll." Demnach kann Kriegerwaisen mit ung dieser brennenden der Hauptnote 4 noch eine Freistelle gewährt werden, wenn be- Such an die Seite der züglich Fleiß und Aufmerksamkeit beſſere Noten vorliegen. Wir ft immer noch wichtig begrüßen die Stellungnahme des Kultusministeriums und bit: ation die Stetigkeit de ten, wenn bei Schulen in diesem Sinne nicht gehandelt wer den sollte, den Rat unseres Landesvorsitzenden, Herrn Kaen Konkurrenz auf der hand gewinnen, dessen meraden Ihrig, einzuholen, damit wir uns mit Hilfe des Kul Spannungen ist. D tusministeriums nachhaltig für unsere Kriegerwaisen ein setzen können. * enden Leuten der Wi end es werden Wege en soll. Um die Friedberger Taubstummenanstalt. Ulrich von Wilam Wie bekannt wird, wird die geplante Verlegung der Taub: Seh. 6. R.- M, in G stummenanstalt von Friedberg nach Bensheim und die Zusam Berlag Leipzig.- menlegung mit der dortigen Anstalt ernstlich erwogen. Dieser ag am 22. Dezember Plan geht von katholischer Kirchenbehörde aus, die Bedenken eses Meisters deutsche dagegen geäußert haben, daß in Friedberg nicht genügend Fachgelehrten und sein katholische Pflegeeltern vorhanden seien. Die Stadtverordneten: ejen. Ein mehr als 5 versammlung und die Bürgermeisterei in Friedberg wehren sich ersitäten bieten jeden gegen diesen Plan, an dem auch weite evangelische Kreise in Anregung. An Einzell teressiert sind. Der Hessische Hauptverein des Evangelischen Sugend- und Student Bundes hat sich in seiner letzten Vorstandssitzung ebenfalls mit her und griechischer S der Frage beschäftigt und festgestellt, daß von den 92 Schülern in beiden Anstalten 62 evangelisch und 30 katholisch sind. * 400 Jahre Katechismus. Das Jahr 1929 bringt die Erinnerung an die Entstehung von Luthers Kleinem Katechismus, der ein Volksbuch im wahr ſten Sinne des Wortes geworden ist. Der 20. Januar wird in ganz Deutschland Erinnerungsfeiern bringen. Radfahren. Die letzten Stunden des Frankfurter Sechstagerennens. Mit Spannung erwarteten am Donnerstagabend 10 000 Menschen den Ausklang des Frankfurter Sechstagerennens. Bis zu den Spurts lag es wie Ruhe vor dem Sturm über der Halle, Bei jedem noch so kraftlosen Ausreißversuch machte die geprese Spannung Miene sich zu entladen. Ab 10 Uhr begannen die wildesten Kämpfe. Eine Jagd löste die andere ab. Ein gran dieser Zweikampf Richli- Rieger gegen Rasay- Hürtgen riß die Zuschauer hin. Alle Lichter der weiten Sporthalle sahen auf den großen Endkampf. In der Mitte der letzten Stunde wurde das Feld ruhiger. Dann entfesselten die Jtaliener eine große Jag Rieger- Richli stießen nach und nahmen die Spitze, das Feld la wieder heran. Die letzte Virtelstunde war da. Rieger entfalte eine staunenswerte Schnelligkeit und Kraft bei seinen Vo stößen und Spurts. Noch einmal kam ein großer Kampf der be den Spitzenpaare, aber er ebbte bald ab. Rieger, der Held de Rennens, gewann den letzten Spurt. Ein frenetischer Beisa setzte ein. Das Frankfurter Sechstagerennen war zu Ende Als der Lärm sich gelegt hatte, verkündete der Lautspreh den Schlußstand des Rennens. Ruhe trat ein. Dann hob mand Sieger auf die Räder, Kränze wurden ihnen ungehängt. D fuhren alle Fahrer unter den Klängen der Nationalhym ihre Ehrenrunden unter großen Beifall. Das Endergebnis: 1. Rieger- Richli 360 Punkte; 2. Rausch- Hürtgen 201 Punkte; Eine Runde zurück: 3. Louet- Junge 110 Punkte; Zwei Runden zurüd: 4. Goebel- Schorn 273 Punkte; 5. Fabre- Choury 189 Punkte; 6. Duray- Chalier 138 Punkte; Drei Runden zurück: Kroschel- Degraeve 208 Punkte; Dorn- Maczinsky 169 Punkte; Fünf Runden zurüd: 9. Bossi- Bestetti 267 Punkte; Acht Runden zurüd: 10. Remold- Schäfer 137 Punkte. Die Spen Raucherzähne alton rut tion der Chlorodont- Zahnbürste ermöglicht das Reinigen und Weißputzen der Zähne auch an den Seiten flächen. Nur echt in blau- weiß- grüner Original padung in allen Chlorodont- Verlaufsstellen. CW Vorbe bei Ne 10 Die We sis enthält 100 wind a Gener liefe ; tte. ; ; e; te; Nr. 97. le. Nr. 97. Samstag, den 8. Dezember 1928. here Schule. Neue Bücher. Grote'scher Almanach Weihnachten 1928. Kostenlos.( G. GroDer im 47. Jahrgang ägt vier Jahre te'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin - geistige und för erscheinende Grote'sche Weihnachts- Almanach, wohl der älteste en erwarten laj m Unterricht der Grundschullehr t halten können, erta der höheren Der Ansicht find - aller Verlagsalmanache, bringt neben einer Uebersicht der Ernte Don 1928 und der Neuerscheinungen im letzten Jahre enthält nur deutsche Bücher- allerlei Interessantes, Bedeutendes, Mannigfaltiges. Das mit Abbildungen geschmückte Bändchen geben die Buchhandlungen fostenlos ab. ,, Winterzauber im Harz", wer kennt ihn nicht, den wunderund deshalb von jamen, Gesundheit und Freude bringenden! Guten Anreiz und eit Gebrauch me umfassende Auskunft verschafft eine handliche Schrift, die soeben Cag spätestens in erschienen ist. Der Harzer Verkehrsverband stellt durch seine Geeim Rettor der schäftsstelle in Wernigerode diese Schrift kostenfrei zur Verfüschulamt, dem die gung, die auch in den meisten Reisebüros erhältlich ist. nterlagen( Schul Industrieller Friede. Herausgegeben von Jerome Da ulärztliches oder nis und Theodor Lüdde de. Mit Beiträgen von Bosch, ich erscheint) un Ford, Rockefeller u. a. Den in Leinen 9.— R,-M. Paul Liſt, VerUebersetzt von Marguerite und Curt Beschwerde gegen lag Leipzig. 31. " Gießener Zeitung" Peter Lippert S. J. ,,, Ein Kind ist uns geboren". 1.25 R.-M. Mit dieser seiner Weihnachtsfeier bereitet Lippert uns Arbeitstieren ein rechtes Fest. Was er da von dem findlichen Gott zu erzählen weiß, padt einen am Gemüt. Verlag ,, Ars sacra“ Josef Müller, München 23. Es ist ein Ros entsprungen. 1.25 R.-M. Verlag ,, Ars facra" Josef Müller, München 23. Was soll man seinen Lieblingen unter den Christbaum legen? Ein gutes Buch darf auf keinen Fall fehlen! Das neue Weihnachtsbüchlein verdient Einlaß in alle deutschen Familien; denn es bietet vom Guten das Beste. Unser Auge verweilt bei der Betrachtung von gut wiedergegebenen Bildern von den deutschen Meistern Memling- Burgtmair, Goes, Jan Gossaert, Dürer, Schongauer, David. Während in Deutschland die gleichsam von Natur aus für einander bestimmten Parteien Kapital und Arbeit sich noch vielfach im Klassenkampf zerfleischen und gegenegerwaijen. seitig um die Freude an der Arbeit und ihren vollen Ertrag ingswesen ist uns bringen, sind in anderen Ländern, vornehmlich in Amerika drud gebracht it und England mächtige Bestrebungen im Gange, einer dauertellen bei Krieger haften Zusammenarbeit die Wege zu ebnen.„ Industrieller In dem Schreiben Friede!" ist das Losungswort einer neuen Bewegung, die einen wohlbegründeten ehrlichen Ausgleich der Kräfte erstrebt und dem Industriearote 4 die Weiter beiber oder Angestellten ebenso wie dem Industriellen und Kan fann, wenn me pitalisten zu seinem Recht verhelfen will. Kein Zweifel, daß merksamkeit bessere jene Aufgabe dieselbe ungeheuere Bedeutung für Deutschland uf Kriegerwaise besitzt. Robert Bosch ist einer der ersten, der sich um eine Lö= Ariegerwaisen misung dieser brennenden Frage bemüht, und stellt sich in diesem werden, wenn be Buch an die Seite der Ford, Rockefeller etc. Im Geschäftlichen en vorliegen. Mi ist immer noch wichtigste Voraussetzung für eine gute Kalkulation die Stetigkeit der Erzeugung; und bei der ebenso schar= isteriums und bil dyt gehandelt we fen Konkurrenz auf dem Weltmarkt wird nur der die Oberhand gewinnen, dessen Produktion frei von inneren und äuße= enden, Herrn Ke nit Hilfe des Kren Spannungen ist. Dies wird in diesem Buche von den führenden Leuten der Wirtschaft in eingehender Form geschildert Eriegerwaijen en und es werden Wege gezeigt, wie dieser Friede erreicht werden soll. anstalt. erlegung der Tau m und die Zusa ch erwogen. Die aus, die Bedent nicht genüge Stadtverordnete riedberg wehren| ngelische Kreise 6. Und hat ein Blümlein bracht. Preis in Geschenkband R.-M. ( Verlag ,, Ars facra" J. Müller, München, Werneckestraße Das Buch ist ein literarisches Weihnachtsgeschenk dieses Jahres. Es enthält eine große Kunst, die sich in den Dienst des Religiösen stellt, die von echtem Weihnachtsduft erfüllt ist. 9). - Blodigs Alpenkalender 1929. Preis R.-M. 2.80.( Verlag des Blodigschen Alpenkalenders, Paul Müller, München 2 NW 8). Die Zusammenstellung des Kalenders und die Wahl der Bilder zeugt von großem Verständnis und Geschick. Die lockende Schönheit der Alpenwelt geleitet uns in herrlichen Bildern durch das ganze Jahr. Bilder von der schrechaft- großartigen Hochgebirgswelt wechseln mit denen der lieblich- schönen Natur. Der Kalender unterstützt die Ziele des D. und De. Alpenvereins; das bezeigen neben den Kalenderbildern mit den Texten, die übrigen Beigaben. Man kann ihn nur bestens empfehlen. Ulrich von Wilamowig- Möllendorf, Erinnerungen. 325 S. Geh. 6. R.- M, in Ganzleinen 10.- R.-M. K. F. Koehler, Verlag Leipzig. Wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag am 22. Dezember 1928 erschienen die Lebenserinnerungen dieses Meisters deutscher Wissenschaft. Nicht nur der Kreis der Fachgelehrten und seiner Hörer wird dieses Werk mit Genuß lesen. Ein mehr als 50jähriges Wirken an drei deutschen Universitäten bieten jedem Gebildeten eine Fülle von Freude und Anregung. An Einzelheiten seien die Erinnerungen an schöne des Evangelist Jugend- und Studentenjahre und die Schilderungen italienikung ebenfalls scher und griechischer Städte und Landschaften erwähnt n den 92 Schüle tholisch find. Dito Sößl, Das Haus Erath. Geh. 5.- R.-M., in In diesem Leinen 8.50 R.-M. Paul List, Verlag, Leipzig. Werf, einer großartigen subtilen Schilderung vom Niedergang des Bürgertums und der bürgerlichen Kultur unseres Zeitalters erhebt sich Otto Stößl zu einer Höhe innerlicher Kunstvollendung, wie sie nur wahrhaft Großen eigen ist. Hier gestaltete ein Dichier den klassischen Bürgerroman unserer Zeit. Das Buch ,, Das Haus des Erath" ist ein erlesenes Kunstwerk Flandern 1917. Band 27 der Schriftfolge„ Schlachten des Weltkrieges", bearbeitet und herausgegeben im Auftrage des Reichsarchivs. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. D. Preis in Halbleinen M6,50.- Wenige Bücher aus dem Weltfriege sind mit solcher Meisterschaft und mit solcher dramatischen Wucht geschrieben wie die von Werner Beumelburg. Es ist erstaunlich, zu sehen, wie der junge Schriftsteller für die Wiedergabe dieser Schlacht abermals gänzlich neue Wege ge= funden hat. Handelt es sich doch hier um eine auf verhältnis= mäßig engen Raum zusammengedrängte Darstellung der gewaltigsten Materialschlacht des Weltkrieges, die in einem sechsmonatlichen Ringen Divisionen gleich zu Dutzenden verschlang, um sie, zu kümmerlichen Resten gebrannt, wieder aus dem Herenkessel auftauchen zu lassen. Allerdings hat die Schriftleitung für die Arbeit Beumelburgs selber die historischen Unterlagen geschaffen, indem von den Archivräten Brandt, Dr. Strutz und Oberst a. D. Lange der Verlauf der Schlacht er= gründet und in einem umfangreichen Manuskript niedergelegt wurde. Karl Otten. Prüfung zur Reife. Vorgeschlagen zum Jugendpreis deutscher Erzähler. Geh. 4. R.-M., in Leinen 6. R.-M. Paul List, Verlag, Leipzig. Das ist der Roman eines jungen Menschen aus dem Rheinland, der Roman eines Volfes und einer Familie. Unter des Dichters Worten und Bildern stehen Dome, Wälder, Fabriken, alte Städte empor. Prozessionen, Heilige, Narren und Tyrannen ziehen vorüber. In erregendster Form dringt durch alle Poren das frühe Leid der Seele. Es ist das Panorama unseres eigenen Lebens, das Leben der Deutschen vor dem Kriege, dessen Kämpfe noch weitergehen und für den Dichter in der wohl tiefsten Erkenntnis gipfeln, die heute ein Mensch finden kann: daß wir alle Glieder eines unbegreiflichen Geschickes sind, das zu erfüllen die Pflicht jedes einzelnen, das zu mildern die Aufgabe aller ist. - Jlja Ehrenburg. Die Gasse am Mostaufluß. Roman. Uebersetzt von W. E. Groeger. Geh. M. 4.-, in Leinen M. 6.-. Paul List, Verlag, Leipzig. Jlja Ehrenburg tritt mit diesem Roman in neuer überraschender Gestalt vor uns. ,, Als ich jünger war," bekennt er ,,, fand ich Gefallen an Helden, die große Leidenschaften und stürmische Gefühle bewegten. Jetzt aber sind allein bescheidene, durch nichts beachtenswerte, kleine Leute noch imstande, mein Herz zu rühren." So führt er uns denn in eine enge Gasse der heutigen Sowjethauptstadt Moskau. Und da erweist es sich, daß hier Menschen leben, denen man alle Walzer, alle Tränen, alle Klänge der Welt entloden kann...". Deutscher Schulkalender. ,, Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen, und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen." Was Goethe hier fordert, das will unser neuer Kulturkalender erfüllen. Er ist in Gestalt eines tünstlerisch ausgestatteten, illustrierten Wandabreißkalenders nach Art der bekannten Kunst- und Naturkalender bestimmt, allen jenen, denen als Lehrer, Erzieher oder Eltern die Jugend, das kostbarste Zukunftsgut unseres Volkes, anvertraut ist, ein Jahr lang hindurch tagtäglich nicht nur ein köstlicher Wandschmuck zu sein, sondern Anregung, Förderung und Kenntnis des Fortschritts zu bringen. Der Deutsche Schulkalender gehört nicht nur in die Studierstube jedes deutschen Lehrers und jeder deutschen Lehrerin, sondern in die Hand aller Eltern. Der Preis des Deutschen Schulkalenders 1929 beträgt R.-M. 2.90. Der Deutsche Schulkalender ist überall erhältlich. Buch- und Kunstverlag Knorr u. Hirth G. m. b. H., München, Sendlingerstr. 80. Jedem ein Eigenheim! Ein Ratgeber für alle die, die gesund und billig wohnen wollen. Herausgegeben von Amtsbaumeister E. Bau und Baurat M. Beetz. Mit Abbildungen. Preis R.-M. 2.90 einschl. Porto. Heimkultur- Verlag, G. m. b. 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Dann hob ma nen ungehängt. der National Weihnachts Vorbereitungen bei Haus Neuerburg WEIHNACHTS& HAUS NEUERBURG 燒 100 OVERSTOLZ ENGUNJERE STULLY A TICARENTER Die Weihnachtspackung kostet 5 Mark, HOBB ABENDBILD UNSERER FABRIK IN WANDS BEKJenn in der Dämmerung der WinterWennnne die elektrischen Lichter auf abende die elektrischen Lichter auf glühen, herrscht weihnachtlicher Hochbetrieb in unseren Fabriken. Schon seit Monaten sind Tausende von fleissigen Händen damit beschäftigt, Weihnachts- Pakete für den Raucher zu machen. In diesem Jahr sind besonders umfangreiche Vorbereitungen notwendig, da auch OVERSTOLZ weihnachtlichen sie enthält 100 OVERSTOLZ- Zigaretten, für die Packung wird also kein Preisaufschlag berechnet. 县 悦 列 班 Schmuck erhalten soll. OVERSTOLZ ist ja schon längst die meistgerauchte Zigarette Deutschlands. Ihre grosse Verbreitung bürgt für ihre Qualität und gibt jedem die Gewissheit, dass er gut daran tut, diese alteingeführte Marke zu wählen, die von Jahr zu Jahr besser wird, statt einer der vielen neuen Marken, die wie eine Modeerscheinung kommen und vergehen. Hans Nenerburg * O* H* G* Fener liefern wir in Geschenkpackungen: 100 Stück RAVENKLAU zu 6Mk⋆ 50 Stück LÖWENBRÜCK und 50 Stück GÜLDENRING zu 9MkDie Gren e allon rut te; lion Der Das Reinigen Uner Original an den Geiten fsitellen Samstag, den 8. Dezember 1928. „ Gießener Zeitung" MERCEDES- BENZ Schutz- Marke M B MERCEDES BENZ Geschäftseröffnung. Wir gestatten uns, hierdurch bekannt zu geben, daß wir in GIESSEN eine eigene Niederlassung unter der Firma: Daimler- Benz Aktiengefellſchaft Verkaufsstelle Gießen Bahnhofstraße 90-92/ Telephon 4121 errichtet haben. Die Eröffnung unserer Verkaufsstelle findet am Montag, den 10. Dezember 1928, 11 Uhr vormittags statt. 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Nolitich Reichspräsident von dm Reichstanzler zum Der Gesegentwurf a Seltwirtschaftskonferenz Es handel gegangen. blommen zur Abschaff gefamt wurden 134 30 Eine Unterbrechung handlungen wird währe Kerhandlungen werden werden und zwar unbe Im Zusammenhang wird die Reichstagsfr Reichstag, dem Vorbil Interpellation einbring tischen Umzüge beschäft Der neugewählte gestern die Amtsgeschä Die spanische Reg legung nach Lugano jäher gemachte Einlad Madrid zu tagen, zu r Aus Straßburg w provisorischen Ausschu gen Partei stattgefun nischen Boltsverteidig mann vorbereitet wir Der neugewählte bert Hoover, ist auf von Chile eingetroffe ker Bevölkerung auf Aman Ullah hat Händigen abgelehnt. Wenige Berlin. Die poli tagung wird in hiesi pessimistisch beurteilt. Rede des englischen L tandpuntt. Man nim iniger Zeit abgegeben nit diesen Ausführung on die Absicht, währe Chamberlain verhandel Bu den Besprechungen berlain wird von unte enjationelle Ergebniss warten jeien. fevering fährt Der Reichsinnenm Berlin gemeldet wird, ebiet nach Nordwest, feitnehmern gesondert agen seines Schiedss or Ende dieser Woch ir die Fällung des Die Koalitionsve Am Mittwoch soll iber die Koalitionsf inch, eine solche Konf hes Eisenkonflikts vo ann sich jetzt nur da His zum Januar über Fiese Woche versamme anz unmöglich gehal m der Koalitionsfrag er, als Dr. Streseman weilt. Die eigentlicher nufgenommen werden. NÄHMASCHINEN- UND FAHRRADER- FABRIK BERNH TOEWERAG STETTIN- GRUNHOF Das Befind London. Der 3 reifen als hoffnungs Bulletin mit einigen Deutlich hervor, daß, Entzündungen der Lu haben, die Entsün weiter um fich greift. Dungsgift fich auf bas eine neue Belastung geitern abend noch f