Hr. 11. nd t) eb eien" haftsurerreien iedeen", ffene 1, ntich ohne e S men und en, htigen gaben ster mmen Kosten annten 3. 1, ung Möbelfür das ahngebiet b. H. enplatzi Me- Bellen tallmatrats. Kinderbett iga.Privat Kat. 1584r möbelfabrik Sahl( Thir ppiche Läufer ohne . nzahlung in 10 Monatsral let pichhaus Agay& Glück rankfurt a. 742 Sebreiben Sie sofort Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jaheg. Politische Tagesschau. Die Demokraten und die Deutsche Volkspartei werden im Reichstag einen Initiativantrag auf Beseitigung der Kapitalertragssteuer einbringen, der Aussicht auf Annahme hat. Der Grenzfonds des Reiches soll schon in diesem Monat zur Berteilungkommen. Auch Hessens besezte Gebiete finden Be: rücksichtigung. Die Reichsregierung und das preußische Kabinett haben 75 Millionen als Ostpreußenhilfe bewilligt. * Der König von Afghanistan wird am 21. Februar von der Schweiz her an der deutschen Grenze antreffen. Er wird dort von Vertretern der Reichsregierung empfangen und fährt im Sonderzuge über Frankfurt a. M. nach Berlin. Hessens neue Regierung. Darmstadt. Das neue Kabinett hat sich gestern, am 7. Februar, endgültig gebildet. Staatspräsident und Kultusminister wird Adelung ( Soz.), Minister des Innern Leuschner( Soz.), Finanzminister Kirnberger( Zentr.), Minister für Arbeit und Wirtschaft Korell( Dem.). Das Justizministerium wird von Ministerialdirektor Dr. Schwarz versehen. * Wer sind die neuen Minister? Staatspräsident Adelung. Bernhard Adelung, 1876 in Bremen geboren, ist gelernter Buchdrucker. Von 1897 ab arbeitete er als Schriftseter in Mainz und wurde 1902 Redakteur der Mainzer Volkszeitung. In den folgenden Jahren wurde Adelung in die StadtverordnetenVersammlung und in den Kreistag gewählt. 1903 trat er in die zweite Kammer des Hessischen Landtags ein, der er bis zu dessen Auflösung im Jahre 1928 angehörte. Nach den Neuwahlen zum konstituierenden Landtag wurde Adelung zum Präfidenten gewählt und bekleidete seit dieser Zeit ununterbrochen das Amt des Landtagspräsidenten; er genoß wegen seiner unparteiischen Geschäftsführung hohes Ansehen bei allen Parteien des Hauses. * Innenminister Leuschner. Wilhelm Leuschner ist im Jahre 1888 geboren, besuchte die Volksschule, dann verschiedene Kunstschulen und widmete sich dem Bildhauerberuf. In der Gewerkschaftsbewegung tat er sich schon früh hervor und ist schon viele Jahre als Gewerkschaftssekretär tätig. Seit einigen Jahren gehört Leuschner der Darmstädter Stadtverordneten- Versammlung und dem Provinzial- Landtag an; Mitglied des Hessischen Landtags ist er seit Dezember 1924. Finanzminister Kirnberger. Ferdinand Kirnberger wurde 1875 als Sohn des Medizinal- Rates Dr. Kirnberger in Mainz geboren. Im Oktober 1901 bestand er in Gießen die juristische Staatsprüfung. Er war zunächst als Regierungsassessor bei den Kreisämtern Mainz, Groß- Gerau und Darmstadt und im Ministerium des Innern tätig. 1906 wurde er Kreisamtmann. Den Krieg machte er als Hauptmann der Landwehr beim Feldartillerie- Reg. Nr. 27 mit. 1917 wurde er in das Ministerium des Innern berufen. 1920 erfolgte seine Ernennung zum Oberregierungsrat 1921 fam er als vortragender Rat in das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft. 1922 wurde er unter Beförderung zum Ministerialrat wieder in das Ministerium des Innern übernommen. Während der schweren Erkrankung des Ministers von Brentano im Juli 1927 versah er das Ministerium des Innern als Minister ohne Portefeuille und wurde nach dem Tode des Herrn von Brentano zum Minister des Innern ernannt. Kirnberger gehört dem Zentrum an. Minister für Arbeit und Wirtschaft Korell. Adolf Korell ist in Obergleen im Kreise Alsfeld geboren, besuchte die Volksschule zu Pohlgöns, die höhere Bürgerschule zu Butzbach und das Gymnasium in Gießen. An der Landesuniversität absolvierte er auch sein Studium der Theologie. Er bekleidete in den nächsten Jahren Pfarrstellen in Alsfeld, Darmstadt, Düdelsheim, Königstädten und seit 1912 in Nied.Ingelheim. Schon als Pfarrassistent war er politisch tätig im Sinne der Jdeen des Pfarrers Naumann. 1911 wurde er als Vertreter des Wahlkreises 5 Rheinhessen in die Zweite Kammer des Hessischen Landtages gewählt, der er bis zur Staats= umwälzung im Jahre 1918 angehörte. Er schloß sich dann der Demokratischen Partei an. 1924 wurde Pfarrer Korell in den Reichstag gewählt, wo er sich der Interessen des besetzten Gebietes annahm. Dem Hessischen Landtag gehört Pfarrer Korell seit den Neuwahlen vom 13. November vergangenen Jahres an. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. Mr. Mittwoch, den 8. Februar 1928 Schwierigkeiten. Darmstadt, 7. 2. Die Unterhändler der Koalitionsparteien werden sich über die Besehung der zweiten Stellen in den verschiedenen Ministerien( Ministerialdirektoren, Staatsräte usw.) nicht einig. Die Verhandlungen sollen am nächsten Donnerstag fortgesetzt werden. Angeblich besteht besonders über die Besetzung der Stelle des Ministerialdirektors im Arbeits- und Die Wirtschaftsministerium ernste Meinungsverschiedenheit. demokratische Fraktion stellt ihre kategorischen Ansprüche, da ste als zweiten Beamten eine mit den Verhältnissen mehr vertraute und geschulte Persönlichkeit nötig habe. Auch von seiten der Zentrumsfraktion werden jetzt Forderungen gestellt, über die man sich noch nicht einigen konnte. Eine Einladung zum Zusammentritt des Landtags hat der Präsident noch nicht ergehen lassen; es ist nicht ausgeschlossen, daß mit Rücksicht auf weitere Verhandlungen die für nächste Woche( Dienstag) vorgesehene Tagung noch einmal verschoben wird. Offensichtlich will die Sozialdemokratie im Gesamtkabinett den stärksten, entscheidenden Einfluß gewinnen und scheut dem= gemäß auch nicht vor einer Benachteiligung der beiden anderen Koalitionsparteien zurück. So bestehen 3. 3t. schwere Gegensätze zwischen dem Demofraten Korell und den Sozialdemokraten, dem letztere den Gewerkschaftssekretär Thomas- Mainz als Ministerialdirektor aufnötigen wollen. Korell dagegen will sich für diesen Posten eine ihm selbst geeignet erscheinende Persönlichkeit auswählen, und man spricht davon, daß Korell, der als temperamentvoll be= kannt ist, die Uebernahme des Ministeriums davon abhängig machen will, daß sein Wille respektiert wird. Weiterhin verlangt das Zentrum die Beförderung eines bekannten Zentrumsabgeordneten, der zugleich Volksschulreferen im Landesamt für das Bildungswesen ist, zum Ministerialdirektor unter Uebergehung der ihm bisher gleichgeordneten Volksschulreferenten aus der Sozialdemokratischen und Demofratischen Partei. Das würde natürlich bei allen Anhängern des hessischen Volksschulgesetzes und der bestehenden hessischen Simultanschule im Lande äußerstes Befremden erregen. Die demokratische Fraktion vermag ihre Zustimmung zu einer solchen Verschiebung innerhalb des Kultusministeriums nicht zu geben. Vizepräsident Ruß wird hessischer Gesandter in Berlin. Das Zentrum hat das Justizministerium und das Innere aufgegeben und dafür das Finanzministerium übernommen. Es hat also eine Stimme in der Regierung verloren. Um einen Ausgleich herzustellen, wird deshalb dem Zentrum der seit dem 1. April 1927 unbesetzte Posten des hessischen Gesandten in Berlin zugesprochen, der jetzt wieder besetzt werden soll. Als ernsthafter Bewerber kommt der Vizepräsident des Landtages, der Zentrumsabgeordnete August Nuß, Rechtsanwalt in Worms, in Frage. it Neuer Austritt aus dem Reichsbanner. Berlin. Der sächsische Ministerpräsident Dr. Heldt( Altsoz.) hat in einem Schreiben an den Bundesvorstand des Reichsbanners Schwarz- Rot- Gold seinen Austritt aus dem Reichsbanner und dem Bundesvorstand erklärt. In dem Schreiben stellt Heldt die Frage, was denn überhaupt der Kampf der politischen Parteien untereinander das Reichsbanner angehe, das sich doch bisher immer politisch als unabhängige Organisation zu bezeichnen pflegte. Die Antwort könne nur sein, daß das Reichskanner zur sozialdemokratischen Parteigruppe ge= worden sei. Zur Frage der Oberpostdirektion Darmstadt fand im Staatsministerium auf Wunsch des Herrn Reichspostministers eine Besprechung statt, zu der vom Reichspostmi nisterium die Herren Staatssekretäre Satter und Ministerialrat Baurhorst erschienen waren. An den Verhandlungen unter dem Vorsitz des Staatspräsidenten Ulrich nahmen außer den Ministern mit ihren Sachbearbeitern auch der Oberbürgermeister Dr. Glässing, Landtagspräsident Adelung und für die Oberpostdirektion Darmstadt Geheimrat Martin teil. Die Staatsregierung, der Landtagspräsident und der Oberbürgermeister legten eindringlich die Gründe dar, aus welchen das Land Hessen und die Stadt Darmstadt durch die Aufhebung der Oberpostdirektion schwer geschädigt würden. Die Wegnahme einer oberen Reichsbehörde für Hessen be= deutet eine Maßnahme, die die Not des Landes nur vergrös= sern würde. Mindestens müsse gefordert werden, daß die Durchführung einer für Hessen in Frage stehenden Zusammenlegung insolange aufgeschoben würde, bis die Vorschläge der anderen großen Verwaltungen vorliegen, um zu verhindern, daß einzelne Länder und Städte von allen Zentralbehörden des Reichs entblößt würden. Der Staatssekretär Sautter nahm die Einwendungen zur Kenntnis und stellte in Aussicht, sie in Berlin in vollem Maße zur Sprache zu bringen. Die Frage werde noch im Verwaltungsrat der Deutschen Reichspost verhandelt werden, in dem das Land Hessen auch einen Vertreter habe. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Berbindlichkeit Bei Wiederholungen Rabatt, für Voilklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 12 Gegen die Auflösung der O.-P.-D. Darmstadt. Auch der Hessische Verkehrsverband hat in einem eingehenden Schreiben an das Reichspostministerium Berlin gegen den unglücklichen Gedanken einer Aufhebung der Oberpostdirektion Darmstadt Stellung genommen. Mit besonderem Nachdruck wurde hierbei darauf hingewiesen, daß die Stadt Darmstadt, die durch die Folgen des unglücklichen Kriegsausganges und der gegnerischen Besayung ohnehin schwer zu leiden habe, nicht noch eine weitere Schädigung in Gestalt der Aufhebung einer so wichtigen Behörde erleiden dürfe. 25 Bestrafter Wohnungsschwindel. Berlin. Das große Schöffengericht Berlin- Schöneberg verhandelte gegen den Architekten Gustav Metz und den Kaufmann Willi Brand, die Gründer eines„ Deutschen Bauund Sparvereins", der tausende, in kurzer Zeit bezugsfertige, Wohnungen und Eigenheime anbot, obwohl die Genossenschaft noch nicht einmal das Terrain erworben hatte, und im übrigen auch vollkommen mittellos war. Viele Leute, die auf diese Weise zu einem kleinen Besitztum zu gelangen hofften, opferten ihre gesamten Ersparnisse, die von den Gründern für ihre eigenen Zwecke verwendet wurden. Metz wurde zu 2½ Jahren Zuchthaus, 1500 RM. Geldstrafe, sowie zu fünf Jahren Ehrverlust, der Mitangeklagte Brand, der unter dem Einfluß von Metz gestanden hatte, zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Steuervereinfachungsmaßnahmen im Jahre 1928. Der Reichsminister der Finanzen hat in einem Erlaß an die Präsidenten der Landesfinanzämter vom 4. d. Mts. folgende Bestimmungen getroffen: In meinem Erlaß vom 19. Februar 1927 habe ich zur Entlastung der Finanzämter eine Reihe von Vereinfachungsmaßnahmen getroffen. Diese Maßnahmen galten zunächst für das Jahr 1927. 1. Ich bestimme nunmehr, daß folgende in dem genannten Erlaße getroffenen Anordnungen bis auf weiteres unverändert fortgelten: a) bei der Lohnsteuer die Anordnung über die zweimalige Abführung der Lohnsteuer im Monat und über die Einziehung von Rückständen an Lohnsteuer durch die Außenkontrollbeamten( Abschnitt 2 des Vorjahrserlasses); b) bei der Umsatzsteuer der Verzicht auf die Leistung monatlicher Voranmeldungen und monatlicher Vorauszahlungen und die Anordnungen über die Berichte über das Umsatzsteueraufkommen und die Tätigkeitsstatistik( Abschn. 3, Ziffer 1 und 3 des Vorjahrserlasses); c) bei der Erbschaftssteuer die Einschränkung der Erbschaftssteuerprüfungen bei den Landesfinanzämtern( Abschnitt 4 des Vorjahrserlasses); d) die Bestimmungen über die erweiterte Zuständigkeit der Finanzämter und Landesfinanzämter über den Erlaß von Steuern aus Billigkeitsgründen und den Erlaß von Geldstrafen usw.( Abschnitt 5 des Vorjahrserlasses); e) die Anweisungen über die Behandlung kleiner Zinsbeträge( Abschnitt 6 des Vorjahrserlasses); f) die Bestimmungen über die Einschränkung der Auskunftserteilung ( Abschnitt 7 des Vorjahrserlasses). ordnungen des 2 Hinsichtlich der dann noch verbleibenden Vorjahrserlasses gilt folgendes: a) Die Anordnung wegen der weiteren Befreiung der Umsatzsteuerpflichtigen mit einem Jahresumsat von nicht mehr als 10 000 M von der Abgabe der Voranmeldung hat durch Ziffer 6 meines Erlasses vom 22. Dezember 1927 seine Erledigung gefunden. b) Wegen der Aufstellung der Wirtschaftsstatistik bei der Umsatzsteuer verweise ich auf den Runderlaß vom 1 7.Dezember 1927, Abschnitt 5. c) Hinsichtlich der Einheitsbewertung und Vermögenssteuerveranlagung bezog sich Abschnitt 1, Nr. 1, des Vorjahrserlasses nur auf das Jahr 1927. Für 1928 fommt eine entsprechende Anordnung nicht in Frage, da auf den 1. Januar 1928 eine allgemeine Neubewertung und Vermögenssteuerveranlagung vorDie für die Führung der Einheitswertbogen zunehmen ist. im Abschnitt 1, Nr. 2, des Vorjahrserlasses zugelassenen Erleichterungen bleiben bis auf weiteres aufrechterhalten. Steuernachrichten. mitgeteilt von der Firma Hessische Treuhandgesellschaft Felir Graetz& Dr. jur. Michel, Darmstadt, Georgenstr. 9, Fernspr. 2895. Steuerkalender für Monat Februar 1928: 1.- 15. Reichssteuertermine. 1.- 15. Februar: Frist für die Abgabe der Steuererklärungen zur Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer für 1927. 10. Februar: Anmeldung und Zahlung der BörsenumsazSteuer für Januar 1928 im Verrechnungsver= fahren. Keine Schonfrist. 15. Februar: Einkommensteuervorauszahlung für die Landwirtschaft. Höhe:% der zuletzt festgesetzten Jahressteuerschuld. Keine Schon frist. 15. Februar: Zahlung der Vermögenssteuervorauszahlung. Höhe: grundsätzlich ½ der zuletzt festgestellten Jahressteuerschuld. Keine Schon frist. Mittwoch, den 8. Februar 1928. Lokales. * Prof. Dr. K. Kramer †. Am Sonntag verstarb Professor Dr. phil. h. c. Major a. D. Karl Kramer, der Direktor des Gießener Museums. Der Heimgegangene hat als Denkmalspfleger für die Kreise Gießen, Schotten, Büdingen der oberhessischen Heimatsgeschichte wertvolle Dienste geleistet. * Dienstjubiläum. Am 10. Februar d. Js. kann Herr Polizei- Hauptwachtmeister Wilhelm Naumann auf eine 25jährige Tätigkeit im Polizeidienst zurückblicken. Nachdem er bis zum Jahre 1922 als Polizeiwachtmeister im Außendienst tätig gewesen war, wurde er alsdann in inneren Dienst übernommen und ihm neben anderen Arbeiten insbesondere noch die Leitung des Polizeigefängnisses übertragen. Herr PolizeiHauptwachtmeister Naumann hat sich in seiner langen Polizeidienstzeit durch seine Gewissenhaftigkeit, seine Pflichttreue und sein bestimmtes, jederzeit zuvorkommendes Wesen das Vertrauen seiner Vorgesetzten, sowie des Publikums erworben. ,, Gießener Zeitung" tische Auswirkung u. bedauerte die weitgehende Abwälzung der sozialen Lasten von Reich und Staat auf die Gemeinden. Damit | fand die sehr anregend und eindrucksvoll verlaufene Tagung ihren Abschluß. Hessische Kinderheilstätte. Die von dem Hess. Landesverband zur Bekämpfung der Tuberkulose( Heilstättenverein) errichtete Kinderheilstätte bei Winterkasten im Odw. nähert sich ihrer Vollendung. Ihre Betriebseröffnung ist für Anfang März 1928 vorgesehen. Sie nimmt Kinder bis zum 15. Lebensjahre auf und zwar nicht nur an Lungentuberkulose erkrankte Kinder, sondern auch solche, die an Knochen, Drüsen-, Kehlkopftuberkulose usw. leiden. Die Heilstätte, die der Leitung eines anerkannt tüchtigen Facharztes unterstellt wird, ist mit allen modernen Heilfaktoren ausgestattet. Sie nimmt insbesondere auch solche Kinder auf, die chirurgischer Behandlung bedürfen. Der Pflegesatz ist mäßig gehalten und wird in Bedürftigkeitsfällen zu zwei Drittel von der Landesversicherungsanstalt und dem Landesverband getragen, während die zuständigen hessischen Kreis- und Wohlfahrtsämter usw. nur ein Drittel aufzubringen haben. Schon jetzt können Gesuche um Aufnahme bei der Landesversicherungsanstalt eingereicht werden. * Winterobst- Ausstellung. Die Eröffnung der WinterobstAusstellung fand am Samstag durch Reg.- Rat Wolf statt. Landesobstbau- Inspektor Pfeiffer- Darmstadt hielt einen Vortrag über Umpfropfung des Obstes und Beschränkung auf wenige, aber gute und tragfähige Obstsorten. MetternichBüdingen sprach über die bessere Aberntung, Packung und Verwertung des Obstes, um dadurch die Einfuhr ausländischen Obstes zu vermindern. Die Obsternte 1927 sei mit einer Ernte von 800 000 Zentnern im Werte von 12 Millionen Mark eine Refordernte gewesen. Einen sehr guten Eindrud machte die Sonderausstellung der Oberhessischen Obstwerke- Büdingen, die auch Produkte des Obstbaues, wie Fruchtsäfte, Obstmark, Gelee und anderes mehr zeigte. Ausgestellt hatten ferner: Fürstl. Obstbauschule Lich, Obst- und Gartenbau- Verein Lich, Heuchelheim, Steinheim, Großen- Buseck, Wieseck, Daubringen, die Gemeinden Alten- Bused, Wazenborn und Steinberg. Von den zahlreich ausgegebenen Preisen seinen hier einige erste Preise erwähnt: E. Steul und Sch. Müller- Bettenhausen, L. BeckerRuttershausen, Bürgermeister Müller- Bellersheim, W. Rainmuth- Reinhardtshain, K. Lenz- Allendorf, K. Beppler- Steinheim, Ludwig Hörr- Hausen, K. Einhäuser und Polizeiinspektor Schmidt- Gießen. Kursus der Evangel. Arbeitervereine. Die evangelischen Arbeitervereine in Oberhessen veranstalteten kürzlich in Gießen einen sozialen Kursus, der eine rege Beteiligung aus Butzbach, Darmstadt, Gießen, Bockenheim, Frankfurt und Hanau aufzuweisen hatte. Nach Begrüßung durch den Kursusleiter, Herrn Kirchner- Gießen, sprach zunächst Verbandssekretär Laufer Darmstadt über das Thema:„ Die Kirche und die soziale Frage". Im Mittelpunkt der Not unserer Zeit steht der fragende und suchende Mensch. Der Kernpunkt der sozialen Probleme ist die Arbeiterfrage. Hier hat auch die Kirche die Pflicht, an der Lösung der sozialen Probleme mitzuwirken. Sie soll die soziale Not sehen, sie zur Gewissenssache machen und für die sozialen Reformen die rechten Menschen erziehen, und sich dabei der großen evangelisch- sozialen Organisationen, insbesondere auch der evangelischen Arbeiterstandesbewegung, bedienen. Sodann sprach Herr Kirchner über„ Die Jugendfrage". Hierbei wies der Redner auf die Bedeutung und Aufgabe der evangelischen Arbeitervereine und auf die außerordentliche Zersplitterung in der evangelischen Jugendarbeit hin. Aus Nab und Fern. Buzzbach. Ein Sanitätskolonnentag fand unter Leitung des neuen Provinzial- Inspekteurs, Sanitätsrat Dr. HahnBad Nauheim, statt. Die Kolonnen aus Alsfeld, Lauterbach, Homberg, Gießen, Friedberg, Bad- Nauheim, Butzbach und Lich hatten ihre Aerzte und Führer entsandt, denn es galt wichtige Organisationsfragen zu beraten. Den nächsten Vortrag hielt Verbandssekretär LauferDarmstadt über„ Stand und Zukunft der deutschen Sozialpolitik". Die bisherige Entwicklung und der augenblickliche Stand der deutschen Sozialpolitik fand eine eingehende Darstellung. Redner besprach besonders die sozialen Versicherungen. Arbeitsgerichtsgesetz, die Verbesserung der Versorgung der Kriegsopfer und die Maßnahmen zur Erstellung von Wohnungen. Friedberg. Nunmehr ist auch der zweite Flügel des Polytechnikum- Neubaues soweit fertiggestellt, daß er bereits in Betrieb genommen werden konnte. Die Ausstattung der einzelnen Laboratorien, an die sich zwei Hörsäle anschließen, ist so vollkommen, daß das Polytechnikum allen modernen Anforde= rungen entsprechen wird. Nidda. Am 2. und 3. Juni dieses Jahres wird Nidda der Platz der diesjähr. Hauptversammlung des Vogelberger- Höhenklubs werden, in dessen Reihen z. 3t. 80 Ortsgruppen mit 10000 Mitgliedern stehen. Alsdann referierte Herr Kirchner- Gießen über ,, Die Aufgaben der evangelischen Arbeitervereine". Redner betonte besonders die Notwendigkeit einer intensiven Schulungsarbeit. Den letzten Vortrag hielt Herr Loh- Gießen über ,, Wohlfahrtspflege und Wandererfürsorge einst und jetzt". Redner gab einen Ueberblick über den Stand der Wohlfahrtspflege und ihre prafGrüner Rasen Blaue Wellen. Roman von Otto von Gottberg. 28. Fortsetzung. Alsfeld. Der Schulvorstand hat sich gezwungen gesehen, zu beschließen, daß die seit über 50 Jahren und vorher schon als Privasanstalt hier bestehende höhere Bürger-( Mädchen) Schule vom Beginn des Schuljahrs 1928 eingeht. Die Schülerinnen werden bis auf weiteres mit den entsprechenden Klassen der Oberrealschule vereinigt. Durch diese Regelung hofft man, Die eine förmliche Auflösung dieser Schule zu vermeiden. bisher für die Schule erforderlichen Geldmittel kommen für die Stadt nun in Fortfall, so daß die städtischen Finanzen weniger angespannt werden. Der sah zu Boden und nagte an den Lippen. Nur zu gern hätte er Kurts Worte bestätigt. Doch jetzt durfte er seine Liebe nicht bekennen, weil der Druck des Geheimnisses noch auf ihm lag. Längst freilich hatte er an Herrn v. d. Helle geschrieben. Die Antwort bat nur um seinen Besuch während des nächsten Urlaubs. Morgen wollte er nach Berlin fahren und von Helle hören, ob er Gerda und den Verwandten in die Augen sehen und das liebe Mädchen fordern dürfe. Heute mußte er noch schweigen. Rüsselsheim. Zur Besichtigung des Projekts des neuen Opel- Güterbahnhofes weilten hier höhere Beamte der Reichsbahn. Der neue Opel- Bahnhof wird 16 neue Gleislinien umfassen. Für die Werksangehörigen werden nach seiner Fertigstellung auf den Strecken Darmstadt Rüsselsheim, Mainz Rüsselsheim, Wiesbaden Mainbrücke Rüsselsheim Sonderzüge eingelegt werden, die direkt in den Bahnhof einlaufen. Onkel Karls ermunterndes Lächeln forderte Antwort auf seine ungesprochene Frage. Werner aber konnte in peinlicher Verlegenheit nur stottern: ,, Kurt hat recht. Doch ist noch etwas zu klären. Darum kann ich nur warten und euch bitten, mich nicht zu verraten." Kornfranch Nr. 12. Romfranck gesund Wie das tägliche Brot! Wezlar. Jm Alter von 63 Jahren verstarb Oberlehrer a. D. Ludwig Seher. Der Verstorbene ist als Goethe- Forscher bekannt geworden. Sein Lebenswerk war die Betreuung der historischen Stätten Weglars. Aus dem Odenwald. Ein Odenwälder Gastwirt versuchte, wie jetzt lautbar wird, durch Beimischung eines Giftes in ein Glas Bier seine Frau und Schwiegermutter zu vergiften. Da diese aber das Vorhaben bemerkten, gelang es jenem nicht. Die Frauen zeigten den Vorfall an, so daß der Missetäter hinter Schloß und Riegel gebracht wurde. Der Vetter lächelte spöttisch. Der Onkel zuckte die Achseln, öffnete langsam eine Kiste und bot den Neffen Zigarren an. Noch über das flammende Streichholz forschten seine nachdenklichen Augen unter gerunzelter Stirn in Werners verlegener Miene. Zu einem tiefen zug aus dem brennenden Kraut seufzte er auf, stieß die blauen Rauchwolfen durch gespitzte Lippen und brummte ironisch: Wie du willst!" Dann bot er Kurt die Hand zu warmem Drück:„ Res venit ad Triarios!" So sagte er immer, wenn er die Entscheidung nach Gewohnheit in die Hände seiner Frau legte, und fragte auch gleich: ,, Wer holt die Tante?" Werner ging und war froh, zu entkommen: Onkel und Better mißachteten ihn gewiß. Das fluchwürdige Geheimnis warf ewig Schatten auf sein Leben. Im Eßzimmer bat er die Tante zum Onkel. Sie schien nicht erstaunt und dachte wohl, er brauchte ihre Hilfe, denn ihr Kopfniden sagte: Er zwingt es natürlich wieder nicht. Fast erschrat Werner beim Niedersitzen. Er war mit den Mädchen allein. Pfarrer Heumanns Heilmittel Eine Brandstiftungsepidemie scheint z. 3t. im hohen Westerwald zu herrschen. Die Nassauische Brandversicherungsanstalt hat sich veranlaßt gesehen, für die Aufdeckung eines jeden Falles von Brandstiftung eine Belohnung bis zu 1000 RM. auszusehen. In den letzten vierzehn Tagen wurden nicht weniger als zwölf Brände in dieser Gegend gemeldet. stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurterstrasse 4, Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser vollständig umsonst und portofrei, von Ludwig Heumann& Co Nürnberg M. 629 Mittwoch, der 3um zweiten im Zwischenrunde schieden getrennt Spieldauer kein in Duisburg vor von West und N beiführen zu kön Blaze stattfinder schon am nächste am 19. Februar Südostdeutschlan haft, ob die be ichon am 12. Fel lergestellung gera beteiligten Berei ift, daß entweder Spiel durch das Tampf auf einen eine spätere A wird. Montabaur. Am 11. Februar wird der in Baumbach bei seinem Sohn, dem dortigen Pfarrer, lebende Rentner Peter Schupp aus Montabaur sein 100. Lebensjahr vollenden. bat. Darum war Werner so niedergeschlagen. Es tat ihm weh, daß er die Geliebte verlieren sollte. Wenn er doch ahnte, wie menig würdig sie seiner war. Elektrische Bahnen nach dem Taunus. Zur Zeit wird im Frankfurter Rathaus an den Vorprojekten für die Elektrifizie rung der Bahnen nach Soden und Königstein gearbeitet. Beide Linien, die heute über Höchst gehen, sollen im Zuge der Bismardallee Frankfurt verlassen und über die Elisabethenstraße weitergeführt werden. In der Nähe von Sulzbach sollen sich die beiden Linien trennen; die Linie nach Soden soll bei Sulzbach in die Trasse der Kleinbahn münden, deren Elektrifizierung beabsichtigt ist. Die neue Linie nach Königstein soll bei Oberliederbach in die Trasse der Königsteiner Kleinbahn einmünden, deren Elektrifizierung ebenfalls durchgeführt werden soll. Frankfurt. Der frühere Verwaltungsdirektor der städtischen Bühnen, Müller- Wieland, befindet sich seit Samstag wieder in Frankfurt. Er ist im Untersuchungsgefängnis untergebracht, und wurde am Sonntag vom Untersuchungsrichter vernommen. Müller- Wieland bestritt in allen Fällen ein strafbares Verhalten. Da öffnete Tante Bärbchen die Tür:„ Elisabeth!" Die Jüngere sprang der Tante an den Hals. Ja, sie ahnte alles und ließ sich gar gern zu ihrem Seehelden führen. Gerda blieb stumm. Werner warf verstohlene Blicke auf die mit gepreßten Lippen Sihende. Nie war ihr Mund herber, aber auch schöner gewesen! In den blauen Augen unter lichtweißer Haut und goldigem Blondhaar lag ein weicher Schimmer, obwohl die Stirn Furche trug. Er wagte ihr Schweigen nicht zu brechen. Elisabeths Jubelruf hatte ihr wohl gesagt, was drüben vorging. Vielleicht saß sie stumm, weil auch sie mit Onkel und Vetter ihn mißachtete. Sie war ihm immer gut gewesen und hatte ihm in Briefen ihr Herz geöffnet. Darum nannte er sie dann„ geliebte Gerda". Das war doch ein Bekenntnis und jetzt wohl die Zeit, es mit den Lippen zu wiederholen. Sie wartete gewiß darauf und zürnte ihm, weil er nicht sprach. Der Fluch des Geheimnisses trat auch zwischen ihn und seine Liebe. Wie glücklich war der Vetter, der lachend seine Neigung bekennen durfte! ,, Warum bleibt ihr so lange, Werner?" fragte Gerda. Elisabeth saß mit dunkelrotem Gesicht, als wisse sie, was drüben vorging. Ihre Unruhe fiel auch Gerda auf. Sie sah von der Schwester zum Vetter, der in Befangenheit die Augen senkte. Plötzlich begriff auch sie, daß Kurt jetzt um Elisabeth Du hast noch gar nicht erzählt, wie lange du Urlaub hast, Werner," sagte sie da nicht weniger herzlich als sonst. ,, Vier Wochen, Gerda!" Doch wie erlöst stand er auf, als die Tante das Brautpaar ins Zimmer schob. Hersfeld. In allernächster Zeit wird hier mit einem großen modernen Theaterbau begonnen werden, der am Neumarkt gegenüber der über 350 Jahre alten Klosterschule entstehen soll. Das Theater wird etwa 750 Personen Platz bieten. Kurts Hand lag um Elisabeths rechtem Oberarm. Sein Gesicht war rot. Der Mund lachte breit:„ Jhr dürft gratulieren." Gerda wunderte sich fast, daß sie der Schwester doch den ersten, freilich fühlen Ruß seit langer Zeit geben konnte. Werner drückte der Verlobten Hände. St. Goarshausen. Der Bürgermeister Bernd in Nievern an der Lahn, der wegen Wahlfälschungen zu Gefängnis verurteilt worden war und sein Amt niedergelegt hatte, ist vor einigen Monaten von der Gemeindevertretung wiedergewählt worden. Der Kreisausschuß von St. Goarshausen hat die Wahl nicht bestätigt, und der Bezirksausschuß hat diesen Beschluß gebilligt und eine Neuwahl des Bürgermeisters angeordnet. Nun hat die Gemeindevertretung mit 7: 2 Stimmen den früheren Bürgermeister Bernd zum zweiten Male wiedergewählt. Das Spiel kann demnach von vorne beginnen. Er stand auf und griff nach dem Sektglas. Es war noch leer. Tante Bärbchen schüttelte verdrießlich den Kopf. Doch da trat schon das Mädchen mit der Flasche ein, und der Onkel konnte enden:„ Liebe Kinder, wir wünschen euch Glück und Segen. Lebt hoch, hoch, hoch!" Der Onkel bestellte Schaumwein und drohte Gerda mit dem Finger:„ Daß ich noch eine ähnliche Feier erlebe!" Jhr Gesicht flammte dunkelrot, und ihre Augen baten so flehentlich um Schonung, daß er verwundert den Kopf schüttelte und sich schnell zum jungen Paar drehte. Das Gefühl, taktlos gewesen zu sein, machte ihn verlegen, also räusperte er sich schnell zu einer verfrühten Rede:„ Kurt und Elisabeth, euer Bund macht nicht nur ein Unrecht gut. Die Tante und ich bedauerten oft, daß wir allein geblieben sind. Heute aber freuen wir uns, keine Kinder zu haben, denn wir gehen später aus dem Leben mit dem beruhigenden Wissen, daß darum dir, liebe Nichte, das Haus deines Vaters nicht verloren ging. Wir wünschen euch ,, Der Bräutigam rief am lautesten mit. Die Sechs stießen über den Tisch hinweg mit den Gläsern an. Elisabeth lief um die Platte, um das ihre nochmals an das der Schwester flingen zu lassen. Ihre heiße Freude forderte eine Versöhnung. Sie umarmte Gerda und schmeichelte beim Kuß auf ihr Ohr:„, Sei wieder gut!" Für eine Sekunde stand Gerda unentschlossen. Da fiel ihr Blick auf Werners betrübt verlegenes Gesicht. Wie mußte ihn der Herzlosen Freude schmerzen! Sie zürnte wieder der Schwester und haßte sie. Ihre Lippen santen mit den Winkeln des herben Mundes, als sie sich freimachte und kühl nickte:„ Es ist gut Elisabeth." Die verstand, daß sie abgewiesen war, stapfte mit dem Fuß den Boden und hauchte mit funkelnden Augen leise durch die Zähne:„ Du weißt, daß Zank bei der Verlobung Unglück bringt, und wünschest mir also Schlechtes, aber" sie hob das Glas, schleuderte es auf die Diele und rief laut:„ Scherben bringen Glück!" Bundespo Duisburg. Minuten Spield denspiel Nord- g Duisburg vor 30 auch diesmal tan Spielzeit stand d 2: 2 und als man swang schon nac heit zum Abbrud bandsmannschafte gegenüberstehen, angesezte Pokale Das dritte Treffe Da war es, als zerreiße das Klirren den Frohsinn im Zimmer. Tante Bärbchen griff im Schrecken zum Herzen. Des Onkels Finger zitterten am langen Schnurrbart. Kurt fuhr aus dem Niedersizen wieder auf und stand um einen Schatten bleicher als eben. Warum hatte er bei dem Klirren mit einem Ahnen von Unheil plötzlich an den Steuermann, an sein Kopfschütteln vor der dreizehnten Fahrt und an das Mantellied gedacht? Schnell freilich zwang er sich, zu lachen:„ An Temperament wirds uns nicht fehlen, Elisabeth!" Gerda trat beruhigt an ihren Stuhl. Außer ihr schien niemand von der Schwester Worten mehr gehört zu haben als die letzten:„ Scherben bringen Glück!" Der Onkel wollte die Stimmung retten, trank auf den Kaiser und Hindenburg, anf Armee und Marine und endlich auf eine baldige Kriegstran ung. Elisabeth konnte wieder froh in die Hände klatschen. Ihre Augen tanzten: Noch im Sommer! Dann ziehe ich nach Wilhelmshaven oder Emden und pflege ihn während der Werftzeit. Die von den U- Booten haben es nötiger als alle anderen." ( Fortsetzung folgt.) Die Mannsch gen an. Nur W nehmen müssen ( Schalte- 04) spi Weise ersetzen weit. Westdeuts und war bald I zum 1. Treffer fi den Hamburger wo Kuzorra das Moment prallte Während der W fonnte Baier we beide Mannscha viele Torchancer Minute zum Au schwacher Torsch gehalten werden Hamburger Läuf notwendig gewo fonnter Norden mur mit 10 Mar nach schöner Ko zwingen. Alle durch verstärkte lich. In der 2 eine feine Kuzo deln. Dabei bli längerer Debatte rung, aber schon den Kampf wege In einem pr Mannschaften zie Ergebnis. Bestes geboten. Aust Die Mannidh des VfB. Gießen und des Wetla VFR. Buzb beim Wetzlarer jedoch das Spie anerkennenswerte Es spielte komb 15 Minuten legte mählich zeigte sich legene war. Bis eins durch Elfmet Gießener Mannsch die Herborner spi Gießenern zeigten itungen. Bötticher die leider oft ihr schaft wohl derjen war auch in guter Zusammenspiel it nicht daß der geja burg zeigt, vielme liche Leistung zei Tore schießen, für ein Verein soll in borner zeigten gro toh der Niederlag night mehr stattfin wohl sicher erwüns Anregungen für di Nr. 12. ch rot! Oberlehrer a. D. Goethe- Forscher Betreuung der nie 1. Die Nassauiaßt gesehen, für tiftung eine Be legten vierzehn rände in dieser n Baumbach bei Rentner Peter jahr vollenden. ur Zeit wird im die Elektrifizie earbeitet. Beide Zuge der Bis: Elisabethenstraße ilzbach sollen sich Den soll bei Sulz n Elektrifizierung in soll bei Ober: bahn einmünden, erden soll. r der städtischen Samstag wieder is untergebracht, chter vernommen. 1 strafbares Ber mit einem großen n, der am Neu Klosterschule ent: onen Platz bieten. nd in Nievern u Gefängnis ver egt hatte, ist vor ng wiedergewählt usen hat die Wahl t diesen Beschluß isters angeordnet. nmen den früheren Diedergewählt. Das las. Es war nod den Kopf. 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In Hamburg konnte nach 120 Minuten Spieldauer kein Sieger ermittelt werden und jetzt kämpften in Duisburg vor 30 000 Zuschauern die Verbandsmannschaften don West und Nord noch länger, ohne eine Entscheidung herbeiführen zu können. Ein drittes Spiel, das auf neutralem Es müßte Blaze stattfinden muß, ist notwendig geworden. schon am nächsten Sonntag ausgetragen werden, denn bereits am 19. Februar muß der Gewinner dieser Zwischenrunde gegen Südostdeutschland zum Endspiel antreten. Es ist sehr zweifelhaft, ob die beiden Verbände das zweite Wiederholungsspiel schon am 12. Februar austragen können, denn durch die Spielergestellung geraten die an den Endspielen in den Verbänden beteiligten Vereine allmählich in Terminnot. Wahrscheinlicher ist, daß entweder der Gegner Südostdeutschlands für das Endspiel durch das Los bestimmt wird, oder aber, daß der Endtampf auf einen späteren Termin verlegt und dadurch auch eine spätere Austragung des Wiederholungsspiels möglich wird. Abermals unentschieden. Bundespokalspiel West- Norddeutschland 2: 2 nach Verlängerung. Aber Duisburg. Das vor vier Wochen in Hamburg nach 120 Minuten Spieldauer abgebrochene Bundespokal- Zwischenrundenspiel Nord- gegen Westdeutschland fand am Sonntag in Duisburg vor 30 000 Zuschauern seine Wiederholung. auch diesmal kam es zu keiner Entscheidung. Nach regulärer Spielzeit stand die Partie 1: 1, nach der ersten Verlängerung 2: 2 und als man eine zweite Verlängerung vornehmen wollte, zwang schon nach wenigen Minuten die eintretende Dunkelheit zum Abbruch des Treffens. So werden sich also die Verbandsmannschaften von West und Nord bald zum dritten Mal gegenüberstehen, um den Teilnehmer für das am 19. Februar angesetzte Pokalendspiel gegen Südostdeutschland zu ermitteln. Das dritte Treffen soll auf neutralem Boden stattfinden. Die Mannschaften traten in den angekündigten Aufstellungen an. Nur Westdeutschland hatte noch eine Umstellung vornehmen müssen. Für den Olympia- Kandidaten Czepan ( Schalke- 04) spielte Schlösser- Barmen, der Czepan in keiner Weise ersetzen konnte. Nord hatte Anstoß, tam aber nicht weit. Westdeutschland fand sich schneller, spielte ſyſtemvoller und war bald leicht überlegen. In der 35. Minute kam es zum 1. Treffer für West. Der Rechtsaußen Allbrecht umspielte den Hamburger Verteidiger Baier und gab den Ball zur Mitte, wo Kuzorra das Leder erwischte und einsandte. Im gleichen Moment prallte aber Kuzorra mit Baier schwer zusammen. Während der Westdeutsche bis zur Halbzeit pausieren mußte, fonnte Baier weiterspielen. In der zweiten Halbzeit verpaßten beide Mannschaften bei ziemlich ausgeglichenem Spielverlauf viele Torchancen. Mit viel Glück kam der Norden in der 27. Minute zum Ausgleich. Harder gab an Hartmann 1, dessen schwacher Torschuß hätte von Pesch im West- Tor unbedingt gehalten werden müssen. 10 Minuten vor Schluß schied der Hamburger Läufer Flory verletzt aus. In der zum Schluß notwendig gewordenen Verlängerung von 2 mal 15 Minuten konnter Norden den Kampf zunächst offen halten, obwohl er mur mit 10 Mann spielte. In der 6. Minute konnte er sogar nach schöner Kombination Harder- Horn das Führungstor erzwingen. Alle Bemühungen der Norddeutschen, das Resultat durch verstärkte Verteidigung zu halten, blieben aber vergeblich. In der 2. Minute nach dem Wechsel konnte Hollstein eine feine Kuzorra- Vorlage mit schönem Schrägschuß verwandeln. Dabei blieb es bis zum Ende der 120 Minuten. Nach längerer Debatte einigte man sich auf eine weitere Verlängerung, aber schon bald pfiff der Berliner Schiedsrichter Bi lem, den Kampf wegen der eintretenden Dunkelheit endgültig ab. In einem prächtigen Kampf hatten beide Mannschaften ihr Bestes geboten. Schwache Punkte gab es kaum. Da sich die Mannschaften ziemlich gleichwertig waren, befriedigte auch das Ergebnis. Auswahlspiel der Gaumannschaft. Die Mannschaft war ursprünglich aufgestellt aus Spielern des VfB. Gießen, der SpVgg. 1900 Gießen, des VfR. Butzbach und des Wetzlarer SpV. geben würden oder auch sachliche Kritik übten, damit der Gau daraus seine Schlüsse ziehen könnte. Das Spiel verlief ruhig. Schiedsrichter Zutt leitete zur größten Zufriedenheit. A.- Gaumannschaft Herborn( Liga) 9: 0. Die rund 500 Zuschauer, die gestern der Einladung des Gaues Gießen- Wetzlar gefolgt waren, um teilzunehmen an diesem Wettspiel zwischen den beiden aufgestellten Auswahlmannschaften, wurden nicht vollbefriedigt. Das Kreisligaspiel Buzzbach Frohnhausen verhinderte die Auswahlmannschaft B am Antreten. Der rührige Gauobm. Klier brachte dafür die Herborner Ligamannschaft mit, die allerdings gegen te gut zusammengestellte A- Mannschaft nichts ausrichten konnte. Gleich nach Anpfiff liegt die Gau- Mannschaft vor dem Tor Herborns und bleibt dort eigentlich während der ganzen Spielzeit Wohl versuchen die nicht schlecht spielenden Herborner zu Schluß der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit ein wenig zu drücken. Doch kommen sie gegen die besseren Gegner nicht an. Das hohe Ergebnis war nicht unbedingt nötig, Herborns Torwart hat manche Schuld daran. Eine Stütze seiner Mannschaft war der Mittelläufer, der recht oft brenzlige Situationen rettete. Herborns Sturm, der recht schnell spielte, hätte zum Schluß nicht resignieren sollen. Ein besseres Zuspiel hätte ihnen im übrigen sichere Torchancen gegeben. Die„, A- Gauausscheidungsmannschaft" war sehr gut zusammengestellt, so daß Aenderungen faktisch nicht mehr nötig wären. Der Sturm unter Führung von Böttcher- VfB. ist in der Aufstellung sehr gut. Namen wie Adelberger, P. Will, Luft und Kleinke sind bekannt genug, um neben Böttcher die Durchschlagskraft dieses Sturmes zu demonstrieren. In der Läuferreihe muß Köhler fixer sein, wenn er repräsentativ für den Gau weiter spielen will. Die Verteidigung und der Torwart, der allerdings kaum sein können zeigen konnte, standen den Borderspielern nicht nach. Größtes Interesse verdient das hoffentlich recht bald stattfindende Spiel der A= gegen die B- Mannschaft des Gaues. Man kann ruhig prophezeien, daß wir dann einen ganz vortrefflichen Fußball zu sehen bekommen werden. Frohnhausen 1. * Buzbach 1. 5: 3( 4: 1), Edenverhältnis 2: 2. Pünktlich um 2,30 Uhr betreten beide Mannschaften den Platz. Es entwickelte sich gleich vom Abstoß ein sehr flottes Spiel. Frohnhausen findet sich durch die Neuaufstellung nicht ganz zurecht., dementgegen Butzbach gut eingeleitete Durchbrüche macht. Doch die gegenseitigen Verteidigungen wußten die Angriffe gut zu zerstören. Langsam findet sich nun die einheimische Mannschaft und geht durch schönen Schuß von Weber in Führung. Weiter wogt der Kampf hin und her und sieht man beiderseits gefährliche Situationen, die jedoch immer erfolglos bleiben. Kurz vor Halbzeit scheidet Basticon infolge Verlegung aus. Die Mannschaft kämpft auch mit 10 Mann mutig weiter. In der zweiten Hälfte stellt Butzbach um und wird damit merklich besser. Die Frohnhauser Verteidigung versagt vollkommen und auch der Torwächter hat nicht das beste Stellungsvermögen. Ihm ist ein Teil der Niederlage zuzuschreiben. Schiri Petry- Wehlar leitet das Spiel einwandfrei, doch wurde ihm sein Amt durch den aufgeweichten Boden und die dauernden Zwischenrufe der Spieler sehr erschwert. Doch Herr Petry blieb unparteiisch und trennte die Mannschaften nach voller Spieldauer mit obigem Resultat. Burg( Dilkr.) * Seuchelheim 1. 2: 3( 2: 2). Burg hatte den A- Klassen- Vertreter der Gruppe GießenWetzlar zu Gast, und war man im Dillort allenthalben auf den Ausgang des Spieles gespannt. Hatten doch die gefürchteten Burger im Vorspiel von dem Sportplatz Geiersberg mit nicht weniger wie 7: 2 geschlagen die Rückreise antreten müssen. Mit gemischten Gefühlen waren die Blau- Weißen von Heuchelheim am Sonntagnachmittag nach dem weit entlegenen Plage des Dillvereins gezogen.„ Sier werden wir schlecht gewinnen fönnen", sagten sie untereinander, als sie das Spielfeld betraten. aber zeigen wollen wir, daß wir spielen können. Und sie habens gezeigt, die Heuchelheimer, sie haben sogar gezeigt, wie man ein Spiel auch auf schlechtem Plaze flach halten kann, wie man bis zur Halbzeit ein Unentschieden herausholen kann und nach einem überlegenen Endspurt den Dillverein auf eigenem Plaze schlagen kann. Nach dem Spiel verbrachte man mit Gästen noch einige frohe Stunden, bis dieselben( voller Freude über ihren Erfolg) um 9 Uhr abends die Rückreise antraten. Es war ein schönes und spannendes Spiel, zu dem der Schiedsrichter( dem man nur die Note ,, gut" ausstellen kann) sein Teil dazu beitrug. Das Spiel war am Freitagnachmittag noch telephonisch in die Wege geleitet worden, da die Heuchelheimer vom Wetzlarer Sportverein, den sie bereits seit drei Wochen für den gestrigen Sonntag verpflichtet hatten, in letzter Stunde eine Absage erhielten. Lollar 1. * Großen- Bused 1. 6: 0( 1: 0). VfR. Buzzbach hatte selbst ein Verbandsspiel auszutragen, beim Wetzlarer SpV. waren mehrere Spieler erkrankt. Um jedoch das Spiel nicht absagen zu müssen, stellte Herborn in anerkennenswerter Weise seine Ligamannschaft zur Verfügung. Es spielte komb VfB. und 1900 Herborn Liga. Die ersten 15 Minuten legten beide Vereine ein flottes Tempo auf, allmählich zeigte sich jedoch, daß die Gießener Mannschaft die überlegene war. Bis zur Halbzeit erzielte Gießen 3 Tore, darunter eins durch Elfmeter. Endresultat lautete 9: 0 für Gießen. Die Gießener Mannschaft bestand aus 5 VfB.ern und 6 1900.ern, die Herborner spielten mit ihrer kompletten ersten. Bei den Gießenern zeigten die Läufer Glitsch und Henrich sehr gute Leistungen. Bötticher fiel angenehm auf durch seine Bombenschüsse, die leider oft ihr Ziel verfehlten. Er dürfte für die Gaumannschaft wohl derjenige sein, der den Sturm führt. Adelsberger war auch in guter Form, jedoch müßte im Sturm ein besseres Zusammenspiel stattfinden. Es kommt lediglich darauf an, nicht daß der gesamte Sturm eine einheitliche Leistung in Marburg zeigt, vielmehr, daß die gesamte Mannschaft eine einheitliche Leiſtung zeigt und allen Egoismus, besonders inbetreff| zeigten eines ihrer schlechtesten Spiele. Was sich hier die StürTore schießen, für den 4. März in Marburg beiseite legt. Nicht ein Verein soll in Marburg spielen, sondern der Gau. Die Herborner zeigten großen Eifer und machten einen guten Eindrud troh der Niederlage. Ein weiteres Auswahlspiel dürfte wohl nicht mehr stattfinden, und wäre es der maßgebenden Instanz wohl sicher erwünscht, wenn Vereine und Schiedsrichter weitere Anregungen für die endgültige Aufstellung der Gaumannschaft Das vereinbarte Gesellschaftsspiel zwischen den Tabellenzweiten der beiden Gruppen der B- Klasse Großen- Bused und Lollar brachte den Beweis, daß die Gruppe 1, der Lollar ange= hört, die spielstärkere ist. Großen- Buseck, mit 10 Mann antretend, und nach wenigen Minuten Spielzeit durch Verletzung eines Spielers mit nur 9 Mann spielend( darunter noch drei Mann Ersatz), zeigte recht wenig im Spielaufbau und in der Durchbildung der einzelnen Spieler. Lediglich der Mittelläufer, und vor allem der Tormann, konnten gefallen. Aber auch die Einheimischen, die auch mit 4 Mann Ersatz antraten, mer, trotz drückender Ueberlegenheit im Vorbeischießen aus zwei und drei Meter Entfernung leisteten, spottet jeder Beschreibung. Die Torzahl hätte unbedingt eine zweistellige sein müssen. Jeder der Elf spielte unter Form. Die Leistung des Schiedsrichteranwärters war nicht überzeugend. Seine Entscheidungen bei regelrechtem Angehen, sowie bei Abseits waren oft nicht der Regel entsprechend. B. G. - Nr. 12. Sp.Bgg. 1900- Gießen 2. Jgd. BfB.- Gießen 2. Jgd. 2: 1. Beide Mannschaften waren unvollständig, 1900 nur 10 und VfB. nur 9 Spieler. Besseres Schußvermögen und bessere Sturmführung sicherten den 1900- ern den Sieg gegen die spielstarken Gegner. Sp.Bgg. 1900- Gießen 1. Jgd. FB.- Limburg 1. Jgd. 0: 0 Beide gleichstarke Mannschaften lieferten sich einen fairen und schnellen Kampf, dessen Ergebnis gerecht war und dem Spielverlauf entsprach. Die Mannschaften waren ausgeglichen, ohne daß auch nur eine hervorragte. Schiedsrichter KreilingVfB.- Gießen leitete gut. Wagenhorn 1.- Burkhardsfelden 2: 4( 1: 2. * Die Endspiele in Süddeutschland. Bei den süddeutschen Endspielen ist es am gestrigen Sonntag ohne Sensationen abgegangen, wenn auch einige recht hohe Siege und auf der anderen Seite knappe Niederlagen nicht ganz erwartet gekommen sind. In der Runde der Meister, die diesmal voll mit vier Spielen in Tätigkeit trat, stand der Kampf in München zwischen den Tabellenführern Bayern- Mün chen und Sp.Vgg.- Fürth im Vordergrund des Interesses. Die Entscheidung ist durch den unentschiedenen Ausgang mit 0: 0 demnach wohl bis zum Rückkampf in Fürth vertagt, wenn nicht in der Zwischenzeit ein anderer Teilnehmer der Meisterrunde Klarheit verschafft. Das Ergebnis ist geklärt, wenn man erwähnt, daß beide Mannschaften klassisch- arbeitende Hintertermanschaften, aber schwache Stürmerreihen in den Kampf schickten. In Stuttgart haben sich die Kickers nun doch auf dem Degerloch eine Niederlage gegen Karlsruhe, und zwar ziemlich deutlich mit 2: 4 geholt. Damit haben die Karlsruher die hohe Meinung von ihrem Können erheblich verstärkt. Das Ergebnis kommt übrigens erwartet. In Worms vermochte Worms wieder einmil nicht die Erwartungen zu rechtfertigen und spielte gegen Mannheim- Waldhof unentschieden mit 2: 2. Die Gäste boten die technisch bessere Leistung und scheinen durch die Gebr. Engelhardt vorteilhaft verstärkt. Worms bleibt weiter die Sphing in der Meisterrunde. In Frankfurt sah es bei der Pause nicht nach einem so sicheren 5: 1 Sieg über den FB.- Saarbrücken aus. Nach dem Wechsel allerdings hatten die Gäste ihr Pulver verschossen und wurden leicht niedergerungen. In der Trostrunde der Abteilung Nordwest mußte der Tabellenführer FSV.- Frankfurt zufrieden sein, in einem 3: 3 gegen Neu- Isenburg einen Punkt zu retten. Nedaraus Hintermannschaft versagte auch gegen Mainz- 05 und das torreiche Ergebnis lautete 4: 6 zu Gunsten der Mainzer. In Neunkirchen hatte Rotweiß- Frantfurt Mühe und Not, die führenden Borussen schließlich noch mit 4: 3 Toren zu schlagen. In Saarbrücken bewies Ludwigshafen- 03 erneut, daß mit ernsthaft gerechnet werden muß. Mit 4: 2 mußte sich Saar- 05 geschlagen bekennen. In Abteilung Südost fiel der erwartete Sieg des deutschen Meisters 1.FC.Nürnberg über den VFR.- Fürth mit 2: 1 recht mager aus. Phönix- Karlsruhe mußte sich mit 0: 2 von dem besseren SC.Freiburg geschlagen bekennen. Bayern München Sp Vg. Fürth Karlsruher F. V. Eintracht Frankfurt Suttg. Kickers Wormatia Worms S. V. Waldhof F. V. Saarbrücken Spiele Tore Bunkie 5 19.6 8: 2 3: 0 6: 2 20:10 6: 4 10: 5 5: 3 11:10 5: 5 8:15 5: 5 4:10 1: 7 7:26 0: 8 4545544 Westdeutschland. Der Fußballbetrieb Westdeutschlands ſtand am Sonntag im Zeichen des Pokalkampfes in Duisburg. Wenn auch viele stille Hoffnungen auf einen Sieg der westdeutschen Elf nicht erfüllt wurden, so ist man doch in Westdeutschland mit dem abermaligen Unentschieden sehr zufrieden. Der Westen besitzt heute eine Pokalelf, die so leicht keinen anderen Verband zu fürchten braucht. Vom weiteren Programm des Sonntags verdiente in erster Linie das Endspiel um die RheinbezirksMeisterschaft Erwähnung. Die Sp.Vgg.- Köln- Sülz konnte auch den dritten Gruppenmeister, den Cl.f.R.- Köln aus dem Felde schlagen. Die Swatosch- Elf siegte leicht 2: 0( 0: 0) und sicherte sich damit endgültig den, im Vorjahre vom Cl.f.R.- Köln gehaltenen Titel eines Rheinbezirksmeisters. Damit stehen jetzt zwei von den sieben westdeutschen Bezirksmeistern fest: Sp.Vg.Köln- Sülz und Borussia- Rheine( Westfalen). In den übrigen Bezirken werden die Endspiele am nächsten Sonntag fortgesetzt bezw. aufgenommen. Weiße Zähne ( Übler Mundgeruch beseitigt.) ( Ein Urteil von Vielen): Ich möchte noch bemerken, daß ich seit langen Jahren nur Chlorodont3ahnpaste gebrauche, da mich feine andere Paste, mag sie noch einen so hoch flingenden Namen tragen, so befriedigt wie diese. Ich bin 45 Jahre, bis auf ein paar gezogene Badenzähne habe ich keinen einzigen schlechten Zahn. 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Gestern standen sich um die Mittagszeit auf dem schwach besuchten Plaze der Kurhessen in Kassel obige Mannschaften zum fälligen Rückspiel um die Bezirksmeisterschaft gegenüber. Die diesmal vollzählige Mannschaft der Gießener mußte, aus dem Zug geklettert, ohne Pause, gleich das Spiel beginnen. Unbedingt ein Fehler! Das Ergebnis war denn auch danach. Kurhessen in stärkster Aufstellung spielt die äußerst schlecht disponierten 1900er in der ersten Halbzeit in Grund und Boden. Köhne, 1900's Torwart, am letzten Sonntag in Gießen in bestechender Form, läßt gestern eine Reihe unbedingt zu haltender Bälle passieren. So summten sich die Erfolge Kassels bis zur Halbzeit auf 7 Tore zusammen, denen 1900 nicht eins entgegensetzen konnte. Wohl hatte Osterheld zweimal Gelegenheit, gut aufs Tor des Gegners zu schießen, aber BottKurhessen ließ nichts durch. In der 2. Halbzeit bekommen die Gießener endlich etwas mehr vom Spiel. Die Mannschaft hat sich gefunden und drängt. Nach wenigen Minuten schon wirft Schneider I. unhaltbar ein. Gleich darauf verwandelt Schneider II. einen Strafwurf. Das Spiel steht also 7: 2. Als Schneider II. noch einmal sofort hinterher einsenden kann das Tor wird leider nicht gewertet= - rafft Kurhessen- Kassel sich wieder auf. Wohl gelingt es Osterheld, sich einmal noch durchzuspielen, aber, wie's oft ist, wenn man es ganz gut machen will, wenn man ganz frei steht und zielt so schön in eine Ecke, dann geht der Ball gegen die Latte, so ging's auch Osterheld. Gießen läßt sich wieder an die Wand drängeln. Kurhessen sendet noch zweimal ein und mit dem Ergebnis 9: 2 für Kurhessen- Kassel konnte der gut amtierende Schiedsrichter Viered- Hessen Preußen Kassel das Spiel abpfeifen. 1900 hatte seine Mannschaft wie folgt aufgestellt: Köhne; Klös, Herberg; Weller, Birkenstock, Gelbert; Schneider I., Schneider II., Osterheld, Ost, Hopfenmüller. Köhne hatte seinen schlechten Tag. 3 bis 4 Bälle waren unbedingt zu halten. Die Verteidigung spielte befriedigend. Die Läuferreihe kam erst in der 2. Halbzeit zum Leben. Der Sturm war schlecht, vor allem fiel Ost aus. Der rechte Flügel war etwa besser als der linke. Kurhessen war gut. Der Sturm gefährlich und die Läuferreihe, vor allem der Mittelläufer, waren ganz vorzüglich in Form. Damit ist die Bezirksmeisterschaft wieder, wie zu erwarten war, an die Kurhessen, die sie schon jahrelang innehaben, gefallen. Wie wir schon letztens erwähnten, fönnen die 1900er aber, wenn die Mannschaft noch ein wenig älter wird und noch Spielerfahrung sammelt, für die Zukunft recht gefährlich werden. „ Gießener Zeitung" Endspiele um die südd. Meisterschaft der D. S. B. SV. Darmstadt 98 Pol. SV. Mannheim 10: 0 Stuttgarter Riders SpVg. Fürth 1: 3 Kickers Offenbach - - Privatspiele. SpVg. Arheilgen 2: 0 VFR. Schwanheim- TSG. Höchst 01 8: 0 Pol. SV. Wiesbaden Hassia Bingen 3: 0. 44 Die Stuttgarter„ Sechstage". Nach 73 Stunden. Auch die Abendstunden des Sonntags verliefen ziemlich ruhig. Der Besuch war wieder gut. Der Rennverlauf brachte außer Prämien- und Wertungskämpfen nichts von Belang. Um 23 Uhr abends, also nach 73 Stunden, war der Stand des Rennens wie folgt: 1. Frankenstein/ van Kempen 187 P., 2. Rieger/ Junge 164 P., 3. Duray/ Standaert 142 P. Eine Runde zurück: 4. Dinale/ Bossi 136 P., 5. Marcot/ Blanc Garin 75 P., 6. Behrendt/ Manthey 73 P., 7. Kedzierski/ Schwemmler 35 P. Zwei Runden zurück: 8. Blattmann/ Remold 106 P., 9. Bauer/ Schuler 72 P., 10. Matton/ Bragard 35 Punkte. ** Erich Möller in Paris geschlagen. Paris, 5. Februar( Drahtbericht). Die Sonntagsradrennen in der Pariser Winterhalle standen im Zeichen der Großen UCJ.- Preise aus Anlaß des Kongresses des internationalen Verbandes. Der Preis der Steher führte über zwei Läufe von je 30 Km. Im ersten Lauf hatte Möller Startnummer 1, tam aber nicht schnell genug in Schwung, um diesen Vorteil auf die kurze Distanz auszunuzen. Der als Vierter startende Amerikaner Jaegher arbeitete sich auf den ersten Platz vor und siegte in 25:56 Min. vor Grassin und Möller. Im zweiten Lauf war die Startfolge umgekehrt. Grassin nahm die Spitze und siegte in 25:46 Min. vor Möller, Jaegher und Linart. Im Gesamtergebnis siegte Robert Grassin mit 3 Punkten vor Jaegher 4, Erich Möller 5 Punkte. * Die Dortmunder Westfalenhalle wartet am 12. Februar mit einem Länderkampf Deutschland- Frankreich der Dauerfahrer auf. Die deutschen Interessen vertreten Möller und Dederichs, für Frankreich starten Sausin und Bréau. Für das Berliner Sechstagerennen im März wurden neuerdings der Kölner Frankenstein und der Italiener Girardengo verpflichtet. Der Vertrag mit Binda wurde wieder gelöst, da der Italiener anderweitige Verpflichtungen zu erfüllen hat. * Beim Fest der Meisterschwimmer in Berlin gewann Arne Borg- Schweden die 1500 m( ganz überlegen in 21,00 Min. vor Neizel- Deutschland 22,02 Min.( deutscher Rekord) und TarisFrankreich 22: 22,2 Min( franz. Rekord). Hilde Schrader Magdeburg schwamm über 400 m Brust mit 7: 01,8 Min. gleichfalls deutschen Rekord. Nr. 12. Einen neuen Weltrekord gab es am ersten Tage der Welt-meisterschaften im Eisschnellaufen in Davos. Der Norweger Roald Larsen lief die 500 m in der Rekordzeit von 43,1 Get. Die 5000 m gewann der Norweger Ballangrund in 8: 28,8 Min. Die beiden Deutschen Vollstedt und Mayke konnten sich nicht durchsetzen; Mayke war aber in beiden Läufen noch vor Vollſtedt. Vorstandssigung des D. J. B. Der Vorstand des Deutschen Fußball- Bundes hielt am Sonntag zu Duisburg eine Vorstandssitung ab, über deren Verlauf und Ergebnisse jedoch nichts bekanntgegeben wurde. Die Vorstandsmitglieder des DFB. hüllten sich gegenüber der Presse in größtes Stillschweigen. Bücherecke. „ Hoppla, wir fliegen!" ist der Titel eines humorvollen, von Dr. Koch- Wawra verfaßten und von dem bekannten Zeichner Hans Michaelis bebilderten Aufsatzes im neuen Heft 5 der „ I.-Z.“ 20 Pfg., Illustrierte Zeitung. der Deutschen Tiefdruck- und Verlagsanstalt von Ringier& Co., Freiburg i. Br. Ein weiterer hoch interessanten Beitrag ist„ Die Polizei funkt Steckbriefe" die erste Veröffentlichung dieser Art in einer illustrierten Zeitung. Export. Die Jubiläums- Ausgabe des seit 25 Jahren in der Handelswelt allgemein bekannten Meiers Adreßbuch der Exporteure und Importeure ist erschienen. 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