Nr. 19. dlung, Auf den ie Oppenheimer Reicher Bilder ene Ausstattung nelpunkt heimat ets sein.- Der ein Jahresabon Die alte Heimat, r Geschäftsstelle: bestellt werden. er der interessan manns Monats elgelesenen Zeit ridender Vielsei ,, Westermanns imilian Berno ,. mer Juſtrierten), Seheftet 2,- RM. Band der äußerst r seine Freunde gt die joeben er elt". Die beste len Inhalt gibt. Die Linien des cherkunst- ,, Er" Tennis aussehen! usw. Golf in in Gießen. 28 n Rechtswissenschaft ester) und Phile delslehreritudium. Die Einschreibe s Vorlesungsver at gegen Einsen ) bezogen werden. euerEzt- en und urteilt) e betrieb Bäckereien" wirtschafts" ,,, Maurer, Polstereien ,, Schmiedehreinereien", ien", offene innen", ekten", en", buch, ang kenntderlich fort ohne lende e das ommen en, igen und mahmen, rpflichtigen n Ausgaben grösster erden. che Summen enen Unkosten aushalt anerkannten vorrätig. leben, 21. Gießener Zeitung ( Bleueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert 41. Jahrg. Politische Tagesschau. Dienstag, nachmittag um 5 Uhr, waren die fünf Locarno: Minister bei Briand zu einer Sigung vereinigt. Man befaßte sich unter anderem mit der Frage der ungarischen Investigation und mit den amerikanischen Vorschlägen eines Antikriegspatte s. Die zum Not programm gehörende Vorlage der Reichsregierung über die Ausdehnung der Befugnisse der Rentenbank- Kreditanstalt ist auf Widerstände seitens der Länder gestoßen, so daß ihre Behandlung auf die Donnerstagssigung des Reichsrats vertagt wurde. Auch die Gefrierfleischfrage mußte sorläufig zurückgestellt werden. Die Widerstände gehen insbe= sondere auf Preußen zurüd. Der Reichstagsausschuß für Entschädigungsfragen erledigte den Paragraphen 19 des Kriegsschädenschlußgesezes, der einen Härtefond von 30 Millionen Reichsmark vorBeht. Als Meldefrist für diesen Antrag wird der 31. Juli, für Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. Mr. Mittwoch, den 7. März 1928 Hessische Volitik. Der Gesetzgebungsausschuß nahm den Entwurf eines Gesetzes zur Aenderung der hessischen Pachtschutzordnung mit formalen Aenderungen an. Entsprechend der Regierungsvorlage wurde das Gesetz über die Schutzpolizei vom 20. Juli 1928 und 20. Dezember 1927 bis 31. März d. J. verlängert. Der Entwurf eines Polizeibeamtengesetzes wird bis nächsten Dienstag zurückgestellt mit der Maßgabe, daß es noch im März verabschiedet wird. Vorlagen zur Abänderung des deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes sowie über Angelegenheiten der freien Ge= richtsbarkeit wurden angenommen. Ein demokratischer Antrag, der die Neubearbeitung des hessischen Polizeistrafgesetzbuches verlangt, wurde zurückgestellt mit dem Beschluß, die Regierung zu ersuchen, nach Vorlage der Reichsstrafgesegnovelle die Neubearbeitung des hessischen Polizeistrafgesetzes alsbald in Angriff zu nehmen. Gründung der ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Bfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pia Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollflischee- Anzeigen außerdem besondere Ermaßigung Bluff. Nummer 20 Eine zeitgemäße Betrachtung. Bluffen ist eine amerikanische Art, anderen etwas so schnell u. überzeugend wahrscheinlich zu machen, daß sie gar nicht Zeit u. Ursache haben, nachzuprüfen, ob das Mitgeteilte wahr und richtig ist. Wenn den Verblüfften ein Licht darüber aufgeht, daß sie hinters Licht geführt worden sind, so ist das für sie meist zu spät, weil der Bluffer längst seinen Vorteil wahrgenommen und den Gewinn in Sicherheit gebracht hat. Zu den beliebten Methoden des Bluffens gehört auch die Ausnutzung jener deutschen Schwäche, die alles Ausländische für gut hält, weil manches Fremde besser ist als das Unsrige. Eine Zeit lang war das Französische das Alleinseligmachende, dann mußte alles englisch sein, und heute genügt es, etwas als amerikanisch anzupreisen, um ihm beim großen Publikum eine gewisse Wertschätzung zu sichern. Im Handumdrehen sollen die Amerikaner, die all ihr Wissen erst von uns bezogen haben, nun in allem unsere Lehrmeister geworden sein, denen wir von jetzt im Ausland wohnende Geschädigte der 30. September festgelegt. Christlich- nationalen Bauernpartei in Nassau. ab alles nachmachen müssen. In der Ratssigung am Dienstag wurde der Bericht der Ratskommission über den Bau des neuen Völkerbundspalais einstimmig genehmigt. Die Baukosten sind bisher auf 19,5 Min. schweizer Franken festgesetzt worden. Der Vorstand der Bezirksbauernschaft für Nassau und den Kreis Wetzlar beschloß, in Ausführung eines früheren Beschlusses seiner Vertreterversammlung die Gründung der Christlich- nationalen Bauernpartei. Die Partei wird im Wahlkreise mit eigenen Listen in den Wahlkampf eintreten. In UebereinAbgeordneter Hepp( Seelbach) die Spitzenkandidatur der Reichstagsliste der„, Christlich- nationalen Bauernpartei" für die kommenden Wahlen angetragen. Der Abgeordnete Hepp hat diese Kandidatur angenommen und tritt aus der Deutschen VolksparDie Räumungsfrage erst im Juni. ſtimmung mit dem Vorstand der Bezirksbauernschaft wurde dem Es verlautet, daß Stresemann die Rheinlandfrage im Verlaufe dieser Session nicht anschneiden werde, dagegen im Monat Juni. Die„ Deuvre" schreibt, daß Frankreich im Jahre 1935 ohnehin das Rheinland räumen müsse, und zwar ohne irgendwelche Gegenleistungen. Es sei deshalb weitaus vorteilhafter, wenn die Räumung so rasch als möglich noch um einen möglichst hohen Vorteil erhandelt werde. Das„ Echo des Paris" gibt noch ein anderes Gerücht wieder. Es behauptet, daß Belgien fondiert worden sei, um zu erfahren, ob es die Räumung annehmen würde. Man gehe dabei von dem Standpunkt aus, daß, wenn Belgien der Räumung zustimme, dann diese auch dem französischen Volfe mundgerecht gemacht werden könne. ..Gegenseitiger Hilfsvertrag" in Genf. Das Sicherheitskomitee hat das Projekt des Kollektivsicherheitsvertrages beraten und angenommen. Der Name des Vertragsentwurfs wurde aus„ Kollektiver Sicherheitsvertrag" in ,, Gegenseitiger Hilfsvertrag" umgeändert. Die Besprechungen werden heute nachmittag fortgesetzt. Die heutige Sigung wird dann voraussichtlich das Ende der Beratungen bringen. tei aus. Damit sind trotz aller Dementis schon vor einigen Tagen verlautbar gewordene Gerüchte wahr geworden. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Neugründung zum Nutzen der beteiligten Kreise auswirken wird. Betrogene Auswanderer. Trotz der großzügigen Aufklärungsarbeit, die von den Auswanderungs- und Einwanderungsstaaten in neuerer Zeit ge= leistet wird, um Auswanderer nach Möglichkeit vor Schwindlern zu bewahren, ist auch im vergangenen Jahr so mancher Auswanderer das Opfer von Betrügern geworden. So ist es nach Feststellungen des Arbeitsministeriums des Staates Newyork u. a. wiederholt vorgekommen, daß sich sogenannte Sachverständige gegen Bezahlung einer namhaften Geldsumme be= reiterklärt haben, die Einreiseerlaubnis auf ein Jahr nach den Vereinigten Staaten zu erwirken. In allen den Fällen, Bhöbus- Angelegenheit u. Wahlagitation. in denen ein solches Angebot scheinbar erfolgreich angenomBerlin. Heute nachmittag findet eine Besprechung des Reichskanzlers Dr. Mary mit den Parteiführern in der Phöbusangelegenheit statt. Die Reichsregierung ist bereit, eine Kontrollinstanz zu schaffen, um zu verhüten, daß in Zukunft illegale Geschäfte möglich sind. Alle vorhergehenden Gerüchte sind unrichtig. Auch von einem Rücktritt des Admirals Zenker wird nicht mehr gesprochen. Ob die Denkschrift zur Veröffentlichung fommt, ist noch sehr fraglich. Es scheint notwendig, daß zuerst einmal die Untersuchung abgeschlossen wird. Die Opposition sucht anscheinend aus der Phönixangelegenheit Agitationsmatetial für den Wahlkampf zu formen. So berichtet das ,, Berliner Tageblatt", daß auf den Reichskommissar Sähmisch ein starker Druck ausgeübt worden sein soll, eine nachträgliche Aenderung des Berichts zu veranlassen. Der so zurecht gestuzte Bericht solle dann der Deffentlichkeit unterbreitet werden. Diese Meldung ist erfunden. 200 Millionen Mark die erste Rate. Meldungen aus Washington besagen, daß noch im Laufe des am 3. Juni ablaufenden Fiskaljahres 50 Millionen Dollar für Radioanlagen, Schiffe und Patente auf Grund des Eigentumsgesetzes zurückerstattet werden sollen. Nachdem Staatssekretär Mellon die formelle Zustimmung zu dem Gesetzentwurf in der angenommenen Form gegeben hat, wird damit gerechnet, daß schon in den nächsten Tagen Präsident Coolidge das Gesetz unterzeichnen wird. Das Ergebnis der polnischen Wahlen. Die nichtamtlichen Endergebnisse der Wahlen ergeben folgendes Bild: Insgesamt entfallen auf die einzelnen in den Wahlkreisen aufgestellten Parteilisten 372 Mandate. Zu dieser Zahl kommen nach der endgültigen Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses noch 72 Mandate der sogenannten Staatsliste, die auf die Parteien proportional verteilt werden. Von den 372 Wahlkreismandaten erhalten der Regierungsblod 103( 104), ver Nationalstaatliche Arbeitsblock 5, die Katholische Union der Bestgebiet. 2, die Poirische Sozialistische Partei 51, die Bauernpartei Wyzwolenie 30( 31), Bauernbund des Abgeordneten Stapinski 3, Bauernpartei des Abgeordneten Domski 21. Von den Rechtsparteien erhalten die Bauernpartei Piast und die Christlichen Demokraten 28, die Nationale Arbeiterpartei( Rechte) 8, die Katholische Nationale Union 30, der Minderheitenblock 46, die Ukrainische Arbeiter- Union( rechte) 5,( linke) 4, die Ukrainische Radikale Wahlgruppe 9, die Kommunisten 5, die Radikale Bauerngruppe des Pater Okon 1. Die Deutschen haben trog allen Wahlterrors gut abgeschnitten. Nach den bisher vorliegenden amtlichen Feststellungen sind insgesamt 19 deutsche Abgeordnete in den polnischen Sejm gegenüber bisher 17 gewählt worden. Die Wahlbeteiligung in Oberschlesien erreichte bis 94 Prozent. - men wurde, wäre es den Reisewilligen ohne weiteres möglich gewesen, auch ohne Vermittelung dieser dritten Person und ohne die Bezahlung einer hohen Gebühr ihren Plan in die Tat umzusetzen. Andere Schwindler suchen ihre Opfer unter denen aus, die durch die amerikanischen Gesetzesvorschriften an einer sofortigen Einwanderung gehindert sind, und schmuggeln diese über Kanada oder Mexiko in das Gebiet der Union hinein. Für diese„ Hilfsmaßnahme" lassen sie sich meist von den Verwandten der Auswanderungswilligen einen größeren Geldbetrag geben. Daß eingeschmuggelte Einwanderer nur allzuhäufig späterhin entdeckt und wegen ungesetzlicher Einwanderung einfach des Landes verwiesen werden, stört natürlich die Schwindler in ihrem Vorhaben durchaus nicht. Noch viele andere Arten von Betrügereien werden immer wieder Jahr für Jahr an Auswanderern verübt. Sie im einzelnen hier anzudeuten, würde zu weit führen. Und doch kann sich jeder Auswanderer vor ihnen schützen, in dem er sich in den Schuh einer amtlich anerkannten Organisation, wie sie das deutsche Auslandsinstitut in Stuttgart darstellt, begibt. Dort erhält er unentgeltlich sachgemäße Auskunft über die Verhältnisse seines Ziellandes; es werden ihm auch Geleitkarten an zuverlässige deutsche Organisationen im Ausland mitgegeben. Auf der einen Seite ist es die angeblich amerikanische Erfindung des Normierens und Typisterens, die auch uns in den Stand setzen soll, mit viel weniger Arbeit wie bisher vielmehr Geld zu verdienen als bisher. Auf der anderen Seite soll uns die schmucklose Bauweise von Haus und Möbel, die auch neu amerikanisch sein soll, davor bewahren, Geld für Maler und Bildhauerarbeiten auszugeben, was nicht zeitentsprechend und nicht praktisch amerikanisch sei. Ein Ring von Neu- Architekten gibt sich Mühe, der Oeffentlichkeit einzureden, nur auf diese Weise sei es möglich, reich und glücklich zu werden. Für einige wenige von ihnen selbst wird das wohl zutreffen, für die große Menge des Volkes aber ebensowenig, wie für das amerikanische Volk, selbst wenn die Behauptungen betreffs des Amerikanischen richtig sein sollten. Sie sind es aber nicht, und hierin liegt der Bluff. In Amerika ist heute bei allem Reichtum trotz oder gerade infolge der Normierung und Typisierung die Arbeitslosigkeit ebenso groß wie in Europa. Vor den Toren der Filmstätten warten jederzeit Tausende tagelang auf Beschäftigung, viele davon sind bereit, sich für 5 Dollar die Kleider am Leibe anzünden lassen oder sich zwecks Filmung in ähnliche lebensgefährliche Situationen zu begeben. Es ist das ja auch ganz natürlich, denn wenn alle Betriebe der Industrie und Landwirtschaft infolge fortschreitender Vervollkommnung der Maschinenarbeit immer weniger Menschen zu beschäftigen brauchen, muß die Zahl der Unbeschäftigten dem= entsprechend wachsen. Demnach muß auch einseitige Ueberproduktion schließlich zur Verstopfung des Marktes und Aufnahmeunfähigkeit der Verbraucher führen. Typisierung und Normierung sind deshalb zunächst immer nur ein Vorteil jeweilig für einen Wirtschaftszweig, nicht aber für die Gesamtwirtschaftslage. In Amerika genau so wie bei uns. Auch die Mär von der amerikanischen Bauweise ist nur Bluff. Die deutschen Apostel derselben haben sich selbst an amerikanischen Wettbewerben um Pläne für große Hochbauten beteiligt und sind gänzlich erfolglos geblieben. Die Amerikaner denken gar nicht daran, ihre Bauten schmucklos auszuführen oder Wolkenkrazer und Massenkasernen für Wohnzwecke zu bauen, wie es bei uns nach angeblich amerikanischem Muster geschieht. In den großen amerikanischen Städten gibt es Geschäfts- und Wohnviertel von einander geschieden, und die letzteren sind strengen Vorschriften unterworfen, die alles die Ruhe und Gesundheit Störende verbieten. So dürfen dort weder Reklameschilder angebracht, noch Warenhäuser eingerichtet werden. In manchen solcher Bezirke sind sogar alle Verkaufsläden, außer für die nötigsten Lebensmittel, verboten. Auch die Behauptung, die schmucklose Möbelmode sei ame: rikanisch, ist nur Bluff. Natürlich gibt es auch drüben einfache Möbel für die, die nicht reichere bezahlen können, wer aber es sich leisten kann, kauft sich reichere, und Möbel in historischen sind das 10. Deutsche Sängerbundesfest in Wien Stilarten, besonders deutsche und italienische Renaissance, an im Film. Das 10. Deutsche Sängerbundesfest in Wien wird durch seinen gewaltigen Umfang und die gebotenen künstlerischen Leistungen einen Höhepunkt in der Geschichte des deutschen Liedes darstellen. Der Wiener Festleitung ist es gelungen, die Verfilmung dieser machtvollen Kundgebung deutschen kulturellen Geistes zu sichern. Es wird ein Film gedreht, der es ermöglicht, das Fest mit allen schwierigen Vorbereitungsarbeiten bildhaft mitzuerleben. Der Zuseher sieht überall geschäftige Hände sich regen, Material wird herbeigeschafft, Quartiere werden eingerichtet, die Festhalle wird vor seinen Aiyer erstehen, bis alles bereit ist zum Empfang der Gäste aus aller Welt. Dann das Fest selbst, die Ankunft der Teilnehmer, die Massenchöre in der Festhalle, der imposante Sängerfestzug mit der Schubert- Huldigung u. v. a. Das Sängerbundesfest soll einen würdigen Abschluß des von den DöringFilmwerken in Hannover vorbereiteten Kulturfilms„ Das deutsche Lied" darstellen, der gegenwärtig mit Unterstützung des Deutschen Sänger- Bundes hergestellt wird und in welchem anschaulich die Entwickelung des deutschen Liedes, seine kulturelle Bedeutung und Pflege durch die deutschen Gesangvereine vorgeführt wird. Der auch musikalisch ausgearbeitete Film wird bereits kurz nach dem Sängerbundesfest allgemein vorgeführt werden können und wird im In- und Auslande viele Freunde finden. sehr beliebt. Daraus erklärt sich auch die Tatsache, daß Bildhauer jetzt drüben gut zu tun haben. Die durch den Krieg wohlhabend gewordenen Kreise schaffen sich reiche Möbel an, und Aufkäufer für echte alte geschnitte Truhen und Schränke durchreisen unser deutsches Land. Unseren Volksgenossen will man jedoch vorreden, die Freude an reichgeschnitten behäbigen Möbeln sei nicht zeitgemäß, weil nicht amerikanisch. An diesem Bluff beteiligen sich Leute, deren Urteilskraft das nicht zugeben müßte, die also wider besseres Wissen handeln, um des eignen Vorteils willen Aber vielen Mitläufern sind doch schon die Augen aufgegangen. So mancher Architekt hat schon eingesehen, daß er durch Mitempfehlen des Serienbaues von Häusern sich selber um Aufträge bringt, und viele Kunstgewerbetreibende, die es als Ehrensache ansehen, bei jedem Richtungswechsel vornean zu marschieren, um zu führen", merken schon daß sie die Angeführten sind, und den Ast absägen, auf dem sie selbst sitzen. Es steht deshalb zu hoffen, daß allenthalben im ganzen Volk bald erkannt wird, was die Propaganda für die schmucklose Bauweise von Haus, Möbel und Geräte eigentlich war, nämlich nichts weiter als ein Bluff. Gehaltsbewegung der Angestellten. Der Gewerkschaftsbund der Angestellten( GdA.) hat die Gehaltstarife zum 31. März gekündigt und eine den Gesamtverhältnissen entsprechende Erhöhung der Gehälter beantragt. Nr. 20 Mittwoch, den 7. Mittwoch, den 7. März 1928. Lokales. Steuerkalender für Monat März 1928. Reichssteuertermine. 5. März: Steuerabzug vom Arbeitslohn für die Zeit vom 16. bis 29. 2. 28., bezw. wenn die bis zum 15. 2. 1928 einbehaltenen Beträge RM. 200,- nicht Keine überstiegen haben, vom 1. bis 29. 2. 1928.- Schonfrist. Fälligkeit der 1. Halbjahresleistung für 1928 It. Aufbringungsbescheid über die endgültigen Jahresleistungen nach dem Aufbringungsgesetz für die Kalenderjahre 1928 und 1927 sowie über die JahKeiresleistungen für das Kalenderjahr 1928.- ne Schonfrist. - 10. März: Anmeldung und Zahlung der Börsenumsatzsteuer Februar 1928 im Verrechnungsverfahren. Keine Schonfrist. 20. März: Steuerabzug vom Arbeitslohn für die Zeit vom 1. bis 15. März 1928 für das Markenverfahren; für das Ueberweisungsverfahren, falls die vom 1. bis 15. März einbehaltenen Lohnbeträge RM. 200,- übersteigen. Keine Schonfrist. 31. März: Fristablauf für Anträge auf Lohnsteuererstattungen für 1927 wegen Verdienstausfalles oder besonderer Keine Schonfrist. wirtschaftlicher Verhältnisse. Landessteuertermine für Hessen. 5. März: Letzter Tag für zuschlagfreie Zahlung der am 25. 2. 1928 fällig gewesenen Landessteuer. 25. März: Vorläufige Gemeinde uff. Steuern: Grund-, Ge= werbe- und Sondergebäudesteuer. Letztes Ziel. ( Teilweise andere Termine, deshalb siehe Bescheid). * Raucht nicht im Walde. Aus allen Teilen des Landes tommen Meldungen über Gras- und Waldbrände, die meist durch Unvorsichtigkeit entstehen. Unachtsam weggeworfene Streichhölzer, Zigaretten- oder Zigarrenstummeln usw. können das ge= genwärtig dünne Gras gar zu leicht entzünden und ehe man sich versieht, ist ein Wiesen- oder Waldbrand entfacht. Landwirtschaftsprofessor Geh.- Rat Dr. Gisivius geht an die Universität Frankfurt a. M.. Gutem Vernehmen nach hat Geh Rat Prof. Dr. Gisevius einen Ruf an die Universität Frankfurt angenommen und wird seine Vorlesungen über Landwirtschaft bereits am 1. April aufnehmen. ,, Gießener Zeitung" men werden im Laufe der nächsten drei Monate vollendet. In flottem Fortschreiten befinden sich zur Zeit ein Erweiterungsbau der Universitäts- Kinderklinit, in dem zahlreiche Räume zur Ausdehnung der klinischen Möglichkeiten und auch Räume zur Erweiterung des Säuglingsheims geschaffen werden, ferner der Bau einer geburtshilflichen Veterinärklinit, in der u. a. auch Räume für Operationen an Großvieh usw. eingerichtet werden. Diese beiden Kliniksbauten sind gegenwärtig bis zur Erdgeschoßhöhe gediehen. Als staatliche Neubauten für 1928 werden in den nächsten Monaten noch in Angriff genommen der Bau eines zweiten Jolierhauses für die medizinische Klinik und der Bau eines Sporthauses für den akademischen Sportausschuß der Landesuniversität. * Dem Assistenzarzt an der Klinik für Haut- und Geschlechtsfrankheiten, Dr. Willi Engelhardt, wurde die venia legendi für das Fach der Dermatologie und Venerologie und dem Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik, Dr. Hans Dietrich. wurde die venia legendi für das Fach der Chirurgie bei der Medizinischen Fakultät unserer Landesuniversität erteilt. Zwei bedeutende Tagungen von Geistlichen finden demnächst hier statt. Vom 29. April bis 1. Mai hält die Deutsche Ostasien Mission hier ihre Hauptversammlung ab, wobei bedentende Führer der Mission Vorträge halten werden. Am 2. Mai wird die diesjährige Superintendentur- Konferenz der ev. Geistlichen der Provinz Oberhessen in Gießen abgehalten werden. ,, Arzt und Seelsorger" ist das Thema, das im Mittelpunkt dieser Tagung stehen wird. Eine starke Zunahme der Schulrekruten zeigen die Neuanmeldungen. Ostern werden 620 ABC- Schüßen aufgenommen. Dadurch ist die Anstellung von vier neuen Lehrkräften notwendig geworden. Aus Nab und Fern. Utphe. Beim Ausschachten zu einem Neubau fand der Gemeinderechner Schäfer auf seinem Grundstück in 50 cm. Tiefe ein menschliches Skelett, das noch vollständig war. Es ist bis jetzt noch nicht gelungen, Aufklärung darüber zu schaffen, ob es sich hier um ein Verbrechen handelt, oder um eine Bestattung aus früheren Kriegszeiten. * Die Bautätigkeit des hessischen Staates in unserer Stadt ist schon seit Mitte vorigen Jahres außerordentlich rege. Im Laufe des Jahres 1927 wurden der Erweiterungs- und Umbau des Polizeiamtsgebäudes, eine neuer Anbau für das geologische Institut der Landesuniversität und ein Beamten- Doppelwohnhaus im Rohbau fertiggestellt. Diese drei BauunternehGrüner Rasen Blaue Wellen. Vom Hoherodskopf. Der Fliegerbetrieb ist eröffnet. Die jungen Flieger haben drei Segelflugzeuge mitgebracht. Der augenblicklich herrschende N.O.- Wind ist nicht zum Fliegen geeignet, da stets gegen den Wind gestartet wird. In etwa drei Wochen wird auch ein Motorflugzeug, ein 35 PS.Sport- Doppeldecker eingeflogen werden. es Schlitz. Das Bezirkskriegerfest des Hassia- Bezirks Lauterbach Schlitz hat der Kriegerverein Maar übernommen; findet am Sonntag, dem 15. Juli statt. - Alsfeld. In Bretterode schoß ein 8jähriger Junge mit einem Pfeil einem 4jährigen Knaben ein Auge aus. Alsfeld. Der altberühmte Prämienmarkt soll am 8. und 9. Juli abgehalten werden. Damit verbunden werden: Ein Reiterfest des Reitervereins Alsfeld und Umgegend, eine Tierzuchtversteigerung, eine Lotterie und eine Prämiierung der besten Zuchttiere verschiedener Rassen. Alsfeld. Sein 66jähriges Jubiläum verbunden mit Fahnenweihe feiert am 3. und 4. Juni der Gesangverein Harmonie in Lehrbach. Gleichzeitig hält die Freie Sängervereinigung Kirtorf und Umgegend ihren Sängertag ab. Gettenau. Der Handel mit Kartoffeln hat sich in der Wetterau in der letzten Zeit etwas lebhafter gestaltet. Die Saatgutkäufe haben bereits überall eingesetzt. Die Preise bewegen sich in normalen Grenzen. Roman von Otto von Gottberg. 36. Fortsetzung. Taschenlampen erhellten die Zentrale. Bei schwachem Schimmer sah Drewig ein Bild wie das eben verlassene. Auch hier schwoll die trübe Flut am Boden. Auch hier versuchten jetzt die vier Männer den Deckel des Luks an der senkrechten Wand gegenüber in sein Loch zu drücken. Auch hier quoll oben, unten und an der linken Seite Wasser durch den noch offenen schmalen Spalt. Wieder wußte er hinter Deckel und Wand seine Leute, aber auch, daß sie verloren waren! Der Steuermann half, den Druck des Wassers zu bezwingen, und meldete: Zentrale abgedichtet!" Es war sehr still und dunkel. Hörbar fielen von den Kleidern Tropfen in die jetzt nicht mehr steigende Flut. Längst schwieg das Surren der Motoren. In U- 444 hing das Schweigen des Grabes. Ein seltsames Bangen würgte an der Kehle. Durch quatschendes Wasser ging er zur Leiter und stieg in den Turm hinauf. Dort tat Drießner Lächerliches. Wie immer legte er neben das von der Taschenlampe schwach erhellte ernste Gesicht die Hand an die Mütze und sagte:„ Melde mich gehorsamst auf Wache!" Drewiz begriff und gab ihm die Hand, ein Abschiednehmen vom Kameraden vieler froher, vieler ernster Stunden, der bis zur bitteren letzten als Mann des Dienstes ewig gleiche Bräuche wahrte. 1920 Oberroden. Ein junger Mann geriet beim Holzfahren unter sein eigenes Fuhrwerk, wobei er getötet wurde. Vermischtes. Sparsamkeit! Steht man im Fahrplan nach, dann gebraucht ein D- Zug von Lindau am Bodensee bis Berlin 14,29 Stunden bezw. 16,38 Stunden. Ein Gefangenentransport aber gebraucht für die gleiche Strecke 21 Tage. Nun soll ja nicht gefordert werden, daß man Gefangene ebenso rasch befördert wie andere Reisende, aber zwischen 15 Stunden und 21 Tagen( 504 Stunden) ist doch ein etwas großer Unterschied. Der Borer Hans Haasis, Meister der Betrugsklasse, wurde( ein sehr seltener Fall) wegen eines im Ausland begangenen Verbrechens in Deutschland abgeurteilt, und zu diesem Zweck in Lindau( Schweiz) verhaftet und nach Berlin ,, transportiert". Offenbach. Ein 3% jähriges Mädchen lief in der Bismarckstraße über den Fahrdamm und wurde dabei von einem Auto überfahren und sofort getötet. Limburg a. d. L. Unter dem Verdacht der Brandstiftung wurden zwei Einwohner aus Alpenrod( Westerw.) in das hiesige Landgerichtsgefängnis eingeliefert. Frankfurt a. M. Der Bürgermeister von Amsterdam weilte in Frankfurt, wo er insbesondere die Bäder- und Sportanlagen einer Besichtigung unterzog. ,, Wache abtreten!" rief er dann laut, denn die Männer von" U- 444 hatten ihrer letzten Pflicht genügt. Ihr Kommandant entband sie weiterer Dienste. Auf größerem Fahrzeug über blauen Wellen in Gottes heller Luft durften sie jetzt hören: Alle Mann aus dem Schiff! Hier mußten sie im Dunfel eines Sarges von Stahl dem Ende in die Augen sehen und bleiben, wo sie waren. Im Turm standen Drießner, Nr. 1 und Kern, unter dem Lut in der Zentrale der Steuermann mit dem Maat und seinen drei Helfern. Des Alten Brummen war zu hören, als finde er sich nicht mit seinem Schicksal ab oder sinne noch auf Rettung. Endlich krähte er zum Knarren des Grammophons sein Baß:„ Und wenn die letzte Kugel tommt." Das macht man nun folgendermaßen: Am ersten Tage fuhr man von Lindau nach Friedrichshafen, am 3. Tage über Ulm nach Stuttgart, Am achten Tage zurück nach Tübingen und am 9. Tage nach Sigmaringen.( Nun war man bald wieder am Bodensee.) Aber nein, am 10. Tage gings nach Tübingen zurück und am 11. Tage nach Heidelberg. Dort ruhte man sich von der Rundfahrt aus. Am 17. Tage endlich fuhr man über Frankfurt a. M. nach Kassel, am 18. Tage nach Halle. Von Halle kann man in zwei Stunden nach Berlin gelangen; ein Gefangenentransport macht das aber einfacher, der geht über Kottbus bis Sagan(!), von dort über Frankfurt a. d. Oder, um glücklich am 21. Tage in Berlin zu landen. dieser langen Reise der Uebeltäter keine Gelegenheit zum Ausreißen finden konnte, dann verdient er wirklich eingesperrt zu werden. Kassel. Auf dem Grundstück einer Kohlengroßhandlung am Westring explodierte der gefüllte Karbidbehälter eines Schweißapparates. Der bedienende Elektromonteur wurde schwer verletzt. Bernburg. Der Gemeinderat des Dorfes Leau bei Bernburg hat beschlossen, die Witwe des Nachtwächters mit den Bezügen ihres verstorbenen Mannes als Nachtwächter anzustellen. Zögernd fielen die Vier um ihn ein. Nicht froh und freudig wie sonst sangen sie, doch ernst und fest mit Stimmen, die nicht bebten: Liebes Bootchen, laß dich mit mir begraben, Weiter will ich von dir ja nichts haben, In dich solln sie hüllen mich ein." Zwei Tote aus Oppenheim. Montag abend wurde an dem Bahnübergang zwischen Oppenheim und Nierstein ein Kleinauto von dem D- Zug 162 überfahren. Beide Insassen wurden getötet. Das Unglück ist dadurch entstanden, daß die Schranke nicht rechtzeitig geschlossen wurde. Da schien eine Hand den Apparat zu hemmen. Es war wieder still, und beim fargen Licht tauschten Drewitz und Drieß ner Blide, und einer sah des anderen Augen brennen. Als Offiziere und Kameraden durften sie unter des Todes kalter Hand sich sagen: Wir dienten und führten nicht umsonst, wenn so unsere orls zu sterben verstehen. ,, Un nu Schluß! Der Kasten hat ausjedient!" knurrte der Steuermann. Ein Klatschen sagte, er habe den Apparate ins Wasser um seine Füße geschleudert. Wenn auf Jährlich 5000 Opfer der Kurpfuscherei in Deutschland. en ver Das Reichsgesundheitsamt beziffert die Zahl der Todes= opfer der Kurpfuscher in Deutschland jährlich auf mehr als 5000, die der Patienten, die durch unsachgemäße Behandlung auf Lebenszeit schweren Schaden erleiden, noch weit höher. Nach behördlicher Statistik betreiben in Deutschland etwa 50 000 sogenannte Heilkundige ihr Handwerk, und in Berlin allein gibt es fast 100 Heilanstalten, in denen nach den verschiedensten Pfuscherrezepten kuriert wird. Besonders in der Nachkriegszeit hat die Zahl der Kurpfuscher erheblich zugenomZur Bekämpfung des Kurpfuschertums hat sich ein Bund der durch Kurpfuscher geschädigten Patienten gebildet. Citroën und Opel vor Gericht. ,, Kommt nach oben ins Trockene!" rief Drewiz. Noch immer wagten sie sich nicht hinauf, weil der Turm ein Play nur für den Dienst und die Führer war. Jetzt trat der Steuermann zu den Offizieren. Der Zentralmaat setzte sich neben ihren Füßen mit zwei Matrosen auf den Stahl um das runde Luk. Ihre Beine baumelten um die Leiter, auf der als vierter Wulkin über dem Wasser hockte. Drewitz trat dichter an die Wand, um Raum zu schaffen. Neben ihm lehnte Drießner den Rücken an den Stahl. Seine Linke hielt einen Postkartenblock und auf den oberen Rand des Papiers mit dem Mittelfinger die Taschenlampe. Die Rechte krizelte mit dem Bleistift. men Die große französische Autofirma Citroen klagte gegen die Opelwerke wegen Nachahmung von Citroens bekanntem billigen Zweisitzer. Opels Zweisiger ist ebenfalls grün(„ OpelLaubfrösche") und weist ohnedies große Formverwandschaft auf. Citroen flagt auf Schadenersay, die Nachahmung verstoße gegen die guten Sitten. Das Landgericht 1 Berlin und das Kammergericht wiesen die Klage ab mit der Begründung: „ Bewährte Vorbilder nachzuahmen sei erlaubt. Unerlaubt sei die Nachahmung erst dann, wenn sie das Publikum täuschen solle. Es sei übrigens auch gleichgültig, ob sich der Nachahmer der Täuschung bewußt sei oder nicht. Nun aber sei der Opel- Wagen vor allem in punkto Motor wesentlich anders konstruiert als der Citroen. Eine Nachahmung" liegt nicht vor, und die Möglichkeit einer Verwechselung sei ebenfalls ausgeschlossen." Was mochte er schreiben, da seine Grüße doch nie in die Hände von Menschen tamen? Wohl nur um sich zu beschäffigen, rührte er die Finger. Nr. 1, der alte Fahrensmann, faute mit schiefem Mund Tabak. Kern hielt die Hände auf dem Rücken verschlungen. Miene und Haltung sagten nach Gewohnheit des deutschen Mannes in Reih und Glied oder unter der Bark: Wenn ich die Hände rühren soll wirds schon jemand befehlen. Der Steuermann quetschte mit den Fingern an den nassen Hosen. Dann zog er einen Stiefel ab und schüttete das Wasser aus, als rüste er sich für ein langes Warten. Lang würde es fein. Drewitz drehte sich zum Fenster und sah durch das dicke Glas in dämmeriges Halbdunkel. Als er die Taschenlampe an die dicke Scheibe hielt, schwamm ein Fisch näher. Mit blöden, stumpfen Augen im plumpen Kopf glotte er auf das Licht. Das breite Maul ging auf und zu. Das dümmste aller Geschöpfe konnte unter Wasser atmen oder zur Luft steigen. Der Mensch in seiner Nähe aber war verloren und begraben, schon ehe der Tod durch Hunger, Durst oder Ersticken kam. Wann die kalte Hand zugriff, war nur eine Frage der Zeit, und die nächsten Stunden gaben Antwort auf die oft an Bord der„ Pommeranier" erörterte Frage, wie Nicht die schnelle draußen gebliebene Kameraden starben. letzte Kugel traf ihr deutsches Herz. In quälendem Warten harrten sie des Todes in ihrem grauen Schiffchen. Die liebe Waffe ward zum Sarg. Drießner schrieb noch. Gerne hätte auch Drewitz zum Bleistift gegriffen, um andere Gedanken zu rufen. Doch Elisabeth konnte seine Grüße nie lesen. Wie oft und wie schön hatte er seit der Verlobung von einem großen frohen Glüc mit dem fröhlichen, lieben Mädchen geträumt! Nie sollte er sie wiedersehen, nie das Läuten der Hochzeit und des Friedens hören. In die Straßen von Berlin, Wilhelmshaven oder Kiel hatte er sich mit der Geliebten gewünscht und sie als Herrin im Heim ihres Vaters gesehen. Priedelsdorf! Die Sand griff nach den Papieren in der Tasche. Nein! Nie hätte er Pfarrer Heumanns Hei millel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurterstrasse 4, Um die n Der W.S.V. hat ten auch 7 Bezirksm haft. An den Spie 3 Bereine teil; nä und der Tabellenzwe bellendritte dieser R der Troftrunde um d wird ausgetragen vo fen den 7 Bezirksme find also gleich wie Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser vollwändig unionit und portofrei, von Ludwig Heumann& Co Nürnberg M. 629. sie zerrissen und den Vetter um seine frohe Zukunft gebracht. Als letztem Drewiß fielen Werner nun beide Majorate zu. Er heiratete Gerda, und sie blieb im Hause ihrer Väter. Da schloß er die brennenden Augen und fühlte die Lippen zuden. Arme, arme Elisabeth. Wie hatte er sich auf das Leben im Heim ihrer Jugend gefreut! ,, Hat einer was zu essen in de Tasche," fragte der Baß des Das Leben der Leute Steuermanns. Flüstern antwortete. ging noch im alten Gleise. Sie sprachen vor ihren Offizieren nicht laut, aber schmazten bald an ein paar Broden. Er hatte te wen Hunger Die von cunt Wie schen meat= mete Luft war schwer und stickig. Auch spürte er das Frösteln einer Erkältung. Die Glieder zitterten unter durchnäßten Kleidern. Da reichte Drießner ihm eine Karte: ben!" Meister einer Grup westfalen, dessen Bez Spiele der Bezirksm den nach dem Einrur 21 Spiele erforderlich tommt dann das En den Meister der Tr system, bei dem der führt werden. Das Kitig mit der Meist Wie heißen nun zur Stunde stehen er Bezirk wurde nämlic penmeister ermittelt: hat nun noch mit d Schwarz- Weiß- Barme Einer davon muß die übrigen 6 Bezirk folgendermaßen: Hessen- Hannover: Am 19. 2. Meist Kassel; Ruhrbezirk: Wollen Herr Kapitänleutnant so gut sein zu unterschreiWieder wahrte er Sprache und Gebrauch des Lebens dro ben und blieb bis ans Ende Soldat. Beim Schein der Taschenlampe las Drewiz den Gruß an die Messe auf der„ Pommerania" und setzte darunter:„ Meine Leute halten sich" brav!" „ Lampenlicht sparen!" mahnte die Stimme des Steuers manns. Die Flämmchen in den Händen der Leute verloschen. Ihr Kauen und Knappern war im Schweigen des Sarges zu hören. Stidiger und schwerer drückte die Luft auf die Lungen. Krause, der sie sonst reinigen ließ, schlief unten mit Ruelow und Zwanzig Braven, die gestern noch ein freudiges Hurra riefen und jetzt glücklicher als die Ueberlebenden schienen. Wann und wie mochte der Tod auch seine Hand auf sie legen? Einerlei! Auf mancherlei Art starben Soldaten für ihren König. durch das Hirn. Die zwanzigjährigen Leutnants von Rueville Erinnern an eine Erzählung Werners in Priedelsdorf huschte und von Knobelsdorff vom ruhmreichen alten Infanterie- Reg. Nr. 24 stiegen an der Ostfront als Flieger und Beobachter auf. der feindlichen Stellung Proklamationen, aber falsche, mit. Die Ein österreichischer Stabsoffizier gab ihnen zum Abwerfen über Leutnants führten ihre Erkundung aus und schleuderten auch die unverständlichen Aufrufe in russischer Sprache ab. Dann schlug ein Geschoß durch ihren Apparat. Sie mußten im Rüden des Gegners landen und als Gefangene vor einen feindlichen Befehlshaber treten. Der anscheinend ritterliche General bat sie an seinen Tisch und plauderte kameradschaftlich, bis ein Generalstabsoffizier in sein Ohr flüsterte. Da fuhr er zornig auf:„ Führen Sie die Elenden ab?" Im Arreit hörten die jungen Offiziere, daß sie durch Ausstreuen aufreizender Proflamationen nach Kriegsrecht ihr Leben verwirkt hatten. Zum Too dur den Strang verurtent, schrieben me an E crn an das Regiment und endlich an den kaiserlichen Kriegsherrn. Ihm meldete der Aeltere: Forfietung folgt. Am 26. 2. Meist Weiß- Essen; Westfalenbezirt: Am 29. 1. Meist 03- Bielefeld; Rheinbezirk: Am 5. 2. Meist VfR.- Köln; Niederrhein- Bez.: Am 26. 2. W Duisburger- Spie Südwestfalen Bez.: Am 26. 2. Me Spielvereinigung Die Spiele wer cm 11. März begin nehmer betrachtet, Bertreter, teils in teils sogar ganz freunde Siegen u. in das Konkurrent Nachdem das November mit 4 par, drehte bei de Blagverein den G ( 2: 1). Für Frohn Circhhain hat am dann sind alle Ter Treffen am 11: Mä tung: Ein Sieg K hausen auf den 5. Gün Unentschieden fowie Butzbach und Miederlage Kirchhai Men vorlegten Plaz micht geändert, also worgenommen wird, Alasse absteigen. Die Tabelle stel FB- K. Marburg pung. 1900 Gieß 6. V. We la B. Odershausen rohnhausen( D) 3.. B. Kirchhain fien- Frant nbeva 3. F R. B Bbach porto. Herborn Marbuc Lachender Sonne Herrliche Blid auf di When auf dem Uni geftrigen Spiel der Kurz vor 3 Uhr be Latschen! VfB- Kur Quiitellung. Marbu De Gießener. Wolf- Odersha hausen- Oders Odersh., W. W Adarf- Germ., Freien: Luft- 190 Adelbergera 1900, KreSchneider- 19 Puntt 3 Uhr pfiff tritt an. Ein vorsicht Nr. 20 raucht ein D- Jug unden bezw. 16,38 gebraucht für die gefordert werden, e andere Reisende, ( 504 Stunden) ist Oper Hans Haasis, tener Fall) wegen in Deutschland ab Schweiz) verhaftet n ersten Tage fuhr 3. Tage über Ulm ach Tübingen und man bald wieder ngs nach Tübingen ort ruhte man sich ich fuhr man über nach Halle. Von in gelangen; ein er, der geht über ankfurt a. d. Oder, Den. Wenn auf egenheit zum AusDirklich eingesperrt pfuscherei Zahl der Todes: lich auf mehr als emäße Behandlung noch weit höher. Deutschland etwa erf, und in Berlin enen nach den verBesonders in der erheblich zugenom tums hat sich ein Patienten gebildet. ericht. en flagte gegen die ns bekanntem billifalls grün( Opel mverwandschaft auf. Fachahmung verstoße 1 Berlin und das der Begründung: ubt. Unerlaubt sei Publikum täuschen fich der Nachahmer Nun aber sei der I wesentlich anders ahmung" liegt nicht jelung sei ebenfalls nns Hei millel der Niederlage neke, Giessen rstrasse 4, eumann- Buch dung, erhält jed. Leser und yo tafrei, von Co Nürnberg M. 629. he Zukunft gebracht. ide Majorate zu. Et rer Väter. Da jolok ippen zuden. Arme, Das Leben im Heim fragte der Baß des as Leben der Leute vor ihren Offizieren r Broden. cun Wie schen reat ürte er das Fröfteln er durchnäßten Klei e: t sein zu unterschrei auch des Lebens dro m Schein der Taschene auf der Pommera halten fich brav!" Stimme des Steuer der Leute verloschen. Mittwoch, den 7. März 1928. Fußball. ,, Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Spiel. Um die westdeutsche Meisterschaft. Der W.S.V. hat bekanntlich 7 Bezirke. Demnach bestreiten auch 7 Bezirksmeister die Runde um die Verbandsmeisterschaft. An den Spielen um die Deutsche Meisterschaft nehmen 3 Vereine teil; nämlich ohne weiteres der Verbandsmeister und der Tabellenzweite aus der Bezirksmeisterrunde. Der Tabellendritte dieser Runde muß erst noch mit dem Meister aus der Trostrunde um die Berechtigung fämpfen. Die Trostrunde wird ausgetragen von den 7 Vereinen, welche in den 7 Bezirfen den 7 Bezirksmeistern unterlegen sind. Diese 7,3weiten" sind also gleich wie die Bezirksmeister in ihrem Bezirk auch Meister einer Gruppe gewesen( eine Ausnahme bildet Südwestfalen, dessen Bezirksklasse 1 nur eine Gruppe umfaßt.) Die Spiele der Bezirksmeister um die Verbandsmeisterschaft werden nach dem Einrundensystem ausgetragen, so daß im ganzen 21 Spiele erforderlich werden, wenn alles glatt verläuft; dazu tommt dann das Entscheidungsspiel des Tabellendritten gegen den Meister der Trostrunde. Letzteres soll nach dem Pokalsystem, bei dem der Unterlegene jeweils ausscheidet, durchgeführt werden. Das macht also nur 6 Spiele nötig, die gleich zeitig mit der Meisterrunde ausgetragen werden. Wie heißen nun die 7 Meister und die 7„ Zweiten"? Bis aur Stunde stehen erst je 6 fest. In dem Bergisch- Märkischen Bezirk wurde nämlich erst am 26. Februar der zweite Gruppenmeister ermittelt: T. u. S.V. 95- Fortuna- Düsseldorf. Dieser hat nun noch mit dem anderen Gruppenmeister, Sportfreunde Schwarz- Weiß- Barmen, um die Bezirksmeisterschaft zu spielen. Einer davon muß Erster, der andere Zweiter werden. Auf die übrigen 6 Bezirke verteilen sich die Meister und„ Zweiten" folgendermaßen: Hessen- Hannover: Am 19. 2. Meister: SV.- Kurhessen- Kassel, Zweiter: SC.- 03 Kassel; Ruhrbezirk: Am 26. 2. Meister: FC. 04- Schalke, Zweiter: SC. 00- Schw.Weiß- Essen; Westfalenbezirk: Am 29. 1. Meister: SC. 08- Borussia- Rheine, Zweiter: VfB. 03- Bielefeld; Rheinbezirt: Am 5. 2. Meister: Spielvereinigung Köln- Sülz, Zweiter: VfR.- Köln; Niederrhein- Bez.: Am 26. 2. Meister: FC. 95- Preußen- Krefeld, Zweiter: Duisburger- Spielverein; - Durchbrüche von beiden Seiten, die in den Hintermannschaften endeten. Also: da war nichts zu machen vielleicht anderswo. Go ging es 10 Minuten hin und her. Marburg, das leicht überlegen war, glaubte in der 12. Minute schon das erste Tor buchen zu können, Brambach hielt den Ball. Marburg drängte wieder. Die erste Ecke des Tages fiel den Einheimischen zu. Bis dann in der 14. Minute Diefenbach das Leder unhaltbar in Gießens Tor senden konnte.( 1: 0 für Marburg.) 15 Minuten Spielzeit! Ein schriller Pfiff des Schiris. Wie steingeworden standen die Spieler. Der Ball rollte lang= sam übers Feld. Und entblößten Hauptes gedachten die eineinhalb tausend Menschen derer, die vor Jahren mit ihrem ganzen Sein die Heimat vor Kriegsnot und Verwüstung bewahrten. Gießen, das sich erst nicht richtig zueinander fand, besinnt sich langsam. Vor allem die Stürmerreihe besserte sich. Der Erfolg blieb nicht aus; in der 25. Minute hatte Adelberger sich durchgespielt und konnte mit schönem Schuß das Spiel unentschieden stellen( 1: 1). Das Spiel wurde zusehends lebhafter. Loren konnte eine ganze Reihe Strafstöße verteilen. Einen gefährlichen Ball verwandelte Marburg schnell in eine Ecke, so daß auch das Eckenverhältnis um die dreißigste Minute unentschieden, 1: 1, war. Einige kleine Fehler in der Aufstellung der Gießener Mannschaft drohten jetzt zum Verhängnis zu werden. Glitsch verpaßte einen eingeworfenen Ball. Marburg stürmte. Brambach warf sich. P. Will schoß in die Luft und Marburgs Rechsaußen trat den Ball leicht ins Tor.( 2: 1 für Marburg.) Und wie ein Unglück selten allein kommt, so konnten die Einheimischen zwei Minuten später in der 40. Minute noch einmal den Ball ins Heiligtum der Gießener treten.( 3: 1 für Marburg.) Marburg versuchte noch einige Male, so fortzufahren, aber Brambach hielt. Auch nahm Gießens Stürmerreihe den Ball einmal wieder an sich und verteilte das Spiel wieder ein wenig. Ja, Adelberger schoß sogar noch zweimal kurz hintereinander, Marburgs Torhüter hielt aber beide Bälle. Halbzeit 3: 1 für Marburg, Ecken 1: 1. Bei Wiederbeginn des Spieles durften die Zuschauer ein selten schönes Spiel erleben. Mit einem beispiellosen Elan nahm Gießens Stürmerreihe den Ball auf und bewegte denselben eine Viertelstunde lang vor Marburgs Tor. Wenn all die schönen Chancen verwandelt worden wären! Noch keine drei Minuten dauerte es, da stand das Edenverhältnis 4: 2 für Gießen. Henrich schoß 3: 2 für Marburg. Eine Minute später machte Adelberger aus dem 3: 2 ein Unentschieden.( 3: 3.) Adelberger konnte noch ein Tor treten, hoch über die Latte flog der Ball. Erst nach 15 Minuten bekommen die Marburger wieder mehr vom Spiel. Eine Reihe Strafstöße und viele Ecken kennzeichneten jetzt das temperamentvolle Spiel um das Am 26. 2. Meister: T. u. SV. 72- Hagen- Eckesey, Zweiter: siegbringende 4. Tor. Aber Brambach und Orisch taten ihre Spielvereinigung 1911 Hagen- Eppenhausen. Pflicht. Südwestfalen Bez.: Die Spiele werden wahrscheinlich am 18., vielleicht schon am 11. März beginnen. Wenn man sich die Namen der Teilnehmer betrachtet, so vermißt man verschiedene ,, altrenomierte" Vertreter, teils in der Meisterrunde( Duisburger Spielverein), teils sogar ganz( Arminia Bielefeld, Turu- Düsseldorf, Sportfreunde Siegen u. a.). Dafür haben sich einige neue Namen in das Konkurrentenverzeichnis eingetragen. - Die Lahnkreis- Liga. Nachdem das Vorspiel Frohnhausen Kirchhain am 27. Rovember mit 4: 1( 1: 0) für den Platzverein ausgegangen war, drehte bei dem Rückspiel am 26. Februar Kirchhain als Platzverein den Spieß um und schlug Frohnhausen mit 6: 3 ( 2: 1). Für Frohnhausen war es das letzte Spiel der Serie. Kirchhain hat am 11. März noch einmal Herborn zu Gast; dann sind alle Termine der Lahnkreisliga ausgespielt. Das Treffen am 11. März hat nur noch eine untergeordnete Bedeutung: Ein Sieg Kirchhains bringt diesen Verein vor Frohnhausen auf den 5. Platz und beläßt Herborn am Tabellenende. Ein Unentschieden macht Kirchhain und Frohnhausen einerseits fowie Butzbach und Herborn andererseits punktegleich. Eine Niederlage Kirchhains sichert Frohnhausen den 5. und Herborn den vorletzten Platz. Wenn die seinerzeit erlassene Bestimmung nicht geändert, also etwa eine Vergrößerung der Lahnkreisliga vorgenommen wird, müssen die beiden letzten Vereine zur A- Klasse absteigen. Die Tabelle stellt sich jetzt so dar: Soucle aew. unent. 122221132 verl. Tore Punkte 2 76:23 27: 5 4 48:24 22:10 5 30:40 20:12 6 37:35 18:14 8 44:51 14:18 BFB- K. Marburg 16 13 Spvgg. 1900 Gieß n 16 10 S. V. We la 16 9 F. V. Ockershausen Frohnhausen( D) 16 8 16 15 16 5 16 3 10 15 ㄓ B.. B. Kirchhain Sessen- Frant nberg V. F R. B Bbach Sportv. Herborn Deigen des Garges zu Luft auf die Lungen. f unten mit Ruelow ein freudiges Hurra wenden schienen, Wann auf fie legen? Einer ten für ihren König. Priedelsdorf huschte utnants von Rueville alten Infanterie- Reg. r und Beobachter auf zum Abwerfen über aber falsche, mit, Die und schleuderten auch Sprache ab. Dann Sie mußten im Rüden vor einen feindlichen zitterliche General bat meradschaftlich, bis ein e. Da fuhr er zornig Jm Arreit hörten die uen aufreizender Pro verwirkt hatten. Zum en he al riferlichen Kriegsherin. Marburg 666666 8 37:41 13:17 10 23:32 11:21 30:46 9:23 10 20:53 8:22 Gießen 3: 3( 3: 1). Eden 8: 8( 1: 1). Lachender Sonnenschein vom strahlendblauen Himmel, der herrliche Blick auf die schöne Lahnstadt und 1500 geputzte Menschen auf dem Universitätsstadion, das war als erstes vom gestrigen Spiel der beiden Städtemannschaften zu registrieren. Kurz vor 3 Uhr betraten die Marburger den Plaz. Händeflatschen! VfB.- Kurhessen fehlte! Dann kamen, auch begrüßt, die Gießener. Aufstellung. Marburg; Orisch- Germ. Merlau Germ., Wolf- Ockershausen Schneider- Odersh., Weidenhausen- Odersh., Sapp- Germ. 3immermann- Ockersh., W. Wagner- Germ., G. Diefenbach- Ockersh., Adarf Germ., H. Wagner- Germ. Gießen: Luft 1900, Henrich- VfB., Böttiger- VfB., Adelberger 1900, Kleinke- VfB. V - = P. WillBingel VFB., 1900, reß VfB., Glitsch= 1900 Schneider 1900 Brambach 1900. Punkt 3 Uhr pfiff Lorey Kassel das Spiel an. Marburg tritt an. Ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften, schnelle In der 21. Minute bot sich den Gießenern eine sichere Chance, die der Linksaußen verdarb. Ein dauerndes Hin und Her bewegte die beiden Stürmerreihen, die als die weitaus Besten der Mannschaften spannende Kämpfe lieferten. Luft fonnte in gewohntem Tempo noch einmal mit dem Ball durchgehen, aber vorm Tor vergaß er das Schießen. Es half alles nichts. 4,40 Uhr war die Schlacht geschlagen und die alten Rivalen mußten sich mit einem Unentschieden trennen. Die Mannschaften waren gut. Wir glauben feststellen zu dürfen, daß selbst die ,, Kanonen" der VfB.- Kurhessenelf nicht viel am Resultat hätten ändern können. Marburgs Innensturm arbeitete sehr gut. Happ in der Läuferreihe war ganz gefährlich. Der Tormann war gut. Der linke Verteidiger erlag zum Schluß dem Tempo des Gießener Rechtsaußen, auch brauch man nicht, wenn ,, Holland in Not" ist, den Ball regelmäßig ins ,, Aus" zu spielen. Insgesamt lieferte Marburg ein sehr schnelles Spiel und war immer sofort am Ball. Es spielte in der ersten Halbzeit leicht überlegen, fiel zu Beginn der zweiten Spielhälfte etwas ab, um zum Schluß mit Gießen als gleichwertiger Gegner um den Sieg zu ringen. Aus der Aufstellung der Gießener Mannschaft dürfte die Gauleitung für die Zukunft wohl einige Lehren ziehen. Will, der noch nie rechter Läufer spielte, gehörte nicht auf diesen Posten. Kleinte dürfte zu ersetzen sein. Wenn Glitsch glaubt, mit ,, Publikumsspiel" als Läufer seine Pflicht zu tun, so irrt er sich entschieden. Ist das zu tadeln, so kann man im übrigen mit der Mannschaft zufrieden sein. Böttiger hatte seinen Innensturm sein in der Hand. Kreß hielt, vor allem in der zweiten Halbzeit, jeden Ball auf. Bingel und Schneider in der Verteidigung arbeiteten sicher und zuverlässig. Brambach hatte einen sehr guten Tag. Zusammengefaßt: In der ersten Halbzeit fehlt der Mannschaft die Geschlossenheit, später lief der Sturm bei gutem Zuspiel zu ganz hoher Form auf. Auf beiden Seiten waren einige Torchancen ausgelassen. Der Schiri Loren Kassel war gut. = Ein schönes Spiel... ein Spiel, das auch Geld in die Kassen gebracht zu haben scheint. Ein Scherflein für das Jugendheim des Westdeutschen Spielverbandes. Das prächtige Wetter wird die Marburger, die turmhoch gewinnen wollten, wohl versöhnt haben und dann bis Gießen zum nächsten Spiel ist's ja nicht weit. - * Heuchelheims großer Tag. B. Herrliches Frühlingswetter begünstigte die Veranstaltung des WSV. in Heuchelheim. So konnte es kaum verwundern, wenn zirka 500-600 Zuschauer nach dem schön gelegenen Heuchelheimer Sportplat pilgerten, um Zeuge zweier interessanter Spiele zu werden. Zunächst waren es die Schüler der Gießener Bewegungsspieler und des Gastgebers, die den Anwesenden ein schönes Spiel vorführten. Heuchelheim stellte diesmal die bessere Elf und gewann verdient 2: 1. Als Herr Willer- Weglar das Zeichen zum Beginn des Hauptspieles gab, hatte der Gau folgende Leute zur Stelle: Sad( 1900), Hohmann( 1900), Kreß( VfB.), Herrnbrodt( Buzbach), Langsdorf( 1900), Hausrath( VfB.), Schäfer( VfB.), Nr. 20 Neuweiler( VfB.), Jädel( 1900), Schneider( VfB.), Balser ( VfB.) Demgegenüber stand Heuchelheim mit folgender Mannschaft: Genandt, Schäfer, R. Rinn, Güttner, Schlenbeder, Kreiling, L. Schäfer, Arnold, Bach, Christ. Schleubecker. Sofort legten die Plazbesitzer ein ungeheures Tempo vor und vermochten die ersten 15 Minuten überlegen zu gestalten. Allmählich konnten sich auch die„ Auserwählten" etwas finden und leiteten recht hübsche Angriffe ein. Ueberraschend kamen die Heuchelheimer zu ihrem ersten Erfolg. Hohmann nimmt den Ball unnötiger Weise mit dem Kopfe, statt ihn ins Aus gehen zu lassen. Einige Heuchelheimer besorgen das Weitere. Die Freude war natürlich groß im Lager der Vorstädter. Nur allzuschnell stellten sich innerhalb der Gaumannschaft einige recht schwache Stellen heraus. Vor allem war es der Linksaußen Schäfer, der keinesfalls den Ansprüchen genügte. Auch Schneider stand auf verlorenem Posten. Nach dem Wechsel gab die Gauelf unbedingt den Ton an, Heuchelheim schien vollkommen erledigt zu sein. Neuweiler schaffte den Ausgleich und nach langem Hin und Her mußte sich der vorzügliche Genandt zum zweiten Male geschlagen bekennen. Allgemein war der Tip auf einen hohen Sieg der Gauelf vorherrschend, doch Heuchelheim verstand es, in den letzten 10 Minuten eine Schwäche der Gießener Hintermannschaft geschickt auszunuzen und den Ausgleich und den siegbringenden Treffer zu erzielen. Beide Tore waren für Sack, der zum ersten Male spielte, kaum zu halten. Heuchelheim verdankt seinen Sieg in erster Linie Genandt, sowie Schleenbecker, der als Mittelläufer seine Mitspieler weitaus überragte. Aber auch die Stürmer verstanden es, aus allen Lagen zu schießen und trugen so wesentlich zu dem schö= nen Erfolge bei. mer. - Auf Seiten der Gauelf sind in erster Linie Balser, Herrnbrodt und Langsdorf zu nennen. Jäckel ist absolut kein StürHohmann war entschieden besser als sonst, ohne jedoch überragend zu sein. Kreß war schon viel besser. Sad eine Neuerscheinung der 1900er ließ sich ganz gut an, nur muß er sich das lange Ballhalten abgewöhnen. Schiri Willer leitete zufriedenstellend. Alles in Allem, das Spiel war in jeder Beziehung ein Erfolg, sowohl für die sympathischen Heuchelheimer, als auch für den Veranstalter. - - Jugendopfertag in Weklar. Bei schönstem Sonnenschein und guten Bodenverhältnissen fand die Veranstaltung von zirka 50 Zuschauern( meist auswärtigen, wo blieben die Weglarer?) im Stadion Spilburg ihren reibungslosen Verlauf. Dis Spiel Weglarer Sp.V., 1. Igd, Ehringshausen, 1. Jgd eröffnete den Reigen. Beide Mannschaften lieferten ein eifriges Spiel, das Resultat 3: 3( 3: 0 für Wezlar) dürfte als gerechte Belohnung der sich mächtig anstrengenden Jugend von Ehringshausen gelten. Sodann betraten die beiden Auswahlmannschaften das Spielfeld, und zwar: A- Mannschaft: H. Roob( VFB.- Aßlar), W. Plenk( Weilburg), W. Jlge( VfB.- Burgsolms), Otto Schmidt( VfR.- Biskirchen), Becher( VfB.- Aßlar), Hubert( VfR.- Aßlar), Otto Heine Edmund Heine( FC.- Burgsolms), Schindler( WSpV.), Daniel( VfR.- Biskirchen), H. Röchen( FC.- Weilburg.). B- Mannschaft: Lenz( VFR.- Aßlar), Herm. Becher( FC.- Burgsolms), Encho( WSpV.), Wieland( WSpV.), Bernhardt ( VfR.- Aßlar), Josef Klein( Weilburg), Stab( WSpV.), Metz( FC.- Burgsolms), Benner( WSpV.), D. Plenk( Weilburg), Pfaff( Nieder- Girmes). Anfangs beherrschte die B- Mannschaft das Feld, man hielt sie allgemein für die stärkere, doch sorgte Schindler oft dafür, daß auch die A- Mannschaft zur Geltung kam. Der Spielverlauf war weiterhin stets abwechselnd, die körperlich bedeutend schwächere A- Mannschaft wurde immer besser und konnte einen verdienten 4: 2 Sieg herausholen, nachdem das Treffen bei Halbzeit noch 2: 2 gestanden hatte. Zur Kritik sei kurz bemerkt, daß die Spieler der A- klassigen Vereine durchweg gute Leistungen boten, die an die unserer Bezirksklasse 2 unbedingt yeranreichen. Besonders gut gefiel der Mittelläufer BecherAßlar, der ein großes Spiel mit gutem Verständnis lieferte. Feller- Ehringshausen leitete einwandfrei. Der Gesamteindruck darf als sehr gut bezeichnet werden. Beide Mannschaften spielten sehr fair, nur schade, daß der äußere Rahmen, wie bereits erwähnt, nicht den Erwartungen entsprachen; hier fehlte die Unterstützung des Platzvereins. Den Herren des Ausschusses, Feller- Ehringshausen, Schönber ger- Nieder- Girmes, Berghäuser- Burgsolms, sei auch an dieser Stelle für ihre Mithilfe bestens gedankt. - BB. 1920- Gießen Spielverein Trupbach 3: 2( 1: 0). Ein Privatspiel aus Anlaß des Jugendheim- Opfertages. Der pekuniäre Zweck dürfte aber kaum erfüllt worden sein, weil 75 Prozent der Zuschauer es vorzogen ,, sich das Spiel von außen anzusehen, wozu der Universitätssportplag leider immer Leiber noch die beste Gelegenheit bietet. Dagegen steht die Wirkung des Werbespiels außer Frage; ein Verdienst beider Mannschaften unter gelegentlicher Beihilfe des Schiedsrichters ( Böcher- Gießen). Der BV. brachte eine neue Aufstellung heraus, die wohl noch an einigen Stellen verbesserungsfähig und auch bedürftig ist, aber im allgemeinen berechtigte Hoffnun= gen auf eine erfolgreiche Zukunft erweckt hat. Die Gäste leider nur mit 10 Mann führten ein gutes Spiel vor, das manchmal das Niveau der A- Klasse überstieg. Nur einen Fehler hatten beide Vereine: Sie spielten meistens den Ball zu hoch, ein Uebelstand, der sich auch bei den Torschüssen bemerkbar machte. Zu Beginn der ersten Halbzeit hatten die Gieße= ner das Heft in der Hand, zu Beginn der zweiten die Gäste; dann glichen sich die Angriffe jedesmal aus. Gegen Schluß drängte wieder Trupbach, um wenigstens auszugleichen, was aber nicht gelang. Das Tempo. mit dem das Treffen durchgeführt wurde, ließ nichts zu wünschen übrig, und der Momente, die die Spannung der Zuschauer wachhielten, gab es genug, so daß man mit dem Gebotenen vollauf zufrieden sein konnte. Mitico, den 7. März 1323. Sp. u. SpB. 1921 Burg 1. FC. 1926 Gr.- Bused 1. 3: 0( 2: 0). DOT= Am vergangenen Sonntag trat der FC. Großen- Buseck die Reise mit zwei Mannschaften in den Dillkreis zu dem bekannten Burger Sportverein an. Burgs 1. Mannschaft ist eine führende Mannschaft der A- Klasse. Während Großen- Buseck am letzten Sonntag noch eine 12: 1- Niederlage einsteden mußte, konnte die Mannschaft bei diesem Spiel wieder einmal gefallen. Großen- Buck sowohl wie Burg traten ersatzgeschwächt an, es bleibt aber festzustellen, daß die Ersahleute sich gut in ihre Mannschaften hineinfanden. Zum Spiel selbst ist zu sagen, daß die Plazbesitzer ein hohes, wuchtiges Spiel lieferten, während die Gäste sich an das flache Spiel hielten. So fonnten die Heimischen drei Tore erzielen, während die Gäste zumindest das Ehrentor verdient hätten. Immerhin muß man bedenken, daß Großen- Bused B.- klasse- Mannschaft ist. Unter Würdigung dieses Punktes ist festzuhalten, daß Großen- Bused sich wacker ge= schlagen hat. Burg 2. - * Großen- Bused 2. 7: 1. Vor den 1. Mannschaften spielte die zweite Mannschaft beider Vereine. Großen- Buseds Mannschaft ist erst neu zusammengestellt, wärhend Burgs 2. Mannschaft schon lange spielt. Ein Sieg der Plazbefizer war verdient, hätte aber nicht so hoch zu sein brauchen. Immerhin werden die Buseder im DillK. G. freis als achtbare Gegner angenommen. Daubringen 1. * Ettingshausen 1. 2: 0( 1: 0) Eden 9: 2. Zum Opferspiel hatte Daubringen die faire 1. Mannschaft des SpV. Ettingshausen verpflichtet, und die Mannschaften lieferten sich bei herrlichem Fußballwetter auf dem leider etwas aufgeweichten Waldsportplatz ein Gesellschaftsspiel, welches von Anfang bis Ende sehr spannend und vor allen Dingen fair verlief, wurde doch in der ganzen Spielzeit nur ein Strafstoß verhängt. Dem Schiedsrichter Kreiling, VfB.- Gießen, werde vorweg ein uneingeschränktes Lob zuteil, er war dem Spiel ein umsichtiger und korrekter Leiter. Der Anstoß erfolgte pünktlich um 3 Uhr; er begann sofort mit einem regen Hin und Her. Daubringens Mittelstürmer fonnte nach 20 Minuten Spielzeit einen Fehler der gegnerischen Verteidigung geschickt ausnügen und einsenden. Alle Bemühungen von Ettingshausen blieben dank der guten Daubringer Hintermannschaft erfolglos. Nach Halbzeit gab es bange 15 Min. für Daubringen, jedoch wollte Ettingshausen einfach nichts ge= lingen, obwohl ein Tor verdient gewesen wäre. Die letzte halbe Stunde gehörte wieder Daubringen, und der gut disponierte H.-L. konnte ein 2. Mal unhaltbar einsenden. Ettingshausen hinterließ einen sehr guten Eindruck, und wir hoffen, daß wir diese Mannschaft noch öfter bei uns begrüßen können. Der Reinertrag wurde als Baustein zum Jugendheim an den W. S. B. abgeführt. SV.- 1920- Heuchelheim 1. VfR.- Buzzbach( Liga) 1: 0( 0: 0) Auf dem Sportplaz Geiersberg wer reges Fußballtr.ben. Hatte doch der Sportverein Heuchelheim die Rasenspieler von Butzbach zu Gast. Bekanntlich ist Butzbach dem Abstieg verfallen. Umso größer war die Spunnung auf das Epiel, sind doch die Gäste für die kommenden Verbandsspiele als Klassenrivalen zu betrachten. Es war feine aufregende Sache, dieses Spiel auf dem Heuchelheimer Plaz, denn sie hatten einen guten Griff mit der Verpflichtung der Butzbacher gemacht, die ein technich ansprechendes und faires Spiel lieferten. Die ganze Mannschaft hinterließ einen sympathischen Eindruck. Daß * Rechnungs- Vordrucke NWK Wolle Verlobungsanzeigen Vermählungskarten NWK Sportwollen Nordstern Fuldania Schneestern Blausfern führend in Güte u. Farben. Überall erhältlich. Auf Wunsch BezugsquellenNachweis durch: Fest 1741 abrit drich Norddeutsche WollKämmerei & Kammgarnspinnerei Kontor Frankfurt a. M., Taunusstr. 13/ Tel.Römer 1175 Einladungskarten Besuchsanzeigen Geburtsanzeigen Mitgliedskarten Briefumschläge Mitgliederlisten Mitteilungen Arbeitszettel Briefbogen Programme Postkarten Plakate USW. liefert schnell u. billig " Gießener Zeitung' 18 das Spiel nicht gerade viel spannende Momente brachte, ist die Schuld der beiden Stürmerreihen, die wohl ganz hübsch kombinieren können, aber dabei das Schießen vergessen. Da die Einheimischen ihre Schußkraft manchmal sehen ließen, ge= wannen sie das Spiel verdient. Es war ein Gesellschaftsspiel im wahren Sinne des Wortes, ohne jeden Kampfcharakter. Bei Butzbach waren Torwächter und rechter Verteidiger die Beide zeigten ein sicheres und durchdachtes besten Leute. Spiel. Auch der Mittelläufer befriedigte allgemein, während sich die beiden Außenläufer im Zerstörungsspiel gut einführten. Der Sturm führte recht nette Kombinationen vor, ließ jedoch jegliche Schußkraft vermissen. Die beiden Flügelspieler waren gut. Bei Heuchelheim konnte der Tormann sein Amt mit leichter Mühe erledigen. Die Verteidigung zeigte ein kräftiges Abwehrspiel, das allerdings planvoller werden muß. In der Läuferreihe konnte der Mittelläufer nicht überzeugen. Es kann nicht gehen, daß ein Mittelläufer als 6. Stürmer spielt. Von den Außenläufern befriedigte nur der rechte. Im Sturm zeigte der Linksaußen ansprechende Leistungen. Die beiden Halbstürmer müssen uneigennütziger werden und dürfen nicht so viel mit dem Mund spielen. Der sonst gute Mittelstürmer ist in den letzten Spielen langsamer geworden. Der BuzzSchiedsrichter war dem Spiel nicht immer gewachsen. bach hat Plazwahl und wählt die Sonne im Rücken. Der Anstoß der Blau- Weißen endet beim Gästetorwart. Dann wieder bekommt Gernand Arbeit und so geht es nach beiderseitig gleichwertigem Spiel mit 0: 0 in die Halbzeit. Nach Wiederanstoß ist die Plazelf leicht überlegen und diese Ueberlegen2. 20 20 Minuten hatte die Verbandself ein klares Plus. Ihre Torbemühungen scheiterten aber an der vorzüglichen Kölner Abwehr. Als sich der Kölner Angriff dann endlich zusammenfand, wendete sich das Blatt. Schon in der 21. Minute schoß Euler das Führungstor und derselbe Stürmer erhöhte in der 38. Minute auf 2: 0. In der 22. Minute nach dem Wechsel fonnte Swatosch dann noch eine Flanke von Kievernagel zum dritten Tor verwandeln. Während die Mannschaft Kölns ziemlich ausgeglichen war und ein recht schönes Spiel bot, hatte die WSV.- Mannschaft viele Versager. Der Angriff fiel vollkommen aus. Um die westdeutsche Fußball- Meisterschaft. Der Spielausschuß des Westdeutschen Spielverbandes hat jetzt die ersten Spiele um die WSV.- Fußballmeisterschaft festgesetzt. Es treffen sich am 11. März: Sp.- Vg.- 07- Köln- Sülz Borussia- Rheine in Köln; Preußen- Krefeld Kurhessen- Kas= sel im Krefelder Stadion und Schalke 04 Hagen 72 im Gladbecker Stadion. * Süddeutsche Endspiele. heit hält bis zum Schluß an. 20 Minuten vor Schluß ist Die Troftrunde brachte in der Abteilung Südoſt einen Heuchelheims Mittelstürmer durch und wird von der Gästeverteidigung unfair gehalten. Der von Christ geschossene Elfmeter landet unhaltbar im Netz und ist das einzige Tor des Tages. Kurz vor Schluß haben die Gäste noch eine gute Ausgleichchance, wissen sie jedoch nicht zu verwenden. So bleibt es bei dem verdienten Sieg des Plagvereins. Heuchelheim 2. Klein- Linden 1. 4: 5( 1: 3) Vor dem Spiel der Ersten gastierte die als sehr spielstark bekannte erste Mannschaft vom Sportverein Klein- Linden gegen die hiesige zweite. Trotzdem die Plazelf in der zweiten Halbzeit nur noch mit 10 Mann spielte, nahm sie durch eine zweckmäßige Umstellung eine derart gute Form an, daß sich die Kleeblätter mit einem 5: 4 Sieg begnügen mußten. Fußball- Vorschau. Den Gießenern Sportfreunden wird an den nächsten Sonntagen im Fußball besonderes geboten. Der Spielvereinigg. 1900 ist es gelungen eine Reihe von namhaften Gegnern nach hier zu verpflichten. Am 11. März wird Sport- Kassel, am 18. 3. Alsfeld, am 25. 3. Hessen- 09 Kassel, am 1. April GermaniaMarburg, hier in Gießen spielen. ✿ Westdeutschlands Verbands- Mannschaft geschlagen Im Bereich des Westdeutschen Spielverbandes fanden am Sonntag zahlreiche repräsentative Spiele statt, deren Reinertrag für den Bau eines Jugendheims bestimmt ist. Das Hauptinteresse fozentrierte sich auf das Spiel in Köln zwischen einer Kölner Stadtmannschaft und einer Westdeutschen Verbandsmannschaft. Der unter der Leitung von Dr. Bauwens vor 25 000 Zuschauern durchgeführte interessante Kampf endete mit dem überraschenden glatten 3: 0 Sieg Kölns. In den ersten Preisfrage kisum tbiertrev eleiv esöb neknadeg Jeder Löser dieses Sinnspruches erhält zwecks Einführung d.von mir hergestellt. Sprech- Apparat Grösse 30X30X22 cm Holzgehäuse mit Haube, mahagonifarben starkem Werk f.25 cm- Platte, la Glimmerschalldose, trichterlos, zum Fabrikpreis v. Rmk. 9,20 franko inkl. Verpack., ohne jegl.sonstige Bedingung, geg.Nachnahme. Teilen Sie in Ihrer Lösung mit, ob Sie den Appar.schwarz o. mahagonifarb. wünsch. Eugen Wirthmann Sprechapparate- Fabrikation Nürnberg, Hintere Sterngasse 3. Albinklein, Giellen Rheila Perlen Südanlage Nr. 21 eppiche Läufer ohne Anzahluug in 10 Monatsrat lief. Teppichhaus Agay& Glück, Frankfurt a. M 742 Schreiben Sie sofort! Bildfunk.... Stündlich 1-2 schützen Dich vor Husten und Erkältung Schacht. Mk.1.- nur in Apotheken u. Drogerien Gießzeu: Central- Droger. E. 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Unentschieden mit 3: 3 endete der Kampf der Union Bödingen gegen München 1860, ein Ergebnis, das dem Eingeweihten beweist, daß München wieder im Kommen ist. In der Abteilung Nordwest hat Ludwigshafen 03 nun doch das Rennen gegen Mainz 05 fnapp mit 2: 3 Toren verloren, trotzdem Ludwigshafen unstreitig die bessere Partie bot. Mainz hat jedenfalls eine schwere Klippe umschfft und hält sich mt einem Verlustpunkt mehr hinter dem FSV. Frankfurt auf dem zweiten Platz. Die Frankfurter siegten zuhause zwar abermals, diesmal gegen Saar 05, aber das Ergebnis mit 4: 2 und der Spielverlauf überzeugten nicht son= derlich. - Tennis- Borussia 3: 2 geschlagen. 50 000 Zuschauer. - Dem ersten Entscheidungsspiel um die Berliner Meisterschaft zwischen den beiden Abteilungsmeistern Hertha BSC. und Tennis- Borussia wohnten am Sonntag im Berliner Poststadion 50 000 Zuschauer bei, eine für ein derartiges Spiel in Deutschland noch nicht gesehene Menge. Beide Mannschaften kämpf= ten mit ihren stärksten Vertretungen. Das 3: 2( 1: 1) für Her tha entspricht nicht dem Spielverlauf, ein Unentschieden wäre gerechtfertigter gewesen, Tennis- Borussia hatte viel Pech, die ,, Veilchen" verloren bereits in der Mitte der ersten Halbzeit ihren sehr guten Rechtsaußen Schröder durch eine Verletzung. Mit nur 10 Mann spielend lieferten die Tennis- Borussen trogdem noch ein sehr gutes Spiel. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Ausschneiden! Marine- Garderoben, Heeres Beſtände und Gelegenheitskäufe. Aus meinem Riefenlager gebe ab nur neue are. Marine- Tuchhofen, alle Größen, Mk. 12.50 und| Segeltuchschürzen, wasserdicht, Mk. 5.-. 6.-. Mk. 16.-. Blaue Original Marine- Wollhemden Deltuchmäntel m. Kapuze, für jed. Beruf geeignet, Mk. 10.-. Stück Mk. 12.-. Deltuchdoppelhofen, Schlth Marine Arbeitszeug, 2tellig, Sosen und Ueber3lebblusen aus schwerem Drillich oder Bramtuch, alle Größen, Mk. 13.-. 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