69. ahrts e e Mark gmebr orms furt a M llen feur L Deber. te mt. mit n durd u/ Anb on lä hfelbi Erdo 1, I 26 Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Politische Tagesschau. Der Reichspräsident hat gestern in München an der Feier für die Grundsteinlegung des Bibliotheksbaues des Deutschen Museums teilgenommen. Die erste Besprechung zwischen Reichskanzler Hermann Müller und Außenminister Briand ist für Mittwochabend in Ausficht genommen. Sie wird im Hotel de Bergues, dem Wohnsiz Briands, stattfinden. Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat auf die Telegramme der Völkerbundsversammlung und des Völkerbundsrates geantwortet, in dem er für die Anteilnahme an seiner Erkrankung dankt und die Hoffnung ausspricht, bei der nächsten Ratstagung wieder in Genf sein zu können. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 5. September 1928 Im Einvernehmen mit dem preußischen Staatskommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege hat der Berliner Polizeipräsident sämtliche öffentliche Sammlungen von Geldspen= den in Groß- Berlin untersagt. Zum Tode des französischen Handelsministers Bokanowski wurde der deutsche Botschafter in Paris beauftragt, der französischen Regierung das Beileid der Reichsregierung zu übermitteln. Ferner hat Reichsaußenminister Dr. Stresemann dem französischen Ministerpräsidenten Poincaré telegraphisch sein Beileid ausgesprochen. Der britische Vertreter in der interallierten Rheinlandfommission in Koblenz, William Fox, ist in Niort gestorben. Die 9. Bölkerbundsvollversammlung. Zum neunten Male ist in Genf der Völkerbund zu seiner Hauptversammlung zusammengetreten, um Werke des Friedens zu beraten. Wir in Deutschland haben uns längst daran ge= wöhnt, durch den blendenden Rahmen, der alljährlich diese Zusammenkunft von Staatsmännern umgibt, auf die Verhandlungen selbst zu sehen, die bisher noch nichts als eine Kette von Halbheiten und vertagten Entscheidungen hervorgebracht haben. Auch diesmal steht der Völkerbund vor Aufgaben, die eines großen Aufgebotes von Delegationen mit echtem Frie denswillen wohl wert sind. Jm Osten hat der litauisch- polnische Konflikt einen Explosionsherd angehäuft, der ständig den Frieden Europas bedroht und vom Völkerbund endlich eine Lösung erwartet. Weiterhin sollte die feierliche Unterzeichnung des Kelloggpaktes für die Genfer Versammlung Grund genug sein, um in der Frage der Abrüstung ernsthafte Schritte von den Völkerbundsmitgliedern zu fordern. Auf diese Frage ist auch der Präsident in der Eröffnungsrede eingegangen. Tatsache jedoch, daß er neben dem Kelloggpaft ausgerechnet das englisch- französische Flottenabkommen als einen großen Erfolg gepriesen hat, der die Abrüstung begünstigen werde, sorgt be= reits für die nötige Einschränkung der auf Genf zu setzenden Erwartungen. Die Zogu I., König von Albanien. Ueber die Ausrufung Albaniens zum Königreich wird be= richtet: Punkt 9 Uhr Sonnabend vormittag eröffnete der Präsident Pandeli Evangeli die Sizung. Während des Kommissionsberichtes, mit dem die Verfassungsänderung verkündigt wurde, feierten die Abgeordneten und das Publikum Achmed Zogu. Das neue Gesetz wurde ohne Diskussion einstimmig angenommen. Die Kundgebungen für Achmed Zogu fanden auf der Straße seitens der Menge brausenden Widerhall. 3u gleicher Zeit wurden die traditionellen 101 Kanonenschüsse abgefeuert. Nach Schluß der Sigung wurde die Abordnung vom Präsidenten Achmed Zogu in seinem Arbeitszimmer empfangen und ihm die Königstrone angeboten, die Achmed Zogu, der sich Zogu I., König von Albanien, nennen wird, annahm. Unter großem Pomp fuhr nachmittags König Achmed Zogu I. von seiner Residenz in das Parlament, wo er den Treueid leistete. Ausländische Offiziere bei den deutschen Manövern. Berlin. An den Manövern der 1. Division werden von ausländischen Offizieren auf ihren Antrag teilnehmen die beglaubigten Militärattachees von Schweden, Spanien, Italien, Ungarn, Rumänien, der Tschechoslowakei, Rußland, Litauen, den Vereinigten Staaten, Argentinien, Chile, Peru und Japan, ferner Offiziere der schweizerischen, finnischen und bulgarischen Armee. Reichsbanner gegen Reichsbanner. - Die Reichsbannerleute wissen nicht, was sie wollen. In Breslau lehnen sie brüst getreu nach sozialdemokratischem Muster eine Beteiligung an den Empfangsfeierlichkeiten für Hindenburg ab. Jn Gleiwitz tun sie genau das Gegenteil, wie aus folgender Meldung ersichtlich ist:„ Der Gauvorstand hat in seiner in Gleiwitz mit sämtlichen Funktionären abgehaltenen Konferenz einmütig beschlossen, an den Empfangsfeierlichkeit anläßlich des Besuches des Reichspräsidenten in Oberschlesien teilzunehmen." Offenbar soll auf diese Weise wenigstens einigermaßen wieder gutgemacht werden, was die Breslauer Reichsbannerleute in so schnöder Weise verdorben haben. Berwaltungs- und Reichsreform. Frankfurt. Anläßlich der Tagung des Hauptausschusses des Provinzialfartells Hessen- Nassau- Süd des Deutschen BeamtenBundes fand am Sonntag vormittag der zahlreich besuchte ,, 2. Nassauische Beamtentag" statt. Im Mittelpunkt stand ein groß angelegtes Referat des früheren demokratischen Reichstagsabgeordneten Professor Dr. Bergsträßer über die Fragen der Parlaments, Verwaltungs- und Reichsreform. Er führte aus: Die Kritik, die am deutschen Parlamentarismus geübt wird, ist in vielem eine durchaus berechtigte Kritik an den äußeren Verhältnissen. Die Kritik aber, die sich gegen den politischen Parlamentarismus als solchen richtet und ihn durch WirtDer Reichstagspräsident zum Banzerkreuzer.schaftsvertretungen oder durch Einführung eines faßzistischen Reichstagspräsident Löbe hält die Partei um ihrer selbst willen für absolut gebunden und kommt zu dem Schluß, daß die sozialdemokratischen Minister selbst am besten tun würden, wenn fie offen erklärten, den Reichstag noch einmal befragen zu wollen, wie er zum Bau stehe. Vielleicht hätten auch weitere Koalitionsparteien inzwischen eingesehen, daß das Deutsche Reich ohne diesen Kreuzer nicht zugrunde gehe. Gäbe es aber Parteien, die daraus eine Kabinettsfrage machen wollten, dann werde es neue Kämpfe geben. Die Sozialdemokratie aber wolle bei diesen Kämpfen auf der Seite stehen, die die Fortsetzung Dieser Rüstungen ablehne. Frankreichs Handelsminister Opfer eines Flugzeugunglücks. Der fröhlichen Feier, die anläßlich des zweiten Jahresbestandes des Kabinetts Poincaré stattgefunden hatte, folgte ein fürchterliches Erwachen. Eines der einflußreichsten Mitglieder der jetzigen französischen Regierung, der Handels- und Luftfahrtminister Bokanowski, wurde das Opfer eines grauenhaften Flugzeugunfalls, dem er mit vier anderen Personen sofort erlag. Bokanowski hatte am Sonntag bei Poincaré mit seinem Ministerkollegen gefrühstückt und an dem Kabinettsrat teilgenommen. Montag früh wollte er von Toul aus im Flugzeug nach Clermont- Fernand fahren. Um 9,25 Uhr morgens war das Flugzeug aufgestiegen. Schon beim Aufsteigen hatte man bemerkt, daß das Flugzeug Schwierigkeiten zu überwinden habe. Endlich konnte es sich erheben. Bald aber sprang eine mächtige Flamme auf, die sofort den ganzen Apparat umfaßte. Das Flugzeug stürzte sofort ab und blieb zerschmettert am Boden liegen. Bokanowski, der Direktor der Flugschiffahrtsgesellschaft, die das Flugzeug gestellt hatte, namens Lefranc, der Flugzeugführer Hanin, der Mechaniker Vidal und der Funkentelegraphist Willins wurden sofort getötet. In vollkommen verkohltem Zustand kamen die Leichen am Boden an. Sie wurden nach Toul gebracht und dort provisorisch aufgebahrt. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Playvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 70 Die Reichsgewalt muß sich gegen die Ländergewalt durchsetzen, damit die Rechtsunsicherheit, die von 18 verschiedenen zu einem einzigen Reichsgesetz erlassenen Ausführungsgesehen her= vorgerufen wird, endlich aufhört. Vor allem werden aber auch durch eine Neuordnung dieser Verhältnisse Ersparnisse von bedeutendstem Ausmaß erzielt. Wenn es keine Länder gebe, würden sie von niemanden vermißt werden. Die Stammeseigenart wird und kann auch ohne selbständige Länder gewahrt werden, wie deutlich das Beispiel Preußens zeigt. Keine Zentralisierung, sondern viel= mehr eine Stärkung der Selbstverwaltung wird das Ergebnis dieser Reform sein, die um so nachhaltiger werden wird, wenn die Selbstverwaltungsbezirke organisch aufgebaut sind. Das Reich sollte endlich mit der Subventionspolitik gegenüber leistungsunfähigen Ländern aufhören, dann würden von diesen automatisch Aufgaben an das Reich abgegeben werden. Die Beamtenschaft aber darf sich nicht darauf beschränken, ihre ihr selbstverständliche Pflicht zu tun, sondern sie muß auch in diesen großen politischen und staatlichen Fragen führend sein und sich stets einen weiten Blick für das Große und Ganze des gesamten deutschen Staates bewahren. Staatsaufbaues ersetzen will, greift die Grundlagen unseres gegenwärtigen Staatsaufbaues an. Gerade durch das parlamentarische System werden die Sonderinteressen der einzelnen Schichten immer wieder zurückgedrängt. Vor allem aber entspricht die parlamentarische Regierungsform dem kulturellen Stand unseres Volkes. Eine vom Parlament abhängige Regierung muß überzeugen und ist so genötigt, das Volk für ihre Politik zu gewinnen, während zugleich das Wahlrecht das sicherste Ventil für politischen Mißmut und Mißstimmung abgibt. Ohne das parlamentarische System wäre es nicht möglich ge= wesen, die letzten zehn Jahre mit so viel Ruhe und Ordnung zu überwinden. Die politischen Gegensätze werden im Laufe der Zeit durch das parlamentarische System gemildert und die Anerkennung der elementaren Voraussetzungen und Grundlagen der gesamten Politik setzt sich durch, so wie wir es hinsichtlich der Frage der Staatsform und der Außenpolitik schon erlebt haben. Die Versuche, die Stellung des Reichspräsidenten zu ändern und ihn als einen gleichberechtigten Faktor der Gesetzgebung neben den Reichstag zu stellen, seien abzulehnen. Das konstitutionelle System sei überlebt. Durch das konstitutionelle System treten sich Regierung und Volk als Konkurrenten um die politische Macht gegenüber. Die politischen Fehler, die in Deutschland zwischen 1871 und 1918 gemacht wurden, gehen größtenteils auf diesen Gegensatz zurück. Die Versuche, eine solche verhängnisvolle Aenderung der Stellung des Reichspräsidenten herbeizuführen, gehen übrigens feineswegs auf den Herrn Reichspräsidenten selbst zurüd. - - Unter der Verwaltung aber wie sie eben in Deutschland geübt wird leidet die Bevölkerung. Die Instanzen sind zu zahlreich und Preußen ist das einzige Land, das vier Verwaltungsstellen( Landrat Regierung- Oberpräjident- Staatsregierung) hat. Der Beamten- Abbau ist vollkommen verfehlt gewesen, nicht Beamte, sondern Behörden müssen abgebaut werden. Die Zuständigkeit der einzelnen Behörden ist zu vergrößern, denn mit der Masse der Behörden hängt eng zusammen die Masse der Verordnungen, die für Beamte und Bürger cft gleich unverständlich auf sie niederprasseln. Vom Weltgeschwätz. Der totgeborene ,, Weltjugendbund für den Frieden". Aus Ommen( Holland) erhalten wir folgenden Bericht: Kaum eröffnet, ist der angebliche Weltjugend=" und ,, Weltfriedens" fongreß in Ommen bereits auseinandergebrochen. Die holländische wie auch die deutsche Regierung haben der russischen Friedensdelegation die Einreise verweigert. Dadurch wurde die große Politik sogleich zum Prüfstein für die 400 Ommener Delegierten, deren Auswahl England, das den Kongreß leitet, vorsichtig genug getroffen hatte. Nur 50 Delegierte fanden sich zu einem einigermaßen flaren Protest gegen diesen jugendlichen Abklatsch des Kellogpaktes zusammen. Der englische Generalsekretär tat alles, die Debatte im Sinne seines Landes abzubiegen. Nachdem ein Jungtommunist schon am Begrüßungsabend die ,, Friedensarbeit“ Dec ,, imperialistischen" Drahtzieher gegeißelt hatte, nahmen am Sonnabend die Vertreter der jungnationalistischen deutschen Bünde Stellung. Die deutsche Delegation war in sich alsbald völlig aufgespalten; umso schärfer betonten die Führer der nationalistischen Jugend, daß Deutschland als unter= drückte Nation feinerlei Interesse daran habe, die Machtverteilung der Friedensschlüs= se von 1919 durch pazifistische Phrasen zu ver ewigen und moralisch zu bemänteln." Während die holländischen Gastgeber einen Vermittlungsversuch unternahmen, durchstießen Amerikaner, Engländer und Franzosen dic zerbrechende Front der deutschen Pazifisten. Aus dieser Abhängigkeit einer angeblich freien, in Wahrheit vom Völkerbandsinteresse gelenkten Jugend zogen die Führer des„ Jungnationalen Bundes Deutsche Jungenschaft", sowie der ,, Freischar Schill" die Konsequenz: Sie erklärten den Austritt ihrer Bünde aus der deutschen Delegation und dem Kongreß. Die weltpolitischen Hintergründe dieses geschickt aufgezogenen Versuchs, die deutsche Jugend ins Gefolge der Siegermächte einzuspannen, sind damit von vorneherein und vor aller Welt entlarot. Aus einem ausführlicheren Bericht geben wir noch jolgende Tatsache wieder, zu der sich jeder Kommentar er= übrigt: Die Resolution zur Kriegsschuld hatte zum Inhalt, daß sich der Kongreß dagegen verwahre, daß die Schuld an einem Kriege, die allen imperialen Regierungen der Gegenwart zufällt, einem einzelnen oder einigen Völkern zugeschoben wird. Gegen diese Resolution wurde weder von englischer, amerikanischer, französischer Seite, geschweige denn von Seiten der Kommunisten oder der kolonialen Vertreter ein Einwand gemacht. Einem Deutschen blieb dies vorbehalten! Die Resolution wurde gegen diese eine Stimme bei Stimmenthaltung der Sozialisten angenommen! Zwischen der deutschen und der italienischen Regierung ist die Aufhebung des Sichtvermerkszwanges für die beiderseitigen Staatsangehörigen mit Wirkung vom 15. Geptember 1928 vereinbart worden. Bei dieser Gelegenheit wird zur Behebung von Zweifeln, die nach Berichten der Grenzübergangsstellen vielfach noch bei dem reisenden Publikum zu bestehen scheinen, erneut darauf hingewiesen, daß die Aufhebung des Sichtvermertszwanges in keinem Falle auch die Beseitigung des Paßzwanges bedeutet. Die Mitführung eines Reisepasses ist bei Auslandsreisen unerläßlich. Reisende ohne Pässe müssen nach den geltenden Vorschriften an der Grenze zurüdgewiesen werden. Dissertationen druckt schnell, gut und billig Albin Klein Gießen, Südanlage 21 Mittwoch, den 5. September 1928. Lokales. Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V., Gießen. Ober- Eschbach Nieder- Erlenbach, im Straßenzug Bad Homburg -Kloppenheim, bis auf weiteres; Umleitung: Nieder- Eschbach. Fauerbach v. d. H.- Langenhain, im Straßenzug Butzbach- Ostheim Usingen, vom 3.- 10 September; Umleitung: NiederMörlen. Bieber Königsberg, im Straßenzug Gießen HohensolmsHerborn, vom 5.- 12. September; Umleitung: Fellingshausen- Erda. Marburgerstraße zw. Abzw. n. Wieseck u. Abzw. n. d. Friedhof, im Straßenzug Gießen- Marburg, vom 10. September bis etwa 10. Oktober; Umleitung: Wiesed- Alten- Buseck. Kirchhain Niederkleen, im Straßenzug Kirchhain- Alsfeld, bis 8. September; Umleitung: Bahnhof Allendorf. Wiera Treysa, im Straßenzug Marburg- Trensa, bis 15. September; Umleitung: Mengsberg. Folgende Sperrungen sind aufgehoben: Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Schotten im Straßenzug Nidda Schotten, die Sperrung der Straße Nidda- Bad Salzhausen. * 99 Gießener Zeitung" Nr. 70. Aus Nah und Fern. Nidda. Dem langjährigen Führer des hiesigen Turnvereins, Frd. Reuning II., wurde gelegentlich seines 80. Geburtstages der Ehrenbrief des Mittelrheinkreises der Deutschen Turnerschaft überreicht. Der Turnverein ehrte sein ältestes Mitglied mit einem Fackelzug. Schotten. Zu Ehren des Lehrerveteranen Karl Linck hielt der Gesamtvorstand des hessischen Landes- Lehrervereins am 1. und 2. September hier im„ Hessischen Haus“ eine Vorstandssizung ab. Landtagsabgeordneter Reiber- Darmstadt wid= mete dem Jubilar herzliche Worte der Anerkennung und übermittelte ihm den einstimmigen Beschluß des Vorstandes, der den verdienstvollen Amtsbruder zum Ehrenmitglied des hessischen Landes- Lehrervereins ernannte. sen fand hier der 10. Hessische Kolonnentag der Freiwilligen Sanitätsfolonnen vom Roten Kreuz in Hessen statt. Die Tagung fand Samstag abend mit der Jubiläumsfeier der Gießener Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz ihren Auftakt. Die Gießener Kolonne konnte auf ihr 25jähriges Bestehen zurüdblicken. Aus diesem Anlaß wurden ihr auch von staatlichen und städtischen Behörden Ehrungen bereitet. Sonntag morgen fand eine Gedächtnisfeier für die Gefallenen und verstorbenen Kameraden statt, wobei Prof. Dr. Adolph- Gießen die Gedenkrede hielt und der Vorstand der Hessischen Freiwilligen Sanitätskolonnen vom Roten Kreuz einen Kranz niederlegte. Anschließend begann die Kolonnentagung, zu der von 60 Kolonnen im hessischen Lande 57 durch Abordnungen vertreten waren. Die Tagung leitete Sanitätsrat Dr. Schlink aus Alzey mit herzlichen Begrüßungsworten ein, worauf Geheimrat v. HahnDarmstadt die Grüße des Hessischen Landesvereins pom Roten Kreuz überbrachte und im Auftrage des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes ein Ehrenzeichen u. a. an Medizinalrat Dr. Bötticher- Gießen überreichte. Der zurückgetretene langjährige Vorsitzende des Landesverbandes, Hauptmann Lothei= sen Darmstadt wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. An seiner Stelle wurde Sanitätsrat Dr. Schlink- Alzen erster Vorsitzender des Landesverbandes. Ein Kolonnentag findet im nächsten Jahre nicht statt, sondern nur eine Delegiertensitzung in Birkenau im Odenwald. Medizinalrat Dr. Böt= ticher- Gießen hielt schließlich einen außerordentlich fesselnden Vortag über„, Schutz des Sanitätsmannes selber und Schutz der Allgemeinheit bei infektiösen Erkrankungen durch sachgemäße Anwendung der Desinfektion nach dem heutigen Stand der Desinfektionslehre". Eine große Kolonnenübung der Gießener Sanitätskolonne am Güterbahnhof in Gemeinschaft mit den Sanitäts- Hilfsmannschaften der Reichsbahn schloß die Tagung. Straßensperrung. Wegen Rohrverlegungsarbeiten wird die Marburgerstraße zwischen Walltorstraße und Steinstraße vom Donnerstag, den 6. September 1928, auf etwa 5 Tage für jeden Fahrverkehr gesperrt. * Straßensperrung. Wegen Ausführung von Straßenbauarbeiten ist die Kaiserallee zwischen Moltkestraße und Georg- Philipp- Gailſtraße bis auf weiteres für allen Fahrverfehr gesperrt. Der Wille zur Freude * Ernannt wurde der Lehrer an der Volksschule zu Großen- Der Linden, Heinrich Blaß, zum Reallehrer an der Oberrealschule in Gießen, mit Wirkung vom 1. August ab. * Zusammenstoß zwischen Auto und Motorrad. Samstag nachmittag ereignete sich in der Ludwigstraße ein Zusammenstoß zwischen einem Personenkraftwagen mit einem mit zwei Personen besetzten Motorrad. Der Führer des Kraftrades, der Chauffeur Ernst Weber aus Gießen, der sich auf einer Fahrt nach Tübingen befand, erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverlegungen, eine Gehirnerschütterung und einen Unterschenkelbruch. Der Mitfahrer, sein Bruder, wurde ebenfalls am Kopfe verletzt, während die Insassen des Autos unverletzt davonkamen. Der schwerverletzte Weber mußte der Chirurgischen Klinik zugeführt werden. * Vorsicht, Falschgeld! Von dem mit dem Datum des 11. Oktober 1924 in Umlauf befindlichen 20- Markscheinen sind falsche Scheine festgestellt worden. Dieses Falschgeld besteht aus zwei zusammengefügten und leichtgeknitterten Blättchen. Die Pflanzenfasern sind durch Strichaufdruck vorgetäuscht( durch Abkrazen leicht festzustellen). An Stelle der Wasserzeichen iſt auf einem der Blättchen ein Nachdruck in rötlicher, scharf abge= setzter Farbe zu erkennen. * Eine Bitte. In den nächsten Wochen läßt die Anstalt für Epileptische in Nieder- Ramstadt die ministeriell genehmigte Hauskollekte in der Stadt Gießen durch ihren Kolleftanten erheben. Da es sich um ein Liebeswerk handelt, werden die verehrlichen Einwohner gebeten, den Kolleftanten nicht leer von der Türe gehen zu lassen. Der Kollektant ist mit Ausweis und behördlich genehmigten Kollektenbuch versehen. 10. Hessischer Sanitätskolonnentag in Gießen. Unter außerordentlich starker Beteiligung der Freiwilligen Sanitätsfolonnen vom Roten Kreuz im ganzen Volksstaat HesDie Enteignung in Rußland und ihre Bedeutung für die Welt. Referat des Herrn Professor Dr. Jwan Jljin - Wir nehmen an, daß dieser Artikel auch über die Kreise des Hausbesizes hinaus allgemeines Interesse findet. D. Red. Mittwoch, Spi Betzdo Cappe 1900( Leihge 1900( Die 190 nach und to bei gutem G Zu dem Bekdorfer le por die 190 Damit hatt spielten dan Oberhand g nach der Pa Nach de aber durch Vorsprung gleicht aus, Beifall das Die zw Cappel nac Besetzung d cinem Sieg noch nicht biniert. wäre der T fair durchg Die A D Darmstadt. Ein Teil der Besatzung des Linienschiffes „ Hessen" befindet sich zur Zeit auf einer Reise durch das Hessenland. Nachdem die ,, blauen Jungen" der Landeshauptstadt Ende der vergangenen Woche einen Besuch abgestattet hatten, ging die Fahrt nach dem Odenwald. Die Perlen oes Odenwaldes, Erbach und Michelstadt, waren das Ziel der Fahrt. Unter Führung der Bürgermeister und des Kreisdirektors wurden die historischen Städtchen besichtigt. Nach einem gemeinsamen Mitiagessen fuhren die Besucher weiter nach Hirschhorn am Neckar, von wo aus Heidelberg besucht werden soll Herborn. Am nächsten Samstag und Sonntag findet in Herborn der Landesverbandstag Hessen- Nassaus des Stahlhelms ſtatt; für Sonntag sind für beide Konfessionen Festgottesdienste eingesetzt und anschließend eine Gedenkstunde am Kriegerehrenmal. Nachmittags findet eine feierliche Veranstaltung im Hotel Nassauer Hof statt. ist die erste Bedingung für ein glückliches Leben. Leider haben viele Menschen die Eigentümlichkeit, allen ihren Sorgen eine besondere Beachtung zu schenken und das Gute, was sich im Leben bietet oder bieten könnte, als selbstverständlich zu betrachten und nach dem zu sehen, was sie nicht haben. Geht nun von der Hausfrau, die den Mittelpunkt des Familienlebens bildet, der innere Wille zur Freude aus, dann wird die Zufriedenheit als glückliche Folgeerscheinung den ganzen Familienkreis beherrschen. Auch Sie, verehrte Hausfrau, bringen Freude ins Haus, wenn Sie den Anregungen folgen, die Ihnen Dr. Oetker's neues farbig illustriertes Rezeptbuch, Ausgabe F gibt. Ein selbstgebackener Kuchen oder ein schmackhafter Oetker- Pudding erfreuen stets und tragen Ihnen Dank und Verständnis für Ihre Arbeit ein. Sie erfahren aus dem Buche, das für 15 Pfg. in allen einschl. Geschäften zu haben ist, auch Näheres über den vorzüglichen Backapparat ,, Küchenwunder", mit dem man auf kl. Gaskocherflamme backen, braten und kochen kann. Dr. Oetker's BackinBackpulver, Puddingpulver, Vanillin- Zucker, Gustin usw. sind in allen Geschäften stets frisch zu haben.- In völlig neuer Bearbeitung ist Dr. Oetker's Schulkochbuch, Ausg. C, wieder erschienen. Es will für jede Hausfrau u. besond. für die angehenden ein guter Ratgeber in der Haushaltführung sein, denn es trägt den veränderten wirtschaftl. Verhältnissen Rechnung u. berücksichtigt die neuen Forschungs- Ergebnisse in der Ernährungs- Wissenschaft. Zahlreiche farb. Taf. vervollständ. die Samml. von fast 500 Koch-, Back- u. Einmache- Rezepten. Das 150 S. starke Buch ist in dauerhaftem Pappband, wo nicht vorrätig, geg. Einsendung von 30 Pfg. in Marken von mir portofr. zu beziehen. Dr. August Oetker, Bielefeld Neue Bücher. Luftfahrzeuge und Luftfahrzeugmotoren. Ausgabe 1 der ,, Deutschen Kraftfahrzeug- Typenschau". Verlag Deutsche MotorZeitschrift G. m. b. H., Dresden- A 19. Preis 2, M. Die soeben erschienene Ausgabe 1928 dieses Werkes zeichnet sich wiederum durch ihre sorgfältige Bearbeitung, Vollständigkeit und sehr gute Abbildungen aus. Alle deutschen Flugzeug- und Flugmotorwerke sind hier mit ihren Erzeugnissen auf 52 übersichtlichen Typentafeln vertreten. Geschäftliches. Bausparkasse der Gemeinschaft der Freunde, gemeinnützige G. m. b. H. Wüstenroth- Württ. Der für das Geschäftsjahr 1928 gewählte Aufsichtsrat hat einstimmig an Stelle des Herrn Georg Kropp zum Vorsitzenden gewählt: Herrn David Reinhardt, Kaufmann in Stuttgart. Drittens darum, weil diese ganze rücksichtslose Enteignung durchaus nicht für sich isoliert in der Welt dasteht, sondern als ein Symptom oder als ein Exponent der in ganz Europa herangereiften und schon sich Luft machenden Krise des Privateigentums anzusehen ist. Meine sehr geehrten Damen und Herren! Was ich Ihnen heute zu dem angegebenen Thema zu sagen habe, hat eine zehnjährige Geschichte. Ich habe die Vorgänge bis zum Jahre 1922 aus nächster Nähe persönlich beobachtet und die weiteren fünf Jahre verfolgte ich sie aus der Entfernung von Berlin aus. Alles in allem, kurz zusammengefaßt, ist der ganze Prozeß der gegenwärtigen Revolution in Rußland als eine kolossale, geschichtlich einzig dastehende Enteignung aufzufassen. Einzig da= stehend im Sinne des sozialen Radibalismus und der ihm entsprechenden Blutströme, im Sinne der Raumdimension und auch in Beziehung auf die kommenden Folgen, wie für Rußland, so auch für die allgemeine menschliche Geschichte. Es ist ja nun einmal aus mit allen Träumen vom„ geschlossenen Handelsstaat" und von einem willkürlichen Absperren gegen eine Mas= senpsychose und Ideenseuche. Immer mehr wird die Menschheit, in Wirtschaft und in Mentalität einheitlich, verwickelt, gegenseitig bedingt und einflußreich. Einzelne Staaten brauchen einander wirtschaftlich und mißbrauchen einander, sich gegenseitig in Massenpsychose ansteckend. Deshalb kann so eine folossale Enteignung, wie die der russischen Revolution, nicht ohne bestimmende Einwirkung auf die übrige Welt bleiben. Die Aerzte verlangen gebieterisch, mehr Wert auf die Vorbeugung gegen Krankheiten zu legen. Und mit Recht, denn Vorbeugen ist bekanntlich leichter als Heilen. Die Grundbedingung hierfür ist aber eine gesunde, nahrhafte Kost, die reich an Ergänzungsstoffen ist. Wertvolle Hinweise über die gesündeste und zweckmäßigste Ausnutzung der Nahrungsmittel nach den neuesten Forschungsergebnissen der Ernährungs- Wissenschaft sind auch in Dr. Oetker's Schultochbuch enthalten. Das 144 Textseiten und 8 Seiten farbige Abbildungen enthaltende Buch ist in den einschlägigen Geschäften für 30 Pfg. erhältlich oder wenn nicht, gegen Einsendung von Marken von der bekannten Firma Dr. August Oetker, Bielefeld, direkt zu beziehen. Für besonders wertvolle Leistungen ist letzterem auf der Ausstellung„ Die Ernährung" in Berlin der Firma Dr. Oetker der Staatsehrenpreis des Preuß. Miniſteriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten zuerkannt worden. Versuchen wir zuerst ganz kurz, uns mit dem konkreten Grundlinien und den prinzipiellen Grundlagen der russischen Enteignung vertraut zu machen. Erstens darum, weil sie das normale Wirtschaftsleben eines sechsten Teiles der gesamten Erdenfläche zerrüttete, eines Landes, dessen Anteil am Welthandel im Jahre 1913 fast 4 Prozent des gesamten Weltumsatzes ausmachte und im Jahre 1925 auf 1,06 Prozent des Weltumsatzes zurückging¹). Unter Enteignung versteht man zweierlei: erstens Enteignung als prinzipielle Aufhebung des Eigentumsrechtes; zweitens Enteignung als faktische Wegnahme der reellen Sache. Prinzipiell wurde noch im Laufe des ersten Revolutionsjahres jegliches Eigentumsrecht aufgehoben, ganz besonders, was Geldkapital und Immobilien anbetrifft. Es hieß,„, alles sei nationalisiert": Haus, Fabrik, Ackerboden, Ware, Geld, Safes, Möbel, Kleider, Bücher... Kauf und Verkauf wurden verboten und nur teilweise und zeitweise als Kleinhandel auf offenem Markt hier und da geduldet, die vorhandene Ware jedoch nach Bedarf von den Kommunisten konfisziert. Damit wurde im Lande alles prekär( bis auf Widerruf), unsicher, eingeschüchtert, streitig, gelähmt, verkalkt, unproduktiv. Alles wartete auf die reelle Wegnahme, die auch wirklich kam. Zweitens darum, weil durch sie zum erstenmal in der ganzen Weltgeschichte ein ungeheures tommunistisches Experiment verwirklicht wurde, und zwar geführt von einem rasenden Willen zur Weltmacht, dem alle Mittel gut waren, dem alle Möglichkeiten der modernen technischen und politischen Zivilisation zur Verfügung standen und der noch bis ans Ende alles aufbieten wird, um die Welt nach und nach zu zermürben und zu erobern. ¹) Berechnet vom Sekretariat des Völkerbundes. Die reelle Wegnahme erfolgte auf vierfache Art: ten" Persönlichkeiten der technischen und geistigen Kultur. So bekam der Henker die Kleider des Hingerichteten; der Denunziant einen Teil der Habe des Denunzierten; die früheren Dienstboten einen Teil der Sachen und der Kleider früherer Herrschaften; dieser- eine fremde Wohnung, jener ein fremdes Haus, noch ein anderer ein fremdes Landgut mit Schloß usw. 1. Sie war entweder zentralistische Bureaukratisierung zum Zwecke einer kommunistischen Produktion( Verkehrsmittel, Fabriken, Kapital, teilweise Landgüter); Was ein nicht qualifizierter und noch nicht hingerichteter Bourgeois behielt, könnte man durch ein Minimum und ein Maximum bezeichnen: das Minimum wurde besonders in denjenigen Sädten gewährt, wo man nach der Methode der sogenannten„ Einklemmung der Bourgeosie" verfuhr,- da behielt man entweder das, was man anhatte, oder noch etwas Wäsche und ein paar Stühle dazu; als Maximum behielt man gut Versteckte und von dem alles durchstöbernden Kommunisten zufällig nicht Gefundene, und vielleicht noch ein Zimmer mit Möbeln für je zwei bis drei Familienmitglieder, etwas Geschirr und einige Kleidungsstücke. 2. oder eine zentralistisch- bureaukratische Verteilung nach Karten, zwar in äußerst ungleichen Rationen( ein Kommunist bekam alles; ein physisch Arbeitender manches; ein gewesener Bourgeois- gar nichts oder fast gar nichts). Das sollte tommunistische Konsumtion bedeuten und galt fertigen Waren, Lebensmitteln, Kleidern, Brennstoffen; 3. oder es wurde das konfiszierte Eigentum verschiedenartigen sich bildenden und meldenden Kommunen, Räten, Genossenschaften unter Verantwortung und bis auf Widerruf zur beschränkten Verfügung und Benutzung anheimgestellt: dezen= tralisierter Kommunismus. So ging es mit Häusern, kleinen Fabriken, Werkstätten und teilweise mit Landgütern; - 4. oder endlich wurde das Weggenommene einfach anderen Menschen zugewiesen ganz besonders als revolutionäre Be= lohnung oder Auszeichnung an die Kommunisten, an die verdienstvollen Mitläufer oder an die zu bestechenden ,, prominen- Leichtathlet Jugend un Bu vertrete nauer93ern Gegnern i ten dann Dem die beiden Parteien einiges ü aber ein Gäste ger trennte m Ansch eine ihre die 1900e ten ein der erster für den Die Ber Wagnis athletisch zend gel dion ein ten die Franfrei mußten Neben auch no überrag 400 m, neuen Büchne Das Te das insofern treter G Hürden züglichen Es war also ein ungeheurer Mobilisierungsprozeß in Besitz und Eigentum; ein Eingreifen, ein Verschieben; Ruin für die einen, Beute für die anderen. Die allgemeine Bilanz für die einzelnen Hauptstände könnte turz folgendermaßen gezogen werden: 1. Rußland verzeichnet rund 80 Prozent Bauern. Aus dem Jahre 1916 stammt die letzte genaue landwirtschaftliche Zählung. Der beste Kenner russischer Agrarverhältnisse, Professor Kossinsky, gibt folgende Resultate an, und zwar für die zum Ackerbau taugende Fläche des vorrevolutionären europäischen Rußlands: Rund 41 Millionen Deßjatinen gehörten den Gutsbesitzern, deren Besitz über 50 Deßjatinen) hinausragte( sozusagen ,, kapitalistische Landwirtschaft"); rund 154 Millionen Deßjatinen ge= hörten dem Kleinbesitz, den Bauern, deren Besitz nicht über 50 Deßjatinen hinausragte; und von diesen 154 Millionen Deßjatinen gehörten den Bauern als vollständiges Privateigentum über 70 Millionen Deßjatinen; die übrigen 84 Millionen Deßjatinen gehörten den Bauern auf Grund eines Dorfkommunenrechtes. Etwa 79 Prozent der Ackerbaufläche waren Kleinbesiz; einen größern Prozentsatz des Kleinbesitzes hatten vielleicht nur Dänemark und Bulgarien. 2) 1 Hektar macht neun Zehntel einer Deßjatine. ( Fortsetzung foigt.) Troßbach Die Staf turze Sto 40,8 Get. lajjen. Beda nung nur 100 m: 1 Bruft Fran 200 m: 1 reich reich 400 m: 1. 2. G Gef. 800 m: 1. land Kell 1500 m: Deu A. 110 m 2. lan 70. ereins, stages ridajt d mi thiell am 1 tands t wid über s, det heffi Schiffes Seijen t Ende , ging valdes Unter Den die Mit Nedar det in Stahl gottes Krie taltung 1 der Motor Die jo et fid ndigkeit ig- und 2 über nnügige hr 1928 Georg ardi, ie Vor nn Vor bingung an Er Tündeſte ach der aft find 4 Tert Buch it er wenn Firma Бероп ng ,, Die tsehren omänen ur. Go Der De e fribe Kleiber gjener Landgut richteter und ein in den Der joge a behielt Wäsche - Das munijten mer mit Geschir 8 in Be Ruin für ilanz für gezogen Aus dem Zählung For Ro um Ader Den Ru sbefizern en ,, fapi tinen ge t über 50 en Deijie teigentum Onen De mmunen Teinbei leicht nut Mittwoch, den 5. September 1928. Fußball. ., Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen. Betzdorf Jugend 06 1900 Gießen 1. 3: 4( 2: 2) Cappel 1. 1900 Gießen 2. 2: 2( 1: 1) 1900 Gießen 1. Jgd. Leihgestern 1. Jgd. 1900 Gießen Schüler Hanau 93 1. Jgd. 0: 1( 0: 0) 1900 2. Jgd. 2: 1 Hanau 93 Schüler 1: 2( 1: 0). Die 1900er tamen einer Rückspielverpflichtung in Betzdorf nach und konnten gegen die dortige Bezirksliga mit 3: 4 Toren bei gutem Spiel unter Beweis stellen, daß sie gute Kreisliga sind Die Zu dem Spiel traten die Gießener ersatzgeschwächt an. Betzdorfer legten zu Anfang mächtig los und konnten, noch bevor die 1900er sich gefunden hatten, zweimal erfolgreich sein. Damit hatten die Betzdorfer aber ausgespielt. Die Gießener spielten dann einen flachen Kombinationsfußball, der ihnen die Oberhand gab. Balser konnte bis Halbzeit einmal und kurz nach der Pause zum zweiten Male einsenden. Halbzeit 2: 2. Nach der Halbzeit bleibt 1900 überlegen. Betzdorf erzwingt aber durch einen Durchbruch sein drittes Tor und kann diesen Borsprung sehr lange halten. Heilmann, 1900s Mittelstürmer, gleicht aus, und Langsdorf stellte kurz vor Schluß unter starkem Beifall das Ergebnis auf 3: 4. Die zweite Mannschaft tam einer Rückspielverpflichtung in Cappel nach. Die Mannschaft trat zum ersten Male in der Besetzung der kommenden Verbandsspiele an. Daß es nicht zu einem Siege gereicht hat, liegt vor allem daran, daß die Spieler noch nicht auf einander eingestellt sind. Es wurde zuviel fom= biniert. Die Hintermannschaft spielte aufopfernd, besonders wäre der Torwart hervorzuheben. Das Spiel wurde schnell und fair durchgeführt. Die Aktiven der 1900er waren alle auswärts, auch die Leichtathleten und Handballer waren auswärts, so mußten die Jugend und die Schüler versuchen, ihre Farben hier würdig zu vertreten. Alte freundschaftliche Beziehungen zu den Hanauer93ern, riefen deren 1. Jugend- und 1. Schülermannschaft zu Gegnern in friedlichem Wettstreit. Zwei schöne Spiele erfreuten dann den, der auch für Jugendspiele ein Interesse hat. Dem sehr einwandfreien Schiri Jung- Lich stellten sich die beiden Schülermannschaften um 1 Uhr zum Spiel. Beide Parteien zeigten schöne Leistungen, die Hiesigen waren um einiges überlegen. Die Gäste ließen dann ein wenig nach. Als aber ein Gießener ein Selbsttor machte, war das Spiel für die Gäste gewonnen. Mit dem Ergebnis 1: 2 für die Mainleute trennte man sich. Anschließend maßen die 1. Jugendmannschaften beider Vereine ihre Kräfte. Nach teilweise spannendem Kampfe mußten die 1900er sich dem besseren Gegner beugen. Die Hanauer zeigten ein schnelles und präzises Zuspiel. Konnten die 1900er in der ersten Halbzeit das Spiel noch offen halten, mußten sie sich für den Rest des Spieles mehr auf Defensivspiel beschränken. Spiele auf dem V. f. B.- Plaz Gießen. V. f. B. A. H. Lich 1. 4: 4. V. f. B. 2. Jgd. Steinberg 1. Jgd. 1: 2. Großen- Bused 1. Leigestern 1. 10: 2( 5: 0). Das Spiel stand ganz im Zeichen der Buseder und es wäre den Gästen zu raten, sich nicht gleich in Spiele mit überstarken Mannschaften einzulassen. Leihgestern 1. Jgd. Heuchelheim 1. - 1900 Gießen 2. Jgd. 2: 1( 1: 0). * Gladenbach 1. 7: 0( 5: 0). In der ersten Halbzeit ist H. bei spannendem Spiel sehr überlegen. Nach Seitenwechsel ist das Spiel ausgeglichener, doch konn ten die Gladenbacher das Ehrentor nicht erzwingen. ( Wie wir hören spielte in diesem Spiel ein Mitglied eines Frankfurter Vereins mit?!?) Heuchelheim 1. Jgd. Niederweisel 1. Jgd. 0: 0. Heuchelheim Schüler Großen- Bused Schüler 2: 0. Butzbach 1. Jgd. V. f. B. Gießen 1. Jgd. 2: 3. Leihgestern 1. Jgd. V. f. B. Gießen 3. Jgd. Leihgestern gew. - * Repräsentativspiele. - Hamburg 6: 3 in Berlin: Städtekampf Berlin in Hamburg: Städtekampf Hamburg Altona 1: 7 in Breslau: Mittelschlesien Niederlausitz 6: 2 Berg.- Märt. Bezirk: * - Westdeutschland. Turu Düsseldorf Schwarzweiß Barmen 2: 1 Fortuna Düsseldorf Duisburg 08 3: 2 SSV. Elberfeld Düsseldorfer SC. 99 6: 1 VFL. Benrath SV. Offenbach( Sa.) 5: 4 SSV. Barmen SV. Offenbach 3: 2 - - Rheinbezirk: SC. Aachen Union Hamborn 3: 2 Blauweiß Köln BV. 04 Düsseldorf 2: 4 Kölner BC. 7: 1 Niederrheinbezirk: Preußen Krefeld Duisburger SpV. VfoB. Ruhrort SpVg. Oberhausen Ruhrbezirk: Meidericher SV. 4: 3 Dortmund 95 0: 1 Gelsenkirchen 07 2: 2 BV. Altenessen Gelsenkirchen 07( Ga.) 3: 2 Westfalenbezirk: Arminia Bielefeld Union Herford Osnabrüd 06 2: 4 Samm 09 3: 1 Tennis- Borussia in Schalke geschlagen. Zum Abschluß der Einweihungsfeierlichkeiten für seine neue Plazanlage ,, Gück auf", hatte der westdeutsche Dritte Schalke 04 Das den Berliner Zweiten Tennis- Borussia zu Gast. von 20 000 Zuschauern besuchte Spiel nahm einen spannenden Verlauf und sah die vorzüglich disponierten Schalker Leute mit 3: 2 verdient siegreich. Schalke fam schon in den ersten 20 Minuten durch Kuzorra zu zwei Treffern. Berlin holte kurz vor der Pause durch einen Elfmeter auf und glich Mitte der zweiten Halbzeit durch seinen Rechtsaußen aus. In der letzten SpielDie Länderkämpfe gegen die Schweiz und Frankreich Unsere Leichtathleten in großer Form. Frankreich geschlagen. Berlin, 2. September 1928.( Eig. Drahtbericht.) Das schwere Wagnis der. D. S. B. an einem Tage gegen zwei Länder Leichtathletische Länderkämpfe auszutragen, ist über Erwarten glänzend gelungen. Trotzdem gegen die Schweiz im Frankfurter Stadion eine ganze Reihe erster Kräfte abgegeben wurden, vermoch ten die deutschen Vertreter in Berlin gegen den schweren Gegner, Frankreich, einen glatten Sieg zu erfechten. Mit 84:64 Punkten bekennen. mußten sich unsere westlichen Nachbarn geschlagen Neben 9 ersten Plätzen, die wir in Beschlag legten, retteten wir auch noch 10 zweite Plätze und damit stand der Sieg sicher. Eine überragende Leistung vollbrachte der Magdeburger Büchner über 400 m, wo er Storz- Deutschland, der auf 48,8 Set. fam, in der neuen deutschen Rekordzeit von 47,8 Sekunden sicher abfertigte. Büchner übernahm sofort in starker Fahrt die Führung und hielt Das Tempo bis zum Ziel durch. Das Hürdenlaufen kostete uns insofern mehr Punkte als nötig, als die beiden deutschen Vertreter Steinhardt und Schulz wegen Werfens von mehr als zwei Hürden distanziert werden mußten. Sempé siegte sicher in der vorzüglichen Zeit von 14,8 Sef., die unter dem deutschen Rekord von Troßbach liegt. Die Zeit ist natürlich neuer französischer Rekord. Die Staffeln sahen die Deutschen jeweils klar in Front. Die furze Staffel ergab die den Weltrekord egalisierdene Zeit von 40,8 Sek. und auch die 4X400 m- Zeit von 3,18,4 kann sich sehen lajjen. Bedaerlich war, daß Berlin zu dieser interessanten Begeg nung nur etwa 10 000 Besucher stellte. Ergebnisse: 100 m: 1. Corts- Deutschland 10,8 Set.; 2. Jonath- Deutschland Brustbreite; 3. Cerbonnen- Frankreich 11 Sef.; 4. DufauFrankreich. 200 m: 1. Körnig- Deutschland 21,2 Sef.; 2 Cerbonney- Frankreich 21,8 Sek.; 3. Houben- Deutschland; 4. Mannaert- Frankreich. 400 m: 1. Büchner- Deutschland 47,8 Set.( neuer deutscher Rekord); 2. Storz- Deutschland 48,4 Set.; 3. Doulines- Frankreich 49 Set.; 4. Dupont- Frankreich. 800 m: 1. Engelhardt- Deutschland 1: 56,2 Min.; 2. Böcher- Deutschland 1: 56,8 Min.; 3. Galtier- Frankreich 1: 57,2 Min.; 4. Keller- Frankreich. 1500 m: 1. Ladoumègue- Frankreich 3: 59,3 Min.; 2. BöcherDeutschland 4: 00,8 Min.; 3. Krause- Deutschland dichtauf; 4. Leducq- Frankreich. 110 m Hürden: 1. Sempé- Frankreich 14,8 Set.( franz. Rekord); 2. Marchand- Frankreich. Steinhardt und Schulz( Deutschland) distanziert. Speerwerfen: 1. Molles- Deutschland 64,05 m; 2. Schlofath= Deutschland 62,64 m; 3. Degland- Frankreich 59 m; 4. FlouretFrankreich 48,93 m. Weitsprung: Röchermann- Deutschland 7,36 m; 2. MeierDeutschland 7,35 m; 3. Alzieu- Frankreich 7,04 m; 4. FlouretFrankreich 6,41 m. 5000 m: 1. Boitard- Frankreich 15: 14,2 Min.;:. Boltze- Deutschland 15: 20,4 Min.; 3. Kohn- Deutschland; 4. Beddari- Frankreich. Kugelstoßen: 1. DuhoursFrankreich 15,09 m( franz. Rekord(; 2. Kulzer- Deutschland 14,375 m; 3. Schröder- Deutschland 13,59 m; 4. Noel- Frankreich 13,55 m. Diskuswerfen: 1. Hoffmeister- Deutschland 46,62 m; 2. PaulusDeutschland 43,34 m; 3. Noel- Frankreich 43,15 m; 4. WinterFrankreich 42,61 m. Hochsprung: 1. Menard- Deutschland 1,91 m; 2. Köppke- eDeutschland 1,88 m; 3. Ladewig- Deutschland 1,88 m; 4. LewdenFrankreich 1,80 m. Stabhochsprung: 1. Ramadier- Frankreich 3,80 m; 2. VintoustyFrankreich 3,70 m; 3. Wegener- Deutschland 3,60 m; 4. Lehninger- Deutschland 3,50 m. 4X100 m Staffel: 1. Deutschland( Jonath, Corts, Houben, Körnig 40,8 Get.; 2. Frankreich( Cerbonney, Manaert, Dufau, Sempé) 41, 8 Gef. 4X400 m Staffel: 1. Deutschland( Schmidt, Storz, Engelhardt, Büchner) 3: 18,4 Min.; 2. Frankreich( Krotoff, Jackson, Moulines, Feger) 3: 21,1 Min. Gesamtergebnis: 1. Deutschland 84; 2. Frankreich 64 Punkte. 0% Ein deutscher Sieg über die Schweiz. Frankfurt a. M., 2. September 1928.( Eig. Drahtbericht.) Wir sind es gewohnt, in den Leichtathletik- Länderkämpfen gegen die Schweiz zu siegen und auch diesmal wieder mußten sich die Eidgenossen geschlagen bekennen. Die Punkte wurden nach dem Wertungssystem 4, 3, 2, 1 Punkte vergeben. Von 15 Konkurrenzen belegten die Deutschen 12 mit Beschlag. Leider brachte Frankfurt nicht das der Veranstaltung zukommende Interesse auf; denn nur gegen 8 000 Zuschauer waren Zeuge der Kämpfe. Die Ergebnisse: 100 m: 1. Geerling- Deutschland 10,8 Gef.; 2. EldracherDeutschland 10,9 Set. 200 m: 1. Eldracher- Deutschland 21,9 Get. 400 m: 1. Neumann- Deutschland 49,5 Sef.; 2. KrebsDeutschland 50 Sef. 800 m: 1. Dr. Paul Martin- Schweiz 1: 55,4 Min. 110 m Hürden: 1. Welscher- Deutschland 15 Gef. 4X100 m Staffel: 1. Deutschland 41,6 Set. Deutschland 3: 20,2 Min. - - 4X400 m: 1. Spiel. Nr. 70. minute schoß dann Rothardt für Schalke den entscheidenden Treffer. Hanau 60-94 * Gruppe Main, FSV. Frankfurt 1: 6 Viktoria Aschaffenburg Rotweiß Frankfurt 0: 5. Germania Bieber- Eintracht Frankfurt Hanau 93 3: 0 Fechenheim 03 3: 1 Der Punktekampf in Gruppe Hessen. Mit einem gewaltigen Sieg von 8: 2 Toren kehrte der He senmeister Wormatia Worms aus Höchst zurück. Alemannia Worms dagegen mußte gegen Mainz 05 mit 2: 1 die Segel streichen, da die Mainzer wieder einmal ,, ihren Tag" hatten. Unerwartet kommt der sichere 5: 1- Sieg des SV. Wiesbaden in Arheilgen, während das 4: 1 des VfL. Neu- Isenburg gegen Hassia Bingen als normal erscheint. * Die Punktekämpfe der Gruppe Nordbayern. Nur zwei Spiele fanden statt. SpVg. Fürth schlug 1. FC. Bayreuth 3: 0. Bei dem Kampfe ASV. Nürnberg gegen Bayern Hof gewann Nürnberg knapp 3: 1. Die Verbandsspiele in der Gruppe Südbayern. Am Samstag schon hatte Bayern entgegen aller sonstigen Meinungen 1860 geschlagen, wenn auch nur knapp mit 3: 2. Schwaben Augsburg behielt die Tabellenführung durch den erwarteten 8: 0 Sieg über den Ulmer Namensvetter. Daß Jahn Regensburg in München dem DSV. mit 1: 0 beide Punkte abnahm, stellt den Regensburgern ein gutes Zeugnis aus. Sehr lebhaft war das Treffen der beiden Münchener Vereine Wacker und Teutonia. Hier gab es keine Ueberraschung, da Wacker 3: 1 gewann. Norddeutschland. Eintracht Braunschweig - 1. FC. Nürnberg 0: 3 Bremer SV. ABTS. Bremen 12: 2 Handball und Leichtathletik. Sportwerbefest in Weglar. Begünstigt vom herrlichsten Wetter wickelte der Weglarer Sportverein am Sonntag sein Werbefest ab. Die Fußballspiele. A- Klasse: Vorfämpfe: Sinn 1. Frankfurt Spielfreunde 21 3: 0; Herborn 1. Aplar 1. 4: 2. Entscheidung: Herborn1. Sinn 1. 3: 0. 1 Vorrunde: Schupbach - - B- Klasse. Biskirchen Hef Ginn 2. 2: 1; Nauborn 1: 0; Bissenberg Braunfels 3: 0; Hesselbach Freilos. Zwischenrunde: Schupbach Nauborn 2: 0; Bissenberg selbach 0: 1. Endspiel: Hesselbach Schupbach 2: 0." Am Nachmittag hatten sich ca. 800 Zuschauer auf der Spilburg eingefunden, denen z. T. recht beachtlicher Sport geboten wurde. Bedauerlich ist nur, daß das Fußballspiel der Weglarer Liga gegen die des VfB. Gießen einen unschönen Verlauf nahm. Die Schuld daran hat ohne Zweifel der Schiri. Der VfB. gewann mit ausgeglichener Mannschaft 2: 1. Die leichtathletischen Wettkämpfe riefen 122 Teilnehmer, 3. T. aus weitester Umgebung auf den Rasen. Die sehr spannenden Kämpfe fanden eine lobenswerte, flotte Abwickelung. Die in den Laufkonkurrenzen erzielten Zeiten litten unter der Bahnbeschaffenheit. Unter diesen Umständen sind die Zeiten als beachtlich zu bezeichnen. Die Ergebnisse: 800 m Anfänger: 1. G. Bambach Wetzl. Sp. 2: 15,5 Min.; 2. R. Haas- Siegen Sp. Fr.; 3. H. Birkenstoc- Gießen 1900. 1500 m Junioren: 1. A. Reichmann Siegen 4,28 Min.; 2. R. Hofmann- Betzdorf; 3. L. Wambach- Werdorf. 100 m offen: 1. E. Kurz- Braunfels 11,9 Gef.; 2. H. Seifert- GieBen 1900 12 Sef.; 3. N. Geist- Gießen 1900 12,2 Gef. 100 m Junioren: 1. W. Pfeiffer- Siegen 11,5 Sef.; 2. N. GeistGießen 1900 11,8 Set.; 3. W. Zerndt- Wetzlar SpV. 12 Get. 100 m Anfänger: 1. M. Müller- Weilburg 11,8 Gef.; 2. S. HedWissen 12,7 Sef.; 3. H. Grünauer- Wezlar VfL. 12,8 Set. Weitsprung offen: 1. W. Pfeiffer- Siegen 6,47 m; 2. D. WerenerWetzlar SpV. 6,44 m; 3. K. Langlotz- Gießen 1900 6,14 m. Weitsprung Anfänger: 1. W. Sälzer- Hamm( Sieg) 6,21 m; 2. D. Best- Wetzlar VfL. 5,88 m; 3. S. Hed- Wissen 5,78 m Kugelstoßen offen: 1. K. Langloß- Gießen 1900 11,35 m, 2. O. Werner- Wetzlar SpB. 10,98 m; 3. A. Koch- Wehlar VfL. Hochsprung Junioren: 1. C. Capello- Weglar VfL. 1,68 m frei; 2. W. Sälzer- Hamm( Sieg) 1,68 m ber.; 3. W. Philipp: Weylar VfL. 1,58 m. Jeder Samilie ein Eigenheim! durch die Baufparkaffe der Gemeinschaft der Sveünda Gemeinnügige Gelellschaft mit befchränkt, Haftung Düftenrot Dürttemberg Unkundbare Tilgungsdarleben zu 4 oder 5% Zins In 3% labren rourden 3701 Baulparern über 58 mill, RM, zur Derfügung gestellt. Sofortige Darleben werden aldi gegeben. Mittwoch, den 5. September 1928. 3000 m offen: 1. Obelode- Wissen 9: 16,8 m; 2. Gerhardt- Weilburg 9,20 Min.; 3. Paul- Siegen. 800 m offen: 1. Tönges- Gießen 1900 2,07 Min.; 2. HofmannBetzdorf; 3. Hertstein- Wetzlar SpV. 4 mal 400 m Staffel: 1. Weilburg FV. 3: 54,3 Min.; 2. Gießen SpVg. 1900 3: 54,9 Min. 4 mal 100 m Staffel: 1. Gießen SpVg. 1900 1. Mannsch. 45,6 Sef.; 2. Wetzlar VfL. 1. Mannsch. 46 Sef.; 3. Weilburg FV. 46,2 Sef. 4 mal 1500 m: Siegen Sportfreunde 18,45 Min.; 2. Bermbach Sportverein. 400 m offen: 1. Gelbert- Gießen 1900 55 Sek.; 2. Fischer- Gießen VfB. Brustbreite zurück. 3 mal 1000 m Staffel: 1. Gießen SpVg. 1900 8: 58,2 Min.; 2. Weklarer SpV. 9,01 Min.; 3. Gießen VfB. 200 m Hürdenlauf: 1. Hopfenmüller- Gießen 1900 30,4 Sek.; 2. Sälzer- Hamm 30,6 Sef.; 3. Tönges- Gießen 1900. * Hessens Leichtathleten unterliegen gegen Westfalen. In Paderborn trafen sich die leichtathletischen Repräsentativmannschaften von Hessen/ Hannover und Westfalen zum zweiten Bezirkskampf. Knapper Sieger blieb Westfalen mit 16,50 Punkten, während die Hessen auf 14,92 Punkte kamen. - Die Sieger in den einzelnen Wettbewerben waren: 100 m: Borgmeier- Westfalen 11 Sek. 200 m: Borgmeier- W. 22 Sek. 400 m: Wiebke- W. 51,4 Sek. 800 m: Walpert- Hessen/ Hannover 2: 01,4 Min. 1500 m: Hobusch- W. 4: 35,8 Min. 5000 m: Böge- H. 16:15, 32 Min.- 4X100 m: Westfalen 44,2 Set., Hessen aufgegeben. 4X400 m Staffel: 1. Westfalen 3: 34,3 Min, 2. Hes= sen 3: 38,1 Min. Olympische Staffel: 1. Hessen 3: 44,2 Min., 2. Westfalen 3: 45,8 Min. Hochsprung: Stechemesser und Lübkemann, beide Westfalen je 1,74 m. Stabhochsprung: 1. AdamsHannover 3.45 m. SpeerWeitsprung: Harz- H. 6.63 m. werfen: Vögelin- W. 51,20 m. Diskuswerfen: Junghenn- H. Kugelstoßen: Stechemesser- W. 13,62 m. 43,20 m. -- - Die Hausfrau braucht auch eine freie Stunde, oder soll sie vielleicht den ganzen Tag bohnern u. putzen müssen! ,, LOBA- WACHS" glänzf sonnenhell und stahlhart Parkett u. Linoleum und zwar schnell, mühlos und sparsam. Für einfache Bretterböden u Treppen nimmt man: ,, LOBA BEIZE" das ,, wasserechte" Farbbohnerwachs, gelb, braun oder rotbraun, es färbt u. glänzt alle Bretterböden wie schönstes Parkett. Und zum Putzen ,, LOBALIN" flüssig, das desinfizierende Reinigungsmittel, reinigt mühlos alle Böden ohne Seife, ohne Späne. Jmmer Loba für den Boden!! 500 000 qm GROSSER AUSSTELLUNGSPARK AM RECHTEN RHEINUFER M. 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Willst Du sehr leicht und sehr schnell fahren, nimm Schlauchreisen. Wisse, daß bei Wulstreisen und Drahtreifen Laufdecke und Luftschlauch getrennt sind, daß diese Reifen sich leicht abnehmen und reparieren lassen, und daß der Schlauchreifen Decke und Schlaad vereinigt. Sine Montage ist zwar sehr leicht, die Reparatur aber nur einem etwas technisch gewandten Radler möglich. Wöhle Deine Uebersetzung nicht zu hoch. Als geübter Rodfahrer von normaler Körperkraft gehe bis auf 70 Zoll, was derüber ist, ist von Uebel. Eine Radlerin darf nie höher sahren als 66 Zoll, soll das Fahrrad ihr Genuß bereiten. Denke daran, daß die Rennfahrer sich selten bis auf 70 Zoll versteigen und trotzdem verteufelt schnell fahren. Mußt du einen Berg nehmen, fahre langsam an, wiege Dich in ein gleichmäßiges Tempo und behalte es bei. Wird Dir die Bergfahrt zu schwer, erzwinge nichts, sondern steige ab. Der Wiegetritt der Rennfahrer erfordert Kraft, Gewandtheit und Uebung. Willst Du saubere Schuhe behalten, befestige am unteren Teil des Vorderradschutzbleches ein etwa 20 cm langes feilförKornfranck Kornfranck Hier bei: Staatl. RHEINUFER- UND DOMBELEUCHTUNG Josef Chambré, L. Eifert, Konrad Emmerich, w Cigarrenhaus E. Reuter( früher Buchacker), Lotterie- Ginnehmer Flimm, NATIONALES WEINDORF 220 KONGRESSE, EIGENE AUSSTELLUNGSBAHN GROSSER VERGNÜGUNGSPARK INTERVOLKS- u.TRACHTENFESTE Bildfunk.... Wie lange wird es noch dauern, bis in jedem Heim/ wie heute ein Radio- Empfänger/ auch der Bildfunk- Apparat fteht, der durch drahtlofe Bild- Ubertragung erft die technische Vollendung des Rundfunks bringt? Uber alle Fortfchritte auf diefem Gebiet wie auch über viele andere intereffante Dinge erzählt( jedem verftändlich) die größte Funkzeitfchrift Der Deutsche Rundfunk, der überdies allwöchentlich fämtliche ausführlichen Programme aller in- und ausländifchen Sender bringt Einzelheft 50 Pf. 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Lasse deine Kinder nicht ohne Veränderung von Sattel und Lenkerstellung auf das Rad steigen, wenn es längere Zeit unbenutzt geblieben ist. Bedenke, daß die Kinder wachsen und nicht nur der Anzug oder das Kleid, die Stiefel und der Hut zu eng werden, sondern daß auch das Fahrrad ,, ausgewachsen“ wird. Stelle Sattel und Lenker höher, rücke den Sattel etwas zurück, jedenfalls passe das Fahrrad dem Körper des Kindes an, da ein gewaltsames Anpassen des Kindes an das Rad der Gesundheit unzuträglich ist. Schließe einer Organisation von Radfahrern Dich an, auf daß Du ein Kämpfer werdest für das Recht und die Freiheit Des Rades. Trage stets eine Legitimation bei Dir. Ein Gang zur Po: lizeiwache gehört nicht zu den Annehmlichkeiten des Lebens. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Universal- ReichssteuerKassebuch mehrfach gesetzlich geschützt ( Von vielen Steuerinspektoren und Bücherrevisoren bestens beurteilt) enthält Spezialeindrucke Bezu Rebaltions fendung 41. 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