Nr. 59 ditorei Café später ve zu miete 1. geeigne Offerte Boeder, baden, chstr. 48. Gertretun Niederla verbraud Fee- Impo Hamburg lbitu ng durd Boitie, 110.50 Straße 24 eführte mische keller ichtigen isionsreter nu. Umge ote unter 933" pedit. d. 8 Verkau Haus Geschäft vejen hiere Cur Angebo Sefizer uni den Verle Grundbei a.M., Zeil 5 Schiff en Sie un ft und Ra os. Steller s) unt. H.B la Haasen & Vogler, rg.( Rück beifügen). sende, u. Dame che, die sch. Kreis.& d, gegen fe ge gesucht: iffa, Sai ifach 176. Me- Belle atz. Kinderbe Privat Kat 1584 verkauf der Geschäf lla, Landwh afthof, fab Betrieb, rain. So .W.Sh n- 3ollit gerweg hein ch- gemüt ernen Sende % Rom, ob Paris etzt bringt und lona ertönt... undfunt" itschrift, bring en Programm men Sendes as Postamt ode Verlag, Berlin N Tenz Jahren Deliebt. Institul ſay affee. Fintauf nalpat mutter, 45 Dfg. rit 35 Pfg. an Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder RüdSendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. - Politische Tagesschau. Der deutsche Minister des Auswärtigen, Dr. Stresemann, erstattete in Karlsbald dem Präsidenten Masaryk einen Besuch ab. Der Präsident empfing Dr. Stresemann und verblieb mit ihm in längerem Gespräch. Der französische Botschafter hat dem Auswärtigen Amt einen Besuch abgestattet und bei dieser Gelegenheit mündlich die offizielle Einladung der französischen Regierung an den Reichsaußenminister Dr. Stresemann ausgerichtet, zur Unterzeichnung des Antikriegspaktes am 27. August nach Paris zu tommen. Bolizeikommissar Bauer, der bekanntlich in den Zweibrüdener Flaggenzwischenfall verwickelt ist, hat von der fran= zösischen Besatzungsbehörde einen Ausweisungsbefehl erhalten. Bauer hat sofort dagegen Einspruch erhoben. Der rumänische Außenminister Titulescu ist zurückgetreten. Er wird sein Amt als rumänischer Gesandter in London wieder übernehmen. Die lettische Regierung hat der Sowjetregierung eine scharfe Rote gesandt, in der die Abberufung des Militärattachee in Riga, Sudakow, verlangt wird, da er einen Anschlag gegen den lettischen Staat vorbereite. Eine neue Eisenbahnkatastrophe in Bayern. Augsburg. 30 Kilometer von Augsburg entfernt, bei Dinkelscherben inmitten des Bahnhofes, ereignete sich heute ein furchtbares Eisenbahnunglüd, das schwerer als die Katastrophen von Siegelsdorf und München ist. Bis jetzt wurden 15 Tote, 28 Schwerverlegte und 23 Leichtverlette festgestellt. Der be= schleunigte Personenzug 911 fuhr bei der im Umbau befindlichen Blodstation auf den Durchgangs- Güterzug 7535, der 60 Wagen zählte, auf. Das Unglüd entstand durch falsche Weichenstellung, die den Personenzug nicht, wie vorgeschrieben, geradeaus, sondern auf das Ueberholungsgleis dirigierte. Die Lokomotive des Personenzuges ist vollständig zersplittert. Drei leichte Wagen vierter Klasse wurden zusammengedrückt und zersplittert. Die Unglücksstätte bietet ein furchtbares Bild. Die in der Güterhalle aufgebahrten Toten sind beispiellos verstümmelt. Mit Bedauern und Entrüstung hört man von diesem neuen Unglück, leider zu spät für die Opfer dieser Katastrophe. Jezt muß aber endlich Abhilfe geschaffen werden. Maßnahmen Dr. Dorpmüllers. Berlin. Der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahngesellschaft hat sofort nach Bekanntwerden dieses neuen Unjalles in Bayern, um volle Klarheit über die Gründe des Unfalles zu schaffen, zusammen mit dem Herrn Reichsver= fehrsminister eine Kommission an die Unfallstelle entsandt. Zu Dieser Kommission gehören die Reichsbahndirektoren Kilp und Stäckel sowie Ministerialrat Dr. Ebeling. Wie wir hören, ist Dr. Dorpmüller entschlossen, in rücksichtsloser Strenge im Interesse der Sicherheit auf der Reichsbahn durchzugreifen. Seine Maßnahmen werden sich erstrecken insbesondere auf das Gebiet des Sicherungswesens, auf die Vorschriften in der Durchführung des Betriebes und der Arbeitszeit und auf personelle Fragen. Fahrkartenschwindel bei der Reichsbahn. Breslau. Die Pressestelle der Reichsbahndirektion Breslau teilt mit: Der Fahndungsdienst der Deutschen Reichsbahn hat Fahrkartenbetrügereien großen Umfanges aufgedeckte. Ein Bediensteter des Hauptbahnhofs Breslau entwandte abgefahrene Fahrkarten und überließ sie dem Kaufmann Norbert Schernig in Breslau. Dieser Schernig fälschte diese Fahrkarten oder ließ sich den Fahrpreis imErstattungswege von den Fahrfartenausgaben oder den Verkehrsämtern zurückzahlen. Wie einträglich das Geschäft war, geht daraus hervor, daß er Mitte Juli eine Reise mit dem Automobil nach Görlitz, Dresden, Leipzig, Chemnitz usw. unternahm und in allen größeren Orten Halt machte, um derartig gefälschte Fahrkarten zu reklamieren. Obwohl die Fälschungen äußerst geschickt durchgeführt waren, glückte Schernig sein Vorhaben in vielen Fällen nicht und in Leipzig ereilte ihn sein Schicksal. Scherning befindet sich in Untersuchungshaft. Kornfranck 100 Tassen aus 1/2 Pfund für 30 Pfg. gesund roie das tägliche Brot! Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 1. August 1928 Entstehung u. Entwicklung des Saarproblems. Auf der bevorstehenden September- Tagung des Völkerbundes dürften die wesentlichsten Differenzpunkte der deutsch= französischen Beziehungen, die Rheinland- und die Saarfrage, erneut in den Kreis der zu erwartenden Staatsmanner- Besprechungen gezogen werden. Es ist leider eine Tatsache, daß politisch durchaus interessierte Kreise in Deutschland das Saarproblem in seinen verschiedenen Aeußerungen und Auswirkungen nicht genügend beherrschen. Für diese dürfte die aus Anlaß der 8. Tagung des Bundes der Saarvereine in Heidelberg ( 30. Juni und 1. Juli) erschienene Sondernummer des„ Saarfreund", die Halbmonatsschrift des erwähnten Bundes willkom mene Unterlagen bieten. In mehr als 20 Aufsäzen von im politischen Saarkampf, in der Tages- und Wirtschaftspolitik stehenden Kennern der Saarfrage werden alle die Einzelfragen behandelt, die insgesamt jenes Saarproblem ausmachen, wie es in Versailles durch den Versuch Frankreichs, das Saargebiet zu annektieren, heraufbeschworen worden ist. Die einzelnen Aufsätze der Festschrift sind in vier Gruppen zusammengefaßt, die die politischen Absichten und Auswirkungen der Versailler, Saarregelung, ihre wirtschaftlichen Folgen für das Saargebiet, den Abwehrkampf und den Heimkehrwillen der Bevölkerung und schließlich das Verhalten und Versagen des Völkerbundes und der von ihm ernannten Saarregierung in der Saarfrage darlegen. Diese Aufsatzreihen geben den Stand der Saarfrage bis auf ihre jüngste Entwicklung wieder. U. a. wird auch auf die Bestrebungen eingegangen, die von der in Paris neu ge= gründeten ,, Association Franco- Sarrois" verfolgt werden und nachgewiesen, daß diese Bestrebungen jener Begründung entgegenlaufen, mit der in Versailles Clemenceau die Annexion des Saargebietes betrieben hat. In seiner Denkschrift vom Fe-= bruar 1919 erklärte Clemenceau, daß die ,, Zerlegung des Saargebiets in mehrere Stücke sein Untergang und eine Quelle unzähliger Belästigungen für die Bewohner wäre." Die Versailler Friedenskonferenz hat sich die Begründung Clemenceaus dadurch zu eigen gemacht, daß sie die von Clemenceau festgestellte Unteilbarkeit des Saarbeckengebiets mit ,, den ausgebeuteten Gruben, Stahlwerken, Hochöfen, die nur von dem Saarbeffen leben und mit ihm eine Einheit bilden", anerkannte, u. für diese wirtschaftliche Einheit ein besonderes Verwaltungsregime festsetzte. Wenn die erwähnte neugegründete französische Ver= einigung ihre Hauptaufgabe darin erblickt, eine Abänderung des Versailler Vertrages in der Richtung herbeizuführen, daß bei der Rückkehr des Saargebiets zu Deutschland die Saargruben für die Dauer bei Frankreich verbleiben, dann erstrebt sie nach Clemenceaus Begründung den ,, wirtschaftlichen Untergang des Saarbedengebiets und unzählige Belästigungen für ihre Bewohner". zu Weiter wird in der erwähnten Festschrift nachgewiesen, daß Frankreich seine Saaransprüche auf Grund falscher ge= schichtlicher Darlegungen erhebt, indem es die Zugehörigkeit des Saargebietes zu Deutschland erst von 1815 an rechnet, dagegen die voraufgegangene 900jährige Zugehörigkeit Deutschland übergeht, die 1000jährige Zugehörigkeit zu Deutschland also verleugnet. Die französische Saarpropaganda, die sich außerordentlich aktiv zeigt, schiebt die historische Wahrheit über das Saarbeckengebiet ebenso beiseite, wie den in Hunderten von Kundgebungen der Saargebietsbevölkerung zum Ausdruck gekommenen einheitlichen Willen der Bevölkerung, deutsch zu sein und deutsch zu bleiben, wider besseres Wissen als fünstliche Mache bezahlter deutscher Agenten hinstellt. Einen tiefen Einblick in die enge wirtschaftliche Verbundenheit des Saargebiets mit der deutschen Wirtschaft erhält man aus den Aufsägen prominenter Gewerkschafts- und Wirtschaftsführer des Saargebiets über die wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Folgen der vernunftwidrigen Losreißung des Saargebiets von der deutschen Wirtschaft. Daneben kann man erhebende Bekenntnisse der Bevölkerung in allen ihren Schichten und Ständen zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft, zur deutschen Heimat und zum deutschen Vaterland nachlesen, Bekenntnisse, die alle Parteigegensäge und konfessionellen Verschiedenheiten verwischen. Da die Festschrift außerdem reich illustriert ist, bildet sie in jeder Hinsicht eine wertvolle Werbeschrift für die deutsche Saar und das beste Beweismaterial für die Berechtigung des von der 8. Tagung des Bundes der Saarvereine ausgehenden Weckruses: ,, Vaterland, Saardeutschland ruft dich!" Diese vortreffliche Festnummer des„ Saarfreund" ist zu beziehen zum Preise von 50 Pfg. durch die Geschäfsstelle ,, Saarverein", Berlin, SW. 11, Königgräger Straße 94, II. Die Notlage der älteren Angestellten. Berlin. Der Arbeitsausschuß der erwerbslosen Angestellten Groß- Berlins hat an die zuständigen Ministerien eine Dentschrift gesandt, in der die Notlage der erwerbslosen älteren Angestellten eingehend geschildert wird. In dieser Denkschrift werden vor allen Dingen drei Forderungen zur Abstellung der dringendsten Not erhoben: 1. Schaffung eines Zwangseinstellungsgesetzes im Interesse der älteren Angestellten; 2. Einrichtung eines Fonds, aus dem erwerbslosen Angestellten die Mittel zum Aufbau einer Existenz gewährleistet werden; 3. Erlaß einer Verordnung, die den erwerbslosen Angestellten die Krisenfürsorge in Höhe der Erwerbslosenversicherung für die gesamte Dauer der Erwerbslosenzeit gewährt. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pig., die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 60 Gießen ehrt seine siegreichen Turner vom 14. Deutschen Turnfest. Auf dem 14. Deutschen Turnfest in Köln errangen bei schärfster Konkurrenz Karl Reuter- Gießen den ersten Sieg im Zwölftampf( 208 Punkten), im Fünfkampf 2. Maltomesius= Mtv. Gießen mit 83 Punkten den 34. Rang, im Neunkampf der Aelteren den 28. Rang mit 139 Punkten Karl Müller ( 44 Jahre alt) vom Mtv. Gießen, im Fünfkampf der Aelteren Toni Schneider Mtv. Gießen den 10. Rang mit 104 Punkten, im Siebenkampf der Turnerinnen Elfriede Munnich, Gießen, den 22. Rang, Paula Hofmann, Gießen, den 28. Rang, und Ria Schwan, Gießen, den 30. Rang, im Vierkampf Tilli Espach, Gießen, den 18. Rang, im Hochsprung Else Bidelhaupt mit 1,48,4 Meter den 2. Platz. Im Schwimmen- Mehrkampf belegte den 5. Platz Hans Geismar- Gießen mit 127 Punkten, den 2 Platz im 100- Meter- Damen- Brustschwimmen belegte Frau Dr. Althoff- Gießen, desgl. den 1. Platz im 200- MeterLagenschwimmen. Trockene Aufzählungen, die kaum verraten, was hier in Gießen geleistet und gearbeitet wird. Als Dank für die würdige Vertretung unserer Stadt in Köln bereitete die Bevölkerung den am Montag abend heimkehrenden Turner und Turnerinnen einen selten begeisterten Empfang. - Schon um 7 Uhr stauten sich die Massen in der Bahnhofstraße und auf dem Bahnhofsplay. Alles schwatte, gestikulierte: Alte Männer kletterten Leitergerüste hinauf, belagerten Dächer und Fenster. Fluchende Wagenführer mußten ihre Vehikel beim Hotel Kuhne ſtillegen, weiter ging es nicht. Karl Reuter kam! Der Zwölffampfmeister der Deutschen Turnerschaft tam aus Köln! Und er kam nicht alleine. Um ihn scharten sich viele Turner und Turnerinnen, geschmückt mit dem eichenen Kranz. Sie alle eine Zierde unserer und ihrer Heimatstadt. Stadt und Behörden hatten in letzter Stunde die Bevölferung aufgeboten, den siegreichen Turnern einen würdigen Empfang zu bereiten. Und wohl noch nie ist einer Anregung so spontan Folge geleistet wie am Montag abend. Auf dem Bahnsteig hatten sich der Oberbürgermeister Dr. Keller mit den Vertretern der Behörden eingefunden, um= ringt von den Mitgliedern der hiesigen Turnvereine. Mit einhalbstündiger Verspätung tam der Kölner Zug, der schon von Dillenburg an auf jeder Station von begeisterten Turner be= grüßt worden war. Schmetternde Marschmusik, nicht endenwollendes ,, Gut Heil" und„ Soch" empfing um 8 Uhr die sieg= reichen Turner. Oberbürgermeister Dr. Keller fand zu Herzen gehende Begrüßungsworte und geleitete den Helden des Tages Karl Reuter, den Zwölfkampfmeister Durch die jubelnde Menge zum Wagen. - Kaum konnten sich die Kutschen, die die Gefeierten und die Vertreter der Behörden aufgenommen hatten, durch die Massen, die in hellster Begeisterung dieselben umlagerten, einen Weg bahnen. Voran schmetternde Marschmusik, dann die Wagen und im Anschluß daran die Kölnfahrer und dann eine lange lange Reihe Gießener Vereine, die sich geschlossen eingefunden hatten. Ein Marsch unter Blumen war es. Dichtumsäumt die Straßen, fein Fenster nicht besetzt, Blumen von oben und von der Seite. Wie ein Triuphator wurde der bescheidene und sichtlich überraschte Karl Reuter empfangen. An der Volkshalle auf dem Trieb spielten sich inzwischen aufgeregte Szenen ab. Geplant war, den Festzug in die Volfshalle zu leiten und die Teilnehmer des Zuges geschlossen in derselben unterzubringen. Der Bevölkerung stand die geräumige Galerie zur Verfügung; aber es dauerte nicht lange, da mußten Schuhleute und Feuerwehr ihre Absperrposten räumen. Die Menge überflutete die weit Halle bis zur Hälfte um dann mit ungeheurem Jubel die Gefeierten an der Spitze des Festzuges in die Volkshalle einmarschieren zu sehen. Wie es wogte und rauschte, wie gespannt diese Tausende waren! Nur mit vieler Mühe konnte sich der erste Redner, Herr Lehrer Kling, der gleichzeitige Vorsitzende der Gießener Turnerschaft, zur Begrüßungsansprache Ruhe verschaffen. Er führte aus: Hochverehrte Festversammlung! Liebe Turnschwestern und Turnbrüder! Ein seltenes Erlebnis, von dem noch unsere Kinder und Kindeskinder reden werden, hat uns heute hier an dieser Stelle vereint. Gilt es doch, die Sieger und Siegerinnen Gießens auf dem großen Deutschen Turnfest in Köln zu ehren. Daß die Gießener Bevölkerung die dort am Rhein vollbrachten Leistungen in ihrem ganzen Umfang zu würdigen weiß, hat der begeisterte Empfang der Kölnfahrer eben am Bahnhof und hat der überwältigende Besuch dieser Feier in der Volksholle zur Genüge bewiesen. Namens der Gießener Turnerschaft heiße ich Sie alle hier auf das herzlichste willkommen. Insbesondere gilt heute abend mein Gruß den Kölnfahrern, unter ihnen wiederum dem Gauvertreter Pfeiffer, Wetzlar, unsern Sieger und Siegerinnen, vor allem dem ersten Preisträger Karl Reu= ter. Er besonders hat durch seine Leistungen auf dem Turnfest den Namen der Stadt Gießen in alle Welt getragen. In den fernsten Orten der Welt wird jetzt in diesen Tagen seine Name und der der Stadt Gießen mit ehrenvollster Anerkennung ge Mittwoch, den 1. August 1928. nannt. Von den übrigen sieggekrönt heimgekehrten Gießener Tunern möchte ich nur zwei Frauen hier besonders erwähnen, die erst 16jährige Else Bickelhaupt und Frau Althof, die Siegerin im Schwimmen. Ein Deutsches Turnfest erfordert die besten Kräfte! Wir haben unsere Besten geschickt, und sie haben unsere Erwartungen vollauf erfüllt. Ihnen gilt heute mein herzlichster Glückwunsch zu ihrem schönen Erfolg und aufrichtiger Dank für das, was sie in diesen Tagen geleistet haben. Ein Fest der Freude ist es und ein Fest des Dankes, das wir heute abend hier begehen. Und so wollen wir das Gelöbnis ablegen, allezeit treu zur deutschen Turnsache zu stehen bis zum letzten Atemzug. Der sympathische Karl Reuter nahm die Ehrungen sichtlich gerührt und ohne Ueberhebung entgegen. Herr Oberbürgermeister Dr. Keller sprach dann im Ramen der Stadt. Seine Ausführungen waren folgende: Liebe Mitbürger! „ Gießener Zeitung" Im Namen des Hauptausschusses der Deutschen Turnerschaft dankte Herr Fabrikant Pfeiffer Wehlar, der bekannte 1. Gauvertreter des Gaues Hessen und des Mittelrheinfreises dem Sieger des 14. Deutschen Turnfestes. In ehrenden Worten gedachte er auch der Eltern des Gefeierten, die mit Stolz auf ihren ,, ältesten Jungen" blickten u. Der Förderer dieses talentierten Turners, hier wieder besonders des Gauturnwarts Will. Ein Tag der Freude und der Ehre ist über unserer Stadt erschienen. Kein Festausschuß fonnte monatelang diese Feier vorbereiten und trotzdem ist heute ganz Gießen auf den Beinen; eine tausendköpfige Menge versammelte sich am Bahnhof und in den Straßen der Stadt und ist hier in der Volkshalle zusammengeströmt, voll Freude und Begeisterung darüber, daß es ein Bürger der Stadt Gießen gewesen ist, der beim 14. Deutschen Turnfest in Köln den ersten und höchsten Sieg errungen hat. In Köln, der altehrwürdigen Stadt am Rhein, hat das 14. Deutsche Turnfest stattgefunden. Es war ein glücklicher Gedanke, am Rhein und im Rheinland, dessen baldige Befreiung jedes deutsche Herz ersehnt, in dieser schweren Zweit zweimalhunderttausend Turner, Jünger des Altmeisters Friedrich Ludwig Jahn, zum friedlichen Wettkampfe zu versammeln. Fürwahr ein glücklicher und herzerhebender Gedanke. Für die Gießener Rudervereine sprach Herr Reiber, der seinen Glückwünschen einen prachtvollen Blumenkorb für den Zwölfkampfsieger hinzugesellte. Herr Lehrer Kling dankte dann im Namen der Gießener Turnerschaft den Behörden und Bürgern der Stadt und den mitwirkenden Vereinen für die der ganzen Turnsache zuteil gewordenen Ehrungen. Mittlerweile war es spät geworden. Aber die Mitternacht war schon vorbei, als die letzten heimgingen. Und darüber herrscht Einstimmigkeit: Keine andere, keine Großstadt, hätte ihren siegreichen Turnern und Turnerinnen einen würdigeren Gut Heil! Empfang bereiten können. Wir haben gehört und davon gelesen, was für herrliche Leistungen auf dem Turnfest in Köln vollbracht worden sind. Echt turnerische Tugenden, Spannkraft und Disziplin, Mut, Ausdauer und Hingabe sind glänzend in Erscheinung getreten. Höchstleistungen sind vollbracht worden, die weithin ehrenvolle Anerkennung gefunden haben. Höchstleistungen zu vollbringen ist aber heute die Schicksalsfrage des deutschen Volkes, Höchſtleistungen auch auf wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiete. Wenn jeder auf seinem Platz von diesem Streben durchdrungen, sein Höchstes und Bestes zu leisten gewillt ist, dann wird unser Weg wieder zur lichten Höhe emporführen, der dem deutschen Volke für seinen Fleiß und seine Tüchtigkeit gebührt. Auf dem Deutschen Turnfest in Köln hat den höchsten Sieg errungen unser lieber und verehrter Mitbürger Karl Reuter.( Stürmischer Beifall.) Lokales. Straßensperrungen, * Nr. 60. Denkmalsbeschädigung. In der Nacht zum 28. v. M. wurde das Heyerdenkmal in der Friedhofsanlage in der Licherstraße durch Abheben der Büste beschädigt. Personen, die über die Täterschaft Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, die Kriminalpolizei in geeigneter Weise zu verständigen. mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen. Die Straße Ruppertenrod- Ermenrod im Zuge der Provinzialstraße Gießen- Alsfeld ist vom 28. Juli bis auf weiteres für alle Fahrzeuge gesperrt. Umleitung über Groß- FeldaZeilbach. * Aufklärung von Diebstählen in den Badeanstalten: Am Samstag, den 26. v. M. wurde ein 16jähriger ehemaliger Handelsschüler von auswärts, der sich vorübergehend in Gießen aufhielt, wegen Diebstahls in der Müllerschen Badeanstalt fest= genommen. Eine in seiner Wohnung vorgenommene Durchsuchung war von Erfolg. Vier Diebstähle konnten dem Beschuldigten nachgewiesen werden. Am Sonntag, den 29. v. M. wurde ebenfalls in der Müllerschen Badeanstalt ein hiesiger 13jähriger Schüler beim Diebstahl eines Portemonaies erwiſcht. Die Sperrung der Strecke Ruppertenrod- Ulrichstein im Zuge der Straße Gießen Grünberg- Lauterbach Fulda wird ab 1. Auguſt aufgehoben. * Straßensperre. Wegen Rohrverlegungsarbeiten in der Garten- und Löberstraße ist die Löberstraße ab 31. Juli drei Tage für allen Fahrverkehr polizeilich gesperrt. Aus Nah und Fern. Nieder- Erlenbach. In diesen Tagen ging die ,, Glauburg", der Besitz der Erben des Freiherrn Roeder von Diersburg in den Besitz einer ,, milden Stiftung" über, die von der evangelischen Landeskirche und dem Diakonissenhaus Elisabethenstift in Darmstadt gemeinsam errichtet, zum Zwecke hat, verwahrlosten Frauen und Mädchen die Hand zu reichen. Die Schwestern des Elisabethenstiftes sind schon eingezogen; die ersten Zöglinge werden wohl im Laufe des Monats August folgen. Die Anstalt ist für das Gebiet des Freistaates Hessen bestimmt und fann etwa 30-40 Mädchen Aufnahme gewähren. Lauterbach. Jm nahen Wernges schlug der Blitz in die Scheune des Landwirts Andreas Schäfer ein und setzte die gesamte Hofreite und das Anwesen der anliegenden Landwirte Muschrod, Köhler und Eurich in Brand.. Die sofort eingesetzten Feuerwehren und die herbeigeholte Motorspritze aus Lauterbach waren gegen das Feuer fast machtlos, da großer Wassermangel herrschte. Sämtliche Gehöfte brannten vollständig nieder. Der Gesamtschaften beläuft sich auf rund 200 000 Mark. Das Vieh konnte zum Teil gerettet werden. * Polizeibericht. In der Nacht zum 22. Juli wurde zum Nachteil des Wassersportvereins„ Hellas" das Bootshaus an der Wißmarerstraße erbrochen und nachstehende Sachen gestoh len: 1 Grammophon, Marke Majesta, 11 Grammophonplatten, sowie 100 Cigaretten, Marke Ova und Ulmenried. Personen, welche zur Aufklärung zweckdienliche Wahrnehmungen gemacht haben, werden ersucht, die Kriminalpolizei in geeigneter Weise zu verständigen. Am Sonntag, den 22. Juli wurde auf der Hardt, bezw. auf dem Wege vom Hardtrestaurant nach der Stadt Gießen nachstehende Uhr verloren, bezw. entwendet: Eine vieredige, goldene Herrenarmbanduhr mit arabischen Ziffern, oben am Aufziehgelenk befindet sich ein blauer Stein. Ein Handwerksbursche, der sich in Bischofsheim ein neues Fahrrad auf Ratenzahlung kaufte, verkaufte dieses in der hiesigen Herberge. Wegen Unterschlagung wurde er festgenommen und dem Amtsgericht zugeführt. Die Ermittlungen nach dem Käufer sind eingeleitet. Am 10. 7. 28 wurde in der Müllerschen Badeanstalt Am ein rotbraunes Portemonaie mit 4 Rmt. entwendet. 21. Juli wurde in der oberen Frankfurterstraße ein Herrenfahrrad, Marke„ Kaiser", entwendet. Dasselbe hat hochgebogene Lenkstange, schwarze Felgen und neue Bereifung, Marke PolackTitan. Auf der Querstange befand sich ein kleiner Kindersattel. Sehr geehrter Herr Reuter! Es ist mir eine große Ehre und Freude, Sie im Namen der Stadt Gießen zu begrüßen und auf das herzlichste zu dem schönen Erfolge zu beglückwünschen, den Sie erkämpft haben. Im Zwölftamps, dem schwersten Wettkampf der Deutschen Turnerschaft, sind Sie als erster Sieger mit dem goldenen Eichenkranz geschmückt worden. Ihr Name wird in diesen Tagen in ganz Deutschland und weit über Deutschland hinaus mit Ehre und Anerkennung genannt werden. In keiner Stadt aber ist die Freude und Anteilnahme an Ihrem Erfolge größer und inniger als in Gießen. Als Bürger der Stadt und als Mitglied des Turnvereins 1846 haben Sie den Namen der Stadt in ganz Deutschland und im Ausland zu hohen Ehren gebracht. Hierfür spreche ich Ihnen im Namen der Stadtverwaltung ganz besonderen Dank aus. Als sicheres Zeichen dieser Anerkennung überreiche ich Ihnen hiermit einen wertvollen Kunstgegenstand. Möge Ihnen diese Ehrengabe der Stadt zeitlebens eine freuliche Erinnerung sein! Liebe Mitbürger! Ich bitte Sie, sich zu erheben und mit mir unserer Freude und Anerkennung Ausdruck zu geben durch den Ruf: Unser Mitbürger Karl Reuter Gut Heil, Gut Heil, Gut Heil! - Eine wertvolle Statue war das Ehrengeschenk der Stadt. Ein Marathonsieger in Bronze auf kostbarem Sockel. Umjubelt von tosendem Beifall übergab der Oberbürgermeister dem Helden des Tages dieses Geschenk, und Arm in Arm verließ unser Stadtoberhaupt mit dem gefeierten Mitbürger die Bühne, um wieder seinen Ehrenplatz unter den Spitzen der Behörden und seinen Familienangehörigen einzunehmen. Musikvorträge der Topp'schen Kapelle wechselten ab mit gesanglichen Darbietungen des Gesangvereins„ Seiterkeit" und des Bauerschen Gesangvereins, in dem Kurt Richter brillierte. Für die Gefeierten dankte Herr Universitätsoberinspektor Erle, der Reisebegleiter der Gießener Turner, in bewegten Worten, die mit dem„ Deutschland über alles" endeten. Jahn vor der Schlacht von Jena. - In den letzten Tagen wurde in der Rodheimerstraße von einer Zugmaschine eine Akkulumatoren- Batterie entwendet. Aufklärende Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei Gießen entgegen. Darmstadt. Der Mozart- Verein Newyork, der auch bei dem Deutschen Sängerfest in Wien weilte, unternimmt zur Zeit eine Reise durch Deutschland. Er war am Montag in Darmstadt, um mit den hessischen Sangesbrüdern frohe kameradschaftliche Stunden zu verbringen. Heppenheim. Reichspräsident v. Hindenburg übernahm die Patenschaft beim 7. Sohne des Maurermeisters Peter Schranz. Mittwoch, de Sur Mainz. Die Reichsbahnverwaltung veranstaltet vom 11. bis 13. Auguſt eine Sonderfahrt mit Eisenbahn und Dampfer an den Rhein. Als Hauptbesuchsstätte sind vorgesehen Köln, Koblenz, Mainz und Wiesbaden. In der Stadthalle zu Mainz wird zu Ehren der Gäste ein rheinischer Abend gegeben werden. Dillenburg. Jm Forstgebiet„ Neuhaus" ist es zwischen dem Forstgehilfen Müller zu Neuhaus und einem Wilderer zu einem Zusammenstoß gekommen, in dessen Verlauf der Wilderer durch einen Kopfschuß schwer verletzt wurde. Der Wilddieb entpuppte sich ein Einwohner aus Donsbach im Dillkreis. * Fahrraddiebstähle. Die Kriminalpolizei teilt mit: Am 25. v. M. wurde aus einem Garten an der Hüttenbergschen Bleiche ein Herrenfahrrad, Marke Presto- Saalburg, FabrikNr. 342312, und am 27. v. M. aus dem Hofe der Ortsfrankenkasse in der Ludwigstraße ein fast noch neues Damenfahrrad, Marke Diamant, Fabrik- Nr. 517860 mit schwarzen mit grünen Streifen versehen Felgen entwendet. Am 10. v. M. wurde in Wagenborn ein Damenfahrrad, Fabrik- Nr. 642 647, durch ein Dienstmädchen gestohlen. Die Täterin verkaufte das Rad für 20 M an eine Mannsperson, vermutlich Althändler, welche einen Drückkarren mit Altmetall bei sich führte, auf der Straße zwischen Gießen und Klein- Linden. Die Ermittlungen nach dem Käufer sind in die Wege geleitet. Bei Frankenhausen bestieg Jahn den Schlachtberg, auf dem Thomas Münzer einst seine Niederlage erlitten hatte. Der Kanonendonner hatte sich etwas verstärkt. Aber so sehr Jahn nach einem Anzeichen des fernen Kampfes ausspähte- alles lag still bis zum Horizont. Unten vor ihm an der Chaussee regelte eine militärische Wache den Verkehr. Ein Zug von vierspännigen und zweispännigen Wagen näherte sich ihr, um nach kurzem Aufenthalt weiter in die Stadt zu fahren. Die Zahl der vom Schlachtberge Ausspähenden mehrte sich neben Jahn. Dann sprach es sich herum, daß die Fürstin von Rudolstadt auf der Flucht soeben die Wache passiert habe. Bei Saalfeld war eine unglückliche Schlacht ge= schlagen worden, in der Prinz Louis Ferdinand den Tod ge= funden hatte, als er mit seiner Kavallerie das verlorene Gleichgewicht wieder herstellen wollte. En In Altona: Sa SpVg.F Teutonia Mainz 0 FC. San Samburg Die Deutfa I mit einer Uebe hohen 8: 2- Sieg deutschen Meist für möglich gel Wetter und Sportbegeistert Nürnberg das melt. Die stär Dillenburg. In einem Steinbruch bei Medenbach im Dillfreis war der bei der Firma Siemens& Schuckert in Arbeit stehende Elektromonteur Bender aus Krosdorf bei Gießen mit der Fertigstellung einer elektrischen Anlage beschäftigt. Bender kam dabei mit dem Starkstrom in Berührung, der ihn auf der Stelle tötete. * Diebstähle. Am 19. v. M. wurde zum Nachteil des Marinevereins Gießen ein in der Lahn beim Bootshaus an der Margaretenhütte befestigtes Boot im Werte von 400 M beschädigt. Am 26. v. M. wurde einem Studenten in einer hiesigen Wirtschaft eine silberne Taschenuhr mit Goldrand, an welcher der Sekundenzeicher fehlt, entwendet. Unteroffizier führen, dem er die Frage nach dem Hauptquartier vorlegte. Jahn stand erschüttert. Der Mann war gefallen, auf den er seine größte Hoffnung gesetzt hatte, in dessen Truppe er fechten wollte. Sein bisheriges Ziel war damit entschwunden. Aber er faßte sich bald wieder. Es galt mehr als das Leben eines einzigen, wenn er auch noch so wertvoll war. Es ging um Preußen. War es nicht im Grunde gleich, unter wessen Kommando er focht! Er hatte unter den Regimentsquartiermeistern, die er im Hauptquartier wußte, zwei Freunde. Nur das Hauptquartier galt es zu ermitteln, wobei er keine Zeit mehr verlieren durfte. Meister. Die Mann gesehenen Auf Sportverein: Rolgen, Ziege Geelhaar; Do Gobed, Grenze Der Ham um Sieg. Stürmer techn Ballbehandlun Plus. Was war ihr unb Kampfgeist. Erfolg ein, of ten. Enorm der wiedererit die besten Le Hertha i Ped der M ganz dicht r nichts. Der Völker ware Garbenheim. Die Kreisbauernschaft Wetzlar beging am Sonntag ihren Bauerntag in Garbenheim. Entsprechend der wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft wurden keine rauschenden Feste gefeiert, sondern der Veranstaltung ein schlichter eindrucksvoller Rahmen gegeben. Aus zahlreichen Dörfern des Kreises Wetzlar trafen gegen mittag die Mitglieder der Kreisbauernschaft ein. Am Weylarer Bahnhof bildete sich der Fest= zug, an dem etwa 3500 Bauern teilnahmen. Am Hause der Kreisbauernschaft vorbei bewegte sich der Zug mit Musik nach Garbenheim. Der Hauptgeschäftsführer der Bezirksbauernschaft, Plisterer- Limburg, betonte die Schicksalsverbundenheit der ländlichen und städtischen Bevölkerung. Gegenseitiges Verstehen tue not, aber das Landvolk wende sich gegen das Eindringen undeutscher Einflüsse. Die Rentabilität der Landwirtschaft müsse wieder hergestellt werden, damit die bäuerliche Jugend wieder Lust zur Bebauung der vaterländischen Scholle bekomme. Bauernhaus und deutsche Scholle müßten ausharren im Kampfe um die Erhaltung der deutschen Scholle, um Volk und Vaterland und den deutschen Rhein. Begeistert sangen die Festteilnehmer das Deutschlandlied. Der Unteroffizier sah ihn befremdet an.„ Zeigen Sie Ihren Paß!", klang es barsch. Er las: privatisierender Gelehrter aus Göttingen auf einer literarischen Reise durch Sachsen. ,, Was wollen Sie im Hauptquartier?" So schritt er entschlossen zu der Wache an der Chaussee hin= ab und ließ sich in das kleine Haus vor den wachthabenden „ Ich will zu dem Regimentsquartiermeister Röhricht", und Jahn nannte den Truppenteil. Die Augen des Unteroffiziers betrachteten den Blondbärtigen noch forschender.„ Und was wollen Sie dort?" Jahn zögerte. Aber er mußte sprechen, um zu seinem Ziele zu gelangen und das Mißtrauen gegen sich zu zerstreuen.„ Ich will in der Truppe gegen den Feind kämpfen." Der Unteroffizier wurde rot, im Glauben, daß ihn der Fremde verhöhnen wollte. Oder hatte er es mit einem Narren zu tun? Er wandte sich dem Feldwebel zu, der soeben in das Zimmer trat, und trug ihm das Anliegen des Fremden vor, indem er auf den Paß wies, den er noch in der Hand hielt. Beide sprachen leise miteinander. Jahn war ihnen, wie klar aus ihren Blicken hervorging, stark verdächtig. Im Hauptquartier befand sich der König. Schließlich handelte es sich um einen Agenten des Feindes, der ihm ans Leben wollte, um damit Verwirrung zu stiften. Auch stimmte die Angabe dieses Fremden, sich bei der Truppe als Mitkämpfer melden zu wollen, nicht mit dem Vermerk im Passe überein, daß er eine literarische Rundreise durch Sachsen mache. hören. Dann verließ der Unteroffizier das Zimmer, um bald mit einem Offizier zurückzukehren. Dunkle Glut verfärbte Jahns Gesicht über den Verdacht, und er glaubte, mit seinen überscharfen Ohren das Wort Spion zu Ein neues Kreuzverhör von Fragen sette ein. ,, Sie wollen bei der Truppe fechten?" Jahn bejahte. ,, Das ist aber nicht Ihre Aufgabe. Sie sind nicht Soldat." ,, Ich bin geübt im Schießen, Reiten, Fechten u. Marschieren.“ „ Soo?" Der Mann war dadurch nur gefährlicher. „ Ich wollte als Freiwilliger eintreten." Der Offizier nahm eine befremdete Miene an.„, Gibt keine Freiwilligen in der preußischen Armee. Gott sei Dank!" Man durchsuchte Jahns Gepäck und fand das Manuskript des deutschen Sprachschatzes, das den Verdacht gegen ihn nur erhöhte. ,, Bereicherung des deutschen Sprachschatzes?" fragte der Offizier. ,, Reichen Ihnen unsere Worte nicht? Wollen Sie sie etwa durch Geheimworte ergänzen?" Er funkelte Jahn aus seinen Augen an. „ Ich bitte, mich nicht zu beleidigen", brauste dieser auf. ,, Von Geheimwörtern ist nicht die Rede. Ich will aber Fremdwörter durch deutsche Wörter und schlechte deutsche Wörter durch alte bessere ersetzen." Der Offizier entfernte sich, und der Feldwebel teilte dem Erregten mit, daß er zu weiterer Untersuchung in Haft bleiben müsse. Das Schriftstück könne er nicht wiedererhalten. Um seinen zornigen Widerspruch kümmerte man sich nicht. Das Sp fulturell nic jeine intere Ha für Bei b rigen Nac an denen Austrag. fämpfen tannie At ten und 3 4 3weiten larer Ver Nuß zu f mancher nioren in Get. von SpV. in des Schluß durch VfB Junioren Play, ga schen übri anbelangt Ein S erinnern, neben ihre dhe Kritik meinte ma emporjah, fertigen C wußte vor dern dachte jam hat a liegenher Start an Länder wa wir noch Umso Amerika einen solch Deutsche Sp gabe der he jen, mit ihn zuführen, D mit allen Bollstrait, Uniere Die Grund tes chaffe Hierbe die Admi Hermanns .60. D. Lider e über en ge ndigen r Han Gießen lt feit Durd Beschul D. M. hiesiger twijgt. 1. uburg", burg in evan bethen at, ver . Die en; die Auguft Helfen währen. 3 in die ezte die ndwirte t einge ize aus großer bollstän 200 000 bei dem Beit eine armstadt, chaftliche ahm die Schranz Dom 11. Dampfer en Köln u Main werden. zwischen Wilderer der Wil er Wild Dillfreis im Dill n Arbeit Mittwoch, den 1. August 1928. Surnen, Sport und Spiel. Fußball im Reich. Endspiel um die deutsche Meisterschaft. In Altona: Hamburger SV. Hertha BSC. Berlin 5: 2( 3: 1). * Gesellschaftsspiele. SpVg. Fürth- FSV. Frankfurt 4: 1 Teutonia München 1. FC. Nürnberg( Ga.) 2: 5 Mainz 05 Wormatia Worms 1: 2 FC. Hanau 93- SpVg. 60-94 Hanau 3: 1 Hamburger SV. Deutscher Fußball- Meister. Hertha BSC 5: 2 geschlagen. Die Deutsche Fußballmeisterschaft ist entschieden. Sie wurde mit einer Ueberraschung abgeschlossen, die man selbst nach dem hohen 8: 2- Sieg des Hamburger Sportvereins über den Süddeutschen Meister Bayern München in der Vorschlußrunde nicht für möglich gehalten hätte. Das Endspiel fand in Altona statt. Wetter und Platzverhältnisse befriedigten. Der Andrang der Sportbegeisterten war sehr stark. Als der Kampfleiter Mau 1= Nürnberg das Spiel anpfiff, waren 50 000 Zuschauer verſammelt. Die stärksten Sympathien hatte natürlich der Norddeutsche Meister. Die Mannschaften traten pünktlich um 4 Uhr in den vorgesehenen Aufstellungen an. Es spielten für den Hamburger Sportverein: Blunk; Risse, Beier; Carlsson, Halvorsen, Lang; Kolzen, Ziegenspect, Harder, Horn, Rave; für Hertha- BSC.: Geelhaar; Domscheid, Fischer; Leuschner, Müller, Völker; Ruch, Gobed, Grenzel, Gülle, Kirsey. Der Hamburger Sportverein kam nicht durch sein können zum Sieg. Wohl leisteten die Läuferreihe und auch einige Stürmer technisch sehr gutes, aber im Zusammenspiel und in der Ballbehandlung hatten doch die Berliner ein unverkennbares Plus. Was die Hamburger in erster Linie zum Siege führte, war ihr unbeugsamer Siegeswille, ein ganz hervorragender Kampfgeist. Alle Leute setzten sich mit allen Kräften für den Erfolg ein, ohne dabei die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten. Enorm war die Durchschlagskraft des Angriffs, in dem der wiedererstandene Harder und der technisch überragende Horn die besten Leute waren. Hertha ist wieder einmal nicht zum Ziele gekommen. Das Pech der Mannschaft wirkt fast tragisch. Diesmal standen sie ganz dicht vor dem langerstrebten Ziel und wieder war es nichts. Der Sturm kombinierte und schoß gut. Sobeck und Völker waren ausgezeichnet. Das Spiel an sich war mitreißend, wenn es auch rein spielfulturell nicht auf höchstem Niveau stand, so gefiel es doch durch seinte interessante, stets lebhafte Durchführung. Handball und Leichtathletik. Gau- Athletik- Kämpfe in Weilburg für Estlinge, Anfänger, Junioren und Alte Herren. Bei bestem Wetter kamen vor etwa 200 Zuschauern am gestrigen Nachmittag die Entscheidungen der Athletikkonkurrenzen, an denen sich 83 Vertreter von neun Vereinen beteiligten, zum Austrag. Nach den am Vormittag notwendig gewesenen Vorfämpfen holten sich den Löwenanteil an den Siegen die belamnte Athletik- Abteilung von 1900 Gießen mit 9 ersten, 3 zweiten und 3 dritten Preisen; ihr folgt VfB. Gießen mit 5 Ersten, 4 3weiten und 3 Dritten. Weiter sind die Vertreter der Wetzlarer Vereine, W. SpV. und VfL., zu erwähnen, die manch harte Nuß zu knacken gaben. Auch die erzielten Leistungen sind in mancher Konkurrenz recht anerkennenswert, wie die 400 m Junioren in 55 Sef. von Gelbert, der 200 m Juniorenlauf in 24,4 Sef. von Erbe, die 3mal 1000 m Staffel, die von dem Wetzlarer SpV. in 9: 11,4 Min. gelaufen wurde und nur durch das Fallen des Schlußmannes im Ziel des Sieges verlustig ging, und hierdurch VfB. Gießen den Sieg überlassen mußte, und die 100 m Sunioren in 11,6 Sef. von 3erndt. Auch muß man noch die Plaz, ganz besonders die Bahnverhältnisse, die viel zu wünschen übrig ließen, in Betracht ziehen. Was die Organisation anbelangt, so hatten die wenigen Herren, die sich hier in den eßen mit Jt. Ben ihn auf ging an hend der raujajen chter ein fern des er Kreis der F Saufe der ujit n Isbav unde ige Das Gin andwit iuerfi Scholle aushar Jolle, un rt fangen um bal Goldat richieren er. Sibt fein E!" Nanufktit ihn n e der Of n Gie f Sahn aus iefer auf r Frem arter dur eilte den bleiter night Kraft und Bedeutung des Sports. Von Karl Otterbein Dillenburg. Ein großer Teil der Leser wird sich noch gut der Zeiten erinnern, als man noch des öfteren über Menschen, die sich neben ihrem Beruf auch mit Sport beschäftigten, die fast spöttische Kritik hörte:„ Ach, das ist ja ein Sportsmann." Hiermit meinte man nicht etwa einen Menschen, zu dem man mit Stolz emporsah, sondern man meinte immer einen schlechten, leichtFertigen Charakter. War es in Wirklichkeit nicht so? Wer wußte vor dem Kriege viel vom Volkssport? In anderen Ländern dachte man von seinen Sportsleuten besser, und nur langfam hat auch in Deutschland unter der Einwirkung rückwärtsTüegenher Erfahrungen( Weltkrieg) das sportliche Verständnis start an Boden gewonnen. Amerika und die angelsächsischen Länder waren uns schon vor dem Weltkriege weit voraus, als wir noch auf einer niedrigen Stufe im Volkssport standen. Umso erfreulicher ist es, daß kein Land in der Welt, auch Amerika nicht, in einer annähernd gleich kurzen Zeitspanne, einen solch gewaltigen Aufschwung gemacht hat, wie gerade die Deutsche Sportbewegung nach dem Kriege. Es muß daher Aufgabe der heutigen Zeit sein, dieses sportliche Verständnis zu faſsen, mit ihm eine planmäßige energische Körpererziehung durchzuführen, das deutsche Volk durch Leibesübungen gesund, und mit allen Mitteln gesunden Sportes, die Wurzel der deutschen Wolfskraft, unsere Jugend, stark zu erhalten. Unsere Jugend, in der ja auch unsere Zukunft liegt, muß doie Grundlagen der gesundheitlichen Wiedergeburt unseres Volties schaffen. Hierbei will ich nicht versäumen, an die Worte zu erinnern, doie Admiral Scheer vor Jahren einmal unserer Jugend am Hermannsdenkmal zugerufen hat: " Gießener Zeitung" Dienst der Sache gestellt hatten, ein reichliches Arbeitsfeld ge= funden, und gebührt ihnen großes Lob, die Kämpfe in gutem, sportlichem Rahmen durchgeführt zu haben. Die Ergebnisse: Junioren, 100 m: 1. Zerndt- Wehl. SpV. 11,6 Sek., 2. Gelbert1900 12,0 Set., 3. Süß- VfL. Wetzlar 12,5 Get Junioren, 400 m: 1. Gelbert- SpVgg. 1900 55 Set., 2. PhilippVFL. Wetzlar 61,8 Sef., 3. Radetzky- VfB. Gießen 64,7 Sef. Junioren, 800 m: 1. Fischer- VfB. Gießen 2: 14,7 Min., 2. KochFC. Grünberg 2: 18,0 Min., 3. Paul- BSC. Sinn 2: 18,5 Min. Junioren, 4 mal 100 m: 1. 1900 Gießen, 2. FV. Weilburg. Junioren, Schwedenstaffel: 1. 1900 Gießen 2: 10,3, 2. FV. Weilburg 2: 16,8, 3. Wetzl. SpV. 2: 19,6. Junioren, Stabhoch: 1. Steines- VfB. Gießen 3 m( nicht ausgesprungen), 2. Berghäuser- Niedergirmes 2,95 m, 3. KeinerWerdorf 2,60 m. Junioren, Distuswerfen: 1. Seipp- SpVg. 1900 31,54 m, 2. MohlVfB. Gießen 31,09 m, 3. Knoch- VfL. Wetzlar 30,48 m. Junioren, Speerwerfen: 1. Koch- VfL. Wetzlar 43,17 m, 2. MohlVfB. Gießen 42,15 m, 3. Bachmann- SpVg. 1900 41,15 m. * Jungmannen, 200 m: 1. Erbe- FV. Weilburg 24,4 Sef., 2. Hopfenmüller,-1900 24,5 Sef., 3. Maus- 1900 Gießen 27,6 Sef. Jungmannen, Distuswerfen: 1. Hopfenmüller- 1900 25,14 m, 2. Berghäuser- Niedergirmes 24,93 m, 3. Kleemann- 1900 20,20 m. Anfänger, Stadtklasse, 100 m: 1. Hopfenmüller- SpVg. 1900 11,9 Sek., 2. Koch- VfL. Wehlar 12,3 Sek. Anfänger, Landklasse, 100 m: 1. Reeh- FV. Grünberg 12,7 Sef., Zum Beginn der neuen Fußballspielzeit. Nächsten Sonntag( 5. August) geht im W. S. V. der Betrieb wieder los. Zunächst haben die Gesellschaftsspiele noch das Wort; dann übernehmen die Verbandsspiele die Vorherrschaft. Das Spieljahr 1927-28 hat manches enthüllt, was man lieber nicht gesehen, gehört oder gelesen hätte. Hoffentlich hat man daraus gelernt und beugt rechtzeitig einer Wiederholung vor. Namentlich eins muß man sich immer und überall vor Augen halten:„ Ein Fußballspiel soll und darf jederzeit nur ein ritterlicher Wettkampf sein, niemals aber zu einem unschönen Duell vin Meinungsverschiedenheiten und Konkurrenzpolemik ausarten; jeder Fußballspieler muß soviel Charakter besigen, daß er in seinem Gegner nur den Sportsmann erblickt und ehrt, nicht aber ihn als Feind betrachtet und mißhandelt." Also fort mit allem offenen und versteckten Unfährheiten und Unsportlichkeiten! Besonders verwerflich ist die versteckt unfaire oder 10he Spielweise. Der Schiedsrichter sieht sie vielfach nicht, kann sie oft gar nicht sehen, weil sie zu raffiniert angewandt wird, und schreitet deshalb auch nicht dagegen ein. Sie reizt den Be= troffenen dann zur Selbsthilfe, und wer nicht charakterfest genug ist, dem Reize zu widerstehen, läßt sich zu Ausschreitungen hinreißen, deren Folgen allein auf ihn fallen und dem Gegner der sich ins Fäustchen lacht, weil der andere auf seinen Tric hereingefallen ist nur Vorteil bringen.( Amsterdam!) Also immer Selbstbeherrschung üben und Disziplin zeigen! Dazu gehört nicht nur, daß jeder sich einer spielerisch regelrechter und sportlich anständigen Spielweise befleißigt, sondern auch, daß er schlechte Beispiele nicht nachahmt und sich besonders nicht zu Racheakten hinreißen läßt. Das Temperament spielt dabei allerdings eine große Rolle; in ihm liegt gewöhnlich der Jmpuls zu einer momentanen Vergeltungshandlung begründet. Aber gerade dadurch soll sich ja der charaktervolle Sportsmann fennzeichnen, der feste Charakter des wirklichen Sportsmanns offenbaren, daß durch Selbstzucht das Temperament in Schranfen gehalten wird und auch in den schwierigsten Situat.onen niemals durch die Lappen gehen kann. Wo die eigene Kraft zu solcher Beherrschung fehlt, oder nicht stark genug ist, müssen die Vereinskameraden mit Güte nachhelfen und, wenn das nichts nützt, strengere Erziehungsmaßnahmen eintreten lassen. Grundfalsch ist es, über gelegentlichen Entgleisungen ein Auge zuzudrücken mit den Worten:„ Na ja, das nächste Mal kommt es ,, Jhr habt Euch nicht um das Parteigezänke der Alten zu kümmern, denn Ihr seid selber Partei, eine Partei junger, deutscher Menschen, wo jeder willkommen ist, der sich zum deutschen Volke und zur Volksgemeinschaft bekennt." Sind wir in unseren Sportvereinen was anderes, als eine Volksgemeinschaft? Wenn dies nicht der Fall ist, dann haben wir das Recht verwirkt, uns Sportler zu nennen. Gerade im Sport tritt das Wesen der Volksgemeinschaft so recht zu Tage, und im Sport werden die Brüden geschlagen, die zur Volksgemeinschaft führen. In der Ausübung des Sportes gibt es feine Standesunterschiede. Ueber Parteien und soziale Gegensätze hinweg, reichen wir uns die Hände und schließen die Reihen, wie wir Seite an Seite um unser Deutschtum gekämpft und geblutet haben. Jm Sport, als dem besten Lehrmeister, diese Gegensäge zu überbrücken, kämpft der Reiche neben dem Armen, der Gelehrte neben dem Arbeiter, der Offizier neben dem Gemeinen. ,, Einer für Alle, Alle für Einen" muß stets das Sinnbild des Sportgedankens, überhaupt des Sportbetriebes sein. Leider kämpfen auch heute noch meisterhafte Vertreter in verschiedenen unzähligen Sportarten auf allen Gebieten, ähnlich wie die politischen Parteien mit Scheuklappen. Jene scheinen wirklich nicht zu wissen, daß sie doch zusammengehören und daß gerade das Gefühl der Zusammengehörigkeit nur ein ersprießliches Zusammenarbeiten von Menschen gewährleisten kann. Aber nicht allein in dem voltsgemeinschaftlichen und dem zusammengehörigen Gefühl liegt die Kraft und Bedeutung des Sportes, sondern vor allem, und dies möchte ich ganz besonders betonen, in der Pflege einer Eigenschaft, ohne die ich mir den Sport nicht denken kann: das ist die Disziplin! Solange in Deutschland die Zwangsdisziplin bestand, haben wir Großes geleistet. Leider ist es zu wahr, daß, nachdem diese Disziplin zusammengebrochen ist, die Erkenntnis von ihrer WichNr. 60. 2. Keiner Karl- Werdorf 13,2 Set., 3. Schäfer Ernst- Niedergirmes 13,4 Set. Anfänger, Stadtklasse, 400 m: 1. Bepperling- SpVg. 1900 56,1 Sef., 2. Christmann- FV. Weilburg 58,4 Set., 3. HeberlingWetzl. SpV. 66,7 Set. Anfänger( Landklasse) 400 m: 1. Koch, FV. Grünberg 59,7 Set., 2. Paul- Sinn 60,4 Sef., 3. Wambach- Werdorf 63 Sek. Anfänger, Stadtklasse, 1500 m: 1. Wambach- Werdorf 4: 33,02 Min., 2. Müller- VFB. Gießen 4: 34,02 Min, 3. Koch- FC. Grünberg. Anfänger, Stadtklasse, 4 mal 100 m Staffel: 1. 1900- Gießen 48,6 Sef., 2. FV. Weilburg 49,0 Set., 3. VfL. Wetzlar 60,0 S. Anfänger, Landklasse 4 mal 100 m Staffel: 1. Niedergirmes 53,1 Sef., 2. Werdorf 53,8 Set. Anfänger, Stadtklasse, 3 mal 1000 m: 1. VfB. Gießen 9: 12,8 Min., 2. FV. Weilburg 9: 39,2 Min. Anfänger, Landklasse, 3 mal 1000 m: 1. Werdorf 9: 34,2 Min. Anfänger, Stadtklasse, Hochsprung: 1. Berghäuser- SC. Niedergirmes 1,55 m, 2. Philipp- VfL.- Wetzlar 1,50 m, 3. SteinesVfB. Gießen 1,50 m. Anfänger, Landklasse, Hochsprung: 1. Kley- Werdorf 1,40 m, 2. Wambach- Werdorf 1,30 m, 3. Zichlinski- Niedergirmes 1,30 m Anfänger, Stadtklasse, Diskus: 1. Philipp- VfL. Wetzlar 28,92 m, 2. Blank Otto- FV. Weilburg 28,10 m, 3. Steines- Wetzlarer Sportverein 27,38 m. Erstlinge 100 m: 1. Stang- VfB. Gießen 12,6 Set., 2. Lohnes1900 Gießen 12,7 Sef., 3. 3immermann- Wetzl. SpV. 13,1 S. Erstlinge, Weitsprung: 1. Lohnes- SpVg. 1900 5,50 Q, 2. SalzVFB. Gießen 5,38 m, 3. Steines, VfB. Gießen 5,28 m. Erstlinge, Kugelstoßen: 1. Steines- VfB. Gießen 9,83 m, 2. hoffentlich nicht wieder vor!" Das hieße, den Teufel durch Beelzebub austreiben. Geradezu empörend aber es ist, wenn Vereinsmitglieder als Zuschauer über einen ihrer Spieler arteilen: Der X. ist doch ein ganz roher Patron; von seiner Tritten möchte ich keinen erwischen; er bringt sie aber so raffiniert an, daß der Schiedsrichter nichts merkt und nichts machen fann" und wenn dieser Spieler immer wieder aufgestellt wird, ohne daß vom Verein aus gegen sein rohes Spiel Schritte getan werden. Schlechte Spieler fallen mit unfairen Handlungen immer rein, weil sie dieselben zu offensichtlich betreiben; nur gute Spieler- die es gar nicht nötig haben!- beherrschen die Kunst der unfairen Tricks so, daß es nicht auffällt. Und das ist gerade das schlimmste an der ganzen Sache; denn solche guten Spieler werden gelegentlich zur Vertretung ihres Gaues, ihres Kreises, ihres Bezirkes usw. herangezogen, und dann werden ihre Schliche offenbar, weil die Zahl der geübten kritischen Augen mit der Interessensphäre, die die Spieler zu vertreten haben, wächst; was daheim vielleicht keiner von den paar Hunderten Zuschauer, die Sonntag für Sonntag das Spielfeld umsäumen, und nicht einmal der Schiedsrichter, sieht, das bemerfen anderswo Hunderte oder Tausende sofort oder bald, und auch der Spielleiter hat die nötige Erfahrung, um schnell im Bilde zu sein. Dann ist die Herrlichkeit rasch zu Ende! Jeder Spieler muß sich also vor Augen halten, daß er vielleicht einmal zu Größerem berufen ist oder wenigstens seinen Verein, seinen Heimatsport an einer anderen Stätte, wo man ihm scharf auf die Finger guckt, zu vertreten gewürdigt wird. Dieser Ehre muß er sich dann auch wirklich würdig zeigen, und das kann er nur, wenn er spielerisch und sportlich als echter Sportsmann auftritt; manchem liegt dies in der Natur, mancher aber kann das Ziel nur durch strenge Selbstzucht oder Nachhilfe des Vereins erreichen. Die Vorgänge in Amsterdam dürfen nicht ohne Nachwirkung bleiben; der D. F. B. muß Vorsorge treffen, daß sich solche Entgleisungen nicht wiederholen; die Vereine müssen entsprechende Vorkehrungen treffen, die noch mehr auf die Festigung des Charakters, auf die Hebung der Selbstdisziplin usw. bei den Spielern hinzielen, und die Schiedsrichter sollen unbedingt dahin instruiert werden, viel strenger als bisher gegen Missetäter vorzugehen. Wenn alles nichts helfen sollte, müssen die sportbegeisterten Zuschauer, denen das Fußballspiel noch als ein ritterlicher Kampf gilt, protestieren. tigkeit für den einzelnen Menschen, nicht genügend tief Wurzel gefaßt hat. An Stelle der Zwangsdisziplin hätte die Selbstdisziplin, diese hohe und hehre Eigenschaft, die nur einem Manne innewohnen kann, treten müssen. Da diese aber nicht genügend entwidelt war, ist die Selbstzucht ausgeartet und leider sind viele unferer heutigen Leiden unzweifelhaft noch darauf zurückzuführen.( Beim Lesen gerade dieser letzten Zeilen bitte ich, mir teine militärischen Erwägungen unterzuschieben. Lediglich volks: hygienische und kulturelle Bestrebungen haben den Anlaß zu diesen Zeilen gegeben.) Der Sport allein ist die beste Waffe gegen die Gleichgültig= keit, die heute noch weite Kreise unseres Volkes befallen hat, und, wenn wir kein Volk von körperlicher Schwäche sein wollen, wie es der Wunsch unserer ehemaligen Gegner auch heute noch ist, dann müssen wir dies wettmachen. Staat und kommunale Behörden müssen zu diesem Zwecke der Sportbewegung bei Ueberlassung von Gelände, beim Bau von Spielplätzen und Uebungsstätten auf das weiteste entgegenkommen. Man bringe nicht immer die Entschuldigung für alles, wir hätten kein Geld, wir haben ja für viele andere Staatszwecke, die sich nicht so bezahlt gemacht haben, Geld gehabt. Ferner muß man immer wieder feststellen, daß auch die Allgemeinheit unseres Volkes für dieses Bedürfnis nicht das volle Verständnis aufbringen kann. Mit Sympathieerklärungen allein ist nichts getan, ihnen müssen auch die Taten folgen. Wir wollen nicht verkennen, daß Deutschland Großes getan hat, um franke Körper gesund zu machen; aber es muß auch dafür ge= sorgt werden, daß ein gesunder Körper nicht erst krank werde. Schaffen wir ein sportfreudiges Volk, dann schaffen wir auch ein startes, einiges Vaterland! Verallgemeinerung der Leibesübungen sind die Grundlagen der Stärke und Gesundheit unseres deutschen Volkes. Mittwoch, den 1. August 1928. Schmidt VfL. Wetzlar 9,44 m, 3. Berghäuser- Niedergirmes 9,20 m. * Alte Herren, 100 m: 1. Klassen- FV. Weilburg 14,4 Sef., 2. 2. Kmeitel- FV. Weilburg 14,6 Sek. Alte Herren, Weitsprung: 1. Klassen- FV. Weilburg 4,48 m, 2. Kmeitel- FV. Weilburg 3,42 m. Alte Herren Kugelstoßen: 1. Hermann Ad.-FV. Weilburg 8,80 m, 2. Klassen- FV. Weilburg 6,82 m, 3. Hermanni Christ.FV. Weilburg 6,41 m. Sportliches Allerlei. Bahnmeisterschaften der BDR.- Amateure. Hannover, 29. Juli( Drahtbericht). Auf der Bahn in Hannover gelangten die Meisterschaften der BDR.- Amateure mit den Wettbewerben über 1 und 25 Kilometer zum Abschluß. Beide Meisterschaften fielen an den Hannoveraner Bernhardt. In den Vorläufen zur Kurzmeisterschaft wurden von den Favoriten nur Köter geschlagen. In der ersten Vorentscheidung schlug Bernhardt den Augsburger Steger, in der zweiten Vorentscheidung unterlag Schulz- Berlin gegen Einsiedel. Den Endlauf der Ersten u. damit die Meisterschaft gewann Bernhardt vor Einsiedel. In der Meisterschaft über 25 Kilometer, die von 30 Fahrern bestritten wurde, gab es in den Wertungen schöne Kämpfe. Bernhardt siegte nach 37: 08,6 Minuten mit 15 Punkten vor Dornbach, Wendt- Dresden und Scharfenberger- Köln. Ein Vorgabefahren, an dem Bernhardt und Einsiedel nicht teilnahmen, gewann der Altonaer Schadendorf( 150 m Vorgabe) vor dem Malmann Jocksch- Dortmund. * Die Bahnrennen in Nürnberg sahen über 20 Km. und eine Stunde Krewer- Köln vor Maronnier, Thollembeck und Lewanow in Front. Nürnberg München- Nürnberg, das große BDR.- Straßenrennen, wurde in der Klasse A von dem erst 16jährigen Unbe= hauen- Nürnberg vor Schlund Fürth und Albang- Schwabach ge= wonnen. * Sawall siegte auf der Berliner Olympiabahn im 100 km.Dauerrennen vor Möller- Hannover, Linart, Bauer und Leddy. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Pfarrer Heumanns Heilmittel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurterstrasse 4, Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser vollständig umsonst und portofrei, von Ludwig Heumann& Co. Nürnberg M. 629. ., Gießener Zeitung" Von der Olympia Nr. 60. Zwei deutsche Siege im Gewichtheben. Hirschfeld nur Dritter im Kugelstoßen. Das leichtathletische Eröffnungsprogramm, das am Sonntag im Amsterdamer Stadion abzuwickeln war, ließ sich an Unfang laum übertreffen. Da ein wundervolles Wetter die Durchführung der Kämpfe begünstigte, war der Ansturm der Massen der start. 28 Hürdenläufer, 40 Hochspringer, 38 Kugelstoßer und beinahe 100 Sprinter füllten den Innenraum der Hauptkampfbahn aus. Man mußte schließlich eine Teilung vornehmen, das Hochspringen und Kugelstoßen in zwei Gruppen starten lassen. * Die Kugelstoßer traten zuerst in Aktion. In die Entscheidung kam Brig mit 15,75 m, Hirschfeld mit 15,72, Rud mit 15,43, Krenz- USA. mit 14,99 und der Finne Wahlstedt, sowie der Fürther Uebler mit je 14,99 m. Jonny Kuck, der noch sehr frisch war, kam als einziger in der Entscheidung wesentlich über seine Vorkampfleistung. Kud warf 15,87 Meter, wurde Olympia- Sieger, und erreichte gleichzeitig einen neuen Weltrekord. Der bisherige Weltrekordmann Hirschfeld blieb mit seinen 15,72 Meter Dritter hinter Brix, sicherte sich also wenigstens die bronzerne Medaille. Seine Leistung war ausgezeichnet, er hatte eben das Pech, daß Kuck noch besser war. Uebler kam mit seinen 14,69 Meter noch auf den fünften Platz zusammen mit Wahlstedt, der der einzige ,, Außenseiter" neben den Amerikanern und Deutschen war. * In der Zeit, da die Sprinter und Mittelstreckler ihre Vorfämpfe austrugen, erledigte sich auch das Hochspringen. Die deutschen Vertreter tamen alle in die Entscheidung, da sie 1,83 Meter übersprangen. Zu einer Placierung in der Entscheidung reichte es dann allerdings doch nicht. Die Amerikaner blieben hier unter sich. Der Sieg fiel an den Amerikaner Kings mit 1,94 Meter, ihm folgten sein Landsmann Hedgas und der Franzose Menard mit je 1,91 Meter, während Osborne mit 1,90 Meter den vierten Platz vor dem Jtaliener Toribio belegte. Von den deutschen Teilnehmern tam Köppfe mit 1,87 Meter am besten davon, wenn es auch nicht zur Placierung reichte. Bonneder und Huhn tamen jeder auf 1,84 Meter. * Das Mannschaftsfechten im Florett. Gegen Dänemark und Frankreich unterlagen die deutschen Fechter und schieden aus dem engeren Wettbewerb aus * Nurmi schlug Ritola und Wide! Der 10 000- Meter- Lauf, mit dem die Leichtathletik- Wettbewerbe des Sonntags abschlos= sen, war eine denkbar eindrucksvolle Demonstration für menschliche Leistungsfähigkeit. Der beinahe totgesagte Paovo Nurmi war wieder da, er zeigte sich kräftiger als sonst. Nurmi und Ritola lieferten sich einen Endkampf auf Tod und Leben, in einem Tempo, das erstaunlich war. Als Nurmie in olympischer Rekordzeit das Ziel erreichte, jubelte die Menge ihm immer wieder Beifau zu, ehrlich hingerissen von der großartigen Lei- stung des unverwüstlichen Finnen, der in der Welt immer noch einzig dasteht. Das Ergebnis war: 1. Paovo Nurmi- Finnland 30: 18,4 Min.; 2. Ritola- Finnland 30: 19,2 Min.; 3. Edvin Wide Schweden 31:04 Min. * Der 100- Meter- Lauf. Alle Deutschen noch in der Vorentscheidung. Einleitung zum Halbfinale. 1. Vorentscheidung. Es starten: Houben- Deutschland, LeggSüdafrika, Mac Alister- USA., Williams- Kanada, Pinah- Argentinien, Bracey- USA. 2. Vorentsechidung: Corts- Deutschland, Lamemrs- Deutschland, Fitzpatrick- Kanada, London- England, Wykoff- USA., Russel- USA. * Ueber 800 Meter. Dr. Peltzer erreichte im Vorlauf 1: 57,4 Min. Einleitung zum Zwischenlauf. 1. Zwischenlauf: Es starten: Dr. Pelzer- Deutschland, WilsonCanada, Keller- Frankreich, Fuller- England, Sindlar- Tschechoslowakei, Lowe- England, Barsi- Ungarn. 2. Zwischenlauf: Engelhardt- Deutschland, Bylehn- Schweden, Little- England, Watson- England, Baraton- Frankreich, Dengra Argentinien, Staar- England, Caminotti- Jtalien. 3. Zwischenlauf: Müller- Deutschland, Lloyd Hahn- USA., Sera Martin- Frankreich, Paul Martin- Schweiz, Sittig- USA, Tatham- England, Strand- Norwegen, Edwards- Engalnd. Zwei Siege im Gewichtheben. Vor den 400- Meter- 3wischenläufen tam es dann zu einem denkwürdigen Augenblick, als die zusammengebundenen Fahnen Deutschlands und Desterreichs am Siegermast gehißt wurden, da Helbig- Deutschland und Haas- Desterreich, sowohl mit den selben Leistungen, als auch mit demselben Körpergewicht beide erste Sieger im Stemmen im Leichgewicht wurden. Der Abschluß der Kämpfe im Olympischen Dreikampf der Gewichtheber brachte am Sonntag abend den deutschen Farben noch einen zweiten Sieg. Im Schwergewicht konnte der deutsche Meister Straßenberger München den Esthen Luhaar abfertigen. Corts verlegt. Nach dem scharfen Vorkampf gegen Mc. Allister machten sich bei dem deutschen Meister Corts wieder die Folgen seiner kaum überstandenen Sehnenverlegung bemerkbar. Es ist sehr zweifelhaft, ob Corts bei der Vorentscheidung seine Chancen wird wahrnehmen können. Deutschlands beste Sprinter sind da mit fast sämtlich verlegt. Corts, Dr. Wichmann, Geerling. Unsere Aussichten für den Endkampf wachsen damit kaum. Redaktionsf Bezugs fenbung nid 41. Jo No Der mit Toral, betr öffentlicht, i einer Klofte gehöre. Nach ei teilung hat Armeetorps Bauer aus dauert fort. Der ne Rumbold if Der eng Dem Bericht Wie au brauch der Brottarten neuen Ernt den, daß d hoben werd Rußland, Starter Rü Die Vom die Einla Reichstag einen Ch des Prof May Ka Bearbeit Universit der ein G Mar Ka Reichsta furzen S Schutz Marke B Trinkt das gute Mainzer Aktien- Bier! Telephon Nr. 83 EMIL SCHMALL, BIERGROSSHANDLUNG, GIESSEN 500 000 qm GROSSER AUSSTELLUNGSPARK AM RECHTEN RHEINUFER M. AUSSTELLUNGSBAHNHOF www P RHEINUFER- UND DOMBELEUCHTUNG NATIONALES WEINDORF 220 KONGRESSE, EIGENE AUSSTELLUNGSBAHN GROSSER VERGNÜGUNGSPARK INTERVOLKS- u.TRACHTENFESTE PRESSA.KOLN MAI OKTOBER 1928 GROSSE KULTURHISTORISCHE SCHAU DAS NACHRICHTENWESEN ALLER ZEITEN UND VOLKER TAGESPRESSE UND ZEITSCHRIFTEN IM RAHMEN IHRER UMWELT AUSSTELLUNG DER DRUCKMASCHINEN- INDUSTRIE UND DES GRAPHISCHEN GEWERBES VIELE SONDERAUSSTELLUNGEN STAATENHAUS MIT AUSSTELLUNGEN VON 44 LÄNDERN VERBILLIGTE SONDERFAHRTEN M. EINTRITTSERMÄSSIGUNG AUSKUNFT: REISEBÜRO Neue Existenz bei hohem Einkommen für den Verkauf von Herren- Tuchen und Buckskin, Kleiderstoffe für Damen sowie Wäscheausstattungen und Trifotagen an Brivate suchen wir per sofort geeignete Herren und Damen als Vertreter. Der Versand fann sowohl gegen Kasse als auch auf Kredit abgeschlossen werden." Deutsches Tuch- Versandhaus, Berlin- Charlottenburg 4, Sybelstr. 46. Dissertationen druckt schnell, gut und billig Albin Klein Für die Reise Wanderungen und das Wochenende unerläßlich Chlorodont- 3ahnpaste und die dazugehörige Chlorodont- 3ahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt zur Beseitigung fauliger, übelriechender Speise reste in den Zahnzwischenräumen und zum Weißpuzen der Zähne. Die ges. gesch. ChlorodontZahnbürste von bester Qualität, für Erwachsene 1.25 M., für Kinder 70 Pf., ist in blau- weißgrüner Original- Chlorodonipadung überall erhältlich. Eine Wünschelrute mit Gebrauchsanw. für nur 10 Rmf. mit Kompaß 4 Rmt. mehr. Zu beziehen durch Wünschelrutengäng.W.Pilger, Desfan/ Anh. Gutenbergstr. 7. Eine gute Position läßt sich damit schaffen. Empfehle mich selbst im Suchen nach Wasser, Kohle, Erdöl und sonstigen Mineralien. Damenfrisieren Shampoonieren mit prima Ondulation Bubikopf- Schneiden ( vollendete Ausführung) sowie Manikure und Vibrationsmassage Wer will aufs Schiff? Schreiben Sie um Auskunft und Rat ( kostenlos. Stellennachweis) unt. H.B. 711 a., Ala' Haasenstein& Vogler, Hamburg.( Rückporto beifügen). Dr., Abitur Anleitung durch Dr. Woitik, Berlin W. 50 Geisbergstraße 24. Rechnungs- Vordrucke Verlobungsanzeigen Vermählungskarten Einladungskarten Besuchsanzeigen Geburtsanzeigen Mitgliederlisten Mitgliedskarten Briefumschläge Mitteilungen Arbeitszettel Briefbogen Programme Postkarten Plakate USW. liefert schnell u. billig Gießen, Südanlage 21 Bernhard Dosch AlbinKlein, Gießen Damen- u. Herren- Friseurgeschäft Südanlage Nr. 21 Möbel Schlafzimmer Wohnzimmer Herrenzimmer Küchen Hausrat das So Reich Rei ,, Soll deutsche Ablehn Telephon Nr. 83 wägung Wirtsch wenige Deutsch unbetei nach G Auch Deutsch Sie flärung daß ma flärung als Ve das R Erklär auf bequeme Teilzahlung Gemeinnützige Möbelversorgung Ein De land de zweier in Maxi schlossen, jondere dahin zu endlich freit we für das in Mar H. Gin Rhein-, Main-, Lahngebiet b. Gießen, Lindenplatzi G. m. Möbliertes Zimmer mit Mittagstisch sucht junger Mann in Gießen. Angebote mit Preis an die Geschäftsstelle ds Bl., Gießen, Südanlage 21, erbeten. EVENEMENTENEREDENEN ENE Zur Hochzeit, allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Heimverlag, Radolfzell a. Bodensee. cocooooooooooccccccc Wii führers einen 11 Des beja weil all von ihn Lotomo seitig, gestellt 100 90 Unteri