bert worden. Nr. 8. mit einer Bämiierung verbunden ist, fin Der Marburger Frühjahrs f der Bürgerwiese statt. Das Kriegsgericht in Koblenz verurteilte areiner- Diez, der ohne Genehmigung der e eine Versammlung zur Gründung eines Bereins ehem. Auguftaner einberufen hatte, trafe. Die gleiche Strafe erhielt der Ber eitung", Sommer, der eine die Versamm eige veröffentlicht hatte. gebung von Wegearbeiten für die Strede Dorf ergab die Submission bei einer Höst Mark und einer Mindestforderung von Unterschied von 45 000 Mart, also no Is die Mindestforderung. jte Najjauische Bauerntag findet in diefem 8. Juli hier statt. t dem Bau der Umgehungsstraße Wies ffurt a. M. wird in Bälde begonnen. 8 aller Welt. iltester Hochschullehrer gestorben. Dr. Ludwig Radllofer, der Senior der slehrer, starb im Alter von 98 Jahren in e Gelehrte, dem ein gütiges Schidjal eine id geistige Frische verliehen hat, konnte bis senschaftlich arbeiten. Er war Mitglied der respondierendes Mitglied der Preußischen schaften. Gastgewerbe- Fachausstellung in Graz ( Steiermart). vom 30. April bis 8. Mai 1927 in Graz indende 3. Desterreichische Fachausstellung Hotel- und Kaffeesiedergewerbe sowie Frem rspricht eine Novität auf dem Gebiete des zu werden. Saul Christian Klein in Gießen. eie sdeutung -Jahre als Astrolog iele Tausend Persoolten, habe ich mich für jed. vollständig bedeutung für sein en. Meine Arbeit wird versetzen, kommen rkennungsschreiben, Destätigen. sofort. Ich brauche , sowie Tag, Monat, Geburt. Angabe ob Herr ist erwünscht. nicht. Sie können llen, einen frankiert. er Adresse beilegen. ch diese Zeitung. Moritz, edrichshagen Vas ist dern ? ode- Führer ad I: Kleidung hr 1927 .50 Mark) nd II: -Kleidung Sommer 1927 1 Mark) ' s Ihnen! 1 zu haben! Otto Beyer, ipzig T Metallbetten Stahlmatr., Kinderb günit.an Briu.Sat 3793 frei. Eisenmöbelfabrik Suhl( Thüringen) 60%, Reichsbank diskon ca. 4 Millionen M. in fleiner. 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Für Aufbewahrung oder Rüd lendung nicht verlangter Ranuskripte wird nicht garantiert Aus dem Hejjijchen Landtag. Dem Landtag find eine Reihe neuer Vorlagen zugegangen. Eine Regierungsvorlage fordert 1500 Rmt. an zur Anlage eines Landdammes zweds Schutz der Gemeinde Deitesheim gegen Hochwasser und Eisgang. Eine andere Regierungsvorlage bes antragt vom Landtag die Ermächtigung, sweds Förderung des notleidenden Eisenbergbaues in Oberhessen zur Gewährung einer Staatsbeihilfe von 1 Rmt. je Tonne abgesetzten Eisen erzes an den hessischen Eisenerzbergbau für den Rest des Etats jahres den Betrag von 65 000 Rmt. zu derausgaben. Der deutschnationale Abg. Kindt beantragt, dem Abs. 1 des Art. 4 des Gesetzes über Einstellung des Personalabbaues in Hessen folgenden Zusatz zu geben: Wenn ein Beamter vor seinem 60. Lebensjahre wegen Strankheit oder besonderer Umstände halber in den Ruhestand verjetzt wurde und sich dann wieder verheiratet, muß im Falle jeines Todes Witwen- und Waisengeld nach Maßgabe der ge setzlichen Bestimmungen über die Hinterbliebenenfürsorge ge währt werden." Zwei Zentrumsanträge beschäftigen sich mit der Liquidie rung der Rentenbankgrundschuld, sowie mit Befreiungen von der Hundesteuer. Die kommunistische Fraktion hat eine Reihe von Abänderungsanträgen zum neuen Gewerbesteuer-, Grundsteuer und Sondergebäudesteuergesetz vorgelegt. Die Neubesetzung der hessischen Gesandtschaft in Berlin. Die interfrattionellen Besprechungen der Regierungspar teien sind jetzt zu einem vorläufigen Abschluß gekommen, ohne daß eine restlose Einigung gelungen wäre. Die ganze Entscher dung liegt jetzt in den Händen des Staatspräsidenic. Ulrich Es steht zu erwarten, daß der Staatspräsident an de Ernennung des Ministerialrats Bornemann zum zweiten Beamten der Gejandtschaft festhält. Die Aussichten für den Abg. Nuß sind so gut wie sicher. Neue Verhaftungen in der Pfalz. Am Dienstag fuhr ein französischer Personen- Kraftwagen, besetzt mit einem Offizier, einem Gendarmen und einem Be amten in Zivil, vor die Gendarmeriestation Winden( in der bayr. Pfalz) vor und verhafteten den Stationsbeamten. Die Station besetzten sie mit dem farnzösischen Gendarmen, der allein im Dienstzimmer verblieb, bis ein deutscher Wachtmeister von seinem Dienstgang zurüdtam. Die Tür zum Dienstzimmer wurde von dem französischen Gendarmen von innen abgesperrt. Die franzöfifchen Kraftwagen fuhren sodann nach Steinfeld weiter, wo der dortige Stationsfommandant ebenfalls verhaftet wurde. Auf dem Rückwege über Winden holt ensie den französischen Gendarmen wieder ab. Keine Haftentlassung der deutschen Gendarmeriebeamten. Das französische Kriegsbericht Landau, das die Untersuchung gegen die beiden verhafteten deutschen Gendarmeriekommandan ten von Winden und Steinfeld, namens Ullrich und Großer, führt, hat die von dem Rechtsbeistand der Verhafteten, Rechtsanwalt Dr. Führ- Landau, beantragte Haftentlassung abgelehnt, obwohl Stationskommandant Ullrich herzleidend ist. Die Ablehnung ist umjo unverständlicher, als bei beiden Beamten Fluchtgefahr ausgeschlossen ist und das ihnen vorgeworfene Vergehen eine Untersuchungshaft auch nach französischem Recht nicht rechtfertigt. Am Zehnhoffs Nachfolger. Der als Nachfolger des seit langer Zeit franken Justizministers Am Zehnhoff in Aussicht genommene Kammergerichtsrit Dr. Hermann Schmidt ist zum Senatspräsidenten beim Kammergericht ernannt worden. Fraktionsverbindungen im Thüringer Landtag. Die beiden demokratischen Abgeordneten, Prof. Dr. Hermann Anders Krüger- Neudietendorf und Frau Oberstudienrat Dr. Marie Schulz- Gera, haben sich mit dem Vertreter der Partei für Auswertung und Volkswohlfahrt, dem Staatsminister a. D. TellWeimar, zu einer Fraktionsgemeinschaft zusammengeschlossen. Der deutsch- völkische Abgeordnete Wünsche- Jena hat in der Fraktion der Wirtschaftspartei Aufnahme gefunden. Sprengung der Ostbefestigungen. Wie der demokratische Zeitungsdienst erfährt, hat das Reichswehrministerium an die Festungskommandanten Befehle herausgeben lassen, denen zufolge die Sprengung von Befesti gungen vorzunehmen ist, deren Beseitigung in den Pariser Ver: einbarungen zugestanden wurde. Zu einem Teil sind die Befehle befristet. Insgesamt soll die Sprengung im Laufe von vier Monaten durchgeführt sein. t Vor Lohnabbau im Saarbergbau. Saarbrüden. Bei den Verhandlungen der Direktion der Saarbergwerke und den Gewerkschaften fündigte die Direktion einen 12prozentigen Lohnabbau ab 15. März an. Die Gewerkschaftsvertreter lehnten diesen Abbau unter Hinweis auf den Teuerungsindex ab. Die Bergwerksdirektion hat darauf die Kündigung des Lohntarijs ausgesprochen. Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postschedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Um Schanghai. London, 25. 2. Wie aus Schanghai gemeldet wird, treffen dort fortgesetzt Truppen des Generals Tschang Tschung tschang cin. Weitere Truppenabteilungen seien an Bord von 16 Schif fen des Nordgeschwaders in Tsingtau angekommen. Angesichts der stündlich wachsenden Zahl der chinesischen Soldaten in Schanghai haben alle verfügbaren englischen: französischen, ja panischen und italienischen Streitkräfte die äußere Verteidigungs, linie der ausländischen Konzessionen besetzt. 10- Millionen Kredit zur Urbarmachung staatlicher Moore. Das preußische Staatsministerium hat dem Staatsrat einen Gejezzentwurf über die Bereitstellung von Staatsmitteln zur Urbachmachung staatlicher Moore und zur Förderung des Gemüsebaues im staatlichen Wiesenmoor( Ostfriesland) zur be schleunigten gutachtlichen Aeußerung überwiesen. Dem Amt lichen Preußischen Pressedienst zufolge soll das Staatsministerium zu diesem Zwede einen Betrag von 10,2 Millionen Reichsmart verlangen. Wochenrückblick. Die Lage in dem Herentessel Schanghai wird imme bedrohlicher. Das ganze umliegende Gebiet stund seither unter der Oberhoheit des Generals Sun Chuan- fang. Nun rückt aber die Südarmee, die Kan tonarmee, immer näher gegen Schanghai heran und hat die Truppen des Generals Sun geschlagen. England sah diesen Sieg voraus und verhandelte mit der sieg reichen Armee, scheint auch zu einem gewissen Abkom men gelangt zu sein. Die Unterführer der geschlagenen Armee wollen jedoch das wichtige Schanghai halten und ein Kampf um die Stadt ist im Bereich der Möglichkeit. Dadurch würde das Leben der dort wohnenden Europäer, sowie zahlreiche Sachwerte bedroht. Selbst die 8000 Mann europäische Truppen, die versammelt sind, könnten kaum bei einem Uebergreifen des Kampfes auf die europäischen Viertel diese wirksam schützer. Daher rührt auch die Anhäufung der Kriegsschiffe. England möchte sich nun gegen jeden Angreifenden zur Wehr jetzen, hat damit aber nicht die anderen Mächte hinter sich. Nun streifen auch die Arbeiter in Schang hai( bis zum Augenblid 250 000) und verlangen den Abzug der fast ausschließlich englischen Truppen, zumal fich gegen England der Gesamthaß aller Chinesen rich tet. Das Oberkommando der englischen Kräfte wird in den nächsten Tagen vor schweren Entscheidungen stehen. Dabei dauert die englisch- russische Spannung unvermindert an. Sowjet- Rußland, das sich selbst redend einen dritten General mit einem starken Heere gefügig gemacht hat, schafft unentwegt an seinen Plänen, die sich dort im fernen Osten auch gegen England richten. Coolidge ist ziemlich entrüstet darüber, daß seine Abrüstungspläne bei Frankreich und Italien auf so wenig ansprechenden Boden gefallen sind. Die beiden können aber anscheinend nicht anders und stehen bis an die Zähne bewaffnet an der gemeinsamen Grenze zusammen. Der französische„ Avenir" machte aussehenerregende Mitteilungen über einen geplanten Angriffs: frieg Italiens gegen Frankreich. Kein Wunder, dak man da keine Lust zum Abrüsten zeigt, obwohl ganz in der Nähe des Gefahrengebiets das Friedens- Genf liegt. - Dort wird man sich im März wieder zu einer Tagung des Völkerbundrates zusammenfinden, dem dieses Mal der deutsche Außenminister Stresemann als Präsident vorstehen soll. Mit Deutschland hat Frankreich ein Handelsprovisorium, das endlich einmal von einem Vertrag abgelöst werden müßte, verlängert.- Nun tritt auch noch der Kanadier Stephens als Vorsitzender vom Präsidium der Saarregierung zurüd und man zerbricht sich schon in Paris sehr stark den Kopf, wer nun Nachfolger werden soll, um die französischen Pläne weiterhin zur Durchführung zu bringen. Man möchte den Belgier Lambert protegieren, der nebenbei kein Wort deutsch versteht. Armes Saarland, dem ein vernünftiger Völkerbundsbeschluß eine gerechte Verwal tung bringen tönnte! In Bezug auf die Ausweijungs- und Niederlassungsfrage, die zum Abbruch der Handelsvertragsverhandlungen führte, will Polen in halsstarriger Manier mit Deutschland nicht verhandeln. Sätte es nicht in Deutschlands Gegnern eine so starke moralische Unterstützung, tönnte es diese Tonart nicht riskieren. Jm Reiche treten die einzelnen Minister allmählich mit ihren Programmreden hervor; die bedeutendste dürfte die des Finanzministers Köhler gewesen sein, die unsere Lage gerade nicht rosig malten und verschiedene verſtedte Angriffe auf seinen Vorgänger enthielt. In Sessen starb einer der nicht politischen Leute, der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt war: Carl von Opel. Aus fleinen Anfängen das Werk seines Vaters fortführend, gelang es ihm, unter Mithilfe der ganzen Opelschen Familie ein Weltunternehmen aufzubauen. Dabei ein reger Unterstützer aller Wohlfahrtseinrichtungen und treu besorgt um das Wohl seiner Arbeiter. Ehre dem Gedenken eines solchen Mannes! ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pia. Total 12 Pig., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Big. Plak porschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Der Voranschlag des hessischen Staates für das Jahr 1927 ist dieser Tage dem Landtag zugegangen. Die Vorlage wurde etwas verzögert durch den fehlenden Abschluß über das Kapitel ..Bolizei", worüber bisher noch Verhandlungen mit dem Reiche nötig waren: in dem Staatsvoranschlag ist aus dem gleichen Grunde nur die Abschlußziffer der Einnahmen und Ausgaben für die Polizei enthalten. Der Voranschlag über dieses Kapitel folgt als besondere Vorlage nach. Der neue Voranschlag weicht in den Abschlußziffern wie in den Einzelergebnissen nicht mehr erheblich von dem Voranschlag des vorhergehenden Jahres ab, ein Zeichen dafür, adß sich nunmehr eine gewisse Stabilität der Ziffern und ihrer Grundlagen wieder eingestellt hat. Und doch ist in einer Hinsicht ein sehr bedeutsames Kennnzeichen wahrzu nemhen, das dem Voranschlag für 1927 ein besonderes Gepräge gibt: zum erstenmal seit der Stabilisierung der Mart ist ein deutlicher Rüdgang des Gesamtbedarfs zu erkennen und es war zum erstenmal möglich, neben der bisherigen starten Sentung der Reichssteuern, auch der Landessteuern( Sondergebäudesteuer) in ihrem Ertrag herabzusetzen. Und ein weiteres: der neue Voranschlag weist einen ungedeckten Fehlbetrag von einer halben Million auf, also noch weniger, als der Finanzminister in dem Kampf um den Volksentscheid angekündigt hatte. Die Abschlußziffern der Voranschläge für 1924, 1925, 1926 und 1927 ergeben folgendes Bild( in Millionen RM.): Gesamtausgaben Laufende Einnahmen Fehlbetrag Besondere Dedung Ungededter Fehlbetrag 1924 91,56 1925 112,15 87,68 1926 126,83 103,63 118,99 1927 124,82 117,32 3,88 8,52 7,84 7,50 3,7 3,00 7,00 3,88 4,8 4,84 0,5 Es ist charakterstisch für die Unübersichtlichkeit der Entwic lung seit den Jahren der Inflation, daß die Ziffern der Vor anschläge durch die tatsächlichen Ergebnisse vielfach nicht be stätigt worden sind. Die nachfolgenden Rechnungsabschlüsse für 1924 und 1925 zeigen das. Gesamtausgabe Laufende Einnahme 102,16 118,79 109,00 117,28 Ueberschuß bzw. Fehlbetrag Davon aus Ueberschüssen gebedt bleibt Ueberschuß 6,841 1,51 1,51 6,84 Auch das Jahr 1926, dessen Voranschlagsziffern im allgemeinen der Wirklichkeit ziemlich genau angepaẞt waren, zeigt trotzdem in einzelnen wichtigen Kapiteln eine starke Abweichung von der Annahme, wie sie bei Aufstellung der Voranschläge als berechtigt erschien. Es gilt dies in erster Linie für die unvorhergesehene Ausgabe für die unterstützende Erwerbslosenfürsorge und galt wenigstens eine Zeitlang für den Ausfall an Reichs. steueranteilen infolge starten Rüdgangs des hessischen Verteilungsschlüssels. Für das Kalenderjahr 1926 entfallen auf den hessischen Staat folgende Ausgaben für Erwerbslosenunterstützung( in Millionen): Januar 0,65; Februar 1,21; März 1,09; April 1,12; Mai 0,88; Juni 0,71; Juli 0,97; August 0,71; September 0,54; Oktober 0,63; November 0,41; Dezember 0,53; zusammen 9,45. Für das Rechnungsjahr 1926( April bis März) wird eine Ausgabe von 8,5 Millionen in Betracht kommen. Im Sommer 1926 glaubte man noch mit einer solchen von 12 Milli onen rechnen zu müssen. Aehnlich ging es mit den Ueberweisun gen aus der Reichseinkommensteuer, die nach den Zahlen des ersten Halbjahres einen Jahresausfall von 6 Millionen bes fürchten ließen. Dieser besondere Ausfall wird nach dem in zwischen bekannt gewordenen Verteilungsschlüssel nicht eintreten, so daß die Rechnung 1926 wesentlich günstiger abschließen Immerhin ist die starte Mehrbelastung an Erwerbslosenunterwird, als man noch vor wenigen Monaten annehmen mußte. stützung in 1926 von derart einschneidendem Einfluß auf den Abschluß der Rechnung dieses Jahres, daß diese ohne namhaften Zuschuß des Reiches nicht ausgeglichen werden kann. Die vom Reiche bisher geleisteten festen Zuschüsse zu den außergewöhn lichen Ausgaben für Erwerbslosenunterstützungen und ein Vorschuß zur Dedung des budgetmäßigen Fehlbetrages gestatten es, unter Zuhilfenahme des Restbestandes aus dem Restestod und unter der Voraussetzung eines weiteren Reichszuschusses den auf 7,5 Millionen bezifferten voranschlagsmäßigen Fehlbetrag für 1927 bis auf 0,5 Millionen als gebedt anzunehmen. Von einigem Interesse ist es, die Entwidlung der Abschlußziffern seit dem Jahre 1924 zu beobachten. In 1924 betrug der voranschlagsmäßige Ausgabebedarf 91,56, nach der Rechnung stellte er sich auf 102,16 Millionen; also 10,60 Millionen mehr. 17,5 Millionen des Mehrbedarfs von 1927 erklären sich aus der Besoldungsreform des Jahres 1924, der Rest berichtigt die ungenauen Schätzungen des Voranschlags im ersten Jahre nach der Stabilisierung der Mart. Die rechnungsmäßige Ausgabe des Jahres 1924 ist nicht allzu weit von dem voranschlagsmäßigen Bedarf des Voranschlags 1927 entfernt, wenn man beachtet, daß sich in den drei dazwischen liegenden Jahren bestimmte Ausgaben für Besoldungen( Aufrüden in höhere Gehaltsstufen), für Benfionen( Alterspensionsgesetz und Erhöhung der Pensionssätze) automatisch erhöhen mußten, daß ferner in den späteren Gesamtausgaben in steigendem Maße durchlaufende Posten in erheblicher Höhe( bei der Sondergebäudesteuer allein 12,5 Millionen) zu verzeichnen find. Daraus läßt sich unschwer erkennen, daß die eigentlichen Verwaltungsausgaben des Staates nicht unerheblich herabgedrüdt worden sind( Personalabbau, Drosselung der jachlichen Ausgaben). ( Schluß folgt.) Sonnabend, den 26. Februar 1927. Mittelstandsfundgebung in Berlin. Zusammenschluß des Mittelstandes. Am Mittwoch vormittag wurde in den Rammerjälen in Berlin im Beisein zahlreicher Bertreter der Reichs- und Staatsbehörden, des Reichs- und Landtags sowie der Länderparla mente die große Kundgebung der Spigenverbände des deutschen Mittelstandes eröffnet. An der Tagung, die den Zusammen schluß aller Mittelstandsgruppen zweds gemeinsamer Arbeit verfolgt, beteiligten sich mit den Vertretern des Handwerks aller deutschen Gaue auch die Gruppen des Einzelhandels, des Haus und Grundbesitzes, des Schugfartells deutscher Geistesarbeiter, der gewerblichen Genossenschaften und der deutschen Landwirtschaft. Die Reichsregierung war durch Justizminister Hergt, Bertreter des Reichsarbeitsministeriums und des Reichswirt schaftsministeriums vertreten. Der Präsident der Berliner Handwerkskammer, Lubert, in dessen Händen die Leitung der Veranstaltung lag, ifizierte in feiner Begrüßungsansprache Ziel und 3wed der Rundgebung. Es jei in dieser Form wohl das erste Mal, daß in Deutschland der Mittelstand zusammen trete, um sich gemeinsam der Oeffentlichkeit vorzustellen und zu versuchen, seine Interessen in einer gemeinsamen Linie zu verfechten. Man dürfe heute ruhig und ernst aussprechen, daß die große Bedeutung des Mittelstandes für Staatswesen und Wirtschaft nicht nur unterschätzt, sondern fajt gar nicht erkannt werde. Diese Tatsache sei auf die Beeinflussung der Oeffent lichkeit durch politisch und wirtschaftlich unreife Menschen zurüc zuführen, und doch sei der Mittelstand ein wesentlicher Träger der Wirtschaft, ein Förderer der geistigen und kulturellen Ers fordernisse der Nation. Leider schienen auch manchmal die maßgebenden Stellen den Mittelstand nicht genug zu würdigen. Heute sei der Mittelstand zusammengetreten in dem einheit lichen Willen, etwa bestehende Gegensätze der verschiedenen Mittelstandsgruppen durch Ausgleich zu beseitigen und nach außen hin seine Einmütigkeit zum Ausdrud zu bringen, daß die deutsche Mittelschicht im großen politischen Tohuwabohu nicht untergehen wolle. Alle Gruppen des Mittelstandes seien von dem stahlharten gemeinsamen Willen zur Selbstbehauptung bejeelt. Sie wollten feine neuen und fünstlichen Gegensätze schaf fen und verlangten für sich das Recht zum Leben und sähen in der gemeinsamen Arbeit und in dem Bewußtsein, daß der Deutsche zunächst einmal sich als Deutscher fühle, die Grundbedingung für den wirtschaftlichen Aufstieg unseres Landes. Als Vorsitzender des Reichsverbandes des Deutschen Handwerks sprach Dr. Derlien. 37- Millionen- Defizit der Stadt Berlin. Wie der Berliner Magistrat mitteilt, weist der Haushalt für 1927 nach Verabschiedung in zweiter Lesung einen Fehlbeirag von 37 Millionen auf. Untersuchungen über das Handwerk. RH. Die 8. Arbeitsgruppe Handwerk des Unterausschusses III für Gewerbe befaßte sich in ihrer letzten Sitzung mit den vorzunehmenden Untersuchungen über das Handwerk. Die Erhebungen bei den beruflichen Organisationen des Handwerks über die Zahl der Handwerksbetriebe, der beschäftigten Gesellen, Lehrlinge usw. sollen mit tunlichster Beschleunigung durchgeführt werden. Stichprobenweise Untersuchungen einiger volkswirts schaftlich wichtiger und typischer Handwerkszweige sollen der Erforschung der wirtschaftlichen Lage des Handwerks gelten. Hierbei sind insbesondere zu berücksichtigen die Rückwirkungen der Verarmung der deutschen Mittelschichten auf die wirtschaftliche Lage des Handwerks sowie die Maßnahmen, die vom Handwert zur Erhaltung und zur Steigerung seiner Konkurrenzfähig feit ergriffen worden sind. Zu der Frage, inwieweit das Handwert Rekrutierungsgebiet für die gelernten Kräfte der Industrie ist, wurde beschlossen, noch ein ergänzendes Gutachten vom Deutschen Handwerks und Gewerbekammertag einzuholen. Dann soll auch darüber entschieden werden, ob und unter welchen GeVon meinen tierischen Freunden. Von Dr. Knotterus- Meyer, langjähriger Direktor des Zoologischen Gartens in Rom. Wer lange Jahre seines Lebens mit Tieren verbracht und sich bemüht hat, sich in ihr Geelenleben einzufühlen, ihnen seelisch nahezukommen, der wird vieler dieser Tiere immer wieder gern gedenken. Sie sind ihm Freunde geworden. Als Schüler schon hatte ich einen lieben Freund im hanno verschen Zoologischen Garten. Es war ein Rothirsch namens Hans. Materielle Grundlage hatte diese Freundschaft nicht, wie es bei Tieren und doch auch bei Menschen oft der Fall ist; denn Hans nahm nie von mir Futter an. Bot ich es ihm an, dann stieß er wie beleidigt zu. Dagegen verließ er Futtertrog und Lager, wenn ich ihn rief, und kam heran, um sich streicheln zu lassen. Genau das gleiche war mit einem Gnu der Fall, das im römischen Tiergarten lebte und das auch Hans hieß. Mit Raubtieren waren meine freundschaftlichsten Beziehungen immer rein ideell; denn ich habe den herrlichen Großkazen nie etwas Genießbares mitgebracht. Und doch hatte ich die Freude, daß der brave Leopard Lulu mich nach fünfjähriger Abwesenheit von Rom sofort wieder erkannte. Die Freude des Wiedersehens war so unverkennbar, daß ich gleich am ersten Tage zu ihm in den Käfig ging. Da wurde ich dann von Liebkosungen nach Razenart beinahe erdrückt. Man vergesse nie, wieviele tausende von Gesichtern die gute Lulu in den langen Jahren gesehen hatte, und doch hatte sie mich nicht vergessen. Das ist ja überhaupt uns vom Fache bekannt, daß den Tieren die Massen der Besucher, und besonders das Durchgangspublikum, gänzlich gleichgültig sind, daß sie dagegen die Erinnerung an ihnen liebe, aber auch verhaßte Personen lange festhalten. Das sah ich auch an unserem römischen Schimpansen Gretchen, der mich nie besonders schätzte, und zwar aus Eifersucht; denn als Direktor befahl ich natürlich seinem Wärter; der ist aber für das Tier die wichtigere Person. Und als ich nun zum Zirkus Krone kam, der ja die reich haltigste Tiersammlung Europas besitzt, da begrüßte mich die alte gute Tigerin Judith als lieben Freund. Ganz unver ,, Gießener Zeitung" fichtspunkten die Untersuchungen über die Rekrutierungsfrage weitergeführt werden. Die Untersuchungen über die technische und taufmännische Rationalisierung im Handwerk werden durch Spezielle Fragestellungen bei den Erhebungen über die wirtschaftliche Lage des Handwerts weiter gefördert werden. Als Handwertszweige für diese Erhebungen wurden zunächst ausgesucht: das Bäder und Fleischergewerbe, das Schuhmacherhandwerk, das Sattlerhandwert, das Schmiedehandwerk, das Klempner und Installationsgewerbe, Tischler: handwerk, das Buchbinderhandwert, das Rohbaugewerbe, das Innenausbaugewerbe und das Steinbildhauerhandwerk. das Ausschüsse für Wohlfahrtsrenten. Das Gejek über die Ablösung öffentlicher Anleihen vom 16. Juli 1925( Reichsgejetbl. I S. 137 ff.) fieht in§ 27 die Ge währung von Wohlfahrtsrenten an Anjtalten und Einrichtungen der freien und firchlichen Wohlfahrtspflege vor, die Aufgaben der öffentlichen Wohlfahrtspflege erfüllen. Die Dritte Betordnung zur Durchführung dieses Gesetzes vom 4. Dezember 1926( Reichsgejekbl. I S. 494) enthält in den§§ 1-24 die näheren Borschriften über die soziale Wohlfahrtsrente, insbe sondere über den Kreis der Gläubiger, die Höhe der Rente und das Verfahren. Nach§ 15 dieser Verordnung wirken bei der Entscheidung der Anträge auf Gewährung einer sozialen Wohlfahrtsrente die Ausschüsse für die soziale Wohlfahrtsrente mit. Die Ausschüsse bestehen nach§ 16 der Verordnung aus je einem Bertreter des Reichs und der obersten Landesbehörde. Vertreter des Reichs ist ein Beamter des Hauptversorgungsamtes, in dessen Bezirk der Vertreter der Obersten Landesbehörde seinen Sitz hat. Die Ausschüsse führen die Bezeichnung Ausschuß für die soziale Wohlfahrtsrente" mit dem Zusatz der Ortsbezeichnung ihres Gites. Für die Provinz Hessen- Najjau hat der Ausschuß für die joziale Wohlfahrtsrente seinen Sig in Kassel( Oberpräsidium); für den Freistaat Walded besteht ein besonderer Ausschuß bei dem Landesdirektor in Aroljen. Für Hessen: Ausschuß für soziale Wohlfahrtsrente in Darmstadt, Sitz in Darmstadt( Ministerium für Arbeit und Wirtschaft). Anträge auf soziale Wohlfahrtsrente sind an die Ausschüsse zu stellen. Der Geldentwertungsausgleich bei bebauten Grundstücken. Durch das Gesetz über den Geldentwertungsausgleich bei bebauten Grundstüd envom 1. Juni 1926 war die gesetzliche Miete bis zum 31. März 1927 auf 100 v. 5. der Friedensmiete begrenzt. Nach§ 3 dieses Gesetzes setzt die Reichsregierung mit Zustimmung des Reichsrats die Mindesthöhe der gesetzlichen Miete im Reiche einheitlich fest. In Anwendung dieser Bestim mung hat das Reichskabinett in seiner Sigung am Mittwoch dem Entwurf einer Verordnung zugestimmt, wonach die gesetzliche Miete vom 1. April 1927 um 10 v. 5. und vom 1. Oktober 1927 um weitere 10 v. 5. erhöht wird. Die Verordnung geht sofort dem Reichsrat zu. Nr. 9. Sonnabend, den 26. Februar 19 staltung wird verstärkt durch den reichsgest 3wang zur Uebernahme der vom Reich fest werte auch für die Steuern der Länder un Dazu kommt die von den Gewerbetreibenden wendigkeit, die vorläufige Gewerbsteuer vom eine veranlagte endgültige Steuer umzuwa narlage eines Gejeges über die Sondergebä durch nötig, dag die Berordnung hierüber abläuft; die Regierung hat ausdrücklich zuge 1927 den Weg der Gesetzgebung zu wählen. geradezu vorbildlichen Organisation des„ Wedela" mit einem Griff darüber orientieren, wo er die nächsterreichbare Hilfs: station findet und wo er sie herbeirufen kann. Die Hilfs: stationen selbst sind durch ein weithin sichtbares Schild fenntlich gemacht, so daß fie an und für sich schon auch von den vorüber jahrenden Kraftfahrzeugen leicht erkannt werden. Der Inhaber der Hilfsstation ist verpflichtet, jederzeit, also auch an Sonnund Feiertagen und in den Nachtstunden dem Hilferuf eines Kraftfahrzeuges Folge zu leisten. Eine derart wichtige Organi jation für das Verkehrswesen unserer Zeit war längst Bedürfnis und ist nun endlich durch die neugeschaffene ,, Wedeka- Hilfe" befriedigend gelöst. Die Reichspostdirektion hat auf Anregung des„, Wedeka" be reits im Prinzip zugestimmt, daß alle öffentlichen Fernsprech stellen des Reiches fünftighin, auch in außerhalb des Dienstes liegenden Stunden, von den Führern von Kraftfahrzeugen zu Ferngesprächen benügt werden dürfen, wenn diese eine Hilfs station herbeirufen wollen, so daß in Zukunft den durch irgend welche Banne liegengebliebenen Kraftfahrzeugen diefelbe Einrichtung zur Verfügung steht, wie seither schon allen anderen von Unfällen betroffenen Personen. Alle diese Gesetze tragen mehr oder wer das Kennzeichen des Provisoriums an sich. und die Gewerbsteuer vor allen deswegen, wei en Bestimmung des Reiches darüber zu re dem Verhältnis die den Ländern und Gemein Realsteuern zu den reichsgesetzlichen Steuerb sollen. Zweifellos wird es sich dabei nur u gefese handeln, die kaum oder nur wenig in Steuervorschriften eingreifen werden. Man darauf beschränkt, aus diesem Grunde nur d die Gewerbesteuer einen provisorischen Chard chränkung feiner Geltungsdauer aufzudrücken, der Grundsteuer weit weniger veranlaßt ist gebäudesteuer tann nur noch für 1927 gefehlich meil die reichsgefeßlichen Bestimmungen nur Jeitraum gelten. Da aller Wahrscheinlichkeit grundlegenden Neuordnung dieser Materie zu r es ausgeschlossen, an dieser sich sehr abände Steuer für das eine Jahr der Geltungsdauer Die Wedeka- Hilfsorganisation", die sich über das ganze Reichsgebiet erftredt, wird im Laufe der nächsten Zeit noch da durch vervollkommnet, daß auf den Landstraßen in regelmäßigen Abständen Fernsprecher errichtet werden, die direkt an die nächst liegende Hilfsstation angeschlossen sind, so daß also dann der Kraftwagenführer es nicht einmal mehr notwendig hat, sich zur nächsten öffentlichen Fernsprechstelle zu begeben, was wiederum große Annehmlichkeit bedeuten dürfte, Mit der weiteren Ausgestaltung der Organisation hängen noch eine ganze Reihe von Einrichtungen zusammen, die zu nächst nicht weiter erörtert werden. Das Informationsmaterial steht nicht nur den Mitgliedern des Verbandes, sondern, was besonders erwähnenswert ist, sämt lichen Kraftfahrern zur Verfügung; die Unterlagen tönnen von der Zentralgeschäftsstelle des„ Wedela" in München, Dachauer straße 13, bzw. deren Haupt- und Bezirksgeschäftsstellen der langt werden. Die Organisation ist auf gemeinnügiger Grund lage aufgebaut und kommt dem gesamten Kraftfahrwesen zugute. Neue Steuergesetze. schneidende Aenderungen im Veranlagungsverf забрел Son mancher Seite wird die Erhebung dief besondere der Grundsteuer und der Gewerbste Neuern bekämpft, es sei dies ein unberechtigter Steuergebiet der Gemeinden und es sei ein über der Steuerreform des Jahres 1899. Let Tat nicht zu bestreiten. Die damalige Teil quellen durch Beschränkung des Staats auf die Bermögensteuer und Ueberweisung der Realst meinden war in der Tat ein großer Fortschritt. 2 Ernte diese Steuerverteilung noch aufrecht wenn einerseits das Reich von der Einkommen und die Vermögensteuer ganz beansprucht un seits die Ansprüche der Gemeinden an den S wachsen. Mit dem Aushilfsmittel, dem Sta anteil an der Einkommensteuer gegen Verzich und Gewerbsteuer ganz zu überlassen, könnte nicht aber die Gemeinden einverstanden erklär Berhältnisse und Gesetze den Staat zwingen, auch an den Realsteuern teilzunehmen, so ist ständliche Folge, daß dafür auch besondere anlagung und Erhebung dieser staatlichen müssen. Das Gemeindesteuerwefen sollDon, wenn auch hinsichtlich des materieller tisch mit den Staatsiteuervorschriften- in geregelt werden. Das Presseamt des hessischen Staatsministeriums schreibt uns dazu: Dem hessischen Landtage ist dieser Tage ein ganzes Bündel neuer Steuergesetze zugegangen, nämlich je ein Gesetzentwurf über die Grundsteuer, die Gewerbsteuer, die Sondergebäudesteuer, die Gemeindesteuern. Von vornherein sei, um Mißverständnissen vorzubeugen, be merkt, daß es sich nicht etwa um die Einführung neuer oder um die Erhöhung bestehender Steuern handelt. Zwed diefer Gesetzesvorlagen ist lediglich der, die zum Teil infolge der Reichsgesetzgebung oder aus anderen Gründen abänderungsbedürftigen steuergesetzlichen Vorschriften den Erfordernissen der Endlich die Landstraßenhilfe für Kraftfahrzeuge! 3eit anzupassen. Wie wir hören, hat in den letzten Tagen der„ Wedela", Wirtschaftsverband Deutscher Kraftfahrzeugbesizer e. V., Zentralsitz in München, eine sehr bedeutende und begrüßenswerte Organisation ins Leben gerufen, nach der künftighin Kraftfahr. zeuge, wenn sie auf der Strede oder auch in Orten durch irgend welche Störungen liegen bleiben, rasch die gewünschte Hilfe erhalten. Es ist jedem Kraftfahrer bekannt, daß selbst bei den besten und neuesten Typs jederzeit Störungen auftreten können, die ihn zu einem unfreiwilligen Aufenthalt auf der Landstraße zwingen. Tritt dieser Fall ein und befindet sich das Kraftfahrzeug in einer ihm fremden Gegend, so wirkt der unfreiwillige Aufenthalt oft sehr unangenehm, besonders, wenn ein neugebadener Fahrzeuglenter noch nicht so viel technische Kenntnisse besitzt, um selbst Störungen beheben zu können. In einem solchen Falle kann sich fünftig der Führer des Kraftfahrzeugs anhand der - kennbar hatte sie mich nach fast vier Jahren wir sahen uns zuletzt 1922 in Rom wieder erkannt. Jst sie einmal gar zu faul und ruht sie gemütlich in der Käfigede, so antwortet sie mir doch wenigstens durch Schnurren nach Kayzenart, Der Tiger ist ja überhaupt in seinem ganzen Wesen viel mehr Kaze als der Löwe. Er hat sich weit mehr Unabhängigsteitssinn als dieser erhalten, genau wie die Katze im Vergleich zum Hunde. Und zur Judith sind in wenigen Wochen neue Freunde hinzugetommen. Ein Kapuzineraffe mit dem schönen Namen Julchen tam als bösartig in Krones Part. Hilfsleute tann er nicht leiden. Die Vergangenheit Julchens scheint teine beneidens werte zu sein. Ihren Stallmeister aber schätzt sie und mehr noch schätzt Julchen mich. Sofort greift sie auch Personen an, von denen sie sich eben noch streicheln ließ, wenn ich tomme, und erscheine ich zusammen mit dem Stallmeister, dann gibt es eine Art von Gewissenskonflikt. Dann schreit Julchen mir zu Ehren gegen ihren Stallmeister, natürlich ohne ihn ernstlich anzugreifen. Der bessere Teil bin aber ich. Auch die anderen Affen sind in wenigen Tagen meine Freunde geworden. Der temperamentvolle kleine Mandrill Nelson läßt schon von weitem zu meiner Begrüßung sein meckerndes Lachen ertönen, und die Paviane greifen meine Hände und beteuern mir mit hochges zogenen Augenbrauen und unter fortgesetztem Vorstreden der Zungenspitze ihre Freundschaft. Dann die Raubtiere! Da sind noch die kleinen Löwen, die beiden Pumas und die guten braven Geoparden Venezia, diese Direktor Krones besonderer Liebling, und Brigitta. Unter sich können sich die beiden jungen Damen nicht gut leiden. Wenn sie abends während der Vorstellung stolz den Umzug in der Manege mitmachen, so suchen sie immer aneinander heranzukommen, um sich gegenseitig ein paar nette Ohrfeigen zu ver abreichen, wie es Geoparden so schön tönnen. Mit mir sind sie zahm wie Hauskatzen. Ein besonders origineller Freund aber ist ein Sechs binden- Gürteltier namens Frigi. Im allge meinen gelten Gürteltiere nicht für intelligent, doch nach meiner Ansicht mit Unrecht. Frizzi bestätigt das. Auch er zeigt eine große Anhänglichkeit an ihm bekannte Personen. Ich habe mir seine Freundschaft mit Schofolabe erworben, für die das Für die staatliche Grund- und Gewerbesteuer, die seit 1920 wieder zur Erhebung gelangt, gab es bisher überhaupt kein eigenes Gesetz. Man behalf sich bisher durch Rußbarmachung des Gemeindesteuergesetzes für den Steuerbedarf des Staates, ein Notbehelf, der schon aus staatspolitischen Gründen auf die Dauer nicht anging. Eine alsbaldige Neuregelung ber staatlichen Grund- und Gewerbesteuer scheiterte an der Unmöglichkeit ihrer Ausführung im Hinblid auf die durch die Inflation nahe zu völlig unwirtjam gewordene Reichssteuergesetzgebung; ein dem Landtag im Jahr 1923 vorgelegter Gesetzentwurf über die Ge werbsteuer ist aus diesem Grunde nicht verabschiedet worden. Die Reichssteuergesetzgebung funktioniert nunmehr wieder, die Ver anlagungen zur Einkommen wie zur Vermögenssteuer sind wieder in der Durchführung begriffen, sodaß einer zeitgemäßen Umgestaltung der hessischen Steuergesetze ein formales Hinder mis nicht mehr im Wege steht. Die Notwendigkeit zur Neuge brave Gürteltier wie auch so viele andere Tiere schwärmt. Frizi tennt genau meine Stimme und tommt dann aus dem dicksten Heu hervor. Nur selten einmal, wenn es ihm im Heu gar zu wohl ist, schläft er ruhig weiter. Ein guter Kerl ift auch Othello, ein Grevy- Zebrahengst, der von jung an im 3irfus Krone aufgezogen, zahm wie ein Hund geworden ist. Man sieht ihm an, was gute sachverständige Behandlung aus einem Tiere zu machen versteht. Besondere Liebhaber meiner Schokolade sind auch der kleine afrikanische Elefant Lindi mit den Riesen ohren und die Nasenbären. Ja, selbst die Känguruhs begrüßen mich immer in Erwartung eines Stüdes Schokolade. Der kleine Afrikaner hält mich gern mit dem Rüssel fest, und dann beginnt die genaue Durchsuchung meiner Taschen auf Bananen, Brot oder Schokolade. Das Gedächtnis des Elefanten ist ja hervorragend. Er fannte doch unser afrikanischer Elefant„ Toto" in Rom, der 1910 von dem bekannten Afrifareisenden Christof Schulz nach Stel lingen zu Hagenbed gebracht wurde, Schulz nach elf Jahren, als dieser seinen Toto im römischen 300 besuchte, sofort wieder. Er trompetete freudig, tastete Schulz' Geficht mit dem Rüssel zärtlich ab und hielt ihn mit diesem bei sich fest. Man bedenke, dag Toto 1910 nur etwa drei Jahre alt war! Meine ganz besondere Freunde aber find die bunten Aras. Es tann nie genügend bekannt werden, daß sie die angenehmsten und treuesten Hausgenossen unter allen Papageien sind. Schokolade ist auch ihre Lieblingsspeise und mehr oder minder sind schon alle handjam geworden. Leises Sprechen übt dann, wie die leise mensch liche Stimme auf so viele Tiere einen beruhigenden und der trauenerwedenden Einfluß aus. Ein blauer Ara ist auch schon seit 16 Jahren mein unzertrennlicher Gesellschafter und treuer Freund. Ueber den wesentlichen Inhalt dieser G Bresseamt des hessischen Staatsministeriums u Grundsteuer. Der Grundsteuer sollen unterworfen se chaftliche, forstwirtschaftliche und gärtnerisch gehören: Grund und Boden, Gebäude und der gewerblich genugte Grundbesitz und schließ Grundvermögen im Sinne des Reichsbewer vor allem die städtischen Wohngebäude, Bo Nicht grundsteuerpflichtig sollen sein: Gru und der Reichsbahngesellschaft, soweit die Reichsrecht bedingt ist, ferner Amtsgebäude Gemeinden und Gemeindeverbände, Gebäu lichen Unterricht und der sonstigen geistigen& Sflege von Religionsübungen dienen. Steu der Grundbesitz im Eigentum solcher Körpe vereinigungen usw., die gemeinnützige oder verfolgen, jedoch nur hinsichtlich derjenigen bäude, die unmittelbar oder ausschließlich sol Nach der Begründung wird in der Regel Leibesübungen als gemeinnützig anzusehen gewerblicher Art, die zu einem landwirtscha hören( z. B. Brennereien) sind aber gewer doch selbstverständlich nicht bezüglich des und des Gebäudes, die vielmehr bei Nebent bei gewerblichen Hauptbetrieben der Grun werden. Erstmals als Wald angelegtes Dedlo grundsteuerfrei bleiben; das gleiche gilt fü gen von nicht mehr als 25 Hektar Flächen lih in Hochwald übergeführt werden. Ne bergen in Größe von mindestens 300 Quad Antrag drei Jahre Steuerfreiheit genieß bauten, die in den Jahren 1927 bis 1931 beg ben fünf Jahre grundsteuerfrei; Ausdehnu gung auf solche Reubauten, die ab 1932 möglich. ( Schluß folgt.) Lotales. Sonntagsgedanken. Wohin wir auch heute schauen, überall fucht. Er ist der Geist unserer Zeit geword Mensch von der Natur den Trieb bekommen Und so langt und hajcht er nach allem, um machen. Doch der große Meister der Schöpf en nicht nur seine Selbstliebe, sondern e in die große Gemeinde aller Menschen, auf Bier wird erst die Selbstliebe edel, gewinnt Ren aus dieser großen Gemeinschaft nicht De ruch gibt. Dort muß er seinem Nächsten ja je dem Fremdling all das leisten, was Lage von jenem bekommt oder bekommen m e viele der Menschen sind sich heute bewußt? Wo findet noch der christliche Leb Ja, und wenn ich die Reihe meiner tierischen Freunde überblice, die langen Jahre zurüd, dann wächst ihre Zahl vor meinen Augen, und was bleibt, ist, oft eine wehmütige Erinnerung und ist immer ein treues Gedenken an so manche brave Tierjeele, seien es Affen, Raubtiere, Elefanten oder Vögel aller Art, Freundschaft und Liebe, die man dem Tiere gab, wurden mit Freundschaft und Liebe erwidert. Sonnabend, den 26. Februar 1927. staltung wird verstärkt durch den reichsgesetzlich eingeführten 3wang zur Uebernahme der vom Reich festgestellten Einheitswerte auch für die Steuern der Länder und der Gemeinden. Dazu kommt die von den Gewerbetreibenden start betonte Notwendigkeit, die vorläufige Gewerbsteuer vom Ertrag endlich in eine veranlagte endgültige Steuer umzuwandeln. Die Neuvorlage eines Gesetzes über die Sondergebäudesteuer wird da durch nötig, daß die Berordnung hierüber am 31. März 1927 abläuft; die Regierung hat ausdrüdlich zugesagt, für das Jahr 1927 den Weg der Gesetzgebung zu wählen. Organisation des Wedela" mit einem Nr. 9. eren, wo er die nächsterreichbare Hilfs o er sie herbeirufen tann. Die Hilfs rch ein weithin sichtbares Schild tenntlich und für sich schon auch von den vorüber agen leicht erkannt werden. Der Inhaber erpflichtet, jederzeit, also auch an Sonnin den Nachtstunden dem Hilferuf eines zu leisten. Eine derart wichtige Organi swesen unserer Zeit war längit Bedürfnis durch die neugeschaffene ,, Wedela- Hilfe tion hat auf Anregung des ,, Wedela" be timmt, daß alle öffentlichen Fernspred ftighin, auch in außerhalb des Dienstes n den Führern von Kraftfahrzeugen zu werden dürfen, wenn diese eine Hilfs Ten, so daß in Zukunft den durch irgend bliebenen Kraftfahrzeugen dieselbe Ein g steht, wie seither schon allen anderen en Personen. Sorganisation", die sich über das ganze vird im Laufe der nächsten Zeit noch de daß auf den Landstraßen in regelmäßigen errichtet werden, die direkt an die nächst angeschlossen sind, so daß also dann ber nicht einmal mehr notwendig hat, sich zur Fernsprechstelle zu begeben, was wiederum bedeuten dürfte. Ausgestaltung der Organisation hängen e von Einrichtungen zusammen, die zu rtert werden. material steht nicht nur den Mitgliedern , was besonders erwähnenswert ist, sämt Verfügung; die Unterlagen tönnen von le des ,, Wedeka" in München, Dachauer Haupt- und Bezirksgeschäftsstellen der ganisation ist auf gemeinnügiger Grundimt dem gesamten Kraftfahrwesen zugute. Steuergesetze. hessischen Staatsministeriums schreibt otage ist dieser Tage ein ganzes Bündel egangen, nämlich je ein Gesetzentwurf Grundsteuer, Gewerbsteuer, Sondergebäudesteuer, Gemeindesteuern. i, um Mißverständnissen vorzubeugen, be ht etwa um die Einführung neuer oder ehender Steuern handelt. Zwed diejer iglich der, die zum Teil infolge der aus anderen Gründen abänderungs chen Vorschriften den Erfordernissen der Alle diese Gesetze tragen mehr oder weniger immer noch das Kennzeichen des Provisoriums an fich. Die Grundsteuer und die Gewerbsteuer vor allen deswegen, weil mit einer gesetzlichen Bestimmung des Reiches darüber zu rechnen ist, in wel chem Verhältnis die den Ländern und Gemeinden überlassenen Realsteuern zu den reichsgesetzlichen Steuerbelastungen stehen jollen. Zweifellos wird es sich dabei nur um sog. Rahmengesetze handeln, die laum oder nur wenig in die materiellen Steuervorschriften eingreifen werden. Man hat sich desha.o darauf beschränft, aus diesem Grunde nur dem Gesetze über die Gewerbesteuer einen provisorischen Charakter durch Be ( chränkung seiner Geltungsdauer aufzudrüden, während das bei der Grundsteuer weit weniger veranlaßt ist. Die Sonder gebäudesteuer tann nur noch für 1927 gesetzlich geregelt werden, weil die reichsgesetzlichen Bestimmungen nur noch für diejen Zeitraum gelten. Da aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer grundlegenden Neuordnung dieser Materie zu rechnen ist, so war es ausgeschlossen, an dieser sich sehr abänderungsbedürftigen Steuer für das eine Jahr der Geltungsdauer des Gesetzes einschneidende Aenderungen im Veranlagungsverfahren ins Auge zu faljen. Bon mancher Seite wird die Erhebung dieser Steuern, ins besondere der Grundsteuer und der Gewerbsteuer als Staats: Heuern betämpft, es sei dies ein unberechtigter Eingriff in das Steuergebiet der Gemeinden und es sei ein Rüdschritt gegen= über der Steuerreform des Jahres 1899. Letzteres ist in der Tat nicht zu bestreiten. Die damalige Teilung der Steuerquellen durch Beschränkung des Staats auf die Einkommen- und Bermögenssteuer und Ueberweisung der Realsteuern an die Gemeinden war in der Tat ein großer Fortschritt. Aber wie kann im Ernste diese Steuerverteilung noch aufrecht erhalten werden, wenn einerseits das Reich von der Einkommensteuer ein Viertel und die Vermögensteuer ganz beansprucht und wenn andererseits die Ansprüche der Gemeinden an den Staat immer mehr wachsen. Mit dem Aushilfsmittel, dem Staate den Länderanteil an der Einkommensteuer gegen Verzicht auf die Grundund Gewerbsteuer ganz zu überlassen, fönnte sich wohl dieser, nicht aber die Gemeinden einverstanden erklären. Wenn darum Berhältnisse und Gesetze den Staat zwingen, auf absehbare Zeit auch an den Realsteuern teilzunehmen, so ist es eine selbstverständliche Folge, daß dafür auch besondere Gesetze über Veranlagung und Erhebung dieser staatlichen Steuern bestehen Grund- und Gewerbesteuer, die seit 1920 gelangt, gab es bisher überhaupt kein behalf sich bisher durch Nutzbarmachung ges für den Steuerbedarf des Staates, naus staatspolitischen Gründen auf die Eine alsbaldige Neuregelung der staatwerbesteuer scheiterte an der Unmöglichkeit Hinblick auf die durch die Inflation nahe ewordene Reichssteuergesetzgebung; ein dem 3 vorgelegter Gesezentwurf über die Ge n Grunde nicht verabschiedet worden. Die 3 funktioniert nunmehr wieder, die Vermmen wie zur Vermögenssteuer sind hrung begriffen, sodaß einer zeitgemäßen schen Steuergesetze ein formales Hinder ege steht. Die Notwendigkeit zur Neuge auch so viele andere Tiere ſchwärmt. eine Stimme und kommt dann aus dem Nur selten einmal, wenn es ihm im Heu ift er ruhig weiter. Ein guter Kerl ist y- Zebrahengst, der von jung an im Zirkus m wie ein Hund geworden ist. Man sieht hverständige Behandlung aus einem Tiere Besondere Liebhaber meiner Schokolade frikanische Elefant Lindi mit den Riesenbären. Ja, selbst die Känguruhs begrüßen rtung eines Stüdes Schokolade. Der kleine ern mit dem Rüssel fest, und dann beginnt ung meiner Taschen auf Bananen, Brot müssen. Das Gemeindesteuerwefen soll unabhängig hiervon, wenn auch hinsichtlich des materiellen Steuerrechts identisch mit den Staatssteuervorschriften in besonderem Gesetze geregelt werden. Ueber den wesentlichen Inhalt dieser Gesetze schreibt das Presseamt des hessischen Staatsministeriums u. a. folgendes: Grundsteuer. ,, Gießener Zeitung" Nr. 9. alte Geltung: Geben ist seliger als Rehmen? Ein selten Ding| wie im Vorjahre, auch diesmal wieder eine Fahrplantonferens ist heute geworden, wer noch dem Dichterwort nachlebt: Wohltun den andern und selbst nichts verlangen, Lieben die andern. nicht gleiches empfangen!" Achtlos geht die große Masse heute am Wohl und Wehe anderer vorüber. Ihre Selbstliebe ist entartet, in Selbstsucht verkehrt. Ihr Sinnen und Trachten ist nach dem eigenen Jch. Wenn andere auch dadurch leiden, hungern, derarmen, was fümmert es jenen, deren Gott ihr Bauch und Geldsad ist? An darbenden Menschen gehen fie achtlos vorüber, hungernde Kin der sehen sie nicht, weinende Mütter hören sie nicht. Ueber sich selbst kommen fie nicht mehr hinaus. Der Grundsteuer sollen unterworfen sein: das landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche und gärtnerische Vermögen( dazu gehören: Grund und Boden, Gebäude und Inventar), ferner der gewerblich genutzte Grundbesitz und schließlich das eigentliche Grundvermögen im Sinne des Reichsbewertungsgesetzes, wozu vor allem die städtischen Wohngebäude, Bauplätze usw. zählen. Nicht grundsteuerpflichtig sollen sein: Grundbesitz des Reiches und der Reichsbahngesellschaft, soweit die Steuerfreiheit durch Reichsrecht bedingt ist, ferner Amtsgebäude des Staates und der Gemeinden und Gemeindeverbände, Gebäude, die dem öffentlichen Unterricht und der sonstigen geistigen Fortbildung oder der Pflege von Religionsübungen dienen. Steuerfrei soll auch sein der Grundbesitz im Eigentum solcher Körperschaften, Personenvereinigungen usw., die gemeinnützige oder mildtätige Zwede verfolgen, jedoch nur hinsichtlich derjenigen Grundstüde und Gebäude, die unmittelbar oder ausschließlich solchen Zweden dienen. Nach der Begründung wird in der Regel auch die Pflege der Leibesübungen als gemeinnützig anzusehen sein. Nebenbetriebe gewerblicher Art, die zu einem landwirtschaftlichen Betriebe gehören( z. B. Brennereien) sind aber gewerbesteuerpflichtig, jedoch selbstverständlich nicht bezüglich des Grund und Bodens und des Gebäudes, die vielmehr bei Rebenbetrieben ebenso wie bei gewerblichen Hauptbetrieben der Grundsteuer unterworfen werden. So ist die Welt unserer Tage. Und an dem eigenen Jah werden wir zu Grunde gehen, wenn nicht ein großes Besinnen der Menschen noch einsetzt. Wenn wir auf dieser Erde uns wahrhaft wieder freuen wollen, dann muß der Menschheit Geleit wieder werden: Erstmals als Wald angelegtes Oedland soll fünf Jahre grundsteuerfrei bleiben; das gleiche gilt für Eichenschälwaldungen von nicht mehr als 25 Heftar Flächeninhalt, die nachweislich in Hochwald übergeführt werden. Neuanlagen von Weinbergen in Größe von mindestens 300 Quadratmetern sollen auf Antrag drei Jahre Steuerfreiheit genießen. Wohnungsneubauten, die in den Jahren 1927 bis 1931 begonnen werden, bleiben fünf Jahre grundsteuerfrei; Ausdehnung dieser Vergünsti gung auf solche Neubauten, die ab 1932 errichtet werden, ist möglich. des Elefanten ist ja hervorragend. Er kanischer Elefant ,, Toto" in Rom, der 1910 Ifritareisenden Christof Schulz nach Stelebracht wurde, Schulz nach elf Jahren, als n römischen 300 besuchte, sofort wieder. tastete Schulz' Gesicht mit dem Rüssel hn mit dieſem bei sich fest. Man bedenke, wa drei Jahre alt war! Meine ganz be r sind die bunten Aras. Es kann nie den, daß sie die angenehmsten und treuesten allen Papageien sind Schokolade ist auch and mehr oder minder sind schon alle hands Sprechen übt dann, wie die leise mensch viele Tiere einen beruhigenden und ver nſluß aus. Ein blauer Ara iſt auch schon unzertrennlicher Gesellschafter und treuer die Reihe meiner tierischen Freunde überTre zurüd, dann wächst ihre Zahl vor meinen eibt, ist, oft eine wehmütige Erinnerung reues Gedenken an so mange brave TierRaubtiere, Elefanten oder Vögel aller Art, be, die man dem Tiere gab, wurden mit e erwidert. ( Schluß folgt.) Lokales. Sonntagsgedanken. „ Die Freude, die wir geben, Kehrt ins eigene Herz zurüd!" * Waldfried. Hessischer Landgemeindetag. Der Vorstand des Hessischen Landgemeindetages befaßte sich in seiner am 21. Februar stattgefundenen Sigung u. a. auch mit dem gegenwärtig den Finanzausschuß des Hessischen Landtags beschäftigenden Entwurf eines Gesetzes über die Sondergebäudesteuer für das Rechnungsjahr 1927. Er legte seine Auffassung, die im allgemeinen dahin geht, daß im Wege des bisherigen Zuschußverfahrens an eine gänzliche Beseitigung der Wohnungsnot auf Jahre hinaus nicht gerechnet werden kann und deshalb nach Möglichkeit wieder wie früher der Anleiheweg beschritten und die Eigenbautätigkeit durch Zinsverbilligung weitgehendst gefördert werden müsse, faßte eine dahingehende Entschließung, welche dem Landtag und der Regierung unterbreitet worden ist. * Das Ende der Portokasse. Die Deutsche Reichspost hat jeiniger Zeit einen jogenannten Freistempler zugelassen, eine Maschine, in der die Versender Briefsendungen und Paketkarten des In- und Auslandsverkehrs selbst freistempeln tönnen. Im Stempelschild erscheint neben dem Gebühren und dem Aufgabestempel auch die Angabe des Absenders. Freimarken brauchen also nicht mehr geklebt zu werden. Die Maschine bietet Geschäften usw. mit starkem Postverkehr wesentliche Vorteile: Wegfall der Portotassen und des Beklebens der Sendungen mit Freimarken sowie genaue Kontrolle der Postgebührenausgabe durch einen in die Maschinen eingebauten Sammenzähler. Wohin wir auch heute schauen, überall der Geist der Selbstsucht. Er ist der Geist unserer Zeit geworden. Wohl hat der Mensch von der Natur den Trieb bekommen, für sich zu sorgen. Und so langt und hascht er nach allem, um sein Leben schön zu machen. Doch der große Meister der Schöpfung gab dem Menschen nicht nur seine Selbstliebe, sondern er gliederte ihn ein in die große Gemeinde aller Menschen, auf daß er darin wirke. Hier wird erst die Selbstliebe edel, gewinnt Vorteile, wenn der Mensch aus dieser großen Gemeinschaft nicht nur empfängt, sondern auch gibt. Dort muß er seinem Nächsten, seinem Nachbarn, ja selbst dem Fremdling all das leisten, was er selbst in gleicher Lage von jenem bekommt oder bekommen möchte. Wie viele der Menschen sind sich heute noch dieser Pflicht bewußt? Wo findet noch der christliche Lebensgrundsatz seine * Oberhessische Fahrplanforderungen. Der Verkehrsbund Oberhessen hat an die Reichsbahndirektion Frankfurt eine sehr eingehend begründete Eingabe gerichtet, in der er für die gesamten Eisenbahnlinien der Provinz Oberhessen eine ganze Reihe von Verbesserungen im nächsten Sommerfahrplan wünscht. In der Eingabe wird grundsätzlich die außerordentlich stiefmütterliche Behandlung der Eisenbahnverkehrsinteressen der Provinz Oberhessen im Vergleich zu anderen Streden des Frankfurter Direktionsbezirks gerügt und zum mindesten die Gleichstellung der oberhessischen Linien mit anderen Streden gefordert. Weiter wird verlangt, daß die vom Sommerfahrplan 1926 abgestrichenen Züge wieder hergestellt und darüber hinaus noch wesentliche Verbesserungen im Zugdienst geschaffen werden. Letztere werden in der Eingabe Strede für Strede eingelegt und begründet. Für die Streden Gießen Alsfeld Lauterbach Fulda und Gießen Gelnhausen werden vor allem beschleunigte Personenzüge gefordert. Schließlich wird noch angeregt, der Verbindung von Triebwagen mehr Aufmerksamkeit als bisher zu schenken. Zum Schluß wird der Reichsbahndirektion vorgeschlagen, ebenso 19229 S spalis donregbanM in Gießen abzuhalten, von der man eine für beide Teile annehm bare Lösung erwartet. ** Festgenommen wurde eine Frauensperson, welche in einem hiesigen Konfektionsgeschäft in einem günstigen Moment ein wertvolles Kleid unter ihrem Mantel verschwinden ließ. welches sie dann nach ca. vier Wochen in hiesiger Stadt verkaufte. * Zu dem Kellerbrand in der Sonnenstraße wird berichtet, daß der Brand dadurch entstanden ist, daß einer der Lehrlinge mit einem Petroleumslicht in unvorsichtiger Weise hantierte und mit dem Licht mit einem Ballen Werch in Berührung fam, wodurch dieser sofort in Brand geriet. 4 Zu dem Brand in dem Hause Kirchenplay 9 wird berichtet, daß derselbe offenbar durch Ueberheizen des Ofens sowie durch die veraltete Kaminanlage entstanden ist. Durch die im Büro in unmittelbarer Nähe des Ofens lagernden leicht feuerfangenden Gegenstände, welche den Brand in seiner Entstehung schr begünstigten, so daß das Feuer mit rasender Geschwindigkeit um sich griff. Eine alte Holztreppe, welche vom Brandherd nach einer Wohnung im 1. Stodwerf führt, hat das Feuer in dieser Richtung ebenfalls in ganz furzer Zeit weitergeleitet und diese Wohnung ergriffen, welche vollständig ausgebrannt ist, so daß die dort wohnende Familie anderweitig untergebracht werden mußte. * Aufgeklärt. Der vor einiger Zeit gemeldete Kellereinbruch in der Steinstraße hat teilweise seine Aufklärung gefunden. Als Täter kommen drei Jugendliche aus Gießen in Frage. * Dos Explosionsunglüd im Schwesternhaus. Bei dem Aether Explosionsunglüd im hiesigen Evangelischen Schwesternhaus sind außer der Schwester Elise Egelhof aus Mainz, die in der Aetherflamme im Kellergeschoß des Hauses umgekommen ist, auch die beiden schwerverbrannten Hausgehilfinnen Frieda Haas aus Günterode und Frieda Steinbach aus Oberscemen ihren schweren Brandwunden erlegen. Die Schwester Helene Brandau aus Klein- Heubach und vier Hausmädchen, die leichtere Verbrennungen erlitten, werden voraussichtlich in einigen Tagen wieder hergestellt sein. Das Unglück geschah dadurch, daß ein fleiner Aetherballon, den die beiden Schwestern Egelhof und Brandau nach dem Abfüllen im Kellergeschoß an Ort und Stelle zurüd bringen wollten, infolge zerreißens des Korbgeflechtes zur Erde fiel, der Aether ausströmte und dessen Dämpfe sich an dem geheizten Ofen im benachbarten Bügelzimmer entzündeten. In unmittelbarer Nachbarschaft der Unfallstelle sind in und an dem Hause Sachschäden entstanden. Im übrigen ist das ganze Gebäude intakt, so daß der Betrieb des Hauses ungestört fort geführt werden kann. Barablösung von Anleihefleinbeträgen.( Antragsfrist vom 1. Februar bis zum 31. März 1927.) Von dem Herrn Präsi denten des Landesfinanzamtes Darmstadt wird uns geschrieben: „ Nach§ 47 des Anleiheablösungsgesetzes vom 16. 7. 1926 und der 3. Durchführungsverordnung zu diesem Gesetz vom 4. De zember 1926 können im Inland wohnende Reichsangehörige, die bedürftig oder minderbemittelt sind, für ihre Altbesitz- Anleihen im Gesamtbetrag von weniger als 1000 M Barablösung bean spruchen. Die Barablösungssumme beträgt 8 Rmf. für je 100 M Rennbetrag, wenn der Anleihegläubiger minderbemittelt ist, 15 Rmt. für den gleichen Nennbetrag, wenn er bedürftig ist. Zuständig zur Entscheidung über den Barablösungsantrag ist die Anleihealtbesitzstelle, die bei dem Finanzamt errichtet ist. bei dem der Anleihegläubiger zur Einkommensteuer veranlagt wird. Der Antrag ist bei dieser Stelle in der Zeit vom 1. Fe bruar bis 31. März 1927 zu stellen. Die Antragstellung hat auf amtlichen Vordrud zu geschehen. Der Vordrud ist bei den zuständigen Anleihealtbesigstellen, bei den Finanzämtern, er hältlich. Nähere Auskunft wird von diesen Stellen erteilt." HALPAUS RARITAT N9200 der weisse Rabe unter den 4 Pfg.Cigaretten Warum? Weil sie über ein Jahrzehnt in der gleichen.schlichten Packung erscheint und trotzdem am meisten geraucht wird. HALPAUS RARITAT ist die meist- gerauchte, weil weitaus beste 4 Pfg. Cigarette Deutschlands. ARNAU Sonnabend, den 26. Februar 1927. Aus Nah und Fern. Muschenheim( Kreis Gießen). Hier fiel das dreijährige Söhnchen des Landwirts Reif, als es den väterlichen Hof rüdwärtsgehend mit dem Schlitten betrat, in einen Zuber heißen Viehfutters. Das Kind wurde am Rüden jo start verbrüht, daß es trog ärztlicher Hilfe noch in der Racht verstarb. Lich. Das älteste Mitglied des fürstlichen Hauses zu Solms: Lich, Prinzessin Marie, beging vergangenen Sonntag ihren 90. Geburtstag. Die greise Dame erfreut sich noch der besten förperlichen und geistigen Frische und unternimmt täglich ihre Spazier gänge in dem Städtchen. Friedberg. Eine gefährliche Kurve befindet sich vor der Fahrschule Windler hier. Nachdem erit vor einiger Zeit dort ein Auto der Frankfurter Schuhpolizei verunglüdte, wurde jekt die vollbesetzte schwere Reiselimousine der Tabaffirma RollGießen schwer beschädigt. Personen wurden glüdlicherweise nicht perlegt. Aus dem Riddertal, Erfreulich war dieser Tage im Interesse unserer werftätigen Bevölkerung von dem Aufschwung Der Steinbruchsindustrie des Niddertals zu lesen. Die Bajalt steinbrüche gehen in ihren Anfängen dort zurüd bis zur Anlage der Bahnstrede Stodheim- Gedern, die den Steinreichtum des Tals erit erschloß. Bald ergab sich, daß die Steine der westlichen Talseite besser für die Bearbeitung und gesunder im Bestand sind, während die Brüche der öftlichen Talhänge vielfach Sonnen brenner aufwiejen, die bald springen und brüchig werden. Die Steine der Wejtjeite, besonders die vom Ligberger Kopf, wur den deshalb von jeher im Handel für Straßenbau bevorzugt. An zwei Ramen tnüpft fich jeit zirka 35 Jahren die Entwidlung der Steinbruchindustrie am Lißberg, an Karl Haas und Franz Seipel Mülheim a. M. Ersterer ein großer Fachmann, aber fein Geschäftsmann, verstand seinen Bruch nicht dauernd in Betrieb zu halten, während der Bruch des Letzteren nahezu ausgebeutet und durch den aufliegenden Friedhof nicht mehr ausdehnungs fähig erscheint. Der Steinbruch Haas ist in zunehmendem Be trieb seines Schwagers C. H. Scherer Büdingen und zeichnet sich bei geringem Abraum durch gleichmäßiges Vorkommen erst tlajfigen Pflastermaterials aus, wie es sich in gleicher Güte nicht überall im Riddertal findet. Bom Gegenteil vermag wenigstens " Gießener Zeitung" eine Stadt in Bayern neuerdings Zeugnis zu geben. Det Haas'sche Steinbruch ist infolgedesjen derart mit Aufträgen über: häuft, daß sein Bestzer zum Gegen der Erwerbslosen die Zahl jeiner Steinrichter in Kürze verdoppeln muß. Wir können solche Sebung der Hartstein- Industrie zur Steuer der Arbeitslosigkeit im Bogelsberg nur begrüßen! Offenbach. Die diesjährige Jahrestagung des Landesver bandes des hejjijchen Einzelhandels ist jetzt definitio auf den 14. und 15. Mai jejtgejezt. Am 15. und 16. Mai hält gleich falls in Offenbach der Landesverband der Friseure von Heijen und Rajjau jeinen Verbandstag ab. Nur hineinFachin scapes dann geht der Teig! Nie wird Sie das Gefühl der Sicherheit verlassen, wess Sie mam Sacke Dr. Oetker's Backpulver„ Backin" verwendre und sich bei der Zubereitung des Telges as die klares and sorgfältig ausprobiertes Oetker- teatate halten. 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Auf der Eisenbahnstrede Lollar Weglar führte die Reichsbahnverwaltung an zwei Tagen dieser Woche Ber juchsfahrten mit einer Diesel- Lokomotive mit Delfeuerung aus. Der Zug wurde zuerst mit höchster, beim zweiten Versuch mit wesentlich reduzierter Belastung gefahren, vermochte aber beide Male nicht, die Fahrzeit des jetzigen Dampfzuges einzuhalten oder gar zu unterbieten. Mehr als 1200 verschiedene Formulare für Behörden, andere Amtsstellen, für Vereine und Körperschaften, sowie auch für die Geschäfte ständig am Lager Albin Klein, Giessen vormals Wilh. Keller, gegr. 1783 Verlangen Sie den hochwertigen Ruhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für ! Zentralheizungen! Erhältl. in allen gröss. Kohlenhandlungen Pallabona- Puder reinigt u. entfettet das Haar auf trockenem Wege, macht schöne Frisur, besond. Bublkopf geeignet für Bei Tanz u.Sport unentbehrlich Zu haben in Dosen von M. 1.- an in Friseurgeschäften, Parfümerien, Drogerien u. Apotheken. Nachahmung weise zurück! 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Bei den Wahlen zur Landwirtschaftskammer find nach dem vorläufigen Ergebnis für den Wahlbezirk Marburg als gewählt zu betrachten: Gutsbesitzer Georg Kaiser, Cyriar- Weimar, Gutspächter Wilhelm Brühne, Fleckenbühl und Johannes Heinrich Nau, Beltershausen. Marburg. Der hier im Ruhestand lebende Generalleutnant 2. D. Bernhard Rathgen ist nach schwerem Leiden im 80. Le bensjahre gestorben. Rathgen war besonders bekannt als ernsthajter Forscher auf dem Gebiete der artilleristischen Wissenschaft. Die Universität Marburg hat ihm ehrenhalber den Doktor der Philosophie verliehen. Gelnhausen. Hier jand am letzten Sonntag, angeregt Don der Hanauer Handwerkskammer- Nebenstelle, eine Tagung der Obermeister Jnnungsausschüsse von Hanau Stadt und Land, Gelnhausen und Schlüchtern statt. Neue Bücher. Staatsbürgerkunde v. Karl Jlzig. Studienrat, Berlin. Selbstunterrichtsbriefe in Verbindung mit eingehendem Fernunterricht, herausgegeben vom Rustinschen Lehrinstitut. 4 Briefe a 1 Goldmart. Verlag Bonnes& Hachfeld, Potsdam und Leip zig. Im Artikel 148 der Reichsverfassung heißt es, daß Staatsbürgerkunde besonderes Lehrfach in den Schulen sein soll. Die von Studienrat Jlzig erschienene Staatsbürgerfunde führt auf Grund der Reichs, Landes und Kommunalverfassungen, der Gesetze sowie der sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen von Staat und Gemeinde voll und ganz in dieses Wissen ein. 4000 Silberfuchsjelle tamen, wie im Märzheft von Weiter manns Monatsheften in einem sehr interessanten Artikel über die Belztierzucht in Deutschland". Wieder ein vielseitiges und interessantes Heft, das sich den vorangehenden würdig anreiht. Beethoven zum 100. Todestage gewidmet ist ein Doppelheft von überragender Bedeutung, das der Verlag der im 48. Jahrgang stehenden Neue Mujit- Zeitung"( Carl Grüninger Nachf. Ernst Klett, Stuttgart) joeben herausgab( 1,80.). Berantwortlich: Paul Chriftian Klein in Gießen. Grosse gebr. 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Deutsch- polnisches Abkommen über di ftreitiger Staatsangehörigkei Zur Durchführung des deutsch- polnischen W über Staatsangehörigkeits- und Optionsfrager 1824 haben Deutschland und Polen vom 21. De Notenaustausch eine Vereinbarung getroffen, jur Schlichtung von Streitfällen regelt, in d hörigkeits- und Optionsfragen auf deutsche Seite verschieden beurteilt werden. Besonde Bereinbarung ist vornehmlich der, die Me heiten in den einzelnen Streitfällen mit tunl gung durch eine Schlichtungskommission beilege Die Einzelheiten der Voraussetzungen, un beteiligten Personen Anträge gestellt werden für die zuständigen Behörden Anlaß zum am einer Sache sind, find den Kreisämtern durch d des Innern zur Kenntnis gebracht worden. Personen, die durch eine behördliche En Erwerb oder den Verlust der Staatsangehör tigkeit ihrer Option beschwert sind, haben in tereffe ungefäumt die erforderlichen Anträge so rechtzeitig, daß der Deutsche Delegierte 15. April 1927 ablaufenden Frist die vorgeschr bei der polnischen Delegation bewirken kann. * Unterstützungsabbau des Siegerlän Der Hauptausschuß des Preußischen La Donnerstag mit der Vorberatung des Hau Hütten- und Salinen- Verwaltung. Handelsminister Dr. Schreiber führte u. schen Bergbau waren beschäftigt im Jahre im Jahre 1926 455 000 Mann. Gefördert revier 1913 144 Mill. Tonnen, 1926 112 dem 1. April 1927 wird der preußische Staa übernehmen, um in ihr Neuerungen im G zu erproben. Ein Verbot der Ueber- und von der Bergbehörde nicht ausgesprochen wer Reich und vom Staat im Siegerland- Bergb Unterstützungen konnte die Belegschaft verde Minister fündigt an, daß diese Zuwendunge abgebaut werden würden. Eine Sondertagung der kommunistischen Oppositio Am Donnerstag, dem zweiten Verhand munistischen Batreitages, tam es zu stürm Jegungen mit der Opposition. Der Opposi Landtagsabgeordnete Bartel, warf dem Bartei vor, daß es mit seinen Maßnahmen tot machen wolle, und forderte die Wieder Fischer, Maslow und anderer Oppositions Bartei. Unter starkem Protest des Pa Redner die Rednertribüne verlassen, und Sarteitages bezeichnete Bartels' Auftreten setation. Darauf teilte der Parteiführer fich die aus der Partei ausgeschlossenen Re Urban und Scholem bereits in Essen befä abend eine Reidskonferenz der Opposition f hätten. Der Parteitag beschloß hierauf geg daß diejenigen Delegierten, die sich nicht a beteiligen würden, mit der Partei nichts ge Rüdtritt der medlenburgischen Shwerin, 3. März. In der heutigen über den Haushaltsplan 1927/28 wurde der 25 gegen 23 Stimmen abgelehnt. Die Kom Mitrauensvotum gegen die Regierung, m wurde. Die Regierung erklärte darauf ihre Jm Münchener Eisenbahn beantragte der Staatsanwalt gegen den Lof eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren se Urteil lautete auf fünf Monate Gefängnis, drei Monaten auf die Untersuchungshaft. Die Weinbaufläche des Deutsch Bon 28 509 358 Heftar landwirtschaftlic