Str. 25. 1 Buche nur die weiteste Verbreitung Som Boltsschüler zum Abiturienten". Breis g G. m. b. H. Potsdam. Diese Broschüre e verfaßt, der, in fleinen Verhältnissen auf die Zugänge zu einer höheren Bildung und hnt hat. Er will die Schicksalsgenossen. höherem in sich fühlen, dazu ausrüften, das 15 Ziel gelangen. Das Wertchen ist für ne höhere Schule besuchen können. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. lenbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 40. Jahrgang - Deutschamerikanischer Besuch in Hessen. Demokratie und Selbstverwaltung Ein en Staate. Brosch. 3, M. G. D. BarIn leitenden politischen Kreisen hat seit Dr. E. Horneffer- Gießen, ohne sich an eine g zu binden, mit Erfolg staatsphilo ragen, die das größte Interesse erregten. Schrift gibt derselbe die wesentlichen Gertigen Staatslehre bekannt. Sie bilbet em Staatswerte, das später im gleichen Nemelgebiets", dargestellt in furzen Doon Elisabeth Brönner- Hoepfner, Memel owawes, 1927, 48 G., brosch. 0,30.M. Muf den Völkerbundstagung in Genf mito Beschwerde der hausenden Litauern um Jenen Memelländer verhandelt werden. rift hätte man ruhig dieses Kleine Hest orlegen können. Als Informations: und ist es für jeden Interessenten unschätzbar. Serbandes der Vereine Creditreform e. B. der vom Generaldirektor Herm. Pielert esbericht für das am 31. März 1927 abhr 1926-27 erschienen. Er enthält in ile wiederum eine ausgezeichnete Ueber en wirtschaftlichen und wirtschaftspoliti Berichtsperiode. ial- Zeitung( München, Promenadeplat Juni- Heft verdient besondere Beachtung. lle Beiträge wissenschaftlichen, velehren Inhalts mit interessanten B..dern aus Beru. ", Organ der Deutschen Theater- Aus27, Nr. 16, Preis 0,50 M. Das neueste d" trägt einen im wesentlich theaterge Charakter, da es zur wissenschaftlichen der Deutschen Theater- Ausstellung ver ul Christian Klein in Gießen. Zur Hochzeit, nd Gelegenheiten fertigt Reden, ge, Tafellieder usw. schnellstens an ag, Radolfzell a. Bodensee. Heitmann's ber ,, Colorex" ige Stoffe meist soweit, daß sie mit den seit Jahrzehnten bewährten Heitmann's Farben beliebig neu en; also auch ursprünglich dunkel gefärbte der Entfärbung hell gefärbt werden; en. entfernt Farbflecken und Flecken von Kaffee, Kakao, Tee, Obst, Wein, Rost, Jod usw. aus weißer Wäsche, sowie ausgelaufene Farben aus bunten Stoffen. Unschädlich für alle Stoffe. Leicht anwendbar. . Als Helfer der Hausfrauen tausendfach bewährt und glänzend begutachtet. Celbständ. Mädchen Selbstän d. koch. kann, kl. Haushalt, 2 Pers. gesucht. ÜHLIG FRANKFURT M Bleidenstraße 7-9 Drucksachen aller Art billigst Klein. FUCKS GTH. T Hypotheken Kapital v. 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Vor allem gilt der Besuch aber der heffischen Seimat, wo Darmstadt und die Städte des Odenwal des, ferner Gießen, Friedberg, Bad Nauheim, Grünberg, Schotten usw. besucht werden sollen. Am 10. Juli werden die Deutschamerikaner in Darmstadt eintreffen. Am 15. Juli werden sie in Gießen zu Gast sein. Hier sollen vor allem die Einrichtungen der Gießener Studentenhilfe besichtigt werden. Vorlage eines hessischen Ministerpensionsgesetzes. Das hessische Ministerium legte dem Landtag einen Gesetzentwurf betreffend Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung für die Minister vor. Darnach sollen die bestehenden Bestim mungen( 50 Prozent des Gehaltes nach 6monatiger Tätigkeit aufrechterhalten bleiben. In der Begründung wird u. a. ausgeführt, daß man die Pensionen, die nun einmal bewilligt sei en, nicht gut rüdgängig machen könne) und für die übrigen Mitglieder der Regierung, die bereits 8 Jahre im Dienst seien, die Frage des Ersatzes durch neue Kräfte immer wahrscheinlicher werde. Parteiwechsel im Hessischen Landtag. Der bisher dem Bauernbund zugehörige Abgeordnete Dr. Dehlinger hat sich der Deutschen Volkspartei angeschlossen, da er, wie er in einem offenen Briefe erklärt, bei dieser für die Durchführung seiner Riedentwässerungspläne notwendige gröhere Unterstützung zu finden hofft. Der Parteivorstand der Deutsch. Demokratischen Partei wählte, nachdem der Parteitag zum ersten Vorsitzenden den Reichsminister a. D. Koch und als zweiten Vorsitzenden den Reichstagsabgeordneten Erkelenz gewählt hatte, zum 2. stellver tretenden Vorsitzenden Rechtsanwalt Dr. Frankfurter, zum 2. Schatzmeister Dr. L. Zeitlin Berlin. Ein Ausschuß zur Frage des Einheitsstaates wurde eingesetzt. Verschuldung der Landwirtschaft fast 10 Milliarden! Kaffel, 26. Juni. Der 40. deutsche landwirtschaftliche Ge= nossenschaftstag wurde in Gegenwart von etwa 1200 Teilnehmern aus allen Teilen des Reiches, zahlreichen Vertretern der Reichsministerien, der Reichs, Staats- und Kommunalbehörden und vieler genossenschaftlicher und landwirtschaftlicher Or ganisationen des Jn und Auslandes von dem Geh. Landesöfo= nomierat Hohenegg- München eröffnet. Im Mittelpunkt der Berhandlungen standen die Kreditverhältnisse der Landwirts schaft. Der Generalanwalt des Reichsverbandes, Regierungsrat Gennes, bezifferte die Verschuldung der deutschen Landwirtschaft Ende 1926 auf 9,7 Milliarden. Mit großer Sorge sehen daher die landwirtschaftlichen Genossenschaften der diesjährigen im November fällig werdenden Rüdzahlungsverpflichtungen an die Rentenbank und an andere Kreditinstitute entgegen. Trok aller Hilfeleistungen der Zentralfreditinstitute wird es nicht ohne eine außerordentlich starke Rückzahlung seitens der genossenschaftlichen Kreditorganisationen gehen, denn die Pumperei müsse ein Ende nehmen, weil alle Kreditgeber endlich auch Rüdzahlungen sehen wollen. Um diese durchzuführen, werde man wohl angesichts der Strömung auf dem Pfandbriefmarkt trot aller entgegenstehenden Bedenken wieder zum ausländischen Geld greifen müssen. Der Wechselverkehr müsse nach Möglich keit aus der Landbevölkerung herausgebracht werden. In dieser Beziehung ist eine zweite Amerikaanleihe der rentierenden Kreditanstalten in Vorbereitung. Sie steht vor dem Abschluß, und man darf sagen, daß sie zu günstigeren Bedingungen aufgelegt werde als die erste. Ein ev. Forschungsheim für Weltanschauungskunde. In der Lutherstadt Wittenberg wurde fürzlich ein evangelisches Forschungsheim für Weltanschauungsfunde eingeweiht. Es hat seine Stätte gefunden in dem von der Stadt zur Verfügung gestellten alten furfürstlichen Schloſſe. Nicht nur für den deutschen Protestantismus ist es gedacht, sondern, will's Gott, für den Protestantismus der ganzen Welt. So führte Superintendent Prof. Meichßner- Wittenberg aus. Aufgabe dieses Heims soll sein die Lösung wissenschaftlicher und philosophischer Fragen für praktische Weltanschauung. Die Vereinheitlichung der Realsteuern. Ueber den Stand der Vorarbeiten für die in Aussicht ge= nommene Vereinheitlichung der Realsteuern( Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hauszinssteuer und Verfahrungsgesetz) verlautet wenig Erfreuliches. Allerdings sollte die Absicht bestehen, die Borlage schon Anfang Juni dem Reichsrat zuzuleiten. Ob diese Drud, Berlag und Expedition: Siegen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Boftshedtonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Sonnabend, den 25. Juni 1927 Absicht aber verwirklicht werden kann, erscheint angesichts der noch auszufüllenden Lüden des in Vorbereitung befindlichen Mantelgesetzes zweifelhaft. Für die Gewerbesteuer ist beabsich tigt, die drei bisher in den Ländern variabel verwendeten Be messungsgrundlagen, nämlich Gewerbeertrag, Gewerbekapital und Lohnfumme, gleichzeitig als Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer heranzuziehen, wobei der Gewerbeertrag die Basis bilden, die Lohnjumme nur von einem bestimmten Be trage an herangezogen werden soll. Aber die Länderfinanz minister haben gegen diese in Aussich genommene einheitliche Regelung Bedenken erhoben, und diese mit der„ besonderen wirtschaftlichen Struktur" der Länder begründet. Wie weit noch im Unterbewußtsein weitere Motive zu der Stellungnahme Anlaß gegeben haben, sei dahingestellt. Jedenfalls wird einstweilen nach einer Kompromißlösung gesucht; ob sie gefunden. und wie sie aussehen wird, auch ob sie der Jdee der Steuervereinheitlichung genügend Rechnung tragen wird, kann einst weilen nur abgewartet werden. Die möglichste Vereinheitlichung der Steuertarife soll dadurch erreicht werden, daß das Reich einen Prinzipalsteuersatz für das ganze Reichsgebiet aufstellen soll. Dieser hat gewissermaßen die Funktion einer Richtzahl. Allerdings eine nur schwache Funktion: denn die Länder und Gemeinden setzen ihre Steuern nach wie vor im wesentlichen frei, aber in Prozenten des Prinzipalsteuersages fest. Von einer bestimmten Höhe ab soll dem Reich bezw. den Ländern" ein Einspruchsrecht zustehen. Wie hier die Kompetenzen zu verteilen sind. und wie im einzelnen das Einspruchsrecht gestaltet werden soll darüber ist man sich mit den Länderregierungen ebenfalls noch nicht einig; es wird noch hin und her verhandelt. Im wesentlichen festzustehen scheint die Absicht einer Staffe= lung der Hauszinssteuer nach dem Grade der Verschuldung des Grundstücks. Dagegen besteht über Tempo und Umfang des in Aussicht genommenen teilweisen Abbaues der Steuer noch feine Einigkeit, so daß hierüber noch zu verhandeln ist. Die geplante Erweiterung der Zuständigkeit der Finanzämter, die nach Möglichkeit auch für die Bearbeitung der Realsteuern herangezogen werden sollen, und die Zusammenfassung des Veranlagungsverfahrens ist vom Reichsfinanzministerium in der Vorlage angeregt. Doch auch hier bestehen noch Bedenken bei den Lärderministerien. Man befürchtet namentlich eine Ueberlastung der Finanzämter. Frühere Erfahrungen bei der Einführung neuer Steuergesetze lassen diese Befürchung als nicht unbegründet erscheinen. Jedenfalls ergibt sich aus vorstehender Uebersicht, daß noch Gegensäglichkeiten in den Auffassungen zwischen Reich und Ländern bestehen, und daß diese, bevor der Gesetzentwurf zur Beratung gelangen fann, bereinigt werden müssen. Wann der Reichstag sich mit dem Gesetz zu befassen haben wird, steht also noch nicht fest. Und noch weniger fest steht, ob er das Gesetz im wesentlichen schluden" wird, oder ob er was bei der wirtschaftlich bedeutsamen Materie zu er warten sein dürfte eigene materielle Abänderungsvorschläge machen wird. Wochenrückblick. - Deutschland nimmt mit der Zeit alle die Gepflowieder genheiten, die vor dem Kriege üblich waren, auf. So hat neuerdings, nachdem das Linienschiff ,, Elsaß der Hauptstadt Portugals, Lissabon, einen Besuch abgestattet hat, unser Schulschiff„ Emden" Yokohama besucht. Die Japaner bereiteten dem Besuche einen freundlichen Empfang. Die Genfer Ratstagung hat, wie wir in der letzten Nummer schon voraussahen, mit einem riesigen Fiasko geendet. Deutschland ist bei ihr nichts vorwärts gekommen. An eine Räumung der Rheinlande ist in nächster Zeit gar nicht zu denken. Verständigungswille in Frankreich ist, wie die letzte Hetzrede Poincares in Luneville zeigt, ebenfalls feiner da. Wo treiben wir hin? Das Rheinland lehnt es ab sich seine Freiheit mit Opfern, die das gesamte Deutschland belasten, erkaufen zu lassen. Der Rheinländer sagt sich: habe ich nun schon so viele Jahre aus gehalten, so tue ich es im vaterländischen Interesse auch noch einige weitere! Aber er will auch, daß man dies anerkenne! Dieses Jahr kann man nun mit Freude feststellen, daß der Rhein das Ziel Tausender aus den unbesetzten Gebieten war. Die noch besetzten Städte haben endlich einmal wieder Feiern treudeutscher Verbundenheit erlebt. Ganz besonders darum verdient ge= macht haben sich zahlreiche Gesangvereine durch ihre Sängerreisen an den Rhein! Die Portoerhöhung wurde vom Reichstag, der aber darüber nicht endgültig zu befinden hat, sondern nur sein Gutachten abgibt, abgelehnt. Der Verwaltungsrat der Post will die Erhöhung allerdings auf anderem Wege dennoch durchsetzen. Neue Ausgaben werden entstehen durch die kommende Besoldungsreform der Beamten am 1. Oktober ds. Js. Schwere Kämpfe dürften über diese Fragen in den Parlamenten entstehen. In Heppenheim a. d. Bergstraße fand von Donnerstag bis Samstag die hesfische Frauentagung statt. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Betitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Berbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 26 Die Rassen im deutschen Volk. Von Fr. Stumpf, cand forest, Bukbach. Fortschung Als dritte Rasse wollen wir nun die dinarische betrachten. Sie ist die zweite hochgewachsene Rasse, die bei uns in Deutsch land vorkommt. Die Körperwuchsverhältnisse sind der der Nordrasse insofern ähnlich, als der Dinarier ebenfalls schlank gewach sen ist. Jedoch fehlt die Feingliedrigkeit. Auch ist die Brust schmäler und der Arm fürzer. Die sonstige Körperfülle ist wohl die gleiche. Den wesentlichsten Unterschied zeigt nun der Schädel. Er ist nämlich furzköpfig. Das schmale Gesicht findet sich indessen wie beim nordrassigen Menschen. Der Hinterkopf fehlt, sodas der Schädel hinten wie abgehadt erscheint, weil er eben nicht über den Hals hinausgeht. Die Stirn ist etwas breiter als bei der Nordrasse. Von der Seite her sieht aus dem soeben erwähn ten Grunde der dinarische Kopf flachhinterhäuptig aus, erscheint also hoch". Am dinarischen Schädel findet man wie beim nor dischen den Hinterhauptshöder ausgebildet. Nicht so weit wie bei der Nordrasse ist die Stirn zurüdgeneigt. Dagegen sind die Augen ebenfalls tief eingebettet. Charakteristisch ist die Adlernase, bei der man die Nasescheidewand von der Seite her sieht. Der Mund ist wulstig, die Lippen sind voller als bei der Nordrasse. Besonders ist das dinarische Gesicht dadurch gekennzeichnet, daß das Stück von der tiefsten Kinnspitze bis zur Mitte der untersten Zahnreihe hochgebaut ist. Der Gesichtsausdruck ist derb. Besonders dient zur Unterscheidung zwischen Dinarier und dem nordrassigen Menschen der sog. Unterkieferwinkel. Dieser Knochenwinkel beginnt mit dem einen Schenkel am Ohr, hat den Scheitelpunkt etwa in der Mitte der Entfernung zwischen Ohr und Kinn. Beim nordischen Menschen nähert sich dieser Winkel einem rechten, bei dem Dinarier einem stumpfen, welch' letzteres seine Begründung in dem hohen Bau des vorhin erwähnten Kinnstüdes hat. Daher bildet dieser Winkel bei dem Dinarier oft einen solchen von 180 Grad, d. h. der Winkel nähert sich einer geraden Linie. Das nordische Gesicht ist schmal, das des Dinarier lang. Die Augenbrauen zeigen einen gebogeneren Verals bei dem rdrassigen Menschen. Die nicht auffallenden Jochbeine tragen auch beim Dinarier zum Eindruck der Schmal heit seines Gesichtes bei. Die Nase ist jedoch vom Knorpelteil ab fleischiger als beim nordischen Menschen. Deshalb erscheint diese unten etwas breiter. Ebenso sind die Lippen dider im Gegensatz zu den nordischen. Ueberhaupt sind die Weichteile der unteren Gesichtshälfte fleischiger als bei den übrigen 4 europäischen Rassen. Die Ohren sind groß und fleischig. Die Haut ist bräunlich, was sofort in die Augen fällt. Starfe Körperbehaarung ist dem Dinarier eigen. Das Haar selbst ist schwarzbraun bis schwarz, meist lodig, dünn. Die Augen sind so dunkelbraun, daß man sie fast schwarz nennen könnte. Das förperliche Gesamtbild verleiht dem Dinarier den Ausdrud einer trotzigen, rauhen Kraft und eines selbst bewußten Auftretens. An diese förperlichen Merkmale schließen sich folgende geistige: Stolz, Sinn für Ehre, Tapferleit, zuverlässigkeit, Heimatliebe und -stolz, Treue, friegerische Reigung und Fähigkeit, kaufmännische Begabung, zuweilen Rauflust und Jähzorn, jedoch noch mehr große Gutmütigkeit, rauhe Kraft und Geradheit. Der Dinarier ist Menschenkenner. Günther sagt vom dinarischen Menschen, daß er seelisch einfacher, minder reichhaltig und an Möglichkeiten der Entfaltung beschränkter sei, insbesondere minder vordentlich DEUTZ kompressorlose Dieselmotoren 7-10 PS hoch überlastbar betriebsicher 15-25 PS einfach unverwüstlich preiswert 5240 MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederig. FRANKFURT M. Taunusstr.10 Sonnabend, den 25. Juni 1927. sei und sich weniger zu weiter ausgreifenden Unternehmungen eigne. Schließlich bezeichnet Günther den Dinarier als einen tüchtigen, derben, zur Heiterfeit geneigten Menschen mit engerem geistigen Ausblid wie der nordische, im Willen jedoch ebenso tüchtig und mit gleich entwidelter Redlichkeit. Außerdem zeigt der Dinarier schauspielerische Veranlagung. In der geistigen Begabung setzt ihn Günther an die zweite Stelle folgender Verstandesbegabungsreihenfolge: nordisch, dinarisch, oft baltisch, ostisch, westisch. Des Dinariers wissenschaftlicher Drang ist weniger groß. Eine gewisse musitalische Begabung scheint den Dinarier auszuzeichnen. Die Schöpfertraft der dinarischen Rasse ist daher nach allem Gesagten geringer als die der nordischen. ( Schluß folgt.) ,, Gießener Zeitung" 3. Soweit ein Abänderung des gewerblichen, landwirtschaftlichen oder Grundvermögenseinheitswertes gemäß 3iffer 1 nicht in Frage kommt, sind sie in der Vermögenserklärung 1927 mit den im Jahre 1926 festgestellten Einheitswerten einzusetzen. 4. Als gewerbliches Bermögen ist auch dasjenige anzugeben, welches in einer Zusammenfassung von Gegenständen besteht, die die sachliche Unterlage für einen Gewerbebetrieb bilden, die aber an einen anderen zweds Ausübung dieses Gewerbes verpachtet sind. Handelt es sich hierbei lediglich um ein Gebäude, welches verpachtet ist, so findet diese Vorschrift nur dann Anwendung, wenn das Gebäude nach seiner Bauart sowohl, als nach seiner Einrichtung gewerblichen Zweden zu dienen bestimmt ist; andernfalls ist es als„ Grundvermögen" steht darin, daß es im ersteren Falle der Besteuerung mit der meistens viel höheren Gewerbesteuer, im anderen nur der mit der Gebäudesteuer ausgesetzt ist. Zur Vermögenssteuerveranlagung 1927. anzusehen. Die prattische Bedeutung dieses Unterschiedes bes Im Laufe des Monats Mai wurden den Steuerpflichtigen die Formulare zur Vermögenserklärung für das Kalenderjahr 1927 zugesandt, welche im Laufe des Monats Juni auszufüllen sind. Eine wesentliche Vereinfachung des Verfahrens tritt in diesem Jahre dadurch ein, daß der Reichsfinanzminister zweds Entlastung der Finanzämter unterm 4. April d. J. eine Berordnung erlassen hat, wonach die im Herbst 1926 erfolgte Feststellung der Einheitswerte, die zunächst nur für die Vermögenssteuer 1925 und 1926 als Grundlage zu dienen hatte, im wesent lichen auch für die Vermögenssteuer 1927 weiter gelten soll, so daß also eine Neufeststellung der Einheitswerte im Jahre 1927 im wesentlichen unterbleibt. Dies bezieht sich aber nur auf a) land, forstwirtschaftliche und gärtnerische Vermögen. b) das Grundvermögen( Säufer, die für Wohn- oder ge werbliche Zwede vermietet sind und Bauplätze), c) die zu einem gewerblichen Betrieb gehörigen Grundstüde. Dagegen hat eine Neufeststellung der Einheitswerte für die Zwede der Vermögenssteuer 1927 zu erfolgen bezüglich d) des nicht in Grundstüden bestehenden gewerblichen Vermögens, wozu auch das Vermögen der freien Berufe ( soweit diese nicht der Ausübung der reinen Kunst oder der reinen Wissenschaft dienen) und der diesen gleichgestellten Berufe( 3ahntechniker, Chemiker, Architekten, Rechtskonsulenten usw.) gehört, e) des sonstigen Vermögens( Wertpapiere usw.), Da die Bestimmungen des Reichsbewertungsgesetzes über die Feststellung der Einheitswerte erst ein= mal zur Anwendung gekommen sind, und deshalb vieles darin enthaltene Neue noch nicht Allgemeingut geworden ist, so empfiehlt es sich, auf die wichtigsten Punkte zusammenfassend hinzuweisen. 1. Obwohl eine Neufeststellung der Einheitswerte in den oben erwähnten Fällen unter a- c nicht stattfindet, kann diese doch von den Steuerpflichtigen verlangt werden, wenn die Voraussetzungen für eine Neufeststellung gemäß§ 75 des Reichsbewertungsgesetzes, wie sie auch innerhalb eines Steuerjahres gefordert werden kann, gegeben sind. Dies ist der Fall, wenn entweder eine Einheit des landwirtschaftlichen, gewerblichen oder Grundvermögens, oder auch das Gesamtvermögen sich um mindestens ein Fünftel oder um 100 000 M vermindert hat ( bei entsprechender Vermehrung fann die Steuerbehörde die Neufeststellung vornehmen). Diese Bestimmung ist auch für fleinere Vermögen wichtig, da sie unter Umständen dazu führen kann, daß eine der Freigrenzen( s. Nr. 17) eintritt oder ein niedrigerer Steuersatz( bis 10 000 M 1 v. T., bis 20 000 2 v. I. usw.). 2. Bei der im Jahre 1914 erfolgten Feststellung der Wehrbeitragswerte, die noch im großen Umfang für die jetzigen Einheitswerte maßgebend sind( Landwirtschaft und Grundvermögen), sind vielfach die Werte zu hoch( zuweilen auch zu niedrig) bemessen worden, was bei der gegenwärtigen höheren Steuerbelastung erst recht empfunden worden ist. Jrgendwelche Aenderung dieser Werte ist jetzt ausgeschlossen. Die Hoffnung, alle diese Wehrbeitragswerte durch eine neue Bewertung zu ersetzen, muß zunächst auf ein Jahr zurückgestellt werden. Außerordentliche Härten tönnen höchstens nach Paragraph 108 Reichsabgabenordnung berücksichtigt werden, indem eine neue Steuerberechnung angestellt wird. die sich auf einen ermäßigten Wehrbeitragswert gründet und die Differenz erlassen wird, ohne daß der Wehrbeitrag selbst geändert wird. Andererseits ist darauf hinzuweisen, daß dic Prozentsätze, mit denen der Wehrbeitrag für Wohnhäuser( 25 bis 45 Prozent) oder für gewerblich genutzte Häuser( 45 bis 65 Prozent) eingestellt wird, nicht erhöht werden, obwohl inzwischen die Friedensmieten erhöht worden sind. Grüner Rasen Blaue Wellen. Roman von Otto von Gottberg. Die Braunhaarige la..e vergnügt, sah der onden warm in die Augen und schmiegte sich an ihre Schulter. Als anmutiges Bild zärtlichster Schwesternliebe saßen beide, bis der Wagen durch scharfen Geruch aus Viehställen, von regengenäßtem Dung und dampfendem Stroh über das holprige Pflaster eines geräumigen Gutshofs rollte. Bald quietschten die Räder auf Sand und standen unter der glasbeschirmten Vorfahrt eines einfachen breiten Herrenhauses mit zwei Stodwerken und vierzehn Vorderfenstern im oberen. Aus dem roten Ziegeldach hob ein kleiner Uhrturm die runde Spitze mit einer Wetterfahne. Nach dem Ablegen führten die Mädchen den Geheimrat nach links durch den langen Korridor, der von einer zur anderen Seitenmaner das Haus durchschnitt. Von jedem Ende warf ein Fenster Licht herein. Neben dem zur Rechten waren die untersten Stufen einer Holztreppe zum Oberstock zu sehen Die jungen Damen gingen auf das andere zu, und Gerda öff nete die letzte von drei Türen zur linken Hand. Hullmann bat die Schwestern, voranzugehen, und fand Zeit, in das Zimmer zu bliden. Zwei mit braungelber Seide umrahmte Fen ster warfen Licht zunächst auf den schweren Mahagonischreibtisch zwischen den Scheiben. Ueber die Platte beugte sich mit dem Rücken zur Tür ein breitschultriger Graufopf, den die Mädchen anriefen:„ Papa, der Herr Geheimrat! Und denke- wir sprachen Werner auf dem Bahnhof. Sein Regiment geht nach dem Osten." 5. Zu dem gewerblichen Vermögen einer offenen Handelsgesellschaft gehören auch diejenigen Gegenstände( insuesondere Grundstücke), die einem Gesellschafter persönlich gehören, von ihm aber der Gesellschaft zur Benutzung überlassen sind. 6. Die Ansehung des Betriebsvermögens einer Geselligaft mit den im Steuerfurszettel angegebenen Steuerfurswerten ist nur zulässig, wenn der Bilanzwert diesen ersteren nicht um ein Zehntel übersteigt. Letzterenfalls müssen im Fragebogen die Einzelwerte angegeben werden. Andererseits kann die Gesellschaft verlangen, daß, wenn der Bilanzwert um mindestens ein Zehntel geringer ist als der Steuerfurswert, dieser angesetzt wird, sondern der erstere. Dies wird insbesondere dann öfter der Fall sein, wenn Teile des Betriebsvermögens in Danzig, Italien, Desterreich, Ungarn oder der Tschechoslo wakei liegen, welche der Vermögensbesteuerung in Deutschland nicht unterliegen, aber im Kurswert inbegriffen sind. 7. Ein Stillegungsabschlag in Höhe von 30 Prozent des Anschaffungswertes fann von denjenigen beweglichen Gegen ständen des Betriebsvermögens gemacht werden, die in der Zeit vom 1. Oftober 1926 bis 31. März 1927 infolge der allge meinen Wirtschaftsverhältnisse stillgelegen haben. Handelte es sich an Stelle der vollständigen Stillegung nur um eine Verfürzung der Arbeitszeit, so wird der 30prozentige Zuschlag in entsprechender Höhe bewilligt, z. B. ein 15prozentiger wenn die Arbeitszeit um die Hälfte verkürzt war. 8. Unter den Abzügen vom Betriebsvermögen sind besonders zu erwähnen, die unter den Passiven enthaltenen Rüdlagen für gemeinnügige und Wohlfahrtszwede, wenn deren Verwendung für die gedachten 3wede nach Substanz und Er trag gesichert ist. 9. Im übrigen ist bezüglich des Schuldenabzugs darauf hinzuweisen, daß der Steuerpflichtige sich wohl zu überlegen hat, welchen Teil seiner Schulden er speziell beim gewerb lichen Vermögen und welchen er beim Gesamtvermögen in Abzug zu bringen hat, da er durch Nichtabzug von Schulden, die zum gewerblichen Vermögen gehören, die er aber erst beim Gesamtvermögen einstellt, sich der Gefahr einer zu hohen Belastung mit Gewerbesteuern aussetzt. Fehler, die in dieser Beziehung bei der vorjährigen Steuererklärung gemacht worden sind, können jetzt verbessert werden. 10. Als abzugsfähige Schulden werden nicht anerkannt die Rentenbankschuld und die Industriebelastung. 11. Das Anwendungsgebiet des Dreimonatsabzugs ist gegenüber den früheren Vermögenssteuergesetzen außerordentlich verringert, er tommt nur noch in Frage, wenn Beamte, Angestellte oder Rentner Gehaltsbezüge oder Zinsen aus dem letzten Vierteljahr 1926 auf der Bank liegen haben und diese 1000 M übersteigen( bis dahin sind Barbeträge überhaupt steuerfrei). 12. Mit welchen Beträgen Kapitalvermögen, bestehend in Aftien, Wertpapieren usw., anzugeben ist, ist im wesentlichen aus dem Steuerkurszettel zu ersehen( Nr. 99 des Reichsanzeigers" vom 29. April 1927). Attien, Kure und sonstige Anteile sind mit dem halben Kurswert anzugeben, sonstige Wertpapiere mit dem vollen Werte. Jst ein Steuerfurswert nicht angegeben, so tritt in beiden Fällen an seine Stelle der für Ende 1926 ermittelte Verkaufswert. Dabei wird die Feststellung des Verfaufswertes von G. m. b. H.- Anteilen eine besondere Schwierigkeit bereiten. Sie wird im allgemeinen bei der gegenwärtigen Wirtschaftslage und dem Mangel an zahlungsfähigen Käufern für industrielle Unternehmungen weit unter dem Bilanzwert liegen. Der Aufstehende war noch größer, als der erste Blick auf seinen breiten Rüden vermuten ließ. Des Zurufs der Töchter nicht achtend, fam er mit erhobener Hand dem Besucher näher Neben ihm tappten zwei riesige Hunde, die, wie der Herr. andere Geschöpfe ihrer Art zu überragen schienen. Zur Linken des Hünen mit dem gewellten Weißhaar über einem wie aus grauem Ton gefneteten bartlosen Gesicht stand beim Handschlag die mächtige dänische Dogge mit glänzendem gelbem Fell und zur rechten der starke schottische Schäferhund. Keinen Laut gaben die wohlerzogenen Tiere. Nur Funkeln ihrer Augen verriet Neugier und Unwillen. Das eigenartige Bild erinnerte daran, daß schon der Berliner Polizeipräsident v. Drewitz als Freund schöner Hunde galt und stets mit mächtigen Doggen durch die Straßen der Hauptstadt ging. Doch wohl nur J seine Tiere gab der Alte Geld aus. Ueber seinen sonst kleinlichen Geiz spöttelten die Berliner, während er noch als Minister in der Wilhelmstraße wohnte. Nr. 26. 13. Aus dem diesjährigen Steuerfurszettel ist u. a. von besonderem Interesse, daß der Kurs von 100 M Kriegsanleihe mit 0,79 M, von 100 M Ablösungsschuld einschließlich Aus: losungsrecht mit 380 M angesetzt ist und daß Roggenanleihen zwischen 6,70 und 10,30 M pro Zentner schwanken. Der Kurs zettel enthält auch viele Vorbemerkungen allgemeiner Natur mit Zahlenbeispielen über seinen einzelnen Kapiteln. Von besonderer Bedeutung sind auch auf Seite 33 die Mittelfurse für ausländische Zahlungsmittel am 31. Dezember 1926. Jetzt schickte er die Töchter aus dem Zimmer und drückte den Besucher mit freundschaftlichem Auflegen seiner schmalen großen Hände in einen Ledersessel zur Linken des Schreibtisches. In dem lebensgroßen Delgemälde einer schönen Frau an der Wand zwischen den Fenstern fand Hullmann die dunklen Haare und braunen Augen der jungen Elisabeth wie des Leutnants auf dem Bahnhof. Auch sonst fiel die verblüffende Aehnlichkeit der drei Gesichter auf. Eine Metallplatte am Rahmen des Bildes trug die Aufschrift:„ Elisabeth v. Drewik geb. v. d. Helle, vom 1. 6. 73 bis 25. 1. 95." Doch der Arzt mußte seinen Patienten betrachten. Nach ihm schien Gerda, die Germania, geartet. Auch aus seinem 14. Sonstige Forderungsrechte sind mit ihrem Nennwert anzusehen, soweit nicht besondere Umstände eine Abweichung hiervon nach oben oder unten rechtfertigen. Bezüglich der am 1. Januar 1932 fällig werdenden Aufwertungsforderungen ist be stimmt, daß sie mit 87 Prozent ihres Nennwertes anzusetzen find. Sonnabend, den 25. Juni 1927. meinem medizinischen Standpunkte aus hier i mitten in der Sportbewegung stehe, ge Medizinisch den Wert der Radfahrer beleucht die heutige Generation guten, alten Zeit die lich abtamen und dem niedrigen damals, Fahrrad Plah machten, waren es nur weni man zu Geficht bekam. Das bei uns Deutschen Bonnie Vorurteil und die Scheu vor neuen Dir nicht so leicht zu überwinden. Man sprach vo rengen der Beine, vom krummen Gigen auf zu und der dadurch bedingten ungefunden Haltung Sangen werden mit Gewalt zusammengebrüd heranstrengt und ähnliches mehr" war von vie Als nun gar einige fühne vorurteilsfre he weiblichen Angehörigen und die Kinder a brach der Sturm der Entrüftung los. Goger Gründe wurden angeführt, um Frauen und M dern als etwas unanständiges und sittlich tie einen und dergleichen Unsinn mehr. Ja sogar baza her in Broschüren und in der Tagespresse maralisch und ungefunde" Radfahren der Frau Felde zu ziehen. Gott sei Dank hat sich ja tu manner" die gefunde Ansicht der sportlich geschul immten Herzte und Sportfachleute durchgesetzt. 3 abertaufenden sieht man Frauen, Mädchen und fendem Stahlrad dahin fahren, zu ihrer eignen Sefundung von Seele und Körper. Schon längst Teilen und Schichten nicht nur unseres Deutschen der gesamten Kulturwelt der gesunde Gedanke und geradezu Gesundheit förderndem Wert des anders auch des Radwanderns durchgesetzt. 15. Rentenrechte werden nach der in der Anlage zur Ver mögenserklärung enthaltenen Tabelle kapitalisiert. Soweit der Jahreswert nicht über 1000 beträgt, ist er steuerfrei. Dies wird der Fall bei fast allen ländlichen Auszügen sein, natür lich wird die Freigrenze für jede Person( z. B. bei Ehepaaren) besonders gerechnet. Ist aber jemand mit einem Rentenrecht belastet, so kann er den kapitalisierten Betrag auch dann als Schuld abziehen, wenn der Jahreswert unter 1000 M beträgt. 16. Der Wert einer Lebensversicherung und dergleichen ist mit zwei Drittel der bis Ende 1926 gezahlten Prämien oder dem durch Anfrage bei der Gesellschaft zu ermittelnden, meist niedrigeren Rüdtaufswert einzustellen. Handelt es sich um Versicherungen aus der Vorkriegszeit, deren Wertermittlung erst nach Feststellung der Verteilungsmasse möglich ist, so wird deren Aufwertungsbetrag meist nur ganz niedrig angenommen werden können. 17. Die Freigrenzen, unterhalb deren ein Vermögen steuerfrei bleibt, sind wie folgt zu gruppieren: a) allgemeine Freigrenze für jedermann 5000.( da eine Abrundung auf volle 100 erfolgt, in Wirklichkeit 5099 Mark); b) für Personen mit geringerem Einkommen, das heißt bis 3000 M, 10 000 M, bei zwei Kindern darf das Eintommen bis 4000 M, bei drei und vier Kindern bis 5000 M, bei mehr Kindern 6000 M betragen; c) bei über 60 Jahre alten Personen oder Erwerbsunfähi gen 20 000 M, wenn das Einkommen bis 5000 M be trägt, und 30 000 M, wenn es bis 4000. beträgt; sind mehr als zwei minderjährige Kinder vorhanden, so dark das Einkommen 6000 M bezw. 5 000 M betragen; Shon die hygienisch einwandfreie durch das Dingte veränderte Bekleidungsfrage ist ein große gen früher. Weg mit allen beengenden und üb bungstäden, die dem Zutritt der Luft im Weg Die Barole. Das alte Ammenmärchen von der gedrüften Lunge und von den einseitig ausg masteln ist Gott sei Dank verschwunden. Stolz c unfere männliche und weibliche Jugend und u Elteren Radfahrer auf dem Rade. Alle Organe Körpers, die edlen inneren und die äußeren wer haben in gleicher Weise Anteil an der gesunde freier und frischer Luft. Wie oft ist es von an Seite, wie auch von dem Schreiber dieser Zeilen daß das Fahrrad geradezu ein Instrument zur Belles geworden ist. Wie wäre es früher mög nell den dumpfen Mauern und Straßen der flichen, hinaus in die freie Natur zu eilen, in den Körper zu laben und den Augen den herrli hönen Gottesnatur zu schaffen. Welche Vor werftätige Bevölkerung, die auf dem schnellen telle enteilen und die Orte aussuchen kann, wo Laft und Mühe, Sport treiben, oder im Gonn dem Körper Ruhe und Erholung und dem Geis haffen kann. Hunderte habe ich ärztlich unte Fahrrad hatten, die mit blassen, blutarmen Au fen welten Zügen und schwer arbeitenden Atr mit tamen. Wenn sie dann nach Wochen und lichen Befih ihres Fahrrades in's Freie gefah jennt und in der Luft die Lungen geweitet h es ganz andere Menschen. Gesund und get and Geist mit frischen Gesichtszügen und Sonne tann ich nur immer wieder betonen, daß de fahrens für Jung und Alt, für Männer und ist: Ein moralischer und ein körperlicher. d) die besondere Freigrenze für freie Berufe und denen gleichgestellte Gewerbe 6000 M. Beträgt das Ver mögen hier über 6000 M, so bleiben in jedem Falle die ersten 6000 M frei, was bei den Fällen unter a- c nicht geschieht. Der Wert des Radfahrens! Von Dr. Hans Totsched- Stettin, praft. Arzt u. Frauenarzt, Ehrenmitglied des B. D. R. Wie ich als allgemein bekannt voraussetzen darf, ist über obiges Thema in früherer und auch zu unserer Zeit viel für und wider geschrieben worden. Jedoch möchte ich gerade jetzt, wo der Sportgedanke im Deutschen Volke so festen Fuß gefaßt hat, von Auch gegen Teilzahlung erhalten Sie ein Presto * Fahrrad.⭑ Es ist allerbeste Qualität, zu billigstem Preis. Verkauf durch: Jakob Schupp Gießen, Seltersweg 83. alten und harten Gesicht mit leicht hängenden Mundwinkeln sprang eine nur derbere Nase jäh aus der Stirnhöhle und fiel in fast gerade Linie gegen die Oberlippe. Die Hände auf den Rüden, schwieg er in Erwartung von Fragen. Der Geheimrat mußte das Gespräch beginnen, während seine Augen sich noch an dem kraftvollen hohen Körper freuten: ,, Wenn ich Sie schon getannt oder gesehen hätte, würde Jhr Ruf mich noch mehr überrascht haben, Exzellenz." Um einen Schatten schimmerte das strenge Greisengesicht, denn Hullmanns freimütige Worte erinnerten daran, daß Leidende den großen Diagnostiker gemeinhin nur riefen, wenn ihr eigener Arzt nicht mehr raten noch helfen konnte. Mein Hausarzt wollte Ihr Urteil hören, Herr Geheimrat. Mir ge nügte und bekam seine Verordnung, als er nach dem ersten Anfall zu mehr Bewegung und weniger Nahrung riet." Hullmann nidte: Hungern und schwitzen! Wir Aerzte tennen fein besseres Rezept! Doch worüber fordert der Kollege mein Urteil?" Die schmalen Hände des noch Stehenden umspannten die Hüften:„ Ich spüre in den Seiten stechende Schmerzen, die sich gegen die Wirbelsäule ziehen und wohl auch Ursache einer un gewohnten Müdigkeit und Schlaffheit sind." ,, Wollen Exzellenz den Oberkörper entblößen!" Der Arzt wies auf das Liegesofa an der Wand und beugte sich bald über den schnell Entkleideten. Der Leib unter seinen Augen war ein Meisterstück der Natur und schien geschaffen, ein Jahrhundert zu überdauern. Doch der Liegende stöhnte unter dem Klopfen der Finger. Widersinnig handelte die Schöpfung, als sie dem prächtigen Körper mit dem Leben auch Fehler gab Das einzige, was noch se 口 SCHIEL wenn er krank OetkerDiese wohlschmecker daulichen Speisen v verschmäht. Durch vitaminreichen N Oetker's Puddi mineral. Salze Körper blut- u. 1 stoffe zugeführt Oetker- Pudding nach den aufge Gute Rez Gelee- Speisen f farbig illustr. Oetk das Sie f. 15 Pfg. bei wenn vergriff., gegen Dr. A. Oetke „ Bitte sich anzuziehen, Exzellenz!" Hullmann jaz am Schreibtisch nieder Seiten eines Bogens, den er in einem Umj nähertretenden Kranken reichte:„ Für Ih ellenz Mehr kann ich leider nicht tun." Und was fehlt mir?" öten. Des Arztes Augen prüften das harte, g tiefes Schweigen im 3immer pochte das T Es schien schwer, das Behagen und die S Doch der alte Herr forschte weiter:„ Jst Der Professor hob die Hand. Seine Au Rund hätte fajt gelächelt. Wer durfte in idung eines natürlichen Prozesses Gefahr Seht es mit mir zu Ende?" Der Arzt hob die Schulter: Auch Exzel terben." Das Tiden der Wanduhr ward Hämmern Die Wahrheit, Herr Geheimrat!" Des Arztes Augen lasen in dem harten i start genug, sie zu hören. Seine Hand wie hplatte mit den zerstreuten Papieren eines Exzellenz von Drewig, räumen Sie auf! Saus!" Das scheinbar aus grauem Ton gefnetet gungslos. Ohne Wimperzuden sahen Augen, Monden Tochter, auf den ein Todesurteil s Bald halfte über das hämmernde Tiden der U Nr. 26. Sonnabend, den 25. Juni 1927. Diesjährigen Steuerfurszettel ist u. a. von , daß der Kurs von 100 M Kriegsanleihe 00 M Ablösungsschuld einschließlich Aus OM angesetzt ist und daß Roggenanleihen 30 M pro 3entner schwanten. Der Kuts viele Vorbemerkungen allgemeiner Natur nüber seinen einzelnen Kapiteln. Bon g sind auch auf Seite 33 die Mittelturse lungsmittel am 31. Dezember 1926. orderungsrechte sind mit ihrem Nennwert cht besondere Umstände eine Abweichung Der unten rechtfertigen. Bezüglich der am werdenden Aufwertungsforderungen ist be 87 Prozent ihres Nennwertes anzusehen werden nach der in der Anlage zur Ber thaltenen Tabelle tapitalisiert. Someit nze für jede Person( z. B. bei Ehepaaren) meinem medizinischen Standpunkte aus hierzu sprechen und da ich mitten in der Sportbewegung stehe, gewissermaßen SportMedizinisch den Wert der Radfahrer beleuchten. Als in der für die heutige Generation guten, alten Zeit die Hochräder allmäh lich abkamen und dem niedrigen damals„ Rower" genannten Fahrrad Platz machten, waren es nur wenige Exemplare, die man zu Gesicht bekam. Das bei uns Deutschen von Altersher betannie Vorurteil und die Scheu vor neuen Dingen war auch hier nicht so leicht zu überwinden. Man sprach vom einseitigen Anstrengen der Beine, vom frummen Gigen auf zu niedrigen Sattel und der dadurch bedingten ungefunden Haltung der Brust. Die Lungen werden mit Gewalt zusammengebrüdt, das Herz wird überanstrengt und ähnliches mehr" war von vielen Seiten zu hö ren. Als nun gar einige fühne vorurteilsfreie Familien auch ihre weiblichen Angehörigen und die Kinder auf Fahrräder setz ten, brach der Sturm der Entrüftung los. Gogenannte moralische Gründe wurden angeführt, um Frauen und Mädchen auf Fahr über 1000 M beträgt, ist er steuerfrei. Dies zädern als etwas Unanständiges und sittlich tiefstehendes zu be ast allen ländlichen Auszügen sein, natür zeichnen und dergleichen Unsinn mehr. Ja jogar Aerzte gaben sich Ist aber jemand mit einem Rententeht moralisch und ungesunde" Radfahren der Frauen und Mädchen nn der Jahreswert unter 1000 M beträgt männer" die gesunde Ansicht der sportlich geschulten und wohlgeeiner Lebensversicherung und dergleichen Finnten Aerzte und Sportfachleute durchgesetzt. Zu tausenden und den kapitalisierten Betrag auch dann als zu Felde zu ziehen. Gott sei Dant hat sich ja trotz dieser ,, Fachdazu her in Broschüren und in der Tagespresse gegen das„ under bis Ende 1926 gezahlten Prämien oder bei der Gesellschaft zu ermittelnden, meist fswert einzustellen. Handelt es sich um abertausenden sieht man Frauen, Mädchen und Kinder auf blin fendem Stahlrad dahin fahren, zu ihrer eignen Freude und zur Sefundung von Seele und Körper. Schon längst hat sich in allen der Vorkriegszeit, deren Wertermittlung Teilen und Schichten nicht nur unseres Deutschen Volkes, sondern der Verteilungsmasse möglich ist, so wird etrag meist nur ganz niedrig angenommen enzen, unterhalb deren ein Vermögen reigrenze für jedermann 5000 M( da eine wie folgt zu gruppieren: ber gesamten Kulturwelt der gesunde Gedanke von dem hohen und geradezu Gesundheit förderndem Wert des Radfahrens besonders auch des Radwanderns durchgesetzt. Schon die hygienisch einwandfreie durch das Radfahren bebingte veränderte Bekleidungsfrage ist ein großer Fortschritt gegen früher. Weg mit allen beengenden und überflüssigen Klei uf volle 100 erfolgt, in Wirklichkeit 5099 Dungsstüden, die dem Zutritt der Luft im Wege waren, wurde mit geringerem Einkommen, das heißt gebrüdten Lunge und von den einseitig ausgebildeten Bein4000 M, bei drei und vier Kindern bis unjere männliche und weibliche Jugend und unsere alten und Die Parole. Das alte Ammenmärchen von der durch den Sitz 0 000 M, bei zwei Kindern darf das Ein ehr Kindern 6000 M betragen; musteln ist Gott sei Dank verschwunden. Stolz aufgerichtet sitzen älteren Radfahrer auf dem Rade. Alle Organe des menschlichen ahre alten Personen oder Erwerbsunfähi Körpers, die eblen inneren und die äußeren werden gestählt und wenn das Einkommen bis 5000 K be haben in gleicher Weise Anteil an der gesunden Bewegung in 00 M, wenn es bis 4 000 M beträgt; find freier und frischer Luft. Wie oft ist es von anderer berufener minderjährige Kinder vorhanden, so dari Seite, wie auch von dem Schreiber dieser Zeilen erwähnt worden, 6000 M bezw. 5 000 M betragen; Freigrenze für freie Berufe und denen Gewerbe 6000 M. Beträgt das Ber er 6000 M, so bleiben in jedem Falle die frei, was bei den Fällen unter a- c Wert des Radfahrens! sched- Stettin, prakt. Arzt u. Frauenarzt, enmitglied des B. D. R. emein bekannt voraussetzen darf, ist über erer und auch zu unserer Zeit viel für und den. Jedoch möchte ich gerade jetzt, wo der itschen Volke so festen Fuß gefaßt hat, von Teilzahlung Presto erhalten Sie ein * Fahrrad.* Es ist allerbeste Qualität, zu billigstem Preis Jakob Schupp Gießen, Seltersweg 83. esicht mit leicht hängenden Mundwinkeln ere Nase jäh aus der Stirnhöhle und fiel gegen die Oberlippe. Die Hände auf den baß das Fahrrad geradezu ein Instrument zur Gesundung des Bolles geworden ist. Wie wäre es früher möglich gewesen, so chnell den dumpfen Mauern und Straßen der Städte zu entfliehen, hinaus in die freie Natur zu eilen, in Wald und Feld ben Körper zu laben und den Augen den herrlichen Anblick der chönen Gottesnatur zu schaffen. Welche Vorteile hat unsere werftätige Bevölkerung, die auf dem schnellen Rade der Arbeitstelle enteilen und die Orte aufsuchen kann, wo sie nach des Tages Laft und Mühe, Sport treiben, oder im Sonnen- oder Luftbade bem Körper Ruhe und Erholung und dem Geiste Entlastung verchaffen fann. Hunderte habe ich ärztlich untersucht ehe sie ein Fahrrad hatten, die mit blassen, blutarmen Aussehen mit schlafjen welten Zügen und schwer arbeitenden Atmungsorganen zu mir famen. Wenn sie dann nach Wochen und Monaten im glüdlichen Besitz ihres Fahrrades in's Freie gefahren waren, sich ge= jonnt und in der Luft die Lungen geweitet hatten, dann waren es ganz andere Menschen. Gesund und gekräftigt an Körper and Geist mit frischen Gesichtszügen und Sonne im Herzen. Drum tann ich nur immer wieder betonen, daß der Wert des Radfahrens für Jung und Alt, für Männer und Frauen ein hoher ft: Ein moralischer und ein förperlicher. Das einzige, was ihm SCHIEL noch schmeckt wenn er krank ist, ist ein guter Oetker Pudding. Diese wohlschmeckenden, aber leicht verdaulichen Speisen werden von Kindern nie verschmähí. Durch die Zubereitung mit der vitaminreichen Milch und durch die Dr. Oetker's Puddingpulvern beigegebenen mineral Salze werden dem wachsenden Körper blut- u knochenbildende Aufbaustoffe zugeführt. Die Herstellung eines Oetker- Puddings ist schnell und einfach nach den aufgedruckten Anweisungen. Gute Rezepte für Süß- und Gelee- Speisen finden Sie in dem neuen farbig illustr. Oetker- Rezeptbuch, Ausg. F, das Sie f. 15 Pfg. bei Ihrem Kaufmann erhalt., wenn vergriff., gegen Einsend. von Marken von Dr. A. Oetker, Bielefeld. ,, Bitte sich anzuziehen, Exzellenz!" Hullmann saß am Schreibtisch nieder und beschrieb zwei Erwartung von Fragen. Der Geheimrat Seiten eines Bogens, den er in einem Umschlag barg und dem beginnen, während seine Augen sich noch an n Körper freuten: chon gekannt oder gesehen hätte, würde Jhr überrascht haben, Exzellenz." tten schimmerte das strenge Greifengesicht, Freimütige Worte erinnerten daran, daß Diagnostiker gemeinhin nur riefen, wenn jt mehr raten noch helfen konnte.„ Mein Urteil hören, Herr Geheimrat. Mir ge e Verordnung, als er nach dem ersten Anng und weniger Nahrung riet." „ Hungern und schwitzen! Wir Aerzte Rezept! Doch worüber fordert der Kolinde des noch Stehenden umspannten die In den Seiten stechende Schmerzen, die sich le ziehen und wohl auch Ursache einer u t und Schlaffheit sind." un nähertretenden Kranten reichte:„ Für Ihren Hausarzt, Exzellenz. Mehr kann ich leider nicht tun." ,, Und was fehlt mir?" Des Arztes Augen prüften das harte, graue Gesicht. Durch tiefes Schweigen im Zimmer pochte das Tiden der Wanduhr. Es schien schwer, das Behagen und die Stille im Raum zu ftören. ,, Gießener Zeitung" Sonntag! Lokales. Senntagsgedanken. Feiertag! Für jedes Menschenherz hat dieses Wort, das aus dem Strome der Zeit die jeden siebenten Tag entgegenrauscht, einen anderen Klang. Da sind welche, denen sich damit notwendig eine Vorstellung von Wirtshauslärm, Gläsergeflirr und Spiel verbindet. Da sind andere, die dabei wirbelnde Tanzmusit im Ohre haben und von sinnlichem Dunst sich umnebelt fühlen. 4 Doch der alte Herr forschte weiter:„ Ist Gefahr, daß. Der Professor hob die Hand. Seine Augen blinkten. Der Mund hätte fast gelächelt. Wer durfte in der logischen Abwidlung eines natürlichen Prozesses Gefahr sehen! ,, Geht es mit mir zu Ende?" Da sind aber auch Kinder, die die ganze Woche verdämmeri haben in staubigen Straßenzügen der Stadt, in dumpfen Erd= geschoßen und lichtarmen Höfen der starrgrauen Mietstasernen und denen das Wort Sonntag ein Sehnsüchtsrufen ist nach einem Schreiten in Sonne, einem Springen im Grünen unter Blumen und Faltern, ein Dürsten nach belebender, herzerquiffender Natur. Der Arzt hob die Schulter:„ Auch Exzellenz müssen einmal fterben." Das Tiden der Wanduhr ward Hämmern. ,, Die Wahrheit, Herr Geheimrat!" Für die Kinder in der Stadt ist im Vorstellungsbilde der Begriff Sonntag unter allen Umständen verbunden mit einem Traum vom blauem Himmel, von Wiese und Wald und von einer gütigen Vater oder Mutterhand, die das arme, in den Gefängnissen der Stadtwohnungen lebende Seelchen auf alle diese Herrlichkeiten hinweist mit der liebevollen Ermunterung: Freu' dich daran; denn auch für dich ist Gottes Garten geschaffen!" Doch bei dem heutigen harten Erwerbsleben haben die wenigsten Eltern die Möglichkeit, ihren Kleinen den ersehnten Sonntag unter Gottes Blumen, Faltern und Vöglein zu schenken. Des Arztes Augen lasen in dem harten Gesicht, der Kranke sei start genug, sie zu hören. Seine Hand wies über die Schrebtischplatte mit den zerstreuten Papieren eines Vielbeschäftigten: Exzellenz von Drewig, räumen Sie auf! Bestellen Sie Ihr nz den Oberförper entblößen!" Der Arzt ofa an der Wand und beugte sich bald über eten. Der Leib unter seinen Augen war Natur und schien geschaffen, ein Jahr ern. Doch der Liegende stöhnte unter dem Widersinnig handelte die Schöpfung, als örper mit dem Leben auch Fehler gab Haus!" 3hr, die ihr fern der rauchenden Schlote der Großstädte wohnt, ihr Landleute habt es in der Hand, Tausenden und Abertausenden nach der reinen Gottesluft der Natur, die euer eigen ist, lechzenden Kinderseelen ein paar Wochen zu schenken, von denen nicht nur der siebente sondern jeder einzelne Tag ein Sonntag, ein Tag der Herzenserhebung, des Jubels und reiner, kindlicher Entzückung iſt. Das scheinbar aus grauem Ton gefnetete Gesicht blieb regungslos. Ohne Wimperzuden sahen Augen, blau wie die der blonden Tochter, auf den ein Todesurteil sprechenden Mund. Bald hallte über das hämmernde Tiden der Uhr flüchtiges RäusBald kommt die goldene Ferienzeit. Oeffner Herzen und Hände, wenn man jetzt an euch herantritt mit der Bitte um Gotteslohn ein bleiches Großstadtfind auf einige Wochen zu euch zu nehmen! Lasset die Kleinen zu euch kommen und wehret ihnen nicht! Denn ihrer ist das Himmelreich und durch ihr unschuldvolles Dankgebet wird es dann auch euer sein! - * Fahrverkehrssperrung. Wegen Vornahme von Pflasterarbeiten ist ab Freitag, den 24. Juni 1927 bis auf weiteres die Oftanlage zwischen Walltorstraße und Landgrafenstraße für jeglichen Fahrverkehr gesperrt worden. * Auswertungsansprüche. Die Bezirkssparkasse Gießen fordert durch eine Bekanntmachung im Anzeigenteil unserer heutigen Nummer alle Spar- Gläubiger, die Ansprüche, der in § 3 des Aufwertungsgesetzes aufgeführten Arten, geltend machen auf, ihre Ansprüche bis spätestens 31. Juli 1927 anzumelden. ( Näheres siehe Anzeige.) * Eine oberhessische Autolinien- A.- G. Auf Veranlassung der hessischen Staatsregierung fand im hiesigen Kreisamt eine Konferenz statt, die dem ersten Schritt zur Gaaffung einer Autolinienaktiengesellschaft in Oberhessen galt. Es waren vertreten die hessische Regierung, die Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., die Oberpostdirektion Darmstadt, die Stadt Gießen, eine ganze Anzahl der interessierten Gemeinden und der jetzt schon in Betrieb stehenden Autolinien der Provinz Oberhessen. Es ist beabsichtigt, sämtliche in Oberhessen bestehenden Autolinien zu einer großen Aktiengesellschaft zusammenzufassen. * Wichtig für die Reisezeit. Die Bezirkssparkasse Gießen weißt im Anzeigenteil unserer heutigen Nummer daraufhin, daß sie dieses Jahr wieder, wie seither, Reisekreditbriefe aus= stellt. Ferner empfiehlt sie ihre Einbruchs- und Feuersicheren= Stahlkammern, zur Aufbewahrung von Wertpaketen, während der Reisezeit. Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B. Gießen. Ortsdurchfahrt Ober- Roßbach im Straßenzug Friedberg- Homburg Nr. 26. Wölfersheim- Wohnbach im Stroßenzug Wölfersheim- Langs dorf für alle Fahrzeuge bis 28. Juni; Umleitung: Berstadt. Abzweig Dorf- Gill- Abzweig Münzenberg im Straßenzug Lich -Buzzbach für alle Fahrzeuge bis 30. Juni; Umleitung: Gambach oder Muschenheim. Friedberg Oberwöllstadt im Straßenzug Friedberg- Frankfurt a. M. für alle Fahrzeuge bis auf Weiteres; Umleitung: Fauerbach Bruchenbrüden Niederwöllstadt Rodheim v. d. H. Dortelweil- Bilbel im Straßenzug Friedberg- Frankfurt a. M. für alle Fahrzeuge bis 7. Juli. Büches Büdingen im Straßenzug Büdingen- Hanau für alle Fahrzeuge bis auf Weiteres; Umleitung: Orleshausen. Niederscheld- Burg im Straßenzug Wetzlar- Dillenburg- Siegen für alle Fahrzeuge bis 28. Juni; Umleitung: Burg Donsbach Dillenburg. Dillenburg- Sechshelden im Straßenzug Wetzlar- DillenburgSiegen für alle Fahrzeuge bis 2. Juli; Umleitung: Dil lenburg Donsbach Haiger. # T Bei Wahlrod von Kilometer 95,8 bis Kilometer 96 im Straßen zug Limburg- Altenkirchen für alle Fahrzeuge bis 20. Juli; Umleitung: Berod und Feldwege. Aus Nah und Fern. Gau Main- Lahn- Fulda des Verbandes dtsch. Jugendherbergen. Unter starker Beteiligung aus dem ganzen Gaugebiet fand letzten Samstag im Paulinenschlößchen zu Wiesbaden die dies jährige Hauptversammlung des Gaues Main- Lahn- Fulda des Verbandes für deutsche Jugendherbergen statt. Dem Geschäftsbericht zufolge, besitzt der Verband jetzt in Schloßhorn, Mar bericht zufolge, besitzt der Verband jetzt in Schloßborn, Mar. burg und Weilburg eigene Heime. Der Besuch der Herbergen stieg von 46 133 im Jahre 1925 auf 88 150 im letzten Jahre. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Jaspert, als1. Vorsitzender, Sauer als Stellvertreter, und die Herren Dr. Flörides Gießen und Dr. Herzfeld- Frankfurt a. M. als Beisitzer wurden wiedergewählt. Die Zahl der Verwaltungsratsmitglieder wurde auf 30 erhöht. An Stelle der seitherigen Bezeichnung er hält der Bezirk den Namen: Gau Rhein- Main- Lahn- Fulda des Verbandes deutscher Jugendherbergen. Darmstadt, 24. Juni. Der Zeitpunkt der Enthüllung der Hessischen Artilleriedenkmals in Darmstadt ist nahe herange rüdt. Der 3. Juli wird eine große Masse alter Artilleristen von nah und fern in Darmstadt sehen. Zu den mit der Ent hüllung verbundenen Feierlichkeiten im Bessunger Herrngar ten sind auch die Angehörigen der Kameraden herzlich eingeladen. Anfragen an: Hauptmann a. D. Bidel, Darmstadt, Karlsstraße 90. Bensheim. Ein Gronauer Milchhändler setzte den Preis für Vollmilch von 30 auf 25 Pfg. pro Liter herab. Als eine von den vereinigten Milchhändlern Bensheims hiergegen erhobene Beschwerde beim Kreisamt erfolglos blieb, beschlossen diese, von jetzt ab die Milch zum Preise von 20 Pfg. pro Liter frei Haus zu liefern. Bekanntmachung. Spargläubiger, die ihr Guthaben, aus dem sie Aufwertungsansprüche geltend machen, auf eine der in§ 3 des Aufwertungsgesetzes näher aufgeführten Arten erworben haben, z. B. im Wege der Erbfolge, der ehelichen Gütergemeinschaft, der Erbauseinandersetzung, als Ausstattung von Vater und Mutter, als Schenkung usw., werden bei der Sparguthabenaufwertung mit dem Goldmarkwert der ursprünglichen Einlage berüdsichtigt. Die Spargläubiger, die Auswertungsansprüche solcher Art geltend machen können, werden hiermit in ihrem eigenen Interesse ersucht, diese Ansprüche bis spätestens 31. Juli 1927 schriftlich oder für alle Fahrzeuge bis zum 10. Juli; Umleitung: Fauer: mündlich am Schalter unserer Spartasse unter Vorlage der Nachweisungen anzumelden. bach Bruchenbrüden Nieder- Wöllstadt Rodheim v. d. H.= Köppern. Unterseibertenrod Oberseibertenrod im Straßenzug Ruppertenrod- Ulrichstein für alle Fahrzeuge drei Wochen; Umleitung: Stumpertenrod. pern und eine flare Stimme: Machen Sie uns das Vergnügen, zu Tisch zu bleiben, Herr Geheimrat?" Der Professor sah auf die Uhr: Berbindlichsten Dant, Exzellenz, aber wenn der Kutscher schnell fährt, kann ich den Zug 1,32 Uhr nehmen." Er stand auf und verabschiedete sich. Exzellenz v. Drewig trat mit den Hunden ans Fenster. Selten hatte er an den Tod gedacht und nie ihn gefürchtet. Jetzt aber fam der Wunsch zu leben, bis die Zukunft von Vaterland, Haus und Kindern nach Sieg und Frieden wieder gesichert schien. Die Kraft seines Leibes hatte ihn stets überzeugt, er werde die in später Ehe geborenen Töchter noch verheiratet sehen. Unwilltürlich trat er zurüd und hob die Augen zum Bilde der verstor benen Frau. Als Polizeipräsident von Berlin hatte er Elisabeth von der Helle vor zweiundzwanzig Jahren geheiratet. An den Hochzeitstag mochte er auch heute nicht denken, denn am Morgen des Festes tam Nachricht vom Verschwinden seines jüngeren Bruders mit Jrmgard, der Schwester Elisabeths. Alfred hatte auf Wechseln den Namen des Aelteren gefälscht, flüchtete nach England und nahm Elisabeths jüngere Schwester mit. Nicht einmal verlobt war das junge Ding dem verächtlich leichtsinnigen Tunichtgut. Niemand ahnte von ihrer Liebe zu ihm. Leidenschaftliche Briefe im Schreibtisch des Mädchens erklärten ihre Flucht. Der Polizeipräsident von Berlin fonnte das Geschehnis vertuschen und der Majoratsherr auf Priedelsdorf die Schulden des jüngeren Bruders bezahlen. Langwieriges Ersparen der verausgabten Summen brachte ihm den Ruf eines Geizhaljes. Die üble Nachrede hatte er gleichmütig getragen. Doch nach Gram und Aerger des Hochzeitstages fam bald der Schmerz über Elisabeths plözGießen, den 18. Juni 1927. Bezirkssparkasse Gießen 3acheis. lichen Tod. Die geliebte junge Frau erwartete vor zwanzig Jahren hier in Priedelsdorf die Geburt ihres zweiten Kindes, als durch Schneetreiben und Sturmwehen eines düsteren Winterabends ein Wagen vorfuhr. Kaspar von der Helle, Elisabeths Bruder, brachte den Schreden, der nach vorzeitiger Geburt der fleinen Elisabeth bei Tagesanbruch der Mutter Leben endete. In der Halle traf der unwillkommene Besucher den zur Jagd in Priedelsdorf weilenden Vetter Fritz Drewitz, den heutigen General, der sofort begriff, daß die Wöchnerin vom Kommen ihres Bruders nicht hören dürfe. Doch.... Elisabeth ging durch die Halle, sah Kaspar und hörte ihn sprechen. Noch immer schrillte in den Ohren der graufige Schrei, der da als letzter von ihren Lippen durch das Haus gellte. Die Augen brannten. Er nahm den Blid von dem Bild an der Wand und trat wieder an das Fenster. Seine Lippen murmelten:„ Exzellenz von Drewiß, bestellen Sie Ihr Haus!" Es gab viel aufzuräumen. Klug und grausam schien der Ahn, der einst zwei Söhnen allen Drewitschen Grundbesitz in den Majoraten Priedelsdorf und Kunzenberg hinterließ. Alug war er, weil seither bis immerhin heute nur Erben seines Namens auf den Gütern saßen. Bald freilich mochten sie der Familie verloren gehen. Aus dem Chaos des Weltkrieges schien das Gespenst einer Revolution das schon jiegesgewiß grinsende Antlitz zu reden. Oft drückten Gram und Schmerz darüber Wasser in die wahrlich ans Weinen nicht gewohnten Augen. Als Kinderloser schied er gern vom Leben. ehe das neue Geschlecht den„, rocher de bronce" zum alten Eisen warf. Doch die Töchter blieben zurüd. Für sie war aufzuräumen. ( Fortsetzung folgt.) Sonnabend, den 25. Juni 1927. Heidesheim bei Mainz. Anläßlich seines 50jährigen Bestehens feiert der Männergesangverein Heidesheim am 1. und 2. Juli 1928 sein goldenes Jubiläumsfest, verbunden mit großem theinischen Gesangswettstreit. Uraufführung in Marburg. Bierhundert Jahre werden im Juli seit Gründung der Universität Marburg durch Philipp dem Großmütigen verflossen sein. Als Auftakt zu den geplanten Feierlichkeiten wurde vor der historischen Stätte der Marienkirche in Marburg ein Festspiel von A. Pfeffer uraufgeführt, das die Vorgänge während der Reformationszeit im Hessenland behandelt und mit dem Einzug Philipps des Großmütigen in Marburg und der Uebergabe der alten Pfarrkirche an den lutherischen Kult endet. Dem Berfasser eignet die Kraft, einen gewaltigen Stoff in drei Aften zu bewältigen. Es wird nicht dramatisierte Geschichte, sondern ein wirkliches Drama vorgeführt. Die Volksszenen in ihrer Geschlossenheit und Lebendigkeit gestalten sich besonders eindrucksvoll. In der Tat ist es der Geist der Reformation, der das von startem patriotischem Empfinden getragene Stüd durchleuchtet. Die Regie hatte sich mit hingebendem Ernst der Aufführung angenommen. Neben 250 einheimischen DarstelPIANOS DER BALDUR- VIBRATO- TON Seit 1872 Klang- Kraft und-Schönheit im Piano Patent! Seit 1872 Fordern Sie Katalog direkt bei PianoforteBALDUR- abrik A.G. Frankfurt a. M.-W., Leipzigerstr. 59| 61 Aelteste Spezialfabrik in weitem Umkreise Fabrikgelände über 4000 qm. 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Während der Reisezeit empfiehlt sich die AUFBEWAHRUNG VON WERTPAKETEN in unserem feuersicheren PANZERRAUM Bezirkssparkasse Gießen ,, Gießener Zeitung" lern traten in der künstlerischen Auffassung ihrer Rollen von auswärtigen Kräften besonders hervor: Hugo Firmbach ( Landgraf Philipp von Hessen), Maria Lorenz( Anna, des Landgrafen Mutter), Helmut Haienhoff( Reformator Adam Kraft), Dr. Albert Wiesner( im Zwischenspiel als Teufel). Eine nach Tausenden zählende Zuhörerschaft folgte der Aufführung mit sichtlicher Ergriffenheit. Dillenburg. Zu Bad Wildungen, wo er Heilung von einem tüdischen Leiden suchte, verstarb der Verleger der Dillzeitung". Buchdrudereibefizer Ernst Weidenbach, im Alter von 63 Jahren. Neue Bücher. Maurice Meterlind, Das Leben der Termiten. Mit Abbildungen und photographischen Aufnahmen. In Leinen geb. 7, M.( Deutsche Verlags- Anstalt, Stuttgart.) Uebersetzt von Käthe Jllch. Seinem Buch über die Bienen, mit dem Maurice Maeterlind, der Dichter und Moralphilosoph, ein flassisches Vorbild für die volkstümliche Behandlung naturwissenschaftlicher Stoffe gegeben hat, fügt er in diesem neuen Wert über die Termiten ein würdiges Seiten- und Gegenstüd an. Auf Grund Vorzugs- Angebot! in Einmachzucker Kristallzucker fein, 10 Pfd. 3.45 Mk. pfundweise 36 Pfg. Kristallzucker grob, 10 Pfd. 3.85 Mk. plundweise 40 Pig. Zucker fein gemahlen, 10 Pfd. Mk. 3.65 plundweise 38 Pfg. Italienische Karloffeln 3 Pfund 40 Pig. Matjesheringe Salatöl, lose Tafelöl, zart u. fett, 3 Stück Tafelöl, extrafeines, lose. Wein- Essig Liter Mk. 0.40 25 99 Liter Mk. 0.98 " 33 1.20 1.50 P 33 Wein- Essig FL. Mk. 0.55 Salatgurken, grosse Stck. 40 und 50 Pig. Prima reife Tomaten 3 Pfund 88 Corne 37 Fröflimy OL. J. Gießen Bahnhofstraße 49 Weserstraße 1, Ecke Nordanlage NWK WoLe 姜 米 NWK Taubenwolle 3acteste Zephiawolle 3um Sticken u Häkeln Die Taube bürgt für Güte. 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Der Reichsrat lehnt die Zollerhöh In der gestrigen Sitzung des Reichsrats wur Des Kartoffelzolles mit 37 gegen 31 Stimmen gleichen die Erhöhung des Zuderzolles mit 41 geg * Byrds Landung im Meer Geitern früh 2,32 Uhr ist das Flugzeug Byri ma 300 Meter von der Küste entfernt bei Ver wegs zwischen Cherbourg und Le Havre ins Me dem es lange Stunden in Regen und Nebel 1 camal auch in die Nähe des Flughafens Le war. Die Flieger hatten schließlich die Seiner and, da ihnen der Betriebsstoff ausgegangen m ten müssen, an der Küste zu landen. Sie retter eines an Bord mitgeführten Kautschukbootes an Die Gas- Fernversorgung. Kassel. Die gasverbrauchenden und gaser munalverbände des Regierungsbezirks Kassel, Provinzialregierung mit dem Siz in Gießen, rung des Freistaates Walded, der Mitteldeut verband und der Bezirksverband für den Raffel Schloffen sich zu einer Interessengemeinsch und zur Beratung in Fragen der Gasfernverso Sorig des Landeshauptmanns von Gehren i men. 3wed dieser Interessengemeinschaft ist ger und Verbraucher in dem Bezirk vermittel dafür zu sorgen, daß eine unwirtschaftliche Beeinträchtigung fünftiger Entwicklungsm mieden wird. * Diskonterhöhung und Wäh Zur Distonterhöhung äußert sich Geh. tur Norden, Ministerialdirektor im rium, in der Zeitschrift ,, Deutsche Konfektion Jm Zusammenhang mit der Diskonterh liche Gemüter, ob unsere Währung gefährd Berjonen, die Geld aus der Unwissenheit od hunger mancher Kreise ziehen wollen, verk in denen das Schredgespenst einer neuen hworen wird. Der Umstand, daß die De Stiegen sind, wird für die Zwecke der gen diener ausgenugt. In Wahrheit haben sich hen den sogenannten Goldpunkten bewegt, jen also, in denen den Schwankungen ein Sejorgnis zukommt. Ebensowenig ist aus telumlauf eine Besorgnis für die Währun gleich die Kauftraft des Geldes im Verhäl jeit um mehr als ein Drittel geringer ist, b mittelumlauf noch unter der Zahl von 1913 von sechs Milliarden zurüd. Dazu kommt minderung des Devisenbestandes, die in d cingetteten ist, Gold und ausgewiesene De Der Reichsbank annähernd 2 Milliarden mithin ein fräftiges Schuhmittel bedeuten * Folgen der Neuregelung des Ach Schon während der Veratung der V änderung der Arbeitszeitverordnung hat sic Ben die starre Festlegung auf den schemati gewandt und mit Recht darauf hingewiese gelung der Arbeitszeit nicht so weit gehen tine Mehrarbeit mit einem Schlage zu un Modhen nach dem Infrafttreten der Ver Die befürchteten Folgen auf das Deutlichste. über die gerade für das Handwerk eing Bus einem Kammerbezirk wird dem Deutsch Gewerbekammertag berichtet, daß sich die Ge Kontrolle über die Einhaltung des Achtstun and wegen Ueberarbeit bereits recht empfi einem Falle jogar 800,- R.-Mt., verhängt tigt bleibt hierbei, daß im Handwerk and Derliegen, wie in einem Großbetriebe. Mi Commissar Ministerialdirektor Dr. Reichardt miehen, daß ein Handwerksbetrieb mit drei aften nicht mit einem Riesenunternehmen Arbeitern auf eine Stufe gestellt werden Tatjate muß immer wieder darüber Klage der Gesetzgeber zu wenig auf die Eigenarten des Handwerts eingeht.