Str. 3. anffurt a. M. Nr. 25035" aufzugeben. nfommen, soll das Dentmal im Som 1. Nähere Auskunft erteilt auf Un Denfmalausschusses Oberit a. D. Zehr. abt, Riedefelstraße 14. erbejprechung. Seimatbuch. Luz haben es unternommen, für die Heimatbuch" zu entwerfen, das in und im ersten Teil nunmehr vorliegt. on Heimt und Geschiante. Das Buch swerte auf diesen Gebieten für jebe ie Eintragungen in das Wert sollen Es stellt eine Art Ortschronik dar; Eintragungen beziehen, ergibt das thaltsverzeichnis: Borjpruch, Borwort, Verzeichnis der Bearbeiter. A) Unjer te, B) Unser Heimatort in der Weltatort und seine Geschichte: 1. Unfere Bürgermeister( Gebentblatt), 3. Fort us dem Gemeindeleben, D) Unfere eschichte: 1. Unsere Kirche, 2. Unser er( Gedenkblatt), 4. Fortlaufende Einlichen Leben, E) Unsere Heimatiale njere Schulen, 2. Unsere Lehrer( Ge e Eintragungen aus dem Schulleben, hule: a) Unsere Weihnachtsfeiern, mn, c) Unsere Jugendtage, b) Unsere e Festtage der Schule, Nachspruch und ng zur Einlieferung und Steuermarkenblätter für 1926. r die im Kalenderjahr 1926 Steuer sind, werden hiermit aufgefordert, nuar 1927 ihre Steuerfarten mit den it Steuermarken verklebten Marten Finanzamt einzuliefern. Zuständig essen Bezirk der Arbeitnehmer am Wohnsiz oder in Ermangelung eines nen gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Zeitverlust kann aber auch die Einch die Arbeitgeber erfolgen. ch soweit sie den Steuerabzug vom ungsverfahren durchführen- find ng zur Einliefung der Steuerkarten 26 in den Arbeits- und Geschäfts fentlich bekanntzugeben. jedes einzelne Steuerblatt in allen ig ausgefüllt ist, insbesondere muß Ropfinschrift der Steuertarte genau ragungen in den Spalten„ Gesamt er Steuerbetrag" sind auszuaddieren. Steuerfarte und der Martenblätter ummer der Steuerkarte für 1927 und uerkarte ausgestellt hat, sowie die rs am 31. Dezember 1926 anzugeben. Einlieferungspflicht ist mit den im Strafen bedroht; außerdem kann die § 202 AD. vorgesehene Strafe er 1927, n, Buzbach, Grünberg, Hungen. na- Puder ettet das Haar auf ege, macht schöne Bubikopf ort unentbehrlich -an in Friseurogerien u. Apose zurück! on er aren tecke ezirk Hessen ein bei Rheuma, Heronschu Genick, Kreas, Kopf- u Zahnschmerzen Carmel- Fabrik Rheinsberg( Mark) In Giessen erhältlich: Kaiser- Drogerie, Ernst Noll; Drogerie- Winterhoff, Kreuzplatz; er gesucht. Offer- Kreuz- Drogerie, Aug. a. Geschäftsstelle Noll; Germania- Drog. Carl S ibel; Hans Noll, u. Neustadt- Drogerie. Albin Klein Ludwigsplatz- Droger, Flammeris, für Puddings mehl und Geback ena ble für 1927 wieder's amp- Salz Chlipköler, Frankfurt a.M. ter landstr. 93 40. Jahrg. Samstag, den 22. Januar 1927. Nr. 4. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Seneste Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. lendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Wochenrückblick. China, das Riesenreich, erlebt nun schon jahrelange Kämpfe der verschiedensten Generale miteinander. Eines Sinnes scheinen aber diese gegen die Fremden, besonders die Engländer zu sein. Die Engländer haben in den großen Küstenstädten Fabriken, besonders Spinnereien, eingerichtet und beuten dort die Chinesen in schamloser Weise aus. Tägliche Arbeitszeit 16 Stunden und mehr, Schlafen im Arbeitssaal, völligste Abhängigkeit vom Unternehmer, ganz geringer Lohn sind die Kennzeichen des englischen, dort arbeitenden Großtapitals. Goll man sich da wundern, wenn man liest, daß die Chinesen einmütig erbost sind gegen die Einbringlinge, daß sie die Missionare des Voltes vertreiben, das auf der einen Seite die Grundsätze des Christentums verbreitet, auf der anderen Seite sie in der Braris mit Füßen tritt? England befindet sich in einer pretären Lage. Nicht weniger als 55 Kriegsschiffe sind in die chinesischen Gewässer von ihm entsandt, starte weitere Geschwader befinden sich auf dem Wege. Sollte es zu ernsten friegerischen Konflitten tommen, so ist selbstverständlich die Lage sämtlicher Fremden in China gefahrdrohend, da die weiße Rasse vom chinesischen Bolt dann leicht als eins betrachtet wird, ohne weiter nach der Nationalität zu fragen. Auch in Mittelamerita wird die Lage immer verwidelter. Amerika will ganz Nicaragua besetzen, Mexiko damit bedrohend. Der Präsident Diaz, der die Amerikaner rief, möchte sie nun anscheinend gern wieder los sein, da sie ja auch ihn zur Ohnmacht verdammen, denn er macht seiner Gegenpartei unter General Sacasa Vermittlungsvor schläge. Amerita möge vorsichtig sein, da bei einer Einigung sich der Zorn Nicaraguas gegen den Eindringling wenden würde. Dabei hat Amerika im eigenen Lande wegen des Vorgehens zwei heftig sich belämpfende Lager bekommen. Die Senatswahlen in Frankreich brachten eine kleine Verschiebung nach links. - - - Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postichedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Mary sich nicht entschließen. Die Folgerung aus dieser Tatsache wird in der nachstehenden amtlichen Mitteilung gezogen: Berlin, 20. Januar. Amtlich wird mitgeteilt: In Forts führung der auf Bildung einer Regierung der Mitte gerichteten Bemühungen hatte heute morgen der Reichskanzler erneut eine eingehende Besprechung mit dem Führer der Fraktion der Deutschen Volkspartei, dem Abgeordneten Scholz. In den Mittagsstunden erstattete der Reichskanzler dem Reichspräsidenten Bericht über das Ergebnis seiner bisherigen Sondierungen. Angesichts der Widerstände, auf die er bei diesen Bemühungen um die Bildung einer Regierung der Mitte gestoßen ist, legte der Reichskanzler den ihm gewordenen Auftrag in die Hände des Reichspräsidenten zurüd. Der Reichspräsident hat sich seine weiteren Entschließungen vorbehalten. Neue Ausweisungen aus Ost- Oberschlesien. Nach der„ Oberschlesischen Volksstimme" erhielten wiederum vier leitende Beamte der Schlesischen Kleinbahn, und zwar die Vorstandsmitglieder Dr. Sonned und Grottian, ferner Regierungsbaumeister Dreyzehner und Dr. Jessen, die bereits vier Jahre in Polnisch- Oberschlesien ansässig sind, den Befehl, bis zum 15. Februar das polnische Staatsgebiet zu verlassen. Reichsstädtetag 1927. Der diesjährige Reichsstädtetag wird in den ersten Julitagen in Görlig stattfinden. Man rechnet mit über 2000 Teilnehmern aus allen Gegenden des Reiches. An die Tagung wird sich eine mehrtägige Studienreise durch Nieder- und Oberschlesien anschließen. - Um das Reichsehrenmal. Für Lorch. Der Hessische Verkehrsverband faßte in seiner Hauptversammlung in Mainz eine Entschließung, mit der er wiederholt der hoffnungsvollen Zuversicht Ausdrud gibt, daß bei der endgültigen Entscheidung der Frage des Reichsehrenmals für die im Weltkrieg gefallenen Deutschen die Wahl auf die herrlich inmitten des jahraus, jahrein von vielen tausenden Deutschen befahrenen deutschen Schidsalsstromes gelegenen Lorcher Rheininseln fallen möge. Megito für Schiedsgericht. Die megitanische Regierung hat in einer schriftlichen Erflärung im Prinzip eine Regelung der Streitigkeiten mit den Vereinigten Staaten auf schiedsgerichtlichem Wege angenommen, jedoch wird in der Erklärung nicht erwähnt, welche besonderen Streitpunkte durch einen Schiedsspruch beglichen werden sollen. Vereinigten Staaten. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Pig., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Play Dorjchrinen ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt, für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Der bereits vom Repräsentantenhaus angenommene und dem Senat zur Beschlußfassung vorliegende Entwurf über die Erweiterung der Freigabebestimmungen sieht u. a. vor, daß auch für die Beschlagnahme der deutschen Patente und Warenzeichen eine Barentschädigung bis zum Betrage von 100 Millionen Dollar gewährt werden soll. Der Hansa- Bund für Gewerbe, Handel und Industrie, Berlin NW. 7, Dorotheenstr. 36, weist darauf hin, daß er in der Lage ist, durch seine guten amerikanischen Beziehungen derartige Anträge mit besonderer Beschleunigung zu bearbeiten. Das Arbeitsgerichtsgesetz. Unterm 23. Dezember 1926 wurde das neue Arbeitsge richtsgesetz vom Reichstag beschlossen und am 28. Dezember 1926 der Oeffentlichkeit übergeben. Das Gesetz trat, soweit es fich um Maßnahmen zu seiner Ausführung handelt, mit dem Tage seiner Beröffentlichung, im übrigen mit dem 1. Juli 1927 in Kraft. Italien stredt jetzt unter allen möglichen Vorwänden seine Arme nach Albanien aus. Neuerdings hat es ein leichtes Erdbeben zum Vorwand genommen, um Truppen und Ingenieure dort zu landen, die im Einvernehmen mit den Behörden arbeiten sollen. Aeußerst mißtrauisch sehen die übrigen Balkanvölker zu. Im Deutschen Reich ist der erste Versuch einer Regierungsbildung mißglüdt. Dr. Curtius hatte teinen Freigabe deutscher Patente und Warenzeichen in den Erfolg. Nun versucht es Dr. Marg, der Führer des Zentrums, ob mit besserem Erfolg, ist zur Stunde nicht ersichtlich. Vielleicht glüdt es ihm, wenn die Kulissenarbeit rasch genug beendet ist, bis Ende Januar noch ein deutsches Kabinett auf die Beine zu stellen. Der Reichsbund für Kriegsgräberfürsorge hat unter wohlwollender Unterstützung des Reiches den 13. März, den Sonntag Reminiscere, als Gefallenengedenttaa feitgelegt. Hoffentlich versteht sich auch das Reich dazu, diesen Tag entsprechend zu schützen in bezug auf seine Heiligkeit, nicht daß mittags die Gloden läuten und Gedenkfeiern stattfinden, während man abends die Jazzpaute schlägt. Schon die Kreisämter fönnten in dieser Beziehung viel tun! In Mainz überfielen von neuem zwei französische Soldaten eine vom Theater zurückkehrende Familie und schlugen mit dem Stahlhelm ein junges Mädchen nieder, nachdem sie schon vorher einen jungen Mann angegriffen hatten. Die Dunkelheit erleichterte ihre Tat. Zum Glück gelang es, die beiden Täter festzunehmen. Immer wieder die Forderung:„ Weg mit der Besagung!" - Marx legt die Regierungsbildung in Hindenburgs Hände. Sieben Wochen dauert nun bereits die Regierungskrisis in Berlin, und noch ist der erlösende Weg aus dieser Lähmung nicht gefunden. Aber einen Schritt weiter sind wir am Don nerstag doch gekommen. Der ehemalige Reichskanzler Dr. Marg hat dem Reichspräsidenten den Auftrag zur Kabinetts bildung zurückgegeben. Zweifellos ist der Verzicht von Mary auf die Fortsetzung seiner vergeblichen Bemühungen gefördert worden durch den Beschluß der Deutschen Volkspartei, den diese am Mittwoch Abend gefaßt hat: „ Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei nahm die Berichte der Abgeordneten Dr. Scholz und Dr. Curtius über den bisherigen Gang der Regierungsbildung entgegen. Die Fraktion sprach dem Abgeordneten Dr. Curtius den Dank für seine Führung der Verhandlungen aus und erklärte sich einmütig mit der Art dieser aussichtsreich geführten Ver: handlungen einverstanden. Die Fraktion stellte fest, daß infolge des Abbruchs dieser Verhandlungen durch die Zentrumsfraktion die Frage nicht endgültig geflärt ist, ob die sachlichen Voraussetzungen für ein Zusammenwirken mit der deutschnationalen Fraktion auf innen und außenpolitischem Gebiet gegeben sind. Die Fraktion betraut ihren Vorsitzenden mit der Weiterführung der Verhandlung und wird diese auf der Grundlage ihrer bisherigen Beschlüsse führen." Zu einer Fühlungnahme mit den Deutschnationalen fonnte Vorschußzahlungen auf Aufwertung aus Versicherungen. Das Arbeitsgerichtsgesetz ficht für die Entscheidung von Streitigkeiten in Arbeitssachen besondere Arbeitsgerichte vor. Die Verhandlungen über die Einrichtung von Arbeitsgerichten reichen bis in das Jahr 1922 zurüd. Wiederholt haben die Handwerkskammern und auch andere berufsständige Vertretun gen sich gegen fie ausgesprochen, doch sind alle Bemühungen, die Einführung zu verhindern, vergebens gewesen. Arbeitsgerichte werden nunmehr errichtet und zwar jeweils für den Bezirk eines oder mehrerer Amtsgerichte, wobei die Einheit lichkeit des Wirtschaftsgebietes in Betracht gezogen werden soll. Der Schutzverband der Lebens- und Feuerversicherten e. V., München, teilt uns mit:„ Die Regelung der Aufwertungsan sprüche aus Versicherungen wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Damit aber die Versicherten schon eher in den Besitz eines Teiles ihrer Ansprüche gelangen, hat das Reichsaufsichtsamt für Privatversicherung den für die einzelnen Gesellschaften bestimmten Treuhändern dringend anheimgestellt, Anträge auf Vorschußzahlungen nach Möglichkeit zu genehmi gen. Auf bereits fällige Ansprüche gewähren die Treuhänder jetzt durchweg Vorschüsse in Höhe von 6 bis 10 Prozent der Prämienreserve jeder Police, bei Rentenversicherungen ca. 5 bis 7 Prozent der ursprünglich vereinbarten Jahresrenten. Anträge auf Vorschüsse oder Darlehen sind am besten an den für die in Frage tommende Gesellschaft bestellten Treuhänder zu richten." Der Schutzverband der Lebens- und Feuerversicherten e. V., Verbandsleitung: München, Isabellastraße 40, gibt gerne auf alle einschlägigen Fragen gegen Beilage von doppeltem Rüdporto tostenlos Auskunft. Ein notwendiger Schritt. Für das Handwerk ist diese Neuregelung insofern von ent scheidender Bedeutung, als Gewerbe- und Innungsschiedsge richte für die Zukunft in Wegfall kommen und auch die Bestimmungen über den Ausschuß für das Lehrlingswesen Abänderungen erfahren haben. Trotz großer Widerstände gelang es in letzter Stunde, wenigstens in etwas, dem Handwerk eine Sonderstellung zu erringen, da die Entscheidung von Streit fällen des Handwerks besonders zu errichtenden Fachkammern, fogen. Handwerksgerichten, obliegt. Da das Arbeitsgerichtsgesetz von wesentlicher Bedeutung ist, geben wir im folgenden einen Ueberblick über seine Bestimmungen, die wir besonders den Innungen zur Beachtung empfehlen: In Polen wurde kürzlich eine Verordnung rechtsfräftig, die allen Abgeordneten und Senatoren unterjagt, Verwaltungs-, Revisions- oder Aufsichtsratsstellungen bei Aktiengesellschaften innezuhaben.- Hoffentlich folgt der deutsche Reichstag bald den zahlreichen Stimmen, die ähnliche Verordnungen auch für unsere Parlamentarier fordern. Die Gefahr einer Verquidung von Politik und Geschäftsinteresse, die in der Geschichte der letzten Jahre mehrmals zu peinlichen Affären geführt hat, muß im Interesse der Untadeligfeit unseres öffentlichen Lebens soviel als möglich beseitigt werden. Dazu könnte eine Verordnung, wie die nun von Polen durchgeführte von Nugen sein. Bisher hat unseres Wissens nur Anhalt als einziger deutscher Staat ein Gesetz, das den Parlamentariern in dieser Beziehung gewisse Beschränkungen auferlegt. Arbeitsgerichtsbehörden sind: die Arbeitsgerichte, die Lan desarbeitsgerichte und das Reichsarbeitsgericht. Für die Rechtsstreitigkeiten sind zunächst die Arbeitsgerichte zuständig. Gegen ihre Entscheidung kann Berufung bei den Landesarbeitsgerich ten eingelegt werden, wenn der Streitgegenstand einen Wert von 300 Reichsmark übersteigt oder wenn das Arbeitsgericht die Berufung wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Rechts streites zugelassen hat. Die Revision gegen die Urteile der Landesarbeitsgerichte findet an das Reichsarbeitsgericht statt. Die Arbeitsgerichte sind bei Handwerksbetrieben nament lich zuständig in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern aus dem Arbeits- oder Lehr verhältnis, sowie für bürgerliche Rechtsstreitigkeigkeiten aus unerlaubten Handlungen, soweit diese mit dem Arbeits- oder Lehrverhältnis in Zusammenhang stehen, weiterhin für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitnehmern aus gemeinsamer Arbeit und aus unerlaubten Handlungen, soweit diese mit dem Arbeits- oder Lehrverhältnis im Zusammenhang stehen. - Unter den Begriff der Arbeitnehmer werden Arbeiter und Angestellte einschließlich der Lehrlinge zusammengefaßt. Den Arbeitnehmern werden gleichgestellt Personen, die ohne in einem Arbeitsverhältnis zu stehen, im Auftrag und für Rechnung bestimmter anderer Personen Arbeit leisten, also Hausge werbetreibende und sonstige Arbeitnehmer ähnliche Personen und zwar auch dann, wenn sie die Roh- und Hilfsstoffe selbst beschaffen. Keine Arbeitnehmer sind Vertreter von jurstischen Personen und von Personengesamtheiten des privaten und öffentlichen Rechtes, ferner Personen in ihrer Eigenschaft als öffentliche Beamte, sowie als Angehörige des Reichsheeres und der Reichsmarine. DEUTZ Klein- Diesel 4394 ГД Bauart MIH Uber 6000 Dieselmotoren mit ca 300000 PS geliefert MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT a/ M. Kaiserstr.23 Sonnabend, den 22. Januar 1927. Parteifähig im arbeitsgerichtlichen Verfahren sind auch wirtschaftliche Vereinigungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und in einzelnen Fällen Arbeitnehmerschaft, Arbeiterschaft und Angestelltenschaft der Betriebe im Sinne des Be triebsrätegejeges. Unter wirtschaftlichen Bereinigungen sind jolche Organisationen zu verstehen, die tariffähig find, also beispielsweise die Jnnungen. Diese würden injofern als Borschlagstörperschaften für die verschiedenen Gerichte in Frage tommen. Was die Zujammenjegung der Arbeitsgerichte anlangt, jo ist wichtig, daß sie Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinigen. Sie bestehen aus der erforderlichen Anzahl von Vorfizenden und stellvertretenden Vorsitzenden und von Beisigern. Die Beijizer werden je zur Hälfte aus den Kreisen der Arbeitgeber und -nehmer entnommen. Beifizer tönnen Männer und Frauen sein, die deutsche Reichsangehörige sind und das 25. Lebensjahr vollendet haben. Borausgesetzt wird, daß fie im Bezirke des Arbeitsgerichtes jeit mindestens einem Jahre als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer tätig gewesen sind, daß sie die bürgerlichen Ehrenrechte und die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter befizzen. Für die Streitigkeiten des Handwerts müssen Fachtammern ( Handwerksgerichte) errichtet werden. Die Klage ist bei dem Arbeitsgericht schriftlich einzureichen oder bei seiner Geschäftsstelle mündlich zur Niederschrift anzubringen. Zunächst findet eine Berhandlung vor dem Borsitzenden zum Zwede der gütlichen Einigung der Parteien statt. Ist die Güteverhandlung zwedlos oder erscheint eine der Parteien nicht so schließt sich die weitere Verhandlung unmittelbar oder inner halb von 3 Tagen an. Die Berhandlungen sind, wenn nichts anderes bestimmt wird, öffentlich. Bon besonderer Wichtigkeit für das Handwerk sind die Bejtimmungen der§§ 91-105 A. G6., wonach das Arbeitsgerichtsverfahren durch einen Schiedsvertrag ausgeschaltet werden kann. Die Parteien tönnen bei Rechtsstreitigkeiten aus einem Arbeitsoder Lehrverhältnis, insofern dieses auf einem Tarifvertrag beruht, in ihm, im voraus eine Vereinbarung treffen, wonach die Arbeitsgerichtsbarkeit ausgeschlossen werden und die Entscheidung durch ein Schiedsgericht erfolgen soll. Der Schiedsvertrag begründet im arbeitsgerichtlichen Berjahren eine prozeßhindernde Einrede. Das Siedsgerit muß zu gleichen Teilen aus Arbeit gebern und nehmern bestehen, außerdem fönnen ihm Unparteiische angehören. Bor Fällung des Schiedsspruchs sind die Parteien anzuhören, jedoch dürfen Bereidigungen der Zeugen und Sachverständigen, sowie eidesstattliche Versicherungen nicht entgegengenommen werden. Eingeschränkt wird die Tätigkeit der Arbeitsgerichte durch die Bestimmungen der§§ 106 und 107 A. G. 6. über den Schiedsgutachtenvertrag. Die Arbeitsgerichtsbarkeit wird zwar nicht ausgeschlossen, doch werden ihr Tatfragen der Sachprüfung und Beweiserhebung, die für die Entscheidung des Rechtsstreites erheblich find, entzogen und durch ein Schiedsgutachten entschieden. In der Gewerbeordnung sind durch das Arbeitsgerichtsgefetz die Bestimmungen über die Jnnungsschiedsgerichte un gültig geworden. Abgeändert wurden die Vorschriften, die den Ausschuß für das Lehrlingswesen betreffen. Für die Zusammenfetzung ist bemerkenswert, daß dem von der Innung zu bestellenden Ausschuß Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gleicher Zahl angehören müssen. Wird der von diesem Ausschuß gefällte Spruch nicht innerhalb einer Woche von beiden Parteien anerkannt, so tann binnen 2 Wochen nach ergangenem Spruche Klage beim zuständi gen Arbeitsgericht erhoben werden. Der Klage muß in allen Fällen die Verhandlung vor dem Ausschuß vorangegangen sein. Aus Vergleichen, die vor dem Ausschuß geschlossen sind, und aus Sprüchen des Ausschusses, die von beiden Parteien an erkannt sind, findet die Zwangsvollstredung statt. Zur Frage der Aufwertung der Fernsprechbeiträge teilt uns die Oberpostdirektion in Darmstadt mit:„ Durch die Tages- und einige Fachzeitungen ist vor kurzem die Nachricht gegangen, daß die Deutsche Reichspost zur Auswertung der s. 3t. eingezahlten einmaligen Fernsprechbeiträge verpflichtet sei. Dies gehe aus Entscheidungen des Landgerichts in Dortmund und des Oberlandesgerichts in Kiel hervor. Endgültig und allTat und Geschwät. Es ist immer so gewesen auf der Welt: Nur die Tat gilt! Das Wort ist wahr und wird so oft von wohlmeinenden Mahnern gesagt, daß es das traurige Schidsal erlitten hat, eine Phrase, eine Redensart geworden zu sein. Darum überhören es die Menschen; darum bleibt es nicht im Bewußtsein haften! Darum geht unser Leben dahin wie ein Geschwätz! Darum ist auch das Geschwätz zu einer Angelegenheit der Masse geworden! Auf Markt und an Straßeneden, auf Bühnen und Tribünen, an andern Stellen, an denen man es nicht erwartet, nichts anderes als Geschwätz. Womit bringen die meisten Menschen ihre Zeit hin? Mit Nörgeln, Besserwissen, mit heimlichem Fäuste ballen in verborgenen Hosentaschen, mit Afterreden und bösem Leumund. Und die tägliche Arbeit wird unfroh, höchstens um des Erwerbs willen getan. Wie wenige setzen ihr gan zes Leben daran, wie wenige bedenken, daß sie Säeleute und Bauleute einer besseren Zukunft sind! Aus dieser Verkennung der Tat heraus erwuchs Unzufrie denheit. Unzufriedenheit kann sich niemals breit machen, wenn jeber bei seiner Arbeit an die anderen denkt und seinem Werk den Adel des Schaffens beilegt! Denn es ist zweierlei: arbeiten und schaffen. Schaffen ist das Größere, weil Menschenliebe dazu gehört! Was tun die Menschen, gleich welcher Richtung, die auf den Redepulten vor den Volksversammlungen stehen und das Paradies auf Erden verkünden. Arbeiten oder schaffen sie? Sie hetzen und verführen! Lieber Wollen sie ihre Zuhörer zum Schaffen erziehen? Freund, was wird die Folge ihrer Predigt sein? Die Menschheit wird die Hände in den Schoß legen, den Mund aufmachen und auf die gebratenen Tauben warten! Da ist weder Arbeit, noch Schaffen! Das alles ist eitel und Haschen nach Wind! Und dürr 701, Gießener Zeitung" tomas " 1 gemein ist diese Frage gerichtlich jedoch nicht entschieden. Gegen das Urteil des Landgerichts Dortmund ist von der Deutschen Reichspoft Berufung eingelegt worden. Die Rieler Entschei dung beschränkt sich für den Einzelfall auf die Feststellung, daß der eingezahlte Beitrag aufzuwerten ist, verurteilt die Deutsche Reichspost aber nicht zur Zahlung des Betrags. Gegen das lettere Urteil ist fein weiteres Rechtsmittel zulässig. Diesen beiden Entscheidungen stehen im übrigen zahlreiche Urteile anderer höherer Gerichte gegenüber, die die Verpflichtung der Deutschen Reichspoft zur Aufwertung der Fernsprechbeiträge verneinen. Unter diesen Umständen lehnt die Deutsche Reichspoft nach wie vor Anträge auf Aufwertung grundsätzlich ab." Der einmalige Fernsprechbeitrag. Die Reichspoftverwaltung schreibt: Bekanntlich wurde durch das Gesetz vom 6. Mai 1920( RGBI. G. 894) bestimmt, daß die Fernsprechteilnehmer zu den Kosten für den notwendigen Ausbau des Fernsprechnetes einen Betrag in Höhe von 1000 Mart für jeden Hauptanschluß und von 200 Mart für jeden Rebenanschluß zu zahlen haben. Die Beiträge waren mit 4 Prozent zu verzinjen. Der Beitrag mußte auch für jeden neuhinzukommenden Anschluß entrichtet werden. Eine Rüdzahlung war nur für den Fall der Aufhebung des Anschlusses dor gesehen. Mit fortschreitendem Währungsverfall verloren die Bestimmungen ihten Sinn. Die Zinjen spielten teine Rolle mehr; fie ließen sich taum noch darstellen. Die Verwaltungskosten betrugen ein Bielfaches davon und da fie letzten Endes von den Fernsprechteilnehmern getragen werden mußten, sollten sie erspart werden. Aus dem Grunde wurde durch das Gesetz vom 5. April 1923( RGBl. I S. 244) angeordnet, daß die Beiträge nach Maßgabe der dem Reichspostminister durch den Reichshaushaltsplan hierfür zur Verfügung gestellten Mittel" zurüdgezahlt werden sollten. Zur Rüdzahlung wurde der Nennbetrag zur Verfügung gestellt. Eine nachträgliche Aufwertung fann nicht in Frage tommen. Rechtlich betrachtet stellt der Fernsprechbeitrag eine Art Zwangsanleihe dar; er ist seinerzeit in den Verhandlungen der Rationalversammlung auch als solche bezeichnet worden. Daraus folgt, daß für die Frage der Auswertung des Fernsprechbeitrags die gleichen Erwägungen Platz greifen müssen, die für den Ausschluß der Zwangsanleihen von der Aufwertung maßgebend sind. Hinzu kommt, daß das Anleiheablösungsgesetz die Aufwertung der öffentlichen Anleihen, auch der Zwangsanleihen, erschöpfend regeln wollte. Daß der Fernsprechbeitrag als Zwangsanleihe anzusehen ist, hat der Reichsfinanzhof anerkannt( Entscheidungen Band 8 S. 169). Aber selbst wenn man abweichender Ansicht ist, so bleibt doch bestehen, daß der Fernsprechbeitrag öffentlich- rechtlichen Charakter hat, also dann als eine Art Abgabe oder Gebühr oder Ergänzungsgebühr betrachtet werden muß, niemals aber als eine Vermögensanlage im Sinne des Aufw.- Ges. angesehen werden kann. Davon abgesehen, würde eine Aufwertung nach rein privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht gerechtfertigt sein, ja dem Grundsatz von Treu und Glauben widersprechen, da der Fernsprechbeitrag den Zwed hatte, eine sonst notwendig gewesene Gebührenerhöhung zu vermeiden. Nur durch den Beitrag war es möglich, die Fernsprechgebühren in den folgenden Jahren außerordentlich niedrig zu halten. In Berlin tostete z. B. ein Fernsprechanschluß mit 600 Ortsgesprächen jährlich in der Vortriegszeit: 130 G.-Mt., am 1. 7. 1920: 75,48 G.-M., am 1. 10. 1921: 35,31 G.-Mt., am 1. 10. 1922: 13,57 G.-M. und am 1. 3. 1923: 7,96 G.-Mt. Die Gegenleistung der Deutschen Reichspost liegt also schon vor. Der Vorteil der Geldentwertung ist den Teilnehmern schon wieder selbst zugutegekommen; denn der Gebührenunterschied für ein einziges Jahr wiegt den Goldmarkwert des Beitrags auf. Das Gesetz, durch das der Fernsprechbeitrag aufgehoben wurde, hätte seinen Sinn verloren, wenn die Deutsche Reichspost den Beitrag, den zurückzuzahlen sie vorher nicht verpflichtet war, jetzt nachträglich aufwerten müßte. Die Rechtsprechung hat daher auch in weitaus überwiegender Zahl von Fällen, die gegen die Deutsche Reichspost auf Aufwertung angestrengten Klagen fostenpflichtig abgewiesen, so Landgericht Hamburg( 3. VII 319-24 d. 25. 6. 1924), Amtsgericht Frankfurt a. M.( M. 5 C. 2440-25 d. 6. 11: 1925), Amtsgericht Rendsburg( 3 C. 3-26 v. 30. 3. 1926), Amtsgericht Düsseldorf( 57 C. 2681-25 5 v. 21. 4. 1926) und in der Berufungsinstanz und trocken wird die Seele wie eine erfrorene Fledermaus im Gebälk. Es ist gewiß Gottes Zulassung, daß wir in diesen Zeiten unter dem Fluche des Geschwätzes leben! Er, der die Plagen über Aegyptenland schickte, der es litt, daß die Welt den Heiland ans Kreuz heftete und in Finsternis abglitt, legt jetzt erneut eine Plage auf uns. Sein Wille ist heilig und wir haben uns zweierlei zu fragen: Warum tut Er das? Und wie kommen wir los von dem Fluche? Er will, daß jeder von uns, der Tagelöhner, der Büdner, der Bauer, der Herr, der Arbeiter, Angestellte, Beamte und Besitzer, daß jeder von uns nachdenke! Wir sollen aus der Sünde der Gedankenlosigkeit heraus! Er will nur bewußte Menschen in den Himmel aufnehmen. Dazu müssen wir uns lösen von der Macht der Phrase, der Redensart! Wir sollen erkennen, wie viel wir an uns selber erziehen müssen. Denn dem Glauben geht Selbsterziehung voran! Gott reicht uns Seine Hand nur, wenn wir die unsrige zuvor nach Ihm ausstreden! Gewiß Seine Gnade sucht! Aber sie sucht nur erhobene Hände und sehnende Herzen, Herzen, die ehrlich wollen! Niemals greift Er aufs Geratewohl in die Menschenmassen hinein und nimmt sich den heraus, den Er gerade faßt, wie es etwa Deine Hand tut, wenn sie lässig ins Laubengewirr faßt und ein Blatt abpflüdt, das ihr gerade in die Finger kommt. Nein Gott will Selbsterziehung von uns. Und weil so wenig Menschen sich selbst erziehen, schickt Er den Fluch des Geschwätzes über uns. - - Wie kommen wir davon los? Wir fönnen nur selig wer den in der Nachfolge Jesu Chrifti! Das ist eine tausendfach ausgesprochene Tatsache; und doch muß sie immer wieder den Men schen wie etwas überraschend Neues gesagt werden! In Jesu Leben war fein Geschwäh! Seine stundenlangen Predigten waren Taten! Weil dahinter Sein ganzes Leben, die 0200 Nr. 4. Landgericht München 1( I F. 406-25 v. 8. 2. 1926), Landgericht Frankfurt a. M.( 2 S. 16-26 v. 31. 5. 1926) und Landgericht Düsseldorf( 7a G. 346-26 zu 13 D. 13. 7. 1926). In den Be Sonnabend, den 22. Januar 1927 DI Zurd zum gefunden Bollsleben, gütem der Väter, dann wird die Freu und glüdlich machen, Weltmenschen lih nicht mehr jene stille, bleibende F gibt treuer Pflicht, die strömt aus ehr Erholung, die uns der Simmel gibt ur sal nicht aus den Herzen spülen kann. O daß wir sie wieder hätten, diese * 50- Jahrfeier der Gießener Unter starter Beteiligung der R Rhein, der Lahn und der Fulda, sowie i Be tretern der staatlichen, städtischen, Uni militärischen Behörden beging die Gie non 1877 die Feier ihres 50jährigen Abend hatte bereits ein zwanglofes B glieder des Jubelvereins sowie eine Un furt a. M., Mannheim, Marburg, Lim fw. vereint, wobei 69 verdienten Verei dene Rudermadel verliehen wurde. Son ein eindrudsvoller Festakt statt, bei d Keller, Oberregierungsrat Dr. Se 3wid und zahlreiche weitere Red Sprachen die Verdienste des Jubelvereins jährige Vorsitzende des Vereins, Chrift bei dieser Gelegenheit zum Ehrenvorsize fand ein Festessen statt, das etwa 400 Pe gründungen werden durchweg entweder die einen oder die anderen der obenangeführten Gesichtspunkte in den Vordergrund gestellt. Nur in 4 Fällen lauten die Urteile zu Ungunsten der Deutschen Reichspost. Dabei hat aber das Landgericht Kiel in der Berufungsinstanz( 2 6. 74-26) am 18. 6. 1926 z. B. nur festgestellt, daß ein Aufwertungsanspruch gegen die Deutsche Reichspost an sich zwar besteht, eine Zahlungsverpflichtung der Deutschen Reichspost aber nicht gegeben sei. Nur das Oberlandesgericht Hamm hat einen von allen bisherigen Urteilen abweichenden Standpunkt eingenommen und die Reichspost in dem zur Entscheidung gebrachten Einzelfall auf Grund des§ 242 BGB. zur Zahlung von 40 Prozent des Goldmartbetrags verurteilt( 2 U. 119-26 Dom 5. 11. 1926). Das Urteil nimmt an, daß es sich bei den Ansprüchen auf Erstattung der Beiträge um Ansprüche handele, die ausschließlich den bürgerlich- rechtlichen Vorschriften unterliegen. Es übersieht, daß die Beiträge öffent lich- rechtlichen Charakter haben und daß nur die Ansprüche selbst nach bürgerlich- rechtlichen Vorschriften zu behandeln sind. Das Urteil übersicht ferner, daß dem Reichspoftminister die zur Auszahlung der Beiträge erforderliche Summe schon voll in Papiermart zur Verfügung gestellt worden war, und zwar auch durch ein Gesetz, nämlich durch das Gesetz über die Feststellung eines zwölften Nachtrages zum Reichshaushaltsplan für das Rech nungsjahr 1922( RGBI. II 1923 6. 225). Daraus geht ganz flar und unanfechtbar der Wille des Gesetzgebers hervor, daß die Fernsprechbeiträge zum Rennbetrag abgelöst werden sollten. Im übrigen haben in allerletzter Zeit das Landgericht Hamburg ( 3. VII 611-26) am 16. 11. 1926 und das Landgericht I Berlin ( 63 O. 18-26) am 27. 11. 1926 in erster und das Landgericht Hamburg( 3. Bf. VII 349-26) am 13. 10. 1926 in der Berufungs instanz wieder zu Gunsten der Deutschen Reichspoft entschieden. Ein Reichsgerichtsurteil liegt noch nicht vor. Vom rein praktischen Standpunkt aus betrachtet, muß noch hervorgehoben werden, daß eine Aufwertung des einmaligen Fernsprechbeitrags natürlich nur durch Heranziehung der Fernsprechteilnehmer in irgendeiner Form, sei es durch Gebührenerhöhung oder durch einen neuen Beitrag oder auf anderem Wege wieder gededt werden kann. Es darf nicht vergessen wer den, daß die Deutsche Reichspoft fein Erwerbsunternehmen ist. Ihre Einnahmen und Ausgaben müssen sich stets ausgleichen. Sie hat teine Mittel, aus denen die Aufwertung bestritten wer den könnte. Sie fann auch die seinerzeit aus dem Fernsprech beitrag geschaffenen Einrichtungen nicht wieder, wie ein Kauf mann, abstoßen, um Geld flüssig zu machen. Selbst bei Aufnahme einer Anleihe müßten die Zinsen und die Tilgungsquoten in irgend einer Weise wieder von den Teilnehmern eingeholt werden, dazu die nicht unerheblichen Kosten für die Durchführung der Aufwertung. Ein wirtschaftlicher Vorteil fann daher aus der Aufwertung des Fernsprechbeitrags für die Teilnehmer nie mals herausspringen. Die Deutsche Reichspost muß sich daher schon aus diesem Grunde allein allen Anträgen auf Aufwertung gegenüber auch in Zukunft ablehnend verhalten. mall Lokales.m anis( buj Sonntagsgedanten. Zum Sonntag gehört die Freude. So war es früher. Wo ist es hingekommen heute dieses reine Göttergeschent, das unsere Väter und vielleicht auch wir noch einst tannten? Wo ist wahre, goldechte Freude noch zu finden? Ein seltener Gaft ist sie ge worden, freudenarm die Zeit. Diese Menschen von heute, lei densmüde, gehegt von Sorgen und Röten, sie tönnen sich nicht freuen mehr wie einst in guten alten Zeiten. Zeigt nicht auf die schalen, leeren Vergnügungen einer ausgelassenen Stunde, nennt nicht Luft im Alkohol und den Sinnenrausch Freude! Ist die Welt wirklich so arm geworden? Jst wahre reine Freude wahrhaftig aus ihr gezogen? Onein! Es ist die Zufriedenheit, die ein neues Geschlecht nicht mehr fennen will, die von uns gewichen ist, weil wir nach mehr langten, als zu erreichen war, weil wir im blinden Taumel au jagen begannen nach scheinbarem Glück und Freude. Die Freude ist noch da, aber die Menschen sind nicht mehr zufrieden mit ihr, weil Geld sucht und Sinnlichkeit sie auf andere Wege getrieben. ganze Jnbrunst Seiner schaffensfrohen Persönlichkeit stand! Wenn Er den Kranken berührte, wenn Er die Rolle aus Pregament mit den Reden der Propheten in die Hand nahm, so war das immer eine Tat, weil das alles bewußt geschah und ganz ohne den Ge danken an Seine Person, sondern immer im Hinblid auf die an dern! Der Blid, mit dem Er der durch Phrasen verseuchter Menschheit, den Priestern und Sh.itgelehrten, den Pharisäern und Römern ins Herz sah, war auch eine Tit, weil Er wußte, wie anders man sein Leben einrichten muß, um in dem hellen Lichte der schaffenden Tat zu stehen. Hüte Dich, lieber Leser, vor dem Geschwätz der andern, und lag Dein eigen Leben nicht zum Geschwätze werden. Prüfe die Geister, die da reden, die Dich überreden wollen. Die linfe Hand an die Bibel und die rechte an den Pflug! Und suche nicht immer bei Deiner Arbeit nur das Deine. Du wirst um so reicher an Tat, je mehr Du Deiner Mitmenschen gedenfft! * Kleine Geschichten. Dr. Stufelen besuchte einst Newton. Man sagte ihm, Newton sei in seinem Arbeitszimmer, wo niemand ihn stören dürfe. Stu felen wartete also. Es wurde Mittag, und Newtons Mittag essen wurde aufgetragen, das in einem gefottenen Huhn bestand. Stutelen, der unterdessen hungrig geworden war, konnte der Versuchung nicht wiederstehen, aß das Huhn auf und bedte die Schüssel wieder zu. Bald darauf fam Newton in großer Eile die Treppe herunter, entschuldigte sein langes Ausbleiben und fagte zu Stutelen:„ Erlauben Sie mir nut, schnell mein Mittagsmahl zu verzehren, ich bin fast ohnmächtig von Arbeiten. Ich stehe Ihnen dann gleich zu Diensten. Dabei defte er die Schüssel auf und fand sie leer. Darauf wandte er sich lächelnd zu Stufelen: Was wir Gelehrten doch für sonderbare Leute sind! Ich hatte ganz vergessen, daß ich schon zu Mittag gegessen habe. * 1. Westdeutscher Kavalleriftent Am 7., 8. und 9. Mai ds. Js. feiert schon berichtet, der rührige Kavalleriev jähriges Bestehen und hat dazu alle ehe zu dem von ihm in Vorbereitung genomm Kavalleristentag hier nach Gießen eingel Gedante hat überall helle Funken gesch chem. 24. Kurmärker- Dragoner ihren Re Berlin anfangs vorgesehen war, nun au fammen mit dem 1. Westdeutschen Rava Dieses dreifache Feft hat natürlich nicht Soldaten größtes Interesse gewedt, sonde haft Gießen ist bereit, diesem Fest wi Jettage zu bereiten. Die zu Tausenden Kavalleristen und nicht zuletzt der Prote ralfeldmarschall von Madensen, sollen G Feststadt sehen. Dieser Gedanke schwebte am legten Donnerstag im ,, Gasthaus S erften Versammlung, zu welcher so viele entfandt hatten, daß der geräumige Saa einem Bericht des 1. Vorsitzenden des K Soldan, über die bisher schon erledigte auswärts zahlreiche, zum Teil begeist meldungen eingegangen. Durch die ( Borsigender Albin Klein, Gießen, Gi Nachrichten sind so viel alte Uniformen der historische Feftzug am 8. Mai gefi Lage ist ein großer Feldgottesdienst, ar Feftommers mit Regimentsappell in haben die Gießener Gesangvereine und eine besondere Massenchöre und turneris jugejagt) und am dritten Festtag ist biefem Vorbericht Soldans tam mit der Bereitwilligkeit der Anwesenden zur Ausbrud, sodaß die Bildung der Aus zeigte. Aus allen Kreisen der Be Männer herbeigegangen und das ist für den 1. Westdeutschen Ravallerister kc. Berbunden mit dem 23. Stif gerverein Gießen am 9. Januar abent Weihnachtsfeier ab. Nur wenige der mit echt kameradschaftlichem Geist getrag Selbst mehrere 80jährige Kameraden h lassen, diesen Abend wieder unter Ram bis nach Mitternacht auszuhalten. D eingangs einige flotte Märsche, denen lein Neuz gesprochen, anschloß. In V den hielt Kamerad Rechnungsrat Sch Sprache, die in dem gemeinsam gesu Stille Nacht, heilige Nacht" endete. den dann von einem Kinder- Theaters nachtsfreud" abgelöst. Alle Kleinen, wirlten, zeigten ein munteres Spiel halt auf's Beste zu erleuchten. Inzwi Kamerad Landgerichtsrat Trümpert einer treffenden Ansprache die 50-, 4 haft folgender Kameraden durch U tunden und Hassia- Ehrenzeichen und ifre dem Verein gehaltene Treue, di leuchten möge und den echten Kern wiedergibt. Die Haffia- Schnalle mit de meraden Jakob Klingelhöffer und Ch Zahl 40 der über 25 Jahre als Vorst Johannes Möser und mit der Zahl Beil, Professor Dr. Brandt, Friedric menn, Landgerichtsrat Jakob Keller, Friedrich Pinther, Heinrich Schöd, S - Karl Winther. Den Höhepunkt des rette Der wilde Horst". Hier hatte i ften Griff getan, indem er auch dem vorher bei verschiedenen Bereinen mi Operette zur Aufführung bringen lie ten die Mitwirkenden wiederholen allen Anwesenden stets eine heitere als ein echter Luft, heim"-onkel, der des Herrn Emil Heß und Fräulein ben humorvollen Teil in ficheren Hän and Herr Feußer in den Liebhaberra gebildeter Operettenspieler gleich fam ten fi alle Darsteller auf der Höhe. war eine Glanz- Aufführung Gießener zdo Rt. 4. Sonnabend, den 22. Januar 1927. Zurüd zum gefunden Bolfsleben, zurück zu den Glüdsgütern der Väter, dann wird die Freude von selbst uns folgen und glüdlich machen. Weltmenschen von heute kennen fie freilich nicht mehr jene stille, bleibende Freude, die uns ein Leben gibt treuer Pflicht, die strömt aus ehrlicher Arbeit und reiner Erholung, die uns der Himmel gibt und die Wogen der Trüb. sal nicht aus den Herzen spülen tann. ( I. 406-25 v. 8. 2. 1926), Landgericht 16-26 p. 31. 5. 1926) und Landgericht 26 31 13 v. 13. 7. 1926). In den Be chweg entweder die einen oder die an ten Gesichtspunkte in den Bordergrund en lauten die Urteile zu Unguniten ber Dabei hat aber das Landgericht Kiel in 2 G. 74-26) am 18. 6. 1926 3. 8. nur fwertungsanspruch gegen die Deutje besteht, eine Zahlungsverpflichtung der er nicht gegeben sei. Nur das Ober einen von allen bisherigen Urteilen abeingenommen und die Reichspoft in dem hten Einzelfall auf Grund des§ 242 40 Prozent des Goldmartbetrags ver Om 5. 11. 1926). Das Urteil nimmt an, rüchen auf Erstattung der Beiträge um ausschließlich den bürgerlich- rechtlichen Es übersieht, daß die Beiträge öffent haben und daß nur die Ansprüche selbst n Vorschriften zu behandeln sind. Das Daß dem Reichspoitminister die zur Aus forderliche Summe schon voll in Papier tellt worden war, und zwar auch durch das Gesetz über die Feststellung eines m Reichshaushaltsplan für das Rech II 1923 G. 225). Daraus geht ganz llar Wille des Gesetzgebers hervor, daß die Nennbetrag abgelöst werden sollten. erletzter Zeit das Landgericht Hamburg 11. 1926 und das Landgericht I Berlin 11. 1926 in erster und das Landgericht -26) am 13. 10. 1926 in der Berufungs en der Deutschen Reichspost entschieden. liegt noch nicht vor. Standpunkt aus betrachtet, muß noch daß eine Aufwertung des einmaligen ich nur durch Heranziehung der Fern deiner Form, sei es durch Gebühren en neuen Beitrag oder auf anderem en fann. Es darf nicht vergessen wer chspost tein Erwerbsunternehmen ist. sgaben müssen sich stets ausgleichen. denen die Aufwertung bestritten wer ch die seinerzeit aus dem Fernsprech htungen nicht wieder, wie ein Kauf flüssig zu machen. Selbst bei Auf en die Zinsen und die Tilgungsquoten eder von den Teilnehmern eingeholt theblichen Kosten für die Durchführung irtschaftlicher Vorteil tann daher aus sprechbeitrags für die Teilnehmer nie ie Deutsche Reichspost muß sich daher llein allen Anträgen auf Aufwertung ablehnend verhalten. Cotales. gsgedanken. die Freude. So war es früher. Wo dieses reine Göttergeschent, das unsere wir noch einst tannten? Wo ist wahre, finden? Ein seltener Gast ist sie ge Zeit. Diese Menschen von heute, letorgen und Nöten, sie können sich nicht guten alten Zeiten. Zeigt nicht auf ügungen einer ausgelassenen Stunde, hol und den Sinnenrausch Freude! so arm geworden? Jst wahre reine r gezogen? O nein! Es ist die Zus Geschlecht nicht mehr kennen will, _weil wir nach mehr langten, als zu m blinden Taumel zu jagen begannen nd Freude. Die Freude ist noch da, cht mehr zufrieden mit ihr, weil Geldauf andere Wege getrieben. ffensfrohen Persönlichkeit stand! Wenn wenn Er die Rolle aus Pregament mit in die Hand nahm, so war das immer Sewußt geschah und ganz ohne den e ondern immer im Hinblid auf die an m Er der durch Phrasen verseuchter. und Shiftgelehrten, den Pharisäern h, war auch eine Tat, weil Er wußte, Sen einrichten muß, um in dem hellen zu stehen. er, vor dem Geschwätz der andern, und ht zum Geschwäge werden. Prüfe die e Dich überreden wollen. Die linfe rechte an den Pflug! Und suche nicht ur das Deine. Du wirst um so reicher Mitmenschen gedenkst! * e Geschichten. einst Newton. Man fagte ihm, Newton er, wo niemand in stören dürfe. Stu wurde Mittag, and Newtons Mitte das in einem gefottenen Huhn bestand. hungrig geworden war, konnte der hen, oh das Huhn auf und deckte die darauf fam Newton in großer Eile chuldigte sein langes Ausbleiben und uben Sie mir nur, schnell mein Mits bin fast ohnmächtig vom Arbeiten. zu Diensten. Dabei deckte er die eer. Darauf wandte er sich lächelnd hrten doch für sonderbare Leute find! ich schon zu Mittag gegessen habe. O daß wir sie wieder hätten, diese wahre, goldechte Freude. Waldfried. 50- Jahrfeier der Gießener Rudergesellschaft. Unter starter Beteiligung der Ruderer von Main und Rhein, der Lahn und der Fulda, sowie in Gegenwart von Ver tretern der staatlichen, städtischen, Universitäts-, Kreis- und militärischen Behörden beging die Gießener Rudergesellschaft Don 1877 die Feier ihres 50jährigen Bestehens. Am Samstag Abend hatte bereits ein zwangloses Beisammensein die Mitglieder des Jubelvereins sowie eine Anzahl Gäste aus Frankfurt a. M., Mannheim, Marburg, Limburg, Höchst, Offenbach ufw. vereint, wobei 69 verdienten Vereinsmitgliedern die gol dene Rubernadel verliehen wurde. Sonntag Bormittag fand ein einbrudsvoller Festaft statt, bei dem Oberbürgermeister Keller, Oberregierungsrat Dr. Heß, Universitätsrektor Dr. 3 wid und zahlreiche weitere Redner in herzlichen Ansprachen die Berdienste des Jubelvereins würdigten. Der lang jährige Vorsitzende des Vereins, Christian Reiber, wurde bei dieser Gelegenheit zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Abends fand ein Festessen statt, das etwa 400 Personen vereinigte 1. Westdeutscher Kavalleristentag in Gießen. Am 7., 8. und 9. Mai ds. Js. feiert, wie bereits von uns schon berichtet, der rührige Kavallerieverein Gießen sein 20jähriges Bestehen und hat dazu alle ehemaligen Kavalleristen zu dem von ihm in Vorbereitung genommenen 1. Westdeutschen Kavalleristentag hier nach Gießen eingeladen. Dieser glüdliche Gedante hat überall helle Funten geschlagen, sodaß u. a. die ehem. 24. Kurmärker- Dragoner ihren Regimentsappell, der für Berlin anfangs vorgesehen war, nun auch hier in Gießen zusammen mit dem 1. Westdeutschen Kavalleristentag verbinden. Dieses dreifache Fest hat natürlich nicht allein unter den ehem. Soldaten größtes Interesse gewedt, sondern die gesamte Bürgers schaft Gießen ist bereit, diesem Fest würdig große und schöne Festtage zu bereiten. Die zu Tausenden fommenden ehemaligen Kavalleristen und nicht zuletzt der Protektor des Festes, Genes ralfeldmarschall von Madensen, sollen Gießen als eine richtige Feststadt sehen. Dieser Gedanke schwebte über dem Verlauf der am letzten Donnerstag im Gasthaus Lamm" stattgefundenen ersten Versammlung, zu welcher so viele Vereine ihre Vertreter entsandt hatten, daß der geräumige Saal voll besetzt war. Nach einem Bericht des 1. Vorsitzenden des Kavallerievereins, Franz Soldan, über die bisher schon erledigten Vorarbeiten, sind von auswärts zahlreiche, zum Teil begeisterte Zuschriften und An meldungen eingegangen. Durch die von dem Presseausschuß ( Borsigender Albin Klein, Gießen, Südanlage 21) versandten Rachrichten sind so viel alte Uniformen angeboten worden, daß der historische Festzug am 8. Mai gesichert ist. Am gleichen Tage ist ein großer Feldgottesdienst, am Abend vorher großer Festtommers mit Regiments appell in der Volfshalle( hierzu haben die Gießener Gesangvereine und die Gießener Turnver ,, Gießener Zeitung" zu wünschen, wenn diese Gruppe weitere Einstudierungen vornehmen würde, denn besseres tann ein Theater oft nicht bieten. Berlosung, schöne Mufikstüde und ein flottes Tänzchen beendeten diese selten schön verlaufene Feier, die den Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird. • Wegen Bornahme von Kanalbauarbeiten wird hiermit der Zufahrtsweg zu der Kläranlage bezw. zu den Lagerplätzen und Wohnbaraden zwijajen dem Uebergang des Anschlußgleises bis zur Wegabzweigung vom 13. Januar 1927 ab bis auf weite tes für den Fahrverkehr gesperrt. * Streut Futter den hungrigen Bögeln im Freien. Der Vogelschutzverein Frankfurt Main bittet, schon von dem Schnee fall mit dem Ausstreuen von Futter zu beginnen, damit sich die Bögel an die Futterplätze gewöhnen. Kartoffeln und Brot frummen find den meisten Vögeln schädlich. Man streue ge eignetes Körnerfutter, das in Samengeschäften, zoologischen Handlungen und größeren Kolonialwarengeschäften erhältlich ist. * Das Schwurgericht wird am 24. und 25. Januar tagen. Es stehen zwei Fälle zur Verhandlung wegen Meineids, und zwar gegen Sch. Weitzel, Gg. Herdt, Sch. Jäger und Herm. Andr. Spahn, alle von Altenburg, am 24., und gegen Herm. Jung von Gambach am 25. Januar. * Hausbesiger Verein e. V. Anläßlich seines 20jährigen Bestehens hält der Hausbesitzerverein morgen, Sonntag, den 23. Januar, abends 7 Uhr, seine 20. Hauptversammlung auf der ,, Liebigshöhe" mit anschließendem Festball ab. * Bayern- Berein. Heute, Samstag abend, findet in der Gastwirtschaft Sauer die diesjährige Generalversammlung statt. Die Krüppelheim- Baulotterie dient einem ausgesproche nen hessischen Zwed. Der Hessische Fürsorgeverein für Krüppel in Darmstadt e. V. hat in Gießen sich im Einvernehmen mit der Landesuniversität entschlossen, ein Krüppelheim, verbunden mit Klinik und Forschungsinstitut, zu errichten. Die Stadt hat das erforderliche Gelände im Klinifsviertel unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Schließlich haben deutsche Fabriken aus ihren Erzeugnissen geeignete Gewinne im Werte von über 33 000 R.-M. für eine Lotterie geschenkt. Da nach dem Ge winnplan 120 010 R.-Mt. ausgelost werden müssen, werden die noch fehlenden Gewinne, abgesehen von dem 1. Hauptgewinn, in hessischen Geschäften angekauft. Der Hauptgewinn ist eine Villa im Werte von 30 000 R.-Mt., die nach Wünschen des Gewinners an seinem Wohnsitz errichtet werden kann. Das Los toftet nur 1 R.-Mt. Die Lose sind überall erhältlich und werden ehrenamtlich verkauft. Die Ziehung ist am 7. April 1927 in Darmstadt, bei vorherigem Verkauf der Lose auch früher. Niemand versäume, Lose der Krüppelheimbaulotterie zu er werben. Aus Nah und Fern. Hattenrod. Eine Nugholzversteigerung aus den Gemeindewaldungen wird am Montag, den 24. Januar, abgehalten. Zusammenkunft um 9% Uhr am Waldeingang nach NiederBessingen. Buzzbach. In der Nähe der Kapersburg wurde die stark verweste Leiche einer männlichen Person mittleren Alters ge= funden. Anscheinend liegt Selbstmord vor, da man einen Revolver bei der Leiche fand. Die Leiche wurde nach Friedberg Nr. 4. Schlafpulvers deren fünf genommen. Er verfiel darauf in einen totähnlichen Schlaf. Als er nach drei Tagen immer noch nicht erwacht war, holte man einen Arzt. Als der Schläfer ab wechselnd in eine Wanne mit faltem und warmem Wasser gebracht wurde, sching er schließlich wohl die Augen auf, schlief aber sofort wieder weiter. Nachdem der Mann nach mehreren Tagen endlich erwachte, war sein Geist völlig umnachtet; außer dem war eine völlige Nervenlähmung eingetreten. Darmstadt. Aus der soeben veröffentlichen Statistik der evangelischen Landeskirche Hessens dürften folgende Zahlen von besonderem Interesse sein: Die Zahl der an den drei Zähltagen ( 1. Ostertag, 12. Sonntag nach Trin., 3. Advent) ermittelten Kirchenbesucher beträgt im ganzen 106 788 Erwachsene und 41 502 Kinder. Den höchsten Kirchenbesuch weist Oberhessen auf; für die fünf größten hessischen Städte ergeben sich folgende Zab len: Offenbach 4,9 Prozent, Gießen 8,3 Prozent, Darmstadt 8,9 Prozent, Mainz 13,6 Prozent und Worms 14,4 Prozent. Am Abendmahl nahmen 400 676 Personen oder 67,8 Prozent teil. Bon 6245 Ehen, in denen beide Teile evangelisch waren, wurden 5875 oder 94,1 Prozent firchlich getraut. Evangelisch getauft wurden 17 367 Kinder, konfirmiert 16 968 Kinder, von 10 027 verstorbenen Evangelischen wurden fast alle kirchlich beerdigt. Darmstadt, 21. Januar. Der Termin zur Denkmalsweihe und Enthüllung des Hessischen Artillerie- Denkmals in Darm. stadt ist festgelegt auf Sonntag, den 3. Juli ds. Js. Das große Tonmodell ist fast fertig. Zu den Enthüllungsfeier werden Tau sende von alten hessischen Artilleristen erwartet. Die ersten Vorbereitungen für die großartige Feier im Orangeriegarten in Darmstadt haben schon begonnen und noch einmal richten die hessischen Feldartillerie- Regimenter 25 und 61 und alle ihre Feldformationen an ihre Kriegs- und Friedensangehörigen die Aufforderung, ein letztes Scherflein in die gemeinsame Denkmalskasse des Feldartillerie- Regiments 25, Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 20444", einzuzahlen. Auskunft erteilt weiter: Oberstleutn. a. D. Lenné, Darmstadt, Hermannstraße 41. Wetzlar. Der Vekehrsverein Wetzlar hat in der letzten Sitzung beschlossen, drei große Omnibusse täuflich zu erwerben und damit einen regelmäßigen Verkehr vom Bahnhof nach den weitergelegenen Stadtgebieten einzurichten. Marburg. Der Kriegsblinde Dr. jur Karl Otto Ende mann- Marburg ist laut Genehmigung des Herrn Reichsministers der Finanzen dem Bezirk des Landesfianzamts Raffel auf ein Jahr probeweise zugeteilt worden. Herr Endemann ist der zweite Kriegsblinde, der beim hiesigen Finanzamt beschäftigt ist. Weilburg. Im Jahre 1927 kann das hiesige Amtsgericht auf ein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Limburg( Lahn). Die Stadt Limburg beherbergte im ver gangenen Jahre rund 20 000 Fremde. Ein betrübliches Zeichen für die Not unserer Tage bildet die Zahl von 2500 Per sonen, die im polizeilichen Obdachlosenraum untergebracht wer den mußten. Dillenburg. Am 22. Januar wird im hiesigen Gestüt durch den Landesgestütsdirektor Wachs eine große Hengstschau eröff net, die insbesondere für die Bauernschaft des Dillkreises, aber auch für alle Kenner und Freunde edlen Pferdematerials von größtem Interesse ist. Wiesbaden. Bei der Kreistagswahl im Landkreis Wies baden wurden insgesamt 11 929 gültige Stimmen abgegeben. Auf die einzelnen Parteien entfielen folgende Stimmen: Go Wirtschaftsbund3316, Hausbesitz, Gewerbe und Handwerk 681. Danach erhalten im neuen Kreistag die Sozialdemokraten 9, eine beſondere Maſſenchèöre und turnerische Maſſenaufführungen zur genguen Jefftellung gebragt terob hatte ein an Gigirafe dialdemokratijice Vartet 4512, Zentrum 1904, Kommuniſten 1616, zugefagt) am dritten Festtag ist großes Volksfest. Nach diesem Vorbericht Soldans kam mit der Aussprache die allfeitige Bereitwilligkeit der Anwesenden zur Mitarbeit am Fest zum Ausbruck, sodaß die Bildung der Ausschüsse teine Schwierigkeit zeigte. Aus allen Kreisen der Bevölkerung sind befähigte Männer herbeigegangen und das ist eine gute Vorbedeutung für den 1. Westdeutschen Kavalleristentag. kc. Berbunden mit dem 23. Stiftungsfest hielt der Kries gerverein Gießen am 9. Januar abends in der Turnhalle seine Weihnachtsfeier ab. Nur wenige der Kameraden waren dieser mit echt kameradschaftlichem Geist getragenen Feier ferngeblieben. Selbst mehrere 80jährige Kameraden hatten es sich nicht nehmen lassen, diesen Abend wieder unter Kameraden zu verbringen und bis nach Mitternacht auszuhalten. Die Kapelle Weller spielte eingangs einige flotte Märsche, denen sich ein Prolog, von Fräulein Neuz gesprochen, anschloß. Jn Vertretung des 1. Vorsitzen= den hielt Kamerad Rechnungsrat Schiffnie die Begrüßungsansprache, die in dem gemeinsam gesungenen Weihnachts- Liede ,, Stille Nacht, heilige Nacht" endete. Der Kapelle Weisen wur den dann von einem Kinder- Theaterspiel„ Erdenleid und Weihnachtsfreud" abgelöst. Alle Kleinen, die in diesem Stüd mitwirften, zeigten ein munteres Spiel und verstanden es den Inhalt auf's Beste zu erleuchten. Inzwischen war der 1. Vorsitzende, Kamerad Landgerichtsrat Trümpert angekommen und ehrte mit einer treffenden Ansprache die 50, 40 und 25jährige Mitgliedschaft folgender Kameraden durch Ueberreichung von Ehrenur kunden und Hassia- Ehrenzeichen und dankte ihnen besonders für ihre dem Verein gehaltene Treue, die allen Kameraden voranleuchten möge und den echten Kern deutschen Soldatenwesens wiedergibt. Die Haffia- Schnalle mit der Zahl 50 erhielten die Kameraden Jakob Klingelhöffer und Christian Schönhals, mit der Zahl 40 der über 25 Jahre als Vorstandsmitglied tätige Kam. Johannes Möser und mit der Zahl 25 die Kameraden Ludwig Beil, Professor Dr. Brandt, Friedrich Didore, Johannes Hof= mann, Landgerichtsrat Jakob Keller, Oberbürgermeister Keller, Friedrich Pinther, Heinrich Schöd, Karl Ludwig Wader und Karl Winther. Den Höhepunkt des Abends bildete die Operette„ Der wilde Horst". Hier hatte der Festausschuß seinen besten Griff getan, indem er auch dem Kriegerverein diese schon vorher bei verschiedenen Vereinen mit bestem Erfolg gegebene Operette zur Aufführung bringen ließ. Fast alle Lieder muß ten die Mitwirkenden wiederholen und wird dieses Singspiel Alsfeld. Jm Dorfe Stumpertenrod Schlaflosigkeit leidender Einwohner statt des ihm verordneten einen Wie Gie zur See Es liegt am Tabak! lohnende Stellung erhalten Sohlenzieher Seizer, Schiffsjungen, Schmierer, ungelernte und fast alle Berufe. Auskunft erteilt Ueberfee Auskunft H.2, Hannover Boftfach 403. Hausfabrikation richten mir ein. Dau rnde u.fichere Existenz oder Nebenverdi nit Besondere Näume n. nötig. Aust. foſtenlos. Chem. Fabrik Ayl- dort Jnh: N. Müntner Reiz Aylsdorf. Bester Broterwerb fft eine Strickmaschine. Statalog fr. P. Kirsch, Würzburg, Sanderring 6 !! Hypotheken! 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Der berühmte Roman aus der Zeit Chrifti erscheint hier in neuer Bearbeitung für die Jugend. Mit feiner Auswahl find die literarisch und fulturhistorisch wertvollen Teile des Origi nals erhalten. Es gibt in der Literatur der historischen Romane feine Schilderung, die so richtig und lebendig die ent scheidenste Zeit der menschlichen Geschichte darstellt wie Ben Hur. Die Ausgabe ist mit 3nitialen und 16 farbigen Bildern Don Karl Mühlmeister geschmüdt. Ben Hur ist ein Geschent wert für Jugend und Familie wie es wenige gibt. Eberlein, Gustav W., Der Seebär. Mit farbigen Bildern Don Prof. W. Schulz, München. Halbleinw. geb. R.Mt. 4,- A. Thienemanns Berlag. Stuttgart. Ich habe den„ Geebär" gelejen, ohne aufzuhören. Selten hat mich ein Buch so mitgeriffen, wie diese padend und geistreich geschriebene Schilderung, in der uns Kapitän Wulff Freud und Leid im fernen Often miterleben läßt, weil Eberlein uns so meisterhaft in eine andere Welt versetzt, die bizarr wie ein Märchen, doch voll farben prächtiger, romantischer Wirklichkeit ist. Kapitän Ferd. Hefele. 11 Gießener Zeitung" Rothmund, Toni, Der Fremdling. Mit 8 Tondrudbildern Don Leo Bauer. 168 G. Halblod. R. Thienemanns Verlag, Stuttgart. Die beliebte Jugendschriftstellerin erzählt von einem Mädchen, dem Kind fahrender Leute, das von einer Pfarrers: familie aufgenommen wird. Der innere Kampf, in den das Kind durch den Eintritt in die neuen Verhältnisse gestellt wird, bilder den Kern des Buches. Eingefügt find anmutige Schilde rungen fleiner und großer Ereignisse eines Kinderlebens. Bon Kindern von zehn bis 14 Jahren wird diese Erzählung mit großer Spannung aufgenommen. Elfan, Adele, Das Haus am Bart. 197 S. RE 4,-. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. Wie ein zartes Pastellge malbe, das längst entschlummerte Frauenschönheit in lebendigem Liebreiz vor uns erstehen läßt, jo mutet Adele Eltans neue Erzählung uns an. Das alte Deutschland, vor und nach den Befreiungstriegen, verförpert in seinen Frauen. Mit nachdenk licher Freude wird sich die junge Leserin darein vertiefen. Was ist Patience? Oft verspürt man, allein zu sein, um burch irgend eine Tätigkeit die brüdenden Alltagsjorgen zu Detgeffen. Hier hilft das Batience- Spiel, ein Kartenspiel für eine Berjon. Wer es fennenlernen will, dem sei das im Verlage Don J. U. Kerns Berlag, Breslau 2 erschienene Kerns Julustrierte Patience- Büchlein ,, Preis 1,-, empfohlen. Das Glüdsheim. Der neue Weg zum Eigenheim. Als Beispiel erfolgreicher Selbsthilfe den Familien in Stadt und Land dargestellt von Lehrer E. Neumann. Mit Bauanleitungen und vielen Hausbeispielen in 125 Abbildungen. 26. Neuauflage 127. Rm. 1,60. Heimkulturverlag E. Abigt, Leipzig 80. Dieje Beröffentlichung Nr. 7 der Heimtultur- Bücherei" will aus Wohnungsnot und Elend zum Besitz einer Heimstätte mit Gar ten hinführen. Jn Nr. 3„ Das Baterhaus". Ein Führer zum Eigenheim mit Garten. Mit 100 Abbildungen, zeigt Professor Nr. 4. Schwindrazheim, daß für jede Familie das Eigenheim statt der Mietwohnung auch in der Stadt erreichbar ist. Kleinwohnungen, Heimstätten und Rentengüter. Praftijche Anleitung und Musterbeispiele für den Bau billiger Einund Mehrfamilienhäuser für einfache Ansprüche. Von Direktor Emil Abigt. Mit 338 Abbildungen und Hausplänen, M 3,20, in Halbleinen M 4,- Heimkultur- Verlag Emil Abigt, Leipzig 80. Mehr Ertrag im Obst und Gemüsebau. a) Wie erzielt man jährlich 3-6 Ernten statt einer von seinem Gartenland oder Feld? Mit 400 Beispielen, Anleitungen usw. b) 33 Antworten auf brennende Fragen im Obst- und Gemüsebau. Jedes Heft dieser Gartenauskunftei der„ Heimfultur" Km. 1,60, beide zusammen Rm. 3,-. Die fleine Ausgabe lohnt sich. Die Zukunft des Großkraftwagens. Ein lebhafter Streit war in den letzten Jahren um die Frage der Bereifung von Großkraftwagen entstanden. Die praktische Entwicklung hat im allgemeinen dem Riesenluftreifen recht gegeben. Diese Ent widlung wurde auch durch Radkonstruktionen geschaffen. Hier hat das Simplex- Rad die Führung gewonnen. Infolgedessen dürfte eine soeben erschienene Schrift über das Simplex- Rad für jeden von lebhaftem Interesse sein, der mit dem motorischen Berkehr und Transport zu tun hat. Diese Schrift erhalten Interessenten auf Wunsch vom Stahlwert Fischer in SingenHohentwiel. Jm Berlag Otto Beyer, Leipzig, erschien ein Sonderheft Konfirmation und Kommunion"( Preis 90 Pig.). Dieses Heft bietet die verschiedensten Konfirmations- und Kommunionkleider in Wollstoff, Sammt oder Seide. Verantwortlich: Christian Klein in Gießen, Ein weithlickender Geschäftsmann darf seine Zeitungsanzeigen nicht einschränken! 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Vp.), Ernährung: Schiele( Dntl.), Verkehr: Dr. Koch- Düsseldorf( Dntl Reichswehr: Dr. Geßler( zurzeit par * Die Fraktion der Deutschen Volkspa Uhr zusammentreten, um noch formell zu des Kabinetts Stellung zu nehmen. Austritt des Reichswehrministers Demokratijchen Pa Reichswehrminister Dr. Geßler richte fihenden der Deutschen Demokratischen a. D. Koch, das nachstehende Schreiben ,, Sehr verehrter Herr Die politische Entwidlung, die zu Kabinetts geführt hat, stellt mich vor d dem Rufe des Herrn Reichskanzlers zu flift mit den Grundsägen der Parteid ich stets hochgehalten habe. Aus diese ich, gibt es nur den einen Ausweg, Austritt aus der Deutschen Demokrat ligen. Ich habe ihnen mündlich die legt, die mich im gegenwärtigen Zeitpu scheidung zu treffen, und ich glaube, C daß sie rein sachlich sind und in der L gründet liegen, nicht aber in grund schiedenheiten mit der Parteileitung Ich habe Ihnen dargelegt, wie s nung von politischen Freunden ist, m als 25jährige Arbeit im Kampfe fü gestaltung unseres Vaterlandes verb Ich darf mit diesen Ausführung lichen Dank verbinden für die freund Sie mir in schwerer Zeit stets bewi deren Erhaltung bitten. Mit der Versicherung vorzüglich ich Ihr sehr ergebener Der Tiroler Deutschenführer Wie der ,, Neuen Freien Fresse" i aus Innsbrud gemeldet wird, hat di fion der Provinz Trient nach einem ni den am 23. d. M. verhafteten deutsche din aus Salurn zu fünf Jahren Dep * Aufwertung der Sparta In einer Anfrage der Deutschne jchen Landtag eingebracht worden ist Leistungsfähigkeit der öffentlichen S das Staatsministerium gefragt, ob e der schwer geschädigten Sparer eine f faffen geltende, über 12% Prozent h der Spartassenguthaben in die Wege 會 Die Grippe im Deuts Jm Reichsgesundheitsamt fand an verständigenberatung statt, die sich mit und den etwa gebotenen Abwehrmaß wurde übereinstimmend festgestellt, d frantung ganz allgemein als gutarti hätten betroffen ist verhältnismä Reides. Aus dem Barmat Im Barmat- Prozeß erklärte gest die Staatsbant ihm einmal einen Gesa Mart eingeräumt habe, von dem er Anspruch genommen haben will. D Soldat stellte fest, daß Barmat, Micha dem 19. Mai 1924 Kredite erhalten lung wurde festgestellt, daß Julius Juli 1923 für etwa 200 000 Gulden vor Rau getauft hat. Die Verhandlung Deragt.