Mr. 7. Führer hatte noch nicht die nötige Et Jeug wieder auszubalanzieren. Dieses Dewalt in die Tiefe, wo es in Trümmet so schwer verletzt, daß er nach wenigen us verstarb. ger als fünffacher Lebensretter. hnjähriger Volksschüler, der Fleischer Taginger in Rain am Lech, erwies fi tter, indem er mit eigener Lebensgefahr einem See eingebrochene gleidhaltrige die schon minutenlang unter dem Eis eue Bücher. 1000 Wige von Ernst Barlig. 290 6. 50 Mt. tart. 2,50 Mt. Mag Sesses Bet eses Buch enthält 1000 Sprühende Wige ch bezwingender Fröhlichkeit, daß fich , aber auch niemand entziehen lann. mer wieder Stunden herzerquidenber. will, der greife nach diesem luftigsten verschiedensten Arten werden in den bten Sammlung Bobachs Handarbeits t überrascht, welche Fülle von An hen illustrierten Bücher in fich schliehen. 31: Filetgipüre, die erweiterte, piel it; Band 32: Applitations- Arbeit, die nnt wird. Band 33 befaßt sich wieder en, und zwar für Bettwäsche. Im näch den Teepuppen, Wollpuppen und Woll ihre mannigfache Ausführbarkeit be noch erwähnt:„ Alles mit der RäbRadelarbeiten". Hier handelt es sich um n, die mit der Nähmaschine ausgeführt liegen wiederum Musterbogen mit tern bei, so daß man für den geringen vollständigen Lehrgang mit vielen Bei rhält. at es überall uns entgegen, sobald die ahlen das Menschenherz erfreuen. Für das in erster Linie einen Mahnruf, an 1. Rechtzeitig ist wiederum„ Bobachs ahr und Sommer 1927, herausgegeben g W. Bobach& Co. GmbH, Berlin Das Album ist zum Preise von 1,50. s bringt reizvolle modische Neuheiten. Organ der Deutschen Theater- Ausstel Serausgegeben von der Mitteldeutschen .b. H. Heft 7. Preis 0,50 Mt. Das Bierten Wand" wird eingeleitet durch 3 der Entwicklung der deutschen Volks Chrisian Klein in Gießen. machen jeb. Antlig an Sprechend gon. 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Die an schließende Debatte drehte sich zunächst um die Frage, ob es zweckmäßig sei, die Gesetzesvorlagen beschleunigt zu verabschie den. Berschiedene Redner standen auf dem Standpunkt, daß die Einführung der Einheitsbewertung, wie sie das Reichsbewer tungsgesetz vorschreibt, eine derartige Verschiebung in den zu= grunde zu legenden Vermögenswerten schaffe, daß sich die Wir lung der Gesetze in gar feiner Weise voraussehen ließe. Man dürfe deshalb nur mit größter Borjicht an die Verabschiedung der Gesetze herangehen und müsse vorher Erhebungen und Prüfungen veranstalten. Zuletzt wurde auch die Frage erörtert, inwieweit eine solche Verschiebung um die Dauer einer gründ lichen Durchberatung möglich ist. Die Pfälzer fordern Freiheit. Speyer, 17. 2. Der Pfälzische Kreistag hat als die berufene Vertretung der pfälzischen Bevölkerung einstimmig folgende Entschließung angenommen: ,, Mit dem Eintritt unseres Vaterlandes in den Völkerbund ist mit Recht vom deutschen Volt, aber auch von ein fichtsvollen Kreisen des Auslandes das Verlangen erhoben worden, die Besetzung des Landes aufzuheben. Hinter diese Forderung stellen wir uns im Kreistag mit allen Fasern unferes Dentens und Fühlens, stellt sich die pfälzische Bevölferung, die mit Ausnahme von wenigen verwerflichen Elementen, die Besatzung vom ersten Tage ihres Erscheinens abgelehnt hat und ewig ablehnen wird. Wem es ernst ist mit Völkerverföhnung und wirklichem Frieden, der fann nimmermehr einen Zustand billigen, der jeden Tag den Abgrund zwischen zwei Völkern tiefer aufreißt, und er muß das Ende Don Berhältnissen wünschen, die die Zwietracht zwischen Völfern verewigt. Die Pfälzer waren ein freies Volt im freien Lande. Die Verpflichtungen aus dem Friedensvertrag wur den, soweit notwendig, erfüllt, und deshalb wollen wir wieder sein, was wir waren, und wir fordern zurüd von den Alliier: ten unsere Freiheit und frei von jeder Besetzung unsere Pfalz." Das deutsch- französische Handelsprovisorium verlängert. Am Mittwoch ist namens der deutschen Regierung durch Gesandtschaftsrat Döhle und namens der französischen Regierung durch Ministerialdirektor Serruns ein Protokoll paraphiert worden, durch das das vorläufige Handelsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich vom 5. August 1926 und die beiden Saarabkommen vom 5. August und 6. November 1926 bis 31. Mai verlängert werden. Die bisher in diesen Abkom Drud, Berlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Bostichedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Reichswohnungszählung 1927. Dem Reichstag ist fürzlich der von der Reichsregierung be schlossene Entwurf eines Gejeges über die Reichswohnungszäh lung im Jahre 1927 und die Feststellung der Zahl der Wohnungssuchenden zur Beschlußfassung zugegangen. Der Entwurf sieht vor, daß im Jahre 1927 im ganzen Deutschen Reiche mit Aus nahme des Gaargebiets, in allen Gemeinden, deren Wohnbevölke rung bei der Volkszählung vom 16. Juni 1925 2000 und mehr Einwohner betrug, eine Wohnungszählung vorgenommen wird. Die Landesregierungen tönnen die Zählung beim Vorliegen be sonderer Verhältnisse auch auf Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern erstreden, bezw. fie in Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern unterlassen, falls sie nicht für erforderlich erachtet wird. Die unmittelbare Ausführung der Zählung obliegt den Gemeindebehörden. Die Kosten gehen zu Lasten der Länder, wozu das Reich einen Zuschuß von 600 000 R- MI, nach der Vorlage der Reichsregierung bezw. von 1 200 000 R.- Mt, nach dem Beschluß des Reichsrates leisten soll. Ausdrücklich wird bestimmt, daß jedes Eindringen in die Vermögens: und Einkommensver hältnisse ausgeschlossen ist. Ueber die bei der Zählung gewonne nen Angaben über die einzelnen Grundstücke und die einzelnen Wohnungen ist das Amtsgeheimnis zu wahren; sie dürfen nur zu statistischen Arbeiten, nicht zu anderen Zweden benutzt werden. In der Begründung wird darauf hingewiesen, daß die Erhebung notwendig sei, da die gegenwärtig über die Wohnungsverhältnisse im Reich vorliegenden Unterlagen aus dem Jahre 1918 für die Zwede der Wohnungspolitit nicht mehr ausreichend sind. Der Ausschuß für Siedlungs- und Wohnungswesen des vorläufigen Reichswirtschaftsrates hat zu der Vorlage bereits im September des vorigen Jahres Stellung genommen. Es darf damit gerechnet werden, daß der Entwurf mit Rücksicht auf seine Dringlichkeit baldige Verabschiedung im Reichstag findet. * Gewerkschaft und Selbsthilfe. Das Jahr 1926 war für die Gewerkschaften kein Jahr großer Erfolge. Besonders auf dem Gebiet der Lohnpolitik gab es für sie bei der großen Arbeitslosig keit und der schlechten Wirtschaftslage faum irgendwo die Möglichkeit, es zu Erhöhungen auf ihre realen Lohneinkommen zu bringen. Es zeigt sich bei feststehenden oder gar vereinzelt zurückgegangenen Tariflöhnen eine, wenn auch nur geringfügige Steigerung der Lebenshaltungsindexziffer. Der Reallohn hat sich insofern ungünstiger gestaltet, als die Beiträge zu den sozialen Versicherungen und die sonstigen Lohnabzüge sich im ganzen gesehen- wesentlich gesteigert haben. Es zeugt von wirtschaftlicher Einsicht, wenn das Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften nun nicht in den Ton der Anklage gegen den Staat einstimmt, sondern zur Selbst- men vorgesehenen Kontingente werden, um dem Verlängerungshilfe aufruft: ,, Es bedingt die notwendige Lohnentwidabschnitt Rechnung zu tragen, um 50 Prozent erhöht. ㄓ Die Abberufung des Regierungspräsidenten in Kassel. Der Regierungspräsident Stößel in Kassel ist ohne vorherige Benachrichtigung plöglich abberufen worden. Von der sozialdemokratischen Presse in Kassel wurde erklärt, der Regierungspräsident Stötzel habe für den Ausbau und die Ausgestal tung seiner Wohnung unrechtmäßigerweise hohe Dienstaufwen dungen verbraucht. Dem tritt die preußische Staatsregierung entgegen und erklärt, die Abberufung des Regierungspräsidenten fei lediglich aus politischen Gründen erfolgt. Die Ausgestaltung der Dienstwohnung sei von der Hochbauverwaltung des Finanzministeriums bestimmt worden. * Die Reparationslasten. Die Belastung durch die Kriegsfolgen und die Reparations. zahlungen betragen im neuen Etat 3,3 Milliarden. Das Abtommen über die Ablösung des fleinen Besserungsscheines fei zu begrüßen, trotzdem müssen wir mit Sorge in die Zukunft sehen. Nach dem Dawes Abkommen werden unsere Leistungen nächstes Jahr um weitere 432 Millionen und 1929 darüber hinaus um noch weitere 290 Millionen steigen. Gegenwärtig ist noch keine Möglichkeit, wie wir trotz allen guten Willens diese Beträge aufbringen können. Die Reichseinnahmen im Januar. Nach der Dom Reichsfinanzministerium veröffentlichten Uebersicht betrugen die Einnahmen des Reichs aus den fort: dauernden Steuern am Januar 528 595 776Rmt. Die Einnah men aus verpfändeten Zöllen und Verbrauchsabgaben betrugen 234 961 231 Rmt. Der Mehrertrag aus Steuern, Zöllen und Abgaben für Januar beläuft sich auf 763 548 168 Rmt. * Schanghai bedroht. Nach einer Meldung aus Peking steht die 800 000 Einwohner zählende Stadt Hangtschau in Flammen. Ningpo soll be= reits in die Hände der Kantonesen gefallen sein. Der britische Unterhändler O'Malley hat das englische Konsulat in Hanfau verlassen und sein Quartier an Bord des englischen Kanonenbootes Bee" aufgeschlagen. * Die Einwanderung in Amerika. Die bisherigen Bestimmungen über die Einwanderungs: quoten sind nach einem Beschluß des Einwanderungsausschusses des Senats um ein Jahr verlängert worden. lung die Abkehr vom alleinigen Glauben an die soziale Gerechtigkeit des Staates. Nur dort, wo freie Kräfte fich regen, wo ein ernster Wille zur Tat führt, wo Opfer gebracht werden für ein erreichbares Ziel, da winkt der Erfolg." Das Jahr 1926 war ein Jahr der Hoffnungen auf die Staatshilfe. Manche Hoffnung hat sich erfüllt. Die Hilfe wird den Bedürftigsten. Das Jahr 1927 muß ein Jahr der Selbsthilfe sein. Der Erfolg muß denen werden, die in selbstloser Hingabe der ärmsten ihrer Arbeitsbrüder gedachten und dabei selbst nicht weiter tamen. Die sozialen Verhältnisse aber gestatten nicht die Arbeitsunfähigen, sondern die Schaffenden. Daran zu denken, gebietet die gewerkschaftliche Bilanz des ablaufenden Jahres. Der Rhein, sein Werden und Wirken. Die Stadt Koblenz veranstaltet im Juli/ August dieses Jahres eine Ausstellung, die unter dem Namen ,, Der Rhein, sein Werden und Wirken veranschaulichen will, wie der Rheinstrom die ausschlaggebende Triebkraft bildet für die natürliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwidlung aller seiner Uferländer von der Quelle bis zur Mündung. Unter Mitarbeit von zahlreichen Behörden, wissenschaftlichen Instituten und wirtschaftlichen Verbänden aller Uferstaaten wird dort ein Bild geschaffen werden vom Rheine als dem Gestalter der Landschaft und Bildner der Wirtschaft an seinem Laufe. Die geographischen und geologischen, flimatologischen und hydrographischen, botanischen und zoologischen Besonderheiten des Stromgebietes werden anschaulich gezeigt. Weiter gelangen die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen diesen natürlichen Gegebenheiten der Stromlandschaft und dem Strombau, der Forstwirtschaft sowie der Chemie zur Darstellung. Vor allem aber stehen die Zusammenhänge zwischen Rhein und Wirtschaftsleben in Theorie und Praxis im Vordergrund. Auch wird eine zu= sammenfassende Uebersicht über die Rheinlandschaft in der Kunst aller Zeiten zu sehen sein. Die Vorbereitungen zur Verwirklichung dieser großen Jdee, für das gesamte Rheinstromgebiet die bestimmende Gestaltungskraft des einen, großen Entwidlungsfaltors Rhein" in einer anschaulichen Uebersicht darzustellen, sind bereits in vollem Gange. So wird im Sommer 1927 aller Welt ein einzigartiges Gesamtbild davon geboten werden, was der Rhein in feinem Werden und Wirken für alle seinen Lauf umrahmenden Landschaften bedeutet. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Pig, die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Play vorschriften ohne Berbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. - Wochenrückblick. Jm englischen Unterhaus gab es eine große China Debatte, bei der die Arbeiterpartei die Zurückziehung der englischen Truppen forderte. Die Regierung hatte es leicht, sich aus der Affaire zu ziehen, da es zu einem ernstlichen Eingreifen der dortigen Streitkräfte noch nicht gekommen ist. Nichtsdestoweniger ging schon wieder eine neue Torpedobootszerstörerflottille von Eng land nach China ab. China, innerlich uneinig, ist sich aber gegen die Fremden einig. Die Gesandten an den europäischen Höfen und Ministerien sind nach einer offiziellen Erklärung Bevollmächtigte aller verschiede nen Regierungen. Ein deutliches Zeichen des Erwachens Chinas. Der amerikanische Präsident Coolidge ver öffentlichte einen neuen Flottenabrüstungsvorschlag, dem wir als entwaffnetes Deutschland nur zustimmen fönnen. Unsere Abrüstung sollte ja nach dem berühm ten Versailler Friedensvertrag der erste Schritt einer allgemeinen Abrüstung sein. Wo ist die aber? In Paris ist man von dem amerikanischen Schritt ,, peinlich" berührt. Auch Jalien sieht sich veranlaßt, abzulehnen, während in Großbritannien Geneigtheit und in Japan Zustimmung besteht. Schon aus diesen wenigen Aeußerungen sieht man die Mächtegruppierung nach dem Weltkrieg, sowie die Sonderinteressen der einzelnen Staaten. Portugal erlebte wieder einmal eines seiner Revolutionchen, das um ein Haar geglüdt wäre. Der Diktator scheint nicht mehr die ganze Masse des Volkes hinter sich zu haben. Bedauerlich nur, daß die Kämpfe viele Menschenleben gekostet haben, ganz abgesehen von den äußeren Schäden, die durch die verschie denen Beschießungen entstanden sind. Der Botschafter v. Hoesch sprach wieder einmal bei dem französischen Außenminister Briand vor. Anscheinend wurde auch über die Räumungsfrage des Rheinlandes verhandelt. Wolle doch die deutsche Regierung dies als ihr nächstes und höchstes Ziel in Angriff nehmen. Der Dank der befetzten Gebiete wäre ihr gewiß!- Mit Polen tam es zu einem Bruch. Aeußerlich zeigte er sich im Abbruch der Handelsvertragsverhandlungen. Polen wird gegen die Deutschen immer frecher und anmaßender. Was in dem Ländchen geschieht, verträgt die deutsche Staatsautorität nicht mehr. Die Ausweisungen Deutscher aus Westpolen häufen sich. Bei den Vertragsverhandlungen machten die Deutschen entgegenkommende Vorschläge, während die Polen nicht die geringsten Konzessionen machen wollen. Daß es da keinen Wert hat, zu ver handeln, ist klar. Man darf auf die Weiterentwidlung des Konfliktes gespannt sein. Jm Deutschen Reiche sputt noch immer die Keudell- Angelegenheit. Wenn auch der Reichstanzler Mary dem angegriffenen Minister in Schutz nehmen konnte, so ist doch von dem Feuer noch glimmende Asche zurückgeblieben, die jederzeit den Strohhaufen neu entzünden fann. Gewisse Tatsachen, die eine Belastung des Kabinetts bedeuten, fonnte auch Herr Marr nicht wegräumen. Der Außenminister Stresemann hat seinen Erholungsurlaub nach Oberitalien angetreten. Man schließt natürlich sofort daraus, daß er mit Mussolini zusammentreffen werde. Bis jetzt ist aber von irgend einer politischen Tätigkeit Drev Bauart M - Dies 4846 die hochwertige einfachste 4 Takt- Maschine fur flüssige Brennstoffe und Leuchigas 3PS RM 7256PS RM.825 ohne Derpackung ab IDeck Diedecaerkäufer gesucht. MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT/ M. Kaiserstr. 23 Sonnabend, den 19. Februar 1927. - Stresemanns nichts bekannt. Die Zentrumsfrattion nahm auch zu dem Abstimmungs- ,, Nein" ihres Frat tionsfollegen Wirth beim Vertrauensvotum für die neue Regierung Stellung. Man hat Herrn Wirth ver urteilt, hat das aber auf so diplomatische Art geschoben, daß Wirth in der Fraktion verbleiben tann. Es wäre natürlich vom Standpunkte des Zentrums aus auch eine ungeheure Unflugheit, den maßgebenden Linkspolitiker, der auf weite Zentrumstreise einen starten Einfluß hat, hinauszuwerfen. Man hat in letzter Minute noch eine Bestimmung entdedt, die nicht immer Fraktionszwang verlangt. Die Einheit des Zentrums ist dadurch wieder gerettet! Die völkische Reichstagsfraktion ist nach einem heftigen Streit auseinandergefallen, wieder eines der unerfreulichen Schauspiele. Deutscher Stolz. Bon Dr. Otto Contab in Charlottenburg. Dürfen wir überhaupt nach allebem, was wir in den lek ten acht Jahren erlebt haben, auf unseren deutschen Namen stolz sein? Die Frage ist schon vor mehr als 100 Jahren von einem der besten deutschen Männer gestellt worden. Als in dem Schmachfrieden von Luneville im Jahre 1801 das linfe Rheinufer an Frankreich abgetreten wurde, da hat der große Dichter Schiller diese Frage aufgeworfen. Er bejahte für seine Zeit diese Frage. Ja, er prägte damals das große Wort der Berheißung:„ Jedes Bolt hat seinen Tag in der Geschichte, doch der Tag der Deutschen ist die Ernte der ganzen Zeit!" Ties führt der Herr durch Nacht und durch Verderben. Schiller hat das erlebt. Die große Zeit des deutschen Boltes am Ende des 19. Jahrhunderts hat er nicht gesehen. Wir Deutschen von heute haben die große deutsche Herrlichkeit der Bismarchchen Zeit miterlebt. Wir haben freilich auch den tiefsten Niedergang, den die deutsche Geschichte aufweist, blutenden Herzens mitansehen müssen. Doch trog alledem wir dürfen nicht der gessen, was das deutsche Bolt und das deutsche Heer in diesem Kriege gegen die ganze Welt geleistet hat. Das deutsche Heer ist im Felde nicht besiegt worden. Darauf dürfen wir heute stolz sein. Wir hoffen mit ganzer Seele auf die Auferstehung der deutschen Herrlichkeit. Aber ist denn der nationale Stolz überhaupt berechtigt? Die international eingestellten Parteien in Deutschland ver dammen allen ,, Rationalismus". Kein Geringerer als der Heiland hat das große Wort gesprochen: Ihr sollt die Perlen nicht vor die Säue werfen und das Heiligtum nicht den Hunden geben!" Jesus wollte seine Jünger den rechten Stolz lehren. Stolz- freilich nicht in dem gewöhnlichen Sinne, wonach der Reiche über den Armen und der Gebildete über den Ungebildeten hinwegsieht, als ob er fein Mensch wäre. Das ist falscher, unedler Stolz. Der rechte, edle Stolz ist etwas ganz anderes. Stolz ist unser Heiland gewesen; darum haben sie ihn ans Kreuz geschlagen, weil er so hoch und erhaben über der Sünde stand. Stolz ist der Christ, der da sagt: Bleib mir ferne, nied riger Sinn, ehrlose Handlung. Es gibt solchen Stolz bei Män nern und Frauen. So hat Bismard einst im Namen der Ration gesprochen:„ Wir Deutschen fürchten Gott und sonst nichts in der Welt!" So hat einst die Königin Luise geantwortet, als in Tilsit Napoleon hochmütig fragte:„ Wie konnte es Preußen wagen, mit mir Krieg anzufangen?" Dem Ruhme Friedrichs des Großen," erwiderte sie mit edlem Stolze ,,, war es erlaubt, uns über unsere Machtmittel zu täuschen, wenn an ders wir uns getäuscht haben". Das war ein stolzes, ein würdiges Wort! Dem Gedenken Vestalozzis. Am 17. Februar waren es 100 Jahre, daß Pestalozzi, welcher das Schulwesen des 19. Jahrhunderts auf neue Grundlagen stellte, sein Leben aushauchte. Allenthalben finden daher große Pestalozzifeiern statt, die ihn nicht nur als Jugend-, sondern auch als Volfserzieher würdigen. Heinrich Pestalozzi wurde 1746 als Kind eines Wund und Augenarztes in Zürich geboren. Schon mit 6 Jahren verlor er seinen Vater und wurde in allerärmlichsten Verhältnissen von seiner Mutter und der treuen Mago Babeli erzogen. Gein Großvater war Landpfarrer und die jährlichen mehrwöchent lichen Besuche bei ihm lernten den Jungen das arme, gedrückte Volf kennen und lieben. Er studierte unter manchen Mühsalen zunächst protestantische Theologie, dann Rechtswissenschaft, um sich schließlich der Landwirtschaft zu widmen. Es gelang ihm, im Kanton Aargau 100 Mongen Heideland zu erwerben. Nach harten Kämpfen führte er die wohlhabende Kaufmannstochter Anna Schulthes heim, die ihm eine gute Lebensgefährtin werden sollte. Pestalozzi war ein unscheinbarer Mann, blatternarbig und häßlich. Auch hielt er wenig auf sein Aeußeres. Als Gegenwerte hat er besonders einzusehen findlichste Offenheit, unermüdliche Tätigkeit für die Volfsbildung, herzlichste Liebe zu den Kindern und große Opferfreudigkeit. Allerdings fehlte ihm die Klarheit und der sichere Taft im Handeln. Dies stürzte ihn auf dem„ Neuhof", feinem Besitztum, bald ins Unglüd. Da verwandelte er Neuhof in eine Lehranstalt, die sich selbst durch die Arbeit von 50 aufgenommenen Kindern erhalten sollte. Er sah aber bald das Werk der Hilfsbereitschaft untergehen. Kaum waren die Kinder gereinigt und gekleidet, so entliefen sie ihm. Pestalozzi war schließlich gezwungen, die Anstalt aufzulösen und geriet in bitterste Not. Schließlich wurde er 1798 als 54jähriger nach Stans be rufen, um dort im halb zerstörten Kloster der Ursulinerinnen ca. 80 verkommene Kinder zu sammeln und zu erziehen. Hier zeigte sich seine große Liebe an den Bettler- und Waisenkindern, die sich durch die grausame Kriegsführung der Franzosen in der elendsten Verfassung befanden. Er war hier seinen Kindern alles: Vater, Verforger, Pfleger, Wärter, Arzt und Erzieher. In seiner Erziehungsmethode legte er das größte Gewicht auf die Verknüpfung geistiger Arbeit mit Handarbeit. 1799 wurde das Kloster in ein Lazarett verwandelt, und Pestalozzi siedelte an die Bauernschule nach Burgdorf über. Hier hatte er unter den Verdächtigungen eines alten neidischen Schulmeisters viel zu leiden. Die Behörden erkannten allmählich fein großes Ta lent und räumten ihm das Kloster München- Buchsee als Er ziehungsanstalt ein. Sein Ungeschick in praktischen Dingen ver ,, Gießener Zeitung" Darin besteht der deutsche Stolz, daß man das Heiligste, was man im Herzen trägt, nicht preisgibt, daß man sich zu gut hält für Lüge, Betrug und Gemeinheit, daß man sich nicht wegwirft. sondern die eigene Ehre hochhält und das Gute erstrebt. Das heißt deutscher Stolz, das jei unser Stolz! Bericht über die wirtschaftliche Lage des deutschen Handwerks im Monat Januar 1927. Die wirtschaftliche Lage des deutschen Handwerks wird auch für den Monat Januar durch Arbeitsmangel und geringen Abfag überwiegend gekennzeichnet. Besonders melden die Berufe des Baugewerbes und der Baunebengewerbe eine Verschlechterung des Geschäftsganges gegenüber dem Vormonat. Bedingt ist diese Verschlechterung einerseits durch die ungünstige Witterung, andererseits machte fich auch das nahezu völlige Fehlen Don neuen Bauaufträgen unangenehm fühlbar. Auch für die übrigen Handwertszweige, vor allem für die Bekleidungs und metallverarbeitenden Handwerke, brachte der Berichtsmonat eine Berschlechterung des Geschäftsganges, da zweifellos der Hauptbedarf bereits durch die Weihnachtseintäufe gebedt wurde. Bon vermehrten Aufträgen an das Handwerk durch besser beschäftigte Industriebetriebe wird nur vereinzelt berichtet. Auch die Landwirtschaft hielt infolge des Rubens der Feldarbeiten sehr mit Aufträgen zurüd. Sehr schädigend wirtten sich in dem Berichtsmonat die großen Inventurausverkäufe, vornehmlich der Warenhäuser, für das Handwerk aus. Die Faschingszeit brachte nur vereinzelt eine geringe Belebung des Auftragsbestandes im Schneiderinnenhandwert. Der Haufierhandel mit billiger Fabrikware sowie das Wanderlagerwesen trugen ebenfalls zu einem Rüdgang der Nachfrage nach Handwertserzeugnissen bei. Die Zahlungsweise der Kundschaft wird ständig schleppender. Es fonnte vielfach beobachtet werden, daß die Begleichung rüdständiger Zahlungen, die sonst wenigstens am Jahresanfang immer erheblich war, in diesem Jahr nur einen recht bescheidenen Umfang erreichte. Die Rohstofflieferanten nahmen im allge meinen Rüdsicht hierauf und gewährten den Handwerkern län gere Zahlungsziele, doch wird auch verschiedentlich berichtet, daß Lieferungssyndikate im Falle von Zahlungsverzögerungen rüdsichtslos Verzugszinsen erheben. Trotz der fürzlich erfolgten Herabsetzung des Reichsbankdistonts auf 5 Proz. fann von einer besonders günstigen Einflußnahme auf die Kreditverhältnisse des Handwerks vorläufig nicht gesprochen werden. Der Steuerdrud ist nach wie vor Gegenstand lebhafter Klagen. Die Ver sorgung mit Rohstoffen und Halbfabrikaten stieß im wesentlichen auf feine Schwierigkeiten. Die Preisgestaltung wies, von kleineren Schwankungen abgesehen, feine Aenderung auf. Nur für Holzpreise wird fast durchweg steigende Tendenz gemeldet. Neueinstellungen von Arbeitskräften erfolgten faum, Entlassungen waren mehrfach notwendig. Endgültige Fristverlängerung für Steuererklärungen. Wie nunmehr feststeht, wird die Abgabe der Einkommen- und Körperschaftssteuererklärungen in die Zeit vom 15. Februar bis 15. März verschoben. Nähere Bekanntmachungen erfolgen noch für die einzelnen Bezirke durch die Landesfinanzämter. Steuerpflichtigen mit umfangreicher Buchführung kann überdies noch gestattet werden, die Steuererklärung erst bis zum Ablauf des 3. Monats nach Ende des Steuerabschnitts einzureichen. Die Bermögenssteuererklärung für 1926 wird voraussichtlich erst im April abzugeben sein, da mit einem Erscheinen des Steuerfurs Nr. 8. zettels vor März nicht zu rechnen ist. Ausführliche Erlasse des Reichsfinanzministeriums zur Einkommen und zur Vermögens steuererklärung stehen noch bevor. * Einsendung der Steuerabzugsbelege und der Steuer tarten für 1926. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß bis Ende Ja nuar die beim Finanzamt erhältlichen Steuerabzugsbelege ein zureichen find, sofern im Kalenderjahr 1926 der Steuerabzus durch Ueberweisung an das Finanzamt erfolgt ist. Soweit Steuermarten geklebt worden sind, müssen die Arbeitnehmer angehalten werden, die Steuerkarte nebst Markenblättern bis zu diesem Termin an das zuständige Finanzamt einzusenden. 20jährige Gründungsfeier des Hausbejizer- Vereins Gießen. Am 23. Januar ds. Js., abends 8% Uhr, fand auf der Liebigshöhe nach vorhergehender Hauptversammlung die 28jährige Gründungsfeier des Hausbesiger Vereins Gießen statt. Der 1. Vorsitzende, Stadtverordneter Launspach, hielt eine der Feier entsprechende Begrüßungsansprache und warf einen Rüd blick auf die verflossene Zeit seit der Gründung. Um allen Mitgliedern einen Ueberblick über die Geschichte des Vereins zu geben, sollen die Ausführungen des Redners im Wortlaut wiedergegeben werden: Sonnabend, ben 19. Februar der Gründer vergessen werden, die schon 1 fegnen. Es sind dies die Herren Dr. Küb Händler Kühn und Rentner Betri. Ehre ih Borstand gehören des weiteren an: feit 15 sahn, und seit 18 Jahren meine Wenigkeit ren gehören dem Vorstand teils seit 6, tei Die Zahl der Mitglieder betrug am 1907: 258, 1908: 420, 1909: 560, 1910: 575, 525. Am 16. April 1917 wurde in einer Sejlus zur Errichtung einer Geschäfts am 1. Juli in dem jezigen Lokal dem Berke Die Einrichtung machte fich trok des Krie der Mitgliederzahl vorteilhaft bemerkbar, s Mitglieder wie folgt gestiegen ift: 1918 auf 1920 auf 731, 1921 auf 918, 1922 auf 1068, 192 1067, 1925 beirug die Mitgliederzahl 964 un hand der Mitglieder wurde begreiflicherwe der Inflation erreicht. Als sich niemand m felbst zu helfen wußte, suchte man bei uns e Inflationszeit vorbei war und dadurch alles res Fahrwaffer gelangte, waren dieje Gin verschwunden, wie sie gekommen waren un eine Saat auszustreuen, doch ernten zu könne Als Vorsitzende haben seit dem Besteh 1907-1917 Herr Inderthal, von 1918-1919 and seit 1920 bis heute hatte ich die Ehre. Unsere Vereinsgeschichte läßt sich in zu gliedern. Der 1. Abschnitt umfaßt das Jah Aufbaues, der 2. der des äußeren Kampfes. ersten Abschnitt in ruhiger Weise sachliche A den konnte, mußte im zweiten Teil unserer G zur Abwehr geführt werden. 1908 schlossen tralverband an, während der Hessische Verb Leben trat, dem wir seitdem ebenfalls angeh Der 2. Teil unserer Geschichte fällt in di mit all seinen üblen Nebenerscheinungen Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es gereicht uns zur besonderen Ehre, den Hessischen Verbandsvorstand heute in unserer Mitte begrüßen zu können.f Es sind dies die Herren: Landtagsabgeordneter Haury- Darmstadt, 1. Vorsitzender unseres Landesverbandes, Lehrer Schöpp, 1. Vorsitzender des Schutz verbandes Mainzer Hauseigentümer, Ragel, 1. Vorsitzender des Hausbesitzervereins Offenbach, Stadtverordneter Steuernagel, 1. Vorsitzender des Hausbesitzervereins Bad Nauheim, und Ver bands Syndikus Ziegler Darmstadt. Ich danke diesen Herren im Namen des Hausbesitzervereins Gießen, daß fie unserer Einladung gefolgt sind, um an unferer 20jährigen Gründungsfeier Teil zu nehmen. Ich hoffe, das die Gäste mit Befriedigung und der Ueberzeugung nach Hause gehen, einen frohen und gemütlichen Abend verlebt zu haben. Meine Damen und Herren! Es ist kein gewöhnlicher Tag. der uns heute abend auf der Liebishöhe zusammengeführt hat, um uns ein paar Stunden der Festfreude hinzugeben, sondern es ist ein Jubeltag, ein Tag der Freude für alle Freunde und Mitglieder des Vereins, gilt es doch, heute das Fest des 20jährigen Bestehens zu feiern. Indem ich Sie im Namen des Vorstandes herzlich begrüße und Ihnen für Ihr Erscheinen bestens danke, möchte ich Sie einladen, mit mir zusammenen einen Augenblick der Geschichte und dem Werdegang unferes Vereins zu folgen. Es ist eine Geschichte nicht ohne Leidens wege, die durch ungerechtigkeit und verbohrte Gesetzesmaß nahmen hervorgerufen wurde. Am 23. Januar 1907 wurde in einer im Hotel Schütz abgehaltenen Versammlung die Gründung des Vereins beschlossen. Zum Vorstand wurde berufen nach folgend benannte Herren: 1. Vorsitzender Fabrikant Inderthal, 2. Vorsitzender Rechtsanwalt Raab, 1. Schriftführer Kaufmann Ringel, 2. Schriftführer Fabrikant Silbereisen, Rechner und Kassierer Rentner Leo, Beisitzer: Architekt Hamann, Kaufmann Kann, Ingenieur Koch, Dr. Kubel, Buchhändler Kühn, Rentner Chr. Petri und Bauunternehmer Schneider. Von den Gründern des Vereins gehören heute noch dem Vorstand an die Herren: Ringel, Silbereisen und Schneider, denen ich hiermit für ihre langjährige Tätigkeit den Dank des Vereins ausspreche. Es soll bei dieser Gelegenheit auch nicht Retter der Armen auf Neuhof, Prediger des Volkes in Lienhard und Gertrud, Zu Stans Vater der Waisen, In Jferten Erzieher der Menschheit Mensch, Christ, Bürger; Alles für andere, für sich nichts. Segen seinem Namen! anlaßten die Uebertragung der äußeren Leitung der Anstalt an einen anderen Lehrer, was Pestalozzi außerordentlich fränkte. Er verlegte daher sein Institut 1805 nach Jferten. Hier stieg sein Ruhm immer mehr. Er galt als der hervorragendste In Burgdorf und Münchenbuchsee Gründer der neuen Volfsschule, Pädagog. Aus allen Ländern, selbst aus Amerita, tamen Zöglinge. Höchste Gelehrte, Beamte usw. besuchten ihn, auch Für sten, wie z. B. Alexander von Rußland, Friedrich Wilhelm III. von Preußen, der König Ludwig von Holland u. 1. f. Da aber zwischen den Lehrern Zwistigkeiten ausbrachen, die der große Pädagog nicht zu schlichten verstand, ging die Anstalt immer mehr zurüd. 1815 starb ihm auch noch seine Gattin, die ihm so manches abgenommen, so manches geschlichtet hatte. An ihrem Sarge nahm er bei der Schilderung der Tage der Not eine Bibel, drückte sie der Toten an die Brust und sagte: ,, Aus diefer Quelle schöpftest du und ich Mut, Stärke und Frieden." Sein Wahlspruch war: ,, Gott, Mut, Demut." 1825 löste Pestalozzi die Anstalt selber auf und zog sich zu seinem Neffen auf den Neuhof zurüd, immer mit Plänen zur Errichtung von Armenerziehungshäusern beschäftigt. Am 31. Oftober 1817 hatte die Universität Breslau ihm, dem Manne ,,, der durch Lehre und Erziehung nicht bloß für sein Zeitalter, sondern auch für alle folgenden Jahrhunderte ein unauslöschliches und sogensreiches Verdienst sich erworben hat", durch Uebersendung des Doktordiploms eine besondere Freude bereitet. In seinem letzten Lebensjahre besuchte der nun 81jährige die Waisen und Lehrerbildungsanstalt von Christian Heinrich Zeller in Beuggen. Als Willkomm boten ihm die Kinder das Goethesche Lied: ,, Der du von dem Himmel bist, Alles Leid und Schmerzen stilleſt, Den, der doppelt elend ist, Doppelt mit Erquidung füllest. Ach, ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und all die Luft? Süßer Friede, Komm, ach fomm in meine Brust! Bewegten Herzens schied er von der Anstalt, in der er sein Werk und seine Gedanken vorzüglich ausgeführt fah. Bald darauf erfranfte er und starb in Brugg. Neben dem Schulhause in Birr bei Brugg fette man ihn bei. Sein Grab war 20 Jahre kenntlich. Am 12. Januar 1846 wurde ihm folgende Grabschrift lang nur durch einen Feldstein und einen weißen Rosenstod gesetzt: Hier ruht Heinrich Pestalozzi, geb. in Zürich am 12. Januar 1746 geft. in Brugg am 17. Hornung 1827. Zu Yverdon stellte man ihm 1890 ein prächtiges Denkmal hin, dessen Sockel die Inschrift trägt:„ Ich hab wie ein Bettler gelebt, um den Menschen zu zeigen, wie sie als Menschen leben sollen." Das Standbild zeigt den großen Mann, an den fich zwei verlassene Kinder, ein Knabe und ein Mädchen, schmiegen. Er legt segnend seine Hände auf die Köpfe der Kinder. Sein bedeutendstes Wert, das man noch heute jedermann als Roman in die Hände drüden kann, ist„ Lienhard und Ger trud". Darin spielt sich eine Dorfgeschichte ab, in welcher Pestalozzi zeigt, wie durch die Veredelung einer Familie, herbei geführt durch die Rechtschaffenheit und Gottesfurcht einer Frau Gertruds, eine Wiedergeburt des Familienlebens, der Gemeinde, die vollkommen verwahrlost ist, und schließlich des Staates zu stande kommt. Weitere wichtige Werke find Christoph und Elfe" ,,, Abendstunde eines Einsiedlers",„ Das Buch der Mütter", ,, Wie Gertrud ihre Kinder lehrt", sowie„ Meine Lebensgeschichte" und, Schwanengefang", die letzteren wichtig für die Lebens beschreibung des selbstlosen und unermüdlichen Mannes. Eine ganze Reihe seiner Werke sind billig in den Reflam- Ausgaben zu haben. Rietnachlässe usw. Nach Beendigung des durch die künstliche Niederhaltung der Mie hebliche Verschlechterung auf dem Wohnung die sowohl auf die Mieter wie Vermieter blieb. Die Wohnungen wurden fnapper, die im Sinten begriffen. Die Folge davon war, baute, zumal der Sozialisierungsgedanke imm gewann und am 1. Juli 1922 im Reichsmie dauerlichen Ausdrud fand. Aber nicht gen rechtung des Hausbesizes, es mußte auch no gesetz geschaffen werden, welches am 1. Okt trat. Die Folgen dieser verheerungsvollen, nahmen sind heute nicht nur jedem Haus ebenso hohem Maße auch jedem Wohnung heute dämmert es aber sogar selbst bei de es damals dunkel war, als wir unsere gegen solche Zwangsmaßnahmen erhoben, gen voraus sahen. Die Aufhebung dieser leight weniger eine Frage der Zeit als viel man fürchtet sich, Unrecht zuzugeben. Am 15. April 1924 wurde auf Anregung mitgliedes Albin Klein die ,, Hess. Hausbesi Durch das Erscheinen dieser Zeitung haben Abwehr in der Hand und sie bildet auch gle rohr zur Uebermittelung der von den Orga Arbeiten für den Hausbesitz und hält alle Laufenden. Meine Damen und Herren! Was in ten unserer Geschichte, an dem Ausbau un an Arbeit geleistet worden ist, und noch lann wohl nur der übersehen, der mitt teht. Aber eins wissen wir alle, wir kä Recht und haben den Glauben an unse Damit möchte ich meine Ausführung bitten, dem nunmehr folgenden Teil Ihr Bevor wir jedoch zu Punkt 1 unserer Tag etteile ich unserm Verbandsvorsitzenden, ordneten Haury, das Wort. Der Redner führte unter den üblich aus, daß er sich infolge Zeitbeschränkung Brogramm furz fassen wolle. Die kurzen, flangen dahin aus, einig und geschlossen zu stehen und zu folgen, da nur dadurch würde, die als wirksame Interessenvertre Zur Hauptversammlung übergehend Schriftführer Bausch den Jahresbericht, war, daß der Verein auch im verflossene an Mitgliedern zu verzeichnen hatte. worüber der Rechner Beder berichtete, crfreuliches Bild. Bei der Ersatzwahl tandsmitglieder wurden einstimmig wie Oberpostsekretär Bausch, Kaufmann Stad Silbereisen. Für Herrn K. Hahn, der Biters auf eine Wiederwahl verzichtet h infpelior Mattheis gewählt. Begrüfungsansprachen wurden von ften und Vorsitzenden der Vereine Mai Shopp, Offenbach durch Herrn Nagel, Herrn Stadtverordneten Steuernagel ge Hierauf begann der festliche Teil, de Ken und gefanglichen Darbietungen als einen war. Daß die Feier bei allen friedigung gefunden hatte, zeigte sich b teiligung am Tanze, der Alt und Jung b tunde zusammenhielt und wobei des öf fielen, ein solch schöner Familienabend mal veranstaltet werden. Der Prolog, verfaßt von dem Bor wald und gesprochen zu Beginn des festlic von Herrn Kurt Richter, hat folgenden 2 Willkommen, liebe Freunde, will Willkommen Willkommen, wad're Streiter für un Seut' werden nicht die Klingen der Mit Freuden und mit Singen wird he Seat find es zwanzig Jahre, daß wi Es fann nicht im Rahmen dieses furzen Auffakes liegen, die Gedanken und Anschauungen Pestalozzis ausführlich darzu legen, aber hervorgehoben muß die ungeheure Befruchtung wer den, die das Gesamterziehungswesen durch ihn erhielt. Er wird mit Recht der Herold der Mutterliebe und Mutterweisheit ge nannt, denn er sagt:„ Ich will die Bildung des Volkes in die Hand der Mutter legen." Die Hebung des Familienlebens ift ihm einer der Hauptstützpunkte zur Besserung der sozialen Zu stände, was ja auch für unsere heutige Zeit gilt. Seine Bäde gogif ist von edelstem, sozialem Geist durchbrungen. Trot eigener tiefreligiöser Einstellung betont er vielleicht das pofitiv- chriftliche Element etwas zu wenig, doch mag dies auf die zuführen sein. Einflüsse des in Frankreich tätigen Reformers Rousseau zurüd In dem Buche ,, Abendstunde eines Einsiedlers" fagt er über das Ziel der reinen Menschenbildung:„ Gott als dein Vater; in diesem Glauben findest du Ruhe und Kraft und Weisheit, die feine Gewalt, fein Grab in dir erschüttert." Wahrlich ein Wort, das sich tief in unsere Bruft eingraben möge! 6. Nr. 8. ht zu rechnen ist. Ausführliche Erlasse bes ums zur Einkommen- und zur Bermögens noch bevor. * Steuerabzugsbelege und der Steuerfarten für 1926. als darauf hingewiesen, daß bis Ende Ja nzamt erhältlichen Steuerabzugsbelege ein 1 im Kalenderjahr 1926 der Steuerabzus an das Finanzamt erfolgt ist. Gomeit worden sind, müssen die Arbeitnehmer Die Steuertatte nebit Martenblättern bis das zuständige Finanzamt einzusenden. hrige Gründungsfeier usbefizer- Vereins Gießen. Sonnabend, den 19. Februar 1927. der Gründer vergessen werden, die schon lange das Zeitliche jegnen. Es sind dies die Herren Dr. Kübel, Jng. Koch, Buchhändler Kühn und Rentner Petri. Ehre ihrem Andenken. Dem Borstand gehören des weiteren an: seit 15 Jahren Herr Karl Hahn, und seit 18 Jahren meine Wenigkeit. Die übrigen Herren gehören dem Borstand teils feit 6, teils seit 3 Jahren an. Die Zahl der Mitglieder betrug am Ende des 1. Jahres 1907: 258, 1908: 420, 1909: 560, 1910: 575, 1912: 582 und 1913: 525. Am 16. April 1917 wurde in einer Vorstandsfihung der Beschluß zur Errichtung einer Geschäftsstelle gefaßt, welche am 1. Juli in dem jetzigen Lotal dem Verkehr übergeben wurde. Diefe Einrichtung machte fich trotz des Krieges durch Zunahme der Mitgliederzahl vorteilhaft bemerkbar, so daß die Zahl der Mitglieder wie folgt gestiegen ist: 1918 auf 618, 1919 auf 622, 1920 auf 731, 1921 auf 918, 1922 auf 1068, 1923 auf 1068 1924 auf 1067, 1925 betrug die Mitgliederzahl 964 und 1926: 970. Unsere stand der Mitglieder wurde begreiflicherweise in den Jahren der Inflation erreicht. Als sich niemand mehr ausfannte und felbst zu helfen wußte, suchte man bei uns Schutz, aber als die Inflationszeit vorbei war und dadurch alles wieder in ruhige res Fahrwaffer gelangte, waren diese Eintagsfliegen wieder verschwunden, wie sie gekommen waren und glaubten, ohne eine Saat auszustreuen, doch ernten zu können. Als Vorsitzende haben seit dem Bestehen fungiert: von 1907-1917 Herr Jnderthal, von 1918-1919 Herr Silbereisen und seit 1920 bis heute hatte ich die Ehre. ds. Js., abends 8% Uhr, fand auf ber thergehender Hauptversammlung die 20 er des Hausbesiger- Bereins Gießen statt. tadtverordneter Launspach, hielt eine der egrüßungsansprache und warf einen Rüd ene Zeit seit der Gründung. Um allen berblick über die Geschichte des Vereins Ausführungen des Redners im Wortlaut ten Damen und Herren! Es gereicht uns den Hessischen Verbandsvorstand heute üßen zu können. Es sind dies die Herren: Haury- Darmstadt, 1. Borsigender unseres hrer Schöpp, 1. Borsitzender des Schut Sauseigentümer, Ragel, 1. Vorsitzender des Offenbach, Stadtverordneter Steuernagel, ausbesitzervereins Bad Nauheim, und Ver ler- Darmstadt. Herren im Namen des Hausbesigervereins er Einladung gefolgt sind, um an unferer sfeier Teil zu nehmen. Ich hoffe, daß Digung und der Ueberzeugung nach Hause ind gemütlichen Abend verlebt zu haben. d Herren! Es ist tein gewöhnlicher Tag. auf der Liebishöhe zusammengeführt hat, inden der Festfreude hinzugeben, sondern n Tag der Freude für alle Freunde und s, gilt es doch, heute das Fest des 20feiern. Indem ich Sie im Namen des grüße und Ihnen für Ihr Erscheinen ich Sie einladen, mit mir zusammenen Geschichte und dem Werdegang unseres ist eine Geschichte nicht ohne Leidens rechtigkeit und verbohrte Gesezesmaß wurde. Am 23. Januar 1907 wurde in abgehaltenen Versammlung die Gründung n. Zum Vorstand wurde berufen nach n: 1. Vorsitzender Fabrikant Inderthal. walt Raab, 1. Schriftführer Kaufmann r Fabrikant Silbereisen, Rechner und Beisitzer: Architekt Hamann, Kaufmann Dr. Kubel, Buchhändler Kühn, Rentauunternehmer Schneider. 1 des Vereins gehören heute noch dem en: Ringel, Silbereisen und Schneider, hre langjährige Tätigkeit den Dank des Es soll bei dieser Gelegenheit auch nicht = der Armen auf Neuhof, Volkes in Lienhard und Gertrud, Stans Vater der Waisen, chenbuchsee Gründer der neuen Volksschule, en Erzieher der Menschheit nsch, Christ, Bürger; ür andere, für sich nichts. gen seinem Namen! e man ihm 1890 ein prächtiges Denkmal Inschrift trägt:„ Ich hab wie ein Bettler en zu zeigen, wie sie als Menschen leben ild zeigt den großen Mann, an den fich , ein Knabe und ein Mädchen, schmiegen. Sände auf die Köpfe der Kinder. Unsere Vereinsgeschichte läßt sich in zwei Abschnitte zergliebern. Der 1. Abschnitt umfaßt das Jahrzehnt des inneren Aufbaues, der 2. der des äußeren Kampfes. Während in dem ersten Abschnitt in ruhiger Weise sachliche Arbeit geleistet wer ben fonnte, mußte im zweiten Teil unserer Geschichte die Waffe zur Abwehr geführt werden. 1908 schlossen wir uns dem Zentralverband an, während der Hessische Verband erst 1910 ins Leben trat, dem wir seitdem ebenfalls angehören. Werk, das man noch heute jedermann de drücken kann, ist ,, Lienhard und Ger ich eine Dorfgeschichte ab, in welcher rch die Veredelung einer Familie, herbei hschaffenheit und Gottesfurcht einer Frau, geburt des Familienlebens, der Gemeinde, hrlost ist, und schließlich des Staates zu ere wichtige Werke sind ,, Christoph und nes Einsiedlers",„ Das Buch der Mütter", der lehrt", fowie ,, Meine Lebensgeschichte" , die letzteren wichtig für die Lebens losen und unermüdlichen Mannes. Eine erke sind billig in den Reklam- Ausgaben Der 2. Teil unserer Geschichte fällt in die Zeit des Krieges mit all seinen üblen Rebenerscheinungen der Mietverluste, Mietnachläffe ufw. Nach Beendigung des Krieges machte sich durch die künstliche Niederhaltung der Mieten eine ganz er: hebliche Verschlechterung auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar, die sowohl auf die Mieter wie Vermieter nicht ohne Einfluß blieb. Die Wohnungen wurden knapper, die Rentabilität war im Sinken begriffen. Die Folge davon war, daß niemand mehr baute, zumal der Sozialisierungsgedanke immer mehr an Raum gemann und am 1. Juli 1922 im Reichsmietengesetz seinen bedauerlichen Ausdrud fand. Aber nicht genug mit dieser Entrechtung des Hausbefizzes, es mußte auch noch ein Mieterschutzgesetz geschaffen werden, welches am 1. Oftober 1923 in Kraft trat. Die Folgen dieser verheerungsvollen, unüberlegten Maßnahmen sind heute nicht nur jedem Hausbesitzer, sondern in ebenso hohem Maße auch jedem Wohnungssuchenden bekannt. Heute dämmert es aber sogar selbst bei den Herren, bei denen es damals dunkel war, als wir unsere mahnenden Stimmen gegen solche Zwangsmaßnahmen erhoben, indem wir ihre Fol= gen voraus sahen. Die Aufhebung dieser Gesetze dürfte vielleicht weniger eine Frage der Zeit als vielmehr der Scham sein, man fürchtet sich, Unrecht zuzugeben. Am 15. April 1924 wurde auf Anregung unseres Vorstandsmitgliedes Albin Klein die„ Seff. Hausbesitzer- 3tg." gegründet. Durch das Erscheinen dieser Zeitung haben wir eine Waffe zur Abwehr in der Hand und sie bildet auch gleichzeitig das Sprachrohr zur Uebermittelung der von den Organisationen geleisteten Arbeiten für den Hausbesitz und hält alle Mitglieder auf dem Laufenden. Rahmen diefes furzen Auffahes liegen, hauungen Pestalozzis ausführlich darzu en muß die ungeheure Befruchtung wer ehungswesen durch ihn erhielt. Er wird Der Mutterliebe und Mutterweisheit ge Ich will die Bildung des Volkes in die n." Die Hebung des Familienlebens if ikpunkte zur Befferung der sozialen zu r unfere heutige Zeit gilt. Seine Bäde n, sozialem Geist durchdrungen. Tros Einstellung betont er vielleicht das pofietwas zu wenig, doch mag dies auf die freich tätigen Reformers Rousseau zurid bendstunde eines Einsiedlers" fagt er über enfdenbildung: ,, Gott als dein Vater; in du Ruhe und Kraft und Weisheit, die 6. ab in dir erschüttert." Wahrlich ein nfere Bruft eingraben möge! Meine Damen und Herren! Was in den beiden Abschnitten unserer Geschichte, an dem Ausbau und dem Abwehrkampf an Arbeit geleistet worden ist, und noch zu leisten sein wird, lann wohl nur der übersehen, der mitten in diesem Kampfe steht. Aber eins wissen wir alle, wir fämpfen für unser gutes Recht und haben den Glauben an unsere gute Sache. " Gießener Zeitung" Mit schmetternder Fanfare den Widerstand besiegt. Und in der Abwehr stehen wir heute noch vereint, Bis wärm'te Lüfte wehen und mild're Sonne scheint. Durch Not und bitt're Zeiten, Rechtsirrtum und Gefahr, Durften wir treu geleiten die anvertraute Schar. Sie hatten sich verbündet, zu stürmen unser Haus Und neiderfüllt verkündet mit uns sei es bald aus. Sie sahen die Befitzer bereits in voller Flucht, Berraten, ohne Schüßee, geschleudert in die Schlucht. Da schlossen wir die Reihen und standen Glied an Glied, Die Heimstätt zu befreien mit sorglichem Gemüt. Und wenn sie auch in Ketten das Eigentum gelegt Und manches Unheil fäten, wir frotien unentwegt. Wir werden auch nicht wanken und weichen aus der Bahn, Bis wir gefällt die Schranken und unser Werk getan. Was immer fie auch träumen und schüren Haß und Neid', Eh wir die Walstatt räumen, entrinnet wohl die Zeit. Was ist es, das uns dulden und widerstehen lehrt, Trotz Drud und Steuerschulden, womit man uns beschwert? Es ist der feste Glaube an einen Sieg des Rechts, Der führt uns aus dem Staube des dröhnenden Gefechts, Der zeigt uns in der Ferne in einer beff'ren Zeit Die goldnen Freiheitssterne, Recht und Gerechtigkeit. Wir reichen unsern Brüdern auch gern die Friedenshand, Friede mit unfern Mietern sei unser Ziel genannt. So treten wir begeistert ins fommende Jahrzehnt, Das uns're Sorgen meistert und unser Werk bekrönt. Ihr aber, liebe Freunde, zerschellt das morsche Jach, Die Hausbesitzer leben, in Freiheit dreimal hoch, hoch, hoch! Lokales. Vor einer neuen Fernsprechordnung. Nr. 8. Steinbach und Albach. Vorläufig werden täglich fünf Fahrten in jeder Richtung ausgeführt. Der Betrieb ist besonders für den Arbeiter und für den Marktverkehr von großer Bedeutung. * Ungültigkeitserklärung. Die der Provinzialdirektion unterm 11. November 1921 erteilte Zulassungsbescheinigung VO. 995 und die zugehörige Steuerkarte sind abhanden gekommen und werden daher für ungültig erklärt. * Aufbrauchsfrist für Bestände an Bellebezetteln u. Anhängern für den Eisenbahnstüdgüterverkehr. Die Aufbrauchsfrist für vorhandene Bestände in Beklebzetteln und Anhängern für den Eisenbahnstückgüterverkehr ist bis zum 31. März d. J. nochmals verlängert worden. Nach dieser Frist müssen die in der Ausführungsbestimmung V( 1) zu§ 62( 7) der Eisenbahn- Vertehrsordnung und im Tarif und Verkehrsanzeiger 1925 Seite 675 ff. vorgeschriebenen Beklebzettel und Anhänger verwendet werden. Der Reichspostminister hat fürzlich dem Verwaltungsrat der Deutschen Reichspost den Entwurf einer Fernsprechordnung zu gestellt, der zum 1. April d. J. in Kraft treten soll. Nach der Vorlage sollen wieder Grundgebühren zur Einführung gelangen, gleichzeitig aber die Ortsgesprächsgebühren eine Herabsetzung erfahren. Von der Bezahlung einer bestimmten Anzahl von Pflichtgesprächen wird Abstand genommen. Die Grundgebühr soll fünftig monatlich betragen für jeden Hauptanschluß in Ortsnetzen mit nicht mehr als Damit möchte ich meine Ausführungen schließen und Sie bitten, dem nunmehr folgenden Teil Ihr Intereffe zuzuwenden. Bevor wir jedoch zu Punkt 1 unserer Tagesordnung übergehen, erteile ich unserm Verbandsvorsitzenden, Herrn Landtagsabge ordneten Haurn, das Wort. Der Redner führte unter den üblichen Begrüßungsworten aus, daß er sich infolge Zeitbeschränkung durch das vorgesehene Programm furz fassen wolle. Die kurzen, aber trefflichen Worte flangen dahin aus, einig und geschlossen hinter den Führern zu stehen und zu folgen, da nur dadurch eine Macht geschaffen würde, die als wirksame Interessenvertretung zu bezeichnen sei. 5 R.-MI. 100 Hauptanschlüssen mit mehr als 100 bis einschl. 500 500 Hauptanschlüssen 1000 6 " 7 " " " 1.000 10 000 8 " " " " 10 000 50 000 9 " " " 50 000 100 000 10 " " " " " 100 000 Hauptanschlüssen für je 100 000 Hauptanschlüsse eine Reichsmart mehr. Die Ortsgesprächsgebühr soll betragen für das 1. bis 100. Gespräch im Monat 10 Pig., für das 101. bis 200. Gespräch im Monat 9 Pfg., für jedes weitere Gespräch 8 Pfg. Zur Hauptversammlung übergehend, erstattete zu 1. der Schriftführer Bausch den Jahresbericht, aus dem zu ersehen war, daß der Verein auch im verflossenen Jahr einen Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen hatte. Die Kassenverhältnisse, worüber der Rechner Beder berichtete, ergaben ebenfalls ein erfreuliches Bild. Bei der Erfahwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wieder gewählt die Herren: Oberpostsekretär Bausch, Kaufmann Stadtv. Ringel u. Fabrikant Silbereisen. Für Herrn K. Hahn, der infolge seines hohen Alters auf eine Wiederwahl verzichtet hatte, wurde Herr Bauinspektor Mattheis gewählt. ㄓ Rundfunt. Die Welle des Deutschlandsenders in Königs wusterhausen ist seit einigen Tagen auf Grund internationaler Vereinbarungen auf 1250 Meter herabgesetzt worden. ** Oberhessischer Kunstverein. Die Gemälde Ausstellung wird Sonntag, den 20. Februar, vormittags 11 Uhr, eröffnet und wird bis zum 20. März dauern. 4 * Hessische Vereinigung für Boltstunde. Im Hörsaal 44 der Universität hält am Montag, den 21. Februar, abends 8,15 Uhr, Herr Dr. M. Boette- Marburg einen Vortrag über den ..Humor des Volfes", zu dem Eintritt frei ist. Diese Neuregelung würde eine Verdoppelung und Berdreifachung für Wenigsprecher bedeuten, tommt doch z. B. eine Ermäßigung für ein Ortsgespräch in Hannover erst mit der 188. Verbindung in Frage. Gegen einen solchen Preisabbau" hat sich in der Oeffentlichkeit großer Widerstand erhoben. Begrüßungsansprachen wurden von den auswärtigen Gä sten und Vorsitzenden der Vereine Mainz durch Herrn Lehrer Schöpp, Offenbach durch Herrn Nagel, Bad Nauheim durch Herrn Stadtverordneten Steuernagel gehalten. * ** Künstlerfest. In den Räumen des Gesellschaftsvereins findet heute abend unter Mitwirkung aller Mitglieder des Stadttheaters und einer Anzahl außenstehender Künstler und Künstlerinnen statt. Das gute Programm dürfte seine Anziehungskraft nicht verfehlen. * Personalien. Oberstudienrat Dr. Bauer, seit 7 Jahren Leiter der Ludwigs- Gymnasiums, ist in den Ruhestand getreten. * Eine neue Autolinie Albach- Steinbach- Gießen. Es wurde eine weitere Autolinie im Kreise Gießen in Be trieb genommen. Die Linie verbindet Gießen mit den Dörfern Hierauf begann der festliche Teil, der durch seine musitalikhen und gesanglichen Darbietungen als wohlgelungen zu be zeichnen war. Daß die Feier bei allen Teilnehmern volle Befriedigung gefunden hatte, zeigte sich bei der zahlreichen Be teiligung am Tanze, der Alt und Jung bis zur frühen Morgenstunde zusammenhielt und wobei des öfteren die Aeußerungen fielen, ein solch schöner Familienabend müßte alle Jahre ein mal veranstaltet werden. Der Prolog, verfaßt von dem Vorstandsmitglied Bindewald und gesprochen zu Beginn des festlichen Teiles des Abends von Herrn Kurt Richter, hat folgenden Wortlaut: Willkommen! Willkommen, liebe Freunde, willkommen am Jubeltag! Willkommen, wad're Streiter für uns're gute Sach'! Heut' werden nicht die Klingen der Redeschlacht geführt, Mit Freuden und mit Singen wird heut' das Spiel gerührt. Heut' find es zwanzig Jahre, daß wir den Bau gefügt, * Bayern- Verein. Heute, Samstag, Abend im„ Frant furter Hof"( Lindenplatz) farnevalistischer Kappenabend, an dem kein Mitglied fehlen darf. * Verein ehem. 167er e. V. Kassel. Alle ehem. 167er werden nochmals daran erinnert, daß am 2. und 3. April ds. Js. in Kassel das 2. Regimentsfest stattfinder. Es wird erneut darauf hingewiesen, die Anmeldungen an Kamerad Philipp Hederoth, Kassel, Wittichstraße 2, baldigst einzusenden und anzugeben, ob Quartier erwünscht wird oder nicht. Bei günstigem Wetter findet am 3. April die Weihe eines Ge denksteines für die gefallenen Kameraden des Regiments statt. Kameraden, das Fest und der Gedenkstein kosten Geld, es ist sehr erwünscht, daß Spenden auf das Postschecton to Nr. 82 000 Frankfurt a. M. eingesandt werden. ** Wiedersehenstag der ehem. Militärkraftfahrer zu Düs seldorf. Am 11., 12. und 13. Juni ds. Js. treffen sich die chem. Militär- Kraftfahrer des ganzen Vaterlandes zum 1. Kraftfahrer- Wiedersehenstag und zur Weihe der 1. KraftfahrerStandarte zu Düsseldorf a. Rh. Anmeldungen an die Geschäfts stelle: Vereinigung chem. Militär- Kraftfahrer, e. V., Düsseldorf, Karolingerstr. 114, 1. Std. Aus Nab und Fern. Alsfeld. In der letzten Stadtverordnetensitzung teilte Bür germeister Dr. Bölfing mit, daß Alsfeld im letzten Vierteljahr wiederum über 3000 Mart für die auch von der Stadt garan tierten Kraftpostlinien im Kreise Alsfeld hat zahlen müssen. Damit seien in den letzten dreiviertel Jahren insgesamt 7300 M Zuschuß zu den Krafipostlinien von der Stadt geleistet worden, und diese Verpflichtung übersteige die wirtschaftliche Kraft der Stadt erheblich. Bad Nauheim. Um die kürzlich öffentlich ausgeschriebene hiesige Bürgermeisterstelle haben sich über 100 Bewerber gemelEs liegt am Tabak. Darum arbeiten für uns im Orient beim Einkauf und der Bereitung unserer Tabake weit mehr Menschen als in unseren gesamten deutfchen Betrieben. Salpaus Occa M5a die besonders gute, daher besonders preiswerte 5 Ffo. Cigarette ARNAU Sonnabend, den 19. Februar 1927. - det. Die Wahl dürfte voraussichtlich bis spätestens 1. April durch die Stadtverordnetenversammlung erfolgen. In das Kurhaus bezw. in dessen Wirtschaftsräume wurde ein Einbruch verübt, bei dem ben Tätern 40 Flaschen Selt in die Hände fielen. Bad Nauheim. Der Kauf des Hotels Imperial" durch den Berband der Hessischen Krantentassen ist erfolgt. Der Kaufpreis beträgt 164 000 M und gilt für den umfangreichen Ge bäudekomplex mit der gesamten Inneneinrichtung. Der hessische Arantenfaffenverband beabsichtigt, das seitherige Hotel„ Impe rial" in eine Kuranstalt für seine Herz- und Rheumatismus: franten umzuwandeln. Friedberg. Am Mittwoch, 23. Februar, wird das hiesige Lehrerseminar mit einer großen Schlußfeier geschlossen.- Das Seminar wird nach 160jährigem Bestehen als letztes und ältestes der hessischen Lehrerjeminarien in eine sogenannte Aufbauschule umgewandelt. Darmstadt. Die Borbesprechungen zwischen der Stadt Frantfurt, dem Freistaat Hessen und der Frankfurter Gasgesellschaft über die Errichtung eines Braunkohlenkraftwertes in Oberhessen sind jetzt zu einem vorläufigen Abschluß gekommen. Beabsichtigt ist die Gründung einer Attiengesellschaft, an der das Land Hessen und die Stadt Frankfurt je zur Hälfte beteiligt werden sollen. Mainz. Der befannte Separatist Heinrich Kiefer, der im Ottober vorigen Jahres vom Mainzer Schwurgericht wegen Tolschlags zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, hatte gegen das Urteil Revision eingelegt. Das Leipziger Reichsgericht hat nun den Revisionsantrag Kiefers verworfen. Oppenheim. Um die Aufhebung des Kreisamis Oppen heim, die aus Ersparnisgründen im hessischen Landtag sehr befürwortet wird, hat sich ein lebhafter Streit erhoben. Während die Stadt Oppenheim und die umliegenden Ortschaften auf ihr Areisamt nicht verzichten wollen, ist in den entfernter liegenden Gemeinden eine starte Bewegung auf Aufteilung des Kreises entstanden. Die Gemeinden Wallertheim Armsheim, GauBidelheim, Gau- Weinheim, Schimbsheim und Vendersheim wollen in einer Massenversammlung ihre Loslösung vom Kreise Oppenheim und Zuteilung zu Bingen bezw. Alzen verlangen. Worms. Das Wormser Gymnasium feiert in diesem Jahre Spart den Pfennig, denkt daran, Dass alles Grosse klein begann! SPARE mit der neuen Heimsparkasse der BEZIRKSSPARKASSE GIESSEN Zwei erstklassige sprungfähige simmentaler BULLEN rot und gelbscheck( 12 u. 13 m) stehen zum Verkauf in Stockhausen( Kr. Lauterbach) Aufkäufer für frische bei Heinr. Lang IV. und Heinr. Eichenauer Landbutter& Eier Telefon Nr. 7 Mietauto Bäuscher u. 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Dort prüfte er in aller Ruhe die Kleidungsstüde der Turner auf Herz und Nieren und hieß alles, was ihm der Mühe wert erMONTAG Mehr abroechslung im Küchenzettel findet Zustimmung von allen Seiten. Wechseln Sie deshalb after einen Gang Oetker- Pudding mit einem guten asa, denn er schmeckt ausgezeichnet, lat nahrhaft und preiswert, so daß Ihr Haushaltsgeld keinen Zuschus brascht. Viele Sorten: vom einfachen bis zum Oetker- Feinkost- Padding sind in den einschlägigen Geschäften erhältlich. Gebrauchsanweisung ist jedem Päckchen aufgedruckt. Weltere Rezente stehen in dem neuen farbig Illustr. Rezeptback, Ausg. P. das Sie für 15 Pfg. bei Ihrem Kaufmann erhalten, wenn vergriffen, gegen Einsendung von Marken von Dr. A. Oetker, Bielefeld Ladenverkaufspr.: Backpulver Backin' 1 Stck. 10 Pf. 3 Stck. 25 Pfg., Paddingpalve Vanille- Mandel 8 Pfg., Vanillin- Zack 5 Pfg., Vanille- Sallenpulver 5 Pfg. GaleSchokoladen- Puddingpulver Is PT.. 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Baugeschäfte" ,,, Metzgereien" ,,, Polstereien und Sattlereien" ,,, Schlossereien" ,,, Schmiedereien" ,,, Schneiderbetriebe" ,,, Schreinereien", ,, Schuhmachereien" ,,, Spenglereien", offene ,, Ladengeschäfte",, Modistinnen", 33 دو , Weissnähereien",", Architekten", ,, Aerzte" und ,, Agenturen". Mit diesem Kassebuch, für dessen Führung Buchführungsvorkenntnisse nicht erforderlich sind, kann zu jeder Zeit sofort ohne viel Mühe die zu zahlende Umsatzsteuer sowie das steuerpflichtige Einkommen festgestellt werden, weil die umsatzsteuerpflichtigen und die umsatzsteuerfreien Einnahmen, sowie die einkommensteuerpflichtigen und die einkommensteuerfreien Ausgaben getrennt von einander mit grösster Leichtigkeit gebucht werden. Nebenher weiss man auch, welche Summen für Materialien und die verschiedenen Unkosten sowie für den eigenen Haushalt verausgabt wurden. Diese allseits als sehr praktisch anerkannten Bücher sind bei mir stets vorrätig. Albin Klein, Giessen, Südanlage 21. Nr. 8. Oberstleutnant befördert worden. Der Marburger Frühjahrs pferdemarkt, der auch mit einer Pämiierung verbunden ist, findet am 17. März auf der Bürgerwiese statt. Diez a. d. Lahn. Das Kriegsgericht in Koblenz verurteilte den Hausmeister Mareiner- Diez, der ohne Genehmigung der französischen Behörde eine Versammlung zur Gründung eines tameradschaftlichen Bereins ehem. Augustaner einberufen hatte. zu 1000 Rmt. Geldstrafe. Die gleiche Strafe erhielt der Ver leger der Diezer Zeitung", Sommer, der eine die Versamm lung betreffende Anzeige veröffentlicht hatte. Diez. Bei Vergebung von Wegearbeiten für die Strede Rüdershausen- Dörsdorf ergab die Submission bei einer Höchst forderung von 80 000 Mart und einer Mindestforderung von 35 000 Marf einen Unterschied von 45 000 Mart, also no 10 000 Mart mehr, als die Mindestforderung. Jostein. Der achte Nassauische Bauerntag findet in diesem Jahre vom 16. bis 18. Juli hier statt. Wiesbaden. Mit dem Bau der Umgehungsstraße Wies baden- Mainz- Frankfurt a. M. wird in Bälde begonnen. Aus aller Welt. Deutschlands ältester Hochschullehrer gestorben. Geh. Rat Prof. Dr. Ludwig Radlloser, der Senior det deutschen Universitätslehrer, starb im Alter von 98 Jahren in München. Der greife Gelehrte, dem ein gütiges Schicksal eine seltene körperliche und geistige Frische verliehen hat, konnte bis in die letzte Zeit wissenschaftlich arbeiten. Er war Mitglied der Bayerischen und torrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 3. Oesterreichische Gastgewerbe- Fachausstellung in Graz ( Steiermart). Die in der Zeit vom 30. April bis 8. Mai 1927 in Graj ( Steiermart) stattfindende 3. Desterreichische Fachausstellung für das Gastwirtes, Hotel und Kaffeesiedergewerbe sowie Frem denverkehrswesen verspricht eine Rovität auf dem Gebiete des Ausstellungswesens zu werden. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Freie Schicksalsdeutung Nachdem ich lange Jahre als Astrolog auf Reisen war u. viele Tausend Personen mein. Rat einholten, habe ich mich nunm. entschlossen, für jed. vollständig umsonst eine Probedeutung für sein Leben auszuarbeiten. Meine Arbeit wird Sie in Erstaunen versetzen, kommen doch täglich Anerkennungsschreiben, die dies bestätigen. Schreiben Sie aber sofort. Ich brauche Ihren vollen Namen, sowie Tag, Monat, Jahr und Ort Ihrer Geburt. Angabe ob Frau, Fräulein oder Herr ist erwünscht. Geld verlange ich nicht. Sie können aber, wenn Sie wollen, einen frankiert. Umschlag mit Ihrer Adresse beilegen. Nennen Sie auch diese Zeitung. Franz Moritz, Berlin- Friedrichshagen Was ist modern ? Beyers Mode- Führer Band I: Damen- Kleidung Frühjahr 1927 ( Preis 1.50 Mark) Band II: Kinder- Kleidung Frühjahr- Sommer 1927 ( Preis 1 Mark) zeigen's Ihnen! Überall au haben! Verlag Otto Deyer, Leipzig T Zur Hochzeit, Metallbetten 40. Jahrg. Gie Erfcheint: Samsta Bezugspreis 40 Big, monatlich Redaktionsschluß früh 8 Uhr- Für Au lendung nicht verlangter Manuftripte Aus dem Heffifchen Dem Landtag sind eine Reihe neuer Eine Regierungsvorlage fordert 1500 Rm Landdammes zwecks Schutz der Gemein Hochwasser und Eisgang. Eine andere antragt vom Landtag die Ermächtigung, netleidenden Eisenbergbaues in Oberhe einer Staatsbeihilfe von 1 Rmt. je To erzes an den hessischen Eisenerzbergbau fü jahres den Betrag von 65 000 Rmt. zu Der deutjänationale Abg. Kindt bear Art. 4 des Gesetzes über Einstellung de Heſſen folgenden Zusatz zu geben: Stahlmatr., Kinderb. günft. an Briv.Star, 3793 frei. Eisenmöbelfabrik Suhl( Thü- ingen) 60% Reichsbankdiskont ca. 4 Millionen M. in fleiner. Beträgen für Grundbesitz zu vergeb. Off. unt. B. n. T. 2161 an Ala, Frankfurt a.M. Carmol at mohl bei Rheuma, Hexenschal Genick-, Kreas, Kopf- a Zahnschmerzen. 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Die kommuniſtiſche Fr von Abänderungsanträgen zum neuen C steuer- und Sondergebäudesteuergesetz vo Die Neubesetzung der heifische in Berlin. Die interfraktionellen Besprechunge teien sind jetzt zu einem vorläufigen A daß eine restlose Einigung gelungen wär dung liegt jezt in den Händen des S Es steht zu erwarten, daß der Staatspräs des Ministerialrats Bornemann zum zu jandtschaft festhält. Die Aussichten fü gut wie sicher. Neue Verhaftungen in Am Dienstag fuhr ein französische besetzt mit einem Offizier, einem Gent amten in Zivil, vor die Gendarmeries bayr. Pfalz) vor und verhafteten den Station besetzten sie mit dem farnzösische im Dienstzimmer verblieb, bis ein deu feinem Dienstgang zurückam. Die Tür von dem französischen Gendarmen von franzöfifchen Kraftwagen juhren jodam wo der dortige Stationstommandant e Auf dem Rückwege über Winden ho Gendarmen wieder ab. Keine Haftentlassung der deut beamten. Das französische Kriegsbericht Land gegen die beiden verhafteten deutschen ten von Winden und Steinfeld, nam führt, hat die von dem Rechtsbeistand anwalt Dr. Führ- Landau, beantragte obwohl Stationskommandant Ullrich lehnung ist umso unverständlicher, a Fluchtgejahr ausgeschlossen ist und das gehen eine Untersuchungshaft auch nad rechtfertigt. Am Zehnhoffs Na Der als Nachfolger des seit lan ministers Am Zehnhoff in Aussicht ger rit Dr. Hermann Schmidt ist zum Kammergericht ernannt worden. * Fraktionsverbindungen im Die beiden demokratischen Abgeord Anders Krüger- Neudietendorf und Marie Schulz- Gera, haben sich mit dem Auswertung und Volkswohlfahrt, dem Weimar, zu einer Fraktionsgemeins Der deutsch- völtische Abgeordnete Fraktion der Wirtschaftspartei Aufnah Sprengung der Ditbe * Wie der demokratische Zeitungs Reichswehrministerium an die Festung herausgeben lassen, denen zufolge die gungen vorzunehmen ist, deren Beseitig einbarungen zugestanden wurde. Zu fehle befristet. Insgesamt soll die S vier Monaten durchgeführt sein. * Vor Lohnabbau im G Saarbrücken. Bei den Verhandlu Saarbergwerke und den Gewerkschaften einen 12prozentigen Lohnabbau ab 15. baftsvertreter lehnten diesen Abbau Truerungsindex ab. Die Bergwerksdi Kündigung des Lohntarijs ausgesprochen