Gießener Zeitung Crimeint: Samstags. Bezugspreis 50 Blg. monatli frei ins Saus. - ( Neueste Nachrichten) Rrboftionsschluß früh 8 Uhr - Für Aufbewahrung oder Rid. Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 40. Jahrg. 1. Blatt Politische Tagesschau. Der Reichstag wird sich nach seiner heutigen Sigung bis zum 19. Januar vertagen. Reichsminister Stresemann ist gestern Abend in Königs bera eingetroffen, um von den maßgebenden Instanzen genauen Einblid in die Berhältnisse des isolierten Ostpreußens zu be Lommen. Der Reparations agent erflärte in seinem geftrigen Bericht, bah bas Reparationsproblem nicht zu lösen sei, ohne baß die Höhe der Zahlungen insgesamt festgelegt wäre. Das amerikanische Repräsentantenhaus verhandelt 3. über die Fregabe.Vorlage für das denische Eigentum, bie nach Annahme im Repräsentantenhaus an ben Senat weitergeht, wo sie im nächsten Frühjahr zur Entscheis bung fommt, Der Botschafter von Brittmig unb Gaffron wird wahrscheinlich in der zweiten Woche des Januar seine Ausreise zach Amerita antreten. In der gestrigen Gigung des preußischen 2anbias Drud. Verlag und Expedition: Sieben. Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 2525 unb 2528 Bostichedtonio Nr. 69 530 Amit Frankfurt a. Mr. Samstag, den 17. Dezember 1927 zum 1. Ottober 1928 feltgefekt. Bon da ab ist das Ablommen mit einmonatiger Frift jeweils zum Monatsschluß fündbar. Die Erflärungsfrist läuft bis zum 19. Dezember, 18 Uhr. Nach neuesten Meldungen, soll bei der überwiegenben Zahl ber Werke die Absicht bestehen, den Schiedsspruch anzunehmen. In Kreifen der Arbeitnehmer find die Meinungen geteilt. Die tabifalen Blätter hegen, weil nach ihrer Meinung das, was der Reichsarbeitsminister und der Schiedsrichter den Arbeitern zu gesprochen haben, in feiner Weile als ausreichend angesehen werden kann. Es besteht aber auch hier die Hoffnung, daß die ge mäßigten Elemente die Anerkennung des Schiedsspruches auch durch die Gewerkschaften herbeiführen werden. Sollte jedoch der Schiedsspruch abgelehnt werden, so wird der Reichsarbeitsminister beide Parteien zu einer Besprechung im Ministerium einladen. Diese Besprechung würde dann wohl am Dienstag ftattfinden mit dem 3med, einer Klärung der Frage ob der Schiedsspruch für verbindlich erklärt werden lann oder muß. Was die Auswirkung der Ncubelastung anbetrifft, werden die Werke bereits in der nähden Woche bemerken. Vorläufig scheint aber eine Preiserhöhung nicht beabsichtigt zu sein. Für den Fall, daß der Schiedsiprus von beiden Seiten anerkannt wird, soll von Beginn der nächsten Woche an die Berkaufs sperte wieder aufget, ob: n terben 102 tes polemisiert Ministerpräsident Braun heftig die Reichs. Der Reichsrat stimmt dem Besoldungsgesek zu. egierunug Die oberschlesische Tarifgemeinschaft für Eisenhütten and Bergbau hat am 15. Dezember den bestehenden Lohnta. tif aufgefündigt. Anträge auf Erhöhung der Löhne find Koch nicht gestellt worden. Der Iitauische Ministerpräsident, Brofessor Wolde maras, traf am Freitag Abend, aus Baris fommend, in Bers n ein und reiste ohne Aufenthalt weiter nach Kowno, wo am Sonnabend der Jahrestag feines Regierungsantritis gefeiert wird. Der Internationale Gerichtshof in Saag hat in seiner gestrigen öffentlichen Tagung die polnischen Hebergriffe im Chorzow- Streit wiederum als unrechtmäßig bestätigt. Die Abneigung weiter Kreise Englands gegen die Staatsfire fand in der geftrigen Abstimmung über das neue englische Gebetbuch im Unterhaus seinen Ausbrud. Der Regierungsantrag wurde mit 247 gegen 209 Stimmen abges lehnt. Blond George ist wiederum zum Borsigenden der beralen Barlamentsfrattion für die nächste Barlas mentolettion gewählt worden. Schiedsspruch in der Eisenindustrie. Unsere Hoffnung, daß es in der westdeutschen Eisenindustrie nicht zu den angefündigten umfangreichen Stillegungen fommen merde, erfüllt sich. Am legten möglichen Tag vor der Verwirf lichung der Kündigungen ist in Düsseldorf ein Schiedsspruch gefällt worden, der geeignet ist, den Arbeitsfrieden in der westbeutschen Eisenindustrie auf geraume Zeit zu sichern. Der Schiedsspruch bedeutet eine erhebliche Belastung für die Arbeit Beber, immerhin darf man wohl die Erwartung ausfprechen, daß er von beiden beteiligten Seiten angenommen wird. Das wäre auf jeden Fall besser, als wenn er erst durch den Reichsarbeits. minifter für verbindlich erklärt werden müßte. Ueber den Inhalt bes Schiedsspruches unterrichtet folgende Meldung:: Düsseldorf. Der am Donnerstag gefällte Schiedsspruch für bie Eisenindustrie zerfällt in zwei Teile, deren erster die Frage ber Arbeitszeit in allen Einzelheiten und durchweg bei den einjelnen Werfen individuell regelt. Dieser erste Schiedsspruch für bie Arbeitszeit ist ein ausführliches Dokument, in dem sich die bon dem Reichsarbeitsminister in seinem Brief an die Großeisenindustrie festgelegten Richtlinien hinsichtlich der prinzipi ellen Durchführung der Verordnung vom 16. Juli 1927 und der in dieser Verordnung vorgesehenen Ausnahmemöglichkeiten unter Zuhilfenahme der alten Bundesrats- Verordnung über die Beschränkung der Sonntagsruhe auf 12 Stunden verwirklicht finden. Die Ausnahmen sind durchweg in Sinne von befristeten Lebergangsbestimmungen festgelegt. Für die Mehrarbeit und bie Ueberarbeit gilt die am 11. Mai und 23. Juni 1927getrof fene Regelung. Der Zuschlag erhöht sich jedoch mit Wirkung ab 1. Januar 1928 auf 25 Prozent. Diese Arbeitszeitregelung gilt Dom 1. Januar 1928 bis zum 1. Dezember 1928 und ist von da ab erstmalig mit einmonatiger Frift zum Monatsschluß fündbar. Die Erklärungsfrist läuft bis zum 19. Dezember. Der zweite Schiedsspruch regelt die Lohnfrage als solche. Die Grundzüge find folgende: Es wird eine Lohnerhöhung von 2 Prozent festgesetzt. Ferner ein Lohnausgleich für Stundenlöhne um 50 Prozent; ein Lohnausgleich für Alford- und Prämienarbeiten um 60 Prozent. Die Dauer des Lohnabkommens ist bis Berlin. Der Reichstat erklärte sich einstimmig mit der Besol dungsvorlage in der Fassung der Reichstagsbeschlüsse einverstan den. Bayern Thüringen, Württemberg und einige fleinere Staas ten ließen erklären, daß sie zwar aus finanziellen Gründen mit der Vorlage nicht einverstanden wären, aber im Interesse der Beamtenschaft von einem Einspruch Abstand nähmen. Einver standen erklärte sich der Reichsrat auch mit einer Verordnung. die gleichzeitig mit der Besoldungsordnung in Kraft treten soll, wonach die bisherigen örtlichen Zuschläge aufgehoben werden sollen. Nur in den Orter des belegten Gebietes wird längstens für die Dauer der Gewährung der Besatzungszulagen noch der Zuschlag gewährt, aber zu einem ermäßigten Prozentsah. Berlängerung des Mieterschutzgesetzes. Berlin. Im Reichstagsausschuß für das Wohnungswesen erklärte Reichsjustisminister Hergt: Die Reichsregierung hat bedauert, daß die beiden Gesezentwürfe, die Ihnen vorgelegt find, im Laufe des Dezembers nicht mehr verabschiedet werden Lönnen. Die Regierungsparteien haben inzwischen einen Antrag im Plenum gestellt, wonach bas bestehende Mieterschuhgeseh bis zum 15. Februar verlängert wirb. Neubauten der deutschen Kriegsflotte. Berlin. Das Bauprogramm der Marinleitung, erstreckt sich auf einen Zeitraum von 12 bis 15 Jahren. In dieser Zeit sollen neben den vier fleinen Kreuzern, deren Bau bereits in Angriff genommen ist, und den Torpedobooten, die fi ebenfalls im Bau befinden, insgesamt vier bis fünf Banzerschiffe gebaut werden. Der Versailler Vertrag läßt sechs Schiffe a 10 000 Tonnen zu, die jetzt gebaut werden sollen. Die beiden 3. 3. in Bau befind lichen Kreuzer D und E werden die Namen„ Leipzig" und Nürnberg" zur Erinnerung an die Kreuzer gleichen Namens im Geschwader des Grafen Spees erhalten. Aus Hessen. Hessischer Landtag. Winterbeihilfen für Erwerbslose und Rentenempfänger, Wirtschaftsbeihilfe für Staatsarbeiter. Das Plenum des Landtages erledigte in feiner Mittwoch fizung nach sehr eingehender Aussprache den sozialdemokratischen Anitag, den Erwerbslosen und Rentenempfängern eine einma lige Winterbeihilfe von durchschnittlich 40,- Rm. zu gewähren. Dieser Antrag wurde, trotzdem die geschäftsführende Regierung gegen den Antrag war und erflärte, für biele Ausgaben feine Dedung zu haben, mit einer fleiner Stimmenmehrheit angenom men. Fernet beantragten die Sozialdemokraten die Steueraustände einzutreiben, um dadurch Mittel zur Dedung für die ent ftehenden Ausgaben zu haben. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Ebenfalls fanden die Anträge der Kommunisten feine 3uftim mung. Ein weiterer fozialdemokratischer Antrag, den Staatsar beitern als Ausgleich für die eingetretene Teuerung eine Wirtschaftsbeihilfe in Höhe von 30,- Nm. für den Haushal tungsvorstand, 10,- Rm. für jedes Kind und 25,- für Ledige zu gewähren, fand Annahme. Die Kommunisten stellten einen Antrag, den ausgesperrten Tabaksarbeitern eine Unterstügung in Höhe der Erwerbslosenunterstügung zu gewähren. Bei der Aussprache über diesen Antrag fam es zu heftigen Zusammen stöken zwischen den Sozialdemokraten und Kommunisten. Der Antrag wurde abgelehnt. Sodann fanden einige Regierungs. anträge Annahme. Hierauf wurde der Landtag auf unbestimmte Zeit verlagt. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Betitzeile auswärts 24 Vig. Lotal 12 Big, ble 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Big. Plake Doridriften ohne Rerbindlichkeit. Bel Wiederholunaen Rabatt, für Bollibee- Anzeigen außerdem belondere Ermäkigung. Nummer 51 Die Regierungsbildung in Selfen. Darmstadt. Die Schwierigfeiten in der hellischen Regle rungsbildung haben inzwischen dazu geführt, daß, wenngleidh die Verbindung zwischen Sozialdemokraten und Zentrum nicht aufgehoben ist, die Verhandlungen doch ausschlicklich zwischen Sozialdemokraten und Deutscher Volkspartei geführt werden. Die aus diesen Verhandlungen eiwa hervorgehende Koalition mürde nicht einen Ausschluß der Demokraten bedeuten, son dern diese auf jeden Fall in die Regierung mit einbeziehen. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Sozialdemokraten und Zen frum beruhen, wie bereits befanni, auf dem Rampfe um den Boften des Innenministeriums und um die Schulfraga us Sozialdemokratischen Kreisen verlautet heute, daß Verhandlun gen mit dem Zentrum nur zum Ziele führen würden, wenn lek fetes feinen Widerstand in dieser Frage aufgebe Zur Anfechtung der hellischen Landtagswahl. Die Anfechtungsflage der Wirtschaftspartei gegen die Don dem vorigen Landtag beschlossenen Erschwerungsgeseke gegen die Splitterparteien wird am 17. bs. Mis. Das Reichsgericht beschäftigen. Je nach dessen Entscheidung wird sich der hessische Staatsgerichtshof mit der Gültigkeit oder ungültigkeit der hessischen Landtagswahl zu beschäftigen haben. Fälschung politischer Dokumente. Berlin. Im Frühjahr dieses Jahres ist die ganze Diplo matie durch Fälschungen in Bewegung gesetzt worden. Jn pazi fiftischen Zeitungen u. a. auch in der Menschheit" find Artifel über angebliche militärische Denkschriften und Protokolle erschie nen, die die deutsche Reichswehr und Außenpolitik belasteten. Man ist den Dingen nachgegangen und hat festgestellt, daß sogar hohe amtliche polnische Stellen Photographien der Denkschriften and Protokolle besaßen, die in Wirklichkeit überhaupt nicht exestierten. Man tonnte sich hier gar nicht benken, wie diese Photographien in die Sände der ausländischen Regierungen gelangen fonnten. Jeht hat sich herausgestellt, daß durch drei Fälscher ein schwunghafter Sandel mit politischen Geheimdotus menten getrieben worden ist. Es wurden also nicht nur Banb noten gefälscht, sondern man hat auch Denfschriften und andere Dinge gefälscht und mit diesem Material gute Geschäfte gemacht. Bei verschiedenen Drudereien wurden Stempel des Reichsweht ministeriums, Bricfbogen mit allen möglichen Vorbruden mie Seeresorganisation, Abteilung Reichswehrministerium, Stab der ersten Division angefertigt und damit hat man tatsächlich ausländische Stellen getäuscht. Die Fälscher, der Maurersohn Schred, der ein Mann mit einer ziemlich bewegten Vergangen heit ist, der Bürobiener Kellner und der Büfettier Koch, werden im Januar nächsten Jahres vom 5. Straffenat des Reichsge richts abgeurteilt werden. Das jungdeutsche Manifest. In den nächsten Tagen wird es burch den Blättermafb ber deutschen Presse tauschen, vom Manifest des jungdeutschen Op dens, bas mit viel Geheimnistuerei dem Volfe eimas sensation nell schon seit Monaten für den morgigen Sonntag angefündigt ist. Wir hatten hier in Gießen vor einigen Tagen Gelegenheit, aus den Ausführunugen des Hochmeisters Mahraun zu ersehen, was wir in diesem Manifest zu erwarten haben. Mahraun legte die Ziele des Ordens feft,-national, antipattelisch, gegen Raste und Gelb, verantwortungsfreudig. Streben nach wahrer Bollsgemeinschaft und Einheit zwischen Staat und Bolt Die Bersammlung, die ganz im Banne des guten Rebners stand, Lonnte ohne weiteres Jeinen Worten, die die torrupten Zustände in Deutschland bloßstellen, zustimmen. Darüber hinaus liek fie fich aber hinreißen, im angefündigten Manifest des Jungbeut. schen Ordens wo möglich jetzt schon das Evangelium zu sehen. Mohl mag, wie Mahraun in Jamungvoller Rebe versicherte, eine Jbee bas Rüdgrat dieses Bekenntnisses sein, doch glauben wir feststellen zu dürfen, daß wir armen Deutschen genug der Jdeen haben, Jbeen gefunden von Männern, denen ebenso wie Mahraun und den Seinen ein echt deutsches Herz und lauterer Charakter zu eigen ist, Jdeen, denen aber stets bie Ichte Tat gefehlt hat. Und daß dieses auch der Fall bei dem jungdeutschen Manifest fein fönnte, ist die große Befürchtung, bie mir haben, denn so schön Mahrau auch Sprach, zu schön beinahe, lo Thwebte er nochher vollitändig in der Luft. Unserem Vaterland helfen alle Jebeen nichts, was nutt 3iel und Blidpunkt, menn bie Wege nicht gezeigt werden. Es war bieles u. E. nach ein Manto der Mahraunichen Ausführungen, die Jeiner Rebe, auf Lein höheres, als das heute allgemeine Riveau herabbrüdte. Das Ziel zeigteft Du, Sochmeister Mahraun, bas taten ichon viele mit betörenb fhönen Worten, aber den Weg bazu, Führer des Jungbo, blicsit Du uns schuldig. Es ist ja möglich, daß bas gerade das Einzige ist, was Mah raan uns von dem anifft de wieg So wollen wir denn in Gebulb noch ein wenig warten, um nach genauer Renntnis des Manifeftes au urteilen: Sier wird dem deutschen Volt cin Weg gemjen, der ihm zu alien Glanz Derhilft, geh ihn, deutsches Bolf. Ober Michel, Michel, laß ab, es war schon wieder mal eine Niete. antwortete er: 3 bin ein Raufmann," und öffnete leht Echarschen und ließ fie bineinichauen. und deines Herrn Schäße betrachten. um es aufzustellen, daß euer ablaufen will." ganz vergnügt und Sprach: lich fagte:„ Führe mich hin zu dem Schiff, ich will selbst hingehen ward ihre Neugierde und Luft immer mehr angeregt, fodaß sie endDazu gehören viele Tage, so groß ist die Menge, und so viele Cäle, Gie wollte alles heraufgebracht haben, aber bas ist das Rünstlichste und Köstlichste, was je in Gold ist gearbeitet nichts gegen das, was mein Herr auf dem Echiffe stehen hat, und der Diener Don einem reichen Raufmann; was ich hier habe, ist Haus nicht Raum dafür hat. bie Rammerjungfer. Als die Königstochter bie Ware fah, war fie Es nahm ihn bei der Hand und führte ihn hinauf, denn es war Aber der getreue Johannes iprach: 3ch bin nur hat fo große Freude an den Goldfachen, daß fie euch alles abfauft." Es ist so schön gearbeitet, daß ich alles Da ipradh das Mädchen: Das muß die Rönigstochter Jehen, die zeug!" legte die Eimer nieder und betrachtete eins nach dem andern. Da rief fie: Cl, was für schönes Golder sprach: worden. Da ihm daher. tragen follte." als wäre es von Gold und Gilber. und das gemachte Brauthemb lag darin, und sah aus nicht anders ift." Nun gingen sie ins Schloß und da stand im Saal eine Echüſſel gehen, es ist mein getreuefter Johannes, wer weiß, wozu das auf schändlich, das schöne Tier zu töten, das den König in fein Schlo des Königs, die dem treuen Johannes doch nicht gut waren,-wie Salftern und schoß den Gaul nieder. Da riefen die andern Diener fragen, und wollte sich aufießen, doch der treue Johannes fam Aber der König sprach: Schweigt und laßt ihn zuvor, Ichwang fich ichnell darauf, zog das Gewehr aus ber Borber gefagt hatte, und es sprang ein prächtiger fuchsroter Gaul Wohlan, iprach der Rönig, der foll mich in mein Edlo Is e nun ans Land famen, ba geldbah es, wie Ser Stabe Der junge König ging darauf es verbrennen. Der Rubin. Kräfte. Beit selbst nicht. Edelstein," rief er voll Entzüden Der Grenze der Natur, hier ist das letzte, höchste Produkt der ichaifenden Feuer und Wasser, vermählen sich in deinem Glanze. Hier steh ich an Weiter schauernd fühlt es der Geist kann die Unendlichbie Farbe empfängt in dir unsterblichkeit, die reinen Elemente, Luft, funger unermeßtrahl ist gefangen und in deinen geheimnisvollen Stern eingeschlossen, liche zugleich zusammengedrängt und geläutert:" ver flüchtige SonnenWundern erging, vor der Bude des reichsten und ange ehensten Jum Reben, das in Strahlen und Farben die eblen Steine durchflammte. Tiers. Mit inniger Lust Derienfte er sich in bas mannigfaltige glühenbe fiche Stadt Bagbab betreten hatte und sich mit Erstaunen unter all ben Es war an einem schönen hellen Rachmittag, ba stand Assab, in dir ist alles Herr Aber der junge König iprach: und sagten:„ Seht, nun verbrennt er gar des Königs Brauthemd. padte es mit Handschuhen an, trug es schnell ins Feuer und lieb zu und wollte es ergreifen, aber der treue Johannes ichob ihn weg, Die anderen Diener fingen wieder an zu murren Wer weiß mazu das gut ist, laßt ihn Der Juwelier, ein gutmütiger Mann, der für seine Kunst einge ebbel. zurückzugeben. und antwortete: Assad, du bist ein auf seinem Serzen bewahr Märchen von r. Bevor Nein, verlegte Affad schnell und bestimmt,„, id) ich mich mit Raub und Word beflecken, obgleich meine Seele vor einem denn ich fühl's, ehe ich ihn in den Händen eines anderen ließe, fönn mich an diesen Stein fettet, aber es mag gut jein, daß ich sterben muß. Tod dafürze Ist dir bein Diabetimmt, rich fragte der Greis. des Jünglings, aber fest und unverwirrt ichaute er zu dem Greise auf machie, auf ihn zu, maß ihr mit einem trengen Blid und iagtes ein Greis von sehr würdigem Ausieben, dem alles Volf willig Blaz in deren len er blitte, wie das Auge eines Menichen, drüdte ihn wehmütig an den Mund und machte Anstalt, ihn dem Juwelier Angelangt vor dem Tor 30g fab den Rubin, ben er bis dahin " Ja, und, wie du gleich ichen wirft, ich leide den Glühendes Roi überströmte die Wangen aber dies noch auszuführen vermochie, tras hatte, hervor, hielt ihn gegen die Sonne, Mord zurüdichoudert pigenen Inde nicht, was Samstag, den 17. Dezember 1927. Albrecht von Haller. Um 12. Dezember waren 150 Jahre verflossen, seit Albrecht Don Haller die Augen schloß, die als die erften die ganze mun derbare Schönheit der Alpenwelt erfaßten. Seit 1908, dem 200. Geburtsjahre des überragenden Gelehrten, blidt sein Denkmal non der großen Schanze, dem herzlichen Plage der Universität Bern, über das weite Boralpengelände bis zum Firnentranze bes ewigen Stynees. Auch wir Deutsche wollen des Dichters und Gelehrten ge benten! Des Dichters, der unsere Dichtfunft von der fast un fterblichen Nachahmerei des Fremben zu befreien versuchte, und bes Gelehrten, der in erstaunlicher Vielseitigkeit das ganze damalige Wissen auf den Gebieten der Medizin, der Mathema Hit und der Naturwissenschaften beherrschte. Seine Lehrgedichte über den Ursprung des Uebels, über Bernunft. Aber- und Unglauben, über die Ewigkeit, über die Falschheit menschlicher Tugenden usw. Tefen sich heute noch trotz des seitherigen Wanbels der Sprachformen sehr angenehm, und ihr Inhalt atmet Geist und fluge Beobachtungsgabe. Der wissenschaftliche Scharfblid durchbrang die Kristallhöhen und ertannte die Bedeutung der heißen Heilquellen, die im Leufertal durch das versengte Gras dampften, sowie auch bie verborgenen Salzschachte im Waadtland. Hier zeigte sich ber gottbegnadete Arzt. Und während ihm die Berner Regiezung eine Professur für Geschichte und Berebfamfeit nicht bewilligen wollte, folgte er einem Rufe nach Göttingen als Profes for für Anatomie, Botanit, Chirurgie und Medizin. Sier fam er zu seiner vollen Entwidlung auch auf dem Gebiete der Phyfologie, doch er sehnte sich dann schließlich so nach der Heimat, baß er Berufungen nach Berlin, Orford, Utrecht und Halle ablehnte, um nach Bern zurüdzukehren. Dort schuf er trok seiner Beanspruchung als Mitglied des großen Rates und als Direktor der Salzwerfe Roche bei Aigle seine Elementa physiologiae corporis humani", Fundamente der neuzeitlichen Physiologie und Entwidlungslehre. Daneben befaßte er sich mit vielseitigen landwirtschaftlichen und technischen Fragen, und als Landnogt wurde der große Dichter, Naturforscher und Arzt auch zum gesekeskundigen Richter. Er verließ nun Bern nicht mehr, fondern widmete der Vaterstadt seine Dienste im akademischen Senat, im Sanitätsrät, im Ober- und im Appellationsgericht, sowie auch in der Landesökonomie- Kommission. Er wurde Stifter der heute noch blühenden ökonomischen Gesellschaft, und ihm verdankt Bern auch seinen botanischen Garten der Univer sität, der in vorbildlicher Weise und ohne falten Bürokratismus Sommer und Winter den ganzen Tag den Ruhebedürf= tigen offen steht. Als Politiker war Saller im Geiste seiner Zeit Ionservativ, doch seine Romane über Vorzüge und Nachteile vetfchiedener Staats- und Verfassungsformen lesen sich heute mit gemischten Gefühlen. Reissein für bestimmte Formen ist alles, und dazu gehört Bolfsbildung, Kultur und heiße Vaterlandsliebe, die fleinlichen Hader und Rechthabereien nicht kennt. Wie großes Verständnis dieser hochstehende Geist in allen Ländern gefunden, das beweist seine Ehrenmitgliedschaft der Akademieen von Zürich, Leipzig, Celle, Kopenhagen, Haarlem, Upsala, Stocholm, Wien, Paris, Florenz, Bologna, Padua, Petersburg u. a. m. Die Zahl von Hallers Werfen ist 199! Die Stadt Bern fann stolz sein auf diesen, ihren einzigartigen Bürger, doch auch wir Deutsche wollen diefes urdeutschen Mannes in Berehrung gedenken. Dr. H. Kraemer. Lokales. Gonntagsgedanken. Nur noch wenige Tage, und dann ist wieder Weihnachten. Fest des Friedens, Tag der Versöhnung. Können wir noch hoffen auf solche Stunden? Soll es dunkle Nacht bleiben für und fülr; soll fein Stein mehr Kraft besitzen, durchzubringen mit seinem Licht durch das Dunfel? -- So fragen wir am letzten Adventsfonntage. Und die Frage ift tausendmal schon gestellt und noch öfter beantwortet worben. Wenn man das ewige Sternenmeer sehen will, dann muk es Nacht werden; wenn wir der Sonne im Frühling danken wollen für ihre Zauberkraft in Flur und Sain, dann müssen mir vorher den Winter Losten. Und die Menschheit erst muß burch das Tal der Not, des Jammers, der Schuld, wenn sie das goldene Sonnenlicht eines neuen Völkermorgens fehen will. Kriege und Schreden, Nöte und Nacht waren immer die Boten und Propheten Gottes, die die Wege zu ebnen hatten für den Retter. In diesen dunklen Nächten sollen wir sehen lernen, wie düster es ist, wenn die Sterne nicht leuchten, wie leer die Welt ist, wenn die Menschen die Erdentüren vor Gott verschließen. Das ist die große Lehre des Advents. Nicht mit Gott habern und mit aller Welt, sondern in starker Hoffnung auszuharren. Dann wird auch für uns Deutsche wieder ein Stern aufgehen, wie einst über Bethlehem. * Vom Willi Fix und Hannes Schlau. Aber, Willi, was muß ich hören? Du bist frank? Ja, aber, Menschensfind, wie fommt denn das?! Pscht, mun sei nur ruhig, ich weiß, Du darfst nicht reden. Ne, aber sowas auch. Ja, Hannes, wie das manchmal mal so tommt. Na, alter Schwede, nun laß den Kopf man nicht gleich hängen, paß auf, Weihnachten sitt Du schon wieder im LehnStuhl unterm Tannenbaum. Nun will ich Dir mal ein wenig erzählen. Weißt's, es ist schade, daß Du dieses Treiben in Gießens Straßen nicht sehen Lannst, direkt schade. Wenn ich so am Abend meinen Spazier bummel mache, läßt mich meine Alte nur noch mit ernsten Ermahnungen laufen, ich solle ja aufpassen, daß mir bei diesem wahrhaft großstädtischer Verkehr kein Malheur passiert Haha, sie hat Angst um ihren Ernährer. Aber man kann so nette Studien trelben. Gestern abend beobachtete ich eine ganze Zeit lang so' nen Ileinen Sosenmat, der schier durch die Schei. ben wollte, hinter denen sich die Schätze seiner Kinderträume stapelten. Es war beim Marum auf der Bahnhofstraße. Der Bub' vielleicht 5 Jahre alt. Da stand er nun, ohne Mantel, halb erfroren, den Zeigefinger ins Mäulchen gestedt, und gucie, ,, Gießener Zeitung" Nr. 51 Stadtverordnetenversammlung vom 15. Dezember 1927. Es sei dem Berichterstatter für diesesmal erlaubt, nicht rein chronologisch wiedergeben zu müssen, was unsere Stadtväter in ihrer vorgeftrigen Gigung beschäftigt hat. Während die Mehr zahl der Puntte der reichhaltigen Tagesordnung in rascher Reihenfolge erledigt werden tonnte, entspann fich besonders um den Bunft 4, Kreditbewilligung für die Winterbeihilfe, eine recht lebhafte Debatte, die wir als besonders wesentlich vorweg nehmen wollen. Zu diesem Puntt lag folgender Antrag des Finanz- Ausschusses vor:„ Für Zwede der Winterversorgung der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinierbliebenen, Rapitaltent nez, Sozialzentner, Erwerbslofen und Krisenunterftügungsemp fänger, fowie für solche Bedürftige, die nicht in laufender Für forge des Wohlfahrtsamies stehen, wird ein Kredit von 30 000 Rml. zur Verfügung des Wohlfahrtsamtes eröffnet." Referent für diesen Antrag war Herr Stadtverordneter Fisher( Dem.) Er führte aus: 1423 Einzelpersonen und Familien sollen mit dieser Winterbeihilfe bedacht werden, die in vier Raten, z. T. in Sachlieferungen, Kohlen, Kartoffeln usw. ausgezahlt, die Gumme von 60 000 Rmt. ausmacht. Die Hälfte dieser Summe würde, wie die am Mittwoch im Landtag angenommenen Be schlüsse als gewig annehmen lassen, wiederum vom Staat über nommen werden, so daß es für die Stadt nur nötig sei, die angeforderten 30 00 Rmf. zu bewilligen, um durchaus notwendige Maßnahmen durchzuführen. Er bat daher, dem Beschlusse des Finanzausschusses zuzustimmen. Stadtverordneter Mann( 5.) stellte den Staatszuldug als noch recht unsicher hin, da zu seiner Durchführung im fünftigen Rabinett eine% Majorität notwendig sei, die noch auf feinen Fall garantiert ist. Bor allem, wenn man bedenkt, daß im bürgerlichen Lager eine ganze Reihe Stimmen fei, die diese Aufwendungen, wie auch in anderen Ländern, als Sache der Fürsorgeverbände bezeichnen. Sollten seine Befürchtungen wahr werden, dann solle die Stadi von sich aus mehr geben, besonders jetzt, vor Weihnachten, sollte sie dann mehr ausschütten, als sie für die erfte Rate von sich aus nötig hätte. Inzwischen war ein Antrag der Mittelstandspartei einge gangen, der verlangte, daß die Mittel zur Beftreitung dieses Kredits aus dem etatsmäßigen Fonds des Wohlfahrtsamtes zu entnehmen seien. Zur Begründung führte Herr Stadtver ordneter Nicolaus an, daß der laufende Haushaltsplan der Stadt Gießen schon mit einem Defezit von 1,2 Millionen ab schließe, daß es also vor allem notwendig fei, bei der Bewil ligung solcher recht wohl als notwendig anerkannten Mittel, die Frage der Dedung zu klären. Und solange, wie ihnen nicht gefagt wird, wo das Geld hergenommen wird, könnten sie dem Antrag nicht zustimmen. - Dieser Antrag wird jedem im öffentlichen Leben stehenden Kaufmann oder Gewerbetreibenden eine Selbstverständlichkeit sein, umso mehr, wenn man bedenkt, welches Defizit unseres städtischen Etats als drohendes Menetekel dem Bewilligen auf jeden Fall und einerlei woher" gegenübersteht. Anders wat die Auffassung der Mehrheit unserer Stadtverordneten. Stadt verordneter Mann stellte furz und bündig feft, da wir für diese Leute etwas tun müssen, müssen wir bewilligen einerlei woher. Stadtverordneter Ricolaus betonte nochmals, daß die Frage der Dedung ebenso wichtig sei, wie die der Bewil ligung. Man habe bei der Aufstellung des Haushaltsplans ausdrüdlich betont, es sei nicht nötig, diese 30 000 M mit hineinzunehmen, da sicher zu erwarten sei, daß dieser Betrag aus dem laufenden Etat des Wohlfahrtsamtes einzusparen sei. Und diefe Ersparnisse möge man nunmehr zur Verfügung stellen, ge schehe das, dann sei seine Fraftion ohne weiteres für die Be willigung. Stadtverordneter Fischer bat, den Antrag hier im Plenum anzunehmen, das weitere aber dem Finanzausschuß zu überlassen. Schärfe in die Debatte trugen nun die Ausgudte. Wurde er im Gewühle ein wenig beiseite gebrüdt, so schien er das faum zu bemerfen, er gudte fest, wie hrpnotisiert auf den... ja, das konnt' ich nun nicht genau feststellen... entweder auf den imposanten Kaufmannsladen oder war's die große Eisenbahn direkt davor. Ja, Mensch, wenn's einem selbst nicht so schlecht ginge, ich würde... Du fennst ja unsere Ge fühle als Buben noch.. um diese sehnsüchtigen Augen auch einmal in heller Freude und unbändigem Besitzerstolz leuchten zu sehen... ich würde ihm seinen Herzenswunsch erfüllen. Aber leider, leider... Uebrigens, hast's schon gehört, die Masern hausen augenblicklich unter unseren Jüngsten und haben manchem Kinde den Nicolaus verdorben. Sannes, das ist nicht so schlimm, wie die Gicht, die mich plagt. Na, na, freue Du Dich, daß Du meine Frau nicht hast. Die zwickt zur Zeit der Rheumatismus... also dies Gestöhne, oh, und eine Laune hat sie dabei, es ist kaum mit ihr auszutommen. Ich hab' denn auch meinem Herzen einen Stoß ge geben und mich entschlossen, ihr zu Weihnachten eine recht warme Stridjade zu laufen. Also gehe ich in die Löwengasse zu E. Dittmar... Ich möchte wissen, wo die Leute nur das Geld herhaben, bis an die Tür war der Laden voll von Menschen, von der Bedienung sichst Du kaum was, so fligen die hinter dem Ladentisch hin und her. Da habe ich meiner Alten denn so' me schöne Stridweste gekauft, für meinen Enkel hab' ich dann, weils so billig war, auch noch ein paar Stuken mitgebracht. Mehr fauf' ich nicht, wo foll ich denn das Geld hernehmen! Hannes, das frag' doch mal die Menschen, die heute noch so viel Feste feiern. Jah erleb' das ja man nur aus der Zeitung. Aber wenn ich die düsteren Wolfen heraufziehen sehe, die die Tatsachen diktieren, die mir zumeist auf der ersten Seite der Zeitung sehen, dann staune ich nur, wie nicht viel weiter ein Festbericht den anderen jagt. Ja, Willi, ich erzählt es ja... hier der frierende, armselige Knabe, der, faum gesättigt, nach ein wenig Freude giert, und am anderen Orte der Niggertanz, die rasselnde Jazzband, Champagner und Erstase. Es geht verfehrt zu auf dieser Welt! Doch, lieber Willi, ich habe noch ein paar Besorgungen in der Lebensmittelhandlung Karl Buß auf dem Kirchplatz zu machen, muß also gehen, aber ich verspreche Dir, recht bald mal wieder nach Dir zu schauen. Auf Wiedersehen, after Freund, grüß auch Deine Frau von Sannes Schlau. Camstag, 17. De Verwaltungst Folgen der Alef Einer Zusammenstellung von B Rhein und Main" von A. Weigel men wir folgendes: Infolge der ungünstigen peripher el belischen Provinzen finden die politischen Parteien und Wirtschaf berhalb der Hauptstadt Sessens, no Bett Ein Frankfurter Gafthof: its früber infolge feiner Beliebthe Filte den Ruf der Erterritorialität führungen des Stadtverordneten Moosdorf hinein, der 3. T. ins Persönliche gehend, der Mittelstandspartei unsoziales Berhalten vormarf. Dabei machte er die uns ganz unverständ liche Bemerkung: wenn seine Frattion geahnt hätte, daß sid biese Debatte an den Antrag des Finanzausschusses fnüpjen würde, dann hätten sie in diesem Ausschuß noch viel weiter gehende Anträge gestellt. Stadtverordneter Nicolaus mies die ihm gewordenen Anfeindungen, daß er fein Recht habe, h Diesen Fragen zu urteilen, energis zurüd, betonte nochmals daß sie den Bedürftigen diese Gelder gern zukommen li daß es aber auch Aufgabe aller sei, zu überlegen, und zwar v her, wie diese Mittel ohne Bergrößerung des städtischen Se fizits zu beschaffen seien. Frankfurt a. M. mit Umgebung, 000 Menschen, hat sein Landesfin ernten Stadt Kaffel. Für die heff hierfür außerdem noch Darmstadt leiner Broving Oberhelfen vollfo Die Bahnmeisterei Goldstein bei anilch über die Eisenbahndirettion meihen. Warum? Well Goldstein Maing gehört. Also hier ist ein Fern hiretion Mains als Vermittlungsstell O, bet unmittelbar vor Frankfurts C Wenn ein Frankfurter Gauertra In der folgenden Abstimmung wurde der Antrag del Stimmenthaltung der Mittelstandspartei angenommen, deten Antrag dann dem Finanzausschuß überwiefen. Borher warm die ersten Bunfte ohne Debatte angenommen worden, nach denen 1. der Verwaltung 120 000 Rmf. zur Verfügung gestellt we ben, um Don Anleihegläubigern Anleiheablösungsstüde mit Auslosungsrechten zu einem Satz von 12% Prozent zurüd erwerben. 2. eine Aufwertung der Stadtanleihen von 12% Pro zent, die in Ablösungstüden in 30 gleichen Jahresraten durh Auslosung getilgt werden soll. Altbesitzer, deren Anteilscheine eine Kunden in der näheren Umgebu einen Goldwert von weniger als 500 M darstellen, ist auf trag sofort eine Barabfindung von 12% Prozent zu gewähre Bedürftige Altbesiker, deren Jahreseinkommen 1500 Rmf. mit übersteigt, fönnen die Abfindung auch für die Anleihefcheine bis 1000 M sofort erhalten. Im übrigen stimmte das Plenum den zu, daß Altbefizer, die sich jekt, nach Ablauf der Antragsfrik noch melden. gleichfalls zu berüdsichtigen sind. " will, bezw. ihren Bedarf feststellen sier Telephonverzeichnisse haben, da Jenburg der Oberpostdirektion Da Febenbeim und Bergen- Entheim ber Rahl bei Hanau der Oberpostdirektio enderen westlichen Vororte Frankfur Grantfurt unterstellt sind. Die zur Rheinproving gehörigen K firden zählen zum Oberlandesgericht Dillenburg und Hechingen( Sohenzolle welche auch bei der Organisation de tails beibehalten wurde. Für die Regierungsbezirt Raffel gehörigen La tet das Oberlandesgericht Kassel Jedenheim zum Landgericht Hanau. Sicht und Königstein unterstehen dem den, während Homburg und Usinge Tranffurt gehören. Für alle he das Oberlandesgericht Darmstadt prechenden Landgerichten in Gießen Beffer wie hier fönnte das mach einem wirtschaftlich eng verflocht burchgeführt werden. Aus der weiteren Tagesordnung vermerfen wir noch als von allgemeinem Intereffe, daß unter Bunft 8 der Urenen nung der Straße An der Warte" in„ Röntgenstraße" zuge stimmt wurde, gegen die Stimme des tommunistischen Stadt Derordneten, der Gießen zu gern mit einer Bebels oder Lieb Inechtstraße beglüdt hätte. Unter 12 und 13 wurde die Ab rechnung für das Jahr 1925 des städtischen Gaswerks und des Wasserwerks ohne Beanstandung zur Kenntnis genommen. Der Punkt 14: Erhaltung alter Fachwerksbauten, wurde allgemein begrüßt und aus dem Plenum heraus gebeten, eine fleine Summe für diesen 3wed im nächsten Saushaltsplan DOD zusehen. Zu Punkt 16 e wurde Beschwerde geführt, daß nun mehr schon in wiederholten Fällen für Kabelverlegungsarbeiten in der Gegend der oberen Bahnhofstraße die Weihnachtszeit be nutzt wurde, zum Schaden der anliegenden Geschäftsleute umb des propagierten Fremdenverkehrs. Die übrigen fünf Puntte erledigten sich schnell. Zum Schluß fam vom Stadtverordneten Mayer( Dem.) die Anregung. infolge der manchmal beängiti genden Berkehrsverhältnisse recht bald eine Verbreiterung der Bahnhofstraße vom Bahnhof bis zur Liebigstraße vorzunehmen. Stadtverordneter Horn Sprach, gleichzeitig als Vorsigende: des Einzelhandelsverbandes, die Hoffnung aus, seiner Bitte um weitere Ermäßigung des Lichtstrompreises für Geschäfts häuser statt zu geben, da die dem Fremdenverkehr nur dienliche Lichtreflame die Geschäftsleute außerordentlich belafte. Ihm wurde von der Stadtverwaltung zugesagt, daß man beabsichtige, in Zukunft folgende Preise zur Geltung zu bringen: Preis für die Kilowattstunde am Tage: 10 Pfg., von 45-7 Uhr 45 Bignach 7 Uhr 30 fg. Nachdem Herr Stadtverordneter Nicolaus die Stadtver waltung noch aufgefordert hatte, durch öffentliche Bekannt machung der Bevölkerung Giekens auf alle Fälle mitzuteilen, daß die Mieter in Zukunft Straßenreinigungs- und Müllab fuhrkosten zu ihrem Teile mitzutragen hätten, wurde die öffent liche Sigung um 7 Uhr geschlossen. 98. * Baketannahme am Sonntag, 18. Dezember. Am Sonntag 18. Dezember ist die Paletannahme des Boftamts 1( Bahnhof straße) von 8-12 und von 14-18 Uhr geöffnet. Das Poftamt 2( Schulstraße) bleibt geschlossen. * Neueinteilung der Kaminfegerbezirke in der Stadt Gießen Der erste Beziart ist dem Kaminfegermeister Georg Keil, Raiserallee 11, zugeteilt und umfaßt den südöstlichen Stadtteil und ist begrenzt je zur Hälfte durch die Frankfurter- Straße, Südanlage und Oftanlage, Der 2. Bezirk ist dem Kaminfegermeister Alexander Tafacs, Neustadt 58, zugeteilt und umfaßt den nordöstlichen Stadtteil mit den gleichen Straßengrenzen. Dazu gehört noch die Marbur ger- Straße und die in dieselben einmündenden Straßen. An der Universität Giehen hat sich eine Bereinigung Auslandsdeutscher Studenten gebildet, der sämtliche Auslands deutschen an unserer Universität angehören. Der 3med des 3 sammenschlusses ist die enge Fühlungnahme untereinander zur Pflege des Teutschtums. die enge Zusammenarbeit mit den reichsdeutschen Reminili: rnen und die Mitarbeit im Berein für das Deutschtum im Auslande. Die Vereinigung wird sich dem Zentralverband auslandsdeutscher Studierenden in Leipzig an schließen. • Die Krankenkassen der Kreise Gießen, Friedberg und Wetzlar beabsichtigen die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, um dadurch eine entsprechende Fürsorgetätigteit für die Verf cherten zu verwirklichen. In diesen Tagen fanden hier die erftes Borbesprechungen statt, ferner wurden informatorische Bespre chungen mit der Kranfenfassenvereinigung Mainz und Umge gend gepflogen, wobei deren vorbildliche Einrichtung die Grund lage der Information bildeten. Ein Zusammenarbeiten im In teresse der Versicherten wurde allgemein als unumgänglich not wendig angesehen. Man hofft, die Verhandlungen baldmöglich zu einem allgemeinen beefriedigendn Abschluß führen zu fönnen Pfarrer Heumanns Heilmittel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurerstrasse 4, Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser bollhändig unfouft und portofrei, von Ludwig Heumann& Co Nürnberg M. 629. Aus Nah u Saalen. Der Wachtmeister Sch Ilerte eine Soufiererin. Da ihre Ba bedeutete er der angeblich Taubftur Boligelami folgen müsse. 3ut Uebe fie plöglich unter Tränen an zu erz piere von einem polnischen Jude als Taubftumme bequemen Abfo hätte. Steinfurth. In starter Erre Landwirte unseres Rosendorfes. Loem'schen Neder, die in den Jnf wirte verlauft wurden, sollen wi es fich bei den Ländereien um Grüner Rasen Roman von Otto 14. For Am 22. Dezember erwartete hof. Elisabeth blieb nicht neben fondern lief dem aussteigenden gnügt fonnte er lachen! Die ihr gierigen aus Trebbin ficherten, a helter Berlegenheit abwinfte. 2 eine Rufine lüssen dürfe. Mitte ben herzhaften lauten Schmah, Jei der Ruß nicht genug oder sch melten, als er den Ontel, Ta tattlicher breitschultriger, doch g bes Ordens Pour le mérite, g Dolch hing über dem blauen Über frischem Wangentot jah er Menschen herab. Da dröhnte t Rehlen. Jekt hob er die Hand höflichem Dant, als sei er Sult Damen schon im Wagen faßen, Taschentüchern herbei. Der Schel Lofes Gesicht, und laut rief er Bechvogel und immer sicher, mi Straße zu finden, wenn's endli Da machen fie einem mal schöne weil Tante und die kusinen dab Lachen und Hurrarufe flang gen nach Jm Sof trat er mit gut fenden Leute und hörte aufmerki affeinem Rüden machten die Debten Männchen, als wolle e ernst, denn ich bleibe euer Zann räusperte er sich zu ei Dant ballie in bescheidenen W Ti er sich zwar zum Erzä das Shiltem von U- Boot- Fahrt Die niet laten noch, als von e Don Günderode am Fernsprecher Besuch machen dürfe. Die Damer lehen. Um Abend tamen ähnlich Gerda übernahm das Antworte faum meistern. Als Werner hier hung genas, erlundigten sich No gen Begegnungen nach Jeinem niemand ihren tleinen Soldaten, Bili getan hatte. Bremierleutnants Jahen gern barn gesucht, und Elisabeth jube entschied, zu Ehren des berühmten Feit mit Nachmittagstee für etw Sreißig Geladene zu geben. Lante Str. 51 15. Dezember 1927 Samstag, 17. Dezember 1927 Verwaltungsfuriositäten. Folgen der Kleinflaateret. Einer Zusammenstellung von Berwaltungsfuriofitäten„ Um Rhein und Main" von A. Weigel in Frankfurt a. M. entneh men wir folgendes: Stadtverordneten Moosdorf hinein, ide gehend, der Mittelstandspartei unjogin f. Dabei machte er die uns ganz underin wenn seine Fration geahnt hatte, bah den Antrag des Finanzausules mi en sie in diesem Ausschuß noch viel weit gestellt. Stadtverordneter Nicolaus m en Anfeindungen, daß er fein Recht habe, Infolge der ungünstigen peripheren Lage Darmstabis zu ben brel beffischen Provinzen finden die gemeinsamen Tagungen der politischen Parteien und Wirtschaftsverbände in der Regel außerhalb der Hauptstadt Sellens, nämlich in Frankfurt a. M., tatt. Ein Frankfurter Gafthof: 3um Storden", genoß be zeits früher infolge seiner Beliebtheit für helische Zusammen urteilen, energisch zurüd, betonte noma fünfte ben Ruf der Exterritorialität" als hessisches Hoheitsge Dürftigen diese Gelder gern zulommen Aufgabe aller fei, zu überlegen, und zwar on Tittel ohne Bergrößerung des Hädilen 2 feien. enden Abstimmung wurde ber Antrag& der Mittelstandspartei angenommen, bet Finanzausschuß überwiefen. Bother wa Sjungitüden in 30 gleichen Jahresraten ban Frankfurt a. M., mit Umgebung, eine Siedlung von rund 700 000 Menschen, hat sein Landesfinanzamt in der 150 Km. entfernten Stabi Raffel. Für die hessischen Bozorte Frankfurts i hierfür außerdem noch Darmstadt zuständig. bas obendrein con leiner Broving Oberhellen vollfommen getrennt fiegt. Die Bahnmeisterei Goldstein bei Frankfurt a. M. ist tele Wenn ein Frankfurter Sauerkraut und Gurtenfabrikant 2. Blatt der Gießener Zeitung Ridda. Das hiesige Sägewert der großen Holzfirma 3.6im. melsbach hat rund 30 Arbeiter wegen Auftragsmangel entlassen. Unter den arbeitslos gewordenen Leuten befinden fich euch Männer, die schon mehrere Jahre in dem Wert beschäftigt waren. Dillenburg. Durch einen frühzeitig losgegangenen Spreng. Juk verunglüdten auf der Eisensteingrube Laufenderstein" im Kreise Dillenburg die Arbeiter Rudolf Greeb und Wilhelm Weil, beide von Frohnhausen. Beide Bergleute wurde in schwer verlegtem Zustande dem Städtischen Krankenhause in Dillenburg zugeführt, doch besteht Lebensgefahr für die beiden nicht. 0120 000 Rmt. zur Verfügung gestellt erreichen. Warum? Well Goldstein zur Eisenbahnbirektion hne Debatte angenommen worden, na ba phonisch über die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. nicht gu nleihegläubigern Anleiheablösungsstüde m Mains gehört. Also hier ift ein Ferngespräch über Eisenbahnzu einem Satz von 12% Prozent zurida bireftion Mainz als Vermittlungsstelle erforderlich für einen Auswertung der Stabtanleihen von 12% Ba Ori, bez unmittelbar por Frankfurts Etabitoren gelegen ist. werden soll. Altbefizer, deren Anteile eine Runden in der näheren Umgebung mit Waren versorgen on weniger als 500 M darstellen, ist auf will, bezw. ihren Bedarf feststellen will, lo muß er hierfür Barabfindung von 12% Prozent zu gewähre nier Telephonverzeichnisse haben, da die Vororte Vilbel und her, deren Jahreseintommen 1500 Smt. ni lenburg der Oberpostbireftion Darmstadt zugeteilt sind, die Abfindung auch für die Anleihefcheine Fechenheim und Bergen- Enfheim der Oberpofibireftion& affel alten. Im übrigen stimmte das Plenum de Stahl bei Hanau der Oberpostdirektion Würzburg und die , die sich jetzt, nach Ablauf der Antragsfrit anderen westlichen Vororte Frankfurts der Oberpostdirektion falls zu berüdfichtigen sind. eren Tagesordnung vermerten wir noch a Interesse, daß unter Bunft 8 der Umemes firchen zählen zum Oberlandesgericht Frankfurt, besgleichen ,, An der Warte" in Röntgenstraße" ug Dillenburg und Hechingen( Hohenzollernlande), eine Zuteilung, Frankfurt unterstellt sind. Die zur Rheinproving gehörigen Kreise Neuwied und AltenFrontfoldaten. Nr. 51 Sein Millen: Ein Unterstand im norbersten Graben: 9 Mann drinnen. Schwache Dedung, dide Luft, slechter Gra ben, noch schlechtere Berpflegung. Schwerer Affe, die fleine Beriba" auf dem Aft, am Hinterquartier und Bündel norne die Patronenialchen, Handgranatenlad um den Hals, zerschliffene Uniform und die Aussicht auf den Schnitter Tod- das Milieu! Und nun: heraus aus dem Millen! 10 Uhr steht die Feinbpatrouille am Sappentopf. Adfefflappen ab, Mike, s Handgranaten und Gewehr!" Go hat's oft genug geheiken. In der Dunkelheit nor einem, faum erkennbar, Trichter an Trichter. Weiter, gegen den regnerischen Nachthimmel foum Michelstadt i. Obw. Ein hiesiger Bierfahrer wurde auf der Heimfahrt von einer Frauensperson mit einem Korb im Arm gebeten, sie auf dem Wagen mitfahren zu lassen. Nach einiger Zeit schöpfte der Fahrer Verdacht, daß es sich um einen verfleifistbar, eine Bappel und dort eine Ruine. Und jekt fängt's defen Mann Handele. Er warf seine Beitsche vom Wagen herun ter und bat bie Person, die Beitsche aufzuheben. Als sie abgeStiegen war, fuhr er schnell davon. Der Korb auf dem Wa. gen geblieben; er enthielt, wie später festgestellt wurde, zwei gelabene Revolver. Bohwinkel. Hier wurde die Tochter eines angesehenen Bür gers, die Kinder befreundeter Familien als„ Nikolaus“ be glüden wollte und in entsprechender Verkleidung auf die Straße fam, von Polizeibeamten festgenommen und unter dem Geleite pieler Kinder zur Wache gebracht. Dort mußte sich das Mädchen Jeiner Verkleidung entledigen und im Unterrod darauf warten, daß ihre Schwester die erforderliche Zivilfleidung" bringe. Die Bolizei hatte zugegriffen, weil sie unter der Verkleidung einen der noch nicht gefaßten Ausbrecher aus dem Elberfelder Bo lizeigefängnis vermutete. Die Verhaftung rief unter den Kin dern Vohwinkels großes Wehrlagen hervor, da sie wirklich glaubten, der Nikolaus Jei von der Polizei festgenommen wor ben und tonne nun nicht bescheren. Rüsselsheim. Ein trostloses Bild der Mietverhältnisse in den Gemeindewohnungen entrollte sich in der letzten Sigung des Ge meinderates. Wie in dieser Sigung verlautete, sind dort die Mietsrädstände in den Gemeindewohnungen auf über 8000 Rm. gen die Stimme des tommunistischen Slab welche auch bei der Organisation der Arbeitsgerichte größtens angewachsen. Das Gleiche gelte bezüglich der GemeindesteuerGießen zu gern mit einer Bebel. oder Lies tells beibehalten wurde. Für die östlichen Borotte des zum it hätte. Unter 12 und 13 wurde die Regierungsbezirf Raffel gehörigen Landeskreises Hanau ist ferRüdstände. Jahr 1925 des städtischen Gaswerts und bener bas Oberlandesgericht Kassel zuftändig. Go gehört lungen vorbereiteten Eingemeindungsverträgen mit der Stadt Beanstandung zur Kenntnis genommen. : Erhaltung alter Fachwerksbauten, wut Höchst und Königstein unterstehen dem Landgericht Wiesba und aus dem Plenum heraus gebeten, ein ben, während Homburg und Ufingen zum Landgerichtsbezirk Diesen 3wed im nächsten Haushaltsplan Deranffurt gehören. Für alle hessischen Bororte Frankfurts Fechenheim zum Landgericht Hanau. Die Amtsgerichte von 16e wurde Beschwerde geführt, daß nu Derholten Fällen für Kabelverlegungsarbeiter prechenden Landgerichten in Gießen und Darmstadt. it das Oberlandesgericht Darmstadt zuständig mit den entoberen Bahnhofstraße die Weihnachtszeit be Schaden der anliegenden Geschäftsleute anb Besser wie hier lönnte das machtpolitische Divide et impera in einem wirtschaftlich eng Derflochtenen Gebiet sicherlich nicht Fremdenverkehrs. Die übrigen fünf Puntte burchgeführt werden. ell. Zum Schluß tam vom Stadtverordneten Die Anregung, infolge bez manchmal beängt erhältnisse recht balb eine Verbreiterung 1 Bahnhof bis zur Liebigstraße vorzunehme Horn sprach, gleichzeitig als Vorfigende verbandes, die Hoffnung aus, seiner Bith zigung des Lichtstrompreises für Geschäfts en, da die dem Fremdenverkehr nur bienlid Geschäftsleute außerordentlich belaste. Ihm adtverwaltung zugefagt, daß man beabsichti De Preise zur Geltung zu bringen: Preis fü = am Tage: 10 Pfg., von 5-7 Uhr 45 h. fg. Stadtverordneter Nicolaus die Stadto fgefordert hatte, durch öffentliche Bekann Slferung Gickens auf alle Fälle mitzuteilen, 3ufunft Straßenreinigungs- und Mülla à Teile mitzutragen hätten, wurde die öffens ühr geschlossen. 98. e am Sonntag, 18. Dezember. Am Sonning e Batetannahme des Poftamts 1( Bahnho und von 14-18 Uhr geöffnet. 2( Schulstraße) bleibt geschlossen. g der Kaminfegerbezirke in der Stadt Gießem zrt ist dem Kaminfegermeister Georg Reil eteilt und umfaßt den südöstlichen Stadtte zur Hälfte durch die Frankfurter- Straße anlage. Aus Nah und Fern. Klerte eine Soufiererin. Da ihre Bapiere nicht in Ordnung waren, Saalen. Der Wachtmeister Schabe aus Reiskirchen fontrol. Bebeutete er der angeblich Taubftummen, daß sie ihm auf das Boligelami folgen müsse. 3ut Ueberraschung des Beamten fing The plöglich unter Tränen an zu erzählen, daß sie die falschen Pa piete von einem polnischen Juden in Frankfurt gekauft und als Taubtumme bequemen Absatz für ihre Waren gefunden Bätte. Steinfurth. In starter Erregung befinden sich zahlreiche Landwirte unseres Rosendorfes. Ein großer Teil der Baron Roem'schen Neder, die in den Inflationsjahren an hiesige Landwirte verfauft wurden, sollen mieder zurüdgegeben werden, da es fich bei den Ländereien um Fideilomißbesit handelt. Grüner Rasen Blaue Wellen. Roman von Otto von Gottberg. 14. Fortsetzung Frankfurt a. M. Der Magistrai hat den in langen Verhand Höchst und der Gemeinde Nieb zugestimmt. Die Verträge werden nunmehr der Stadtverordnetenversammlung zugehen. 242 Rundfunksender in Europa. Wohl taum eine Erfindung ist in so furzer Zeit eine so weite Verbreitung beschieden gewesen, wie dem vor Jahren faum in Fachkreisen bekannten Rundfunt. Millionen von Hörern gibt es in allen Weltteilen. Allein in Europa stehen 242 Sender. Aus dieser gewaltigen Zahl fann man ersehen, wie verbreitt schon das Radio ist Am 22. Dezember erwarteten die vier Kurt auf dem Bahn Hof. Elisabeth blieb nicht neben den Verwandten an der Sperre, Sondern lief dem aussteigenden Better entgegen. Gar zu ver gnügt tonnie er lachen! Die ihn mit Surra begrüßenden Neugierigen aus Trebbin ficherten, als er ihnen in urfomisch geheu helfer Berlegenheit abwinfte. Auch fragte er nicht erft, ob er eine Rufine tüssen dürfe. Mitten auf ihren Mund drüdte er ben herzhaften lauten Schmah, der neuen Jubel wedie. Als jei der Kuß nicht genug oder schnell vergellen, gab er ihr einen weiten, als er den Onfel, Tante und Gerda umarmte. Ein Rattlicher breitschultriger, doch gar junger Seemann und Ritter hes Ordens Pour le mérite, ging er dann zum Wagen. Der Dolch hing über dem blauen Baletot. Aus flarem Augenweiß ber frischem Wangenrot Jah er auf die ehrerbietig grüßenden Menschen herab. Da dröhnte wieder ein Surra aus hundert Rehlen. Jekt hob er die Hand im weißem Leder zu gemessen höflichem Dant, als sei er Suldigungen gewohnt. Als die drei Damen schon im Wagen saken, liefen Mädchen mit wehenden Taschentüchern herbei. Der Schelm zudte wieder über sein bart Loses Gesicht, und laut rief er den Onfel an: Bin doch ein Bechvogel und immer sicher, mich nur mit der Gabel auf der Straße zu finden, wenn's endlich Suppe vom Himmel regnet. Da machen fie einem mal schöne Augen, aber zufassen is nich, meil Tante und die Kusinen dabei sind!" Lachen und Hurrarufe flangen noch dem anfahrenden Wa gen nach. Im Sof trat er mit gut gespieltem Ernst vor die war tenden Leute und hörte aufmerfiam die Rede eines Alten, Doch auf seinem Rüden machten die Finger seiner Rechten den Ver wandten Männchen, als wolle er sagen: Nehmt ihr mich nur nicht ernst, denn ich bleibe euer fideler Reffe und Better Kurt! it dem Kaminfegermeister Alexander Takacs eilt und umfaßt den nordöstlichen Stadttel traßengrenzen. Dazu gehört noch die Marbus e in dieselben einmündenden Straßen. iversität Gießen hat sich eine Bereinigun Studenten gebildet, der sämtliche Auslands er Universität angehören. Der 3wed des 3 die enge Fühlungnahme untereinander zu chtums. die enge Zusammenarbeit mit der min.lirnen und die Mitarbeit im Berein f Auslande. Die Vereinigung wird fich den slandsdeutscher Studierenden in Leipzig an nlassen der Kreise Gießen, Friedberg un en die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ntsprechende Fürsorgetätigkeit für die Verh hen. In diesen Tagen fanden hier die erftes tatt, ferner wurden informatorische Bespre Rrantenfaffenvereinigung Mainz und Umge bei deren vorbildliche Einrichtung die Grund ion bildeten. Ein Zusammenarbeiten im J rten wurde allgemein als unumgänglich nah Man hofft, die Verhandlungen baldmöglicht en beefriedigendn Abschluß führen zu können Dann räusperte er sich zu einer Antwort, und sein marmer Dant hallte in bescheidenen Worten laut über den Hof. Bei Tisch ließ er sich zwar zum Erzäählen nötigen, aber unterbrach das Schildern von U- Boot- Fahrten mit Schnurren und Scherzen. Die vier lachten noch, als von einem Nachbargut der alte Herr Don Günderode am Fernsprecher fragte, wann er mit den Seinen Besuch machen dürfe. Die Damen wollten doch den Seehelden" fchen. Am Abend tamen ähnliche Fragen von anderen Gütern. Gerda übernahm das Antworten, aber lonnte ihren Merger faum meistern. Als Werner hier von Krankheit und Verwun dung genas, erlundigten sich Nachbaren allenfalls bei zufälli gen Begegnungen nach seinem Ergehen. Kennenlernen wollte niemand ihren tleinen Soldaten, der doch tren und brav seine Bilicht getan hatte. Premierleutnants sahen gern ihr neues Heim von den Nach barn gesucht, und Elisabeth jubelte, als der Ontel Karl fi entschied, zu Ehren des berühmten Gastes nach Weihnachten ein Fest mit Nachmittagstee für etwa hundert und Abendessen für dreißig Geladene zu geben. Tante Bärbchen legte die Vorberei Pfarrer Heumanns Heilmittel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung, erhält jed. Lese bollständig umsonst und portofrei, wa Ludwig Heumann& Co Nürnberg M. Frankfurerstrasse 4, Jbre Festfreude steigt wenn beim Backen alles gut geraten ist. Auch Sie werden mit Ihren guten und reichlichen Zutaten nicht gern experimentieren, sondern lieber mit dem wundervollen Gefühl der Sicherheit backen wollen, das Ihnen Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin" verbürgt. Es gibt keinen besseren Beweis der ZuverIssigkeit, als die Tatsache, daß sich ,, Backin" selt über 30 Jahren glänzend bewährt hat. Was Millionen von Hausfrauen wissen und schätzen, darf Ihnen nicht unbekannt bleiben Backen Sie zu Weihnachten daher mit Dr. Oetker's Backpulver..Backin" nach dem neuen farb Illustr. Rezeptbuch, Ausg. P, das Ihnen viele neue Anregungen bietet. 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Und doch hatte er Recht: die Ge Spenster liegen vor ihm in den Löchern! Da fommt's am Drahtvethau entlang! Stimmengewirr ud Gestalten. Donner schlag, die müssen uns leben! Richtig, schon tommen non fints Rieseberg und Teig wie Schlangen an. Wie sie auf zwei Me ter heran sind. Sandgranaten dazwischen und dann brauf! Es gibt nur noch diese einzige Möglichkeit. Und nun sind sie da! Eine zurüdfehrende Feindpatrouille. Seig und Rieseberg feuern die Pistolen ab, und wie wilber Sput frachen drei Handgranaten dazu. The der Feind richtig weiß, was los iſt, ſtil zen sich zwei Mann auf eine zusammengefunkene Gestalt und im Schweinsgalopp geht es dem eigenen Graben zu.„ Wir haben einen geschnappt!" Der arme Teufel ist noch ohnmächtig, aber underlegt. tungen in Gerbas Hände. Wenn sie zu Blumenhändlern und 3uderbädern oder zur Bestellung bei Borchardt nach Berlin fuhr, blieb Elisabeth allein mit dem Better, dem Onkel Karl freudig die sonst geschonten Pferde zum Schlittenfahren gab. Für den Sonnabend der Feier ließ Gerda im Festsaal die sechs Fenster an der Rüdwand und die beiden nach dem Garten zum Lüften öffnen. Am Morgen überwachte fie das Deden ber großen runden Teetische in den vier Eden. Zwischen den beiden Seitenfenstern fand der Flügel und an der schmalen Wand gegenüber ein langer Tisch als Büfett zwischen Kübelp lanzen Blak. Sige boten Stühle, Sessel und Sofas unter den Fami lienbildern an der fensterlosen Längswand. Schon zum Mittagellen famen brei Damen, die Tante Bärbchen an je einem der Tische vertreten sollten. Der ihre stand in der Fensterede an der Gartenwand und gegenüber der von Frau D. Günderode, einer Siebzigerin, die nicht nur nach ihrem und ihres Mannes großem Beesik als erft Dame des Kreises galt. Stets fleidete sie die noch mäbchenschlante Figur in schwarze Seide und trug heute am Sals die bis zum Gurt hängende Schnur ihrer großen prächtigen Berlen. Ueber dem Feficht von noch natürlich frischer Farbe lag die hohe Welle von schneeweil sen starken Saaren, die eins wie das andere gefämmt und ge glättet schienen. Das mehrte den Eindrud peinlichster Pflege und Sauberkeit. Doch die von vielen gefürchtete große Dame war nicht nur von Erscheinung ohne Fehl und Tadel. Thre Anfunft bei Gaftereien erzwang mit Ehrerbietung auch peinlichste Wah rung guter Formen, obwohl fie oft Herren zum Trinten anteate. Bei guter Laune leerte fie während einer Mahlzeit zwei- Onfel Karl meinte brei- Flaschen schwersten Buraunders, stand dann beim Kaffee und Kirsch nüchtern wie ein Probst vor der Margenmesse, in fluger Unterhaltung auf den Füken, bis die Wagen porfuhren, hielt mit eigenen Sänden während brei Stunden die Zügel und trat in ihr Heim mit der schneeweißen Tolle, so glatt, als habe die Jungfer eben erft Saar neben Haar gelegt - Jm Tagesbericht aber steht: An der übrigen Front nights neues!" Für den zweiten Tildy tam& rau Alegandra don Friese, die Gattin des Landrats, mit ihren Töchtern Elly und Bernhar dine. Die jungen Damen mehrten bei eifrigem Malen und Feftkleider des letzten Vortriegsjahres schienen darum schon wieder zu eng. Ein anderes Milieu! In der Heimat am Stammtisch! Schon wieder nichts neues" an der Front! Da haben es unsere Soldaten ja eben gut! Und dann: Loslösung vom Milieu! 12 Uht Ablösung und Marsch ins Ruhequartier für 8 Tage wenn nicht alarmiert wird! Und es regnet, regnet schon seit drei Tagen! Und nun durch den Schlamm und das Sperrfener zurüd! Allerhand heute Nacht! Die Stiefel widelt sich I Vorsichtige oben noch etwas zu, man weiß ja Bescheid. Und nun wird getippelt, erft ne Stunde hintereinander über Gro bent, Draht, Trichter, Wassertümpel- patsch, liegt einer brin!- immer noch hinten. Und da wollen die Beine mit. An en hängen die Stiefel und an denen der Dred. 1100mal gilts bie Floffen zu heben pro Kilometer; das sind bei 28 Rm. 25 500im Dred! Dann ist man daheim im Baradenlager. Sunbefalt, patschnak und fein Feuerhols. Königin und Augenweibe des lekten Tisches sollte die verwitwele Frau Mechthild von Dieshofen sein. Jest faum Dreißigerin, wat fie doch schon seit sieben Jahren Herrin von Schloß Fernblid, das sie aus dem Vermögen ihres verstorbenen Mannes nur mit dem großen Bart, aber ohne das Gut getauft hatte, um ganz dem geselligen Bertehr mit Nachbarn zu leben. Ben Freitag rend bis Diontag Morgen aller Wochen jah die eigenarta jhne ine nit ten tie blauen langwimprigt. Augen stets Gäfte in ihrem Haus. Bon den Männern follien Diele versucht haben, für immer zu bleiben. Doch noch war die Schloßfrau von Fernblid allein. Die einen nannten fie talt, die andern ehrgeizig. Damen meinten, fie warte auf einen außerge wöhnlichen Mann, vielleicht einen bez Helden des großen Krie ges. mal - - Schichal des Frontsoldaten, nicht immer, aber in 85 Don 100 Fällen! Das war in einer Zeit, als in Deutschland noch Sochbetrieb in den Cafés herrschte bei Licht und Wärme Freund. Rach vier Uhr fuhr die Menge der Gäfte vor. Bald drängte ein bunter Schwarm junger Frauen und Mädchen Rurt Dremig von der Mitte des Saales gegen die Seitenwand beim Flügel Die Damen wollten vom U- Boot- Leben hören und willen, mie er feindliche Schiffe belauere und beschleiche. Bergeblich mehrie er ihrem Schmeicheln und Fragen.. Frau v. Günberobe forderte endlich, er solle den Neugierigen einen Vortrag halten: bren Arm, lieber Herr von Drewig", fagte sie auf ihre gebieterische Art. Er mußte fich gehorjam verneigen. Die alte Dame führte ihn vor den Flügel und brehte sich mit ihm zu den Gästen. Das Klappern von Tellern und Tassen schwieg wie das Murmeln und Lachen, ehe sie die Stimme erhob: Unser Held hat das Wort." Schnell ließ sie ihn allein und ging mit gemellenen Seit ten zu ihrem Tisch. Ein Lachen aus hundert Stehlen ließ fie ftut zen und zurüdbliden. Herr v. Drewig faß am Flügel Seine Finger schlugen auf die Taften. Mit ungeschulter Stimme sang er laut und luftig: Du mein Wehhaven am Jahbeftrand!" Jubel und Handeflatschen erftite die nächsten Berse. Er mußte faft schreien: Junge hier möcht' ich begraben sein,' graben fein, Zunge was ist das hier schön!" Während lärmender Beifall dankte, ging er an einen Wal zer, und wie aus einem Mund flog zu ben eben aufflammenden Lightern von allen Mädchenlippen der Wunsch:„ Tanzen!" Wer spielt?" fragie Frau von Dieshofen. 3m lindenblütenfarbenen Moiréfleib mit weißen Spiken und Chiffon, eine maftrofa Rose am Gürtel, Stanb fie schöner als je neben dem Ehrengast. Ihre langen Wipern blinften, und ihre dunklen Augen warben, als habe sie mit einem Tänzer endlich auch den gesuchten Helden gefunden. Elln von Friese bat Dremik, aufzustehen, und nahm am Flügel Blay. Frou non Dieshofen vertrat Rurt faft den Weg. Doch lab er an ihr vorbei durch Duhende von Mäbentonlen, bis er Elisabeths braune Augen fand. Leicht hob er dos Rinn, und während Fräulein von Friele anschlug Sie machen euá Romplimente und flechten euch Rosen ins Saar".[ libberten beibe einander zu und als erftes Paar in den Tanz Wie er zu gleiten, zu fliegen verftand! Go leicht und fiber, mit so fanfter und fester Sand, von der ein marmes Riefeln in die Abern rann, hatte no fein Tänzer Elisabeth geführt. Ihre Füße Streiften laum die Dielen. Wie auf Flügeln me bend, bloß fie die Augen im unwilltürlichen Wuni, fi ihm ganz fallen zu tonnen- immer, immer, in Ewigleit. Er fand fein Ende, als ihr der Atem berging. Sie rang nach Luft und wollte ruhen. Doch schön blieb das Rieseln im Blui, bas Schwindeln im Kopf, bas Gleiten in seinem Arm. Wie aus ber Ferne tlang Jein Lachen in abgerissene Worte: Du- passen zufammen mit beide famos was? 3mmer so nicht wahr? - Ja, das wäre herrlich" Fortsegung folgt. - Gamstag, den 17. Dezember 1927. Werkt auf! Reißt nur dem Volt den Glauben aus der Brust, Lacht seiner Sprüche, spottet seiner Lieber; Und sucht es Trost bei schmerzlichem Berluft Blidt, wo sich Sände falten, höhnisch nieder; Doch weicht von Tag zu Tage mehr die Zucht, Und wächst die Rohheit, mehrt sich das Verbrechen, Dann erntet auch von eurer Saat die Frucht Und flagt nicht, wenn euch Dorn und Distel stechen. Julius Sturm Der Wunschzettel. Bon Tante Marga. An's Christkind. Mein liebes Christkind, ich bitte dich Ganz dringend, herzlich und inniglich: Gib mir die schönste der Puppenstuben Mit Herrlein und Dämlein, Mädchen und Buben. Mit einer Köchin, gewandt und schnell, Mit einer zierlichen Stubenmamfell, Mit einem Diener mit Namen Friz, Mit einem Dadel, Mops oder Spik, Mit einem Rater, gelb, weiß und grau Und einer getigerten Ragenfrau! Antwort. Mein liebes Kind, bu verlangst sehr viel! Sag', bist du auch wert das herrliche Spiel? Und dann-: warum von allen Gaben Willst du gerade die schönste haben? Sieh', andere Kinder sind auch noch da!! Erst gestern abend um sieben Jah Jch auf dem Christmarkt ein Mädchen steh'n, Das seufzte: Wie sind doch die Puppen schön! Ach, wäre doch nur die kleinste mein! Ich wollte ja gerne zufrieden sein - Und all' die anderen herrlichen Gaben Den Kindern lassen die Eltern haben!" Sich', Kind, was dieses Mädchen sprach, Tönt mir noch heut in der Seele nach; Die, die so bitter wenig genossen, Sätt' ich am liebsten ans Herz geschlossen. Selbstgemachte Stühle. Der hier abgebildete Stuhl ist ein reizendes Geschenk für die Schwester. Aus 3igarrenkistenhola ist er leicht herzustellen und kann dann mit Lack gestrichen werden. Auf eines der Brettchen zeichnet Ihr die Umrisse der Stücke, die die Rückwand und d: n Sig des Stuhles bilden sollen. Die Umrisse der beiden SeitenStücke zeichnet Ihr dann auf ein anderes Brettchen. Mit einer Laubsäge müßt Shr dann alles sorgfältig ausfägen und mit Schmirgelpapier glatt reiben. Danach leimt Ihr dic Rücklehne und den Sitz rechtwinklig aneinader und leimt dann die Seitenstücke noch daran. Die Abbildung zeigt genau, wie der Stuhl aus fehen muß. Wenn der Leim gut trocken ist, malt 3hr den Stuhl mit weißem Lack; ist dieser trocken, dann zeichnet Shr auf die Rücklehne das kleine, hier angeg.bene Muler und malt cs mit schwarzer Delfarbe aus. Aber Thr könnt euch die Blume z. B. rot und die Blätter grün malen. Natürlich wiro Euer Schwesterchen sich noch mehr darüber freuen, wenn Ihr in gleicher Weise vier oder sechs solcher Stühle anfertigt. Somit vekommt sic allmählich ein: penstube roll Möbel. A Silbenrätsel. a, ad, bal, bil, bo, but, de, der di, e, e, e, ed, eh, fels, ga, gar, ge, ge, i, la, lan, lei, lend, li, ne, neh, nie, ni, nör, o, pen, phi, rang, re, ren, renz. ri, rung, fer, ta, tan, ti, tim, tra, tu, u, ve, verb, vi. Aus obigen 50 Silben find 16 Worte nachstehender Bedeutung zu finden, deren Anfangs- und Endbuchstaben, wort weise nacheinander gelesen, eine beherzigenswerte Aufforderung enthalten. 1. Grammatischer Begriff, 2. Menschenaffe, 3. Unzufriedenheit, 4. Männlicher Vorname, 5. Berdische Oper, 6. Gleichgewichtszustand, 7. Not, 8. Griechische Frauengestalt, 9. Jtalienischer Freischarenführer, 10. Burgruine am Rhein, 11. Gewundene Bergstraße, 12. Europäischer Staat, 13. Auskunft, Ehrfurchiserweisung, 14. Schillersche Dramenfigur, 15. Stadt in Nordafrika, 16. Landzunge an der Ostsee. „ Gießener Zeitung 77 Musikhaus Busch Giessen Lindenplatz 12 Pianos SprechApparate Autorisierte Verkaufsstelle der Electrola G.m.b.H. Alleinvertrieb der UltraphonApparate Streich-, Zupf- u. 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Es war einmal ein armer Mann, der sich nur mühsam mi den Seinen ehrlich durchs Leben schlagen konnte. Er hatte en kränkliche Frau und zwei Kinder m Alter von 4 und 5 Jahra Er wohnte im Ichten Haufe des Dories in einer einfachen Hütte Jeden Morgen kurz nach 6 Uhr ging er mit seiner Schubkarr von Hause fort zu dem reichen Bauer der auch ein: große Mük besaß und am andern Ende des Dries wohnte. Dort mußte er Getreide und Mehlsäcke zu den andern Bauern im Dorje fahra oder auch holen. Das war eine leichte Arbeit, denn die Säd waren schwer. Als Lohn bekam er eine Kleinigkeit Geld um) jeden Sonnabend etwas Meal und Kartoffeln für sich und die Seinen. Das war sehr wenig und er mußte oft nicht, wie e den Hunger seiner Kinder stillen sollte. Und dazu war seine Fra Schwach und kränklich und hatte qute Roft und Plege fehr nötig Diese Sorgen drückten ihn sehr und er mußte keinen Ra mehr, den Seinen zu helfen. Oft war er nahe daran, Mehl unh Kartoffeln, das es in der Mühle und auf dem Bauernhofe in reichlichem Maße gab, zu stehlen und heimlich zu verkau en, um auf diese Weise etwas nebenber noch zu verdienen. Aber immer wieder warnte ihn eine Stimme in ihm, die sagte, daß er ch lis bleiben folle; die Belohnung dafür würde nicht ausbleiben. Und immer wieder folgte er der Stimme und er blieb ehrlich. Eines Abends, es war an einem Sonnabend im Winter, konnte er erft spät mit seiner Schubkarre nach Hause gehen. E machte einen kleinen Umiveg, um an einem Gehölz vo bei ukom men; denn dort lag viel dürres Holz, das er auflesen und mit nach Hause nehmen wollte, um das 3immer etwas zu erwär men. Als er die Karre gut vollgeladen hatte, mußte er erst etwas ausruhen, er fegte sich auf einen Grenzstein und stügte den Kopf in die Hände. Er dachte an die Seinen und daß sie wieder alb hungrig würden zu Bette gehen müssen. Sein Herz krampfte ich in bitterem Leid zusammen und gar mancher Seusser ent rang fich feiner Bruft. So in Grübeln versunken hatte er nicht bemerkt, daß aus dem hinter ihm liegenden Walde ein kleines Männlein herbei gekommen war. Es trat an die Karre und rüt telte an dem Holze. Erschrocken drehte sich der arme Mann um und fah die kleine Gestalt. Das Männlein fah, daß der Mann erschrack und sagte: Du braucht nicht bange vor mir au sein; ich tue dir nichts zu leide. Ich habe dein Seufzen gehört und bin dem Klange nachgegangen Was ist es denn, das dir soviel Kummer bereitet? Erzähle es mir nur!" Der arme Mann fah die kleine Gestalt erst mistrauisch an; als er aber in seine treuherzigen Augen blickte, faßte er 3utrauen und schüttete ihm sein forgenbeladenes Herz aus. Das Männlein war näher herbeigekommen und hörte der Schilderung andächtig zu, ab und zu mit dem Ropfe nickend. Als der Mann mit stockender Stimme feine traurige Lage erzählt hatte, fagte das Männlein: Was hast du denn hier auf deiner Schubkarre?" Der Mann antwortete, daß er Holz für die Feuerung ge sammelt habe und außerdem seinen Wochenlohn darauf habe, nam lich ein kleines Säckchen mit Mehl und einen etwas größeren Sack mit Kartoffeln." Das Männlein besah das Mehlsäckchen und sagte:„ Der reiche Bauer hat so viel Mehl, daß er es doch nicht merken würde, wenn du dir jedes Mal noch etwas mehr mitnehmen würdest!" Aber entrüstet wies der arme Mann das Anfinn: n des Männ lein zurück und sagte, daß er lieber mit den Seinen verhungern wolle, als unchrlich werden!" Das Männlein aber lächelte verschmitt und sagte: „ Sei nur nicht gleich so böse! Ich wollte nur einmal sehen, wie es um deine Ehrlichkeit beitellt ist. Ich will versuchen, dir zu helfen." Und damit verschwand er. Der arme Mann machte fich an den Heimweg und war no ganz unter dem Eindrucke dieser Begegnung. 3u Hause ange kommen erzählte er unter dem Abladen seiner Frau sein E.1.b. nis. Wie erfiaunten sie aber, als sie die Kartoffel ausfchüt.eten. Unter denselben befanden sich fünf blanke Taler; die konnten nur von dem Männlein stammen. Froh und dankbar ging er fogleich ins Dorf und kaufte Brot, Fleisch und Butter jür die Seinen. Nun konnten sie sich tild; tig satt essen. Am nächiten Sonnabend lag.n wieder fünf Taler bei den Kar.off.In, und f g ng es mehrere Jahre hindurch. Die Frau wurde zufchend kraj iger und die Kinder gediehen auch gut. Außerdem aber sparten jie fich jedes Jahr eine nette Summe jodaß sie sich später einen kleinen Bauernhof kaufen und awei Kühe und Schweine halten konnten. So war die Ehrlichkeit, troß der großen Not, die in dem Hause am Ende des Dorfes herrschte, reich belohnt worden G. Füllkruß Monogramme. Diese brei Umrandungen können als Monogramm- Ränder dienen. Der kleine Blumenkorb lit fehr apart und geeignet für ein Monogramm darin von drei Buchstaben neben einander. Die Buchstaben werden dicht über die Blumen gelegt. Nachdem man das Muster auf den Stoff abgezeichnet hat, muß man alle schwarzen Teile mit englischer Stikerei versehen. Die Mitt- 1 punkte der Blumen dürfen nicht ausgefüllt werden. Die es Mo nogramm paßt sehr gut in die Ecke eines Tofhentuches ode in Leibwäsche. Die anderen beiden Kränze find für Teetücher, Kissenbezigt und Handtücher fcht geeignet. Man braucht in die Mitte bet Kränze nur einen Buchstaben Au ftichen. 2uh hier wird en l' mhet und die' nmanhon balm.. Berantwortlich: Paul Chrihian Klein in Gießen. Samstag, den 17. Dezem Bücherb Georg Güntsche,» Afrita. Der Roman eines f Mi- Romane( Romane der Mü RM., geb. 3,-RM. Verlag A den, Sendlingerstraße 80. An feinen Rändern ist der we schildert er, wie die Negerföni gen Waffen Europas, aufruft g Welt und diese an den Rand d führt. Die Ritterbürtigen. Roma mit Einleitung von Julius Lot lag Ferd. Theiffing in Münster in 6 geb. 6- M). 3weifellos d bodh seinem Inhalt nadh am wenig Ein Mädchen reift ins Glü Freffa 376 6. Preis geb. 5 und Drudereigesellschaft m. b. 5. für das deutsche Herz. Der schw träger dieser Erzählung entsproffer ben und seine Sehnsucht in die Fe ses Suches, das aus Weil durchs den Leser leitet, ja selbst Abenteue Mi- Romane( Romane der M Bildern. Geheftet RM. 2-, ge & Sirth, 6. m. b. S., München, mend, glänzend geschrieben, im Bisher find erschienen: von 5. Die drei Todgeweihten: und v Dr. Bräufer". Blodigs Alpenkalender, Dri ber mit beschr. Terten, 6 Kunst Breis nur RM. 2,80.( Verlag Baul Müller, München, Sirten hat sich mit seinen zwei vorherge eine große Gemeinde von Berg worben. Der dritte Jahrgang f neben der schon früher erwähnt eine weitere Bereicherung auf Stoffes ist souverän gehandhabt, laffen als photographische Rei reicher, interessanter Tegt aus swingers aller Viertausender Preis ist für das Gebotene ein Meisterwerke der Malerei. Blatt 2,50 RM. Unter diese & Sirth G. m. b. 5. Münder tionen im Vierfarbendrud he angewachsen ist. Neben einer ler wurde eine große Anzahl poeten Anselm Feuerbach, Mo weg aufgenommen. Für das Diese Kunstblätter überaus pa nommene Geschente. Der nied Blatt ermöglicht jedem Kunst fen der Malerei zu umgeben. Meinerten Wiedergaben sämt Dom Verlage Knorr& Sirth Schi Damen- Schürzen Muster.. 4 Damen- Schürzen gefärbt... Mädchen- Hängerneue Former Madchen- Schulsc Stoffe.... Knaben- Schürzen stickt.. 1. GROSSE Friedr Frankfurter Straße+ Kurz-, Weiß Aparte Beleuchtu Str. St. ohnte Ehrlichkeit. mal ein armer Mann, der sich nur mühsam m durchs Leben schlagen konnte. Er hatte ind zwei Kinder m Alter von 4 und 5 Sabr ten Haufe des Dorfes in einer einfachen Ste urz nach 6 Uhr ning er mit seiner Subar adem reichen Bauer, der auch ein: große 7 dern Ende des Dries wohnte. Dort mußte e hlfäcke zu den andern Bau: rn im Dorje fabr Das war eine leichte Arbeit, denn die eas s Lohn bekam er eine Kleinigkeit Geld etwas Miehl und Kartoffeln für lich und sehr wenig und er mußte oft nicht, wie e Rinder stillen sollte. Und dazu war eine Fra lich und hatte gutte Kolt und Blege fehr nig drückten ihn sehr und er mußte brinen zu helfen. Oft war er nahe daran, Mehl t 9 in der Mühle und auf dem Bauernhofe in gab, zu stehlen und heimlich zu verkau en, um tmas nebenber noch au verdienen. Aber imme eine Stimme in thm, die jagte, daß er eh Belohnung dafür würde nicht ausbleiben. U te er der Stimme und er blieb ehrlich. , es war an einem Sonnabend im Winter it mit seiner Schubkarre nach Hause gehen. E en Umweg, um an einem Gehölz vo bei uom lag viel dürres Hola, das er auflejen und chmen wollte, um das 3immer etwas zu ermit Rarre gut vollgeladen hatte, mußte er e er fegte sich auf einen Grenzstein und fügte ten e. Er dachte an die Seinen und daß fie wieder Den zu Bette gehen müssen. Sein Herz krampfi Leid zusammen und gar mancher Seusser ent rust. So in Grübeln versunken hatte er midt dem hinter ihm liegenden Balde ein kleines ekommen war. Es trat an die Karre und ri e. Erschrocken drehte sich der arme Mann un = Gestalt. Das Männlein fah, daß der Mann : nicht bange vor mir zu sein; ich tue dir nichts e dein Seufzen gehört und bin dem Klang ist es denn, das dir soviel Rummer bereitet? T!" Rann sah die kleine Gestalt erst mistrauiss in seine treuherzigen Augen blickte, faßte ttete ihm sein forgenbeladenes Herz aus. Des her herbeigekommen und hörte der Schilderung nd zu mit dem Kopfe nickend. Als der Mani nme feine traurige Lage erzählt hatte, fagte Denn hier auf deiner Schubkarre?" ntwortete, daß er Holz für die Feuerung ge außerdem seinen Wochenlohn darauf habe, nam Säckchen mit Mehl und einen etwas größera In." in besah das Mehlsäckchen und sagte:„ De so viel Mehl, daß er es doch nicht merken dir jedes Mal noch etwas mehr mitnehme wies der arme Maun das Anfinn: n des Männ agte, daß er lieber mit den Seinen verhungern werden!" n aber lächelte verschmitt und sagte: t gleich fo böse! 3d wollte nur einmal fehe Ehrlichkeit beitellt ist. Ich will versuchen, dr damit verschwand er. ann machte sich an den Heimweg und war Eindrucke dieser Begegnung. 3u Hause ang er unter dem Abladen seiner Frau sein Eli en sie aber, als sie die Kartoffel ausschüt.eten befanden sich fünf blanke Taler; die konnten ännlein stammen. Froh und dankbar ging und kaufte Brot, Fleisch und Butter jür nten fie fid tidstig satt effen. Um nadien feder fünf Taler bei den Kar.off.In, und fg ng hindurch. Die Frau wurde zusehend, kraj Der gediehen auch gut. Außerdem aber sparten eine nette Sumine sodaß sie sich später einen kaufen und zwei Kühe und Schweine halten Ehrlichkeit, trop der großen Not, die in dem Des Dorfes herrschte, reich belohnt worden 6. Füllkrag Monogramme. Umrandungen können als Monogramm- Rände ne Blumenkorb fit fehr apart und geeignet i darin von drei Buchstaben neben einander werden dicht über die Blumen gelegt. Nachde auf den Stoff abgezeichnet hat, muß man all Gamstag, den 17. Dezember 1927. Bücherbesprechung. Georg Ginile,„ Omu- Sai". Die Königin non Afrika. Der Roman eines Schwarzen Zeitalters. Band 4 der Mi- Romane( Romane der Münchener Illustrierten). Geh. 2,- RM., geb. 3,- RM. Verlag Knorr& Sirth, 6. m. b. 5., Mün chen, Sendlingerstraße 80. Afrifa ist der unerwachte Erbfell. An feinen Rändern ist der weiße Mann gelandet. Spannend schildert er, wie die Regerfönigin, ausgerüftet mit den geiftigen Waffen Europas, aufruft gegen die morfgewordene weiße Welt und diefe an den Rand des Verderbens und Unterganges führt. Die Ritterbürtigen. Roman von Levin Süding, mit Einleitung von Julius Lothar Shüding, bringt der Ver lag Ferd. Theiffing in Münster in Westf. foeben neu heraus( 440 6. geb. 6,-). 3weifellos das berühmteste, fesselndfte und boch seinem Inhalt nach am wenigsten bekannte Wert Südings. Ein Mädchen reift ins Glüd. Roman von Friedrich refla. 376 S. Preis geb. 5,50 M. Gieben- Stäbe- Berlags. und Drudereigesellschaft m. b. 5. Berlin- Zehlendorf. Ein Buch für das deutsche Herz. Der schwäbischen Erde sind die Hauptträger dieser Erzählung entsproffen. Heimatsgefühl des Schwa ben und feine Sehnsucht in die Ferne leben im Bulsschlage die ses Buches, das aus Weil durchs Nedartal rheinab nach Holland ben Leser leitet, ja selbst Abenteuer aus Jndien flingen an. Mi.Romane( Romane der Münchener Jllustrierten). Mit Bildern. Geheftet RM. 2-, geb. RM. 3,-. Verlag Knorr & Sirth. G. m. b. 5., München, Sendlingerstr. 80. Stets span nend, glänzend geschrieben, im besten Sinne unterhaltend. Bisher find erschienen: von 5. Bossendorf:„ Klettermarl" und Die drei Tobgeweihten: und von A. Martin, Sanatorium Dr. Bräuser". mit englischer Stikerei versehen. Die M en dürfen nicht ausgefüllt werden. Die es Me ehr gut in die Ecke eines Tofhentuches ode beiden Kränze sind für Teetücher, Kissenbezi fehr geeignet. Man braucht in die Mitte Buchstaben zu sticken. Auch hier wird engi et und die B'umanhien bleiben. Paul Chrißian Klein in Gieße Blodigs Alpenkalender, Dritter Jahrgang 1928, 111 Bilber mit beschr. Texten, 6 Kunstbrudblätter, 4 Anstiegsblätter. Preis nur RM. 2.80.( Verlag des Blodischen Alpenkalenders, Paul Müller, München, Hirtenstr. 15.) Dieser Alpenkalender hat sich mit seinen zwei vorhergehenden Jahrgängen sehr schnell eine große Gemeinde von Bergsteigern und Bergfreunden er worben. Der dritte Jahrgang liegt nun wieder vor und weist neben der schon früher erwähnten hervorragenden Ausstattung eine weitere Bereicherung auf. Sowohl die Gliederung des Stoffes ist souverän gehandhabt, wie auch die Photos mehr sehen laffen als photographische Reize. Jedem Bilde ist ein lehr. zeicher, interessanter Tegt aus der Feder des bekannten Be amingers aller Biertausender Dr, Karl Blodig beigegeben. Dez Preis ist für das Gebotene ein fabelhaft billiger. Meisterwerfe der Malerei. Vierfarbige Runstblätter. Jedes Blatt 2,50 RM. Unter diesem Titel gibt der Verlag Anorr & Sirth 6. m. b. 5. München eine Sammlung von Reprobul tionen im Bierfarbendrud heraus, die bereits auf 126 Bilder angewachsen ist. Neben einer Reihe von Werken alter Künst ler wurde eine große Anzahl Meisterschöpfungen unserer Maler poeten Anselm Feuerbach, Morig von Schwind und Karl Spitzmeg aufgenommen. Für das bevorstehende Weihnachtsfest sind biese Kunstblätter überaus passende und sicher freudig aufge nommene Geschenke. Der niedrige Preis von 2,50 RM. für das Blatt ermöglicht jedem Kunstfreund, sich mit den edelsten Wer. fen der Malerei zu umgeben. Der illustrierte Ratalog mit verKleinerten Wiebergaben sämtlicher Bilder wird für 1,50 RM. Dom Verlage Knorr& Sirth an alle Interessenten abgegeben. Schürzen Damen- Schürzen Satin, schöne, moderne 150 Muster 4.50, 3.50, 3.25, 2.80, 2.00 Damen- Schürzen Stamosen, indanthren gefärbt..... 3.25. 3.00, 2.40, 2.10, 1.95 Madchen- Hänger- Schürzen reizende, 1.50 neue Formen 2.50, 2.25, 2.00, 1.85, 1.60, Mädchen- Schulschürzen gute, haltbare 1.80 Stoffe...... 3.25, 3.00, 2.50, 2.10. Knaben- Schürzen mit Tasche und bestickt .. 1.80, 1.50, 1.30, 1.20, 0.95, 0.85 GROSSE AUSWAHL! Friedr. Teipel Frankfurter Straße+ Markl 16+ Bahnhofstraße Kurz-, Weiß- und Wollwaren „ Gleßener Zeitung" Weihnachtsbitte der Nieder- Ramstädter Anstalten. Weil wir wissen, daß es die schönste und edelste Freude ist, anderen Freude zu bereiten, so haben wir auch dieses Jahr ben Mut, unsere Freunde in Stadt und Land und überhaupt allen, benen es ein Bedürfnis ist. am Feste der Liebe andere Menschen zu beglüden, und vor allem, leibenden Mitmenschen ihre Liebe fühlen zu laffen, wieder daran zu erinnern, daß ich in Nieder- Ramstadt jetzt wieder 300 Epileptische und Krüppel auf Weihnachten freuen und auch gern Anteil haben möchten an der Festesfreude der Gesunden und Frohen draußen in bet Welt. Wir bitten herzlich, füllt uns die Hände, daß mir allen geben fönnen und niemand zu enttäuschen brauchen und fen. Für jede Gabe, auch die fleinste, find wir herzlich dank groß und fein ein fröhliches und gefegnetes Fest bereiten bit bar. Wir bitten fie, auf unser Boftshedfonto Frankfurt a. M. Nr. 4992( Anstalt für Epileptische) einzuzahlen. Nieder Ramstadt, im Dezember 1927. Schneider, Pfarrer, Direktor. Weihnachten in Bethel, In Leid und Dunkelheit der Erde hinein scheint das Licht des Kindes pon Bethlehem. Auf dieses Licht, das Weihnachten aufs neue bringen foll, marien viele in unferen Säufern des Elends und der Liebe. Fast 5000 afflüchtige, Gemütefranfe und Heimatlofe aller Art und aus allen Teilen Deutschlands beherbergen wir bei uns. Ihnen allen möchten wir gerne eine fleine Freude bereiten. Wer hilft uns dabei mit? Jebe fleinste Gabe ist uns willfommen besonders Lebensmittel, Kleidungsstüde, vor allem folche für Männer, Jobann Spielzeug. Bücher und Bilder. Auch Geldgeschenke, durch die wir Gaben der Liebe faufen fönnen, nehmen wir dankbar an. Je eber die Gaben in unsere Hände gelangen, befto willfommener find fie uns! Allen Freunden von Bethel wünscht einen helfen Strahl des ewigen Weihnachtslichtes. F. v. Bodelschwingh, P. Bethel bei Bielefeld, im Advent 1927. Vermischtes. Mr. 51. Sorgen des Reichstags. Verschiedenen Reichstagsabgeord neten paßt die Luft im Reichstagsgebäude nicht mehr; einigen ist sie zu trođen, anderen zu feucht. In den Wandelgängen wird Tage unterhielt sich der fleine demokratische Abgeordnete Zieg daher verschiedentlich über dieses Problem gesprochen. Dieser ler mit seiner lang aufgeschossenen Fraktionsfreundin Frau Dr. Lüders ebenfalls über diese bedeutsame Angelegenheit und rich tete schließlich, freundlich zu ihr emporblidend, die Frage an fie: Wie ist denn die Luft bei Ihnen dort oben?" Der Sarg des Sultans foll gepfändet werden. Der letzte Sul. tan der Türkei, Mohamed, war fein glüdlicher Mensch, ständig Don Mördern bedroht, ewig non Gläubigern verfolgt. Seine Gläubiger führen seit seinem Tode einen Prozeß gegen seine Erben, die aber nichts geerbt haben und wollen nun den Sarg des Sultans pfänden lassen, weil sie darin Juwelen vermuten, die einen Wert non 200 000 Lire haben sollen. Die Erben be haupten jedoch, der Sultan sei arm gestorben. Wenn das Gericht die Pfändbarkeit des Garges bestätigen wird, wird man ihn öffnen müffen. Rheila Perlen Stündlich 1-2 schützen Dich vor Husten und Erkältung Schack then Drogerien Gießen: Central- Troger. C. Kern, Naifer Drogerie G. Noll, Löwen Drogerie W. Kilbinger. Das Beste ist das Billigste wie unsere Kleiderstoffe, Seidenstoffe unsere Mäntel u. Kleider 291D MEYERHOFF& GOSLAR Herren- u. Knaben- Anzüge, Mäntel und Windjacken, Lodenjoppen, Sportartikel, Hosenträger, Selbstbinder u. Schlipse, Arbeiter- und Berufkleidung. Neu aufgenommen H. Kaess Nachfolger Telefon 773 Inhaber: Wilhelm Horn Kreuzplatz 15 DamenMäntel b AussteuerArtikel: Weißwaren und Bettwäsche, Herren- und Damen- Wäsche, Unterzeuge, farbige Tischdecken, Tischwäsche, Astrachantücher, Chenilletücher, Taschentücher etc. Koffer Bethge Reisende, Herren u. Damen Gießen nur Bahnhofftr. 49 auch folche, bie in landwirtsch.& reif. beempfiehlt fein reichhalt. 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Volf Wwe., Kafferallee 2 Samstag, den 17. De * Das Verzeichnis über gefundenen, bezw. abgeliefert jeiamt( Fundbüro) eingefehe tigten werden aufgefordert, wei Monaten geltend zu ma Laft alte Anwartschaf nicht verfallen! Auf Grund Dom Jahre 1924 an in jedem von Beitragsmonaten nachgewi Sprüche aus der Versicherung ficherungsgefet verlangt, daß elften Kalenderjahre feiner Be Kalenderjahre seiner Berficherun tragsmonate nachweist. Im J figerung ist eine beftimmte 3 Borgesgrieben. Die Nadzahlun für das Jahr 1925 endet mit de Jahre 1915 oder später in bie treten ist, muß für 1925 acht Bei Nur für die bereits 1913 ober genügen für 1925, vorausgefekt, b zahlung in Ordnung ist, 4 Beitr ficherte prüfen, ob er hiernach monate nachweisen tann. Es ist freiwilliger Beiträge bis zum schieben. Denn nach Eintritt Mahentriglung freiwilliger Bei Die zur Aufrechterhaltung der träge für arbeitslose Versicher der Sauptunterstützung vom Arb Das hiesige Polizeiami daß die hier in Gießen in Be benden ihre Anträge auf Neua seinen und Gewerbelegitimat alsbald bei den zuständigen Pol Anfang des nächsten Jahres timationspapiere fein können. Inseriere! Früher fonnte im Verborgenen blüh'n- es ein Mädchen zeigen, vielleicht Christbaumsch Große Auswahl in Sortime kugeln, Ketten, Guirlande Sterne, Lichthalter, Con Lametta, Engelsho Baumfug weiße und bunte, glatt u in verschiedenen St Wallnasse $ Richard Grun Bahnhofftr. 27 Fernfp Kolonialware Feinkost und Spir Garantiert reinen BienenBlüten( Schleuder). ohne Ruderfütterung 10- pfo. halbe 6.50 Rmf., Auslese Dofe 7.- Rmt., frei Nachnahme. Ellmers, Cdewea, incbu Bejjeres Allein vollit. felbft. im Stochen 11. al Grobe Arbeiten ausgeschl. bei guter Behandlung nach Ausführl. 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Die Nachzahlungsfrist für freiwillige Beiträge für das Jahr 1925 enbet mit dem 31. Dezember 1927. Wer im Jahre 1915 ober[ päter in die Angestelltenversicherung einge treten ist, muß für 1925 acht Beitragsmonate nachweiſen fönnen. Nur für die bereits 1918 ober 1914 eingetretenen Versicherten genügen für 1925, vorausgefekt, daß auch für 1924 die Beitragszahlung in Ordnung ist, 4 Beitragsmonate. Möge jeder Verficherte prüfen, ob er hiernach für 1925 genügend Beitragsmonate nachweisen fann. Es ist nicht zatfam, die Enirichtung freiwilliger Beiträge bis zum letzufälligen Zeitpunkt aufgu schieben. Denn nach Eintritt des Versicherungsfalles ist bie Rachentrichtung freiwilliger Beiträge im Regelfalle unzuläffig. Die zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft erforderlichen Beiträge für arbeitslose Versicherte find während des Bezuges bez Sauptunterftügung vom Arbeitsamt zu entrichten. Das hiesige Bolizeiamt bittet uns darauf hinzuweifen, baß die hier in Gießen in Betracht kommenden Gewerbetreibenben ihre Anträge auf Neuausstellung von Wandergewerbe scheinen und Gewerbelegitimationsfarten für das Jahr 1928 alsbald bei den zuständigen Polizeirepieren stellen, damit sie bis zu Anfang des nächsten Jahres im Befit der erforderlichen Legitimationspapiere fein Lönnen. Inseriere! Früher fonnte ein Mädchen wie ein Beilchen im Verborgenen blüh'n es wurde geholt. Heute muß ich ein Mädchen zeigen, vielleicht gar anzeigen, um geholt zu wer Christbaumschmuck Große Auswahl in Sortiments- Blas. kugeln, Ketten, Guirlanden, Kronen, Sterne, Lichthalter, Confecthalter, Lametta, Engelshaar. Baumkugeln weiße und bunte, glatt und gedreht, in verschiedenen Stärken. Wallnüsse Haselnüsse Richard Grunewald Bahnhofstr. 27 Fernsprecher 1621 Kolonialwaren, Feinkost und Spirituosen. Garantiert reinen Bienen. Honig Blüten( Sdleuber). EE - „ Glehener 3eitung" ben. Genau so bestellt ist es heute mit der Ware des RaufWaren, die nicht angezeigt werden, sind Wäsche in manns. - ber Truhe; Waren, die man offeriert, hängen auf der Leine. Du fannst heute faum eine gute Stellung finden, wenn bu nicht in der Zeitung zu ihr Stellung nimmit.- Wurde das erste Inserat übersehen, so wird gewiß das zweite bemerft; beim driften will" man faufen und beim vierten fauft man. Die Säulen unserer größten Häuser ruhen auf Zeitungs. inferaten Der größte Soldatenbund der Welt. - In fast allen am Weltkrieg beteiligt gewesenen Ländern haben sich die aus dem Felbe heimgefehrten Kriegsteilnehmer in Verbänden organisiert soweit solche Verbände ehemaliger Soldaten nicht schon vor dem Weltfriege bestanden. Man nimmt an, daß in den am Weltfrieg beteiligt gewesenen Län bern sich zusammen rund 8% Millionen Kriegsteilnehmer orga nifiert haben, davon etwa 44 Millionen in den„ Siegerlän bern" und 4 Millionen in Deutschland, Desterreich, Ungarn und Bulgarien. Von allen Soldatenverbänden in der Welt hai Deutschland den größten Bund, nämlich den Reichskriegerbund Anffhäuser" mit 30 000 Einzelvereinen, die zusammen 3 Mil lionen Mitglieder zählen. An der Spize dieses mächtigen Bundes Kyffhäuserbund steht 3. 3t. General der Art a. D. von 5orn; der Ehrenpräsident ist der Reichpräsident Generalfeldmarshall von Sindenburg. In Deutschland gibt es außer dem Anffhäuserbunde noch 7 Organisationen ehe maliger Soldaten mit schäkungsweise 732 000 Mitgliedern. Desterreich hat mei Organisationen ehemaliger Arieger mit etwa 143 000 Mitgliedern, Ungarn hat eine Organisation mit 70 000 und Bulgarien eine mit 40 000 Mitgliedern. Von den Feindländern zählt Frankreich 14 Vereinigungen ehemaliger Soldaten mit 1,6 Millionen Mitgliedern, Italien einen Bund mit 750 000 Mitgliedern. Die amerikanische Legion" hat etwa 650 000, die ,, englische Legion" 400 000 Mitglieder. In Belgien find rund 118 000, in Bolen 158 000 ehemalige Krieger organis siert. Alle diese Vereinigungen stehen aber hinter dem großen deutschen Kyffhäuserbund", dessen hessischer Landesverband die Kriegerkameradschaft„ Saffia" ist, sehr weit zurüd Sprechapparate Sprechautomate für Gastwirtschallen konkurrenlos billig in allen Ausführungen sowie grosses Lager in Platten finden DIE STIMME SEINES HERRM Sie bei Hans Assmann Neustadt 20 ohne Zuder fütterung 10- pro. Dofe 10.50 Rm. Weinkellerei halbe 6.50 Rmf., Auslese Dose 12.- Rmt. halbe 7.- Rmf., frei nachnahme. Garantie Zurücn. aus Rheinhessen sucht ab 1. Januar 1928 Elmers, Cdewea, Lüneburger Heide. 212 Besseres Alleinmädchen bei etwas eingeführter Kundschaft tüchtiger, zuverlässigen Provisions- Vertreter. vollft. felbft. im Rochen n, allen Hausarbeiten. Grobe Arbeiten ausgefchl. peg. hohen Lohn bei guter Behandlung nach Berborn gesucht. Ausführl. Bewerbung mit Zeugnisabidiri ten Angeb. a. d. Geschäftsstelle d. Bl. unter 1700 unter 1644 an die Expedition biefes Blattes. Möbelfabrik TH.BRÜCK INH. TH. 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Jahrg. 1.Bla Bolitiche Sa Unter dem Vorsitz des Reichspe fend geffern ein großer Rabinet em Silfsprogramm für Offpreußen be ferablegung der Frachten und die A vorgelehen # Die Aussichten für die Freig Eigentums find nach Auffassung ginitig. Das Repräsentantenhaus in Den diesbezüglichen Antrag mit 228 genommen Die Borstellungen des deutschen Bel der franzöfifchen Regierung geg platate der Royalisten sind bisher of Die Führer des Stahlhelm fir eine Generalamnestie für polit * Die Gesamtschulden der Welt legten Feststellungen 24 Milliarden In der lettländischen Ar ommunistische Spionageorganisation Bon hente früh an ist die i dadurch, daß sie auf Goldbasis ge 36 Bapierlira find gleich 1 Gold Wirtschaftsp Der Zentralverband des Deu werbes, der Deutsche Handwerks Deutsche Industrie- und Sandelsta Deutschen Einzelhandels und die Industrie, des Deutschen Groß- u Deutschen Handwerts veröffentlich fie auf die steigende Steuerüberlas und Gemeinden, auf ihre Gefah Entwidlung und auf die Unmögli pitalsbildung hinweisen. Diese Kundgebung stellt feft noch bei Bolksvertretungen sich b Wirtschaftsführung durchgesetzt h Es wird verlangt, daß die s geftärtt und ein fofort aufzustel führen sei. Bei Ausstellung Spitzenverbände: 1. Weitere Senfung der Reich 2. Ein Einspruchsrecht des dauernde Nachforderungen i 3. Berpflichtung für Länder u bem Reichsfinanzminister j mögenslage, vor allem thre Gegen den Bollzug der Hau in ihrer Ausführung den Reichsfinanzpolitit widerspre minister das Einspruchsrecht Bum Schluß fordern die Spizer hleunigung der Verwaltungsre weiterung der Befugnisse des F * Beschlüsse des Berlin. Noch vor Beginn seine Der Reichstat gestern der Verlän and des Reichsmietengeseges bis Auch die letzten Beschlüsse Senfung der Lohnsteuer billigte d Refolution an, worin fich der Rei tagsbeschlüssen für die fünftige G Freiheit vorbehält. Gehaltsregelung der Reichs Berlin, 21. 12. Die am Mon Anangminierium zwischen den T Handlungen And heute abgebrochen Buntien eine Einigung nicht zu e Reichsfinanzminister voraussichtlic en- Berbände zu einer Besprechung Ben Jollen am 23. Dezember fortge ahlung als Folge der Reuregel hit mehr in Betracht omment. Günstiges Ergebnis der Berlin, Nach der Ueberfight de Einnahmen des Reichs vom 1. Apri In den ersten acht Monaten des Rec illionen mehr als acht Zwölftel d Lionen Reichsmart aufgefommen