Nr. 32 Gießener Zeitung ie einen interessanten und guten Ueberbl ommnung und Hochwertigteit der Erzeugni mmgarnspinnereien bieten. Die Bedeutun Industriezweiges für Deutschland wird de tilmeise am nachdrücklichsten durch den Befas der Norddeutschen Wolltämmerei nspinnerei, Bremen, zum Bewußtien it seiner Art größtes Textil- Unternehmen bes ich im Graffi- Textil- Meßhaus( früheres Ma zer dem Zirkelsaal den ausgedehnten linte um der Besucherschaft einen umfassenden Produkte der in diesem Konzern zusammen fen zu übermitteln. Der Besuch der Aus N. W. K. gibt nicht nur dem Fachman Jen und Aufschlüsse, sondern darüber hinaus Bejucherschaft. rbesteuerte Bubikopj. wurde in der Stadtverordnetenverjamm uf Einführung einer Bubitopfiteuer angs ratete Bubikopf habe den doppelten Stree Erscheint: Samstags. Lieuelte Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 40. Jahrgang Bericht über die wirtschaftliche Lage Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Boftichedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Sonnabend, den 13. August 1927 zu erweden, fleinlichen Schikanen ausgesetzt zu werden. Fest stellungen zu Gunsten des Steuerpflichtigen find ebenfalls zu be während Bubiköpfe unter 15 Jahren steues des deutschen Handwerks im Monat Juli 1927 rüdfichtigen. Der Prüfer darf ohne Wissen des Inhabers des Neue Bücher. Bom Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns ges schrieben: ff. Bernichtung der Feimaurerei durch Ent imnisse. Selbstverlag des Verfassers. End ährigem fruchtlosen Bemühen einfichtig ge Cer den Völkern das Wesen der Freimaurerei jezt diese Schrift. Mit deutscher Gründ assenden Quellenstudiums und militäriser der Feldherr Ludendorff das furchtbare Ge auerei aufgededt. Das ist der vornehmliche Auslieferung: Fortschrittliche Buchhandlung Ottostraße 1. Preis 1,50 M. Monatshefte bringen mit dem Auguftbeft zu einem würdigen Abschluß. Es sei nur alt des Heftes an Reichhaltigkeit und Biel wünschen übrig läßt. *. Wien hat die blutigsten Revolutions schichte hinter sich. Der brennende Justi istere Folio dazu. Die letzte Nummer der diese Ereignisse einige sehr charakteristische ne Aufmerksamkeit verdienen. Baul Christian Klein in Gießen. 1927128. Röln. he, Rechtswissen inische Semester) fmännisches und ginn: 2. Novem 15. Oktober bis ichnis fann vom reinsendung von ogen werden. er merke sich LE Wie BurSee Lohnende Stellung erhalten Stohlenziehe Heizer, Schiffsjung und fast alle Be Auskunft erteil Uebersee Austin H.2, Hannover Poftjach 403. annol al moh! bei Rheuma, Hexenschu Geaid, Kreas, KopfZahnschmerzen Carmel- Fabrik Rhainsberg( Mark) In Giessen erhältlich Kaiser- Drogerie, Em Noll; Drogerie Winter hoff, Kreuzplatz Kreuz- Drogerie, Aug Noll; Germania- Drog Carl Seibel; Hans Nall Ludwigsplatz- Droge u, Neustadt- Drogere Eini- Abitur menau, rampfadar Entründunge K a. Wunden, Flechten un Hantjacken seitigt auch in veral Fällen Ebalsal Engel- Balsam Salbe der Engel Apothe Liegnits Krausen z. 175 zu haben in der Pelikan- Apotheke GIESSEN Geldieber pa ſchnell, diskret d. Finanzbün Görs& Karsten Spandau, Morisstr. Rüd porto beilegen Sypothefen zn äußerst günstige Bedingungen z. verge ben. Auf Wunsch evt fofort. Gewährung 3wischen Kredites F. W. Weber, Frankfurt am Mai Nedarstraße 9. Tele Sanja 1778. SELBST Die anhaltende Besserung der wirtschaftlichen Gesamtlage bewirkte mit der Zeit auch im Handwerk eine erfreuliche Aufmärtsbewegung. Sie wirkt sich vorläufig noch nicht in vollem Umfange aus, da der jeweilige Beschäftigungsgrad im Handwerf mehr als bei anderen Berufen von der Kauftraft der breiten Masse der Konsumenten abhängig ist. Die Lage des Handwerfs stand weitgehend unter dem Einfluß der überwiegend noch fortdauernden günstigen Beschäftigung im Baugewerbe, jedoch machen sich verschiedentlich Anzeichen eines bevorstehenden UmSchwungs bemerkbar. Ungünstig wirkte auf eine Reihe von Handwerten, wie beispielsweise auf das Malerhandwerk die unbeständige Witterung, durch die vielfach Außenarbeiten wesentlich erschwert wurden. Für einen großen Teil des Handwerks war die Berichtszeit gefennzeichnet durch den Höhepunkt der mit Beginn der Juliferien einsetzenden Reisezeit. Aus diesem Grunde hatte das Sattlerhandwerk durch den Verkauf von Koffern etc. eine Besserung des Absatzes zu verzeichnen, während das Herrenund Damenschneiderhandwerk, das Fleischerhandwerk, das Photographenhandwerk etc. über Auftragsmangel Klage führte. Auf dem Lande und in den fleineren Städten ist die Lage des Handwerks nicht einheitlich zu beurteilen. Eine Anzahl Kammern bezeichnet die Verhältnisse hier fast durchweg als günftiger und stabiler als in den Großstädten, andere dagegen be= richten, daß das Landhandwerk noch keine Belebung im Auftragsbestand zu verzeichnen hatte und seine Lage sehr gedrüdt sei. Man hofft, durch örtliche Ausstellungen den Absatz zu heben. Die Preisgestaltung für geleistete Arbeiten und Lieferungen läßt noch immer sehr zu wünschen übrig; besonders bei den Submissionen hat das Handwerk unter starker Preisdrüderei zu leiden. Im Gegensatz hierzu steht die steigende Tendenz fast aller Unkosten, die der Handwerker bei seiner Produktion zu tragen hat, ohne sie auf die Kundschaft abwälzen zu können. Die Preise zahlreicher Rohstoffe und Materialien, wie Baumaterialien, Holz, Leber etc. ziehen 3. T. erheblich an. Auch die Löhne sind z. T. im Steigen begriffen. Rimmt man weiter die Erhöhung der Mieten seit dem 1. April, die am 1. Auguft eingetretene Erhö hung der Postgebühren, sowie die erneute Verknappung des Geldmarktes hinzu, jo ergibt sich hieraus, daß die allgemeine wirtschaftslage des Handwerks längst nicht so günstig ist, wie man jeinem Auftragsbestand nach annehmen fönnte. Auch die starte Verminderung der Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Besserung der Einfommensverhältnisse hat den Geldeingang bei den Handwerern nicht in dem wünschenswerten Maße gefördert. Dieses ist umso bedauerlicher, als für den Einzelnen erhöhtes Be triebskapital erforderlich ist. Die Schwarzarbeit hat in der Berichtszeit eher zugenommen als nachgelassen. Neben Arbeitslosen, die dem Handwerk zahlreiche Aufträge wegnehmen, sind es in steigendem Maße Arbeiter, die nach Beendigung ihrer täg lichen Arbeitszeit durch Ausführung privater Arbeiten ihren Erwerb zu vergrößern suchen. Diese Entwidlung bedeutet für das Handwerk eine nicht zu unterschäzende Gefahr, umsomehr, als eine gefeßliche Handhabe nicht zur Verfügung steht, durch die es möglich ist, dem Treiben der Schwarzarbeiter und Pfuscher erfolgreich entgegenzutreten. Es wird daher vom Handwerk mit allen Mitteln angestrebt, daß in das Arbeitszeitgesetz eine Bestimmung aufgenommen wird, durch die auch den Arbeitnehmern die Ueberschreitung der gesetzlichen Arbeitszeit verboten wird. Auf dem Arbeitsmartt herrschte überwiegend weiterhin Ueberangebot an Arbeitskräften. Die Nachfrage nach erstklassis gen Facharbeitern ist in fast allen Berufszweigen des Handwerfs gestiegen. Die Zur steuerlichen Buch- und Betriebsführung. Der Reichsminister der Finanzen hat unter 7. Juli ds. Js. einen ausführlichen Erlaß über steuerliche Buch- und Betriebsprüfung an die Präsidenten der Landesfinanzämter gerichtet. Gemäß§ 162 Absatz 10 der Reichsabgabenordnung sind Großbetriebe mindestens alle drei Jahre einmal einer ordentlichen Prüfung zu unterziehen. Die Prüfungen müssen bis zum 31. März 1929 durchgeführt sein. Wenn auch die nunmehr zufam mengefaßten Bestimmungen vornehmlich für Großbetriebe gelten, so interessieren auch im Handwerk die Verhaltungsanord nungen für die Prüfer gegenüber den Steuerpflichtigen. Den Beamten ist, wie der Erlaß ausdrücklich feststellt, die Annahme irgendwelcher Vergünstigungen grundsäglich untersagt. Zahl der Prüfer ist auf das geringst mögliche Maß zu beschränken. Grundsätzlich haben nur ein oder zwei Prüfer die Revision Dorzunehmen. Alle Steuerarten find zu gleicher Zeit zu prüfen. Prüfungen dürfen, soweit sie nicht etwa aus besonderen Gründen sofort erforderlich sind, nicht zur Unzeit vorgenommen werden, insbesondere zu einer Zeit, in der das Unternehmen außeror dentlich stark beschäftigt ist. Daher wird grundsäglich davon abzusehen sein, z. B. Einzelhandelsgeschäfte in der Weihnachtsund Inventurzeit, Saisongeschäfte in der Saison zu prüfen. Im allgemeinen ist den zu prüfenden Betrieben rechtzeitig schrift lich oder durch Fernsprecher von der Vornahme der Prüfung Mitteilung zu machen. Die Erörterung fleinlicher Einzelfragen ist zu unterlassen. In den Geprüften ist nicht die Empfindung zu prüfenden oder ihm Auskunft neten Persönlichkeit Angestellte nicht befragen. Die Prüfung darf nicht länger ausgedehnt werden, als durchaus erforderlich. Der Prüfer soll das Ergebnis seiner Ermittlungen mit dem Steuerpflichtigen in einer Schlußbesprechung erörtern. Der Minister betont erneut, daß die Prüfer an dem Ergebnis der Prüfungen völlig uninteressiert sind. Erinnert sei auch daran, daß der Reichsfinanzminister in der Sitzung des Reichstages vom 16. Februar ds. Js. zur Buchund Betriebsprüfung ausführte, daß dieser Teil des Dienstes fest in der Hand der Verwaltung bleiben müsse, obwohl ihm bekannt sei, daß gegen das Institut der Buch- und Betriebsprüfung vielfach Bedenken vorliegen. Nach den Ausführungen des Ministers soll durch den Buchprüfungsdienst unsere Wirtschaft in keiner Weise beaufsichtigt oder gar beschnüffelt werden. Wir müßten soweit kommen, daß der Buchprüfer nicht als Feind, sondern als der sachverständige Berater und Helfer wenigstens der ehrlichen Steuerpflichtigen angesehen wird.- Es wird zweifellos auch viel vom Taft der Prüfer abhängen, ob dieses Ziel erreicht werden kann. Begnadigungen zu des Reichspräsidenten Geburtstag. Das Reichsjustizministerium hat dem Reichspräsidenten zu feinem 80. Geburtstag am 2. Oktober eine Reihe von Begnadigungen vorgeschlagen, die vornehmlich Personen betreffen, die wegen politischer Vergehen in den Jahren 1923 und 1924 ver: urteilt wurden. Wochenrückblick. - ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Betitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Pig., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz porschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 33 Der endgültige Gesetzentwurf zur Vereinheitlichung des Steuerrechts. Schluß. Bei der Gewerbefapital. und Lohnsummensteuer sollen die Länder die Möglichkeit erhalten, zu bestimmen, daß statt einer Gewerbekapital und Lohnsummensteuer eine Gewerbekapitalsteuer allein oder eine Lohnfummensteuer allein erhoben wird. Eine Abstufung des Umlagesages nach Wert oder Größe der Steuergegenstände soll im übrigen ebenso wie bei der Grundsteuer ausgeschlossen sein. Die Grundsteuer und die Gewerbesteuer sollen, abweichend von dem früheren Entwurf, für das Rechnungsjahr( 1. April bis 31. März) veranlagt werden. Die Ratenzahlungen und Vorauszahlungen sollen mit je% am 15. Mai, 15. August, 15. November und 15. Februar fällig werden. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang auch die im Steueranpassungsgesetz vorgeschlagene Aenderung des Finanzausgleichs. gesetzes. Hier wird in einem neuen§ 8 bestimmt, daß die Realsteuern als Landessteuern auf Grund der beiden Rahmengesetze erhoben werden und daß die Länder die Realsteuern ganz oder teilweise den Gemeinden überlassen können. Neu ist die Be stimmung, daß die Länder kraft eigenen Rechtes die Voraus setzungen bestimmen sollen, von denen die Wirksamkeit eines Gemeindebeschlusses in den Fällen abhängt, in denen der Um lagesatz für die Realsteuern eine bestimmte Höhe übersteigt. Die Länder sollen dabei die in dem neuen§ 9 aufgestellten Grundsätze beachten. Soll nämlich in einer Gemeinde die Grundsteuer einschließlich der für Rechnung des Landes erhobenen Steuer erhoben werden. 1. mit mehr als 100 Steuereinheiten, so soll die Gemeindebehörde verpflichtet sein, die zuständigen amtlichen Vertre tungen der Landwirtschaft, des Gewerbes, des Handels und des Handwerks zuvor gutachtlich zu hören; 2. mit mehr als 125 Steuereinheiten, so soll die Gemeinde verpflichtet sein, die Genehmigung der Landesregierung oder, sofern nicht mehr als 140 Steuereinheiten erhoben werden sollen, die Genehmigung der Landesregierung oder einer vor ihr beauftragten Behörde einzuholen. Ferner soll die Gemeinde immer dann an die Genehmigung der Landesregierung gebunden sein, wenn der Boranschlag, dem der Beschluß zugrunde liegt, das um 20 v. H. gekürzte Aufkommen im Rechnungsjahr 1926 übersteigt. Diese Bestimmungen gelten auch für die Gewerbesteuer, wobei die oben genannte erste Einschränkung für die Gewerbeertragssteuer, sowie für die Gewerbekapital und Lohnsummensteuer je für sich, die zweite für die gesamte Gewerbesteuer gift. Die Gewerbekapital und Lohnfummensteuer darf nur dann mit insgesamt mehr als 100 Steuereinheiten erhoben werden, wenn die Gewerbeertragssteuer mit mindestens 100 Steuereinheiten erhoben wird. Die in dem früheren Entwurf vorgesehene Anrufung des Reichsfinanzministers bei Ueberschreitung bestimmter Umlagesätze ist nunmehr weggefallen. Gebäudeentschuldungssteuergeset. Der Entwurf des Gebäudeentschuldungssteuergesetz hat nur § 2, die die landwirtschaftlichen Gebäude ausdrücklich von der Geltung des Gesetzes ausschließt. Die Konstruktion der Steuer ist unverändert geblieben. Die Steuer zerfällt in eine Werterhaltungssteuer, die jährlich für ein Eigenkapital von je vollen 10 v. H. des Friedenswertes des Steuergegenstandes 1% Proz. der Friedensmiete beträgt, und in eine Entschuldungssteuer, die jährlich für eine dingliche privatrechtliche Belastung des Steuergegenstandes von je 10 v. 5. seines Friedenswertes oder von Was wir schon vor Wochen voraussahen, ist end gültig eingetroffen. Die Genfer Seeabrüstungskonferenz ist gescheitert. Es lebe die Abrüstung, die bis jetzt nur Deutschland durchgeführt hat! Durch den Versailler Vertrag sind ja auch die übrigen Staaten verpflich tet, abzurüsten, aber wer hält sich von ihnen daran? Die Berliner Börsenzeitung" schreibt mit Recht, daß das Scheitern der Konferenz einen Wendepunkt bedeutet, der den neuen Weg zu einem Weltkrieg zeigt. Am geschicktesten hat sich der schlaue Japaner erwiesen, der die Vermittlerrolle innehatte. Aus Amerita fommt die überraschende Meldung, daß Präsident Coolidge auf seine Wiederwahl verzichte. Mit dieser Erklärung weiß bis jetzt noch niemand etwas anzufangen. Es kann gerade so gut Ernst, als auch ein Wahlmanöver sein. Das Land befindet sich im Augenblid in großer Erregung, die sogar auf andere Erdteile übergegriffen hat. Zwei Italiener, Sacco und Vanzetti, die sich durch allzu starke sozialistische Tätigkeit hervorgetan hatten, wurden eines Tages beschuldigt, einen Kassierer überfallen, ermordet und beraubt zu haben. Vor 7 Jahren geschah geringe Aenderungen erfahren. Neu ist eine Bestimmung in dem die Tat. Die Verhafteten leugnen sie bis zum heutigen Tag. Ein vollgültiger Ueberführungsbeweis gelang nicht, nur auf Grund von Indizien verurteilte man die beiden zum Tode. Sieben lange Jahre schweben nun die Verurteilten zwischen Leben und Tod, wahrhaftig schon gräßliche Folter genug. Nun soll das Urteil volltredt werden. Dagegen wehrtsich die breiteste Deffentlichkeit der Welt. Bombenattentate sind an der Tages: ordnung, Drohbriefe flattern, Argentinien will ameritanische Waren boykoittieren. Selbst in Europa sind Sympathiestreifs ausgebrochen. Nach unserem Empsinden sollte man eher zehn zweifelhaft Schuldige vom Tode verschonen, als Gefahr laufen, auch nur einen Unschuldigen hinzurichten. Temit soll prinzipiell bie Todesstrafe nicht angefochten werden. Aber man überlege nur einmal, daß man die Leiferder Eisenbahnattentäter, die 23 Menschenleben auf dem Gewissen haben, begnadigt hat. Bis diese Zeilen erscheinen, wird die Entscheidung in Amerika gefallen sein. Die Bazi fiften haben wieder einmal Poincare gefälschte Dokumente in die Hände gespielt. Prof. Förster ist ganz besonders groß im Aufbauschen. Eine Zeitschrift Menschheit" gehörte im Interesse unseres deutschen Vaterlandes verboten, da sie die Staatssicherheit gefährdet. Schweden feierte das 400jährige Jubiläum der Reformation. Der deutsche Kirchenbund hat ein herzlich gehaltenes Glüdwunschschreiben übersandt. Das Reichskabinett hat seinen Sommerurlaub unterbrochen und Sigungen über die politische Lage abgehalZwischen Berlin und Boenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, ist das erste drahtlose Ferngespräch in dieser Weite geglückt. Die deutschen Flieger Loose und Risticz haben den Dauerweltreford gebrochen. 52 Stunden waren sie in der Luft. Es war die große Probefahrt für die Ozeanüberquerung von Deutschland aus, die Ende der Woche angetreten werden soll. Möge es unseren waderen Luftpionieren glüden, Amerika zu erreich! NO ten. - Bruchteilen dieses Betrages 5 Proz. der Friedensmiete beträgt. Eine neue Fassung hat der§ 15 erhalten, der ursprünglich eine fortlaufende jährliche Ermäßigung der Steuer vom 1. Januar 1929 an bis auf vier Zehntel vorgesehen hatte. Nunmehr soll sich die Werterhaltungssteuer vom 1. April 1931 auf die Hälfte ermäßigen, zum ersten Male für den mit dem 1. April 1931 beginnenden Veranlagungszeitraum. Vom 1. April 1934 an soll die Werterhaltungssteuer ganz wegfallen. Die Reichsregierung soll ferner vor dem 1. April 1929 prüfen, ob und inwieweit das Fortbestehen der Entschuldungssteuer über diesen Zeitpunkt hinaus erforderlich ist. Dabei find vor allem der allgemeine Finanzbedarf der Länder und Gemeinden sowie die Bedürfnisse der Wohnungswirtschaft, insbesondere des Wohnungsbaues, zu berüdsichtigen. Im Steueranpassungsgesetz wird im Einklang mit der ursprünglichen Vorlage bestimmt, daß das Aufkommen aus der Gebäudeentschuldungssteuer zur Hälfte zur Dedung des allgemeinen Finanzbedarfs der Länder und Gemeinden, zur anderen Hälfte zur Förderung des Wohnungsbaues zu verwenden ist. Doch tönnen die Landesregierungen diesen Verteilungsmaßstab unter bestimmten Vorauslegungen ändern. Steueranpajfungsgejeg. In diesem Gesetze ist den Ländern ebenfalls eine Reihe von Zugeständnissen im Vergleich zur ursprünglichen Vorlage gemacht worden. Im ersten Entwurf war in Abänderung der Reichsabgabenordnung( 8 8a) tlar ausgesprochen, daß außer den Reichssteuern auch die Realsteuern der Länder und Gemeinden, die Gebäudeentschuldungssteuer und die Landesstempelsteuern von den Reichsfinanzbehörden verwaltet werden sollten. Die Verwaltung der übrigen Landes- und Gemeindesteuern sollte auf Sonnabend, den 13. August 1927. ,, Gießener Zeitung" Antrag der Länder oder Gemeinden ebenfalls auf die Reichs- gierung u. a. vorschreiben, daß auf den Padungen oder Behältfinanzbehörden übergehen. Nach dem neuen Entwurf obliegen den Reichsfinanzbehörden grundsäglich nur die Festsegung und Zerlegung der Hauptsteuerbeträge bei den Realsteuern sowie die Festjehung und Zerlegung der Gebäudeentschuldungssteuer, wo bei die Borbereitung, die Nachprüfung, die Steueraufsicht, das Rechtsmittelverfahren und das Strafverfahren eingeschlossen sein sollen. Alle übrigen Berwaltungsgeschäfte auf dem Gebiete der Realsteuern, der Gebäudeentschuldungssteuer und der Landesstempelsteuern sollen nur auf Antrag der Landesregierungen auf die Reichsbehörden übergehen. Bei der Bestellung der Steuerausschüsse sollen die ehrenamtlichen Mitglieder nur zur Hälfte von den Organen der Selbstverwaltung, zur andern Hälfte aber nunmehr von öffentlichrechtlichen berufsständischen Vertretungen gewählt werden. Die grundsäglichen Borschriften über die einheitliche Steuerveranlagung und den einheitlichen Feststellungsbescheid sind im wesentlichen gegenüber der früheren Vorlage erhalten geblieben. Verbot bezahlter Nebenbeschäftigung von Staatbeamten. Der Disziplinarhof für die nichtrichterlichen Beamten fällte am 16. Mai ds. Js. zur Frage der Uebernahme bezahlter Nebenbeschäftigung von Staatsbeamten eine Entscheidung, worin er auf Grund der Bestimmungen der Kabinettsorder vom 14. Juli 1839 zu einer Ablehnung der Nebenbeschäftigung fam. Nach dieser Berordnung darf ein Staatsbeamter eine Nebenbeschäf= tigung ,,, mit welcher eine fortlaufende Remuneration verbunden ift", ohne vorherige ausdrüdliche Genehmigung der vorgesetzten Zentralbehörde nicht übernehmen. In dem vorliegenden Falle hatte ein Beamter in erheblichem Umfange ohne Genehmigung seiner vorgesetzten Dienstbehörde fortgesetzt für Gemeinden oder Privatpersonen, die an ihn herantraten, gegen Entgelt Gutachten erstattet, Sagungen entworfen, Grundbuchangelegenheien bearbeitet und dergleichen. In der Begründung der Entscheidung wird darauf verwiesen, daß die Gefahr der Zersplitterung besonders nahe liegt, wenn die Rebentätigkeit des Beamten zu einer ständigen Einnahmequelle für ihn wird. Falls die Neben beschäftigung wegen der damit verbundenen Einnahme unternommen wird, besteht stets die Befürchtung, daß der Beamte durch diese Tätigkeit von den Aufgaben seines Amtes mehr abgelenkt werde, als es mit den dienstlichen Belangen vereinbar ist. Die Prüfung der Frage, ob ein solcher Nachteil für den Staat zu erwarten sei, ist der eigenen Entscheidung des Beamten entzogen, soll vielmehr ausschließlich der vorgesetzten Behörde überlassen bleiben. Ohne Bedeutung bleibt dabei, ob der Beamte seine Rebentätigkeit zu Gunsten eines einzelnen Arbeitgebers ausübt, und aus dieser einheitlichen Quelle seine Remuneration bezieht oder ob er sie in den Dienst der Allgemeinheit stellt und von Fall zu Fall seine Vergütung erhält, wie dies zum Beispiel bei der Tätigkeit eines Rechtsanwaltes zutrifft. * Das Lebensmittelgesetz. nissen, mit denen Lebensmittel an den Verbraucher abgegeben werden, oder auf den Lebensmitteln selbst Angaben über die Zeit der Herstellung sowie über den Inhalt nach Art und nach Maß, Gewicht oder Anzahl angebracht werden. Vor Erlaß solcher oder der sonstigen vorgesehenen Bestimmungen ist der Reichsgesundheitsrat zu hören, der durch Eachverständige aus den Kreisen der Erzeuger, der Händler, der Verbraucher und der Fachwissenschaft zu verstärken ist. Zur Ueberwachung der Vorschriften find die Polizeibeamten oder die von der zuständigen Behörde beauftragten Sachverständigen befugt, die notwendigen Räume während der Arbeits: oder Geschäftszeit zu betreten, dort Befichtigungen vorzunehmen und gegen Empfangsbescheinigung Proben nach ihrer Auswahl zum Zwede der Untersuchung zu fordern und zu entnehmen. Ein Teil der Probe ist, soweit nicht der Besitzer ausdrücklich darauf verzichtet, amtlich verschlossen oder verfiegelt zurückzulassen, und für die entnommene Probe eine angemessene Entschädigung zu leisten. Als Sachverständige können auch die von den Berufsvertretungen und Berufsverbänden der Landwirtschaft, der Industrie, des Handwerks und des Handels zur leberwachung der Betriebe bestellten technischen Berater berufen werden. Die Landesregieurngen fönnen bestimmen, daß die Polizeibehörde ihre Sachverständigen ermächtigen kann, unaufschiebbare Anordnungen zum Schutze der Lebensmittel gegen Berunreinigung und Uebertragung von Krankheitserregern vorläufig zu treffen oder beanstandete Lebensmitetl vorläufig zu beschlagnahmen. Die Geschäftsinhaber sind verpflichtet, die Beamten und Sachverständigen bei der Ausübung ihrer Befugnis zu unterstützen. Die Beamten und Sachverständigen ihrerseits schäftsgeheimnisse sowie über sonstige Kenntnisse einzelner Beübernehmen die Verpflichtung, über gewonnenen Einblid in Getriebe Verschwiegenheit zu beobachten. Der Vollzug des Gesetzes liegt den Landesregierungen ob. Die Reichsregierung stellt mit Zustimmung des Reichsrats die zur Sicherung der Einheitlichkeit stellung von geeigneten Sachverständigen und die Gewährleistung des Bollzugs erforderlichen Grundsätze, insbesondere für die Beihrer Unabhängigkeit, jest. Landesrechtliche Bestimmungen, die den Behörden weitergehende Befugnisse geben, bleiben unberührt. Das Gesetz tritt am 1. Oftober 1927 in Kraft. Von den noch erforderlichen Grundsätzen darf erwartet wetden, daß sie in ihren Anweisungen nur soweit gehen, als notwendig ist, damit schließlich auch das Gewerbe vor unnötigen Untersuchungen und Nachforschungen verschont bleibt. Leider wird wieder kein einheitliches Recht geschaffen, da unverständlicherweise weitergehende Landesbestimmungen bestehen bleiben. Spartassentag in Kiel. In diesem Jahre findet der Allgemeine Deutsche Sparkassenund Kommunalbankentag in Kiel in der Zeit vom 31. Auguſt bis 1. September statt. Für den 31. August sind interne Sizungen der Verbandsorgane und eine Versammlung der Spartassenbeamten vorgesehen, auf der Vorträge über betriebsorga= nisatorische Fragen gehalten werden. Die Haupttagung am 1. Sept. behandelt die Beziehungen der Sparkassen zum Mittelstand. Die Vortragsthemen lauten: ,, Der neue Mittelstandsbegriff", Referent Universitätsprofessor Dr. Bredt Marburg; Zeitgemäße Mittelstandspolitit", Referent: Oberregierungsrat Dr. Höpker, Vizepräsident des Preuß. Stat. Landesamts, Berlin; Dr. Schall- Stuttgart; Das Gesetz über den Verkehr mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen ist am 5. Juli ds. Js. im Reichsgesetzblatt vertündet worden. Als Lebensmittel werden alle Stoffe bezeichnet, die dazu bestimmt sind, in unverändertem oder verarbeitetem Zustand von Menschen gegessen oder getrunken zu werden. Ihnen werden gleichgestellt Tabat, tabakhaltige und tabakähnliche Erzeugnisse. Als Bedarfsgegenstände werden aufgezählt Geschirre jeglicher Art, die mit Lebensmittel in unmittelbare Berührung ,, Sparkassen und Wohnungsbau", Referent: Finanzminister a. D.. tommen, ferner u. a. Schönheitsmittel, Bekleidungsgegenstände und Farben. Jede Beeinträchtigung der Lebensmittel derart, daß ihr Genuß die menschliche Gesundheit zu schädigen geeignet ist, wird verboten, ebenso die Nachahmung und Verfälschung von Lebensmitteln zum Zwede der Täuschung im Handel und Vertehr. Verboten wird ferner, verdorbene, nachgemachte oder verfälschte Lebensmittel ohne ausreichende Kenntlichmachung anzu= bieten, bezw. zu verkaufen sowie Lebensmittel unter irreführender Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung feilzuhalten, bezw. zu verkaufen. Zum Schutze der Gesundheit kann die ReichsreEin evangelischer Märtyrer. Zur 400. Wiederkehr des Todestages von Leonhard Kaiser, verbrannt am 16. August 1527. Bericht von Otto Michaelis*). Mit einem Auszuge aus dem Nachwort von Luthers Schrift über Leonhard Kaiser. Leonhard Kaiser war gebürtig aus Raab bei Passau, stand anderthalb Jahre in Wittenberg im engen Verkehr mit Luther und seinen übrigen Lehrern. Als ihm die Kunde zukam, sein Vater sei schwer erkrankt und sehe seinem Ende entgegen, eilte er im Januar 1527 in die Heimat zurück und traf den Vater noch zwei Stunden vor dessen Tode. Dann aber verfiel er selbst in eine Krankheit, die ihn fünf Wochen festhielt, und so gewann der Pfarrherr zu Raab Zeit, ihn bei den kirchlichen Oberen anzugeben und seine Gefangennahme zu bewirken." Er wurde in ein Gefängnis geworfen, darin es Mäuse und Stanks genug hatte." Bei dem Verhör widersetzte er sich allen Bemühungen, ihn zum Widerruf zu bringen. Man müsse Glauben und Werke so weit voneinander scheiden als Himmel und Erde, Engel und Teufel; nur nichts vor Gott mit Werken gehandelt, sondern Christo allein die Ehre gelassen!... Er glaube, daß Deutschland das Evangelium noch nie gehabt, noch recht gehört habe." Da er durchaus nicht zu gewinnen war, so wurde er in seinen schaurigen Kerker wieder zurückgeführt und aufs neue einer furchtbaren Einsamkeit hingegeben. Aber die Geduld des gefangenen Kaiser war fest, sein Glaubensmut unerschütterlich. Ein schönes Zeugnis davon ist ein Brief an den Magister Stiefel. Dieses Schreiben, welches einen tiefen Einblick in das herrliche, erleuchtete und standhafte Gemüt Kaisers tun läßt, beginnt folgendermaßen: Gnade und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Freuet euch mit mir, mein allerliebster Bruder in Christo, daß der einige, allmächtige Gott, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, mich, seinen *) Aus der soeben erschienenen Neubearbeitung des prote stantischen Märtyrerbuches, Bilde: und Urkunden der evangeli. schen Märtyrergeschichte aus vier Jahrhunderten.( J.& Steintopf, Cuttgart, gebd, Mt. 5.50.) ,, Mittelständischer Betriebskredit der Sparkassen", Referent: Di= reftor Wenhold Bremen. Außerdem wird der Präsident des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes, Geh. Reg. Rat Dr. Kleiner, einen zu sammenfassenden Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr und die wichtigen Verbandsangelegenheiten geben. Der Sparkassentag in Kiel ist die vierte große Tagung des im Jahre 1924 gegründeten Einheitsverbandes. In den Vorjahren fanden die Tagungen in Stuttgart, Köln und Augsburg statt. unwürdigen Diener und großen Sünder, wert geachtet des felia gen Berufes, daß ich vor der argen Welt seinen heiligen, füßen und gebenedeiten Ramen bekennen foll. Gelobt sei er in Ewig teit! Amen!" Indessen mochte ihm doch wohl mitunter in seinem Gefängnis funft vormalten. das Herz bang werden, wenn Fleisch und Blut ihm die Zu Manchmal nahten sich ihm in dem Dunkel seines Gefängnisses schwere Anfechtungen. Oft war sein Inneres so düster und öde, wie seine Umgebung. Doch dauerte solche Beängstigung nie lange; er fand allemal nach dem harten Kampfe den wahren Trost und Frieden in dem Herzen wieder. ,, Lieber N.", schreibt er an einen Freund, Du weißt meinen Unfall, des alten Adams halben, welcher da in der Hölle ges peinigt wird, und ihm sehr wider ist, und erhebt sich oft in Una geduld, wider Gott zu murren, gleich als geschähe ihm groß Unrecht; so ist doch( wiewohl schwach), der Geist vorhanden, tut ihn wieder trösten. O wie gar armselig und matt derselbe ist, flag ich Gott und Dir; mein lieber N., bitte Du Gott für mich, daß er gestärlet werd!" Und weiter unten:„ Ich habe wohl bei mir beschlossen, wie Paulus Röm. 8,28 sagt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalt mich soll abwenden von der Liebe Gottes und seinem heiligen Wort. Es sind aber zwölf Stunden des Tages; dazu liegt es auch nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen, wie er sagt Kap. 9. Derhalben ist es lauter Gnade, so ich beständig bleibe, und gar nicht meines Tuns: es stehe oder falle der Mensch, so stehet oder fället er durch Gott." Indes heißt es im folgenden:„ Ich lasse es wohl geschehen, daß Du vor allen Dingen Gott meine Sache heimstellen, der hat mich hereingeworfen in das Loch, wiewohl der alte Adam oft dawider strebet und sagt: du wärest dieses Unglücks wohl müßig gegangen; man hat dich oft ge= nug gewarnt, du solltest dich hüten usw. usw. Weil aber Chriftus Matth. 10, 29 spricht: Kauft man nicht zween Sperlinge um einen Pfennig? Und die Haare eures Kopfes find alle gezählt, und keines fällt vom Kopfe ohne den Willen eures Vaters: so muß ja der Adam hier stille halten und sprechen: Es sei Gottes Wille." Am Morgen ds 16. August ward Kaiser auf den Gries, eine Insel im Inn, gebracht, wo man den Scheiterhaufen hergerichtet Lokales. Nr. 33 Sonnabend, den 13. Auguft 1927 gelijde Jugend gerade in den Jahren, die pi Leben entscheidend find, über alle trennend tagligen Lebens hinweg hinzuweisen auf das Kraft des Glaubens. In diesem Jahre fi gaft statt. Zu seiner Feier in den einzeln Borbereitungen im Gange. 8 Seffischer Berkehrsverband. Am Mittm that in Darmstadt der Vorstand des Heff. Ve mitigen Beratungen zusammen. Der Vorfi Darmiadt, widmete zunächst dem verstorbenen Setter Herrn Selbst( Oppenheim) Worte Auch der Verdienste des verstorbenen M Stano gedachte er. Hinsichtlich der Fahrr Verband, der namentlich auch, soweit Db tommt, bei wichtigen Besprechungen in Gießer Nauheim vertreten war, eine besonders rege T Straßeniperrunge mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Clu Sahlgons- Bußbach, im Straßenzug Gießen für alle Fahrzeuge, vom 12. August bis a leitung: Langgons- Holzheim- Gambach Saalburg- Wehrheim, im Straßenzug Franti alle Fahrzeuge, bis auf weiteres; Umlei -Anipad. Eine merkwürdige Verfassungsfeier. Gießen, den 12. Auguft. Zur Verfassungsfeier für unjete Stadt hatten der Provinzialdirektor Graef und Oberbürget= meister Keller äffentlich eingeladen. Die Musikkapelle des 1. Bataillons Jnj- Regt. 15 eröffnete die Feier, die im Stadttheater stattfand, mit Beethovens Ouvertüre zu„ Egmont". Provinzialdirektor Graef betonte in seinen Einleitungsworten, daß unsere Verhältnisse im Innern wie auch außerhalb fester geworden sind und die neue Staatsform nicht mehr so um stritten werde. Man solle aber auch soviel Gerechtigkeit walten lassen und diejenigen nicht verdammen, die den neuen Great einerseits bejahen, aber auch das, was ihnen am alten Staat als groß erscheine, nicht heruntergezogen wissen wollen. Diese sehr verständigen und versöhnenden Begrüßungsworte, welche einen tiefen Eindruck machten, hat der Hauptredner des Abends, Oberstudienrat i. R. Professor Hüter, in geradezu herausfordernder Weise durch verletzende Aeußerungen starf verdunkelt. Derfelbe bezeichnete die Deutschnationalen als Muß- Republikaner, im Hinblick, daß die republikanische Staatsform gefiegt habe. Professor Hüter ging auch auf die Geschichte der letzten Jahre vor dem Kriege ein, die eine reine Fürstengeschichte gewesen jei. Hierbei tritificate der Redner mit einer eigentümlichen beißenden Echärfe die Hohenzollern, namentlich auch den frü heren Kaiser Wilhelm II. Ein Teil der Anwesenden fühlte sich durch eine so parteipolitisch gefärbte Feftrede sehr pein lich berührt. Als der Redner immer weiter über das frühere monarchistische System und das frühere Reichsoberhaupt herfiel, verließen der Bataillonstommandeur, die in seiner Begleitung befindlichen Offiziere, die zahlreich erschienenen Unteroffiziere u. die Militärkapelle den Saal, wobei bei dem Forigang der Ka pelle Pfuirufe aus dem Bublifum ertönten. Wie sehr der Red ner ganz linksparteiisch eingestellt war, beweist, daß er am Schluß seiner Rede u. a. Wilh. Liebknecht als einen großen Sohn der Provinz Oberhessen bezeichnete. Nach dieser Berfassungs feier, die u. a. frei von irgendwelcher parteipolitischer Tendenz hätte sein müssen, zog das Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold durch die Stadt, gefolgt von Kindern und Jugendlichen mit einer großen roten Fahne. * Berunglückt. Der 40jährige Arbeiter Philipp Faber aus Großen- Linden wurde auf dem Güterbahnhof beim Ausladen von Kleinbahnschienen von einem umtippenden mit Schienen bela denen Kippwagen zu Boden geschlagen und so schwer verletzt, daß er bald darauf verstarb. * Ehrenmitglied des Oberhessischen Kunstvereins. Aus An laß jeines 70. Geburtstages wurde Geh. Rat: Prof. Dr. h. c. Karl Banger in Anerkennung seiner um den Kunstverein erworbenen Berdienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen. * Neue Freimarken. Aus Anlaß der am 1. Auguft eingetretenen Gebührenerhöhung, bei der Post wird eine neue Frei marke zu 8 Pfennig herausgegeben. Diese Marte trägt das Kopfbildnis Beethovens wie die Marke zu 20 Pfg.- in dunkel grüner Farbe. * Evangelischer Landesjugendsonntag. Die evangel. Landes firche in Hessen, als die einzige in Deutschland, hat den Landes. jugendsonntag eingerichtet, um an diesem Tag die gesamte evan Weiße Zähne maden feb. Antlig an [ prechend u hön. Oft chon durch einmaliges Bugen mit der herrlich erfrischend schmedenden Chlorodont- Zahnpaste erzielen Sie einen wundervollen Elfenbeinglanz der 3ähne, audy an den Seitenflächen, bei gleich zeitiger Benuhung der dafür eigens Construierten Chlorodont- Zahnbürste mit gezahntent Borstenschnitt. Faulende Spellerefte in den Jahnzwifchenräumen als Urfache des ablen Mundgeruchs werden reftios bamit beseitigt. Versuchen Sie es zunächst mit einer fleinen Tube zu 60 Bfg. Chlorodont- Zahnbürste für Rinber 70 Pfa. für Damen Mt. 1.25( weiche Borsten), für Herrent 1.25.( harte Borsten). Nur echt in blau- grüner Originalpadung mit der Aufschrift Chierodont. Überall zu haben. hatte. Die Glaubensfreudigkeit, die ihn während der ganzen Gefangenschaft nicht verlassen hatte, hielt auch jetzt im Angesicht des Todes stand. Als man ihn band, bat er das Volt, Komm, heil'ger Geist" zu singen. Und so geschah es; als die Flammen emporzüugelten, stimmten die Anwesenden, von dem herzzer brechenden Anblid erschüttert, den Gejang an. Unterdessen trat der Priester, der bereits auf dem Wege Kaiser anzuzeden ver sucht hatte, an diesen heran und rief ihm zu, er solle Gott um Gnade bitter, wenn er in einem Artikel gefehlt hätte. Darauf schwieg Kaiser. Als jener ihn aber nun fragte, ab er sterben wolle ,, wie ein frammer Christ", sagte er:„ Ja“. Da flammte das Feuer an ihm empor. Aus der Lohe heraus hörte man noch die vom Rauche halb eritidte Stimme des Brennenden:„ Jesus ich bin dein, mach mich selig." Als Luther, der an Kaisers Geschick den lebhaftesten Anteil güdllicher, wie wenig tomme ich unserm Leonhard gleich, der ich mit genommen hatte, seinen Märtyrertod hörte, rief er aus: ,, Jch Un vielen Worten predige, diesem mutigen Täter des Worts! Wer wird mich dessen einmal würdig machen, daß ich nicht mit doppelt so großem Geist, sondern nur mit der Hälfte seines Geistes, den Satan überwinde und aus diesem Leben scheide?... Er heißt bin ich nicht ein König bloß, sondern ein Kaiser, weil er denjenigen besiegt hat, dessen Macht tein anderer auf Erden gleichkommt er ist nicht bloß ein Priester und wahrer Papit, der also seinen Leib zum Opfer gebracht hat, er, ein rechter Leon hard, das ist Löwenhart" usw. Vielleicht ist Luthers„ Ein' feste Burg" in den Tagen, da er sich so viel mit Kaiser beschäftigte, entstanden. Als es sich während des Reichstages zu Augsburg darum handelte, ob man den Gegnern Zugeständnisse machen dürfe, mußte Luther unwillkürlich wieder an Kaiser denten.„ Ja, lieber Papst" jagt er ,,, gebt uns wieder Leonhard Kaiser und alle, die ihr unschuldig erwürgt habt,... dann wollen wir von Res stitution handeln." Sein Biograph F. Roth charakterisiert Kaiser folgendermagen:„ Er war eine echt fittliche, charaktervolle Natur, von tiefer innerlicher Religiofität, geschmüdt mit allen Gaben des Geistes und Herzens, die angenehm machen vor Gott und den Menschen; fein Märtyrer von dem gewöhnlichen Schlag der Legende, der welterstorben und in astetischer Weltflucht sein GeDie Sperrung der Straße Gießen- Rodh ist ab 14. de. Mts. für die Teilstrecke Windh axigehoben. Umleitung für die dann noch ge Gichen- Windhof über Klein- Linden- Heuche Mus Nah und Fe Nidda. Hier wurde mit dem Bau eines n bäudes begonnen, das sieben Klassenzimmer Fiben Nebenräume für modernen Schulbetrieb Bad Nauheim. Der diesjährige Provinzialp hen Boltspartei, der am 21. Auguſt ds. Js. fattfinden sollte, ist verschoben worden. Vo et jest Ende September statt. Friedberg. Der Verband der Hessischen G tertumsvereine hält am 20. und 21. August ordentliche Tagung in Büdingen ab. Mit bedeutsame Vorträge verbunden. Die Tagung Helen von besonderer Bedeutung. Südingen( Oberhessen). Am Dienstag s heitsarbeiter Heinrich Weidling wegen versch festgenommen werden. Als die Beamten ersch im Sette. Beim Ankleiden zog er plötzlich e brachte dem Polizeibeamten Kaltenschnee ein in die Halsschlagader bei. Weidling gelang barte Scheune zu entkommen, wo er sich entleibte. Schotten. Die Frau eines Müllers in beim Abstellen des Triebwertes mit den Klei werk der Mühle. Dadurch wurden ihr die geriffen und das rechte Bein in das Trieb wobei sie schwere Quetschungen erlitt. G die Räder bald zum Stillstand, da das W gestellt war. Schotten. Die Sommerfrischen und L berg haben in diesem Jahre erfreulicher wöhnlich starten Zuspruch aufweisen. Dr. Wilhelm Bernbe Darmstadt. Jn Lindau am Bodense schwerer Krankheit der Vizepräsident de und der Kirchenregierung, Geh. Oberkonsi belm Bernbed. In allen seinen Aemtern Ausgezeichnetes geleistet. Bfungstadt. Am 20. August finde Biungstädter Zuchtviehmarkt statt. Währe beiden folgenden Tagen hat das Pfungstä um eine Ausstellung geplant, die den fri schid refigniert über sich ergehen läßt, sond pfer, der fast bis zum letzten Augenblick w den fich ihm darbietenden Lodungen gege der Berleugnung seines Glaubens das L Schwäche fühlt, aber doch endlich den S gerade diese menschlichen Züge sind es, die i Aus dem Nachwort von Luthers S Raifer. ,, Euch Tyrannen und wütigen Papisten nen und bitten, daß ihr doch euch wöltet, Jehn, und ob ihr ja nicht gläuben wolltet doch euch nicht in unschuldig Blut so jämn fehet und höret, daß dennoch Gott eur Tei ich nicht will nennen). Der Papst, eur A halbem Karrn und hat das gemein Gebe Gott warnet euch mannigfältiglich und ruf wenn ihr gleich hoch wütet, so ist unser Le gelium, wie ihr selbst wisset, daß wir Chri digen, dazu die weltliche Obrigkeit also pre hrem Recht und Ehren bringen, als sie zu Denn ihr wisset selbst, daß bisher weltlid Basten schier mit Füßen getreten ist. benn? Warum vergießet ihr unschuldig und Rot, so wir euch doch mit unser Lehre Gut aufs allerhöchst und fleißigst dienen? Wollt ihr ja zornig sein und Ungla thuts! Ihr habt den Türken. Da sollt ihr fuchen, wenn ihr ja willens wäret, Unglaube i niemand zu triegen hetzen will. Aber wollt und das Messer so lose steckt oder die szufrieden, daß man sich an die machte is erftreiten und die Mannheit und Hari nicht an die elenden Unschuldigen, so Stille und Friede leben, dazu uns aufs höch mit Lehren. Es find häßliche feindselige Tie tet einender würgen, wie die Wölfe tun, w Brautlauft haben. Aber viel feindseliger ist andre frist und verderbet, wie mir ist leide Nr. 33. Cofales. Str. 33, Sonnabend, den 13. August 1927. merkwürdige Verfassungsfeier. 12. August. Zur Verfassungsfeier für uni Kraft des Glaubens. In diesem Jahre findet dieser am 28. gelische Jugend gerade in den Jahren, die vielfach für das ganze Leben entscheidend sind, über alle trennenden Unterschiede des täglichen Lebens hinweg hinzuweisen auf das hohe Gut und die Provinzialdirektor Graef und Oberbürg ffentlich eingeladen. Die Musikkapelle -Regt. 15 eröffnete die Feier, die im Gra mit Beethovens Ouvertüre zu Egmont August statt. Zu seiner Feier in den einzelnen Gemeinden find die Vorbereitungen im Gange. ( tnisse im Innern wie auch außerhalb jeter Darmstadt, widmete zunächst dem verstorbenen Borstandsmitglied Graef betonte in seinen Einleitungsworten wichtigen Beratungen zusammen. Der Vorsitzende Th. Stemmer, D die neue Staatsform nicht mehr so um Reftor Herrn Selbst( Oppenheim) Worte herzlichen Gedenan solle aber auch soviel Gerechtigteit walter tens. Auch der Verdienste des verstorbenen Ministers Herrn von gen nicht verdammen, die den neuen Star Brentano gedachte er. Hinsichtlich der Fahrplangestaltung hat aber auch das, was ihnen am alten Staat der Verband, der namentlich auch, soweit Oberhessen in Frage nicht heruntergezogen wissen wollen. Dieje febr tommt, bei wichtigen Besprechungen in Gießen, Nidda und Bad * Hessischer Berkehrsverband. Am Mittwoch, den 10. Auguft trat in Darmstadt der Vorstand des Hess. Verkehrsverbandes zu versöhnenden Begrüßungsworte, welche einen Nauheim vertreten war, eine besonders rege Tätigkeit entfaltet. Straßensperrungen, chten, hat der Hauptredner des Abends, Obrt rofessor Hüter, in geradezu herausfordernder ende Aeußerungen stark verdunkelt. Derfelbe republikanische Staatsform gefiegt habe. eutschnationalen als Muß- Republikaner, in Bohlgöns- Buzbach, im Straßenzug Gießen- Frankfurt a. M., mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen. ng auch auf die Geschichte der letzten Jahre in, die eine reine Fürstengeschichte gewesen icate der Redner mit einer eigentümlichen die Hohenzollern, namentlich auch den frü helm II. Ein Teil der Anwesenden fühlte für alle Fahrzeuge, vom 12. Auguft bis auf weiteres; Ums leitung: Langgöns- Holzheim- Gambach. Saalburg- Wehrheim, im Straßenzug Frankfurt- Siegen, für alle Fahrzeuge, bis auf weiteres; Umleitung: Obernhain -Anspach. der Redner immer weiter über das frühere aufgehoben. Umleitung für die dann noch gesperrte Teilstrede parteipolitisch gefärbte Festrede sehr pein ist ab 14. ds. Mts. für die Teilstrede Windhof- Landesgrenze em und das frühere Reichsoberhaupt herfiel, Gießen- Windhof über Klein- Linden- Heuchelheim- Windhof. Die Sperrung der Straße Gießen- Rodheim a. d. Bieber illonstommandeur, die in seiner Begleitung re, die zahlreich erschienenen Unteroffiziere e den Saal, wobei bei dem Fortgang der Ka dem Publikum ertönten. Wie sehr der Redeiisch eingestellt. war, beweist, daß er am essen bezeichnete.. Nach dieser Bersaffungs Aus Nah und Fern. Nidda. Hier wurde mit dem Bau eines neuen Realschulge Gießener Zeitung" dürfte. Zum erstenmal ist mit dem Zuchtvichmarkt eine größere Lotterie verbunden, die unter lebenden Gewinnen, handwerkliche Erzeugnisse, landwirtschaftliche Geräte ufw. aufweist. Weglar. Die Kirmesfreude im benachbarten Oberndorf wurde auf tragische Weise gestört. Auf der dortigen Dorfstraße wurde der Arbeiter Karl Velten von einem Weglarer Auto überfahren und eine Strede mitgeschleift. Er erlitt lebensge fährliche Verlegungen. Der Chauffeur fonnte in seiner Wohnung festgenommen werden. Es wurde festgestellt, daß er eine Schwarzfahrt gemacht hatte. Nach seiner Aussage soll der Ueberfahrene direkt vor den Wagen gesprungen sein. Marburg. Ein tödlicher Unfall ereignete fich in Gladen bach auf der Schiefertante. Hier fiel ein Junge in ein mit Wasser gefülltes. Der Bedauernswerte starb an den Fol gen des Sturzes. Marburg. Ein schweres Autounglüd ereignete sich bei dem Dorfe Damm. An einer Straßenturve kam ein mit sieben Personen besetztes Auto ins Schleudern und stürzte in den Straßen graben. Hierbei wurde der Dentist Paul Demmer aus Gladen bach getötet. Die übrigen Insassen tamen teils mit leichten Verlegungen, teils mit dem Schrecken davon. Neue Bücher. Leuchtendes Land. Gedichte von Heinrich Gutberlet, zur Laute gesungen von Hans Otto Wesemann. Verlag HochSchule und Ausland", 6. m. b. S., Charlottenburg 2. 1927. 1,80 M in Leinen gebunden. Gutberlets Lyrik ist gesprochene Musit an sich. So nimmt es nicht Wunder, daß seine Gedichte vielfach vertont wurden. Zum ersten Male liegen nun hier solche Vertonungen gesammelt vor. Ein neuer Führer durch Halle liegt uns in einem in internationalen Verkehr jetzt allgemein üblichen Format vor. Hand1. a. Wilh. Liebknecht als einen großen Sohn lichen Nebenräume für modernen Schulbetrieb enthalten soll. von irgendwelcher partepolitischer Tendenschen Boltspartei, der am 21. August ds. Js. in Bad Nauheim zog das Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold stattfinden sollte, ist verschoben worden. Voraussichtlich findet bäudes begonnen, das sieben Klassenzimmer und alle erforderlich mit wenig Text, vielen Bildern und mit einem Stadtplan folgt: von Kindern und Jugendlichen mit Fahne. Der 40jährige Arbeiter Philipp Faber aus auf dem Güterbahnhof beim Ausladen von n einem umtippenden mit Schienen bela Boden geschlagen und so schwer verletzt, Derstarb. des Oberhessischen Kunstvereins. Aus An stages wurde Geh, Rat Prof. Dr. h. c. Karl ung seiner um den Kunstverein erworbenen mitgliedschaft verliehen. rfen. Aus Anlaß der am 1. Auguft einge rhöhung, bei der Post wird eine neue Frei herausgegeben. Diese Marke trägt das Kopf - wie die Marke zu 20 Pfg.- in dunkel Landesjugendsonntag. Die evangel. Landes die einzige in Deutschland, hat den Landes: richtet, um an diesem Tag die gesamte evan iße Zähne madhen jed Antlig an prechend u hön. Oft einmaliges Buten mit der herrlich er ahmedenben Chlorodont- 3ahnpaste ie einen wundervollen Elfenbeinglanz der auch an den Seitenflächen, bei gleich Benugung der dafür eigens tonstruierten dont- Zahnbürste mit gezahntem nitt. Faulende Spelfereste in den Zahn umen als Ursache des üblen Mundgeruchs ftlos damit beseitigt. Versuchen Sie ft mit einer Heinen Tube zu 60 Pfg. ont- Zahnbürste für Kinder 70 Pla.. Mt. 1.25( weiche Borsten), für Herrent harte Borsten). Nur echt in blau- grüner adung mit der Aufschrift., ChloroÜberall zu haben. Bad Nauheim. Der diesjährige Provinzialparteitag der Deuts er jetzt Ende September statt. Friedberg. Der Verband der Hessischen Geschichts- und Altertumsvereine hält am 20. und 21. August seine diesjährige ordentliche Tagung in Büdingen ab. Mit der Tagung find bedeutsame Vorträge verbunden. Die Tagung ist für das ganze Hessen von besonderer Bedeutung. Büdingen( Oberhessen). Am Dienstag sollte der Gelegenheitsarbeiter Heinrich Weidling wegen verschiedener Straftaten festgenommen werden. Als die Beamten erschienen lag W. noch im Bette. Beim Antleiden zog er plötzlich einen Revolver und brachte dem Polizeibeamten Kaltenschnee einen tödlichen Schuß in die Halsschlagader bei. Weidling gelang es in eine benach= barte Scheune zu entkommen, wo er sich mit zwei Schüssen entleibte. Schotten. Die Frau eines Müllers in Rudingshain geriet beim Abstellen des Triebwerkes mit den Kleidern in das Räder: werk der Mühle. Dadurch wurden ihr die Kleider vom Leibe geriffen und das rechte Bein in das Triebwerk hineingezogen, wobei sie schwere Quetschungen erlitt. Glüdlicherweise kamen die Räder bald zum Stillstand, da das Wasserrad bereits abgestellt war. nsfreudigkeit, die ihn während der ganzen verlassen hatte, hielt auch jetzt im Angesicht Is man ihn band, bat er das Volt,„ Komm gen. Und so geschah es; als die Flammen mmten die Anwesenden, von dem herzzer rschüttert, den Gesang an. Unterdessen trai reits auf dem Wege Kaiser anzuzeden ver n heran und rief ihm zu, ez solle Gott um er in einem Artikel gefehlt hätte. Darauf jener ihn aber nun fragte, ob er sterben umer Christ", sagte er:" Ja". Da flammte mpor. Aus der Lohe heraus hörte man noch b erstickte Stimme des Brennenden: Jejus nich felig." an Kaisers Geschid den lebhaftesten Anteil ten Märtyrertod hörte, rief er aus: ,, Ich Untomme ich unserm Leonhard gleich, der ich mit ige, diefem mutigen Täter des Worts! Wer mal würdig machen, daß ich nicht mit doppelt ndern nur mit der Hälfte seines Geistes, Schotten. Die Sommerfrischen und Lufturorte im Vogels berg haben in diesem Jahre erfreulicherweise einen außerge wöhnlich starken Zuspruch aufweisen. Dr. Wilhelm Bernbed †. Darmstadt. Jn Lindau am Bodensee verstarb nach kurzer schwerer Krankheit der Bizepräsident des Landeskirchenamtes und der Kirchenregierung, Geh. Oberkonsistorialrat Dr. D. Wilbelm Bernbed. In allen seinen Aemtern hat der Entschlafene Ausgezeichnetes geleistet. Bfungstadt. Am 20. August findet hier der bekannte Bjungstädter Zuchtviehmarkt statt. Während desselben und den beiden folgenden Tagen hat das Pfungstädter Handwerk wieders um eine Ausstellung geplant, die den früheren nicht nachstehen führt er dem Fremden die besonders charakteristischen Einzelheiten der Stadt vor. Der Führer wird Auswärtigen gegen schid resigniert über sich ergehen läßt, sondern ein tapferer Räm pfer, der fast bis zum letzten Augenblid warm am Leben hängt, den sich ihm darbietenden Lockungen gegenüber, um den Preis der Berleugnung seines Glaubens das Leben zu retten, seine Schwäche fühlt, aber doch endlich den Sieg davonträgt. Und gerade diese menschlichen Züge sind es, die ihn uns teuer machen." Aus dem Nachwort von Luthers Schrift über Leonhard Raiser. ,, Euch Tyrannen und wütigen Papisten wöllt ich treulich warnen und bitten, daß ihr doch euch wöltet, euch selbst zu gut, fürsehn, und ob ihr ja nicht gläuben wolltet mit uns, daß ihr auch doch euch nicht in unschuldig Blut so jämmerlich verteuffet. Ihr Jehet und höret, daß dennoch Gott eur Teil auch ist angreift( die ich nicht will nennen). Der Papst, eur Abgott, fährt schier mit halbem Karrn und hat das gemein Gebet verloren; sehet zu, Gott warnet euch mannigfältiglich und rufet euch zur Bußze. Und wenn ihr gleich hoch wütet, so ist unser Lehre doch ja das Evangelium, wie ihr selbst wisset, daß wir Christum den Heiland predigen, dazu die weltliche Obrigkeit also preisen und sie wieder zu ihrem Recht und Ehren bringen, als sie zuvor nicht gewesen ist. Denn ihr wisset selbst, daß bisher weltliche Obrigkeit von den Bapisten schier mit Füßen getreten ist. Was wütet ihr doch denn? Warum vergießet ihr unschuldig Blut ohn alle Ursach und Not, so wir euch doch mit unser Lehre zur Seelen, Leib und Gut aufs allerhöchst und fleißigst dienen? e und aus diesem Leben scheide?... Er n König bloß, sondern ein Raijer, weil er at, dessen Macht kein anderer auf Erden nicht bloß ein Priester und wahrer Papst, zum Opfer gebracht hat, er, ein rechter Leon hart" usw. Vielleicht ist Luthers ,, Ein' fefte 1, da er sich so viel mit Kaiser beschäftigte, sich während des Reichstages zu Augsburg 6 man den Gegnern Zugeständnisse machen unwillkürlich wieder an Kaiser denten.„ Ja, ,,, gebt uns wieder Leonhard Kaiser und alle, würgt habt,... dann wollen wir von KeF. Roth charakterisiert Kaiser folgenderine echt fittliche, charaktervolle Natur, von ligiosität, geschmüdt mit allen Gaben des die angenehm machen vor Gott und den yret von dem gewöhnlichen Schlag der Le en und in astetischer Weltflucht sein Ge Wollt ihr ja zornig sein und Unglauben wehren, lieber, thuts! Ihr habt den Türken. Da sollt ihr euch billiger an versuchen, wenn ihr ja willens wäret, Unglauben zu steuern, wiewohl ich niemand zu kriegen hetzen will. Aber wenn man ja kriegen wollt und das Messer so lose stedt oder die Haut judt, so wäre ichs zufrieden, daß man sich an die machte, da man Ehre und Breis erstreiten und die Mannheit und Harnisch beweisen konnte, und nicht an die elenden Unschuldigen, so unter uns mit aller Stille und Friede leben, dazu uns aufs höchste dienen, sonderlich mit Lehren. Es sind häßliche feindselige Tiere, die sich selbst unter einander würgen, wie die Wölfe tun, wenn sie Hochzeit und Brautlauft haben. Aber viel feindseliger ists, wo ein Glied das andre frißt und verderbet, wie mir ist leider fun." Zusendung von 15 Pfg. Rüdporto durch das Verkehrsbüro Roter Turm", Halle a. d. S., Marktplay 25, zugesandt. Geschäftliches. 6000 K fönnen für 1.K in der garantiert nächste Woche, 18. August stattfindenden Kinderheim- Geld- Lotterie gewonnen werden. Diese Lotterie mit 2767 Geldgewinnen bietet die beste Aussicht, bei der jetzigen Geldknappheit einen erheblichen Geldgewinn zu erhalten, der jetzt wohl jedem willkommen sein dürfte. Alle Gewinne sind bar ohne Abzug zahlbar. Lose zu 1. sind noch in allen durch Platate fenntlichen Verkaufsstellen sowie durch den Generalvertrieb A. Dinkelmann, Worms,( Postschecktento 15194 Frankfurt a. M.) zu beziehen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Ach gegen Teilzahlung erhalten Sie ein Presto * Fahrrad.* Es ist allerbeste Qualität, zu billigstem Preis. Verkau drch: Jakob Schupp Gießen, Seltersweg 83. Postgebühren ab 1. August 1927 Borbemerkungen: 1. Alle Postsendungen, mit Ausnahme der gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefe und Postkarten, müssen freigemacht werden. Für nicht- oder unzureichend freigemachte Briefe und Poftfarten im inneren deutschen Verkehr( einschl. Saargebiet und Freie Stadt Danzig) zahlt der Empfänger das eineinhalbfache des fehlenden Betrages, aufgerundet auf volle 5 Rpf. Mindestbetrag 10 Rpf. Bei Portopflichtige Dienstfache" oder„ Gebührenpflichtige Dienstfache" wird nur der fehlende Betrag nacherhoben. 2. Für unzureichend freigemachte Drudsachen, Geschäftspapiere, Warenproben, Mischfendungen und Blindenschriftsendungen des Inneren deutschen Verkehrs( einschl. Saargebiet und Freie Stadt Danzig) wird das Eineinhalbfache des Fehlbetrages nacherhoben. Aufrundung auf bolle 5 Rpf.; Mindestbetrag 10 Rpf. 3. Jm Auslandsverfehr müssen alle Sendungen, außer Briefen und einfachen Boftfarten, bollständig freigemacht sein. Nichtoder unzureichend freigemachte Drudsachen, Geschäftspapiere, Warenproben und Mischsendungen, sowie Postfarten mit Antwortfarte, deren beide Teile nicht vollständig freigemacht sind, werden nicht befördert. Sie werden zur Ergänzung der Freigebühr zurüdgegeben oder, wenn das nicht möglich ist, als unanbringlich behandelt. Bei nicht- oder unzureichend freigemachten Briefen und einfachen Postkarten des Auslandsverkehrs zahlt der Empfänger das Doppelte der fehlenden Gebühr, mindestens 10 Goldcentimen oder 10 Rpf. 1. Briefe a) im Ortsverkehr bis 20 g 8 Rpf. über 20 3nland 3ufammenhang mit der gebruckten mittellung stehen. Durch die Anderungen u. 3ufäße dürfen feine Mittellungen in berabredeter Sprache entstehen. 250 g 15 250 N 500 g 20 20 g 15 4. Blindenschriftsendungen über 20 250 g 30 250 " b) im Fernberkehr 500 g 40 Ausdehnungsgrenzen bel Rollenform: 75 cm Länge, 10 em Durchmesser. 2. Postkarten im Ortsverkehr Fernberkehr " 21 Postkarten mit Antwortfarte im Ortsverkehr Fernverkehr bis zum Meistgewicht bon 5 kg Ausdehnungsgrenzen tole bel Drudfachen. 11. Wertbriefe ( einschl. Saargebiet u. Fr. St. Danzig) a) Gebühr für einen gewöhnlichen Brief b) Versicherungsgebühr für je 500 Ron. c) Behandlungsgebühr .. 10 tpf. bis 100 Rom. Wertangabe 40 über 100 n 3 Rpf. " 5. Postwurfsendungen 50 Drudsachen bis 50 g 3 Rpf. 5 Rpf. b) Mischsendungen -Drud12. Nachnahmesendungen Meistbetrag 1000 m. 8 bis 20 g 6%- 10 " 6. Geschäftspapiere 16 Ausdehnungsgrensen: 14,8: 10,5 cm. 3. Drucksachen a) in Form einfacher, offen bersandter Karten( auch mit anhängender Antwortfarte) 3 Rpf. b) im übrigen ble 50 g 50-100 g 100-250g 250-500g 500g- 1kg 5 pf. 8 pf. 15 Jpf. 30 pf. 40 pf. Ausdehnungsgrenzen bel Rartenform 14,8: 10,5 cm. Qlusdehnungsform bel Rollenform 75 cm£ ange, 10 cm Durchmesser. Cine Unterscheidung shlschen Tell- und Dolldruckfache findet nicht mehr statt. Del allen Drudfachen ist erlaubt, handschriftlich, mit der Schreibmaschine, mit Stembel, in Drud- oder Pausverfahren folgende Anderungen borzunehmen: a) eine innere mit der äußern übereinftimmende Auffchrift anzugeben, folie in gleicher Weise Absendungstag, Firma, Ramen, Stano u.Wohnung nebst Wohnung des Absenders, felne Fernsprechnummer, die Telegrammanfchrift u. den Telegrammfchlüffel fowie fein Poſtſched- und Bantfonto und fonftige geschäftliche Mert- und Rennworte nachzutragen oder zu ändern; b) offensichtliche Druckfehler zu berichtigen; c) Stellen des Drudes zu streichen, Worte oder Telle des Drudes durch Anstriche hervorzuheben und zu unterstreichen; d) 3iffern an offen gelaffenen Stellen des gebrudten Wortlautes nachzutragen; e) 3iffern zu ändern; 1) sonstige Anderungen im Wortlaut fotvle Nachtragungen an bellebiger Stelle borzunehmen. Diese Anderungen und Nachtragungen dürfen jedoch zufammengezählt nicht mehr ale fünf Worte usw. umfaffen und müssen in leicht erkennbarem fachlichen Postanweisungen 1000 Ron. Höchstbetrag Höchstbetrag nach dem Gaargeblet. 1000 frz. Franten Höchstbetrag nach dem Fr. Staat Danzig 1200 Danziger Gulden bis 10 RO 20 Rpf. fachen Warenproben 2 bis 250 g 15 pf. über 250 g 500 g 30 500 g 1 kg 40 Ausdehnungsgrenzen bei Rollenform tole bel Drudfachen. 7. Warenproben 2 bis 250 g 15 pf. über 250 g 500 g 30 Ausdehnungsgrenzen 30: 20: 10 cm. Rollenform 30 cm Länge, 15 cm Durchmesser. 8. Mischfendungen In ( d. 1. Drudfachen, Geschäftspapiere und 20arenproben sufammengepadt). bis 250 g 15 pf. über 250 g 2 500 g 30 “ 2 2 ” 500 g 1 kg 40 Ausdehnungsgrenzen je nach 3nbalt tole Drucksachen oder Warenbroben. 9. Pädchen 40 жpf. Meistgewicht 1 kg Ausdehnungsgrenzen 25: 15: 10 cm. in Rollenform 30: 15 cm. Aufschrift: Bädchen-. name u. 2ohnung des Absenders. Unzuläffig: Bostlagerno, Einschreiben, Wertangabe, Nachnahme, RudIchein.elfbestellung mit Gebühr ble für Brieffendungen. Für Derlufte und Befchädigungen feine Erfagleiftungen. 10. Postaufträge Meistbetrag 1000 OR.; Saargeb. 5000 frz. Franken, Fr. St. Danzig 1200 D39. Gulden. Gebühr wie für gleichartigen Einschreibebrief. Borzeigegebühr 20 Rpf. Protestgebühr bei Postprotestaufträgen 1 RM. ( Die Doftanwelfunge- ob. 3ahlfartengebühr wird bei Uebermittelung des eingezogenen Betrages abgezogen). Postscheckverkehr Ein- und Auszahlungen folle überweisungen Höchstbetrag unbeschrän a) Einzahlungen durch 3ahllarte bis 10. 10 Rpf. über 10 25 15 - 25 100 20 " " 100 250 25 250 500 30 99 30 2 500 750 40 " 100 40 750 1000 NO 50 250 60 1000 1250 BY 60 wy , 250 1250 500 1500 80 . - 500 1500 1750 80 WY 750 - 1 R. 750 1000 B 1 R. 20 Rpf. 1750 2000 2000 Ron. 90 1 Rom. über 10. 25 25 100 488 70 Rpf. a) Gebühr für eine gewöhnl Sendung; bei Wert- od. Einschreibsendungen den entsprechenden Zuschlag. b) Borzeigegebühr 20 Qtpf ( Uebermittelung des eingezogenen Betrages wie bei Boftaufträgen). 13. Einschreibsendungen a) Gebühr für einen gewöhnlichen Brief b) Cinschreibgebühr.... 30 Rpf. c) Wird Empfangsbestätigung gewünscht( Rudschein) bel der Einlieferung berlangt 30 nachträglich berlangt.. 60 14. Eilsendungen Außer der Freigebühr Im Ortsbestellbezirt... 40 pf Landbestellbezirf... 80 15. Rohrpostsendungen ( nur in Berlin u. München) werden außerhalb der Rohrbostbezirte durch Eilboten zugestellt. a) Rohrpoftfarte 55 жpf. b) brief( bis 20g zufäffig) 58 " Bel Lage des Ortes außerhalb d. Geltungsbereiches der Ortebriefgebühr. a) Rohrpostfarte 58 pf. brief( bis 20g zuläffig) 65 16. Schließfachgebühren a) für ein gewöhnl. Schließfach monatlich. 75 pf. 1 жM b) für ein größeres Schließfach monatlich. ( bierteljahrlich im boraus zahlbar). b) Barauszahlungen 15 жpf. außerdem 2 für das Tausend des Schedbetrages c) Aberweisungen. 1. im innerbeutschen Derlehr gebührenfrel; 2. nach Danzig, Dänemart, Leitland, Euremburg, den Niederlanden, Dfterreich, Schweben, der Schweiz und Ungarn für je 100 Rom. 5 Rpf., mindestens 20 pf. Die Gebühr zu 2 tirb bom Ronto des Auftraggebers abgebucht. d) Briefe an das Postschedamt in den gelben Briefumschlägen 5 Rpf. in anderen Briefumschlägen die gewöhnliche Briefgebühr Postschecverkehr auch telegraphisch zulässig. Sonnabend, Sen 13. August 1927. Gießener Zeitung" Nr. 33. Am 11. August verschied plötzlich nach einer schweren Operation mein geliebter Mann, mein herzensguter Vater Dr.rer.pol.h.c.Heinrich Fillmann im 57. Lebensjahre. in tiefer Trauer: Marie Fillmann, geb. Junker Dr. Albert Fillmann Die Beerdigung findet Montag, den 15. August, nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause aus statt. Postkreditbriefe Höchstbetrag 5000 ROM. Gebühr für je 100 m. mindestens Für das Kreditbriefheft abhebungen gebührenfrei. Pakete( Meistgewicht 20 kg). Wertbafete ble 100 ж, unberfiegelt zufäffig. 2Dertangabe alsdann nur auf der Bafetfarte Telegraphische Postanweisungen Höchftbetrag umbeſchränkt über 500 bis 750 On. 5,50 M. 6.50 Je teit. 250 Ro. mehr 1 R 3 R. über 25 bis 100 Ron. 3,50 10 pf. ble 25 Ro.. 1 R. 30 Rpf. ” 100 250 " 250 500 4,- " " L N 4,50 " Gewöhnliche Patete 750, 1000 ( Gültig ab 1. Oftober 1927) bis 5 bis 6 bis 7 bis 8 bis 9 bis 10 bis 11| bis 12| bis 13 bis 14| bis 15| bis 16| bis 17| bis 18| bis 19 bis 20 kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kg kge 1. 3one bis 75 km Elpf. 50 Bpf. Rpf. Rpf. 60 70 80 110 2. 3one 76-150 km 60 80 100 120 180 Rpf. Apf. Bpf. Bpf. Rpf. Rpf. 90 100 140 160 120 200 130 140 220 240 3. 3one 151-375 km 80 110 140 170 200 230 260 290 4. 3one 376-750 km 80 325 5. Bone über 750 km Rpf. Rpf. Bpf. Rpf. Rpf. Bpf. 150 160 170 180 190 200 260 280 300 320 340 360 320 350 380 410 440 470 500 530 115 150 185 220 255 290 360 395 430 465 500 535 570 605 80 120 160 200 240 280 320 360 400 440 480 520 560 600 640 680 Fur sperrige Pafete Buschlag 100 b. D.; dringende Patete Buschlag 1 R. und Cilzustellgebühr, falls die Sendungen nicht postlagerno find. Cilzustellgebühr a) Ortszustellbezirf 60 Rpf.. b) Landzustellbezirk 1 Rn. 20 Rpf., Nachnahme bis 1000 n. zufäffig; Borzeigegebühr 20 Rpf. 3m Paletverkehr zwischen Ostpreußen und dem übrigen Reich wird die Gebühr der jeweilig nächstniedrigen 3one in Anfah gebracht. Für Pakete nach dem Gaargebiet und der Freien Stadt Danzig besondere Gebühren( zu erfragen bei den Bostanstalten). Wertpakete: a) Paletgebühr wie borstehend, b) Versicherungsgebühr je 500 ROM. der Wertangabe 10 Rpf., c) Behandlungsgebühr: für bersiegelte Wertpafete bis100 Rn. 40 Rpf., über 100 Rom. 50 Rpf., für unbersiegelte Wertpafete( nur bis 100 m.) 25 Rpf. Bel Wertpaketen ist dringende Beförderung unzulässig. Telegraphengebühren Gewöhnliche Inlandstelegramme im Ortsverkehr • . • im Fernverkehr Dringende Telegramme Bliẞtelegramme. im Ortsverkehr im Fernverkehr Pressetelegramme Brieftelegramme für jedes Wort 8 Rpf. 15 1 Rom. 50 " 24 " .45 " 8 • " 5 Mindestberechnung: 10 20örter: für ein Brieftelegramm 1 R. 50 Rpf. Vorausbezahlung b. Landzustellung 80 Rpf. Rundfunkgebühren monatlich Bahnhofsbriefe: - 2 R. ( nur im innerdeutschen Verkehr einschl. Gaargebiet sowie im Verkehr mit Fr. St. Danzig) für den Kalendermonat 18 R., für die Kalenderwoche 6 R. Luftpoftverkehr ( Anderungen borbehalten) Außer den gewöhnlichen Gebühren Luftzufchlag im Inlande( einschl. Freie Stadt Danzig, Saargeblet, Osterreich, Litauen einschl. nemelgebiet) a) für Postkarten 10 Rpf.; b) für Briefsendungen( einschl. Päcch.) bis 20 g 10 Rpf., über 20 bis 50 g 20 Rpf., über 50 bis 100 g 40 Rpf., über 100 bis 250 g 80 Rpf., über 250 bis 500 g 1,25 R., über 500 bis 1 kg 2,50 R., über 1 bis 1 kg 3,75 R., über 12 bis 2 kg 5 R.; c) für Patete bis 1 kg 1.60 Ron., jedes weitere 1/2 kg 40 Rpf. Nach dem Auslande( mit Ausnahme der nachstehend aufgeführten Länder für Postkarten und Briefe für je 20 g 20 pf., nach den Verein. Staaten je 20 g 90 pf. Nach Rußland, Sibirien, China, Japan, Persien, ( mit Luftpost bis Moskau) nach Mesopotamien, Südwest- Persien, Belutschistan, Britisch- Indien( Luftbost Kairo- Basra) für Postkarten 20 pf., für andere Brieffendungen für je 20 g 30 Rpf., nach Rußland, der Mongolel und Persien( mit Luftpost bie Mostau u. darüber hinaus) für Postkarten 40 Rpf.. für andere Brieffendungen 60 pf. Gaargebiet Dersendungsbedingungen toie im Inneren deutschen Verkehr mit folgenden Ausnahmen: Die Gebühren für Pafete sind bei den Bostanstalten zu erfragen. Pafetfarten wie Auslandsverkehr. Jede Sendung muß bon einer 3ollinhaltserklärung in franzöfifcher Sprache, einem statistischen Anmeldeschein, einer Ausfuhrerflärung und, wenn zollfrele Einfuhr in das Saargebiet beansprucht wird, bon einem Ursprungszeugnis begleitet sein. Pateten mit steuerpflicht. Inhalt ist außer der für die zollamtl. 2bfertigung borgeschrieb. 3ofinhaltserflärung eine solche für Steuerswede in deutscher Sprache belzufügen. Genaueste Ausfüllung der 3ollinhaltserflärung erforderlich. Die Balete dürfen feinerlei schriftliche Mitteilungen enthalten. Die Derpadung muß derartig sein, daß die Gendung ohne ühe geöffnet werden fann. Roffern mit Schlöffern sind die Schlüffel beizufügen. Pakete, dte den Vorschriften nicht entsprechen. fönnen im Saargebiet beschlagnahmt werden, ohne daß dafür Ersatz geleistet wird. Bostaufträge zulässig. Bädchen und Bostwurfsendungen unzuläfflg. Für unmittelbar bom Verleger abgefandte 3eitungen und 3eitschriften, geheftete und gebundene Bücher, wird eine ermäßigte Gebühr bon 5 Rpf. für je 100 g erhoben. Ausland und abgetretene ehemals deutsche Gebietsteile. Die Versendungsbeding. nach Freie Stadt Danzig sind diefelb. wie im innerdeutschen Berkebr. Briefe Bei Paketen ist Beifügung einer Auslandopaketkarte, cines( fatistischen Anmeldefcheines, einer Danzig; Ge Postiarten Drucksachen Geschäftspapiere Waren- Em Rüd proben SchreibcheinGe Ge ge Gebühr gr. bübr Gewichtsstufe Gewichtsstufe stufe Rp Rpf. Rpf bühr Gewichts- bühr ſtufe pf bis 20 g 15 über 20 bis 250 g 30 b) im übrigen bis 50 g über 50 ,, 100 g 8 a) in Form einf. Karten 31 5 " 100 250 15 250, 500 30 mebr als 1 kg: Gebühr 9 500 g bis 1 kg 40 wir unter c. Rollinbaltserklärung indeutsch. Gewichto- bahr Sprache und einer Ausfubr. erklärung erforderlich. a) Freie Stadt Litauen und Memelgebiet; Luremburg; Ofterreich. Aber 200 bis 500 g Meifgewide kg ( Briefs von inche ale b) Tschechoslowakei; Lingarn e) Übrige Länder 500 Gebühr wie unter c) 340 40 8 bis 20 g für jede 20 10 weiteren 20 229 15 nad Ungarn 10 25 15 ( Meigew. 2 kg) bis 20 g für jede reiteren 2015. Ollettgens 2 kg Minbemas 10-7 cm. Sedflmaß 14,8 10,5 cm, röfien bis 1510,5 cm werden vorläufig nicht beangandet. Bädchen Cil. guſtell. gebübr mur jul. n. Fr. Stadt Danzig 40 Rpf. pf Pakete: Detobestellbez. 60 Rpf.: nach Danzig: Landbestellbes. 80 Rpf.. Landbestellbes. 120 Rpf. über 1-2 kg nur für einzeln verfandte, ungeteilte Druckbde. 10 ( Drucksach, von mehr als 1 kg oder einzeln berfandte, un geteilte Druckbände von mehr als 2 kg: Gebühr wie unter e) Blindenſchriftsendg. bis zum Meifiget. b. 5 kg 3 wie unter c, jedoch nach Ungarn die innerdeutschen Gebühren. Blindenſchriftsendungen bis zum Meistgewicht bon 3 kg für je 50 g( Meistgem. 2 kg) ( jedoch für einzeln versandte Druckbände 3 kg) Bimeenſchriftfendungen für Rp Rpf. Rpt. Rpt. bis 250 g 15 bis 250 g 15 über 250 bis 500 g 30 aber 250 500 g bis 1 kg 40 bis 500 g 30 Oefdsäftepapiere con Mischfendungen, d. b. Drud. fachen, Geschäftspapiere und Warenproben u famniengepadt, unter. liegen denselben Ge. bübren wie Geschäfts. papiere) wie unter c nach Ungarn die inner deutschen Gebühren, mindestens ( Meßt. gewicht 500 g) 30 30 je 1000 g ( Meiftgewicht 3 kg) 3 5 20 20 Briefe: wie unter e twie unter c nach Ungarn die inner deutschen Debübren für je 50 g 5 für je 50 g 5 Meiflg.2 kg( Mischfenda.( Meistge. dief. Gebübt, jed. Mindent min gebühr 10 Pi., wenn die deft. Dischfendg, mur Drudfach. fenfl mindestens 25 Pf.) 3 a. Warenproben enthält, 25 500 g) deft. 30 30 10 unzuläffig Briefe 50 Patete 65 19 FAHRRADER Jl. Katalog kostenlos mit Garantie. Freilauf. Bereifg., in all. 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Während der auch oft den Anschein, als ob meister nicht mehr mit der Ent fönnten und als ob die Scheid aus der deutschen Wirtschaft ge tiefer in die Zusammenhänge b daß ein so starter und in gewis barer Stand bei der Rückkehr n lich von der Bildfläche verschwin mit der Industrie nicht aufgesog bekannte Leipziger Volkswirtsc hat es denn auch immer mit chen ,,, daß das Handwerk als untergehen kann". Es besteh über, daß das Handwerk auch derte überlieferten Betriebsf prägtejter Mechanisierung Da funft hat. Wo die Leistung du dürfnis bedingt ist, hören, wie sehr richtig sagte, die Grenzen erzeugung auf. Hier muß d und es wird in dieser Bezieh sein. Außerdem wird man handwerksmäßig geschulte für gewisse Arbeiten, die nur geschaffen werden können. fich die Erkenntnis von der des Handwerks wieder meh daß, je mehr die Mechanisi der Industrie fortschreitet, Handwerker wieder größer t Die 3. Reichsla Vom 2. Korinther 9,6 und wird auch färglich ernte der wird auch ernten i jeiner Willtür, nicht m denn einen fröhlichen G Die Zeit der Ernte ist jetzt die Felder in diesem Jahre wi Für die Arbeit des Frühjahrs u itsmann belohnt durch reichen man bei uns auf dem Lande ger hände nun offen sind, um auch e empfangen. Bon alters her ware Aber es ändern sich ja in manch soll sich in der Opferwilligkeit n die Gebefreudigkeit verloren ist, recht unerfreulichen Stand. Sagt lette an, dann brummelt es: G Berben Sammler in die Häuser g ber und erzählen die unfreundlid Siren müssen. Wie schamlos be in diesem Falle. Wer für arme bensbrider nichts übrig hat, der Jh gebe nights". Aber die häßl Geizhals( paren, Die Liftensammlungen sind be unevangelischer Geist feststellen m Mann ein Geizhals, dann fann berben. Denn wenn dieser nur 50 inate, dann braucht doch ein ande ba pieles schlecht in manchen Det römische Christ gibt aus ei evangelische. Er gibt, um sich dami