Nr. 1. te als Kriegserinnerung eine wahrt. Am Weihnachtsabend e Bombe explodierte, als die amilie zur Feier versammelt en verletzt, der Malergefelle bei dem Fayrunglüd ver beiter fonnten, obwohl uneri Tauchern angestellt werden, ner Gallensteinoperat on starb lisparteiliche Abgeordnete und o Garnisch. iches. rauen haben bisher überhaupt pftuchen gebaden, trotzdem sie bitgebadene Torte oder nettes ellen möchten. Sie liegen fich etwas nicht gelingen tünnte. as neue Dr. Detfer- Rezeptbud, gigen Geschäften gegen einen en ist, zeigt eine solche Fülle uchen, Torten und Kleingebäck, ach zu backen. Das Gelingen chriften völlig sicher. an Klein in Gießen. en zum Jahreswechsel idwünsche! en Soldan, Nr. 78. dschaft, sowie allen nd Gönnern 3 neues Jahr! us und Frau. dlung, Bahnhofstraße. ndschaft, sowie allen und Gönnern neues Jahr! erwarenvertrieb Gießen. r Kirchplatz Nr. 9. ur Haagstraße Nr. 9. ählungs- und GeburtsSeigen und preiswert Bießen, Südanlage 21. g, welcher Kaffee- Vertretung n Allendorf für Selbstverbraucher zu Giessen event mit Niederlage et um ihre( Selbstverteil.) vergibt I.Behrens, Hamburg 6 ter R S. 13 r Art eßen e 0.1.0. FORD chine abrik Ges. opel BLASIO A.-G. gründet 1860 Bienenhonig Garant, reinen Bienenschleuderhonig 10 Pfd.- Eimer 10.20 5 Pfd..- R.M., Lüneburger Heidehonig 1.50 und 7.30 RM. Nachn. ab hier. Oberhess. Honigzentrale Marburg L., Schulstr.12 armot at mobl bei Rheuma, Hexenschu Genick, Kreuz-, Kopf u Zahnschmerzes Carmol- Fabrik Rheinsberg( Mark) In Giessen erhältlich: Kaiser- Drogerie, Ernst Noll; Drogerie- Winterhoff, Kreuzplatz; Krenz- Drogerie, Aug. Noll; Germania- Drog. Carl S ibel; Hans Noll, Ludwigsplatz- Droger, u. Neustadt- Drogerie. 40. Jahrg. Samstag, den 8. Januar 1927. Nr. 2. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. - Hessische Beamtenschaft und Ausgleichszulage. Der Hessische Beamtenbund hielt zwei Protestversamm lungen gegen bie Richtbewilligung der Beamtenbeihilfe durch den Hessischen Landtag für die Gruppen 7-12 ab. Einstimmig wurde folgende Entschließung gefaßt:„ Um der Empörung der heffischen Staatsbeamten und Lehrerschaft über die völlig ver fehlte Regelung der Ausgleichszulage, fälschlich Weihnachtsbei hilfe genannt, Ausdrud zu geben, veranstalteten der Hessische Beamtenbund und das 19 000 Mitglieder zählende Landestartell Hessen am 2. Januar 1927 zu Darmstadt eine Protestfundgebung, die aus allen Teilen des Landes außerordentlich gut besucht war. Das Land Hessen ist außer Mecklenburg das einzige unter den 17 beutschen Ländern, das die Reichsregelung nicht übernommen hat. Die hessischen Beamten und namentlich die Beamten im besetzten Gebiet verstehen diese Zurüdsehung nicht und erbliden in ihr den Anfang einer dauernden und auch in staatspolitischer Hinsicht bedenklichen Schädigung. Sie er warten von der hessischen Regierung und dem Landtag, daß bei ben bemnächst beginnenden Haushaltsberatungen Mittel und Wege gefunden werden, das schreiende Unrecht wieder gut zu machen. Die dem Landestariell ebenfalls angeschlossenen Reichsbeamten und Gemeindebeamten treten der geschädigten hessischen Beamtenschaft in Treue und Solidarität zur Seite, machen sich ihre Forderungen zu eigen und fämpfen mit ihnen für teichseinheitliches Recht und Gerechtigkeit." Thüringen beginnt den Wahlkampf. In Thüringen wird am 30. Januar zum Landtag gewählt. Gleich nach Neujahr hat der Kampf auf der ganzen Linie einge setzt, und es ist leider zu befürchten, daß er mit größter Heftigfeit und Leidenschaft geführt werden wird. Ein erbittertes Ringen zwischen links und rechts wird sein, in dem die paar fleinen Sondergruppen, die man feinem der beiden Lager zu rechnen kann, mitsamt den Demokraten, eine untergeordnete Rolle spielen werden. Zwar sind sich augenblicklich Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen spinnefeind, aber in oem wunjae, Die bisherige Durgerrime wehrheit zu bejel tigen, sind sie ebenso einig, wie in den Methoden, die sie zu dem ersehnten Ziel führen sollen. Die Finanzlage des Landes. Jm Thüringer Landtag versuchte am Mittwoch bei der Besprechung der Anleihepolitik der frühere Finanzminister Harts mann noch eine fleine Wahlmine" zu legen, indem er mit gut gespielter Objektivität" die Vermögenslage Thüringens einer fritischen Betrachtung unterzog und dabei die Behauptung aufstellte, der dritte Teil aller Einkünfte des Landes aus dem werbenden Vermögen fei in den letzten drei Jahren verschuldet, und nach zwei weiteren berartigen Landtagsperioden werde das ganze Vermögen Thüringens verwirtschaftet jein. Dieser leichtfertigen ,, Feststellung" trat Finanzminister Dr. v. Klüchtner scharf entgegen. Die Finanzlage Thüringens ist nach seinen Darlegungen durchaus gesund. Listenverbindung der bürgerlichen Parteien. Zwischen den thüringischen Parteien, die auf der Einheits: lifte vertreten find, und der Wirtschaftspartei ist eine Listenver bindung zustande gekommen. Auch mit den Nationalsozialisten und mit den Völkischen soll diese Listenverbindung eingegangen werden, so daß damit alle außerhalb der Kommunisten, Sozialdemokraten und Demokraten sowie der kleinen Splitterparteien stehenden Kreise zusammengeschlossen werden und ein Verlust von Reststimmen so gut wie ganz vermieden werden fönnte. Ein neuer Bejagungszwischenfall in Kehl. In Kehl in Baden holten am Silvesterabend ein französi scher Unteroffizier und zwei Soldaten in betrunkenem Zustand einen Arbeiter vom Rade herunter und nahmen im die Fahr rablaterne fort, angeblich, weil er sich ,, über sie lustig gemacht“ habe. Einen zweiten Radfahrer wollten die Franzosen ebenfalls vom Rade herunterreißen, dieser entfam jedoch, worauf sie ihm mit Erschießen drohten. * Nur ein Jahr Gefängnis. Das französische Kriegsgericht in Koblenz verhandelte gegen einen Soldaten der französischen Besatzungsarmee wegen eines Sittlichkeitsdeliktes. Der Angeklagte hatte im Oktober ver gangenen Jahres in Diez an der Lahn versucht, einem deutschen Mädchen Gewalt anzuten. Das Urteil lautet nur auf ein Jahr Gefängnis. Landau- Interpellationen in der französischen Kammer. In der Pariser Kammei wurden am 4. Januar zwei radifal- sozialistische Interpellationen über das Bejagungsregime eingebracht, von denen eine sich mit dem Landauer Prozeß und der von dem französischen Regierungstommissar eingenommenen Haltung beschäftigt. Den Gegenstand der zweiten Interpellation bildet die Politik gegenüber Deutschland und die Maßnahmen, die die Regierung anzuwenden gedente, um die Militärs der Befagungsarmee zur Beachtung der französischen Außenpolitik zu zwingen. Drud, Berlag und Expedition: Sieben, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Bostichedtonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Poincaré gegen eine Erörterung der Räumungsfrage. Eine außenpolitische Debatte und die Erörterung einer vot zeitigen Räumung der Rheinlande werde Poincaré, so heißt es am 6. Januar im„ Echo de Paris", persönlich in der Kammer ablehnen. Er werde nötigenfalls erklären, daß er Anhänger der Politi! der Beruhigung und des Friedens sei, doch scheine es ihm unter den gegenwärtigen Umständen unmöglich, die Frage der Räumung der Rheinlande jezt zu erörtern, solange Deutschland nicht Garantien für Frankreichs Sicherheit und die Durchführung des Dawes plans( enthält der Dawesplan selbst. Die Schriftlig.) gegeben habe. Diese Ausführungen des„ Echo de Paris" dürfen nicht als blose Pressestimme betrachtet werden. Aus jedem Wort spricht Poincaré selbst. Das„ Echo de Paris" veröffentlicht weiter die Antworten Millerands und des früheren Ministerpräsidenten und des rechtsstehenden Senators Francois Marsal zur Frage der frühes ren Räumung der Rheinlande. Millerand erklärt, die deutsch- französische Annäherung müsse sich in den Rahmen der französischen Außenpolitik ein gliedern; sie dürfe jedoch die französische Außenpolitit nicht beherrschen. Marjal erklärte, solange Frankreich am Rhein stehe, werde fein Sturm mehr aufsteigen, wie man ihn selbst erlebt habe. Eine Ueberwachung müsse ausgeübt werden. Wenn man den Rhein nicht bewache, wie tönne man dann sicher sein, daß er nicht überschritten werde? Wir wollen im Vertrauen mit unserm Rachbar verhandeln; aber bleiben wir am Rhein. Der Generalagent für Reparationszahlungen unterstreicht in Washington den Friedenswillen Deutschlands. Washington. Bei einer Unterredung, die der Generalagent für Reparationen, Barker Gilbert, mit dem Präsidenten Coolidge hatte, gab Gilbert eine ausführliche Darstellung der Wir fung des Dawesplanes, wobei er auch einige bedeutsame allgemeinpolitische Probleme berührte. Nach der Ansicht Gilberts wünscht Deutschland den Frieden und will arbeiten. Es arbeite tatsächlich hart und habe seine Währung stabilisiert und sei an die Arbeit gegangen. Einige Nationen hätten entweder das emme over bus andere getan, wenige belbes. Als Ergebnis die ser Stabilisierung und diefer Arbeit ist Deutschland imstande gewesen, im letzten Reparationsjahr über 1200 Millionen Mark an Reparationen, zu zahlen. Der Dawesplan sieht vor, daß Deutschland später 2500 Millionen im Jahre zahlen soll. Das sei ein Sechstel der gesamten Ausgaben der Regierung der Vers einigten Staaten. Externe Zahlungen feien immer schwierig. Er hoffe aber, daß Deutschland in der Lage sein werde, die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Was jedoch die Zukunft bringen werde, fönne niemand sagen. Lockerung der Wohnungszwangswirtschaft in Preußen. Entspr. dem Vorgehen anderer Staaten beabsichtigt nunmehr auch Preußen, seine Wohnungszwangswirtschaft zu mildern. Es ist zun. vorgesehen, daß teure Wohnungen nicht mehr den Vorschriften des Wohnungsmangelegejeges unterliegen. Als teure Wohnungen werden bezeichnet solche mit Jahresmiete von a) 3000 Rm. u. mehr in Berlin, b) 2400 Rm. und mehr in den übrigen Orten der Sonderklasse, c) 1800 Rm. und mehr in den Orten der Ortsflasse A, d) 1300 Rm. und mehr in den Orten der Ortsklasse B, e) 800 Rm. und mehr in den Orten der Ortsklasse C sowie schließ= lich 500 Rm. und mehr in den Orten der Ortsklasse D. Das be deutet für die angegebenen teuren Wohnungen, daß für den Fall des Freiwerdens weder eine Beschlagnahme noch eine Zuweisung von Wohnungssuchenden seitens der Wohnungsämter stattfinden lann. Im Falle des Wohnungstausches muß der Vermieter lediglich dann einen Mieter aufnehmen, wenn die Zustimmung des Vermieters zum Mietabschluß durch einen Beschluß des Mieteinigungsamtes ersetzt wird. Die Vorschriften des Reichsmietengesetzes, wonach den Parteien jederzeit das unverzichtbare Recht zu der Erklärung zusteht, daß zwischen ihnen die gesetzliche Miete gelten soll, bleiben auch für teure Wohnungen bestehen. Ebenso bleiben auch die Mieterschutzbestimmungen in Kraft, die das freie Kündigungsrecht des Vermieters ausschließen. Die Verordnung bringt des weiteren eine Aufhebung der Zwangswirtschaft für Geschäftsräume. Diese werden nunmehr von den Bestimmungen des Reichsmietengesetzes ausgenommen. Um den Uebergang zu erleichtern, darf eine Aenderung der geltenden Mietzinsregelung vor dem 1. April 1927 nicht erfolgen. Nach dem 1. April 1927 treten wieder wie früher lediglich die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches in Kraft. Die Bestimmungen gelten wieder nicht für solche Geschäftsräume, die Teile einer Wohnung bilden oder wegen ihres wirtschaftlichen Zusammenhangs mit Wohnräumen zugleich vermietet werden Die Verordnung weist noch ausdrüdlich darauf hin, daß un angemessen hohe Mieten die Bestrafung wegen Wuchers mit Räumen nady fich ziehen. Das Gesez sieht Geldstrafe bzw. auch Gefängnisstrafe vor. Die Loderungen find im übrigen unter dem ausdrüdlichen Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs angeordnet worden. Das Handwerk lehnt jede 3wangsbewirtschaftung ab. Es wird daher der Verordnung nur zustimmen fönnen. Von der Einsicht des Haus- und Grundbesizes muß allerdings erwartet werden, daß Uebergangsschwierigkeiten Vermeidung finden. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. Lotal 12 fg, die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz. Dorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Rheinische Not. Immer noch nicht sind die Wunden verheilt, die der Ruhrabwehrkampf dem besetzten und ehemals besetzten Gebiet geschlagen hat. Diese Gebiete hatten in der Vorkriegszeit das Schredgespenst der Arbeitslosigkeit niemals gekannt, und auch noch nach dem Kriege hatte es die Industrie des besetzten Gebietes trotz des Drudes der Besatzung von 1918 bis 1922 ver standen, sich so umzustellen, daß die Arbeitslosigkeit geringer war als im unbesetzten Deutschland, wenngleich auch das gün stigste Verhältnis auf dem Arbeitsmarkte dauernd nicht wieder hergestellt werden konnte. Der Ruhreinbruch in den Jahren 1923 und 1924 und die damit zusammenhängenden Separatistenputsche haben aber das Bild wesentlich verändert. Sie haben wie die im Mai 1926 vom Ministerium für die besetzten Gebiete herausgegebene Denkschrift über die Arbeitsmarktlage im Rheinland richtig bemerkt hat, die gesamte Wirtschaft des be setzten u. ehem. besetztenGebietes gegenüber der Wirtschaft im un besetzt. Gebiete nicht nur vorbelastet, sondern vielerorts zerstörend auf die Wirtschaft des besetzten Gebietes gewirtt; besonders trifft das auf die Pfalz und den Trierer Bezirk zu, die bereits durch das Ausscheiden Luxemburgs aus dem deutschen Zollverbande, den Verlust Elsaß Lothringens und die Errichtung der Saarzollgrenze auf das empfindlichste geschädigt waren. Wenn es auch im unbesetzt gebliebenen Deutschland Gebiete gibt, die eine noch etwas größere Zahl von Arbeitslosen haben als das Rheinland, so darf doch nicht übersehen werden, daß dies nur eng begrenzte Bezirke sind, während es sich beim Rheinland, das aus preußischen, hessischen und bayerischen Landesteilen besteht um ein großes, dicht bevölkertes Gebiet handelt, dessen Arbeitslosenzahlen sich über dem Durchschnitt des übrigen Deutschlands und auch Preußens halten. Besonders deutlich wird die rheini sche Not jetzt wieder in die Erscheinung treten, wo mit der Be endigung des englischen Bergarbeiterstreits der Kohlenbergbau Englands mit der dem Inselpolfe eigenen Zähigkeit seine alten Absatzgebiete wieder zu erobern bemüht sein wird. Zwar lehnt die rheinische Bevölkerung es ab, sich für ihren heldenhaften Widerstand im Ruhrabwehrkampf mit besonderen Vorteilen bezahlen zu lassen; aber es muß fie verbittern, wenn le sieht, wie wenig gejdyieht, um ihre Wirtschaftslage wenig. stens auf dieselbe Stufe zu heben, auf der sich das übrige Deutsch land befindet. Und es tönnte manches geschehen. Zum Teil liegen die Ursachen der rheinischen Not darin, daß während des Ruhrkampfes, als das Rheinland vom übrigen Deutschland ab= gesperrt war, viele Fäden geschäftlicher Art gerissen sind, die das Rheinland mit dem anderen Deutschland verbanden, und diese Fäden noch nicht wieder alle angeknüpft werden konnten. Die rheinische Industrie mit ihrem gewaltigen Erzeugungsüber schuß hat zahllose Abnehmer im anderen Deutschland verloren, Abnehmer, deren Bedarf nicht etwa ausgefallen ist, sondern die sich während des Ruhrkampfes nach anderen Bezugsquellen um tun mußten und nun, nachdem die Schranken niedergelegt wor den sind, sich nicht wieder zu ihren alten Lieferern zurüdgefunden haben. Zum Teil find es sogar öffentliche Verwaltungen, die einer Wiederanknüpfung der alten Beziehungen wider streben, weil ihnen die neuen Beziehungen eine liebe Gewohn heit geworden sind. Hier würde vielleicht ein Druck nicht ver sagen, der von höheren Stellen auf solche Verwaltungen ausges übt wird. Aber mindestens ebenso wichtig ist, daß auch die Privatkundschaft im anderen Deutschland ihre Beziehungen zu ihren früheren Geschäftsfreunden im Rheinland wieder aufnimmt. Die Industrie und Handelskammern des besetzten Gebietes haben Erhebungen darüber veranstaltet, in welchem Maße die Rüdkehr zu den alten Geschäftsbeziehungen noch immer unterblieben ist, und da haben sich höchst betrübliche Erscheinungen gezeigt. Die Fülle der von den Kammern angeführten Beispiele ist so groß, daß noch nicht einmal die hauptsächlichsten angeführt werden fönnen. Hier erhebt sich für jeden, der das Mitgefühl mit dem gequälten geinland nicht bloß auf der Zunge hat, die Frage: Was hast du deinerseits getan, um die Not der Westmart zu lindern, obwohl Opfer für dich damit nicht verbunden waren' Gewiß fostet es den Rheinländer einige Ueberwindung, von seinen ehemaligen Geschäftsfreunden im andern Deutschland eine Rüdkehr zu den alten Beziehungen zu erbitten, schon mit Rüdsicht auf diejenigen, denen aus solcher Rüdkehr Smaden erwächst. Aber es ist ja schließlich nichts anderes als ausgleichende Gerechtigkeit, die er verlangt, und das mag zur Rechtfertigung dafür dienen, daß der Ruf erhoben wird:„ Selft dem bedrängten Rheinland, indem ihr ihm das wiedergebt, was bes Rheinlandes ist!" Burschenschaftstag in Eisenach. Am Montag begann der Haupttag der burschenschaftlichen Schulungswoche der Deutschen Burschenschaft Eisenach. Ins gesamt waren etwa 150 junge und ältere Burschenschaftler, barunter auch eine große Anzahl Außerreichsdeutscher, erschienen. Die bis zum 7. Januar vorgesehene Tagung steht im Hinblid auf die Verschärfung der Zweikampf- Strafen nach der dem Reidstage demnächst vorliegenden Reform des Strafgesetzbuches ganz unter dem Zeichen„ Ehre und Ehrenschutz". Geh. Justiztat Heer- Marburg sprach über die geschichtliche Entwicklung des 3weitampfes und des Ehrengerichts der Deutschen Stubenten= schaft, namentlich der Burschenschaftler. ( eing fabri Bew Lii Sta Aus Erhäl Ab für n gegen han In f.b arl 30 Bet So füzs Don foft 79 wou hun Det Die füh au litt Bo Tre 3ei jebi ( pa D.. poli mül auf Edy Jobc ami Sonnaben, den 8. Januar 1927. Die Spigenverbände zur Wohnungszwangswirtschaft. Der Reichsverband des deutschen Handwerts hat sich einer gemeinsamen Erklärung der Spigenverbände gegen die Wohnungszwangswirtschaft angeschloffen. Die Erklärung fordert unter Darlegung der Gründe im Interesse der Ausgestaltung der freien Wirtschaft die Beseitigung der 3wangswirtschaft auf bem Gebiete des Wohnungswejens, damit mit möglichster Be schleunigung der Ausgleich Don Angebot und Nachfrage berge stellt und die Wohnungsnot behoben wird. Hierzu werden nach stehende Einzelforderungen aufgestellt: 1. Gofortige Beseitigung des Wohnungsmangelgesetzes und bamit der Zwangswirtschaft der Wohnungen und gewerblichen Räume durch die Wohnungsämter. 2. Abbau des Eingriffs in das freie Bertragsrecht der Barteien. 3. Die Ausgleichung der Mieten in alten und neuen Räu men ist mit möglichster Beschleunigung fortzusehen. 4. Ein derartiger Ausgleich wird naturgemäß erfordern, daj medmäßige, den Bedürfnissen der großen Masse ent sprechende Häuser, die gesundheitlich einwandfrei sein müssen, in genügender Anzahl erstellt werden. Bauordnungen, bie dem entgegenstehen, sind entsprechend umzugestalten. 5. Soweit Zuschüsse aus allgemeinen Mitteln notwendig sind, ist zu prüfen, ob sie nicht zwedmäßiger in Form von Zins zuschüssen als durch Sergabe von Rapitalien gewährt werden. Die Umwandlung der Hauszinssteuer in eine öffentlich- rechtliche Rente ist unter allen Umständen abzulehnen. Wohlfahrtsminister Hirtfiefer für 30prozentige Mieterhöhung. Wohlfahrtsminister Sirtjiefer sprach in einer Zentrums bersammlung in Duisburg über den Wohnungsbau. Von 1918 bis 1925 jeien in Breußen 850 000 Wohnungen errichtet worden. Für die nächsten fünf Jahre sei jedoch die Herstellung von je 200 000 Wohnungen notwendig. Wenn man annehme, daß jede Wohnung 10 000 Marf fofte und die Hälfte davon aus der ber Hauszinssteuer eintomme, so müsse noch eine Milliarde Mart aufgebracht werben, man werde daher um eine Steigerung der Mieten um dreißig Prozent nicht herumfommen. Erleichterung der Wohnungszwangswirtschaft in München. Der Fremdenverkehrsverband München teilt mit: Der Wohmungsmangel in München ist soweit behoben, daß einfache Woh nungen mit 5 3immern bereits nach einem Jahr Vormerkung erhältlich find. Größere Wohnungen find sofort durch das Wohnungsamt zu bekommen. Der Streit um die Fridericus- Marte. Die Arbeitsgemeinschaft entschiedener Republikaner, die sich in einer Eingabe an die Reichsregierung gegen die Einführung der sogenannten Fridericus Marke gewandt hatte, hat nunmehr Dom Reichs postminister eine Erwiderung erhalten, in der betont wird, daß politische Momente bei der Auswahl der Köpfe für die neuen Briefmarken ebensowenig eine Rolle gespielt hätten, wie solche fonfeffioneller Natur. Ausschluß Heidelbergs aus der Deutsch. Studentenschaft. Der Konflikt zwischen dem preußischen Kultusministerium und den Mehrheitsführern der Deutschen Studentenschaft" hat zu einem Beschlusse geführt, daß sämtliche Beziehungen zwischen ber Deutschen Stubentenschaft und der Studentenschaft ber Universität Heidelberg gelölt sind. Grippe- Epidemie in Breslau. Infolge der ungünstigen Witterung ist hier eine Grippe Epidemie ausgebrochen. Bei der Allgemeinen Ortsfrankentasse sind allein einige Tausend dieser Krankheitsfälle gemeldet. Vom Kampf um den Glauben. Nachstehend bringen wir aus der Feder von Herrn Pfarrer K. Berlach- Bad Münster einen interessanten geschichtlichen Auffah, der uns die Glaubenstämpfe und die Gegenrefor mation um das Jahr 1626 in Desterreich schildert. Die Schriftleitung. Stöffen Fadinger, der Keker und Rebell, ein Streiter für Glauben und Heimat. Als Student bin ich auch einmal nach Innsbrud gekommen, wo ich nicht versäumte, mir das Landesmuseum, die Schloßkirche und das Regimentsmuseum der Kaiserjäger auf dem Berg Jsel anzusehen. Selbstverständlich führte mich mein Weg auch hinaus nach dem Schloß Ambras, in welchem einst Erzherzog Ferdinand mit seiner wunderschönen Philippine Welser gehaust hatte. Weit mehr als die Liebesgeschichte eines mir herzlich gleichgültigen Habsburgers und einer Augsburgischen Patriziertochter interessierte mich das, was von der nach Wien überführten, ehemals weltberühmten Ambraser Sammlung noch im Schlosse zurüc geblieben war. Es war wenig genug. Während ich mit meinem Begleiter, dem damaligen Konservator des Tiroler Landesmuseums, in den lichthellen Früh lingsmorgen hinauswanderte, gesellte sich ein weißhaariger Mönch zu uns, der sich im Lauf der Unterhaltung als ein guter Kenner der Heimatgeschichte entpuppte und an Ort und Stelle mir freundliche Führerdienste durch die Sammlung leistete. Ein äußerlich unscheinbares Stüd fiel mir in die Augen; es war ein altes Roller aus Elenshaut. Daneben lehnte eine wuchtige Partijane an der Wand. Diese ergriff der Mönch, gab mit sie in die Hand und forderte mich auf, die der Klinge ein geätzte Inschrift zu lesen. Da las ich: stöffen fadinger". Wissen Sie denn auch, junger Mann," fuhr der Mönch fort, ,, was Sie da in Ihrer Hand halten? Diese Waffe geführt und dieses Koller getragen hat ein Mann, der sich für seinen evan gelischen Glauben, welcher auch der Jhrige ist, hat totschlagen laffen. Wohlgemertt! In Oesterreich für den evangelischen Glauben. Doch ihr im Reich wißt nichts vom ober- oesterreichi schen Bauernkrieg und von dem Bauernhauptmann Stöffen Fadinger." " Gießener Zeitung" Lokales. Hohneujahr. Gießen. erlitten schwere Brandwunden. Naben, den 8. Januar 1927. * Tödliche Unglüdsfälle in der Neujahrsnacht im Kreise Jais fondern bei dem Amtsgericht eingereidh In Lumba wollten der 18jährige Sohn des Ober- Auch die Zuständigkeit zur Entscheidung steigers Geft und zwei andere junge Leute ein mit Pulver ge- auf Ehelichkeitserklärung und über Gesuche um fülltes Wasserleitungsrohr zur Explosion bringen. Der Shuß dem Ehehindernis des Ehebruchs ist geändert. G ging zu früh los und verlegte Geft so schwer, daß er wenigemt worden, daß in diesen Gachen der Präsident b Minuten später verschied. Die anderen beiden jungen Leutets die Entfeidung zu treffen hat, sobaß an bie In Muschenheim ereignete entsprechenden Gefuche zu richten sind. sich ein ebenso eigenartiger wie tragischer Unglüdsfall. Hier zum Chrendoftor ernannt. Die veterinär- me wurde die 36 Jahre alte Ehefrau des Sattler Heinrich Häuser, altät der Universität Zürich hat Dr. Paul Marti die von ihrem Fenster aus dem Treiben auf der Straße zujah, or at der veterinär- medizinischen Fakultät unserer von einer Revolvertugel getroffen und auf der Stelle getötet. nerfennung seiner Verdienste als Forscher un Als mutmaßlicher Täter wurde eine 24jähriger junger Mann, dem Gebiete der Anatomie und Embryologie der 5 Sohn einer achtbaren Familie, verhaftet, der zugab, scharf ge- jeiner Lehrtätigkeit zum Ghrendoftor ernannt. Einen schrecklichen Tod fand am Neujahrs Legitimationsfeine zur Verteilung von Drud tage die 51 Jahre alte Witwe Teil in Obenhausen, deren Kleieren Shriften oder Bilbwerten. Das Polizeiamt m der Feuer finden. Trotz sofortiger Bemühungen seitens ihrer hin, daß diejenigen Personen, welche Drudfdriften, Der 6. Januar, der Hohneujahrstag, in einigen Gegenden auch Oberneujahr genannt, ist auch in Hessen fein staatlicher Feiertag. Gleichwohl rufen die Gloden zum Gottesdienste. Die Kirche feiert ihr Epiphanias, das will fagen, Erscheinungsfest. Man benkt an die Bibelstelle:„ Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes." Das past auf das Geburtsfest des Erlösers, und das sollte ja der 6. Januar ursprünglich sein. Nachdem dann der 25. Dezember zum Geburtstag Chrifti auserjehen wurde, dachte man bei Epiphanien teils an das Tauffest Chrifti, teils an das besondere Erscheinen des Erlösers für die Heidenwelt, wobei die biblische Erzählung von den Weisen aus dem Morgenlande einen anschaulichen Hintergrund abgeben konnte. Und damit hängt es wieder zujammen, daß man Epiphanien als das allgemeine firchliche Missionsfest feiert. Jm Blid auf jene Weifen" hat man, besonders in fatho lischen Gegenden, auch die Bezeichnung Fest der heiligen drei Könige oder Dreitönigsfeft. Die Dreizahl, erst im fünften Jahrhunders firchlich verordnet, hat ihren Grund in den drei biblischen Geschenken an das Chriftfind, schossen zu haben. - Kinder gelang es nicht, die Frau zu retten. Sie starb eines qualvollen Todes. 44 ten oder Bilderte öffentlich gewerbsmäßig a aufen, verteiler, anheften oder anschlagen wollen, vorgeschriebene Racheichung der im eichpflichtigen Verkehr betragen müßen. M * Racheichung. Die in zweijähriger Wiederkehr geseglig Jahr 1927 aforderlichen Legitimationsfheine alst findlichen Meßgeräte( das sind Längen- und Flüffigkeitsmaße Ginlieferung der Steuerfarte und Steuermarte Megwerkzeuge für Flüssigkeiten, Hohlmaße, Gewichte und trans Innerhalb des Monats Januar 1927 find - Gold, Weihrauch, Mort portable Handelswaagen bis ausschließlich 3000 Kg.) foll in nehmer, für die 1926 Steuermarken verwendet u der Stadt Gießen nach dem untenstehenden Berteilungsplan wurden, die Steuerfarten an das zuständige Fin durchgeführt werden. Für die Einlieferung beim Eichamt dessen Bezirk der Arbeitnehmer am 31. Dezembe Gießen sind folgende Zeiten festgesetzt: Bom 3. bis 8. Januar nie, abzuliefern. Näheres im Anzeigenteil der H hen. Die Legende berichtet sogar von den, übrigens auch in den Kalender aufgenommenen Namen dieser ersten Sendboten aus Heidenland: Kaspar von Persien, Melchior von Rubien und Balthasar von Saba. Viel Bolfstümliches hat sich um diese Gestalten geranft. Man fennt vielfach noch heute das Dreifönigsfingen, zumal von ländlicher Jugend mit Lust geübt. und der Umzug mit dem Stern soll dann allerlei Geschenke einbringen. Rein Geringerer als ein Goethe hat in humorvoller Weise die heil'gen drei König' mit ihrem Stern" bejungen. Mit Hohneujahr endet nicht nur die Neujahrszeit, sondern auch der von viel Sage und Aberglaube durdywobene Zeitraum der sogenannten zwölf Nächte. Jedenfalls geht es nun schon in den Alltag des neuen Jahres hinein.. * Berjonalien. Am 4. Januar beging der Direktor unserer Universitäts Kinderklinit, Prof. Dr. Hans Koeppe, feinen 60. Geburtstag. Reben seiner Tätigkeit an dieser Klinik be mühte sich Brof. Dr. Koeppe besonders start um die Kinderfür forge und den Säuglings- und Mutterschutz in Heffen, um die er sich in hohem Maße verdient machte. I Festnahme eines Heiratsschwindlers. Der Heiratsschwindler Otto Nikolaus, geb. am 11. 2. 1892 zu Dunzweiler, wurde in Mainz festgenommen. Da anzunehmen ist, daß derselbe noch mehrere Betrügereien begangen hat, welche evtl. nicht zur AnBeige gekommen find, so wird hiermit aufmerksam gemacht. Die Geschädigten werden hiermit ersucht, soweit Fälle in hiefiger Gegen vorgekommen sind, sich mit der Kriminalpolizei Gießen ins Benehmen zu setzen. * Unterschlagung beim Konsumverein durch einen 14jähri gen Lehrling. Der Kaufmannslehrling Heinrich Schuchhardt, geb. 20. 3. 1912, ist am 4. Januar 1927 nach Unterschlagung von 3050... 3. N. des Konsumvereins Gießen flüchtig Ber sonen, welche über die nähere Fluchtrichtung desselben inzwischen etwas in Erfahrung gebracht haben, werden gebeten, der Kriminalpolizeit Gießen Mitteilung zu machen. 食 * Polizeiamt. Festgenommen wurden zwei Personen wegen gewerbsmäßiger Unzucht, 3 stedbrieflich gesuchte Personen, sowie 8 weitere Personen wegen verschiedener Strafen. * Schlägerei in der Gießener Nervenheilanstalt. Nach einem Streit zweier Patienten der hiesigen Heil und Pflegeanstalt verstarb nach dessen Beendigung einer der Kranten, und wir erfahren von zuständiger Geite, daß nach dem Ergebnis der ge richtsärztlichen Geftion der Tod des Kranken nicht auf Gewaltanwendung zurüdgeführt werden kann, sondern daß der Mann einem Schlaganfall infolge Aufregung erlegen ist. Der ebenfalls Nervenfrante Gegner des Toten kann für seine Handlungsweise nicht verantwortlich gemacht werden. Da steckte ich nun in der Patsche. In solchen Dingen ver sagte damals der Geschichtsunterricht in den preußischen Schulen vollständig und Bücher wie Schönherrs„ Glaube und Heimat" oder„ Die arme Margaret" von Handel- Mappetti waren noch nicht geschrieben. Doch halt! Daheim auf dem Bücherschäft meines Vaters gab es ein altes Buch aus dem 17. Jahrhundert ,, Keyserlicher Triumphwagen oder erenwertes Heldenbuch", an welchem ich schon als Kind meine Freude gehabt hatte. Darin war u. a. erzählt, daß ,, in keyserlichen Erblanden ob der Enns die Bawren" sich unter dem„ Ketzer und Rebellen" Fadinger ,, wider keyserl. Majestät erhoben hatten, aber schmählich unterlegen waren". So wußte ich denn ein weniges und konnte noch zur Not bestehen. Der Mönch machte mich auf die Schreibweise des Namens aufmerksam und erwähnte, in den Büchern Tese man ,, Stephan Fadinger oder Fattinger", das müsse aber ein Irrtum sein, denn Stöffen" nicht„ Steffen" habe sich der Mann genannt, mithin müsse er„ Christof" geheißen haben. Was mir dann die beiden gelehrten Herren weiter von dem oberoesterreichischen Bauernfrieg 1626 erzählt haben, das ist mir 1927: Bezirk 1: Kreuzplah, Seltersweg, Maigaffe, Plodstraße, Teufelsluftgärtchen, Johannesstraße und Diezstraße. Bom 10. bis 15. Januar 1927: Bezirk 2: Marktplatz, Mäusburg, LinDreihäusergasse. Bom 17.- 22. Januar 1927: Bez. 3: Marktstt., gasse, Kornblumengasse, Westanlage, Rordanlage, Oswalds gabe.) Oberhessische Verkehrswünsche. Der Verkehrsbun en und das Eisenbahnverkehrsamt Gießen haben . tragt, die darin bestehen soll, daß ein direkter Go ben soll, um hierdurch dem Wintersportsmann un denplatz, Kirchenplay, Schulstraße, Schloßgaffe, Kaplaneigasse, bahndirektion Frankfurt a. M. eine Verbesseru Wagengasse, Wettergasse, Kirchstr., Burggraben, Auf der Batags- Zugverkehrs auf der Strede Gießen- Nibba- G Rittergasse, Neustadt, Löbershof, Mühlstraße, Kleine Mühlhug Gießen- Schotten im Winter und Sommer g straße, Schützenstraße, Hardt. Bom 2. bis 10. Februar 1927: mer als bisher den Vogelsberg befuchen zu können garten, Hammstraße, Lahnstraße, Rodheimerstraße, Krofdorfer üglern im Sommer Gelegenheit zu geben, leichter straße, Alicestraße, Wilhelmstraße, Liebigstraße, Leihgesternet en würde. Der Antrag unterliegt gegenwärtig de gajje, Löwengasse, Wolfengasse, Schanzenstraße, Frankfurtet bis Schotten gefahren werden, wo er gegen 8% U Hofmannstraße, Trednerstraße, Hillebrandtstraße, Klinifstraße. menden Sonntag früh um 6% Uhr einen Stizug p Weylarerweg, Grabenstraße, Hinter der Westanlage. Bom 11. nach Schotten zu dem auf dem Hoherodskopf stattfi Bezirk 4: Bahnhofstraße, Tiefenweg, Kaplansgasse, Katharinenweg, Riegelpjad, An den Bahnhöfen, Ebelstraße, Friedrichstraße bis 19. Februar 1927: Bezirf5: Neuenweg, Neuenbäue, Sonnenstraße, Erlengasse, Weidengasse, Gartenstraße, Stephanstraße, teme Jug foll gegen 6% Uhr früh in Gießen abgeh durch die Reichsbahndirektion.- Die Reichsbahn rennen fahren. Hessenstraße, Schiffenbergerweg, Ludwigsplatz, Ludwigstraße. Kraftpoften in Hessen. Der Kraftpostverkehr hat Süldanlage, Bismardstraße, Goethestraße, Bleichstraße, Bergelaufenen Jahr gut entwidelt. 1926 wurden folgen straße, Löberstraße, Licherstraße, Kaiserallee, Wolfstraße, Moltke aftpoftfinien eröffnet: 1. Gießen- Krofdorf- Fellingshausen, Gießen- Hochelheim- Niederkleen, Mainz- Kostheim- Gustavsburg- Trebur-- Nauh Groß- Gerau) Bhf., straße, Eichgärten, Großer Steinweg, Roonstraße, Gutenberg straße. Bom 3. bis 12. März 1927: Bezirk 6: Walltorstraße, Wetzsteingasse, Wetsteinstraße, Lindengasse, Brandgasse, Landgraf Philipp- Platz, Kanzleiberg, Hundsgasse, Zozelsgaffe, After weg, Schillerstraße, Braugasse, Steinstraße, Weserstraße, Damm. 4. Alzep- Dautenheim- Monzernheim- Westhofen straße, Ederstraße, Schottstraße, Marburgerstraße, Wiesederweg 5. Groß- Bieberau- Niedernhausen- Brandau. Oftanlage und alle anderen noch nicht angeführten Straßen Von der Oberpoftdirektion Darmstadt werden 3 In aleicher Reihenfolge und anaemeiionem hitande minh n betrieben. Die Vorarbeiten für zwei weitere die polizeiliche Maß- und Gewichtsrevision stattfinden. : Alsfeld Meiches und Offenbach( Main)-Bilbe machen noch darauf aufmerksam, daß die Neigungswaagen am sit vorgeschritten, daß diese Linien bald eröffnet Standort der Waage geeicht werden. Diese Eichung ist besonnen. ders zu beantragen. Auskunft erteilt das Eichamt. Amis Kennzeichnung der Luftpostsendungen. Luftpost stunden von 8-12 Uhr vormittags und 2-4 Uhr nachmittags. arden oft als solche nicht erkannt, weil die Absender Samstags nachmittags geschlossen. - Wir * Amtsgericht. Ein auf den Namen der Firma Ladfabril Gebrüder Löb A.-G. zu Gießen eingetragenes Grundstück im Ortsgericht Großen Bused( Schätzungswert 98 000 R.-Mr.) foll am Freitag, den 25. Februar 1927, nachmittags 3% Uhr, zwangs versteigert werden. * Ueber Gesuche um Befreiung vom Aufgebot und ebenso über Gesuche um Befreiung von dem Ehehindernis der zehn monatigen Wartezeit entscheiden in Hessen jetzt die Amtsge richte, sodaß derartige Gesuche nicht mehr bei dem Ministerium dienst und Robot, nach der Größe des Hofes von 39 bis 156 Arbeitstagen im Jahr, den Tag zu 8, später 12 Arbeitſtunden gerechnet, ferner die Beherbergung und Verpflegung des im Lande stehenden Kriegsvolks. e Mit Luftpost" oder„ Mit Flugpost" so unde mig auffallender Stelle niederschreiben, daß er übersehen wird. Um derartigen Unzuträglichte und die Sonderbehandlung der Luftposts sichern, ist der Luftpostvermerk des Abjende Alesezettel„ Mit Luftpoft" verwendet wi links neben die Angabe des Bestimmun träge für den Jahresfahrplan 1927/28. Berkehrsvereine hat für den Fahrplanaus Bevölkerung. Zu den schier untragbaren Leis Grundherrschaften kamen noch hohe Notgebühren fitchliche Abgaben. Das sittenlose Treiben der ischen Geistlichkeit widerte die Bauern an und tr Diese unerträglichen Verhältniffe im Verein mit Religions W der Lehre Luthers in die Arme. Dazu kamen zw bedrückungen hatten seit dem großen deutschen Bauernkrieg donen und ein harter Winter sowie die Unterhalt 1525 schon zu mancherlei Unruhen und Wirrungen Veranlassung ung von 3000 Mann, die zum größten Teil ern im Quartier lagen und diese in unerträgli gegeben. Jm Traunviertel, wo die Lehre Luthers unter Edelleuten magten. hoben. uliener, welche der deutschen Sprache nicht mächtt und Bauern zahlreiche Anhänger besaß, hatten die letzteren ſich die katholischen Prieſter, welche an die Stelle de 1588 gegen die wirtschaftlichen und religiösen Bebrüdungen er en lutherischen Prädikanten getreten waren, waren 1594 standen die Mühlviertler auf, erlitten eine Rieder prdurch murde die Erbitterung noch vergrößert un lage bei Zell, siegten aber 1595 bei Reumarkt. Infolgedessen Biderjehlichkeiten. Als Ende Januar 1625 ein it gewährte ihnen der Kaiser Berzeihung, setzte die Frondienste ester in Natternbach eingesetzt werden sollte, I herab und verbot den Gutsherrschaften, den Robot( Grundab mein zusammen, erhoben Einspruch, bewarfen ihn gabe) gleichzeitig in Geld und Naturalien zu fordern. Zugleich und jagten den Dechant samt dem Reformations aber verlangte er die Entfernung der lutherischen Brediger and Dorf hinaus. Daraufhin ließ Herbersdorf fün die Wiedereinsegung der früheren fatholischen Pfarrer. Die et vethaften und lud auch den Grundherrn, Freit an Herz und Nieren gegangen. Der Gedanke an jenen tapferen Durchführung dieser Maßregel scheiterte an dem zagen Wider onjeld, nach Luz vor, weil er ihn im Berdacht Bauernführer hat mich in der Folgezeit nicht mehr losgelassen, stand der Bauern und, und Kaiser Matthias sah sich bei seinem Der Anstister des Tumults gewesen. Es fonnte jed Regierungsantritt gezwungen, weitgehende Zugeständnisse in wiefen werden, unt der Statthalter sah sich sogar und ich habe jede sich bietende Gelegenheit benutzt, um weiteres über ihn zu erfahren. Was ich in Erfahrung gebracht habe, will ich nun erzählen. Die Geschichte des oberoejterreichischen Bauernaufstandes von 1626 ist ein entsetzliches Trauerspiel. Man müßte die Feder in Blut und Feuer tauchen, um ihn in würdiger Weise zu schil= dern, und in den Grundserdboden hinein möchte man das Haus Habsburg verfluchen allein wegen dieses Stüdes, das doch nur ein einzelnes Glied ist in der langen Kette seiner Verrätereien am deutschen Volkstum. Glaubenssachen zu machen. en Erzherzog Leopold zu berichten, daß es nid Bei Beginn des dreißigjährigen Krieges war Ferdinand II. schen Bauern italienische Priester aufzudrängen. genötigt, die Hilfe Magimilians von Bayern zur Bändigung Magimilian teilten aber diese Anschauung nicht der unbotmäßigen Protestanten und Durchführung der Gegensten strengere Maßregen. reformation anzurufen und demselben an Zahlungsstatt für die Sierzu sollte sich bald in Anlaß bieten. Die B Kriegskosten die oesterreichschen Lande ob der Enns zu verpfän Sitern des Grafen Kheonhüller waren schon län den. Maximilian setzte sich über die verbrieften Rechte der Land Borden. Am 11. Mai 1625 sollte in dem schaft hinweg und ernannte den Grafen Adam von Herbersdorf lenburg ein tatholischer Giftlicher eingesetzt wer zum Statthalter. Dieser, wegen seines evangelischen Glaubens er und Bauern, bei 1500 Mann, gingen nicht in t aus Steiermark geflüchtet und später zum Katholizismus über n verjammelten sich in Wer und Waffen au getreten, war im Grund seines Herzens nicht bauern und pro- ehoben ein Geschrei und lästeten die Sturmglo testantenfeindlich, aber Kaiser Ferdinand verlangte von Marins fuchte fie der Oberpfleger Grünzacher zu besch atilian nunmehr die Ausrottung jeglicher Spur der neuen ettürmten die Kirche und jagen den Pfarrer f Lehre. Als Herbersdorf, um das Volk nicht rebellisch zu machen, Hause, der inzwischen auf 500L Mann angewad mit Mäßigung verfuhr, verfügte Ferdinand am 4. Oftober 1624. ette jobann das Schloß Franke burg. Herberst day sämtliche protestantischen Pfarrer und Lehrer binnen acht Truppen und forderte die Belagrer auf, abzusi Tagen das Land zu räumen hätten und setzte eine Reforma adelsführer auszuliefern. Um seier Aufforderu tionskommission ein, die im Land herumreifte, um dieser Mag. rud zu geben, hatte er gleich der Henker mit Hiermit begann eine furchtbare Leidenszeit für die bäuer dem Oberpfleger die schriftliche eidliche Zusage, zu jener Zeit zählte man in Oberoesterreich ungefähr 350 000 Einwohner, meistens Bauern deutschen Geblüts, die fast ausnahmslos die Lehre Luthers angenommen hatten. Diese Leute lebten unter schwerem Drud, denn sie saßen nicht als freie Männer auf eigener Scholle, sondern waren Hörige der weltlichen und geistlichen Grundherren. Bei jeder Gelegenheit hatten fie schwere Steuern und Abgaben zu zahlen: die Anleit beim Antritt, die Ableit beim Verlassen eines Bauerngutes, das Besthaupt beim Tode des Besitzers, den Zehnten vom Getreide, die Kleinrechte, d. h. Abgabe von Kälbern, Geflügel, Eiern, Schmalz, Schafen, Lämmern u. dergl. m. Dazu kamen Fron regel mehr Nachdruck zu verleihen. die Bauern ließen sich auf nichts ein Sie erpre randwunden. Gießener Zeitung" trägen ausgearbeitet, von denen die wichtigsten für Gießen die folgenden find: Die D- 3üge D 27/28 Mainz- Wiesbaden- Ber lin mit ihren Flügelzügen 27a/ 28a Frantjurt- Nauheim, 123, 124 Trier- Gießen sollen ganzjährig gefahren und folgende Kurswagen vorgesehen werden: Frankfurt- Kassel- HalleLeipzig, Trier- Berlin, Baden- Baden- Berlin und Saar brüden Wiesbaden- Berlin. glüdsfälle in der Neujahrsnacht im Kreise Justiz, sondern bei dem Amtsgericht eingereicht werden Deutschen Industrie und Handelstages" eine Reihe von AnDa wollten der 18jährige Gohn des Oberjen. Auch die Zuständigkeit zur Entscheidung über Anzwei andere junge Leute ein mit Buloer gee auf Ehelichkeitserklärung und über Gesuche um Befreiung ngstohr zur Explosion bringen. Der Gaus dem Ehehindernis des Ehebruchs ist geändert. Es ist be: und verlegte Geft jo dywer, daß er wenigemt worden, daß in diesen Sachen der Präsident des Landerschied. Die anderen beiden jungen Leut.hts Die Entscheidung zu treffen hat, sodas an diesen auch enartiger wie tragischer Unglüdsfall. Hier zum Ehrendoftor ernannt. Die veterinär- medizinische In Muschenheim ereignet entsprechenden Gesuche zu richten sind. e alte Ehefrau des Sattler Heinrich Häuser iltät der Universität Zürich hat Dr. Paul Martin, Profugel getroffen und auf der Stelle getötet. in Anerkennung seiner Verdienste als Forscher und Autor Täter wurde eine 24jähriger junger Mann, dem Gebiete der Anatomie und Embryologie der Haustiere en Familie, verhaftet, der zugab, scharf ge- seiner Lehrtätigkeit zum Ehrendoktor ernannt. jter aus dem Treiben auf der Straße zujah.c - Einen schrecklichen Tod fand am r an der veterinär- medizinischen Fakultät unserer Universin Neujahrs: Legitimationsscheine zur Berteilung von Drudschriften, gehen an die gemeinnützigen Auswanderer- Beratungsstellen, in aufen, verteilen, anheften oder anschlagen wollen, die für heichung der im eichpflichtigen Berleht be- agen müffen. alte Witwe Teil in Odenhausen, deren Kleisten Schriften oder Bildwerken. Das Polizeiamt weist danicht, die Frau zu retten. Sie starb eines ten oder Bildwerke öffentlich gewerbsmäßig ausrufen, Trotz sofortiger Bemühungen seitens thret hin, daß diejenigen Personen, welche Druckschriften, andere Die in zweijähriger Wiederkehr geseglich Jahr 1927 erforderlichen Legitimationsscheine alsbald be: e( das sind Längen- und Flüffigteitsmaße, Einlieferung der Steuertarte und Steuermartenblätter lüssigkeiten, Hohlmaße, Gewichte und hans 1926. Innerhalb des Monats Januar 1927 find für alle aagen bis ausschließlich 3000 kg.) foll in eitnehmer, für die 1926 Steuermatten verwendet und ver De Zeiten festgesetzt: Bom 3. bis 8. Januar nte, abzuliefern. Näheres im Anzeigenteil der heutigen nach dem untenstehenden Berteilungsplan; wurden, die Steuerkarten an das zuständige Finanzamt, n. Für die Einlieferung beim Eichamt dessen Bezirk der Arbeitnehmer am 31. Dezember 1926 " Oberhessische Berkehrswünsche. Der Verkehrsbund Oberreuzplatz, Geltersweg, Maigasse, Blochstraße, gabe.) Johannesstraße und Diezstraße. Bom 1927: Bezirk 2: Marktplatz, Mäusburg, Lin en und das Eisenbahnverkehrsamt Gießen haben bei der h, Schulstraße, Schloßgasse, Kaplaneigaffe hsbahndirektion Frankfurt a. M. eine Verbesserung des gasse, Kirchstr., Burggraben, Auf der Bach, 17.- 22. Januar 1927: Bez. 3: Marttstr., t, Löbershof, Mühlstraße, Kleine Mühl mtags- Zugverkehrs auf der Strede Gießen- Nidda- Schotten ntragt, die darin bestehen soll, daß ein direkter SonntagsBug Gießen- Schotten im Winter und Sommer gefahren He, Westanlage, Nordanlage, Oswalds ben soll, um hierdurch dem Wintersportsmann und den Lahnstraße, Rodheimerstraße, Krofdorjet tüglern im Sommer Gelegenheit zu geben, leichter und be= Hardt. Bom 2. bis 10. Februar 1927: Be, Tiefenweg, Kaplansgasse, Katharinen Boltengasse, Schanzenstraße, Frankfurter ilhelmstraße, Liebigstraße, Leihgesterner mer als bisher den Vogelsberg besuchen zu können. Der etene Zug foll gegen 6% Uhr früh in Gießen abgehen und tt bis Schotten gefahren werden, wo er gegen 8% Uhr einfen würde. Der Antrag unterliegt gegenwärtig der Prü8 en Bahnhöfen, Ebelstraße, Friedrichstraße durch die Reichsbahndirettion.- Die Reichsbahn läßt am erstraße, Hillebrandtstraße, Kliniftraße, menden Sonntag früh um 6% Uhr einen Sfizug von Gie Fraße, Hinter der Westanlage. Bom 11. nach Schotten zu dem auf dem Hoherodstopf stattfindenden Bezirl5: Neuenweg, Neuenbäue, Sonnen idengasse, Gartenstraße, Stephanstraße, cennen fahren. ergerweg, Ludwigsplay, Ludwigstraße Kraftposten in Hessen. Der Kraftpostverkehr hat sich im cake, Goethestraße, Bleichſtraße, Berg, elaufenen Jahr gut entwidelt. 1926 wurden folgende neue erstraße, Kaiserallee, Wolfstraße, Moltte ftpostlinien eröffnet: her Steinweg, Roonſtraße, Gutenberg 1. Gießen- Krofdorf- Fellingshausen, 2. März 1927: Bezirk 6: Walltorstraße, 2. Gießen Hochelheim- Niederkleen, iſtraße, Lindengaſſe, Brandgaſſe, Sand, 3. Mainz- Rostheim- Gustavsburg- Trebur- Nauheim( Kr. 13leiberg, Hundsgasse, 30zelsgaffe, After Groß- Gerau) Bhf., augaffe, Steinstraße, Weserstraße, Damm 4. Alzey- Dautenheim- Monzernheim- Westhofen Bhf., hstraße, Marburgerſtraße, Wieſederweg 5. Groß- Bieberau Niedernhausen- Brandau. peren noch nicht angeführten Straße Bon der Oberpostdirektion Darmstadt werden zurzeit 27 alge und angemessenem 9thstande min en betrieben. Die Vorarbeiten für zwei weitere neue Lind Gewichtsrevision stattfinden. Wir in: Alsfeld- Meiches und Offenbach( Main)-Bilbel find somertam, daß die Neigungswaagen am it vorgeschritten, daß diese Linien bald eröffnet werden ecicht werden. Diese Eichung ist beson- men. - Auskunft erteilt das Eichamt. Amts Kennzeichnung der Luftpostsendungen. Luftpostsendungen vormittags und 2-4 Uhr nachmittags. rden oft als solche nicht erkannt, weil die Absender den Vergeschlossen. Mit Luftpost" oder„ Mit Flugpost" so undeutlich und n auf den Namen der Firma Ladfabrit wenig auffallender Stelle niederschreiben, daß er im Postzu Gießen eingetragenes Grundstüd imeb übersehen wird. Um derartigen Unzuträglichkeiten vor= jed( Schätzungswert 98 000 R.-Mt.) folgen und die Sonderbehandlung der Luftpostsendungen bruar 1927, nachmittags 3% Uhr, zwangs sichern, ist der Luftpostvermerk des Absenders, wenn ein Klebezettel„ Mit Luftpost" verwendet wird, fortan it links neben die Angabe des Bestimmungsortes zu am Befreiung vom Aufgebot und ebenso eiung von dem Ehehindernis der zehn entscheiden in Hessen jetzt die Amtsge Anträge für den Jahresfahrplan 1927/28. Der Bund Gesuche nicht mehr bei dem Ministeriumher Berkehrsvereine hat für den Fahrplanausschuß des der Größe des Hofes von 39 bis 156 Bevölkerung. Zu den schier untragbaren Leistungen an den Tag zu 8, später 12 Arbeitstunden Grundherrschaften kamen noch hohe Notgebühren und sonBeherbergung und Verpflegung des ime kirchliche Abgaben. Das sittenlose Treiben der entarteten tischen Geistlichkeit widerte die Bauern an und trieb sie erst Jsoolfs. en Verhältnisse im Verein mit Religions it der Lehre Luthers in die Arme. Dazu kamen zwei schlechte it dem großen deutschen Bauernkrieg von iten und ein harter Winter sowie die Unterhaltung einer ei Unruhen und Wirrungen Veranlassung jagung von 3000 Mann, die zum größten Teil bei den uern im Quartier lagen und diese in unerträglicher Weise wo die Lehre Luthers unter Edelleute gten. e Anhänger besaß, hatten die letzteren si Die katholischen Priester, welche an die Stelle der vertriehaftlichen und religiösen Bebrüdungen er en lutherischen Prädikanten getreten waren, waren meistens Mühlviertler auf, erlitten eine Nieder durch murde die Erbitterung noch vergrößert und es fam n aber 1595 bei Neumarkt. Infolgedessen Widersetzlichkeiten. Als Ende Januar 1625 ein italienischer Kaiser Verzeihung, setzte die Frondienste lester in Natternbach eingesetzt werden sollte, liesen die en Gutsherrschaften, den Robot( Grundab lern zusammen, erhoben Einspruch, bewarfen ihn mit Steiie Entfernung der lutherischen Prediger und Dorf hinaus. Daraufhin ließ Herbersdorf fünf RädelsGeld und Naturalien zu fordern. Zugleich und jagten den Dechant samt dem Reformationskommissar g der früheren katholischen Pfarrer. Die ter verhaften und lud auch den Grundherrn, Freiherrn von I Maßregel scheiterte an dem zagen Wider benfeld, nach Linz vor, weil er ihn im Verdacht hatte, er und, und Kaiser Matthias sah sich be: seinem der Anstifter des Tumults gewesen. Es fonnte jedoch nichts gezwungen, weitgehende Zugeständnisse in iesen werden, und der Statthalter sah sich sogar genötigt, es dreißigjährigen Krieges war Ferdinand II. tschen Bauern italienische Priester aufzudrängen. Ferdinano e Maximilians von Bayern zur Sändigung Maximilian teilten aber diese Anschauung nicht und ver= Protestanten und Durchführung der Gegen gten strengere Maßregen. aliener, welche der deutschen Sprache nicht mächtig waren. machen. den Erzherzog Leopold zu berichten, daß es nicht angehe, setzte sich über die verbrieffen Rechte der Land geworden. Am 11. Mai 1625 sollte in dem Marktori erhoben ein Geschrei und läteten die Sturmglode. Veterstürmten die Kirche und jagen den Pfarrer fort. Der * Wichtig für Auswanderer. Es kommt sehr oft vor, daß sich Personen, die auswandern wollen, an die deutschen Ver tretungen, Gesandtschaften, Konfulate oder Deutsche Vereine wenden und um Auskunft bitten. Laut Ministerialverfügung dürfen dieselben keine derartigen Gesuche beantworten und deren Bezirk der Gesuchsteller wohnt. Alle Auswanderungswilligen tun daher am besten, sich direkt an diese zuständige Beratungsstelle zu wenden. Der Bezirk der Beratungsstelle Frankfurt a. M. umfaßt u. a. Hessen- Starkenburg, Hessen- Nassau Oberhessen und Walded. Auskunft wird fostenlos erteilt. Frankfurt a. M., Rathenauplatz 3. Sprechstunden von 9-2 Samstags von 9-1 Uhr. * Demokratische Tagung. Der Landesverein Hessen der Deutsch- Demokratischen Partei wird am 23. Januar in Frankfurt a. M. eine Landesausschussitzung abhalten, bei der Refe= rate über Reichs- und Landespolitik vorgesehen sind. * Hauptversammlung des Hessischen Landeslehrervereins. Am 4. und 5. April wird der Hessische Landeslehrerverein seine diesjährige Haupt- und Vertreterversammlung in Offenbach abhalten. * Ein Wanderheim der Deutschen Turnerschaft im Taunus. Auf dem Großen Feldberg im Taunus wird von der Deutschen Turnerschaft, Mittelrheinkreis, am 9. Januar das von ihr erworbene Wanderheim geweiht werden. Als weiteres Heim wurde ein Gebäude auf der 577 Meter hohen Tromm bei Fürth im Odenwald erworben, dessen Herrichtung bevorsteht. Aus Nab und Hern. Bad Nauheim. Der Gesamtbesuch unseres Bades betrug in 1926 33 396 Personen. Die Gesamtsumme der im Laufe des Jahres abgegebenen Bäder betrug 367 129 einschließunch 13 958 Freibäder. Schotten. Auf einer Verkehrskonferenz unter Leitung von Regierungsrat Weber wurde eine neue Autolinie besprochen, die von Alsfeld nach Ulrichstein über Vadenrod, Storndorf, Meiches und Helpershein führen soll und vielleicht bis Schotten weitergeleitet wird. Die Autolinie Schotten- Ulfa- Hungen soll diese Woche noch in Betrieb genommen werden. Wetzlar. Nach über 20jährigem Wirken ist Bergwerksdirektor Haasters aus seinen Aemtern bei den Buderusschen Eisenwerten ausgeschieden. Nachfolger des Scheidenden als Leiter der Bergverwaltung wird Berginspektor Dr. Witte, der ebenfalls schon eine Reihe von Jahren in den Diensten der Gesellschaft steht. Marburg. Wie mitgeteilt wird, liegen die Eisenerzlager, die man in der Nähe von Müde( Hessen) entdeckt hat, in der Gemarkung Weidartshain in der Nähe der Station Lardenbach an der Strecke Laubach- Müde. Marburg. Wie der Marburger Verkehrsverein bekannt gibt, findet Pfingsten d. J. außer dem Reformationsfestspiel Dor der lutherischen Pfarrkirche auch noch eine Tagung der ehemaligen 11er Jäger statt. Gegen Ende des Sommersemesters folgt die 400- Jahrfeier der Universität, und für den August sind eine große Tagung des Beamtenbundes und eine breitägige Tagung des Rhein- Mainischen Verbandes für Reichskurzschrift angesagt. Marburg. Vor dem hiesigen Amtsgericht hatte sich ein Arbeiter aus Marburg unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wegen Blutschande und Notzudt zu verantworten. Als ihm das Ur nicht bestraft und feine katholischen Priester mehr angestellt werden sollten; dann erst gingen sie auseinander. Der Statthalter betrachtete sich nicht als durch die Zusage des Pflegers gebunden. Er ließ an sämtliche Männer der Märkte Frankenburg und Vöcklamarkt sowie der Pfarreien Neukirchen, Gampern und Köndorf die Aufforderung ergehen, sie sollten sich am 13. Mai, nachmittags um 3 Uhr, ohne Waffen bei der großen Linde auf dem Haushamerfeld einfinden. Wer sich stelle, solle straflos bleiben, die Widerspenstigen sollten an Leib und Gut, an Weib und Kind den Soldaten preisgegeben werden. Daraufhin versammelten sich bei der Linde gegen 2000 Mann. Diese wurden sofort von Soldaten zu Fuß und zu Roß umringt und mit Geschützen umstellt. Herbersdorf, hoch zu Roj, befahl ihnen, nach Pfarreien geordnet, anzutreten. Als dies geschehen war, mußten die Obmänner und Ausschüsse der Gemeinden sich gesondert aufstellen, worauf eine Abteilung Soldaten sie einkreiste. Auf der anderen Seite mußten die Gemeinden einen Kreis bilden. In diesen ritt Herbersdorf ein und erklärte, er wolle zwar Gnade walten lassen, aber die Vorrechte der Märkte Frankenburg und Vödlamarkt seien hiermit Derwirkt; die Leute hätten sich dem Befehl des Kaisers zu fügen und katholisch zu werden; wer das nicht wolle, dürfe auswandern. An Stelle der entflohenen Rädelsführer sollten die Ausschußmitglieder Strafe erleiden; bis dahin dürfe keiner jeinen Platz verlassen. Das versammelte Volt fiel auf die knie und dankte für dieje absonderliche ,, Gnade". - Nunmehr redete Herbersdorf zu den Ausschüssen. Auch ihnen wolle er Gnade angedeihen lassen, daher würde er sie nicht aufs Rad flechten, sondern nur henken lassen, und aus ganz besonderer Gnade nur die Sälfte von ihnen. Je zwei sollten miteinander ums Leben würfern, wer verliere, würde gehenkt. rufen und demselben an Zahlungsstatt für die Hierzu sollte sich bald en Anlaß bieten. Die Bauern auf oesterreichschen Lande ob der Enns zu verpfän: Gütern des Grafen Khevenhüller waren schon längst schwieD ernannte den Grafen Wam von Herbersdorf lenburg ein katholischer Giftlicher eingesetzt werden. Die Dieser, wegen seines evangelischen Glaubens ger und Bauern, bei 1500 Vann, gingen nicht in die Kirche, geflüchtet und später zum Katholizismus über den versammelten sich in Wer und Waffen au vem Fried, aber Kaiser Ferdinand verlangte von Mari ens suchte sie der Oberpfleger Grünzacher zu beschwichtigen. dersdorf, um das Volk nicht rebellisch zu machen, le Saufe, der inzwischen auf 5000 Mann angewachsen war, Serfuhr, verfügte Ferdinand am 4. Oftober 1624 lagerte sodann das Schloß Frankelburg. Herbersdorf jamb zu räumen hätten und setzte eine Reforma Rädelsführer auszuliefern. Um seiner Aufforderung mehr Grund seines Herzens nicht bauern- und prodie Auscottung jeglicher Spur der neuen rotestantischen Pfarrer und Lehrer binnen acht ein, die im Land herumreiste, um dieser Maj7 te Truppen und forderte die Belagrer auf, abzuziehen und horud zu geben, hatte er gleich des Henker mitgebracht. die Bauern ließen sich auf nichts ein Sie expreßten noch nn eine furchtbare Leidenszeit für die bäuer dem Oberpfleger die schriftliche eidlhe Zusage, daß sie brud zu verleihen. Ein schwarzer Mantel wurde auf der Erde ausgebreitet und das grausige Würfelspiel begann. Sechsunddreißig Männer mußten paarweise vortreten und auf dem Mantel um ihr Leben würfeln. Zwei von den Verlierern wurden durch Grünzacher freigegeben, die andern aber sofort vom Henter gepackt und an der Linde des Haushamerfeldes sowie auf den Kirchtürmen Don Frankenburg, Vöcklamarkt und Neukirchen aufgehängt. Am darauffolgenden Gamstag wurden die Leichname abgenommen und vor Vöcklamarkt längs der Salzburgerstraße auf Spieße geNr. 2. teil verkündet wurde, zog der Mann ein Terzero! und gab einen Schuß auf sich selbst ab aber die Kugel blieb in der Kleidung steden. Frankfurt a. M. Im Anschluß an die große Sunda- Expedition der Jahre 1911-12 des Frankfurter Vereins für Geographie wird in diesen Tagen eine zweite Expedition nach den Kleinen Sunda- Inseln unter Führung von Dr. Rensch- Berlin abreifen. Sie ist durch Spenden Frankfurter Großindustrieller und unter Beteiligung der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft ermöglicht worden. Frankfurt a. M. Das Auswärtige Amt hat den deutschen Auslandsbehörden Anweisung gegeben, Besuchern der vom 27. bis 30. März stattfindenden Frankfurter Frühjahrsmesse den Sichtvermerk bei Vermittlung der Vertreter des Meßamtes fostenfrei zu erteilen. Bad Homburg v. d. H. Die Kurverwaltung hat beschlossen, auch während des Winters im Kurhausbad sowohl die Sprudelund Mineralbäder verabreichen zu lassen. Die Badezeit ist Mittwochs und Sonnabends Weilburg. Bürgermeister Karthaus tritt nach 21jähri ger Wirksamkeit auf seinen Antrag hin in den Ruhestand. Sein Nachfolger, Dr. Höhn aus Köln, ist am 3. Januar durch einen Vertreter des Regierungspräsidenten in sein Amt eingeführt worden. Limburg. Ab Freitag, 7. Januar, wird der Triebwagen 462 Limburg- Laurenburg bis Bad Ems durchgeführt. Eltville. Die Kleinbahn Eltville- Schlangenbad, die jahre lang den Dienst einstellen mußte, wurde von der Stadt Elt ville angekauft und dem Betrieb wieder übergeben. Aus aller Welt. Angebliche Lepra- Erkrankungen in Deutschland. Jm August v. J. hatte eine westdeutsche Tageszeitung be richtet, daß in Göttingen zwei Kinder, die auf einem orienta lischen Gebetteppisch gespielt hätten, an Lepra( Aussatz) erkrankt seien. Obwohl damals von zuständiger Seite erklärt worden war, daß diese Zeitungsnachricht jeder tatsächlichen Grundlage entbehre, hat jenes Gericht inzwischen in der Bevölkerung einer Anzahl deutscher Städte Verbreitung gefunden. Dieses Ge rücht gewinnt durch Erzählungen, die von mehreren Provinzblättern veröffentlicht worden sind, den Anschein der Glaubwürdigkeit. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, daß bis=" Her alle um Aufschluß gebetenen Medizinalbeamten, Kreis- und Bezirksärzte, erklärt haben, daß ihnen ein Leprafall nicht begegnet sei. Maßgebende Aerzte sind der Meinung, es sei nicht wahrscheinlich, daß Lepra durch Gegenstände übertragen wird, weil zur Infektion ein längerer innigerer Kontakt mit Leprafranken notwendig sei. Diese Meinung wird vom Direktor des Instituts für Schiffs- und Tropenkrankheiten in Hamburg geteilt; er bezeichnet die Möglichkeit einer Uebertragung von Aussatz durch Perserteppiche als ausgeschlossen. Sonach ist durchaus kein Grund zur Beunruhigung vorhanden. Eine Forschungsreise Sven Hedins nach Zentralasien. Der jetzt 61jährige Dr. Sven Hedin wird eine neue Expedition unternehmen. Er hat von der chinesischen Regierung die Erlaubnis zu einer Forschungsreise nach dem Wüstengebiet Zentralasiens erhalten. Es begleitet ihn ein großer wissenschaftlicher Stab. Die Expedition wird in den nordwestlichen Teil des eigentlichen China und das chinesische Turkestan vorbringen. Ein 94jähriger, der seine Unabhängigkeit schätzt. In London lebt in einem kleinen Zimmer ganz allein ein Veteran des Krimkrieges, der an der Schlacht bei Balaclava am 25. Oktober 1854 teilgenommen hat und jetzt in seinem 94. Lebensjahr steht. Alle noch so dringenden und wohlgemeinten Aufforderungen, doch in ein Heim für alte Soldaten zu gehen, lehnt er mit der Begründung ab, daß in solchen Anstalten zu= viele Regeln und Verbote existierten, was ihm durchaus nicht paßt, z. B. müßte er abends um 10 Uhr zu Hause sein. stedt, damit Bürger, Bauern und Wanderer sähen, welchen Gewinn der Aufruhr gebracht." In den Bauernhäusern aber trieb das Kriegsvolk noch lange Zeit sein schändliches Wesen. Heute befindet sich an jener Stelle eine Bronzetafel mit den Namen der Spieler. Das war das berüchtigte Frankenburger Würfelspiel von 1626. Es sollte nur ein Vorspiel sein. Kaiser Ferdinand gab im August 1625 seinen Reformations tommissaren verschärfte Weisungen und ließ am 10. Ottober im ganzen Land bekannt machen und an den Kuruyenaren anschlagen, daß die evangelischen Prediger dauernd abgeschafft bleiben sollten. Den übrigen Protestanten blieb nur die Wahl zwischen Belehrung oder Auswanderung. Jeder Auswanderer mußte der Regierung den zehnten Teil seines Vermögens als Nachsteuer und der Grundherrschaft ebensoviel als Freigeld zurüdlassen. Endfrist war Ostern 1626. Dieser Erlaß wandte sich aber auch gleichzeitig gegen den Adel. Nur denjenigen Adeligen, deren Vorfahren nachweislich bereits vor fünfzig Jahren den Landständen angehört hatten, sollte es erlaubt sein, bei ihrem lutherischen Bekenntnis zu verbleiben. Der Adel protestierte, erlangte jedoch nur Verlängerung der Auswanderungsfrist auf zwei Jahre und für die alten Landstände die Erlaubnis, sich in Niederoester. reich niederlassen zu dürfen, wo es ihnen gestattet sein sollte, ihre Religion beizubehalten, nicht aber, sie auszuüben. Um dem Erlaß mehr Nachdrud zu geben, wurden die Häujer sämtlicher Protestanten mit starker Einquartierung belegt Der ausgeübte Drud verfehlte, wie zu erwarten stand, seine Wirkung nicht, aber das oberoesterreichische Bauernvolt war doch weit zäher, als man sich vorgestellt hatte. Bis Anfang Mai 1626 war zwar die Bürgerschaft aller Städte und Märkte fajt ausnahmslos wieder katholisch geworden, vom Adel jedoch waren nur zwei abgefallen und die Bauern verharrten steifnadig bei ihrer Ueberzeugung: sie wollten weder vom Auswandern noch vom Katholischwerden etwas wissen. Am 15. Mai befahl Maximilian die allgemeine Entwaff= nun und versprach, daß die Bejagung vermindert werden solle, wenn diesem Befehl Folge geleistet würde. Die Bauern ge horchten und lieferten ihre Waffen ab in der offnung, auf diese Weise die Soldaten loszuwerden und wieder freie Hand zu bekommen. ( Schluß folgt.) Sonnabend, den 8. Januar 1927. Neue Bücher. Der tünstige Kurs der deutschen Sozialpo. Der Hanja: Bund für Gewerbe, Handel und Industrie gibt jest in einer umfangreichen Flugschrift die Niederschrift der Verhandlungen seines Wirtschaftspolitischen Gesamtausschusses dom 4. Dezember 1926 heraus. Die Flugschrift enthält das einorudsvolle foziapolitische Referat, das das Präjibialmitglied bes Hanja- Bundes, Prof. Dr. Moldenhauer, M. b. R., seinerzeit erstattete. Der Hanja- Bund- Präsident Dr. Fischer, M. d. R., gab Anregungen hinsichtlich der erstmals für das Jahr 1927 in Betracht kommen: ben Steuerfenfungsattion für alle Personal- und Realsteuern. Die wertvolle Flugschrift tann fostenlos von der Geschäftsstelle Des Hanja- Bundes, Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 36, ange forbert werden. „ Die verjintende Boltsschule". Unter diesem Titel ist im Berlage von Siefel& Co., Leipzig C 1, eine Broschüre zum Preise von 1,20 M erschienen. Es ist uns feine Garift bekannt, die so treffend alle brennenden Tagesfragen auf erzieherischem Gebiete herausgreift, die dabei jo furz, bündig und dabei hochinteressant den mit pädagogischen Fragen wenig Bertrauten schnellstens einführt, daß wir sagen möchten: Es ist Pflicht eines jeden deutschen Baters, einer jeden deutschen Mutter, denen Die Erziehung ihrer Kinder am Herzen liegt, sich mit diesem trefflichen Werte eingehend zu beschäftigen. Die Schrift zeigt nicht nur, auf welch erschredendem Tiefstande sich unsere Boltsschule bewegt, sondern sie gibt dazu höchst beachtenswerte Heilmittel. Wenn es unsere christliche Kirche nicht versteht, aller Welt zu verkünden, daß schon heute sich eine Erziehung ohne Religion als eine Unmöglichkeit erwiesen hat, dann werden wir ein„, verjintendes Deutschland" erleben, wie wir heute leider eine ,, Dersinkende Voltsschule" schauen müssen. Belhagen& Klassings Jugendbücherei. Jn Verbindung mit der deutschen Zentralstelle zur Förderung der Bolts- und Jugendlettüre herausgegeben von 5. Premer und G. Schliptöter. Diese neue, großzügig angelegte Jugendbücherei bietet eine fortlaufende Sammlung gut evangelischer, echt deutscher und literarisch wertvoller Lehrstoffe für die Jugendlichen im After von 9-17 Jahren. Die vornehm- schlichten, billigen Bändchen bilden die besten und billigsten Geschenke für den Geburgstagstisch. Die bekanntesten evangelischen Schriftsteller und Schriftstellerinnen auch die allerneuesten padende Erzählungen Geist und Gemüt der jungen Leser zu bilden und zu veredeln. suchen durch Band 1: Aus dem Feuer errettet und andere Erzählungen von der Macht des Glaubens. Bearbeitet von Reftor K. Rum= scheidt. Preis 0,80 RM. Sechs lebendige Zeugnisse von der Macht des Gebets und des Glaubens, voll innerer Kraft und pacender Gewalt. Band 2: Friedrich von Bodelschwingh. Bilder aus seinem Leben und Wert. Bearbeitet von Reftor W. Schlepper. Preis 0,60 RM. Keine langweilige Lebensbeschreibung, sondern ein lebensvolles Charakterbild in 8 fesselnden Erzählungen! Band 3: Ein Wunderkind und andere Erzählungen von Agnes Sapper. Mit einer Einleitung von Lehrer Fritz Pferd menges. Preis 0,50 RM. Die Schriftstellerin bietet in diesem Bändchen vier seine Erzählungen. Band 4: Geschichte aus meinem Leben von Dr. Otto Funte. Für Deutschlands Jugend ausgewählt von seinem Sohn Pastor G. Funke. Preis 0,70 R. Feiner Humor und tiefer Ernst paaren sich in dem Heft zum harmonischen Klang. Band 5: Jn sicherer Hut. Erzählung von Joh. Spyzi. Ein Besondere Vorzüge: T Offene Bauart, leichtesten Anschlag, geräuschlosen Wagenrücklauf, zwangsweise Grossbuchstabensperre RAPPY Kappel Schreibmaschine Maschinenfabrik Kappel Akt: Ges. Chemnitz- Happel Maschinenfabrik Kappel, A.-G. Chemnitz- Kappel Gegründet 1860 Schnell und fräftig entwickeln sich alle Tiere mit dem echt. gewürzten Futterfall M. Brockmanns " Zwerg- Marke" oder dem ungew ,, Patent- Nährsalzkalk". Sich. Schutz gegen Knochenerkrankungen! Taufende verwenden diese Marken, nichts anderes! Prospekte fostenfrei. Erhältlich in Drogerien, Apotheken u. sonstigen einschlägigen Geschäften. Nie lose! Da Falschungen im Handel achte man beim Einkauf genau auf Schutzmarke und Firma des alleinigen Fabrikanten Schupmarke Nur echt in Orig. Pad. M.Brockmann Chem. Fabr. m.b.s.. Leipzig- Eutr. 15s Zur Hochzeit, allen Feiten und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Seim- Verlag, Radolfzell a. Bodensee. " 1 Gießener Zeitung" geleitet von Lehrer H. Salipföter. Preis 0,50 RM. Die bekannte Schweizer Erzählerin und Freundin der Jugend ist auch in dieser Erzählung eine echte Probe Spyrischer Erzählfunft. Band 6: Drei Ranten. Aus den Immergrün- Geschichten, don Anna Schieber. Mit einer Einleitung von Lehrerin Margarethe Hentschel. Breis 0,60 RM. Dieses Büchlein umfaßt drei prächtige Geschichten. Band 7: Unter den Regern Aequatorialajritas. Auszüge aus Den Werfen von Albert Schweiger. Eingeleitet und zujammengestellt von Wilh. Schliptōter. Preis 0,80 KM. Bon den Leiden and Freuden dieses bedeutenden Forschers, der sich seit drei Jahren im Innern Afritas aufhält, wird in diesem Bändchen erzählt. Band 8: Tante Hanna. Bon Pfarrer Dr. Wilh. Bush. Für die reifete Jugend, ausgewählt von Inspettor Spörri und Reftor Rumscheidt. Preis 0,60 RM. Was Tante Hanna, diese einfache, aber reich gesegnete Arbeiterfrau des Wuppertals für ihre Mitmenschen in aufopfernder Liebe geleistet hat, ist bewunderswert und wird in vorliegendem Hefte ergreifend erzählt. Band 9: Zum Nordpol. Forschungsfahrten der letzten 50 Jahre. Bearbeitet von Studienrätin Dr. Alexandrine Haenide. Preis 0,80 RM. Padende Bilder aus den verschiedenen Nordpolfahrten durch die unerforschten weiten Polargebiete. Band 10: Der alte Bram. Preisgekrönte Erzählung von W. 6. van de Hulst, Utrecht. Aus dem Niederländischen übersetzt von Wilh. Reinen. Preis 0,80 RM. Das Buch ist fesselnd und die Uebersetzung wohl gelungen. Band 11: Jm Kampf um die Seidenwelt. Bearbeitet von Ret Nr. 2. von Ludner u. a., alle meisterhaft erzählt. Welcher Junge würde solch ein Bändchen nicht gern lesen? Band 18: Der Heinerle and andere Erzählungen, von K. Hes selbacher Preis 0,60 KM. Die Geschichten dieses Bändchens werden nicht nur den zarten Mägdlein, sondern auch den wilden Buben wohl gefallen. Band 19: Das Christbrot und andere Weihnachtserzählungen. Zusammengestellt von Rettor Wilhelm Glitschka. Preis 0,80 RM. Ein bunter Strauß neuer Christgeschichten don W. Kotzde, Elisabeth von Maltzahn und anderen. Alle Geschichten erzählen von wahrer Christtagsfreude. Band 20: Echte Menschen. Erzählungen von Anna Schieber. Mit Einführung von Pfarrer D. Dr. Gener, Nürnberg. Preis 0,70 RM. Bier prächtige Erzählungen. Sie berich ten von echten Menschen, die in ihrem Glauben und Lieben. in ihrem Tun und Handeln jedem ein leuchtendes Vorbild jein tönnen. BMW.- Motorräder. Hierüber haben die Bayerischen Motoren- Werte eine Broschüre herausgegeben, die ihre Wirkung der geschmacoollen Aufmachung bei gleichzeitiger vornehmer Zurüdhaltung verdankt. So dürfte das Heft, das von den Bayerischen Motoren- Werken( München) Interessenten auf Wunsch übersandt wird, in weitesten Kreisen Anflang finden. Die Schrift ist aber auch vom wirtschaftlichen Standpunkt von lebhaftem literarischen Interesse. der for K. Rumscheidt. Preis 0,80 RM. Fünf lebensvolle der Bilder aus der Missionsarbeit in den verfanevenen Erdteilen, durch die das rechte Verständnis für die äußere Miffion gewedt wird. Band 12: Der weiße Büffel und andere Erzählungen von den Schwarzfugindianern. Bearbeitet von Gustav Schlipföter. Preis 0,70 R- Mt. Der Verfasser J. W. Schulz, der jetzt als befannter Schriftsteller in Kalifornien wohnt. ist viele Jahre mit den Schwarzfußindianern umberge zogen und erzählt uns hier sechs padende Erlebnisse. Band 13: Der Teufel in der Flasche. Bearbeitet von Schulrat Buschmann. Preis 0,60 RM. Durch eine Anzahl Erzählungen werden die schädlichen Folgen des Alkohols in vornehmer Weise vor Augen geführt. Band 14: Der Schulmeister und sein Sohn. Bearbeitet von Lehrer Pferdmenges und Rettor K. Rumscheidt. Preis 0,80 RM. Die gefürzte Ausgabe entwirft ein anschauliches Zeitbild aus dem 30jährigen Kriege und ist voll Leben und Handlnug. Band 15: Jm Heiligen Land. Auszüge aus ,, Kennst du das Land?" von Prof. Dr, Ludwig Schnelle. Herausgegeben von Oberregierungsrat 5. Premer. Preis 0,50 R.-M. Dieses Bändchen bringt eine wohlgelungene Auswahl von interessanten Einzelbildern aus dem Heiligen Land. Band 16: Jn Brasilien. Ausgewählt von Hauptlehrer W. Schlipföter. Preis 0,70 RM. Gustav Stutzer, der Gründer der großen Kolonie Blumenau erzählt hier von feinen Erlebnissen und Arbeiten im südamerikanischen Urwald. Band 17: Wind und Wetter. Seegeschichten, von Rettor Johannes Paulfen. Preis 0,70 RM. Neun echte Seegeschichten voll Leben und Kraft Geschichten voll Heldentum und Heimatliebe von H. Asmussen, Th. Storm, Feliz metallbettenger Herr im Alter von 17 Jahren, im Stahlmatr., Kinderb. günst. an Priv.at.3793 frei. Elsenmöbelfabrik Suhl( Thüringen) Hypotheken z. bedeutend ermäßig ten Zinsen bis 6% pro anno bei Barauszahlung zu vergeben. Auf Wunsch ev. sofor tige Gewährung von Zwischenkrediten. F. W. Weber, Frankfurt a. Main Nedarstraße Nr. 9 Telefon Hansa 1778. Bester Broterwerb ist eine Strickder Reichverbandsprüfung sucht per 15.1. Volontär- Stelle in einem Manufaktur- und Konfektions- Geschäft der Stadt Gießen. Offerten unt. G. 1328 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Verlangen Sie den hochwertigen Ruhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für ! Zentralheizungen! maschine. Statalog. Erhältl. in allen gröss. Kohlenhandlungen P. Kirsch, Würzburg, Sanderring 6, Nebeneinkommen Carmol Asthma Chronischen Bronchialkatarrh, durch schriftl. Tätigkeit Verschleimung der Atmungsorgane und veralteter Husten Vitalls- Verlag, München 107. 9 Jahre habe ich schwer daran gelitten, alle vers. Mittel waren erfolglos, bis ich selbst ein Mittel zum Einnehmen erfunden habe, das mir sofort geholfen hat. Aerztlich empfohlen. Tausende von Dankschreiben. Jeder Leidende erhält bei Einsendung von RMk. 1.-( auch in Briefmarken) eine Probe durch meine Versand- Apotheke zngeschickt, damit er sich v. Erfolg sel st überzeug. kann. Paul Breitkreutz at mohl bei Rheuma, Herenschuß, Genick, Kreas, Kopf- u Zahnschmerzen. Carmol- Fabrik Rheinsberg( Mark) In Glessen erhältlich: Kaiser- Drogerie, Ernst Noll; Drogerie- Winterhoff, Kreuzplatz; Berlin SO 33, Skalltzerstrasse 54. Pallabona- Puder reinigt u. entfettet das Haar auf trockenem Wege, macht schöne Frisur, besond. Bubikopf geeignet für Bei Tanz u.Sport unentbehrlich Zu haben in Dosen von M 1.- an in FriseurKreuz- Drogerie, Aug. theken. Noll; Germania- Drog Carl Seibel; Hans Noll, geschäften, Parfümerien, Drogerien u. ApoNachahmung weise zurück! Verantwortlich: Christian Klein in Gießen. Aufforderung zur Einlieferung Steuerfarten und Steuerfarten und Steuermarkenblätter für 1926. Die Arbeitnehmer, für die im Kalenderjahr 1926 Steuermarten verwendet worden sind, werden hiermit aufgefordert, innerhalb des Monats Januar 1927 ihre Steuerfarten mit den im Kalenderjahr 1926 mit Steuermarten verklebten Marten blättern an das zuständige Finanzamt einzuliefern. Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer am 31. Dezember 1926 einen Wohnsitz oder in Ermangelung eines inländischen Wohnsitzes feinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Zur Bermeidung von Zeitverluft tann aber auch die Einlieferung betriebsweise durch die Arbeitgeber erfolgen. Die Arbeitgeber auch soweit sie den Steuerabzug vom Arbeitslohn im Ueberweisungsverfahren durchführen find verpflichtet, die Aufforderung zur Einliefung der Steuerkarten und Markenblätter für 1926 in den Arbeits- und Geschäftsräumen durch Anschlag öffentlich bekanntzugeben. Es ist unerläßlich, daß jedes einzelne Steuerblatt in allen seinen Teilen ordnungsmäßig ausgefüllt ist, insbesondere mus jein Kopfvordrud mit der Kopfinschrift der Steuerfarte genau übereinstimmen. Die Eintragungen in den Spalten„ Gesamtverdienst“ und„ Einbehaltener Steuerbetrag" sind aufzuadhieren. Bei Einlieferung der Steuerkarte und der Martenblä.ar für 1926 ist zugleich die Nummer der Steuerkarte für 1927 und die Behörde, die diese Steuerkarte ausgestellt hat, sowie die Wohnung des Arbeitnehmers am 31. Dezember 1926 anzugeben. Die Versäumnis der Einlieferungspflicht ist mit den im § 377 AD. vorgesehenen Strafen bedroht; außerdem kann ble Einlieferung durch die im§ 202 AD. vorgesehene Strafe et zwungen werden. Gießen, den 7. Januar 1927. Die Finanzämter Gießen, Buzbach, Grünberg, Hungen, Erkältung Schnupfen molKarmelitergeist Ist ein wirkungsvolles Haus- und Einreibemittel bei Nerven- und Erkältungsschmerzen- Rheuma, Ischias, Hexenschuß, Kopf- und Zahnschmerzen- belebend und anregend- auch bei Massage u.Sport- Mund- u.Ravierwasser. ltbewährt In Apotheken und Drogeries erhältlich. Amol- Versand von Vollrath Wasmuth Hamburg, Amolp/ sthof. Uebersichtl. Geschäftsbuchführung mit der zu jeder Stunde er Stand des Bermögens, der Einnahmen und Ausgaben zu ersehen ist, hat man sofort ohne Bichführungsvorkenntnisse durch Awendung des Universal- Reichskassebuch 8uesieben vom Ludwigsplatz- Droger Drucksachen billigst Albin Klein Verlag Altin Klein in Gießen. u. Neustadt- Drogerie. 40. Jahrg. Gi Erfcheint: Ga Bezugspreis 40 Pfg. mona Redaktionsschluß früh 8 Uhr- lendung nicht verlangter Manuft Doch feine neue Reichsminister Dr. Curtius beri dem Herrn Reichspräsidenten über b Borsitzenden der Zentrumsfrattion an erklärte, daß damit der Verfuch der regierung unter Zuziehung der Deuts Der Reichspräsident behielt sich sei noch vor. Berlin, 14. Januar. In parlam man an, daß sich der Reichspräsiden Samstags darüber entscheiden wird, Persönlichkeit an Stelle von Dr. C über die Regierungsbildung betraut. Die Wirtschaftliche Bereinigung einer Frattionsfigung berufen word am Dienstag eine neue Fraktionssit tionsvorstand der Deutschen Volkspa mittag zu einer Sizung zusammenb zu der neu geschaffenen Lage Stellun Berlin, 14. Januar. Der Absageb „ Sehr verehrter Herr Minister!" Empfang Ihres Schreibens vom 14. ist Gegenstand eingehender Würdigu Schreiben haben wir ersehen, daß Si die Aufgabe übernommen haben, sad 3wede der Herbeiführung einer Koc den gegenwärtigen politischen Verhäl Ihnen beabsichtigte Regierungsbildun den schweren Bedenken, die Ihnen und auch namens unseres Herrn Pa dem Herrn Reichsaußenminister Dr. G den sind. Wir halten den Versuch der der Mitte nach Lage der Dinge für d legung der Krise. Wir können un rung Ihrer Verhandlungen auf der vom 14. Januar feinen Erfolg ver die in diesem Schreiben mitgeteilten nach erübrigen." Erlaß gegen die militärische Betä Berlin, 14. Januar. Der Reich an die Landesregierungen ein Rund diese ersucht werden, in allen Fällen militärische Betätigung von Verbän lich die polizeilichen Ermittelungen die polizeilichen Ermittelungen eine tätgung, so sind die Vereinigunge Ermittelungen immerhin einen Ber Berband unter Hinweis auf die gese drildlich zu verwarnen. Verlängerung der Polizei Die 7 mageren Jahre sind vorb gonnen. Wer es noch nicht weiß, d Minister des Innern fund. Am 16. die Meldung, daß nach einem Runde sters des Innern die Polizeistunde i geregelt werden soll: in Städten von 100 bis 300 000 G in Städten von mehr als 300 000 C in Berlin auf 3 Uhr. Außerdem werden die örtlichen , bei nachgewiesenem Bedürfnis" no der Polizeistunde zuzulassen. Die Auswirkungen dieses neuen völligen Aufhebung der Polizeistund den außerordentlich verhängnisvoll wird start steigen. Nach Jahresfrist Don Polizei, Trinkerfürsorgestellen, S ten ergeben, in welchem Umfang die tiegen ift. In den meisten Großstädten Euro höchstens 1 Uhr, in London sogar 10 E macht um 2 Uhr Schluß. Also: Pre trauriger Ruhm! Stehen wir eigentlich noch in d Oder haben wir die Rotjahre hinter u drauf los leben können? Auf der e angesichts seiner traurigen Finanzlag und zum Handanlegen am Werte des anderen aber öffnet er selbst den Mäd Tor. Derselbe Staat, der zu Gesun die Gejolei unterstützte und der jährli zur Hebung der Volksgesundheit, leiste pen behaftet, Handlangerdienste für e schen Volkskraft. Bei einem Boltsentscheid über di jeiftunde würde nur ein fümmerliche eintreten. Selbst die Angestellten des dagegen. Der Drud des allmächt über alle Vernunftgründe hinweg. agen aufgingen, so hätte die traurige ein Gutes.