Str. 21. uise Röder Christian Klein re Verlobung bekannt zu geben ( Hessen) und Giessen Pfingsten 1926 inenfabrik Glasbearbeitungsmaschinen geingerichtet in industrieller renzenden Siegerlandes sostigen Zahlungsbedingungen erkaufen! Anfragen sind zu richten 14 an die Geschäftsst. d. Z. al- Reichsstener Kassebuch rfach gesetzlich geschützt- enthält ndrucke für jedes Geschäft als sehr praktisch anerkannten ind bei mir stets vorrätig. bei mir ste Klein, Giessen, Südanlage 21. pielend im KanterA e das Ziel des Lebens, Elastizität, e, Energie und Lebensfreude durch kamp- Salz folgreichster Jockey Otto Schmid! s wörtlich: e Anfrage teile ich Ihnen gern mit, nit Ihrem Stuvkamp- Salz sehr zuin. 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Mai 1916, morgens um 4 Uhr, aus der Jadeind Elbmündung heraus, um die britische Flotte aus ihren Häfen u loden und zum Kampfe zu stellen. Nachmittags 5.20 Uhr burden die ersten englischen Schlachtfreuzer festgestellt und um 49 Uhr wurde das Feuer auf den 13 Kilometer entfernten Feind eröffnet. Bereits 6.13 Uhr jant der englische Schlachtfreuzer Indefatigable". Bis auf 1000 und 1500 Meter gehen die unter Sippers Kommando stehenden deutschen Aufklärungs- und OTpeboboots Flotillen vor und es fand ein Nahkampf statt, bei dem her stolze englische Schlachifreuzer Queen Mary" in die Luft ilog. 10.20 Uhr abends gab Admiral Scheer, nachdem die e- jechtsfühlung mit dem Feinde verloren war, Kurs nach den Heimathäfen. Auch wir hatten den Verlust des Schlachtfreuzers Lüzom", der von eigenen Schiffen versenkt werden mußte, und Pommern" zu beklagen. Einen dreifach überlegenen Geg1er ner hatte die deutsche Seekraft niedergezwungen, der es auch nicht mehr wagre, sich der deutschen Flotte in offener Seeschlacht u stellen. Was im Kampfe auf See, Schiff gegen Schiff, nicht gelungen war, nämlich die deutsche Flotte vom Meere wegzufegen, as besorgte 2% Jahre später der Zusammenbruch Deutschlands imso gründlicher. Aber England behielt sie nicht! Der Versailler Vertrag hob die Internierung der deutschen Schiffe auf ind sollten den Feinden überliefert werden. Da stieg auf allen heutschen Schiffen, die in der Bucht von Stapa Flow lagen, am Sonnenwendtag 1919 nocheinmal die Siegesflagge der Stagervakschlacht auf, dann santen sie unter dem Wutgebrüll der eng ischen Wächter in die Tiefe! Möge der Geist der alten Marine auch in der wiedergeschaf= senen fleinen Reichsmarine weiterleben! Reichskanzler Dr. Luther zur Aufwertungsfrage. Reichskanzler Dr. Luther bemerkte auf der Tagung des Industrie- und Handelstages am 28. April zur Frage der Aufspertung: Die Gefahr, die von dem neu entfalteten Aufwertungsbestreben ausgeht, das Wünsche vertritt, die an sich der verständ liche Ausdrud einer erschütternden Tragödie, aber gänzlich unerfüllbar sind, hat die Reichsregierung durch den allen bekannten Die Vorlage soll sicher( Desetzentwurf zu vermeiden gesucht. stellen, daß der in dieser Verfassungsbestimmung zum Ausdrud gekommene Grundgedanke, daß nicht ein Teil der Volksgesamtheit die Initiative ergreifen soll, um zu ungunsten des anderen Zeiles über die Verteilung wirtschaftlicher Lasten Bestimmungen zu treffen, auch gerade auf die infolge der Geldentwertung ergangenen Gesetze Anwendung findet. Ziel der gesamten Regieiung ist, in der Innen- und Außenpolitik beruhigende Verhältnisse zu schaffen, damit nicht nur das inländische, sondern auch tas ausländische Kapital sich zu langfristigen und zu tragbaren Bedingungen bereit findet, um am Wiederaufbau der deutschen Birtschaft mitzuarbeiten. Ein Hilferuf der evangeliſchen Landestirche. Darmstadt. In der letzten Sigung des Evangelischen Landeskirchentages wurde einstimmig eine Entchließung angenommen, in der die äußerst schwierige Finanzlage der evangelischen Landeskirche in Hessen belont wird. Die Kirchensteuern hätten eine faum noch Iragbare Höhe erreicht. Aus eigener Kraft könne sich die Kirche nicht mehr helfen. Der Kirchentag erhebe vor aller Oeffentlichkeit erneut Beschwerde darüber, daß der tessische Staat seinen geschichtlich und rechtlich unbetreitbaren Verpflichtungen nicht genügend nachkomme, oie es in anderen deutschen Ländern, z. B. im benacharten Baden, geschehen sei. Der Staat dürfe die Dienste nicht vergessen, die die christlichen Kirchen, und nicht zuletzt die evangelische, auf sittlich- religiösem, eistig- kulturellem und sozial- charitativem Gebiete dem Boltsganzen und damit dem Staate von jeher geleistet haben, heute noch leisten und in Zukunft leisten müssen. Die durchaus berechtigte Beschwerde des hessischen Landeskirchentages über den Staat ist letzten Endes eine Beschwerde über die Regierung, über den Landtag. Benn die katholische Kirche an dem Staatszuschuß für die Kirchen in der Weise interessiert wäre wie die evangelische Kirche, dann würde der Staat schon helfen, dann hoürde auch kein Gutachten der Gießener juristischen Fakultät eingefordert Darüber sind wir uns alle flar! Sorgen wir dafür, daß bei einer ev. Landtagsauflösung ie Evangelische Volksgemeinschaft ein beachtenswerter Faitor im hessischen Landtag wird, das ist der schnellste Beg, auf dem der evangelischen Kirche in finanzieller Hinsicht und auch auf anderen Gebieten das wird, was ie mit gutem Recht beanspruchen kann. * Enthüllung des Denkmals zu Ehren der im WeltTrieg gefallenen 1300 deutschen Landsmannschafter Coburg. Die alljährlich zu Pfingsten hier stattfindende Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postichedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Tagung des„ Coburger L. C" erhielt diesmal ihr besonderes Gepräge durch die Einweihung des im Hofgarten zu Füßen der chrwürdigen Veste Coburg aufgestellten Denkmals für die im Weltkrieg gefallenen deutschen Landsmannschafter. In großer Zahl waren alte und junge Landsmannschafter, aus allen deut schen und österreichischen Gauen herbeigeeilt. Am Pfingitsonntag erfolgte gegen Mittag die feierliche Enthüllung des Denkmals im Hofgarten. Die Fahnen der vaterländischen Verbände und etwa 100 Fahnen, der Landsmannschaf= ter nahmen hinter dem noch verhüllten Denkmal Aufstellung. Studienrat Ohm= Hamburg gedachte in tief empfundenen Worten der für ihr Vaterland gefallenen 1280 Bundesbrüder, wäh rend sich die Hülle senkte. Reichspräsident Hindenburg hatte ein Telegramm gesandt, in der er der Gefallenen gedachte und die Hingabe an das Vaterland als unser aller erste Pflicht betonte. Die Kosten des Marokkokrieges bisher eine Milliarde Franken! Der ,, Matin" meldet: Abd- el- Krim hat den Franzosen in dem fast zweijährigen Widerstand nahezu eine Milliarde Franten Kriegskosten verursacht. Die Veröffentlichung der franzö sischen Verlustlisten hat seinerzeit Painlevé sofort nach Abschluß des Marokkokrieges zugesagt. Die Neuverteilung Maroffos wird die nächste Folge des Zusammenbruches des Widerstandes der Rifkabylen sein, um einen Teil der französischen Kriegsaufwendungen wieder hereinzubekommen. Außerordentlich stolz ist man in Madrid. Man erklärt bereits, daß die Abrüstung der Riftabylen volltommen sein müßte. Nicht ein Gewehr und eine Patrone wolle man ihnen in der spanischen Zone überlassen. Das Abzahlungsgeschäft in Amerika. Für Abzahlungsgeschäfte in den Vereinigten Staaten gilt als Grundsatz, daß auf Abzahlung getaufte Waren einen über dem Durchschnitt liegenden Wert und eine längere Lebensdauer haben. Es wird gefordert, daß der Wert der auf Abzahlung getauften Waren bei ordnungsmäßiger Abnutzung während der Abzahlungszeit stets größer ist, als die Summe der noch ausstehenden Zahlungen. Die Anzahlung muß derartig hoch sein, daß sie dem Käufer einen Ansporn zur Einhaltung der späteren Zahlungen gibt. Jm allgemeinen betrachtet die amerikanische Industrie- und Bankwelt das Abzahlungsgeschäft als gesund, wenn es von kaufmännischen Grundsägen aus betrieben wird. Wie die Newyorker Trust Company in ihrer Veröffentlichung„ Index" berichtet, wird das Abzahlungsgeschäft als solches als gesund und existenzberechtigt angesehen. Nur die Auswüchse und ihre Auswirkungen werden befürchtet. Als ein Beispiel wird die Automobilindustrie angeführt, welche bekanntlich im hervorragenden Maße an dem Abzahlungs: geschäft in Amerika beteiligt ist. Anzahlungen von einem Drittel des Kaufpreises und gleich große monatliche Ratenzahlungen über 12 Monate sind von dem Verband der Abzahlungsgesellschaften als Norm aufgestellt worden. Der scharfe Konkurrenzkampf durch die hohe Produktion und die Verkaufsanstrengungen seitens der Händler haben leider oft zu Durchbrechungen des Prinzips geführt. Es ist auch zu beachten, daß das Postversandtgeschäft und die Kreditgewährung seitens des Einzelhandels an das Publikum ſich ebenso schnell wie das Abzahlungsgeschäft entwickelt. Man ist in Amerika geneigt, alle diese Zahlungserleichterungen für den Kunden als gesunde Auswüchse des Landes zu betrachten. Ein Appell Dr. Eckeners. Am Schluß seiner großangelegten Rede richtete Dr. Edener vor einigen Tagen in Gießen folgenden Appell an die Tausende, die in Massen zu seinem Vortragsabend herbeigeströmt waren: ,, Wir werden nur wieder hochkommen, wenn wir die innere Kraft wiederfinden. Dazu ist nötig, daß wir den Glauben an uns selbst wiederbekommen, den Glauben an unsere Mission, daß wir uns wieder bewußt werden, wie ein tüchtiges Volt wir sind. Das ist der wichtigste Erfolg, der gibt uns die Garantie, daß wir wieder aufsteigen werden. Wenn Sie so die Angelegenheit des Zeppelinwertes betrachten, dann werden Sie erkennen, welche marolischen Eroberungen wir in der Welt machen können, wenn wir dieses Werk stügen und fördern, wie es dazu dienen kann, uns Glauben und Hoffnung wieder zu verschaffen. Sie werden dann auch ganz genau wissen, wie Sie sich zu stellen haben zu dem Appell, den wir für das Zeppelin- Luftschiffwerk erlassen haben, und ob Sie dieses Werk hinsinten lassen wollen oder nicht. Alle materiellen Aufwendungen sollen dazu dienen, dieses Werk zu erhalten und damit zum Ausdrud zu bringen, daß wir alles tun wollen, geistig und technisch, das führende Volt zu bleiben und die Stellung wieder zu erringen, auf die wir einen gerechten Anspruch haben." Dr. Edeners Appell sei euch ein Anjporn! Gebt zur Zeppelin- Edener Spende! ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. Total 12 Pig., die 90 mm breite Reflame Petitzeile 96 Pig. Playvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Bevölkerungsbewegung und Wohnungsnot in Hessen. DOM Nach amtl. Material bearbeitet von G. Ziegler, Darmstadt. Die fürzlich von der Zentralstelle für die Landesstatistik in Darmstadt in einem besonderen Bändchen( Hessischer Staatsperlag) zusammengestellten Ergebnisse der Volkszählung 15. Juni 1925 bieten für den Wohnungsfachmann ganz besonders interessante Zahlen. Neben der reinen Ber sonenzählung ist darin noch die Zahl der Haushaltun Dem gen, der Familien und der Wohnungen enthalten. heutigen Stand sind die Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 gegenübergestellt, wodurch sich ein gewisses Urteil bilden läßt über die von gewissen Kreisen behauptete große Wohnungsnot. Die Zahlen ergeben unzweideutig, daß bei normalen Berhältnissen auf dem Wohnungsmarkt heute ein Wohnungsüber: schuß vorhanden sein müßte. Das Ergebnis in Hessen zeigt dasselbe Bild, wie auch in anderen Staaten, Abnahme der Wohndichte gegen 1910, also übermäßige Beanspruchung von Wohnraum seitens einzelner Voltsteile auf Kosten eines anderen Teils. Die Zahl der bewohnten und unbewohnten Wohnhäuser in Hessen betrug 1910: 1 179 507,1925 194 907, demgemäß be trägt die Zunahme 15 400 Wohnhäuser oder 8,6 Prozent. Die Zunahme war nicht überall gleichmäßig. Als größte An der Spizze 100 war fie naturgemäg in den Stäpten. steht Offenbach mit 31,9 Prozent. Dann folgen Gießen mit 21,8 Prozent, Darmstadt mit 19,7 Prozent, Worms mit 17,5 Prozent, während die Zunahme in Mainz nur 9,2 Prozent betrug. Geringer war die Zunahme auf dem Land. So h So hat Oppenheim nur 1 Prozent, Alzey 1,3 Prozent, Schotten 1,4 Prozent, Alsfeld 2,1 Prozent, Lauterbach 2,7 Prozent, Worms- Land 3,5 Prozent und Büdingen 3,9 Prozent Zugang zu verzeichnen. In diesen Kreisen und Orten hat auch die Zahl der Haushaltungen nur verhältnismäßig geringe Aenderungen erfahren. Die Zahl der Haushaltungen betrug im Jahre 1910: 281 429, im Jahre 1925: 322 293, also eine Zunahme von 40 864 Haushaltungen oder 14,5 Prozent. Die relativ größte Zunahme an Haushaltungen ist in Gießen mit 27,2 Prozent zu verzeichnen. Es folgen die Kreise Groß- Gerau mit 27,1 Prozent und Offenbach- Land mit 26,4 Prozent. Ganz geringe Zunahmen sind in den Kreisen Alsfeld mit 2,5 Prozent, Schotten mit 3,2 Prozent, Erbach mit 3,3 Prozent, Lauterbach mit 4 Prozent und Oppenheim mit 4,7 Prozent verzeichnen.d Die Zahl der Familien betrug 1925: 340 098. Ein Vergleich mit 1910 ist nicht möglich. Es zeigt sich aber auch hier eine große Verschiedenartigkeit der Berhältnisse im Land, wenn man die Zahl der Familien in Beziehung setzt zu der Zahl der Haushaltungen. So tamen auf 100 Haushaltungen im Kreise Alsfeld 117,4 Familien, in Gießen- Land 117,3, in Lauterbach 116,3, in Büdingen 115,6, Schotten 115,3. Jm wesentlichen handelt es sich hier um oberhessische Kreise. Im Kreise Bensheim tamen auf 100 Haushalte nur 101,8 Familien, in den starkenburger und rheinischen Kreisen 103 bis 104. Die Bevölkerung betrug 1910: 1282 051, 1925 1 347 279, die Zunahme beträgt also 65 288 oder 5,1 Prozent. An der Spige steht der Kreis Groß- Gerau mit einer Zunahme von 14,6 Prozent, dann folgt Offenbach- Land mit 11,8 Prozent, Bensheim mit 10,8 Prozent und Friedberg mit 14 Prozent. Hier macht sich der Einfluß Bad- Nauheims bemerkbar. bar. 194 11 1100 198 Die Stadt Mainz hat durch den Fortfall der Garnison eine Abnahme von 8,1 Prozent zu verzeichnen. Fast ohne Zunahme waren der Kreis Alsfeld und die Stadt Worms( 0,4 Prozent), die Kreise Erbach und Lauterbach( 0,5 und 0,7 Prozent). Auf ein bewohntes Wohnhaus bezw. Baulichkeit tamen im Jahre 1910: 7,26 Personen und 1,59 Haushaltungen, fm Jahre 1925: 6,94 Personen und 1,66 Haushaltungen. Der amtliche Bericht fonstatiert eine Abnahme der Wahndichte. In den Städten, wo die Mehrfamilienhäuser vorherrschen, tamen auf ein Wohnhaus in Offenbach 16 Personen und 4,2 Haushaltungen, in Mainz 14,7 Personen und 4 Haushaltungen, in Darmstadt 12,6 Personen und 3,4 Haushaltungen, in Gießen 12 bezw. 3 in Worms 9,9 bezw. 2,5, in den meisten übrigen Kreisen nur 5 bis 6 Personen und 1,2 bis 1,6 Haushaltungen. Die Gemeinden nach Größentlassen geordnet enthielten auf 1 Wohnhaus: in Gemeinden Berjonen Haushaltungen unter 100 Einwohner 100-500 500-1000 6,09 1,09 5,35 1,14 98 5,20 1,14 1000-2000 5,48 1,25 2000-20 000 6,63 1,60 13,44 68 3,58 20 000 und mehr " Auf eine Haushaltung famen im Jahre 1910 4,56 Personen, im Jahre 1925 4,21 Personen. Die Haushaltungen sind demnach durchweg fleiner geworden. Auf dem Lande sind die Haushaltungen größer als in der Stadt. Die durchschnittlich fleinsten Haushaltungen waren in den Städten und städtischen Kreisen. Die Gemeinden nach Größentlassen geordnet zeigen folgendes Bild. Es tamen Personen Sonnabend, den 29. Mai 1926. in Gemeinden mit unter 100 Einwohnern " 100-500 500-1000 1000-2000 23 2000-20 000 " über 20 000 " 57 5,60 4,85 4,53 4,38 4,15 auf 1 Haushaltung auf 1 Familie 5,17 4,23 4,10 4,08 4,01 3,78 3,69 Eine Abnahme der Wohndichte ist besonders in den größeren Städten zu verzeichnen, jo tommen Φετίοπεπ 1910 14,6 1925 12,7 1910 17,7 1925 14,8 1910 25 auf ein Haus in Darmstadt Mainz Offenbach Gießen 1 0 16 1925 1910 13,8 1925 12 12 nu 1910 11,5 1925 9,9 Worms gagacade 1925 15,8 In ganz Hessen tamen auf 1 Wohnhaus im Jahre 1910 7,2 Personen, im Jahre 1925 nur 7 Personen. Es ist also selbst unter Einbezug der Landgemeinden noch eine Abnahme der Wohndichte zu verzeichnen. Das deutsche Bolt erlaubt sich also nach dem verlorenen Krieg und nach dem Zusammenbruch der Währung einen grö Beren Wohnungslugus als vor dem Krieg. Da ganz allgemein eine Bezarmung des Bolles gegen 1914 eingetreten ist, tann dieser Wohnungslugus nur in Zusammen hang gebracht werden mit der Zwangswirtschaft, die die Mietpreise fünstlich niedrig hielt, sodaß jedermann sich soviel Wohnraum zueignen fonnte, als er wollte, weil die Miete keine Rolle spielt. Es ist das tatsächlich in unzähligen Fällen geschehen, was jur Folge hatte, daß andere Familien teinen Wohnraum betommen fonnten und dazu übergehen mußten, den entbehrlichen Wohnraum des anderen gegen teuere Untermiete abzumieten. Dieser Zustand dauert bis heute noch an, und die wirtschaftlich unvernünftige Miete und die Möglichkeit durch Untervermieten ein Geschäft zu machen, gestattet es vielen Mietern, Wohnungen zu halten, die zu ihren Einkommensverhältnissen in feinem Berhältnis stehen. Wenn eine richtige Verteilung des Wohnraumes vorgenom men würde, fönnten alle Wohnbedürfnisse befriedigt werden, das lehrt das Ergebnis der Volkszählung in Hessen. Einzig und allein die Zwangswirtschaft erlaubt es Einzelnen, Wohnraum über Gebühr in Anspruch zu nehmen ohne Rücksicht auf ihre wohnungssuchenden Mitmenschen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß der Ausgleich am Wohnungsmarkt nicht unter dem Zeichen der Zwangswirtschaft, sondern nur in freier Wirtschaft von sich gehen kann. Die hessische Regierung hätte allen Anlaß, sich diese Zahlen einmal anzusehen und die Folgerung daraus zu ziehen. Angesichts der obigen Zahlen verlieren auch die Wohnungslojenziffern der Wohnungsämter jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Man hebe die Wohnungsämter auf, gebe die Wohnungen frei und die Wohnungsnot wird bald ein Ende haben. Die hes= sische Regierung hat indes nicht den Mut, das Uebel an der Wurzel zu fassen, weil sie die Wohnungszwangswirtschaft als Köder für ihre Wähler nicht vermissen möchte. Daraus folgert man, daß die Beibehaltung der Zwangswirtschaft lediglich aus politischen Gründen erfolgt, mögen tausende von Famlien auch dabei zu Grunde gehen. ( Schluß folgt.) Die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Monat April. Von der Pressestelle beim Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns geschrieben: Die Hoffnungen, die im März auf das Eintreten der Frühjahrssaison gesetzt wurden, sind im ganzen betrachtet, für das Handwerk nicht in Erfüllung gegangen. Zwar tönnen einige Handwerkszweige, die besonders zu den Saisongewerben zu rechnen sind, eine Belebung der Geschäftstätigkeit aufweisen, jedoch ist diese sehr geringfügig und steht hinter den VergleichsDer Sport in den deutschen Kurorten. Von 6. Schmidt, Syndikus des Allgemeinen Deutschen Bäderverbandes. A.D.B. Der Begriff Sport hat im Laufe der Zeit eine gewisse Wandlung erfahren. In seinem grundlegenden Werk über die„ Sygiene des Sportes" gibt Professor Dr. Siegfried Weißbein an: Unter dem Wort„ Sport", das aus dem englischen Wort„ disport"( Erholung) abzuleiten ist, fassen wir diejenigen Leibesübungen zusammen, welche uns außerhalb unserer Berufstätigkeit zur Erholung und Entwicklung unserer förperlichen Fähigkeiten dienen." Das war der Sport, der im Altertum der wichtigste Be standteil der Erholung war und namentlich bei den alten Grie chen als Gymnastik gepflegt wurde im Interesse der Ertüchtigung der Jugend zur Erhaltung der Körperkraft des Mannes und als Schutz gegen ein vorzeitiges Alter. Das ist auch der Sport, der unserem Volte zu seinem Wiederaufbau not tut, und der in allen unseren Badeorten dieselbe Heimstätte findet, die er einst bei den Klassischen Völkern des Altertums hatte. Der Sport im Sinne der Stählung des Körpers und der Ertüchtigung des Menschen war das Kennzeichen der Erholungsstätten des alten Hellas; das Streben nach Höchstleistungen trat in den Hintergrund. Im alten Rom, in dem der Ruf ,, Panem et circenses" in die schwersten Nöte der Zeit hinaus erscholl, waren die Rekordleistungen im Sport das verherrschende Prinzip. Das Mittelalter vernichtete jegliches Sportinteresse und jegliche Sportbetätigung. Bon England her fam in unserer Zeit das Interesse für Sportbetätigung für den Mann wie für die Frau zu uns u. damit eine neue Aera für die förperliche Ertüchtigung als Gegenge wicht gegen eine einseitige geistige Belastung. Englische Rasenspiele hatten sich schnell die Gunst des Publikums erworben, und BSCI, Gießener Zeitung" monaten des vergangenen Jahres bedeutend zurüd. Besonders ift zu beachten, daß das Bauhauptgewerbe eine auffällige Stille aufweist. Diese Lage des Handwerts entspricht im allgemeinen der deutschen Gesamtwirtschaft, besonders wenn man die ErNr. 22. werbslojenziffern zum Vergleich heranzieht. Diese Ziffern find Darmstadt, aber das war ja vorauszusehen. Trotz der allerdings im Berichtsmonat etwas zurüdgegangen, jedoch wird von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, daß es zur Hauptsache der Bedarf der Landwirtschaft an Arbeitsträften ist, welcher diesen Rüdgang bewirkt hat, und zum anderen auch die Jnangriffnahme größerer Notstandsarbeiten. Außerdem ist die Beob achtung zu machen, daß die Besserung in einigen Gewerbegruppen durch eine Berschärfung in anderen wieder aufgehoben ift. Ferner tann darauf hingewiesen werden, daß die Stillegung Don Betrieben wohl noch nicht ihren Abschluß gefunden hat. Besonders aus dem Dortmunder Bezirk werden Befürchtungen nach dieser Richtung geäußert. Im Zusammenhang mit dem Zu standekommen der Vereinigten Stahlwerte ist damit zu rechnen, daß bei der Verteilung von Produktionsquoten unrentable Werte gänzlich ausgeschaltet werden und auch noch weitere Zechen zum Stillstand kommen, die vielleicht niemals wieder dem Betriebe übergeben werden. Die Maßnahmen der Gemeinden, dieser Erwerbslosigkeit vorzubeugen, find bislang noch zum großen Teil vergeblich gewesen, da als einziges Mittel die Heranziehung neuer Industrieen in Frage kommt. Der Ber im letzten Monat gestiegen ist. Ein Zeichen dafür, daß der pflanzung der Bevölkerung nach anderen Industriegegenden setzen sich erhebliche Schwierigkeiten entgegen. Bei dem Daniederliegen der Gesamtwirtschaft ist es erflär lich, daß die ganze Wirtschaftslage des Handwerks sich ebenfalls noch in einer starten Krisis befindet. Aus dem Bezirk der Handwerkskammer Oldenburg wird bemerkenswerterweise berichtet, daß die Zahl der Konkurse und Geschäftsaufsichten noch Auftragsbestand sehr gering ist, ergibt sich auch daraus, daß in der gegenwärtigen Jahreszeit sich das Handwerk sehr stark um die Erlangung öffentlicher Aufträge bemüht, was sonst in diejer Zeit nicht zu geschehen pflegte. Dabei sind die Preise, die bei staatlichen und kommunalen Vergebungen erzielt werden, nach übereinstimmenden Berichten sehr ungünstig. Die Behörden gehen sehr häufig wieder zu der Gewohnheit über, dem billigsten Angebot den Zuschlag zu erteilen, und auf der anderen Seite be= mühen sie sich, die in Gemeinschaft mit den Finanzämtern festgesetzten Tagelohnsätze herabzudrücken. Auch bei den privaten Aufträgen führt die Krise zu starkem Preisdruck. Der Mangel an Kreditmitteln machte sich auch in diesem Monat sehr drüdend bemerkbar. Die Flüssigkeit des Geldmarktes brachte für das Handwerk, da es langfristiger Kredite bedarf, feine Vorteile. Aus einigen Gegenden Deutschlands wird be= richtet, daß das Streben nach langfristigen Krediten die Grundlage für die Gründung von Mittelstandsbanken sei. Geflagt wird aus demselben Bezirk darüber, daß die Banten kurzfristig angelegte Gelder zur Abdeckung eingeräumter langfristiger Kredite benutzten und dadurch den Handwerker in seiner Bewegungsfreiheit sehr einengen. Die Kapitalknappheit machte sich bei den Steuerzahlungen besonders bemerkbar, weil die flüssigen Mittel des Handwerks zum größten Teil in den Kreditgeschäften mit der Kundschaft festgelegt waren. Im übrigen zeigte sich bei der Veranlagung zu den verschiedenen Steuerarten, daß die Fragebogen für die Veranlagung zu kompliziert waren und die Hand wertstammern eine erhebliche Arbeit durch die Beratung der bezirksangehörigen Handwerker hatten. Bei den endgültigen Veranlagungen trat zutage, daß das Einkommen vieler Handwerksbetriebe im Vorjahre auf einer ungeahnt niedrigen Stufe gestanden hat. Wenn im vorigen Bericht schon die Befürchtung geäußert wurde, daß die Senkung der Staatssteuern durch eine Erhöhung der Kommunalsteuern ausgeglichen werde, so scheint diese Befürchtung in Erfüllung zu gehen, da verschiedene Berichte auf das Anziehen der letzten Steuerart hinweisen. Besonders im Dortmunder Bezirk wurde hierüber geklagt, wo jetzt die Gemeinden gezwungen sind, die Gewerbeertragssteuer heranzuziehen. Hierdurch werden in erster Linie die Klein- und Mittelbetriebe belastet, da die Großbetriebe keine Erträgnisse aus: weisen. Die Rohstoffpreise haben wenig Veränderung erfahren, einige zeigten einen geringen Abschlag. Auch die Lohnverhält nisse sind ziemlich die gleichen geblieben. die deutschen Bäder haben viel dazu beigetragen, diese gesunden Spiele in unserem Volke beliebt zu machen. Die Pflege der englischen Spiele in den weltbekannten deutschen Kurorten zog gutes englisches Publikum an, das seinerseits wieder auf die Verbreitung der englischen Sportspiele in Deutschland einen großen Einfluß ausübte. Von den Bädern ging das Interesse am Sport in das deutsche Volk über, ein Verdienst unserer Kurorte, das nicht unterschätzt werden soll. Heute ist in Deutschland Sport und Erholung derselbe Begriff. Die Bedeutung des Sportes als gesunde förperliche Be tätigung ist von den Führern unseres Volkes schnell erkannt worden, und unsere Behörden haben die Pflege des Sportes in ihren Aufgabenkreis gezogen. Der Traum des Turnvaters Jahn ist in Erfüllung gegangen! Wo die Bedeutung des Sportes so an erkannt wird, da steigert sich natürlich die Freude am Sport und das Interesse an sportlicher Betätigung. Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, sich im Kampf um das Dasein von seiner Arbeit eine Zeitlang loszulösen, um sie der körperlichen Betätigung zu widmen, so zwedmäßig und notwendig das auch wäre. Erfreulicherweise ist es aber den weitaus meisten Schichten unseres Voltes zur zweiten Natur geworden, eine Zeitlang im Jahre von der Arbeit auszuspannen und in einem Kurort Erholung zu suchen. Mag es ein Heilbad sein oder ein Luftkurort, dem Badegast bleibt neben dem Gebrauch seiner Kur immer noch eine Zeit, die er körperlicher Betätigung widmen fann und soll. Daher bietet ihm der Aufenthalt im Kurort die beste Gelegen heit zur Sportbetätigung, u. es ist nur eine fluge Maßnahme der Kurorte, Gelegenheit zur Ausübung eines gefunden Sportes zu schaffen. Wer einen Kuraufenthalt ernst nimmt, der wird sicher in dem nächtlichen Aufenthalt in Bars und Dielen, an den Trinkgelagen und den wilden uns wesensfremden Tanz- und Musikweisen nur das falsche angewandte Narkotikum sehen, das ihn betäubt und ihn über die Gorgen des Daseins hinwegtäuscht, das aber die Nerven entfräftet und ein bitteres Erwachen zur Sonnabend, ben 29. Mai 19 Das sind Versprechungen hoffentlich läßt die Tat nich Heibt eben die bange Frage, ob Behörden entsprechend den münd Ertlärungen in der praktischen eintritt, ob sich die zukünftige Wi politik im Reich und in den Län den in Darmstadt abgegebenen wird. Der Ernst der Stunde ist Der Tagung und nicht zuletzt Ministern zum Bewußtsein geto an der Zeit, daß den Worten au sschon in der Politik und im Fehler, fich von den Wogen des 3 ist das bei wirtschaftlichen F achlichen Arbeit. Ganz besond Landwirtschaft, wo unter dem 3 bau der Intensität, der Ueberg richsführung sehr schnell vor fi mit der Rentabilität auch den Hilfe für die Landwirtschaft. Ziemlich scharfe Worte sind ausgesprochen worden auf der Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrates in politischen Schwierigkeiten, die gerade in diesen Tagen der Reichsregierung im Zusammenhang mit der Flaggenfrage, dem Aufwertungsproblem und der Fürstenabfindung entstanden sind, hat nicht nur der Reichsernährungsminister Dr. Haslinde der Tagung von Anfang bis zu Ende beigewohnt, sondern am zweiten Tage ist auch der Reichskanzler Dr. Luther erschienen, um eine programmatische Erklärung über die agrarpolitischen Absichten der Reichsregierung im Rahmen der gesamten Wirtschafts- und Handelspolitik zu geben. Auch die anderen Reichsministerien und die Regierungen der Länder, sowie die anderen Berufsstände hatten sich durch führende Männer vertreten lassen. Die Anwesenheit des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht neben dem Präsidenten und den Vorstandsmitgliedern der Rentenbank war schließlich auch eine Anerkennung der Bedeutung nicht nur der Tagung und des Landwirtschaftsrates, sondern der Landwirtschaft überhaupt. Ueberblickt man den äußeren Verlauf der Tagung, ruft man sich nochmals den Wortlaut der Erklärungen der Reichsregierung, der Reichsbank und der anderen nicht landwirtschaftlichen Vertreter ins Gedächtnis zu rüd, so sollte man meinen, daß die Landwirtschaft voll zufrieden sein könnte, daß für sie aufs beste gesorgt würde und daß für die deutsche Volkswirtschaft nun wirklich nicht mehr die Gefahr besteht, daß der größte in sich geschlossene bodenständige Berufsstand, die Landwirtschaft, vor einem endgültigen Zusammenbruch steht. Aber trotzdem hat die Bereitschaft der Regierung, helfend einzuspringen, natürlich gewisse Grenzen, und es fragt sich nur, wo die Grenzen liegen. Der Reichsfanzler hat es angedeutet und der Reichsbankpräsident Dr. Schacht hat es flar herausgesagt:„ Ich bedauere ein Wort des Herrn Präsidenten ganz besonders, daß er nämlich darauf angespielt hat, der Landwirt müsse sich überlegen, nicht, wie er produziere, sondern, daß er sich seinen Besitz erhalte. Ich halte das für ein außer= ordentlich gefährliches Wort und bedauere es auf das äußerste, wenn es etwa so aufgefaßt werden sollte, als ob die Landwirtschaft nicht in erster Linie auf die gesteigerte Produktivität hinarbeiten sollte. Die Reichsbank wird sich die Kreditnehmer ganz genau darauf ansehen, ob sie den Kredit lediglich zur Erhaltung ihres Besizes zu haben wünschen. Es liegt mir daran, meine Herren, die Gewißheit zu haben, die Sie sehr oft außer acht lassen, daß die in Anspruch genommenen Kredite auch zurückgezahlt werden müssen. Wenn Sie glauben, ohne dieses Prinzip auszukommen, dann bitte ich Sie, davon überzeugt zu sein, daß Sie dann auch ohne die Reichsbant auskommen müssen. Wenn Sie glauben, ohne dieses Prinzip auszukommen, dann bitte ich Sie, davon überzeugt zu sein, daß Sie dann auch ohne die Reichsbank auskommen müssen." Diese eindeutigen Worte haben großes Erstaunen und eine gewisse Ernüchterung hervorgerufen. Anderseits aber hat die dingt das Ganze auf dem Spiel steht. Reichsbank den festen Willen, da zu helfen, wo unbeDr. Schacht meinte, die Landwirtschaft werde zur Zeit dadurch beunruhigt, daß die sämtlichen Kredite der Landwirtschaft, die um den 1. Dezember herum fällig sind, alle bezahlt werden müßten. Davon sei gar keine Rede; das Geld bleibe ja da und suche wieder nach Anlage. Wirklich getilgt werden müßten nur die 290 Millionen der Rentenbankkredite. Bezüglich der Rentenbanffredite sei die Reichsbank bereit, für die neue Ernte eine Reihe von Hilfsstellungen zu geben. Maizena Flammeris, für Puddings das Kraftmehl und Gebäck Folge hat. Der gesunde Sport, die rationelle Ertüchtigung des Körpers durch Leibesübungen in der gefunden Luft des Kurortes ist dazu berufen, dem deutschen Volt die Kräfte wiederzugeben, die es in den schweren Zeiten der Not eingebügt hat. Leider ist es noch viel zu wenig bekannt, wie mannigfache Sportarten in den deutschen Bädern, den Heilbädern, den Luft. furorten und den Seebädern zur Ausübung gelangen tönnen. Man darf wohl wissen, daß es feinen einzigen Kurort gibt, der nicht in größerem oder fleinerem Stil die Möglichkeit zur Sport betätigung gibt. Allgemein bekannt ist der Wintersport in zahlreichen deut schen Kurorten. Nicht nur die internationalen Wintersportplätze, sonden auch weniger bekannte kleinere Luftkurorte bieten den Wintersportfreunden durch entsprechende Anlagen die Möglich feit zur Ausübung von Rodeln und Schlittschuhlaufen, von Bob und Sti. Vierzehn Kurorte in Deutschland unterhalten gut gebaute Bob- Bahnen mit allen nur denkbaren Einrichtungen. Schülern und Angehörigen der minderbemittelten Boltsschichten ist in den verschiedenen Kurorten Gelegenheit zu billigeren Quartieren und einfacher, aber gesunder und kräftiger Verpfle gung geboten. Durch die Anstellung von Sportlehrern ist es in den meisten Kurorten möglich, sich die Anfänge des Winterjportes anzueignen. erlieren, wo aber die Umstellu enfiver Wirtschaft, der Aufbau der Steigerung der Produktivitä meinem langjamen organisch iner Reihe von Jahren vor sich g Lotale Cin Flugtag in C Diese Worte enthalten für denn indungen. Er erinnert sich der ersten einem Fahrzeug, schwerer als die Luf gedenti lächelnd der meterhohen toßen fündigungen für sein langes as belahnten.- An seinem Geiste 3 beiden Fliegerei vorüber-- 3ei tungen, unvergeßlich durch helde mlmann, Boelfe und Richthofen. unmittelbar der Niederbruch. Die hö Gegner sind die Fesselungsparagrap trages, welche unser Flugwesen zum g Aber den Worten getreu: Allen Gewalten zum Trog haben deutsche Flieger und Konstrukte jesorgt, daß das deutsche Flugwesen Aufstieg erlebt, denn der Luftfahrt ge Die Fahrt des 3. R. 3 nach Ameri flag um den B- 3- Preis der Lüfte in Warfsteine in der Weiterentwickelung Die ungeheure Anteilnahme und Bege deutschen Volke gefunden haben, zeuge de, mit dem das emsige Vorwärts Flugzeugindustrie verfolgt wird. Schon spannt sich ein großes Nez Berkehrslinien über das Deutsche Reid andenen Fliegerschulen zeugen po des Fluggedankens der seit Jahrtau gepflegt durch die Folgen des W erlitten hatte. - Aber viel bleibt noch zu tun üb Balles über den derzeitigen Stand Kiten und für die deutsche Luftfahrt Ein Flugtag ist die Brüde zwisch briten Masse unseres Voltes, da nur bietet, jedem Einzelnen die modernsten haften praktisch vor Augen zu führer Die Gesellschaft für deutsches Flu hut es sich zur Aufgabe gemacht, durch tegen mit einem eigenen Maschineng Zusammenarbeit mit Behörden und L leit des deutschen Flugwesens in dem Bon dieser Gesellschaft wird Sonntag, den 6. ein großer Flugtag in engster 3usan atehr-.- G., Oberhessen- Lahngau, G auf dem Flughafen tanstaltet. Das Programm ist nad Die Rasensportspiele erfreuen sic besonderen Beliebtheit. Der Tennissp gemein zu jedem Bade, Golf und H Jateresse in den Kurorten. All di haben den guten Reitsport nicht aus in denen der Tattersall noch ein une alte. Jagd- und Angelsport besoni der Seehund- und Möwenjago, haben ene angenehme Heimstätte. Ein großes Verdienst um die F haben unsere Kurorte sich dadurch er jondere Turniere auf allen Gebieten für ihn fördern. Die großen sportliche butigen Kurorten haben stets eine E Das Publikum gefunden und üben ei viele Gesellschaftstreise aus. Sie feites Stammpublifum von internation ugleid der Einbürgerung des Sp Dienste geleistet. Pferderennen, Reit mobil und Motorradrennen oder St en, die Segel- und Ruder- Regatt e Mertmale für diesen und jenen Reite Sport, der Flugsport wird in legt durch Einrichtung von Flugplät un Schau- und Rundflügen. Es ist erfreulich, daß die Kurverm Dm Dienst der Förderung des Sporte groen Sportverbänden zu gemeinsame dur e dem Kurpublikum eine bieten und zugleich für den Sportgedan Den Leibesübungen, wie sie von ärztlid efordert werden, wird in den Kurort Betragen und manche Förderung zuteil. Bert beller seine Eigenschaft als Be Das alte gute deutsche Wandern tritt im Frühjahr, Sommer und Herbst in unseren Gebirgen an die Stelle des Wintersportes. Auch hier hat die Neuzeit, namentlich in den Kurorten, durch Schaffung einfacher Herbergen und Unterkunftsräumen, die zum Teil an das Soldatenleben erinnern, fördernd gewirkt. Das Seebad lockt direkt zur Sportbetätigung an, denn die Ruhe am Strande nach dem Bade, so angenehm fie innerhalb gewisser Grenzen ist, dürfte in der Uebertreibung doch zur Erschlaffung und Ermattung führen. Sie ist nur dann wertvoll für die Gesundheit und Kräftigung, wenn sie mit angemessener törperlicher Betätigung verbunden ist. die Landwirtschaft. Str. 22. Worte sind ausgesprochen worden Sonnabend, den 29. Mai 1926. Gießener citung" Nr. 22. Deutschen Landwirtschaftsrates in bleibt eben die bange Frage, ob nun bei den zuständigen teilnehmen. war ja vorauszusehen. Troß der Behörden entsprechend den mündlichen und schriftlichen feiten, die gerade in diesen Tagen Erklärungen in der praktischen Agrarpolitik ein Wandel Das sind Versprechungen von größter Tragweite, zusammengejezt, jodaß wir hervorragender Leiſtungen ſicher sein| Freiherrn Heyl zu Herrnsheim trat hier der Evange fönnen, zumal einige der bedeutendsten deutschen Flieger daran hoffentlich läßt die Tat nicht auf sich warten. Das Die seitens der Gesellschaft im vorigen Jahre veranstalteten Flugtage haben Massenbesuche gezeitigt und die Bevölkerung im Zusammenhang mit der Flag: eintritt, ob sich die zukünftige Wirtschafts- und Handels- hat damit ihr großes Interesse am Aufwärtsstreben unseres ertungsproblem und der FürstenabDr. Haslinde der Tagung von ind, hat nicht nur der Reichser den in Darmstadt abgegebenen Erklärungen richten beigewohnt, sondern am zweiten der Tagung und nicht zuletzt den verantwortlichen politik im Reich und in den Ländern auch wirklich nach ichskanzler Dr. Luther r erschienen, tische Erklärung über die agrarwird. Der Ernst der Stunde ist wohl allen Teilnehmern Ministern zum Bewußtsein gekommen; nun ist es aber deutschen Flugwesens bewiesen. Hoffen wir, daß auch seitens unserer Stadt und Umgebung ein Massenbesuch zu verzeichnen ist.( Siche heutige Anzeige.) Junimiete in Hessen. Die gesetzliche Miete für den Monat Juni wird in gleicher Höhe wie für den Vormonat Mai lische Landeskirchentag zu seiner 14. Tagung zusammen. Der Voranschlag enthält infolge des Fehlens eines Fehlbetrag von 14 Million Mark, der zum Teil durch ein Darlehen, zum Teil durch eine Sonderumlage der Kirchengemeinden gededt werden soll. In der heutigen Sigung wurden die Ausgaben mit 4671 000 Mart bewilligt, ebenso die Position Kirchensteuer in Höhe von 24 Millionen Mart, schließlich auch die Gesamtsumme der Einnahmen in Höhe von 3 400 000 Mart. Nach dem noch der Gesamthaushalt 1926/27 genehmigt und ein Antrag angenommen worden war, 5 Pfg. Zuschlag wurde die Tagung geschlossen. an der Zeit, daß den Worten auch die Taten folgen. Ist festgesetzt. Sie beträgt hiernach 95 Prozent der Friedensmiete. auf 100 Mart Steuerwert des Grundbesitzes zu erheben, es schon in der Politik und im Parlamentarismus ein fts- und Handelspolitik zu geben. Fehler, sich von den Wogen des Zufalls tragen zu lassen, der Reichsregierung im Rahmen ichsministerien und die Regierun die anderen Berufsstände hatten so ist das bei wirtschaftlichen Fragen das Ende jeder sachlichen Arbeit. Ganz besonders gilt das für die länner vertreten lassen. Die An Landwirtschaft, wo unter dem Zwange der Not der Abbantpräsidenten Dr. Schacht neben bau der Intensität, der Uebergang zur extensiven Beid den Vorstandsmitgliedern der triebsführung sehr schnell vor sich gehen kann, um nicht eßlich auch eine Anerkennung der mit der Rentabilität auch den Grund und Boden zu der Tagung und des Landwirt. verlieren, wo aber die Umstellung von ertensiver zu iner Landwirtschaft überhaupt. den äußeren Verlauf der Tagung, s den Wortlaut der Erklärungen der Reichsbank und der anderen en Vertreter ins Gedächtnis zu nen, daß die Landwirtschaft voll aß für sie aufs beste gesorgt würde sche Volkswirtschaft nun wirklich besteht, daß der größte in sich gee Berufsstand, die Landwirtschaft, n Zusammenbruch steht. tensiver Wirtschaft, der Aufbau der Betriebe im Sinne der Steigerung der Produktivität und Rentabilität nur in einem langsamen organischen Tempo im Verlauf einer Reihe von Jahren vor sich gehen kann. Lokales. Ein Flugtag in Gießen. Diese Worte enthalten für denn Leser eine Welt von Empfindungen. Er erinnert sich der ersten fühnen Versuche, sich mit einem Fahrzeug, schwerer als die Luft, vom Boden zu erheben; er gebentt lächelnd der meterhohen Sprünge, die ihn nach it die Bereitschaft der Regierung, großen Ankündigungen für sein langes Ausharren auf dem Flug, natürlich gewisse Grenzen, und die Grenzen liegen. Der Reichs deutschen Fliegerei vorüber eutet und der Reichsbantpräsident gerleistungen, unvergeßlich durch heldenhafte Männer, wie Jmplay belohnten. An seinem Geiste zieht der rasche Aufstieg der Zeiten höchster deutscher Flie= r herausgesagt:„ Ich bedauere ein äsidenten ganz besonders, daß er melmann, Boelte und Richthofen. Diesem Höhepunkt folgte unmittelbar der Niederbruch. Die höchste Anerkennung unserer pielt hat, der Landwirt müsse sich Gegner sind die Fesselungsparagraphen des Versailler Verer produziere, sondern, daß er sich trages, welche unser Flugwesen zum großen Teil vernichteten. Ich halte das für ein außer es Wort und bedauere es auf das twa so aufgefaßt werden sollte, als Aber den Worten getreu: Allen Gewalten zum Troß sich erhalten haben deutsche Flieger und Konstrukteure in zäher Arbeit dafür jesorgt, daß das deutsche Flugwesen einen neuen machtvollen Aufstieg erlebt, denn der Luftfahrt gehört die Zukunft. ft nicht in erster Linie auf die geät hinarbeiten sollte. Die Reichsreditnehmer ganz genau darauf antedit lediglich zur Erhaltung ihres lug um den B.- 3. Preis der Lüfte im vergangenen Jahre sind Die Fahrt des 3. R. 8 nach Amerika und der deutsche Rundinschen. Es liegt mir daran, meine it zu haben, die Sie sehr oft außer in Anspruch genommenen Kredite erden müssen. Wenn Sie glauben, auszukommen, dann bitte ich Sie, ein, daß Sie dann auch ohne die en müssen. Wenn Sie glauben, uszukommen, dann bitte ich Sie, ein, daß Sie dann auch ohne die en müssen."- Diese eindeutigen Erstaunen und eine gewisse Erufen. Anderseits aber hat die 1 Willen, da zu helfen, wo unbe: f dem Spiel steht. Dr. Schacht schaft werde zur Zeit dadurch betlichen Kredite der Landwirtschaft, ber herum fällig sind, alle bezahlt von sei gar keine Rede; das Geld he wieder nach Anlage. Wirklich ten nur die 290 Millionen der Bezüglich der Rentenbankkredite reit, für die neue Ernte eine Reihe zu geben. Flammeris, zena für Puddings ftmehl und Gebäck Sport, die rationelle Ertüchtigung des ngen in der gesunden Luft des Kurortes eutschen Volk die Kräfte wiederzugeben, eiten der Not eingebüßt hat. Marksteine in der Weiterentwickelung des deutschen Flugwesens. Die ungeheure Anteilnahme und Begeisterung, die sie im ganzen deutschen Volke gefunden haben, zeugen von dem großen InterFlugzeugindustrie verfolgt wird. esse, mit dem das emsige Vorwärtsstreben unserer deutschen iel zu wenig bekannt, wie mannigfache chen Bädern, den Heilbädern, den Luftidern zur Ausübung gelangen können. daß es keinen einzigen Kurort gibt, der leinerem Stil die Möglichkeit zur SportSchon spannt sich ein großes Netz von start benutzten Luftperkehrslinien über das Deutsche Reich, und die zahlreichen neuerstandenen Fliegerschulen zeugen von dem Wiedererwachsen des Fluggedankens der seit Jahrtausenden von der Menschheit gepflegt durch die Folgen des Weltkrieges starken Abbruch erlitten hatte. Aber viel bleibt noch zu tun übrig, um alle Teile unseres Voltes über den derzeitigen Stand unserer Flugtechnik aufzutären und für die deutsche Luftfahrt zu werben. Ein Flugtag ist die Brücke zwischen der Industrie und der breiten Masse unseres Volkes, da nur hier sich die Gelegenheit bietet, jedem Einzelnen die modernsten flugtechnischen Errungenschaften praktisch vor Augen zu führen. Die Gesellschaft für deutsches Flugwesen m. b. H., Berlin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Veranstaltung von Fluglagen mit einem eigenen Maschinenpark modernster Typen in Zusammenarbeit mit Behörden und Vereinen die VolkstümlichHessische Kirchensteuer 1926. Die Veranlagung für die Kirchensteuer des neu begonnenen Steuerjahres ist zur Zeit im Gang. Es ist insofern gegen das Vorjahr eine Besserung eingetreten, als der Landeszuschlag für die evangelische Kirche nicht mehr 15, sondern nur noc) 7 Prozent beträgt. Arbeitslose erhalten auf die Dauer der Arbeitslosigkeit Steuerfreiheit zugebilligt. leit des deutschen Flugwesens in dem deutschen Volke zu fördern. Von dieser Gesellschaft wird ist der Wintersport in zahlreichen deutur die internationalen Wintersportpläge, kannte kleinere Luftkurorte bieten den rch entsprechende Anlagen die MöglichRodeln und Schlittschuhlaufen, von Kurorte in Deutſchland unterhalten gut it allen nur denkbaren Einrichtungen. en der minderbemittelten Volksschichten Sonntag, den 6. Juni, ein großer Flugtag in engster Zusammenarbeit mit der Luftverkehr A.-G., Oberhessen- Lahngau, Gießen, auf dem Flughafen Gießen veranstaltet. Das Programm ist nach sportlichen Erfahrungen * Gesundheitsschädliches Ausstellen von Wurst, Fleisch, Fett- und Fischwaren. Das Polizeiamt schreibt uns: Die warme Jahreszeit veranlaßt uns, darauf hinzuweisen, daß vielfach in Lebensmittelgeschäften die daselbst ausliegenden Fleisch, Wurst, Fett, Käse und Fischwaren, sowie auch andere leicht verderb liche Nahrungsmittel nicht genügend vor der Verunreinigung durch Fliegen geschützt werden. Abgesehen von dem ekelerregenden Eindrud ist die Gefahr der Krankheitsübertragung bei der Hitze und dem hierdurch sehr geförderten Verderb der genannten Waren sehr groß. Das Polizeiamt wird gegen diejenigen Ladeninhaber vorgehen, welche sich diesen einfachen hygienischen Forderungen und dieser selbstverständlichen Rücksichtnahme gegenüber der Bevölkerung entziehen. Die Rasensportspiele erfreuen sich in allen Ländern einer besonderen Beliebtheit. Der Tennissport gehört heute schon allgemein zu jedem Bade, Golf und Hoden finden immer mehr Interesse in den Kurorten. All diese modernen Sportarten haben den guten Reitsport nicht aus den Kurorten verdrängt. in denen der Tattersall noch ein unentbehrliches Requisit sein sollte. Jagd und Angelsport besonders die eigenartige Form der Seehund- und Möwenjago, haben auch in unseren Seebädern eine angenehme Heimstätte. मे Amtsgericht. In dem Konkursverfahren der Firma Nowag G. m. b. H. Gießen ist die Gläubigerversammlung auf Montag, den 14. Juni 1926, vormittags 9 Uhr, anberaumt worden. * Der Verband ev. weibl. Jugend in Hessen hat die ehemalige Gartenbauschule auf der Orbishöhe bei Zwingenberg gekauft, um in ihr ein Erholungs- und Freizeitheim für Mädchen, insbesondere für seine Mitglieder einzurichten. Die Einweihung des neuen Heimes wird voraussichtlich am 6. Juni stattfinden. * An der Wassertante. In die Berge ziehts die einen, an die See die anderen. Diesen anderen wird die Nachricht von erfreuender Bedeutung sein, daß der Hessische Landesausschuß des Deutschen Seevereines( Darmstadt, Heinrichstraße 99) seine Gesellschaftsfahrten wieder aufnimmt, Fahrten, die in der Erinnerung vieler Hunderter sehnsuchterwedend fortleben. Vom 19. bis 25. Juli führt der altbewährte Reiseleiter Major a. D. Vollmar seine Scharen in die alten Hansestädte Hamburg und Lübeck( mit Travemünde), nach Kiel. Programme liegen versandfertig. Frühe Anmeldung sichert auch Nichtmitgliedern einen Plaz. ( Siehe Anzeige.) Ein großes Verdienst um die Förderung aller Sportarten haben unsere Kurorte sich dadurch erworben, daß sie durch be= sondere Turniere auf allen Gebieten des Sportes das Interesse für ihn fördern. Die großen sportlichen Veranstaltungen in den deutschen Kurorten haben stets eine besondere Beachtung durch das Publikum gefunden und üben eine starke Anziehungskraft auf viele Gesellschaftskreise aus. Sie haben sich ein großes und jeftes Stammpublikum von internationalem Ruf geschaffen und ugleich der Einbürgerung des Sportgedankens unendliche Dienste geleistet. Pferderennen, Reit- und Fahrturniere, Automobil- und Motorradrennen oder Stredenfahrten und Konturrenzen, die Segel- und Ruder- Regattenturniere sind charakteri stische Merkmale für diesen und jenen Kurort geworden. Der neueste Sport, der Flugsport wird in den Bädern besonders ge= pflegt durch Einrichtung von Flugplägen und Veranstaltungen von Schau- und Rundflügen. Kurorten Gelegenheit zu billigeren t, aber geſunder und kräftiger Verpfle e Anstellung von Sportlehrern ist es in möglich, sich die Anfänge des Winterthe Wandern tritt im Frühjahr, Sommer Gebirgen an die Stelle des Wintersportes. zeit, namentlich in den Kurorten, durch bergen und Unterkunftsräumen, die zum leben erinnern, fördernd gewirkt. Das Sportbetätigung an, denn die Ruhe am de, so angenehm sie innerhalb gewisser der Uebertreibung doch zur Erschlaffung Sie ist nur dann wertvoll für die Ge, wenn sie mit angemessener förperlicher it. * 70 Jahre Verein deutscher Ingenieure. Die 65. Hauptversammlung des VDJ. findet am 12. bis 14. Juni in Hamburg statt. Am 12. Mai waren 70 Jahre vergangen, seit der VDJ. ins Leben gerufen worden war. Näheres und Anmeldung zur Hauptversammlung durch VDJ. Geschäftsstelle, Berlin NW 7, Ingenieurhaus. Es ist erfreulich, daß die Kurverwaltungen sich sehr gern in den Dienst der Förderung des Sportes stellen und sich mit den großen Sportverbänden zu gemeinsamer Arbeit zusammenfinden, wodurch sie dem Kurpublikum eine angenehme Unterhaltung bieten und zugleich für den Sportgedanken werbend wirken. Auch den Leibesübungen, wie sie von ärztlicher und hygienischer Seite gefordert werden, wird in den Kurorten weitgehende Rechnung getragen und manche Förderung zuteil. Rirgends kann auch der Sport besser seine Eigenschaft als Beschäftigungstherapie entAns Nah und Fern. Quedborn. Hier ist die Maul- und Klauenseuche festgestellt und Sperrgebiet für die Gemarkung gebildet worden. Friedberg. Der Friedberger Schützenverein, Mitglied des Mitteldeutschen Kleinkaliber- Schützenverbandes, hält am 5., 6. und 7. Juni auf der Seewiese in Friedberg sein Hauptschießen 1926, verbunden mit 20jährigem Jubiläumsschießen, ab. Er verbindet hiermit ein Volksfest. - Frankfurt a. M. Die Bergwacht, deren Mitglieder ehrenamtlich den Waldschutz im Taunus übernommen haben, hielten in der Nacht vom Pfingstsonnabend auf-Sonntag vom Feldberg turm Feuerumschau über die Taunuswaldungen ab. Sie gewahrten dabei nicht weniger als 50 von Wandergruppen ver lassene und nicht ausgelöschte Lagerfeuer. Mit Spaten und anderen Löschwerkzeugen griffen die Bergwachtleute rasch ein und erstidten die auflodernden Flammen, die sonst die dürren Zweige der Tannen in Brand gesetzt hätten. Friedberg. Mit dem Bau des neuen Polytechnikums und dem Maschinenlaboratorium wurde begonnen. Die der zeitige Zahl der Studierenden beträgt etwa 650. An der Anstalt wirken außer dem Direktor 9 Dozenten im Hauptamt sowie einige Hilfslehrkräfte. Bad Kreuznach. Die 66. Tagung mittelrheinischer Aerzte findet in diesem Jahre Sonntag, den 30. Mai, in Bad Kreuznach statt. Evangelischer Landeskirchentag. Darmstadt. Unter dem Vorsitz des Präsidenten falten als im Kurort, nirgends kann er auch so vorzüglich Zerstreuung und Erholung bieten, wie im Kurort, nicht so sehr als Sport im Sinne des Refords und des Schauspiels, wie gerade als Leibesübung im Sinne einer Kräftigung des Körpers, der Nerven und des Geistes. Es gibt nur ein Oberreichenbach! Bücherbesprechung. ,, Sonnige Frühlingstage am Oetscher!" Von Walter Büttner. Im Selbstverlag des Verfassers: Altenburg Thür., Schüßenstraße 12. Wir müssen die sorgfältig ausgearbeitete und reichillustrierte Kunstdrud Broschüre als eine der schönsten Werbeschriften bezeichnen; sie ist in erzählender Form geschrieben und wird jedem Freude machen. Die Illustrationen werden jedes schönheitsliebende Auge erfreuen; sie gestatten einen tiefen Einblic in die unvergleichlichen Schönheiten der Bergwelt des n. ö. Voralpengebietes. Stimmungsvolle Land schaftsmalereien und fröhliche scherzhafte Erlebnisse. Die 56seitige Werbeschrift wird gegen Mr, 0,50 franko zugesandt. Postscheckkonto Frankfurt a. M. 142 770. Mögen durch dieselbe recht viele neue Freunde für unsere deutschen Berge gewonnen werden, die sonst ihre„ Frühlingstage" in den Welschen Ländern verleben. Rationalisierung der öffentlichen Wirtschaft. 1. Teil. Die reichsrechtlichen Vorschriften. Von Ministerialrat a. D. Dr. Moll. Von Verwaltungsreformen wird zwar schon lange gesprochen. Aber erst die wirtschaftliche Notlage und die ungeheuerliche Steigerung der öffentlichen Lasten hat das Problem akut werden lassen. In immer steigendem Maße werden in der Oeffentlichkeit die mit Spar- und Vereinfachungsmaßnahmen unserer Verwal tung zusammenhängenden Fragen erörtert. Das Kuratorium für Spar- und Vereinfachungsmaßnahmen, das sich in dieser Beziehung lebhaft bemüht, hat in der Reihe seiner Veröffentlichungen die obige Broschüre herausgebracht. Der Verfasser gibt einen auch dem Laien verständlichen Ueberblick über das Gesamtproblem. Was Heimatliebe ist, mag uns folgende rührende Geschichte erzählen. Das ehemals isenburgische Dörfchen Oberreichenbach am Südostabhang unsres Vogelsberges, wollte einen Gemeindebau aufführen und sich hierzu von seinem Landesherrn, dem Fürsten Karl I. von Jjenburg- Birstein, freies Holz aus dessen Waldungen erbitten und schidte zu dem Zwed einen Bauer K. nach Paris, wo der Fürst als Vasall Napoleons I. damals grade weilte. Es war etwa das Jahr 1810. Ruhig und sorglos auf Schusters Rappen wanderte dieser dahin, unbekümmert um die vielen Krieger, die in jener Zeiten die Landstraße bevölkerten, und um dies Raubgesindel, das Weg und Steg unsicher machte. Glüdlich erreichte er nach vielen Tagen das Ziel seiner Wanderung und fand auch bald den Palast, den sein Fürst bewohnte, der freudigst seinen wadren Landsmann und treuen Untertan begrüßte und reichlich mit Speise und Trant versah. Nachdem der Fürst das Anliegen der Gemeinde bewilligt, sagte er zu ihm: ,, Nun müssen Sie sich aber auch einmal Paris ansehen." Das tat er denn auch, wobei ihn ein fürstlicher Kammerdiener den Weg zeigte. Es ging durch all die langen endlosen Straßen, vorbei an prächtigen Palästen, hochragenden Denkmälern, herrlichen Luftgärten, vorbei an Tausenden und Abertausenden von fremden Menschen, die eine fremde Sprache sprachen, fremde Sitten zeigten und unsren Wandrer sofremd, so talt und teilnahmslos anschauten, daß es ihm weh ums Herz wurde. Es ergreift ihn plöglich eine heiße Sehnsucht nach seinem fernen Oberreichenbach, er hält es nicht mehr aus, will zum Schloß zurüd, ergreift Schloß zurüð, ,, Bolt entscheide!" In einer Schrift dieses Titels werden auf nur 16 Seiten alle Fragen behandelt, die mit der Fürstenenteignung zusammenhängen. Der Verfasser lehnt den Volksentscheid ab. Und wer seine Begründung liest, wird am entschei denden Tag zu Hause bleiben. Deutscher Schriftverlag, Berlin SW. 11, Dessauer Str. 6. Preis 20 Pfg.( franto). Geschäftliches. Pauline, laß das Reiben sein! Pauline mit den starken Armen Die reibt die Wäsche zum Erbarmen, Sie reibt bis in die Nacht hinein! Und kriegt sie schließlich noch nicht rein! Dagegen Klärchen, die ist schlau, Dies Mädchen weiß es ganz genau: Man reibt die Wäsche nicht erst viel, Man tocht sie einfach mit Persil! Verantwortlich: Christian klein in Gießen. seinen Wanderstab, um die Rückreise anzutreten. Doch zuvor will er seinem Fürsten noch Lebewohl sagen. Und als ihm dieser die Hand zum Abschied reicht und ihn zuletzt noch fragte:„ Nun, lieber K., wie hat Ihnen Paris gefallen?" Da traten dem biederen Bauer die Tränen in die Augen und turz und bestimmt lautet seine Antwort:„ Ja, Durchlaucht, Paris ist ganz schön, aber es gibt doch nur ein Oberreichenbach." Wolf- Ranstadt. Sieben Schäden des öffentlichen Lebens. # Politik ohne Grundsätze, Reichtum ohne Arbeit, Vergnügen ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Handel und Industrie ohne Moral, Wissenschaft ohne Humanität, Gottesdienst ohne Opfer. Ein Aufruf des Regierungspräsidenten von Oberbayern der allen Weintrinfern dringend ans Herz legt, nur beutschen Wein zu trinten. Ehrt der deutschen Rebe Wunder, Pfeift auf welsche Panscherei'n, 194 Auf Chianti und Burgunder! Deutsche, trinkt nur deutschen Wein! Trinkt den Wein der Pfalz, der Franken, Den von Mosel, Saar und Rhein! Brave Winzer werden's danten! Deutsche, trinkt nur deutschen Wein! Duftend winkt er zum Genusse, Golden schimmernd lädt er ein Darum noch einmal zum Schlusse: Deutsche, trinkt nur deutschen Wein! Sonnabend, den 29. Mai 1926. sidst ,, Gießener Zeitung" Sonntag, den 6. Juni 1926,3 Uhr nachm. Grosser Flugtag in Giessen Flughafen Kunstfliegen, Geschwaderfliegen Zielabwurf, Fallschirmabsprung Ballonjagd, Luftkampf Abschiessen von Ballons Eintrittspreise: RM.I.Passagier- Rundflüge Ia Kummelhölzer empfiehlt Friedrich Werner II., Ober- Lals Günstigste Eindeckung Post Nidda( Oberhessen). 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Es sei die Abs zöfifchen Regierung auch die M Französisch Marotto zu erhalten, di deutschen Firma abgenommen wurde * Deutscher C bei den Wahlen in Kapstadt. Bei den am 25. Südwestafrikanischen Parlament find Deutschen zugefallen. Von den zw Kreise Windhut, Okahandja, Lüde Grootfontein ziemlich sichere deutsch Aussichten in Swakopmund und O Erfreulicherweise konnten auch diese deutschen Kandidaten gewonnen wer didaten wurden gewählt: Peter ( Swakopmund), Westenfeld( Omar handja), Hirsetorn( Lüderißbucht), ( Grootfontein. * Zur englischen K Londen, 4. Juni. Im Unterhau gierung behalte sich in der Rohlenst vor, doch lehne sie es nicht ab, der K Grenzen von 3 Millionen Pfund währen. * Italienische Regierungsmaßna tische Ri Wie der ,, Avanti" meldet legter Zeit der protestantischen genannte Nachschule abzuhalten chen nach der Schule um st ,, Avanti" fügt hinzu, der behö mit begründet, daß die fathe Italien anerkannt sei, währe Konfessionen nur geduldet wür lasses hat die protestantische K Rachschule verzichten müssen. Mussolini scheint sein dift mehr auf politische Gegner besc wird die neue Verfügung nu aufnehmen fönnen. Sie zeigt e teit, die in einem Lande, das Anspruch erhebt, unmöglich sei ber richtet. * Evangelisch- Sozia Der zweite Verhandlungstag de gresses in Saarbrüden brachte den Zimmermann- Hamburg über: Die mie der in Industrie, Handwerk, H häftigten Jugend". Gin im lek reilich gesammeltes Material lag tang zu Grunde, dessen Hauptforde der Arbeitsverhältnisse für Juge Appell an die Generation der Alte ich von der Jugend erwünsche, d Der durch die Kriegsjahre bedingte den tommenden Jahren dürfte den chrten Arbeitstraft werden lasse Daun Forderungen des Jugendschu Frau Krutenberg- Conze- Kreuznach rat Bericht über die Lage der we anderer Redner gaben bemerkenst Berhältnisse in den verschiedenen Generalvertretung: Dr. Ulsch& Co., Frankfurt am Main. Miqueletrasse 58. Telefon Maingau 3071. Der Vorsitzende, Reichsgerichtspri log den Kongreß mit warmen 2 Am Nachmittag wurde eine mungen im Gaargebiet besichtigt. Für den Abend des zweiten rauenvereine die auswärtigen G pollen Teegbend in die ,, Vereinig Huserlejenftes geboten wurde. Der dritte Tag brachte am jammlung der Bereinigung. Diese bas neue Arbeitsprogramm berai Der Nachmittag führte die Teilne zug nach der Lutherstadt Worms,