Bücher. Str. 47. s dem alten Jena. Hugo von Jena. Ein Stubententoman aus if geh. 3,50 M, Ganzleinen 5,50 M, elang. Alt- Jena in den Jahren lution, der umstürzlerischer Geist rbindungen eindringt und alther: rtrümmern droht, wird auf Grund Doll geschildert. Der Roman wird Iten Herren und ihren Familien den, bietet er doch ein Stüd beut: iteste Kreise interessieren wird. gsstodungen und den Berlust von druderei Ernst Fischer, Wolfen: In gemeinverständlicher Form von ihm zu wahrenden gesetzlichen vertraut gemacht. Die diesbe tseinholungen erübrigen sich. Bei betreibenden darf das Buch fehlen. muß einen neuen Anzug haben!" trengen Eheherrn, die dem„ lieben fennig fahren, denn sie weiß, das u mußt von nun an mit etwas Ommen, bis der Schneider bezahlt von W. Bobach& Co. GmbH., t Nr. 204 erschienenes Büchlein chneidere ich für meinen Mann?" Ratschläge und ist ein treuer Helderobe für ihren Mann. Wesen seines Kindes näher be ind schon ein großer Drang nach Decke dient ein soeben erschienenes ige ich mein Kind?" von Erna Verlag von W. Bobach& Co. = 1,20 M), das jeder Mutter ein Dird. ze", herausgegeben von Curt v. neue Einzelheft Nr. 201, das als = bekannte Modenverlag W. Vozig, soeben auf den Markt bringt. wahrlich ein aktuelles Thema. Sanzschrittabbildungen, Musik und modernen Gesellschaftstänze, wie ehen gewohnt waren. Der billige für weiteste Verbreitung und erſchaffung, für eine Menge Vergnügen eine ann! Dabei ist nicht etwa an den vielseitigen Dentaufgaben, Spiele emeint, die sich mit Streichhölzern feiffer in dem neuesten Einzelheft chholzschachtel eine Quelle des Vobach& Co. GmbH., BerlinVobach& Co. GmbH., Berlinefern aufgibt. stian Klein in Gießen. er Art bezieht man am billigsten von Albin Klein, Giessen Klein, Giefien irfjamiten Sthus nochen- und sonstigen Strankheiten ihrt der echte gewürzte Futterkalk Brockmanns, Zwerg- Marke" oder mngew.„ Patent- Nährsalzkalk". 3. Erfolge b. Mastu. Aufzucht! Prosp. frei.- Erhältich in Drogerien, Apo nu. sonstigen einschläg. Geschäften. ir echt in Orig.-Pad.- nie lose! Da te man beim Einkauf genau auf alleinigen Fabrikanten abr.m.b.s., Leipzig- Eutr. 158 imachung. tguthaben erfolgt an und für sich, es Gläubigers( Einlegers) bedarf. auf Aufwertung binnen einer am Ausschlußfriſt anzumelden: ereits ausgezahlter Guthaben desfich der Gläubiger bei der Annahme eine Rechte vorbehalten hat, oder einer Sparkasse auf eine andere den ist und der Gläubiger die Goldmarkbetrag zurzeit des Ergen die erste Sparkasse verlangt. frist, sodaß bei ihrer Versäumung erloschen ist. Der Sparkasse zu erfolgen, bei der Oder zuletzt geführt wurde. e Einleger, falls sie einen der unrüche geltend machen wollen, auf, ar 1927 bei uns anzumelden. er 1926. artajie Gießen. a cheis. Flammeris, ena Puddings mehl und Gebäck 39. Jahrg. Samstag, den 27. November 1926. Nr. 48. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd lendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Die Aufwertung der Sparguthaben in Hessen. Die Verpflichtung ber hessischen Spartassen zur Aufwertung ber Sparguthaben ist neuerdings durch Verordnung geregelt worden. Jm Regelfalle müssen die öffentlichen Spartassen in Hessen zu einem Aufwertungssatz von 12% Prozent des Goldmartbetrages des Sparguthabens aufwerten. Bei günstiger Bermögenslage der Spartasse tann der Minister des Innern an ordnen, daß eine höhere Aufwertung zu erfolgen hat, oder daß nach dem 14. Juni 1922 ausbezahlte Guthaben auch ohne Vorbehalt des Gläubigers ebenfalls entsprechend aufgewer tet werden. Zur Aufwertung von nach dem 12. Juni 1922 ausbezahlten Guthaben und für die Fälle, in denen Berüdsichtigung bei etwaigen Ueberweisungen von einer Kasse auf die andere gewünscht wird, bedarf es eines an die Spartasse bis zum 31. Januar 1927 zu stellenden Antrags; sonst ist ein Antrag nicht nötig. Die aufgewerteten Guthaben sind für die Gläubiger un tündbar bis zum 1. Januar 1932. Von da ab kann die Hälfte, vom 1. Januar 1940 an der Rest des Guthabens gekündigt wer den. Die Spartassen werden indessen bedürftigen Personen auf Antrag ihren Aufwertungsbetrag ganz oder teilweise baldmöglichst auszahlen und zwar ohne Abzug von Zwischenzinsen. Das gleiche soll erfolgen für Spartassengläubiger über 65 Jahre und solche, die infolge ihres törperlichen Zustandes aller Voraussicht nach bei Einhaltung des Termines vom 1. Januar 1932 nicht in den Genuß der Auszahlung ihres Guthabens tommen; vorausgesetzt ist hierbei, daß diese Sparkassengläubiger nicht zur Vermögenssteuer herangezogen sind. Die aufgewerteten Guthaben sind vom 1. Januar 1927 ab mit jährlich 3 Prozent, vom 1. Januar 1932 ab ebenso wie die übrigen Spareinlagen zu verzinsen. Die Gläubiger fönnen die Auszahlung der Zinsen am Ende jeden Kalenderjahres verlangen. Zunahme der Erwerbslosenziffer. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Erwerbslosenfürsorge in der ersten Novemberhälfte ist von 1 353 000 auf 1387 000 gestiegen. Einigung über das Arbeitsgerichtsgeseh? Berlin, 26. 11. Ueber die Fassung, in der das Arbeitsgerichtsgesetz im Reichstage verabschiedet werden soll, haben heute Verhandlungen der Regierung mit den Parteiführern des Reichstags nicht stattgefunden. Es handelte sich bei den Besprechungen nur um eine Fühlungnahme zwischen den verschiedenen Parteien, deren Ergebnis zu der Erwartung berechtigt, daß die Verabschiedung des Arbeitsgerichtsgesetzes teine wesentlichen Schwierigkeiten bereiten wird. Die Zollvorlage liegt dem Reichskabinett angesichts der am 31. Dezember 1926 notwendig werdenden Neuregelung der Zölle vor. Die Hamburger Bürgerschaft nahm einen Antrag an, nach dem der Senat bei der Reichsregierung dafür eintreten soll, daß ein Gesezentwurf zum Einkommensteuer- und Körperschaftssteuergesetz vorgelegt wird, wonach für die Besteuerung der Gewerbetreibenden, der dreijährige Jahresdurchschnitt des Einfommens als Grundlage bestimmt wird. Zwischen den baugewerblichen Hüttenverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer fanden im Reichsarbeitsministerium Verhandlungen über eine Sicherung des Arbeitsfriedens im Baujahr 1927 statt. Die Verhandlungen wurden auf Mitte DeJember vertagt. Elsässische Kundgebungen in der französ. Kammer. In der Sitzung der französischen Kammer am 25. d. Mts. fam es zu stürmischen Kundgebungen, weil der elsässische komm. Abgeordnete Hueber gelegentlich der Erörterung des Budgets für das Elsaß in deutscher Sprache eine Rede halten wollte. Ein Prozeß gegen 31 deutsche Tiroler. Nach einer Meldung der„ Tribuna" aus Bozen wird der Prozeß gegen die 31 jungen Deutschen, Mitglieder des Verbandes Oberland, die im November 1925 in Gries bei einer Generalversammlung verhaftet worden waren, am 30. 11. in Verona eröffnet werden. Die Enttäuschung der englischen Bergarbeiter. London, 26. 11. Die Konferenz der Bergarbeiterdelegierten nahm einstimmig eine Entschließung an, in welcher der Entrüstung über die von den Grubenbesitzern verschiedener Bezirke in Vorschlag gebrachten Bedingungen Ausdrud gegeben wird. London, 26. 11. Jm Unterhause führte heute der Staatssekretär des Innern zur Begründung der von der Regierung beantragten Berlängerung der Notstandsmaßnahmen aus, es handele sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, die vielleicht Bon etwa einer in kurzer Zeit aufgehoben werden könnte. Million Bergarbeiter hätten fajt eine halbe Million die Arbeit wieder aufgenommen. Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Bostichedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Neuer Aufstand in Mexiko? Wie aus Merito gemeldet wird, sei dort eine neue um fassende Verschwörung aufgedekt worden, die sich auf die ganze Republik erstrede. Echt deutsch! Die Deutsch- nationale Reichstagsfraktion hat auf Grund von Zeitungsnotizen, die allerdings unwidersprochen geblieben sind, an die Regierung eine Anfrage gerichtet, ob es auf Wahrheit beruhe, daß die deutsche Botschaft in Washington am 11. November, dem Waffenstillstandstage, geflaggt habe. Sollte man derartiges wirklich für möglich halten. Sind wir denn von allen guten Geistern verlassen? An einem Tag, der das Vorspiel zu dem schmachvollen Versailler Vertrag bildete, auch noch zu flaggen? Unerhört so etwas. Und solche Männer nennen sich die Nachkommen der Demokraten von 48! Bei aller Niederlage, die wir erlitten haben, dürfen wir dennoch stolz sein und uns freuen der Taten, die unser Volf gegen einen mächtigen Ansturm von Feinden vollbracht hat. Wir brauchen noch lange nicht zu triechen! Michel, werde wach! Mann kann auf die Antwort der Regierung gespannt sein. Der Einheitswert- Bescheide. Bei den früheren Erläuterungen des Reichsbewertungsgesetzes und der Reichsvermögenssteuer ist darauf hingewiesen worden, daß auf Grund der Vermögenserklärung per 1. 1. 1925 von dem Finanzamt ein sog. Einheitswert- Bescheid erteilt wird, in dem getrennt für jede Vermögensgattung, die der Pflichtige besitzt, der Wert festgesetzt wird, der einheitlich allen Vermögenssteuern( Vermögenssteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer, Aufbringungslast und z. T. auch der Erbschaftssteuer) zu Grunde gelegt wird. Die Einheitswertbescheide werden z. 3t. zugestellt. Empfohlen wird eine genaue Nachprüfung der Werte an Hand der Vermögenserklärung. Die Prüfung ist nach zwei Richtungen hin notwendig und zwar 1. bezgl. der Höhe der festgestellten Ziffern und 2. bezgl. der zurechnung der Vermögensteile zu der einen oder anderen Vermögensart. Es wäre z. B. möglich, daß ein Grundstück fälschlicherweise dem Betriebsvermögen zugerech net wurde, während es tatsächlich nicht hierzu gehört. Der Steuerpflichtige läuft hierbei Gefahr den gewöhnlich viel höhe ren Steuersatz für die Gewerbesteuer anstatt des niedrigeren Grundsteuersatzes zahlen zu müssen. Auch bezgl. der Industrieaufbringungslast könnte eine derartige fälschliche Hinzurechnung von Grundvermögen zum Betriebsvermögen von einschneidender Wirkung sein. Die Art der Berechnung ist aus den Einheitswertbescheiden ersichtlich. Ein Gewerbetreibender, der in seinem eigenen Hause tätig ist, erhält 3. B. zwei verschiedene Einheitswert Bescheide und zwar einen, in dem der Gesamtwert des Betriebsvermögens festgestellt ist und einen zweiten, in dem der Gesamtwert des Grundvermögens enthalten ist. Der Wert der Grundstüdsteile, die dem Gewerbe dienen, ist dann dem Betriebsvermögen zugerechnet und vom Grundvermögen in Abzug gebracht. Die Verteilung muß genau nachgeprüft werden. Wer noch andere Vermögensarten besitzt, z. B. ,, landwirtschaftliches, forstwirtschaftliches und gärtnerisches Vermögen" oder sonstiges Vermögen" erhält auch für diese Vermögensarten je einen besonderen Einheitswert- Bescheid. Ergibt die Nachprüfung, daß die Wertfestsetzung nach einer der beiden Richtungen hin nicht zutrifft, so ist binnen eines Monats nach Zustellung Einspruch an den Bewertungsausschuß beim Finanzamt entweder schriftlich einzureichen oder zu Protokoll zu erklären. Der Einheitswert- Bescheid hat lediglich die Aufgabe, den Einheitswert der zu besteuernden Vermögensarten zu figieren. Für jede der oben genannten Wertsteuern( Vermögenssteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer etc.) ergeht noch ein besonderer Steuerbescheid, in welchem unter Zugrundelegung des Einheitswertes und des gültigen Steuertarifs die Steuer selbst berechnet und angefordert wird. Alle Einsprüche gegen die Höhe oder die Zurechnung der Vermögenswerte sind bereits jetzt beim Em= pfang des Einheitswertbescheides geltend zu machen und werden nach dessen Rechtstraft später bei Zustellung des Steuerbescheides nicht mehr berüdsichtigt. Wurde auf Grund des Einheitswerts Bescheides Einspruch gegen die Höhe oder die Zurechnung der Vermögenswerte eingelegt, so wirkt sich dies automatisch auf die Berechnung aller Wertsteuern aus und ist später beim Empfang des sich auf diese Einheitswerte stützenden Steuerbescheides( z. B. Vermögenssteuerbescheid, Grundsteuerbescheid, Gewerbesteuerbescheid etc.) nicht mehr erforderlich. Ein Einspruch gegen die zuletzt genannten Steuerbescheide kann nur in Frage lommen, wenn nicht der eigentliche Wert des Vermö gensgegenstandes bestritten werden soll, sondern z. B. die Vermögenssteuerpflicht überhaupt, oder die Höhe der abzugsfähigen Schulden etc. Aus Gründen der Vereinfachung ist indessen zugelassen worden, daß der Einheitswertbescheid in gewissen Fällen mit dem Vermögenssteuerbescheid verbunden werden tann. Ob dies in dem einen oder anderen Fall geschehen ist, läßt der Bescheid unschwer erkennen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plak oorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Bedeutung der Kreditgenossenschaft für die deutsche Volkswirtschaft. Bon Professor Dr. Ph. Stein, Berlin, Am dunklen Anfang des Wortes„ Genossenschaft" steht das gemeinsame Arbeiten und das gemeinsame Genießen. Die Genossenschaft ist nicht auf eine Zeit oder ein Volt beschränkt, die Genossenschaftsbewegung ist überall und allezeit Teilströmung der großen, die Geschichte der Völker bewegenden sozialen Strö mungen. So sind auch die Gilden und Innungen des deutschen Mittelalters echte Genossenschaften gewesen; heute verstehen wir unter„ Genossenschaften" Gemeinschaften von Personen der Massenschichten des gewerblichen Mittelstandes, der Bauern und der Arbeiter zur Verfolgung ihres wirtschaftlichen Zwedes als Erzeuger, Händler oder Verbraucher. In den Genossenschaften nehmen die Massenschichten, die tragenden Grundstände des Voltes, die Bürger, Bauern und Arbeiter, ihr wirtschaftliches Schicksal in die eigene Sand, um im Bewußtsein ihrer Kraft und in Erkenntnis der durch die Nöte der Zeit gesetzten wirtschaftlichen Aufgaben Erwerb und Wirtschaft der Massenschichten zu sichern und auszubauen und damit die sichere Grundlage für wirtschaftliche Selbständigkeit soziale Unabhängigkeit und selbstbewußte Anteilnahme an der politischen Arbeit zu schaffen. Die Genossenschaften sind Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl zur Förderung von Erwerb oder Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemein schaftlichen Geschäftsbetriebes." Was für die Genossenschaften im allgemeinen gilt, gilt auch für die Kreditgenossenschaften. Es sind Unternehmungen zweds Zusammenfassung der Mittelschichten des Volkes, nicht zum Zwede der Konzentration von Kapital wie bei der Aktienge= sellschaft, sondern um die in den Menschen und ihrer Leistungsfähigkeit ruhenden Kräfte und Mittel zusammenzufassen und sie zu wirtschaftlichen Mächten zu gestalten. In den Kreditge= nossenschaften sind daher in erster Linie Personen, nicht Kapitalien vereinigt. Die Genossenschaften als Unternehmungsformen der Massenschichten stehen so den Unternehmungsformen der Großwirtschaft, den Aktiengesellschaften und den Gesellschaften m. b. 5. gegenüber. Sammeln und summieren diese Geldſtüde, so sammeln und summieren jene Menschen. Die Masse mit ihrem Massenbedarf, mit ihrem vielen Wenig an Geld sichert ihren Geschäftsbetrieb, schafft ihnen das finanzielle Fundament. Die unbegrenzte Mitgliederzahl, das demokratische Prinzip, welches sich besonders darin äußert, daß jedem Genossen ohne Rüdsicht auf seine Kapitalbeteiligung nur eine Stimme zusteht, sind grundlegende Merkmale jeder Kreditgenossenschaft. Dabei bekämpfen die Genossenschaften nicht das Kapital oder den Kapitalismus, sondern nutzen und verwenden das Kapital. Das Wort:„ Nicht Kampf gegen das Kapital, sondern Kampf mit dem Kapital gegen Wucher und Ausbeutung" steht ungeschrieben über der Tür jeder Genossenschaft. Auch jeder einzelnen Kreditgenossenschaft. Ihre Aufgabe und ihre Bedeutung zugleich ist es, Menschen und Mittel zusammenzubringen, um die Möglichfeiten und Erträgnisse der Wirtschaft nicht nur den obersten Schichten der Wirtschaft und Gesellschaft zu überlassen, sondern In tausenden und abertausenden Kanälen über das ganze Volk in allen Schichten zu verbreiten und das Blut der Volkswirt schaft, das Geld, in feinen und feinsten Aederchen über den letzten Gewerbetreibenden und Bauern bis zum letzten Arbeiter und Douart Dies 4846 die hochwertige einfachste 4 Takt- Maschine für flüssige Brennstoffe und Leuchtgas 3 PS C RM 725.6PS RM.825 ohne Derpackung ab IDeth Diedecoeckäufer gesucht. MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Gegen die Entscheidung über Einsprüche ist Berufung an den Oberbewertungsausschuß und gegen die Berufungsentschei: Zweigniederlg. FRANKFURT a/ M. Kaiserstr.23 dung Rechtsbeschwerde an den Reichsfinanzhof zulässig. Sonnabend, den 27. November 1926. von den Zentren der Wirtschaft bis zum legten Dorf zu ver teilen, Erschließung der Geldquellen des Volkes und ihre Verteilung innerhalb der Massenschichten des Voltes zum Nugen der ganzen Wirtschaft des Boltes, da liegt die Bedeutung der Krebitgenossenschaften in der Wirtschaft. Nicht durch fremde Hilfe, sondern aus sich selbst heraus durch Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung wollen fie befruchtend wirken. In Deutschland bestehen rund 53 000 Genossenschaften der verschie densten Art, darunter allein über 22 000 Areditgenossenschaften, die sich bis in die kleinste Stadt und bis in das kleinste Dorf hinein erstreden. Rund 7 bis 8 Millionen Menschen sind Mitglieder der Genossenschaften, das ist mit Familienangehörigen fast die Hälfte des deutschen Voltes. Fast die Hälfte davon entfällt auf den Kreis der ländlichen und städtischen Kreditgenossenschaften. Was für den langfristigen Kredit, den Realtrebit, die Sparkassen neben den großen Realkreditinstituten find, das sind für den fuzzfristigen Betriebs- und Personalkredit die Kreditgenossenschaften. In den verschiedenen Formen, sei es auf dem Wege des Schuldscheinkredites bei den ländlichen Spar- und Darlehnstasjen, jei es auf dem Wege des Kredites in laufender Rechnung oder des Wechselkredites bei den städtischen Kreditgenossenschaften, sei es auch indirekt in der Form der Bürgschaftsleistung, stellen sie den städtischen ebenso wie den ländlichen Mittelstandstreisen ihre Kreditmittel zur Verfügung. Dort, wo die großen Institute wegen der geringen Höhe der Beträge der Mühseligkeit des unrentablen Kleinkreditgeschäftes versagen, versagen müssen, treten die Kreditgenossenschaften in die Lüde ein und machen durch ihr Vorhandensein den in den Augen der übrigen Bantfreije Kreditunwürdigen kreditwürdig. Bekommt dieser durch die Genossenschaft überhaupt erst Kredit, so liegt der Wert dieses Kredites aber auch in seiner inneren Beschaffenheit, in den ihn begleitenden Kreditbedingungen. Die Kreditgenossenschaft ist getreu ihrer Zwed bestimmung nicht in erster Linie Berdiener, sondern Diener ihrer Kreise und in jedem Falle bemüht, den Kredit auch zu den möglich günstigen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Nicht das Gewinnstreben allein ist für sie maßgebend, sondern die Förderung von Erwerb und Wirtschaft ihrer Mitglieder. Die Eigenart der genossenschaftlichen Form tommt auch darin zum Ausdruck, daß der von der Genossenschaft etwa erzielte Reingewinn ausschließlich wiederum der Genossenschaft und ihren Mitgliedern zugute tommt. Hier ist in Wahrheit jene Form geschaffen, in welcher in der uneigennützigsten Weise Kreditbeschaffungs- und Kreditverteilungsarbeit für die Mittelschichten unseres Volkes vereinigt sind. Mit Recht hat man deshalb Kreditbanken in Stadt und Land als die genossenschaftlichen Volksbanken und auf dem Lande als die Spar- und Darlehnskassen bezeichnet. Wie der Name schon andeutet, wollen und können die kreditgenossenschaftlichen Institute nicht nur Kreditinstitute sein, sondern auch Sparinstitute, Spargenossenschaften. Zu der Aufgabe der Kreditausteilung tritt die diese erste bedingende Funktion der Geldsammlung. Spargelder und Geschäftsgelder, größere, aber auch kleine und kleinste Beträge von allen Kreisen der erwerbstätigen Bevölkerung in Stadt und Land, von Nichtmitgliedern ebenso wie von Mitgliedern, finden ihren Weg zur Kreditgenossenschaft. Kleinere Beträge finden in der Form von Spareinlagen ihre Anlage; größere Geldbeträge, vor allem Geschäftsgelder, können als Depositen mit und ohne Kündigung oder auf einen bestimmten Termin angelegt werden. Auch an die Schulsparkassen und an die Heimsparbüchsen sei erinnert. So werden bei den Kreditgenossenschaften auch die kleinsten Beträge gesammelt und dem wirtschaftlichen Verkehr zugeführt. Seit Beginn der Stabilisierung haben die Kreditgenossenschaften aus dem Nichts ihr Geschäft wieder aufgebaut, haben an Ge= schäftsguthaben, Rüdlagen, Spareinlagen und Depositengeldern allein die in dem DGV. vereinigten Kreditgenossenschaften mehr als eine halbe Milliarde Mark aus der gesündesten und sichersten Quelle, aus dem Volke selbst, wieder erschlossen, gesammelt, und der deutschen Volkswirtschaft in ihren tragenden Ständen der Erwerbstätigen in Stadt und Land zugeführt. Durch die Annahme von Spargeldern und Depositen einerseits und ihrer Anlage in denselben Schichten der Bevölkerung| Jung gewohnt, alt getan. Dies alte Sprichwort ist nur zu wahr. Was einem in der Jugend zur zweiten Natur wurde, davon pflegt man auch im Alter nicht zu lassen. Hast du dir schon einmal überlegt, wie abhängig wir Menschen von unseren Gewohnheiten sind? Wie oft nehmen wir uns vor, dies und jenes an uns zu ändern etwas besser zu machen- etwas anderes zu lassen und doch kommt's nicht dazu. Warum? Weil wir uns gar zu sehr an die alte Art gewöhnt hatten. Wenn wir darauf achten, merken wir bald: die eingewurzelte Gewohnheit ist eine starke Fessel, viel stärker, als wir's bis jetzt ahnten, und so sind wir nicht frei, sondern gebunden. Viele Dinge, die wir tun, machen wir aus Gewohnheit auf eine bestimmte Weise. Darum ist's wichtig, zu prüfen, welche Gewohnheiten sich bei uns festsetzen dürjen. Niemand denke: ach, ich habe keine besonderen Gewohn heiten tatsächlich ist es so, daß, wenn wir nicht mit fem Willen die guten pflegen, leicht schlechte aufwachsen, die schwer wieder auszurotten sind. Hast du dich daran gewöhnt, früh und pünktlich auf die Minute aufzustehen? Die Langschläfer, die wohl wach werden, aber immer wieder auf die Uhr guden, ohne sich zum Aufstehen entschließen zu können, haben unter ihrer schlechten Gewohn heit zu leiden. Wie oft kommen sie zu spät und werden wegen Versäumnis getadelt, und selbst, wenn sie's noch schaffen mit dem Fertigwerden, sind sie doch stets in der Hetze und müssen oberflächlich erledigen, was gründlich hätte gemacht werden sollen. Das macht sie nervös und verstimmt, sich selbst und anderen zum Aerger. Hast du dich daran gewöhnt, alles, was du tust, ordentlich zu machen?„ Das ist keine Gewohnheit, das ist Anlage," meinst du. Ja, teilweise, aber nicht einmal zum größten Teil. Die Gewohnheit spricht hier sehr mit: entweder man läßt halbgemachte, unordentliche Arbeit bei sich durchgehen oder man bringt sich dazu, nicht aufzuhören, bis die Stube ganz ordentlich aussieht, auch in den Ecken, bis die Schubladen bis zum hintersten Winkel tadellos find, bis die Arbeit bis aufs Gießener Zeitung" andererseits, vollzieht sich ein betriebswirtschaftlich wie volks: wirtschaftlich ebenso wichtiger Geldausgleich, geschaffen durch die flare und zielbewußte Tat eines jeden einzelnen und in der Erkenntnis, daß durch den gemeinsamen Zusammenschluß der verschiedensten Berufe untereinander die Lösung des notwendigen Ausgleiches zwischen Angebot und Nachfrage dieser Kreise ge= funden ist. Dabei liegt die Leitung in den Händen eines Borstandes und Aufsichtsrates, die selbst Mitglieder der Genossen= schaft sein müssen. Den Mitgliedern steht wiederum in der Generalversammlung durch das persönliche Stimmrecht ein weitgehendes Mitbestimmungsrecht zu. So wächst die kreditgenossenschaftliche Form unter gegenseitiger Hilfe, eigener Verwaltung und Verantwortung nicht nur zu einer wirtschaftlichen, sondern auch zu einer sozialen Tat heran. Mit Recht ist die Genossenschaft als die größte soziale Leistung des deutschen Bürgertums anzusprechen. Die Selbsthilfe bedeutet Selbsterziehung, das Sichnähertennenlernen der einzelnen beteiligten Kreisen untereinander. Die Mitglieder der Genossenschaft tommen einander nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich näher. Sie bilden neben einer Wirtschaftsgemeinschaft auch eine gesellschaftliche und eine Erziehungsgemeinschaft. Durch Vorträge in der Generalversammlung, durch Zuwendung besonderer wirtschaftlicher und genossenschaftlicher Nachrichten, durch andere Sonderveranstaltungen wird der Zusammenhang mehr und mehr gepflegt. Rat, Hilfe, Auskunft erhält jeder Kunde rasch und sicher von seinem eigenen Institut, seiner Genossenschaftsbank. Fassen wir das Ergebnis zusammen: Durchführung aller Geschäfte, der Spargeschäfte auf der einen, der Kreditgeschäfte auf der anderen Seite, aber auch Durchführung aller sonstigen Geschäfte der Depotgeschäfte, der Effektenverwaltung, der Ueberweisungsgeschäfte, der Regelung des gesamten Zahlungsver tehrs ist die wirtschaftliche Aufgabe der Kreditgenossenschaft; in dem sich einander Verstehen, sich einander Einfühlen und gegenseitig Helfen liegt die hohe soziale und erzieherische Bedeutung der Kreditgenossenschaft als Bank des deutschen Mittelstandes und Bürgertums. Der Wert der Kreditgenossenschaft nicht nur für die Kreditwirtschaft der kleineren und mittleren Schichten des Boltes, sondern auch für ihre Sparwirtschaft berechtigt und verpflichtet zugleich auch sie, ihre Kräfte für den am 31. Oktober stattgefundenen Weltspartag einzusetzen. Mit dem 31. Ottober jährte zum drittenmal der Tag, an welchem auf dem internationalen Kongreß für Sparwesen zu Mailand der Gedanke gefaßt wurde, alljährlich einen Weltspartag abzuhalten. Dieser Tag war dem gemeinsamen Gedanken und dem Jdeal der guten und sparsamen Wirtschaft gewidmet, ohne die sowohl der einzelne sowie die Gesamtwirtschaft eines Volkes nicht auszukommen vermag. Auch die rund 53 000 in Deutschland bestehenden Genossenschaf= ten mit ihren 8 Millionen Mitgliedern, und insbesondere die 22 000 Kreditgenossenschaften konnten an diesem Tag nicht achtlos vorübergehen. Auch für ihre Kreise gilt die Notwendigkeit weitestgehender Spartätigkeit der Rücklagen, des Verzichts eines Teiles des Einkommens für Zeiten der Not, aber auch zum 3wede späterer Wohlfahrt. Heute sind die Voraussetzungen und Sicherheiten für das Sparen unbedingt gegeben. Aus der Inflationszeit haben alle in Betracht kommenden Kreise gelernt Unsere Währung ist sicher. Die letzten Bedenken müssen und tönnen zurüdgestellt werden. Dies gilt um so mehr, als unsere Wirtschaft trotz des unverkennbaren Fortschrittes noch lange nicht den für sie notwendigen Stand erreicht hat. Deshalb gilt für den besten, größten und sichersten Geldgeber unseres Volkes, der nicht im Auslande, sondern in Deutschland wohnt und arbeitet, für die großen Massen der Erwerbstätigen in Stadt und Land die Mahnung: Spare für dich und deiner Kinder Zukunft, damit schaffst und wirkst du für dich, für deinen gesamten Stand und da rüber hinaus für die gesamte Wirtschaft. So aufgefaßt, ist das Sparen in deiner Genossenschaft, Dienst an der Gesamtheit, an jedem einzelnen mie an dem gesamten deutschen Bolte. Drucksachen Baler art Albin Klein billigst letzte sauber ausgeführt ist. 3wingt man sich mit Bewußtsein vierzehn Tage zur Ordnung, dann geht es immer leichter und schließlich ist's zur zweiten Natur geworden man hat sich eben daran gewöhnt. Oder die Gewohnheit, es nett, gemütlich, freundlich um sich zu haben. Auch das ist etwas Anlage, Geschick, und dennoch wieder mehr Gewohnheit, als du glaubst.„ Aber Kind, wie kannst du's in einem solchen Zimmer überhaupt aushalten!" sagte meine Mutter einst, als sie in mein Stübchen fam, wo ich arbeitend saß. Sie sah auf den ersten Blick, daß der Fenstervorhang nur halb zurüdgezogen war, daß die Tischdecke schief hing und die Blumen in den Vasen welf aussahen, daß auch Stuhl und Schreibtisch nicht am richtigen Platz standen. Mit etlichen Griffen war alles in Ordnung gebracht, noch einige Minuten und die Vasen strahlten im Glanze neuer Blumen, ,, Mit wenig Mühe und Ordnungssinn erreicht man viel", sagte meine Mutter ,,, kann man ein ungemütlich aussehendes Stübchen zu einer Stätte der Behaglichkeit umwandeln. Du mußt dich daran gewöhnen, auf strenge Ordnung zu halten." Auch eine Gewohnheit und wieviel könnte ich noch aufzählen! Du kannst dich daran gewöhnen, dich gerade und aufrecht zu halten, gute Manieren beim Essen zu haben, es tann dir zur Gewohn heit werden, auf tadellose Sauberkeit an deinem Körper, in deiner Kleidung, auf ordentlich und nett gemachte Haare zu achten. Das sind Aeußerlichkeiten, die man nicht gering achten soll- aber es gibt noch wichtigere Dinge. Ich denke an ein Mädchen, dem ich nachweisen konnte, daß sie eine Begebenheit, die sie mir mitteilte, außerordentlich ausgeschmückt, ja falsch dargestellt hatte. Als ich sie darauf aufmerksam machte, entgegnete fie ruhig: das habe ich mir so angewöhnt, da geht meine Phantafie mit mir durch." Fürwahr, eine traurige Entschuldigung. denn diese schlechte„ Angewöhnung" machte Minna nach und nach völlig unzuverlässig, um nicht zu sagen unwahrhaftig in ihren Mitteilungen und Aussagen. Auch die schlechte Gewohnheit ist eine Macht in unserem Leben. Noch etwas möchte ich anführen, das häufig genug Dor tommt und uns zeigen sollte, welch strenge Zucht wir an uns Nr. 48. Das betriebswirtschaftliche Schrifttum. Nachweis und Auswertung der in- und ausländischen Fachliteratur. Herausgegeben vom Ausschuß für wirtschaftliche Verwaltung( A. W. V.). Inhalt: Abschnitt 1: Uebersehung ausländischer Aufsäze durch auszugsweise Wiedergabe besonders altueller ausländischer Veröffentlichungen. Abschnitt 2: Auswertung der betriebswirtschaftlichen Zeitschriften- Literatur des In- und Auslandes mit zwei systematischen Uebersichts- Unterabschnitten: A. Allegemeine Betriebswirtschaft, die den Stoff disziplinweise gliedert( z. B. Grundsägliches und Allgemeines, Finanzierung und Kapitalwirtschaft, Anlagen, Banten und Einrichtungen von Betrieben einschl. Unterhaltung, Personalorganisation, Eignungsprüfungen, Ausbildungsfragen, Einkaufs-, Beschaffungs-, Lager- und Bestandswirtschaft, Festigungswirtschaft, Rechnungswesen, Revisionswesen, Büroorganisation, Bürowesen, Büromaschinen usw.) B: Spezielle Betriebswirtschaft, die den Stoff geschäftszweigsweise gliedert, z. B. Landwirtschaft, Industrie mit 19 Untergruppen, Handwerk, Warenhandel, Bantund Börsenwesen, Staats- und Verwaltungswirtschaft usw. Außerdem ist der Literaturstoff noch nach Verfassern und nach Schlagwörtern geordnet. Abschnitt 2: AMV.- Mitteilungen über die Tätigkeit der einzelnen AWV- Fachausschüsse. Das betriebswirtschaftliche Schrifttum bezwedt möglich restlose Auswertung aller Wirtschaftsliteratur, gibt bei fast allen Aufsätzen den Inhalt auszugsweise wieder, um über die neueste Fachliteratur des Inlandes und des Auslandes mühelos schnel len und umfassenden Ueberblick zu gewinnen. Eine derartige Literaturauswertung ist für Praxis und Wissenschaft unentbehrlich. Sie dürfte deshalb in teinem Betrieb und Unternehmen, bei keiner Behörde, Verbandsgeschäftsstelle und dergl. in feiner kaufmännischen, technischen und behördlichen Biblio thek fehlen. Jeder einzelne Betriebswirtschaftler, der auf seinem Fachgebiet auf dem laufenden bleiben will, sollte sich ihrer bedienen. Um den Bezug weitesten Kreifen zu ermöglichen, ist der Bezugspreis 1,50 R.-M. pro Heft äußerst niedrig. Jährlich erscheinen 12 Hefte. Lieferung ab Heft 2 erfolgt aus schließlich durch die Post( 14. Nachtrag zur Zeitungs- Preisliste). Heft 1 jedoch übersendet der Ausschuß für wirtschaftliche Ber waltung, Berlin NW. 7, Schadowstr. 1 B gegen 1,50 R. Mt. auf Postscheck 20970 Berlin NW. 7. zu bemerken ist noch folgendes: Durch einseitigen Drud des Tegies und systematische Kennzeichnung der Einzelabschnitte ist auch auf das für viele Stellen wünschenswerte tarteimäßige Sammeln des Literaturstoffes Rücksicht genommen. - Heft 1 enthält in Abschnitt 1 Auszüge aus drei Aufsätzen über: Erfolgreiche Produktionskontrolle durch Budgetrechnung Vorschriften für Budget- Kontrolle. Das Budgetproblem. Wie man ein Budget einrichtet. In diesen Aufsätzen wird behandelt das Verfahren der industriellen Budgetkontrolle in Deutschland noch wenig bekannt- das in Amerika vor wenigen Jahren erst entwickelt wurde und heute dort als die letzte und jüngste Entwidelung im industriellen Rechnungs wesen von den führenden Betrieben bereits eingeführt ist. Zwed und Technik des industriellen Budgets, bezw. Budgetkontrolle, bestehen im wesentlichen: nicht mehr die Vergangenheit, sondern die Zukunft zu messen, für alle betrieblichen Vorgänge einen Wirtschaftsplan oder Gesamtbudget für das gesamte Unternehmen aufzustellen, egatte Kontrolle des Budgets durch das Rechnungswesen, wertvolles Mittel für die Betriebsleitung, um Verschwendung zu vermindern, gut ausgeglichene Bestände zu sichern, flare Verantwortung für Unkostenentstehung und Berrechnung zu schaffen und eine Rationalisierung des Festigungsprogramms nebst Anlagen zu ermöglichen, sowie bessere und regelmäßigere Beschäftigung zu sichern. Mehrfach wird in Deutschland die Ansicht vertreten, daß in den öffentlichen Haushalten die Betriebe und Unternehmen wegzulassen und nur deren Gewinne einzustellen sind. Von Interesse dürfte deshalb sein, daß in einem der vorgenannten Aufsätze unter dem Abschnitt: Welches sind die Vorteile eines Budgets? Wozu ist ein solches überhaupt nötig?" folgender | Sat sich findet: Die Regierung der Vereinigten Staaten hat üben müssen, damit die gute Gewohnheit sich bei uns festsetze: untereinander stets höflich, freundlich, rücksichtsvoll zu sein. Das ist keine Gewohnheit, sagst du, das komme direkt aus dem Herzen? Glaube mir, es wiederholt sich oft, daß ein Mensch, der im Grunde seine Angehörigen herzlich lieb hat, für sie ar beitet und Opfer bringt, doch manchmal sich wenig liebevoll und freundlich ihnen gegenüber benimmt, sich gehen läßt in seinen Launen, denn zu Hause braucht man sich nicht weiter zusammen zu nehmen." Er denkt sich nichts Schlimmesdabei, nur Höflichkeit, Rücksicht, das sich in Ehrerbietung Zuvor tommen ist ihm nicht zur zweiten Natur geworden, und da die gute Gewohnheit nicht anerzogen, nicht gepflegt worden ist, nistet sich allmählich die schlechte ein. Seine Unfreundlichkeit war zunächst nur eine äußere, schlechte Gewohnheit, aber allmählich setzt sie sich fest und er fann nicht mehr anders sein. Es ist tatsächlich oft so: dein Mund spricht in der Aufregung häßliche, böse Worte, ohne daß du's schlimm meinst. Du läſſeſt dich nur vom Augenblic fortreißen, beherrschest dich nicht und bist erstaunt, daß deine Schwester oder Gefährtin so getränkt ist und sich ebenfalls zum 3orn verleiten läßt. Hütet euch, daß es euch gegenseitig nicht zur Gewohnheit wird, daß ihr euch so unfreundlich begegnet ich könnte eine traurige Geschichte da von erzählen, zu welchem Unheil das in einer lieben, achtbaren Familie führte.„ Gewöhnst du dich daran, der Zanfluſt, dem Zorn Raum zu geben in deiner Seele, so jagst du den Herrn Jefus hinaus", wie meine Großmutter immer sagte. Sie hat es uns auch so recht eingeschärft, daß wir in jungem Alter uns üben müßten in guten, abwenden von schlechten Gewohnheiten! Ja, auch über unsere Gewohnheiten müssen wir Jesus Herr wer den lassen, müssen ihn bitten, daß er bei uns sei jede Stunde am Tag, bei jeder Arbeit, bei jeder Berrichtung, die wir vor nehmen, bei allem, was wir tun und lassen. Nur dann fönnen wir uns schützen gegen üble, uns befestigen in guten Gewohn heiten, wenn er mit uns geht und uns hilft, seinen Willen tun bis ins Kleinste, damit dieser vollkommene Wille uns ganz durchdringt und ihn zu erfüllen uns liebe, selbstverständliche Ge wohnheit wird. Sonnabend, ben 27. M daher das Budget- System in i größten Unternehmen dieses 6. Jengich, Be folgt. Anmerkung der Schriftlei lichen Zeitschriften und betrie das betriebswirtschaftliche G unsere Buchhandlung bezogen w Lof Sonntage Der den Sonntag geschaffen allen ein Tag der Ruhe und de wollen heute von denen reden, dieser Erde segnete oder die ung Glanz umgeben sind. Wenn euch Mitmensch zu sein, so sollten w lionen Hände zum Geben und Namen auch glänzen in Wohltä ihr werdet noch reicher sein, we eure Rechte gab. Im Kleinen sollen wir die Welt, in Vereinen und bei Feste Mensch beginnen, sondern dort, eines Armen trodnen können. Ni ten findet man die Armut- Reichen oder irgendwo in einer Da sigt gebrochen ein altes und wartet auf das Abendbrot, fallen könnte; da ringt eine jur mit der Not des Lebens und troc rend die Waisen noch unberührt zu ihren Füßen spielen; hier figt ganzes Leben, tatenlos am leeren eder in den Argonnen sein Aug der feine Sonne mehr scheinen si len Moregen mehr gibt. Nacht überall, dunkle Nacht. Warum kommst du nicht, du nur einen Strahl vom goldenen in das Alltagsgrau ihrer Stube für fie teinen Sonntag geben des Das Glüdbringen in solche dich zum alten Mütterlein und I Ein Händedruck genügt oft, um lein, das du ihr mitgebracht. Un Kleide laß die Achtung aus deir Blinden vom Argonnenwalde set Kennen dich, reicher Mann, im Armenviertel der Stadt ode Wenn ja dann wird Gott de Keine Zeit f Irgendwo in einem Winkel Wunsch, einmal Zeit für uns 3 der Neuzeit: Eisenbahn, Tele Radio, der hundertfältige mase uns mit der Verheißung, daß n für uns, für unser persönliches serer eigensten Wünsche und feine dieser Zeit sparenden Er Zeit geschenkt, als wir ohne s alle nur das Tempo unseres mit fortgerissen in ihren strude sie die Menschen über Länder un die gegenseitigen Berbundenhei Berpflichtungen und Abhängi steigert. Lediglich unsere Fähig Wesensanlagen, beschränken uns Einen je höheren Plaz sie menschlichen Gemeinschaftsleben Berpiligtungen verbinden sie Don der mütter Ich habe dir etwas zu sage juhören? Dein kleiner Peter wa sich mit seinem Freunde und wo dazu, und schnell warst du berei zogenen Mund einen Schlag zu ler, den du machtest. Weißt du dabei standen und das mit an wie tief dein Kind errötete, wi den ganzen Nachmittag uns Gr Er schämte sich, daß wir gesehe den war. Diese Scham ist etwa sie ist ein Zeichen, daß seine kl sindham ist, diese Scham mußt d nicht unterdrüden. Das aber t Gegenwart anderer strafft. Hät nommen und ihn in aller Stille gedankt. Dann machtest du später den ren Fehler. Als deine Freundin um fich an den frohen Gesichtern zähltest du ihr, daß dein Peter jetert die ganze Geschichte wieder liebe Maria? Hatte er nicht be sieben? Warum dann noch ein Mir war es da, als müßte ich de unb es schützen vor all den mit elbe gerichtet waren, und sein meiner warmen Hand zur Ruhe Rib hat ein fleines Ehrenschild, als das dieses Ehrenschild blank fi sigte? Geht es dir nicht el als ehrenwerter und geachteter tannten erscheinen? Wäre es d Fehler und Schwächen ans Licht einer da, der auch mit dir immer Nr. 48. Str. 48. irtschaftliche Schriftum. ertung der in: und ausländischen Fachn vom Ausschuß für wirtschaftliche Ber Sonnabend, den 27. November 1926. - daher das Budget- System in ihre Verwaltung eingeführt. Die größten Unternehmen dieses Landes sind ihrem Beispiele gefolgt. G. Jentsch, Verwaltung Organisator, Weylar. Anmerkung der Schriftleitung: Alle betriebswirtschaftlichen Zeitschriften und betriebswirtschaftlichen Buchwerke, die das betriebswirtschaftliche Schrifttum anführt, tönnen durch unsere Buchhandlung bezogen werden. Uebersetzung ausländischer Aufsätze dergabe besonders aftueller ausländi Abschnitt 2: Auswertung der be itschriften- Literatur des In- und Aus matischen Uebersichts- Unterabschnitten: swirtschaft, die den Stoff dißiplinweise liches und Allgemeines, Finanzierung nlagen, Banten und Einrichtungen von rhaltung, Berjonalorganisation, Gig dungsfragen, Einkaufs-, Beschaffungs, schaft, Festigungswirtschaft, Rechnungs Büroorganisation, Bürowesen, BüroSpezielle Betriebswirtschaft, die den se gliedert, z. B. Landwirtschaft, Inppen, Handwerk, Warenhandel, Bant 5- und Verwaltungswirtschaft usw. turstoff noch nach Verfassern und nach - Abschnitt 2: AWB.- Mitteilungen einzelnen AWV- Fachausschüsse. ftliche Schrifttum bezweckt möglich rest Birtschaftsliteratur, gibt bei fast allen zugsweise wieder, um über die neueste es und des Auslandes mühelos schnel berblick zu gewinnen. Eine derartige für Praxis und Wissenschaft_unentshalb in feinem Betrieb und Unterrde, Verbandsgeschäftsstelle und dergl. , technischen und behördlichen Biblio ne Betriebswirtschaftler, der auf seinem nden bleiben will, sollte sich ihrer be weitesten Kreisen zu ermöglichen, ist R.-Mt. pro Heft äußerst niedrig. ste. Lieferung ab Heft 2 erfolgt aus( 14. Nachtrag zur Zeitungs- Preisliste). der Ausschuß für wirtschaftliche BerSchadowstr. 1 B gegen 1,50 R.Mt. NW. 7. ch folgendes: Durch einseitigen Drud che Kennzeichnung der Einzelabschnitte e Stellen wünschenswerte farteimäßige toffes Rüdsicht genommen. bschnitt 1 Auszüge aus drei Aufsäzen uktionskontrolle durch Budgetrechnung get- Kontrolle. Das Budgetproblem. inrichtet.— In diesen Aufsäzen wird der industriellen Budgetkontrolle nig bekannt, das in Amerika vor twickelt wurde und heute dort als die idelung im industriellen RechnungsBetrieben bereits eingeführt ist. Zwed ellen Budgets, bezw. Budgetkontrolle, nicht mehr die Vergangenheit, sondern für alle betrieblichen Vorgänge einen samtbudget für das gesamte Unterfte Kontrolle des Budgets durch das les Mittel für die Betriebsleitung, um indern, gut ausgeglichene Bestände zu tung für Unkostenentstehung und Vereine Rationalisierung des Festigungsen zu ermöglichen, sowie bessere und ung zu sichern. Lokales. Sonntagsgedanken. Der den Sonntag geschaffen, dachte an Arme und Reiche, daß allen ein Tag der Ruhe und des Friedens beschieden sei. Wir wollen heute von denen reden, die ein Gott mit den Gütern dieser Erde segnete oder die ungefegnet heute von Reichtum und Glanz umgeben sind. Wenn euch der Werktag nicht die Zeit gab, Mitmensch zu sein, so sollten wenigstens am Sonntag fich Millionen Hände zum Geben und Helfen ausstreden. Wenn eure Namen auch glänzen in Wohltätigteitslisten und Vereinen ihr werdet noch reicher sein, wenn eure Linte nicht weiß, was eure Rechte gab. 3m Kleinen sollen wir die Größe suchen. Nicht vor der Welt, in Vereinen und bei Festen soll die Liebe von Mensch zu Mensch beginnen, sondern dort, wo wir ungesehen die Träne eines Armen trodnen tönnen. Nicht auf den Straßen und Märtten findet man die Armut sie wohnt im Hinterhaus der Reichen oder irgendwo in einer verborgenen Hütte. Da sitzt gebrochen ein altes Mütterlein in ihrem Stübchen und wartet auf das Abendbrot, das vom Tische des Reichen fallen tönnte; da ringt eine junge Witwe in ihrem Schmerze mit der Not des Lebens und trodnet sich Träne um Träne, wäh rend die Waisen noch unberührt von der Härte der Zeit lachend zu ihren Füßen spielen; hier sitzt ein Krieger, trauernd für sein ganzes Leben, tatenlos am leeren Tische, dem man in Flandern oder in den Argonnen sein Augenlicht für immer ausgelöscht, der keine Sonne mehr scheinen sieht und für den es feinen hellen Moregen mehr gibt. Nacht überall, dunkle Nacht. Warum tommst du nicht, du glüdlicher Mensch, um ihnen nur einen Strahl vom goldenen Sonnenlicht deines Sonntags in das Alltagsgrau ihrer Stube zu bringen? Warum soll es für sie feinen Sonntag geben des Friedens und des Glüdes? Das Glüdbringen in solche Stuben ist oft so leicht. Set dich zum alten Mütterlein und laß sie erzählen und hör sie an. Ein Händedrud genügt oft, um sie selig zu machen, ein Blümlein, das du ihr mitgebracht. Und der scheuen Frau im WitwenKleide laß die Achtung aus deinem Gruße fühlen und zu dem Blinden vom Argonnenwalde setze dich und tröste. Kennen dich, reicher Mann, glüdliche Frau, die Menschen im Armenviertel der Stadt oder in der Hütte des Dorfes? Wenn ja dann wird Gott deinen Reichtum segnen. * Keine Zeit für uns selbst. Irgendwo in einem Winkel unseres Herzens schlummert der Wunsch, einmal Zeit für uns zu haben. Alle Errungenschaften der Neuzeit: Eisenbahn, Telephon, Kraftwagen, Luftverkehr, Radio, der hundertfältige maschinelle Betrieb, alles schmeichelt uns mit der Verheißung, daß wir Zeit gewinnen durch sie, Zeit für uns, für unser persönliches Leben, für die Befriedigung unserer eigensten Wünsche und Neigungen. Tatsächlich aber hat feine dieser Zeit sparenden Errungenschaften uns wirklich mehr Zeit geschenkt, als wir ohne sie hatten. Sie haben vielmehr alle nur das Tempo unseres Lebens beschleunigt, haben uns mit fortgerissen in ihren strudelnden Rhythmus; haben, indem sie die Menschen über Länder und Meere einander näher gebracht, die gegenseitigen Verbundenheiten, aber auch die gegenseitigen Verpflichtungen und Abhängigkeiten ins Unentrinnbare gesteigert. Lediglich unsere Fähigkeiten, unsere Kenntnisse, unsere Wesensanlagen, beschränken uns darin. Einen je höheren Platz sie uns in dem sozialen Aufbau des menschlichen Gemeinschaftslebens eröffnen, mit um so größeren Verpflichtungen verbinden sie uns der Menschheit, mit um so Von der mütterlichen Weisheit. Ich habe dir etwas zu sagen, liebe Maria, willst du mir zuhören? Dein kleiner Peter war gestern ungehorsam,.er stritt sich mit seinem Freunde und wollte nicht nachgeben. Du tamst dazu, und schnell warst du bereit, ihm auf seinen fleinen ungezogenen Mund einen Schlag zu geben. Das war der erste Feh ler, den du machtest. Weißt du auch warum? Weil wir alle dabei standen und das mit ansahen. Hast du nicht bemerkt, wie tief dein Kind errötete, wie beschämt es sich zurüczog und den ganzen Nachmittag uns Großen scheu aus dem Wege ging? Er schämte sich, daß wir gesehen hatten, wie er gestraft wor= den war. Diese Scham ist etwas Wunderschönes, liebe Maria; sie ist ein Zeichen, daß seine kleine Seele hochgemut und empsindsam ist, diese Scham mußt du pflegen und großziehen, aber nicht unterdrüden. Das aber tust du, wenn du dein Kind in Gegenwart anderer strafft. Hättest du ihn auf die Seite ge= nommen und ihn in aller Stille gestraft, er hätte es dir sicherlich gedankt. eutschland die Ansicht vertreten, daß in Iten die Betriebe und Unternehmen ren Gewinne einzustellen sind. Von sein, daß in einem der vorgenannten nitt: ,, Welches sind die Vorteile eines solches überhaupt nötig?" folgender gierung der Vereinigten Staaten hat gute Gewohnheit sich bei uns festſeze: lich, freundlich, vüchsichtsvoll zu ſein. t, sagst du, das komme direkt aus dem wiederholt sich oft, daß ein Mensch, gehörigen herzlich lieb hat, für sie ardoch manchmal sich wenig liebevoll Jenüber benimmt, sich gehen läßt in Hause braucht man sich nicht weiter Er denkt sich nichts Schlimmesdabei, das sich in Ehrerbietung- Zuvor zweiten Natur geworden, und da die anerzogen, nicht gepflegt worden ist. schlechte ein. Seine Unfreundlichkeit iußere, ſchlechte Gewohnheit, aber allund er kann nicht mehr anders ſein. dein Mund spricht in der Aufregung te daß du's ſchlimm meinst. Du läſſeſt fortreißen, beherrscheſt dich nicht und Schwester oder Gefährtin so gekränkt ist Zorn verleiten läßt. Hütet euch, daß zur Gewohnheit wird, daß ihr euch ſo ich könnte eine traurige Geschichte das Unheil das in einer lieben, achtbaren öhnst du dich daran, der Zankluſt, in deiner Geele, so jagst du den Herrn ne Großmutter immer sagte. Sie hat geschärft, daß wir in jungem Alter uns bwenden von schlechten Gewohnheiten! vohnheiten müssen wir Jesus Herr wer itten, daß er bei uns sei jede Stunde it, bei jeder Berrichtung, die wir vor wir tun und lassen. Nur dann können üble, uns befeſtigen in guten Gewohn geht und uns hilft, seinen Willen tun diefer vollkommene Wille uns gan rfüllen uns liebe, selbstverständliche Ge Dann machtest du später den zweiten, vielleicht noch größe: ren Fehler. Als deine Freundin, Frau L, zum Kaffee kam, um sich an den frohen Gesichtern der Kinder zu erfreuen, da er= zähltest du ihr, daß dein Peter ungezogen gewesen war, und zeterst die ganze Geschichte wieder ans Licht. Warum eigentlich, liebe Maria? Hatte er nicht bereut und hattest du nicht verziehen? Warum dann noch einmal wieder davon anfangen? Mir war es da, als müßte ich das Kind in meine Arme ziehen und es schützen vor all den mitleidslosen Bliden, die auf das= selbe gerichtet waren, und sein fleines zitterndes Herz unter meiner warmen Hand zur Ruhe bringen. Sieh einmal, dein Kind hat ein kleines Ehrenschild, und was möchte es nicht lieber, als daß dieses Ehrenschild blank und glänzend vor den andern fich zeigte? Geht es dir nicht ebenso? Möchtest du nicht auch als ehrenwerter und geachteter Mensch vor Freunden und Befannten erscheinen? Wäre es dir lieb, wenn deine geheimen Fehler und Schwächen ans Licht gezerrt würden, und ist nicht einer da, der auch mit dir immer wieder Geduld und Nachficht ,, Gießener Zeitung" Kennen Sie ,, Halpaus Mocca"? SMocca Unsere Halpaus Mocca" muß überall zu haben sein, wo man gute und wohlfeile Cigaretten verkauft. Wir haben diesen Ehrgeiz, weil wir wissen, daß unsere Erzeugnisse nicht nur besonders gut, sondern auch besonders preiswert sind. 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Junge Männer umschwärmten sie das machte ihr Spaß bis Ernst daraus wurde. Ein hübscher Mann hatte es ihr angetan fie ließ sich mit ihm ein, und dann tam das Herzeleid. Er war verheiratet, und so war nichts mehr gut zu machen. Die Mutter brachte sie zu fernwohnenden Verwandten, aber schließlich tauchte sie doch wieder auf mit ihrem Knaben. Die Eltern nahmen sie auf, wenn es auch vorher heftige Stürme gegeben hatte aber sie sagten sich ehrlicherweise selbst, daß sie mit schuldig waren. Das Kind stand unter der Obhut der Mutter Marias. Wer die Geschichte nicht tannte, sah Maria als die Schwester des Jungen an, denn als er sprechen konnte, nannte er sie auch bei ihrem Vornamen, und nie so wollte sie es sollte er erfahren, daß sie seine Mutter sei. Einige Jahre waren vergangen, als ein Fremder einkehrte, der Gefallen an dem Mädchen fand. Er konnte sich als ehrenhafte, angesehene Persönlichkeit ausweisen, und nach kurzer Zeit wurde Maria seine Braut, seine geliebte Frau. Er wußte nichts von dem Vorhandensein eines Kindes, und Maria verheimlichte es. So oft er gekommen war, war es verschwunden, und als sie später ins Elternhaus zu Besuch tamen, hatte man es rechtzeitig bei Verwandten untergebracht. Maria hatte nun in der schönen Landeshauptstadt ein vornehmes Heim, einen liebevollen, gütigen Gatten, in sehr geachteter Stellung kein Wunsch blieb ihr verjagt. Ja, Maria hatte Glüd, aber glüdlich war sie nie. Nicht allein das Gewissen erinnerte sie an ihre schwere Schuld, auch die Furcht, daß ihr Mann davon erfahren könnte, hielt sie in ständiger Sorge und Aufregung gerade ihr Mann hielt so viel auf unberührte Frauenwürde, sprach, wenn je einmal das Thema berührt wurde, mit Verachtung von Mädchen, die sich vergaben, nicht rein und fledenlos blieben. Er hatte sich ja deshalb auch keine Frau aus der Großstadt genommen, weil dort die Mädchen so oberflächlich und leichtlebig sind. Gegen seine Maria hegte er nicht den geringsten Zweifel, es wäre ihm geradezu als Beleidigung er schienen, auch nur einmal daran zu denken, daß es anders sein tönnte. Tag und Nacht zitterte sie vor dem Gedanken, daß er ihre Schuld je erfahren fönnte. In der großen Stadt, die so fern ihrer Heimat lag, ging es ja noch einigermaßen, da gab es faum Gelegenheit, mit einem Menschen zusammenzutreffen, der ihre Vergangenheit fannte, aber wenn die Zeit tam, wo sie sich zur alljährlichen Reise zu den Eltern rüsteten, wurde die Qual faft unerträglich. Sie hatte nicht den Mut, ihn in der Heimat allein ausgehen zu lassen, aus Furcht vor Verrat, und doch fürchtete sie, dabei ihrem Jungen einmal zu begegnen! Drei herzige Kinder durfte sie ihr eigen nennen sie waren der Eltern töstlichstes Gut, vermehrten aber auch die Qual, die Maria nie losließ. Eine Freundin, welcher sie sich anvertraute mit allem Leid ihrer Seele, riet ihr, boch offen gegen ihren Mann zu sein, der ihr den Fehltritt, in Unwissenheit getan, gewiß gerne verzeihe und sie dieses Leben, das sie ja gesundheitlich und seelisch ruiniere, auf die Dauer nicht ertragen fönne. Entsett fuhr sie auf: Das ist ganz unmöglich mir meine Kinder entziehen und mich selbst verlassen! er würde Unterdessen war der Junge herangewachsen, seine Großeltern ließen ihm ein Handwerk lernen, dann starben sie beide. Bekannte hatten ihm gesagt, wer seine Mutter sei, eine tiefe Bitterfeit hat sein Herz darüber erfaßt. Als der Krieg ausbrach, zog er mit den ersten hinaus ohne Freude, ohne Hoffnung, mit dem Wunsche, nicht wiederkehren zu müssen, da er die Schmach der Mutter zu tragen hatte: ein uneheliches Kind. Die Welt ist so grausam gegen diese Schuldlojen, die doch eine schwere Last tragen müssen, doppelt schwer, wenn Mutterliebe sich ihnen versagt fie verleugnet! - Sonnabend, den 27. November 1926. größeren Verantwortungen belasten sie uns, um so unerbittlicher verkürzen sie uns die Möglichkeiten, einmal uns selbst zu ge hören. Werden doch in solchem erhöhten Stande unferes sozialen Plates in der Welt selbst zerstreuungen und Vergnügungen zu Pflichten, die wir taum noch mit Freude aussuchen, diel öfter nur mit Geuzen über uns ergehen lassen. Am Ende müssen wir erkennen, daß der geheime Wunsch unseres Herzens, einmal Zeit für uns selbst zu haben, uns wie ein Phantom narrt. Daß er aus dem Philisterwintel unseres Herzens heraus uns mit jatten Bequemlichkeiten, mit genießerischen Berlodungen schmeichelt. Je höher wir in unserer menschlichen, inneren Entwidlung seigen, um so froher macht uns die Erfenntnis, daß wir teine Zeit für uns haben, daß wir uns und unsere Zeit im Dien, Le der andern verbrauchen, ausschöpfen müssen. Unser Glüd ist es, wenn wir das mit Liebe tun dürfen, in dankbarer, freiwilliger Hingabe aller unserer kraje an die Welt und die Menschen. So gewinnt auf der Höhe des Lebens ein Wort seine ganze, tiefe, umfaffende Bedeutung, die uns in jungen Jahren so nicht aufgegangen ist: das Dichterwort von der glückhaften Schuldeinlösung in dankbaret Hingabe an die Welt:„ wir alle leben von geborgtem Licht und müssen diese Schuld zurüderstatten." * Gesperrt ist bis auf weiteres seit letztem Montag wegen Bornahme von Instandsetzungsarbeiten die Marktstraße von der Bahnhofstraße bis zur Rittergasse für jeglichen Fahrverkehr. * Straßensperrung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird hiermit die Straße Am Kugelberg" zwischen Licherstraße und dem Haus Am Kugelberg Nr. 53 für jeglichen Fahrverkehr bis auf weiteres gesperrt. * Aufgehobene Sperrung. Die von uns unterm 18. 9. 1926 angeordnete Sperrung des Aulweges zwischen dem Schiffenbergerweg und dem Riegelpfad ist aufgehoben. * Rechtzeitig die Anträge auf Erteilung von Legitimationstarten und Wandergewerbescheinen für das Jahr 1927 bei den zuständigen Polizeirevieren stellen! Um die mehreren hundert Anträge pünktlich an das Kreisamt weitergeben zu können, machen wir hierauf nochmals aufmerisam und bemerken, daß diese nur der Reihenfolge des Eingangs nach bearbeitet werden. Es liegt deshalb im Interesse jedes Gewerbetreibenden, Anträge auf Legitimationstarten und Wandergewerbescheine für das Jahr 1927 so bald als möglich einzureichen. * Der Verband der nassauischen landwirtschaftlichen Genossenschaften e. V., mit dem Sitz in Wiesbaden ,, hält am Sonnabend, den 4. Dezember 1926, seinen diesjährigen Verbandstag in Limburg a. d. Lahn im großen Saale des Gasthauses ,, Zur alten Post", vormittags 10% Uhr, ab. Die Tagesordnung sieht Besondere Vorzüge: Offene Bauart, leichtesten Anschlag, geräuschlosen Wagenrücklauf, zwangsweise GrossKAPPEL BLAGES Kappel Schreibmaschine Maschinenfabrik buchstabensperre- Kappel Akt: Ges. Zuständige Vertretung: Chemnitz- Kappel Ernst Balser, Gießen, Mäusburg 1 Persil für Wollwäfche Schon in kalter Lauge erzielen Sie den schön sten& folg! Wir suchen für den dortigen Bezirk einen Generalvertreter f. Gummiat sätze Herren, die Lederhandlungen, Schuhwarengeschäfte und Schuhmacher besuchen, bevorzugt. Eilangebote an Schmidts Gummlwarenfabrik Akt.- Ges. Stade a. E.Ich habe mich als homöopatischer Arzt ( einschliesslich Biochemie) in Gießen, Bahnhofstraße 64 prt. ( neben Cafè Amend) niedergelassen. Sprechtstunden: Wochentags vorm. 9-12 Uhr nachm. 3-5 Carmol at moh!! bei Rheuma. Hexenschuß. Genick, Kreuz-, Kopf- u Zahnschmerzen. Carmol- Fabrik Rheinsberg( Mark) In Giessen erhältlich: Kaiser- Drogerie, Ernst Noll; Drogerie- Winterhoff, Kreuzplatz; Kreuz- Drogerie, Aug. Noll; Germania- Drog. Carl S ibel; Neustadt, Samstag nachmittag keine Sprechstunde. Drogerie, Hans Noll. Hau- besuche, auch nach auswärts, bitte ich möglichst vormittags anzumelden. Dr. med. G. Scheerbarth homöopatischer Arzt ,, Gießener Zeitung" vor den Jahresbericht des Verbandsdirektors Petitjean- Wiesbaben über die Entwicklung des ländlichen Genossenschaftswesens, sodann einen Vortrag über„ Gegenwartsfragen der Kreditgenossenschaften", gehalten von dem Direktorialmitglied der Preußischen Zentralgenossenschaftstasse Berlin, Oberfinanrat Dr. Hillringhaus Berlin. Anschließend werden Fragen der Genossenschaftsrevision" Don Oberrevisor Holzhen- Wiesbaden behandelt. Die Tagung des Verbandes, der dem Reichsverband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften e. V. Berlin, der größten Genossenschaftsorganisation der Welt, an gehört, dürfte wie immer ein äußerst startes Interesse in Genossenschaftstreijen, bei landwirtschaftlichen Organisationen und öffentlich- rechtlichen Behörden finden. Aus Nah und hers. Heuchelheim bei Gießen. Das nächstjährige Gauturnfest, dessen Abhaliung dem hiesigen Turnverein übertragen wurde, findet vom 9. bis 11. Juli 1927 statt. Die verschiedenen Ausschüsse sind bereits gebildet und die Vorbereitungen im Gange. Bei der günstigen Lage des Festortes in unmittelbarer Nähe Gießens mit seinen guten Eisenbahnverbindungen nach allen Teilen des Gaues ist mit einer guten Teilnahme nicht nur der Wetturner und Turnerinnen, sondern auch sonstiger Festbesucher zu rechnen. Mainz. Am 14. November wurde hier die Gründungsverjammlung des 18. Gaues Hessen des Deutschen Anglerbundes abgehalten. Der neue Gau trat mit den Angelsportvereinen Mainz 1924, Bingen, Weisenau, Wetzlar, Gießen, Friedberg, Bad Nauheim, Laubenheim, Wiesbaden- Biebrich, Destrich- Winkel und kleineren Gruppenbildungen in Rostheim, Heidesheim und weiterhin ins Leben. Eine Ortsgruppe ist in Worms im Entstehen und ein neuer Verein in Gaulsheim. Darmstadt und Ginsheim haben Sympathiekundgebungen gesandt. Frankfurt a. M., Höchst a. M. und Nied als Vereine des Nachbargaues waren start vertreten. Als Gauvertreter wurde Franz WinkelerMainz gewählt. Als Ort des nächsten Gautages, der im Früh jahr 1927 stattfindet, Bingen. Gute Nachbarschaft und freund liche Beziehungen sollen zum Hessischen Fischereiderein unterhalten werden. Ein Beschluß wurde gefaßt, die Hessische Regierung zu ersuchen, den Mitgliedern, die dem Anglerbund ange= schlossen sind, die Fischerei- Erlaubniskarten zum halben Preis zu überlassen. Ausführlich berichtet wurde über die Angelsportverhältnisse im Gustavsburger Hafen und über die bevorstehende Regulierung der Nidda. Dort sollen Fischpässe eingebaut werden. Ueber Reinhaltung der Gewässer referierte der Präsident des DAB. Hauptlehrer Stolz- Mannheim. Redner teilte mit, dem bevorstehenden neuen deutschen Fischereigesetz für das ganze DEUTS SPF REICH 5PF DEUTSCHE 25 NOTHILFE PF SREICHSTIMON DEUTSC 10 DF REICH 10PF DEUTSCHE DEUTSCH ES NOTHILFE REICH 3371HLON 50 PF DEUT DEUTSCHE Die WohlfahrtsBriefmarken 1926 Zu Gunsten der Deutschen Nothilfe. Zur Frankierung sämtlicher Postsendungen bis 30. Juni 1927 gültig. 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Der diesjährige Abschluß des im Laufe des Borsommers erheblich erweiterten und modernisierten SooleSprudel- Bades weist mit einer Abgabe von nahezu 7000 Einzelbädern gegen 2780 im Vorjahre eine ganz erhebliche Steigering der Inanspruchnahme auf. Die Heilkraft der Gelnhäuser SooleSprudel ist anerkannt! die Ueberleitung der Goole nach dem Westen der Stadt, in die neugeschaffenen Kuranlagen, ist nach Vollendung der augenblicklich umgebaut werdenden Süßwasserleitung ins Auge genommen. Dillenburg. Der bis auf die Turmspietze neuerbaute zwölf Meter hohe Kirchturm der evangelischen Kirche in Eiserfeld bei Siegen ist zusammengestürzt. Kurz vorher bemertien Nachbarn der Kirche ein Wanten des Turmes. Gofort wurde der Platz abgesperrt und schon bald nachher stürzte der Turm in sich zusammen. Am nächsten Morgen stellten sich 50 Männer freiwillig, um die Trümmer hinwegzuräumen. Die Ursache des Unglücks ich noch nicht bekannt. Nach Beendigung der Aufräumungsarbeiten soll das Fundament Don fachkundiger Seite untersucht werden. Seligenstadt. Die Frage des Brüdenbaues bei Seligenstadt hat durch die Eingabe der Denkschrift an die bayerische und hessische Regierung in der ganzen Main und Spessartgegend lebhaftes Echo gefunden. Neben einem dringenden Verkehrsbedürfnis brächte die Durchführung des Projettes Erwerbs= gelegenheit für unsere Arbeiterbevölkerung der Main- und Spessartgegend. Geschäftliches. 39. Jahrg. Gi Erscheint: Bezugspreis 40 Pfg. m Redaktionsschluß früh 8 Uhr. lendung nicht verlangter Man Das Heich u Ein Brief des Reich Darmstadt. Reichsfinanzmini Heffischen Finanzminister Henrich „ Wie ich aus der Presse ersehe, is feit ein Streit entstanden, welch die mit der hessischen Regierung Darmstadt getroffene Vereinbaru tretern des Reiches und des Lande fion die hessische Finanzlage unte halb zur authentischen Klarstellun hinzuweisen, daß nach meiner Web in Hessen gebrauchte Wort„ Gesc in feiner Weise trifft. Die Kom einbarungen keinerlei diftatorisch mehr lediglich prüfen, ob die vo Heffens zum überwiegenden Teil auf andere Gründe zurückzuführe fer Prüfung wird es abhängen, o die zur Erfüllung seiner staatsp fulturellen und sozialen Verpflich aus eigenen Mitteln bei sparsamer tann, gesondert zur Verfügung ste Ich habe den Gedanken dieser sonderer Freude aufgenommen, we eine fachliche Prüfung die Möglic politischen Meinungen hart umti tlären und, falls sich ergibt, daß Teiles des Landes die Haupturs ist, dem Lande Hessen von Reichs Für alle Anhänger der Hämöopathie und Biochemie wird es von Interesse sein, zu erfahren, daß sich am hiesigen Plate, Bahnhofstraße 64 pt. Herr Dr. med. G. Scheerbarth, praft, Arzt für Homöopathie und Biochemie niedergelassen hat. Backen ist leicht! Viele Hausfrauen haben bisher überhaupt nicht oder nur den einfachsten Rapftuchen gebaden, trofdem sie für's Leben gern einmal eine selbstgebadene Torte oder nettes Backwerk auf den Familientisch stellen möchten. Gie ließen sich von dem Gedanken abhalten, daß etwas nicht gelingen könnte. Jetzt ist ihnen allen geholfen. Das neue Dr. DetterRezeptbuch, Ausg. F., das in den einschlägigen Geschäften gegen einen Kostenbeitrag von 15 Pig. zu haben ist, zeigt eine solche Fülle naturgetreuer Abbildungen von Kuchen, Torten und Kleingebäd, daß es Vergnügen macht, danach zu baden. Das Gelingen ist bei Einhaltung der Rezeptvorschriften völlig sicher. Drucksachen aller Art bezieht man am billigsten von Albin Klein, Giessen Freundliche Weihnachtsbitte für die Erziehungs- und Waisenanstalten zu Niederwörresbach und Hof Rechtenbach. Ueber 100 uns anvertraute Kinder aus allen Teilen unserer rheinischen Heimat bitten hiermit durch uns: Gedenket um der Barmherzigkeit Gottes willen auch unser, die wir ohne der Christen Liebe der Weihnachtsfreude entraten müssen. Zur Empfangnahme von freundlichen Gaben in Geld oder Natura sind bereit: die vorstehenden Schwestern zu Niederwörresbach bei Fischbach- Weierbach a. d. 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Die Reichsregierung wi Dezember verzichten, wenn es m tagung im März in Berlin statt Die deutsche Dele jetzt sich voraussichtlich aus folgen außenminister Dr. Stresemann, misterialdirektor Dr. Gauß, dem referates v. Bülow und Gesandt Zusammenkunft zwischen St Anläglich der Genser Tagun mien Stresemann und Mussoli Reichstagsdebatte üb Der Minister für die besetzter cine Ansprache, in der er u. a. reitungen von Angehörigen Jehenerregender Weise gehäuft h Rede verlangte er die baldmögl Gebietes. Briand über Locar In der Nachmittagssigung de mter Briand hauptsächlich di rungspolitik und die Völkerbund Sheinlandbesetzung zu sprechen. Don starten Beifall unterbrochen Eine Viermäch „ Daily Serald" will wissen,