( T. 51 Verlangen Sie den hochwertigen uhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für Zentralineizungen hältl. in allen gröss. Kohlenhandlungen e schönste Weihnachtsfreude ist ein wertbeständiges Ges henk wie Uhren, Ringe pp. Trauringe in bester Ausführung zu äussersten Preisen Gümblein, Gießen uen Bäue 5 Ein prächtiges Weihnachtsgeschenkist ein GRAMOLA nebst challplatten Neuen Bäue 5 che Aufnahmen ne störendes Nebengeräusch Marke: пторной elle Verkaufsstelle: Inka Gießen Marktplatz 11 + tzliches hts- Geschenk Lanmol MIT MOTOR U. NÄHLICHT bedingungek KTIENGESELLSCHAFT tplatz 22 puisiteur te Sache( vorgerlangt. Bewerb. mobil- Verlag, ger Strasse 113 at mohl bei Rheuma, Hexenschuß, Genick, Kreuz-, Kopf- u Zahnschmerzen. Carmol- Fabrik Rheinsberg( Mark) In Giessen erhältlich: Kaiser- Drogerie, Ernst Noll; Drogerie- Winterhoff, Kreuzplatz; Kreuz- Drogerie, Aug. Noll; Germania- Drog. Carl S ibel; NeustadtDrogerie, Hans Noll Bienenhonig Garant, reinen Bienenschleuderhonig 10 Pfd.- Eimer 10.20 5 Pfd..- R.M., Lineburger Heidehonig 1..50 und 7.30 RM Nachn. ab hier. Oberhess. Honigzentrale Marburgl..Schu str nwonber Leiden Se gszeitschrift sucht gersche BuchBellermannstr. 22 an Rheumatismus, Gicht, Ischias, dann schreiben sie sofort unter. 4283 an Annoncenmayer, St Albin Klein Grant furt a. Main 39. Jahrg. Freitag, den 24. Dezember 1926. Nr. 52. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Räd. Jenbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Drxd, Berlag and Egpebition: Sieben, Gildanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Bostichedtonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Von Deutschlands Zukunft. Sorgen und Hoffnungen eines unpolitischen Theologen. Von K. Veller, Mainz- Brezzenheim. Für unsere inneren Verhältnisse bin ich nicht ganz ohne Hoffnung. Sturmzeichen hin und wieder deuten an, daß etwas Neues im Anzug ist, eine Dittatur irgendwelcher Art. Es ist ja erstaunlich genug, wie lange das Volt oben und unten, links und rechts, zu der ungeheuerlichen finanziellen Mizwirtschaft und zu dem mörderischen Steuerbrud, den uns der Parlamentaris mus, d. h. die Parteiherrschaft, gebracht hat, geschwiegen hat. Ich habe die feste Zuversicht, die innere Gesundung wird tommen, und aus der Beamtenrepublik wird ein zukunftsträftiger Voltsstaat mit starter 3entralgewalt werden, der aus Gründen der Sparsamteit auch mal einige Jahre mit wesentlich reduziertem Parlamente regieren und mit der Hälfte der heutigen Beamten das Reich verwalten tann. Hoffentlich wird da Dor allem und in erster Linie oben abgebaut, daß man nicht nach unten Unmögliches verlangt und nach oben zahllose gutbesoldete Sinituren bestehen läßt. Ganze Aemter und Ministerien, so manches Kreisamt und Amtsgericht, ste tönnten wahrlich ohne Schaden fürs Ganze verschwinden. In den reichen Jahrzehnten vor dem Kriege war das alles erträglich und angenehm, heute ist es aufreizend und staatsgefährdend. Doch das alles liegt mir heute weniger am Herzen. Das haben andere schon viel eindrucksvoller geagt. Meine Gedanken bewegen sich vor allem um die außenpolitische Zukunft Deutschlands. Kommt die Stunde, in der Deutschland nach innen gesundet und zu einem wohlregierten Groß- Deutschland wird, das die anderen mit Achtung, Neid und Furcht aufs neue betrachten und beargwöhnen, dann ist recht eigentlich des Vaterlandes Schidsalsstunde aufs neue gekommen, an die ich mit großer Angst und Sorge dente. Ich fürchte nämlich, daß das wiedergenesene und wiedererſtartte Deutschland auf den turzsichtigen und törichten Gedanten tommt, als europäische Großmacht in jeder Hinsicht auf eigenen Füßen stehen zu können. Solche Jdeen konnte sich ein Land wie Deutschland im neunzehnten Jahrhundert noch allenfalls leisten. Und da sind sie ihm zum Verhängnis und Verderben geworden. Im zwanzigsten Jahrhundert vollends führen solche Gebanken lediglich zu politischen Totgeburten. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse drängen zu Die„ Sühne“ für Germersheim. - Das alte Lied! Rouzier freigesprochen. Die deutschen ,, Angeklagten" verurteilt. Protestkundgebung der Pressevertreter; an Briand. Bandau. Der Leutnant Rouzier, der bekanntlich ohne irgendwie angegriffen zu sein, vor Jahresfrist den Deuts schen Müller erschossen und den Deutschen Mathes schwer verlegt hat, wurde vom Kriegsgericht des 22. französischen Armeekorps freigesprochen. Der Militärstaatsanwalt hatte ein Jahr(!) Gefängnis beantragt. Die deutschen ,, Angeflagten" wurden restlos zu Gefängnistrafen verurteilt.( Die französische Militärbehörde hatte den Fall Rouzier eigenartigerweise mit einem Zwischenfall in Sondernheim und einem Wirtshausstreit zwischen Deutschen und Angehörigen der französischen Besatzung derquickt lediglich deshalb, um das Vergehen Rouziers abzuschwächen!) Bei den Landauer und Germersheimer Bürgern hat dieses nach Locarno und Genf doppelt provokatorisch wirkende Urteil tiefe Trauer und große Erbitterung hervorgerufen. Protest der deutschen Pressevertreter. Die deutschen Pressevertreter haben an Briand ein Telegramm gerichtet, in dem sie als Augen- und Obrenzeugen einmütig gegen das unerhörte Urteil protestieren. Der Freispruch Rouziers sei eine schwere Verlegung des Rechtsempfindens des deutschen Volkes und der gesamten zivilisierten Welt. Dr. Stresemann verzichtet auf seine Erholungsreise. Die Bedeutung des Landauer Urteils geht daraus hervor, das Reichsaußenminister Dr. Stresemann infolge der durch das Urteil hervorgerufenen innen- und außenpolitischen Lage Dor= läufig auf seinen Urlaub verzichtet. Beamtenbeihilfe in Hessen der Gruppen I- VI. Da Dor einigen Tagen im Finanzausschuß eine Einigung über die Weihnachtsbeihilfe nicht erzielt worden war, hielt der Hessische Landtag am Dienstag eine Plenarsizung ab, in der die Regierungsvorlage auf Gewährung der Weihnachtsbeihilfe an die Staatsbeamten in Gruppen I- VI in Höhe von einem großen Zusammenschlüssen. Man verstehe mich nicht falsch. Mein Herz gehört dem Vaterland, und ich wünsche nichts sehnlicher als seine baldige Wiederge burt und auch seinen machtpolitischen Aufstieg. Aber ist das beides da, dann ja tein Pochen auf die neue Macht, fein Denten: Germania fara da se, sondern po litische Verständigung mit den großen und fleinen ger manischen Reichen, also England, Nordamerika und die skandinavischen Länder, einschließlich Dänemart, Holland und Finnland. Man sage nicht, das ist eine Utopie. Wird diese Utopie nicht zur Wirklichkeit, ist zunächst Deutschland, Holland, Dänemark, aber später auch England verloren. Vielleicht behauptet sich die Union länger gegen die heranziehende gelbe und schwarze Flut. Ganz abgesehen von der slavischen Gefahr des Weltkommunismus, die drohend genus ihr Haupt erhebt. Da sollte keine Macht, auch Amerika nicht sagen:..Amerika fara da se. Gehen die Dinge so weiter, wie sie heute liegen, so fürchte ich ernstlich, wird der Gedanken des Zusammenschlusses und der politischen und wirtschaftlichen Verständigung zu spät kommen, nämlich dann, wenn wir Sowjetstaaten oder mongolische Provinzen sind. Die innenpolitische Not der Völker mit ihrem Arbeitslosenheere fordert eine internationale wirtschaftliche Auseinandersetzung. Die Jdee des geschlossenen nationalen Wirtschaftsstaates wird neue Revolutionen und Kriege heraufbeschwören. Und die außenpolitischen Beklemmungen der Nationen fordern zwingend Abbau des Imperialismus wie im Denken und Fühlen, so in der politischen Betätt gung, wie ich zuversichtlich hoffe und wünsche, daß ein genesenes Deutschland dem Imperialismus in jeder Form den Abschied gibt. Wäre dieses Umsinnen vor dem Jahre 1914 erfolgt, hätten den europäischen Völkern böse Lehren erspart bleiben können und wir wären unabhängig voneinander geblieben. Die Riesennot der Welt, von der unsere ein kleiner oder größerer Teil ist, zwingt zu weitgehenden Selbstbescheidungen auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet, soll die westliche Kultur nicht der mongolischen zum Opfer fallen. Ist das unser Ziel, fönnen wir nicht rasch genug daran gehen, uns politisch vollig umzustellen, ehe jede Neue und Umkehr zwedlos wird. Biertel des Monatsgehaltes angenommen wurde. Abgelehnt wird u. a. der sozialdemokratische Antrag auf Gewährung einer Weihnachtsbeihilfe an die Erwerbslosen in Höhe von einer halben Wochenunterstützung. Zahlung der Umsatzsteuer. Der Hansa Bund für Gewerbe, Handel und Industrie hat beim Reichsfinanzminister beantragt, die Frist für die Zah, lung der Umsatzsteuer nach Aufhebung der Schonfrist allgemein auf den 15. des Monats zu verlegen, da viele Steuerpflichtige in vielen Fällen nicht in der Lage sind, die Umsatzsteuer rechtzeitig bis zum 10. des Monats zu berechnen. Daraufhin ist zunächst für die Monate Dezember 1926 und Januar 1927 die Zahlungsfrist bis zum 15. des Monats verlängert worden. Der Hansa- Bund hat sich erneut an den Reichsfinanzminister und an den Steuerausschuß des Reichstags gewandt und die Festsetzung der Zahlungsfrist für die Umsatzsteuer allgemein auf den 15. eines jeden Monats beantragt. Weihnachten. ,, Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart." Und so vollzieht sich jetzt, ewig jung und strahlend wie einst der Stern zu Bethlehem, das heilige Wunder dieser Christnacht. Freude, teine, schlichte Festesfreude schwingt durch Hütten und Paläste, strahlt aus Kerzen feierlich geschmüdter Tannenbäume, spiegelt fich im Abglanz leuchtender Menschenaugen. Für die Spanne einer Weihnacht hat die Welt allen Staub und Lärm, allen Zanf und Hader abgewälzt von sorgenteichen Schultern und steht nun da, lichtübergossen, Don Seelenwärme durchströmt, in festlichem Gewande und jubelt so herzlich wie ein unbekümmertes Rind. -- Eigenartig ist der Zauber, mit dem die Weihnacht auch uns Menschen umfängt. Wir sehen im Geifte das Gottesfind in ärmlicher Krippe, arm und frierend und doch so unend lich groß, daß es mit seinem Lächeln all das Vergängliche überwindet. Und das göttliche Lächeln bringt wie warmende Sonne ins fampfverhärtete Menschenherz und öffnet es weit, daß es ( Gießener Tageblatt) Wnzeigenpreise: die 30mm breite Betitzeile auswärts 24 Pig. Lotal 12 fg, die 90 mm breite Reflame- Petitzelle 96 Pig. Pla Dorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Wochenrückblick. Der Anfang der verflossenen Woche war noch ganz von den Ereignissen in Genf erfüllt. Wir betrachteten die Lage von vornherein nicht sehr optimistisch und haben dabei eine Freude erlebt, daß nämlich unsere geringen Hoffnungen noch übertroffen wurden und die aufhebung der Militärtontrolle Deutschlands am 31. Januar 1927 zur endgültigen Festlegung fam, nachdem über 100 strittige Fragen bereinigt worden waren, o daß nur noch zwei übrig blieben. Auch diese werden in der nächsten Zeit ihre Erledigung finden. Man fann unseren Reichsaußenminister Dr. Stresemann tatsäch lich zu den von ihm erzielten Ergebnissen beglückwün schen. Leider tonnte die für Hessen auch so wichtige Rheinlandfrage noch nicht behandelt werden. Der französische Außenminister mußte in der Zwischenzeit mit dem allmächtigen Poincaré einen harten Kampf bestehen, aber er hat sich durchgesetzt. Das will immer hin etwas heißen. Aber man hat zur Zeit in Frankreich noch andere Sorgen. An der Grenze zwischen Frankreich und Italien ,, mischt sich in den Orangenduft der Pulvergeruch", so schrieben führende Tageszeitun gen. Die Lage an dieser Grenze scheint ziemlich gespannt zu sein. Man liest dauernd von Truppenanhäu fungen, die wieder einmal das Schlimmste befürchten lassen. Hoffentlich siegt die bessere Einsicht und die Zurüdhaltung der Grenzbewohner und Grenztruppen. In Deutschland erleben wir nach der Genfer Tagung wieder einmal eines der beschämendsten Schauspiele. Leichtfertig wird eine Regierungsfrise heraufbeschworen. Der Abg. Scheidemann hielt eine Rede, die, abgesehen von seinen Frattionsfollegen, von allen Parteien mißbilligt wurde, da sie unsere ganze seitherige Erfolg politit in Frage stellt. War das nach Genf unmittelbar nötig? Unsere Parlamentarier haben Brillen vor den Augen, die anscheinend mit der dicksten Eisschicht be schlagen sind. Hat die Partei, die in diesem Augenblide durch ihren Sprecher Scheidemann derartige Angriffe eröffnet, tatsächlich noch das Volkswohl im Auge? Kaum! Nichts als egoistischer Parteigeist spricht aus den Aeußerungen. Ist es Neid, daß man bei den Genfer Erfolgen nicht in der Regierung saß? Bald fönnte man es glauben. Dazwischen läuft die Vernehmung des früheren Reichskanzlers Michaelis vor einen Untersuchungsausschuß, dem man vorwirft, das Frie densangebot des Papstes sabotiert zu haben. Am schlimmsten wütet darin die katholische Presse, die behauptet, evangelische Kreise hätten einen derartigen Einfluß auf den Kanzler gehabt, daß sie es durchsetzten, daß er das von katholischer Seite angebotene Vermitt leramt ausgeschlagen habe. Die Evangelischen hätten die Schuld, daß der Krieg noch Hunderttausende von Opfern gekostet hätte. Kann es für uns Evangelische eigentlich noch schlimmere Angriffe geben? Die Ges hässigteit dieser Presse tennt teine Grenzen!- Schiajal gemieden geglaubt vom Glanze der Glüdessonne. Und manchem schien sein Leben ein nimmer enden wollender, Dom Dunkel erfüllter Winter. Doch jede Winterfonne hat Wintersonnenwende, jedes Schicksal und jedes Leben hat seine Wende zum Licht. Das ist Weihnachtsbotschaft, das ist Weihnachtshoffen auch für ganze Völker. Und so reife in uns Deutschen die Erfenntnis und ber Wille zum Mut, ganz erfüllt von dem Glauben, daß es nach so langem Bergab auch wieder ein Bergauf gibt, daß ein noch so langes Dunkel wieder strahlenb überwunden wird von dem Lichte der Hoffnung und der Liebe, don fieghaftem Weihnachts glauben. Weihnacht! Da ist es, als ob der Himmel ein Füllhorn über uns ausgeschüttet habe, da wir ber Gaben Reichtum nicht alle zu fassen Dermögen und nur schenken wollen. Die Weth nachtsliebe läßt fühlen, wie die Schladen der Selbstzucht, ange häuft im Kampfe des Alltags, schmelzen. Ein Purpurmantel Hebender Harmonie umspannt uns alle in heiligen Chrift nachtsstunden. Aber nicht darum allein darf es fich handeln, diese und jene Sammlung unterzeichnet zu haben, die von Haus zu Haus gegangen find. Nein, Weihnachtsliebe ist etwas anderes! Gie verjagt den bösen Willen, die Vorurteile, den sozialen und natio nalen Haß und fest an Stelle dieser unheilvollen Mächte gütiges Verstehenwollen und liebevolle Güte. Allverstehen und großmütiges Allverzeihen, Das ist ber Weihnacht höchfter und letzter Sinn, bas ist die Seele dieses Festes, das göttlicher Liebe entsproffen und menschliche Liebe ermeden soll. aufnehmen kann die Gnaden der Weihnacht die Soffnung Raise und Seele im deutschen Menschen. und die Liebe. Und tief taucht es ein in die Erinnerung glüdfeliger.ndertage. Da beginnt der Jungbrunnen einstiger Kindlichkeit, bei vielen schon halb verfiegt, wieder zu sprudeln, από und so verjüngte Menschen feiern ergriffen Weihnacht hoffen. Oft und oft haben wir im Jahreslaufe durch das Tor det Finsternis gehen müssen, haben uns Derlassen geführt, unser Bon Prof. Dr. Otto Weibe- Butzbach. Schon die Tageszeitungen beschäftigen sich mit Raffe problemen und geben Auszüge aus den Werfen der großen Männer, denen diefe biologischen Probleme zu einem intenfiven Gebiet der Forschung geworben find. Wer hat vor wenigen Jahrzehnten etwas bestimmtes über Rassen und über die Freitag, den 24. D Freitag, den 24. Dezember 1926. Abgrenzung und Wertung dieses Begriffes gewußt? Nicht einmal die Gelehrtenwelt war sich darüber klar, Hier soll nun nicht über die biologische Raffenforschung an no für sich gesprochen sein, nicht über die verschiedenen Raffeimpen, aus denen fich gerade unser deutsches Bolt zufammensegt. Ob die nordische, oftische, dinarische oder eine Rasse hier und da vorherrscht, welche Mertmale in törperlicher oder geitiger Beziehung sie aufweist, das dürfte jezt so ziemlich bekannt sein. Wir wollen etwas hören über die Beziehung der raffi jchen Seeleneigenschaften zu den Ausdrudsbewegungen des Körpers. Rafsige Unterschiede hat man von jeher zuerst auf ben Unterschied gegründet von Merkmalen des Körpers, wie Hautfarbe, Beschaffenheit der Haare, des Schädels und andere Körperteile. Nach Festlegung solcher Unterschiede beschäftigte man fich dann auch jedoch nicht immer und meist erst sehr ſpät mit den geistigen und seelischen Qualitäten der betreffenden durch körperliche Merkmale nunmehr abgegrenzten Raffe. Die Wende des Jahrhunderts hat auch hier Wandel geschaffen. Seitdem uns die Biologie ungeahnte Einblide in das große und unerschöpfliche Rejervoir des Lebens gestattet hat, zeigte fich immer deutlicher, daß nicht der Körper, sondern die Geele, der Seist, dieses unfaßbare Etwas, das wir alle im Munde führen und doch nicht recht anschaulich darzustellen vermögen, beim Menschen das Ursprüngliche ist. Man entdeckte wieder einmal diese im materialistischen Zeitalter des Ausgangs des 19. Jahrunderts vergessene Tatsache, daß der Körper die Gußform der Seele ist. Auf Grund psychologischer und naturwissenschaftlicher Forschungen wurde diese Ansicht, die man auch schon früher zu gewissen Zeiten damals jedoch mehr instinktiv und gefühls. mäßig hatte, es sei z. B. ans Christentum erinnert, immer mehr und mehr auch wissenschaftlich gefestigt. Wir erkunden bekanntlich die Regungen der Seele, die uns direkt ja nicht zugänglich sind, am Ausdrud, an der Miene, an der Haltung, an der Sprache und am Tun eines Menschen. Alles das sind aber Bewegungen, Ausdrudsbewegungen des Körpers oder seiner Teile. Das schamhafte Erröten z. B. hat natürlich seine direkte förperliche Ursache in einem Blutandrang nach den Außenseiten bes Kopjes. Diese Regelung der Blutzufuhr jedoch wieder hat ihre Ursache in einer ganz bestimmten Regung der Seele. Dieses cine Beispiel fann sich jeder beliebig vermehren. Das Primäre und Grundlegende find immer Eigenschaften der Seele und des Geistes. Jedoch lassen sich am Lebensstil der Seele teine wissenschaftlichen Messungen vornehmen. Die Wissenschaft der Seelenforschung ist daher angewiesen auf Beobachtungen und Messungen von Körpereigenschaften und Veränderungen. Nun ist jede einzelne Menschenseele von ihren Ahnen her durch Vererbung, durch Ueberwiegen, Unterdrüden und Mischung seelischer Erbanlagen bestimmt. Sie ist von ihren Vorfahren her in ihrer komplizierten Zusammensetzung der Erbmasse festgelegt. Diese Erkenntnis ist niederdrückend, ja fie kann uns aus allen Himmeln stürzen, dieses hoffnungslose Ausgelieferten. Werdende Eltern, ihr tragt eine furchtbare Verantwortung in euch. Die niederschmetternde Erkenntnis, auf die uns so die neuzeitliche Seelen- und Rassenforschung hinführt, trägt jedoch einen unendlichen Trost in sich. Gerade weil der Begriff der Rasse vielmehr förperlich als seelisch zu fassen ist, ist uns ein Mittel gegeben, diesem durch unsere Erbmasse bedingten Geseffeltsein der Seele zu entrinnen und die Stirn zu bieten. ' Rordische, ostische und andere Erbanlagen sind in eines jeden Seele als Erbmasse mit einander gemischt. Und so brauchen wir uns innerlich nur zur ,, Nordheit" zu entscheiden in jedem einzelnen Falle, denn jeder Deutsche trägt mindestens einen Funken nordischer Erbanlagen von seinen Altvordern in sich. Weil das„ Entscheiden" ja selbst eine Seelentätigkeit ist, so braucht in jedem einzelnen zu jeder Zeit der eble nordische Erbtell, der Willenskraft, der Festigkeit, der Wahrheitsliebe, des geraden Weges und des nordischen Herrentums, die in uns wegen ostischer Anlagen, wie Vorziehen krummer Wege, Unchrlichkeit, Schwäche, Hängen an irdischen Gütern, unterwürfiger Sklavensinn und Herdentrieb nur den Sieg davon zu tragen. Wir sehen es, mit dem Schicksal mutig aufnehmen, sich nicht unterkriegen lassen wollen, sind nordische Erbanlagen der Seele.„ Leiſtung" heißt die Parole, so lehrt auch die reine Wissenschaft, die nicht auf das Praktische gerichtet ist und es auch nicht sein will und darf. Wir müssen uns frei machen von dem materialistischen Treiben, von dem„ laisser faire, laisser aller" des unterwürfigen Ostmenschen. Wir müssen lernen umzudenken, daß wir nicht bleiben, sind oder werden der Spielball unserer minderwertigen Erbanlagen und Leidenschaften und die gehorsomen Sklaven gerissener Nutznießer. Bericht über die wirtschaftliche Lage des deutschen Handwerks im Monat November 1926. Von der Pressestelle beim Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns geschrieben: Die Entwicklung der Wirtschaftlichen Lage im Monat November hat vielfach die Erwartungen des Handwerks enttäuscht. Mit der Belebung der Industrie hat die innere Konsumtraft der Bevölkerung noch nicht zugenommen. Zwar ist eine Verschlechterung der Lage des Handwerks nicht eingetreten, aber es sind beträchtliche Verschiebungen in der Belebung des Geschäftsganges einzelner Handwerkszweige festzustellen. Zum Teil hängt diese Erscheinung damit zusammen, daß für sommerliche Saisongewerbe die stille Zeit begonnen hat und dafür andere Herbst- und Wintersaisongewerbe in ihre Saison eintreten. Infolge der günftigen und verhältnismäßig warmen Witterung ist zu beobach ten, daß das Baugewerbe überall dort, wo noch Anträge zur Verteilung gelangt sind, in Tätigkeit ist, während besonders für das Bekleidungsgewerbe das Einsetzen der Aufträge auf Winter- und Herbstkleidung noch auf sich warten läßt. Von denjenigen Handwerkszweigen, für welche besonders Weihnachtsaufträge in Frage kommen, wird berichtet, daß die sonst schon im November eintretende Belebung nicht Platz gegriffen hat. Man sieht in diesen Handwerkszweigen dem Weihnachtsgeschäft allgemein stark pessimistisch entgegen. Es wirkt sich hier der Geldmangel weiterer Voltskreise noch allgemein aus. Nachteilig wirkt für das Handwerk auch das Vorgehen großer Kauf- und Warenhäuser, die mit ihren Serien- und Ausnahmewochen die Käufer auch für solche Erzeugnisse, die an und für sich zum Herstellungsbereich des Handwerks gehören, heranzu ,, Gießener Zeitung" ziehen suchen. Als neuestes Zugmittel fommt augenblicklich die sogenannte Konsumfinanzierung hinzu, der man sich in einigen Großstädten mit besonderem Eifer hingibt, um das stodende Ge schäftsleben wieder in Gang zu bringen. Daß durch diese Art Einkaufs das Interesse der Käufer und der Allgemeinheit ge wahrt ist, wird im Handwerk entschieden bestritten. Vor allem erscheint es als ein großer Jrrtum, daß es auf diese Weise möglich wäre, grundsäglich die gesunkene Kauftraft zu heben. Das Handwerk geht mit den Vertretungen des Handels einig, DOI diesem Finanzierungssystem zu warnen. Lokales. * Das Jubiläum der 40jährigen akademischen Lehrtätigkeit beging dieser Tage Professor Martin, Geh. Medizinalrat, Dr. phil. et med. Det. h. c. 25 Jahre hiervon gehören der Wirkjamteit als Direktor des Veterinärmedizinischen Instituts der Lanbesuniversität. * Ehrung durch die Landes- Universität. Der Gesamtsenat der hiesigen Universität hat dem Verleger der„ Wormser Zeitung", Buforudereibefizer Hermann Canrim, in Anerkennung der vaterländischen Haltung seiner Zeitung die Würde und das Abzeichen eines Ehrenjenators verliehen. * Der Telephonverfehr Gießen- London ist seit seiner Einrichtung schon mehrfach in Anspruch genommen worden. Die Berständigung war in allen Fällen eine sehr gute. * Die Militärversorgungsgebührnisse für Januar 1927 wetben beim hiesigen Postamt ausnahmsweise bereits am 27. Dezember ausgezahlt. * Anwartschaft in der Angestelltenversicherung. Nach einer Sonderbestimmung des Angestelltenversicherungsgesetzes gelten alle Anwartschaften bis zum 31. Dezember 1923 als aufrechterhalten ohne Rücksicht darauf, ob für einzelne Jahre zu wenig Beiträge oder kein Beitrag entrichtet wurde. Ein grüner Aushang im Schalterraum der Post unterrichtet über die Beitragsflassen. Nach dem Gesetz zur Aenderung der Verordnung über Erwerbslosenfürsorge vom 10. Dezember 1926 find, und zwar vom 25. 12. 1926 an, Erwerbslosen die zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft erforderlichen Beiträge zur Angestelltenversiche rung durch die Gemeinde aus Mitteln der Erwerbslosenfürsorge zu entrichten. Die für 1924 noch nötigen Beiträge sind bis zum 31. Dezember 1926 in Klasse A( 2,- R.-Mt.) nachzuentrichten. Der Gemeinde( Arbeitsnachweis) jind, soweit Beiträge fehlen, zu diesem Zwede die grüne Versicherungskarte und die etwu vorhandene Aufrechnungsbescheinigung über eine volle Karte vorzulegen. Rüdfragen bei der Reichsversicherungsanstalt sind möglichst zu vermeiden. Jeder Versicherte besitzt die Unterlagen, aus denen ersichtlich ist, ob und wieviel Beiträge noch erforderlich sind. Nähere Auskunft hierüber erteilen der Ausschuß für Angestelltenversicherung beim Kreis- Versicherungsamt Darmstadt, die Ueberwachungsbeamten und die Vertrauensmänner der Angestelltenversicherung. * Der Gießener Flughafen wird im nächsten Jahre in den Flugdienst Frankfurt- Hannover- Hamburg einbezogen. Sämt liche Flugzeuge werden hier Zwischenlandungen vornehmen, wodurch der Anschluß an die großen internationalen Linien ge währleistet ist. # Halbsperrung des Bahnübergangs in der Liebigstraße. Wegen Vornahme von Instandsetzungsarbeiten an dem Bahngleise der Liebigstraße ist die Hälfte dieses Bahnüberganges nach dem Katholischen Vereinshaus zu bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. * Schügt die Zugtiere. An alle Besitzer von Zugtieren und Leiter von Fuhrwerken ergeht die dringende Mahnung, bel Kälte und Straßenglätte ernstlich darauf Bedacht zu nehmen, daß die Zugtiere vor den nachteiligen Einflüssen der Witterung nach Möglichkeit geschützt werden, daß namentlich: 1. die Zugtiere niemals länger als unbedingt erforderlich und niemals unbedeckt im Frelen stehengelassen werden; 2. daß Zaumzeug im Stall aufbewahrt oder andernfalls vor dem Anlegen das Gebiz erwärmt wird, und 3. die Sufeisen der Pferde zum Schutze gegen das Ausgleiten gehörig geschärft oder mit Stollen der sehen sind. * Falschgeld. In den letzten Tagen wurden hier falsche Zweimarfftüde in den Verkehr gebracht. Evtl. Wahrnehmungen melde man möglichst schnell der Kriminalpolizei oder dem näch sten Polizeiamte. * Streupflicht bei Glatteis! Alle Hauseigentümer seien bei evtl. eintretendem Frost auf die Streupflicht aufmerksam gemacht. Die Unterlassung dieser Vorschrift kann schwere Schädigungen nach sich ziehen. * Ein Wasserleitungsrohrbruch am Marktplatz hat einige Keller in der Nähe der Unfallstelle unter Wasser gesezt. Die Ausbesserungsarbeiten sind im Gange. * Ein Schwindler, der sich als katholischer Geistlicher aus: gibt, in Not geraten sein will und um Unterstützung bittet, treibt sich hier herum. Es sei deshalb vor ihm gewarnt. * Hessen in Berlin. Der Verein der Hessen in Berlin" hatte auf seiner Monatsversammlung am 15. Dezember den hessischen Staatspräsidenten, Herrn Ulrich, in seiner Mitte. Der 1. Vorsitzende, Ministerialrat Professor Maurer, hieß den Herrn Staatspräsidenten willkommen und betonte in seiner Ansprache, daß die aus ihrem schönen Heimatlande nach dem ,, Steinhaufen Berlin" verpflanzten Hessen in ihrem Verein in erster Linie ihre Stammesart und Heimatliebe pflegen wollten. Seine Worte klangen in ein Treugelöbnis zur hessischen Heimat und zum deutschen Vaterlande aus, worauf die Versammlung stehend das Deutschlandlied sang. Der Herr Staatspräsident gab seiner Freude über so treue Heimatliebe Ausdrud. junge Verein zählt bereits 250 Mitglieder. Unsere Leser tön. nen das Bestreben des Vereins unterstützen, indem sie Adressen von in Berlin lebenden hessischen Verwandten und Bekannten dem 1. Schriftführer, Ministerialamtmann Karl Kriegbaum in Berlin Halensee, Johann- Georgstraße 12, bekanntgeben. Der Klein- Linden. Einigen Hausfrauen, die ihre Wäsche über Nacht im Freien hängen ließen, wurde diese zum großen Teil von Spizbuben, die noch nicht ermittelt sind, gestohlen. Allendorf( Lahn). Beim Baumfällen schwer verunglückt ist der bejahrte Einwohner J. Lenz. Er erlitt einen Unterschenkelbruch, Quetschung der Brust und Kopfverletzungen und wurde der chirurgischen Klinik zugeführt. Großen Linden. Dieser Tage wurde einer hiesigen Wirtin Nr. 52. der Betrag von 200 gestohlen. Nun hat man auch die Täter, zwei junge Burschen, gefaßt und konnte der Bestohlenen das Geld wieder zurüderstattet werden. Trohe. Ein Unbekannter, der sich in verdächtiger Weise an der Wieseck herumtrieb und es auf Enten abgesehen hatte, wurde von der Gießener Polizei in der Nähe des Philosophenwaldes festgenommen. In seinem Rudjad befanden sich zwei gestohlene Enten. Lollar. Die hiesige Gemeinde hat eine Barade mit 3 Note wohnungen errichten lassen, die in Bälde beziehbar, und, wie allgemein anerkannt wird, den Eisenbahnwagen vorzuziehen jind. Die Bautosten betragen 6600 Mart. Treis a. d. Lda. Hier wurde am Abhange des Totenberges ein Turn, Sport- und Spielplatz errichtet. Allendorf a. d. Lda. Eine vom hiesigen Geflügelzuchtverein veranstaltete Bezirksgeflügelschau erfreute sich guten Befuches. Es hatten auch Gießener Züchter ausgestellt. Friedberg. Anfangs 1927 tagt hier die Gründungsver jammlung des Friedberger Verkehrsvereins, mit dessen Errich tung man sich schon seit längerer Zeit beschäftigt hatte. Södel. Hier wurde bei einer Treibjagd im Gegensatz zu anderen Gebieten die stattliche Zahl von 216 Hafen zur Strede gebracht. Wölfersheim. Auch hier ist der Hasenbestand ein recht guter. Bei einer mit 20 Jägern abgehaltenen Treibjagd wurde die immerhin respektable Zahl von 110 Langohren erlegt. Grebenau. Der Schaden der von Wildschweinen angerich tet wird, ist mitunter recht groß. Kürzlich wurde in der Nähe ein Roggenader vollständig umgewühlt. Darmstadt. Hier wurde ein Gutsverwalter unter dem Verdacht verhaftet, im November 1921 einen Sexualmord an cinem jungen Manne begangen zu haben. Groß- Gerau. Zum Bürgermeister gewählt wurde hier Dr. Lüdede Frankfurt a. M. mit 11 Stimmen. Groß- Gerau. Jm hiesigen Gaswert fam es bei Schweißarbeiten an einem Leitungsrohr zu einer Explosion, wobei ein Teil eines Neubaues in die Luft slog. Menschen famen nicht zu Schaden. Mainz. Aus Sparfamkeitsgründen hat die Stadtverord netenversammlung 19 Beamtenstellen gestrichen und mehrere Stellen um eine Gehaltsstufe zurückgesetzt. Worms. Beim Spielen mit Streichhölzern, mit dem sich ein sechsjähriges Mädchen und ein gleichaltriger Knabe det gnügten, gerieten die Kleider des Mädchens in Brand. Trotz alsbaldiger Hilfeleistung hatte das Kind so schwere Brandwunden erlitten, daß es bald darauf verstarb. Weglar. Die Wohnungsnot wird hier durch den Neubau Don 106 neuen Wohnungen, die bereits im April nächsten Jah tes beziehbar sind, merklich gemindert. Wetzlar. Der Seniorchef der„ Herkules- Werfe", Fabrikant Otto Coers, ist vergangene Woche gestorben. Krosdorf. Bei Montagearbeiten auf der Gibelshäuser Hütte wurde der Monteur Treuth von hier vom elektrischen Strom getötet. Dornholzhausen. Hier wurden in einem Didicht die bereits in Verwesung übergegangenen Leichen von zwei jungen Leuten, einen Herrn und einer Dame, aufgefunden. Es handelt sich um eine 20jährige Fabritantentochter aus Raiserslautern und einen 25jährigen Prokuristen, der anscheinend erst das Mädchen und dann sich selbst erschossen hat. Frankfurt a. M. Eines schredlichen Todes gestorben ist eine 76 Jahre alte Frau in der Mainturstraße. Sie wurde ersticht und mit schweren Brandwunden aufgefunden. Wahrscheinlich ist die alte Frau mit einer brennenden Kerze zu nahe an Das Bette gekommen. Marburg. Die Gesamtzahl der an der hiesigen Univerfität immatrikulierten Studierenden beträgt 2160; hinzu kommen noch 56 Hörer. Bad Ems. Ein schweres Unglüd ereignete sich bei den Arbeiten am neuen Lahnstauwert. Eine auf zwei Pontons aufmontierte Dampframme sollte etwa hundert Meter flußaufwärts gezogen werden. Als die Dampframme an einer Stelle, an der infolge des Hochwassers die Strömung besonders start ist, sich befand, senkte fich plöglich der eine Bonton und lief doll Wasser. Im nächsten Augenblic schon rutschte der Belag, auf dem die Ramme befestigt war und auf dem sich auch die Arbeiter befanden, ins Wasser und verschwand in den Fluten. Während es zwei Personen gelang, sich zu retten, find die übrigen sechs Arbeiter ertrunken. SIND ÜBERALL Der neue Klein- Diesel Bauart PM 63077 DEUTZ MOTOREN Die besten Antriebsmaschinen MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT& M. Kaiserstr.23 EIDE Rr. 52. stohlen. Nun hat man auch die Täter, jaßt und konnte der Bestohlenen das et werden. vnter, der sich in verdächtiger Weiss 6 und es auf Enten abgesehen hatte, Polizei in der Nähe des Philosophenn feinem Rudjad befanden sich zwei Semeinde hat eine Barade mit 3 Not en, die in Bälde beziehbar, und, wie nd, ben Eisenbahnwagen vorzuziehen agen 6600 Mart. wurde am Abhange Des Totenberges pielplatz errichtet. Eine vom hiesigen Geflügelzuchtver geflügelschau erfreute sich guten Be Dießener Züchter ausgestellt. 1927 tagt hier die Gründungsver er Berfehrsvereins, mit dessen Errich ingerer Zeit beschäftigt hatte. bei einer Treibjagd im Gegensatz zu tliche Zahl von 216 Hafen zur Strede Hier ist der Hasenbestand ein recht Jägern abgehaltenen Treibjagd wurde Zahl von 110 Langohren erlegt. den der von Wildschweinen angerich ýt groß. Kürzlich wurde in der Nähe dig umgewühlt. urde ein Gutsverwalter unter dem Tovember 1921 einen Gegualmord an Jangen zu haben. Bürgermeister gewählt wurde hier M. mit 11 Stimmen. esigen Gaswert tam es bei Schweißgsrohr zu einer Explosion, wobei ein die Luft slog. Menschen tamen nicht mkeitsgründen hat die Stadtverord eamtenstellen gestrichen und mehrere stufe zurückgesetzt. len mit Streichhölzern, mit dem sich n und ein gleichaltriger Knabe der eider des Mädchens in Brand. Trotz hatte das Kind so schwere Brandbald darauf verstarb. ungsnot wird hier durch den Neubau en, die bereits im April nächsten Jahlich gemindert. rchef der„ Herkules- Werke", Fabrikant ne Woche gestorben. ntagearbeiten auf der Gibelshäuser ir Treuth von hier vom elektrischen r wurden in einem Didicht die bereits genen Beichen von zwei jungen Leus iner Dame, aufgefunden. Es handelt Fabrikantentochter aus Kaiserslautern Prokuristen, der anscheinend erst das selbst erschossen hat. Freitag, ben 24. Dezember 1920. " Gießener Zeitung" Nr. 52 es schredlichen Todes gestorben ist eine Der Mainturstraße. Sie wurde ersticht dwunden aufgefunden. Wahrscheinlich ner brennenden Kerze zu nahe an das mtzahl der an der hiesigen Universi dierenden beträgt 2160; hinzu kommen hweres Unglüd ereignete sich bei den stauwert. Eine auf zwei Pontons aufsollte etwa hundert Meter flußauf Als die Dampframme an einer Stelle, wassers die Strömung besonders start plöglich der eine Ponton und lief voll ugenblid schon rutschte der Belag, auf t war und auf dem sich auch die Arasser und verschwand in den Fluten. en gelang, sich zu retten, sind die trunken. ÜBERALL cöhliche Weihnachten Im Familienkreis. Besinnliches und Beschauliches. Liebe Bäter und Mütter! wenn du sie darum bittest, vielleicht gehst du auch in die Schule und hast schon manches davon gehört! Aber vergi mir nicht über deiner Freude das kleine Kindlein in der Krippe! Zum Schlusse euch allen, liebe Väter und Mütter, liebe Söhne und Töchter und liebes junges Volf, recht gesegnete und fröhliche Weihnachten. Möge euch das, was der ,, Familienkreis" bringt, reichen Segen bringen und Anregung über manches nach zudenken! Das wünscht euch der Schriftleiter Nun feiern wir wieder Weihnachten! Es ist wieder herangerüdt, dieses stille heilige Fest! Schon merken wir den Kerzenduft und schein! Selige Kindheitsstimmung erwacht in uns. Wir erinnern uns der Zeiten, da wir in fröhlicher Spannung dem Christkind, dessen Kommen mit so unsäglich vielen Geheimnissen umgeben war, entgegensahen! Diese Freude unter dem Lichterbaum! Kann es ein sinnigeres Fest geben als das deutsche Weihnachtsfest? Euch ist heute der Heiland geboren" wie Engelsmufit tlingen diese Worte in uns nach. Dürftig war sein erster Aufenthaltsort. Mit einer Krippe mußte er sich begnügen. Und doch, was umgab ihn vom ersten Augenblid an? Die Liebe seiner Eltern! Die Liebe, die auf Erden undergänglich ist, die bei der Geburt jeden Kindes immer wieder neu wird. Welch' heiße Wünsche haben wohl Maria und Josef für ihr Kindlein gehabt! Und ihr, liebe Eltern? Auch ihr liebt eure Kinber, das wird niemand bestreiten, aber erzieht ihr sie auch im im Sinne Jesu? O, benut cute feierliche Weihnachtsstimmung richtigen Geiste? Könnt ih: sager, ich erziehe mein Kind stets und prüfet, wie eud, cuer Erziehungswerf gelungen! Dentet das vergangene Jahr durch, ihr Väter und Mütter! Dentet baran, eure Kinder zu guten evangelischen Christen zu erziehen! Bewahret sie vor all' dem Schund und Schmutz, der sie täglich umlauert, und welcher der Sünde nur zu gern dient. Bewahret euren Kindern das Jesuherz! Laßt die Anderen spotten, so viel sie wollen, die Verantwortung, die ihr tragt, ist groß! Denkt an eure eigene Jugendzeit, an die Gefahren, die euch umgaben! Nuyet das Weihnachtsfest zur inneren Einkehr und Ueberlegung! Auch an euch wende ich mich, liebe Söhne und Töchter! pen Weihnachten! Kürzlich stand ich wieder einmal im Dunkel der Nacht auf einsam- stiller Höhe, fern des Straßentreibens, des Lärms, der Aufregung, fern des öden Häusermeeres, der blechernen Kinomusit, des Ratterns der Autos, dem Tingel- Tangel der Kneis Eine andere Welt umgab mich da, hielt mich in ihrem Bann, redete ihre erhabene Sprache, zeigte mir ihre ewige, schauerliche Majestät: die Sternenwelt! Wie viele unserer übermodernen, überkultivierten, überzivilisierten Großstadtmenschen vermögen sich noch loszureißen von dem Gifthauch der Zeit, um in einsamer Stunde, auf windiger Höhe sich in die Herrlichkeit und ergreifende Pracht unendlicher Sternenwelten zu versenken? Täten oder könnten sie es, sie würden mehr als eine heilige Weihe- Nacht erleben! So mancher hat in seiner Schulzeit etwas von der Himmelskunde gehört, womöglich gar die Namen der Tierkreisbilder gelernt, aber nie ist er veranlaßt worden, die Sternbilder des Tierkreises auch zu sehen, in ihrer Bewegung, in ihrem jährlichen Kommen und Gehen auch zu beobachten. Sein Gemüt ist leer geblieben, einen Kreis lieblichster Freunde hat man ihm vorenthalten. Wer das Tierkreisband nicht kennt, der weiß nichts von den Toren Walhallas, der kennt nicht das Sternen- Halsband der Frau Gott Freya! Denkt - So stand ich denn da oben, unter mir das Riesenlichtermeer der Stadt, dazwischen das schwarze Bild des ragenden, steinernen Domes, aber über mir der unausdenkbare, unausmeßbare, lebendig ewige Sternen- Dom, über mir der wunderbare Sternen mantel unserer ewigen Gott- Mutter Freya- Maria, übersät und durch wirft von funkelnden Gold- und Sternenstäubchen. Und ich grüßte meine alten Freunde: den herrlichen Wodanswagen, die Zwillinge, den Fuhrmann, das Siebengestirn, den Widder, den Drachen, den Herkules, die Leier. den Schwan, den Adler usw. Jahr um Jahr suche ich sie auf, zu sehen, wie sie unermüdlich zu ewigen Kreisen im kleinen Jahrestatte sich anschiden, nach jedem Umschwung zu neuer Ausfahrt rüsten. Da bekommt die Sage vom wilden Heer und wilden Jäger einen Sinn, da wird mir das Märchen von der Himmlischen Mühle" lebendig und das alte Wort: Wißt ihr, was ihr euren Eltern alles zu danken habt? Wiẞt ihr, wer von eurer Geburt an euer sorgsamer Hüter, Beschützer und Wegbereiter war? Das waren eure auf dem Boden des Evangeliums stehenden Eltern! Zeigt euch dessen würdig! Seid dessen stets eingebent! Dankt es euren Eltern, indem ihr in ihre Fußstapfen tretet; das Gotteswort leuchte euch in eurem ganzen Handeln voran! Dentt nicht bei manchen Gelegenheiten eure Eltern mißgönnten euch etwas oder eure Eltern seien einseitig. Sucht, wenn ihr schon älter seid, sie in ihrem Handeln zu verstehen. Dann erst erkennt ihr mit welcher Liebe eure Eltern, so lange sie leben, euren Lebensweg verfolgen. daran, was das Gebot euch darüber sagt! Es gibt Kinder, große und kleine, die an Weihnachten zu diesen Gedanken sehr geneigt sind, doch ist das Weihnachtsfest vorüber, ist alles wieder verschwunden! Jst das euer ganzes Christentum, euer ganzes Evangelium, wenn ihr so handelt! Schauet die grauen Haare eurer Eltern! Gar manches ist durch euch grau geworden! Denkt auch daran, daß ihr dereinst selbst Vater und Mutter heißt! Und nun zu dir liebes junges Volk! Du hast dich jetzt schon wochenlang auf das liebe Christkind gefreut. Und wenn du nun unter dem Weihnachtsbaum deine Gaben findest, deine Eisenbahn, deinen Baukasten, deine Puppe und was es sonst auch sei, so denke auch einmal zurüd an das fleine Jesukind, das in einem armseligen Kripplein lag auf Heu und Stroh und aus dem später der liebe Herr Jesus wurde. Da nimm dir doch vor, weil er uns ja das schöne Weihnachtsfest gegeben hat, alles das zu tun, was der Herr Jesus gesagt hat. Es ist gar viel, so daß ich dir es nicht alles hier im Augenblid aufzählen kann. Vielleicht erzählen es dir gern deine Eltern, Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich fein; offenbart sich mir in neuem, unsagbar schönem Glanze. Wende ich sodann den Blid zum Nordstern, dem ruhenden Pol, so steigen neue, uralt- ehrwürdige Bilder vor mir auf: mitten im kreisenden All, der ewig mahlenden Mühle, sehe ich sichtbar unsichtbar den Mühlstab", den„ Weltbohrer", die Weltesche", die als Halt der Welt aufgerichtete„ Gaumensperre des Fenriswolfes". Voller Ergriffenheit ahne, nein ertenne ich nunmehr das große Geheimnis", erkenne ich den Mühlstabdreher", den ,, Weltachsenschwinger", den ungeheuren Willen, der das ganze All mit allem Hohen und Niedrigem durchpulst, ihm seine eherne, feste Ordnung und Weihe gegeben, eine Weihe, wie sie sich nur im Glanze und Zauber einer Sternen Nacht dem menschlichen Auge offenbart, eine Weihe, wie INILL Der neue Klein- Diesel Bauart PM 45471 UTZ TOREN Antriebsmaschinen ABRIK DEUTZ A- G. ANKFURT& M. Kaiserstr.23 EID 比 Freitag, den 24. Desember 1926. sie in den ur- uralten Bildern des Mühlenstabes, der Weltesche, des Weltbohrers, des Weltschiffes ihre sinnvolle, wunderschöne Berkleidung gefunden hat. Schon brängt ein neues Bild fich dor: der Sternen- WeltenDom als Mondjaal. Da drüben tief im Westen sehe ich die feine Sichel aufbligen. Der stille„ Gefährte der Nacht" schidt sich an, jeine Reise durch den weiten, weiten Saal" anzutreten. Die Alten zählten seine Schritte: alle 27,3 Tage stand er bei demjelben Stern. Der Mondumlauf ward zum Zeitmesser. Er ward noch mehr: er warb zum Berger des Mysteriums der Menschwerbung Gottes, denn 10 Monbmonate ergaben genau 273 Tage. Dreizehn ,, Monde" ergaben ein Jahr zu 354 Tagen. Die lten rechneten aber auch nach dem Sonnenjahr, das 12 Nächte mehr brauchte als das Mondjahr. Diese 12 Nächte dienten zum Husgleich der beiden Zählmeijen, begannen mit dem Fest der Winter- Sonnenwende und dauerten bis zur Heimkehr der Himmlischen" am 6. Januar. Dies war die Zeit der 12 heiligen Nächte, der Weihe- Rachten. Das war die zeitlose Zeit, die Zeit bes Friedens, da ruhten Waffen, Haß, Streit und 3ant. Das war die Zeit, wo die Simmlischen" in menschlicher Verkleidung zur Erbe famen, wo Frau Holle im weißen Schneetleide sich hernieberließ, leise unsichtbar von Haus zu Haus wandernd, um die fleißigen Spinnerinnen zu belohnen, die faulen zu bestrafen. Frau Holle Freya ist das überfinnliche- göttliche Borbild aller irdischen Spinnerinnen. Mit Beginn der Weihe- Nachten hatte Freya( Maria), die heilige Mutter Gottes, ihre Spindel abgesponnen, die senkrecht im Mondsaal aufgerichtet steht, ihr Spinnrad stand still bis zum Ende der 12 heiligen Nächte. 3hr Spindelftab aber ist nichts anderes als die Weltesche, der Mühlenstab, ihr Gespinst ist das prangende Sternenmeer, das zu den Weihe Nachten abgesponnen ift, d. h. seinen Umschwung vollendet hat, um alsdann zu neuer Ausfahrt anzuheben. Glaube von der Ewigkeit des Lebens, don der Unzerstörbarkeit des schaffenden Geistes in schönstem Märchenkleide! Das fleinere, sichtbare Abbild des größeren, unsichtbaren Spindelstabes seht ihr des Abends im Süden leuchten, den Sternenhimmel beherrschend: wir nennens, weil wir unsere Heimat verloren haben, mit den Griechen„ Orions Gürtel". Auch der Himmlischen Frau", der Mutter Gottes", der ewigen Liebe, hat die Hand des Künstlers ein feines Bildnis und Gleichnis gesetzt: als feines Tonfigürchen seht ihr sie in den Läden Was ich schenke! Damenwäsche Herrenwäsche Hemden, Beinkleider Taillenröcke, Hemdhosen, Nachthemden Nachthemden ab mk. 5,10 Sporthemden, Oberhemden, Nachthemden, Socken, Unterzeuge, Socken ab mk. 0,90 Hauswäsche Wischtücher, Handtücher, Frottier: waren, Wischtücher ab mk. 0.50 Taschentücher Selbstbinder in Baumwolle, Halblei nen, Leinen, weiß u, mit farbiger Kante Gebrauchstücher ab mk. 0,40 in reicher Auswahl und in den neuesten Mustern Neuheiten ab mk. 2.50 Beste Qualitäten! Billigste Preise! T. O. Reuter Seltersweg 73 Besondere Vorzüge: Offene Bauart. leichtesten Anschlag, geräuschlosen Wagenrücklauf, zwangsweise Grossbuchstabensperre Seltersweg 73 KAPPEL Kappel Schreibmaschine Maschinenfabrik Kappel Akt: Ges. Chemnitz- Kappel Maschinenfabrik Kappel, A.-G. Chemnitz- Kappel Zur Hochzeit, Gegründet 1860 allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden. Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Heim- Verlag, Radolfzell a. Bodensee. " Gießener Zeitung" der Stadt, die Krone auf dem Haupt, den Spindelstab in der Rechten und das Lichtkind auf dem Arm, das die Weltfugel trägt! Ihm und seiner himmlischen Muter" und seines„ himmlischen Baters" lagt uns allzeit gedenken und dienen! Des„, Lichtfindes Geburt lagt uns immerbar feiern, in uns selber soll es immer von neuem geboren werden, damit wir uns fleißig üben in allem was techt, gut, ebel, treu und licht ist. Treue um Treue! Sonntagsgedanken! Die Welt mit ihren Menschen ist nach dem Kriege nicht besser geworden. Jeder Tag berichtet von schändlichen Taten. Dort tündet durch die dunkle Nacht eine Brandröte von der Bernichtung von Hab und Gut, von Haus und Hof; hier ist zu lesen, bag Schandbuben in ein Gotteshaus eingebrochen sind und am Heiligsten sich vergriffen haben; dort steht vor seinen Richtern ein teuflischer Sohn, der das Mejjer gegen seinen eigenen Bater gezüdt hat; Bahndämme werden gefährdet und Züge zur Ents gleisung und damit Unglüd über Hunderte von Familien ge bracht, hier steht zu lesen, daß Straßenräuber eine wehrlose Frau überfielen und wieder wo anders findet man ein altes Mütter lein in ihrem Blute liegen, weil gottlose Schandbuben ihr die letzten Zehrpfennige aus dem Schranke stahlen. So vergeht tein Tag, daß nicht irgend eine grauenvolle Tat die Menschen erzittern läßt, die in ihren Herzen das foftbare Empfinden von Recht und Unrecht, von Ehrfurcht und Heiligkeit aus einer besseren Zeit mit herüber gerettet haben in diese Tage. Es ist, als ob die Erde eine Welt von Mördern und Verbrechern geworden wäre, als ob wir teine helle Stunde, feine schöne Tat mehr schauen sollten, als ob aus der Welt das Heilige verjagt jei. Soll denn fein heller Tag mehr der dunklen Nacht folgen, sollen denn auf ewig düstere Schatten über die Völker ziehen? In deutschen Herzen glimmt noch ein Hoffen, daß ein lichter Morgen die dunklen Schatten verdrängt und wieder ein Hoffen, daß ein lichter Morgen die dunklen Schatten verdrängt und wieder einen hellen Tag verkündet all den Menschen, die sich nach Licht und Reinheit sehnen. Das Licht hat der Himmel auf die Erde gebracht, es ist göttlich und ewig. Und darum wird auch unser Hoffen einst gestillt werden, daß die Schatten wieder weichen, daß das Heilige auf Erden wieder rein und hehr ersteht, daß der lichte Tag wieder Sieger wird über die dunkle Nacht. Millionen deutscher Herzen hüten zu unserem Glüce noch das Kaffee- Vertretung für Selbstverbraucher event mit Niederlage ( Selbstverteil.) vergibt I.Behrens, Hamburg 6 Nebeneinkommen durch schriftl. Arbeiten Vitalis- Verlag, München 132. Wie Die schönste Weihnachtsfreude zur See ist ein wertbeständiges Geschenk wie Uhren, Ringe pp. Trauringe z ㄩ in bester Ausführung äussersten Preisen Gg. Gümblein, Gießen Neuen Räue 5 Sie lohnende Stellung erhalten Kohlenzieher Seizer, Schiffsjungen, Schinierer, ungelernic und fast alle Berufe. Auskunft erteilt Uebersee Auskunft H2, Hannover Boftfach 403. Neuen Blue Metalibeiten Verlangen Sie den hochwertigen Ruhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für ! Zentralheizungen! günft, an Priv.Kat, 3793 frei. Elsenmöbelfab ik Suhl( Thü innen) Carmol nt mohl bei Rheuma, Hexenschuß, Erhältl. in allen gröss. Kohlenhandlungen Geid, Kreuz, Kopf- u Pallabona- Puder reinigt u. entfettet das Haar auf trockenem Wege, macht schöne Frisur, besond. Zahnschmerzen. Carmol- Fabrik Rheinsberg( Mark) In Giessen erhältlich: Kaiser- Drogerie, Ernst Noll; Droge ie- Wintergeeignet für Bubikopf hoff, Kreuzplatz; Bei Tanz u. Sport unentbehrlich Zu la en in Dosen von M 1. an in Friseurgese äften, Parfümerien, Drogerien u. Apotheken. Nachahmung weise zurück! Magen Leber Nieren Kr uz- Drogerie. Aug. Noll; Germania- Drog. Carl S ibel; Hans Noll, Ludwigsplatz- Drog. r., u. Neustadt- Drogerie. Blasen Tee ,, St. Barbara Kuverte mit Aufdruck liefert billigst bestens bewährt, in Apotheken zu haben. Hauptdepot: Pelikan Apotheke Gießen. ALBIN KLEIN. Giessen. BALDUR Vibrato- Pianos das bedeutendste Produkt der einheimischen Spezialindustrie Zahlbar in Jahren| Seit über Jahrhundert Fortschritt u. Erfahrung! Baldur- Planopior te- Fabrik A.-G. Kataloge gratis! Fabrik u. Frankfurt e. Main, Leipzigerstrasse 59161. Verkauf: Vorrat in jeder Preislage! Drucksachen aller Art ft. 62. Kleinod aus alter Zeit und sie werden in ihrem Hoffen nicht nachlassen, daß das Heilige wieder lebendig wird in deutschen Landen. Lasset uns den Weg gehen, der aus den Schatten führt einem neuen lichten Morgen entgegen. Büchertisch. Heinrich Scharrelmann, Berni Bd. 5:„ Berni lernt Men schen verstehen." 76. 10 farbige Bilder von Theodor Herr mann. Geb. 3, M. Verlag Georg Westermann, Braunschweig, Hamburg, Berlin. Die bekannten Berni- Bücher find längst zu den Lieblingsbüchern der Jugend geworden. Mit dem neuen Bande wird das Schidjal des fleinen Berni weitergeführt. Die Berni- Bücher find für Kinder von 6-10 Jahren entzückende Festgeschenke, die bei der Jugend hellen Jubel, bei den Eltern innige Freude auslösen werden. Del aus Kohle. Die illustrierte Zeitung 3. 3." bringt in ihrer neuesten Nummer eine Aufnahme von Prof. Dr. Bergius und eine futze Erläuterung über den neuen Fortschritt auf diesem Gebiete. Auch sonst zeigt sich das vornehme Blatt wie der auf der gewohnten, beachtlichen Höhe.( Berlag Ringier & Co., G. m. 6. H., Stuttgart. Preis 20 Big.) Aus dem Amisverkündigungsblatt. * Abbrennen von Feuerwerksförpern. Das Bolizeiamt weift darauf hin, daß das Schießen sowie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern innerhalb der Straßen und Hofreiten der Stadt verboten ist. Zuwiderhandlungen sind in§ 367 uno § 368 des Reichsstrafgesetzbuches mit Geld- oder Haftstrafe be droht. Auch tritt Einziehung der Schußwaffe ein. Das 6- geben von explosiven Stoffen, Feuerwerkskörpern usw. an Perjonen, von welchen ein Mißbrauch zu befürchten ist, insbeson bere an alle Personen unter 16 Jahren, ist verboten.( Verord nung, den Verkehr mit Sprengstoffen betreffend, vom 21. 9. 1905, § 26). Zuwiderhandlungen gegen diese Borschrift werden nach § 367 des Reichsstrafgesetzbuches mit Geldstrafe bis zu 150 R Mt. oder mit Haft bestraft. Es wird auch nach Artikel 44 bes heff. Polizeistrafgesetzbuches auf die eigene Strafbarkeit von Eltern, Vormündern und sonstigen Personen hingewiesen, die es an der nötigen Beaufsichtigung der unter ihrer Obhut stehen den Kinder und sonstigen Pflegebefohlenen fehlen lassen. Berantwortlich: Christian Klein in Gießen. Handschuhe Nur Qualitätsmarken Damen- Handschuhe Mk. 0.95, 1.45, 1.75, 1.80 bis 3.00 Herren- Handschuhe Mk. 0.95, 1.30, 1.75, 1.80 bis 3.00 Kinder- Handschuhe Mk. 0.60, 0.90, 1.00, 1.10, 1.20 bis 2.00 Frdr. Teipel Markt 16 Warum? ist Offenbacher Lederwaren- Vertrieb Die billigste Bezugsquelle in ff. Offenbacher Lederwaren? Weil Sie hier direkt in der Fabrik- Niederlage kaufen. Reelle und fachmännische Bedienung Eigene Reparaturwerkstätte im Hause Offenbacher Lederwaren- Vertrieb Röder nur Kirchenplatz 9 Filiale Friedberg, nur Haagstraße 9 Vorteilhafteste Bezugsquelle für Wiederverkäufer billigst Vereine bekommen f. Weihnachtsgeschenke einen Extrarabatt