www rsi auflösen! amen! Beachten Sie weisung! Sie nutzen dann voll aus, wenn t auflösen und ohne satz gebrauchen. hen ist benko Bleich- Soda nübertroffen; ht hartes Wasser weich. Str. 16. ungsversicherung n Zahlung mässiger Monatsbeiussversicherung bis 2000 Mark neutral! Kein Kirchenaustritt! chtsanspruch! alagentur en.- gend zu besonders günstigen BeZuschriften erbeten unter aasenstein& Vogler, Berlin NW 6. ante Welt angebende Zeitschrift für vorast, für Mode, Kunst, Theater, nheit und Lebensfreude bis 80 Seiten starkes Heft mit ausge. en moderner Film- u. Photokunst soen Berichten aus der Gesellschaft. Jedes htvollen farb. Kunstblatt als Titelbild. Del allen Buchhandlungen! r. Eysler& Co. A.-G. Berlin SW 68 Weltkrieg 1927-1933 gewesen wieder freigegeben sowie t das Jahr 1927? mit Beilage! d th Idern d. 3 Broschüren die ungeh. Ereigdie im April 1927 über Europa hereinbrech. insendung von 1.20 oder Nachnahme 1.40 ches Versandhaus Wiesbaden 8. RT a 39. Jahrg. Samstag, den 24. April 1926. Nr. 17. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. A( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. - * W.W. Es ist neuerdings wieder üblich geworden, das deutsche Boltseinkommen zu schätzen. Daß das zu sehr willtürlichen und oft phantastischen Ergebnissen führen muß, geht schon daraus hervor, daß die Voraussetzung, ein sorgfältige Produt tionsstatistit, einstweilen völlig fehlt. Der Versuch, durch Benutzung der Einkommensteuerstatistik das Volkseinkommen zu errechnen, ist mit großen und taum vermeidbaren Fehlern be= laftet. Hier sei nur daran erinnert, daß von der Lohnsteuer auch Gehälter der Reichs, Länder- und Gemeinde- Beamten erfaßt werden, sodaß auch diese im Volfseinkommen mit erscheinen, was nicht zulässig ist. Die Gehälter der Beamten usw werden aus dem gesamten Steueraufbringen bezahlt, das als solches zuvor aus dem Wirtschaftsertrag ausgeschieden worden ist. Bei Be nutzung der Lohnsteuer zur Errechnung des Volkseinkommens wird ja die volle Höhe des Gehalts der Beamten eingesetzt, also ohne Abzug der Lohnsteuer. Dies Gehalt aber stammt aus dem Steueraufbringen, daß ebenso bei der Errechnung des Gesamteintommens schon berüdsichtigt worden ist. Es liegen also bei dem Rückschluß aus dem Steueraufbringen Doppelzählungen vor die denn aus zu einer unverhältnismäßig hohen Schätzung des Gesamteinkommens geführt haben. Ob dies Gesamteinkommen tatsächlich 52,5 Milliarden Reichsmart ausmacht, wie aus der Das deutsche Volkseinkommen. also die Summe, als Schäßungen fann es sich im besten Fall. Einkommensteuer errechnet worden ist, muß also als zweifelhaft erscheinen. Allein selbst wenn diese Summe gelten soll, ist ein Vergleich mit dem Vorkriegseinkommen nur auf Grund der Vortriegswerte möglich. Die 52,5 Milliarden Reichsmart würden dabei zu 29 bis 30 Milliarden Reichsmart zusammenschrumpfen, die auch von anderen Seiten schon geschätzt worden ist. Um mehr nicht handeln. talon tas ja hel 1 Die Produktionsstatistik ist noch nicht wieder so ausgebaut, um von hier aus das volkswirtschaftliche Einkommen zu ermitteln. Soweit zuverlässige Erhebungen vorliegen, wie für die Landwirtschaft, für den Kohlenbergbau, endlich für die Eisenund Stahl- Erzeugung, ist ein erheblicher Rüdgang im Verhältnis zur Vorkriegszeit festzustellen. Das ist zum Teil auf den Verlust wertvoller Produktionsgebiete zurückzuführen, während 3. B. für die Landwirtschaft der Ausfall der Getreideerzeugung unbedingt ist, also auch innerhalb der derzeitigen Grenzen des Reiches. Weiter darf nicht übersehen werden, daß der volkswirtschaftliche Ertrag des Kohlenbergbaus heute geringer ist als in der Vorkriegszeit, obschon in den Kohlengebieten die Vorkriegserzeugung nahezu oder völlig erreicht werden konnte. Ferner zeigt die Einfuhr wichtiger Rohstoffe, wie Wolle und Baumwolle, die im Inlande einem Veredelungsprozeß unterliegen, immer im Verhältnis zur Vorkriegszeit, starte Rüdgänge. Beträchtlich ist dieser Rüdgang bei den Eisenerzen. Trotzdem wir 1913 über die lothringischen Erzlager verfügten, führten wir darüber hinaus noch 11,5 Millionen Tonnen mehr ein, während 1924 nach dem Verlust Lothringens der Einfuhrbedarf nur noch 3 Millionen Tonnen betrug. Da das deutsche Volkseinkommen 1913 auf 42 Milliarden Goldmart geschätzt wurde, von denen mindestens 8 Milliarden Mart auf Kapitalanlagen im In- und Ausland stammten, kann bei dem fast gänzlichen Fortfall des Renteneinkommens der Gesamtertrag aus Arbeit zurzeit nicht gut 30 Milliarden Goltswirtschaftlicher Die volkswirtschaftliche Erzeugung, die für den Begriff des Volfseinkommens allein maßgebend ist, ist mindestens um um ein Drittel geringer als in der Vorkriegszeit. Wenn darauf hingewiesen wird, daß rund 20 Millionen Lohn- und Gehalts- Empjänger vorhanden sind, so ist dem gegenüber zu bemerken, daß der Verteilungsapparat heute mehr Arbeitst räfte beansprucht, als in der Vortriegszeit. Die Uebersehung des Verteilungsapparats ist aber nicht als Zuwachs zum vollswirtschaftlichen Gesamteinkommen zu buchen. Wir werden als Volt nicht reicher, wenn heute zwei Arbeitskräfte einen Doppelzemtner weiter verteilen, wo vor dem Kriege eine Arbeitskraft genügte. sid maded( 1201)+ 10 ER TURF ASSUH NNA VANNA 6 MAGAZIN DAS ZIGARETTEN ADLER- COMPAGN DER A.G. Goldmark ausmachen. Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postichedtonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Jahre für 10 Milliarden Dollar(!) Ware abzunehmen, wenn Amerika sich entschließen könnte, Sowjetrußland staatlich anzu= erkennen und wirtschaftliche Beziehungen anzuknüpfen. In diese Situation wird ein Plan hineingetragen, der auf den ersten Blid manches Reizvolle hat: da Amerika vorläufig noch nicht unmittelbar Geld nach Sowjetrußland geben möchte, und da man auch die Deutschen in vieler Beziehung für ge= eigneter hält, die Schwierigkeiten des russischen Geschäfts zu meistern, so ist man in gewissen Newyorkern Finanzkreisen nicht abgeneigt, Deutschland zur wirtschaftlichen Erschließung Sowjettußlands Kapital zur Verfügung zu stellen und sich hierbei zunächst mit einer Zinsgarantie seitens Deutschlands zu begnügen. Bekäme Deutschland von den Vereinigten Staaten ein größeres Darlehen zweds Weitergabe an Rußland, so könnten die großen Einfäufe erfolgen, mit denen die Sowjet- Regierung die kapitalistischen Staaten zu födern sucht. Es ist notwendig, daß schon jetzt vor solchen Plänen eindringlich gewarnt wird. Jeder Kenner Sowjetrußlands weiß, daß den Herrschern in Mostau Treu und Glauben im Wirtschaftsverkehr nicht die selbstverständliche Grundlage internationaler Wirtschaftsbeziehungen, sondern lediglich Mittel zum Zwed sind, möglichst viel ausländisches Kapital ins Land zu holen und im geeigneten Augenblid eine große Konfistation vorzunehmen. Es hat den Anschein, als den Berjpre ob viele deutsche Geschäftsleute den Versprechungen sowjetrussischer Agenten allzu bereitwillig Glauben schenken, und daß die in Rußland investierten Kapitalien alles andere als gesichert sind. Ganz unerträglich wäre es, wenn wir uns nicht mit eigenem, sondern auch mit fremden Kapital am russischen Ge= schäft beteiligten und Amerika gegenüber für solche Summen Wir haben kein selbstschuldnerische Bürgschaft übernähmen. Interesse daran, für die Interesse eines fremden Landes in Osteuropa Pionierarbeit zu leisten und dafür auch noch ein gefährliches Geldrisiko zu übernehmen. Dr. Croll. ddons Deutsche Pionierarbeit in Osteuropa? W.W. Es ist verständlich, daß das Land mit der fortgeschrit tensten fapitalistischen Entwicklung, die Vereinigten Staaten von Amerika die Herrschaft der Kommunisten in Sowjetrußland besonders unangenehm empfanden und sich mit allen Mitteln davor zu schützen suchten, daß die Funken von dem revolutionären Weltbrand über den Ozean hinüber flögen. Durch die strengen Gesetze über die Einwanderung haben es die Amerikaner in der Hand, jede Zuwanderung von unerwünschten bolschewistischen Elementen zu verhindern. Es ist weiter begreiflich, daß sich die Regierung der Ver. Staaten weigerte, Gelder nach Sowjetrußland zugeben und dadurch das Regime der bosschewistischen Voltstommissare zu stärken. Das hat jedoch nicht gehindert, daß diefer oder jener amerikanische Privatmann init Sowjetrußland Geschäfte machte. Besonderes Aufsehen er regte die Konzession, die der amerikanische Eisenbahnkönig Harriman an Manganfeldern im Kausus erwarb. Den aufmerksamen Bliden der Moskauer Regierung ist es nicht entgangen, daß man in Amerita je länger je mehr darauf ausgeht, neue Betätigungsfelder für das überschüssige Kapital zu suchen. Trotz aller Abneigung gegen das Landessteuern 1926. Vom Presseamt des hessischen Staatsministeriums wird uns geschrieben: In diesen Tagen beginnt die Zustellung der Steuerbescheide über Landessteuern für das Rechnungsjahr 1926. In diesen Bescheiden sind staatliche Grundsteuer, Gewerbesteuer und SonderGebäudesteuer zusammengefaßt. Die nähere Prüfung der Bescheide wird ergeben, daß die Grundsteuer gegen das Vorjahr unverändert geblieben ist( zerlegt im Vorjahr in 4 Raten, fünftig in 6 Raten). Die Gewerbesteuer wurde bisher nur zum Teil auf Grund von Steuerbescheiden erhoben; dazu kamen noch weitere Zahlungen in Form von Zuschlägen zur Einkommen bezw. Körperschaftssteuer. Diese verschiedenartigen Anforderungen fallen fünftig weg. Für das Rechnungsjahr 1926 ergibt sich die Gewerbsteuerschuld einzig und allein aus dem Steuerbescheid. Die Höhe der Gewerbesteuer ist insgesamt gegen das Vorjahr ebenfalls unverändert. erbesteuer ist insgesamt gegen Borjahr eben Die Sonder- Gebäudesteuer ist im Zusammenhang mit der Heraufsetzung der Miete erhöht worden. Außerdem aber ist zu beachten, daß ein Teil dieser Steuer von dem Gemeindeſteuer( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pig. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Volltlischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. bescheid auf den Staatssteuerbescheid übernommen worden ist, und zwar aus folgendem Grunde: Bekanntlich wird ein gewisser Teil des Aufkommens aus dieser Steuer zum Wohnungsbau verwendet. Bisher wurden diese Baugelder zum Teil durch den Staats- und zum Teil durch den Gemeindesteuerbescheid angefordert; vom 1. April 1926 an erscheinen sie jedoch nur noch auf dem Staatssteuerbescheid und zwar auch insoweit, als sie bisher in der Gemeindesteuer enthalten waren. Dementsprechend ist bestimmt, daß die Gemeinden mit Kreis und Provinz zusammen ab 1. April 1926 höchstens einen Sondersteuersatz von 69 Pfenni gen beschließen dürfen, während zulegt die Gemeinden allein 80 Pfennige oder mehr erhoben. In den Gemeinden, die die Sondersteuer in dem bisher zulässigen Maße ausschöpfen, wird die Gemeinde- Sondersteuer für das Rechnungsjahr 1926 also niedriger sein als im Vorjahr. Schließlich sei mitgeteilt, daß die für den 1. Juli 1926 in Aussicht stehende Einführung der vollen Friedensmiete teine Erhöhung der staatlichen oder der Gemeinde- Sondersteuer mehr im Gefolge haben soll. Die hessische Sondersteuer. Grundsteuern erheben, ergibt sich eine steuerliche Belastung von rund 2,28 Prozent des Friedenswertes, was einer Wegsteuerung der Vorkriegszinsen für die L. Hypothef gleichkommt. Diese Besteuerung ist eine ganz ungeheuerliche und bedeutet die glatte Konsislation der Hausrente. Während Staat und Gemeinden ungeheuere Summen aus dem Hausbesitz herauspressen, überlajsen sie ihn selbst seinem Schicksal, denn bis heute hat es die hejische Regierung, trotz der Bemühungen der Organisation, nicht für notwendig gehalten, dem Hausbesitz die im Januar auf ungesetzl che Weise widerrechtlich entzogenen färglichen Zinsen für das Eigenkapital zutomm.cn zu lassen. Wir haben bereits in der lezten Nummer derau: bingewiesen, daß wir in Hessen, was die steuerliche Belastung anbetrifft, an der Spige marschie ren. Es ist wah: lich fein Kunststück, durch derartige diktatorische Besteuerungsmaßnahmen, die jede Rücksicht auf die Tragbarkeit vermissen lassen, in Staatshaushalt in Ordnung zu halten. Die Ueberspannung der Steuerkraft muß sich aber über kurz oder lang rächen. Der Hausbesitz wird innerlich ausgehölt. Durch die Wegsteuerung jeden Ueberschusses ist der Hausbesitzer nicht in der Lage, Gelder für große Instandsetzungen anzusammeln. Ueber die Sondersteuer selbst sagt die Berliner Handelsfammer in einer Eingabe an den Reichsfinanzminister:„ Gerade in unserer Zeit, wo ein großer staatlicher und kommunaler In diesen Tagen werden die Hausbesitzer mit neuen Steuerzetteln bedacht. Dieselben weisen eine Aenderung gegen seither insofern auf, als die Grundsteuer, Gewerbesteuer und die Sondersteuer mit einem Zettel angefordert werden und an gleichen Tagen in 6 Zielen fällig sind. Es bedeutet das gegen seither eine Erleichterung in der Steuerzahlung, die zu begrüßen ist Die staatliche Sondersteuer weist eine ganz wesentliche Erhöhung gegen seither auf. Sie beträgt auf 100 Mark Friedenssteuerwert 1,27,5 M gegen 60 bezw. 80 im Steuerjahr 1925. " Der noch ausstehende Gemeindejondersteuerzettel erfährt gegen das Vorjahr eine kleine Verringerung. Die Sondersteuer für Gemeinde und Kreis beträgt 68,7 Pfg. pro Hundert Mart Steuerwert, gegen durchschnittlich 77 Pfg. im legten halben Steuerjahr. Insgesamt beträgt die Belastung durch die beiden rund 2 Prozent des Friedenshauswertes. Rechnet man hinzu, daß der Staat außerdem noch eine Grundsteuer in Höhe von 12 Bfg Sowjetsystem herrscht in der Welt die Ueberzeugung, daß Ruß- Sondersteuern 1,96,2 Mart für je 100 Mart Steuerwert oder land der Markt der Zukunft sei. Gedanken dieser Art werden durch einen Wirtschaftsagenten unterstützt, den die Sowjetregierung nach Washington geschickt hat. Dieser Mann hat fürzlich versichert, Sowjetrußland sei in der Lage, im Laufe der nächsten pro 100 Mark Steuerwert erhebt, die man vor dem Kriege nicht getannt hat, und daß die Gemeinden durchschnittlich 20 Pig. Finanzbedarf zusammentreffe, müsse bei jeder Steuer nicht nur ihre wirtschaftliche Tragbarkeit, sondern auch ihre sittliche Berechtigung geprüft werden. Es sei nicht angängig, daß man Steuern als Inflationssteuern in einer Zeit bezeichne, in der man sich schon lange darüber klar geworden ist, daß Inflationsgewinne, soweit sie überhaupt vorhanden waren, nicht mehr als Steuerobjekte in Betracht kommen können. Insbesondere sei es völlig verfehlt, wenn das Reich den Ländern Aufgaben zuweist und ihnen anheimstellt, den Finanzbedarf für diese Aufgaben aus Steuern zu decken, die es aus ethischen Bedenken für sich selbst zuerheben scheut. Das aber gerade gelte insbesondere für die Hauszinssteuer, die lediglich als Inflationssteuer gedacht ist, in Wahrheit jedoch bis zu einem gewissen Grade die Enteignung der Grundrente darstellt. Die beabsichtigte dauernde Erhebung stehe auch zu der Erklärung im trassen Widerspruch, die der damalige Reichsfinanzminister Anfang des Jahres 1924 abgegeben habe. Vornehmlich sei es aber schon begrifflich verfehlt, den Hausbesitz heute noch mit einer Inflationssteuer belasten zu wollen, wo nicht nur teine Inflationsgewinne, sondern höchstens noch Deflationsverluste feststellbar sind. Bei keiner den Grundbesitz belastenden Realsteuern würde, im Widerspruch mit dem Grundgedanken des Reichsbewertungsgesetzes, gegenwärtig darauf Rüdsicht genommen, ob ein Ertrag vorliegt oder nicht. Was die Steuerermäßigungen und Erlässe angeht, so ist auch in dieser Beziehung eine Erleichterung gegen seither festzustellen. Die Arbeit des Reklamierens durch den Hausbesitzer und das damit verbundene oft stundenlange Anstehen an den Schaltern des Finanzamtes ist damit beseitigt. Jeder, der nach dem Gesetz Anspruch auf Befreiung von der Sondersteuer hat, hat sich zunächst zur Prüfung seiner Verhältnisse an die Stadtskasse zu wenden. Das gilt sowohl für den Hausbesitzer als auch für den einzelnen ematen die Stadthalle wird dann über den Erlaß oder die Ermäßigung der Steuer befinden. Der Mieter hat an Der Mieter ha den Vermieter die volle Miete zahlen. Erstmalig gilt dies für die Aprilmiete. Durch die neue Regelung wird jedenfalls der Unfug, der seither mit den Steuererlässen getrieben wurde, auf ein Mindestmaß beschränkt und dürfte es fünftig ausge= schlossen sein, daß Beamte der Gehaltsgruppe 12 wegen wirtschaftlicher Notlage von der Sondersteuer befreit werden.(!) DEUTZ Klein- Diesel 4394 Bauart MIH über 6000 Dieselmotoren mit ca 300000 PS geliefert MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT a/ M. Kaiserstr.23 Sounabend, den 24. April 1 Sonnabend, den 24. April 1926. " Gießener Zeitung" Die Hauptversammlung des Hessischen Philologen- also würde es schlechtes Wetter geben. Aber am Sonntagmorgen vereins fand am 15. und 16. April in Gießen statt. Die Bersammlung stand unter dem Einbrud der letzten Landtagsbeschlüsse, die nicht nur das Ziel, und den Erfolg der höheren Schulen gefährden, sondern auch eine große Anzahl Assessoren in eine verzweifelte Notlage verjeten. Es handelt sich hier nicht um junge Leute, sondern um z. T. verheiratete etwa 30jährige Männer. die 3. I. Kriegsteilnehmer find. Troydem die höheren Schulen an Schülerzahl zugenommen haben, trotzdem durch Einführung der neuen Lehrpläne die höchsten Anforderungen an sämtliche Lehrer ge stellt werden, müssen nach dem Beschlusse des Landtags eine größere Zahl von Stellen abgebaut werden. Mit Recht bezeichnet der Bertreter der Regierung, Ministerialbirektor Urstadt das Jahr 1926 als ein Rotjahr in der Geschichte des hessischen höheren Schulwesens. Der Ernst der Lage führte die Bersammlung zu einmütigem Zusammenstehen, das zunächst die einstimmige Annahme mehrerer Entschließungen brachte, von denen die folgenden hier angeführt seien. Entschliehung 1: Nach dem Borgange Preußens hat auch das hessische Landes amt für das Bildungswesen den höheren Schulen neue Lehrpläne zur Erprobung zugehen lassen. Die Hauptversammlung des 5.Phil.Ber. bedanert, ohne damit zu den Reformen selbst irgend wie Stellung zu nehmen, daß trog wiederholt geäußerter Wünsche weber unser Verein noch die Lehrtörper der höheren Schulen vor Erlag der Lehrpläne zu der Neuordnung der Unterrichtsziele und der Unterrichtsweise, die vielfach eine Umwälzung der bisherigen Uebung bedeuten, gehört worden find. Wir halten den Bersuch, diese neuen Aufgaben einigermaßen zu lösen, nach den legten Kammerbeschlüssen für aussichtslos, da den Lehrern bei gesteigerter Pflichtstundenzahl die Möglichkeit zu der notwen digen eingehenden Vorbereitung und Weiterbildung fehlt, und die erhöhte Schülerzahl in den einzelnen Klassen den Arbeits unterricht. auf dem sich die Reform aufbaut, unmöglich macht. Entschließung 2: Die Hauptversammlung des Heff. Phil. Vereins hält es für ihre Pflicht, in ernster Stunde darauf hinzuweisen, daß die Beschlüsse des Landtags vom 27. März 1926 die höhere Schule ernst lich gefährdet und ihr die Erreichung ihrer Ziele unmöglich machen. Statt, wie es von den Direktoren vielfach gefordert wurde, neue Lehrkräfte zu bewilligen, um die neuen Lehrpläne mit ihren gewaltig gewachsenen Anforderungen an die Leistungstraft des Lehrers durchführen zu können, werden 35 Stellen abgebaut und die Klassenstärte vergrößert, sodaß Klassen, die bisher zum Vorteil für das Weiterkommen der Schüler getrennt werden fonnten, zusammengelegt werden müssen. Durch die Freilassung jeder zweiten freiwerdenden Studienratsstelle wird die bisher schon sehr geringe Anstellungsmöglichteit für unsere Assessoren noch weiter verschlechtert; diese Maßnahme wirkt sich auch aus auf das Aufrüden nach 11 und die Beförderung nach 12, wobei die hess. Philologen bis jetzt schon schlechter gestellt waren als ihre Amtsgenossen in den übrigen Ländern. Die Verfügung des Landesamts über die fünftige Pflichtstundenzahl treibt Raubbau mit der Kraft der Lehrer; entweder werden die Leistungen in den einzelnen Stunden zurückgehen, oder der Staat wird bald genötigt sein eine Folge verkehrter Sparmaßnahmen eine große Zahl von Lehrern vorzeitig in den Ruhestand treten zu lassen. Lokales. Unter blühenden Bäumen. Ja der Sonnenschein....., er muß sein, wenn der Gießener seine Baumblütpartie unternehmen will. Mit einigen Sor gen blickten die Pessimisten am Sonnabend in das Laubfroschglas. Der grüne Springer faz mißvergnügt unten im Moos, Neues aus dem japanischen Leben - und der Japan Mission. Von Missionsdirektor D. Dr. Witte. 6. Fortsetzung. Zum Christentum, das freilich heute noch sehr große Mittel aus dem Auslande bekommt, rechnete man im Jahre 1920 auf evangelischer Seite 149 918 erwachsene Kirchenglieder mit 5325 fremden japanischen Predigern, auf fatholischer Seite 75 983 Kirchenglieder mit 531 Priestern, auf russisch- orthodoxer Seite 36 618 Christen mit 140 Priestern. Die Liebeswerke des evangelischen Christentums zeigen sich nach der Regierungsstatistit in folgenden Zahlen: 2516 Sonntagsschulen mit 152 245 Kindern, 193 Kindergärten mit 8740 Schülern, 55 Volksschulen mit 15 013, 15 Mittelschulen mit 7213, 42 Mädchenschulen mit 7499, 13 Hochschulen mit 2233 Schülern. Es bestehen ferner: 11 Waisenhäuser mit 799 Kindern, 3 Heime für 70 Blinde, 50 Blöde und 50 Ausjäßige, 4 Heime für ent lassene Gefangene mit 590 Insassen, 2 Frauenheime mit 210 In sassen und 3 Asyle für Obdachlose mit 1069 Besuchern und 7 Krankenhäuser mit 44 Aerzten, 335 Betten und 71 515 Patien ten. Das katholische Christentum unterhält 11 Kindergärten mit 6680 Schülern, 8 Voltsschulen, 6 Mittelschulen, 16 Mädchenschulen und eine Hochschule( die Zahlen der Schüler fehlen). Wie wenig leisten nach diesen amtlichen Angaben die großen, reichen, alten Religionen gegenüber der jungen, christlichen Be wegung. 2. Die Liebeswerte, welche heute bei diesen alten Religionen vorhanden sind, sind fast alle erst Schöpfungen der neuen Zeit und tatsächlich Wirkungen des christlichen Geistes. Denn erst durch die Konkurrenz des Christentums zu neuem Leben aufge rüttelt, haben die alten Religionen nach dem christlichen Vor bilde diese Werte geschaffen. Daß dies nicht zuviel gesagt ist, zeigt ein Urteil des buddhistischen Schriftstellers Dr. Suma in der„ Deutsch- japanischen Revue" vom Jahre 1922( Nr. 2):„ Auch sind christliche Ideen und Begriffe, wie ich schon bemerkt habe, so volkstümlich in verschiedenen Veröffentlichungen, daß ich be haupten kann, daß der intellektuelle, geistige Einfluß des Christen tums selbst im Volte schon tiefe Wurzeln geschlagen hat als eine war er munter auf die höchste Sprosse der Leiter geklettert und ergözte fich in den ersten Strahlen der Morgensonne. Da wur den schnell die letzten Wandervorbereitungen getroffen und dann begann die schöne Baumblütenpartie. Für den echten Gießener muß fie nach dem Gleiberg führen. Die herrliche Burgruine war benn auch erfüllt von der lauten Fröhlichkeit der Ausflügler. Autos tnatterten durch die Straßen Krofdorfs und führten viele in die Blütenpracht. Die Postautobusse brachten die Gäfte, die fich aus ihrer häuslichen Bequemlichkeit nicht gern herausreißen lassen und doch auch etwas von den Schönheiten der Frühlingspracht haben wollen. Aber es braucht gar nicht der Gleiberg gewesen zu sein. Ob man durch unsere Gärten an der Lahn nach der Badenburg im Weichbilde der Stadt, ob man nach dem Heuchelheimer Mühl chen oder nach der Bergschente gewandert war, überall wogte ein Meer von Blüten, die Aeite der Bäume an den Landstraßen wölbten sich zur schimmernden, weißen Laube, in deren füßem Duft die Bienen summten und die gefiederten Sänger des Früh lings ihr Lied ertönen ließen. So war es eine Luft zu wandern, ein Vergnügen fast noch größer als an den prächtigen vergangenen Ostertagen, denn die Natur hat doch inzwischen gewaltige Fortschritte gemacht. Und die Freude an der Baumblütpartie wurde auch nicht dadurch getrübt, daß sich in den Nachmittagsstunden einmal die Sonne verzog, und in einer Aprillaune fleine Strichregen vom Himmel herab tamen Höchstens manch allzu sommerliches Kleid erhielt eine Taufe. Bald lachte aber auch die Sonne wieder und mit ihr die, denen ein paar Wolfen am Himmel nicht den Mut zu einem Baumblütenausflug genommen hatten, denn sie waren auf ihre Kosten gelommen. Dieser Baumblütensonntag war pieten nach Wunsch verlaufen. * Bolizeiamt. Die von uns unterm 20. März 1926 wegenVornahme von Hausanschlußarbeiten für die Bezirksschule ange Ein Blick genügt and sofort haben Sie die Sicherheit der Erfahrung wieder, die Sie zum Kochen und Backen brauchen, deas Ihr Erfolg lat immer sicher mit D Oetker Fabrikaten Backpulver Backin Pudding pulver Vanille. Mandel asw Feinkost- Puddingpulver: Schokoladenspeise m. geh Mandala. Schokoladenspeise mit Makronen Makrones- Puddlagpalar Vanillin- Zucker. 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Menschlichkeit und Barmherzigkeit mit den Menschen, ein bis dahin nahezu unbefannter Begriff, wird denen geboten, die sie so nötig brauchen. Ich kann wohl das Ergebnis des Christentums in Japan mit seinen bekannten Worten zusammenfassen: Es ist nicht nur auf unseren Lippen, sondern in unsern Herzen". Barmherzigkeit und Mitleid, zusammen mit einer höheren Bewertung des Lebens, sind jetzt charakteristische Merkmale des japanischen Lebens." Daß auch heute noch das Christentum auf sozialem Gebiete führend ist, daß also die großen, alten. Religionen hier einen auffallenden Mangel zeigen, hat noch 1921 der damalige Minister des Innern Tokonami bestätigt. Er hat gesagt: Mehr als technische Wissenschaft und Praxis tut not, daß wirklich soziale Arbeit geleistet wird. Diese erfordert in erster Linie die Fähig keit der Selbstaufopferung und der selbstlosen Dienstbereitschaft. Für Männer und Frauen folcher Art hängt die Regierung mehr und mehr vom Christentum ab." Alice Schalet( a. a. O. S. 167) hebt die unbestreitbare Tatsache hervor, daß man diejenigen Stellen in den japanischen Ministerien, die sich mit Fürsorgewerken befassen, mit Christen besetzt, die sonst im Staatsdienst nicht allzu gute Aussichten haben."( S. 167.) Der Schintoismus steht religiös und fittlich zu tief, der Buddhismus zu weltverneinend und lebensfremd, um starte, positive Liebeskräfte im Volksleben zur Wirkung zu bringen. Da her erklärt sich die Armut an Liebe im öffentlichen Volksleben Japans. Jm Jahre 1917 schrieb der Japaner Fujitani Schucho in der Zeitschrift„ Duben"( Beredsamkeit) in einem Aufsatz über Religiöse Reform: Ich bitte zu bedenken, daß die Religion mehr eine Sache für diese Welt ist als für die nächste. Einige buddhistische Sekten glauben, daß diese Welt ein Tränental ist. Wir glauben, daß sie ein Garten voll Freude und Hoffnung ist." ..Früher mag es für die Religion genug gewesen sein, die Seelen für die nächste Welt vorzubereiten, aber jetzt brauchen wir einen Glauben, der uns start macht in den Kämpfen dieser Welt. Alte Leute mögen Troſt für das Herz ſuchen, aber wir jungen MenNr. 17. ordnete Sperrung der Durchfahrtsstraße Hinter der Weftanlage" wird hiermit wieder aufgehoben. * Amtsgericht. Das Kontursverfahren der Oberhessischen Elektrizitätsgesellschaft m. b. 5. hier, wird eingestellt, da eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Masse nicht vorhan den ist. * Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. In der von der Landesversicherungsanstalt Hessen eingerichteten Beratungsstelle für Geschlechtskranke in der Universitäs- Hautklinik zu Gießen, Klinikstraße 40, werden Ratsuchende kostenlos und streng vertraulich ärztlich untersucht und beraten. Gegebenenfalls wird toftenfreie Behandlung vermittelt. Sprechstunden: Jeden Werktag vormittags von 10 bis 12 Uhr und Dienstags und Freitags nachmittags von 3 bis 6 Uhr. * Neuzeitliches Jugendheim im Bogelsberg. Das große Jugendheim, das der Bogelsberger Höhen- Klub auf der Herchenhainer Höhe errichtet, ist im Rohbau fertig. Es liegt auf weitschauender Höhe( 700 Meter) in herrlicher Natur nahe dem Ehrenmal für die gefallenen des Vogelsberger Höhen- Klubs. Die Enthüllung dieses Denkmals und die Einweihung des Heims soll am Himmelfahrtstage stattfinden. Sonderzüge von Frantfurt, Gießen und Lauterbach fahren an diesem Tage zu dem schönen Berge hinauf. * Aus der deutsch demokratischen Partei Hessens. Auf der am Sonntag, den 18. April 1926, in Mainz abgehaltenen Lan desausschussigung, zu der 131 Beauftragte aus 48 Orten er schienen waren, wurde beschlossen, den diesjährigen Landes parteitag in Bad Nauheim und Friedberg abzuhalten. * Gegen Fleischvergiftungen. Jnarden Sommermonaten häufen sich erfahrungsgemäß die Erkrankungen infolge Genusses nicht einwandfreier Nahrungsmittel, insbesondere werden Ersian tranfungen nach dem Genuß nicht frischen Hadfleisches vielfacho beobachtet: Aus diesem Grunde ist in den Fleischverkaufsord nungen das Verbot enthalten, Hadfleisch während der wärmeren Jahreszeit auf Borrat herzustellen und feilzuhalten, und vorge schrieben, daß solches Fleisch bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. Die Polizeiorgane find angewiefen worden, die Durchführung diefer Borschrift genau zu überwachen. Die Bevölkerung wird auf die Gefahren ausdrüdlich hingewiesen, die mit dem Genuß nicht frischen Hadfleisches, insbesondere von Pferden verbunden sind und es wird empfohlen, nur solches Hadfleisch zu laufen, das vor den Augen des Käufers frisch zubereitet wird. Aus Nah und Fern. Es hat sich als zweddien Finanzamt anzugeben, ob der B jamten Kalenderjahres 1925 da oder ob wesentliche Abfahſtocu wodurch sich der Umfah gegenüb ren erheblich verringerte. Wer läuterung der Umfaz- und Eint beigegeben wurde, dürfte es fid träglich dem Finanzamt die Um zur Herabminderung des Umsat tragsmangel, oder hinsichtlich anwesen und dergl.). Hinsichtlich der Veranlagun hat der Reichsfinanzminister da Bebaute Grundstücke, die zum vor dem 1. Januar 1924 angeschafft o würfen nach§ 107 Abs. 2 Sag 1 EG meinen Wert zu Beginn des Steuera je dütfen jedoch nach§ 108 Ab 2 öhet angefeht werden, als mit dem Sermögenssteuer für 1925 maßgeben Da es schwierig sein wird, den gemein Grundstücke für den Beginn des Ste Hin ich damit einverstanden, daß stet 6. St. G. zuläige Höchstwert, also des the Anfangsbilanz für die Einkomme braer eingefekt wird. Der Vermögens Der Berordnung vom 25. März 19 pangsbewirtschafteter Grundstüde fü Einheitswerte nach dem Reichsbewe Berordnung sind Geschäftsgrundstüde Mietwohngrundstüde höchstens mit 45 häuser höchstens mite 65 v. 5. des 2 fen. Die Präsidenten der Landesfi mächtigt, geringere Hundertjähe des palaffen. Da die Werte für die einzeln fektehen, ersuche ich, die Steuererklär fenden, wenn die vorbezeichneten Söd den. Wenn bei der Vermögenssteuer ger Wert eingesetzt wird als der 2 Finkommensteuer oder Körperscha grunde gelegt worden ist, so ist diese 1. D. zu berichtigen. Friedberg i. 5. 23. April. Auf den hier verlaufenden Höhen zügen des Taunus blühen zurzeit die Heidelbeeren. Die Stauden haben außerordentlich starten Blütenbesat, so daß, wenn die wei tete Entwidlung normal verläuft, mit einer starten Beerenernten zu rechnen ist. Eigenartige Wohnungsfürsorge. Schlitz( Hessen) Tray der auch hier herrschenden großen Wohnungsnot hat das Wohnungsamt Lauterbach im Hauſe Bahnhofstraße 34 eine Herrschaftswohnung von sieben Zimmern mit Bad und Zubehör, Küche, Speisekammer, beschlagnahmt und einen Bahumeister hineingesetzt, dessen Familie aus- sage und schreibe zwei Personen besteht, ein Berfahren, das die schärfte Kritit herausfordert. Norded. Die Burg Norded; Stammsiz der Freiherrn don Nordeck zu Rabenau, ist jetzt zum Erziehungsheim für schul. pflichtige Kinder eingerichet worden. Die alten Räume sind sehr geschmackvoll eingerichtet und wiederhergestellt. Durch seine herrliche Lage und die moderne Einrichtung dürfte Schloß Norded eines der idealsten Erziehungsheime sein. Bad Ems. Der zurzeit 35 Vereine mit über 1000 Mitglie dern umfassende Mittelrheinische Schachbund hält Pfingsten im hiefigen Kurhause seinen 6 Kongres ab. schen wollen Kraft für die Herzen haben. Die Religionsdiener müssen Fühlung haben mit den Forderungen ihrer Zeit." 3. Beweise für die Erfolge des Christentums.. 1. Die obigen Urteile über den weitreichenden Einfluß des Christentums in geistiger Hinsicht zeigen, wie start das Christen tum auf die innere Umgestaltung des japanischen Geistes und Lebens wirkt. Neue Belege dafür bringt dauernd in dem Ab schnitt„ Aus der Mission der Gegenwart" unsere Zeitschrift für Missionstunde und Religionswissenschaft"( Preis 6 Mart für 12 Hefte zu 32 Seiten). 2. Die japanische Regierung hält ſeit 1912 jedes Jahr eine amtliche Konferenz mit den Bertretern der drei Landesregierun gen ab, des Schintoismus, des Buddhismus und des Christentums. Sie zieht die Christen also zu den großen Voltsaufgaben heran. Auf der letzten Religionslonferenz( 1924) haben die Buddhisten der Regierung den Vorwurf gemacht, fie bevorzuge das Christentum. 3. Die Zahl der Christen ist dauernd im Wachsen. Auch der Krieg hat daran gar nichts geändert. Ueber dies Wachstum bringen unsere Ostasien Jahrbücher stets das neueste Material: Im Jahre 1913 betrug die Zahl der evangelischen erwachsenen in Kirchen organisierten Chriften im eigentlichen Japan 90 463, in Formosa 12 790, in Chosen( Korea) 120 602, im ganzen also 223 855. Im Jahre 1923 gab es evangelische Christen im eigentlichen Japan 119 367, in Formosa 15 691, in Chosen ( Korea) 258 149, im ganzen also 392 207. Man bedente, daß in vollem Sinne die Mission in Japan erst seit 1899 Freiheit zur Arbeit im ganzen Lande hat. Etwa 5 Millionen weitere Japaner leben außerdem mit Ernst als Chriften, ohne überzutreten. 4. Menschen aller Stände gehören zu den Chriſtengemeinden. Außer vielen schlichten Leuten gehören auch zu unseren Gemein den sehr fein gebildete Männer in angesehenen Stellungen, die sich freudig zum Christentum bekennen, auch für dasselbe öffent= lich werben. In Tokyo gehört z. B. zu unserer Gemeinde der Anwalt am obersten Reichsgericht Professor Dr. Abiko. Kyoto ist uns ein treuer Chrift der bekannte Professor der Medizin Dr. Fujinami. Jn Osaka bilden drei Aerzte und ein Fabri tant die Seele unserer Gemeinde. ( Fortseyung folgt.) Zn 2. Andere Gegenstände des B Wie für Gebäude, gilt auch für des Betriebsvermögens die Vorschrift Höchstwert ist also auch hier der Vermi Grenze ausdrücklich zu dem Zwed v babe Anfangsbewertung und damit e sinns in den nächsten Jahren zu r Steuerpflichtigen eingesetzten A mur dann zu beanstanden, wenn er ersteigt. Es ist aber nicht angär Entommensteuer oder Körperschaft tz. Bermögenssteuerveranlagung a mögenssteuerwerte noch nicht feststehen fammensteuer und Körperschafts durchgeführt werden; hierbei ist als Sinne des§ 108 Abs. 2 E. St. G. de Grund der Bermögenssteuererklärun mögensteuerveranlagung zugrunde g Bermögenssteuerveranlagung ein an den und sich dadurch ein höheres o egeben, so ist die Veranlagung zu Körperschaftssteuer zu berichtigen. D anlagung nur hinsichtlich dieses e bleibt, ist nicht etwa der ganze Einto daftsteuerbescheid als ein, vorläufi Jdeid zu bezeichnen. Vielmehr geni li diefes Punttes; ein entsprechen milichen Bordrud zum Steuerbeschei werden wird, aufgenommen werden. II. Abjegung für Abangun Derringerung bei buchführende und Erwerbsgejel Die Absetzungen für Abnutzung hitfen von teinem höheren Wert o Seritellungspreis vorgenommen wer fen zu bemessen. Maßgebend für es ist die gemeingewöhnliche S fundes(§ 16 Abs. 3 Sag 2 u. 4, Ab Zur Lösung von Zweifeln, die führung dieser Borschriften ergeben ha 1. Ablegungen für A Es tann fraglich sein, von welche hallungspreise für die Bemessung der hungen bei Gegenständen auszugehe muar 1924 angelhafft oder hergestell fungswert für die erite Veranlagung meniteuergesetz und Körperschaftsteu Fallen der in§ 107 Abs. 2 E. St. G nedrigere Bilanzwert, niemals dar als der Vermögenssteuerwert 1925 2, 3 G. Gt. G.,§ 29 R. G. G. 107 6. 2 a. a... unterscheidet aden, die zum Anlagefapital gehi Fanden des Anlagefapitals( 6. B. tres jages mit dem niedrigeren Alestenerzah Str. 17.7 fahrtsstraße Hinter der Weftanlage" hoben. Kontursverfahren der Oberhessischen 6. 5. hier, wird eingestellt, da eine entsprechende Maße nicht vorhan chlechtstrantheiten. In der von der Hessen eingerichteten Beratungsstelle r Universitäs- Hauttlinit zu Gießen, atsuchende fostenlos und streng ver und beraten. Gegebenenfalls wird mittelt. Sprechstundent: Jeden Wert 12 Uhr und Dienstags und Freitags hr. Sounabend, den 24. April 1926. ,, Gießener Zeitung" Einkommensteuer. Es hat sich als zweddienlich herausgestellt, dem Finanzamt anzugeben, ob der Betrieb während des ge= samten Kalenderjahres 1925 dauernd beschäftigt war, oder ob wesentliche Absatzstodungen eingetreten find, wodurch sich der Umsatz gegenüber den normalen Jahren erheblich verringerte. Wenn eine derartige Erläuterung der Umsatz- und Einkommenserklärung nicht beigegeben wurde, dürfte es sich daher empfehlen, nachträglich dem Finanzamt die Umstände anzugeben, die zur Herabminderung des Umsatzes führten( z. B. Auftragsmangel, oder hinsichtlich des Umsages Borgunwesen und dergl.). dheim im Bogelsberg. Das große sberger Höhen- Klub auf der Herchenm Rohbau fertig. Es liegt auf weit: der) in herrlicher Natur nahe dem nen des Bogelsberger Höhen- Klubs. itmals und die Einweihung des Heims stattfinden... Sonderzüge von Frant bach fahren an diesem Tage zu dem ofratischen Partei Hessens. Auf der 1926, in Mainz abgehaltenen Lan 131 Beauftragte aus 48 Orten er schlossen, den diesjährigen Landes und Friedberg abzuhalten. ungen In den Sommermonaten Brdie Erfrantungen infolge Genusses ngsmittel, insbesondere werden Er ß nicht frischen Hadfleisches vielfach Hinsichtlich der Veranlagung der Einkommensteuer hat der Reichsfinanzminister das Folgende angeordnet: Bebaute Grundstüde, die zum Anlagefapital gehören und vor dem 1. Januar 1924 angeschafft oder hergestellt worden sind, dürfen nach§ 107 Abs. 2 Sat 1 E. St. G. höchstens mit dem ge= meinen Wert zu Beginn des Steuerabschnitts angesetzt werden; fie dürfen jedoch nach§ 108 Abs. 2 E. St. G. in feinem Falle höher angesetzt werden, als mit dem für die Veranlagung zur Bermögenssteuer für 1925 maßgebenden Vermögenssteuerwert. Da es schwierig sein wird, den gemeinen Wert der bezeichneten Grundstücke für den Beginn des Steuerabschnitts festzustellen, bin ich damit einverstanden, daß stets der nach§ 108 Abs. E. St. G. zufäffige Höchstwert, also der Vermögenssteuerwert, in die Anfangsbilanz für die Einkommensteuer und Körperschaftsrunde ist in den Fleischverkaufsard steuer eingesetzt wird. Der Vermögenssteuerwert bemißt sich nach en, Hadfleisch während der wärmeren ustellen und feilzuhalten, und vorge bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. gewiesen worden, die Durchführung überwachen. Die Bevölkerung wird idhingewiesen, bie mit dem Genuz insbesondere von Pferden verbundens en, nur solches Hadfleisch zu laufen, äufers frisch zubereitet wird.si ah und Fern ril. Auf den hier verlaufenden Höhen zurzeit die Heidelbeeren. Die Stauben ten Blütenbesat, so daß, wenn die wei berläuft, mit einer starken Beerenernte Wohnungsfürsorge der auch hier herrschenden großen Bohnungsamt Lauterbach im Hause dschaftswohnung von sieben Zimmern he, Speisekammer, beschlagnahmt und esett, dessen Familie aus sage und besteht, ein Verfahren, das die schärfte - Norded, Stammsiz der Freiherrn von jezt zum Erziehungsheim für schul het worden. Die alten Räume sind tet und wiederhergestellt. Durch seine møderne Einrichtung dürfte Schloß Erziehungsheime fein. it 35 Vereine mit über 1000 Mitglie einische Schachbund hält Pfingsten im 6 Kongres ab. te Herzen haben. Die Religionsdiener nit den Forderungen ihrer Zeit." die Erfolge des Christentums. der Verordnung vom 25. März 1926 über die Bewertung zwangsbewirtschafteter Grundstüde für die erste Feststellung der Einheitswerte nach dem Reichsbewertungsgesetz. Nach dieser Verordnung sind Geschäftsgrundstüde höchstens mit 70 v. H., Mietwohngrundstüde höchstens mit 45 v. 5. und Einfamilienhäuser höchstens mit 65 v. 5. des Wehrbeitragswertes anzusetzen. Die Präsidenten der Landesfinanzämter sind allerdings ermächtigt, geringere Hundertjähe des Wehrbeitragswertes zu= julaffen. Da die Werte für die einzelnen Grundstüde jedoch nicht feststehen, ersuche ich, die Steuererklärung zunächst nur zu bean= standen, wenn die vorbezeichneten Höchstwerte überschritten werden. Wenn bei der Vermögenssteuer ein wesentlich nied= riger Wert eingesetzt wird als der Anfangswert, der bei der Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuerveranlagung zu= grunde gelegt worden ist, so ist diese Veranlagung nach§ 212 A. D. zu berichtigen. 2. Andere Gegenstände des Betriebsvermögens. Wie für Gebäude, gilt auch für alle übrigen Gegenstände des Betriebsvermögens die Vorschrift des§ 108 Abs. 2 E. St. G.; höchstwert ist also auch hier der Vermögenssteuerwert. Da diese Grenze ausdrücklich zu dem 3wed vorgesehen ist, um eine zu hohe Anfangsbewertung und damit eine Schmälerung des Gewinns in den nächsten Jahren zu verhindern, ersuche ich, den vom Steuerpflichtigen eingesetzten Anfangswert im allgemeinen nur dann zu beanstanden, wenn er den Vermögenssteuerwert übersteigt. Es ist aber nicht angängig, die Veranlagung zur Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuer bis zur Vornahme der Vermögenssteuerveranlagung auszusehen, weil die Ver mögenssteuerwerte noch nicht feststehen. Bielmehr muß die Eintommensteuer- und Körperschaftssteuerveranlagung alsbald durchgeführt werden; hierbei ist als Vermögenssteuerwert im Sinne des§ 108 Abs. 2 E. St. G. der Wert einzusetzen, der auf Grund der Vermögenssteuererklärung voraussichtlich der Ver= mögenssteuerveranlagung zugrunde gelegt wird. Sollte bei der Vermögenssteuerveranlagung ein anderer Wert festgesetzt wer den und sich ergeben, Dadurch ein höheres oder geringeres Eintommen ist die Veranlagung zur Einkommenssteuer oder Körperschaftssteuer zu berichtigen. Da eine Aenderung der Veranlagung nur hinsichtlich dieses einen Punktes vorbehalten le über den weitreichenden Einfluß des bleibt, ist nicht etwa der ganze Einkommensteuer- oder KörperSinſicht zeigen, wie ſtart das Chriſtenſchaftssteuerbescheid als ein vorläufiger Steuerbescheid" zu be wgeſtaltung des japanischen Geiſtes und lieb zu bezeichnen. Bielmehr genügt ein Vorbehalt hinsicht lege dafür bringt dauernd in dem Adlich dieses Punktes; ein entsprechender Vermerk wird in den on der Gegenwart" unſere„ Zeitschrift antlichen Vordruck zum Steuerbescheid, der demnächst überſandt Religionswissenschaft"( Preis 6 Mart werden wird, aufgenommen werden. en). egierung hält seit 1912 jedes Jahr eine Den Bertretern der drei Landesregierun us, des Buddhismus und des Christen risten also zu den großen Boltsaufgaben Religionskonferenz( 1924) haben die ng den Vorwurf gemacht, sie bevorzuge II. Absetzung für Abnugung und Substanzverringerung bei buchführenden Gewerbetreibenden und Erwerbsgesellschaften. Die Absetzungen für Abnutzung und Substanzverringerung dürfen von keinem höheren Wert als dem Anschaffungs- oder Herstellungspreis vorgenommen werden und sind nach Hundertlätzen zu bemessen. Maßgebend für die Bemessung des Hundertlatzes ist die gemeingewöhnliche Nukungsdauer des Gegenstandes(§ 16 Abs. 3 Satz 2 u. 4, Abs. 4 E.St.6.,§ 13 K.St.6.). Zur Lösung von Zweifeln, die sich hinsichtlich der Durchjührung dieser Vorschriften ergeben haben, bemerte ich folgendes: 1. Absegungen für Abuugung. riften ist dauernd im Wachsen. Auch der ichts geändert Ueber dies Wachstum -Jahrbücher stets das neuefte Material die Zahl der evangelischen erwachsenen Chriften im eigentlichen Japan 90 468, Chosen( Korea) 120 602, im ganzen e 1923 gab es evangelische Christen im 367, in Formosa 15 691, in Chosen zen alja 392 207. Man bedente, daß in On in Japan erst seit 1899 Freiheit zur de hat. Etwa 5 Millionen weitere n mit Ernst als Chriften, ohne überzutände gehören zu den Christengemeinden. Leuten gehören auch zu unseren Gemein Männer in angesehenen Stellungen, die ntum befennen, auch für dasselbe öffentEs tann fraglich sein, von welchem Anschaffungs- oder Her tellungspreise für die Bemessung der fünftigen jährlichen Ablegungen bei Gegenständen auszugehen ist, die vor dem 1. Januar 1924 angeschafft oder hergestellt worden sind. Als Anfangswert für die erste Veranlagung nach dem neuen Einkommensteuergesetz und Körperschaftsteuergesetz muß in solchen Fällen der in§ 107 Abs. 2 E. St. G. bestimmte Wert oder der niedrigere Bilanzwert, niemals darf aber ein höherer Wert als der Vermögenssteuerwert 1925 angelegt werden(§ 108 Abs. 2, 3 E. St. G.,§ 29 K. St. G.; vergl. Abschnitt 1). Der § 107 Abs. 2 a. a. D. unterscheidet zwischen bebauten GrundMünden, die zum Anlagekapital gehören, und jonſtigen Gegenjtänden des Anlagefapitals( z. B. Maschinen). Vorbehaltlich Reichsgericht Professor Dr. Abiko. Jnares Anjazzes mit dem niedrigeren Bilanzwerte.(§ 108 Abs. 3 o gehört zu unserer Gemeinde der er Chrift der bekannte Professor der Medi Data bilden drei Aerzte und ein FabriGemeinde.. Fortegung folgt.) Alle Steuerzahler sparen Zeit u. Verlust durch die ge E. St. G.) oder dem niedrigeren Vermögenssteuerwerte(§ 108 Abs. 2 E. St. G.) sind erstere mit dem gemeinen Wert zu Be ginn des Steuerabschnittes(§ 107 Abs. 2 Gay 1 E. Gt. 6.), lettere mit dem um ein Drittel verminderten Neuanschaffungspreis auf den Stichtag der Goldmarkeröffnungsbilanz türzt um die dem Alter und der Lebensdauer entsprechenden Abfehungen für Abnutzung(§ 107 Abs. 2 Gaz 2, 3 E. St. 6.) anzusetzen. Wenn 3. B. für die Anschaffung einer Maschine, die eine Gesaminukungsdauer von 10 Jahren hat und die zu Be ginn des ersten Steuerabschnittes bereits 4 Jahre lang im Betriebe des Steuerpflichtigen benutzt worden ist, am Stichtage der Goldmarkeröffnungsbilanz 10 000 R.-M. hätten aufge= wendet werden müssen, so ist zur Ermittlung des Anfangs wertes im Sinne des§ 107 Abs. 2 Satz 2 E. St. G. dieser Bez trag von 10 000 R.-Mt. zunächst um ein Drittel, also auf 6667 R.Mt. zu vermindern, sodann sind hieran die dem Alter und der Lebensdauer entsprechenden Absetzungen für Abnugung, d. s. 40 v. H. von 6 667 R.-Mt. 2 667 R.-M. abzuziehen, sodaß ein Betrag von 4000 R.-Mt. verbleibt. Dieser Betrag ist in die steuerliche Anfangsbilanz einzustellen, sofern der Vermögenssteuerwert 1925 nicht niedriger ist, also z. B. 6000 R.-Mt. oder ebenfalls 4 000 R.-Mt. beträgt. Hat die Maschine aber einen Vermögenssteuerwert von 3 000 R.- Mt, so gilt dieser Be trag an Stelle des nach§ 107 Abs. 2 E. St. G. errechneten Höchstwertes von 4000 R.-M. als maßgebender Anfangswert. Für die Bemessung der fünftigen Absehungen darf an sich nach dem Wortlaute des§ 16 Abs. 2, 3 E. St. G. nicht von dem in die Steuereröffnungsbilanz eingestellten Werie, an dem die Absetzungen für die Vergangenheit bereits gekürzt sind( 4000 R. Mt.), sondern es muß von dem um ein Drittel gekürzten Neuanschaffungspreis( 6 667 R.-Mt.) ausgegangen werden, da die Absetzungsquote durch Verteilung dieses Preises auf die Gesamtnutzungsdauer zu berechnen ist. In dem gewählten Beispiel würde sich daher unter der Annahme, daß als maßgebender Anfangswert der nach§ 107 Abs. 2 E. St. G. errechnete Betrag von 4 000 R.-Mt. gilt, eine jährliche Absetzung von 10 v. 5. von 6 667 R. Mt.( nicht von 4000 R.-Mt.) 667 R.-M. ergeben. Diese Berechnungsweise führt jedoch zu Schwierigkeiten, wenn in die Steuereröffnungsbilanz nicht der Wert des § 107 Abs. 2 Gaz 2, 3 E. St. G., sondern der Vermögenssteuerwert(§ 108 Abs. 2 E. St. G.) einzustellen ist. Das gleiche gilt für bebaute Grundstücke, sei es, daß diese mit dem gemeinen Werte zu Beginn des Steuerabschnittes oder statt dessen mit dem niedrigeren Vermögenssteuerwerte anzusehen sind. Denn in diesen beiden Arten von Fällen ist der dem einzustellenden Wert entsprechende Neuanschaffungspreis nicht bekannt. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, habe ich keine Bedenken dagegen, daß für die Bemessung der fünftigen Absetzungen für Abnutzung allgemein von dem in die Steuereröffnungsbilanz einzustellenden Anfangswert ausgegangen, die Absetzungsquote dann aber anstatt nach der Gesamtnutzungsdauer nach der Reſtnuzungsdauer des Gegenstandes( vom Stichtage der Steuereröffnungsbilanz an gerechnet) bemessen wird. In dem gewählten BeiSpiele hat die Maschine nach dem Stande zu Beginn des Steuerabschnitts eine Restnutzungsdauer von 6 Jahren; die künftig zulässigen Absetzungen berechnen sich bei ihr also: wenn der Höchstwert des§ 107 Abs. 2 Satz 2, 3 E. St. G.( 4 000 R.-Mt.) in die Steuereröffnungsbilanz einzustellen ist, auf jährlich 4000 R.: mt.: 6667 R..Mt. und, wenn der Vermögenssteuerwert ( 8000 R.-E.) in Die Steuereröffnungsbilanz einzuſtellen ist, auf jährlich 3000 R.- Mt.: 6= 500 R.-Mt. Wie sich hier zeigt, führt diese Berechnungsweise zu dem gleichen Ergebnisse, wie das dem Wortlaute des§ 16 Abs. 2, 3 E. St. G. entsprechende Verfahren. 2. Absegungen für Substanzverringerung. Nach§ 16 Abs. 4 E. St. G. sollen die für die Absetzungen für Abnutzung vorgesehenen Vorschriften auf die Absetzungen für Substanzverringerung entsprechende Anwendung fin den. Die von der Abnutzung grundsätzlich verschiedene Natur der Substanzverringerung bringt es mit sich, daß hier eine gleichmäßige nach der gemeinüblichen Nutzungsdauer eines gegenstandes bemeſſene jährliche Abſegung den tatsächlichen Verhältnissen nicht Rechnung trägt. Die Substanzverringerung hängt vielmehr wesentlich von der jeweiligen Förderungsmenge ab, die in den einzelnen Jahren ganz verschieden sein kann. Es ist daher ein durch den Begriff der Substanzverringerung be= dingtes Erfordernis, daß hier für die Bemessung der jährlichen Absetzungen die jeweilige jährliche Förderungsmenge als Rechnungsfaktor eingeschaltet werden muß. Dem geschieht Genüge, wenn man die für den einzelnen Steuerabschnitt zulässige Absetzungsquote nach dem Bruchteile des Anschaffungs- oder Herstel= lungspreises berechnet, der sich aus dem Verhältnisse der Förderungsmenge in diesem Steuerabschnitt zur ursprünglichen beim Erwerbe vorhandenen Substanzmenge ergibt,( vgl. Kuhn, Kommentar zum neuen E. St.: G., S. 240/241, Anm. 4 Abs. 2 zu§ 16). Wie unter 1., wäre auch hier an sich von dem Neuanschaffungspreise auszugeben, der dem in der Steuereröffnungsbilanz einzustellenden Werte entspricht. Auch hier habe ich aber feine Bedenten dagegen, daß an Stelle des Anschaffungsoder Herstellungspreises der ursprünglich vorhandenen Substanz der in der Anfangsbilanz eingestellte Wert und dementsprechend auch an Stelle der ursprünglich vorhandenen Substanzmenge die am Stichtage der Anfangsbilanz vorhandene Substanzmenge der Berechnung der Absetzungsquote zugrunde gelegt werden. Für diese Berechnung kann dann etwa die Formel benutzt wer den x= vx, wobei x die für den Steuerabschnitt zulässige Absetzung, y den in der Steuerbilanz für den Beginn des Steuerabschnitts eingestellten Wert, der bei der ersten Ver anlagung zur Eintommensteuer oder Körperschaftssteuer in der Regel gemäß§ 108 Abj. 2 E. St. G. dem Vermögenssteuerwert 1925 entsprechen wird, m die Menge des im Steuerabschnitt m Nr. 17. geförderten Minerals und s die Substanzmenge nach dem Stande zu Beginn des Steuerabschnitts bedeutet. Diese Formel wird auch dann anzuwenden sein, wenn die gesamte Substanzmenge, wie dies bei Kali- und Braunkohlenbergwerten in einzelnen Gegenden des Reichs zutrifft, nur schwer oder ungenau geschätzt werden kann. An die Stelle der zu Be ginn des Steuerabschnitts vorhandenen Substanzmenge tritt in diesen Fällen die der Ermittlung des Vermögenssteuerwertes zugrunde gelegte Substanzmenge, die z. B. bei Anwendung der iogenannten Förderformel der 30jachen Menge der Durchschnittsjahresförderung in den dem Steuerabschnitt unmittelbar voran gegangenen sechs Jahren entspricht. II. Einkommensermittlung bei Hausbesigern. 1. Es bedarf keiner näheren Darlegung, daß Hausbesizer aus der Vermietung von Wohnungen, die der Zwangswirtschaft unterliegen, auch im Kalenderjahr 1925 in der Mehrzahl der Fälle nicht solche Ueberschüsse erzielt haben, daß nennenswerte Steurnachforderungen in Frage kommen. Ich ersuche daher, von einer Feststellung der einzelnen Angaben, der Beanstandung eingereichter Voranmeldungen und etwa abgegebener Steuererklärungen sowie von der Anforderung von Unterlagen im allgemeinen abzusehen. Selbstverständlich gibt es auch eine Reihe von Fällen, in denen Hausbejizer Ueberschüsse er zielt haben( z. B. wenn Häuser ganz oder teilweise gewerblichen Zweden dienen oder wenn Wohnhäuser sich in gutem Zustande befinden). Jedoch sind auch diese Fälle großzügig zu behandeln. 2. Wo nach den vorstehenden Ausführungen eine Feststel lung im einzelnen erforderlich ist, bedarf es auch einer Fests setzung der Abfehungen für Abnutzung. Nach§ 110 E. St. G. ist bei vermieteten Gebäuden für die Bemessung der nach§ 16 Abs. 2, 3 E. St. G. zulässigen Absetzungen für Abnutzung von dem gemeinen Wert am 1. Januar 1925 auszugehen. Die Absetzungen bemessen sich nach der mutmaßlichen Lebensdauer des Gebäudes. Absetzungen von dem Betrage, der auf den Wert des Grund und Bodens entfällt, sind nicht zulässig. Da es schwierig sein wird, den gemeinen Wert des Gebäudes allein ( ohne Grund und Boden) sowie die mutmaßliche Lebensdauer des einzelnen Gebäudes festzustellen, bin ich im Interesse der Vereinfachung damit einverstanden, daß bei den Absetzungen für Abuutzung vom Feuertassenwert( Brandkassenwert, Brandver sicherungsanschlag) ausgegangen wird; soweit möglich, ist hierbei der Friedensfeuertassenwert zugrunde zu legen. Gegen den Abzug von% v. H. dieses Wertes habe ich bei massiven Wohngebäuden keine Bedenken. Selbstverständlich habe ich auch nichts dagegen einzuwenden, daß bei den Absetzungen für Abnutzung von dem Vermögenssteuerwert ausgegangen wird, soweit er auf das Gebäude( nicht den Grund und Boden) entfällt; in dieser Beziehung gelten die Ausführungen zu 1 1 entsprechend. Dieser Erlaß bedeutet eine wesentliche Erleichterung der Veranlagungsarbeiten und trägt den heutigen tatsächlichen Verhältnissen im Hausbesiz Rechnung. Es darf erwartet werden, daß die nachgeordneten Stellen in diesem Sinne handeln. IV. Einkommensermittlung bei Angehörigen der freien Berufe und ähnlicher Erwerbszweige. 1. Durchschnittssäge für die Werbungskosten. Zu der Verordnung über die Festsetzung von Durchschnitts sägen für die Werbungskosten bei Angehörigen der freien Be rufe und ähnlicher Erwerbszmeige zur Frühjahrsveranlagung 1926 Dom 8. März 1926( Reichsministerialbl. S. 77 und Reichssteuerbl. S. 117), von der Abdrud den Finanzämtern schon zugegangen ist, bemerke ich folgendes: Die Durchschnittssäge sollen die Veranlagung vereinfachen. Da bei der weitaus überwiegenden Mehrzahl der Fälle davon abgesehen werden soll, die tatsächlichen. Werbungskosten im einzelnen festzustellen, soll das Finanzamt nicht in jedem Falle, in dem die tatsächlichen Werbungstoften um einen geringen Betrag hinter dem Durchschnittssatz zurückbleiben, eine Einzelermittlung vornehmen. Vielmehr soll das Finanzamt die Aufwendungen im Sinne der§ 16,§ 17 Abs. 1 Nr. 4 und 6 E.St.G. nur dann entsprechend ihrem tatsächlichen Betrag absetzen, wenn sie offensichtlich erheblich( mindestens um ein Drittel) hinter dem Durchschnittssag zurückbleiben. In allen Fällen verbleibt dem Steuerpflichtigen das Recht, jeine tatsächlichen Ausgaben abzusetzen, soweit sie nach dem Einkommensteuergesetz zum Abzug zugelassen sind. Wenn da her der im§ 1 der Verordnung festgesetzte Durchschnittssatz für den einzelnen Steuerpflichtigen nicht ausreicht, so soll hierdurch eine Benachteiligung nicht eintreten. V. Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer. Nach§ 17 Abs. 1 Nr. 5 E.St. G. fönnen bei der Ermittlung des Einkommens Steuern an die im Artikel 137 der Reichsverfaffung genannten Körperschaften( Kirchensteuern) abgezogen werden, soweit sie im Steuerabschnitt( nicht etwa für den Steuerabschnitt) fällig geworden sind. Die Kirchensteuer wird im allgemeinen in der Form von Pauschbeträgen und in der Form von Zuschlägen zu den Einkommensteuer- Borauszah lungen erhoben. Wo dies der Fall ist, können die Kirchensteuerbeträge abgezogen werden, die im Steuerabschnitt( regelmäßig Kalenderjahr 1925) nach Maßgabe der Pauschbeträge und der Vorauszahlungen zu leisten waren. Es ist anzunehmen, daß die auf Grund der Pauschbeträge und der Vorauszahlungen berechneten Kirchensteuern in den meisten Ländern als endgültige Kirchensteuerschuld für das betreffende Kirchensteuerjahr gelten. Sollte jedoch in einzelnen Ländern bei der Kirchensteuer, ebenso wie bei der Einkommensteuer, eine Abrechnung Der Vorauszahlungen mit der endgültigen Steuerschuld vorgenommen werden, so bleibt die Kirchensteuerabschlußzahlung oder eine Kirchensteuererstattung für die Veranlagung 1925 außer Betracht. Da eine solche Zahlung( Erstattung) erst im Jahre 1926 fällig wird, kann sie erst bei der Veranlagung für 1926 berüdsichtigt werden. Allg.Reichssteuer- Kassebücher zu haben in der Druckerei Albin Klein, Gießen Sonnabend, den 24. April 1926. Spiel und Sport. Flugtag in Lich. Ein Flugtag findet in Lich am Sonntag, den 25. April 1926, nachmittags 3½ Uhr, auf den Wiesen an der Straße Lich- Besfingen, veranstaltet von dem Hessen- Flieger- Verein für Luftfahrt Darmstadt, statt. Der programmatische Berlauf des Flugtages. Der Besuch dieses Flugtages dürfte sich für Lich und seine Umgebung durchaus lohnen, denn das dort Gebotene wird alle im Rahmen großer Kunstflugveranstaltungen möglichen Darbietungen in sich schließen. Die weit über Hessens Grenzen hinaus bekannten ebenso sicheren als waghalsigen Flugzeugpiloten der Hessenflieger werden mit ihren Maschinen die selten gejehenjten Arten Don Kunstflügen zur Vorführung bringen. Neben schneidigen, allergrößte Gewandtheit erfordernden Spiralflügen, werden die Piloten besonderes Gewicht auf die Ausführung ihrer funftfliegerischen Spezialitäten, wie Loopings, Trudeln usw. legen. Unter Loopings versteht die Fliegersprache bas waghalsige Ueberschlagen des Flugzeuges, das dabei in Rüdenlage fommt, d. h., die Maschine wird momentweise mit den Rädern nach oben stehen, so daß der Pilot mit dem Kopfe gegen die Erde sitzt. Das Trudeln besteht in einer fliegerischen Glanzleistung, bei der die Maschine in jähem nervenerregendem Absturz aus größter Höhe und im Wiederauffangen aus schnellster Gleitung das Element der Flieger, die Luft beherrscht. Als besonders spannendes Novem auf dem Gebiete der Fliegerei wird ein ebenso waghalsiger als interessanter Fallschirmabsprung direkt aus dem Flugzeug aus ca. 500 bis 1000 Meter Höhe durch den langjährigen mit seinem Fallschirm bestens vertrauten Abspringer Beutler ausgeführt werden. Die Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung sind bereits in vollem Gange, die Propaganda hat lebhaft eingesetzt, so daß man nur wünschen kann, daß den Hessenfliegern für ihre Mühe auch der entsprechende Lohn wird, der durch den lebhaften und zahlreichen Besuch am besten zum Gießener Zeitung" Ausdrud fommen dürfte. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird eine gewaltige Menschenmenge bei diesem Flugtage vertreten sein, um dadurch das lebhafte Interesse für die Fliegerei am besten zu dokumentieren. Und wer wollte nicht dabei gewesen jein, wenn der tollkühne Fallschirmabspringer in ca. 500 bis 1000 Meter aus dem Flugzeuge springt. Darum auf zum Flugtag in Lich. Besondere Ehrung für Rademacher. In Anerkennung der hervorragenden Leistungen Rademachers hat der Deutsche Schwimm- Verband eine besondere Platette anfertigen lassen, die dem Magdeburger nach seiner Ankunft in Deutschland durch den Vorstand des DEV. überreicht werden wird. Geschäftliches. Ueber die Wirtschaftlichkeit unserer Ernährung. Der Berliner Geograph Bend hat fürzlich ausgerechnet, daß die Erde für eine fünfmal größere Bevölkerung Ernährungsmög lichkeiten bietet als die heute auf der Erde lebenden Menschen, deren Zahl rund 1,8 Milliarden beträgt. Trotzdem find die Quellen, aus denen die einzelnen Böller ihre Ernährung be streiten, äußerst verschieden. Dies wird am besten ersichtlich, wenn man den Anteil des Fleisches an der Nahrung feststellt. In Deutschland war der Fleischtonjum vor dem Kriege 41 Kilo auf den Einwohner und ist im Jahre 1924 um rund 36 Prozent zurüdgegangen, eine Tatsache, die vom volfswirtschaftlichen Standpunkte sehr zu bedauern ift. Das Fleisch enthält zwar nicht mehr Nährstoff als pflanzliche Nahrungsmittel, welche es teilweise sogar an Nährwert übertreffen. Sein dennoch ungleich höherer Wert beruht darauf, daß es gewisse Stoffe enthält, die in Pflanzen bisher nicht gefunden wurden. Es sind die Extrattiv Stoffe des Fleisches, die beim Kochen in die Fleischbrühe übergehen. Selbst schwer verdauliche Nahrungsmittel werden vom Magen bedeutend besser LIEBIG Wieder frisch und munter werden Sie durch eine Tasse gute Fleischbrühe Sie brauchen dazu kein teures Fleisch auszukochen, rwirkliche Fleischbrühe liefern Ihnen einfacher und billiger Liebig Fleischbrüh Würfel für nur 4 Pfg. Da sie den nötigen Fleisch- Extrakt bereiten. enthalten, kann man aus ihnen kraftige, natürlich schmeckende Fleischbrühe LEBIS LIEBIG KOLN Gesellschaf LIEBIG Fleischbrühe LIE Gesel KO Günstigste Eindeckung Verlangen Sie Ruhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für Zentralheizungen Erhältl. in all. gröss. Kohlenhandig. Achtung! Alle vorkommenden Sommerpreise Dachdecker arbeiten sowie Neubauten aller Art werden prompt und billig ausgeführt. Gehöre keiner Vereinigung an. Nr. 17. ausgenutzt, wenn sie mit Fleisch zusammen oder mit Fleischbrühe gefocht werden. Mit anderen Worten: um den Nahrungsbedarf des Körpers zu deden, ist eine geringere Menge Nahrungsmittel erforderlich, wenn zu diesen Fleischbrühe genossen wird. Ein oft zitierter Satz der Ernährungswissenschaft lautet: Wir leben nicht von dem was wir essen, sondern von dem was wir verdauen. Die in der Fleischbrühe gelösten Fleischsalze sind außerdem die Träger eines sehr bedeutenden Energiewertes, welcher als Triebkraft für die Ueberführung der Nahrungsfäfte in die Bluturb Lympf- Gefäße ausgenutzt wird, also die Nährstoffe dorthin befördert, wo fie gebraucht werden. Wir sehen also, daß der Fleischbrühe, abgesehen von ihrem Geschmadwert, außerordentlich wichtige Funktionen im Haushalt des menschlichen Körpers zufallen. Das Verdienst, dieses zuerst flar erfonnt zu haben. ist unserem großen Landsmann Justus von Liebig. dem Altmeister der Ernährungswissenschaft, zuzuschreiben. Much beute noch wird in den Liebig- Werken in Südamerika ( Argentinien, Uruguay, Paraguan) und in Afrika unter der Aufsicht wissenschaftlich gebildeter Fachleute auf Grund der Vorschriften Justus von Liebig's gearbeitet. Dabei haben die Betriebe mit der Entwidlung der Wissenschaft und Technik Schritt gehalten, denn fie mußten von Jahr zu Jahr steigende Mengen Fleisch Extrakt herstellen und den höchsten hygienischen Ansprü chen gerecht werden. Seit Bestehen der Liebig- Werke bis heute find dort mehr als 10 Millionen Kinder geschlachtet worden. Der augenblickliche Herdenbestand beträgt etwa 500 000 Rinder. Die erstmalige Herstellung von Fleisch Extraft Kulturtat die sich den übrigen segensreichen Schöpfungen Justus von Liebig's würdig zur Seite stellt. Für ihre Bedeutung spricht am besten die Tatsache, daß es heute in der ganzen Welt wohl leine gute Küche gibt, in der nicht das Fleisch Ertraft Töpfchen mit dem blauen Namenszug des Gelehrten ständig zu finden ist. Berantwortlich: Christian Klein in Gießen. war eine Gross- Flugtag in Lich auf den Wiesen an der Strasse Lich- Bessingen am Sonntag, den 25. April 1926 nachm. von 14 Uhr bis 16 Uhr Kunst- und Schauflüge Fallschirmabsprünge Erwachsene 1.- Mk., Kinder und Eintrittspreise: Erwerbslose 0.50 Mk.( gog Ausweis: la Єiderjettkäse Heinrich Meier, Dachdeckergeschält Pfund M. 6.- franko Walltorstraße 46. DISCONTO- GESELLSCHAFT BERLIN Bank mässige Geschäfte aller Art. Aktiva Zahlreiche Zweigniederlassungen in Deutschland Bilanz am 31. Dezember 1925. Kasse, fremde Geldsorten, Coupons u. Guthaben bei Noten- und Abrechnungsbanken Wechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen Nostroguthaben b. Banken u. Bankfirmen Reports und Lombards gegen börsengängige Wertpapiere Vorschüsse auf Waren und| Warenverschiffungen Eigene Wertpapiere Konsortial- Beteiligungen Beteiligung bei der Norddeutschen Bank in Hamburg Beteiligung bei dem A.Schaaffhausen'schen Bankverein A.-G. Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen Schuldner in laufender Rechnung Einrichtung Bankgebäude Sonstige Liegenschaften R- M PL 187 450 647 53 106 624 251 26 Passiva Kommandit- Kapital Allgemeine( gesetzliche) Reserve. 31 537 538 99 Besondere Reserve Gläubiger Akzepte und Schecks Wohlfahrtsfonds für die Angestellten Noch nicht abgehobene Gewinnanteile der früheren Jahre. 10% Gewinnanteil auf Rm100000000 Kommandit- Anteile 6 835 445 90 78 252 633 99 3 760 170 94 Gewinnbeteiligung des Aufsichtsrats 19 741 885 37 Uebertrag auf neue Rechnung. 12 000 000 25 000 000 29 037 381 384 007 997 22 1 29 491 020 4'900 950 1918,639 923 20 Gewinn- und Verlust- Rechnung 1925 R- M Soll Haben Verwaltungskosten einschl. Gewinnbeteiligung der Geschäftsinhaber, Direktoren, Prokuristen und Angestellten Steuern Vortrag aus 1924 Effekten. 42 498 893 02 Provision 4 786 717 49 10 667 443 74 Zu verteilender, Reingewinn Ata 37 953 054 23 Henkel's Scheuermittelkeine Hausfrau mag es entbehren! Wechsel und Zinsen Beteiligung b. d. Nordd.Banki.Hambg. Beteiligung bei dem A. Schaaffhausen'schen Bankverein A-G. Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen R- M PL. 100 000 000 34 000 000 1 000 000 726 375 503 66 44 094 255 80 2 403 000 99 720 10 000 000 486 486 50 180 957 24 1918 639 923 20 R- M Pl. 177 847 75 1766 813 66 24 799,334 02 25 203 634 80 1 200 000 2500 000 2305 424 02 37.053 054 25 Telephon 622. 9 - Dampfkäsefabrik Rendsburg. Für ein 2jähr. gefun des, sehr braves, liebes, VERTRETER ev. Mädchen, beff. Ser. Pallabona- Puder reinigt u. entfettet das Haar auf trockenem Wege, macht schöne Frisur, besond. Bubikopf geeignet für Bei Tanz u.Sport unentbehrlich. gegen feste Bezüge u. Zu haben in Dosen von M. I.- an in Friseurfunft, werden gute, ge- Provision zu Besuch geschäften, Parfümerien, Drogerien u. Apowissenhafte von Privaten in Stadt theken. Nachahmung weise zurück! und Land gesucht. Pflegeeltern Angebunt. V.0 22332 am liebsten gesucht aufd. 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Wecket das Gute Schöne erblühen, dann werdet ih Garben und Gaben euch freuen!- Jugend un Alle Verständigen sind vorzeitige parteimägige Beei verderblich ist, und daß das politik selbst in die Schule deutet. Mehr und mehr reg teien heraus Stimmen nüch gibt jetzt die„ Frankfurter Ausführungen des Privatd tingen) Raum, in denen au der politischen Jugendbewe legung des Wahlalters ein ,, Gerade weil ich der mehrere Jahre angehört ha dig, einmal sehr nachdrüdli litische Jugendbewegung in ständigen sie erhofften, rest in allen politischen Lager bewegung, die versucht, vo litische Ideale zu erarbeiter eine bestimmte parteimäßig es heute in nennenswerter starte Bindung der politisch politisch maßgebende Kreis sehr bedauerlichen Erschein Richtungen gilt. Von den bewegung führend tätig g ist ein erschreckend hoher P innerlich und zum Teil auch diese Tätigkeit wurde nicht Beruf, sondern auch durch de satorischer Betätigung die vernachlässigt. Die Zahl jtehenden Studenten, die ni tamen oder an seinen Klip ethebliche." „ Es ist selbstverständli Wahlalters diesen Uebels lann, aber es ist klar, daß Beeinflussung der Jugendli wird, wenn mit ihren Stim nen ist. Nun hat man gesagt der Demokratie aus politis unbedingtes Bedürfnis ſei. gerade im Interesse der poli ijt unbedingt nötig, ihr Bei und die Jugend nicht vor Wahlzettel parteimägig Dentichlands Während im Jahre 1 45 Prozent aller Reisender 45 benutzt wurde, ergibt fid Klasse 75 Prozent, dritte S Abschluß des französisch abfom Paris, 30. April. Das an abtommen ist gestern abend zusta