Nr. 3. elegenes Pfarrhaus im Hessenvaldeten Bergen eingebetteten e Jugendjahre verlebt hat, ist Marie Martin hat dem Kinrt- das gibt sich in jedem d sinnigen, hin und wieder en sich so ein, daß sie den EinVon allen, die das feine Buch lich ausgestattete Neuauflage s zu den alten Freunden recht ur, französisch- deutsches Sprach Diese Zeitschrift macht sich zur sischen oder deutschen Sprache Den sind, auf interessante und en. Die dem Urtert nebenan Dem Leser in beiden Sprachen vor. Jede Nummer enthält riefe, Uebersetzungsaufgaben. , dem sei diese Zeitschrift empDurch den Verlag des„ Traduc weiz). e vollständige Anleitung zum st aus dieser Broschüre zu erind Entwurf, Beispiel für ein Manuspriptes. Preis 80 Pigrlin- Neukölln, Inn- Str. 27. Der Wochenschrift„ Der Deutöffentlicht Herr Ministerial1, der zeigt, mit welch wirkn Staaten Sparmaßnahmen Trotz des Wohlstandes in im Vergleich zu Deutschland fnoch wesentlich erträglicher cabsenten der öffentlichen Ben Klein in Gießen. 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Einst glüdliche Bölfer hatten zum Schwert glaubi Jungbe Verfahrens geben. 11beu Machthunger hatten sie das Gesetz des Friedens Weltenbrand lohte über die Erde. Was Unrecht um Recht und der Schwache des Mächtigen Beute. der Herrgott dem Schicksal ein altes Kartenspiel allere ihm es neu zu mischen. So wollten es die da drun Und während der Schidjalsengel zur Erde hinunter stieg, athte das deutsche Volt Revolution. Soldaten zudten das Schwert gegen ihre Führer, Throne wurden gestürzt, Bürger and gegen Bürger. Abseits in dunkler Nacht stand stumm und ernst Germania. In schwarzem, wallenden Gewande. Und ihr gegenüber der Teufel der 3wietracht. Da tam der Schicksalsengel und trat wischen sie. Und verteilte die Karten. Germania frug das Schicksal: Muß es denn sein, daß ich iesem da immer ins Antlig schauen muß? Und das Schicksal sprach:„ Es ist des Herrn Wille, daß eines jedem Menschen und eines jeden Volkes Schicksal diesem da abgerungen wird!" Sie nahmen die Karten. Drei Farben nur hatte das Spiel: Bürger, Bauer, Arbeiter. Aber es waren der Karten viele. Germania seufzt und spielt aus.: Bürger. Hämisch lacht der Teufel und gibt zu: Arbeiter. Und Germania zieht wieder: Arbeiter. Der Teufel grinst in seiner höllischen Art und gibt die neue Karte zu: Bauer. Und so geht es weiter. Es tommt kein Wetteifern der Werte der einzelnen Farben unter sich zustande. Es ist ein zwedloses Gegeneinanderhetzen von Bürger, Bauer und Arbeiter. Und wenn das Spiel Karten verbraucht ist, dann lacht der Höllische durch die dunkle Nacht, daß es gräßlich über die Höhen gellt, mischt und beginnt von neuem. Das Schicksal steht trauernd da und schaut Nacht für Nacht em Spiele zu. Jahre dauert es schon. Bürger, Bauer und Arbeiter wollen sich ein neues Haus hauen, aber sie fommen nicht zur Arbeit, weil sie streiten, weil jeder anders haben will, weil sie sich gegenseitig die Luft eiden, die sie atmen, und sich gegenseitig das Blut aus den > ern trinken. Der Schicksalsengel steht aber noch immer da und wartet Waldfried. rtet. Gedenktag für die Opfer des Krieges. Der Volksbund deutscher Kriegergräberfürsorge hat mit Justimmung des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses und Fürstbischofs von Breslau beschlossen, die von ihm im Jahre 25 am sechsten Sonntag vor Ostern veranstaltete Gedenkseier für die Opfer des Krieges im Jahre 1926 auf den fünften Sonntag vor Ostern, auf den 28. Februar, zu verlegen. Auf seine Anregung hat die Reichsregierung die Länderregierungen gebeten, darauf hinzuwirken, daß dieser Tag als allgemeiner Gedenktag für die Opfer des Krieges begangen und die Anordnungen hierzu im Verwaltungswege getroffen werden und ins= besondere dafür zu sorgen, daß aus Anlaß dieses Tages die Gebäude halbmast flaggen. Die Beflaggung der Reichsgebäude ist angeordnet. Was die Franzosen von unterworfenen Maroffanern fordern. Paris. Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postshedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. bescheide, deren Zustellung am 30. Januar 1926 beendet sein soll. Die Finanzämter hatten die auf Grund der Vermögenserklärun gen zu ermittelnden Betriebsvermögen bis zum 7. Januar mitzuteilen, auf Grund welcher Unterlagen nunmehr der Verteilungs schlüssel berechnet wird. Man wird schätzungsweise mit einer Gesamt- Aufbringungspflicht von 12 Prozent zu rechnen haben, wovon die 1. Jahresleistung etwa 3 bis 3,5 Prozent ausmachen wird, welcher Betrag in 2 gleichen Raten am 15. Februar und am 1. Juni 1926 zu entrichten ist. Gegen den Vorauszahlungsbescheid, der die erste Jahresleistung festsetzt, ist lediglich das Rechtsmittel der Beschwerde an das Landesfinanzamt innerhalb 4 Wochen nach Zustellung gegeben. * Der Rhein nur zu 21 Prozent deutsch? Früher, vor vielen, vielen Jahren, hieß es in deutschen und auch fremden Lehrbüchern, der Rhein sei zum größten Teil ein deutscher Strom. Aber wir müssen umlernen und die Leitfaden für den Geschichts- und Erdkundenunterricht verbessern. Erstens ist nach welscher Anschauung der Rhein niemals ein deutscher Strom gewesen( daher auch heißt's sicherlich Eau de Cologne und nicht Kölnisch Wasser!), zweitens aber ist seit mehreren Jahren der Rhein ein ,, internationalisierter" Schiffahrtsweg, schließlich beträgt Deutschlands Anspruch am Rhein nur 21 Prozent. Das Warum begründet ,, Die Freie Donau" in ihrem ersten Januarhefte: Offiziös wird verlautbart, daß dem Stamme der Senhadja in Marokko, der sich unterwarf, folgende Bedingungen auferlegt wurden: Opferung eines Stieres für je zehn Familien, die Verpflichtung, Arbeitskräfte zur Ausbesserung der Straßen zu stellen( diese Arbeiter sollen von Frankreich be= zahlt werden), unentgeltliche Wiederherstellung der Straßen, die von den Senhadja zerstört wurden, Stellung von 35 Geiseln, die für die Sicherheit der französischen Truppen auf dem Gebiete der Senhadja verantwortlich sind, Auslieferung je eines Gewehrs und von je 300 Francs pro Familie innerhalb acht Tagen, sowie sofortige Zahlung von 12 000 Francs, Verpflichtung der Senhadja, Truppen für die künftigen Kämpfe zu stellen. Alle diese Bedingungen wurden durchgeführt. Die Ausbringung der Industriebelastung. Bekanntlich unterliegt die Aufbringung der Industriebelastung jeder Gewerbebetrieb, dessen Betriebsvermögen Mt. 20000 übersteigt. Dabei sind einbegriffen die Grundstücke oder Grundstüdsteile, in welchen der Eigentümer sein Gewerbe betreibt. Maßgebend für das Betriebsvermögen ist die per 31. Dezember 1925 abzugeben gewesene Vermögenssteuererklärung. Falls an diesem Tage die Erklärung nicht vorlag, fann auf die Vermögensfeftstellung für das Jahr 1924 zurüdgegriffen werden; ebenso auch wenn die abgegebene Vermögenssteuererklärung die für die Berechnung des Betriebsvermögens notwendigen Angaben nicht bollständig enthält. Die 1. Zahlung ist be.eits am 15. Februar 1926 fällig. Da bis dahin die Vermögenssteuerveranlagung noch nicht abgeschlossen sein kann, ergehen zunächst Vorauszahlungs,, Zur Sicherung der internationalen Regeln auf dem Rhein bestimmte der Versailler Vertrag in Artikel 354, daß die Mannheimer Rheinschiffahrtskarte in revidierter Form weiterbestehen sollte. Dagegen war vom deutschen Standpuntt nichts einzuwenden. Bedenklich aber war im höchsten Grade der Artikel 355, in dem die Zusammensetzung der auf der Mannheimer Akte beruhenden Zentralkommission für die ein Vertreter der Uferstaaten Preußen, Bayern, Hessen, Baden, Elsaß- Lothringen und Holland. Jetzt sieht die Kommission so aus: zwei Schweizer, drei Holländer, zwei Belgier, zwei vier Engländer, zwei Jtaliener, vier Franzosen und Deutsche!" ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt, für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Also 15 Fremde sitzen in der Kommission und ganze vier Deutsché! Die simple Rechnung ergibt einwandfrei, daß der Anteil Deutschlands am Rhein nur 21 Prozent betrage! Demnach spielt es also teine Rolle, daß der Rhein zum weitaus größten Teil durch deutsches Gebiet, altes deutsches Kulturland fließt. Es scheint auch ganz nebensächlich zu sein, wer den stärksten Anteil an der Rheinschiffahrt hat. Die Hauptsache bleibt doch eben, immer wieder den dummen Deutschen zu zeigen, daß sicherlich schon die Römer sich geirrt haben, als sie meinten, der Rhein sei der größte Strom Germaniens. Ferner scheinen wir hierzulande vergessen zu haben, daß u. a. auch Italien zu den Uferstaaten des Rheins gehört; denn was sollten sonst die Italiener in der Rheinschiffahrtskommission zu suchen haben? Hat das heilige, göttliche Italien etwa einen Flaggenanteil an der Schiffahrt auf dem Rheine? Da wir wie man uns Deutschen mehrfach versichert hat im Locarno- Jahre leben, wäre es höchste Zeit, den Locarnogeist auch auf diesem Gebiete endlich in Erscheinung treten zu lassen! Mag diese Besetzung der Rheinschiffahrtskommission wegen der sattsam bekannten Denkungsart noch entschuldbar sein, sonderbar, höchst sonderbar wirkt aber, wenn, wie in diesen Tagen im Haushaltsausschuß des Bayerischen Landtags mitgeteilt wurde, im neuen Statistischen Jahresbuch des Reiches die pfälzische Stadt Zweibrüden als zum Saargebiet gehörend bezeichnet wird! Der Bayerische Ministerpräsident erklärte zu dieser Angelegenheit unter großer Heiterfeit, er werde den Berliner Herausgebern den nötigen Geographieunterricht übermitteln lassen. Die Neue Lyrik. Lahnschiffahrt. Von Direktor Bansa, Limburg. Lahnschiffahrt ist uralt. Schon die ersten christlichen Sendboten in das heidnische Gebiet des Lahngaues und zu den wil den Bewohnern des Vogelsbergs fuhren auf der Lahn ihrem Ziele zu, und nach frommer Sage landete der Leichnam des heiligen Lubentius, auf unbemanntem Nachen, von Engelshand lahnaufwärts getrieben u. gesteuert, an der Dietkirche, der Volks Kirche; denn Diet ist Volt und Diet ist Deutsch. Kaiser Konrad der Franke wird, wenn er vom Gleiberg nach seinem geliebten Weilburg, Wilina hoch auf dem Felsen an der Lahn, wollte, an heißen Lagen wohl auch die kühle Fahrt auf dem Fluß dem beschwerlichen Ritt vorgezogen haben. In Deutschland gibt es eine neue Lyrit. Professor Dr. H. Wernede, ein würdiger Landsmann des Herrn Wirth, ist ihr prominentester Vertreter. In einem schwarz- rot- goldenen Kalender besingt er den ewigen Frieden: ,, Wie kann man hassen, wenn die ganze Welt, Die man empört, uns ließ die alten Grenzen Und nur gewaltsam Unrecht machte gut Und längst zum Bunde reichte uns die Hand! Wie kann man hassen, gift'gen Kröten gleich; Jst nicht die Welt schön und das Leben reich? Wozu beschmutzen unsern deutschen Namen Und streuen uns eines neuen Krieges Samen, Der, heller Wahnsinn, gäbe uns den Rest Jm Bunde mit des Bürgerkrieges Pest! Denn ungestraft kann man den Haß nicht lehren: Er muß unfehlbaru sich nach innen kehren, Und auf den Schützen springt der Pfeil zurück Wozu beschören neues Wehgeschic?" Dann kam die Erbauung der Mühlenwehre, der Ausstau des Flusses zu Kraft zweden. Die Getreidemüller waren die landwirtschaftlichen Vorläufer der kommenden großen industriellen Elektrizitätswerke an der Lahn. Der Betrieb war fümmerlich; er konnte nur auf das Minimum der schwankenden Wasserfraft aufgebaut werden, weil ihm ein Ausgleich aus anderen Kraftquellen fehlte, und die erzeugte Kleine Kraftmenge mußte mittels fünstlicher Zahnradwerke und umständlicher Getriebe am Platz verbraucht werden. Ihr fehlte die Ortsbeweglichkeit, die erst die befreiende Technik durch Umsetzung in Elektrizität und Fernleitung schuf; die Kraft paßt sich heute dem Menschen an, statt früher umgekehrt. Die Mühlenwerke sperrten den ganzen Fluß; Schleusen neben ihnen eristierten nicht. Die leich= ten Holznachen und ihre Fracht wurden um das Mühlenwehr herumgetragen und jenseits wieder ins Wasser gesetzt, wie schon Karl der Große es bei seinem Kanalanfang zwischen Main und Donau bei Treuchtlingen machen wollte. Denn die Kammerschleuse, in der das Schiff durch das Wasser selbst gehoben wird, ist in Italien erst im 15. Jahrhundert, im Jahrhundert des großen Technikers Lonardo da Vinci, der Buchdruckerkunst und der Entdeckung Amerikas, erfunden worden. Derartige um= ständliche Transporte auf den Flüssen konnten sich nur halten, weil auf dem Landwege vielleicht noch schlechtere Verhältnisse herrschten, unfahrbare Straßen, Frachtwagen von Pferden ge= zogen, Halt an jedem ,, Wirtshaus an der Lahn". Hat der Herr Dichter nie etwas vom Raube uralten deutichen Kulturbodens durch den Versailler Vertrag gehört? Hat er, der dies Gedicht im Juli 1923 verfaßte, den freventlichen Einfall der schwarzen und weißen Franzosen ins Ruhrgebiet vollständig verschlafen? Oder ist es ihm gar eine Wonne, sein zerschlagenes und durch fremde Willkür zerstüdeltes Vaterland zu verhöhnen? 1810 ließ der Herzog von Nassau- Weilburg in seinem Gebiet zwar noch keine Schleusen, wenn die auch schon vor 300 Jahren erfunden waren, aber doch Lüden in die Wehre einbauen, durch welche die Schiffe mit Seilwinden vom Lande aus gegen die reißende Strömung in diesen Lüden hinaufgezogen wurden, also ohne Aus- und Einladen ihre Fahrt fortsetzten. Abwärts mit dem Strom ging es durch die Lüden natürlich viel bequemer. Der Herzog ließ auch gleich eine Denkmünze auf diesen Fortschritt oder vielmehr zu seiner eigenen Verherrlichung ,, wegen Eröffnung der Schiffahrt" schlagen. Als Napoleon I. gegen die Engländer den Seeverkehr durch die Kontinentalsperre, den ersten Wirtschaftstrieg, lahmlegte, warf ein nassauischer Chausseedirektor Gavarelle in einem Buche den großartigen Gedanken in die Oeffentlichkeit, die Seesperre dadurch unschädlich zu machen, daß man die Schiffahrt, wenigstens Westdeutschlands, auf den Binnenweg verlegte. Der Rhein sollte über Lahn, Ohm, Edder und Fulda mit der Weser verbunden werden, ein Mittellandkanal West- Ost, den der Fulda- Lahnkanalverein in 1920 wieder aufgegriffen hat, allerdings für Schiffe, die 250 mal größer als die Nachen des alten nassauischen Bauingenieurs. 1844 wurde in richtiger Erkenntnis des heute noch bestehenden volkswirtschaftlichen Bedürfnisses ein Staatsvertrag über die Schiffbarmachung der Lahn zwischen Nassau, Preußen und Hessen geschlossen und die noch vorhandenen Schiffahrtswehre und Schleusen erbaut.„ Adolphus, dux Nassoviae" ließ bei Weilburg ,, das Joch des Berges durchstechen und der Schiffahrt eröffnen" und schuf damit den ersten und einzigen Schiffahrtstunnel in Deutschland. Die Abmachungen des Staatsvertrages wurden nicht voll ausgeführt, die damalige Kanalisation nicht vollendet, von den notwendigen 30 GStaustufen sind, wohl aus finanziellen Gründen, nur 20 gebaut worden. Trotzdem entwidelte sich eine für damalige Verkehrsmengen lebhafte Schiffahrt; eine ganze Flotte von Kähnen brachte Eisenstein von den Gruben bei Aumenau zur Margaretenhütte in Gießen, oder Kalksteine als Schmelzzuschlag von den Dehrner Kalkfelsen zur Emser Bleihütte und den Eisenhütten in Nievern und Ahl. Es gibt wohl fein Dorf längst der Lahn, in welchem nicht eine Wirtschaft ,, Zum Schiff" oder„ Zum Anter" Nachrichten von dem geschäftigen und poesievollen Treiben gibt, das damals auf dem Flusse herrschte und das Hermann Ritter, Köln, so hübsch beschrieben hat. Aber 1863 eröffnete dasselbe technisch hochentwidelte und wagemutige Herzogtum Nassau die Lahneisenbahn, und gegen diesen Konturrenten, der seine Rüstung von Jahr zu Jahr verstärkte und nebenbei als Staatsbetrieb die Gunst der Behörden genoß, mußte die Lahnschiffahrt, die mit Urväter- Hausrat von Kähnen auf einer unvollkommenen Wasserstraße arbeitete, allmählich erliegen. Das Dampfroß war stärker als die Pferdetreidelei. Aber trotz des selbstverständlichen Mißerfolges in diesem ungleichen Kampf verstummte niemals der Ruf nach einem wittlich leistungsfähigen Schiffahrtsweg durch das an Bodenschäzen so reiche Lahngebiet zum Anschluß an die größte Verkehrsader Deutschlands, an die große Wasserstraße des Rheins. Der Gedanke wurde nicht von idealistischen Träumern getragen, sondern Gam Kupf ( Ver) 6 geber Berlo geber Stut Amu fen, frühe büchl tione Brem schen jolche Eisio Beja Jahr ein d büchl Fran D Eing Berb Da i grüß gebe lung bas hatte gang bens ten, W Ki B jon Heri Zu h gesel theke bel h Beri feit Fett halte chrli Stil 3. Fr m. 9 Samstag, den 23. Januar 1926. von Praktikern mit fühler Rechnung. Der Lahntanal- Berein wurde 1903 von dem Generaldirektor Kaiser der Buderusschen Eisenwerke, Weglar. gegründet, dann von seinem Nachfolger, Bergrat Dr. Gröbler, und heute von dem Landeshauptmann in Nassau, Dr. Woell, geleitet, neben dem für die Provinz Oberhefsen Brovinzialdirektor Graef und für den Kreis Weglar und die Rheinproving Geheimrat Dr. Sartorius, Wezlar, stehen. Der Verein will ein modernes Schiff auf eine vollkommene Wasserstraße sehen. Dabei tommt es nicht auf die Größenabmessungen an, sondern auf die Frachtersparnis, welche durch Jneinanderpassen von Schiff und Wasserweg erzielt wird. ( Schluß folgt.) Lokales. Die Streupflicht bei Glatteis. Das wechselvolle winterliche Wetter mit seiner Neigung zur Glatteisbildung gibt Beranlassung, einmal an die Rechtslage zu erinnern, die entsteht, wenn infolge von Eisglätte ein Straßenpassanten oder der Besucher einer Berkehrsanstalt, eines öffentlichen Gebäudes, eines Lotals, eines Geschäftshauses usw. zu Schaden kommt. Gemäß der reichsgerichtlichen Rechtsprechung hat derjenige, der einen Verkehr eröffnet( Post, Eisenbahn, Kaufhaus, Gastwirt usw.), für die gefahrloje Abwicklung des Verkehrs auf den zur Berfügung gestellten Wegen zu sorgen. Die Sorgfaltspflicht schließt auch die Pflicht ein, bei Glatteis bildungen die Wege oder Treppen durch Streuen von abstumpfendem Material ungefährlich zu machen. Die Haftung des Hauseigentümers fußt auf§ 823 BGB. in Berbindung mit den polizeilichen Verordnungen, die ihm die Streupflicht bei Glatteis aufgeben. Und zwar gilt die Polizeiverordnung hier als ein den Schuß eines andern bezwedendes Gejet im Sinne von Abja 2 des§ 823 BGB. Observanzen( Ortsübung, ver lichene Rechte) fönnen nach einer Reichsgerichtsentscheidung wohl von der Straßenreinigungspflicht, nicht aber Streupflicht bei Glatteis entbinden. Denn wo es sich um Leben und Gesundheit von Mitmenschen handelt so wird in den reichsgerichtlichen Entscheidungsgründen ausgeführt von der tommt es nicht darauf an, ob eine Observanz besteht, da diese von den polizeilichen Verfügungen umgestoßen wird. Nur die Zwedlosigkeit des Streuens tönnte seine Unterlasjung entschuldigen, z. B. bei Regen und Schneesturm, ber das Streumaterial wegfegt. Nicht dagegen die Unachtsamkeit des Verpflichteten. Die Klägerin war an einem Märzmorgen auf der Hoftreppe des damals dem Fabrikbefizer W. in N. gehörigen Hauses ausgeglitten und gestürzt, als sie das Haus gegen 10 Uhr vormittags verlassen wollte. Auf falte Tage war an diesem Märzmorgen ein leichter Sprühregen gefolgt, der die Glatteisbildung verursacht hatte. Landgericht und Kammergericht zu Berlin hatten der Klägerin nur für einen Teil des durch den Unfall erlittenen Schadens Ersatz zugesprochen. Das Reichsgericht dagegen hat den Beklagten verurteilt, den Schaden in vollem Umfange zu ersetzen. Die Klägerin habe hier keine Veranlassung gehabt, sich vor Verlassen des Hauses den Boden auf Vorhandensein von Streumaterial anzusehen. Auch war Der letzte Korsigk. Erzählung von Mar Jungnidel. Am 5. Januar 1919, gegen 11 Uhr nachts, ritt durch das Dorf Gropius, im Schlesischen, ein seltsamer Reiter. Langsam ritt er, als habe er Zeit, ewig Zeit. Der Schnee stöberte und ballte sich an den Pferdehusen. Wie ein perschneites Bund grauer Flicken hing der Reiter auf seinem Braunen. Eine alte, verwilderte Soldatenmütze auf dem Schädel. Das Gesicht zerwetzt, zerrissen. Um den Mund zwei tiefe Falten wie eingeschnitten. Die müden Augen von grauen, diden Brauen überwuchert. Der ganze Kerl verdreckt wie ein versprengter Landsknecht. Jm Flockengestöber glimmte ein matt erleuchtetes Fenster. Die Dorffneipe war noch lebendig. Der Kopf des Pferdes, wie der Schädel eines übermüdeten Tartarenfürsten, lauschte. Jetzt warf sich der Reiter vornüber und drückte sich weit an die linke Kopfseite des Gaules; fest drückte er sich heran; wie einer, der fein reines Gewissen hat und sich mit aller Gewalt versteden will. Und dann verschwand er, in einer Schneewolle. Nur die Dorflaterne sah hinterdrein. Ueber ihr blinzelndes Auge regneten die Flocken herab. Und weiter trabte er in die Nacht hinein. Nicht denkend. nicht fühlend. Der Gaul schüttelte aus der Mähne die Floden und hielt. Roß und Reiter sogen die Luft ein; gierig. Sie schnüffelten. Sie rochen wohl die Heimat. Ueber den beiden die ewigen Sterne, vor ihnen der weiße Weg, zu Seiten die schwarze Wucht der Tannenwälder. Der Reiter schauerte frierend zusammen, Elopfte sein Roß. lehnte sich an das rechte hr des Pferdes und sprach hinein. Wie zu einem Menschen, sprach er:„ So, Brauner, rechts schwenkt marsch!: Der Weg wurde breit und stolz. Ries knisterte. Ein Schloß baute sich groß in den Winterhimmel empor. An der Freitreppe hielten sie. Er stieg nicht ab. Er umfing das Haus mit einem seltsam verlorenen Blid, tastete mit seinen Augen lange jedes Fenster ab, jeden Giebel. Dann sah er, wie aufwachend, nach der Tür; lange, lange. Es ging was in ihm vor. Es zudte was um seinen Mund. Seine Schultern bebten in fleinen Stößen. Jetzt lauschte er wieder, sah sich um und nun stieg er vom Gaul, drückte auf die Glocke und wartete. Das Pferd schnaubte. Ein schwacher Blitz ging durch das Innere des Schlosses. Der Blit blieb. Ein halbangezogener, grauhaariger Diener, der noch an seinem Rod herumfnöpfte, öffnete mißtrauisch, trat nah an den Reiter, wurde plötzlich wie zurückgerissen und rief:..Herr Baron!" Und gleich hinterher, wie liebende Freude:..Der Herr Baron!" Und er ris, zitternd vor Erregung, die behandschuhte Hand des Herrn an sich. Der nichte nur wie abwesend, suchte in seinen Manteltaschen ein Tuch, fand es, und während er sich mit dem Tuch die Augen trodnete lächelte er bitter:„ Der verdammte Schnee hat mir die Augen wässrig gemacht." Und nach einer Weile, wie vor sich hinsprechend:„ Allein, lieber Franz. Baron Ferdinand wollte wohl nicht." Mit schwerem Aufatmen zeigte er auf das Pferd. Sofort rannte der Diener. Owlüffel flirrten in seiner Hand. Der Reiter folgte zum Pferdestall. Ein warmer Geruch empfing die Drei. Eine hagere Hand flopfte gutmütig den angetoppelten Gaul: Die erste Nacht in der Hei= mat, Brauner. Schlaf gut!" Gießener Zeitung" fie nicht verpflichtet, vor dem Verlassen ihrer Wohnung meteorologische Beobachtungen anzustellen mit Vermutung über etwaige Glatteisgefahren. Dagegen war es Sache des Beklagten, durch geeignete Vertretung für die Sicherheit des Verkehrs in und vor seinem Grundstüd zu sorg.en * Berlängerung der Aufbrauchsfrist für Eisenbahnpaketfarten. Durch eine neue Verfügung der Reichsbahnverwaltung ist jetzt zugestanden worden, daß die mit rotem Rand versehenen Eisenbahnpaketlarte neben der neuen mit grünem Rand vetjehenen Expresgutfarte noch bis 30. Juni 1926 zur Auflieferung von Expreßgut verwendet werden kann. Fahrpreisermäßigung für Kriegsbeschädigte. Von der Erneuerung der Ausweise für Kriegsbeschädigte( Ausweis mit rotem Rand) wird nach einer neueren Verfügung der Reichs= bahnverwaltung für 1926 abgesehen. Die Abteilungen für Schwerbeschädigtenfürsorge werden die für 1925 ausgestellten Ausweise mit dem Stempelaufbrud Gültig für das Kalenderjahr 1926" versehen. * Falsches Silbergeld. Es befinden sich falsche Einmarkstücke mit dem Münzzeichen„ F" 1924, falsche Reichsmartstücke mit dem Münzzeichen„ F" 1925, falsche Zweimarkstüde mit dem Münzzeichen„ A"," D",„ C“ und„ F" 1925, lettere sind aus Blei mit 3innlegierung hergestellt und haben ein dunkleres Aussehen als die echten Zweimartstüde, sowie falsche Dreimarkftüde 1924 und 1925, ohne Münzzeichen, im Umlauf. Die Dreimartitüde tragen im Kranz fünfmal das Wort„ Einigt" statt ,, Einigkeit". Die zuletzt im Verkehr festgestellten falschen Dreimartitüde tragen im Kranz die Worte„ Einigkeit und Recht und Freiheit" in ganz feiner Schrift und die Umrandung ist schlecht nachgemacht. Sämtliche Falschstücke fühlen sich fettig an und haben einen dumpfen Klang. * Wiederbelebung der Bauwirtschaft durch steuerliche Begünstigungen. Auf Grund des§ 108 A. O. des bezw. des Art. 3 letzter Absatz des hessischen Ausführungsgesetzes zum Finanzausgleichsgesetz vom 27. März 1924 hat der Hessische Finanzminister bestimmt: Wohnungsneubauten, die im Kalenderjahr 1926 begonnen werden, bleiben für das zur Zeit der Fertigstellung laufende und für die nächstfolgenden fünf Rechnungsjahre auf Antrag grundsteuerfrei; entsprechendes gilt für den verhältnismäßigen Teil der Grundsteuer von solchen Neubauten, die nur zum Teil Wohnzwecken dienen. Die Heranziehung des Hofreitegrundes zur Grundsteuer bleibt unberührt. Ein Bau gilt in diesem Sinne als begonnen, wenn mit der Ausführung des Mauerwerts begonnen wurde. Die Finanzämter sind ersucht worden, hiernach zu verfahren und weiterhin ermächtigt worden, die Steuerbefreiungen, die auf Grund früherer Ausschreiben bisher nur für fürzere Zeit bewilligt werden konnten, auf Antrag ebenfalls bis zum Ablauf des 5. auf die Fertigstellung folgenden Rechnungsjahres auszudehnen. * Wichtig für Ladenbejizer! Das in letzter Zeit aufgetre tene starte Frostwetter brachte es mit sich, daß die Schaufensterscheiben Beschlag ansetzten oder gar gefroren. Ein derartiger Vorgang bedeutet für das davon betroffene Schaufenster eine Gefahr. Deshalb ist es begreiflich, wenn gegen die Folge= erscheinungen des Frostes an Schaufensterscheiben die verschie Die beiden Menschen verschwanden im Schloß.„ Erlaube mir, dem Herrn Baron eine gute Nacht zu wünschen." ,, Schon gut, lieber Franz. Geh schlafen." Der alte Freiherr von Korsigt war wieder daheim. Er haute sich hin, so wie er ging und stand, auf ein Ruhebett, wachte wieder auf, wanderte unruhig durch die Zimmer, schleppte sich, hielt die Hand vor Augen, stand am dunklen Fenster und starrte hinaus, er suchte etwas. Er schien es nicht zu finden und haute sich wieder hin. Vier Jahre im Krieg und wieder daheim. Pfui Deibel, aus Dred und Blut wieder daheim. Für nichts. Nicht um das Schwarze unterm Nagel. Sein Regiment! Dahin. Ohne Glanz; wie graue Würmer waren sie in die Heimat getrochen. Kein Kerl konnte mehr singen. Nur heim! Nur heim! Nicht einmal mehr richtig lachen konnten sie. Er war von Frankreich geritten. Tags geritten, nachts Quartier. Hungernde verstörte Menschen. Grau, Grau, lauter Hungernde, brüllende Menschen wie aus der Unterwelt. Keine Fahne mehr. Verdammt, es war kein Verbandsstoff mehr da, da mußte die Fahne in Fetzen zerrissen werden, um die bluKronen rollten; hei, wie die auf tigen Knochen herum. die Gasse rollten, in den Dred hinein! Ferdinand, mein Junge, du haft das alles nicht mehr gefühlt. Und doch, wärst du mit mir gekommen, weiß Gott, ich hätte gepfiffen, so vor mich hingepfiffen; leise sag ich dir. Gepfiffen aber hätte ich. Was haben sie mit dir gemacht? Ich sehe dich noch neben mir, in Breslau, im Konzert. Wie du die Augen zumachtest, lauschtest. Das Gesicht. Mein guter Junge, du hattest ein ganz feines Lächeln um den Mund. Alles ist hin. Verscharrt. Dein Jauchzen, deine schnellen Beine, deine strah= lenden Augen und auch das feine Lächeln um den Mund; alles haben sie verscharrt. Welcher Hund schoß dich über den Haufen!! Wie ein Baum konntest du aufwachsen und blühen. Wer hat dich zertreten und zerhauen Wärst du doch mit mir gekommen. Hier ist's warm, wir liegen in weißen Betten und wir können wieder satt sein. Aber du wolltest ja nicht. Wir schreiben neunzehn. Und seit siebzehn konntest du nicht. Er schlief bis die Wintersonne ins Zimmer fiel; eine Sonne, die klein wie eine goldene Biene sich in den Wolken verfangen hatte. Er hörte Tritte. Man suchte ihn wohl. Der Diener flopfte. Komm nur rein!" Franz erschien, Ver= wunderung zog über sein glattes Geficht: Erlaube mir, dem Herrn Baron einen guten Morgen zu münschen." ..Gu= ten Morgen!" fam es schläftig aus dem Munde des aufgeftük. ten Korjigt. Der Diener stellte das Frühstück bereit und stand wie fragend. Korsigt machte eine kurze Handbewegung. Franz war hinaus. Nachdem er etwas gegessen hatte, ging er in jein Schlafzimmer, zog sich aus und legte sich zu Bett. Bis tief in den Rachmittag hinein schlief er. Dann badete er und befahl, die Abendtafel zu richten. Im großen Gaal Zwei Gedecke. Vier Kerzen. Braten, Sett. Auf Acht Uhr. Dann zog er sich an. Große Friedensuniform. Orden. Umgeschnallt. Die Uniform Framstag, den 23. Januar 192 densten Mittel angewendet werden. Die Anwendung von pen, Defen und Heizapparaten aller Art, Gaslampen fleinen Flämmchen, das Vorstellen von Stearinkerzen oder Limburg. Reichsgraf Franz von 2 mnem Schlosse in Molsberg bei Wallme theit im Alter von 63 Jahren g a g ben frei zu halten oder gar aufzutauen, ist falsch und sehr g Mühlheim a. M. Das Farbwert das Begießen der Scheiben mit heißem Wasser, um die Sn größten Grundbesitzer im preußisch fährlich. In der Regel springen derart fünstlich erwärmen Konzern der Farbenfabriken aufg Scheiben sofort. Der dadurch entstehende Schaden geht en nöten Tagen das hiesige Werf ge Lasten des Ladenbejizers, weil solche Schäden bei allen Vers Cassella in Fedhenheim und andere Um deshalb Ladenbesitzer und Hauseigentümer vor Schädens sicherungsgesellschaften bedingungsgemäß ausgeschlossen singend werden die Angestellten und Ar Budget der Gemeinde bedeutet d zu bewahren, warnen wir dringend vor Auftauversuchen irgentriebes einen erheblichen Steuerausfal welcher Art. Als ein Mittel, die Scheiben vor dem Beschlage Großenhain. Die hiesige BäckerSchwitzen und Gefrieren zu schützen, wird eine Lösung des Seftehen. Der Festakt fand in r 55 Prozent Glyzerin und 63 Prozent Spiritus empfohlen, mafiaal statt. Aus den vielen Glückw welcher Mischung, sobald sie wassertlar ist, mittels eines Fearden, flang immer wieder hvor, da sterleders oder Leinwandlappens, der mit der Lösung befeuchten Kampfe, wie zu harter Arbeit berei ist, die innere Fläche des Schaufensters abgerieben wird. * Der Ostbund Ortsgruppe Weglar bittet sämtliche fer stehenden Ostflüchtlinge sowie Auslandsdeutsche sich doch res bald zu einer Ortsgruppe betreffs Nachentschädigung zusamme zuschließen. Anmeldungen bei Herrn Umlauf, Wetzlar, Spilbun * Die Butzbach- Licher Eisenbahn- Aktiengesellschaft hat di Genehmigung zum Bau einer vollspurigen Rebeneisenbahn DO Spiel und S Das Ende des Berliner G Mac Namara- Horan Sed Bis zur letzten Stunde hielt die Oberkleen bei Buzzbach bis zur preußisch- hessischen Grenze mantverlauf des 15. Berliner Sechst Anschluß an die Strede nach Homburg erteilt erhalten. Der Ausgang blieb faßt bis zur den preußischen Teil der Strede betragen die Kosten 170 000 gs ie 145. Stunde mit ihren alle zeh Aus Nah und Fern. genden Wertungsspurts begann, war rejtlos gefüllt. Die hohe Punktzahl mit 25, 10 un suchsarbeiten zu einem großzügigen Projekt, bei dem es sich untligen. die Anlage von drei Sammelbeden Friedberg. Bei der letzten Hochwasserkatastrophe ist wirften eines jeden Spurts versprachen h derum die Notwendigkeit der Anlegung von Talsperren unit weniger als vier Mannschaften Stauwerken in den oberen Flußläufen der Vogelsberger Flü pişengruppe, alle von dem heißen Wil hervorgetreten. Neben dem Grundzwed, die Wassermassen zurügem gigantischen Ringen gab jeder zuhalten und Ueberschwemmungen zu verhindern, käme auch duch die im Kücitand befindlichen Me Möglichkeit der Gewinnung von Elektrizität in Frage. Bekräfte an, um noch in lehter Stunde in den Tälern zwische Möller- Lewanow stießen nach dem Stockhausen und Herbstein handelt, fanden bereits in den leichten nach verzweifeltem Kampf das ten Jahren statt, wobei zehn Meter tiefe Stollen gegraben wuhur noch eine Runde hinter der Spizer den. Nach dem ausgearbeiteten Plan soll das Pringenbacht Der Kampf zwischen Rieger- Giorg westlich von Stodhausen, die Altfell zwischen Schlechtenwege horan endete mit einem knappen Sieg und Altenschlirf und die Alte Hochel zwischen Schadges unantic gegen 509 des deutsch- italieni Rizfeld gesperrt werden. Müs stationiert werden. Das Kraftwerk soll bei dem Dotahn war zu schwach, um Tiek genügend eingestellt worden und die Ausführung des Projekts dürfte vesamall. Alle übrigen Paare überrunde Nunmehr sind die Vorbereitungseiden Berliner reichte es nur zum dritt der Geldbeschaffung abhängen. Offenbach. In der Sitzung des Kreistages wurden die 15. November 1925 stattgefundenen Kreistagswahlen einstimm bestätigt. Der Kreistag wählte in den Kreisausschuß 1 Deutsc volksparteiler, 1 Zentrumsmann, 1 Demokrat, 1 Kommunist un Der letzten Stunde war Mac Namara fonnte sechsmal als Erſter das Ziel fünf Spurts, Dewolf, Vanderhove zwei. Riesenbeifall, der namentlich dem 2 Sozialdemokraten. Nachdem noch verschiedene wirtschaft alt, Kränze, Ehrenrunden, und das Fragen besprochen waren, vertagte sich der Kreistag. Herborn. Der diesjährige( 7.) Nassauische Bauerntag find in der Zeit vom 17. bis 20. Juli in Herborn statt. Mit d Tagung wird auch eine Tierschau und Maschinenausstellung ve bunden sein. ennen gehörte der Vergangenheit an! Das Resulat des Rennens ist folge 1. Mac Namara- Horan 569 Punkt Er stieß das Glas zur Seite, daß machte ihn wieder straff. Nur sein verwelftes Gesicht han den Kopf auf die Tischplatte und w immer noch dieselbe ungesunde Farbe. Die Kerzen fladerten und gligerten sic Eine halbe Stunde lief er durch den verschneiten Part. Din Saal konnte seinen aufgelegten R Wildbach schoß wie ein silberner Pfeil in den Wald hinei nomen. Gegen Morgen stand er au Er fröstelte und ging schneller zurüd. Am Tor wartete sche wie ein Gespenst und knurrte vor sich dinand! die Zeile. Du liegst d der Diener. Im großen Saal strahlten die Lichter. Wie zuden wenigstens noch alles gut geworden Dann ging er in sei glitzernde... würmchen schwebten sie in der Finsternis überredt. der weißen Tafel. Korsigt schlich um die Tafel herum u im Sekretär herum und fand ein Schr Dedel. Auf dem Etikett stand, in G lächelte: Trag auf, Franz!" Korjigt ging in die Finsternis des Saales hinein. D Barquettboden tnarrte. Dann kam der Diener, legte die Spe sen auf; als er an den zweiten Teller tam, blickte er fragem Der Baron jagte rasch:„ Den auch, Franz.Nun kannst du gehen!" So, och:„ Ferdinand, Freiherr von Korsi franzöfifches Dittatheft aus der Unte las der Alte darin herum. Plötzlic finger auf ein Wort: acquerer. bitter in sich hinein. Das hat er ja o geschrieben. Ja, auch ein P Er blätterte weiter. Ein Als er hinaus war, setzte er sich, griff eine Flasche, fülas die Gläser, hob sein Glas zitternd. Das Glas schäumte uier blätterte sich auf.- O Got perlte wie eine goldene Quelle:„ Willkommen daheim, me miserabler Franzose war er doch. A G gelernt, verflucht noch mal. Und wie jo! Junge! O Gott, Junge. was ich meine. Verflucht; mal wieder langstreden. Faul sein. Allen Dreck los sein. Ach du, du bist fchrieben, das ihr nicht vergessen h Die eine Zeile, die Zeile, du weißt und dann ließ er das Heft falle Ach, nicht so bescheiden sein, Ferdina Die eine Zeile, das bist du:„ Der Leutnant Freih v. Korsigt nahm bei Fontaine- Notre- Dame eine feindliche G Rach Tagen ritt er ins Dorf. machte er halt und schlug mit der Re lung." Weißt du, wie ich das las. Ich war wie verrückt. 2 verschüchtert. Sie konnte vor Verleg traf mich wie eine wahnsinnige Besoffenheit. Jm Heeresberid du, Ferdinand. Ich hätte mich in eine ütze schmeißen fönne aufs Knie, und Gott danken, daß du bist, daß du mein Jun bist. Daß du mein Ferdinand bist. Jch, der Oberst an die Fensterscheibe. Eine ältliche, a job ihre Hände immerzu unter di gaten Tag, Herr Baron!" Er reichte seine behandschuhte Ha abgemagerte Hand ergriff sie. St G D Korsigt, in einer Pfütze Intend. Aber ich jetzte mich auf ein toden, traurig und schüttelte nur Feldstein und las sie immer wieder, die eine Zeile. D. Mogen Kopf. Korsigt sah, daß Le stand gut, die eine Zeile! Jm Abendbericht vom 22. Rove Mieben und gafften. Er sprang vor ber 1917. Und wie ich sie wohl hundert Male gelesen hatte, eintreten?" Ohne zu antworten, riß fing ich an, die Zeile zu singen. Erst summte ich sie wie Landsknechtlied und dann sang ich sie, und dann pfiff ich Stuhl hin und wischte ihn mit der e An einer Nähmaschine am Fen Alles hätten sie mir nehmen können; alles; mein Schloß, mwa 15 Jahren; gelbblond, sommers Nur diese Zeile nicht. Ich stand in Cambas, als sie den Baron erblickte.- Land; alles. Dor meinem Regiment. Ich wollte was jagen; aber da sah wie mich die Kerle alle anglotten. Sie hatten es w alle schon gelesen. Und da sagte ich nichts. Nur Freibict jagte ich. Und das war wohl mein stolzester Befehl. Aber du! Ferdinand, Profit! Profit! Pfeif auf Sie gang zu ihm hin, fnigte und ben Sie reichte ihm eine hagere, ar Der Kulte aufgesprungen war. We lannit ihn nähen?" Sie schlug die and trampit die Hände ineinander Spa?" Sie hb lächelnd das Gesich Itampiten Hände auseinander., Na, Zeile. Sie war mit Blut geschrieben. Mit der Blutart m sie hingehauen. Für nichts. Für gar nichts. tommt's, daß meine Spuren rotdunkel sind von Blut? einer Stolz verklärte das müde M jie was wollten Aber was wollten sie denn? Durch! Gieg! Es lebe Deutschland. Aber Deut Duite fich wieder und tat so emjig. Di land ist dennoch verredt. O Gott, ich möchte ein Junge je der von der Mutter abends schlafen gelegt wird. Das Han wieder an die Frau. falten; Irint! ich fann's nicht mehr. Und du? Mein Jung Irint! Laß das Händefalten. A jamet zwar; aber bedächtiger wie vo Also, dein Emil ist noch nicht zu Er tommt auch ni -Sit er auch gefalle hat dir die Hände gefaltet? Die lumpige Zeile im Heer Nein, nein: Deine Hände waren nichts me bericht? Rein. Was? Sie nidte. Ihre Mundwinkel 3 nicht ein Gewehr fonnten fie fassen, da haben sie deine Sie schien es aber nicht gleich zu genommen und in einem französisches Erdloch gefaltet." hätte sie etwas zu verbergen, zum G Nr amstag, den 23. Januar 1926. gewendet werden. Die Anwendung von faiy Limburg. Reichsgraf Franz von Walderdorff ist heute auf 1, das Vorstellen von Stearinlerzen oder girantheit im Alter von 63 Jahren gestorben. Er war einer Seizapparaten aller Art, Gaslampen nem Schlosse in Molsberg bei Wallmerod nach langer schwerer Scheiben mit heißem Wasser, um die Gher größten Grundbefizer im preußischen Staate. toder gar aufzutauen, ist falsch und sehr Mühlheim a. M. Das Farbwerf Leonhard u. Co., das in Regel springen derart tündlich erwärmem Konzern der Farbenfabriken aufgegangen war, wird in Der dadurch entstehende Schaden geht kn nächsten Tagen das hiesige Werk ganz einstellen. Die Fir bejizers, weil solche Schäden bei allen Bea Cassella in Fechenheim und andere große Werke der Umften bedingungsgemäß ausgeschlossen sinegend werden die Angestellten und Arbeiter aufnehmen. Für enbejizer und Hauseigentümer vor nen wir bringend vor Auftauversuchen irgenriebes einen erheblichen Steuerausfall Schövas Budget der Gemeinde bedeutet die Einstellung des Berin und 63 Prozent Spiritus empfohlen, ein Mittei, die Scheiben vor dem Beilage Großenhain. Die hiesige Bäder- Jnnung feierte ihr 650jähbefrieren zu schützen, wird eine Lösung diges Bestehen. Der Festakt fand im reichgeschmüdten Sachsen, sobald sie wasserflar ist, mittels eines geurden, flang immer wieder hervor, daß das Handwerk zu hareinwandlappens, der mit der Lösung befeuem Kampfe, wie zu harter Arbeit bereit sein müsse. äche des Schaufensters abgerieben wird. offaal statt. Aus den vielen Glückwünschen, die dargebracht nd Ortsgruppe Weglar bittet sämtliche fen htlinge sowie Auslandsdeuliche fich doch te tsgruppe betreffs Nachentschädigung zusamme ldungen bei Herrn Umlauf, Beglar, Spilbur ch- Licher Eisenbahn- Aktiengesellschaft hat d n Bau einer vollspurigen Nebeneisenbahn ve Spiel und Sport. Das Ende des Berliner Sechstagerennens. Mac Namara- Horan Sechstagefieger. uzbach bis zur preußisch- hessischen Grenze Sejamtverlauf des 15. Berliner Sechstagerennen gelegen hatte, Strede nach Homburg erteilt erhalten. zan. Der Ausgang blieb faßt bis zur letzten Minute ungewiß. eil der Strecke betragen die Kosten 170 000 als die 145. Stunde mit ihren alle zehn Runden aufeinanderBis zur letzten Stunde hielt die Spannung, die über dem folgenden Wertungsspurts begann, war das Haus noch einmal fait restlos gefüllt. Bei der letzten Hochwasserkatastrophe ist wirften eines jeden Spurts versprachen heiße Kämpfe, lagen doch endigkeit der Anlegung von Talsperren unicht weniger als vier Mannschaften Die hohe Punktzahl mit 25, 10 und 5 Punkte für die drei unüberrundet in der en oberen Flußläufen der Vogelsberger Flüspihengruppe, alle von dem heißen Willen beseelt, zu siegen. In eben dem Grundzwed, die Wassermassen zurübem gigantischen Ringen gab jeder Fahrer sein Letztes her. erschwemmungen zu verhindern, fäme auch duch die im Rüdstand befindlichen Mannschaften strengten alle Sewinnung von Elektrizität in Frage. Begräfte an, um noch in letzter Stunde zur Spitzengruppe aufzu inem großzügigen Projekt, bei dem es sich schließen. Drei Sammelbecken in den Tälern zwische Herbstein handelt, fanden bereits in den lereichten nach verzweifeltem Kampf das Feld. Sie liegen jetzt wobei zehn Meter tiefe Stollen gegraben wunur noch eine Runde hinter der Spigengruppe. Möller- Lewanow stießen nach dem 17. Spurt vor und erusgearbeiteten Plan soll das Pringenbacht hausen, die Altfell zwischen Schlechtenweg Horan endete mit einem knappen Sieg der Amerikaner, die 569 und die Alte Hochel zwischen Schadges uspunkte gegen 509 des deutsch- italienischen Paares erreichten. berden. Das Kraftwerk soll bei dem Dotsahn war zu schwach, um Tietz genügend zu unterstützen. Für die perden. Nunmehr sind die Vorbereitung beiden Berliner reichte es nur zum dritten Platz, Vierte Tonani und die Ausführung des Projekts dürfte visawall. Alle übrigen Paare überrundet zurüd. In den Spurts der Sizung des Kreistages wurden die Er konnte sechsmal als Erster das Ziel passieren. Giorgetti holte der letzten Stunde war Mac Namara der erfolgreichste Fahrer. ſtattgefundenen Kreistagswahlen einstimmich fünf Spurts, Dewolf, Vanderhove, Stocelynk und Presyn Der Kampf zwischen Rieger- Giorgetti und Mac Namaragabhängen. eistag wählte in den Kreisausschuß 1 Deuts entrumsmann, 1 Demokrat, 1 Kommunist u zwei. en. Nachdem noch verschiedene wirtschaft alt, Kränze, Ehrenrunden, und das 15. Berliner SechstageRiesenbeifall, der namentlich dem deutsch- italienischen Paar waren, vertagte sich der Kreistag. diesjährige( 7.) Nassauische Bauerntag find 17. bis 20. Juli in Herborn statt. Mit d eine Tierschau und Maschinenausstellung ve rennen gehörte der Vergangenheit an! Das Resulat des Rennens ist folgendes: 1. Mac Namara- Horan 569 Punkte. Er stieß das Glas zur Seite, daß es taumelte, dann legte straff. Nur sein verwelttes Gesicht hat er den Kopf auf die Tischplatte und weinte wie ein Kind. e ungesunde Farbe. Die Kerzen fladerten und gligerten sich zu Tode. Die alte Uhr unde lief er durch den verschneiten Part. 2 im Saal konnte seinen aufgelegten Kopf nicht von den Armen ie ein silberner Pfeil in den Wald hine nehmen. Gegen Morgen stand er auf, schleifte durch den Saal jing schneller zurück. Am Tor wartete sch wie ein Gespenst und knurrte vor sich hin:„ Alles vorbei, Fer= dinand!-die Zeile. Du liegst drin begraben. Ach, wenn Saal strahlten die Lichter. Wie zucken wenigstens noch alles gut geworden wäre; aber wir sind alle Dann ging er in sein Arbeitszimmer, framte rmchen schwebten sie in der Finsternis üs verredt. Korsigk schlich um die Tafel herum u f, Franz!" im Sekretär herum und fand ein Schreibheft mit einem blauen Deckel. Auf dem Etikett stand, in Schulschrift, etwas findlich in die Finsternis des Saales hinein. och:„ Ferdinand, Freiherr von Korsigt." Das Buch war ein rrte. Dann kam der Diener, legte die E den zweiten Teller kam, blidte er frag jagte rasch:„ Den auch, Franz. So, en!" französisches Diktatheft aus der Untersekunda. Wie abwesend las der Alte darin herum. Plötzlich legte er seinen Zeige= Der Baron lächelte etwas inger auf ein Wort: acquerer. bitter in sich hinein. Das hat er ja ohne Accent aigu über dem e geschrieben. Ja, auch ein Pauker übersicht manchmal Er blätterte weiter. Ein schlechtes Dittat mit einer war, setzte er sich, griff eine Flasche, fülas. Π in Glas zitternd. Das Glas schäumte Bier blätterte sich auf. O Gott, eine Vier! Ein hunds= Oldene Quelle:„ Willkommen daheim, me miserabler Franzose war er doch. Aber sie haben ihn kennen flucht; mal wieder langstreden. Allen Dreck los ſein. Ach du, du bist gelernt, verflucht noch mal. Und wie! Er hat euch ein Accent stageschrieben, das ihr nicht vergessen habt. - Die eine Zeile, die Zeile, du weißt deal -Ach, nicht so bescheiden sein, Ferdinan Und dann ließ er das Heft fallen und legte sich zur Ruh. Nach Tagen ritt er ins Dorf. An einem kleinen Hause eile, das bist du:„ Der Leutnant Freid machte er Halt und schlug mit der Reitpeitsche, vom Pferde aus, i Fontaine- Notre- Dame eine feindliche E vie ich das las. – Ich war wie verrüdt. D vahnsinnige Besoffenheit. Jm Heeresberid an die Fensterscheibe. Eine ältliche, abgearbeitete Frau erschien, verschüchtert. Sie konnte vor Verlegenheit kaum sprechen und schob ihre Hände immerzu unter die Schürze:„ Herr Baron: hätte mich in eine ühe schmeißen fönn guten Tag, Herr Baron!" tt danken, daß du bist, daß du mein Jun Er reichte seine behandschuhte Hand vom Pferd. Eine alte, in Ferdinand bist. Ich, der Oberst abgemagerte Hand ergriff sie.„ Jst Emil zurüd?" Sie stand Sfüze kniend. Aber ich setzte mich auf ein erschroden, traurig und schüttelte nur wie abwesend den grauen sie immer wieder, die eine Zeile. D, bloßen Kopf. Korsigk sah, daß Leute auf der Straße stehen Zeile! Im Abendbericht vom 22. Now blieben und gafften. Er sprang vom Pferd. ,, Darf ich bei dir ich sie wohl hundert Male gelesen hatte, eintreten?" Ohne zu antworten, riß sie die Tür auf, schob einen eile zu singen. Erst summte ich sie wie Stuhl hin und wischte ihn mit der Schürze ab. d dann sang ich sie, und dann pfiff ich An einer Nähmaschine am Fenster saß ein Mädchen von r nehmen können; alles; mein Schloß, m etwa 15 Jahren; gelbblond, sommersprossig. Sie sprang sofort Nur diese Zeile nicht. Ich stand in Camb auf, als sie den Baron erblickte.- ,, Guten Tag, Frieda!" -Sie gang zu ihm hin, knigte und wurde rot vor Verlegenheit. Sie reichte ihm eine hagere, arme Mädchenhand, die von der Kälte aufgesprungen war. Ueberrascht fragte er:„ Du fannst schon nähen?" Sie schlug die Augen nieder, sagte ,, ja" und trampfte die Hände ineinander.„ Das macht dir wohl Spaß?" Sie hob lächelnd das Gesicht, nichte und r'z die vertrampften Hände auseinander. Na, laß dich nicht stören." Ein fleiner Stolz verklärte das müde Muttergesicht. Das Mädchen setzte sich wieder und tat so emsig. Die Maschine ratterte; lang= jamer zwar; aber bedächtiger wie vorher. ,, Also, dein Emil ist noch nicht zurüd?" wandte sich Korsigk wieder an die Frau. Er tommt auch nicht mehr, Herr Baron." Jst er auch gefallen?" ent. Ich wollte was sagen; aber da sahi alle anglokten.-- Sie hatten es we Und da sagte ich nichts. Nur„ Freibien d das war wohl mein stolzester Befehl. rdinand, Profit! Profit!-- Pfeif auf nit Blut geschrieben. Mit der Blutart Für nichts. Für gar nichts. ne Spuren rotdunkel sind von Blut? W Aber was wollten sie denn? ––– g!-- Es lebe Deutschland. Aber Deuts verreckt. O Gott, ich möchte ein Junge se ter abends schlafen gelegt wird. Das Hän kann's nicht mehr. Und du? Mein Jars — Trink! – – Laß das Händefalten. Du De gefaltet? Die lumpige Zeile im Heer lein, nein: Deine Hände waren nichts me fonnten sie fassen, da haben sie deine Hä n einem französisches Erdloch gefaltet." ,, Nein. ,, Was? Sie nichte. Ihre Mundwinkel zucten. Dann lief sie, als hätte sie etwas zu verbergen, zum Glasschrank und suchte etwas. Sie schien es aber nicht gleich zu finden; sondern kniete und ,, Gießener Zeitung" 2. Rieger- Giorgetti 509, 3. Hahn- Tieg 199, 4. Tonani- Sawall 179. Eine Runde zurüd: 5. Dewolf- Stodelynd 330, 6. Percin- Bandenhove 251, 7. Bauer- Gottfried 213, 8. Möller- Lewanow 208, 9. Lorenz Kruptat 107 Fußball. Sport Kassel schlug wie erwartet Spielverein 2: 1. Ueber den Auf- und Abstieg zerbricht sich die Bezirksbehörde immer noch den Kopf, der 5. Vorstand hat ihr von Düsseldorf aus wieder einmal ausgeholfen. Tura- Kassel, Sp. und Sp. Northeim, Germania, Marburg, sollen noch gegen Gießen 1900 Qualifikationsspiele austragen. Die Tabelle nach dem 17. Januar. 1. Sport Cassel 25 18 5 2 41 Punkte 2. Kurhessen Kassel 24 17 4 3 38 " 26 14 6 6 34 " 3. Borussia Fulda Da in ihren heutigen Spielen die beiden ersten der Tabelle Sport erst nach hartem Kampf, Kurhessen in ganz überlegener Manier Sieger blieben, wird die Entscheidung um die Meisterschaft erst am letzten Sonntag im Januar bei dem Zusammentreffen der beiden Spitzenführer fallen. teller höher sizzen müssen als kleine, weilptDmeüch TW5e3Fgft B.j.B. I Darmstadt Sportverein I 3: 4. Ein faires Spiel, das die Gäste verdient gewannen. Schiedsrichter: Zutt, G. C. 1900. B.f.B. Jugend I S. C. 1900 Jugend 1 0: 7. Ein überlegen geführtes Treffen, in dem die gute Technik des Nachwuchses von 1900 auffiel. Schiedsrichter: Göhte, Sportverein Hessen. Spielvereinigung 04 Germania Marburg 12:11.( 6: 5.) Schiedsrichter: Grünewald, V.f.B. Mannschaft Germania: Kaiser, Merlau, Immel, Fischer Kolb, Werner, Lauer Karger, Kahl K., Adorf, Kuhl L. Heuchelheim I- B. C. Weglar II 3: 1. Kommenden Sonntag stehen sich V.f.B. und Spielvereinigung auf dem Waldsportplatz des V.f.B. mit drei Mannschaften gegen= über. Die Jugend I von 1900 fährt nach Marburg gegen Oders: hausen. Wintersport- Wetterbericht des Skiklub Sauerland. Hagen, 22. Januar. Die Schneefälle der letzten Tage haben die Schneedede im Sauerland erhöht, so daß der Skisport überall gut ausgeübt werden kann. Bei schwachen Winden herrscht nebliges Wetter, das sich jedoch nach Aussagen des Astenberg= Observatoriums sehr bald aufklären und heiterem Winterwetter Platz machen wird. Am Samstag und Sonntag finden in Winterberg die Verbandswettläufe des Stiklubs„ Sauerland" statt. Winterberg: Schneehöhe 35-40 Zentimeter, in Höhenlagen wischte sich mit dem Schürzenzipfel über die Augen. Endlich; Nr. 4. über 700 Meter 60 Zentimeter; Temperatur- 9 Grad; schwacher westlicher Wind; Stibahn sehr gut. Willingen: Schneehöhe im Tal 25 Zentimeter, im Höhenlagen über 700 Meter 70 Zentimeter; Temperatur- 7 Grad; Stibahn sehr gut. Lüdenscheid: Schneehöhe 32 Zentimeter; südlicher Wind; Temperatur- 4 Grad; herrliches Winterwetter; Skibahn sehr gut. Erndtebrück: Schneehöhe 40 Zentimeter; Temperatur 3 Grad; herrliche Winterlandschaft; Stibahn sehr gut. Neue Bücher. Der Kampf mit dem Alltag. Von Rudolf Presber Unter obigem Titel erscheint im Eulen spiegel- Verlag, Leipzig, ein neues Werk des bekannten Humoristen, der darin zeigen will, wie man des großen Gegners Alltag" schließ lich Herr werden kann. Die nachstehenden Ausführungen entnehmen wir der köstlichen Vorrede dieses Trost und Trutzbuches für Leidensgenossen". Sicherlich schon im Paradies hat es einen Alltag gegeben, denn als Adam und Eva so ein bis zwei oder, sagen wir drei Wochen miteinander gelebt, geredet, sich gewundert und sich ihres Gartens gefreut hatten, da merkten sie, daß doch schließlich ein Tag eigentlich war wie der andere. Die liebe Sonne ging an derselben Stelle auf, heute wie morgen und gestern; und sont so ziemlich in derselben Ede wieder unter dem Horizont; und am Apfelbaum wuchsen immer Aepfel und niemals Pflaumen oder Kürbisse. Die Rose roch angenehm, die Ziegen weniger. Der Löwe brüllte, das Faultier baumelte langweilig am Ast. Der Karpfen schwamm dumm glotzend herum, und der Affe feigte und kratzte sich. Und an dem bekannten Baum hing immer dieselbe schillernde Schlange lang herunter und lauerte. All das war ganz unabhängig davon, ob es nun der zweite oder dritte oder fünfte Tag der Woche war. Und jeden Morgen gähnte der Adam zwei oder drei mal kräftig, wenn er aufwachte und zögerte, sich zu erheben. Und jeden Morgen flocht die Eva ihre schönen langen Haare denn, so wenig wir sonst von der ersten Frau der Erde wissen einen„, Bubikopf" trug sie bestimmt nicht. Und weder Frau Angelico noch Lucas Cranach, weder Tizian noch Dürer, weder Rembrandt noch Franz Stuck haben die Vielverherrlichte mit abgehackten Haaren ge= sehen. Denn sie sollte ja das erste Weib sein und die erste Mut ter werden; da durfte sie sich nicht herrichten und so ausschauen wie ein verunglüdter Piccolo vom„ Römischen Kaiser". Und die täglichen Mahlzeiten waren im Garten Eden schon notwendig. Und wenn auch Adam nicht verlangen konnte, daß Eine günstige Einkaufsmöglichkeit bietet die neue Doppelpackung von Schaumpon mit dem schwarzen Kopf" Sie enthält 2 Beutel, für zweimalige Kopfwäsche ausreichend, und lostet 35 Pfg. Die befannte Einzelpadung ist auch weiterhin für 20 Pig. erhältlich). Achten Sie aber in iedem Fall auf die Schutzmarle Schmarzer Stopf". ,, Ja, in der 11ten. Gewiß, Herr Baron. Der Baron im unterſten Jach. Es lag groß und breit da: ein zusammen: Ferdinand hat mich sogar grüßen lassen und Frieda auch." geknöpftes, buntes Taschentuch, das die Farben schon ins Erdgraue gewechselt hatte. Sie griff es und legte es auf den Tisch. ,, Das hier hat mir, vor einem halben Jahr, sein Feldwebel geschidt." Sie knüpfte das Tuch auf. Es war nicht viel darin. Eine Taschenlampe.- Die Taschenuhr. Sie geht nicht mehr", sagte die Frau traurig. ,, So, so," sagte gelangweilt der Baron. ,, Vielleicht ist sie auf der Post kaputt gegangen. Es war alles so schlecht eingepact." Korsigt sah sich in der Stube um. Es war keine Uhr da. - ,, Was ist denn in der Tüte?"- Es war eigentlich keine Tüte, die da im Nachlaß des Gefreiten Emil Hoppe war. Es war ein Stüd angeschmutztes Zeitungspapier, in das offenbar etwas eingewidelt war. ,, Kaffeebohnen, Herr Baron," sagte die Alte wehmütig lächelnd. ,, An was der nicht alles gedacht hat. 24 Kaffeebohnen. Ich wollte sie schon verbrauchen; aber hernach tat mir's leid. Und Frieda wollte es auch nicht." ,, So, so." Und dann reichte sie ihm den Zettel, der zwischen den Sachen lag: Ein Brief von einer Nähmaschinenfabrik, der bescheinigte, daß nunmehr die Abzahlung auf die Nähmaschine der Frau Hoppe beendet sei, nachdem er, Emil Hoppe, die letzte Rate bezahlt habe. Der Baron las den Brief, las ihn zweimal, dreimal, sah dann auf und fragte, nach Frieda hin:„ Näht sie denn gut?" Sie hielt plötzlich im Nähen inne, stand auf und sagte:„ Ja, Herr Baron." Er erhob sich und ließ sich die Einrichtung der Maschine erklären. Das Mädchen machte das eigentlich recht ungeschickt. Sie kannte offenbar die technischen Ausdrücke nicht. Sie sprach nicht von einem Schiffchen; sie sagte einfach, auf das Schiffchen zeigend: ,, und das Ding hier; da wird der Zwirn von der Rolle reingemacht usw." Aber sie erklärte mit einem feurigen Eifer, der der ganzen Person etwas rührend Schönes gab. Der Baron suchte unterdessen in seiner Seitentasche herum und legte ganz unauffällig einen Geldschein in den kleinen Nagforb, der ihm sehr nahe stand. Dann sagte er: ,, Du mußt dir Glyzerin kaufen. Das ist gut für aufgesprungene Hände." Sie nichte nur und erklärte immer weiter, bis sie plöglich inne hielt und sagte:„ Weiter ist nichts mehr, was ich dem Herrn Baron erklären könnte", und sie sah, während sie das sagte, immer noch an allen Enden der Maschine herum, als ob sie irgend ein Pflödchen oder ein Ding erbliden tönnte, über das sie noch nicht gesprochen hatte. Die Mutter lächelte:„ Sie iſt ganz närrisch mit ihrer Nähmaschine." Der Baron hörte nicht darauf, ging wieder zum Tisch und griff einen Zettel, der, mit Bleistift geschrieben, neben der Uhr lag; darauf stand:„ Es ist alles in Ordnung, Mutter. Schone dich nur. Du kriegst ja auf mich Rente. Euer Emil." Korjigt hatte den Zettel zweimal gelesen, legte ihn wie achtlos beiseite und meinte:„ Hat er in seinen Briefen nicht mal von Baron Ferdinand geschrieben? Sie waren doch in einer Kompagnie." ,, Er dachte nach:„ So?" Es wurde dem Baron auf einmal so seltsam hier im Hause. Sein Junge. Er hatte die Menschen gekannt, hatte sie sicher gern gehabt, hatte sie grüßen lassen, hatte wohl mit dem Hoppe- Emil da draußen so oft gesprochen. Und nun? Es war ihm, als hätte ihn sein Ferdinand hierher geschickt:„ Sezze dich ein bißchen bei Hoppes an den Tisch, Vater. Tu's mir zu Liebe."-- Plötzlich ließ er den Gedanken fallen. Er fühlte, daß ihn dieser Gedanke weich machte, und er meinte:„ Die Uhr geht also nicht mehr?" ,, Nein, Herr Baron. Sie war wohl auch zu schlecht eingepact." Er schüttelte nachdenklich den Kopf:„ Das ist kein Versehen der Post, das hat der Feldwebel versiebt. Ich mache einen Vorschlag. schweren." Du brauchst dich nicht beim Kommando zu beSie war erschroden:„ Ach nein, Herr Baron, das will ich auch nicht. Ich meine bloß, es wäre nicht nötig gewesen, daß die Uhr so schlecht verpadt war." „ Ich werde alles regeln. Keiner, der in der kompagnie von Baron Ferdinand gedient hat, soll klagen. Hier, nimm die Uhr." Und er reichte ihr seine goldene Uhr hin. ,, Aber nein, Herr Baron, das geht doch nicht. Das kann ich doch nicht verlangen." ,, Und doch geht's. Hier, hier nimm sie nur." Das Gesicht der Alten wurde ganz verklärt vor Freude. Sie nahm die Uhr und fuhr mit der Hand darüber hin. Ein wunderliches Gefühl tam in ihr Herz. Sie tüßte dem Baron die Hand. Der stand auf; turz, aufrecht. Ohne sich zu verabschieden war er hinaus. Kaum hatte er sich an den Mittagstisch gesetzt, trat der Diener ein und meldete, daß die Tochter der Frau Hoppe draußen stehe und den Herrn Baron sprechen möchte. Er ließ sie in den kleinen Salon führen und ging, nach einer Weile zu ihr. Sie hatte, fest in die Hand gedrückt, den Geldschein und reichte ihn hin:„ Der Herr Baron hat ihn bei uns vergessen." „ Laẞ nur, behalte ihn nur. Kaufe dir Glyzerin und Nähgarn." Sie sah ihn an mit Augen wie ein Vogel, der in die Sonne jieht.- Und als er die dargebotene Hand mit dem Geldschein zurückschob, fragte sie ungläubig: Darf ich ihn wi:..ch behalten, Herr Baron?" ,, Aber natürlich!" Da tam's wie eine Verwirrung über das Mädchen, sie rannte davon, entsann sich an der Tür; die Hand schon an der Klinke, drehte sie sich noch einmal um: ,, Aber das ist doch zuviel für mich. Vielen Dank, Herr Baron. Vielen Dant." Sie verneigte sich, inigte, und war hinaus. Er sah sie noch, wie sie davonlies, durch den Schnee, wie sie stolperte, hinfiel und wie sie still stand und den Geldschein immer und immer wieder anjah. ( Schluß folgt.) Game Kupfer ( Berla geben Berlar geben Stuttg 10 Amun fen, h früher büchle tionen Brem schen jolcher Eissch Bejay Jahre ein äf büchle & Χταπό De Einge Berbe Da if grüße ( 5 geben lung, bas i hatte, gange bens ten, i Wi U Ku B B jon Im Seri Zu H gesel thek bel h Der feit Fett halte chrli Stil 4u.! 8. Er III. Samstag, den 23. Januar 1926. Eva schon nach dem Rochbuch der Henriette Davidis oder gar nach der Queen Victoria von England Rezepte für die hochherrschaftliche Küche tochte, tritische Tischreden gab's gewiß auch bereits. Und die Erkenntnis, daß Frau Eva„ nichts anzuziehen" hatte für die nächste Saison im Paradies, ergab den großen Konflikt, der bann zu bem unsympatischen Wohnungstausch führte, unter dem wir Enfel heute noch leiden. Als aber infolge dieser Begebnisse gar die Arbeit erfunden war mit dem zugehörigen Schweiß für den Mann und das Kin berkriegen mit den zugehörigen Schmerzen für die Frau- ba machte sich erst recht der Alltag breit. Primitiver war er gewiß, einfacher, eintöniger als unser heutiger, als der frühere nachparabifische Alltag. Aber es war eben für jene primitiven Menschen, von denen wir abstammen, im Grunde derselbe Alltag wie heute. Und im Kampf mit ihm verbrachten sie, so gut wie wir, ihre Lebenszeit und verbrauchten sie ihre Kräfte. Aus lauter Alltagen aber und ein paar großen Ereignissen, die nicht immer angenehm diese unendliche Serie unterbrachen, setzte sich das zusammen, was wir hochttabend den Weg der Menschheit, den Fortschritt der Kultur und den Gang der Geschichte nennen... 3. Allemann, Der Schneeschuhlauf. Mit 23 Abbildungen. ( Westermanns Sportbücherei, Bb. 7.) 107 Seiten. Kart. 42,- Berlag Georg Westermann, Braunschweig und Hamburg. Dieses handliche reich illustrierte Bändchen schließt sich den bisher erschienenen Bänden von Westermanns Sportbücherei" würdig an. Die Literatur und die Erfahrungen der Praxis sind bis auf die jüngste Gegenwart berücksichtigt. " Dr. med. Engwer, Wassersport und Gesundheit. Mit 22 Bildern.( Westermanns Sportbücherei Bd. 5.) 137 Geiten. Kart. 2,70 M. Berlag Georg Westermann, Braunschweig und Hamburg. Dieser Band führt dem Leser die gesundheitlichen Auswirkungen des Wassersports vor Augen. Auch der erfahrene Sportsmann wird manche Anregung darin finden. Gießener Zeitung" Univ. Prof. D. Hans Schmidt, Unjere Niederlage im Welt= frieg. Militärische Einwände gegen meine Schrift über das Scheitern der deutschen Angriffe im Frühling und Sommer 1918 und meine Erwiderungen. Neuland- Berlag G. m. b. H., Hamburg 30. 80 Geiten auf holzfreiem Papier 2,50.M. tit. Mathematitbüchlein für 1926, ein Jahrbuch der MathemaHerausgegeben von Dr. Werner Bloch, 2. Jahrgang. Frand'sche Berlagshandlung, Stuttgart. Preis geh. R. 1,50. Abstrakte Gefilde nennt das Vorwort des Mathematitbüchleins für 1926 die Gebiete dieser Wissenschaft. In dem knappen Raum eines Jahrbüchleins ist eine anregende Fülle von Interessantem zusammengetragen. Philosophiebüchlein für 1926. Ein Taschenbuch für Freunde der Philosophie. 5. Band. Herausgegeben von Dr. Ludwig Lang. Frandh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. Preis geh. RM. 1,50. Das Philosophiebüchlein für 1926 stellt den Romantifer Schelling in den Mittelpunkt seiner interessanten Abhandlungen, wobei die Hauptfrage der Metaphyfit Gott, Freiheit, Unsterblichkeit" in den Vordergrund tritt. Don Phyfitbüchlein. Ein Jahrbuch der Physik. Herausgegeben Dr. Werner Bloch. Franch'sche Verlagshandlung, Stuttgart. Preis geh. RM. 1,50. Miethegold nennt man das aus Quersilber gewonnene Gold, dessen Entdeckung die Gemüter im Jahre 1925 in Aufregung, Enthusiasmus und Zweifel versette. Wie so manche andere Entdeckung ist auch diese einem Zufall zu verdanten. Sternbüchlein 1926, von Robert Henseling. Mit einer zweifarbigen Plantentafel und 36 Bildern. Franch'sche Verlagshandlung, Stuttgart. Preis geh. RM. 1,50. Der pünkt liche Freund aller Liebhaber- Astronomen, ihr nieverjagender Kalender und Berater. Ein neuer Alpenkalender! Dr. Karl Blodig, der kühne und bekannte Bergsteiger, der Bezwinger der 4000er Alpen, hat einen neuen Alpenkalender unter dem Titel Blodig's AlpenMehr als 1200 verschiedene Formulare für Behörden, andere Amtsstellen, für Vereine und Körperschaften, sowie auch für die Geschäfte ständig am Lager in der Geschäftsbücher-, Formular-, Akzidenz- und Zeitungsdruckerei Albin Klein, Giessen Fernruf 1362 vormals Wilh. Keller, gegr. 1783 Ich benötige zum Verkauf meiner erstklassigen Wäscheartikel an Privatkundschaft, bei hoher Provision einige durchaus zuverlässige Reisende bei Lieferung auf Ratenzahlung. Bewerbungen mit Angabe der bisherigen Tätigkeit zu richten an Richard Weber, Poppenhausen Bezirk Cassel. 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Die Petition weist darau wärtigen Zeit der allgemeinen den deutsch- französischen Patt un digen Eintritts Deutschlands in leitet wurde, zwei Bestimmung trag, die an sich unbedeutend, sonders verstimmend und nach neten schwer zu rechtfertigen sin Diese beiden Punkte bezie titel 231, der den Ursprung de den Angriff Deutschlands und tüdführt, und Artikel 227-230, gegen, internationale Moralit