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Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. - Zum Pfingstfeste. Pfingstgloden läuten wieder hell und feierlich durch den Maien der Erde; sie hallen über die Lande, flingen über Berg und Tal, über Städte und Dörfer, läuten von Volk zu Volk und fünden den Menschen von jenem Geist, der höher über ihnen schwebt als Zeit und Menschengeist. Vom Himmel gesandt will er wieder durch die Welt brausen, dieser Geist des Ewigen, der einst die dunkle Nacht durchdrang, die über allem Weltenraum lag, dieser Geist, der den Morgen der Schöpfung zeugte und über dem Chaos schwebte, der wieder vom Himmel tam am ersten Pfingsttage der Christenheit und der heute noch über all en Welten wirft und über allen Menschen. Der Frühling war sein Herold. In ihm zeigt sich Jahr für Jahr der ewige Schöpfergeist. Schaut, wie er zu Pfingsten die Erde so bräutlich schmüdte, wie er mit so viel feurigen Zungen aus Schneeball und Fliederstrauch, aus Tulpen und Rosen zu uns spricht! Aber es ist, als ob bei den Menschen dieser gute Geist einem bösen Erdengeist gewichen wäre. Tüdisch entfellelte Mächte haben die Völker zermürbt und gebeugt, die friedlos seit Jahren nun teine Ruhe finden können. Ein furchtbarer Krieg hat noch nicht genügt, die Menschheit vernünftig zu machen. Im Inneren unseres Landes tobt der Bruderkampf, an den Toren vor Deutschland stehen immer noch feindselig unsere Bebrüder und so weit man geht über den Erdball, will der Kanonnendonner nicht verstummen. Und doch sehnen sich so viele nach Ruhe und Frieden, Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postschecktonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Parlament Zwischenbemerkungen und Fragen der Abgeordneten während der Rede eines anderen eingeführt werden können. ,, Die Vertreter aller Parteien", schloß Loebe ,,, haben meine Anregungen günstig aufgenommen und zugesagt, sich mit ihren Fraktionen darüber zu besprechen. Die Stellung der christlichen Gewerkschaftsbewegung zum Staat. Auf dem Dortmunder Kongreß wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen: 1. Die christlichen Gewerkschaften stehen positiv zu allem, was das deutsche Volk und damit die deutsche Arbeiterschaft im christlichen und nationalen Sinne vo wärts und auswärts führt. Daraus ergibt sich die be jahende Stellung der christlichen Gewerkschaften zum Staat und zu seinen christlich- nationalen Grundlagen. Getreu ihren Grundsätzen lehnen die christlichen Gewerkschaften nach wie vor alle Bestrebungen ab, die auf illegalem Wege eine Aenderung der Staatsform herbeiführen wollen. Höher als die Staatsform steht der Staat selbst in seiner Aufaabe für das Volk. Staatsbewußtsein und Verantwortung des Volkes in allen Schichten gegenüber dem Staat sind die besten Voraussetzungen ersprießlichen, ſtaatlichen Lebens. Diese Voraussetzungen sind nur zu gewinnen, wenn alle Volksschichten Einblick in die Staatsaufnaben und die Staatsnach Menschenwürde und Menschenglück. Pfingsten erinnert sie führung sowie Einfluß auf den Staat haben. Die wieder an den guten alten Geist, Pfingsten mahnt sie wieder an einen höheren Geist, an Gottes Geist. Pfingsten ist wieder da. Es läuten die Festgloden durch den Maiensonntag. Fromme Beter wallen zum Kirchlein, um dort, Dom ewigen Gott einen Funken seines Geistes zu erflehen, damit er das heilige Feuer wieder entzünde wie einstens am ersten Pfingsttage. Damit neue Liebe aus ihm in das Elend der Erde hineinleuchte, damit endlich wieder Großmut und Edelsinn, Christentum und Menschenwürde sie versöhne. Pfingstglocken durchläuten erlösend das Land. Durch Nebel und Wolken scheint dost die Sonne. Und es erhlühen Rosen um Rosen. Deutsches Volk, Völker der Erde, versteht das Fest des Geistes! Und ist auch der sonnige Morgen noch fern, Laßt Mut und Gedlud nicht erschlafen, Einmütig wie einstmals die Jünger des Herrn Bleibt fröhlich in gläubigem Schaffen! Die Amerikaner über Hindenburgs Präsidentschaft. Das Newyorker Blatt ,, World" vergleicht in einem Leitartikel mit der Ueberschrift ,, Ein Jahr Hindenburg" die Ergebnisse seit der Wahl Hindenburgs mit den vorjährigen düsteren Prophezeihungen der Alliierten. Die heutige Stabilität Deutschlands sei dem deutschen Volke, der Staatsform und dem Charakter Hindenburgs zuzuschreiben, dem warme Anerkennung gebühre für seine loyale Pflichterfüllung. Das deutsche Volt besize gleichfalls praktischen Sinn, was für seine politische Zukunft vielversprechend sei. Die Hauptlehre des ersten Jahres Hindenburgs sei jedoch, daß der deutsche Liberalismus und Pazifismus durch die vernünftigere Haltung der Alliierten gestärkt worden sei. Zwar fühle Deutschland Beschwerden wegen der Kriegsschuldfrage, wegen seiner Stellung zwischen den gerüsteten Völkern, wegen seiner Ostgrenze und wegen des Kolonialproblems, bei gered)- ter Behandlung jedoch und wenn ihm sein Platz in der Völkerfamilie eingeräumt sei, brauche man feine Furcht für den deutschen Republikanismus zu hegen. Parlamentarische Reformen. Reichstagspräsident Loebe, der dem Aeltestenrat des Reichstages in seiner legten Sitzung ein Programm zur Reform der Parlamentsberatungen unterbreitet hat, erklärte, daß die Beratungsweise des Reichstags allmählich eine Form angenommen habe, die dem Ansehen des Reichstages auf die Dauer abträglich werden müßte. Bereits jetzt sei eingeführt, daß die Plenarverhandlungen des Reichstags um 2 Uhr beginnen und um 6 Uhr enden, also nur 4 Stunden dauern. Um für diese beschränkte Zeit eine nahezu lückenlose Anwesenheit aller Abgeordneten zu erreichen, sollen in jeder Fraktion drei Einpeitscher bestimmt werden, die auf die Anwesenheit der Abgeordneten zu achten hätten. In der sozialdemokratischen Fraktion sei diese Einrichtung bereits getroffen. Das Verbot der Verlesung von Reden soll schärfer als bisher gehandhabt werden. Die Reihenfolge der Redner soll nicht mehr wie bisher nach der Größe der Fraktion bestimmt werden, sondern es soll eine kontradiktatorische Art für die Debatte eingeführt werden, so daß immer ein Redner für und ein Redner gegen den zur Diskussion stehenden Punkt spreche. Die Redezeit bei minderwichtigen Themen soll noch weiter als bisher eingeschränkt werden. Die einstündige Redezeit soll nur für die große außenpolitische Aussprache und für grundsätzliche Fragen bestehen bleiben. Auch sollen die größeren und kleinen Parteien nicht dieselben Redezeiten erhalten. Endlich soll die Frage geprüft werden, ob nicht wie im englischen und im französisa a christlichen Gewerkschaften bekennen sich aus diesen Erwägungen zum im christlichen Geiste wirkenden nationalen Volksstaat. 2. Jeder bestimmende oder mitbestimmende Einfluß des Volkes auf den Staat hat politische Parteien zur Folge. Auf Parteien lastet im parlamentarisch regierten Staat letzten Endes die politische Verantwortung. Das gegenwärtige deutsche parlamentarische Regierungssystem fann als vollkommen nicht angesehen werden. Verfassungsänderungen und Gesetze allein reichen aber nicht aus, einen besseren Zustand zu be= gründen. Wesentlich ist hierzu eine geistige und politische Umstellung des einzelnen Deutschen und des ganzen Voltes. 3. Sinn des parlamentarischen Regierungssystems ist, daß die Parteien oder Parteigruppierungen, die die Mehrheit darstellen, mit der Staatsführung betraut werden. Bestand, Ziele und Aufgaben der christlichen Gewerkschaften können nicht abhängig sein von wechselnden parlamentarischen Koalitionen. Unter jeder Regierung, wie immer sie sich auch zusammensetzt, haben die christlichen Gewerkschaften die ihnen eigenen Aufnaben zu erfüllen und den einmal als notwendig erkannten Zielen zuzustreben. Pflicht der aus der christlich- nationalen Arbeiterbewegung hervorgegangenen Abgeordneten ist es, bei jedweder parlamentarischen Koalition die Rechte der Arbeiterschaft zu wahren und für die gleichberech tigte Eingliederung der Arbeiterschaft in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft besorgt zu sein.foliol 4. Mit der Mitgliedschaft in einer christlichen Gewerkschaft ist die Teilnahme an Bestrebungen, die gegen die Grundsätze der christlichen Gewerkschaftsbewegung verstoßen, unvereinbar. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pig. lokal 12 Pig., die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Playvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Sondersteuer und Reich, die letzte Hoffnung der Hessischen Regierung. Die„ Hessische Landeszeitung" bringt in ihrer Nummer vom 14. Mai 1926 einen Artikel über die obige Frage, der obwohl er von uns fernstehenden Seite stammt, all das bestätigt, was wir wiederholt festgestellt haben. Die Ausführungen des Artikelschreibers verdienen das Interesse aller Hausbesitzer, weshalb wir sie nachstehend zum Abdrud bringen. Hessen in finanzieller Not! Das war der Grundton, der durch alle Reden ging, die in den letzten Wochen im Landtag Dei Beratung des Staatsvoranschlags für 1926 gehalten wurden Selbst die Regierung sieht die Lage als äußerst schwierig an, und Herr Finanzminister Henrich, der in erster Linie verantwortlich ist für das Defizit von über 9 Millionen, spielte sogar mit dem Gedanken, die Selbständigkeit Hessens aufzugeben, wenn das Reich nicht beispringt und helfe. Immer und immer wieder wird be hauptet, daß das Reich an allem schuld sei, da es die Stenern für sich beanspruche und nur geringe Beträge an die Länder ber weise. Diese Behauptung ist nicht richtig. Wohl erhebt das Reich auf den Kopf der Bevölkerung etwa 115 Mart Steuern, davon führt es jedoch rund 40 Mark an die Länder ab, so daß für Reichszwede nur etwa 75 Mart verbleiben. Daneben erheben die Länder noch einige Steuern in Höhe von etwa 40 Mark und die Gemeinden von etwa 50 Mart auf den Kopf der Bevölkerung. Der Steueraufwand der Länder und Gemeinden beträgt hiernach etwa 55 Mark mehr auf den Kopf der Bevölkerung als der des Reiches. Für Hessen wird noch besonders ins Feld geführt, daß, da es zu 42 Prozent besetzt, das Steueraufkommen im besetzten Gebiet im Verhältnis zur Vorfriegszeit und zu den unbesetzten Landesteilen stark gesunken sei. Ohne Zweifel werden Handel und Gewerbe durch die Besatzung erheblich geschädigt, was auf die Steuerkraft nicht ohne nachteiligen Einfluß bleiben kann. Jedoch den Steuerausfall im besetzten Gebiet so hoch zu beziffern, daß damit das Defizit im Staatsvoranschlag für 1926 gedeckt werden könnte, ist eine Berechnung, die durch die Statistik bis jetzt nicht bestätigt worden ist. Es wird dabei ganz übersehen, daß die Steuerausfälle im besetzten Gebiet mindestens zur Hälfte auf das Reich entfallen, also auch von diesem u. nicht allein vom Staate Hessen getragen werden. Vielleicht läßt Herr Finanzminister Henrich durch das Landesfinanzamt einmal feststellen, wie hoch die Steuerausfälle im besetzten Gebiet anzuschlagen sind und welcher Teil zu Lasten Hessens geht. Nicht zutreffend ist auch die Behauptung, daß das Reich die Länder ganz unzureichend dotiere. Von der Einkommen und Körperschaftssteuer flossen bis zum 1. Oktober 1925 den Ländern 90 Prozent zu und von diesem Zeitpunkt ab erhalten sie 75 Prozent. hessischen Staate festgesetzten Schlüsselverhältnis von 65:35 partizipieren an der Einkommen- und Körperschaftssteuer der Staat mit 49 Prozent, die Gemeinden mit 26 Prozent und das Reich nur mit 25 Prozent, wobei nicht übersehen werden darf, daß das Reich die Veranlagungs- und Erhebungskosten mit 4 bis 5 Prozent allein zu tragen hat. Von der Umsatzsteuer erhalten die Länder 30 Prozent, die in Hessen der Staat mit den Gemeinden zu gleichen Teilen( je 50 Prozent) teilt. Obwohl im Reichsnur mit 1350 Millionen veranschlagt ist und diese der heutigen Wirtschaftskrise faum eingehen dürfte, sind den Ländern und Gemeinden doch 30 Prozent von mindestens 1500 Millionen vom Reiche gesetzlich garantiert worden. Die Kraftfahrzeugsteuer wird vom Reiche nach Abzug von 4 Prozent Erhebungs: pp. Kosten den Ländern in vollem Umfang und vom hessischen Staat im Betrage von etwa 1 Millionen den Provinzen zur Straßenunterhaltung überwiesen. Auch die Grunderwerbsteuer und Rennwettsteuer werden nach Abzug von 4 Prozent den Ländern und Gemeinden in voller Höhe überlassen. Während der Staat die Rennwetthaushalt für 1926 die Umfassteget ber Bei dem dom 5. Die christlichen Gewerkschaften sind eine weltanschaulich und organisatorisch geschlossene Gemeinschaft. Nur in dieser Geschlossenheit können sie ihre standesund volkspolitischen Ziele erreichen. Alle Bestrebungen von außen, die diese Geschlossenheit gefährden und die darauf hinausgehen, sich der organisatorischen Machtsteuer mit 400-500 000 Mart ganz für seine Zwede verwendet, der christlich- nationalen Arbeiterschaft zu parteipolitischen Zwecken zu bedienen, werden abgelehnt. Fünf Fragen. Hast du bedacht, daß der Bau und die Führung großer Luftschiffe eine ureigen deutsche Sache ist, für die du dich mit ganzem Herzen einsehen mußt? Dann handle danach und bekenne dein Deutschtum! Hast du bedacht, daß du hochbewährten Männern, die in Friedrichshafen Unerseßliches für den deutschen Luftschiffgedanken leisten, ihre Lebensaufgabe erhalten mußt? Dann handle danach und verhilf ihrer Leistung zum Siege! Hast du bedacht, das Millionen deiner Volksgenossen in freudiger Opferbereitschaft ihr Scherflein gaben und damit Friedrichshafens Verfall abwendeten? Dann handle danach und bleibe nicht hinter anderen zurüd! Hast du bedacht, daß auch du an deinem Teil eine neue deutsche Wirklichkeit schaffen tannst, wenn du den Willen deines Voltes zur Tat härten hilfft? Dann handle danach und laß es nicht bei Worten bewenden! Hast du bedacht, daß ein einmütig und zuversichtlich begonnenes Wert, das tief im Herzen des Voltes verwurzelt ist, nun auch einen Abschluß finden muß, der dem Beginn entspricht? Dann handle danach und hilf mit an der Vollendung! Nah vor dem Ziel darf dein Wille nicht erlahmen! Zeig, daß du weißt, um was es geht! Ein deutscher Gedanke braucht deine Hilfe; versage sie nicht! Gib zur Zeppelin- Edener- Spende! überläßt er die Grunderwerbsteuer zur Hälfte, d. s. etwa 800 000 Mart. den Gemeinden. Einschließlich der Obligationensteuer im Betrage von 30 Millionen und der Beförderungssteuer( vom Personen- und Güterverkehr) in Höhe von 325 Millionen sollen an Befiz- und Berkehrssteuern nach dem Reichshaushalt für 1926 im ganzen 4874 Millionen eingehen. Davon behält das Reich 2526 Millionen und 2348 Millionen fließen den Ländern und Gemeinden zu. An Zöllen und Verbrauchssteuern erhebt das Reich 2065 Millionen Mart, wovon 1947 Millionen auf Grund des Damesabtommens dem Reparationsagenten verpfändet sind. Auf dem Reiche laſten alle Kriegsentschädigungen( Reparationslasten). An 56 000 alte und neue Ruhegehaltsempfänger, 8200 Wartegelbempfänger, 769 000 Ariegsbeschädigte und Altersrentner, 375 000 Ariegermitwen, 1032 000 Ariegerwaijen, 194 000 Ariegereltern, 31 000 Beamtenwitwen und 9000 Beamtenwaisen hat das Reich jährlich über 1,5 Milliarden an Ruhegehalte, Witwen- und Waisengelder und Kriegsrenten zu zahlen. Die Steuersentung im Betrage von rund 500 Millionen geht zu mehr als 80 Prozent zu Lasten des Reiches. Aus alledem geht hervor, daß das Reich feine Mittel dafür hat, um Ländern beizuspringen, die nicht verstehen, sich bei den Ausgaben nach der Dede zu streden. Vermögens- und Erbschaftssteuer sind die einzigen Steuern, an denen als früheren Landessteuern die Länder und Gemeinden teinen Anteil haben. Die Vermögenssteuer hat das Reich für 1926 zu 400 und die Erbschaftssteuer zu 60, zusammen zu 460 Millionen veranschlagt. Einen vollen Ausgleich für den Wegfall dieser Steuern bietet das Reich durch den 30prozentigen Anteil der Sonnabend, den 22. Mai 1926. Länder an der Umsatzsteuer. Der hessische Staat wird vom Reich| an Einkommen, Rörperschafts-, Umjak, Grunderwerb-, Kraftfahrzeug- und Rennwettsteuer mit zusammen rund 28 Millionen dotierte, ein Betrag, der die früheren, hier in Frage fommenden hessischen Landessteuern( 1914/15) jogar mit 7 Millionen Mart überschreitet. Außer dieser aus Steuermitteln fließenden Reichsdotation von 28 Millionen erhebt Hessen noch an Grund-, Gewerbe-, Sondergebäude- pp Steuern zusammen 51 Millionen, darunter an Sondersteuer( Hauszinssteuer) die unglaubliche Gumme von 31 Millionen. Neben dem Staat sind auch die Gemeinden, Kreise und Provinzen berechtigt, Vermögenssteuer vom bebauten Grundbesitz( Sondersteuer) zu erheben. Gegenwärtig betragen bei einer Friedensmiete von 95 Prozent die Ausschlags= jätze für den Staat 127,5 Pfg. und für die Gemeinden usw. 68,7 fg. auf 100 Mart Steuerwert. Nach Erhöhung der Frie densmiete von 95 auf 100 Prozent fönnen diese Säge nach der auf dem Schleichwege erlassenen Verordnung vom 10. März d. 3s. auf 130 und 70 Pfg., zusammen auf 2 Mart, erhöht werden. Die staatliche und Gemeindegrundsteuer belastet den Hausbesitz außerdem noch mit 0,3 bis 0,5 Prozent, so daß eine Gesamtbelaftung allein an Grund- und Sondersteuern von 2,3 bis 2,5 Prozent heraustommt. Es ist durchaus begründet, daß der Haus: besitzer, da nach der Natur der Sache sein Vermögen durch die Inflation glücklicherweise nicht vernichtet werden konnte, fräftig besteuert wird, denn die Erhaltung seiner Vermögenssubstanz tann ihm nicht opferlos zugestanden werden, aber die Steuer muß tragbar sein. Die jetzige Sondersteuer ist für die Mehrzahl der Hausbesitzer indessen nicht tragbar und zwingt sie, entweder ihre Häuser verfallen zu lassen, oder sie zu Schleuderpreisen zu verkaufen. Mit Recht wird gejagt, daß diese enorme Besteuerung die falte Sozialisierung des Hausbesizes bedeute. Die Regierung rechnet selbst damit, daß 15 Prozent der Sondersteuer nicht eingehen, und auch die Gemeinden rechnen mit dem gleichen Ausfall. ,, Gießener Zeitung" An Steuern hat der Hausbefizer in Wirklichkeit aufzubringen 1311 Mart, hinzu die vorstehend unter 2-5 genannten Beträge mit 1338 Mart, ergibt zusammen 2648 Mart oder 368 Mart mehr als die eingehende Miete beträgt. Bei Häusern, die eine Friedensrente( Berzinsung) von 4 Prozent und weniger abwerfen, wirkt sich die hohe Sondersteuer noch viel unerträglicher aus. Die Eine Mieterhöhung über den Sah der vollen Friedensmiete ift bis zum 1. Juli 1927 gejehlich ausgeschlossen worden. Sondersteuer, die den Rettungsanfer der durchaus trostlosen hessischen Finanzlage bilden soll, muß eine tatastrophale Wirkung nach zwei Seiten ausüben, nämlich einmal, indem sie einen großen Teil der Hausbesitzer zur Verzweiflung treibt und zum anderen, indem sie durch enorme Ausfälle eine große Lüde in den Etat der Städte und des Staates hervorrufen wird. Wie unter all diesen Umständen Herr Finanzminister Henrich das Defizit von 9 Millionen ausgleichen will, ist für ihn wie für alle, die nicht in den Tag hineinleben, eine sehr schwierige und ernste Angelegenheit. Der Herr Finanzminister wird mit seinen Getreuen recht bald darüber zu Rate gehen müssen, wie er Hessens Gelbständigkeit erhalten kann. Dabei hat er in allererster Linie fich zu fragen, wodurch ist die finanzielle Kalamität entstanden, welches sind die Gründe dafür, worin bestehen die ungeheueren Mehrausgaben, worin lag es, daß der auch schon in der Vorfriegszeit nicht fleine Behördenapparat von dem kleinen Lande ohne steuerliche Ueberlastung getragen werden konnte? Auch wird er darüber nachdenken müssen, ob es richtig ist, daß man in einem Lande, das seiner Größe nach nur eine Provinz eines großen Landes ausmacht, den Verwaltungsapparat in den Mini Die die Hausfrauen über Es ist aber zu befürchten, daß der zweifache Betrag erlassen wer- Dr.Oetker's Backpulver Backin den muß, wenn nicht eine allgemeine zwangsweise Häuserversteigerung einsehen soll. Von der Sondersteuer sind außerdem 10 Prozent den Fürsorgeverbänden zur Unterstützung von Perjonen, die die durch die Steuer erhöhte Miete nicht bezahlen fönnen, zu überweisen. Ganz enorm ist der Schaden, der durch den Verfall der Häuser entsteht und mithilft, den Wohnungsmarkt zu verschlechtern. Es ist ganz natürlich, daß der Hausbesitzer sein Haus lieber verfallen läßt, weil er sonst die Steuern nicht aufbringen fann, als daß er es zum Schleuderpreise verkauft. Bei einer Friedensmiete von 95 Prozent soll die Sonderstener 39% Prozent nicht übersteigen, diese Berechnung trifft jedoch nur zu, wenn das Haus sich mit 5 Prozent und mehr verzinst, andernfalls übersteigt die Sondersteuer den Satz von 39% Prozent der Friedensmiete. Beweis: Für ein Haus im Werte von 50 000 Mart Steuerwert beträgt z. B. die Friedensmiete 2400 Mart, hierfür sind zu zahlen: a) an staatlicher Sondersteuer 127,5X500 637,50; b) an städtischer pp. Sondersteuer 687/10 mal 500-343,50, zusammen 981 Mart oder 41 Prozent der vollen Friedensmiete. Die steuerliche Gesamtbelastung dieses Hauses Deträgt an Sondersteuern 981 Mart, an städtischer und staatlicher Grundsteuer 220 Mart und an Reichsvermögenssteuer 110 Mart, zusammen 1311 Mart oder 58 Prozent der 95prozentigen Friedensmiete. Bei der letzten Erhöhung der Friedensmiete auf 95 Prozent hat dem Vernehmen nach das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft bestimmt, daß hiervon entfallen auf: 1) Sondersteuer 39% Prozent, das macht bei einer Jahresmiete von 2400 Mart.. 942.- Mart 2) Laufende Unterhaltung 14 Proz. von 2400 Mt. 336.3) Betriebskosten( Brandversicherung, Kanalgebüh ren, Wassergeld, Schornsteinfegergebühren usw.) 28 Prozent 4) Große Instandseßungskosten 8 Prozent 5) Verzinsung 10% Prozent( etwa ½ Prozent des Hauswertes) 552.192.11 258,- aufammen 2280.- Mart Pfingsten 1926. Nachdrud verboten. Nun sind sie wieder da, die lieben Sonntage, wo frisches Birkengrün an den Toren leuchtet und der feine Duft der Maien die Zimmer erfüllt. Die Fenster auf, die Herzen aufgeschwinde, geschwinde! Jetzt bade die Seele von den letzten Schladen und Sorgen rein, die der Winter zurückgelassen hat; sieghaft in seinem Prangen steht der Sommer vor der Tür! Das sonnige Pfingstfest ist dasjenige der Feste, das uns am mächtigsten ins Freie hinauszieht. Die linden Lüfte sind erwacht aber noch fehlt die sengende Glut des Hochsommers, die das Wandern oft so beschwerlich macht. Nadel- und Laubbäume haben ihr entzückendstes Kleid angetan; die Sträucher in den Gärten blühen und durften, und die Wiesen leuchten in allen Farben. Die ersten Rosen haben sich entfaltet, die Kastanien sich mit reizenden Leuchtern bestedt. Und am Bache wuchert das Vergiẞmeinnicht. Lerchen jubilieren in den Lüften, und der Kudud im Gebüsch wird nicht müde, zu sagen, wie er heiße. Ist sie nicht eine herrliche Zeit, die Pfingstzeit! Lieblich ist's für den Naturfreund, am taufrischen Pfingstmorgen hinaus zu wandern übers Wiesengelände, während der Schall der Feiertagsgloden mit den Gesängen der Vögel in eins zusammenfließt. Schön aber ist's auch, am Nachmittag in den mild erwärmten Wald zu pilgern, um sich in einer Klause niederzulassen und bei Kaffee und Kuchen in fröhlicher Feststimmung harmlos heitere Unterhaltung zu pflegen. Zwischen den Tannen- und Birkenstämmen sieht man die leuchtenden Sommerkleider und Hutbänder flattern. Und da zwischen taucht auch eine Schülermütze und ein frisches Knaben= gesicht auf. Im Echo schallt der Klang der Lieder, und die leise rauschenden Bäume scheinen mit einstimmen zu wollen in all den Jubel der schönen Feier. Aber Pfingsten soll auch ernste Gedanken in uns wachrufen. Das Fest der Aausgießung des heiligen Geistes soll uns neuen Idealen entgegenführen. Wir sind nicht nur da, um zu ge nießen; diesem Rechte steht die Nächstenpflicht entgegen, auch unseren Mitmenschen Genuß zu verschaffen. Wo Haß und Streit geschlichtet werden können, da sollen wir einsetzen, wo ein ver urteilen: Habe Ihr Rezept in der Zeitung über die Zubereitung von Windbeuteln gelesen und dasselbe sogleich ausprobier die Windbeutel und großartig geworden. De ich nun sch viel Kuchen backe und zwar ausschlieblich nur mil Oetker Backpulver, so bitte ich Sie, mir ihre vollständigen Rezep bucher gratis und franko zu senden" Frau M. O, Berlin N. 6 .... Ich darf meinem Mann, der für Jeine Kuchen" sozusagen sein Leben gibt, nur Oeker- Kuchen auf den Tiach bringen, die in der Tal wirklich vorzüglich munden und was die Mauptsache is der jetzigen Zeil ist, da sie für wenig Geld herzustellen sind, so daß rine Beamenfamilie doch zum allermindesten I bis 2 mal wöchentlich- Fleisch kostet auch Oeld- Kuchen essen kann Frau CL H, Mannheim .... In der Zeilung las ich Ihr Rezept zur Bereitung einer Mocca- Schokoladen- Cremeorie und bed es in meinem Haushalte sofort zubereiten. Zur fr Ugslen Ueberraschung aller fiel das Back werk wundervoll aus, daß wir uns den Genuß solcher beredungen gern öfter verschaffen möchten." Dr. med. O. Arzt, Deutsch- Rasselwitz O- 5 Sie durfen von meinem Uriel- Ihre Rezeple und Waren sind ersessig- mil Namen Gebrauch machen." Frow Generaloberarti Horretzky, Berg a. Starnbergersee machen zu können, daß Ihre sámilichen ProIch freue mich, Ihnen die Mitteilung dukle von hervorragender Qualität sind.- Baber überließ ich meiner Köchin alles Becken elc, bin aber seidem ich zum ersten Male Ihre Fabrikate benutzle- zum eigenhändigen Backen übergegangen, da es wirklich ein Vergnügen and keine Arbeil ist, mit Ihrer Ware zu arbeiles." Fr. R. C, Hamburg. Durch Ihre Rezeplangaben in der Zeiling verleitel gibt es jetzt bei uns jeden Sonning Leckerbissen, die wirklich billig, dabei hervorragend nahrhall und gutschmeckend sind.- Und von Ihrem Angebol Gebrauch machend, möchte ich höflichal um Zusendung eines Rezeptbuches billen" Frau E. M. Berlin C. 2. Ich habe jetzt für jeden Sonntag einen Kuchen Solche lobenden nach Ihren Rezeplen, die Sie in der Zeilung veröffen- Anerkennungen( ind lichen, gebacken. Sie sind alle vortrefflich geralen und von köstlichem Wohlgeschmack. Frau WK, Elberfeld mir zu Taufenden zugegangen Schon die wenigen Zeilen dieser unverlangten Zuschriften drücken eine Fülle von Zufriedenheit und Freude aus. Wirklich praktische Hausfrauen werden daher belm Backen stets ,, Backin" verwenden und sich Ihrer Erfolge freuen dürfen. Besondere Vorteile beim Backen bietet ein neuer Backapparat mit dem Namen Küchenwunder- in meinem Rezeptbuch abgebildet der es gestattet, auf kleiner Oaskocherflamme bei sparsamstem Verbrauch viele Kuchen backen zu können. Er ist da am besten geelgnet, wo ein Backofen nicht zur Verfügung steht oder wenn auf größte Sparsamkeit Wert gelegt wird. Dieser Apparat ist in meiner Versuchsküche ausprobiert und für gut befunden. Er ist in allen besseren Haushaltungsgeschäften zu haben, wenn nicht, wende man sich an: Delvag- Handelsgesellschaft, Berlin SW. 48, Friedrichstraße 21. allen einschlägigen Geschäften, wenn vergriffen, portofrei von In Verlangen Sie die beliebten Oetker- Rezeptbücher on Dr. A. Oetker, Bielefeld sterien so aufzieht, als sei es 20mal so groß, als es wirklich ist. Gerade in diesem Punkte ist Herrn Finanzminister Henrich Gelegenheit gegeben, sich als großer, unerschrodener, bahnbrechender Staatsmann zu zeigen. Qui vivra verra! lassenes Menschenkind erheitert und beglückt werden kann, dort sollen wir unseren Pfingstgeist betätigen. Im übrigen aber herrsche eitel Freude und Fröhlichkeit. ,, Und wenn das Herz hundert Tore hätte wie Theben, so lasset die Freude herein zu allen hundert Toren." Pfingsten von Paul Warnde. In dieser Zeiten Plage, Deutsche, verzweifelt nicht, Daß nicht der harten Tage Dunkel euch ganz zerbricht; Ob arm auch und geringe wir fast im Sturm zerschellt, Es gibt noch große Dinge, erhabene, nicht von dieser Welt! Ihr dürft nicht müde werden, nicht stumpf im Alltagsgrau Hoch überm Dunst der Erden glänzt ja des Himmels Blau. Und was das Herz gelitten in Frost und Winternacht, Der Lenz tommt doch geschritten, da ihm die Sonne weckend lacht. Da steigt der Himmel nieder, da jauchzt in Jugend das All, Da tönen sehnende Lieder, der Liebenden Liederschall. Da ist zu Ende das Schweigen in Wald und Flur und Feld, Ein Flöten ist und Geigen, ein Singen und Klingen in aller Welt. O Mensch, wach' auf und höre das Jauchzen in Feld und Wald! Das sind des Himmels Chöre in tausendfacher Gestalt. Es geht wie Flügelschwingen durch Menschenseelen der Klang, Denn jubelnde Engel singen dem Leben Lob und Preis u. Dant. Ja, Leben singen sie, Leben! Wolle leben auch du! Wolle die Schwingen heben, Seele, aus träger Ruh'! Vom Sonnenlicht umflossen, nimm auf den flammenden Schein Der Geist ist ausgegossen! Spürt ihn, o Menschen! Laßt ihn ein! Ob dumpf auch alle Sinne noch Gram umfangen hält, O werdet wieder inne des Hohen auf der Welt! Spüret den Hauch der Jugend! Seid wie die Erde jung! In blaue Weiten lugend, glüht wieder in Begeisterung! Sie gibt uns Kraft zu schaffen! Nichts sind wir ohne sie! Sie ist die stärkste der Waffen, die uns ein Gott verlieh. Sie ist so götlich, wißt es, daß himmelan fie reißt- Geist der Pfingen, sie ist es! Sie ist des Lebens Heiliger Geist! Nr. 21. 3. Todesgedächtnis am 26. Mai 1926 zu Schlageters Erschießung. Am 25. Mai schloß Poincare seine Rammerrede mit einem großen Coup, als er sich zu seinem Gegner Tardien wandte: und das wagen Sie mir zu sagen in der Stunde, da ich gerade den Befehl zur Erschießung Schlageters nach Düsseldorf gesandt habe!" Die Meinung der französischen Kammer war befriedigt. Boincare erhielt sein Vertrauensvotum. Das war die französische Politik des Ruhrkampjes. Als wahrhaft deutscher Mensch ging Schlageter den Weg zu seiner letten Stunde. Lokales. Sonntagsgedanken. Zwei Seelen wohnen in jedes Menschen Brust. Die kennen leine Harmonie, die haben sich befehdet und gequält, seit der erste Mensch sein Antlik zum Lichte erhob. Der Ausdruck dieses Ringens ist die Kulturgeschichte der Menschheit, war das stän dige Auf und Nieder dieses Kampjes. Und diese zwei nie zusammenkommenden Pole, die immer auseinander streben, die sich nie vertragen werden fönnen, aber doch beisammen bleiben müssen, find Seele und Stoff. Samstag, Sen 22. Mai 191 6. Ebenso sind die Kosten der padang usw. fteuerfrei, wenn sie von men werden und der Rechnungsbetrag wirk 7. Weiter sind steuerfrei durchlauf Steuerpflichtige für seinen Auftragge ür dessen Rechnung vereinnahmt hat Straßensperrung. Wegen Vorn wird hiermit die Frankfurterstraße bis zur Eisenbahnüberführung Klein auf weiteres für jeglichen Fuhrwert Betr.: Vermeidung von Stauben weisen erneut darauf hin, daß nach Bestimmungen(§ 366 3iffer 8 des 2 112 und 292 des Polizeiſstrafgesetes) gewärtigen haben, welche es unterlas bei Abbruch von Gebäuden und bei puses, alle Vorkehrungen zu treffen jahren für Vorübergehende und ef pidlung zu verhindern. Insbesond gen, daß: 1. dere Verputz und das N gen und während dieser Arbeiten 2. Bauschutt nicht auf die Erde abge oder in Gefäßen abgelassen und hierb aben auf Wagen und Abfahren- 1 derartige Bauarbeiten, bei welch night ganz zu vermeiden ist, nur in orgenommen werden dürfen. leberwachung beauftragt. Der Kanzleigehilfe Adam U hung vom 1. Mai 1926 an zum Kanz Berwaltung der hiesigen mediz. Alin für fanttrante ernannt. Amtsgericht. Ueber das Ve Saer Nachfolger in Gießen und Sensinger ist das Konkursverf Konkursforderungen sind bis zum 8. anzumelden. An den Gemeinschuldne oder zu leisten. Zwei Rollen hat der Schöpfer an sie verteilt. Die Rolle des Herrn und die des Sklaven. Und dieses Spiel ist es, das noch jedem Jahrhundert und jedem Menschenleben vor dem Auge des Geschichtsschreibers sein Gepräge und vor dem Auge des Ewigen seinen Wert und seinen Richterspruch gab. So war es zu allem Anfang, so war es in grauer Vorzeit und so ist es noch heute. Aber noch nie hat dieser Kampf dieser beiden Seelen in der Menschheit so wild getobt, wie in der Jezztzeit. Nach dem Krieg, der alles Hohe und Sittliche vers nichtet hatte, gewann die dunkle Seele an Macht und verge waltigte in abscheulicher Rohheit die reine Menschseele. Und Jahre tobte der Kampf, und immer wilder wurde er, und ge= meiner und brutaler. Erst nach und nach ermattete der schwarze Feind. Allmählich blieb hier und dort der gute Geist doch Sieger. Aber noch ist es kein Sieg auf der ganzen Linie. Des Teufels einziger Schrei nach Geld, nach Genuß, nach Ausleben der Sinne gellt noch im mer über die Erde. Darum, lieber Kamerad: Wollen wir Wache stehen, daß der Feind uns nicht von Neuem überrumpelt, daß das Gute wieder flegt und die Menschheit wieder ihren Wert erhält. Wirke so, daß am Ende deiner Tage dein Richter dir sagen kann: Du hast deinen Platz gut ausgefüllt! Du hast der Menschheit genützt!" Waldfried. Was unterliegt nicht der Umsatzsteuer? Die Umsatzsteuer errechnet sich im allgemeinen nach dem Ent gelt, das für Lieferungen und Leistungen vereinnahmt wird. Die Einnahmen, die nicht oder nur bedingt umsatzsteuerpflichtig sind, seien hier turz aufgeführt. 1. Nicht umsatzsteuerpflichtig sind Eingänge aus Verzugszinsen und Prozeßzinsen, weil sie nicht Gegenleistung zu einer Leistung darstellen. 2. Desgleichen nicht Preisnachlässe, Stonti, Rabatte, und zwar deshalb nicht, weil sie das Entgelt mindern. 3. Wechsel sind nicht bereits mit dem Empfang, sondern erst bei Distontierung oder Weitergabe steuerpflichtig. Dasselbe gilt für Schecks. 4. Vergütet der Abnehmer dem Lieferanten die Diskont spesen, so stellen sie Beträge dar, die der Leistungsberechtigte aufwenden muß, um seine Schuld gegenüber dem Leistungs pflichtigen in vollem Umfange abzutragen. Sie sind daher steuer pflichtig. 5. Nicht umsatzsteuerpflichtig sind die Kosten, die von dein Lieferanten dem Abnehmer für die Beförderung der Waren gesondert in Rechnung gestellt werden. Unfallsichere Kuppelungsvorrichtungen an Lastkraftwagen. Jn Nr. 2 vom 15. Januar 1926 unseres Blattes berichteten wir bereits über ein Preisausschreiben des Verbandes der Deutschen Berufsgenossenschaften. Berlin, W. 9, über eine unfall. fichere Kuppelungsvorrichtung an Lafttraftwagen. Wir sind nunmehr in der Lage, einige Abbildungen zweckmäßiger Kuppe lungsvorrichtungen zu bringen. Die Abbildungen 1 und 2 zeigen eine Flächenkuppelung der Firma Friedr. Krupp A.-G., Essen. Zum Kuppeln braucht der an den Anhänger heranjahrende Kraftwagen nicht auf bestimmte Abbildung 1. Abbildung 2. " Die Gegen die Lungenfeuche. Da der Lungenseuche besonders in Lich TEUER RAUC HEISST NOCH LA NICHT GUT" RA OA O ZIGARET NUR 4 P UND GANZ VO ADLER- COMPAG Entfernung vom Anhänger gebrad sahme des Kuppelns durch den zw Mann überhaupt nicht bewegt zu we versehene Kuppelungsgabel es gesto dinrichtung eine horizontale Fläche fahren nach dem Kuppeln werden gestellt, wodurch eine starre Gabel Abbildung Abbildung Die in Abbildung 3 und 4 ge Beist die gleichen Vorteile auf. Si Ruppelungsfläche durch ein schwenk langsstüd erreicht. Im Interesse der Unfallverhütu führungen der Kuppelungen verzi Auswertung ihrer Patentansprüche. Nr. 21. Nr. 21. tris am 26. Mai 1926 eters Erschließung. incare seine Rammerrede mit einem zu seinem Gegner Tardieu wandte: mir zu sagen in der Stunde, da ich hießung Schlageters nach Düsseldorf nung der französischen Kammer war elt sein Bertrauensvotum. Das war Ruhrkampfes. Mensch ging Schlageter den Weg zu ofales. agsgedanken. n jedes Menschen Brust. Die tennen n sich befehdet und gequält, seit der Samstag, den 22. Mai 1926. 6. Ebenso sind die Kosten der Warenumschließungen, Verpadung usw. steuerfrei, wenn sie vom Lieferanten zurüdgenommen werden und der Rechnungsbetrag mit diesem Betrag gekürzt wird. 7. Weiter sind steuerfrei durchlaufende Kosten, soweit sie der Steuerpflichtige für seinen Auftraggeber in dessen Namen und für dessen Rechnung vereinnahmt hat. Straßensperrung. * Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird hiermit die Frankfurterstraße von der Straße Am Steg" bis zur Eisenbahnüberführung Klein- Linden von heute ab bis auf weiteres für jeglichen Fuhrwertsverfehr gesperrt. Betr.: Bermeidung von Staubentwidlung bei Bauten. Wir weisen erneut darauf hin, daß nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen(§ 366 3iffer 8 des Reichsstrafgesetzbuches, Art. 112 und 292 des Polizeiftrafgesetzes) diejenigen Bestrafung zu gewärtigen haben, welche es unterlassen, bei Bauten, namentlich bei Abbruch von Gebäuden und bei der Erneuerung des Verputzes, alle Vorkehrungen zu treffen, welche geeignet sind, Gefahren für Vorübergehende und eine belästigende Staubentwidlung zu verhindern. Insbesondere ist dafür Sorge zu tragen, daß: 1. dere Berputz und das Mauerwert vor dem Abschla= gen und während dieser Arbeiten ausreichend benäßt wird, Bauschutt nicht auf die Erde abgeworfen, sondern abgetragen oder in Gefäßen abgelassen und hierbei ebenso wie beim Auflaben auf Wagen und Abfahren ausreichend benäßt wird, 3. derartige Bauarbeiten, bei welchen eine Staubentwidlung nicht ganz zu vermeiden ist, nur in den frühen Morgenstunden vorgenommen werden dürfen. Die Polizeibeamten sind mit Ueberwachung beauftragt. um Lichte erhob. Der Ausdrud dieses chichte der Menschheit, war das stän es Kampjes. Und diese zwei nie zudie immer auseinander streben, die können, aber doch beisammen bleiben off. Schöpfer an sie verteilt. Die Rolle laven. Und dieses Spiel ist es, das und jedem Menschenleben vor dem rs sein Gepräge und vor dem Auge nd seinen Richterspruch gab. Infang, so war es in grauer Vorzeit Iber noch nie hat dieser Kampf dieser nschheit so wild getobt, wie in der g, der alles Hohe und Sittliche ver dunkle Seele an Macht und vergeRohheit die reine Menschseele. Und und immer wilder wurde er, und gemattete der schwarze Feind. Allmählich gute Geist doch Sieger. Aber noch ist en Linie. Des Teufels einziger Schrei ach Ausleben der Sinne gellt noch im rum, lieber Kamerad: stehen, daß der Feind uns nicht von das Gute wieder siegt und die Menschrhält. Wirke so, daß am Ende deiner Jen kann: ,, Du hast deinen Platz gut Menschheit genützt!" Waldfried. t nicht der Umsatzsteuer? chnet sich im allgemeinen nach dem Enten und Leistungen vereinnahmt wird. toder nur bedingt umsatzsteuerpflichtig führt. rpflichtig sind Eingänge aus Verzugs weil sie nicht Gegenleistung zu einer Preisnachlässe, Stonti, Rabatte, und sie das Entgelt mindern. bereits mit dem Empfang, sondern erst Weitergabe steuerpflichtig. Dasselbe ehmer dem Lieferanten die Diskontäge dar, die der Leistungsberechtigte e Schuld gegenüber dem Leistungsnge abzutragen. Sie sind daher steuerflichtig sind die Kosten, die von dein er für die Beförderung der Waren geIt werden. uppelungsvorrichtungen aftkraftwagen. nuar 1926 unseres Blattes berichteten ausschreiben des Verbandes der Deut en, Berlin, W. 9, über eine unfallung an Lastkraftwagen. Wir sind ge Abbildungen zweckmäßiger Kuppe igen. d2 zeigen eine Flächenkuppelung der 5., Essen. Zum Kuppeln braucht der rende Kraftwagen nicht auf bestimmte * Der Kanzleigehilfe Adam Uhrhahn wurde mit Wirfung vom 1. Mai 1926 an zum Kanzlisten bei der gemeinsamen Berwaltung der hiesigen mediz. Klinik, Frauenklinik und Klinik für Hautkranke ernannt. Gießener Zeitung" fassenden Maßnahmen veranlagt. Es wurde angeordnet, daß jämtliche Rindoiehbestände amtstierärztlicher Untersuchung unterliegen. Jeder Ankauf von Tieren ist anmeldepflichtig. Das Verladen von Rindvich auf dem Bahnhof ist verboten, ebenfalls die Ausfuhr von Vich zu Nuh- und Zuchtviehzweden. Die Abgabe von Vieh bedarf besonderer Genehmigung. * Amtsgericht. Ueber das Vermögen der Firma Mar Baer Nachfolger in Gießen und deren Inhaber Siegmund Bensinger ist das Kontursverfahren eröffnet worden. Konkursforderungen sind bis zum 8. Juni 1926 bei dem Gericht anzumelden. An den Gemeinschuldner ist nichts zu verabfolgen oder zu leisten. * Gegen die Lungenseuche. Das gewaltige Umfichgreifen der Lungenseuche besonders in Lich hat die Behörden zu umTEUER RAUCHEN HEISST NOCH LANGE NICHT GUT" RAUCHEN DIE Auuh ZIGARETTE KOSTET NUR 4 PFENNIGE UND IST DOCH GANZ VORZÜGLICH ADLER COMPAGNIE AG DRESDEN * Von der Straßenbahn überfahren. Gestern abend gegen 5% Uhr geriet ein 3 Jahre altes Kind, namens Herbel don Frohnhausen( Kreis Marburg), an der Ede Seltersweg- Südanlage unter den Straßenbahnwagen Nr. 14, von dem es ein Stüd mitgeschleift wurde, obwohl der Wagenführer sofort stärkstens abbremste. Den Wagenführer soll keine Schuld treffen. Das Kind erlitt schwere Kopf- und Oberkörperverlegungen und wurde nach großer Mühe von den Rädern befreit. Ein benachbarter Arzt leistete die erste Hilfe und mußte das Kind in die Klinit überführt werden. und der übrige Teil des Ortes und der Gemarkung Röthges zum Beobachtungsgebiet erklärt worden. Weglar.( Pfingsttagung der Kaufmannsjugend.) In un serer Stadt hält Pfingsten der Bund der Kaufmannsjugend im D.H.B. für seinen Gau Hessen, Hessen- Nassau und angrenzende Gebiete seine diesjährige Haupttagung ab. Auf dem Begrüßungsabend am Pfingstfamstag spricht u. a. der bekannte U- Bootführer Freiherr von Forstner über seine Erlebnisse im Weltfrieg. Am Sonntag hält in öffentlicher Kundgebung Gauvor steher Auerbach- Frankfurt a. M. einen Vortrag über„ Volk und Kaufmannstum". Am Abend spricht Reichstagsabgeordneter Walther Lambach Berlin auf einer großen vaterländischen Kundgebung auf dem Domplatz. Die Tagung findet auf der Spielburg statt. Es sind ferner zahlreiche berufliche und sport liche Wettkämpfe vorgesehen. * Der 6. Vertretertag der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten. Die Tagung der Gewerkchschaft hessischer Gemeindebe amten in Bingen am Samstag, den 15. und Sonntag, den 16. Mai, stand unter deren Zeichen der Geschlossenheit und Einheitlichkeit in der Vertretung der Interessen der hessischen Gemeindebeamtenschaft. Gewerkschaftssekretär Red Offenbach wies darauf hin, daß das Wesen der Organisation darin bestehe, durch vereinte Kraft die Bestrebungen und Wünsche des Einzelnen zu vertreten. Die gewerkschaftlichen Organisationen der Beamten seien in erster Linie dazu berufen, die Widerstände, die dem Ziel auf Schaffung eines modernen freiheitlichen und sozialen Beamten rechts gegenüberstehen, zu überwinden. Diret tor 3schech Offenbach stellte in einem Referat die einzelnen Forderungen der Beamtenschaft auf dem Gebiete des Beamtenrechts zusammen. Insbesondere erwähnte er die Frage der ge= jeglichen Festlegung der Besoldung der Beamten in den Landgemeinden. Er stellte die Forderung nach einer baldigen umfassenden Verwaltungsreform auf, die eine Zusammenlegung der kleinen Gemeindeverwaltungen bringt. Dr. Waldmann= Berlin sprach über„ Deffentlichkeit, Wirtschaft und Beamtentum". Seine von Jdealismus getragenen Ausführungen wur den mit Interesse aufgenommen. Entfernung vom Anhänger gebracht, also während der Vornahme des Kuppelns durch den zwischen den Wagen stehenden Mann überhaupt nicht bewegt zu werden, weil die mit Gelenken versehene Kuppelungsgabel es gestattet. mit der Kuppelungseinrichtung eine horizontale Fläche zu bestreichen. Beim Anjahren nach dem Kuppeln werden die Gelente selbsttätig festgestellt, wodurch eine starre Gabelverbindung sichergestellt ist. AT Heimatkundliche Studienfahrt an den Bodensee. In der Woche vom 25. bis 31. Juli 1926 veranstaltet die Volkshochschule Regensburg wiederum eine ihrer beliebten Heimatfahrten. Wissenschaftlicher Leiter ist Herr Universitätsprofessor Dr. Fritz Knapp- Würzburg, das Ziel der Studienfahrt der Bodensee mit seiner Umgebung. Die Fahrt ist nicht auf Hörer der Volkshochschule Regensburg beschränkt, die Teilnahme steht vielmehr allen Frauen und Männern aus ganz Deutschland frei. Anmeldungen können nur bis einschließlich 3. Juli 1926 entgegengenommen werden. Nähere Auskunft erteilt Studienrat Joseph Ostler, Regensburg, Dechbettenerstraße 38. ße 38. * Deutscher Marinetag 1926! Der Deutsche Marine- Tag, verbunden mit dem 31. Abgeordnetentag des Marine- Vereins findet vom 26. bis 6. Juli ds. Js. in Duisburg am Rhein statt. Darmstadt. Im Herbst dieses Jahres begehen die hiesigen Realbildungsstätten den Tag ihres hundertjährigen Bestehens gemeinsam in festlicher Weise begehen. Selbstverständlich gedenkt auch ein sehr großer Teil der ehemaligen Schüler und Freunde des Realgymnasiums dieses bedeutsamen Wendepunktes im heimatlichen Schulwesen. Er will, soll und darf in der Reihe der Glückwünschenden nicht fallen. Um zu erfahren nach welcher Richtung hin die einschläglichen Wünsche der Beteiligung sich etwa bewegen werden, ist von dem vorläufigen Ausschuß der Beschluß gefaßt worden, am Dienstag, den 1. Juni, abends 8% Uhr in dem Festsaal des Realgymnasiums eine Zusammen tunft zu veranstalten, in der die weiteren Entschließungen ge troffen und ein endgültiger Arbeitsausschuß gewählt werden soll. Einzelheiten werden im Anzeigenteil dieser Zeitung vor dem oben genannten Tag bekanntgegeben werden. * Der Allgemeine Deutsche Burschenbund( A. D. B.) hält seinen diesjährigen Bundestag zu Pfingsten wieder in der alten Kaiserstadt Goslar ab. Neben den Verhandlungen, finden turnerische Wettkämpfe und ein Fadelzug statt. Ans Nah und Fern. Großen- Linden. Die Kreisstraße Leihgestern- Bahnhof Großen- Linden wird wegen Kanalisationsarbeiten von Mittwoch, den 26. Mai 1926, ab für den Fuhrwerks- und Autoverkehr gesperrt. Der Verkehr wird über Neuhof- Langgöns umgeleitet. Großen- Bused. Die Sperrung der Bauerner Straße in Großen- Bused wegen Erbauung einer Teilkanalisation in Großen- Bused, wird hiermit wieder aufgehoben. Röthges( Kreis Gießen). Nachdem die Maul- und Klauenseuche in Röthges feine Fortschritte gemacht hat, ist der ge= bildete Sperrbezirk auf das Gehöft des Gg. Buttron I., beschränkt Paderborn i. Wests. Am 12. und 13. Juni 1926 treffen sich die ehem. Angehörigen des Inft. Regts. ,, Graf Barfuß"( 4. westf.) Paderborn zu ihrem ersten Regts. Appell und Wiedersehensfeier nach dem Weltkrieg. Bücherbesprechung. ,, Lacht Euch Laune" 1000 Witze von Ernst Warlig. 290 Geiten,( 20. Tausend) Titelbild von Koch- Gotha, Preis Mt. 3,50. Mag Hesses Verlag, Berlin W 15. Das Buch ent hält 1000 sprühende Wize und Anekdoten von solch bezwingender Fröhlichkeit, daß sich seinem Einfluß niemand entziehen kann. Wer sich Stunden herzerquidender Fröhlichkeit verschaffen will, wer eine ganze Gesellschaft in fürzester Zeit unfehlbar zum Lachen, Schreien und Quietschen bringen will, der greife nach diesem lustigsten aller Bücher. Ola Alsen. Jung, schön, schlant. Kartoniert 2,-Mart. Verlag Dr. Eysler u. Co. A.-G., Berlin SW. 68. Geschäftliches. Wenn Frauen schreiben, namentlich, wenn es sich dabei um eine Anerkennung handelt, so ist das etwas Besonderes, denn nur das wirklich Gute verträgt Lob. Oft ist es Enthusiasmus über vorher nicht gekanntes, das nun als ganz vorzüglich erprobt wurde, meist aber spricht unbedingte Zufriedenheit aus den Zeilen, durch langjährige Erfahrungen gesammelt. Den allerg meisten Frauen aber ist von vornherein die Feder aus der Hand genommen, weil sie ihre guten Erfahrungen von jeher und immer wieder in ihren eigenen Kreisen bestätigt finden und sich dann das Schreiben sparen. Trotzdem wir die Veröffentlichung einiger Anerkennungen aus neuerer Zeit( in uns. Zeitung) über die Fabrikate der bekannten Firma Dr. A. Oetker, Bielefeld, für jede Hausfrau von Interesse sein. Verantwortlich: Christian klein in Gießen. Geldersparnis und elegante Packung sind nur scheinbar Gegensätze. Ein Beweis hierfür ist die neue farbenfrohe 1/2 Dyd.. 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Ahlborn ersetzt die übliche Anhängevorrichtung( Abbildung 5 und 6) durch die eigentliche Kuppelung ,, a" mit den beiden Auflaufbügeln, den exzentrisch gelagerten, mit Rollen ausgebildeten Kuppelungsbolzen ,, b", den Sperrbolzen.c" und den halbkreisförmigen Zugbügel ,, d". Der Kuppelungsvorgang ist folgender: Der Zugbolzen ,, b" wird beim Ankuppeln durch das Schubmoment des in das Kuppelungsmaul eingeführten 3ugbügels ,, d"( Abbildung 7) nach hinten ausschwingend ausgelöst und hebt zwangsläufig den Sperrbolzen„ c" durch ein Winkelstüd aus, und der Kuppelungsbolzen fällt ein. Bei dieser Kuppelung ist also ein Zurücksetzen des Kraftwagens zum 3wede des Kuppelns notwendig; es braucht jedoch, da das Kuppeln automatisch erfolgt, niemand zwischen die Wagen zu treten. Die Berufsgenossenschaften werden demnächst entsprechende Verhütungsvorschriften aufstellen. Erwünscht wäre es, wenn die herstellende Industrie schon jetzt zwedmäßige Kuppelungen einbauen würde, die entweder ein Bewegen der Fahrzeuge beim Ruppeln oder ein Dazwischentreten der Ruppelnden nicht notwendig machen. Sonnabend, den 22. Mai 1926. Zum Knusperhäuschen Inh.: Paul Selffart Negenweg 17 Nach vollständ. Renovierung !! wieder eröffnet!! Grosse Auswahl in Tafel- Schokolade, Pralinen, Nougat, Marzipan, Fondant, Bonbons, Keks, Waffeln und rheinischem Zwieback. Vertreter für den Berlauf unseres mit ersteu Breifen und goldenen Medaillen prämiirten Futterkalke„ Vollkraft" gegen Sohe Provision gesucht. Butterfaltwert„ Bollkraft" Naumann& Hermann, Leipzig. Mockau. Angebote an unseren Hauptvertrieb Maus& Co., Köln am Rhein, Kaiser Freidrich- Ufer 67. Abgebaute Kaufleute, Beamte mit guten Beziehungen zur Geschäftswelt fichern sich burch llebernahme besonders er folgreicher Tätigkeit laufend guten Verdienst. Nur gut empfohlene Herren wollen sich melben unter G. N. 4 an Annoncen Exped. 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Fü endung nicht verlangter Manufti 10 jähriger G der Skagerraffchlach Die deutsche Flotte, unter Fü ampjie am 31. Mai 1916, morgen ind Elbmündung heraus, um die bri uloden und zum Kampfe zu stel ourden die ersten englischen Schlad 49 Uhr wurde das Feuer auf den 13 toffnet. Bereits 6.13 Uhr fant d Jadejatigable". Bis auf 1000 und hippers Kommando stehenden deutsc edeboots- Flotillen vor und es fand z stolze englische Schlachikreuzer log. 10.20 Uhr abends gab Admir echtsfühlung mit dem Feinde verlor math. Auch wir hatten den Bi", der von eigenen Schiffen Sommern" zu beklagen. Eine tez hatte die deutsche Seefraft nie nicht mehr wagre, sich der deutschen aftellen. Was im Kampfe auf Gee, Se ungen war, nämlich die deutsche Fl as besorgte 2% Jahre später der 3 mfo gründlicher. Aber England b sailler Vertrag hob die Internierun und sollten den Feinden überliefert Deutschen Schiffen, die in der Bucht Sonnenwendtag 1919 nocheinmal di akschlacht auf, dann sanken sie unte ischen Wächter in die Tiefe! Möge der Geist der alten Mari senen fleinen Reichsmarine weiter Reichstanzler Dr. Luther zu Reichskanzler Dr. Luther ben Industrie und Handelstages am 28 nettung: Die Gefahr, die von dem neu Streben ausgeht, das Wünsche vert liche Ausdrud einer erschütternden fällbar sind, hat die Reichsregierun Sefegentwurf zu vermeiden gejud ellen, daß der in dieser Verfassun tetommene Grundgedante, daß nich beit die Initiative ergreifen soll, ut Feiles über die Verteilung wirtsch pen zu treffen, auch gerade auf die ( rgangenen Geseze Anwendung find ung ist, in der Innen- und Außen uisse zu schaffen, damit nicht nur tas ausländische Kapital sich zu la Sedingungen bereit findet, um am Wirtschaft mitzuarbeiten. * Ein Hilferuf der evangel Darmstadt. In der letzte chen Landeskirchentages wurd hließung angenommen, in de Finanzlage der evangelischen L font wird. Die Kirchensteuern Iragbare Höhe erreicht. Aus sie Kirche nicht mehr helfen. T aller Deffentlichkeit erneut Be effische Staat seinen geschich reitbaren Verpflichtungen ni oie es in anderen deutschen arten Baden, geschehen sei. Dienste nicht vergessen, die die nicht zuletzt die evangelische eistig- fulturellem und sozialBoltsganzen und damit dem G haben, heute noch leisten und i Die durchaus berechtigte Mandestirchentages über den G Beschwerde über die Regieru Benn die tatholische Kirche an die Kirchen in der Weise intere gelische Kirche, dann würde der würde auch fein Gutachten jatultät eingefordert Darübe Sorgen wir dafür, daß bei eine ie Evangelische Voltsgemeinj raitor im hessischen Landtag Beg, auf dem der evangelisch inficht und auch auf anderen ie mit gutem Recht beansprud * Enthüllung des Denkmals Generalvertretung: Dr. Uisch& Co., Frankfurt am Main rieg gefallenen 1300 deutsch Miquel trasse 58. Telefon Maingaa 3017 Coburg. Die alljährlich zu