Str. 37. von Jostein und Camberg finden over der englischen Besagungsarmee statt. Zahlreiche Ortschaften müßTere sorgen, wodurch sich die Be dhiedensten Gegenden des Deutschen it Meldungen über den Ausbruch 9. Nun scheint diese gefürchtete heimsuchen zu wollen. Das ers Ellermann ist unter Anzeichen, ung schließen lassen, erkrankt. Alle troffen. ber. Die Kölner Herbstmesse wird morgens 10 Uhr, eröffnet. Die 9 Uhr bis abends 6 Uhr geöffnet. foftet 1,50 Mast, die Tagestarte Bücher. n Jugend und dem deutschen Bolle onemann, Bilder von Professor os. Scholz, Mainz. In Halbleinen guter Gedanke des bekannten Bil je Gestalt des Reichspräsidenten in rbuches zu stellen. Zwar für die nicht gemeint, sondern für die gro10. und 12. Jahr ab. Denn es in paar schöne Bilder, sondern das ezten Jahrzehntes wird in diesen den Text fund. Wir wünschen das rbuch in der Hand jedes deutschen istian Klein in Gießen. mlare len, ten, Ete ssen Sidanlage 21 Billige him. 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Mts. stattgefundene Besprechung der in ihm vereinigten drei Parteien folgenden Bericht heraus: ..Heute traten die Parteien des Hessischen Wirtschafts- und Ordnungsblods zusammen, um zu der durch die Verhandlungen des Landesabstimmungsausschusses geschaffenen Lage Stellung zu nehmen. Einmütig gaben sämtliche Redner ihrer Empörung darüber Ausdrud, daß das flare Ergebnis des Volksbegehrens in endlosen, ganz überflüffigen Berhandlungen seitens der Ver: treter der Linksparteien in sein Gegenteil verkehrt werden sollte. Reicht doch die Zahl der abgegebenen gültigen Unterschriften auch dann bei weitem aus, wenn jämtliche von irgendeiner Seite beanstandeten Listen und Unterschriften restlos ausge schieben werden. Es wurde festgestellt, daß die Behauptungen, es feien zahlreiche Fälschungen erfolgt, sich als glatte Unwahrheit darstellen. Gerade die von der Regierung eingeholten wissenschaftlichen Gutachten stellen flipp und flar fest, daß der Wille des Volkes unzweideutig gesprochen hat, daß jeder weitere Verschleppungsversuch der Verfassung widerspricht und keineswegs mit den Grundsätzen der Demokratie zu vereinbaren ist. Die Gegner der Landtagsauflösung haben den letzten Vorwand verloren, den Volksentscheid weiter hinauszuzögern: Das hessische Bolt hat jetzt das entscheidende Wort zu sprechen. Jedenfalls wird der Wirtschafts- und Ordnungsblod nunmehr in die Werbearbeit eintreten in dem Bewußtsein, die Mehrheit des hessischen Volkes bei seinem Kampfe für die Gesundung unserer staatlichen Verhältnisse auf seiner Seite zu haben. Der Völkerbundsrat. Nach der am Donnerstag, den 16. September 1926, erfolgten Wahl der neun neuen nichtständigen Ratsmitglieder ist die Bertretung der Völkerbundsstaaten im Rat nunmehr folgende: Ständige Mitglieder: Deutschland, England, Frankreich, Jtalien, Japan. Nichtständige Mitglieder: Für drei Jahre: Polen ( wiederwählbar), Chile, Rumänien. Für zwei Jahre: Columbien, Holland, China. Für ein Jahr: Belgien, Tschechoslowakei, Salvador: Erste Sigung des neugebildeten Rates. Am Donnerstag, nachmittags um Uhr, trat in Genf der Völkerbundsrat zur ersten Sigung seiner 42. Tagung zusammen. An der Sitzung nahmen die ständigen Ratsmitglieder teil. Die Sitzung wurde auf Ersuchen des deutschen Außenministers Stresemann, dem das Präsidium nach der alphabetischen Reihenfolge zugefallen wäre, von Benesch präfitiert, der demzufolge auch Präsident der 42. Ratstagung sein wird. Auf der Tagesordnung der geheimen Sigung stehen die Veränderungen, die in der vorbereitenden Kommission der Abrüstungskonferenz infolge der Neuwahlen zum Völkerbundsrat vorgenommen werden müssen, sowie einige nebensächliche Fragen. Unter großem Andrang begann anschließend gegen 6 Uhr abends die erste öffentliche Sigung. Benesch eröffnet die Sigung durch eine Ansprache, in der er zunächst das neue Ratsmitglied Deutschland und seinen Bertreter Dr. Stresemann begrüßt. Die Verhandlung ergab den Beschluß, die vorbereitende Abrüstungskommission insofern ullverändert zu lassen, als die ausscheidenden Mitglieder des Rates. Brasilien, Spanien, Schweden und Urugun eingelanden werden, an den Arbeiten der Kommission weiter teilzunehmen. Um die Freiheit der Rheinlande. Am Freitag hat die lang erwartete Zusammenkunft zwischen Stresemann und Briand stattgefunden. Wie damals in Locarno, so caben sich auch diesmal die beiden Außenminister fern von Genf und dem Getriebe der Genfer Tagespolitik zu ihren Beratungen getroffen, denen Deutschland voll Ungeduld und Spannung entgegenjah. Das Schicksal des Rheinlandes soll nun entschieden werden und die Aussprache der beiden Minister wird der Anfang sein. Genf, 17. Sept. Der heutige Tag erinnert an die Tage von Locarno. Stresemann und Briand haben sich, wie es verab redet war, heute vormittag zusammengefunden, um die ureigensten Probleme deutsch- französischer Außenpolitik in Angriff zu nehmen. So viel man sich auch bemüht, die heutige Unterredung mit einem dichten Schleier zu umgehen, so wenig fonnte verschwiegen werden, daß die Aussprache um die Freiheit der besegten Gebiete geht. Von jeher vertrat ja Dr. Stresemann die Ansicht, daß finanzielle Leistungen deutscherseits grundsäglich zurüdzutreten hätten gegenüber dem Gedanken der politjujen rei heit und daß es nicht so sehr darauf ankomme, ob ein Volt arm sei und unter dem Druck der Steuern zu leiden habe, als dajz es seine politische Freiheit und volle Souveränität wiedergewinne. Von dieser Auffassung waren auch die Verhandlungen über die Rüdgewinnung von Eupen und Malmedy diktiert, über die das legte Wort noch nicht gesprochen ist. Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Boftshedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Der englische Grubenkonflikt. London, 17. September. Baldwin hatte heute neue Unterhandlungen sowohl mit den Vertretern der Grubenbesitzer als der Arbeiter. Die Unterredung mit den Grubenbesitzern verlief ergebnislos. Sie erklärten, fie hätten keine Vollmachten, um im Namen aller Grubenbesitzer Verpflichtungen zu übernehmen, seitdem diese in einer Abstimmung sich zu Gunsten lofaler Abmachungen ausgesprochen hätten. Arbeitsverhältnisse in Sowjetrußland. Obwohl die sowjet- russische Regierung bemüht ist, jede für die bolschewistische Propaganda unerwünschte Berichterstattung zu unterbinden, kann sie es doch nicht verhindern, daß hin und wieder Mitteilungen aus russischen Gewertschaftsorganen, in denen die Klagen und Beschwerden der zur völligen Rechtlosigfeit verurteilten russischen Arbeiterschaft zum Ausdrud tommen und die einen Einblick in ihre überaus trostlose Lage gewähren, auch im Ausland bekannt werden. In der Schilderung der Arbeiterverhältnisse stimmen diese Veröffentlichungen im allge meinen überein mit den Berichten von Persönlichkeiten, die sich bei längerem Aufenthalt in Rußland aus eigener Anschauung ein Urteil bilden konnten. DOM Sehr bemerkenswert sind aus den neueren Berichten die im „ Trud", dem russischen Gewerkschaftsorgan( Nr. 191 21. August 1926) veröffentlichten Mitteilungen von Meisel vom Zentralkomitee des Bergarbeiterverbandes über die Bergarbei= terlöhne in Sowjetrußland, worin wörtlich geschrieben wird: ..Der durchschnittliche Arbeitslohn der Industriearbeiter in der Sowjetunion erreichte zum 1. April 1926 89 Prozent des Vorfriegslohnes. Dagegen betrug der durchschnittliche Arbeitslohn der Bergarbeiter nur 65 Prozent des Vorkriegslohnes. In cinigen Bergbaubetrieben ist der Arbeitslohn noch niedriger. Beim Trust ,, Uralasbest" 31 Rbl. ,,, Kusbastrust" 37,50 Rbl. Die Notwendigkeit der Erhöhung der Arbeitslöhne im Bergbau wird besonders dadurch unterstrichen, daß die Arbeitsleistung im Vergleich zum Vorkriegsstand bedeutend über dem Lohnniveau steht, sodaß der Stand der Arbeitsleistung im Donerzbecken im kommenden Wirtschaftsjahr das Vorkriegsniveau überschreiten wird. Die Arbeitslöhne bleiben dagegen weit hinter dem Vortriegsstande zurüd.". Bei solchen Lohnverhältnissen, wie sie in dem Gewerkschaftsorgan dargelegt werden, ist es verständlich, daß in russischen Bergarbeitertreisen tiefste Erbitterung herrscht. Das tommt auch zum Ausdrud in einem unlängst an den Generalrat der„ ,, Trade Unions" gerichteten Briefe, in dem darauf hingewiesen wird, daß den Arbeitern 10 v. 5. ihres Lohnes für alle möglichen politischen Organe abgezogen werden und daß Gelder nach England überwiesen werden, die den hungernden russischen Arbeiterkindern und Arbeiterfrauen gewaltsam abgenommen werden. Die russischen Arbeiter sind darüber umsomehr empört, als die Löhne in England dreimal so hoch sind wie in Rußland, die streikenden Bergarbeiter reichlich mit Geld und Lebensmittel unterstützt werden und daher von einer Notlage, wie sie in Rußland herrscht, teine Rede sein kann. Die Unfallgefahr im Bergbau. Der Kompaß", amtliches Organ der Knappschafts- Berufsgenossenschaft für das Deutsche Reich, weist in einem soeben ( Nr. 17) erschienenen bemerkenswerten Aufsatz darauf hin, daß die vom Handelsministerium bekanntgegebenen vorläufigen Nachweisungen über die Unfallgefahren im Bergbau, die nur die absoluten Zahlen der Unfälle enthalten, in der Oeffentlichleit vielfach zu irrigen Auffassungen über die Entwidlung der Unfälle Anlaß gegeben haben. Die Zahlen gewännen erst dann Leben, wenn sie mit der Belegschaft ins Verhältnis gebracht und mit den Vorjahren in Verbindung gesetzt würden. Auf 1000 Versicherte berechnet, beziffert sich der Durchschnitt der entschädigungspflichtigen Unfälle in dem vierzigjährigen Zeitraum, der seit dem Bestehen der Knappschafts- Berufsgenossen= schaft verstrichen ist, auf 12,98 Unfälle auf 100 Versicherte. Die durchschnittlichen Verhältniszahlen für die tödlichen Unfälle betragen in den Jahren 1886 bis 1925: 2,20. Faßt man die Zahlen der Unfälle für das Jahr 1925 mit 13,01 entschädigungspflichtigen und 2,07 tödlichen Unfällen auf 1000 Versicherte ins Auge, so ergibt der Vergleich mit den oben angeführten Durchschnittszahlen, daß das Jahr 1925 aus seinem Rahmen feineswegs in ungünstigem Sinne herausfällt. Die Unfallziffer dieses Jahres deckt sich nahezu mit der Verhältnisziffer für die ganze Zeitspanne der 40 Jahre. Aehnlich liegen die Verhältnisse bei der Ziffer für die tödlichen Unfälle, die im Gegenteil der Zahl für die letzten Friedensjahre zurüdbleibt. Diese Tatsache verdient besondere Beachtung, weil das Jahr 1925 ein ausgesprochenes Unglüdsjahr für den Bergbau gewesen ist, indem in ihm sechs Massenunglüde nicht weniger als 223 Todes: opfer gefordert haben. Der Kompaẞ" schließt mit dem Hinweis, daß die Statistit der Unfälle für das Jahr 1925, so bedauerlich groß auch die absolute Zahl der Unfälle sei, feinen Anhalt dafür gibt, daß die Unfallgefahr im Bergbau fich in aufsteigender Linie bewegt. Dami solle natürlich nicht gesagt sein, daß man die hohe Zagl der Unfälle als eine mit der Gefährlichkeit des Bergbaus un= vermeidbar verbundene Folge hinnehmen müsse im Gegen teil bleibe es nach wie vor das Ziel aller Beteiligten, mit allen Kräften und allen.teln auf die Verringerung der Zahl der Unfälle hinzuwirken. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lofal 12 Pig., die 90mm breite Reflame Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Deutschlands Eintritt in den Völkerbund. Aus Genf schreibt Dr. Margarete Rothbarth: Gens, den 8. September 1926. Wenn bei blauem Himmel, an einem dunkelgrünen See Flaggen über Stadt und Hafen wehen, dann ist es ein... der gegenüber dem gewohnten Grau nordischer Städte wundervoll absticht. Wenn aber nicht nur die Landesjahne heraushängt, sondern wenn die Fahnen von 55 Staaten sich zu einer Farbensym phonie vereinigen, dann ergreift über den ästhetischen Reiz hinaus den Beschauer ein Gefühl der Gehobenheit, dessen er in den dunklen Jahren des Krieges und der Nachkriegszeit nie mals fähig war. Bisher hatte der Deutsche in Genf bei diesem Fest der Farben abseits gestanden. Seit einigen Tagen aber ficht man unter dem farbigen Gewimmel auch die schwarz- rot goldene Flagge, die besonders groß und schön vom Hotel Mé tropole, dem Siz der Deutschen Delegation, herniederwallt. Der 8. September, an dem durch einmütigen Beschluß der Versammlung Deutschland Mitglied des Völkerbundes wurde, beendet jenen Zeitabschnitt, dessen erstes trauriges Datum der 1. August 1914 war, dessen zweiter, nicht weniger schlimmer Markstein durch den 28. Juni, dem Tag der Unterzeichnung in Versailles, den Krieg zwar der Form nach beendete, in Wirklichkeit aber ihn und seine Furchtbarkeiten in anderer Form fortsetzte. Erst jetzt, nachdem Deutschland als gleichberechtigtes Glied in der Völkerfamilie sitzt, kann man von einem Frieden sprechen. Als das deutsche Volt auf Grund von Wilsons 14 Punkten den Waffenstillstand unterzeichnete, war es fest davon über zeugt, daß, so schwer auch die Friedensbedingungen ausfallen mochten, es trotzdem in dem geplanten Völkerbund mitwirken und helfen könne. Kaum einer der alliierten Staatsmänner hat sich wohl eine Vorstellung davon gemacht, welch einmütiges Gefühl der Bereitschaft damals ganz Deutschland durchflutete, wie sehr man nach den furchtbaren Erlebnissen des Krieges, nach Absperrung und Blockade, nach der Demütigung der Niederlage auf einen Frieden hoffte, bei dem der Gegner großmütig dem Besiegten die Hand entgegenstreden würde. Als daher im Friedensvertrag Deutschland von der Mitgliedschaft im Böllerbunde vorläufig ausgeschlossen war, erfolgte ein um so stärkerer Rüdschlag, je größer vorher der Wille zur Mitarbeit gewesen Als dann gar die gerade Deutschland betreffenden Entscheidungen des Völkerbundes als ungerecht und parteiisch empfunden wurden, da hatten diejenigen es schwer, sich Gehör zu verschaffen, die trotz allem verlangten, daß Deutschland den Antrag auf Eintritt stellen möge, da nur auf diesem Wege der Versailler Vertrag revidiert und Deutschland wieder zum Subjekt der Außenpolitik werden kann, nachdem es all die Jahre nur deren Objekt gewesen war. war. Aber erst als durch die französischen Wahlen im Mai 1924 und durch die Annahme des Dawesplans die außenpolitische Lage Deutschlands sich gebessert hatte, trat die deutsche Regierung dem Plan des Eintritts näher. Mit den Verträgen von Locarno im Herbst 1925 schien die letzte Schwierigkeit beseitigt. Ja, die Verträge sollten sogar nicht eher in Kraft treten, als bis Deutschland Mitglied des Völkerbundes geworden war. Es hatte den Anschein, als ob nun alles glatt gehen würde, nachdem der deutsche Reichstag die Verträge von Locarno ratifiziert und seine Zustimmung zum Eintritt in den Völkerbund gegeben hatte. Um nicht noch tostbare Zeit zu verlieren, wartete man in Genf nicht bis zum September, wo alljährlich die Völkerbundversammlung zusammentrat, sondern man berief zum März eine außerordentliche Versammlung, deren einzige Aufgabe die Abstimmung über Deutschlands Eintritt in den Bölferbund und die sofortige Gewährung eines ständigen Ratssitzes sein sollte. Da geschah das Unerwartete, daß plötzlich andere Staaten ebenfalls einen ständigen Ratssitz forderten. Die Folge war, daß Brasilien feierlich seinen Austritt verkündete. Die Optimisten, die daraufhin hofften, nun wenigstens wären alle Schwierigkeiten für den Eintritt Deutschlands beseitigt, wurden tief enttäuscht, als plöglich Spanien vor der Völferbundverjammlung einen nochmaligen Zusammentritt jener Kommission verlangte. Als es ihm auch nicht gelang, seine Wünsche durchzujezen, erklärte es, sich vorläufig von den Arbeiten des Böllerbundes fernhalten zu wollen*). In allerletzter Minute gab es jetzt noch eine fleine Schwierigkeit, weil Neutrale Widerspruch in der Versammlung dagegen erhoben, daß in gleicher Abstimmung über Deutschlands ständigen Ratsitz und über die Erhöhung der nichtständigen Gige beschlossen werden sollte. Mit Recht wiesen die Kritifer darauf hin, daß diese Fragen unabhängig voneinander zu be handeln seicen, daß zwar Einmütigkeit darüber herrsche, Deutschland den ständigen Ratfig zuzubilligen, daß man aber in der anderen Frage sehr geteilter Meinung sei. Außerdem sei es ein Uebergriff des Rates gegenüber der Versammlung, daß man ihr nicht das Recht lassen wolle, in einer so schwerwiegenden Frage selbst mitzuwirken. 15 Mitglieder des Völkerbundes nur jeien in jener Kommission vertreten gewesen, deren Beschluß jetzt guzuheißen war; die übrigen 40 sollten also ungefragt einem Vorschlag zustimmen, den fie für gefährlich hielten. Eine derartige Erweiterung des Rates mache diese Körperschaft viel zu schwerfällig zu schnellem Handeln und vergrößere auch die Gefahr, daß Einmütigkeit nicht erzielt werde. Dieselben Männez, die im März die schärfsten Worte der Mißbilligung gegen Sonnabend, den 18. September 1926. über den Verhandlungen hinter den Kulissen hatten, der Holländer Loudon und der Norweger Nanjen, waren auch jetzt die mutigsten Befämpfer dieses Beschlusses. Aber es gelang ihnen nicht, durchzubringen, da man der ewigen Verhandlungen müde war, und fürchtete, daß eine Neuaufrollung der Frage auch den Eintritt Deutschlands hinausschieben würde. Es war ein feierlicher Augenblid, als sämtliche anwesende Vertreter der Bölferbundstaaten mit einem lauten Yes ober Oui bem Antrag auf Deutschlands Eintritt und der Gewäh rung des ständigen Ratfiges zustimmten. Noch ehe von der Tribüne das Ergebnis verfündet wurde, brachen die Zeugen dieser Abstimmung in spontanen Beifall aus. Niemand wirb Dieses Schauspiel vergessen, das eine traurige Vergangenheit abschloß und das der Beginn einer Zukunft werden soll. Dabei wird man sich nicht der Illusion hingeben, als ob nun mit einem Schlag alles anders würde und als ob Deutschland im Völlerbund ein leichtes Spiel hätte. Aber ein Anfang ist gemacht, und der gute Wille wird auf allen Seiten vorausgesetzt. *) Inzwischen hat Spanien leider seinen Austritt offiziell angemeldet und ist augenblidlich weder im Rat noch in der Völkerbundversammlung vertreten. Zwei Pariser Zeitungen in deutscher Sprache. In diesen Tagen sind in Paris zwei Zeitungen in deutscher Sprache, die„ Bariser Deutsche Zeitung" und die„ Neue Pariser Zeitung" zum ersten Male erschienen. Beide Blätter gelangen wöchentlich zur Ausgabe. Unzeitgemäß. Die Frtf. 3tg." berichtet von der Anordnung eines Berliner Lyzeumsdirektors, Schillers Lied von der Glode" in seiner Schule nicht mehr durchzunehmen. Das Gedicht sei nicht mehr zeitgemäß. Wenn das deutsche Leben sich ändere, tönne man wieder darauf zurüdgreifen. Schade, meint das genannte Blatt dazu, daß die jungen Berlinerinnen unseres Nationaldichters idealistisches Bild des Lebens nicht mehr kennenlernen sollen. Aber so unrecht habe der Direttor eben nich Seit Schiller sang, habe sich einiges geändert: Nicht mehr sammelt die züchtige Hausfrau die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein, sondern sie lauft Seidenstrümpfe und rennt in Ausverkäufe, um hauchleichte Garnituren zu erstehen; der Vater zählt die Häupter seiner Lieben nur am Sonntagabend, wenn die Kinder ihre Sonntagsfahrkarte abgefahren haben oder aus dem Stadion tommen. Und was den Jüngling betrifft, so tauft er Blumen im Geschäft, falls für Florens Kinder überhaupt Neigung besteht und die Ueberreichung eines Faltbootes nicht lieber gesehen wird. Am weitesten tommt er, wenn er über ein Motorrad verfügt mit Soziusfig. Später wird man heiraten, möbliert wohnen, oder in eine Pension ziehen, vielleicht auch in eine Wohnung, falls das Wohnungsamt einwilligt. Dann kommt nach langen Jahren ein Kind, vorausgesetzt, daß Stisport, Autotouren, Alpenbesteigungen, Zimmergymnastit u. dergl. für das Kind Zeit übriglassen. * Die zionistische Bewegung. Trotz der schweren Krise" der zionistischen Bewegung in Palästina, von der der Londoner Delegierte Felix Rosenblueth auf dem Erfurter Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland berichtete, beabsichtigt die zionistische Exekutive, in den nächsten zehn Jahren jährlich 30 000 Einwanderer nach Palästina zu bringen und sie dort wirtschaftlich zu verwurzeln. Auch im deutschen Zionismus stellte man eine Krists fest; jedoch tönne von einem Altern der Bewegung nicht die Rede sein. In Palästina müsse die Entscheidungsschlacht des Zionismus geschlagen werden; dabei gelte es aber, die Zionisten außerhalb Palästinas jahrzehntelang in einer Spannung zu erhalten, die nötig sei, um das Ziel des Zionismus zu erreichen. Das Tempo müsse dabei soweit als möglich beschleunigt werden. Eine der wichtigsten Aufgaben sei es, höchstqualifizierte zionistische Führer in Palästina ansässig zu machen. Dazu sei auch ein zionistisches Schulwesen nötig. * Handwerk und ständige Tariffommission der Deutschen Reichsbahngesellschaft. Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte sich vor furzem an den Reichskommissar für das Handwerk und Kleingewerbe gewandt mit dem Ersuchen, dafür einzutreten, daß dem Handwerk ein Sitz in der ständigen Tariffommission der Reichsbahngesellschaft zugebilligt wird. Der Reichsverband hat sich zu diesem Vorgehen veranlaßt gesehen durch den Umstand, daß das Tarifamt der Reichseisenbahn wohl eng mit Handel, Industrie und Landwirtschaft zusammenarbeitet, dem Handwerk jedoch keine genügende Beachtung schenkt, obwohl dessen Interessen bezüglich der Tarifgestaltung der Reichsbahn sehr häufig im Mein erster und mein letzter Kampftag. Es war 1914 bei einer leichten Feldhaubitz- Munitions- Ko lonne des 15. A.-K. Der größte Teil der alten Mannschaften war zum Auffüllen der Frontbatterien nach den schweren Verlusten im Elsaß und bei Craonne verwendet worden. Junge Kriegsfreiwillige mit taum 6 wöchiger Ausbildung ergänzten den Bestand. Wir kamen zum ersten Male am 30. 10. 1914 bei Ypern ins Feuer. Die Batterien hatten im Kampfe um Wervicq und Tenbrichen starke Verluste gehabt. Dazu trat Munitionsmangel ein. Da hieß es: Kolonne vor! Wir Jungen waren schon früher von Vorgesetzten und alten Leuten über das Gefecht und das Verhalten darin belehrt worden. Aber die Wirklichkeit übertraf jede Vorstellung. Als wir ins Feuer einfuhren, als rechts und links, vorn und hinten die Gra naten einschlugen, über uns die Schrappnells flirrten, da war es mit der Fassung vorbei. Ein Angstgefühl legte sich beklem mend um die Brust. Uebelkeit stieg auf, die Gesichter schillerten grünlich. Instinktiv wollte sich jeder decken. Die Fahrer, noch nicht völlig sicher, konnten die unruhigen Pferde nicht mehr bändigen. Nach rechts und links brachen die Gespanne aus, machten kehrt. Wagen schlugen um und wurden von den wildgewordenen Gäulen weitergefchleift. Wo die Pferde stürzten, verfilzten sich Gespanne und Wagen und Menschen zu einem wirren Knäuel. Dazwischen Artilleriefeuer. Kurz es war eine " Gießener Zeitung" Gegensatz zu denen von Industrie und Handel stehen. Auf dieses Schreiben ist nunmehr vom Reichskommissar beim Reichsverband folgendes Antwortschreiben eingelaufen: Ihre Beschwerde darüber, daß das Handwerk in der stän digen Tariftommission der Deutschen Reichsbahngesellschaft nicht vertreten sei, ist zum Gegenstand einer eingehenden Prüfung und Erörterung gemacht worden. Zu meinem Bedauern läßt es sich nicht erreichen, Ihrem Wunsche auf Einräumung eines Giges in dem Ausschuß der Tarifkommission zu entsprechen. Der Ausschuß der Verkehrsinteressenten in der stän bigen Tariftommission der Deutschen Reichsbahngesellschaft ist mit 19 Mitgliedern bereits so groß, daß von einer weiteren Vermehrung der Zahl eine erhebliche Beeinträchtigung seiner Arbeitsfähigkeit befürchtet wird, zumal es unmöglich erscheint, sich darauf zu beschränken, den Ausschuß nur um einen Bertreter des Handwerks zu vergrößern, nachdem von einer Reihe Don anderen Gewerbegruppen ebenfalls Wünsche um Berüdsichtigung geltend gemacht worden sind. Da unter diejen Gewerbegruppen auch Verbände von großer wirtschaft licher Bedeutung sind, würde dnie Berücksichtigung des Handweits in der ständigen Tariftommission auch die Berüdfich tigung weiterer 9 rtschaftsgruppen unvermeidlich machen." Reichswirtschaftsrat und Schankstättengeseh. Der wirtschaftspolitische und finanzpolitische Ausschuß des vorläufigen Reichswirtschaftsrats nahmen in ihrer gemeinsamen Sigung vom 22. Juni den Bericht des Arbeitsausschusses über das Schantstättengesetz entgegen. Sie stimmten im großen und ganzen der Richtlinie des Gesezentwurjes zu. Zu§ 23, der die Anwendung der Vorschriften auf Vereine und Gesellschaften regelt, wurde folgender Zusatz beschlossen: ,, Bei eingetragenen Genossenschaften, die einem Revisionsverbande angehören, ist nur ein Bedürfnis für die Mitglieder der Genossenschaft nachzuweisen." Außerdem wurde nachstehende Entschließung angenommen: ,, Die Reichsregierung tann Bestimmungen erlassen, nach denen Personen, die an efelerregenden oder an anstecenden Krankheiten leiden oder Bazillenträger sind, in Gast- und Schankwirtschaften nicht tätig sein dürfen. Die Entschließung wird auf den Handel mit Lebens- und Genußmitteln ausge dehnt." 3. 100. Oktoberfestschießen in München. Im Jahre 1816 wurde von der tgl. priv. Hauptschützengesellschaft erstmals zu einem Oktoberfestschießen eingeladen. Aus allen Teilen Deutschlands, Desterreichs und der Schweiz strömten damals die Schützen herbei, um sich mit den Münchnern im Schießwettkampf zu messen. Die Freude über diese rege Beteiligung war so groß, daß der Stadtmagistrat München die alljährliche Abhaltung seines solchen Wettschießens während des Oktoberfestes anordnete. Die glanzvollen Oktoberfestschießen vor Nr. 38. Sonnabend, den 18. Gep Kinderfestes; hier: Bewilligung 10. Strompreise im Stadtgebi 12 Erlaß einer Polizei- Berord Frühjahrs- und Herbstmärkte in und Herbstmärkte; hier: den Ausb anlage auf dem Oswaldsgarten. Betriebe einer Schantwirtschaft: Wirtschaftsbetrieb im Hause West herzog), b) des Bäckermeisters Ra und Ausschank alkoholfreier Get ( früher Bäderei Faß), c) des G shaftsbetrieb im Hause Marburge zum Schankwirtschaftsbetrieb i Schwanen", e) des Karl Rösinge im Hause Frankfurterstr. 7( Se Kraushaar Wwe, zum Schantwi wigstraße 55( Stadt Wehlar). dem Weltkriege find allen deutschen Schüßen noch in bester Erinnerung. Seit dem Jahre 1816 fielen 11 Ottoberfestschießen aus( Kriegszeiten, Cholerazeit usw.), sodas erst heuer die 100. Wiederkehr gefeiert werden kann. Aus diesem Anlaß hat die Hauptschützengesellschaft für das diesjährige Ottoberfestschießen, das in der Zeit vom 25. September bis 2. Oktober abgehalten wird, eine außerordentlich hohe Zahl von Preisen ausgeworfen. Geschossen wird auf 7 Scheibengattungen. Der älteste Schütze ( nach dem Lebensalter) erhält eine stehende, gezierte Fahne. Bedingung ist, daß er einer Feuerschützengesellschaft anghört und auf Haupt und Glüd mitjchießt. Um ein rasches Abwideln zu ermöglichen, werden 25 Scheiben in Betrieb gesetzt. Montag, den 27. September, vormittags 10 Uhr, geht vom Rathaus der traditionelle Schüßenzug weg zur Schießstätte. Zur Teil nahme an dem 100. Oktoberschießen sind sämtliche deutschen, österreichischen und Schweizer Schützen berechtigt. Programme mit den genauen Bestimmungen versendet kostenlos der erste Schützenmeister, Apotheker Eminger, München, Haydnstraße 12. Lokales. Die nächste öffentliche Stadtverordnetenversammlung findet statt am Dienstag, den 21. September 1926, nachmittags 5 Uhr, mit folgender Tagesordnung: 1. Erhebung der Vergnügungssteuer. 2. Gesuch des Aliceschulvereins um Bewilligung eines weiteren Zuschusses zur Dedung des Fehlbetrages für 1925. 3. Zusakwohnungsbau programm 1926. Gewährung von Baudarlehen an die Baugenossenschaft 1894 hier: Uebernahme eines Teils der Miete. 4. Errichtung von Wohnungen für Wohnungslose an der Mar garetenhütte. 5. Umbau der Zehntscheuer zum Polizeiamtsge bäude. 6. Erhebung von Straßentoftenbeiträgen für Edhäuser. 7. Baugesuche: a) des Hans Uihlein für die Grünbergerstraße, b) des Professors Dr. Aubin für die Friedrichstr., c) des Peter Rau für die Lahnstraße 21. 8. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen: a) Liefern und Verlegen von Flur- und Wandplatten für die Bezirksschule, b) Errichtung von 2 weiteren Tennisplätzen, c) Neubefestigung der Fahrbahn in der Bahnhof straße zwischen der Schanzenstraße und Westanlage, d) Straßenreinigung; hier: Beschaffung von Elektrokarren, e) Straßenreinigung; hier: Beschaffung eines automobilen Sprengwagens. 9. Kreditbewilligungen: a) Aufgabe einer Städtereklame auf Flugpostkarten, b) Befestigung eines Flutgrabens in der Ge martung Quedborn im Grundstück des Gas- und Wasserwerks, c) Erhöhung der im Voranschlag vorgesehenen Kredite für Gasund Wasserrohrverlegungen, d) Verlegung der Brecheranlage im städt. Steinbruch, e) Anschluß der Straßen Am Kugelberg, der verlängerten Wilhelmstraße und der neuen Straße zwischen Georg. Ph. Gailstraße und Landmannstraße an das Stromver sorgungsnetz, f) Errichtung eines Dienstwohngebäundes für den Direktor der städt. Elektrizitätswerke, g) Veranstaltung eines Jedermann ist höflichst eingeladen, meinen Zeitungs- und Druckereibetrieb zu besichtigen, in dem 14 Maschinen stehen, um sich zu überzeugen, daß die ,, Gießener Zeitung" regelmäßig erscheint, 12 500 Auflage die ,, Hessische Hausbesitzer- Zeitung" hat, die„ Evangelische Warte" nach allen Richtungen Deutschlands versandt wird, 40 000 Auflage der ,, Hessische Kamerad" hat, die ,, Allgemeine gessische Sportzeitung" als offizielles Organ von vielen Vereinen obligatorisch eingeführt ist, 35 000 Auflage die Zeitschrift ,, Hessisches Handwerk und Gewerbe" hat und in jedem Ort und in jeder Stadt zahlreich verbreitet ist. Ueber 1200 verschiedene Amts-, Privat- und Vereins- Formulare ständig am Lager sind. Lose Zungen, niedrige Charaktere verbreiten nämlich hinter meinem Rüden, so wird mir von einem Beamten mitgeteilt, daß meine oben angeführten Angaben unwahr seien. Die verehrt. Bürgerschaft von Gießen und Umgegend bitte ich, mir die betr. Verleumder namhaft zu machen, damit ich denen durch andere Stelle auch Gelegenheit geben kann, sich zu überzeugen. Albin Klein, Gießen vorm. Wilh. Keller, gegr. 1783. Akzidenz, Buch, Formular, Berlags- und Zeitungsdruckerei. Fernsprecher Nr. 1145 und 1362. Panik! Offiziere, Unteroffiziere und alte Mannschaften gaben sich redliche Mühe, einzuhalten und zu helfen. Aber es dauerte doch geraume Zeit, bis unsere Kolonne wieder einigermaßen zusammen war. Zum Glück waren ernstere Verluste nicht zu beklagen, obwohl verschiedene Wagen ausfielen. Der Führer hielt uns Jungen eine furze Ansprache: Was eben gewesen, sei natürlich ein Ausbruch des inneren Schweinehundes, der sich dagegen sträubt, in eine Gefahr zu gehen, in der er um kommen kann, gegen die er sich nicht wehren kann. Jeden von uns hat es überkommen, als er zum ersten Mal ins Feuer fam. Aber wieder vorkommen darf es nicht. Es gilt, diesen Schweinehund unterzukriegen. Darum, ihr jungen Kameraden, Kopf hoch, Augen geradeaus, nicht nach rechts und links geschaut, und die Schenkel um den Gaul! Laßt es frachen, jeder Schuß trifft ja nicht. Wen es treffen soll, den triffts, ob mit oder ohne Schweinehund. Und dann bedenkt, daß vorne cure Kameraden sehnsüchtig auf euch und eure Munition warten! Wollt ihr eure Kameraden im Stich lassen? Ein lautes ,, Rein" erscholl.„ Also dann vorwärts mit Gott!" Jm schlanken Trab fuhren wir wieder ins Feuer hinein. Obwohl wieder ein Angstgefühl aufsteigen wollte, hielten wir Fassung. Kopf hoch, die Augen starr vorausgerichtet, die Schenkel um den Pferdeleib geklammert und die Zügel fest in den Fäusten, die Kanoniere die Hände um die Haltegriffe geflammert, so fuhren wir, unbekümmert um die heulenden und klirrenden Geschosse, zu den Batterien. Mit lautem Jubel wurden wir dort empfangen, sie hatten sich größtenteils verschossen. Rasch wurde die Munition ab und Verwundete aufgeladen. Dann gings wieder in demselben ruhigen Trab durchs Feuer zum Lazarett und Mu nitionsdepot zurüd. Der innere Schweinehund war befiegt! Das war unsere Feuertause! Am Abend des 31. Oftober 1918 wurde ich nach zehntägigem Dienst als A. V. O. in erster Infanterielinie abgelöst und fam in die Batterieſtellung bei Sivry an der Maas. Da ich zu er müdet war, um noch den stundenlangen Weg zur Protzenstellung bei Beaumont zurüdzulaufen, übernachtete ich in der Batterie, um am andern Tag mit dem Küchenwagen zurüdzufahren. Die Batterie war geteilt: ein 3ug stand direkt links des Ortsaus gangs auf Jmécourt, der andere etwa 1% Kilometer weiter vorgeschoben, beide getrennt durch ein dazwischenliegendes Waldstüd. Gegen Morgen des 1. Rcrember schickte der Ameri faner lebhaftes Feuer herüber. Der Zug schoß Sperrfeuer. Ich hielt dies alles für den üblichen Morgengruß und achtete nicht weiter darauf, da ich zu müde war und eigentlich als A. B. D. auch keine Befehlsfunktion hatte. Als sich das Feuer aber immer mehr zum Trommelfeuer steigerte, sprang ich doch zu den Geschützen und übernahm als ältester anwesender Vorge fetter Zug der Stellungsoffizier war abwesend beim vorderen den Befehl über die beiden Haubigen. Anfangs waren von der Infanterie Sperrfeuerzeichen hochgegangen, später nicht 4 Bon der Universiät. Die Landesuniversität hat den Profe WilliamDouglas Madenzie D und den außerordentlichen Profe Dr. phil. Roland Schütz in Kie Theologie promoviert. Ausbau des Schiffenberge unterm 14. Juli 1926 angeordnete der Oberhessischen Werkstätte zw Riegelpfad wird hiermit wieder a Straßensperre. Wegen a werden hiermit folgende Straßen lichen Fahrverkehr gesperrt: a) vom 9. ds. Mts. und b) der Schif und Bergstraße vom 13. ds. Mts * Gartenbau- und Elektrizit bis 19. September dauernde Gar ellung wurde in den beiden erster Personen besucht; davon entfielen 7000 Besucher. Diese Ziffern zwei lung fehr beträchtlich. Der Zudra fart. Schulen nehmen geschlossen die Besichtigung vor. Herbst- Pferdemarkt. Der di findet in unserer Stadt am 29. anlagen am Güterbahnhof statt. Främiierung des besten Pferdemat 2000 Mark seitens der Landwirts des Pferde- Zuchtvereins zur Verf * Erweiterung der Autolinie Personenkraftwagenbetrieb der Gem Gemeinde Wiesed und der Stadt rung erfahren. Die Gemeinde W Alten Bused einen Verkehrszwedve Autolinie zu einer wirtschaftlich ausgestaltet werden soll. In Ver Auto in der Größe der bisherigen * Rußlandreisende. Ein G darauf aufmerksam zu machen, daß Berbote des Photographierens b photographische Aufnahmen zu m gut daran tun, sich eingehend üb in dem Gebiete, das sie aussuch unterrichten und sich nötigenfalls Stelle zu verschaffen, andernfalls Unannehmlichkeiten auszusetzen. Aus Nah Röthges( Kr. Gießen). Sie seuche erloschen. Die Gemarkung gebiet ausgeschieden. Rainz, 16. September. Auf nen Bersammlung des Vorstandes Heischen Lehrervereins wurde angenommen, in der vom geschäf wird, sich mit allem Nachdruck daf in heffen gesetzlich eingeführte Reichsschulgesetz nicht gefährdet 1. Selfishes Sängerbur Mainz. Die Festordnung zum eignis allerersten Ranges. Nich feiert werden, sondern eine Kund Kultur, die in Wort und Lied all ichen Kulturbewußtseins, an di im idealen wie realen Streben mehr. Wir blieben, da naturgen zerstört waren, ohne jede Gefecht Borgänge vor uns feinen Besch Feind angegriffen hatte, und s alten Ziele. Dorf und Straße un hem amerikanischem Sperrfeuer. Bermundete erfuhr ich dann, da dem einsehenden Artilleriefeuer und aus direkt vor uns zwisch durchgebrochen sei. Es tamen de unferes vorderen Zuges, die mir auch durch die Artillerielinie hi mit ihrer Ausnahme gefangen Dordere Artillerie. Er läge berei Stellung im Walde. Wir erhiel und Maschinengewehrfeuer. J abwehr- Maschinengewehr in ei Meter vor den Geschützen hinge Daja ließ ich nun jämtliche am mit Rarabinern in Schüzenlini mein eines Häuflein durch z Infanterie und Artillerie, wobei brohen mußte. Es erhob sich i mit dem Feind, der vor unserem mugte. Mit meinem restlichen G Str. 38. Sonnabend, den 18. September 1926. deutschen Schüßen noch in bester Erte 1816 fielen 11 Oktoberfestschießen zeit usw.), sodaß erst heuer die 100. fann. Aus diesem Anlaß hat die Das diesjährige Oktoberfestschießen, September bis 2. Oftober abgehalten hohe Zahl von Preisen ausgeworfen. eibengattungen. Der älteste Schüze rhält eine stehende, gezierte Fahne. ner Feuerschützengesellschaft anghört mitschießt. Um ein rajches Abwideln Scheiben in Betrieb gesetzt. Montag, tags 10 Uhr, geht vom Rathaus ig weg zur Schießstätte. Zur Teilberschießen sind sämtliche deutschen, er Schüßen berechtigt. Programme ungen verjendet tostenlos der erste Eminger, München, Haydnstraße 12. ofales. Stadtverordnetenversammlung findet September 1926, nachmittags 5 Uhr, g: igungssteuer. 2. Gesuch des Alice: ng eines weiteren Zuschusses zur für 1925. 3. 3ujagwohnungsbau ung von Baudarlehen an die Bau ebernahme eines Teils der Miete. gen für Wohnungslose an der Marer Zehntscheuer zum Polizeiamtsge Straßentoftenbeiträgen für Edhäuser s Uihlein für die Grünbergerstraße, n für die Friedrichstr., c) des Peter 8. Bergebung von Arbeiten und td Verlegen von Flur- und Wandule, b) Errichtung von 2 weiteren jung der Fahrbahn in der Bahnhoftraße und Westanlage, d) Straßeng von Elektrokarren, e) Straßen: eines automobilen Sprengwagens. Aufgabe einer Städtereklame auf ng eines Flutgrabens in der Gendstück des Gas- und Wasserwerks, hlag vorgesehenen Kredite für Gas: d) Verlegung der Brecheranlage im ß der Straßen Am Kugelberg, der e und der neuen Straße zwischen Landmannstraße an das Stromver eines Dienstwohngebäundes für den itätswerke, g) Veranstaltung eines geladen, taschinen stehen, en, lische Warte" nach allen Sportzeitung" als offizielles und in jedem Ort und in tändig am Lager find. nem Rüden, so wird mit ahr feien. ir die betr. Verleumder it geben kann, sich zu Kinderfestes; hier: Bewilligung eines Kredites von 750 Mart 10. Strompreise im Stadtgebiet. 11. Schulhausneubauten. 12. Erlaß einer Polizei- Verordnung über die Abhaltung der Frühjahrs- und Herbstmärkte in Gießen. 13. Die Frühjahrsund Herbstmärkte; hier: den Ausbau der elektr. Licht- und Kraftanlage auf dem Oswaldsgarten. 14. Gesuche um Erlaubnis zum Betriebe einer Schantwirtschaft: a) des Ludwig Klingler zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Weftanlage 39( früher Hotel Großherzog), b) des Bädermeisters Karl Schneider zum Kaffeebetrieb und Ausschant alkoholfreier Getränke im Hause Kaiserallee 20 ( früher Bäderei Faß), c) des Georg Erhard zum Schantwirt schaftsbetrieb im Hause Marburgerstr. 34, d) des Georg Träntner jum Schantwirtschaftsbetrieb im Hause Walltorstr 28 3um Schwanen", e) des Karl Röfinger zum Schantwirtschaftsbetrieb im Hause Frankfurterstr. 7( Hessischer Hof), f) der Wilhelm Kraushaar Wwe, zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hauſe Ludwigstraße 55( Stadt Wetzlar). ubel wurden wir dort empfangen, schossen. Rasch wurde die Muaufgeladen. Dann gings wieder hs Feuer zum Lazarett und Mus ere Schweinehund war besiegt! 1918 wurde ich nach zehntägigem Infanterielinie abgelöst und kam ry an der Maas. Da ich zu er mlangen Weg zur Progenstellung übernachtete ich in der Batterie, Küchenwagen zurückzufahren. Die stand direkt links des Ortsaus ere etwa 1% Kilometer weiter durch ein dazwischenliegendes 1. November schichte der AmeriDer Zug schoß Sperrfeuer. Ich en Morgengruß und achtete nicht war und eigentlich als A. V. O atte. Als sich das Feuer aber uer steigerte, sprang ich doch zu als ältester anwesender Vorge zwar abwesend beim vorderen iden Haubigen. Anfangs waren eichen hochgegangen, später night * Von der Universiät. Die Theologische Fakultät unserer Landesuniversität hat den Professor der Theologie, Präsident William Douglas Madenzie D.DLL.D. in Hartford( Con.), und den außerordentlichen Professor der Theologie, Lic. theol. Dr. phil. Roland Schütz in Kiel ehrenhalber zum Doktor der Theologie promoviert. * Ausbau des Schiffenbergerwegs. Die bom Polizeiamt unterm 14. Juli 1926 angeordnete Sperre des Aulwegs entlang der Oberhessischen Werkstätte zwischen Schiffenbergerweg und Riegelpfad wird hiermit wieder aufgehoben. * Straßensperre. Wegen auszuführender Walzarbeiten werden hiermit folgende Straßen bis auf weiteres für jeg lichen Fahrverkehr gesperrt: a) die Straße am Pfarrgarten vom 9. bs. Mis. und b) der Schiffenbergerweg zwischen Licherund Bergstraße vom 13. ds. Mis. ab. • Gartenbau- und Elektrizitätsausstellung. Die vom 11. bis 19. September dauernde Gartenbau und Elektrizitätsausstellung wurde in den beiden ersten Tagen schon von rund 12 000 Personen besucht; davon entfielen allein auf den Sonntag rund 7000 Besucher. Diese Ziffern zweier Tage sind für die Ausstel= lung sehr beträchtlich. Der Zudrang des Publikums ist ziemlich start. Schulen nehmen geschlossen unter Leitung ihrer Lehrer die Besichtigung vor. * Herbst- Pferdemarkt. Der diesjährige Herbst- Pferdemarkt finder in unserer Stadt am 29. September auf den Marktanlagen am Güterbahnhof statt. Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung des besten Pferdematerials verbunden, wofür über 2000 Mart seitens der Landwirtschaftskammer, der Stadt und des Pferde- Zuchtvereins zur Verfügung stehen. * Erweiterung der Autolinie Gießen- Wiesed. Der große Bersonenkraftwagenbetrieb der Gemeinde Wiejed, der zwischen der Gemeinde Wiesed und der Stadt diente, soll jetzt eine Erweite rung erfahren. Die Gemeinde Wiesed wird mit der Gemeinde Alten Bused einen Verkehrszwedverband schließen, durch den die Autolinie zu einer wirtschaftlich sehr bedeutsamen Verbindung ausgestaltet werden soll. In Verbindung damit soll ein neues Auto in der Größe der bisherigen angeschafft werden. " Gießener Zeitung" Fest zusammenhängenden Gigungen find folgende allgemeine Veranstaltungen geplant: Am Samstag, den 18. September, soll der feierliche Einzug der Bundesfahnen vom Bahnhof aus den eindrucksvollen Auftakt bilden, Begrüßungsfeier durch die Ortsgruppe Mainz in der Stadthalle, abends 8 Uhr. An die Begrüßungsfeier schlicht sich ein Kommers an. Am Sonntag, den 19., Gestalt und Weihe des Bundesban. ners in der Stadthalle. In den Nachmittagsstunden bewegt sich der imposante Feftzug durch die Straßen der Stadt, an dem außer den durch Künstlerhand vorbereiteten Gruppen alle Vercine mit ihren Fahnen angemeldet find, schon über 10000 Sänger teilnehmen. An den Zug schlicht sich die Massenlund gebung auf dem Halleplay an, wo Herr Oberregierungsrat Dr. Siegert die Festansprache hält. Da für die sämtlichen Teilneh mer der Raum der Stadthalle nicht ausreicht, werden für die folgenden Veranstaltungen zwei Räume ausersehen. In der Stadthalle fonzertieren nachmittags um 5 Uhr die Sängergaue und Unterbünde des Hessischen Sängerbundes. Sonntag abend Konzert mit Ball in der Stadthalle. Selbst der Montag ist noch für festliche Veranstaltungen in Anspruch genommen, an ihm findet ein Rheinisches Volksfest mit Voltsbeluftigungen und Tanz statt, abends eine Brüdenbeleuchtung, Feuerwerk und Lampion Regatta auf dem Rhein. Möge das erste Bundesfest, das von den maßgebendsten Stellen mit größter Sorgfalt vorbereitet wurde, ein Marlstein sein in der Entwicklung des hejsi schen Sängerbundes, zugleich aber auch eine Ermahnung zur Einigkeit in der Förderung deutschen Geistes und deutscher Kultur, eine weithin schallende Kundgebung des Deutschtums am Rhein. * Rußlandreisende. Ein Einzelfall gibt Veranlassung, darauf aufmerksam zu machen, daß in der U. d. S. S. R. vielfach Verbote des Photographierens bestehen. Rußlandreisende,..e photographische Ausnahmen zu machen wünschen, werden daher gut daran tun, sich eingehend über den Umfang dieser Verbote in dem Gebiete, das sie aussuchen oder durchreisen wollen, zu unterrichten und sich nötigenfalls einen Ausweis der zuständigen Stelle zu verschaffen, andernfalls laufen sie Gefahr, sich großen Unannehmlichkeiten auszusetzen. Aus Nah und Fern. Röthges( Kr. Gießen). Sier ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die Gemarkung Röthges ist aus dem Sperrgebiet ausgeschieden. Mainz, 16. September. Auf einer in Frankfurt abgehaltenen Versammlung des Vorstandes und sämtlicher Obmänner des Hessischen Lehrervereins wurde eine Entschließung einstimmig angenommen, in der vom geschäftsführenden Vorstand gefordert wird, sich mit allem Nachdrud dafür einzusetzen, daß die seit 1874 in Hessen gesetzlich eingeführte Simultanschule durch das neue Reichsschulgesetz nicht gefährdet werde. 1. Hessisches Sängerbundes- Fest in Mainz. Mainz. Die Festordnung zum Bundesfest verspricht ein Ereignis allerersten Ranges. Nicht nur ein Sängerfest soll gefeiert werden, sondern eine Kundgebung für deutsche Kunst und Kultur, die in Wort und Lied alle Teilnehmer an die Macht deutschen Kulturbewußtseins, an die Notwendigkeit der Einigkeit im idealen wie realen Streben erinnert. Außer den mit dem mehr. Wir blieben, da naturgemäß auch die Fernsprechleitungen zerstört waren, ohne jede Gefechtsmeldung und wußten über die Vorgänge vor uns feinen Bescheid. Wir wußten nur, daß der Feind angegriffen hatte, und schossen Sperrfeuer auf unsere alten Ziele. Dorf und Straße und Gelände lagen unter schwerstem amerikanischem Sperrfeuer. Durch einige zurückgehende Verwundete erfuhr ich dann, daß der Gegner gleichzeitig mit dem einsehenden Artilleriefeuer überraschend angegriffen habe und auch direkt vor uns zwischen Landres und St. Georges durchgebrochen sei. Es tamen dann auch 2 oder 3 Flüchtlinge unseres vorderen Zuges, die mir meldeten, daß der Amerikaner auch durch die Artillerielinie hindurch sei und den ganzen Zug mit ihrer Ausnahme gefangen habe, wie überhaupt die ganze vordere Artillerie. Er läge bereits etwa 1000 Meter vor meiner Stellung im Walde. Wir erhielten dann auch bald Infanterieund Maschinengewehrfeuer. Ich hatte bereits das Fliegerabwehr Maschinengewehr in einem Graben, der sich einige Meter vor den Geschüßen hinzog, in Stellung bringen lassen. Dazu ließ ich nun sämtliche am Geschütz entbehrliche Kanoniere mit Karabinern in Schüßenlinie ausschwärmen und verstärfte mein fleines Häuflein durch zurückflutende Mannschaften der Infanterie und Artillerie, wobei ich leider öfter mit der Patole drohen mußte. Es erhob sich jetzt ein lebhaftes Feuergeject mit dem Feind, der vor unserem Widerstandsnest liegen bleiben mußte. Mit meinem restlichen Geschütz eins hatte inzwischen HELEKOPE Sandtorte Befonders beliebt zum Gee u. Wein! Ocbacken mit Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin", Dr. Oetker's feinem Stärkepuder ,, Gustin" und Dr. Oetker's ,, Vanillin- Zucker". Zutaten: Pfund Butter, ungesalzen oder gewaschen, 1/2 Pfund Zucker, 4 Eier, Pfund feinstes Weizenmehl, 1/4 Pfund Dr. Oetker's feiner Stärkepuder ,, Gustin", 1 Teelöffel Dr. Oetker's VanillinZucker, 1 Teelöffel Dr. Oetker's Backpulver ,, Backin". I d 3 Zubereitung: Die Butter wird etwas erwärmt und schaumig gerührt a man a Imänlich Zucker und den Vanillin- Zucker hinzu Hierauf 1 Ei Mehl, das vorher mit Gustin und dem Backin gemischt wurde. Ist dies gut v wieder 1 Ei und etwas Mehlmischang, bis die Eier ind die Mischung vi sind. Die Masse wird in eine mit Butter ausgesichene Form geben mittlerer Hitze rund eine Stunde gebacken.- San torte hat sich lange Zei und ist ein beliebtes( rebäck für Tee und Wein Verlangen Sie in den einschl Geschäften die neuen farbig Illustr Rezept t h Ausgabe F f 15 Pfennig, wenn nicht zo Dr. A. Oetker, C cicio.] haben, gegen Eiusendung von Marken von Nr. 38. Hessen- Nassauischer Provinzialstädtetag. Wiesbaden, 17. Geptember. Die Hauptversammlung des Provinzial Städtetages für Hessen- Nassau und Walded wurde heute nachmittag 3% Uhr von dem Borsigenden, Bürgermeister Gulte. Wiesbaden, der zu gleicher Zeit auch sie überaus zahlreich vertretenen Städte herzlichst in Wiesbaden willkommen biek, eröffnet. Nach dem Austausch der üblichen Begrüßunger und Dankesworte zwischen dem Vorsitzenden und den Vertretern der Regierung und Landeshauptmannschaften zu Kassel und Wiesbaden hielt Stadtrat D. Langer Frankfurt seinen Vortrag Die Selbstverwaltung im Abwehrkampfe". Wiesbaden. Vor dem Erweiterten Schöffengericht hatten sich der Technifer Herborn aus Geisenheim, feine Mutter und ibre Tochter zu verantworten, weil Herborn falsche Einmarkstüde hergestellt hatte, die die beiden Frauen in Bingen und sonst in Rheinhessen absetzten. Erwerbslosigkeit ist die Ursache des Vergchens gewesen, deshalb wurden mildernde Umstände angenommen. Herborn erhielt ebenso wie seine Mutter zwei Jahre Ge fängnis, Frau Drais erhielt sechs Monate. Marburg. Im Hinblick auf das im nächsten Jahr zu be= gehende 400jährige Jubiläum der hessischen Lnadesuniversität in Marburg bittet der Universitätsbund Marburg alle Angehöri gen von Hessen in Amerika um Mitteilung der amerikanischen Adressen an die Geschäftsstelle des Universitätsbundes Marburg e. V., Marbrg a. d. Lahn, Landgrafenhaus. Limburg. In den Tagen vom 26. bis 29. September ver= sammelt sich der Ausschuß der Tagung für christliche Kunst in Limburg. Mit dieser Tagung ist eine Ausstellung für religiöse Kunst verbunden, die am 26. September eröffnet wird. Limburg. Hier verstarb nach längerer Krankheit der in den Kreisen der Lahnindustrie, bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer hochgeschätzte Gewerberat Otto Meißner. Usingen. In der Nähe von Usingen, am sogenannten Kanonened, stieß der Mechaniker Otto Heß aus Braunfels mit seinem Motorrad gegen ein Auto. Heß wurde von dem Rade geschleudert und erlitt schwere innere Verletzungen, die seinen baldigen Tod herbeiführten. Gersfeld. Die Autopostlinie Gersfeld- Fladungen ist infolge Unrentabilität eingestellt worden. Gelnhausen. Am 14. September ist das im Gettenbacher Schlosse des Grafen Gustav zu Ysenburg- Meerholz für die Zwede des Bezirksverbandes Kassel eingerichtete Kinderheim feierlichst eingeweiht worden. Großfeuer in einem Rhöndorf. Würzburg, 17. September. In dem Rhöndorf Sandberg am Fuße des Kreuzberges wurden dreißig Häuser mit sieben Rebengebäuden durch ein Großfeuer vernichtet. Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich infolge des herrschenden Wassermangels äußerst schwierig. Typhus in Hannover. Hannover, 17. September. Die Zahl der an Typhus Er frankten belief sich heute vormittag auf 1411. Todesfälle sind 40 zu verzeichnen. Schröder zum Tode verurteilt. Magdeburg, 17. September. Gegen% 9 Uhr abends, verkündete der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Löwental, im Mordprozeß Schröder folgendes Urteil: Volltreffer erhalten verfeuerte ich noch meine letzte Munition auf den gegnerischen Walde. Wir hatten noch verhältnismäßig geringe Verluste, obwohl wir schweres Fernfeuer erhielten. Die Schüsse gingen alle zu weit, 50 Meter hinter die Stellung ins Dorf, wo sie wahrscheinlich vermutet wurde. Durch Freiwillige hatte ich feststellen lassen, daß ich mit meinen Leuten völlig allein dastand, nach rechis und links in der Luft hing. Der Feind arbeitete sich bereits durchs Dorf in rechte Flante und Rüden vor, während er zum Glüd am Vorgehen in der linken Seite durch eine große, von der Höhe von Buzancy bestrichene Lichtung behindert war war. Dieser Weg war zum Rüdzug noch frei. Als wir nun Infanteriefeuer von rechts erhielten, lich ich das letzte Geschüz sprengen und ging mit meinen Leuten unter Mitnahme des Maschinengewehrs, feiner Munition und unjerer Verwundeter zurüd. Den vorwikig anftürmenden Teddy wiesen wir durch einen fräftigen Gegenstoß, wobei sich besonders die Sergeanten Eichentopf und Slima, der Gefreite Spang und die Kanoniere Klein und Liebing auszeichneten, die fich auch sonst rühmlich hervorgetan hatten, mit Sandgranaten und Bajonett ab. Wir tamen ohne nennenswerte Verluste durchs Spetzfeuer das allerdings um diese Zeit nachgelassen hatte und unzegeímäßig lag, wohl, weil der Gegner seine Artillerie nachzog. Wit nahmen jogar Verwundete, die wir auf unserem Rüdzugsweg antrafen, mit zurüd, darunter auch den schwerverwundeten Major Der Angeklagte Sch. ist des Raubmordes für schuldig befun den und wird zum Tode verurteilt. Außerdem werden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt. Die Mordwaffe wird eingezogen. Wegen schwerer Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug wird der Angeklagte zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Von der Anklage der Verleitung zum Meineid erfolgt Freispruch. Stettin, 17. September. Der Suaptausschuß des Deutschen Städtetages trat am Freitag unter Teilnahme von etwa 200 Städtevertretern unter Leitung des Oberbürgermeisters Boch Berlin in Stettin zusammen. Geschäftliches. Jubiläum der Persilwerke in Düsseldorf. Das weit über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus bekannte Düsseldorfer Industriewert Henkel begeht in diesen Tagen die Feier seines 50jährigen Bestehens. Am 26. September 1876 legte der Kaufmann Fritz Henkel in Aachen den Grundstod des Unternehmens, das sich in wenigen Jahrzehnten zu einer der größten Firmen der deutschen chemischen Industrie und zu einem Hause von Weltgeltung entwideln sollte. Wasch- und Reinigungsmittel sind die Haupterzeugnisse der Firma, jene fleinen Pädchen im farbigen Kleid, die in Haus, Küche und Waschraum täglich vielseitige Verwendung finden und die vor allem der Hausfrau gute Bekannte sind. Die Zeit liegt noch nicht fern, wo diese Gebrauchsmittel, ohne tiefere wissenschaftliche Grundlage, rein handwerksmäßig hergestellt wurden. Die eigentliche Bedeutung des Henkelschen Werkes liegt darin, daß es hier erstmalig unternommen wurde, mit dem Rüstzeug eines hochentwickelten chemischen Apparates in das Wesen des Waschens einzudringen und jene für die Hauswirtschaft so wichtigen Erzeugnisse auf sorgsam erforschter Basis nach rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufzubauen. Besonders ist es sein Saupterzeugnis, das belannte Waschmittel Persil, das den Ruhm der Firma begründet hat; sein Erscheinen leitete eine vollkommen neue Epoche der Wäschebehandlung ein. Heute ist Perfil in jedem Kulturland ein wohlbekannter Begriff. Seit dem Jahre 1878 befindet sich die Firma in Düsseldorf, wo auch der gesamte Verwaltungsapparat seinen Sitz hat. Tochterfabriken bestehen in Genthin( bei Magdeburg) und Pratteln( Schweiz). Das Aufblühen des Hauses ist Kommerzienrat Sentels persönliches Verdienst. Heute leitet er das Unternehmen, unterstützt von seinen beiden Söhnen, zusammen mit einem größeren Direkto rium. 1876 und 1926 zwischen diesen Jahreszahlen liegt eine Entwidlung, die bedeutsam nicht nur für das Werf Henkel, sondern auch für die gesamte deutsche Wirtschaft ist. Berantwortlich: Christian Klein in Gießen. 011Oldenburg, Kommandeur 3. Infanterie- Regiments 108. bei dessen Bataillon ich bis zum vergangenen Abend A.B.D. gewesen war. Jm Verhältnis zu dem heftigen Infanterie- und Artillerica feuer, dem wir ausgejetzt waren, waren unsere Verluste erstaun lich gering. Außer zwei Toten und einigen Berwundeten derer Truppenteile hatte ich bei meinen Leuten nur 2 Verwundete. Nach Ablieferung sämtlicher Verwundeter unterwegs im Feldlazarett, fonnte ich mich im Progenlager Beaumont bei Abteilung u. Batterie zurüdmelden: Zugstellung Giorn bis zum Leyten mit Maschinengewehr, Karabiner und Handgranate gehalten, 1 Geschütz, Bolltreffer, nach Berschuß sämtlicher Munition gesprengt, Berluste des Juges 2 Verwundete. Aus dem Lager tamen dann die Reste des Regiments in die Nähe von Gedar, um frisch ausgerüstet und ergänzt zu werden. Dortjelbst überraschte uns der 9. November; von dort aus traten wir den Heimmarsch an. Go wet bet 1. 11. 1918 der legte Rampftag der 9. Batterie Felbartillerie- Regiments 502 gemejen. Fr. Mah., D. Sinnspruch. Du willst mit nüchternem Verstand Das Göttide beweisen. Das heißt, nach einem Fabelland Auf Eisenbahnen zeifen. D. D. Leignez. Sonnabend, den 18. September 1926. Billige zum Besuch der Sonntagskarten Frankfurter Melle 26-29.sept FIM Hausfrauen Guftig ab Samstag mittag 12 UhrRückreise muß Montag früh 9Uhr angetreten sein. verwendet für Haus- und Küchenbrand RUHRNUSSKOHLEN weil wesentliche Ersparnis gegenüber Braunkohlenbriketts und Braunkohlen. In allen größeren Kohlenhandlungen erhältlich. Ohne guten Futterkalk BO Schuhmarke feine gefunden Knochen u. Keine gewinn bringende Biehhaltung! Der echte, altbewährte gewürzte Futterkalt M. Brockmanns wergmarke" oder der ungew. ,, Patent- Nährfalzkalk" wird Ihre Er wartungen noch übertreffen. Prospekte Lostenfrei. Erhältl. in Drogerien, Apo thefen, u. sonst. einschl. Geschäften.- Nur echti.Orig. Pad.- nie lose, Da Fälschung. im Handel, achte man beim Einkauf genau auf Schutzmarke und Firma des alleinigen Fabrikanten M.Brockmann Chem. Fabr. m. b. S., Leipzig- Eutr. 15's Persil leibt Persi! 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Die neuen Kommanditanteile hat eine Bankengemeinschaft mit der Verpflichtung übernommen, hiervon 20000000 R.-M., eingeteilt in Stücke über 1000 R.-M. und 100 R- M den alten Kommanditisten zum Bezuge anzubieten. Nachdem die erfolgte Erhöhung des Kommanditkapitals in das Handelsregister eingetragen worden ist, fordern wir ramens des Konsortiums die Kommanditisten auf, das Bezugsrecht unter nachstehenden Bedingungen auszuüben. Die Anmeldung hat bei Vermeidung des Ausschlusses bis zum 27. September 1926 einschliesslich bei der Direction der Disconto- Gesellschaft, Berlin bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, Hamburg bei dem A. Schaaffhausen'schen Bankverein A.-G. in Köln bei einer Filiale oder Zweigstelle der vorgenannten Banken an anderen Plätzen, ferner: in Breslau, ausser bei der Direktion der Disconto- Gesellschaft Filiale Breslau, bei dem Bankhause E. Heimann, in Kassel bei dem Bankbause L. Pfeiffer. in Dresden ausser bei der Direction der Disconto- Gesellschaft Filiale Dresden, bei der Allgemeinen Deutschen Credit- Anstalt, Abteilung Dresden. bei dem Bankhause Philipp Elimeyer, in Frankfurt a. M, ausser bei der Direction der Disconto- Gesellschaft, Filiale Frankfurt a. M bei der Deutschen Effekten- und Wechsel- Bank, bei bem Bankhause E. Ladenburg. in Halle a. S., ausser bei der Direction der Disconto- Gesellschaft, Filiale Halle a. S., bei dem Halleschen Bankverein v. Kalisch, Kaempf& Co., bei dem Bankhause Reinhold Steckner, in Hamburg, ausser bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei der Vereinsbank inHamburg, in Hannover, ausser bei der Direction der Disconto- Gesellschaft, Filiale Hannover, bei dem Bankhause Ephraim Meyer& Sohn, bei dem Bankhause A. Spiegelberg, in Heilbronn bei der Handels- und Gewerbebank Hellbronn A.-G. in Karlsruhe i. B, bei der Süddeutschen Disconto- Gesellschaft A.-G., bei dem Bankhause Veit L. Homburger, bei dem Bankhause Straus& Co., in Köln, ausser bei dem A. Schaaffhausen'schen Bankverein A.-G., bei dem Bankhause A. Levy, bei dem Bankhause Sal. Oppenhelm jr.& Cie, in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt und bei deren Abteilung Becker& Co., in Mannheim bei der Süddeutschen Disconto- Gesellschaft A.- G, in München, ausser bei der Direction der Disconto- Gesellschaft, Filiale München, bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel- Bank, bei der Bayeris oben Vereinsbank, in Nürnberg ausser bei der Direction der Disconto- Gesellschaft, Filiale Nürnberg, bei der Bayerischen Hypotheken- nnd Wechsel- Bank, bei dem Bankhause Anton Kohn. unter Einreichung eines mit einem zahlenmässig geordneten Nummernverzeichnis versehenen Anmeldescheins, der bei den Bezugsstellen in Empfang genommen werden kann, während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen. Auf je 500 RM Nennwert ohne Gewinnanteilscheinbogen einzureichender alte Kommanditanteile wird ein Nennpetrag vou 100 RM neuer Kommanditanteile zum Kurse von 13% frei von Zinsen gegen sofortige Vollzahlung gewährt. Die Börsenumsatzsteuer geht zu Lasten des beziehenden Kommanditisten. Der Bezug ist bei uns und unseren Niederlassungen provisionsfrei. Falls er im Wege des Briefwechsels stattfindet, wird von den übuigen Bezugsstellen die übliche Provision in Anrechnung gebracht. Gegen Zahlung des Bezugspreises werden Kassenquittungen ausgegeben. Die neuen Kommanditanteile werden nach Fertigstellung gegen Rückgabe dieser Kassenquittungen ausgehändigt. Die Bezugsstellen sind berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Legitimation des Einreichers der Kassenquittung zu prüfen. Die gewünschte Stückelung der neuen Kommanditanteile ist bei der Anmeldung des Bezuges anzugeben. Die Bezugsstellen werden nach Möglichkdit diesen Wünschen zu entsprechen suchen. Die Vermittlung des An- und Verkaufs von Bezugsrechten sowie die Regulierung der Spitzen übernehmen die Bezugsstellen. Umwandlung unserer auf den Namen lautenden Anteile in Inhaberanteile. Wir machen die Eigentümer unserer Kommanditanteile 60001-100000 über je RM 50.- darauf aufmerksam, dass sie gleichzeitig mit der Ausübung ihres Bezugsrechtes die Umwandlung dieser Anteile in Inhaber- Anteile gemäss Artikel 5 Abs. 4 unserer Satzung beantragen können. Zu diesem Zwecke sind die Mäntel bei den oben genannten Stellen einzureichen, die sie mit einem entsprechenden Stempelaufdruck versehen baldmöglichst zurückgeben werden Berlin, den 11. September 1926. Einfaches, arbeitsam., häusl., evangelisches Direction der Disconto- Gesellschaft. nadchen Bruchbeilung-- Schaumpon Alleinmädchen mit dem schwarzen Kopf Am meisten begehrt, weii am längsten bewährt! 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Die Sigungen werd streden, worauf die Regierung vermutlich vier Wochen später, Amnestie im beset Im Verfolg der Amnestiea in Mainz aus dem franzöfifchen fangene entlassen und den deut Weiterhin hat die Rheinlan lampf im besetzten hessischen Geb gehoben. Abtransport In den letzten Tagen habe Truppen nach Frankreich begon halbe französische Jägerbrigade deutsches Gebiet verlassen hat, fazungsverminderung, die vor schen Briand und dem deutsche von Hoesch besprochen worden ist Briand im Auftrage der französi Laufe des Monats September zöfifchen Truppen im Rheinlan 6000 Mann erfolgen soll. Die hess. Sänger für das Der Hessische Sängerbund n stattgefundenen ersten Sängerbu schließung an, in der die zuve wurde, daß schließlich doch noch deutschen Gedenkens an die im 2 fallenen Söhne unseres Volkes di erwählt werden. Geschichtliche, äs Gründe verlangten, daß das Rei merde. Anlaßlich des Hessischen Sä Mainz einen Fremdenzustrom z Allein mit der Eisenbahn sind gekommen. Rechnet man noch Straßenbahnen, Autos, etc. sow so dürfe mit einer Gesamtzahl Sängerbundesfestes zu rechnen Ein Schlag gegen da Das italienische Unterrichts vom 1. Oktober ds. Js. ab in Realschulen in Bozen und de Realschule in Udine sowie in Lehrerjeminare von Tolmein u rightssprache eingeführt wird. Damit hört das deutsche S stehen. Die Professoren dieser Hand verjet. Parteitag d Der vollsparteiliche Handel Anschluß an den Reichsparteita Sigung auf den 4. Oftober, 10 U Marg Haus am Hindenburgwall Große Koalitio Berlin. Bei der Hanseat Fraktionen der Hansestädte spr über die nun schon seit fünf J in Hamburg. Er erklärte, sie der Deutschen Volkspartei im S findet in allen Kreisen der P Vor dem Abschluß der Maßgebende deutsche Indus Eisenpaktverhandlungen teilgen Jung, daß in dieser Woche noch e finden werde. Frankreich habe gestimmt. Sobald der Eisenpa das internationale Schienentar Kirche und St Am 11. Juli haben in Ba Ipnode stattgefunden. Bei dem C wert, daß der„ Boltskirche 27 395 Stimmen und damit 7 1820 nur auf 11 763 Stimmen 1 Et lann also eine Zunahme v Für ein Bismar Mit dem Sitz in Köln ist Bismard Nationaldentmal geg u. a. angehören: Reichsminister Reichstanzler a. D. Dr. Luther, Am 16. und 17. Oftober veran einen ersten deutschen Bismar