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( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pig. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. - Geheimrat König über das Werk Zeppelins. Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. Walter König- Gießen, der 2. Vorsitzende des Vereins für Luftfahrt e. V., machte uns folgende Erklärungen über den Zeppelin- Luftschiffbau und die Zeppelin Edener Spende: Ich bin immer ein aufrichtiger, begeisterter Bewunderer Zeppelins gewesen. Sein Gedante des starren Luftschiffs und dessen erfolgreiche Durchführung erscheint mir als eine der größten Taten, die deutschem Geiste entsprungen sind, als eine der größten Erfindungen, die ein Deutscher der Welt geschenkt hat. Ich bin überzeugt, daß das Luftschiff im Luftverkehr seine Bedeutung für Reisen über sehr lange Streden neben dem Flugzeug stets behalten wird, sobald es nur erst einmal richtig in den Verkehr eingestellt ist. Für wissenschaftliche Aufgaben aber, besonders für die Erforschung unbekannter Länder, halte ich das Luftschiff für sehr viel geeigneter als das Flugzeug. Darum hat meiner Ansicht nach die ganze Welt ein Interesse daran, das Lebenswert Zeppelins nicht verfallen zu lassen. Aber nur wir Deutsche haben in den Werken von Friedrichshafen und in den Männern, die sie leiten, die auf langer Erfahrung beruhende Möglichkeit, den Gedanken Zeppelins fortzuführen und weiter auszubauen. Wahren wir das Vermächtnis des Grafen, indem wir alles daran setzen, den Luftschiffbau in Friedrichshafen zu erhalten. Möchte in der Reichssammelwoche jeder Deutsche sich dieser Verpflichtung bewußt sein und sein Scherflein, und wenn es noch so klein ist, dazu beitragen." Endgültiges Voltsentscheids- Ergebnis. Berlin, 16. 7. Der Reichswahlausschuß hat heute vormittag das endgültige Ergebnis des Volksentscheids festgestellt. Die Zahl der Stimmberechtigten betrug 39 785 950. Von diesen gaben 15 599 797 ihre Stimme ab. Die Beteiligung betrug demzufolge 39,3 Prozent. Ungültig waren 558 903 Stimmen. 14 456 184 Stimmen lauteten mit„ Ja“, 585 710 lauteten mit ,, Nein". Reichsminister a. D. Koch vor der Marburger Studentenschaft. Marburg, 16. Juni. Gestern abend sprach in dicht besetzten großen Hörsaal der Universität Reichsminister a. D., Reichstagsabgeordneter Koch über„ Das neue Deutschland". Einleitend betonte er, daß Deutschland als machtloser Staat in den letzten sieben Jahren keine andere Außenpolitik treiben konnte, als die von Rathenau begonnene und von Stresemann nach seiner eigenen Aeußerung gradlinig fortgeführte Erfüllungspolitik deren Prinzig der elastige Widerstand gewesen sei, der nichts unnötig preisgegeben, unnötige Konflikte aber vermieden habe. Die Erfolge dieser Politik seien klar, wenn man sich den Stimmungswechsel vergegenwärtige, der zwischen Spa 1918 und Locarno 1925 eingetreten sei. Diese Politik könne allein die Zukunft Deutschlands und Europas sichern. höchste Gut eines Volkes, vielmehr sein Leben und seine Freiheit; aber ein neuer Krieg werde der deutschen Kultur und der Kultur des gesamten Abendlandes ein Ende bereiten. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Weiterführung unserer Außenpolitik sei die Einigung im Innern. Der letzte Grund der Gegensätze bei uns sei die Verschiedenheit in der Frage der Staats: form. Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postschecktonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Man sieht aus dieser Tabelle, daß das Schwergewicht der Beitragsleistung bei den Beitragsstufen von 20,81 M. bis 36,40 9. liegt. Sie umfassen 54,4 Prozent aller Mitglieder, für die Angaben gemacht wurden. In den beiden höchsten Gtu: fen überragen die Anteilziffern im Jahre 1924 die des Jahres 1913 um ein ganz erhebliches, wo nur 1,8 bezw. 5 Prozent vorhanden sind. Allgemein ist über die Höhe der Beiträge zu sagen, daß sie etwa 2 bis 2% Prozent des Einkommens betragen. An Streitbeiträgen wurden aus manchen Bezirken bis zu 5 Mart monatlich gemeldet. Zu diesen laufenden Beiträgen kommen die Eintrittsgelder noch hinzu, die durchschnittlich einen Wochenbeitrag ** smaajen. Gassernversorgung. Mit der zur Zeit zur Erörterung stehenden überaus wich tigen Frage der Gasfernversorgung haben sich nunmehr auch maßgebende Kreise der Wirtschaft beschäftigt. Am Dienstag, den 13. Juli 1926 tagten zu Darmstadt führende Persönlichkeiten der Wirtschaft der Provinz Starkenburg, die nach eingehenden Beratungen einstimmig die folgende Entschließung faßten: ,, Wie bekannt, wird von maßgebender Seite seit geraumer Zeit das groß angelegte Projett einer aufs rationellste arbeiten den zentralen Gassernversorgung des rhein- mainischen Wirt schaftsgebietes betrieben. Zahlreiche, heute im Sigungssaal der Hessischen Industrieund Handelskammer Darmstadt versammelte Mitglieder dieser Kammer, der Darmstädter Industriellen- Vereinigung, des In dustrie- Verbandes Starkenburg, sowie weitere Vertreter der interessierten Wirtschaftskreise aus Stadt und Land erklären ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pig. lokal 12 Pig., die 90mm breite Reflame Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Zur 400jährigen Erinnerung an den Reichstag in Speyer. 25. Juni bis 26. August 1526. Am 25. Juni 1926 waren genau 400 Jahre verflossen, seitdem der in der Geschichte der deutschen Refor mation ewig denkwürdige Reichstag zu Spener durch den Erzherzog Ferdinand von Oesterreich, dem Bruder Kaiser Karls V., eröffnet wurde; denkwürdig vor allem deshalb, weil der Beschluß dieses Reichstages die Grundlage zur Bildung evangelischer Landeskirchen geworden ist. Auch die hessische Landeskirche, deren Organisation in den Jahren 1526-28 erfolgte, verdantt jenem Speyerer Reichstagsabschied ihre Entstehung. Es verlohnt sich deshalb der Mühe, den Verlauf und das Ergebnis der Verhandlungen zu Speyer einer eingehenden Betrachtung zu unterziehen. Mit der Bannbulle und dem Wormser Edikt, das über Luther und seine Anhänger die furchtbare Strafe der Reichsacht verhängte, glaubten die päpstliche Partei und der Kaiser das Lodesurteil über die lutherische Bewegung gesprochen zu haben. Doch die ihr innewohnende göttliche Kraft ließ sich so wenig durch Menschensatzungen vernichten, wie einst 1400 Jahre früher das aufteimende Christentum durch Edikte der römischen Cäsaren. Kaiser Karl, infolge eines langwierigen Krieges mit Franz I. von Frankreich jahrelang von Deutschland abwesend, bemühte sich vergebens um die Durchführung des Wormser Ediktes. Zwei in seiner Abwesenheit zu Nürnberg abgehaltene Reichstage faß ten Beschlüsse von lediglich aufschiebender Bedeutung. Da kam die Kunde von der glücklichen Beendigung des nach eingehender Darlegung des Planes durch den Provinzial- Krieges durch den glänzenden Sieg der Kaiserlichen direktor der Provinz Starkenburg Dr. Kranzbühler und den ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Dr. Heidebroek einstimmig: Das Projekt der Gasfernversorgung unseres Gebietes ist von alien beteiligten Stellen, namentlich aber von den Stadtund Gemeindeverwaltungen, die zur Zeit Gas erzeugen, schleunigst aufs ernsthafteste mit aller Tatkraft zu betreiben, wenn nicht durch Zeitablauf schwere nicht wieder gut zu machende Nachteile entstehen sollen, die die Durchführung des sehr aussichtsreichen nicht nur weitesten Kreisen der Wirtschaft, sondern jedem einzelnen Gasverbraucher größte Vorteile bietenden Planes in Frage stellen und schließlich unmöglich machen müssen." nicht vertragen. Gewiß sei der Friede nicht das Die Reise um die Welt. Newyork, 15. Juli. Die amerikanischen Weltflieger Evans und Wells, die mit ihrem Flug um die Welt einen Reford brechen wollten, tamen gestern in Neuport an. Sie vollendeten den Flug um die Erde in 28 Tagen und 14% Stunden. Die bisherige schnellste Reise um die Erde wurde im Jahre 1913 in 35 Tagen ohne Flugzeug durchgeführt. Die Beiträge der Gewerkschaftsmitglieder. Im Jahre 1913 belief sich das Vermögen der Verbände, die jetzt im( freigewerkschaftlichen) Allgemeinen Deutschen Ge werkschaftsbund zusammengeschlossen sind, auf 88 Millionen Mark, das der Christlichen Gewerkschaften betrug über 9 Millionen Mart. Mit Ablauf des Jahres 1924 hatte der erstge= nannte Bund schon wieder einen Vermögensbestand von etwa 27 Millionen Mark erreicht, von dem sich allein 22 Millionen Mark in den Hauptkassen befanden. Recht interessant ist in diesem Zusammenhange folgende -Statistit, die von der Leitung des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes auf Grund der Angaben von 26 Verbänden ( insgesamt sind 41 Verbände dem Bund angeschlossen) aufge= stellt ist: in Prozent 10,8 1924 bis 10,41 15,61 Jahresbeitrag 10,40 15,60 20,80 Mitglieder 335 505 282 718 9,1 307 109 9,9 33 20,81 26,- 628 479 20,2 26,01 31,20 370 229 11,9 31,21 36,40 693 632 22,3 41,60 154 372 5,0 33 über 41,60 334 569 10,8 36,41 Auswandererlos. Wir erhalten folgenden Brief aus Brasilien: ,, X., den.... ,, Wir, eine große Anzahl von Familien, befinden uns hier auf einer Kaffeeplantage in sehr schwerer Lage. Einmal sind wir die Arbeit nicht gewohnt, und dann können wir auch das Klima Wir erhalten einen sehr geringen Lohn, und die Lebensmittel sind sehr teuer. Wir wenden uns darum an Sie mit der Bitte um Rat und Auskunft, ob wir keine bessere Stelle mit einem gesunderen Klima erhalten können. Wir wollen gern arbeiten, aber wir möchten auch in eine solche Gegend, wo das Klima erträglich ist und wir auch die gewohnten Lebensmittel erhalten können. Kartoffeln tosten hier 70-80 Milreis der Zentner, und das können wir nicht bezahlen. Wir sind noch nicht lange hier und haben schon eine Reihe von Toten; die anderen sind fast alle frank, und wenn wir nicht bald von hier wegkommen, gehen wir alle zugrunde. Wir bitten Sie nochmals um Ihren Rat und Hilfe und senden Ihnen schon unseren besten Dank im voraus. Mit herzlichem Deutschen Gruß und im Namen der ganzen Gruppe... Jhr..." Wieder einer der Briefe, wie wir sie oft erhalten und gelesen haben. Das alte Lied! Man verläßt die Heimat in der Annahme, daß es nirgends schlechter sein könne als in Deutschland; man wandert aus in gänzlich unbekannte Länder, ohne sich in irgend einer Weise über deren Verhältnisse zu orientieren und ist dann nachher erstaunt und überrascht, wenn dort alles jo ganz anders ist, als man es sich gedacht hatte. Dann beginnt das Klagen und Jammern und Schimpfen auf das Land, das man sich selber in völligster Untenntnis seiner Verhältnisse gewählt hatte. Sicherlich hat Brasilien noch unendlich viei Raum und Möglichkeiten für große Scharen von Einwanderern, aber, das ist die Frage, ob sich alle, die dorthin auswandern wollen, für dies Land eignen, ob sie die dortigen Verhältnisse meistern, die ungeahnten Schwierigkeiten überwinden und sich, was auch tommen mag, durchsetzen werden. Also erst genaueste Kenntnis der Verhältnisse des Ziellandes, und dann mit allem Ernst die Frage immer wieder prüfen, ob die Kräfte und Mittel reichen, diesen Kampf aufzunehmen, und ihn auch zu bestehen. Und wo erhält man die gewünschte Aufklärung und Auskunft über das Land, nach dem die Auswanderung gehen soll? Der Evangelische Hauptverein für deutsche Ausiedler und Auswanderer in Wigenhausen a. d. Werra ist auf Grund seiner fast 30jährigen Tätigkeit in der Lage, in allen die Auswanderung betreffenden Fragen Rat und Auskunft zu erteilen. Jede Ausfunft erfolgt tostenlos. Man wende sich vertrauensvoll an ihn. Seine Monatszeitschrift Der deutsche Auswanderer" unterrichtet über alle Fragen der Auswanderung und Siedlung. Probenummer tostenlos. bei Pavia. Nachdem der französische König zu dem durch einen Eid bekräftigten, demütigenden Frieden von Madrid gezwungen worden war, dachte der siegreiche Kaiser nunmehr daran, nach Deutschland zurückzukehren und die Ketzerer auszurotten. In einem Schreiben an die katholischen Stände kündigte er diese Absicht an. Unter diesen, für die neue Lehre gefahrvollen Umständen fand die Eröffnung des Reichstags zu Speyer am 25. Juni 1526 statt.( Die Reichstage im alten ,, heiligen römischen Reich deutscher Nation" setzten sich aus 3 Kollegien zusammen: dem turfürstlichen, dem fürstlichen und dem städtischen. Die kaiserlichen Kommissare bezeichneten als wichtigsten Punkt der Verhandlungen die Frage, wie der christliche Glaube und ,, die wohlhergebrachten guten christlichen Uebungen und Ordnungen" der Kirche von allen Ständen gehandhabt, Uebertreter jedoch gestraft und zum Gehorsam gebracht werden könnten, um die Durchführung des Wormser Ediktes zu erzwingen. Zuerst berieten nun die fürstlichen Kollegien über die kaiserlichen Vorschläge. Man einigte sich schließlich dahin, daß man zwar die ,, wohl hergebrachten" christlichen Gebräuche beibehalten wolle, verlangte aber gleichzeitig, daß auch die Abstellung der firchlichen Mißbräuche zum Gegenstand der Verhandlungen gemacht werden sollten. Noch weit günstiger für die Sache der Kirchenreform war die Antwort der Städtekurie; hier merkte man deutlich den Einfluß der Gesandten von Nürnberg, Straßburg und Ulm, wo Luthers Lehre festen Fuß gefaßt hatte. Die Städte erklärten die Durchführung des Wormser Ediktes, das, wie oben erwähnt, die Vernichtung der Reformation forderte, für unmöglich, traten also damit in direkten Gegensatz zu der kaiserlichen Proposition". Bezüglich der„, wohlhergebrachten christlichen Uebungen" vertraten sie den Standpunkt, daß sie allerdings in Kraft bleiben müßten, soweit sie sich auf Christus und sein Wort gründeten; solche Gebräuche jedoch, die dem Glauben an Christus und seinem heiligen Worte zuwider seien und durch die die Christen von Gott weg und auf menschlichen Wizz geführt würden", könne man nicht als wohlhergebracht" bezeichnen und deshalb nicht beibehalten, sondern man müsse über ihre Abstellung beraten. Diese deutliche Sprache verfehlte ihre Wirkung nicht: trotz des Protestes der Geistlichen traten die beiden fürstlichen Kollegien dem Beschluß der Städtekurie bei. Darauf wurden drei Kommissionen gewählt, eine turfürstliche, eine fürstliche und eine städtische, die über die abzustellenden Mißbräuche beraten sollten: die Absicht des Kaisers bei der Einberufung des Reichstags schien durch den Widerspruch der Stände den entgegengesetzten Erfolg zu haben, anstatt die Vernichtung der ,, Rezzerei" einzuleiten, verwandelte sich der Reichstag gewissermaßen in einen Gerichtshof über firchliche Mißbräuche. Man sieht, wie die Mehrheit der deutschen Nation von der Notwendigkeit einer Kirchenreform überzeugt war, nachdem Martin Luther das deutsche Gewissen gewedt hatte. Die reformfreundliche Richtung des Reichstags wurde natürlich noch erheblich gestärkt, als die beiden Häupter der Evangelischen, Landgraf Philipp von Hes= sen und Kurfürst Johann von Sachsen in Speyer eintrafen( am 12. bezw. 20. Juli). Beide waren entschlos= Sonnabend, den 17. Juli 1926. asel„ Gießener Zeitung" n des Evangeliums u. a. Am 1. August trat ein aus allen 3 Kollegien ge= bildeter großer Ausschuß" zusammen, der auf der Grundlage des fürstlichen Gutachtens die Beratungen zu Ende führen sollte. Da legten die faiserlichen Kommiſſare dem erstaunten Reichstag plößlich eine bisher zurüdgehaltene Snitruttion por, ole ihnen verbot, irgend einen Beschluß gutzuheizen, der„ dem alten Herkommen in Lehre oder Gebräuchen" zuwider sei, und die das Wormser Editt aufs neue einschärfte. Diese Erklärung rief unter den versammelten Ständen große Erregung hervor; der Hauptzwed des Reichstags schien in Frage gestellt, viele entschlossen sich zur Abreise, die Erzherzog Ferdinand mit Mühe verhinderte. sen, dem Kaiser und Papst zum Trok für das Evange-| noch weiter: Aufhebung der Bettelorden, freie Predigt lium durch Wort und Tat einzutreten. Ueber ihren Wappen, die an den Toren ihrer Quartiere in Speyer angebracht waren, las man die Worte: Verbum dei manet in aeternum( Gottes Wort bleibt in Ewigkeit). Da man ihren Bredigern Spalatin, Agricola und Adam Brother Butritt zu den Kirchen der Stadt verbot, predigten sie unter großem Bolles täglich unter freiem Himmel. Fürsten, Adelige und zahlreiche Geistliche nahmen an diesen Gottesdiensten teil. Ja Daß unter dem Einfluß der beiden genannten Für ften die Gutachten der drei Ausschüsse nicht im Sinne der faiserlich- päpstlichen Richtung abgefaßt wurden, liegt auf der Hand. Die Vorschläge der fürstlichen Kommission, der u. a. die Bischöfe von Straßburg und Freising, sowie Landgraf Philipp und der Markgraf von Baden angehörten, waren in vermittelndem Sinne gehalten; Priesterehe und Laientelch erklärte man für empfehlenswert; ,, man wollte es frei stellen, das Abendmahl unter einer oder beiden Gestalten zu empfangen; man wollte dem Kaiser vorstellen, daß es für die Prie ster besser wäre, in ehelichem Stande zu leben, als mit übel berüchtigten Personen Haus zu halten." Fasten und Beichtzwang wollte man ermäßigen, die 7 Satramente und die lateinische Messe beibehalten, während die Schriftverlesung in deutscher Sprache für wünschenswert erflärt wurde. Gottes Wort jolle nach rechtem, wahren Verstand, nach Auslegung der von der christlichen Kirche angenommenen Lehrer gepredigt werden"; dabei machte man den echt evangelischen Zusatz, daß eine Schrift immer durch Vergleich mit anderen Schriftstellen zu erklären sei! Man sieht, wie selbst der hohe fatholische Klerus von reformatorischen Gedanken erfüllt war; die Glaubensspaltung schien damals, 9 Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg, noch nicht unüberbrüdbar zu sein. Es ließ sich denken, daß ein glücklich getroffenes nationales Verständnis die Anfänge der Zwietracht vielleicht doch wieder beseitigen würde."( Rante.) ini sur moihin imo Die Forderungen des städtischen Ausschusses gingen Dr.Oetker ead p d admusid impi nI espoi jad ird Puddings 19hr leben Matter, emsige Frauen Ich will each etwas anvertrauen! Wohlfell und dennoch delikat duplo schilling 119# 91chnudist Oether- Padding in der Tat! ItoobiR 90 Der Nährgehali, die feine Würze Der Zubereitung Art und Kürze, 9 mobiliji 11 199( hods Empfehlen ihn dem ganzen Hause. dubte moll 910D 19 Drum wählt ihn oft zum frohen Sdimanse. Und reizvoll ist's, mit frischen Früchten Ihn nett und zierlich anzurichten." Unter den zahlreichen Anerkennungen aus Hausfrauenkreisen befinden sich 190 oft reizende Verse. Der vorstehende ist eine Probe davon. Achten Sie bitte beim Einkauf auf meine Originalpackungen mit der Schutzmarke Oetker's Hellkopf".- Verlangen Sie in den einschl. 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Werden sie nicht dagegen stemmen, wenn ich wirklich werden würde wie ihr?" dan didoa Der Schultheiß Peter Michel brach in ein Lachen aus, das herzlich klingen sollte, leider aber nicht recht geriet:„ Was meine Frau Margarete angeht, so ist das ja einerlei, was sie meint. Denn warum? Ihr wollt die Sybille heiraten und nicht meine Frau. Die Sybille aber, die Augen hat sie sich all die Tage aus dem Kopf gegreint; ei, das Mädchen wird mir vor Freude ganz närrisch, wenn ich ihr sage, du kannst deinen Schatz' heira ten, wann du willst." Der Amtmann und seine Frau beteiligten sich nur wenig am Gespräch, sie waren etwas zerstreut und horchten zuweilen nach dem Nebenzimmer. Plötzlich tat sich dessen Türe auf, und im Rahmen erschien seine Exzellenz, der Freiherr Franz Adolf Dietrich von Ingelheim, Präsident vom Kammergericht des heiligen römischen Reiches deutscher Nation. Er war, von einem Reitknecht begleitet, von Wetzlar getommen, um mit eigenen Augen zu sehen, wie man die von ihm geplante Kirche zerstört habe. Er weilte also gewissermaßen ,, incognito" im Amtshause, wollte noch am Sonntagsnachmittage wieder zurückkehren. ol Der Amtmann und seine Frau samt dem Schultheißen be grüßten Seine Erzellenz mit großer Demut. Auch Hans ver neigte sich tief; ihm wurde immer beklommener zumute. Nun nuda Nr. 29. Sommibend, ben 17. Juli andten und eher deien Umschwung eines arme, in erfrischende Lauheit m m abendlichen Lufthauch, Der U Gemüt empfindsam und aufnäh Abendstimmung. Ueberall, wo die Blätterigem Baumschmud gezielt f des Laubes den" grellen Glanz des mandelt jeine wehtuende Aufdrin freundlichen Schimmer, durch den Zauber eines Wunderlandes geb in diefer dämmernden Bemeilen fint he oft mit den ge lagen Berwehte Klänge fingen d Das Ergebnis des Speyerer Reichstags ist von der Geschichtsforschung verschieden beurteilt worden. Die einen sehen darin die gesegliche Grundlage der Ausbildung der deutschen Landeskirchen, die anderen einen Verlegenheitsausweg, der über die Schwierigkeiten der Gewiß augenblidlichen Lage hinweghelfen sollte. wurde durch den Reichstag die Entscheidung einſtweilen nur vertagt; da aber weder die Gesandtschaft an den Kaiser, noch das Konzil, noch die Nationalversammlung in den folgenden Jahren zustande tamen, so wurde aus der provisorischen Lösung eine endgültige, und die evangelischen Fürſten hatten ein Recht, ſich auf den Reichsweitere tagsabschied zu berufen, wenn Jie nunmehr Neuerungen vornahmen, die zur Gründung und Organisation der Landeskirchen führten. Sie taten es in der Ueberzeugung, ihre Pflicht zu erfüllen und damit jederzeit Gott und dem Kaiser gegenüber zur Verantwortung bereit zu sein. jor 1011000 110 dnu nodib Man beriet hin und her, ohne einen befriedigenden Ausweg zu finden. Da fiel zuerst den städtischen Gesandten auf, wie weit das Datum der faiserlichen Jni truftion zurüdliege; es war am 23. März ausgefertigt, zu einem Zeitpunkt, wo Kaiser und Papst noch einig waren; jezt, mehr als 4 Monate später, befanden sich beide im Kriegszustand, und man war überzeugt, daß der Kaiser nunmehr schon aus tattischen Gründen einer übertriebenen Strenge gegenüber den Evangelischen abgeneigt sein müsse. dus @ mbo- nilsqust d) Lokales. Sonntagsgedanken, mid dɛ... wandelt Konzertcafes, bor perüber has deff Feierabend der Sta Sir men den gefneten Hallen, in ihren in Dä einer bedachtjam- genießeriſchen ginnt die Stadt inmitten des Get einen wohltuenderen Genuß als de Semerabend bummels unter dem De alten Stimmungen, wie fie Setar nicht hat, Stimmungen, die men- Seele ganz erfaßt und ge ( off 0 ei Bersonalien. Institutsgehilfe Lagihen Juftitut unferer Landesu then mit Wirkung nom, 1 Septem and verlegt worden modiod najsi Es gibt einen Feind des Lebens, der den Menschen langsam töten tann. Ahnungslos gehen wir täglich an ihm vorüber und wer ihn nicht mehr beachtet, den hat er schon mit seinen Fangarmen berührt. god i nid di Jud dan Das ist der Alltag. Nicht die Schuld der Zeit ist es, oder die Schuld der Arbeit oder die Schuld der Sorge um das tägliche Brot, daß wir dem Alltag erliegen. Jeder Tag und jede Zeit wartet wie ein leeres Gefäß darauf, daß wir es füllen. pd 1069 Wer den Alltag versteht zu leben, dem scheint am Sonntag die Sonne und dem wird sie dann Freudenspenderin. le Freilich er ist oft hart und schwer und rauh dieser Alltag. Besonders in unserer Zeit. Er macht oft den Menschen zur Maschine, und sein Gleichtakt überstimmt oft alle Regungen der Herzen und Seelen. So wird der Alltag zu deinem bittersten Feinde und eine Bürde, die du mit dir bis an dein Ende schleppen mußt. Durch solchen Alltag wird das Leben zu Trauer und Trübfinn. Wer Sonntags fich freuen will, der muß tiefer in den Alltag sehen. Der muß Großes und Wertvolles in ihm ent entdeden fön nen. Im Alltag zeigt sich die Größe und die Kraft des Menschen. Wer mit der Arbeit, mit Rot und bon bleibt, wer burd Sorgen, mit Schmerz und Leid die Woche über ringen muß und den Eisenschlag der Hämmer und den Lärm der Maschinen noch den feinen Klang der Herzenssaiten hört, für den kann der Alltag nicht zum Feinde werden.d maigitbordmmit 16 IdnƐ laWenn dir die Sonne lacht, wenn Glück und Freude dir begegnen, wenn ringsum Freunde dir den Halt verleihen dann rede nicht von Schwere dieser Zeit. tim nsistul muit Wenn du aber ringen mußt, dich wehren, wenn der Alltag In der außenpolitischen Lage hatte sich nämlich im Frühjahr 1526 ein völliger Umschwung vollzogen. Der Papst Clemens VII., ein gewandter Politiker, hatte mit wachsender Besorgnis den Machtaufschwung des Hauses Habsburg beobachtet; am 22. Mai 1526 schloß er mit Franz I. von Frankreich, den er von seinem Eid entband, und mehreren italienischen Fürsten die gegen Karl V. gerichtete heilige Liga" von Cognar( in Südfrankreich). Kaiser Karls Stellung in Italien, die er soeben erst in einem vierjährigen Krieg jiegreich behauptet hatte, war ernstlich bedroht; um sich seiner zahlreichen Gegner zu erwehren, bedurfte er der Hilfe der evangelischen Stände; diese konnte er jedoch nur gewinnen, wenn er seine firchenpolitischen Pläne aufgab und Zugeständnisse machte. In der Tat teilte der Kaijer in einem Mitte August in Speyer eintreffenden Briefe an seinen Bruder einen Entwurf seines Staatsrats zur Aufhebung der Strafbestimmungen des Wormser Ediktes und zur Beilegung der religiösen Streitigteiten auf einem Konzil mit. Die Instruttion vom 23. März war somit völlig bedeutungslos geworden, wie die städtischen Gesandten schon vor dem Eintreffen des kaiserlichen Schreibens angesichts der Veränderung der politischen Lage richtig vermutet hatten. Die gänzliche Aufhebung der Strafbestimmungen gegen die Anhänger der Reformation erschien dem Erzherzog Ferdinand mit Rücksicht auf die katholischen Stände nicht ratsam. So einigte man sich schließlich auf einer mittleren Linie. Auf den Antrag der Städte beschloß der Reichstag, an den Kaiser eine Gesandtschaft zu schicken, die ihm über die Lage der Dinge im Reich Bericht erstatten und ihn bitten sollte, zur Beilegung der religiösen Streitigkeiten spätestens nach 1½ Jahren ein Konzil oder wenigstens eine Nationalversammlung zu berufen. In dem Reichstagsabschied vom 27. August 1526 wurde diese Forderung ausdrücklich wiederholt und bestimmt, bis zu dem Konzil oder der Nationalver- on in tot sammlung solle jeder Stand ,, in Sachen, die das Wormser Edikt betreffe, so leben, regieren und es halten, wie er es gegen Gott und Kaiserliche Majestät hoffe und vertraue zu verantworten." Diese Wendung war schon am 9. Januar 1525, also 11 Jahre vor Beginn des Speyerer Reichstages, von dem Landgrafen von Hessen gelegentlich gebraucht worden, wurde dann von dem Kurfürstenkollegium übernommen und ging schließlich in den Reichstagsabschied über.im radonisdr holte man noch den hohen Herrn zu Hilfe; was tonnte er da gegen machen! starred imburrier mammal od drum rad Der Freiherr nichte nach anen Seiten, nahm in einem bereitstehenden Prunksessel Platz und wandte sich alsdann an Hans Heeger:„ Er ist wohl der Schuhmachergeselle, der der Eidam des Schultheißen werden will?" tomchen 13 martid vide Hans Heeger bejahte durch eine stumme Verneigung. Habe von seinen Meriten( Verdiensten) gehört, bin mit ihm wohlzufrieden. Nun, was sagt er denn dazu, daß man mich hindern will, hier in Holzhausen ein katholisches Gotteshaus zu errichten?" Hans Heeger riß sich innerlich empor und antwortete mit fester Stimme:„ Da Exzellenz mich um meine geringe Meinung befragen, so bin ich der Ansicht, in Religionssachen soll man nicht Gewalt anwenden, auch feine weltlichen Machtmittel gebrauchen, weil es sich um das Herz und das Gewissen handelt." Dem Freiherrn von Ingelheim gefiel die Antwort, weil sie sich auf seine Seite stellte, und sie gefiel ihm wieder nicht, weil fie zu protestantisch war. er Nun fragte er den Gesellen ganz geradeaus:„ Also will, wie ich mit großer Pläfir vernommen habe, zur römischkatholischen Kirche konvertieren und die lutherische Ketzerei ab schwören?" Jetzt, wo die entscheidende Antwort fallen mußte, gewann Herr Hans Heeger seine ganze Fassung wieder. Eine Weile überlegte er, dann gab er die Antwort:„ Ew. Exzellenz wollen gütigst verzeihen, so weit bin ich noch nicht; der Sprung ist zu groß und zu schwer, da heißt es sich vorsehen, daß man nicht nach her zerbrochen am Boden liegt. Darum will ich mich noch drei Tage bedenken. Ich möchte auch den Herrn Schultheißen ge ziemend bitten, daß ich morgen mit seiner Tochter Sybille nicht einmal bereden darf." Der Freiherr warf dem Amtmann einen befremdeten, fragenden Blick zu, worauf dieser bedauernd mit den Achseln zuckte. Dann aber erwiderte jener mit vollendeter Höflichkeit: Das gefällt mir von ihm extra ordinairement, daß er mit Vorbedacht diesen Schritt unternehmen will. Denn, daß er ihn wirklich tut, dessen bin ich gewiß. War er schon einmal in einem katholischen beint har bu bas Große und Gute entdeckt und der Triumph wird und der die Freude deines Herzens In endlosen Zügen ziehen die langen, grauen Alltage an unserem Leben vorüber. Wenn wir sie zum wahren Werktag machen und nie den Morgen beklagen, der Müh' und Arbeit gibt, dann hast du nach sechs harten Alltagen wahrhaftig verdient deinen Sonntagliouns mit Waldfried. nisl bon лged onsding noo ditione Sommerabend in der Stadt. 190 pigmire Spät tommt die Dämmerung des Abends in der Sommerhöhe der Jahreszeit. Später fast, als die Sorgfamkeit der Betreuer der öffentlichen Beleuchtung, als geschäftliche Werbebe triebsamkeit, die tausend künstliche Lichtquellen aufleuchten lassen, die dem Dunkel in der Stadt wehren. Der Straßenver tehr duldet es nicht, daß dem Auge Erholung von der Helligkeit des Tages gegönnt wird. Doch aber verlangsamt der fintende Sommerabend den Geschwindschritt des städtischen Lebens. Es ist wie ein besinnliches Aufatmen, wenn die ersten Lichter Gottesdienst? Nein? Nun, so ersuche ich ihn, morgen um zehn Uhr der heiligen Messe im Rathaus beizuwohnen. Ob es auch nur ein ärmlicher Raum ist, so wird er doch merken, daß stantischen Prädikanten besagen! Also, er wird fommen!" Gott gegenwärtig te bejag will be bas Geplärre eines prote HBO Hans verneigte sich zustimmend, ärgerte sich aber sofort über sich selbst, daß er hier nachgegeben. Zugleich auch verabschiedete sich der Schultheiß mit vielen unterwürfigen Krapfüßenm Dienjtjubiläum.Am 11 u tommissar Wilhelm Schmidt auf Polizeidient zurückbliden. Währen unterbrochen dem hiesigen Polizeia Zeit and feine Kenntnisse, seine Landes Wesen das Vertrauen megebenen sowie des Publitums * Bon der Landes- Universität. Universität, Dr. K. Koffta, hat f tit of Wisconsin( U. S. A.) eine Shologie erhalten und wird diese während des Jah University of Als sie durch die abendstille Dorfstraße gingen raunte der Schultheiß dem Gesellen zu:„ Daß du fein Einzugsgeld zu bezahlen brauchst, das ist selbstverständlich. Aber ich will dir noch etwas anderes anvertrauen: Wenn du mein Eidam wirst, rüde ich in die Stelle des Stubenrauch, der nach Franken geht, und werde Amtmann. Du aber wirst Schultheiß. Darauf hat mir der Amtmann Stubenrauch Wort und Handschlag gegeben. Also besinne dich nicht lange! Was sollen da allerhand dumme Bedenken, da greift man zu!" Das Fuchsgesicht Peter Michels war dicht neben dem Antlih Hans Heegers. Unwillkürlich dachte dieser: Man begreift es nicht, daß Sybille von diesem Schleier abstammen soll. Es ist gut, daß sie nur ihrer Mutter ähnlich sieht!" In der Nacht aber träumte ihm ein merkwürdiger Traum. Es flopfte an seiner Kammer an, und der Schultheiß fam herein. Aber welch merkwürdige Gewandung und Vermummung hatte er angelegt! Auf dem Haupt hatte er ein spitzes, schwarzes Hütchen mit einer roten Hahnenfeder. Das spöttische Angesicht grinste über einer großen weißen Halstrause. Was er weiter anhatte, das war nicht zu erkennen. Nur das Haupt war von grellem Schein umleuchtet, sonst alles von rabenschwarzer Nacht umhüllt. Und das unheimliche Haupt öffnete den Mund und sprach:„ Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällt und mich anbetest!" Und auf einmal war es nicht mehr das Gesicht des Schultheißen, sondern das hämische Antlitz des Satans. Da wurde Hans von einem tödlichen Schreden befallen. Er wollte fliehen, er fonnte kein Glied regen, er wollte eine Abwehrformel sprechen, doch die Stimme verjagte. Endlich brachte er mit letter Anstrengung hervor:„ Weiche von mir, Satan, in Jesu Ramen weiche!" Da gab es einen gewaltigen Donnerschlag. Der Satan Rafla Chicago als Gast- Pr der Landesuniversität wurde für di bis 30. September 1927 der ordent et fc. nat. Wilhelm 3 wid gen Aufgehoben. Die vom W S 24. Juni 1926 angeordnete Sper Burggraben wird hiermit wieder den Weißbinderarbeiten beendet si * Straßensperrung. Wegen wird hiermit der Schiffenbergerwe und der Privatstraße zwischen den Gail von Dienstag, den 13. Juli jehn Tagen für jeglichen Fahrverk Bolizeiamt. Sett neuerer Ze gerien, Papier, Obstschalen, insbes fonftige Abfälle, auf Bürgersteige Hierdurch werden nicht nur die S aus Gefahren für Paſianten her gleiten auf Obstresten und dergleich theblich verlegen fönnen. Wir e Sinwerfes bedarf uf den Nebelito die Polizeibeamten mit Strajanz Die nom Bolizeiant Gießen unter Sperrung der Straße An der War und Friedrichstraße ist wieder au Saferrohrerlegungsarbeiten bee nahme von Kanalbauarbeiten im belischen ist der Aulweg weg und Riegelpfad bis auf weite Seiperet. verige dans aber lag im Schwelle when taum und W ein höhnisches Gelächter, dem aus Stimme antwortete Ber mich b will ich auch belennen vor meinem Hans Heeger war am ganzen die Zunge flebte ihm am Gaume heit nach dem Gefäß mit Wasser, Rammer mitnahm, und trant es legte er sich wieder in die Kijen die Gedanken ließen ihm keine R Wild umstellt, daß es nicht aus die Gedanken und Berrien in Erit gegen Morgen fand Ruhe und des Vergessens. Mutter Bogelsberger war mit ihm zufrieden; auch der Me Joviel Blut verloren hat, muß me ihr aber so auf dem Teller herun dann fann der Wind euch bald du „ Es geht wieder vorüber, m zu verwürgen!" Da begann ber jeiner Mutter, qui gute Meiste Af den Schulth gut, daß der Bescholtene nicht a vor fich selber geschämt und wär Lächelnd hörte Hans d merzlich lächelnd: Ach, ihr f Wist der Schultheiß, ich selbst Gegen gehn Uhr schlich er wandelt, zum Rathaus. Eine Beberliegenden lutherischen Stujen hinan. Im Hintergrund gang gegenüber, war ein Hod bunten Brunt mit dem tahlen, Gegenjake stand. Hans Heeger segte sich unm Daten ungefähr zwanzig erm pidar. 29. Sonnabend, den 17. Juli 1926. Des Speyerer Reichstags ist von der verschieden beurteilt worden. Die ie gesetzliche Grundlage der Ausbil Landeskirchen, die anderen einen g, der über die Schwierigkeiten der ge hinweghelfen sollte. Gewig ichstag die Entscheidung einstweilen Ser weder die Gesandtschaft an den nzil, noch die Nationalversammlung hren zustande tamen, so wurde aus ung eine endgültige, un tten ein Recht, lichte evan fen, wenn jie nunmehr weitere men, die zur Gründung und Orga den Reichs irchen führten. Sie taten es in der Pflicht zu erfüllen und damit jeder aiser gegenüber zur Verantwortung Te for Injo Lotales. di mognurillo ang nntagsgedanken, nid d.. des Lebens, der den Menschen langsam os gehen wir täglich an ihm vorüber beachtet, de den hat er schon mit seinen 20 mid band Zeit ist es, oder die Schuld der Arbeit ge um das tägliche, Brot, daß wir dem Tag und jede Zeit wartet wie ein leeres sfüllen. thing and thi spd as steht zu leben, dem scheint am Sonntag d sie dann Freudenspenderin. hart und schwer und rauh dieser Alltag. eit. Er macht oft den Menschen zur chtakt überſtimmt oft alle Regungen der zu deinem bittersten Feinde und eine is an dein Ende schleppen mußt. Durch потире Leben 34 Trauer und Trübfinn. reuen will, der muß tiefer in den Atag und Wertvolles in ihm entdeden fönsich die Größe und die Kraft des Irbeit, mit S $ muß mit Schmerz wer durch mer und den Lärm der Maschinen noch erzensſaiten hört, für den kann der Allerdensried notgitbordmmin@ 190 Idn e lacht, wenn Glüd und Freude dir be Freunde dir den Halt verleihen- dann dieser Zeit... tim nststural nammis en mußt, dich wehren, wenn der Alltag rt, wenn du Sieger bleibt über ihn nd Gute entdeckt und der Triumph wird stein. S ziehen die langen, grauen Alltage an Wenn wir sie zum wahren Werktag orgen beklagen, der Müh' und Arbeit sechs harten Alltagen wahrhaftig ver ammogul redno gnist Waldfried. που όλως απολιπαρού απodink που abend in der Stadt menni 190190 anmijoeide grijalo rad gignit mmerung des Abends in der Sommerpäter fast, als die Sorgfamkeit der BeBeleuchtung, als geschäftliche Werbches id künstliche Lichtquellen aufleuchten in der Stadt wehren. Der Straßenver B dem Auge Erholung von der Helligwird. Doch aber, verlangsamt der finGeschwindschritt des städtischen Lebens. hes Aufatmen, wenn die ersten Lichter aufleuchten und eher noch, als die Nacht es tut, an den volIn wohlige sendeten Umschwung eines Tages mahnen. Wärme, in erfrischende Lauheit mildert sich die Hige des Tages im abendlichen Lufthauch. Der Pflichten entspannt, wird das Gemüt empfindsam und aufnahmefähig für die entlastende Abendstimmung. Ueberall, wo die Straßen, die Plätze mit dichtblätterigem Baumschmud geziert sind, mildert das dunkle Grün des Laubes den grellen Glanz des fünftlichen Lichtes und ver wandelt seine wehtuende Aufdringlichkeit in schattenreichen, freundlichen Schimmer, burch den die ganze Stadt wie in den Genußreich Zauber eines Wunderlandes gebettet erscheint. wandelt sichs in dieser dämmernden Abendwelt. Zu geruhsamem Verweilen fädt fie ein mit den grünumhegten Bänken der Anfagen. Berwehte Klänge fingen durch die Abendstille. Sie tönen herüber uns den Konzertcafes, vor denen die Jugend sich ergötzt. Sie machen den Feierabend der Stadt den Gäften in ihren weitgeöffneten Hallen, in ihren in Dämmerung gebetteten Gärten zu einer bedachtjam- genießerischen Feierstunde. Kaum je sonst gönnt die Stadt inmitten des Getriebes ihres bunten Lebens einen wohltuenderen Genuß als den eines lichtdurchschimmerten Sommerabend bummels unter dem straßensäumenden Laubdach. Da walten Stimmungen, wie sie die unberührte, stadtferne Natur nicht hat, Stimmungen, die freilich nur von einer Stadtmenschen- Seele ganz erfaßt und gewürdigt werden können. ( at* also * Bersonalien. Institutsgehilfe Heinrich Müller am 300logischen Juftitut unserer Landesuniversität ist auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. September ds. Js. ab in den Ruhestand verjetzt worden. modiod noisid sim sis ais Dienstjubiläum. Am 11. Juli 1926 tonnte Herr Polizeitommissar Wilhelm Schmidt auf eine 25jährige Tätigkeit im Polizeidienst zurückblicken. Während diefer Zeit gehörte er un unterbrochen dem hiesigen Polizeiamt an und hat sich in dieser Zeit durch seine Kenntnisse, seine Pflichttreue und sein entgegentommendes Wesen das Bertrauen seiner Vorgesetzten und seiner Untergebenen sowie des Publikums erworben.d mis Bon der Landes- Universität. Der a. o. Prof. an unserer Universität, Dr. R. Roffta, hat für 1926/27 bon der Universität of Wisconsin( U...) eine Berufung als Profesor der Pschologie erhalten und wird diesem Ruf Folge leisten. Prof. Roffta war schon während des Jahres 1924/25 an der CornellUniversity of Chicago als Gast- Profeſſor tätig. Zum Rektor der Landesuniversität wurde für die Zeit vom 1. Oktober 1926 bis 30. September 1927 der ordentliche Professor Dr. med. vet. 3 wid gewählt. Nun, so ersuche ich ihn, morgen um Messe im Rathaus beizuwohnen. Ob es Raum ist, so wird er doch merken, daß Was will da das Geplärre eines prote esagen! Also, er wird kommen!" zustimmend, ärgerte sich aber sofort über chgegeben. Zugleich auch verabschiedete ielen unterwürfigen Krazfüßend endstille Dorfstraße gingen raunte der zu: Daß du kein Einzugsgeld zu be elbstverständlich. Aber ich will dir noch geht, und E: Wenn du mell, rüde цеп: tubenrauch, der ber wirst Schultheiß. Darauf hat mir uch Wort und Handschlag gegeben. Also Was sollen da allerhand dumme Beter Michels war dicht neben dem Antwillkürlich dachte dieser:„ Man begreift dieſem Schleier abſtammen soll. Es ist utter ähnlich fieht!"- <-1190 räumte ihm ein merkwürdiger Traum. mer an, und der Schultheiß kam herein. et sc. nat. Wilhelm 3 Gießener Zeitung" Der hessische Pfarrverein nimmt in seiner Tagung vom 8. Juni ds. Js. nach einem Bericht des Herrn Oberkirchenrates Wagner Kenntnis von der schwierigen, den Bestand der evangelischen Landeskirche und der Einzelgemeinden gefährdenden finanziellen Lage der Landeskirche und erkennt einen Hauptgrund dieser Lage darin, daß der hessische Staat allein von allen anderen Ländern des Reiches seinen Verpflichtungen gegenüber der Landeskirche dauernd nicht nachkommt. Der hessische PfarrDerein spricht seine einmütige Zustimmung aus zu den Forderun gen, welche der hessische Landeskirchentag in seiner letzten Tagung an den Staat erhoben hat und erwartet vom hessischen Staat, daß er seinen Verpflichtungen gegenüber der Landeskirche rest= los nachtommt, und er bittet die Kirchenregierung um energischstes Vorgehen. * Aufgehoben. Die vom Polizeiamt Gießen unterm 24. Juni 1926 angeordnete Sperrung der Durchgangsstraße Burggraben wird hiermit wieder aufgehoben, da die betreffenden Weißbinderarbeiten beendet sind. tapi otti * Straßensperrung. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird hiermit der Schiffenbergerweg zwischen dem Erdkauterweg und der Privatstraße zwischen den Fabriken von Bänninger und Gail von Dienstag, den 13. Juli 1926, ab auf die Dauer von zehn Tagen für jeglichen Fahrverkehr gesperrt. Keine Autoverbindung Offenbach Fechenheim Bergen-Bilbel. Im Offenbacher Kreishaus fand eine Sigung in der Frage der seit längerer Zeit geplanten Autoverbindung von Offenbach über Fechenheim- Bergen nach Vilbel statt. Zur allgemeinen Ueberraschung erklärten die Vertreter von Fechenheim und Bergen Entheim, daß sie an der geplanten Postautolinie tein Interesse mehr hätten, da sie sich in der Zwischenzeit nach Frankfurt orientiert hätten. Bergen habe jetzt eine beträcht liche bessere Straßenbahnverbindung mit Frankfurt und Fechenheim würde bereits in einigen Tagen die angestrebte Autoverbindung erhalten. Unter diesen Umständen dürfte es fraglich sein, ob die angestrebte Autoverbindung Offenbach- Vilbel je= mals verwirklicht wird. * Bolizeiamt. Sett neuerer Zeit ist wieder die Unfitte eingerijjen, Papier, Obstschalen, insbesondere Apfelsinenschalen und sonstige Abfälle, auf Bürgersteige und Fahrbahnen zu werfen. Hierdurch werden nicht nur die Straßen verunreinigt, sondern auch Gefahren für Passanten hervorgerufen, die durch Ausbren für Baſſanten hervor gleiten auf Obst resten und dergleichen zu Falle tommen und sich erheblich verletzen können. Wir erwarten, daß es nur dieses widrigenfalls Sinweiſes bedarf, um den Uebelſtand abegeert müßten. die Polizeibeamten mit Strafanzeigen Die vom Polizeiami Gießen unterteiligen Mai 1926 angeordnete Sperrung der Straße ,, An der Warte" zwischen Leihgesternerweg und Friedrichstraße lift wieder aufgehoben, da die Gas- und Wasserrohrperlegungsarbeiten beendet find: Wegen Vornahme von Kanalbauarbeiten im Aulweg entlang der Oberist der Aulweg em Schiffenbergerjeglichen Fahrverkehr hellbab bis auf weiteres weg und gesperrt. verschwand ib. bans * Stenographische Höchstleistung. Bei dem legten Stenographentag in Darmstadt hat der Direktionsstenograph Opfermann aus Darmstadt die höchste Geschwindigkeit von 440 Sil. ben nach dem System Gabelsberger erreicht, ein Ergebnis, das Hans aber Jag im Bett aufrecht; und auf der Schwelle zwischent Traum und Wachen hörte er noch ganz nahe ein höhnisches Gelächter, dem aus weiter Ferne eine feierliche Stimme antwortete: Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich auch belennen vor meinem himmlischen Vater." 33 Hans Heeger war am ganzen Körper in Schweiß gebadet; die Zunge flebte ihm am Gaumen. Er tastete in der Dunkelheit nach dem Gefäß mit Wasser, das er allabendlich auf seine Kammer mitnahm, und tran trant es in fangen Zügen leer. Dann legte er sich wieder in die Kissen, doch der Schlaf floh ihn, denn die Gedanken ließen ihm keine Ruhe. Wie eine wilde Meute ein Wild umstellt, daß es nicht ausbrechen fann, so umringten ihn die Gedanken anten und zerrien ihn hin und her. Erst gegen Morgen fand er noch eine turze Stunde der Ruhe und des Vergessens. Mutter Bogelsberger war bei der Morgensuppe gar nicht mit ihm zufrieden; auch der Meister meinte: ,, Wenn man mal soviel Blut verloren hat, muß man nachher doppelt essen. Wenn ihr aber so auf dem Teller herumstochert, wie die letzten Tage, dann kann der Wind euch bald durch die Baden blasen." ,, Es geht wieder vorüber, man hat jetzt so allerhand in sich zu verwürgen!" 213 arum um 7 Zeppelin- Eckener Spende Da begann der gute Meister Bogelsberger, unterstützt von jeiner Mutter, auf den Schultheißen loszudreſchen; es war nur gut, daß der Bescholtene nicht anwesend war, er hätte sich sicher vor sich selber gefchämt und wäre in ein Maujeloch gekrochen. Lächelnd hörte Hans den zwei Femrichtern zu, schmerzlich lächelnd:„ Ach, ihr seid ja auf einer falschen Fährte. Nicht der Schultheiß, ich selbst bereite mir die bittere Pein." Gewandung und Vermummung hatte Haupt hatte er ein spizes, schwarzes Hahnenfeder. Das spöttische Angesicht en weißen Halstrause. Was er weiter Nur das Haupt war von zu erkennen. et, ſonſt alles von rabenschwarzer Nacht eimliche Haupt öffnete den Mund und ich dir geben, wenn du niederfällt und uf einmal war es nicht mehr das Gesicht in das hämische Antlig des Satans. Da tödlichen Schreden befallen. Er wollte Slied regen, er wollte eine Abwehrformel ne verjagte. Endlich brachte er mit letter Beiche von mir, Gatan, in Jesu Namen en gewaltigen Donnerschlag. Der Satan Gegen, zehn Uhr schlich er wie einer, der auf bösen Pfaden wandelt, zum Rathaus. Einen scheuen Blid warf er nach eer gegenüberliegenden lutherischen Kirche; dann stieg er eilig die Stufen hinan. Im Hintergrund des fleinen Betsaales, dem Eingang gegenüber, war ein Hochaltar aufgebaut, der in seinem bunten Prunk mit dem fahlen, nüchternen Raum in seltsamem Gegensaze stand. Hans Heeger setzte sich unmittelbar neben den Eingang. Es waren ungefähr zwanzig erwachsene Personen anwesend und S 7 Weil sonst das Erbe Zeppelins dem deutschen Volfe für immer verloren geht. Will du das verhüten, dann zahle deinen Beitrag dem Drtsausschuß. Wo ein solcher nicht vorhan en ist, bei den öffentlichen Kaffen, Banken oder auf Poßsched- Konto Stuttgart 5845 Reichsfammelwoche vom 11. bis 18. Juli Und darum sollen meine Worte mein Testament bedeuten, mit dem ich dem deutschen Volke vermache, was ich bis dahin schaffen durfte, auf daß es sich die Segnungen herausholen möge, die ihm darin noch schlummern." Graf Zeppelin OL. Nr. 29. bis jetzt, soweit uns bekannt ist, in Deutschland bisher noch nicht erzielt wurde. Als Ehrenpreis wurde Opfermann eine funstvoll gearbeitete Plafette der Stadt Darmstadt, die nur für besondere Leistungen vergeben wird, ausgehändigt. Wenn man bedenkt, daß die meisten Geschäftsstenographen 200 Silben erreichen und der Reichstag für seine Parlamentsstenographen nur 300 Gilben bei der Aufnahmeprüfung fordert und daß es nur wenige Menschen gibt, die ein Diktat von 440 Silben zu geben im Stande sind, so muß man diese außerordentliche Leistung nach einem unbekannten Stoff für den Schreiber um so höher veranschlagen. Aus Nah und Fern. Bad Nauheim. Die Wertschätzung, die Bad Nauheim bei dem Stamm seiner Gäste genießt, wird auch in dieser Kurzeit durch die erfreuliche Tatsache bewiesen, daß bis jetzt sieben Gäste ein Kurjubiläum feiern fonnten. Sechs Besucher waren zum 25. Male und einer zum 30. Male nach Bad Nauheim gekommen. Die Besucherkurve ist befriedigend und zeigt einen noch stärkeren internationalen Einschlag wie im Vorjahre. Lauterbach. Mit Wirkung vom 1. August ds. Js. ab ist der Landwirtschaftsrat an dem Landwirtschaftsamt zu Mainz Dr. Richard Görlach zum Landwirtschaftsrat an dem Landwirtschaftsamt zu Lauterbach ernannt worden. Aus dem Vogelsberg. Die Heuernte ist im südlichen Vogelsberg in der Hauptsache beendet. Bei dem prächtigen Wetter ging sie schnell von statten. Güte und Menge des Heus lassen nichts zu wünschen übrig. Wunderbar ist auch der Stand des Getreides. Wenn die Witterung günstig bleibt, ist mit einer sehr guten Ernte zu rechnen. Auch im oberen Vogelsberg ist in der ersten Juliwoche viel gutes Heu eingebracht worden. Zur Zeit ist die Ernte in vollem Gang. gegen zehn Kinder. Der katholische Schulmeister, der bereits im Meßnergewand stedte, wollte Hans nötigen, auf den vorderen Bänken Platz zu nehmen, dieser aber weigerte sich entschieden. Oberlais. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten hier kürzlich die Eheleute Erhard Schauermann und Katharine Schauermann geb. Becht sowie Heinrich König und Emilie König geb Bechthold. Beide Jubelpaare sind geistig und körperlich noch wohlauf. Bahnbauprojekt Hanau Büdingen Jetzt erschien der Priester, eine ehrwürdige Erscheinung, hinter ihm der Freiherr von Ingelheim, der Amtmann und seine Frau, zuletzt der Schultheiß Peter Michel. Alle nidten Hans Heeger zu. Der Freiherr nahm auf einem bereitgestellten Sessel Play, die andern drei auf der vordersten Bank. Der Gottesdienst begann, der Weihrauch zog durch den Raum, in feierlichem Zuge wallten die Gesänge des Priesters und der Gemeinde daher. - über Marköbel. Büdingen. In Langenbergheim( Oberhessen) fand eine Sigung statt, in der es sich um das Projekt des Baues einer Banh handelt, die von Hanau über Martöbel nach Büdingen führen soll. An der Sitzung nahmen teil der Kreisdirektor von Büdingen, der Oberbürgermeister von Hanau, der Landrat des Kreises Hanau, die Bürgermeister der an dem Bahnbau inter essierten Kreise, sowie ein Vertreter der Jsenburg- Büdingschen Standesherrschaft. Außerdem hatte man zwei Ingenieure als Sachverständige zu den Beratungen hinzugezogen. Das Ergeb nis der Beratungen war ein Uebereinkommen, den interessier ten Kommunalverwaltungen die Ausbringung der Mittel zur Bestreitung der Kosten für die notwendigen Vorarbeiten naher zulegen. Hans Heeger lauschte. Das Gemessene und Würdevolle der ganzen Handlung schlug ihn in Bann. Dann aber mühte er sich, in das Verständnis einzudringen. Doch eine fremde Sprache war es, die da gesprochen wurde, tlangvolle Worte, aber sinnlos erschienen sie ihm und sagten ihm nichts. Was sollte das alles bedeuten? Verwirrt und bedrückt saß er da. „ Sierher gehöre ich nicht!" sprach es in ihm. Darmstadt. Die hessischen Gerichtsferien begannen mit dem 15. Juli und dauern bis zum 15. September. Das Strafpera fahren nimmt seinen ungestörten Fortgang, nur die Sigungs tage werden verringert. Und als der Priester die Monstranz emporhob, das Glödlein des Ministranten ertönte, und alle tief zur Erde sich neigten, da tlinkte Hans Heeger ganz leise die Tür auf und verschwand. Als er auf der Straße stand, atmete er tief auf. Er rief einen fleinen Jungen herbei und gab ihm den Auftrag:„ Gehe zu Meister Vogelsberger und sage, ich, der Hans Heeger, täme nicht zum Mittagessen. Ich ginge ein bißchen über Feld und täme gegen Abend heim!" Der Junge lief spornstreichs davon. Hans aber ging langsam hinter ihm drein, ließ das Dorf hinter sich und schlug den Weg nach Rodheim ein, den er einst gekommen war. Er wollte mit sich selbst allein sein. Darmstadt, 16. Juli. Während gestern um die Mittagszeit im Schatten noch 32 Grad Celsius festgestellt wurden und glü hende Sonnenhize den Aufenthalt im Freien fast unmöglich machte, ging eine Stunde später über der Stadt und Umgegend ein schweres Unwetter nieder, wie es seit langen Jahren nicht zu verzeichnen war. Ganz überraschend setzte furz nach 2 Uhr ein Gewitter ein, das ebenso rasch von wolfenbruchartigem Regen, untermischt von starkem Hagel, begleitet war. Eine Stunde lang waren die Straßen in der Stadt nicht passierbar. Säuglinge Nach dem Gottesdienst begleiteten der Amtmann und der Schultheiß den Freiherrn von Ingelheim in das Amtshaus. Die Frau Stubenrauch aber begab sich in das Haus des Schultheißen. Sie wollte mit Sybille verhandeln und Schwierigkeiten, die etwa von deren Seite erstehen tönnten, hinwegräumen. Denn Peter Michel selbst hatte am Morgen die Frau Amtmännin um diesen Dienst gebeten! Er traute den eignen, staatsmännischen Fähigkeiten in dieser Sache nicht viel zu; sie würden ihn im Stic Maizena Kinder das Nährmehl für Kranke 0190121 lassen und sich verflüchtigen, wenn seine Frau mit den Augen, tiefer Wahrhaftigkeit voll, ihn anschaute. Die Frau Amtmännin hielt ihre Sendung nicht eben für schwer. Sie war der festen Zuversicht, daß Sybille die Nachricht, die sie ihr zu bringen hatte, mit Jauchzen aufnehmen werde. Bedentlicher erschien ihr, daß Hans Heeger nicht bis zum Ende des Gottesdienstes geblieben war. Sollte er doch von der gewiesenen Bahn abspringen wollen? Doch auch darüber beruhigte sie sich; in dem Jugendalter, darin Hans und Sybille standen, ist der Zug des Herzens und der Sturm des Blutes, der Mann und Weib zueinander reißt, stärker als alle Hindernisse und Be denken. Darauf vertraute die fluge Frau Stubenrauch. Sybille und ihre Mutter waren höchst erstaunt über den ,, fremden Besuch". Was konnte die Frau wollen? ,, Mein Mann ist nicht zu Hause," sagte Frau Margarete nach den Worten der Begrüßung. Ich will nicht zum Schultheißen, ich will zu euch, vorab 30017 zu eurer Tochter," antwortete Frau Stubenrauch. Man setzte sich, Sybille voller Neugier, Frau Margarete voller Zurüdhaltung. Denn sie ahnte, ja, sie wußte, diese Frau fann meinem Kinde nichts Willkommenes u. Freudiges bringen. Frau Stubenrauch begann nun ihre Rede; weit von hinten herum holte sie aus. Gie pries die Schönheit und Tugend Sybillens, daß das Mädchen ganz rot wurde. Dann lobte sie Sans Heeger, daß Sybille noch röter wurde. Sie sprach von der allgemeinen Teilnahme des Dorfes an dem Bund der jungen Leute. Auch sie und der Amtmann hätten von Anfang an, als fie von dem Widerstand des Schultheißen gehört hätten, überlegt, wie man ihnen helfen könne. Darauf hätten sie den Schultheißen tommen lassen; der wäre zuerst zäh gewesen wie Sohlenleder, dann aber habe er nachgegeben und willige in die Heirat, freilich unter der Bedingung, daß der Eidam katholisch Eine tiefe Stille folgte diesen Worten. werde. Ja, freut sie sich denn nicht, Jungfer Sybille?" jagte bie Frau Amtmännin. Sybille schaute mit großen, verstörten Augen auf die Fra ( Fortsetzung folgt.) gerin. Sonnabend, den 17. Juli 1926. In verschiedenen Stadtteilen füllten sich die Keller mit Wasser. In vielen Fällen mußte die Wasserwehr mit Pumpen eingreifen. Beerfelden. Hier fand vom 11. bis 13 Juli der Odenwälder Bauerntag statt. Er begann mit einem Reit- und Fahrturnier, das eine rege Beteiligung aufwies. Auf dem nachfolgenden Markttage jah man tabelloses Pferdematerial. Beim Rindoich trat das rote Odenwälder Vich erheblich zurüd. Es folgte eine Prämiierung und die Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen. Für die Verlosung waren eine Reihe schöner Gewinne ausgeworfen. Der Markt hat seit dem Kriege eine bemerkenswerte Höhe erreicht. Bensheim, 15. Juli. Das 9 Jahre alte Töchterchen der Eheleute Adam Stumpf, wohnhaft Port- Arthur, wurde am Mittwoch nachmittag beim Reisbrei- Rochen am Gasherd von der Flamme erfaßt und mußte mit schweren Brandwunden sofort in das Bensheimer Hospital gebracht werden, wo es am gleichen Abend noch den Verlegungen erlegen ist. Forderungen des badischen Einzelhandels. Weinheim a. d. B. In einer start besuchten Steuerprotestversammlung des Wirtschaftsverbandes Weinheim wurde nachstehende Resolution einstimmig gefaßt: ,, Die Lage des städtischen und ländlichen Mittelstandes ist derart, daß die bisher auferlegten Lasten nicht mehr getragen merben fönnen. Umjo mehr muß es befremden, daß der Badische Landtag eine Erhöhung der Gebäudesondersteuer vorgenommen hat. Eine Regierungs- und Finanzkunst, die sich darauf beschränkt, Steuern zu erhöhen, dazu in einer Zeit beson rer wirt. schaftlicher Not, richtet sich selbst. Die Versammlung erhebt schärfften Protest gegen die Beschlüsse des Landtags. Die Verjammlung fordert neben dem Abbau der ungeheuerlichen Steuerlasten Maßnahmen, die zu einem Abbau der unnatürlich hohen Zinssähe der Banten führen. Die Versammlung fordert weiterhin Abbau der Elektrizitätspreise des Badenwerts und andere Aktiengesellschaften sowie sofortige wirtungsvolle Sparmaßnahmen auf allen Gebieten der Reichs, Staats- und Gemeindeverwaltung sowie bei der Verwaltung der zu sozialen Zweden bestimmten Gelder." Mainz. Wegen Verfehlung gegen die Strasbestimmungen des Aktienrechtes war der Direktor der Ludwig Ganz- A.- G., Kommerzienrat Felix Ganz, zu pier Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Freiheitsstrafe ist ihm nun vom hessischen Justizministerium zum Teil in eine Geldstrafe umgewandelt und der Rest bedingt erlassen worden. Oppenheim. Die 83. Jahresversammlung des Hessischen Hauptvereins der Gustav Adolf- Stiftung findet vom 18.- 20. Juli hier statt. Im Festgottesdienst am Sonntag predigt Senior D. Spannuth aus Leoben in Steiermart. In der Volksverjammlung am Nachmittag auf der Landskrone sprechen u. a. Vertreter aus Polen, Siebenbürgen, Rußland und Brasilien. Für Montag ist ein Ausflug nach der Schwedensäule bei Erfelden vorgesehen. Frankfurt a. M. Juli 1926. Zum Rektor der Frankfurter Universität für 1926/27 wurde Professor Dr. Gerloff von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät gewählt. Marburg. Die Kraftpostlinie Frankenberg- Marburg ist am 1. Juli ds. Js. dem öffentlichen Verkehr übergeben worden. Dauerhafte gute Schuhwaren Schuhhaus Meyer, Gießen Bahnhofstr. 80 Einen 14/35 PS Fiat eineinhalb Tonnen- Wie. Lieferwagen Sie zur See lohnende Stellung erhalten. Kohlenzieher sowie einen 10/25 PS Renault- Liefer- Heizer, Schiffsjungen, wagen mit ca. 15-20 Zentner TragfähigSchmierer, ungelernte keit in bestem Zustand billig zu verkaufen. und fast alle Berufe Josef Heuler, Frankfurt a. M. Tel. Römer 4636 Kronprinzenstrasse Nr. 36 Horoskope aller Art liefert für die Lebensfahrt der Neukultur- Verlag, Berlin. Schicke flugs dein Geburtsdatum hin! Probe Schicksalsdeutung gratis! Schliessfach 25 g, Berlin W 9. 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Bei Heddersdorf( Kreis Hersfeld) wurde gelegent lich der Heuernte ein interessanter Fund gemacht. Ein Landwirt fand auf seiner Wiese in der Nähe eines toten Armes der Aula eine sich sonnende Schildkröte, die als die gemeine euro päische Sumpfschildkröte erkannt wurde. In Deutschland tommt diese Schildkrötenart sonst nur in den Oder- und Elbeniederungen vor. Das prächtige Exemplar wurde der Schule geschenkt. Marburg. Wie alljährlich laden in diesem August Stadt und Universität Marburg Deutsche und Ausländer zu Ferienlursen ein. Der erste Kursus vom 2. bis 21. Auguft behandelt in faßlichen Einzelthemen aus der Wirklichkeit der Gegenwart die wichtige Frage von Naturnotwendigkeit und Bestimmungs freiheit im Daseinstampf des Menschen und der Völker. Jm zweiten Kursus vom 23. bis 28. Auguft sollen Wege zur Boltsbildung gewiesen werden. Daneben laufen Unterrichtsturje für Ausländer, Aussprachen, Führungen und gemeinsame Beran staltungen. Auskünfte: Deutsche Burse zu Marburg. Limburg. Der Fahrlehrer einer hiesigen Autofirma tam mit seinem Kraftwagen die Wörthstraße herauf, als ein sechsjähriger Knabe noch schnell die Straße durchqueren wollte. Er wurde erfaßt und zu Boden geschleudert, wobei er einen schweren Schädelbruch erlitt. Der Tod trat auf der Stelle ein. Herborn. Die Einwohner unserer Stadt und die Mitglieder der Kreisbauernschaft Dillkreis bieten schon wochenlang alles 20 eltluftschiffverkehr bedeutet erhöhte Beschäftigung vieler Industrien und gibt zahlreichen Kopf- und Gandarbeitern neue Arbeitsgelegenheit. Beiträge nimmt entgegen der Ortsausschuß. Wo ein solcher nicht vorhanden ist, zahle man ein bei den öffentlichen Kaffen, Banken oder auf Poftfchedfonto Stullgart 5845. Wer das will, gibt für die Zeppelin- Eckener- Spende! Sehr billig! Günstigste Eindeckung Verlangen Sie Ruhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für Zentralheizungen Erhältl. in all. gröss. Kohlenhandig. 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Für das durch seine modernen Anlagen als besteingerichtetes und größtes Europas anzusprechende Inhalatorium in Bad Soden wurde Generaloberarzt a. D. Dr. 3 ippel aus Deutsch- Enlau zum dirigierenden Arzt und wissenschaftlichen Leiter ernannt. Bücherbesprechung. Die Triumph der deutschen Leichtathletik in London. illustrierte Zeitung 3. 3.", Stuttgart würdigt im Titel ihrer neuesten Nummer die Bedeutung dieser Tat. Die tertliche Zeile der J. 3." erfüllt alle Erwartungen, die an eine illustrierte Wochenschrift gestellt werden müssen.( Verlag Ringier u. Co., 6. m. b. 5., Stuttgart. Preis 20 Pfg.) Die als Spezial- Bade- und Automobil- Rummer soeben erschienene, neue Ausgabe der„ Eleganten Welt" beschäftigt sich in detailliertester Weise mit diesen beiden Themen. Bon allge= meinstem Interesse sind zwei automobilistische Artikel. Preis 1 Mart. Geschäftliches. Man spart Seife, wenn man der Waschlauge einen Zusak von Hento beigibt. 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Und Lieschen tät den Finder schnell erheben: ,, Die Mutter sagt, die Zeitung, die sie hält, Hab' ihr schon manchen feinen Wint gegeben, Dort liest sie stets, wie Detter- Bielefeld So guten Rat erteilt für led're Sachen, Die billig sind und nahrhaft und gesund, Und die Rezepte sind so leicht zu machen; Auch das tut uns die Zeitung immer fund!" Berantwortlich: Christian Alein in Gießen. Bekanntmachung. W. S. Nachdem der Seff. Sparkassen n. Giroverband den Beltritt als Gründungskörperschaft zur Heffen Naffs. Lebens. versicherungsanstalt in Wiesbaden beschlossen hat, können alle Arten von Lebensversicherungen zu günstigsten Bedingungen und niedrigiten Beitragsjäßen durch Bermittlung unserer Kaise oder durch die Vertreter bei unserer vorgenannten Lebens. versicherungsanstalt abgeschloffen werden. Auskünfte bereit willligst Bezirkssparkasse Gießen. Henko Bleich- Soda für Wäsche und Hausputz! Das Blatt der handarbeitenden Frau Beyers Monatsblatt für Handarbeit Woche Mit vielen Beilagen. Es erscheint am 20. jedes Monats und foftet 75 Pl., frei ins Haus 5 pl. mehr. The Buchhandler führt fiel Verlag Otto Beyer, Leipzig Gi Erscheint: G Segagspreis 40 Pfg. mo Redaktionschluß früh 8 Uhr.- Jendung nicht verlangter Manu Die neue franzöff Paris, 23. 7. Beim Verlassen den Pressevertretern: Wir haben ein Kabinett de Ginigung bilden können, in dem find." * Die Lifte der Paris, 23. 7. Poincaré hat f geben und nach dem Berlassen des offizielle Minifterlifte mitgeteilt: Ministerpräsident und Fi Justiz und Vizepräsidium Außenminister: Briand, Kriegsminister: Painlev Marine: Leygues, Deffentliche Arbeiten: T Deffentlicher Unterricht: Handel: Bokanowski, Inneres: Albert Sarrau Pensionen und befreite( Kolonien: Perrier. Aderbau: Queuille, Arbeitsminister: Falliére * Eine Warnung an den Paris, 23. 7. Das ,, Jornal Warnung an die neue Regierun Kontinuität der französischen Auß hauptsächlichste Garantie für Fr dieser Kontinuität gesucht werde begrüßen möge, die Lage am gleiche wie 1924. Die Reparatio plan geregelt. In Locarno sei ein nommen worden, über das endgül sei. Man müsse die Dinge nehm mühen, sie lediglich in einem Fran den Sinn umzuformen. Zusammenfassung der franz belegten G Eine Berliner Korrespondenz allernächsten Zeit schon werden noch bestehenden französischen Kr einem Hauptmilitärgericht zusamm Mainz oder Trier sein wird." 出 Die Gehälter der A Wie eine Korrespondenz ber Interalliierten Kontrollkommissi nach beträgt das monatliche Geh Mart, eines Obersten 2000 Mar Majors 1680 Mart, eines Haupt mants 1000 Mart, eines Unteroff freiten oder gemeinen Soldaten 3 * Was tosten die R 1164 000 R Die Reichstagabgeordne gangen. Die Reichstasse und ments wird aber auch in den nicht stille stehen. Wenn d pause bis zum 3. Novembe die Kasse für 485 Reichstag Mart zur Auszahlung bri 291 000 Mart, in der ganze Die Reichstagsdiäten betra Biertel des Gehalts eines reichstag betrug die täglic Die Höchstgrenze war auf 30 wogegen die gegenwärtigen Mart erhalten. B Das Ergebnis der L Das Statistische Reichsamt Boltszählung vom 16. Juni v. Städte betannt. Die Reihenfolg gende: Berlin, Hamburg, Köln Breslau, Eisen, Frankfurt a. Nürnberg. St Dr. Luther fährt Hamburg, 23. 7. Reichstanz Ree nach Südamerika an, die Venezuela führt. mit dem Dampfer, Rugia" de Reichspräsident v. Hindenb Hindenburg Buguft seinen Erholungsurlaub