chentnospe legen Nr. 9. Jahrg. Materialismus einen dumpfen Drud au einen Drud, der fid gert, bis es zu einer Ratastrophe tomm Grenze" in der Natur verspürt, wer in Samstag, den 13. Februar 1926. Nr. 7. Gießener Zeitung ht als nur ein Stüd Materie, der min bent. eit dieser von Eros Haud inspirierte Die Wohnung des Glüds. 140 Geiten in Halbleder Mt. 3,75. Verlag Geor weig und Hamburg. eine Folge anschaulicher, ganz in Duf Diese feim Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pig. monatlich frei ins Haus. hter Bilder heimatlicher Landschaft daftionsschluß früh 8 Uhr. - Für Aufbewahrung oder Rüd Melodie dieser Landschaft versteht Krung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. g ohne auflösende Gefühlsweichheit fest Stimmungsmalerei feiner Stizze wurzel en und wächst mit ihren duftigen Blüten tischen Humors hinein. Samburg 36. Sonntagsgedanken. Wieder ist die tolle Zeit im Jahre. Schreiende Platate Bei den fünfundzwanzigenia Sahre Deutsche Arbeit". Sonderheft fen zu Spiel und Tanz, Masten huschen im Lampenschein über r. H. Ullmann. R.-Mt. 1,20. Berlage Straße, getrieben von Vergnügungsluft, und fümmern sich esellschaft zur Forderung deutscher Kunst leppen. Und von der Straße aus schaut mancher mit ge= tur in Böhmen" gegründeten ,, Deutschenillier Faust in der Tasche nach den hell erleuchteten Fenster um einen dem Reichsdeutschen von heuter Ballfäle und ein anderer wieder blidt sehnsüchtig hinauf, Ausschnitt aus dem Leben des Gesamter fich auch mitfreuen wollte, aber den die bittere Not auf die um die, die ihre Sorgenlast am Feierabend nach Hause 1900 und 1925: um ein Stüd Grenzstraße zum Betteln zwingt. Christian Klein in Gießen. 1 ränken! ang ma! en Bevölkerungskreisen shalb in der Achtung! Alle vorkommenden Mögen die Geigen und Trompeten noch so laute Musik agen der Notschrei von Millionen übertönt sie und sollte e tanzenden Paare aud) mitten in Freude und Lust an jene tümenschen erinnern, die an leeren Tischen sigen müssen, die ine Freude tennen, weil sie der Hunger plagt. Hört den Notrei, die ihr noch an vollen Tischen sizzet, ihr Fröhlichen bei piel und Tanz! Eure Lust soll nicht genommen sein, tanzt beiter und finget, aber hört zwischen euren Liedern auch 1s Klagelied eurer Mitmenschen! Dort oben im festlichen Ballsaale tanzt mancher mit und ßt die Flaschen knallen, der aus der Not und dem Elend seiner ächsten reich geworden ist. Manche dort oben waren auch inst m und haben aber vergessen, was Not heißt und Sorge. Sie oren nicht mehr, wie der Hungernde an ihre Türe klopft, sie hen nicht das alte Mütterlein und den gebeugten Greis, die en Feierabend ihres Lebens darben müssen, und sie fühlen nicht wehr, wie weh es tut, ohne Schuld arm zu sein. achdeckerarbeite e Neubauten aller Art werd Ihnen wollen wir heute nach durchschwelgter Nacht zum Eonntag die bittende leere Hand hinstreden, daß sie noch etwas brig haben für ihre Mitmenschen, die in bitterer Not und Arut leben müjjen. Ladet die Hungernden am Sonntag zu ah zu Gast und dann erst könnt ihr euch ehrlich freuen und iemand wird euch dann miẞgönnen euer Singen, eure Lust and euren Tanz! npt und billig ausgeführt. Gehöre kein inigung an. Waldfried. Ein deutsch- französisches Handesprovisorium unterzeichnet. Drud, Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postichedkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. und für jedes Kind 400 Dollar. Der verheiratete Arbeiter mit zwei Kindern ist also bis zu 3300 Dollar, gleich 13 860 M, steuerfrei. Selbst unter Berücksichtigung der höheren Löhne in den Vereinigten Staaten ist dort auch nur der größte Teil der gewerblichen Arbeiter steuerfrei. In Deutschland beträgt das steuerfreie Eintommen nur 720 M. Wenn auch dann der Steuersak von 10 v. 5. je nach Familienstand für Verheiratete auf 9 v. H. und für jedes Kind um ein weiteres Prozent nach unten gestaffelt wird, so kommt trotz dieser Maßnahmen eine starke Belastung der kleinen und mittleren Lohneinkommen heraus, die in den angezogenen Ländern steuerfrei sind. Paris, 12. Febr. Die deutschen und die französischen Deleerien haben heute abend ein Handelsabkoffen unterzeichnet, bis für gewisse Erzeugnisse aus dem einen oder dem anderen Lande 3ollvergünstigugen einräumt. Auf Grund dieas Abkommens erhalten französische landwirtschaftliche Saisonezeugnisse bei der Einfuhr nach Deutschland die Meistbegünsti= ung und Zollbindungen. Deutschland seinerseits erhält die inimaltarn fe oder Abschläge auf den Unterschied zwien den beiden französischen Tarifen für geschnittenes Holz, geise chemische Produkte, gewisse Gruppen von landwirtschaf= shen Maschinen, Haushaltungsgegenständen und Möbeln. Diese Sugeständnisse sind für gewisse deutsche und französische Waren an Kontingente gebunden. Außerdem sind Sicherheiten vonge= saben für Verbrauchssteuern und innere Abgaben, sowie Zollruebenabgaben, die auf den Waren liegen, ebenso für die Behandlung der Handlungsreisenden und Muster. Dieses Aokommen ist auf die Dauer von drei Momaten abgeschlossen, wobei die beiden vertragschließenden Heile die Hoffnung hegen, daß sie bei Ablauf der Geltungsdauer rich Meier, Dachdeckergesche Abtommens die Verhandlungen über den endgültigen Vertorstraße 46. Telephon 62 ag abgeschlossen haben werden. ir retten Ihre Haare zur Senden Sie sofort mikroskop. Untersuchung unter fachm. Leitung Ihre ausgeämmten Haare. Daraut erhalten Sie von uns genaue Vorschriften für Ihre Haarpflege. ntersuchung und Vorschrift kostenlos ur- u. Heilanstalt Schloss Falkenberg Grünau( Mark) S. 183 Bedeut. Institut für Haarwissenschaft brik Lagerraum n Hauptverkehrsstrasse mit bester infahrt, zur Autowerkstatt etc geeignet zu vermieten. Anfragen unter U. Z. an die Fxped dieser Zeitung. hrräder, Eisen-, Messing fen, nur direkt an Private augserleicht. Verlang. Sie Katalog. Fraenkel& Co., Nürnberg, Friedrichstr. Bettfedern erden tadellos gereinigt und umgefüll mit Dampf und Maschinenbetrieb. Auf Wunsch in einigen Stunden Färberei C. F. Croon brik und Laden, Marburgerit. 40 liale: Seltersweg. 25. Telefon 869 Legen wir, um wegen der verschiedenen Lohnhöhen in den einzelnen Ländern einen Vergleich zu ermöglichen: für einen englischen Arbeiter ein Jahreseinkommen von: 240 Pfd.= 4800 M( Stundenlohn von 2 Schilling 2 M), für einen französischen Arbeiter ein Jahreseinfommen von: 14 400 Franken 3240 M( Stundenlohn von 5 Franken= 1,13 M, für einen amerikanischen Arbeiter ein Jahreseinkommen von: 2400 Dollar 10 080 M( Stundenlohn 1 Dollar= 4,20 M) und für einen deutschen Arbeiter ein Jahreseinkommen vei: 2400 M( Stundenlohn 1 M) zugrunde, dann ergibt sich bei einem verheirateten Arbeiter mit zwei Kindern folgendes Bild der Einkommensteuerbelastung: Wie die Havasagentur mitteilt, tritt das Abkommen in raft, sobald der Reichstag es ratifiziert hat. die steuerliche Belastung des deutschen Volfes. in Frankreich: nichts, in England: nichts, in den Vereinigten Staaten: nichts, ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pig. Total 12 Pfg., die 90mm breite Rellame Petitzeile 96 Pig. Playvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. in Deutschland: 117,60 M= 4,9 v. H. des Einkommens. Selbst unter Berücksichtigung der Verbrauchssteuern und Zölle, deren Auswirkung auf die Lebenshaltung des Arbeiters in den einzelnen Ländern verschieden ist, kommt die angezogene Untersuchung auf eine Gesamtbesteuerung der Arbeiterbevölkerung mit Einkommensteuern, indirekten Steuern und Zöllen je nach Familienstand: in Amerika in England in Frankreich in Deutschland von von 0,4 v. H. bis 2 v. H. 3 v. H. bis 10 v. H. von 8 v. H. bis 12 v. H. von 10 v. H. bis 20 v. H. Unsere Helden! Am 28. Februar ist der allgemeine Gedächtnistag für unsere im Weltkrieg gefallenen Helden. Wenn man mit ganzem Herzen und ganzer Seele bei der Feier sein will, muß man das Sterben dieser Männer wieder mit erleben. Das ist ein für den deutschen Arbeiter sehr ungünstiges Bild. Es ist wohl keine Frage, daß jene Länder andere Steuerquellen haben, aus denen der Bedarf des Staates gedeckt werden kann. Eine Statistik dieser Steuerarten wäre ebenso interessant als die hier mitgeteilte. Gibt es im deutschen Reichstag evangelische Parteien? Ich versuche mit nachfolgenden Erinnerungen den lieben Kameraden und Lesern das Sterben unserer Brüder vor Augen zu führen. Vor Jahren, ich weiß nicht mehr, ob während des Krieges oder später, tam mir ein Bild in die Hände mit dem Titel:„ Christus auf dem Schlachtfeld". Es zeigt auf der Erde Dämmerung, während der Himmel hell strahlt. Man sieht in diesem Halbdunkel ein weites Feld mit toten Soldaten. Sie lie gen in allen möglichen Stellungen, da redt einer die Hand zum Himmel, hier sieht man gefaltete Hände, dort liegt einer mit verbundenem Kopfe, hier wieder liegt ein Offizier mit zerbrochenen Degen in der Hand, dabei liegen zerschlagene Geschütze, Pferde und Waffen aller Art. In all' diesem schauerlichen steht leuchtend die Christusgestalt, die mit der rechten Hand nach oben zeigt. Von ihm aus geht ein endloser Zug Soldaten zum strah lenden Himmel. Man sieht, wie er einen Gefallenen berührt, dieser erhebt sich und stützt sich dabei auf seinen Vordermann. Nicht jubelnd ziehen sie zu den leichten Höhen, sondern still, sich gegenseitig führend und die Häupter gesenkt. Die Haltung der Gestalten ist so erschütternd und mitleiderregend, daß man unwillkürlich die Hände faltet. Ja, der Künstler hat das Richtige Die Frage muß verneint werden. Man sehe sich die untenstehende Tabelle an. Von den 494 Reichstagsabgeordneten sind 207 evangelisch, 119 katholisch, 4 jüdisch und 160 religionslos. Auf 100 Abgeordnete kommen 42 evangelische, 24 tatholische, 32 religionslose, 1 jüdischer und 1 andersgläubiger Abgeordneter. Dabei ist Deutschland zu zwei Dritteln evangelisch. Erschreckend ist die Zahl der religionslosen Abgeordneten. Wann wird endlich der deutsche evangelische Wähler zur Besinnung kommen? Warum haben wir nur 42% evangelische Abgeordnete im Reichstag und nicht 67%, wie es eigentlich sein müßte? Die Schuld daran tragen die ungezählten Wähler, die unbefümmert um die Folgen ihre Stimmen für religionslose, religionsfeindliche und andersgläubige Kandidaten abgeben. Rein evangetroffen, so still und gottergeben sind sie gestorben. Wie schroff und furchtbar dagegen ist ein Gemälde aus der Hunnenschlacht auf den Katalaunischen Feldern im Jahre 451, man sieht die Geister der Erschlagenen noch in den Lüften miteinander kämp fen. Die Hamburger Zeitschrift ,, Der Kaufmann in Wirtschaft und Recht: veröffentlicht aus der Feder des Berliner Volkswirtschaftlers Dr. Jahn einer übersichtche Darstellung über die Belastung der breiten Volksgelische Parteien sind bis jetzt im deutschen Reichstag schichten durch Einkommensteuern, Zölle und indirekte Steuern in Deutschland und den Siegerstaaten. Mit Erlaubnis der Schriftleitung entnehmen wir diesem lujjazz folgende bemerkenswerte Angaben: In England sind von vornherein steuerfrei: für men unverheirateten Steuerzahler 135 Pfd. Sterl. jähr ich; für den verheirateten Steuerzahler 225 Pfd. Sterl. ührlich; für das 1. Kind ein Zuschlag von 36 Pfd. Sterl. hrlich und für die folgenden 27 Pfd. Sterl. jährlich. Bas bedeutet, daß ein unverheirateter Arbeiter nur sein Gintommen über 3060 M zu versteuern braucht, daß aber ein verheirateter Arbeiter mit zwei Kindern erst über 55760 M verdienen muß, ehe er steuerpflichtig wird. In Frankreich ist ein Betrag von 6000 Franken Steuerfrei, für Verheiratete erhöht sich die Grenze auf 2000 Franken und für jedes Kind auf je 3000 Franken. Gin verheirateter Arbeiter mit zwei Kindern versteuert also nur sein Einkommen über 15 000 Franken oder 3375 M, sodaß die große Mehrzahl der Arbeiter steuerfrei ist. In den Vereinigten Staaten beträgt der Steuerfreie Abzug für den Verheirateten 2500 Dollar Wenn ich mir heute im Geiste all' dieses Furchtbare vorstelle, das ich sehen mußte, wundere ich mich ,, daß ich nicht wahnsinnig geworden bin. O, ihr lieben Brüder, ich sehe euch liegen und sterben auf offenen Schlachtfeldern, in Gräbern und Unterständen, in Scheunen und Kellern, Baraden und Zelten. Und wie seid ihr gestorben, der größte Spötter, der Rauheste, ihr habt alle, wenn es ans Sterben ging, eueren Gott gesucht und erkannt. Wie oft fand man sie, in den Händen ein Gesangbuch, ein Testament oder einen Rosenkranz um die erstarrten Finger geschlungen. überhaupt nicht vertreten. Selbst die Parteien, die von sich sagen, daß sie für evangelische Interessen eintreten wollen, haben 10 und mehr Prozent Katholiken oder Andersgläubige in ihren Reihen. Eine genaue Uebersicht über den Bekenntnisstand in den einzelnen Parteien gibt die nachfolgende Tabelle: Evan- Ka- Alt Jera Religi- Songelift tholisch fathol. elitifa ongios ftige Nationalsozialisten Deutschn. Volfspartei Deutsche Volkspartei Wirtschaftl. Vereinigung 11 Bayrische Volkspartei Zentrum 217 11 1 100 10 42 6 9 1 18 1 68 27 2 1 1 14 1 3 108 45 Insgesamt: 207 119 2 4 160 2 Deutsch- Demofr. Partei Sozialdemokr. Partei Kommunisten Ich will jetzt das Sterben eines Medlenburger Jägers, eines einfachen Landarbeiters schildern. Dieser Mann verförperte den deutschen Soldatentyp, da er die große Soldatentugenden zeigte:„, Gott, Vaterland". Man kann ruhig sagen, so waren sie alle und so starben sie alle. Es war im März 1918, wir lagen im Oise- Abschnitt. Am 21. März begann der große Angriff, in drei Tagen waren große Erfolge errungen, unermeßliche Vorräte und Waffen fielen den Unseren in die Hände, die englischfranzösischen Stellungen waren überrannt und etwa 100 000 Gefangene gemacht. Ich war damals so stolz und so glüdlich, daß ich hätte jeden Mann umarmen können. Aber als man nachher die vielen Toten sah und das große Sterben begann, da wurden meine Kameraden und ich sehr traurig. In der Heimat läuteten die Glocken und wehten die Siegesfahnen und wir hielten Trauerfeier. In einer Feldscheune hatten wir Schwerverwundete zusammen gelegt, die nach ärztlichem Ermessen sterben mußten. Als ich durch ging und ihnen von weiteren Erfolgen Mitteilung machte, leuchteten ihre Augen und die fast erstarrten Körper tamen in Bewegung. Ein Rheinländer setzte sich auf und sang ,, Deutschland über alles". Von der Ede her winkte ein Jäger, ich kniete bei ihm nieder und nun sagte er, daß er sterben müsse, er fühle es. Ich wollte ihn beruhigen, er aber bat mich, ihm den letzten Brief an seine Frau und Kinder zu schreiben. diktierte stoßweise seine Lunge war durch Granatsplitter zerrissen folgende Worte: Er ,, Liebe Frau und Kinder! Gott hat es so gewollt, ich muß sterben für mein Vaterland. Liebe Frau! Erziehe die Kinder zur Gottesfurcht und Wahrhaftigkeit und lerne sie ihr Vaterland lieben, wie ich es geliebt habe. Weinet nicht, es ist ja nur ein kurzer Abschied, denn wir sehen uns einst wieder bei Jesu. Letzter Gruß und Kuß Euer Vater." Ein persönlicher Auftrag für mich: Lassen Sie meinen Garg photographieren und besorgen Sie eine Musikkapelle, die den Choral spielt:„ Jesus geh' voran". Ein Händedrud und mit Tränen in den Augen schied ich von ihm. Gegen Abend starb er und wurde am nächsten Tag mit noch 30 Kameraden auf einem Dorffriedhof beerdigt. Es war mir möglich, einen Offizier aufzutreiben, der den Sarg photographierte, der herzensgute Kamerad der 154 stellte seine ganze Regimentsmufit zur Verfügung. Der hochgebildete Offizier war ganz erschüttert, als ich ihm den Vorfall schilderte. Go habe ich dem Braven den letzten Liebesdienst erwiesen. Der einzelne Mann ist in diesem Massensterben nur eine Zahl, aber welche große Lüde reißt er in seiner Familie. Den Trost will ich den Hinterbliebenen sagen:„ Eure gefallenen Söhne, Väter und Brüder sind mit Gott für ihr Vaterland gestorben und wir sehen sie wieder, dieses glaube ich". Den lieben Kameraden sei es Erinnerung zum treuen Gedenten ihrer gefallenen Brüder. Und dir, deutsche Jugend, rufe ich zu: Werdet so wie eure Väter und halte sie in ehrendem Andenten". Ga Ku ( Ve geb Ve Bef Et Ar fer fri bu ti 3 Gamstag, den 13. Februar 1926. Viele sinnzeiche Denkmäler sah ich in Frankreich, welche zu Ehren der Soldaten von 1870-71 gefegt find. Man sieht einen sterbenden Krieger, das Gewehr entfällt ihm, zu seinen Füßen fizt eine Gruppe spielender Kinder, diese greifen nach der Waffe. Liebe deutsche Jugend, betrachte das Gewehr als die deutschen Golbatentugenden: „ Gott, Treue, Vaterland". Eduard Röhler. Dem Mutterlande wiedergegeben! Schidjale weben und formen im blauen Grunde der Zeit die ewigen göttlichen Normen zu ewigem Glüd oder Leid. Gie spinnen zwischen den Sternen die Zukunft der Urzeit ein und weben aus ewigen Fernen das Schical dem deutschen Rhein, Die Fluten strömen und jagen raftlos im Mondenschein Rheintöchter fingen und flagen Dom Gold im tiefen Rhein. Sie hüten tief auf dem Grunde mit uraltem 3auberwort zur mitternächtlichen Stunde den Nibelungenhort. Und über den Bergen am Strome ein riesiger Schatten steht, mit Szepter, Schwert und Krone, der Purpur im Winde weht. Hier träumt der König der Franken, in der Nacht über Raum und [ 3eit, den alten Reichsgebanten in neuer Herrlichkeit. R. W. Horft. Als die ,, Deutsche Glode am Rhein" zur Mitternachtsstunde des letzten Januariages zum ersten Male ihre eherne Stimme von der Höhe des Kölner Domes ins Land erschallen ließ, wat für Köln, Bonn, Krefeld, den Niederrhein der Tag der Freiheit angebrochen. Weithin durch die deutschen Lande, durch die Welt, trugen die Funkwellen das Freiheitsgeläut aller Gloden Kölns, die Schwurworte des Oberbürgermeisters, die Ansprache des preusischen Innenministers und den nicht enden wollenden Jubel der Bevölkerung, die zum ersten Male die deutsche Nationalhymne singen durfte, wiedergegeben dem deutschen Mutterlande. Sieben Jahre währte die Knechtschaft, Jahre, die auf bleiernen Füßen dahinschlichen, Jahre der Not und des Leids, aber auch Jahre des deutschen Stolzes. Wir im Innern des Landes haben voll Bewunderung zum Rhein geblidt, zu den Männern und Frauen, die hier ihr Deutschtum in einmütiger Geschlossenheit zäh und bis zum Letzten verteidigten. Sie sind ein Beispiel und Vorbild deutscher Treue geworden, das für immer eingeschrieben ist in der großen Geschichte, und das wir niemals vergessen werden. Schulter an Schulter haben sie gestanden von rechts bis links; getragen von der Liebe zum großen Vaterlande haben alle unjägliche Leidenszeit auf sich genommen, sind sie eingetreten für alles Deutsche, doppelt da, wo man es ihnen mit roher Gewalt nehmen wollte. Boller Dankbarkeit gedenken wir der unbeirrbar Treuen, der Männer und Frauen, die selbstlos und verantwortungsbe wußt all die Drangsale und Entbehrungen der Besatzungszeit ertrugen, die fein seelisches, förperliches oder wirtschaftliches Leid von dem Ziel der Wiedervereinigung mit dem deutschen Mutterlande abbringen konnte. Wir gedenken insbesondere unserer Kameraden, jener Männer, die nach dem viereinhalbjährigen Waffengange noch sieben Jahre lang die feindliche Bejagung ertragen und sich zähneknirschend einer Gewalt ergeben mußten, gegen die sie in Waffenvorherrschaft standen, solange der Krieg mit ehrlichen Mitteln geführt worden war. Mit warmem Handdruck begrüßen wir sie, die nie uns fernstanden, wieder in engster Gemeinschaft. Sie trugen die Tradition des alten Kyffhäusersoldaten in Ehren, sie hielten hoch unser Panier der Farben Schwarz- weiß- rot, sie lebten mit uns im Kampfe um das heilige deutsche Recht, um die Ehre und Einigkeit, um die Treue und Liebe zu Volt und Vaterland. Und wir blicken in Ehrerbietung zu euch auf, die ihr die Faust des Siegers am härtesten fühlet, die ihr im Reiche der Geknechteten die schwersten Fesseln truget für uns und unseres Landes Herrlichkeit. Euer Weg nach Golgatha war voller Schmerzen und Leiden, aber ihr seid gekrönt mit der Krone der Treue, denn ihr habt euch geopfert für uns alle.„ Treue um Treue" heißt unseres Bundes Motto; durch Treue werden wir vergelten! Wir jubeln euch zu wie den Kämpfern nach siegreicher Schlacht: frei seid ihr wieder, frei ist euer Wort, euer Tun und Lassen, frei fönnen wieder die deutschen Fahnen von euren Türmen und Zinnen wehen! Über den Wert des Honigs. Von Professor Dr. Fiehe in Landsberg a. W. Wer hätte nicht schon beobachtet, wie die duftenden Blumen auf Wiese und Feld von zahlreichen Insekten beflogen werden. Die süßen Zucersäfte, welche sich in die Nektarien der Blüten ergießen, bilden die Anziehungskraft für all die großen und tleinen Näscher. Unter ihnen bemerken wir neben zahlreichen wilden Bienenarten und Hummeln unsere zahme Honigbiene. Wir sehen, wie die Arbeitsbiene unermüdlich von Blume zu Blume fliegt und ihren Rüssel tief in die Blütenkelche einsenkt, um den Blütennektar aufzusaugen. Aus diesem Nektar bereitet sie dann den Honig. Fürwahr ein edles Erzeugnis, dieser Blütenhonig. Lieblicher, süßer Geschmack, verbunden mit dem Duft der Blüten, sind seine Kennzeichen. Infolge seines hohen Gehaltes an leichtverdaulichen Zuckerarten stellt er ein hochwertiges, die Verdauung förderndes Nahrungsmittel dar. Seine Geschmacksstoffe, welche die Magensäfte fließen lassen, und seine Formente tragen zur leichten Verdaulichkeit der Speisen bei. Die Formente sind Körper, welche unsere Nahrungsstoffe in ihre Bausteine zerlegen und so dem menschlichen Körper zugänglich machen. Daneben ist der Honig ein erstklassiges Genußmittel, infolge seines Aromas mit edlem Wein vergleich bar. Auch als Heilmittel hat der Honig von altersher eine Rolle gespielt. Bei Erkrankungen der Atmungsorgane wird er besonders mit Erfolg angewandt. Eine Summe günstiger Eigenschaften sind somit im Honing aufgespeichert. Es ist daher nicht nötig, dem Honig Eigenschaften anzudichten, die ihm nicht zukommen. Die Angaben von Retlameschriften, wonach er Fleisch und Eier zu ersetzen vermag, und nahrhafter ist wie Butter, gehören in das Reich der Fabel. Fleisch und Eier sind Eiweißnahrungsmittel, während Honig zur großen Gruppe der fohlehydrathaltigen Nahrungsmittel gehört. Das Eisweiß hat bei der Ernährung den Zweck, zum Aufbau des menschlichen Körpers zu dienen, während die Kohlehydrate gewissermaßen Gießener Zeitung" Frei ist Köln, frei ist der Niederrhein! Die„ Deutsche Glode" trug es ins Land, ihre eherne Stimme schlug in unser Herz. Aufjauchzen und jubeln will es! Gegen das Versailler Schuldbekenntnis. Eine amerikanische Stimme. Ri. Bei Besprechungen der vor kurzem veröffentlichten Petition an das englische Parlament, worin die Streichung der Artikel 231 und 227 des Versailler Vertrages gefordert wird, schreibt die amerikanische Zeitung World": Diese Forderung beruht auf Erwägungen, die für die Zukunft sehr flug und gegenüber der Vergangenheit und der historischen Forschung sehr angemessen erscheinen. Sie will mit der im Kriege zu Tode gehezten Behauptung aufräumen, daß Deutschland für den Ausbruch des Krieges allein verantwortlich ist oder allein gegen die Heiligkeit der Verträge verstoßen hat. Wenn Deutschland sich dazu verstehen könnte, bei einer Streichung der Artikel 231 und 227 den Dawes- Plan nicht als hinfällig zu betrachten, so könnte die Anpasjung des Versailler Vertrages an die geschichtliche Wirklichkeit weiter gefördert werden. Es geht um Friedrichshafen. Willst du, daß das Ansehen Deutschlands in der Welt, das die Kulturtat von Friedrichshafen uns erobert hat, auf alle Zeit verloren geht? Willst du, daß durch deine Teilnahmlosigkeit deutsches NationalEigentum, das seit den Tagen von Echterdingen Volfswerf ist, dem Untergang anheimfällt? Willst du, daß die vielen Arbeiter, die heute noch unter den schwierigsten Verhältnissen um des deutschen Gedankens willen ausharren, unter dem Drud der Not auseinander gehen müssen? Du willst es nicht, drum Denke daran, daß du mitarbeiten mußt an Deutschlands neuem friedlichen Aufstieg und Deutschlands neuer Weltgeltung! Dente daran, daß deine guten Worte es allein nicht tun, sondern, daß nur deine Tat helfen kann! Dente daran, daß es nicht die großen Summen sind, die entschei= den; auch das fleinste Scherflein ist ein Baustein, der zur Vollendung des Werkes beiträgt! Gib zur Zeppelin- Edener- Spende! Entstehung einer Kriegslüge. Die Northcliffpresse und der Amsterdamer„ Telegraph" haben als Hauptquellen der Kriegsgreuellügen zu gelten. Daß auch andere öffentliche Organe der feindlichen Mächte darin nicht nachstanden, ist bekannt, wird aber jetzt in drastischer Weise von einem gewiß Unbefangenen erneut bestätigt. Rein anderer als der frühere englische Unterstaatssekretär Arthur Ponsonby stellt in der„ Nation" den Gang einer Greuellüge durch folgende Zeitungsberichte dar: Die„ Kölnische Zeitung" schrieb:..... Als der Fall Antwerpens bekannt wurde, läuteten die Kirchenglocken"( nämlich in Deutschland). Darauf der„ Matin"( Paris):.... Laut„ Kölnische Zei= tung" wurde die Geistlichkeit von Antwerpen gezwungen, beim Falle der Festung die Kirchenglocken läuten zu lassen." Nunmehr die ,, Times"( London): ,,... Wie der„ Matin" aus Köln erfährt, wurden die belgischen Geistlichen, die sich weigerten, beim Falle Antwerpens die Kirchengloden läuten zu lassen, aus ihren Aemtern vertrieben." " Weiter der„, Corriere della Sera"( Mailand):„,... Wie die„ Times" aus Paris über Köln erfahren, wurden die unglücklichen belgischen Geistlichen, die sich weigerten, beim Falle Antwerpens die Kirchenglocken läuten zu lassen, zu Zwangsarbeit verurteilt." Und nun nochmals der„ Matin": ,,... Wie der„ Corriere della Sera" aus Köln über London erfährt, bestätigt sich, daß die barbarischen Eroberer von Antwerpen die unglücklichen belgischen Geistlichen für ihre heldenhafte Weigerung, die Kirchengloden läuten zu lassen, dadurch bestraften, daß sie sie mit den Köpfen nach unten als lebende Klöppel an die Glocken hängten." Nag, Die Gießener Hochschulgesellschaft. den 13. Februar 1926. Montagegedanke Kürzlich ging durch die Zeitungen ein Bericht über Ethebendes habe ich schon gele deutsche Auslandsinstitut in Stuttgart, in dem ausgef vielleicht erscheint es mit mir man wurde, welche wertvollen Auskünfte durch Auswandererberat Montagsgedanken in die Deffent das Institut in den verflossenen Jahren geleistet, welche ich heutigen Betrachtungen feien die Wunden der wirtschaftliche Niedergang neuerdings dem Sch die Stadt Gießen zugrunde geleg landinstitut aber geschlagen hat.„ Zahlreiche zugesagte Beitunnenstraße: Es regnet. Herr Ha und Stiftungen sind ausgeblieben. Weite Kreise müssen be!" fiel mir ein; was auf meinen g um durch die Zahl der Beiträge zu ersetzen, was in hohen Steine Regetruphe", sondern Uebersc In der gleichen Lage wie das Auslandinstitut in Stutt Da sich dieses Erlebnis in verschi befindet sich die„ Gießener Hochschulgesellschaft", die„ Gesembrfach wiederholte, drängte sich mir men jetzt nicht eingehen kann." ider Bedeutung aus den Dachrinner Aufgabe der Polizei ist, wie auf die G Etreuen bei Glatteis, auch auf die ianen ihr Augenmert zu richten. Färgli las ich in einem vielverbreitet hr Eifer, als Sachlichkeit die Ansich von Freunden und Förderern der Universität Gießen". Die Berechtigung, die Notwendigkeit des Bestehens des schwerer Zeit gegründeten Gesellschaft ist in Werbeschriften Zeitungsartikeln und in der Gründungsschrift dargelegt. In einer Zuschrift an die Gesellschaft hat der Herr Sta Zeitgenossen, es sei schon deswege präsident Ulrich die Bedeutung der Hochschulgesellschaft für Herrn Hausbesiker, den Schnee ni Fortleben der Landesuniversität mit folgenden Worten Ausdrud gebracht: jezigen Notzeit viele Mitmenschen werk verfügten und fich daher beim W Zeit und damit ihre Gründung für die Landesuniverzi des notleidenden Handwerferstande „ Die Gießener Hochschulgesellschaft ist ein Produkt iger tönnten. Da glaube ich doch, mi als Notwendigkeit festgestellt. Ich fann nur wünschen, par jennig, welche Riestern oder Aus es ihrer Hilfe gelingen möge, das Interesse aller Freuden, wird jedermann aufbringen fön und Förderer der Landesuniversität derart zu weden wohnheit habe, barhaupt zu gehen zu erhalten, daß sie den steigenden Ansprüchen der Wi Schirm faufen, um einigermassen Hat die Gießener Hochschulgesellschaft auch heute noch i in. Aber diesmal auf Kosten der Aber sicher, mehr denn je! Der Staat er Drang nach einem Spaziergang m willigt den Hochschulen, was er tann. Aber seine zur Verfügus Lahntal, den Gleiberg, Vezberg, D stehenden Mittel sind beschränkt. Eine Provinz, Rheinbei gewis fehr begreiflich. Leider bef schaft gerecht werden und vollauf genügen kann.“ Berechtigung? ist besetztes Gebiet, das dem Staate feine Erträge bringt, anderen beiden Provinzen können die Bedürfnisse nicht in vo Höhe aufbringen. traße zu gehen. Auch hier also wei ie Unterstützung des Sandwerks( die ihn ermöglichen könnte, im Wi er derartigen Verfassung, daß ich nur am: im Winter grundlos und so m frei. Frei sind nur noch unsere Geistesgüter, und die müssen uns frei erhalten; sie bedeuten Unsere Wirtschaft einschließlich des Verkehrs ist nicht mögelchen auf dem Bürgersteig fahre Zweigen unseres Geisteslebens olle unjer Nationalvermögen, ob die herrschende Gewohnheit, kur dem wir feinen Abtrag erleiden dürfen. Wir müssen auf dagamaschen und Haferlschuhe zu tragen geistigen Gebiete unseren Ruf, unsere Führerstellung bewahre führen ist, daß man nirgends und ni damit wir tüchtigen, gründlich geschulten Nachwuchs in aller Zeit vor 8% Uhr vormittags und haben, damit unser geistiges Kapital Zinsen trägt. Sonst won hauptverkehrszeiten stattfindenden auch im Wirtschaftsleben gs, sicher ist, von Schmutzbesen oder den wir vor dem kapitalkräftigsten Lande, von Nordamerika übdenschaft gezogen zu werden, verma flügelt. Viele Millionen stehen dort der wissenschaftlichen Fanfalls erscheint mir solche Bekleidung schung zur Verfügung. Viele wissenschaftliche Arbeiten können aus recht praktisch. Uebrigens ist auch ohne größere Geldmittel nicht zu einem ersprießlichen Enenreinigung nicht zu lange fortgefeßt geführt werden. Johannes und der Stadtkirche differ Wie steht es nun mit den Mitteln der Hochschulgesellschafte erſtere schon seit Wochen vorgeht. In den ersten Jahren ihres Bestehens konnte sie mit laufende Werum fich Ami, als er ſeine abendlic Beiträgen und besonders mit größeren einmaligen Ueberwee mit Herrchen in der nicht nur zu di sungen namentlich aus Industriekreisen ein ansehnlichanlage unternahm, gerade das Port Kapital bilden, das aber leider ein Opfer der Inflation gigen Bant aussuchte, um dort eine Art worden ist. Der Grundstod ist also hin. Wie es heute ma i mir nicht erklären; auch sein der Industrie im allgemeinen steht, ist bekannt; von der Seite Spette lag noch nach zwei Tagen, was sind eben keine großen Einnahmen zu erwarten. Es bleibtigt, wie oft eigentlich die Besen also in der Hauptsache die Einkünfte aus den Mitgliedsbes Emtes walten. trägen. Wenn man den 600 Mitgliedern der Gießener Hod Ja jal Ordnung und Reinlichkeit schulgesellschaft die Mitgliederzahl der Gesellschaften von Masun besonders bemerkt, wenn sie mangel burg mit fast 3000, von Sannover mit 5000 und gar von Rie mit fast 9000 gegenüberstellt, so ist das Ergebnis für Gießen be schämend. In Zeiten der größten Not ist auch immer in Deuts land die größte Opferbereitschaft gewesen. Deshalb muß jeder der die Ludwigsuniversität besucht hat, jeder, der einen Soh us allen Sälen schmettern Trompe oder eine Tochter auf die Universität schickt, jeder, dem die E haltung und die Freiheit unserer Kulturgüter, die an der Lunten am Born der Sinnenlust. Es ist Welt lacht und jubelt. Jm Tanze n wigsuniversität gepflegt und gefördert werden, am Herzen liegt das kleine Opfer darbringen und Mitglied der Gießener Hobber nur noch wenige Tage. dingszeit. schulgesellschaft werden, zumal die ordentliche Mitgliedschaf dann wird aller Lärm der letzten 2 schon mit 10 Mart, die außerordentliche mit 5 Mart et Lokales. Fastnacht! worben werden kann. Anmeldungen und Einzahlungen findern werden. Ein grauer Aschermitt te in Luft, Freude und Tollheiten wirb richten an die Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen, some der Gießener Hochschulgesellschaft. fehen und uns die Wirklichkeit zeig Glanz und Glimmer. Ruhe und S Kuigabe unferer Regierung ist, Be Friedensvertrages, die dem entgegen die Betriebsstoffe darstellen, welche die menschliche Maschine der Schutz der Raffe gegen Einwanderer. im Gang halten. Der Honig hat somit bei der Ernährung ganz andere Aufgaben zu erfüllen, wie Fleisch und Eier. Er stellt ein falorienreiches Brennmittel dar, welches den Körper mit Wärme und lebendiger Kraft versorgt und ihn befähigt, Arbeit zu leisten. Es sind aber nicht sämtliche Honige des Handels einander gleichwertig. Vielfach wird der Honig zum Zwed der Reinigung erhitzt und durchgeseiht. Diese Behandlungsweise findet insbesondere bei Auslandshonigen statt, welche mit Verunreinigungen( Holzteilchen und toten Bienen) zum Versand gelangen. Infolge ihrer oft stundenlangen Erwärmung verflüchtigen sich die Aromastoffe, die empfindlichen Formente werden geschädigt oder gar zerstört. Die Frische, das liebliche Aroma geht dem Honig verloren. Es bleibt ein Zudersyrup zurück. Man erhize einen edlen Wein und sehe, was daraus wird. Ein denaturiertes Erzeugnis, ein Surrogat, ist der Erfalg. Der unerhitte Honig lebt gewissermaßen, das Aroma entwidelt sich. Der erhitzte Honig ist wie der Kunsthonig, ein toter Körper. Die Bestrebungen der Imter sollten daher dahin gehen, nur unerhitzten Honig in den Verkehr zu bringen. Beim deutschen Honig dürfte diese Forderung schon jetzt im allgemeinen erfüllt sein. Deutscher Schleuderhonig bedarf keiner weiteren Reinigung und Erhizung. Beim Auslandshonig liegen die Dinge dagegen anders. Dieser muß zum Zwecke der Reinigung zumeist erhitzt werden. Der Verbraucher sollte sich merken, daß er nicht einen flüssigen Honig verlangen darf, der durch längeres Erhitzen flüssig gemacht ist. Normalerweise geht der Honig nach kurzer Zeit von dem flüssigen in den festen Zustand über. Er sollte ferner den deutschen Honig der Auslandsware vorziehen. Die vorgesehenen Ausführungsbestimmungen zum neuen Lebensmittelgesek( Entwürfe zu Feststellungen über Lebensmittel, Heft 1 Honig, Verlag Julius Springer) bringen in richtiger Bewertung eines erhigten Honigs zum Ausdruck, daß erhitzte Honige zu kennzeichnen sind. Von Hermann Meyer, Leipzig. eh jut Aufhebung zu bringen. 9) Eine Berleihung deutscher Staa Die nachfolgenden Ausführungen entnehmen wir mit Erlaubnis von 3. F. Lehmanns Bernardische Einwanderer ist im völk lag in München dem vor kurzem dort erschie nenen Buch des Verfassers:„ Der deutsche Unmöglichkeit. Soweit solche i Mensch, Teil 2: Die deutsche Volksgemeinöllischen Staat ausgesprocher schaft.( 6,-4) Der Verfaſſer, der im Mitteld geht, wieder aufzuheben. D punkt der völtisch nationalen Bewegung steht. tis auch in Staaten reinster t gen ein ausgearbeitetes Programm für den hat uns Amerita ja im Welti gibt aus der Fütle seiner praktischen Erfahrun Aufbau der wahren deutschen Boltsgemeinschaft. Wo er das Wort völkisch gebraucht, ist es nicht Landwirtschaft und Industrie im Parteifinn, sondern als Ausdrud diefer gm den Einwand erheben, daß d idealen Gesinnung gedacht. Von noch größerer Bedeutung als die bewußt völkische Rege lung der Auswanderung ist eine solche der Einwanderung. aupt nicht, und die deutsche In des wiedererwarteten Vollbe betet entbehren fönne. Injowe lich erklärt, ohne ausländisch woran es in Deutschland noch völlig fehlt. Die Vereinigten a tönnen, spricht sie sich selb Staaten von Nordamerika, angeblich der Joealstaat westlicher Demokratie, find raffisch- völkisch schon viel weiter als wir. Die Festlegung der Hotziffern für die Einwanderung aus den ver schiedenen Staaten Europas ist ausgesprochen rassekundlich be gründet. Sie beruht ganz unverkennbar auf dem Gedanken, cine weitere Entordnung Ameritas durch Zufluß von allerlei Deftlichem zu unterbinden. Für das deutsche Volt mit seinen überall offenen Grenzen ist die Gefahr einer Rasseverschiebung durch eine ungeregelte Einwanderung noch viel größer. rassisch bewußtes deutsches Volk muß hier besondere Aufmert jamfeit auf die Berhinderung jeder Entordnung und auf mög lichste Anordnung unseres Voltstums verwenden. Daraus fol. gen eine Reihe einfacher Grundsäge: Ein the Brigandbesitz bedenken. Bei a Birijhajt werden wir hierauf n it aber der ausländische Arbei cari feine Herbeischaffung nicht mer überlassen bleiben, die wahl Es beari taifisch eingestellter Ein s Blut nach Deutschland zu s non Standinavien, das jedes entlägt, figt an vielen Stel un den Zeiten der Völkerwa Ligen her nordisches Blut, das en jonit welche Sprache wenn Bedari an Arbeitern ist a) Die Zuwanderung nicht nordischer Ausländer ist nach ben sie in Deutschland hängen, 1 Möglichkeit zu unterbinden. b) Die Massen solcher nichtnordischer Ausicnder, im beson deren der Ostjuden, die sich in Deutschland eingenistet haben, sind, soweit irgendmöglich, auszuweisen. Kuch soweit nichtnordische Ein mt wieder entfernt werden f But von ihr durch Cheverbote 3 werden hiergegen Ging Sießener Hochschulgesellschaft. tag, den 13. Februar 1926. Montagsgedanken. ing durch die Zeitungen ein Bericht überjel Erhebendes habe ich schon gelesen über Sonntagsge andsinstitut in Stuttgart, in dem ausge vielleicht erscheint es mit mir mandem Leser notwendig. wertvollen Ausfünfte durch Auswandererbergie Montagsgedanten in die Oeffentlichkeit zu bringen. den verflossenen Jahren geleitet, welche schen heutigen Betrachtungen seien die Eindrüde eines Ganwirtschaftliche Niedergang neuerdings dem ird die Stadt Gießen zugrunde gelegt. er geschlagen hat. 3ahlreiche zugesagte Besonnenstraße: Es regnet. Herr Hauptmann! es fomme 1 sind ausgeblieben. Weite Kreise müssen hee!" fiel mir ein; was auf meinen guten Hut fiel, waren ahl der Beiträge zu ersetzen, was in hohen Beine Regetrupbe", sondern Ueberschuh eingehen fann." und Förderern der Universität Gießen". gegründeten Gesellschaft ist in Werbeschriften in des Wortes licher Bedeutung aus den Dachrinnen der dortigen großen ichen Lage wie das Auslandinstitut in Stutt Da fich dieses Erlebnis in verschiedenen anderen Stras Gießener Hochschulgesellschaft", die„ Geselehrfach wiederholte, drängte sich mir die Frage auf, ob es tigung, die Notwendigkeit des Bestehens treuen bei Glatteis, auch auf die Gangbarmachung der n und in der Gründungsschrift dargelegt. Türzlich las ich in einem vielverbreiteten Frankfurter Blatt uschrift an die Gesellschaft hat der Herr St Zeitgenossen, es sei schon deswegen eine RüdfichtslosigDie Bedeutung der Hochschulgesellschaft für Herrn Hausbesitzer, den Schnee nicht zu beseitigen, weil Aufgabe der Polizei ist, wie auf die Schneebeseitigung und t: Landesuniversität mit folgenden Worten innen ihr Augenmert zu richten. sehr Eifer, als Sachlichkeit die Ansicht eines akademisch- geT eßener Hochschulgesellschaft ist ein Probutt ilen tönnten. Da glaube ich doch, mit ebensoviel Recht die mit ihre Gründung für die Landesuniserei bes notleidenden Handwerferstandes ergreifen zu dürfen; igfeit festgestellt. Ich kann nur wünschen, car Pfennig, welche Riestern oder Ausbessern eines Schuhes je gelingen möge, das Interesse aller Frechen, wird jedermann aufbringen fönnen. Aber wenn ich der Landesuniversität derart zu weden Sewohnheit habe, barhaupt zu gehen, muß ich mir schon jetzigen Notzeit viele Mitmenschen nur über sehr defektes perf verfügten und sich daher beim Waten durch den Schnee daß sie den steigenden Ansprüchen der Wi werden und vollauf genügen kann." Schirm taufen, um einigermassen ungeduscht durch die tenstraße zu gehen. Auch hier also weist der einfachere Weg ener Hochschulgesellschaft auch heute noch hin. Aber diesmal auf Kosten der Hausbesitzer. Aber sicher, mehr denn je! Der Staat er Drang nach einem Spaziergang mit dem schönen Blic Julen, was er fann. Aber seine zur Verfügas Lahntal, den Gleiberg, Vetzberg, Dünsberg und Heuchelsind beschränkt. Eine Provinz, Rheinheit gewiß sehr begreiflich. Leider befindet sich die Hamm t, das dem Staate teine Erträge bringt, die ihn ermöglichen könnte, im Winter, wie im Sommer covinzen können die Bedürfnisse nicht in voer berartigen Verfassung, daß ich nur dringend davor war haft einschließlich des Verkehrs ist nicht mbwägelchen auf dem Bürgersteig fahren, im Sommer eine die Unterstützung des Handwerts( Klempner und Dach*) 5 tann: im Winter grundlos und so morastig, daß sämtliche r noch unsere Geistesgüter, und die müssen abwolte. ; sie bedeuten unser Nationalvermogen, Ob die herrschende Gewohnheit, turze Hosen und Röde, Ibtrag erleiden dürfen. Wir müssen auf Argamaschen und Haferlschuhe zu tragen auf die Tatsache zu= unseren Ruf, unsere Führerstellung bewabtuführen ist, daß man nirgends und niemals, ausgenommen Jen, gründlich geschulten Nachwuchs in cher Zeit vor 8% Uhr vormittags und nach 4% Uhr nacher geistiges Kapital Zinsen trägt. Sonst then Hauptverkehrszeiten stattfindenden Straßenreinigung in Geisteslebens auch im Wirtschaftsleben tags, sicher ist, von Schmutzbesen oder Wasserstrahlen bei der pitalkräftigsten Lande, von Nordamerika übleidenschaft gezogen zu werden, vermag ich nicht zu sagen. llionen stehen dort der wissenschaftlichen denfalls erscheint mir solche Bekleidung von diesen Gesichtsung. Viele wissenschaftliche Arbeiten föm ften aus recht praktisch. Uebrigens ist dafür gesorgt, daß die Geldmittel nicht zu einem ersprießlichen Gaßenreinigung nicht zu lange fortgesetzt wird, denn die Uhren un mit den Mitteln der Hochschulgesellscheche erstere schon seit Wochen vorgeht. ren ihres Befſtehens konnte sie mit laufen Warum sich Ami, als er seine abendliche Verdauungsprome onders mit größeren einmaligen Ueberme mit Herrchen in der nicht nur zu diesem Zwed beliebten ein ansehnlig Anlage unternahm, gerade das Portal einer angesehenen Johannes und der Stadtkirche differieren um 5 Minuten, chaus Industriekreisen aber leider ein Opfer der Inflation igen Bant aussuchte, um dort eine Art Minensperre zu legen, rundstock ist also hin. Wie es heute ente ich mir nicht erklären; auch sein Herr wußte es nicht. gemeinen steht, ist bekannt; von der G Sperre lag noch nach zwei Tagen, was mich zu der Anfrage zen Einnahmen zu erwarten. Es bleikrechtigt, wie oft eigentlich die Besen auf den Bürgersteigen ache die Einkünfte aus den Mitgliedsites Amtes walten. I den 600 Mitgliedern der Gießener s Ja! ja! Ordnung und Reinlichkeit sind schöne Dinge, was Mitgliederzahl der Gesellschaften von Man besonders bemerkt, wenn sie mangeln. von Hannover mit 5000 und gar von berstellt, so ist das Ergebnis für Gießen der größten Not ist auch immer in Deut erbereitschaft gewesen. Deshalb muß je Dersität besucht hat, jeder, der einen Ge f die Universität schickt, jeder, dem die iheit unserer Kulturgüter, die an der egt und gefördert werden, am Herzen lig bringen und Mitglied der Gießener en, zumal die ordentliche Mitglieds , die außerordentliche mit 5 Mark XO . Anmeldungen und Einzahlungen sind deutsche Creditbank, Filiale Gießen, ulgeſellſchaft. Lokales. Fastnacht! Aus allen Sälen schmettern Trompeten und fideln Geigen, e Welt lacht und jubelt. Jm Tanze wiegen sich Masken und Laten am Born der Sinnenlust. Es ist Karneval, ausgelassene chingszeit. Aber nur noch wenige Tage. Dann wird aller Lärm der letzten Wochen verstummen, und me in Lust, Freude und Tollheiten wirbelnde Welt wird wieder intern werden. Ein grauer Aschermittwoch wird den Vorhang hiehen und uns die Wirklichkeit zeigen, nüchtern und wahr, ne Glanz und Flimmer. Ruhe und Stille werden die lärmener Raffe gegen Einwanderer Aufgabe unserer Regierung ist, Bestimmungen des Versailermann Meyer, Leipzig. Friedensvertrages, die dem entgegen stehen, mit allen MitI zur Aufhebung zu bringen. ,, Gießener Zeitung" den Tage verdrängen. Mitten in jauchzender Luft wird der Menschheit ein Halt geboten. Ein Kreuz wird die tolle Straße des überquellenden Lebens plöglich versperren. Mit einem Schlage streift die rauhe Wirklich feit erbarmungslos dieser Welt allen verzaubernden Glanz ab. Nichts bleibt übrig als schweigende, falte Asche. Und dann werden wir inne halten- noch einmal rüdwärts schauen und mancher, der mitten in allen Karnevals- Tollheiten stand, sieht trotz aller Erinnerungen eine Leere. Und nun schaut das Auge vorwärts und sieht, wie auf blutigen Pfaden der Menschenjohn sein Kreuz schleppend seinen Schmerzensgang an uns vorüber macht. Ein Blid des Hauptes voll Blut und Wunden genügt, um eine berauschte Menschheit nüchtern zu machen. Run tommt die Zeit der Fasten. Sie ladet uns zur Einkehr dorthin ein, wo wir moderne Menschen am wenigsten daheim find bei uns selbst, im eigensten Innern. Diese Stunden der Einkehr dürfen wir nicht vorübergehen lassen, die Gottesstimme des Kreuzträgers nicht überhören:„ Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach!" Waldfried. * Wichtige Offerten sollen nicht als Drucksachen versendet werden. Um zu sparen, greift man im geschäftlichen Briefvertehr, insbesondere bei Offerten, Ankündigungen usw. gern zur Drudsache. Dabei läßt man allerdings meistens die Tatsache unberüdsichtigt, daß Drucksachen im allgemeinen viel länger unterwegs sind als Briefe und Postkarten. Handelt es sich daher um ein wichtiges Angebot, so ist es oft sowohl für den Empfänger wie für den Absender von Nachteil, wenn dasselbe per Drudsache versandt wird. Wenn auch das Briefporto etwas teurer ist, so wird es sich in sehr vielen Fällen doch mehr als bezahlt machen, gänzlich abgesehen davon, daß ein Brief stets mehr Beachtung findet als eine Drucksache. * Die Polizeiverordnung über den Gewerbebetrieb der Dienstmänner in der Stadt Gießen vom 24. September 1920 ist mit dem Tage der Veröffentlichung dieser Aenderung im Amtsverkündigungsblatt dahingehend abgeändert worden, daß für die zu leistende Sicherheit an Stelle des seither vorgesehenen Betrages von 50 Mt. der Betrag von 20 Mt. getreten ist. * Die Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer. Der finanzpolitische Ausschuß des vorläufigen Reichswirtschaftsrats stimmte gegen fünf Stimmen dem Gutachten des von ihm eingesetzten Arbeitsausschusses zur Beratung des Gesezentwurfs für die Aenderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes zu. Zur Instandhaltung der insgesamt vorhandenen 180 000 Kilometer Landstraßen müsse ein Drittel vom Kraftverkehr und Fuhrwerksverkehr auf= gebracht werden, wobei die Gesamtlast auf jährlich 120 Millionen errechnet wurde. Zur Einführung der Zugtiersteuer sollen die Länder durch Reichsgesetz gezwungen werden. Die Länder sind verpflichtet, das ihnen zufließende Aufkommen aus diesen Steuern restlos an die Unterhaltungspflichtigen öffentlicher Wege zu verteilen. * Der Kraftwagenverkehr Gießen Krofdorf Fellingshausen und zurüd wird am 17. Februar lid. Js. aufgenommen. Da= mit geht ein jahrelanger berechtigter Wunsch unserer nächstge= legenen preußischen Naa, oarn in Erfüllung. * Wie wir erfahren, beschäftigt sich die Staatsanwaltschaft Magdeburg mit dem im Frundsberg- Verlag, Magdeburg, erschienenen Revolutionsroman„ Chaos" von Hanns Dohrmann, wegen angeblich darin enthaltener sittlicher und politischer Anstössigkeiten. * Einheitspreisladen in Köln. In Köln ist jetzt der erste Einheitspreisladen, eine für Deutschland ganz neue Einrichtung nach amerikanischem Muster, eingerichtet worden. Das Geschäft hat nur Preise von 25 u. 50 Pfg., wofür eine große Anzahl von Gebrauchsartikeln für das tägliche Leben. Haushaltungsgegenstände usw. zu haben sind. Bei der Eröffnung spielten sich auf der Straße stürmische Szenen ab. Um den Eingang zu dem Geschäft wurden wahre Faustkämpfe ausgeführt. Der Andrang der Kauflustigen und Neugierigen nahm schließlich einen solchen Umfang an, daß der Verkehr auf der unteren Breiten Straße unterbunden war und die Polizei gezwungen war, eine zeitweise Schließung des Geschäftes vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, in nächster Zeit noch mehrere solcher Geschäfte zu eröffnen. In schärfster Form hat ja einst ihr Schriftgelehrter Esra die geschlechtliche Trennung des jüdischen Volkes von den Fremden durchgeführt. Und was ihre Väter getan haben, werden sie doch e nachfolgenden Ausführungen entnehm<) Eine Verleihung deutscher Staatsangehörigkeit an solche wohl nicht gut verwerfen können. Dem deutschen Volk aber mit Erlaubnis von J. F. Lehmanns m München dem vor kurzem dort erjordische Einwanderer ist im völlischen Staat eine grund1 Buch des Verfaſſers:„ Der deutliche Unmöglichkeit. Soweit solche in den letzten Jahrzehnten es ch" Teil 2: Die deutsche Volksgem om unvölkischen Staat ausgesprochen wurde, ist sie, wo ( 6- M) Der Verfaſſer, der im Mind geht, wieder aufzuheben. Daß derartiges mit einem Der völliſch- nationalen Bewegung berstrich auch in Staaten reinster westlicher Demokratie mögit, hat uns Amerika ja im Weltkrieg gelehrt. aus der Fülle seiner praktischen Erfahr Landwirtschaft und Industrie werden gegen diese Forer das Wort völkisch gebraucht, ist es cuungen den Einwand erheben, daß die deutsche Landwirtschaft berhaupt nicht, und die deutsche Industrie jedenfalls nicht in Beten des wiedererwarteten Vollbetriebes der ausländischen rbeiter entbehren könne. Insoweit eine Wirtschaftsform ein ausgearbeitetes Programm für au der wahren deutſchen Voltsgemeinde Parteisinn, sondern als Ausdrud di en Gesinnung gedacht. Bedeutung als die bewußt völkische Re nig iſt eine solche der Einwanderung, land noch völlig fehlt. Die Vereinig erika, angeblich der Idealstaat westli ch- völkisch schon viel weiter als wir. iffern für die Einwanderung aus den uropas ist ausgesprochen rassekundlich ganz unverkennbar auf dem Gedanke va djäglich erklärt, ohne ausländische Arbeitskräfte nicht be tehen zu können, spricht sie sich selbst das Urteil. Das muß under Großgrundbesitz bedenken. Bei der Erörterung der deutich Wirtschaft werden wir hierauf näher eingehen müssen. Injoweit aber der ausländische Arbeiter nicht entbehrt werden fan, darf seine Herbeischaffung nicht irgendwelchen Provisions ag inten überlassen bleiben, die wahllos nehmen, was sich bietet. diges Blut nach Deutschland zu schaffen suchen. Ganz abge= ung Amerikas durch Zufluß von allerbedarf rassisch eingestellter Einwanderungsämter, die nor Jen ist die Gefahr einer Rasseverschieb sehen von Skandinavien, das jedes Jahr Tausende von Auswan nden. Für das deutsche Bolt mit seins, i deem entläßt, sitzt an vielen Stellen Osteuropas und Jtaliens no von den Zeiten der Völkerwanderung oder von noch früheret Tagen her nordisches Blut, das längst die polnische, die bulgatisse oder sonst welche Sprache redet. Solche Leute müssen wit, wenn Bedarf an Arbeitern ist, hereinzuholen suchen. Und e Einwanderung noch viel größer. tsches Volk muß hier besondere Aufmet inderung jeder Entordnung und auf mö jeres Volkstums verwenden. Daraus her Grundsäge: e) Auch soweit nichtnordische Einwanderung nicht abgehalten rung nicht nordischer Ausländer ist bl liben sie in Deutschland hängen, nun um so besser. Icher nichtnordischer Ausiender, im lejon obor nicht wieder entfernt werden kann, ist unbedingt das deutDie sich in Deutschland eingenistet haben, de Bolt von ihr durch Eheverbote abzuscheiden. Jm besonderen Sinden. glich, auszuweiſen. di Juden werden hiergegen Einwände nicht erheben können. rufen wir zu: Werde rassestolz, wie einst die Väter des Magdeburger Stadtrechtes es waren! Freilich Eheverbote allein reichen nicht aus. Auch der außereheliche Verkehr deutscher Frauen und Mädchen mit fremdrassischen Ausländern muß unbedingt und rüdsichtslos unterbunden werden. Diese müssen verlernen, Deutschland als ihr Bordell oder ihre Stuterei anzusehen. Allerlei Maßregeln stehen hier zur Verfügung: Vermögensstrafen, Ausweisung, Zwangsarbeit, gesetzliches Erbrecht des Bastardes gegenüber seinem Erzeuger. Auch der deutschen Frau und dem deutschen Mädchen, das Rasseschande treibt, darf dies nicht unvergolten bleiben. Ehrenstrafen aller Art sind hier am Plazze. Der beste Schutz jedoch ist der, unserem Volk den seit dem dreißigjährigen Kriege und dem Siegeszuge der englisch- fran= zösischen Aufklärung gänzlich verloren gegangenen Stutz auf das deutsche Blut wieder anzuerziehen. Ein voltsstolzes Mädchen macht sich nicht zur Hure für Neger und Ojtjuden. Aus Nah und Fern. Nr. 7. Hanau, 12. Febr. Auf dem ehemaligen Groß- Auheimer Grerzierplaz ereignete sich ein schwerer Unglüdsfall. Auf dem Plaz stehen noch etwa 6-8 große Bäume, die zur Zeit gefällt werden. Bei dieser Arbeit geriet ein 35jähriger Notstandsarbeiter aus Groß- Auheim unter einen stürzenden Baum und wurde lebensgefährlich verletzt. Es kann vorkommen, daß im Machtbereich eines Voltes ein anderes, von Alters her geschlossen siedelt, wie z. B. französische Lothringer, Dänen, Polen und Wasserpolen, Masuren und Litauer im zusammengebrochenen deutschen Kaiserreich, wie jetzt noch die Wenden in der deutschen Republik. Das alte Reich verjuchte, solche fremden Voltsteile durch mehr oder minder starken 3wang einzudeutschen" ihnen Sprache und Volkstum zu nehmen und sie zu Deutschen zu machen". Derartiges lehnt der völkische Gedanke grundsätzlich ab. Nicht nur, weil es ein völlig zwedlojes Unternehmen von stilwidriger Häßlichkeit ist, Holz äußerlich wie Marmor anzuftreichen. Die Farbe blättert doch wieder ab, und Holz bleibt Holz. Nein, aus viel tieferem Grunde der= werfen wir Völkische solche Potemkinsche Künste. Genau so wie wir von anderen Völkern Achtung vor unserem Volkstum forGroßen Linden, 11. Febr. Hier fand eine Dorfkirchentagung statt, zu der etwa 300 Geistliche und Kirchenvorsteher aus dem westlichen Oberhessen und dem östlichen Kreise Weglar erschienen waren. In der altehrwürdigen Basilikakirche ,, die erst furz vor dem Kriege renoviert wurde, predigte Prälat D. Dr. Diehl Darmstadt. Die Hauptversammlung fand in der Turnhalle statt, bei der Pfarrer Heymann Rodheim über„ Die Sonntagsheiligung auf dem Lande" einen Vortrag hielt. An der regen Aussprache beteiligte sich auch der Superintendent für Oberhessen, Oberkirchenrat Wagner Gießen. Bad Nauheim. Auf Einladung der Vereinigung Bad- Nauheimer Aerzte wird hier die Gesellschaft für Klimatologie und Balneologie mit etwa 60 Teilnehmern Anfang April eine Tagung abhalten. Friedberg, 11. Febr. Eine neue Mineralwasser= quelle. Bei Bohrungen nach Mineralwasserquellen wurde in Massenheim eine starte Quelle erschlossen. Nach Einrich tung der erforderlichen Gebäude soll das Wasser der neuen Quelle wirtschaftlich verwertet werden. Offenbach, 11. Febr. Die geplante Autoverbindung Oj. jenbach Bieber ist jetzt von der Darmstädter Oberpostdirek tion genehmigt worden. Der Betrieb wird am Sonntag, den 14. Februar, vormittags, aufgenommen. Usingen, 11. Febr. Das evangelische Lehrerseminar wird am 26. März, am Tage seiner Gründung vor 75 Jah ren, geschlossen. An der Abschiedsfeier werden wohl fast alle. Lehrer teilnehmen, die an dem Seminar ihre Ausbildung genossen haben. Gelnhausen. Die diesjährige Vollversammlung( Generalversammlung) der Kreisbauernschaft Gelnhausen findet gemein= sam mit der Jahrestagung des Junglandbundes im Kreise am 24. Februar ds. Js., vormittags, im Bindernagelschen Restau rant zur Hoffnung in Gelnhausen statt. Die Tagesordnung weist unter vielem anderen auch eine Rede des Reichslandbundführers, M. d. R., Landwirts Sepp, auf. Lichenroth( Kr. Gelnhausen), 11. Febr. Der hiesige, im Jahre 1870 turz vor Kriegsbeginn gegründete Kriegerver= ein begeht in den Tagen des 12., 13. und 14. Juni 1926 sein 50jähriges Stiftungsfest. Spiel und Sport. Zu Houbens Amerikafahrt. Es hat vor Houbens Ameritafahrt viele Stimmen gegeben ,, erwähnt sei nur Altmeister Richard Rau, die ihm ,, drü ben" keine Chancen gaben und ihn vor der Reise warnten. Wenn dennoch Houben die Reise antrat und in Amerika an den Starf ging, tat er dies in vollem Vertrauen auf sein können, auf seine gezeigten Leistungen. Er hatte ja mehr als einmal bewiesen, daß er den stets so gefürchteten amerikanischen Sprintern überlegen war. Er hat sich in Ehren geschlagen und sein Legtes aus sich herausgegeben, trotzdem konnte er nicht als Sieger aus den Kämpfen hervorgehen. Unwillkürlich fragt man nach der Ursache dieser so unerwartet gekommenen Niederlagen. In erster Linie dürfte der Grund des Versagens eben doch die ihm fremde Hallenbahn sein. Houben hat bei einigen kleineren Hallenläufen in Deutschland ebenso überlegen gegen seine gegner fiegen fönnen, wie im Freien. Danach war zu schließen, daß seine Fähigkeit in der Schmerzlos und sicherer als alle neuen Mittel wirkt das alte berühmte Radlauersche Hühneraugenmittel, seit über 60 Jahren im Handel. Kein Pflaster! Preis 80 Pfg. Nur echt mit der Aufschrift Radlauers Kronenapotheke, Berlin 24, Friedrichstr. 160. Erhältlich in den größeren Apotheken und Drogerien. | dern, genau so sind wir zur Achtung vor fremden Volkstum verflichtet. Jeder Entnationalisierungszwang ist unsittlich. Im übrigen muß ein deutschvölkischer Staat zu solchen fremden, geschlossen siedelnden Voltsteilen sich verschieden stellen, je nachdem sie nordischen oder nichtnordischen Blutes sind. Eine Eindeutschung nichtnordischer Voltsteile darf ein deutscher Staat nicht nur nicht fördern, sondern muß sie nach Möglichkeit unterbinden. Diese Leute sollen um Gottes Willen ihre Sprache bewahren. Es muß alles getan werden, sie beim Bewußtsein ihres Volkstums zu erhalten. Eigene Selbstverwaltung in Schule und Kirche ist ihnen zuzugestehen. Eheverbote sind zu erwägen. Kurz, nichts darf unversucht bleiben. um zu verndern, daß aus diesen Kreisen fremdes Blut ins deutsche Volk einfidere. Eines aber müssen diese nichtnordischen Voltsteile wohl beachten. Sie leben im Machtbereich des deutschen Volkes. Des= jen Belange gehen ihren Belangen unter allen Umständen vor. Handeln sie denen zuwider, oder knüpfen sie gar hochverräterische Beziehungen zum Auslande an, so zwingen sie das deutsche Volt, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und sie auszusiedeln. Auch nordischen, aber nichtdeutschen Voltsteilen im deutschen Machtbereich muß das Recht der eigenen Sprache und des eigenen Voltstums bewahrt bleiben. Ihnen aber einen Uebertritt zum deutschen Volkstum zu verjagen, liegt tein rassischer Grund Dor. Nur jeder 3wang muß vermieden werden. Kommen sie aber freiwillig zu uns, so sollen sie willkommen sein. Manchem werden die eben entwickelten Folgerungen aus dem völkischen Gedanken seltsam vorkommen. Aber die alten Schläuche, in denen der Wein einer verschwindenden Zeit zu gären anjing, sind eben brüchig und zerrissen. Ganz Neues muß geschaffen werden, wie der völtische deutsche Mensch, so das völkische deutsche Volk und sein völkischer deutscher Staat. Sam Kupf ( Ver gebet Berl gebe Stu Am fen, frü büd tior Br sche fol Eis Be Ja eir bü BRAB D 8 If BUSS9 h Gamstag, den 13. Februar 1926. Salle dieselben find wie auf der Aschenbahn. Diese Annahme ist vielleicht als ein ganz bedenklicher Jrrtum zu betrachten. In Amerita traf Houben auf Sallenspezialisten und es scheint an einem„ Hallenspezialistentum" doch etwas daran zu jein. Sonst hätte Murchison vor den Rennen sicher nicht, die wohl meist als großfprecherisch aufgefaßte Aeußerung getan, Houben tönne höchstens Dritter oder Vierter werden. Dieses Urteil vorher aus Murchisons Munde, der in den Rennen gegen Houben, diesen stets von hinten sah, zeugte doch von allerhand Selbstvertrauen und können der Amerikaner zum Hallenlauf. Hat Houben nun verloren, weil er seinen sonst so guten Antritt in der Halle nicht zur Geltung bringen fonnte? Eignet sich speziell sein eminent schneller Stampfschritt nach dem Start, für den Holzboden der Halle nicht? Oder ist sein mäßiges Abschneiden auf seinen schlechten Start zurüdzuführen, bei ihm, Don dem man doch immer ein tadelloses Starten gewöhnt war? Haben ihn die frembe Umgebung, die ungewohnte Hallenatmosphäre, die ungünstigen Bedingungen er hatte nur 10 Tage Zeit sich von der stürmischen Ueberfahrt zu erholen indisponiert? Sind die amerikanischen Sprinter in der Halle vorläufig tatsächlich umschlagbar? Oder ist Houbens Form überhaupt nicht mehr die alte? Das sind alles Fragen, die laut werden und die man gern beantwortet haben möchte. Bolllommen verfehlt ist es aber, schon heute drauflos zu fritisieren, ehe man unsern Meister nicht hat erschöpfend zu Worte kommen lasjen. Houben wußte, daß er auf allerschärfste Konkurrenz stoßen würde. Es wäre schön gewesen, wenn Houben die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllt hätte, ein großer Propagandaerfolg wäre uns beschieden gewesen. Vielleicht hört man deshalb so viel Kritik, weil die Hoffnungen, die man in dieser Hinsicht auf ihn gesetzt hatte, zu groß waren. Aber einem Sportsmann wie Houben ist man es schuldig, nicht voreilig zu fritisieren. zumal für ihn noch die Gelegenheit besteht, unter günstigeren Bedingungen seinen Ruf und den der gesamten deutschen Sportswelt, den er dort repräsentiert, zu rehabilitieren. Bezirk Hessen- Hannover. Lahnkreis, Fußballausschuß! 1. Das Rüdspiel Hessischer Kreis- Lahnkreis findet am 7. 3. 1926 nachmittags 3 Uhr im Stadion Marburg statt. VeranstalSuche Vertreter und Abnehmer für Harzkäse allerfeinste Qualität SchatzHB... m Marke Niedersächsische Käsefabrik M. Brönnecke Harsum Borsumerstrasse 811. Telefon Amt Harsum 35. Gesucht sofort an allen Orten fleissige, strebsame Personen zur Uebernahme einer Trikotagen- und Strumpistrickerei auf unserer Feminastrickmaschine Leichter und hoher Verdienst. Günstige Zahlungsbedingung. Vorkenntnisse nicht erforderlich. 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Der KFA bedauert, daß nur drei Vereine Spieler zu obigem Spiel gemeldet haben, es tönnen daher auch nur diese bei der Aufstellung berüdsichtigt werden. 3. Aus finanziellen Echwierigkeiten war es leider nicht möglich, das Spiel nach Gießen zu legen und konnte daher dem Antrage des Vfs Gießen nicht entsprochen werden. Städtespiel Weglar- Kajjel am 14. 2. 26 in Wetzlar. Aufstellung der Städtemannschaft: Goos( Kurhessen); Groß ( Polizei), Lauenstein( Hessen- Preußen); Mener, Schenk,( beide Kurhessen), Röfer( Vol.); Wiegand( Polizei), Köhler, Junghenn ( beide Hessen- Preußen), Pfeifer( 09), Weingärtner( Polizei). Erjazz: Pape Polizei, Thomas- Kurhessen. Terminliste A- Klasse, Gruppe Weilburg- GießenButzbach. Rüdständige Spiele der Herbstferie. 14. 2. 26. N- Girmes I BfB. II. 1 Uhr. Keller, BC. 1910. Butzbach II.- FC. II. 1 Uhr. Grote, Lollar. Weilburg 1. Weilburg II, 1 Uhr. Höchner, Löhnberg. 1900 II. 11 Uhr. Fränkner, VfB. Gießen. 04 - 21. 2. 26. BfB. II. Butzbach II. FC. II. 28. 2. 26. 04 II. 11 Uhr. Bög, 1900 Gießen. Weilburg II. 1 Uhr. Hay, BC. Gießen. N- Girmes 1 Uhr. Kramm, BC. 1910. Weilburg II. FC. II. 1 Uhr. Schimbach, Löhnberg. 04 Gießen II. N- Girmes I. 11 Uhr. Schäfer, VfB. Gießen. Terminliste Diplomspiel- Klasse Liga, Gruppe Gießen14. 2. 26. B. j. B. Dillenburg 21. 2. 26. Butzbach 28. 2. 26. 04 Wetzlar. Rüdständige Spiele der Herbstferie. 1 Uhr Speckhardt, Hessen[ Gießen 1 Uhr St einbrenner, Haiger. 1900 04 Gießen V. f. B. 1 Uhr Wolfschmidt, Heuchelheim Butzbach 1 Uhr Wenzel, V. f. B. Gießen. Warum sollen wir inserieren? Jedem Kaufmann und Handwerker der Neuzeit sollte es bekannt sein, daß man durch fortlaufendes Annoncieren nicht nur bei seiner bisherigen Kundschaft in steter Errinnerung bleibt, sondern auch neue Abnehmer erwirbt. Die großen u. modernen Geschäfte, welche das Inserieren rationell betreiben, gewinnen immer mehr an Ausdehnung, während andere, die sich dieses unerläßlichen Verkehrsmittels nicht bedienen, zurückbleiben, denn Stillstand ist Rückgang. Das erwäge jeder vorwärts strebende Geschäftsmann und inseriere ständig in der ?? Gießener Zeitung" Chem. Fabrik Aylsdorf ZUM 5 UHR TEE BAND 5 Inh: R. Münkner Zeitz Aylsdorf. Dauernder, hoher Verdienst. wie Vertreter, geg. fefte Bezüge u. Provision Gie zum Besuch von Privaten in Stadt u. Land gesucht. Offerten unter V. J. 22184 an Rudolf Mosse, Braunschweig. Junges Mädchen ehrlich, aus guter Familie, auch Waise als Stütze nach Siegen in I. Geschäftsh.( 2 Kind. 4 u. 33.) b. Familienanschl. gesucht. Gelegenh. 3. Erl. aller Haus- u. Büroarbeiten. Schr. Ann. m. Bild a. d. Geschäftsst. dief. 3tg. un. F. 647 zur See lohnende Stellung erhalten.Kohlenzieher Heizer, Schiffsjungen, Schmierer, ungelernte und fast alle Berufe. 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Gi Erscheint: Sa -Bezugspreis 40 Pfg. mond Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- F fendung night verlangter Manuf Unhaltbarer Zustand im Wartejaal 4. Klasse, Bahnhof Gie In den Morgenstunden laufen die Züge ein, die die Sch der höheren Schulklassen aus allen Richtungen herbringen. Schüler suchen so schnell wie möglich alle verfügbaren B im Wartesaal 4. Klasse zu belegen. Die ankommenden Reisen müssen aber stehen, weil kein Platz zur Verfügung ist. Man kann es den Schülern nicht verdenken, daß sie für die Zeit ihres Aufenthalts von 1 bis 2 Stunden einen Sonntagsge zu sichern suchen, aber man tann es auch nicht von den Rei Der Schöpfer der Welten hat den verlangen, daß fie 1 bis 2 Stunden, wo sie auf Anfheben, darin fie lefen sollen von züge warten, stehen sollen. Es ist das Gejesbuch der Natur, u Es tann dem doch sehr leicht abgeholfen werden, wenn ten fich offenbart. Darin sollen oder mehrere Klassen einer Schule in der Nähe des Bahnhofs der lejen, denn es ist ein lebendig antommenden Schülern bis zum Beginn ihrer Schulstundene Sprache. Heute zum Sonnta Ein zweiter Ausweg ist der, für mehrere Gigpläge Subetag gegeben hat. Und da Aufenthalt angewiesen wird. Wartesaal 4. Klasse Sorge zu tragen. Ein Reisender, der auf Anschlußzüge im Wartejaal warten mi Neue Bücher. Blättern, ob der Schöpfer auch der Der Feierabend der Natur ist. Da i aj ibre getane Arbeit und Ausblic ind dann kommt der Winter- der melt die Natur fich Kräfte, um dann hwänglichkeit mit ihren gestauter Bom Herbit bis zum Frühling wäh Aber dann, wenn zu Beginn de Von„ Unser Vaterland" Monatsschrift für alle Deutsche liegen uns die Hefte für Dezember und Januar des 2. Jahrga ges vor. So wichtig die Heimatzeitschrift für engbegrenzte mer die Sonne gleich einer Himme biete sind, ebenso notwendig sind auch Schriften, die auf Geigt, dann beginnt ein unaufh abzielen, das Bild der großen deutschen Heimat in uns flar und Wald, Tag und Nacht, ohne Au wahr werden lassen und uns dafür erwärmen, wie das UB. Preis jährlich nur 4,20 Mt. Probeheft unentgeltlich durch und Feierlichkeit, groß, reich und son Hier auf dieser Seite des Gottest ! Verlag Michael Laßleben in Kallmünz b. Regensburg. S. Sonntag lejen. Und lernen wollen t Verantwortlich: Christian Klein in Gießen. Nuzholzverkauf. Aus den Gemeinden- und Interessentenwaldungen der damit wir night fortjagen im ewig um Mammon und Gold und mit un mungen erschlagen, aus denen her erwächst und das Wertvolle gelingt. jein ohne Sonntagsstimmung, nich ewigen Alltags langsam unsere S die Natur in ihrer Ruhezeit sich Kri meinden der Bürgermeisterei Daaden gelangen am Montag dann Großes zeugt, so müssen wir 22. Februar 1926, vormittags 11 Uhr, im Wege des schrift Angebots nach erfolgtem Einschlage zum Verkauf: Gemeinde Biersdorf: 98 Eichenstämme 1.- 6. klasse Gemeinde Daaden: 36,97 88 Eichenstämme 1.- 6. klasse 71,57 7 Buchenstämme 2.- 3. Klasse 4,61 1 Lindenstamm 4. Klasse 2,17 11 Fichtenstämme 1.- 3. Klasse 4,96 Gemeinde Derschen: 14,26 1,51 21 Eichenstämme 1.- 6. klasse 3 Ahornstämme 3.- 5. klasse Gemeinde Emmerzhausen: 5 Buchenstämme 4.- 5. klasse Gemeinde Friedewald: 839 Fichtenstämme, Klasse 1a- 4a, Gemeinde Niederdreisbach: 49 Eichenstämme 1.- 5. Klasse Gemeinde Nisterberg: 81 Eichenstämme 2.- 5. klasse Interessenten Schutzbach: 15 Eichenstämme 1.- 5. klasse 3 Buchenstämme 3.- 5. klasse Gemeinde Weitefeld: von der Kette der Gewohnheit. D beit der Seele. Knechtearbeit ist R Wochenic Gespannt war in vergan mertsamleit auf die Außenpol ihari entgegengesetzte Vorgän jeiten des Auswärtigen Aus bruar mit 18 gegen 8 Stimm denken gegen den Eintritt De bund zu haben. Am 10. Fe 5,05 deutschen Generalkonsul in G 637,89 29,08 03,32 9,78 2,42 10,61 22 Eichenstämme 2.- 3. klasse Näheres durch die vom Bürgermeisteramt Daaden erhältl Lose- Verzeichnisse und Verkaufsbedingungen gegen Erstat der Schreibgebühren. Eröffnung der Angebote, die äußerlich solche zu bezeichnen sind, am 2. 2. 1926, vormittags 11 Zimmer 6 des Bürgermeisteramtes. Daaden, den 10. Februar 1926. Heimarbeit, schriftl., vergibt an jed. Der Bürgermeister In einem aufblühenden Ton und Basalt Industriegebiet E. Ziegel, Aufkirch vertaufe ich sofo ( Schwaben.) Rüdport. Witwe mit Tochter sucht leeres od. möbliertes umständehalber Ziegelei. Zimmer. Aeußerit günſtig gelegen. 5 Min.von der 2 Off. mit Preis unter dieser Zeitung. Außerdem einige Morgen prima G. 150 an die Erped. Ader, Wiesenland und Wa Angebote erbitte bis zum 25. 2. 26 E. 200 an die Geschäftsstelle dies. B Kapital Für Landarzt geeign in größ. und Klein Summen auch für schöne 4- Zimmer Wohnu Landwirte, sowie Darlehen werden ohne jegl. 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Fe despotischer Alleinherrscher rede gegen Deutschland von lien in der dritten Potenz tiroler Frage folgende Aus Auf alle Fälle leg flären, daß die italienija Frage nicht um eine Lin Einen guten Eindrud in feinem Bolte gemacht Schmähung und Bedroh Sabelgerajjel eines polit wäre auf eine solche Red verständliche Folge gewe der Welt uns mehr zu fü minister Stresemann sich bruar im Reichstage ein geben. Der Wochenschaue Handlungen Stresemanns gung muß er gegenüber linis gut heißen. Der ga chöner Auftakt für den Offerten unter Nr. G. 434 an die Expediti dieser Zeitung erbeten.