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Für Aufbewahrung oder Rüd. fenbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Sonntagsgedanken. Die Herolde der Blumen schmüden wieder die Gärten und Wiesen und eine nach der anderen steht auf, gewedt vom Sonnentag. Ueber die Berge ist der Winter gezogen; der einziehende Frühling hat mit aller Jugendkraft den griesgrämigen Alten verdrängt. Ein Maler hat einmal ein Bild gezeichnet, auf dem der Frühling als holder, geflügelter, blüten bekränzter Knabe, die Geige in der Hand, burch die winterentfesselte Natur schreitet. Ein Quell flingt ihm zu Füßen, fingende Vögel umfliegen ihn, ein seliger Mensch jubelt empor aus der Tiefe eines Tales, und über ihm am blauen Himmel ziehen die weigen Wolfen mit Segeln der Sehnsucht, und von dem Klang des Frühlings quillt ein feiner, seliger Ton in alle Täler und Klüfte, zu allen Bergen und Höhen, in alle Wälder und Gärten. So grüßt uns der Frühling mit Blumen und mit Gesang. Komm, geh' heute am Frühlingssonntag mit hinaus, wo neues Leben beginnt! Schau die Wunder der göttlichen Kraft! Es schmückt sich die Au, auf Strauch und Baum schlagen Knösplein herzhaft die Augen auf, die Reben beginnen zu ranten ans goldene Licht und der erwachende Wald schüttelt die alten Blätter ab, beginnt den Gaal festlich zu schmüden, weil die Sänger schon zum Frühjahrskonzert gekommen sind. Und unter die Heden streut der junge Lenz die ersten Veilchen und füßt dann behutsam und zart die Quelle, die heimlich schon plaubert Don lenzesfrischer, sonniger Frühlingsfahrt. Dann lernt er den Vöglein sein bestes und innigstes Lied. Gloden läuten zum Frühlingssonntag, und selbst aus einsamen Herzen entflieht die frostige Winternacht. Segnend hat sich des Allvaters Hand erhoben. Ueberall wirft sein göttliches Walten und überall fühlt man den segnenden Geist. Vom Reichstag. Waldfried. Die letzte Der Reichstag ist am 27. März, nachdem er noch eine elfstündige Sigung hinter sich gebracht hatte, bis zum 27. April in die Ferien gegangen. Sitzung brachte die Annahme der Steuermilderungsgesetze und die Erledigung des Reichshaushalts in dritier Lesung, der damit zum erstenmal seit 1911 rechtzeitig vor dem 1. April unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Sämtliche Parteien, außer Kommunisten und Völkischen, stimmten ihm zu. Die Abstimmungen hatten im einzelnen folgendes Ergebnis: Der deutschnationale Antrag auf Senkung der Hauszinssteuer um 6 Prozent der Friedensmiete wurde mit 251 gegen 98 Stimmen der Deutschnationalen und der Wirtschaftl. Vereinigung abgelehnt. Den Ausschußvorschlägen entsprechend wird dann beschlossen, daß die Miete von 100 Prozent der Friedensmiete bis zum 31. März 1927 nicht überschritten werden darf. In namentlicher Abstimmung wurde dann über einen fommunistischen Antrag auf völlige Aufhebung der Umsatzsteuer abgestimmt. Der Antrag wurde mit 140 gegen 33 Stimmen bei 176 Enthaltungen der Deutschnationalen und Sozialdemokraten abgelehnt. Die Lurussteuer wurde aufgehoben. Die Umsatzsteuer wurde nach dem Kompromiß auf 0,75 Prozent festgesetzt. Auch die Kassen der politischen Parteien werden von der Umsatzsteuer befreit. Die Bestimmungen über die Fusions- und Vermögenssteuer werden gebilligt. Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Bostshedtonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. dann in zweiter Lesung unverändert nach den Ausschußbeschlüssen angenommen. Die ganze Vorlage gelangte darauf in dritter Lesung zur endgültigen Verabschie dung, und zwar in der Schlußabstimmung gegen Völfische und Kommunisten bei Stimmenthaltung der Deutschnationalen. Reichsfinanzminister Dr. Reinhold wurde von den Vertretern der Regierungsparteien beglüdwünscht. Der Beschluß des Haushaltsausschusses, 20 Millio nen für Notstandskredite für die Winzer zu bewilligen, wurde bestätigt. Verabschiedet wurde auch der Gesetzentwurf zur Aufhebung des Staatsgerichtshofs zum Schutze der Republik. Gleichfalls angenommen wurde der Gesetzentwurf über die Aussetzung der Verfahren über die Auseinandersetzung mit ehemals regierenden Fürstenhäusern. Weiter verabschiedete das Haus den Gesetzentwurf über die Wirtschaftsenquete. Genehmigt wurden die Beschlüsse des Ausschusses für die besetzten Gebiete über Hilfsmaßnahmen für die Gemeinden mit Heilbädern und privaten Heilanstalten im besetzten Gebiet. Auch der Rest der Steuermilderungsvorlage wurde| Frohe Burgenfahrt. Von Dr. Ewald Gleigner, - Etliche Tage freie Zeit, ein Herz voll frohen Mutes, nicht zu viel und nicht zu wenig Sonne nun ja, und wie es die Prosa des Lebens verlangt, ein paar ersparte Groschen in der Tasche was braucht es mehr zu fröhlicher Wanderfahrt? Das Uebrige mag sich dann jeder nach Wunsch und Sinnesart einrichten ob er allein wandern will oder in Gesellschaft, ob zur Erholung, zum Genusse, zur Belehrung oder für alles zugleich- da kann man teine Ratschläge erteilen. Wohl aber sollte für jeden rechten Deutschen zum festen Gebote werden der Satz, der in den letzten Jahren immer wieder und gerade von den besten Männern unseres Volkes ausgesprochen ist: Wandert in der Heimat! Und in heutigen Tagen sollte dieser Rat eine heilige Mahnung werden! Ich mag hier nicht politische Anspielungen bringen, es versteht mich ja ohnehin jeder, der nicht nur in, sondern mit unserm deutschen Volke lebt. Der Ziele für eine frohe deutsche Wanderfahrt gibt es wahrlich genug. Ein langes Leben reicht nicht aus, um sie alle aufzusuchen. Denn ich bin ein altmodischer Mensch, und als solcher meine ich, daß es nicht genügt, nur überall einmal ein wenig hinzuschauen, um dann das Gesehene gleich wieder zu vergessen Die Schönheit der deutschen Heimat muß zum Erlebnis werden. Das sind wir ihr und uns selbst schuldig. Aber wo ein jeder dieses Erlebnis suchen will, das ist wieder seine Sache. Die meinige war es seit der Jugend Tagen, zum Rhein zu ziehen. Zum deutschen Strom mit der Herrlichkeit seiner Landschaft, mit seinen Erinnerungen, mit der vieledlen Kunst seiner ehrwürdigen Städte und Klöster, mit dem Zauber seiner BurRüdgang der Erwerbslosenziffer. Die Entwidlung des Arbeitsmarktes in der ersten Märzhälfte zeigt eine mäßige, aber noch keineswegs. entscheidende Besserung. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger ist von 2 056 000 auf 2017 000 d. h. um noch nicht ganz 2 v. H. zurüdgegangen. Jm einzelnen haben sich die männlichen Hauptunterstützungsempfänger stärker, nämlich 1750 000 auf 1703 000 vermindert, während bei weiblichen Hauptunterstützungsempfängern noch eine Zunahme, nämlich von 306 Tausend auf 315 000 eingetreten ist. Die Zahl der Zuschlagsempfänger unterstützungsberechtigter Angehörigen von Hauptunterstützungsempfängern ist von 2 279 Tausend auf 2 204 Tausend zurückgegangen. Soweit ein Rüdgang eingetreten ist, beruht er zum wesentlichen Teile auf den Außenberufen( Landwirtschaft, Baugewerbe usw.). Ein Aufruf des Regierungspräsidenten von Oberbayern der allen Weintrinkern dringend ans Herz legt, nur deutschen Wein zu trinken. Ehrt der deutschen Rebe Wunder, Pfeift auf welsche Panscherei'n, Auf Chianti und Burgunder! Deutsche, trinkt nur deutschen Wein! Trinkt den Wein der Pfalz, der Franken, Den von Mosel, Saar und Rhein! Brave Winzer werden's danken! Deutsche, trinkt nur deutschen Wein! In Duftend winkt er zum Genusse, Golden schimmernd lädt er ein Darum noch einmal zum Schlusse: Deutsche, trinkt nur deutschen Wein! gen, mit seinen Liedern, mit seinem goldenen Wein. Der Rhein als Ziel froher Wanderfahrt bedarf leines Wortes zu Ruhm und Empfehlung. Ihm gilt ohnehin das Sehnen jedes rechten Deutschen. Da ist eine solche Burg am Rhein, es ist die Marksburg auf steilem Bergesgipfel über dem malerischen Städtlein Braubach. Ach, Braubach mit seinen altertümlichen Gassen und mit dem stolzen Kriegerdenkmal am Ufer des Stromes! Wie gern bin ich da eingekehrt. Wie oft bin ich von dort den Bergweg emporgestiegen zur uralten Burg Brubach, der man im 15. Jahrhundert den Namen des Evangelisten Martus gegeben hat. Jm Frühling, im Sommer, zur bunten Herbstzeit. Einmal war es im Winter auf verschneitem und vereisten Pfade. Schön war es ſtets. Und weil nun einmal die Marksburg eine alte Schwär merei von mir ist, so möchte ich aus der Fülle der Wanderziele am deutschen Rhein gerade fie recht hervorheben und Freunde für fie werben. Zwar lönnte ich dies füglich ihr selbst überlassen, wofern nur recht viele sich entschließen wollten, die Wanderung zu ihr anzutreten. Denn wer sie sieht, den hat sie auch. Den umschlingt sie mit dem Zauber ihrer Romantit, dem raunt sie wunderbare Geschichten und Mären aus alten großen Zeiten ins Ohr. Den entzückt sie mit dem köstlichen Blid auf den in der Tiefe funkelnd dahinströmenden Rhein und auf die blühenden Lande des westlichen Ufers. Dem weiß sie Ernstes und Frohes zu sagen, so viel Schönes zu zeigen, daß er am liebsten gar nicht wieder aufhören möchte mit Lauschen und Schauen. Ein Hauch vom Geiste der Lorelei umweht sie, aber er bringt nicht Verderben, sondern Freude und edelsten Genuß. Herrlich ist die Lage der Marksburg. Wer auf dem Rhein stromauf oder stromab fährt, dem blidt fie schon aus weiter Ferne ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Big., die 90 mm breite Rellame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Ein Sabotage- Prozeß im Ruhrgebiet. Kommunistische Schandtaten. Aus dem Ruhrgebiet wird uns geschrieben: In Essen hat sich dieser Tage ein Sabotage Prozeß abge spielt, der in allen Kreisen der Bevölkerung, insbesondere bei der Bergarbeiterschaft, großes Aussehen und begreifliche Empörung erregt hat. In den Verhandlungen ist festgestellt worden, daß die kommunistische Parteizentrale in Berlin im Frühjahr 1924, als die Ruhrbergleute in einen Streit getrieben werden sollten, Anweisung gegeben hat, im ganzen Ruhrgebiet fog. Terror- Gruppen zu bilden, denen die Aufgabe zufiel, Sabo tageatte an den Zecheneinrichtungen vorzunehmen, um so die Bergwerke stillzulegen. Was bei dieser Verhandlung an ver bretherischen Untaten ans Licht gezogen worden ist, gehört zu den wahnwizigsten Auswüchsen, die blinder Fanatismus bislang im Ruhrbergbau gezeitigt hat. In den geheimen Sitzungen der Terror- Gruppen wurde der Blan gefaßt und vorbereitet, beladene Förderwagen in die Schächte der Zechen Graf Bismard und Wilhelmine- Vittoria zu stürzen. Mitglieder der Terror- Gruppe, denen die Ausführung des ruchlosen Planes übertragen war, schlich sich um die Mitternachtsstunde auf das Zechengelände und auf die Fördergerüste. Einer der Schachthauer, der zur Zeit der Schreckenstaten im Schacht mit Arbeiten beschäftigt war, schilderte in der Gerichtsverhandlung die weiteren Vorgänge wie folgt: Es muß um die Mitternachtsstunde gewesen sein, als wir plöglich ein furchtbares Getöse von oben her vernahmen. Wir sprangen schleunigst von Schreden erfüllt aus dem Förderkorb heraus und retteten so unser Leben. Eine Sefunde später wäre es um uns geschehen gewesen. Dann kam ein mit Steinen be= ladener Wagen unter donnerartigem Krachen in den Schacht hinabgesaust. Wir dachten nicht anders, als daß der ganze Schacht zu Bruch gehen würde. Plötzlich stand der Füllort bis oben hin in Flammen. Der ganze Füllort glich einem einzigen Feuermeer. Wohl an die 10 Mal sprang der Förderkorb gespenstisch mehrere Meter auf und nieder, nachdem inzwischen der Wagen in den Sumpf gestürzt war. Bevor wir uns von unserem starren Entsetzen erholt hatten, wiederholte sich das furchtbare Schauspiel. Mit demselben Getöse tam ein zweiter Wagen heruntergesaust, der den Förderkorb vollständig zertrümmerte. Zwei Haupttäter wurden eines Tages auf einem Dachboden in Gelsenkirchen aufgestöbert, wo sie bei einem Parteigenossen Unterschlupf gefunden hatten. Es tam zu einem Feuergefecht, wobei ein Polizeibeamter getötet, ein anderer lebensgefährlich verletzt wurde. Als die Uebeltäter ihre gesamte Munition verschossen hatten, töteten sie sich beide durch eine Kugel in den Kopf. Drei weitere Uebeltäter, die jetzt unter Anklage standen, wurden zu je 2 Jahren und 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Prozeß hat wieder einmal gezeigt, daß es Menschen gibt, die unter dem verderblichen Einfluß anarchistischer Jrrlehren, von Haß und Fanatismus verblendet, es fertig bringen, durch Sabotage das Leben ihrer Mitmenschen, ja sogar das ihrer eigenen Arbeitskameraden leichtfertig oder auch im vollen Bewußtsein der möglichen schweren Folgen aufs Spiel zu setzen. Dieser Sabotageprozeß bringt auch ein Vorkommnis in Er innerung, von dem vor einiger Zeit in der Presse berichtet wurde. Auf Zeche Minister Stein wurde ein Batet mit 10 schar fen Sprengkapseln entdeckt. Die Untersuchung ergab, daß die gefährlichen Sprengstoffe von einer anderen Zeche in die Grube eingeschleppt sein müssen. Es ist fast ein Wunder zu nennen, daß die Sprengkapseln nicht explodiert sind. Der Verdacht, daß diesem Vorfall auch beabsichtigte Sabotage zugrunde liegt, liegt sehr nahe. entgegen, und lange noch wintt sie ihm ihre Grüße nach. Denn anf steilen, felsigen Bergesgipfel thront sie, so eng verwachsen mit ihm, als wäre sie seiner ein Teil. Gegen den Rhein ist die Langseite der Burg gewandt, stufenweise steigt das schwere Gemäuer aufwärts mit 3wingern, Türmen und wuchtigen Behausungen. Hoch in die reinen Lüfte empor tagt der mächtige Bergfried. Von der Natur selbst geschützt ist die Burg, trefflich brauchbar in alten Zeiten als wehrhafter Stügpunkt in Fehden und Kriegen. Die Marksburg ist von den rheinischen Burgen die einzige, die niemals erobert worden ist. Durch die alten malerischen Gassen von Braubach wandern wir. Dann die von Busch und Baum umschatteten Bergpfade empor zur Burg. Links von uns steigt eine gewaltige Mauer trogig und stolz empor. Sie gehört zu dem„ Pulvered", einer Befestigung, die 1639 erbaut worden ist zum Schuge des Einganges, den wir nach kurzer Frist erreichen. Wehrhafte Zwingermauern geben uns zur Linken das Geleit. Ueber die Zugbrüde betreten wir das erste der fünf Tore. Eins ist immer fester als das andere. Schwere Kämpfe hätte es in alten Zeiten getostet, ihrer Herr zu werden. Das vierte ist das ,, Schartentor", herrlich malerisch mit seinem wuchtigen Turme, den ein Gusseter gegen eindringende Belagerer geschützt hat. In diesem Turm war einst die Wohnung des Burggrafen. Noch größeren Eindrud schafft die Romantit des fünften Tores. Durch dieses erst, unter den alten, mit Kanonen bewehrten Batterien hindurch, gelangen wir zu dem Kern der alten Burganlage. Wie alt sie ist? Wer tönnte das sagen? Der Bergfried hat gut seine neun Jahrhunderte. Aber lange, ehe er gebaut wurde, ein halb Jahrtausend wohl, ehe es eine christliche Zeitrechnung gab, war diese Berghöhe schon befestigt. Spuren und Reste von Ansiedlung aus der sogenannten„ jüngeren Eisenzeit"( La Tene Sonnabend, den 10. April 1926. Eine Gefallenen- Gedenkfeier bei Sturm und wilder See. An Bord des deutschen Segelschiffes„ Barma" der Reederei Laeiß( Hamburg), einer 2882 Rtrgt. großen Biermastbart, macht zur Zeit der Kapitänleutnant a. D. Günther Plüschow, bekannt als„ Flieger von Tsingtau", eine Reise als Gaft und zu schriftstellerischen Zweden mit. Am 23. Rovember D. Js. schreibt Plüschow, nach dem Nachrichtenblatt der Marineoffiziers- Bereinigung vom 3. März d. Js., an den Chef der deutschen Marineleitung folgendes:„ Am heutigen Sonntag hat die Biermastbark ,, Barma" der Reederei F. Laeiß( Hamburg), Kapitän Töpper, auf der Ausreise von Hamburg nach Chile, am 75. Geetage, zu Ehren und im Gedenken der Helden des Kreuzergeschwaders die Flagge gelegt und den Tag über wehen lassen. Trotz schweret Sturmes, der uns besonders bei der Einfahrt zur Le- MaireStraße beim Umbiegen uns Kap San Diego mit orfanartiger Stärke überfiel, wurde mittags von der fleinen, aus fünf Mann bestehenden Bordkapelle, das Flaggenlied" und das„ Deutschlandlied" gespielt, während die Flagge vom ersten Offizier und von mir gebippt wurde. Die Bejayung nahm ergriffen Anteil an dieser schlichten, aber unter diesen Umständen um so ergreifen der wirkenden Ehrung für die gefallenen Kameraden. Rur Minuten später wurde das Schiff von beiden Seiten von Wellenbergen begraben, die das ganze Schiff bis zum Schanzkleid mit Wasser füllten und das Ded eins machten mit der kochenden See da draußen. Bis zum Hals im Wasser stehend, von schweren Brechern dauernd überschüttet, führte die Besatzung in vorbildlicher Weise die bewundernswert ruhig gegebenen Befehle des Kapitäns aus, der die Parma" troy wiederholter drohender Lage nach zwölfftündigem Kampfe durch die Le- Maire- Straße hindurchgeführt hat. Ich glaube, Euer Exzellenz von diesem Verhalten des Kapitäns sowie seiner waderen Offiziere und Mannschaft, die bewiesen haben, daß in ihnen noch ein gut Stüd des alten, deuts schen Marinegeistes stedt, Meldung machen zu dürfen. Mögen alle deutschen Schiffe, die die Gegend des Falklands passieren, dem Beispiel der„ Parma" folgen, dann werden unsere toten Helden nicht vergessen werden". 130 000 polnische Landarbeiter für Deutschland. Die Schlesische Volkszeitung" vom 17. März 1926 meldet aus Warschau: In den nächsten Tagen begibt sich ein Transport von 50 000 polnischen Arbeitern_zu landwirtschaftlichen Arbeiten nach Deutschland. Die Gesamtzahl der polnischen Landarbeiter, die sogenann ten ,, Sachsengänger", die dieses Jahr nach Deutschland gehen sollen, beträgt 130 000. Die 50 000 Mann stellen den ersten Transport dar, der Rest folgt später." Angesichts dieser Zahlen ist jedes Wort überflüssig. Was hier aufs Empfindlichste offenkundig notleidet, ist sowohl das deutsche als auch das evangelische Interesse! Die deutschen Jugendverbände. Interessante Wandlungen innerhalb der deutschen Jugend zeigt das zahlenmäßige Bild der in Bünden organisierten deutschen Jugendverbände, deren Gesamtzahl bekanntlich 3 Millionen Mitglieder übersteigt. Jm ganzen ist dabei ein Zug der Verinnerlichung unverkennbar. Während beispielsweise die beiden großen evangelischen Jugendverbände( Reichsverband der ev. Jungmännerbünde Deutschlands und verwandter Bestrebungen und Evang. Verband für die weibliche Jugend Deutschlands) in stetig ansteigendem Wachstum jetzt eine Mitgliedschaft von 400 000 überschritten haben, flagt die sozialistische Arbeiterjugend, die nach der Vereinigung mit den Unabhängigen reichlich 100 000 Mitglieder zählte, in der Dezembernummer ihrer Zeitschrift über Mitgliederrüdgang. Dabei wird mit Recht hervorgehoben, daß politische und wirtschaftliche Nöte nicht allein den Grund für solchen Rückgang bilden können, treffen sie doch die werftätige Jugend in gleicher Weise hier wie dort. Wie weit der Hinweis auf die Konkurrenz anderer politischer Jugendorganisa tionen zutreffend ist, entzieht sich der Beurteilung. Zweifellos richtig ist es aber, wenn auf ,, eine gewisse Müdigkeit und Nachlässigkeit" hingewiesen wird, die ein Anzeichen dafür sein dürfte, daß die Politisierung der Jugend doch nur ein vorübergehendes Treibhausgewächs war. Periode") sind nachgewiesen. Die eigentliche Burg, der Haupt teil, um den sich die äußeren Befestigungen erst im Laufe späterer Zeiten gruppiert haben, bildet ein Dreieck. Hohe Gebäude der gotische Pallas, der Stallflügel, der 1705 nach einem großen Brand entstandene„ Rheinbau" umgeben den kleinen Hof, aus dessen Mitte, auf dem dort zu Tage stehenden Felsgipfel ge gründet, der Bergfried emporragt. Der Torturm und in der südlichen Ecke der„ Kaiser- Heinrich- Turm" erhöhen die Großartigkeit des Bildes. Der eben genannte Kaiser ist Heinrich IV., von dem die Sage erzählt, er habe, als er vor seinem Sohne fliehen mußte, auf der Marksburg Schutz gesucht. Von der Außenseite des Heinrichsturmes stromabwärts gesehen, wirft die Masse der Burg besonders kraftvoll und gewaltig. In diesem Turme befindet sich die alte Burgkapelle, die der Ehre des hl. Evangelisten Markus gewidmet war. Sie ist ein kunstvoll gewölbter Raum, erbaut 1437. Besonders interessant sind die Räume im Pallas. Da sieht man im Untergeschosse die alte Burgküche und den Kelterraum. Im Obergeschosse prangt ein mit schönen Wandvertäfelungen geschmückter Wohnraum, der in alter Zeit das fürnembste Gemach" hieß. Sehenswert ist ein großer Saal, in dem Figuren in Ritterrüstungen aufgestellt sind sie gehören zu der auf der Marksburg befindlichen, überaus wertvollen Gimbel'schen Waffensammlung. Auch eine Sammlung von alten traulichem Hausgerät aus Braubach ist in der Burg untergebracht, sowie die an wichtigen Büchern und Bildwerken reiche Bibliothek der ..Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen". Denn Eigentum dieser Vereinigung ist die Marksburg seit dem Jahre 1899. Sie erwarb das in Verfall geratene kostbare Denkmal alter deutscher Geschichte und Kunst. Um die Wieder,, Gießener Zeitung" Die Reichsgesundheitswoche kommt. Ueberall im Reiche regen fich die Borbereitungen für die vom 18. bis 25. April geplante Reichsgesundheitswoche. Nicht nur in den Großstädten, sondern auch in den kleineren und kleinsten Städten wird von Behörden, Berbänden, Organisationen, in den Schulen usw. alles mobil gemacht, um der breitesten Deffentlich feit durch Veranstaltungen und Darbietungen aller Art die Notwendigkeit und den Wert der Gesundhaltung klarzumachen. Reichsregierung und Reichstag haben sich einstimmig und einmütig für das große gesundheitliche Aufklärungswert der Reichsgesundheitswoche eingesetzt. Die Reichsgesundheitswoche ist eine der wenigen öffentlichen Maßnahmen, die von allen Parteien ohne Unterschied gebilligt worden ist und für die alle Barteien, alle Stände, alle Konfessionen die ihnen zugehörigen Kreise zur Mitarbeit herangezogen haben. Ein Zeichen, wie die Gesundheit einen jeden von uns angeht und wie sie als Allge meinerscheinung für wertvollstes Bollsgut gehalten wird. Die Beranstaltungen in der Reichsgesundheitswoche werden jehr mannigfaltig sein. Bermieden worden ist alle, was schreden und ängstigen kann. Vielmehr sollen die Freude an der Gesundheit und der Wille zum Gesundbleiben angeregt und gehoben werden. Krankheiten und ihre Schrednisse sieht jeder in seiner Umgebung genug. Die Reichsgesundheitswoche jetzt diese Kennt nisse voraus und verlangt umso mehr von den Gesunden das Verständnis für die Vorbeugung und Berhütung der Krankheiten. Als praktischer Zwed soll durch die Reichsgesundheitswoche die Errichtung sogenannter Gesundheitsmuseen erreicht werden, in denen ein jeder einen flaren Ueberblick über das Wesen der Krankheiten und ihre Berhütung erhalten kann. 13 288 Selbstmorde jährlich. Das Statistische Reichsamt hat soeben eine Aufstellung abgeschlossen, nach der im Jahre 1923 in Deutschland 13 288 Menschen Selbstmord begangen haben. 13 288 Menschen bilden zusammen eine Stadt oon an sehnlicher Größe. Eine ganze solche Stadt vernichtet sich freiwillig im Deutschen Reiche innerhalb eines Jahres. Jeder fünftausendste Mensch in Deutschland legt rejigniert sein Leben beiseite. Das wirft einen tiefen Buick in die sozialen und religiösen Zustände unserer Zeit. Um die Weihnachtszeit haben die Selbstme: de immer zugenommen, alles bisherige aber übertrifft die 3iffer, die innerhalb sieben Tagen, nämlich vom 13. bis 19. Dezember, von Berlin gemeldet ist: 74 Selbstmorde und Selbstmordversuche! Und wieviele mögen nicht zur Kenntnis des Polizeipräsidiums gelangt sein, weil die Opfer nicht gleich gestorben sind. Unheilbare Krankheiten, Liebeskummer, Arbeitslosigkeit, finanzielle Bedrängnis, Trunksucht, Familienstreitigkeiten werden als Gründe angegeben. Studienausflug nach Hamburg. Die Vogtsche Handelsschule, Gießen, trat am 19. März 1926 nach Abschluß ihres Schuljahres eine Studienfahrt von sechstägiger Dauer nach Hamburg an, um ihren Schülern und Schülerinnen auch in praktischer Hinsicht einen Einblick in das Wirtschaftsleben zu vermitteln. Eine Rundfahrt im Hafen mit anschließender Besichtigung des Dampfers Deutschland" gab den Schülern eine lebhafte Vorstellung von der Bedeutung des internationalen Handelsverkehrs. Das gesamte Hafenbild mit seinen viel verzweigten Hafenanlagen, den Landungsbrücken, Lagerhäusern, Schiffswerften usw. tonnte genau in Augenschein genommen werden. Bei regem Interesse der Schüler wurde eine Dampferfahr elbabwärts bis Cughaven unternommen, um den Berkehr der ein- und ausfahrenden Schiffe zu beobachten. Zahlreiche Rundgänge durch die Stadt sowie Besuche der Getreideund Wertpapierbörse und der großen Hamburger Warenhäuser von Karstadt und Tietz vervollständigten den Gesamteindruck der nicht im Getriebe einer Großstadt aufgewachsenen Schüler. Gute Unterkunft bot die gastlich und freundlich eingerichtete Hambur ger Jugendherberge. Seinen Abschluß erhielt der Besuch der Stadt durch eine Alstervergnügungsfahrt im Lichterglanz der Abendbeleuchtung. Die Heimfahrt fand bei bester Stimmung in der Ueberzeugung statt, wirklich etwas Schönes, Interessantes und für die Bildung Wertvolles erlebt zu haben. Die Kosten waren dank der getroffenen guten Vorbereitungen und dank der angeknüpften Beziehungen verhältnismäßig gering und fonnten von den teilnehmenden Schülern mit Hilfe eines angelegten Sparkontos, auf welches schon während des vergangenen Schuljahres laufend eingezahlt worden war, leicht getragen werden. | herstellung aber schuf sich der berühmte Berliner Baukünstler Professor Bodo Ebhardt Verdienste, die nicht hoch genug anzu schlagen sind. Er hat auch andere deutsche Burgen wieder zu Schönheit und Ansehen gebracht. So die Veste Coburg in Bayern und die Hohkönigsburg im Elsaß. Ebhardt's großartige Leistung an der Marksburg verdient ernstlichste Beachtung; besonders wer selbst vom Baufach ist, findet da mancherlei Anregung und Belehrung. Ebhardt's Werk ist auch die neue Burgschenke, die sich in das Bild des Altertums so natürlich einfügt. Das ist nun ein Ort zu gar behaglicher Raft bei goldenem Wein vom Rhein. Dort mögen wir auch der Geschichte der Burg nachsinnen. Wie sie nach Anfängen, die in Dunkel gehüllt bleiben, im frühen Mittelalter den Grafen Don Eppenstein, dann denen don Katzenelnbogen gehörte, seit dem 15. Jahrhundert hessisch wurde und Macht und Ehre behauptete, bis sie endlich nur noch als Invalidenhaus und Gefängnis benutzt, ein ruhmloses Dasein fristete. Jm 19. Jahrhundert tam fie in den Besitz der preußischen Krone, dann, wie schon gesagt, in den der Vereinigung“. Nun mögen ihr wieder frohe Zeiten beschieden sein und ein glückliches Alter. Streit und Kampf sind immer vorüber für sie. Aber deshalb braucht sie doch nicht alt zu sein. Auf die Zahl der Jahre kommt es bekanntlich nicht an.*) *) Nicht verfehlen wollen wir darauf aufmerksam zu machen, daß in der Marksburg augenblidlich eine große Aus stellung von Altertümern ist, die sicher dazu beitragen wird, das Innere der Burg noch wesentlich stimmungsvoller zu gestalten. Der Besuch der Martsburg tann allen Freunden der deutschen Heimat nur aufs lebhafteste empfohlen werden. Wegen etwaiger Auskünfte wende man sich an den Burghauptmann Oberstleutnant a. D. Grüneberg. Verkehrs- Vorschriften für Radfahrer. Nr. 15. Das Polizeiamt schreibt uns zu dem Radfahrverkehr: Da die Vorschriften über das Verhalten der Radfahrer auf der Straße Dor allem in engen und belebten Verkehrsstraßen von vielen Radfahrern immer noch nicht beachtet werden, gibt das Polizeiamt die wichtigsten Bestimmungen der Berordnung über den Radfahrverkehr vom 6. Mai 1907 und 28. Oftober 1919 zu genauer Beachtung erneut bekannt. Die Polizeibeamten find angewiesen, gegen Zuwiderhandlungen unnachfichtlich einzuschreiten. Wir verweisen noch besonders auf unsere Erläuterungen zu 3iffer 1 und 8: 1. Jedes Fahrrad muß mit einer sicher wirkenden Hemmoor= richtung, mit einer helltönenden Glode zum Abgeben von Warnungszeichen und während der Dunkelheit, sowie bei startem Rebel mit einer hellbrennenden Laterne mit farb lojen Gläsern versehen sein, die den Lichtschein noch vorn auf die Fahrbahn wirft.( Jedes Rad muß mit einer Laterne versehen sein. Es genügt nicht, wenn der vorderste von mehreren Radjahrern eine brennende Laterne an seinem Rad hat.) 2. Jeder Radfahrer ist zur gehörigen Vorsicht bei der Leitung seines Fahrrades verpflichtet. Die Fahrgeschwindigkeit ist jedenfalls so einzurichten, daß Unfälle und Verkehrsstörungen vermieden werden. Innerhalb geschlossener Ortsteile darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden. Auf unübersichtlichen Wegen, insbesondere nach Eintritt der Dunkelheit oder bei starkem Rebel beim Einbiegen aus einer Straße in die andere, bei Straßenkreuzungen, bei schar fen Straßentrümmungen, bei der Ausfahrt aus Grundstücken, die an öffentlichen Wegen liegen, und bei der Einfahrt in solche Grundstüde, ferner beim Passieren enger Brücken und Tore, sowie schmaler oder abschüssiger Wege, sowie da, wo die Wirkung der Bremse durch die Schlüpfrigkeit des Weges in Frage gestellt ist, endlich überall da, wo ein leb hafter Verkehr stattfindet, muß langsam und so vorsichtig ge fahren werden, daß das Fahrrad nötigenfalls auf der Stelle zum Halten gebracht werden kann. In allen diesen Fällen, sowie bei jedem Bergabfahren, ist es verboten, beide Hände gleichzeitig von der Lenkstange oder die Füße von den Pe= dalen zu nehmen. 3. Der Radfahrer hat entgegentommende, zu überholende, in der Fahrtrichtung stehende oder die Fahrtrichtung kreuzende Menschen, insbesondere die Führer von Fuhrwerken, Reiter, Viehtreiber usw. durch deutlich hörbares Glodenzeichen recht zeitig auf das Nahen des Fahrrades aufmerksam zu machen. Auch an unübersichtlichen Stellen( 3. 2 Abs. 4) ist das Glockenzeichen zu geben. Das Abgeben des Glockenzeichens ist sofort einzustellen, wenn Tiere dadurch unruhig und scheu werden. Zweckloses und belästigendes Klingeln ist zu unterlassen. Der Gebrauch von Signalpfeifen, Hupen und beständig tönenden Gloden( Schlittengloden und dergl), sowie von sog. Radlaufglocken, ist untersagt. Merkt der Radfahrer, daß ein Tier vor dem Fahrrade scheut, oder daß sonst durch das Vorbeifahren mit dem Fahr rade Menschen oder Tiere in Gefahr gebracht werden, so hat er langsam zu fahren und erforderlichenfalls sofort abzusteigen. 4. Das Einbiegen in eine andere Straße hat nach rechts in furzer Wendung, nach links in weitem Bogen zu erfolgen. 5. Der Radfahrer hat bei der Fahrt die rechte Seite der Fahr. bahn einzuhalten und entgegenkommenden Fuhrwerken, Kraftfahrzeugen, Reitern, Radfahrern, Fußgängern, Vieh transporten oder dergl. rechtzeitig oder genügend nach rechts auszuweichen, oder, falls dies die Umstände oder die Dertlichkeit nicht gestatten, solange abzusteigen, bis die Bahn frei ift. 6. Das Vorbeifahren an eingeholten Fuhrwerken, Kraftfahrzeugen, Reitern, Radfahrern, Fußgängern, Viehtransporten oder dergl. hat auf der linken Seite zu erfolgen. An unübersichtlichen Stellen( 3. 2 Abs. 4), sowie überall, wo die Fahrbahn durch Fuhrwerte, Kraftfahrzeuge usw. derengt ist, ist das Ueberholen verboten. 7. Das Radfahren ist, außer auf den für den Radfahrverkehr eingerichteten besonderen Wegen( Radfahrwegen) nur auf den für Fuhrwerke bestimmten Wegen und Plätzen gestattet. Neues aus dem japanischen Leben und der Japan Mission. Ben Missionsdirektor D. Dr. Witte. 2. Fortsetzung. Das große Bolt, bis in die höchsten Kreise, hinein, hat an diesem Phantheismus kein Genüge, und da die eine Gottheit ihnen keine persönliche Gemeinschaft und keine Hilfe geben kann, weil sie ja unpersönlich und unberührt über allem thront, ſo suchen sie Halt, Silfe und Frieden bei den vielen Göttern, in denen von ihnen das Ewige als wirklich und lebendig geglaubt wird. Das mutet nun ganz eigenartig an, wenn man das sieht, wie jetzt im 20. Jahrhundert dies fluge Bolt zu den vielen, in Wirklichkeit toten Göttern betet. Im Inland, am Meer, da, wo die Sonnengöttin ihren großen Tempel hat, stehen sie ganz früh in der Dämmerung. Wenn dann der Sonnenball dem Ozean entsteigt, legen sie die Hände flach aneinander, neigen das Haupt und beten die Sonne an. Tausende stehen da, oft dicht gedrängt, Kopf an Kopf, eine große, andächtige Menge. wundervoll verzierten, vergoldeten Altarschreinen stehen die Buddhafiguren im Hintergrund der stillen, weihevollen Tempel hallen. Da liegen sie auf ihren Knien, werfen ein Geldſtüd in den Altarraum, beugen das Haupt bis zur Erde und murmeln ihre Gebete oder sprechen in vielfacher Wiederholung das heilige Wort ihrer religiösen Sehnsucht:„ Namu Amida butsu", ,, Amida Buddha, du unsere Zuflucht". Und dieser Amida ist doch nur eine Phantasiegestalt, die nicht gelebt hat. Der Lehre nach ist er die Idee der erbarmenden Buddhaliebe, dem Bolle ist er ein Gott, zu dem man betet. In Sonnabend, den 10. April Außerhalb der geschlossenen Du Zweirädern auch auf den neben nicht erhöhten Banketten stattfi Das Radfahren auf solchen F gestatten, ist außerhalb der Dr jegung zulässig, daß die Radfah angemejener Entfernung auswe und nötigenfalls absteigen. & Das Umtreifen von Fuhrwerten ähnlichen Bewegungen, die gee Eigentum zu gefährden, den V scheu zu machen, sind verboten. Als solche Radfahrbewegungen belebten oder abschüssigen Berfe gefeßen: Unnötiges Hin- und Herfahre im Seltersweg vorkommt, das Berjon( nicht kleiner Kinder) o das Lenken, Ausweichen und Fahren auf einem Pedal, das Fo neben einem Straženbahnwage und dergl. 9. Auf den Halieruf oder das 5 fenntlichen Polizeibeamten hat zuhalten. 10. Juwiederhandlungen gegen diese § 366 3iffer 10 des Reichsstraf Lotal Berlehrungen gegen Beschädig bei Bornahme von Dachbederarbei Wahrnehmung gemacht worden, d nahme von Dacharbeiten, nachdem treffenden Gebäudes die üblichen haben, ohne weiteres Ziegel- und C herunter werfen. Die hierdurch he fährdung der Vorübergehenden ver Handwerker darauf aufmerksam zu nahme von Dach- und Hausreparat nur Warnungszeichen aufzustellen, so treffen, um das Herabfallen von Zi verhindern. Insbesondere sind wäh en der unteren Dachkante Bretterv trinen Umständen dürfen, auch wer hellt sind, Ziegel- oder Schieferstüd geworfen werden. Solche Gegenstän aber dergl. zu sammeln und herun lungen haben Bestrafung zur Folge. Solizeiamt, die Warnungszeichen Bolizeibeamten find angewiesen, die ten zu überwachen und gegen Zuwid heben. Passanten, welche durch her leht oder gefährdet werden sollten, Solizei- Revier alsbald hiervon Anze terhalt sofort festgestellt werden kan * Eilbriefe rot durchkreuzen. C Gilboten nicht als Eilbriefe erkannt werden. anger durch den genannten Vermer Kreuz über die ganze Aufschrift hir Es soll auch die Absicht bestehen, großen Bostämter besondere Briefti anzubringen. Steigerung der Unfallrenter 14. Juli 1925( 3weites Gesetz über persicherung) ist bekanntlich eine Erh funftigen Aufwendungen der Berufsg as 1. Juli 1925 erfolgt. In welchem haus einem Vergleich der Beträge genollensaften für die Zahlungen Soft für ihre Rechnung auszahlt. B gmossenschaften waren diese Zahlung auf 6,66 Millionen R.-Mt. monatlid fetgefest auf 12 Millionen R.-Mt. m non 82,5 Prozent rührt im wesentli Senten her, da die Erhöhung der üb bringt, fich zur Zeit noch weniger au Der Binzuru, ein Heilgott, der gege trielt der Götterfigur das Glied, mast, und dann schnell den eigene betet, so sucht man Hilfe. In Liel olet anderem häuslichen Leid geht bindet ihm ein Stüd roten Unterr tut man sogar auch bei den Buddha Man fhreibt die Wünsche auf ein S jalammen u. bindet es dem Fuchsgott in die Gitter vor den Altären and un einen Zweig eines heiligen Ba mem Holzstäbchen und stedt dies Soben des Tempelparts. Viele Ta man längt der Wege. Da ist der Di der Mütter und der Kinder, darges mit einem langen Stabe. Auch ihm Lithen um, stedt Bisitenkarten an se Tutter bringt einen burlochten St Geburt. Eine andere wünscht reichlic Rind, fie bringt zwei Frauenbrüste, tellt als Gaben fleine Fuchsfiguren Vpiermasse oder Porzellan, oder Pferde, Rinder, Schlangen und fühlt auch die Unreinheit des Men her. So fpült man den Mund aus icht Heiligungsbäder. Man nimi eine Menschenfigur geschnitten, der m prehen, die den Beter bedrüät. D fiqur in einen Bach, so geht die Schu Aber es gibt unzählige G a man beim rechten Gott w In beiden Religionen gibt es ungezählte Götter. Da ist schriften für Radfahrer. Str. 15. bt uns zu dem Radfahrverkehr: ber das Verhalten der Radfahrer auf in engen und belebten Verkehrs: Radfahrern immer noch nicht beachtet amt die wichtigsten Bestimmungen der adfahrverkehr vom 6. Mai 1907 und auer Beachtung erneut bekannt. find angewiesen, gegen Zuwiderhand zuschreiten. esonders auf unsere Erläuterungen zu mit einer sicher wirkenden Hemmoor Iltönenden Glode zum Abgeben von während der Dunkelheit, sowie bei er hellbrennenden Laterne mit jarb sein, die den Lichtschein noch vorn auf ( Jedes Rad muß mit einer Laterne nügt nicht, wenn der vorderste von eine brennende Laterne an seinem ir gehörigen Vorsicht bei der Leitung lichtet. teit ist jedenfalls so einzurichten, daß törungen vermieden werden. er Ortsteile darf nur mit mägiger n werden. Wegen, insbesondere nach Eintritt i starkem Rebel beim Einbiegen aus Dere, bei Straßenfreuzungen, bei har n, bei der Ausfahrt aus Grundstüden, egen liegen, und bei der Einfahrt in er beim Passieren enger Brücken und Oder abschüssiger Wege, sowie da, wo cemse durch die Schlüpfrigkeit des It ist, endlich überall da, wo ein leb Det, muß langsam und so vorsichtig geFahrrad nötigenfalls auf der Stelle Derden kann. In allen diesen Fällen, bfahren, ist es verboten, beide Hände enstange oder die Füße von den Pentgegenkommende, zu überholende, in ende oder die Fahrtrichtung kreuzende die Führer von Fuhrwerken, Reiter, deutlich hörbares Glockenzeichen recht des Fahrrades aufmerksam zu machen. ichen Stellen( 3. 2 Abs. 4) ist das n. Das Abgeben des Glockenzeichens wenn Tiere dadurch unruhig und scheu stigendes Klingeln ist zu unterlassen. Signalpfeifen, Supen und beständig ittengloden und dergl), sowie von sog. erfagt. cer, daß ein Tier vor dem Fahrrade durch das Vorbeifahren mit dem Fahr Tiere in Gefahr gebracht werden, so hren und erforderlichenfalls sofort ab e andere Straße hat nach rechts in fur nfs in weitem Bogen zu erfolgen. zi der Fahrt die rechte Seite der Fahr. und entgegenkommenden Fuhrwerken, tern, Radfahrern, Fußgängern, ViehJl. rechtzeitig oder genügend nach rechts alls dies die Umstände oder die Dert, solange abzusteigen, bis die Bahn frei an eingeholten Fuhrwerken, Kraftfahrdfahrern, Fußgängern, Viehtransporten der linken Seite zu erfolgen. n Stellen( 3. 2 Abs. 4), sowie überall, rch Fuhrwerke, Kraftfahrzeuge usw. vererholen verboten. außer auf den für den Radfahrverkehr eren Wegen( Radfahrwegen) nur auf estimmten Wegen und Plägen gestattet. em japanischen Leben r Japan- Miffion. nsdirektor D. Dr. Witte. Sonnabend, den 10. April 1926. Außerhalb der geschlossenen Ortschaften darf das Fahren mit 3weirädern auch auf den neben den Fahrwegen hinführenden nicht erhöhten Banketten stattfinden. Das Radfahren auf solchen Fußwegen, die das Ausweichen gestatten, ist außerhalb der Ortschaft unter der Vorausjetzung zulässig, daß die Radfahrer stets den Fußgängern in angemessener Entfernung ausweichen, den Fußweg freilassen und nötigenfalls absteigen. 8. Das Umtreifen von Fuhrwerten, Menschen und Tieren und ähnlichen Bewegungen, die geeignet sind, Menschen oder Eigentum zu gefährden, den Verkehr zu stören, oder Tier scheu zu machen, sind verboten. Als solche Radjahrbewegungen werben z. B. in engen oder belebten oder abschüssigen Verkehrsstraßen insbesondere an gesehen: Unnötiges Hin und Herfahren, wie es besonders häufig im Seltersweg vorkommt, das Mitnehmen einer zweiten Person( nicht fleiner Kinder) auf einem Fahrrad, wodurch das Lenken, Ausweichen und Anbaiten erschwert wird, das Fahren auf einem Pedal, das Fahren unmittelbar hinter ober neben einem Straßenbahnwagen oder anderen Fahrzeugen und dergl. 9. Auf den Halteruf oder das Haltezeichen eines als solchen tenntlichen Polizeibeamten hat jeder Radfahre: sofort an zuhalten. 10. Zuwiederhandlungen gegen diese Vorschriften werben gemäß § 366 3iffer 10 des Reichsstrafgesetzbuches bestraft. Lokales. * Borkehrungen gegen Beschädigungen der Straßenpassanten bei Bornahme von Dachdederarbeiten. Es ist wiederholt die Wahrnehmung gemacht worden, daß Dachbeder bei der Vornahme von Dacharbeiten, nachdem sie an beiden Enden des betreffenden Gebäudes die üblichen Warnungszeichen aufgestellt haben, ohne weiteres Ziegel- und Schieferstüde auf die Straße herunter werfen. Die hierdurch hervorgerufene erhebliche Gefährdung der Vorübergehenden veranlaßt uns, die betreffenden Handwerker darauf aufmerksam zu machen, daß sie bei Vornahme von Dach und Hausreparaturen verpflichtet sind, nicht nur Warnungszeichen aufzustellen, sondern alle Vorkehrungen zu treffen, um das Herabfallen von Ziegel- und Schieferstüden zu Derhindern. Insbesondere find während der fraglichen Arbeiten an der unteren Dachkante Brettervorlagen anzubringen; unter leinen Umständen dürfen, auch wenn Warnungszeichen aufge= stellt sind, Ziegel- oder Schieferstüde absichtlich auf die Straße geworfen werden. Solche Gegenstände sind vielmehr in Körben ober bergl. zu sammeln und herunterzutragen. Zuwiderhandlungen haben Bestrafung zur Folge. Das Publikum ersucht das Polizeiamt, die Warnungszeichen gehörig zu beachten. Die Bolizeibeamten find angewiesen, die Beachtung obiger Vorschrif ten zu überwachen und gegen Zuwiderhandelnde Anzeige zu erheben. Passanten, welche durch herabfallende Gegenstände verletzt oder gefährdet werden sollten, wollen auf dem zuständigen Polizei- Revier alsbald hiervon Anzeige machen, damit der Sachverhalt sofort festgestellt werden kann. * Eilbriefe rot burchkreuzen. Eilbriefe haben trotz der Aufschrift ,, Durch Eilboten zu bestellen" oft die Eigenschaft, daß sie nicht als Eilbriefe erkannt werden. Deshalb sollen sie ab 1. April außer durch den genannten Vermerk durch ein rotes liegendes Kreuz über die ganze Aufschrift hinweg gekennzeichnet werden. Es soll auch die Absicht bestehen, in den Schalterräumen der großen Postämter besondere Briefkästen für Eilbriefsendungen anzubringen. ,, Gießener Zeitung" * Ein seltenes Jubiläum feierten am 31. März ds. Js. die bekannten Odol- Werke( Lingner- Werke) in Dresden. An diesem Tage gehörte der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, Dr. Greimer, der auch in Gießen eine bekannte Persönlichkeit ist, 25 Jahre den Odol- Werken an und am gleichen Tage konnten die Prokuristen Flache und Krauß auf eine 30jährige Tätigkeit bei den Odol- Werken zurücbliden. Wir gratulieren den OdolWerken zu solchen Mitarbeitern! * Steigerung der Unfallrenten. Durch ein Gesetz dom 14. Juli 1925( 3weites Gesetz über Aenderungen in der Unfallversicherung) ist bekanntlich eine Erhöhung der Unfallrenten und sonstigen Aufwendungen der Berufsgenossenschaften mit Wirkung ab 1. Juli 1925 erfolgt. In welchem Maße das geschehen ist, läßt sich aus einem Vergleich der Beträge entnehmen, die die Berufs= genossenschaften für die Zahlungen zu erstatten haben, die die Post für ihre Rechnung auszahlt. Bei den gewerblichen Berufs= genossenschaften waren diese Zahlungen im Juni 1925 festgesetzt auf 6,66 Millionen R.-Mt. monatlich, ab 1. April d. Js. sind sie festgesetzt auf 12 Millionen R.-Mt. monatlich. Diese Steigerung von 82,5 Prozent rührt im wesentlichen aus der Erhöhung der Renten her, da die Erhöhung der übrigen Lasten, die das Gesetz bringt, sich zur Zeit noch weniger ausgewirkt hat. * Berein ehemaliger 116er. Heute abend 8,15 Uhr findet im Postkeller die Generalversammlung statt. der Binzuru, ein Heilgott, der gegen Krankheiten hilft. Man streichelt der Götterfigur das Glied, das einem selbst Schmerzen macht, und dann schnell den eigenen Körper, opfert Geld und betet, so sucht man Hilfe. In Liebessorgen, bei Kinderlosigkeit oder anderem häuslichen Leid geht man zum Fuchsgott. Man bindet ihm ein Stüd roten Unterrodstoff um den Hals, das tut man sogar auch bei den Buddhas darauf muß er helfen. Man schreibt die Wünsche auf ein Stüd Papier, faltet es schmal zusammen u. bindet es dem Fuchsgott um die Beine oder knotet es in die Gitter vor den Altären anderer Götter oder bindet es um einen Zweig eines heiligen Baumes oder befestigt es an einem Holzstäbchen und steckt dies kleine Fähnchen in den Boden des Tempelparts. Viele Tausende solcher Zettel findet man längst der Wege. Da ist der Djisso, der Gott der Wanderer, der Mütter und der Kinder, dargestellt als eine Mannesfigur mit einem langen Stabe. Auch ihm bindet man weiße und rote Lätzchen um, stedt Visitenkarten an seinen Altar. Eine hoffende Mutter bringt einen durchlochten Stein, sie wünscht eine leichte Geburt. Eine andere wünscht reichlichere Mutternahrung für ihr Kind, sie bringt zwei Frauenbrüste, aus Stoff geformt. Man stellt als Gaben kleine Fuchsfiguren hin, auch kleine Rinder aus Papiermasse oder Porzellan, oder opfert Holztafeln, auf denen find Pferde, Rinder, Schlangen und Fische bunt aufgemalt. Man fühlt auch die Unreinheit des Menschen dem Göttlichen gegenüber. So spült man den Mund aus, reinigt die Hände und vollzieht Heiligungsbäder. Man nimmt ein Stüd Papier, wie eine Menschenfigur geschnitten, der muß der Priester alle Sünden zusprechen, die den Beter bedrückt. Dann wirft man die Papierfigur in einen Bach, so geht die Schuld hinweg. is in die höchsten Kreise, hinein, hat an kein Genüge, und da die eine Gottheit Gemeinschaft und keine Hilfe geben kann, hund unberührt über allem thront, so nd Frieden bei den vielen Göttern, in vige als wirklich und lebendig geglaubt ganz eigenartig an, wenn man das hrhundert dies kluge Volk zu den vielen, ttern betet. Im Inland, am Meer, da, ren großen Tempel hat, stehen sie ganz ng. Wenn dann der Sonnenball dem die Hände flach aneinander, neigen das Sonne an. Tausende stehen da, oft dicht pf, eine große, andächtige Menge. In vergoldeten Altarschreinen stehen die tergrund der stillen, weihevollen Tempelauf ihren Knien, werfen ein Geldſtüd in das Haupt bis zur Erde und murmeln rechen in vielfacher Wiederholung das ligiösen Gehnsucht:„ Namu Amida butsu", nsere Zuflucht". Und dieser Amida ist doch talt, die nicht gelebt hat. Der Lehre nach barmenden Buddhaliebe, dem Volke ist er betet. onen gibt es ungezählte Götter. Da ist ob Aber es es gibt unzählige Götter. Nie weiß man, man beim rechten Gott war, ob man sich nicht Auf zur Tat! Glückhaftes Schiff! Vor einem Jahre Berließest du das deutsche Land; Du trugst den Ruhm von deutscher Arbeit In alle Welt, von Strand zu Strand. Es schlugen höher unsere Herzen, Die atemvolle Brust gespannt, Mit tausend Wünschen, tausend Schmerzen, Dir, unser Zukunft Unterpfand. Und heute tritt die harte Frage Erneut an ein verarmtes Volk: Soll so die deutsche Luftfahrt enden, Verloren sein, was wir gewollt? Nein, niemals werden wir verzagen, In Not und Unglüd nun erst recht! Wir wollen jedes Opfer tragen Ein unerschütterlich Geschlecht. Du leuchtend Bild im Flug der Sonne Zeigst uns den neuen Weg empor! Aus Unglüd, Schicksalsschlag, Vernichtung Stiegst sieghaft du verjüngt hervor. So sei's auch heut! Mit eurer Gabe Schafft neu, was die Vergangenheit geraubt, Beweist mit euerm Opferwillen, Daß ihr an Deutschlands Zukunft glaubt. Ans Nah und Fern. Lang- Göns. Die Maul- und Klauenseuche hier ist erloschen und der Sperrbezirk aufgehoben worden. Durch den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Grüningen wurde jedoch LangGöns zum Beobachtungsgebiet erklärt. Butzbach. Studiendirektor Dr. Alexander Binzel der Realschule wurde mit Wirkung vom 1. April 1926 ab zum Oberstudiendirektor der hiesigen Oberrealschule ernannt. Nidda. Der Vermessungsgehilfe Jakob Stord beim hiesigen Vermessungsamt wurde mit Wirkung vom 1. April ds. Js. ab zum Vermessungsoberassistenten ernannt. Friedberg, 8. April. Mit der Regulierung der Nidda wird jetzt der Anfang gemacht, nachdem die Gelder dazu aus Mitteln der produktiven Erwerbslosenfürsorge gesichert sind. Das Flußbett wird 28 bis 30 Meter breit. Zu diesem 3wed müssen zu beiden Uferseiten Aeder und Wiesen enteignet werden, falls sich die Besizer nicht gutwillig zur Hergabe des erforderlichen Geländes verstehen. Die Gelder für die Regulierung der Nidda werden nur bis 1. Juni ds. Js. gewährt. Bingen, 8. April. In der Gemartung Frei- Weinheim hat man gestern bereits in verschiedenen Feldern die ersten Spargel gestochen. Mit dem Einsegen der allgemeinen Spargelernte dürfte in etwa acht Tagen zu rechnen sein. Die Frankfurter Messen Nr. 15. ab. Jm festlich geschmückten Gotteshaus war die Ge= meinde zur Prüfung der Konfirmanden versammelt. Zu gleicher Zeit war auf dem benachbarten Marktplatz eine kommunistische Rundgebung mit Musit. Als zu Beginn des Gottesdienstes die Gloden läuteten, drangen einige jugendliche Kommunisten in das Innere der Kirche ein, um das Läuten zu verhindern, und um Aufrufe an die Kirchenbesucher zu verteilen. Von Polizisten wurden sie aus der Kirche entfernt. Dann versuchten Zettelverteiler in den Zug der Konfirmanden, der von den Geistlichen und den Kirchenvorstehern geleitet wurde, einzudringen; andere begleiteten den Eintritt der Konfirmanden in die Kirche mit höhnenden Zu rufen; einige gaben ihrer Verachtung sogar durch Ausspucken Ausdrud. Dieser unerhörte Vorfall ist wieder ein Beweis, daß gerade diejenigen, welche für sich die Freiheit der Ueberzeugung fordern, nicht so viel Anstand haben, die Ueberzeugung anderer zu achten. Und es drängt sich uns die ernste Frage auf: Sollten wir im christlichen Deutschland schon so weit sein, daß die christlichen Gemeinden ihre Gottesdienste nicht ungestört abhalten können, und daß die Kirchenglocken schweigen müssen vor dem Gesang der Internationale? Dieser Vorgang in Höchst a. M. wird gewiß manchem die Augen öffnen, zu erkennen, wohin wir kommen, wenn dem kommunistischen Terror nicht Einhalt geboten wird. Denen, die es von Amts wegen angeht, sei die Mahnung zugerufen: ,, videant consules, ne quid detrimenium res publica capiat.".( Die Machthaber mögen zu sehen, daß das Gemeinwesen nicht Schaden leidet.) Gewiß wird auch die kirchliche Behörde die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Unsere Konfirmanden aber werden gerade im Gedenken an dieses unliebsame Erlebnis am Konfirmationstag freudig bekennen:„ Wir schämen uns des Evangeliums von Christo nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben." die nach Kriegsende nach langer Pause wieder erstanden sind, haben in 7 Jahren ihres neuen Daseins den ganzen Kampf unserer Wirtschaft, durch Inflation und Stabilisierung, miterlebt und als Wirtschaftsbarometer gekennzeichnet. Auch in diesem Frühjahr werden sie am Sonntag nach Ostern wieder ihre Pforten öffnen. Die technische Messe( Automobilhalle) beginnt bereits am Samstag, um vom 11. bis 14. April ihren Getreuen Treffpunkt zu sein. Durch erhebliches Entgegenkommen gegenüber der Ausstellerschaft wurde den schwierigen Verhältnissen unserer Wirtschaftslage verständnisvoll unter eigenen Opfern Rechnung getragen. Dr. J. K. Kommunistischer Terror! In Höchst a. M. spielten sich am Palmsonntag Nachmittag vor der evangelischen Kirche ſtandalöſe Vorgänge noch die Gunst anderer sichern muß; und es gibt auch böse und neidische Götter, Unholde, die Freude daran haben, die Menschen zu quälen. So fürchtet man selbst die Seelen der eigenen Verwandten, die im Jenseits ein ödes, trauriges, freudloses Schicksal haben, wenn sie nicht von den Hinterbliebenen mit Opfern an ,, Totengeld" und Gaben aller Art versorgt werden. Im Falle der Vernachlässigung senden sie den eigenen Kindern Krankheit und Unglüd ins Haus. So ist es der Glauben des Volkes. Daher liegt eine dauernde religiöse Unrast über ihrem Leben. Sie laufen von einem Gott zum andern, von einem Tempel zum andern und opfern und beten, beten und opfern und finden doch keinen Frieden. Da merkt man dann, wie wunderbar erhaben, einzigartig und wirklich erlösend der christliche Glaube an den einen, alleinigen Gott und Vater ist, in dessen Liebe wir uns geborgen wissen, der uns die Sünde vergibt, der ganz allein unser Schicksal in der Hand hat und der nur Heil für uns will. In Tokyo ging ich im Mai 1924 im Dämmern des Abends in einen Fuchsgott- Tempel. In der Haupthalle brannten schon viele Lichter. Im schattigen Hof war es bereits dunkel. Da trat vor eine der Seitenbauten, in dem hinter einer Zaunwand der heilige Schrein des Gottes stht, eine alte Frau. Sie hing als Opfer für den Gott vor dem Heiligtum ihre Haare auf, die sie sich abgeschnitten hatte, ein dides Bündel langer, schwarzer Haare. Tief bekümmert war ihr Gesicht. Sie läutete an dem Glödchen, das vor der Zaunwand hing, u. murmelte lange, lange ihr Gebet. Plötzlich übertam es die Frau, ich weiß nicht, wie Wut oder wie Verzweiflung: sie hob ihre zu Fäusten geballten Hände und schlug wieder und immer wieder gegen die Bretterwand, Ist das nicht wie ein unbewußtes Ahnen, daß ihnen von jenseits der Wand, aus dem Götterschrein, doch keine Antwort Langenschwalbach, 9. April. In der letzten StadtverordnetenSigung wurde gegen die geplante Aufteilung des Untertaunusfreises scharf Stellung genommen. Kassel, 9. April. Hier begann heute die Reichstagung des Deutschen Rentner- Bundes, zu der Vertreter sämtlicher 28 Lan desverbände, die 1360 Ortsgruppen mit über 350 000 Mitgliedern umfassen, erschienen waren. Nach Begrüßungsworten des Kasseler Oberbürgermeisters berichtete ein Vertreter der Bundesleitung über die im vergangenen Jahre geleistete Arbeit. Ferner er hofft man vom Reichstag die Annahme eines besonderen Rentnerfürsorgegesetzes, außerdem sei eine Entschädigungsklage gegen das Reich eingeleitet worden die vor dem Berliner Land gericht in einer der nächsten Wochen zur Verhandlung kommen werde. Spiel und Sport. Uhlenhorster Hockeyturnier. Der BSC. schlägt The Wanderers. Der zweite Spieltag der Osterverwaltung des Uhlenhorster Hoden- Klubs war wieder von bestem Wetter begünstigt. Die englische Mannschaft der„ The Wanderers- London" mußte ihre zweite Niederlage hinnehmen, diesmal vom Berliner Sportklub, der das gleiche Ergebnis von 4: 2 herausholte, wie am Vortage der UHS. Von den übrigen Spielen verdient besonders der haushohe Sieg der Uhlenhorster Junioren über Kingston- Junioren von 10: 1( 4: 1) hervorgehoben zu werden. Auch die übrigen englischen Herrenmannschaften wurden wieder geschlagen. Die weiteren Ergebnisse: Rot- Weiß Köln Junioren- Harvestehude Junioren 0: 4 ( 0: 3); Harvestehude Knaben- Klub zur Vahr Knaben 0: 0; Berliner Hockeyklub Alte Herren- Harvestehude Alte Herren 1: 3 ( 0: 2); Klub zur Vahr Bremen- London University 3: 0( 1: 0); ASV. Dresden Graßhoppers Zürich 5: 1; Stuttgarter Riders gegen ASC. Leipzig 3: 0( 1: 0); Damen: Uhlenhorst- Kopenhagener HC. 2: 0( 1: 0); Orient Kopenhagen- Klub zur Vahr 6: 0. Die Kämpfe des 1. Feiertages hatten bei dem schönen Wetter überaus zahlreiches Publikum angelodt. Die englische Mannschaft The Wanderers- London konnte heute ihren ersten Sieg herausholen, und zwar in der tommt, daß ihr Beten doch nur ein Rufen ist in das Leere hinein? Mit müdem Blid und Schritt ging sie davon. ( Fortsetzung folgt.) Marburg. Von Eduard Heise. ini Jm Blütenschmud grüß ich dich wieder, Dich, Stadt, am Felsen hingeschmiegt, In deinem bunten Frühlingsmieder, Das jetzt in Blütenträumen liegt. Es jauchzt mein Herz in sel'ger Freude, Go ganz erfüllt von Frühlingsluft, Sch ich dich froh, wo Blüten streute Der Lenz auf's neu in deine Brust. Du Musenstadt im Blütentleide, Du aller Burschenherrlichkeit, Ich gern durch deine Gossen schreite, 1221 In lenzgeschmüdter, froher Zeit. Dann rauscht in mir die Jugend wieder Und alte Liebe neu erwacht, Zu dir, du Stadt im duft'gen Flieder Mit neu verjüngter, alter Macht. Seh ich dich, Lahn, mit deinen Wellen, Bricht mir die alte Wunde auf, So daß der Sehnsucht Lieder quellen Aus meiner Geele tief herauf. Drum greife ich zu meinem Becher, Der mir voll goldnen Weines wintt, Es lebe Marburg!„ Stadt der Zecher!" Wo jezi der Frühling singt und klingt. Sonnabend, den 10. April 1926. Hauptsache wohl deshalb, weil sie sich den deutschen Spielern an paßte. Harveſtehude verlor mit 2: 4( 0: 0). Der Uhlenhorster HC. unterlag gegen Frantfurt 1880 mit dem überraschend hohen Ergebnis von 1: 5( 0: 2). Der Berliner Hoden- klub fertigte den Deutschen Hodeyflub Hannover mit 4: 2( 1: 1) ab. Die weiteren Ergebnisse: Berliner SB. 92- Hannover 78 2: 2( 2: 0); Münchener EC. gegen Orient Kopenhagen 4: 1( 0: 1); Berliner HC- Nürnberger THE. 3: 0( 1: 0). Leipziger GC- Kopenhagener HC. 2: 0 ( 1: 0); Graghoppers Zürich- Uhlenhorst tomb. 1: 0( 1: 0); Яlub zur Bahr Bremen Junioren- Klub an der Alfter Hamburg Junioren 3: 3( 1: 1); Dresdner GC. gegen Uhlenhorster Klipper 1: 2( 1: 1); Rostoder THC- BR. Mannheim 3: 2( 2: 0); Uhlenhorst Alte Herren- Berliner 5C. Alte Herren 3: 2( 1: 2); Essener IFC. Brandenburg Berliner 2: 1( 1: 1); Rot- Weiß Köln Jugend Harvestehude Jugend 1: 2( 1: 1). Bierter Tag. BEB. 1892- London Universität 2: 1( 0: 1). Orient BHC. 4: 2( 3: 1). ASC. Leipzig- Graghoppers Zürich 2: 0( 1: 0). Harvestehuder Junioren Kingston Grammar School 4: 2( 2: 0). Neue Bücher. Rhein- Wein- Lieber, gedichtet auf Nierstein am Rhein und jeinen Wein, herausgegeben vom Joeal Berlag E. A. Lattreuter, Nierstein a. Rh. 124 Seiten. Preis geh. Mt. 1. Der Ber lag der„ Niersteiner Warte" hatte aus Anlaß des Wiedererscheinens des Blattes ein Preisausschreiben für ein Lied auf Nierstein am Rhein und seinen Wein veranstaltet. Die eingegangenen Dichtungen hat der Verlag zu einem Liederheft verGießener Zeitung" Nr. 15. einigt und ist dasselbe durch den Herausgeber und den Buch mitteilt, wird vom Verlag Interessenten gern fostenlos zuge= handel zu beziehen. sandt. Zugleich enthält das Heft die Bedingungen eines neuen Wettbewerbs, der sich auf den Kleinen Brodhaus bezieht. Einfaches und doch Schönstes für die Frühjahrs- und Sommerschneiderei bietet in reichem Maße und vorzüglicher Aus wahl bei billigster Herstellungsmöglichkeit das Frühjahrsheft 4 der Reuen Frauenkleidung und Frauenfultur". Die Modelle der photographischen Kleidabbildungen auf Kunstdrudpapier stammen aus ersten deutschen Werkstätten. Brobehefte verjendet der Verlag G. Braun, Karlsruhe, unberechnet. Breis einzeln Mt. 1,20, im Ab. Mt. 1,-,( erscheint monatlich). Mit diesem Heft beginnt das neue Vierteljahr. 5000 Dichter um den Brodhaus. Die Hand dessen, der nach einer Auskunft über Ereignisse aus dem letzten stürmischen Jahrzehnt sucht, greift nicht mehr ins Leere, seitdem der vierbändige und neuerdings der einbändige Brockhaus als ein umfassendes Handbuch wieder in die Front getreten ist und auf jede Frage prompt Auskunft gibt. Durch die vielen bei ihm einlaufenden Zuschriften aus den Kreisen der Benutzer des Brockhaus ist der Berlag auf den Gedanken gebracht worden, durch ein Preisausschreiben die Besitzer aufzufordern, in einem kurzen vers das auszudrüden, was die besonderen Eigenschaften am treffendsten charakterisiert. Der Erfolg ist überraschend gewesen am Schlußtag der Einsendung, am 11. Januar, lagen über 5000 Verse vor. Der erste Preis von St. 1800 ist dem Einsender des folgenden Berjes zuerkannt: Wie ein Dichter ohne Feder, Wie ein Auto ohne Räder, Wie ein Farmer ohne Blodhaus, Jst ein Deutscher ohne Brodhaus. Ein kleines Heft, das die Namen der Preisträger veröffentlicht und aus der Fülle dieser Verse allerhand Lustiges LIEBIG Sie sollten sich überzeugen! Auch in der Küche können Sie sparen und doch gute und wohlschmeckende Mahlzeiten bereiten. Der Zusatz von Liebig Fleisch- Extrakt gibt den Speisen kräftigen Fleisch geschmack, denn er ist nichts anderes als eingedickte Fleischbrühe. LIEBIG FLEISCH- EXTEAT Hausfrauen!! Am 12. April 1926, abends 8 Uhr, findet im Restaurant ,, Einhorn" ein VORTRAG der Frau Dr. Bolton statt. Thema: Verwendung der Elektrizität im Haushalt mit Vorführung von Apparaten Die Mitglieder der Hausfrauenvereine, Lyzeen, Berufs- Schulen werden hierzu besonders eingeladen. Eintritt frei! Nebenverdienst la€ iderjettkäse für jedermann, feine Heimarbeit. Auskunft Tostenlos. 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B. bei der Ernährung Einschränkungen vorzunehmen, die, zunächst unmerklich, doch zu schweren Schäden, namentlich bei wachsenden Kindern, führen können. Jeder Mensch braucht. um gesund zu bleiben, ständig lebenswichtige Aufbaustoffe, die in einer angenehmeren Form, wie durch den Genuß der nahrhaften und wohlschmeckenden Detter- Puddings faum geboten werden können. Daß solch ein Pudding, den man mit Milch. Butter, Zuder und womöglich mit einem Ei einfach und leicht bereitet, ein gesundes und vor allen Dingen preiswertes Nahrungsmittel und kein Schlemmergericht ist, sollte jeder Hausfrau bekannt sein. Wird er außerdem mit Fruchtsaft oder mit frischen, gekochten oder eingemachten Früchten aufgetragen, so ist der Oetker- Pudding die idealste Nachspeise, die es gibt. Verantwortlich: Christian Klein in Gießen. Die Herrschaft 500 der Ein Bild des parlamentarischen Lebens im neuen Deutschland Bon Walther Lambach Mit 55 Momentaufnahmen zahlreichen Faksimiles und Übersichtskarten In Leinen gebunden RM. 8.Ein fprühendes Bild vom Leben und Treiben bes deutschen Parlamentarismus. Schonungslos, tenbenzlos schildert Lambath zum ersten Male die Micklichkeit. Dieses Buch geboet in die Hand eines leben Deutschen. Zu beziehen durch lebe Buchhandlung Banfeatise Berlagsanstalt amburg 36 BO Schuhmarke Lohnende Viehhaltung können sie nur mit dem echten alibe währten gewürzten Futterfalt M.Brodmanns ,, Zwerg Marke" ob. dem neuen ungem. ,, Patent Nährsalz. falf" betreiben. Echt nur in Original Badung. Profpefte foftenfrei.Erhältlich in Drogerien, Apotheken und sonstigen einschläg. Geschäften. Bofnicht, durch M. Brockmann, Chem. Fabrit m. b. H., Leipzig- Cutr. 158. 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In der blühenden Welt s Schauen und Bewundern in Andach der zu übersetzen. Wie im Gottesh bort im großen Dome der Natur d Welt loben und preisen. 40 Millionen Wohn Berlin, 16. April. Von dem z nungsbaues bewilligten Kredit vo hat der Reichsfinanzminister die Jinsfat von 6% Prozent bereitgeste fen Zwischenkredit von vermittelnde lat von 7% Prozent. Die wirtschaftlichen Spizenve der Preistreiberei Aus Anlaß der fürzlich statt Keichstag über den Etat des Reichst is die wirtschaftlichen Spizenve Reichswirtschaftsministerium und Dandt, um mit allergrößtem Nach völlige Beseitigung der Preistreib holen. In dem Schreiben wird auf und die dabei abgegebenen Begrün sor wird festgestellt, daß auf dem G eine sehr geringe Anzahl von Fäl untergeordneter Bedeutung Gege Breistreibereigesetzgebung ist. Es s se, daß die Warenpreisgestaltung gefeggebung nicht die gering önne. Die Wirtschaft habe ei daß die Preistreibereiverordnung u das Fortbestehen dieser Vorschriften Strafbestimmungen schaffe, auch m Einzelfällen zur Anwendung gelan unicherheit und damit eine starte B Immer noch müsse der Gewerbetrei durch böswillige Schuldner in ein E gezogen zu werden. Im Interesse der gesamten Wi im Interesse der Verbraucher wäre die Aufhebung der Preistreibereive Aus dem Reichsu Der wirtschaftspolitische Aussch belloß mit allen gegen eine Stim führung der sogenannten Sommerz Gründe, die gegen die Einführung hält, als die Gründe, die dafür spre Der Ausschuß beschäftigte sich imes Unterausschusses über Artikel ur Förderung des Preisabbaues. Beschluß seines Unterausschusses zu A He Kingbildung) zu, wonach der Au einem Gesez empfohlen wird. 3u Artikel 3 des Gejegentwurfes himbitate unter die Kartellverordnun Interausschusses angenommen, wor jederzeit Beschlüsse der Zwangstarte Angenommen wurde eine Enti letimmungen zum Gesez über Rege bern, daß dafür gesorgt wird, haften und deren Zentralen auf fumbilaten zu den vom Reichsfohlen wrlaufspreisen ohne Verpflichtung 3 tlaufspreisen direkt mit Brennstof