übrigen reichen Inhalt ist zu erwähnen. die Gesolei mit vielen vortrefflichen Bis e und literarische Rundschau schließt das t eft und damit den 70. Jahrgang dieser liebten Zeitschrift für das deutsche Haus. er Sommermode bringt die soeben erschien leganten Welt" in effettvollen Aufnahmen ür alle Tanzfreunde ist der Artikel Robe gen Charleston" und für Automobilisten chützender Scheibe" von größtem Interesse. nes Hundes" wird der Liebhaber edler Re imerf richten. tlich: Christian klein in Gießen. Günstigste Eindeckung Verlangen Sie Ruhr- Brechkoks Heizkräftigster, sparsamster Brennstoff für Zentralheizungen Erhältl, in all. gröss. Kohlenhandle Pallabona Pud reinigt u. entfettet das Haar trockenem Wege, macht schl geeignet für 39. Jahrg. Samstag, den 7. August 1926. Nr. 32. Gießener Zeitung Erscheint: Samstags. ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pig. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. - Zuschußbedarf des Reiches im 1. Vierteljahr 1926. Nach der vom Reichsfinanzministerium herausgegebenen Uebersicht über die Reichseinnahmen- und Ausgaben im ersten Bierteljahr des Finanzjahres 1926( April bis Ende Juni) be: liefen sich, in Millionen Reichsmart ausgedrüdt, im ordentlichen Haushalt die Einnahmen auf 1524, die Ausgaben auf 1601. Mit hin war ein tassenmäßiger Zuschuß von 77 erforderlich. Dagegen ergibt sich infolge der in den Haushalt jetzt eingestellten Ueberschüsse aus den Jahren 1925 und 1924 ein etatmäßiger Ueberschuß von 14,8. Jm außerordentlichen Haushalt beliefen sich die Einnahmen auf 0,6, die Ausgaben auf 116,5. # Fürstenenteignung. In einem hessischen Sonntagsblatt war zu lesen: Die Regierung von Sachsen hatte einen jüdischen Berliner Rechtsanwalt beauftragt, ein juristisches GutFrisur, besond. Bubiko achten darüber anzufertigen, ob für den sächsischen Staat Zu aben in Dosen von M 1.- an in Frise geschäften, Parfümerien, Drogerien u. A theken. 1 Nachahmung weise zurück! Bei Tanz u.Sport unentbehri !! An die Wasserkante!! 19.- 25 7. Gesellschaftsfahrt nach Hamburg- Lübeck- Kiel. 110,- Mk. Seeverein Darmstadt, Heinrichstr. Zur Hochzeit, n und Gelegenheiten fertigt Reden, rologe, Tafellieder usw. schnellstens an Jerlag, Radolfzell a. Bodensee. CRSITÄT KÖLN Sozialwissenschaftliche, Rechtswissenedizinische( auch vorklinisch Semester) Fakultät Kaufmänisches u HandelslehrHochschulstud, Frauen- Hochschulstud. : 2. November. Die Einschreibefrist läuft Dis 5. November. Das Vorlesungsverzeichnis sitäts- Sekretariat gegen Voreinsendung von azu Porto 0.10 RM.) bezogen werden. gante Welt ds tonangebende Zeitschrift für vorenskunst, für Mode, Kunst, Theater, Schönheit und Lebensfreude in 50 bis 80 Seiten starkes Heft mit ausgerwerken moderner Film- u. 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Das war aber selbst den in Aneignungsfragen recht weitherzigen Genossen zu happig, die rote Regierung weigerte sich, zu zahlen. Der Rechtsanwalt aber bestand auf seinem Anteil an der Fürstenenteignung in hartnädiger Weise und leitete gegen den sächsischen Staat Klage ein. Nach langem Prozessieren ist es zu einem Vergleich gekommen, wonach der Rechtsanwalt ,, nur" 100 000 Mart bekommt. Seinen Löwenanteil an der Fürstenenteignung hat er also sicher. Drud. Verlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postschecktonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M. Sozial. Kommunistischer Gemeindebeschluß. Das thüringische Städtchen Eisenberg hat eine sozialistisch- kommunistische Mehrheit. Diese ist jetzt dazu übergegangen, durch Gemeinderatsbeschluß eine Generalumtaufe von Straßen vorzunehmen. Die Wilhelmstraße wurde in Adolf- Geyer- Straße, die Morikitraje in August- Bebel- Straße umgetauft. Aus der Adelheid straße wurde eine Friedrich- Ebert- Straße, aus der Bismardstraße eine Walther- Rathenau- Straße. Die Agnesstraße heißt fünftig Rosa- Luxemburg- Straße und die Ernststraße wird in Karl Liebknecht- Straße umbenannt. Nun wird man ja wohl erleben können, daß bei jeder Aenderung der Mehrheit die Straßenschilder gewechselt werden. An den Straßennamen erkennt dann der Fremde schon die regierenden Herren. Freude aber werden am meisten die Schilderfabrikanten haben. Die hessischen Geschichtsvereine zur Fürstenhetze. Gelnhausen. Der Landesverein für hessische Geschichte und Landeskunde, hat in Gelnhausen seine Jahrestagung abgeholten. Bei der Erstattung des Jahresberichts wurde u. a. erwähnt: Die in der letzten Zeit anläßlich der Verhandlungen über die Abfindung der Fürstenhäuser nicht selten gehässigen Angriffe der Linkspresse auf die hessischen Landgrafen fanden beim Vorstand wie bei den übrigen Mitgliedern des Vereins lebhafteste Beachtung. In einem ganz besonders krassen Falle hat der Vorstand auch einen Schritt zur Richtigstellung unternommen, nämlich als die Welt am Montag" einen von Brunner längst als Fälschung erwiesenen Brief Landgraf Friedrichs II. neuerdings mit entsprechendem Kommentar abgedruckt, in dem der Landgraf angeblich sein ,, Mißfallen" darüber ausdrückt, daß von einem nach Amerifa transportierten hessischen Truppenteil so wenige seiner Landeskinder gefallen seien, weil infolgedessen weniger englische Werbungsgelder in seine Tasche slössen. Der Vorstand schickte der Redaktion unter Hinweis auf den Brunnerschen Aufsatz eine Berichtigung zu, die denn auch von der„, Welt am Montag" abgedrudt worden ist, aber an so versteckter Stelle, daß gewiß niemand sie gelesen hat. Daraus ergab sich, daß es gegenüber einer übelwollenden Presse ziemlich zwecklos sei, den Kampf gegen die Verleumdung namentlich Friedrichs II., wegen seines sogenannten„ Soldatenhandels" aufzunehmen, und man hat daher von ähnlichen Schritten in der Folgezeit abgesehen. Einsichtige und wahrheitsliebende Geschichtsforscher glauben ohnedies nicht mehr an jene Verleumdungen, und Leute, die sich aus parteipolitischen Gründen nicht belehren lassen wollen, wird man ohnedies nicht zu einer gerechten Beurteilung jener einzig aus den Anschauungen ihrer Zeit heraus zu würdigenden Vorgänge befehren können." Die Kosten des Voltsentscheides für die Sozialdemokratie. Wie der Vorstand der sozialdemokratischen Partei im ,, Vorwärts" bekanntgibt, hat der Volksentscheid der Partei 2042 055,91 Mark gekostet. Reichsschulgesetz im Herbst? Aus guter Quelle will der„ Schwäbische Merkur" vom 8. Juli 1926 erfahren haben, daß das Reichsministerium des Innern dem Reichstag sofort nach seinem Wiederzusammentritt im Herbst den Reichsschulgesetzentwurf vorlegen werde. Nachdem dieses heiße Eisen immer und immer wieder auf die lange Bank geschoben worden ist, glaubt man nicht eher an die Richtigkeit der Sache, bis man das berühmte Gesetz schwarz auf weiß vor sich liegen sieht. Der Nachfolger Bünders. Infolge der Ernennung des Ministerialdirektors Pünder zum Staatssekretär der Reichskanzlei ist die Stelle des Ministerialdirektors in der Reichskanzlei frei geworden. Dem Vernehmen nach kommt für diesen Rosten der bisherige Ministerialrat der Reichskanzlei, Offermann, in Frage. * Was die Statistik sagt. Nach einer soeben erschienenen Veröffentlichung des Statistischen Reichsamtes ergibt sich für die 45 größten deutschen Städte folgendes Bild: 16. 6. 1925 1. 12. 1910 Landrat Schaible freigesprochen. Landrat Schaible aus Karlsruhe, der während seines Ferienaufenthaltes in Paris wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung angeklagt worden war, ist heute vom Gericht, nachdem der Staatsanwalt die Anklage zurückgezogen hatte, freigesprochen worden. 953 103 600 291 607 592 1. Berlin 4 013 588 3 734 258 2. Hamburg 1 079 092 3. Köln 698 064 4. München 680 704 5. Leipzig 679 322 644 644 6. Dresden 618 684 608 841 7. Breslau 554 801 514 979 8. Essen 468 696 9. Frankfurt a. M. 461 849 410 214 414 576 10. Düsseldorf 431 096 358 728 11. Hannover 422 435 381 678 12. Nürnberg 392 494 342 142 13. Stuttgart 341 461 298 462 14. Chemnitz 331 641 301 295 15. Dortmund 320 256 16. Bremen 294 966 258 962 257 248 17. Magdeburg 292 296 279 629 18. Königsberg/ Pr. 279 880 245 994 19. Duisburg 20. Stettin 271 790 253 727 21. Mannheim 247 486 229 483 237 402 206 049 22. Kiel 213 587 226 560 23. Gelsenkirchen 207 153 24. Salle a. G. 193 722 191 378 180 843 25. Barmen 187 239 26. Altona 185 135 27. Rassel 171 483 28. Elberfeld 167 025 29. Augsburg 165 522 30. Bochum 156 762 31. Aachen 155 222 32. Braunschweig 146 654 33. Karlsruhe 145 694 34. Erfurt 134 973 187 342 172 628 153 196 170 195 147 530 136 931 156 824 143 522 134 411 123 548 35. Krefeld 130 425 129 406 36. Mühlheim/ Ruhr 127 195 113 627 37. Hamborn 38. Lübed 126 043 120 788 104 341 109 824 39. München- Gladbach 40. Plauen i. V. 41. Mainz 115 066 110 784 111 398 121 272 108 522 42. Münster i. W. 105 889 118 107 90 254 43. Oberhausen 105 121 44. Wiesbaden 102 557 109 002 83 301 45. Ludwigshafen 101 869 94 667 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pig., die 90mm breite Reflame Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Berbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Der Staat Staatsformen Staatsbürgerpflichten. Einige Leitsätze. 1. Der Staat ist seinem Wesen nach die Organifation einer Menge von Menschen durch eine mit Autorität und Macht bekleidete Obrigkeit, welche die Masse der Untertanen regiert und leitet. Gehören die Staatsangehörigen von Natur zusammen( gleiche Abstam mung, gleicher Volksgeist) als Glieder des gleichen Voltes, so ist der Staat ein Nationalstaat. Staatsange= hörige fönnen aber auch mit der Macht des Eroberers zusammengehalten werden. Insgesamt wohnten in den 45 Großstädten am 16. Juni 1925 16 619 402 Menschen, während am 1. Dezember 1910 nach dem Gebietsstand am 16. Juni 1925 in den Großstädten an ortsanwesender Bevölkerung 15 196 093 Personen gezählt wurden. Im ganzen hat die Wohnbevölkerung von 1925 gegenüber der ortsanwesenden Bevölkerung von 1910 um 9,37 v. 5. zugenom men. In der Reihenfolge der Großstädte sind Berlin und Samburg unbestritten an erster und zweiter Stelle geblieben. Köln ist gegenüber 1910 von der sechsten an die dritte, München von der fünften an die vierte und Essen von der neunten an die achte Stelle gerüdt. Leipzig hat seinen Platz an dritter Stelle abgeben müssen und sant an die fünfte Stelle. Dresden sank von der vierten auf die sechste und Frankfurt a. M. von der achten auf die neunte Stelle. Hannover, das 1910 noch an zehnter Stelle stand, hat jetzt seinen Platz an Düsseldorf abgeben müssen. Die stärkste Zunahme der Wohnbevölkerung 1925 gegenüber 2. Zum Wesen des Staates gehört auch eine Rechtsordnung im Inneren, durch die nicht nur das Verhältnis der Obrigkeit zu den Untertanen, sondern auch der private Verkehr der Staatsangehörigen untereinander geregelt und der einzelne gegen Gewalt und Uebergriffe der anderen geschützt wird. Die Aufgabe des Staates ist also in erster Linie die Schaffung einer bestimmten Ordnung, Sicherung der Bürger, ihres Lebens und ihres Eigentums sofern sich der Staat hierauf beschränkt, ist er Polizeistaat. Der Staat ist heute mehr als je auch Kulturstaat als solcher hat er das wirtschaftliche und geistige Leben des Volkes zu organisieren. Er schafft Verkehrseinrichtungen, schließt Handelsverträge, überwacht das Schulwesen und unterstützt Wissenschaft und Kunst. Bei höher entwickelten Völkern darf sich der Staat nicht mit der Polizeigewalt begnügen, er hat in weitgehendem Maße Kulturarbeit zu leisten. der ortsanwesenden Bevölkerung 1910 hat Dortmund mit 23,67 D. H. zu verzeichnen. Es folgen dann Ludwigshafen mit einer Zunahme von 22,29 v. 5., Samborn mit 20,8 v. 5., Düsseldorf mit 20,17 v. 5. und Mannheim mit 20,11 v. H. Die stärkste Abnahme hat in diesem Zusammenhang Plauen mit 8,14 v. 5. zu verzeichnen. Es folgen dann Mainz mit 8,09 v. H., Aach mit 1,02 v. 5. und Barmen mit 0,05 D. 5. Die männerreichsten Städte sind nach dieser Veröffentlichung die Städte im Ruhrrevier, und zwar tommen auf 1000 männliche in Hamborn nur 8,92 v. 5. weibliche, in Duisburg 9,63 D. 5., Oberhausen 9,64 v. H., Gelsenkirchen 9,65 v. H., Bochum 9,77 D. H. und Mühlheim 9,99 v. H. 3. Zum Wesen des Staates gehört weiter die Vertretung gewisser realer Grundinteressen des Staates, des Interesses an seiner Selbständigkeit, an seinem Landbesitz, an seiner Macht, an seinem Wohlstand anderen Staaten gegenüber. So sagt man, es gibt Lebensfragen zwischen den Völkern, die nur durch äußere Machtmittel, letzten Endes durch den Krieg gelöst werden können. Nach dem furchtbaren Krieg mit soviel Opfern an Gut und Blut, sollte man von Krieg nicht mehr reden. Eine friedliche Verständigung der Natio= nen bedeutet einen politischen, wirtschaftlichen und mo= ralischen Fortschritt. Eine Versöhnung der Völker her= beizuführen, ist auch die christlichste Pflicht. Darum ist es Pflicht, einer internationalen Verständigung das Wort zu reden, darauf hin zu arbeiten, daß der Krieg aus der Menschheit verschwinde. Das Jdeal des ewigen Friedens wird erreicht, wenn sich die christlichen Völker auf die Pflichten und Aufgaben gegeneinander besinnen, wenn sich die Nationen zu gegenseitigem Schutz ihrer Entwicklungsfreiheit vereinigen. Bei Kulturvölkern sollte das nicht unmöglich sein. Kant( 1724 bis 1804) sagt:„ Vernunftwesen sollen ihr Zusammenleben nicht auf Gewalt und List, sondern auf Gerechtigkeit und Vernunft gründen." Staatsformen: Eine allgemein gültige Staatsverfassung gibt es nicht. Die 3wedmäßigkeit einer Verfassung hängt von der geschichtlichen Entwicklung der geistigen und sittlichen Reife des betreffenden Volkes ab. Aristoteles( 384-22 v. Chr.), der einflußreichste Philosoph Griechenlands, der Lehrer Alexanders des Großen, teilt die Staatsformen in Monarchie, Aristotratie und Demokratie, je nachdem die Staatsgewalt in der Hand eines Einzelnen liegt, oder einer gewissen bevorzugten Klasse, oder der Gesamtheit des Volkes zusteht. Eine Ausartung der Monarchie ist die Despotie ( Tyrannis), eine solche der Aristokratie ist die Oligarchie ( die Herrschaft weniger), die nur das Interesse der herrschenden Klasse berüdsichtigt, eine solche der Demokratie die Ochlokratie( Pöbelherrschaft). Eine wirkliche Staatsform ist die Ochlokratie nicht zu nennen, da sie wohl nur vorübergehend vorkommt, wenn anormale Zustände im Staatsleben herrschen( Räterepublik in München April Mai 1919). Jetzt pflegt man meist nur zwei Grundformen der Staatsverfassung zu unterscheiden, die monarchische und die republikanische, je nachdem die Staatsgewalt von einem einzelnen oder von der Mehrheit der Staatsangehörigen durch deren Organe ausgeübt wird.( Absolutismus, wo der Einzelwille herrscht, Parlamentarismus, wo der Mehrheitswille der Volksvertreter entscheidet.) Zwischen beiden Formen steht die tonstitutionelle Monarchie, in der der Regent bei Ausübung der Regierung an die Zustimmung der Voltsvertretung gebunden ist. 4. National ist der, der das Volf einen will, der die gegeneinander streitenden Kräfte versöhnend überall das Gemeinsame, alle Verbindende sucht und pflegt. National ist, wer den Interessen der Gesamtheit die eignen Interessen unterordnet. Das tut der rechte Er kann nie Interessenpolitiker sein, er muß Christ. ans Ganze denten. Gelbstlose Arbeit im Dienst für Volk und Vaterland ist wahres Christentum. Von hier aus ergeben sich die Staatsbürgerpflichten für den rechten Christen. Sonnabend, den 7. August 1926. Wie reklamiere ich meine Sondersteuer? Das Hessische Sondersteuergesetz bietet eine Reihe von Möglichkeiten, eine Herabsehung der Steuer zu erwirten, und zwar sowohl solche, die in der Verordnung vom 10. März 1926 vorgesehen find, als auch solche, die infolge der Verhandlungen der Organisation mit dem Ministerium von letterem zugestanden worden sind. Für die Steuerpflichtigen gilt es, von den gegebenen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, soweit sie für Häuser in Betracht kommen. Bon vielen Hausbesigern werden diese Bestimmungen viel zu wenig beachtet, weil man sich über den ganzen Fragentomplex nicht recht im Klaren ist. Die in Frage tommenden Beträge sind aber oft von einer Höhe, daß niemand die Ausnugung der Ermäßigungsmöglichkeiten unterlassen sollte. Wir geben nachstehend eine Zusammenstellung all der Fälle, wo mit Erfolg eine Ermäßigung der Steuer beantragt werden fann, mit entsprechenden Erläuterungen und zum besseren Berständnis auch jeweils den Entwurf eines Antrags. Wir bemerten ausdrüdlich, daß in all den Fällen die Herabsehung der Steuer nur auf Antrag des Steuerpflichtigen vorgenommen wird. 1. Wertbeständige Belastung. Soweit vor dem 14. Februar 1924 auf einem Grundstüd eine privatrechtliche wertbeständige Last ( Goldmarkhypothet oder nach ausländischer Währung) eingetragen ist, ist die aus dieser Laft sich ergebende Geldverpflich tung dem Grundstüdseigentümer auf seinen Antrag zu ersetzen. Dasselbe gilt auch für die Schweizerischen Goldhypotheten u. a. Zu den laufenden Geldverpflichtungen gehören auch Tilgungsbeträge, die zur Abtragung der Frankenschuld angesammelt werden. Es handelt sich also hier um Zinjen und etwaige Tilgungsbeträge für die oben bezeichneten Goldschulden. Aufwertungshypotheken tommen nicht in Betracht. Der Nachweis tann durch eine Bescheinigung des Grundbuchamtes erbracht werden. Ein Antrag hätte ungefähr folgendermaßen zu lauten: Auf meinem Anwesen in straße Nr. ist laut beiliegender Bescheinigung des Amtsgerichts vor dem 14. Februar 1924 eine wertbeständige Laft im Sinne des Art. 7 der Hess. Gondersteuerverordnung eingetragen. Die daraus sich ergebende Geldverpflichtung beläuft sich auf R. Mt. an Zinsen und... R, Mt, an Tilgungsbeträgen für die Zeit vom 1. April 1926 bis 31. März 1927. Ich beantrage um Kürzung der Sondersteuern vom bebauten Grundbesitz um die oben genannten Beträge. 2. Geringe Belastung. Wessen Grundstück am 31. Dezember 1918 nur bis zu 30 Prozent des Steuerwertes hypothekarisch belastet war, tann nach Art. 7 der Verordnung, Herabsetzung der Steuer verlangen und zwar darf die Sondersteuer bei Grundstücken, die an diesem Stichtag unbelastet oder mit höchstens 20 Prozent ihres Steuerwertes belastet waren, nicht mehr als 1 Prozent des Friedenswertes betragen. War das Grundstüd mit mehr als 20 aber nicht mehr als 30 Prozent des Friedenswertes belastet, so darf die Steuer nur 1,75 Prozent des Friedenswertes betragen. Als Friedenswert gilt der Wert, der auf dem Steuerzettel steht( Steuerwert von 1914). Ein Haus im Wert von 40 000 Mart im Frieden, das unbelastet war, oder mit höchstens 8 000 Mart Hypothet belastet war, braucht nur 1 Prozent des Wertes also 400 Mark im Jahr als Sondersteuer, für Staat und Gemeinde zusammen, zu bezahlen, während angeforderte Sondersteuer annähernd 800 Mart beträgt. Ist dieses Haus über 8 000 Mart aber nicht über 12 000 Mart belastet, so ist die Steuer auf 700 M, also um rund 100 Mart herabzusetzen. Weitere Vergünsti gungen bei höheren Belastungen hat die Sessische Regierung bis jetzt nicht gewährt. Der an das Finanzamt und an die Stadt, oder Gemeindekasse zu richtende Antrag hätte etwa wie folgt zu lauten: Mein Anwesen in....straße Nr...( Heberegister Nr.....) ist mit 40 000 Mark Steuerwert zur Sondersteuer veranlagt. Nach beiliegender Bescheinigung des Grundbuchamtes( Ortsgerichts) war das Anwesen am 31. Dezember 1918 unbelastet( oder mit nur 8000 Mart 11 Gießener Zeitung" scheidung beantrage ich Stundung des in Frage kommenden Betrages. 3. Klein- Einfamilienhäuser. Einfamilienhäuser, die vor dem 1. Juli 1918 bezugsfertig hergestellt und an diesem Termin mit nicht mehr als 20 Prozent des Friedenswertes belastet waren, find auf Antrag von der Gondersteuer freizustellen, wenn sie nur vom Eigentümer und dessen Familienmitgliedern bewohnt werden und die Wohnfläche nicht mehr als 70 Quadratmeter beträgt. Zwangsmieter, die einen geringen Teil des Hauses bewohnen ändern an der Freistellung nichts. Die Dielen„ wenn werden es verhindern, daß dieser Vorschrift mehr als theoretische Bedeutung zukommt. Als Wohnraum gilt der bewohnbare Raum, der hinter dem Glasabschluß liegt, also auch bewohnbarer Manjardenraum. Das Antragsmuster ergibt sich aus dem Wortlaut und aus den vorhergehenden Mustern. 4. Erlag in besonderen Fällen. Nach Art. 15. d.B.O. kann der Minister der Finanzen in Fällen besonderer Unbilligkeit die Sondersteuer ganz oder teilweise erlassen. Darunter kann man Fälle verstehen: eine mit großen Kosten verbundene Krant. heit, schwere Unglüdsfälle, besonders große Ausgaben für die Hauserhaltung u.a.m. Aussicht auf Erfolg dürften aber nur Fälle ganz außergewöhnlicher Art haben. Wo solche vorliegen, stelle man aber auch Antrag. Der Wortlaut ergibt sich aus dem Tatbestand. 5. Berzinsung unter 5 Prozent. Anwesen, die im Jahre 1914 weniger als 5 Prozent ihres Steuerwertes als Miete einbrachten,( die eigene Wohnung im Haus ist mitzurechnen) haben Anspruch auf Herabsetzung der Sondersteuer und zwar soll die Steuer soweit herabgesetzt werden, daß sie nicht mehr als 39,2 Prozent der gültigen Friedensmiete beträgt. Etwa vom Mieteinigungsamt berichtete Friedensmieten treten an Stelle der etwa in 1914 tatsächlich eingenommenen höheren oder geringeren Miete. Beträgt die Friedensmiete bei einem Haus im Steuerwert von 40 000 Mart nur 1600 Mark, so liegt eine nur 4prozentige Verzinsung vor und die Steuer ist von rd. 800 Mart im Jahr auf 627,20 Mart herabzusetzen. Antragsmuster:( an das Finanzamt und an die Stadtoder Gemeindekasse): Mein Anwesen in... straße Nr... Heberegister Nr... ist mit 40 000 Mark Steuerwert zur Sondersteuer veranlagt. Die Friedensmicie des DEUTZ Klein- Diesel FO 4504 ГД Bauart MIH Uber 6000 Dieselmotoren mit ca 300000 PS geliefert oder mit nur 12000 Mark belastet). Ich beantrage deshalb| MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. um Herabsetzung der Sondersteuer gemäß Art. 1 der Hess. Verordnung vom 10. März 1926. Bis zur endgültigen Ent Wer mich bekennet. Von Erwin Gros. 20. Fortsetzung. ,, Jch aber gebe dich nicht auf, Hans! Mein Vater kann mich hindern, dich zu nehmen, aber er tann mich nicht zwingen, einen andern zu nehmen." Es war eine seltsame Mischung von Freude und Schmerz in ihnen zu dieser Stunde, Freude darüber, daß ihre Seelen so im Gleichschritt gingen; ja, sie meinten, jetzt erst sich innerlich viel näher gekommen und ganz und gar eins geworden zu sein Schmerz darüber, daß nun die Scheidestunde vor der Türe stand. Noch an diesem Abend begab sich Hans Heeger in das Amtshaus und erklärte dem Herrn Stubenrauch, daß er um des Gewissens willen seinem Glauben treu bleiben müsse. Da geriet der Herr Amtmann in hellen Zorn; alle Leutseligkeit fiel von ihm ab, wie welke Blätter vom Baum, das achtungsvolle„ ihr" wandelte sich wieder in das den weiten Abstand betonend ,, er". ..Weiß er, daß er hier in Holzhausen überhaupt kein Recht hat? Ich kann ihn jeden Tag hinausjagen lassen, wie einen herrenlosen Hund. Gehe er doch dorthin, wohin er gehört!" Ruhig erwiderte Hans Heeger:„ Ich habe meinem Meister gekündigt und gehe heute in vierzehn Tagen. Ich möchte aber dem Herrn Amimann raten, dies ruhig abzuwarten. Denn wenn ihr vorher Gewalt anwendet, mich zu entfernen, so liegt der Grund zu offen vor dem ganzen Dorfe da. Jeder weiß: Man faßt mich nur an, weil ich nicht katholisch werden will. Da werden die Protestanten die Ohren spitzen und mehr auf der Hut sein als bisher." „ Mache er, daß er hinauskommt, ich brauche ihn nicht als Konsiliarius( Ratgeber)."- Am Donnerstag kam Abraham Privat nicht selbst, er ließ die Stiefel durch einen Boten abholen. Dieser Bote erschien am Zweigniederlg. FRANKFURT a/ M. Kaiserstr.23 Sonntag wieder und überbrachte einen Brief, der die Bitte an Hans enthielt, er möge am folgenden Vormittage, also am Montag, um 10 Uhr, vor dem langräflichen Schlosse im Homburg sich einfinden. Und zwar solle er bestes Sonntagsgewand anziehen; der Grund werde ihm an Ort und Stelle offenbart werden. - Natürlich folgte Hans Heeger dieser Weisung und war pünktlich vor dem großen, schmiedeeisernen Tore des Schlosses. Abraham Privat war schon zugegen und begrüßte Hans mit fröhlichem, ja übermütigem Gesicht. Natürlich konnte dieser nicht rasch genug erfahren, worum es sich handele. Also, nun spizze die Ohren und höre" in der Freude seines Herzens gebrauchte Abraham Privat das ,, du" der Freundschaft ,, wir gehen zunächst zu dem Hofschuhmacher Schubert, das ist ein alter, kinderloser Mann, der sich gerne zur Ruhe sehen möchte. Er hat aber in diesen armen Zeiten noch keinen gefunden, der ihm sein Haus hätte ablaufen können. Wir wollen jetzt hingehen und alles besichtigen. Gefällt dir der Bau, so machen wir den Kauf sofort fertig." Ja, aber Abraham, wird mich denn die Zunft als Meister so ohne weiteres rezipieren( aufnehmen), fragte Hans voll Bedenklichkeit. „ Das lasse meine Sorge sein, auch dafür ist schon vorgesorgt; jetzt tomme mit!" rief voll Luftigkeit Abraham Privat. Heute spiele ich den Mann mit dem Zauberstab, der die schwersten Sachen spielend vollbringt; alles mug springen, wie ich will!" Den mußt du auch einmal beim Schultheiß in Holzhausen gebrauchen," warf Hans ein. ,, Qui vivra. vera!"( Wer's erlebt, der schaut's) lachte Abraham Privat. ,, Das verstehe ich nicht!" ..Ja, Hans, das ist ja gerade das Zauberwort." Sie gingen nun zum Meister Schubert; das Haus wurde vom Keller bis zum Speicher besichtigt, es war geräumig und in gutem Zustande. Man tam rasch zum Ziel, zumal Käufer wie Verkäufer Gefallen aneinander fanden. Schubert und seine Nr. 32. Hauses beträgt nach untenstehender Aufstellung 1600 Mort im Jahr. Ich beantrage Herabsehung der Steuer gemäß der Anordnung des Herrn Finanzministers. ( Mietaufstellung beifügen.) 6. Hotel- und Pensionsbetriebe in Kurorten. Auch für diese Besitzer besteht die Möglichkeit der Steuerherabsetzung. Wenn die reine Mieteinnahme( also ohne Wäsche, Mobiliar, Bedienung, Beköstigung) einschl. der Eigenwohnung des Befiters weniger als 5 Prozent des Steuerwertes im Jahr beträgt, besteht dieselbe Ermäßigungsmöglichkeit wie zu 5. Dem Antrag wird zwedmäßig ein Verzeichnis der Mieteinnahmen beigefügt mit etwa notwendigen Erläuterungen. 7. Mietausfall. Miciausfall fann entstehen sowohl durch underschuldetes Leerstehen von Mieträumen als durch Uneinbringlichkeit von Mietern. In beiden Fällen wird auf Antrag der auf den Ausfall entfallende Betrag an Steuer erlassen. Eine Austlagung des zahlungsunfähigen Mieters und eine Unpfandbarkeitsbescheinigung des Gerichtsvollziehers ist jetzt nicht mehr notwendig. Es genügt, wenn der Steuerpflichtige die behaupteten Tatsachen glaubhaft macht, was durch Abgabe einer eidesstatlichen Versicherung geschehen tann. Der Antrag an das Finanzamt und die Stadt- und Gemeindekasse kann wie folgt lauten: Ich bin Eigentümer des Anwesens in...... straße das unter Heberegister Nr.... zur Sondersteuer veranlagt ift. In meinem Hause stand die Wohnung im... Gtod mit einer Friedensmiete von.... Mart jährlich in der Zeit bis..... ohne mein Verschulden leer. DOM..... Sommabend, den 7. Auguft ins lentt, wird es mit dem tens ein Teil des Rheins m Das besetzte Wiesbaden, die 2 Tannus, tann sich rühmen, scho rliche Besucher aufweisen zu fö Auffallend ist der starte Prozentjak in den Kurlisten findet. Wer der Bahnhof betritt, wird angenehm übe festontrolle dort vermieden wird. Bahnhof einen englischen Posten, er Fremde dem Kurviertel zu. Es der Sommerfrischler, falls er nicht ich nicht mit einem polizeilichen Stadt sieht man hier und dort eine Truppen, meist Engländer, die die St auch eine marschierende oder reitende wird durch die Besatzung jedoch nicht Berkehr in der Stadt. Vorbild für andere Städte find non Wiesbaden aus. Was dort an bis nach Bad Kissingen, im Weste Rosel, im Norden bis weit über Ro nach Heidelberg und Wimpfen reid radezu staunenswert. Ein tägl Kraftwagen bringt mich nach dem re berischer Taunusfrieden. Und weite genjchwalbach. Von weitem sehen wir Iber das internationale Publikum durch die Garnison in feiner Ferien Man will Sonne im Rheinge Einen herrlichen Sonnentag benut Marsch durch die schmalen Gaſſen denen Mainz- der riesige Bauger it gegenwärtig für Besucher gesch dampferfahrt über Biebrich, Schierst mah Rüdesheim. Ein Flieger lent id!-jein Flugzeug in der Ric dem Rhein. Auf dem Ded des g man, daß das Rheingebiet ausländis noch nicht zwei Stunden sind wir in zam Niederwalddenkmal, dem stum Zeit, die uns die deutsche Einheit aber auch viele Erwachsene bewunde ment. Ueber bewaldete Berge geht haufen. Ich beantrage daher entsprechende Herabsetzung der auf die oben genannte Zeit auf diese Miete entfallende Sondersteuer.( Bei Uneinbringlichkeit der Miete hätte der 2. und 3. Gay etwa zu laut: im Rückstand( ist am für die Zeit vom..... Der im.... Stod wohnende Mieter...... ist mit der Miete vom bis..... in Höhe von.. Mart ausgezogen mit einer Mietschuld bis..... in Höhe von.... Mart. Eine Klage gegen den Mieter bietet keine Aussicht, die Miete zu bekommen, da der Schuldner nach meinem Dafür= halten pfandlos ist. Ich beantrage Herabsetzung der Sondersteuer um den Betrag, der auf die verloren gegangene Miete entfällt. Die Richtigkeit der obigen Angaben versichere ich an Eidesstatt. 8. Gewerbliche Räume. Für gewerbliche Räume, die infolge der Wirtschaftslage nicht genügend ausgenützt werden, kann eine Herabsetzung der Steuer begehrt werden. Es tommen hier in Frage z. B. Fabrikräume und Werkstätten, in denen nur noch eine geringe Zahl Leute beschäftigt werden. Angenommen, ein Schreinermeister arbeitete in seiner Werkstatt früher mit 20 Leuten, er kann aber durch die Ungunst der Verhältnisse nur noch 4 Leute beschäftigen, so kann er Herabsetzung der auf den Werkstattraum lastenden Sondersteuer verlangen. Der Wortlaut des Antrags ergibt sich aus dem Tatbestand. Außer den Ermäßigungen tann in besonderen Fällen auch Stundung der Steuer gewährt werden auch auf längere Jahre gegen hypothetarischen Eingang. Im übrigen sind die Anträge, die sich auf Befreiung von der Steuer für die eigene Wohnung in Fällen von Bedürftigkeit beziehen, an die zuständige Fürsorgebehörde zu richten. G. 3., D. Die Sommerfrische im besetzten Westen. Von August Holtmann. Ein Notruf drang in den letzten Jahren wiederholt aus dem Westen in die freien Landesteile Deutschlands: Bergeßt uns nicht während der Besetzung! Kommt in unsere Bäder und Sommerfrischen! Die Jahre kommen und gehen. Noch immer sind weite Landesteile Deutschlands von den Truppen der ehemaligen Feindesmächte besetzt. Das hat schon manchen abgehal ten, die gesegneten Gaue des Rheins und der ihn umgebenden herrlichen Landschaften zu seinem Ferienaufenthaltsort zu wäh len. Aber die unausrottbare Sehnsucht nach dem schönsten deut schen Flusse treibt doch jährlich wieder ungezählte Erholungsbedürftige nach dem Westen, und wer jetzt seine Schritte westFrau behielten sich das Einfizrecht in zwei Stuben des ersten Stodes vor. In dem Kaufpreis von neunzehnhundert Gulden war noch das Gerät der Schuhmacherwerkstätte und der Hausrat eines Schlafzimmers einbegriffen. Man gab sich Wort und Handschlag und verabredete, wann der Kauf von der Obrigkeit getätigt werden sollte. ,, Wohin gehen wir den jetzt?" fragte Hans Heeger, als sie wieder auf der Straße standen. Dabei sah er an dem Haus empor und schüttelte unwillkürlich den Kopf darüber, daß es sein Eigen tum sein sollte. ,, Wohin gehen wir denn jetzt?" fragte Hans Heeger, als sie wieder auf der Straße standen. Dabei sah er an dem Haus empor und schüttelte unwillkürlich den Kopf darüber, daß es sein Eigentum sein sollte. Wohin wir jetzt gehen? Ei nun, zu seiner hochfürstlichen Durchlaucht, dem Herrn Landgraf Friedrich Jakob," erwiderte Abraham Privat so gleichmütig, als ob er dort jeden Tag einund ausgehe. Hans Heeger trat einen Schritt zurüd. ,, Was soll ich denn bei dem Landgrafen?" ,, Du sollst ihn alleruntertänigst bitten, daß du das Einzugs geld geschenkt bekommst, und daß die Schuhmacherzunft dich willig embrassiert( umarmt). Erzähle ihm nur alles, so, wie du es mir am Sonntag erzählt hast." ,, Aber, Abraham, ich kann doch mit einem Landgrafen nicht reden wie mit dir?" ,, Ei, warum denn nicht?", lachte Abraham Privat.„ Er ist doch ein Mensch und ein Christ wie wit." Ein reich betreßter Diener nahm die beiden Freunde in Empfang. Hans hielt ihn für einen hohen Herrn und machte eine tiefe, ehrfurchtsvolle Verbeugung, die der also Begrüßte mit einem Inappen Reigen des Hauptes huldvollst erwiderte. Ueber eine breite Treppe, über weite, mit Geweihen geschmüdte Gänge wurden sie geführt! Dann in ein Pruntgemach, hier sollten sie warten. Untern Laubdach Kü Luft'gen Scherz bei v Rebenduft und Rhein Hat die Lieder wache So hat Emil Rittershaus an der hausen gesungen. O, wie wurde v Rhein und an seinen Ufern gesunge und Leidens hat sich bei den Mensch die fröhlichen Sänger sind vielfach v fastfreundliche Sinn der Bewohner. man den verschiedensten Stellen des zu joliden Preisen wohnen und le Und immer wieder am Rhein die Ohren: Bergeßt bei eueren S im belegten Gebiete nicht! Lokal Sonntagsge Sommerwinde jäuseln im We Fruchtfelder hin. Und nun ist Erntezeit. Aus Knospen und Blüten ist segenschwer auf die Sichel des S aus heißer Arbeit und Müh, au bangem Befürchten. Und wieder wollen wir hinau chen, ob sie uns auch in der Erntez Draußen ist jetzt die geheimn Himmel das Kunstwerk vollendet, Hans Heeger stand wie auf he Raumes überwältigte ihn; dergleich das Herz schlug ihm bis zum Halse Nach einer kurzen Weile, die Ha trat der Landgraf ein. Er war von tendem Wesen; man sah ihm auf d an. Zugleich aber hatte er etwas und Gewinnendes. Beide Freunde verbeugten sich, in der nachfolgenden Unterredung Franzosen und des Deutschen deu Abraham Privat war von be und leichter, sicherer Höflichkeit. T doppelt steif und unbeholfen. Da ttenherzig, daß der Landgraf mit forte. Zuweilen warf er eine furze& Aufmertiamfeit bewies. Schließlich tomijchen Rege echappieret( entrom anferer Residenz niederlassen. M Saar Schuhe gezeigt, die er gemad scht gefallen, auch mein alter H ( erklärt), daß er ein Meister in sein tann ich gebrauchen, zumal wenn Christenleute sind. Und weil Gein Ingelheim ihm das Einzugsgeld i menn er fatholisch geworden wäre Homburg nicht bezahlen müssen. Fiberrn vorauszukommen, will i zipieret hat, das Prädikat So tas aus Meister Schubert gehabt Sans Heeger war nach Ho fedelt. Sein Name mit dem stol Sause. Und die Kunden strömten Hans war in der Stadt eine vielbe geheimnisvolle Zauber des Abenteu Nr. 32. huntenstehender Ausstellung nur biegung der Steuer gemäß der Aninanzministers. fügen.) ebe in Kurorten. Auch für diese Behfeit der Steuerherabjegung. Wenn ( also ohne Wäsche, Mobiliar, Beeinschl. der Eigenwohnung des Be ozent des Steuerwertes im Jahr be mäßigungsmöglichkeit wie zu 5. Dem ein Verzeichnis der Mieteinnahmen endigen Erläuterungen. fann entstehen sowohl durch under n Mieträumen als durch Uneinbring beiden Fällen wird auf Antrag der de Betrag an Steuer erlassen. Eine gsunfähigen Mieters und eine Ung des Gerichtsvollziehers ist jetzt nicht nügt, wenn der Steuerpflichtige die laubhaft macht, was durch Abgabe icherung geschehen kann. Finanzamt und die Stadt- und Ge gt lauten: r des Anwesens in...... straže Nr.... zur Sondersteuer veranlagt stand die Wohnung im... Gtod von.... Mark jährlich in der Zeit ohne mein Verschulden leer. t entsprechende Herabsetzung der auf auf diese Miete entfallende Sonder glichkeit der Miete hätte der 2. und wohnende Mieter...... ist mit bis..... in Höhe von.... Mart ... ausgezogen mit einer Mietschuld bis..... in Höhe von.... Mart. en Mieter bietet teine Aussicht, die der Schuldner nach meinem Dafür ch beantrage Herabsetzung der Sonag, der auf die verloren gegangene obigen Angaben versichere ich an gewerbliche Räume, die infolge der ügend ausgenügt werden, kann eine begehrt werden. Es kommen hier in und Werkstätten, in denen nur noch beschäftigt werden. Angenommen, itete in seiner Werkstatt früher mit durch die Ungunst der Verhältnisse tigen, so kann er Herabsetzung der astenden Sondersteuer verlangen. gs ergibt sich aus dem Tatbestand. n in besonderen Fällen auch Stun erden auch auf längere Jahre gegen Inträge, die sich auf Befreiung von Bohnung in Fällen von Bedürftigkeit Fürsorgebehörde zu richten. G. 3., D. he im besesten Westen. ust Holtmann. n lezten Jahren wiederholt aus dem esteile Deutschlands: Vergeßt uns g! Kommt in unsere Bäder und e kommen und gehen. Noch immer schlands von den Truppen der ehe3t. Das hat schon manchen abgehal es Rheins und der ihn umgebenden einem Ferienaufenthaltsort zu wäh e Sehnsucht nach dem schönsten deutrlich wieder ungezählte Erholungs, und wer jetzt seine Schritte westfizrecht in zwei Stuben des ersten reis von neunzehnhundert Gulden hmacherwerkstätte und der Hausrat iffen. Man gab sich Wort und wann der Kauf von der Obrigkeit jekt?“ fragte Hans Heeger, als sie . Dabei sah er an dem Haus empor en Kopf darüber, daß es sein Eigenjekt?" fragte Hans Heeger, als nden. Dabei sah er an dem Haus rlich den Kopf darüber, daß es sein - Ei nun, zu ſeiner hochfürstlichen dgraf Friedrich Jakob," erwiderte ig, als ob er dort jeden Tag einSchritt zurüd. em Landgrafen?" änigst bitten, daß du das Einzugsaß die Schuhmacherzunft dich willig le ihm nur alles, so, wie du es mir n doch mit einem Landgrafen nicht ', lachte Abraham Privat.„ Er ist rist wie wir." ner nahm die beiden Freunde in für einen hohen Herrn und machte beugung, die der alſo Begrüßte mit auptes huldvollſt erwiderte. Ueber te, mit Geweihen geschmückte Gänge n ein Pruntgemach, hier sollten fie Sonnabend, den 7. August 1926. parts lentt, wird es mit dem erhobenen Gefühl tun, dağ penigstens ein Teil des Rheins wieder freier deutscher Besiz ist. Das besetzte Wiesbaden, die Weltkurstadt zwischen Rhein und Taunus, tann sich rühmen, schon heute fast wieder so viele jährliche Besucher aufweisen zu können, ais vor dem Kriege. Auffallend ist der starte Prozentsatz von Amerikanern, die man in den Kurlisten findet. Wer den geräumigen Wiesbadener Bahnhof betritt, wird angenehm überrascht sein, daß eine lästige Saktontrolle dort vermieden wird. Zwar sieht man auf dem Bahnhof einen englischen Posten, aber unbehelligt wendet sich der Fremde dem Kurviertel zu. Es wäre natürlich falsch, wollte der Sommerfrischler, falls er nicht sonst einen gültigen Paz hat, sich nicht mit einem polizeilichen Ausweis versehen. In der Stadt sieht man hier und dort einen Angehörigen der fremden Truppen, meist Engländer, die die Stadt besetzt halten, ab und zu auch eine marschierende oder reitende Abteilung. Das Kurleben wird durch die Bejagung jedoch nicht beeinflußt, ebensowenig der Berkehr in der Stadt. Vorbild für andere Städte sind die Verkehrsmöglichkeiten Don Wiesbaden aus. Was dort an Autobuslinien, die im Osten bis nach Bad Kissingen, im Westen bis nach Cochem an der Mojel, im Norden bis weit über Koblenz hinaus, im Süden bis nach Heidelberg und Wimpfen reichen, betrieben wird, ist geradezu staunenswert. Ein täglich mehrmals verkehrender Kraftwagen bringt mich nach dem reizenden Schlangenbad. Zauberischer Taunusfrieden. Und weiter geht die Fahrt nach Langenschwalbach. Von weitem sehen wir schon die englische Kaserne. Aber das internationale Publikum der Kurkonzerte läßt sich durch die Garnison in seiner Ferienruhe nicht stören.. Man will Sonne im Rheingebiet, sagte der Volksmund. Einen herrlichen Sonnentag benutze ich, nach einem kurzen Marsch durch die schmalen Gassen und Hauptstraßen des golbenen Mainz der riesige Baugerüste tragende Mainzer Dom ist gegenwärtig für Besucher geschlossen zu einer Schnelldampferfahrt über Biebrich, Schierstein, Eltville und Geisenheim nach Rüdesheim. Ein Flieger lenti welch herrlicher Augenblic! sein Flugzeug in der Richtung des Stromlaufs über dem Rhein. Auf dem Ded des großen Flußdampfers vergiẞt man, daß das Rheingebiet ausländisches Militär beherbergt. In noch nicht zwei Stunden sind wir in Rüdesheim. Bergauf gehts zum Niederwalddenkmal, dem stummen Zeugen einer großen Zeit, die uns die deutsche Einheit brachte. Viele Schulklassen, aber auch viele Erwachsene bewundern das überragende Monu ment. Ueber bewaldete Berge geht der Marsch nach Aßmannshausen. Untern Laubdach Küsse tauschen, Lust'gen Scherz bei vollen Kufen, Rebendust und Rheinesrauschen Hat die Lieder wachgerufen. So hat Emil Rittershaus an der Dichterstätte in Aßmannshausen gesungen. D, wie wurde vor dem Weltkriege auf dem Rhein und an seinen Ufern gesungen! Aber die Zeit des Leides und Leidens hat sich bei den Menschen bemerkbar gemacht. Und die fröhlichen Sänger sind vielfach verstummt. Geblieben ist der gastfreundliche Sinn der Bewohner. Ich konnte feststellen, daß man den verschiedensten Stellen des Rhein und Taunusgebietes zu soliden Preisen wohnen und leben kann. Und immer wieder am Rhein drang mir der Mahnruf in die Ohren: Bergeßt bei eueren Sommerreifen auch die Brüder im besetzten Gebiete nicht! Lokales. Sonntagsgedanken. Sommerwinde fäuseln im Wellengewebe lispelnd über die Fruchtfelder hin. Und nun ist Erntezeit. Aus Knospen und Blüten ist es herausgewachsen, was jetzt segenschwer auf die Sichel des Schnitters wartet. Aber auch aus heißer Arbeit und Müh, aus sehnender Hoffnung und bangem Befürchten. Und wieder wollen wir hinausgehen in die Natur, zu lauschen, ob sie uns auch in der Erntezeit etwas zu sagen hat. Draußen ist jetzt die geheimnisvolle Werkstatt, darin der Himmel das Kunstwerk vollendet, das mit den FrühlingsHans Heeger stand wie auf heißen Kohlen; die Pracht des Raumes überwältigte ihn; dergleichen hatte er noch nie gesehen; das Herz schlug ihm bis zum Halse herauf. Nach einer kurzen Weile, die Hans wie eine Ewigkeit dünkte, trat der Landgraf ein. Er war von stattlicher Gestalt und gebietendem Wesen; man sah ihm auf den ersten Blick den Soldaten an. Zugleich aber hatte er etwas außerordentlich Freundliches und Gewinnendes. Beide Freunde verbeugten sich, und hier schon wie noch mehr in der nachfolgenden Unterredung kam die verschiedene Art des Franzosen und des Deutschen deutlich zum Vorschein. Abraham Privat war von beweglicher Formengewandtheit und leichter, sicherer Höflichkeit. Dagegen erschien Hans Heeger doppelt steif und unbeholfen. Darnach aber erzählte Hans so treuherzig, daß der Landgraf mit sichtlichem Wohlwollen zuhörte. Zuweilen warf er eine kurze Frage ein, die seine gespannte Aufmerksamkeit bewies. Schließlich sagte er:„, So ist er also dem römischen Netze echappieret( entronnen) und will sich nun in unserer Residenz niederlassen. Monsieur Privat hat mir ein Vaar Schuhe gezeigt, die er gemacht hat. Die Arbeit hat mir sehr gefallen, auch mein alter Hofschuhmacher hat deklarieret ( erklärt), daß er ein Meister in seinem Fache sei. Tüchtige Leute tann ich gebrauchen, zumal wenn es treue und charakterfeste Christenleute sind. Und weil Seine Exzellenz der Freiher von Ingelheim ihm das Einzugsgeld in Holzhausen erlassen hätte, wenn er katholisch geworden wäre, so soll er es auch hier in Homburg nicht bezahlen müssen. Und um als Landgraf dem Freiherrn vorauszukommen, will ich ihm, sobald die Zunft ihn rezipieret hat, das Prädikat„ Hofschuhmachermeister" erteilen, das auch Meister Schubert gehabt hat." - Hans Heeger war nach Homburg vor der Höhe übergesiedelt. Sein Name mit dem stolzen Titel prangte an seinem Hause. Und die Kunden strömten in hellen Haufen zu. Denn Hans war in der Stadt eine vielbesprochene Persönlichkeit. Der geheimnisvolle Zauber des Abenteuerlichen, des dem Alltäglichen ,, Gießener Zeitung" blüten begann. Und daß seinem Werte die Schönheit nicht fehle, schmüdt er auch jetzt die Werkstatt mit den dunkelsatten Farben der Sommerblumen, mit dem üppigdunklen Grün des Waldes, mit dem Aehren- und Rebenkranz Go gehen wir über die Fruchtfelder und lassen Gottes Werte sprechen. Dort liegt ein Ader. Wüft und verwahrlost, Untraut wuchert überall. Wem gehört er wohl? Gehört er einem Kranten, der fraftlos war, ihn zu bestellen? Oder einem Nach lässigen, der dem Müziggang nachging und die Arbeit floh? Gehört der Ader vielleicht einem Einsamen und Verlassenen, der nicht weiß, für wen er schaffen und sich mühen sollte? Smrit welcher Empfindung mag der Schnitter darangehen, diese Frucht zu schneiden? Daneben sich die reiche köstliche Ernte! Sich, wie die Arbeit ihnen von der Hand fliegt, wie alle Hände sich regen, nun in gemeinsamen Schaffen zu ernten, was man gesät, wofür man gemeinsam gesorgt und gebangt hat. Ein Geist und ein Wille scheint alle zu beseelen: es ist Freude an der Ernte. Dort auf dem kleinen Ader erntet nur ein einziger. Allein hat er das Fledchen Erde, das man ihm anvertraut, liebevoll und sorgsam gepflegt. Und auch er freut sich seiner Gaben. Ernte auch du wirst einmal einen Erntetag haben. Gorge nur, daß du reif wirst. Wenn deine Stunde kommt, sollst du volle Aehren tragen. Dann gibts gesegnete Heimfahrt in ewige Scheunen. Waldfried. Die sommerlichen Anlagen. An der Haltestelle der Elektrischen ist eine große Rasenanlage. Wer lange warten muß, darf seine Augen darauf weiden lassen. Mit Vergnügen beobachtet er, wie ein städtischer Angestellter manchmal den langen grauen Schlauch zwischen den Beeten herumschleppt und dann den Wasserstrahl in die Luft sprühen läßt, daß es in allen Regenbogenfarben funtelt: so ganz fein, als dufte es aromatisch. Da erst merkt der Städter, wie schön seine Anlagen sind. Er kann dir einen großen Vortrag darüber halten, daß sie volks= wirtschaftlich nüglich und notwendig sind. Auf ihre Schönheit achtet er im allgemeinen wenig. Es müßte denn sein, daß er bei einer besonderen Gelegenheit sein Vergnügen empfindet an dem frischen grünen Rasenteppich oder an dem gesunden Wuchs der gepflegten Bäume für Blumenbeete haben entsetzlich wenig Menschen etwas übrig. VanillePudding mit eingelegten Reineclauden MakronenPudding m eingekochten Erdbeeren. SchokoladenSpeise m.geh Mandeln dazu Vanille- Soße Jartes Aroma OITKERS und köstlicher Geschmack dieser feinen Nachspeisen aus Dr. Oetker's Puddingpulvern stellen die verwöhntesten Ansprüche zufrieden. Einfach und leicht nach der jedem Päckchen aufgedruckten Anweisung zu bereiten. Viele Sorten für den einfachen sowie besseren Tisch an Fest- und Besuchstagen.- Achten Sie beim Einkauf auf die Schutzmarke ,, Oetker's Hellkopf" und verlangen Sie in den Geschäften die neuen farbig illustr. Rezeptbücher. Ausgabe F für 15 Pfennig, wenn nicht zu haben, gegen Einsendung von Marken von 9 Dr. A. Oetker, Bielefeld. Entgegengesetzten, war um ihn. Er hatte den Entehrer seiner Schwester bestraft, er war der Rache der Zigeuner zum Opfer gefallen, er hatte konvertiert werden sollen, hatte seine Herzallerliebste aufgegeben, um seinem Glauben treu zu bleiben, dazu war er ein Schüßling des Landgrafen, Gründe genug, daß man sich um ihn fümmerte und feine Bekanntschaft suchte. So war nun Hans alles wohlgeraten, und er saß in einem warmen, wohlbereiteten Nest, aber er saß allein. - - Noch einmal, ehe er von Holzhausen wegging, hatte er sich zum Schultheißen begeben, um seine Bewerbung zu erneuern. Doch er hatte kaum etliche Worte gesprochen, da fuhr Peter Michel wie ein toller Hund auf ihn los und wies ihm ,,, wo der Zimmermann ein Loch gelassen hätte." Als Hans dies Abraham Privat erzählte, lachte dieser nur: ,, Qui vivra, verra!" ( Fortsetzung folgt.) Der alte Pfennig. Da liegt er vor mir auf dem Schreibtisch, mitten in den Strahlen der guten Mutter Sonne, die ihn freundlich bescheint. Mein lieber alter Pfennig, wie gemütlich und behäbig schaust du immer noch aus, obwohl mehr als 50 Jahre über dich dahin gegangen sind. Etwas abgetragen und verschliessen zwar ist dein braunes Mäntelein, aber kraftvoll leuchtet die große Eins aus deinem runden Vollmondsgesicht heraus, mit dem du mir gar freundlich zulächelst. Wir sind alte Freunde geworden. Achtlos gingen die Menschen an dir vorüber, ließen dich im Erdenstaube liegen, traten dir gar wohl voll Verachtung auf deinen armen Kopf, der in länger als ein halbes Jahrhundert soviel erlebt hat. Ich hob dich auf und brachte dich, in der Westentasche wohlig geborgen, in meine stille Arbeitsklause. Was kannst I Nr. 32. Es sind meistens alte Damen oder alte Herren, die die Blumen in unseren Anlagen bewundern und stundenlang sitzen; fie bliden über ein Zeitungsblatt weg, halten im Gespräch inne. wenn ein Falter über die Blumen gaufelt und lassen sich ihre Augen volltrinken an der Schönheit, die sie daheim nicht haben. Man könnte eine besondere Einteilung der Stadtmenschen da nach schaffen, wie sie sich zu unseren Anlagen verhalten. Die einen haben feine Zeit und stellen nur oberflächlich fest, daß die Stabt für solche Sachen etwas ausgibi; die anderen haben überhaupt feinen Sinn für Natur und ärgern sich, daß sie durch ihre Steuern dabei mitwirken müssen; die dritten benutzen die An lagen lediglich zu dem Zweck, sich dort zu treffen und, wenn es dunkel wird, sich an den Händen herumzuführen; die Vierten möchten gerne die Blume abreißen und sie dann auf den Weg werfen. Solche Mitbürger nennen wir Kinder. Nur wenige haben wirkliche Freude daran. Weißt du denn, lieber Leser, wie schön unsere Anlagen sind? * Einrichtung einer Kraftpostlinie. Vom 8. August ab wird auf der Strede Gießen Hochelheim- Niederkleen eine Kraftpost eingerichtet. Vorgesehen sind täglich zwei Fahrten auf der ganzen Strede: ab Niederkleen 5,40 früh und 2,00 Uhr nach mittags, ab Gießen Bhs. 7,30 Uhr morgens und 7,00 Uhr abends; täglich eine Verbindung Niederkleen- Großenfinden Bhf. ab Niederkleen 11,30, ab Großenlinden Bhf. 12,50, ferner sieben Pendelfahrten auf der Teilstrede Gießen- Kleinlinden, ab Gießen Bhf. 7.15, 8.40, 12.15, 1.15, 5.10, 6.15, 8.15, ab Klein linden 7.35, 9.00, 12.35, 1.35, 5.25, 6.35 und 8.35 Uhr. Die Sperrung der Dammstraße zwischen Walltorstraße und Nordanlage hat das Polizeiamt wegen Vornahme von Pflaster= arbeiten von Mittwoch, den 4. August 1926 ab bis auf weiteres für jeglichen Fahrverkehr angeordnet. Auf- und Abladen von Metallgegenständen. Nach der Polizeiverordnung, betreffend das Auf- und Abladen, sowie den Transport von Metallgegenständen, vom 9. 10. 1893 sind bei dem Auf- und Abladen sowie bei dem Transport von Gegenständen, welche bei dem Herabwerfen oder bei dem Transport auf Wagen ein starkes Geräusch verursachen, wie eiserne Trag balken, Schienen, Metallröhren und Stangen, Blech, Ketten und dergleichen solche Einrichtungen zu treffen, daß belästigendes Geräusch vermieden wird. 津 Warnung. Es kommt ab und zu vor, daß einzelne Freimarken auf den mit der Post beförderten Briefsendungen nur geringfügige oder schwache Entwertungszeichen, oftmals nur Striche oder schwärzliche Fleden tragen, weil sie beim Abstempeln in der Eile nicht getroffen worden sind. Selbverständlich ist es verboten und auch straffällig, solche unvollständig entwertete Freimarken, nachdem sie von den Umschlägen abgelöst worden sind, nochmals zur Freimachung von anderen Postsendungen zu benutzen. Trotzdem geschicht dies sehr oft in der falschen Voraussetzung, der Betrug würde nicht bemerkt. In den meisten Fällen werden diese Gebührenhinterziehungen aber bei den Postanstalten, die angewiesen sind, hierauf besonders zu achten, entdeckt; gegen die Absender wird dann von der oberen Postbehörde die dafür in dem Postgesetz vorgesehenen Geldstrafen verhängt. Allem Anschein nach werden derartige schwach entwertete Freimarken auch vielfach in betrügerischer Absicht als Ersatz für Kleingeld in Verkehr gesetzt. Darum tut Jedermann, der sich Unannehmlichkeiten ersparen will, gut, Freimarken, die er nicht selbst am Postschalter gekauft hat, vor ihrer Verwendung genau zu besichtigen. Bei verdächtigen Wahrnehmungen, ins besondere auch beim Fehlen des Klebstoffes auf der Rüdseite, empfiehlt sich eine Anfrage über ihre Gültigkeit am Postschalter. * Turnverein von 1846. Der T.V. 1846 begeht heute sein 80. Stiftungsfest, wofür er ein echt turnerisches Programm auf gestellt hat. Heute, Samstag, nachmittags 5 Uhr, leitet er seine Veranstaltungen mit einem Schauschwimmen in der Müller'schen Badeanstalt ein. Der Festabend, um 8,30 Uhr, findet in seiner Turnhalle( Steinstraße) statt. Der morgige Sonntag läßt seine volkstümlichen Abteilungen besonders zu ihrem Recht auf dem Waldsportplatz( VfB.) kommen und beginnen die Kämpfe vormittags 9,30 Uhr. Ein großes Schauturnen nimmt um 3 Uhr in der Voltshalle seinen Anfang, dem sich abends 8 Uhr ein gemütlicher Teil anschließt. du mir nicht alles erzählen, was hast du alles erlebt, seit du frisch kupferrot- glänzend einst aus der Münze der Hauptstadt eines großen, starten, einigen Reiches tamst, das hoch dastand im Rate der Völker. Das war schon im Jahre des Heils 1875. 3um Zeichen dessen trägst du noch stolz des alten Reiches Adler auf deinem müden Rücken. Damals arbeiteten und sparten die Menschen, und du standest in ihrer Achtung. Heute ist das alles vorbei. Wer denkt denn noch groß an einen Pfennig, einen armseligen Pfennig! Wer fümmert sich darum, wenn solch ein kleiner, brauner Geselle versehentlich in den Straßenschmutz rollt. Es ist ja nur 1 Pfennig! Wat toof id mir davor"! sagt der stolze Spreeathener. Und doch ruht das ganze stolze Gebäude unserer Währung, die wir durch das Wunder der Rentenmark aus dem Chaos neu zusammengefügt haben, auf dir, du kleiner Pfennig. Eins der größten Völker der Erde, eine gar stolze Nation, das Reich des heute allmächtigen Dollars, trägt im Wappen den Spruch: ,, e pluribus unum!"( Aus vielem wird ein Großes.) Das sollte sich jeder sagen, der einen Pfennig findet.„ Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert", sagt ein altes, gutes Wort, und es ist bezeichnend, daß es gerade ein deutsches Sprichwort ist. Einst galt diese Losung in deutschen Landen, als man arbeitete und sparte, aber auch etwas vor sich brachte. Heute, da wir bettelarm geworden, da so mancher keinen Pfennig mehr sein eigen nennt, der einst einen Reichtum an Talern besaß, heute will man vom lieben, alten Pfennig nichts mehr wissen, tritt ihn voller Verachtung beiseite, wenn er auf der Straße liegt. Ehre den Pfennig, deutsches Voll, lerne wieder Achtung haben auch vor dem Geringsten, dann wirst du wieder hochtommen und einst groß dastehen, wie es vor langer Zeit einmal war! B. Sonnabend, den 7. August 1926. * Freiwillige Feuerwehr. Die Abfahrt nach Buzzbach zum großen Feuerwehrfest erfolgt mit dem Zug 9,42 vormittags. Am tommenden Montag findet pünktlich 8 Uhr abends eine Hauptübung statt. * Geflügel- u. Bogelzuchtverein i. Gießen u. Umg. 1897 e. B. Heute Abend 9 Uhr im Pfälzer Hof"( Schanzenstraße) Monats: versammlung. * Reise des Desterreich.- Deutschen Boltsbundes nach Deutsch: östereich. Der Desterreichisch- Deutsche Boltsbund veranstaltet in diesem Jahre und zwar in der Zeit vom 31. Auguft bis 9. Sep. tember für seine Freunde wieder eine gemeinsame Reise nach Deutschösterreich. Die Reise, die zehn Tage dauern soll, führt über Bassau auf dem Donauwege nach Linz und von dort nach Graz, Klagenfurt und Salzburg. Die Teilnahme an der Reise steht jederman frei. Auskunft durch den Desterreichisch- Deutschen Bolfsbund E. B., Berlin NW 40, Schloß Bellevue. Aus Nah und Fern. Geilshausen. In Geilshausen ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die Gemarkung Geilshausen wird aus dem Sperrgebiet und die Gemarkung Odenhausen aus dem Beobach tungsgebiet ausgeschieden. * Aus dem Bogelsberg. Seit längerer Zeit bereits wird seitens der interessierten Stellen und Körperschaften eindringlichst das Projekt erwogen, zur Erschließung des höheren Bogels: berges von Birstein aus durch das Tal der Seemen und im Anschluß an die Wächtersbach- Birsteiner Kleinbahn eine eingleisige Bahnverbindung mit dem inneren Vogelsberg zu schaffen. Da die Reichsbahngesellschaft sich für unabsehbare Zeit jeglichem Bahnneubau abhold zeigt, steht man, um das Projekt, dessen Berwirklichung für die Sebung der Bodenschätze des VogelsBekanntmachung. Die Ablösung der Länder- und Gemeindeanleihen. Es ist angeregt worden, die Oeffentlichkeit in der Tagespresse über die Anmeldefristen und das Anmeldeverfahren, welche in den Durchführungsverordnungen der einzelnen Länder geregelt sind, aufzuklären. Eine solche Zusammenstellung würde schwierig sein und vielleicht nicht vollständig werden. Darum wurde hiervon abgesehen. Wir weisen jedoch darauf hin, daß in einzelnen fäuflichen Nummern des Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeigers- und zwar in Nr. 158 vom 10. Juli 1926 die Verordnungen der Länder mit Ausnahme der jenigen über die Länderanleihen Preußens und der Verordnungen der Länder Sachsen, Württemberg und Waldeck und in Nr. 161 vom 14. Juli 1926 die Verordnung Preußens wegen der Länderanleihen und ferner die Verordnungen von Sachsen und Württemberg zu finden sind( Walded wird sich den bezüglichen Verordnungen des Landes Preußen anschließen) und daß Einzelauskünfte bei den Vermittlungsstellen, insbesondere Banken, Bantiers, Spartajsen öffentlich- rechtliche Kreditanstalten Genossenschaften usw. eingeholt werden können. Gießen, den 26. Juli 1926. Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. He ß. UNIVERSITÄT KÖLN Wirtschafts- u.Sozialwissenschaftliche, Rechtswissenschaftliche, Medizinische( auch vorklinisch.Semester) u. Philosoph. Fakultät. Kaufmännisches u.Handelslehrstud., Verw.- Hochschulstud., Frauen- Hochschulstud. Vorlesungsbeginn: 2. November. Die Einschreibefrist läuft vom 15. Oktober bis 5. November. Das Vorlesungsverzeichnis kann vom Universitäts- Sekretariat gegen Voreinsendung von 0.60 RM.( dazu Porto 0.10 RM.) bezogen werden. Sie staunen! Ueberall Aufsehen und Bewunderung! Minofo- Puh die Wunderblume! stammt aus Zentral- Asien, blüht ohne Wasser und ohne in die Erde verpflanzt zu sein. Man setze die Zwiebel an irgend einen Platz im Zimmer und beobachte ihr Wachstum. Noch niemals sahen Sie ahnlich Wunderbares. Es wird garantiert, daß die herrliche Blume dieser eigenart. Pflanze tatsächlich nur aus dieser trocken. Zwiebel herauswächst. Die Blume erreicht bis 60 cm Höhe und entwickelt die bezaubernsten Farbentöne, blüht alle Jahre. 1 Stüd Mr. 2.-, 3 St. Mr. 5.-, 6 St. Mr. 9.- franko, Nachnahme 50 Pfg. mehr. E. Otto Schmidt in Nürnberg 10, Falkenstraße 8. Drucksachen aller Art 11 Gießener Zeitung" berges von größter Bedeutung ist, ausführen zu können, vor der Notwendigkeit, auf privatem Wege vorzugehen. Ein größeres Unternehmen hat bereits für den Bau der Bahn 200 000 Mart gezeichnet und außerdem haben eine ganze Reihe von Anliegern der projektierten Strede sich zur unentgeltlichen Hergabe des Geländes bis nach Kefenrod( D. 5.) bereit erklärt. Alsfeld, 4. Auguft. Eine weitere Autopostlinie im Vogelsberg ist von Alsfeld nach Ulrichstein geplant. Die beteiligten Gemeinden haben eine Garantiefumme von etwa 32 000 Mart zu leiften; auf Alsfeld entfallen etwa 15 000 Mart. Der StadtvoTstand stimmte der neuen Linie zu und bewilligte die Garantiejumme. Das Auto wird in Alsfeld untergestellt, täglich sind zwei Fahrten vorgesehen. Büdingen, 3. Auguft. Unter außerordentlich starker Beteili gung der Bürgerschaft und insbesondere der ehemaligen Schüler wurde hier das 325jährige Bestehen des Wolfgang- Ernst- Gymna fiums begangen. Die Anstalt wurde im Jahre 1601 durch den Grafen Wolfgang Ernst von Birstein gestiftet, dessen Namen fie gelegentlich des 300jährigen Jubiläums erhielt. 1882 war fie Staatsanstalt geworden. Gelegentlich des Jubiläums wurde für die im Weltkrieg Gefallenen eine Tafel enthüllt, die die Namen von zwei Lehrern und 95 Schülern enthält. Mainz, 3. Auguft. Der Hessische Städtetag hat unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Külb in seiner jüngsten Sigung eine Entschließung gefaßt, in der er einmütig dem dringenden Wunsch Ausdrud gibt, daß das Reichsehrenmal auf den Rheininseln bei Lorch errichtet werden möge. Mordtat eines Offenbachers. Frankfurt a. M., 5. August. Heute morgen gegen 11 Uhr drang der 29 Jahre alte Kontorist Willy Hermann aus Offenbach in die Wohnung der Familie Hufnagel in der Dahlmannstraße 5 Nr. 32. ein und gab auf die anwesenden drei Frauen, Mutter, Tochter und Schwiegertochter mehrere Revolverschüsse ab. Durch die Schüsse wurde die Tochter sofort getötet. Die Schwiegertochter liegt im Sterben, während die Mutter in schwerverletztem Zustande dem Krankenhaus zugeführt wurde. Der Grund zur Tat ist verschmähte Liebe seitens der Tochter. Der Täter konnte sofort verhaftet werden. Hermann selbst wollte sich nach Begehung der Tat sofort erschießen. Bingen, 4. Auguft. Gestern wurde der Beigeordnete der Stadt Bingen, Buchdrudereibefizer Franz Schmitt, wegen erheblicher Unterschlagung zum Nachteil von Sozialrentnern, deren Unterstützungen ihm zur Ablieferung anvertraut worden waren, durch die Staatsanwaltschaft Mainz verhaftet. Kirchhain( Bez. Kassel), 5. Auguft. Die Kleider eines Motorradfahrers gerieten während der Fahrt in Flammen. Der Fahrer bemerkte dies und sprang ab. Schon war aber auch ein Milchmann zur Stelle, der, ohne sich zu befinnen, den brennenden Motorradfahrer mit einigen Kannen Milch übergoß und diesen so vor dem Verbrennen bewahrte. Kajjel. Anläglich des Hessischen Reformationsjubiläums, das am 21. und 22. Oktober d. J. in Homberg( Bez. Kassel) durch eine Feier der gesamten Landeskirche begangen werden soll, be= absichtigt die Landesbibliothek zu Kassel eine Ausstellung ihrer wertvollen Schäße aus der Frühzeit der Evangelischen Kirche in Hessen. Aschaffenburg, 4. Auguft. Ein Räuber im Spessart. Seit einiger Zeit treibt sich in den Wäldern am Hahnenkamm ein Mann herum, der auf allein des Weges kommende Leute Raub überfälle ausführt. Der Polizei ist es bis jetzt noch nicht gelun gen, den gefährlichen Burschen festzunehmen. Bigaretten Krieg! Affuh- Zigaretten besitzen alle bevorzugten Eigenschaften, welche zurzeit für teure Marken angepriesen werden. Durch rationelle Arbeitsweise und Verwendung schlichter Packungen führen wir diese beliebte Zigarette für nur 4 Pfg. im Wettbewerb zum Siege! Adler Compagnie A.-G., Dresden- A. 21. Albin Klein Steinholz hillips Persil Kalt aufgelölt bringh Dir allein Persil die volle Wirkungein! Alle Steuerzahler sparen Zeit u. Verlust durch die Berantwortlich: Christian Klein in Gießen. ist der beste Fussboden, dauerhaft, fugenlos, fusswarm, schwamm- u. feuersicher, wasserundurchlässig, kann auf Beton, alte Dielen, Sandsteinplatten, Treppenstufen usw.verlegt werden. Eignet sich für Wohnungen, Bureaus, Fabrikräume, Schulen usw. 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Dieser Vorschrift h leiter nicht entsprochen, denn die ist weder gefragt noch berücksichtigt des Landesabstimmungsleiters, die Wirtschafts- und Ordnungsblod zur und der Volksabstimmung auf Au tages zusammengeschlossenen drei Partei, ist falsch. Keine der drei P keit aufgegeben, was daraus ersicht öffentlichungen des Wirtschafts- u beteiligten Parteien gesondert unt dieser Tatsache erweckt die Berufur Beisitzer in den Ausschuß den Ein Der Abstimmungsleiter, Min klärt hierzu, daß er bei seiner Auf Falle die drei Rechtsparteien ein Einheit habe er bei der Bildung Mußerdem stehe ihm die Berufung leine Instanz da, die ihm die Lönne(!). Einberufung des Parteiv Der Parteivorstand der Deut 30. Auguft nach Berlin einberufen politischen Lage Stellung zu nehr Rüdgang der Ar Berlin, 13. 8. In der gestrigen G richtete Reichsarbeitsminister Brau tandsprogramm. Bei dieser Gele in der zweiten Julihälfte die Zah hum 66 000, also rund 4 v. H., Das verbotene Das französische Militärgeric Bertram aus Rüdesheim zu 500 Monaten Gefängnis, weil er seine zum„ Deutschen Ed" das Deutschlan Die verbotenen Koblenz, 13. Auguft. Das fra urteilte den Obermusitmeister a. D trafe und einem Monat Gefängn des französischen Nationalfeiertage der Franzosen seine Kapelle im Fe laffen, was schon damals vorübe Beranstaltungen in dem Garten Bertagung deutsch- polni Berlin, 12. August. Die im verhandlungen geführten deutsch- po bie Rechte der physischen und juri bet zwischen den beiden Bevollmä merpauje am 12. August vertagt Das bisherige Ergebnis ist d der beiderseitige Standpunkt hinte um beiden Regierungen eine einge lung der einschlägigen Fragen zu Für die Wiederaufnahme der September d. 3. festgesetzt worden ( Anmerkung der Red.: Es ha genannte Niederlassungsabkommen 食 100 Millionen Mart Spa Berlin. Laut ,, Lokalanzeiger Etat Berlin noch in diesem Mo lagen 100 Millionen R.Mt. eri jeder 17. Berliner ein Sparkassen Bevölkerung entfallende Durchschn 1925 ist auf 25 R.-Mf. gestiegen. trug allerdings das Durchschnittsg