e ihn als ,, ihr aber h in die „ Herr", e es auch ätte?" „ Herr“, n trinken er lachte s ist dein sollst ein uf einem Montur Schrecken : ,, Griet", ieg. Wie ich bringe auch Frau Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giessener Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich fret Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Nr. 1362. s ist mir 38. Jahrg. Joner und risch nachche Haupt tbeamtenen zurückg spiegeln ten wider. enberg. Seft 2 M), el, der in Jahrzehnte ufsatz von erbringen und Esprit caziöse Biltaedt wecheichnungen Streiche. an Onkels Toiegt derselbe in ommt der Onkel n und sieht die sst ihn und Bubi it anschliessenen des Onkels kann sich nun prechend. Doch n mittels Büdo und siehe, der denn der HochDiegel nicht viel fertiggebracht ortrag über die utz Büdo. uerhaften Hoch abfärbt, Kleider chmutzt, Büdo tellt, macht das möht die LebensSie deshalb nut e nehme. enningen a. N. Expedition: Sudanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsbruderei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg. Lokal " 90 " Reklamezeile PF Donnerstag, den 22. Januar 1925. Vor 10 Jahren. Aus französischer Gefangenschaft entwichen. Von Lt. d. R. Karl Wizel. Als die Division in Flandern lag, wurde Musketier H. mit Befehlen vom Geschäftszimmer zum Gefechtsstand des Bataillons geschickt. Nachdem er sein Fahrrad in einer Hecke bei W. versteckt hatte, ging er zu Fuß weiter. Dabei stieß er auf Leute von einer Kompagnie seines Bataillons. Sie wiesen ihn noch einigermaßen zurecht, und er arbeitete sich in dem Feuer weiter vor. Von Trichter zu Trichter springend, kam er über unsere vordere Linie hinaus und saß plötzlich in einem von Engländern besetzten Trichter. Sofort nahmen sie ihm sein Seitengewehr, seine einzige Waffe, ab. Da seine Meldetasche wichtige Schrift-stücke enthielt, verscharrte er sie unbemerkt hinter sich. Frühmorgens brachten ihn die Leute zu einem Gefangenensammelplatz in der Näh. der Batteriestellungen. In Gegenwart eines Offiziers wurde er durch einen gut Deutsch sprechenden Dolmetscher einem eingehenden Verhör unterworfen. Er gab allgemeine oder falsche Antworten. Die Gefangenen wurden im Laufe des Tages weiter zurückgeführt. Nach sechsstündigem Marsche erreichten sie den Verladebahnhof. Zum ersten Male gab es in spärlicher Menge warme Verpflegung. Französische Landwehrleute übernahmen den Transport und machten von Schimpfworten und Kolbenstößen reichlichen Gebrauch. Dreißig Mann wurden in wenig zarter Weise in Güterwagen verstaut. Am Nachmittag des nächsten Tages langte der Zug in einem größeren Gefangenenlager an. Morgens gab es eine wässerige Suppe mit einer Schnitte rauhen Brotes, mittags Gemüsesuppe, an recht wenigen Tagen etwas Fleisch darin, abends zwei - - 10 120 " 11 Nr. 9. Somme hart umfämpft worden war, bei der sterbenden Stadt" St. Quentin. Die Gefangenen waren dazu bestimmt, an einer großen Straße Ausbesserungen porzunehmen. In der Ferne sah H. die stark zerschossene Kathedrale dieser ehedem an Kunstschäzen so reichen Stadt. Da er früher mit seinem Regiment dort gelegen hatte, war er gut orientiert, und so reifte bald in ihm der Entschluß zur Flucht. Am nächsten Abend ließ er sich bei dem Rückmarsch von der Arbeitsstelle er ging am Ende seiner Abteilung in den Straßengraben fallen, ohne von dem auf der anderen Straßenseite marschierenden Wachtmann bemerkt zu werden. Als alles ruhig geworden war, troch er im Graben meiter und ging dann über freies Feld. Seine Richtung waren die an der Front aufsteigenden Leuchtkugeln. Zunächst stieß er auf einen unbesetzten Graben, dann auf einen durch Posten be= setzten. Er schlich sich vorbei und gelangte in einen Laufgraben, der ihn in eine Linie brachte, die zahlreiche Posten aufwies. Da er hörte, daß sich französische Patrouillen im Vorgelände bewegten, arbeitete er sich über diesen Graben hinaus und blieb in einem Granattrichter sitzen. Erst am folgenden Abend konnte er es wagen, den starken Drahtverhau zu durchschneiden, was ihn eine einstündige Arbeit fostete. Nach einigem Umherirren fam er an die erste deutsche Linie. Dem anrufenden Posten gab er sich als Deutscher zu erkennen. Auf seiner ganzen Flucht war er weder angerufen, noch war auf ihn geschossen worden. Er wurde verschiedenen Dienststellen vorgeführt und bereicherte sie durch sehr wichtige Aufschlüsse und Mitteilungen; auch seinem Heerführer wurde er vorgestellt. Für seinen Schneid und seine Kaltblütigkeit erntete er Worte der Anerkennung, seine Brust schmückte das Eiserne Kreuzster Klasse. Den„ Mitteilungen des Deutschen Städtetages" Nr. 1( 1925) entnehmen wir die nachstehenden interessanten Ausführungen zur Jnformation der Haus- und Grundbesitzervereine in solchen Städten, die bisher noch keine Mittel zur Verfügung gestellt haben, um den Verfall von Altwohnungen aufzuhalten. Schnitten Brot mit etwas Marmelade, hier und da ein wenig Maßnahmen gegen den Verfall von Altwohnungen. Käse; Butter, Fett und Wurst wurde den Armen nie gereicht. In täglich neunstündiger saurer Arbeit wurde das zum größten Teil zerschossene Städtchen R. aufgeräumt und die deutschen Stellungen abgebaut. Aus den Unterständen wurden die guten Bohlen entfernt und zu weiterer Verwendung bereitgelegt, die schlechten den Gefangenen und Zivileinwohnern als Brennholz gegeben. Die Bürger waren zum Teil in dieses Städtchen zurückgekehrt. Das Geschäftsleben fing an, sich zu regen. LandAuf der wirtschaft wurde in mäßigen Grenzen betrieben. wiederhergestellten Bahn fuhren wieder regelmäßig Personenzüge. Auffallenderweise benahmen sich die Zivilisten sehr entgegenkommend gegen die Gefangenen. Es ist sogar vorgekommen, daß ihnen von den Einwohnern Zigaretten und sonstiges zugesteckt wurde. Sehr wenig Post aus der Heimat stellte sich im Lager ein. Wurde ein Brief dorthin von der Zensur beanstandet, so wurde sein Schreiber mit mehrwöchiger Briefsperre belegt. Durch eine Rundfrage vom Oktober 1924. die an rund 290 Städte gerichtet war, ist festgestellt woria, in welchem Umfange die Städte dem Verfall von Altwohnungen durch finanzielle Unterstützung der Hausbesitzer entgegenwirken. Bisher sind darauf von 102 Städten Antworten eingegangen. Die Notwendigkeit derartiger Maßnahmen wird von fast allen Städten, von denen Antworten vorliegen, anerkannt. Wegen schlechter Finanzlage haben allerdings 34 Städte in Ermangelung besonderer, für den Zweck verfügbarer Mittel von geeigneten Maßnahmen Abstand nehmen müssen. In 35 Städten sind für Gewährung von InstandsetzungsNach zwei Monaten wurde das Lager aufgelöst. In eintägigem Marsch erreichten seine ehemaligen Insassen ein anderes Lager in einem Wald, der seinerzeit bei dem Rückzuge von der Darlehen im Rahmen des Etats besondere Mittel bereit gestellt. Von Fall zu Fall werden Darlehen gegeben in weiteren 15 Städten. Jn 9 Städten tritt die Sparkasse als Geldgeberin auf. Weitere 9 Städte berichten, daß die Gewährung von Darlehen beabsichtigt sei oder in Erwägung gezogen werde. A. Allgemeine Uebersicht. 1. Bereitstellung besonderer Mittel. Stadt 0 Einwoh Bereit- Binsfuß in Tilgungs. Ergestellte Reichs- läuterungen nerzahl Mittel in in 1000 1000-M bankdiskont - unter B III a) Städte mit mehr als 100000 Einwohnern 1 J §; H München 600 1.000 12 Leipzig 590 1000 Breslau 563 650 R Frankfurt/ M.. 475 500 Chemnitz 323 900 Magdeburg 300 Königsberg 272 100 8 Mannheim 230 205 6 Halle 195 148 10 Caffel 167 20 Karlsruhe 135 100 8 2-3; 3 3; 3 b) Städte mit 50-100 000 Einwohnern 23K 8008 c) Städte mit weniger als 50 000 Einwohnern 552 Würzburg 88 50 Freiburg 87 70 6 3 Görlitz. 83 100 100 10 Remscheid 76 10 15. # 3 3 Zwickau 69 25 10 Flensburg 61 35 Ulm.. 56 50 6-12 1 300-600 M. jährlich 2-3 Halberstadt 48 40 R Neuß 42 10 4 2% 6% Waldenburg 41 50 12 Jena. 38 200 12 2 J Lehe 38 20 Sp*) 1 I Greiz 37 10 10 5% Mühlhausen i. Th. 35 11,5 Zittau 34 43,5 Bautzen 34 30 Freiberg 32 25 Höchst a. M 28 50 Glogau 27 50 Crimmitschau 25 7,7 Marburg 100 Döbeln 18 15 Wetzlar 13 22 Selb 12 10 12 1985** 232 SEGON SENSE SUNSEE 36.96 8 1° 10 J 1 J 2% ab 1930 5-6 0 0 1 564 C ; 14% 100 M. jährl. 2 J II. Bewilligung von Fall zu Fall. 10% BisEnde1933 12% Wiesbaden 110 R+ 2 Liegnitz 73 R+ 2 Hindenburg 70 Harburg. 65 8 Allenstein 39 6-10 Neumünster. 36 : Bayreuth Lüdenscheid. 30 2 1½ J nach ½ Jahr Viersen 30 Merseburg 26 5 1 Ludwigsburg 23 R Ansbach 20 3 Aue 18 Vohwinkel Wülfrath 15 10 · 100%| II. Voraussetzungen für die Darlehnsgewährung. Voraussetzung ist, daß der Hausbesizer nicht in der Lage ist, aus eigenen Mitteln oder mit den einkommenden Mieten die Reparatur ausführen zu lassen. So wird in Mannheim der Nachweis verlangt, daß eine Deckung nach Maßgabe des§ 7 des Reichsmietengesezes durch allgemeine oder besondere Zuschläge unmöglich ist und daß durch Unterlassung der Herstellung der Bestand des Hauses oder die Benutzbarkeit gefährdet oder die Benutzbarkeit erheblich beeinträchtigt würde. In Königsberg wird vorausgesetzt, daß in verhältnismäßig furzer Zeit die Sperrung der Wohnung durch die Baupolizei zu erwarten ist. Die Notwendigkeit der Reparatur unterliegt allgemein der Begutachtung durch die Hochbauämter oder der Baupolizeibehörde. Die Vermögensverhältnisse des Hausbesitzers werden unter Umständen gleichfalls nachgeprüft, gegebenenfalls durch Anfragen bei den Steuerbehörden. Die Instandsetzungsmittel werden auch für die Fälle verwandt, in denen zwangsweise Reparaturen haben angeordnet werden müssen, so z. B. in Breslau, Remscheid. In Karlsruhe musin muß das Haus vor 1922 erworben sein. III. Höhe der Darlehen. Bestimmte Grenzen für die Höhe der Darlehen scheinen in den meisten Städten nicht gezogen zu sein. Ueber Höchstbeträge liegen Mitteilungen vor aus Wiesbaden 3000 M, Höchst 2000 M, Döbeln 1300 M, Jena, Marburg und Selb 1000 M, Merseburg 800 M, Neuß 500 M. Frankfurt a. M. gibt im Durchschnitt 5000 M, Chemnih hat Darlehen bis zu 10 000 M gewährt, Liegnig von 200-1200 M, Harburg in der Regel 600 M. IV. Sicherung der Durchführung. Um eine Gewähr dafür zu haben, daß die Mittel auch tatsächlich für den angegebenen Zwed Verwendung finden, werden in einigen Städten die Rechnungen g. F. direkt von der Stadtverwaltung bezahlt, so z. B. in Allenstein, Döbeln, Görlig, Liegnitz, Neuß, 3widau.ontoh of In anderen Städten erfolgt die Auszahlung des Darlehns erst nach Beendigung der Instandsetzungsarbeiten, wobei allerdings ratenweise, entsprechend den Fortschritten der Arbeiten, Vorschüsse gezahlt werden können: Breslau, Halle, Karlsruhe, Liegnig, Magdeburg, Mühlhausen i. Th., Zwickau. Auch muß oft der Hausbesitzer die Verpflichtung übernehmen, das Darlehen im vollen Betrage zurückzuzahlen, falls bis zu einer bestimmten Zeit die Reparatur nicht ausgeführt worden ist: Breslau, Frankfurt a. M., Höchst, Zittau, Zwickau. In Freiburg erfolgt die Ueberweisung des Betrages auf ein Sperrkonto. Außerdem sichern sich die Stadtverwaltungen dadurch, daß sie das Fortschreiten der Arbeiten durch die Baubehörden überwachen lassen, z. B. Königsberg i. Pr. V. Sicherheiten für das Darlehen. In der Regel wird hypothekarische Sicherung verlangt, meist in Form von Sicherungshypotheken, in Magdeburg außerdem Vorkaufsrecht. Mannheim läßt nur eine Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf Einräumung einer Sicherungshypothek eintragen. Bei fleineren Beträgen wird vielfach von einer dinglichen Sicherung Abstand genommen, so in München bei Beträgen unter 1000 M, ebenso in Chemnik, Liegnitz, Wiesbaden und Zwickau, in Königsberg i. Pr. bei Beträgen unter 500 M, in Harburg unter 600 M, in Döbeln unter 400 M, in Flensburg unter 200 M, ferner in Halberstadt, Mannheim und Mühlhausen bei kleineren Beträgen. Man begnügt sich dann mit einfachen Die Darlehen werden in der Regel nur im Interesse der Scblank sein, beiszt jung sein! Erhaltung des Wohnraumes für unbedingt notwendige große Instandsetzungsarbeiten im Sinne des Reichsmietengesetzes gegeben. Die Fettleibigkeit! ihre Gefahren und Beseitigung. Ausführliche Druckschrift Nr. 2 kostenfrei. Dr. Hugo Caro G. m. b. H., Berlin W 30. Uebermäß.Körperfülle macht alt und vermindert das Wohlbefinden. Wir raten ihnen, in der Apotheke echte Tobula- Kerne, 30 oder 60 Gramm, zu kaufen und damit gerade jetzt im Winter, wo der Körper von Natur aus besondere Neigung zum Ansatz zeigt, eine Kur vorzunehmen. Tobula enthält übrigens keine Stoffe, die das Herz angreifen. Sofern in anderen Apotheken nicht erhältlich, sicher in der Universitätsapotheke„ 3um goldenen Engel". Schuldsch nigsberg zinsverpf Glogau, nur Bür standsetzu die Miet Fast durch die gestellten sich das Kreisen daß mi nungen tern nac Gle Dessau, Esse berg, I B. I. Die 1924 be Auf lau, Ch stand di ebenso i In nuar 19 Halle 2 sonderer Gleiwit auf An Es Darlehe zur Ve meist S scheiden 1. Ti 1 2. Ti स- स| स 3i 3. Ti fü 4. Ti au Cas In Br gung d Neumi schüsse. Di meister in Mi der S ein un Münch im ein Teil d sation einen age ist, en die m der 5§ 7 ce 3utellung et oder önigseit die ten ist. in der polizei werden durch le ver= eordnet in. nen in beträge 2000 M, rseburg ik hat 200 M, ich tats werden StadtGörlig, arlehns i aller= rbeiten, Isruhe, über= 1, falls geführt widau. auf ein ch, daß n übert, meist ßerdem ng zur erungsglichen eträgen en und M, in nsburg Thausen nfachen äß.Körmacht. in der en und ur aus ehmen. greifen. er Uni Schuldscheinen( Chemnitz, Mühlhausen, Zwickau), Depots( Königsberg i. Pr.), Sichtwechsel mit zwei Bürgen( Liegnitz), Mietzinsverpfändung( Mannheim, München). Einige Städte wie Glogau, Neuß, Selb verlangen an Stelle dinglicher Sicherung nur Bürgschaftsleistung, andere ziehen nur die gesetzlichen Instandsetzungszuschläge ein( Görlitz, Remscheid) oder lassen sich die Mieten abtreten( Wetlar). VI. Erfahrungen. Fast überall ist eine starke Inanspruchnahme des Kredits durch die Hausbesitzer zu verzeichnen, so daß vielfach die bereitgestellten Mittel nicht ausreichen. Die Städte berichten, daß sich das Verfahren sehr gut bewährt und in den beteiligten Kreisen größte Anerkennung gefunden habe. Man hofft auch, daß mit fortschreitender Besserung des Zustandes der Wohnungen auch die Streitigkeiten zwischen Hausbesitzern und Mietern nachlassen werden. disfres III. Darlehen von der Sparkassel Gleiwiz, Heidelberg, Stolp, Aschersleben, Speyer, Passau, Dessau, Zerbst und München. 1d) oracion comodromo] o IV. Maßnahmen beabsichtigt.id Essen, Duisburg, Herne, Trier, Guben, Greifswald, Heidelberg, Iserlohn, Minden. muo B. Erläuterungen zur Allgem. Uebersicht( A). 1. Höhe der bereitgestellten Beträge. Die aufgeführten Beträge sind in der Regel im Etatsjahr 1924 bereitgestellt worden. Auf das Jahr 1923 reicht die Bewilligung zurück in Breslau, Chemnitz und Mannheim. In Freiburg und Waldenburg stand die Genehmigung der Gemeindevertretungen noch aus, ebenso in Mannheim für 100 000 M und in Halle für 50 000 M II. Verzinsung. In Breslau und Halle ist für Häuser, die nach dem 1. Januar 1920 erworben sind, ein höherer Zinssatz festgesetzt, in Halle 20 Prozent statt 10 Prozent. In Breslau kann in besonderen Fällen von einer Verzinsung abgesehen werden. In Gleiwitz werden% der Zinsen, welche die Sparkasse berechnet, auf Antrag des Hausbesitzers zurückerstattet. III. Tilgung. Es wird überall auf eine möglichst schnelle Rückzahlung der Darlehen gesehen, damit die Mittel für neue Arbeiten wieder zur Verfügung stehen. Die angegebenen Tilgungsfristen sind meist Höchstgrenzen. Es sind folgende Tilgungsarten zu unterscheiden: 1. Tilgung innerhalb einer bestimmten Frist, z. B. 1.J. 1 Jahr. - 2. Tilgung nach einer bestimmten Tilgungsquote, z. B. 3% = 3% des gewährten Darlehns zugänglich der ersparten Zinsen. 3. Tilgung entsprechend dem gesetzlich festgesetzten Zuschlage für Instandsetzungsarbeiten= 3. 4. Tilgung innerhalb des Zeitraumes der Haltbarkeit der ausgeführten Reparatur= H. Cassel gewährt etwa% der Beihilfe als verlorenen Zuschuß. In Breslau kann in besonderen Ausnahmefällen von der Tilgung des ganzen Betrages oder eines Teiles abgesehen werden. Neumünster gewährt neben den Darlehen noch verlorene Zuschüsse. Viersen hat nur kleine Zuschüsse gewährt in 12 Fällen. C. Durchführung der Kredithilfe. I. Vergebungsverfahren. Die Anträge auf Bewilligung von Darlehen sind in den meisten Städten direkt an die Stadtverwaltung zu richten. Nur in München erfolgt die ganze Hilfsaktion durch Vermittlung der Hausbesitzerorganisationen( Grund- und Hausbesitzerverein und Bank für Haus- und Grundbesitz). Diese ist der Stadt München gegenüber Darlehnsnehmerin und verfügt selbständig im einzelnen über die Darlehnsmittel. In Leipzig wird ein Teil der Darlehen durch Vermittlung der Hausbesitzerorganisationen vergeben. Die Hausbesitzerorganisationen erheben einen Verwaltungskostenbeitrag in München in Höhe von 3% des Darlehens. Sonst berichtet nur Breslau, daß Verwaltungsgebühren( 1%) abgezogen werden können. In der Regel wird die Kreditaktion von den Wohnungsämtern durchgeführt, die sich der Mitwirkung der Baubehörden bedienen, in Halberstadt vom Finanzbüro, in Marburg vom Stadtbauamt. Ueber die Anträge scheinen meist die Wohnungsdeputationen oder deren Unterausschüsse zu entscheiden, in Liegnig die Schlichtungsstelle. Jn Breslau erfolgt die Bewilligung unter Hinzuziehung je eines Vertreters der Vermieter- und Mietervereinigungen. In Magdeburg entscheidet eine Unterkommission der Kleinwohnungskommission, der je ein Hausbesizer und Mietervertreter angehören, in Karlsruhe der Stadtrat, in Halberstadt und Waldenburg der Magistrat, in Neuß die Baukommission. Das Bauhandwerk, ein Schlüsselgewerbe. ,, Das Bauhandwerk ist ein Schlüsselgewerbe" hat kürzlich Herr Landtagsabgeordneter Haury- Darmstadt in seinem hoch= interessanten Vortrag über das Wohnungswesen im„ Frankfurter Hof" zu Mainz geäußert. Wie wahr und klar dieses Wort ist undwie letzten Endes gerade das Bauhandwerk einer Besserung der derzeitigen Verhältnisse die Tür zu erschließen vermag, möge nachstehende nur andeutungsweise kurz erläutert sein. Sehen wir den mit Steinen, Schutt und Unrat bedeckien häßlichen Bauplay. Schon der allererste Arbeitstag für den zu errichtenden Neubau bringt hier Leben, Aenderung! Die Erdausschachtungen schaffen zahlreichen Arbeitern, die gestern noch erwerbslos, gestern noch brütend und sorgend ums Schicksal für Weib und Kind bangten, heute schon Verdienst, Brot und neuen Lebensmut. Andere werftätige Männer, die Maurer, sind beschäftigt, deren aufbauende Tätigkeit auch in den Büros der Techniker und Zeichner neues Aufleben zur Vorbedingung hatte. Zimmerleute, Schreiner, Glaser, Tünder, Maler, Schlosser, Installateure, Dachdecker und all die vielen Werkmänner folgen nach, alle durch den Neubau betätigt, aufgerüttelt aus niederdrückender Erwerbslosigkeit, gerettet aus verstimmender Kurzarbeit. Ausführende Gesellen am Neubau, denkende, rechnende, prüfende Meister in Büro und Werkstatt sind angeregt durch das zu errichtende Werk, arbeiten Hand in Hand am gemeinsamen lebensbejahenden Ziele. Bäckereien, Mezgereien, die ganze Nahrungsmittel- und Bekleidungsbranche werden neu belebt durch die vom Neubau ausströmenden Verdienstmöglichkeiten. Der„ Blutkreislauf des Geldes" pulst, den allgemeinen Geschäftsgang neu belcherd, durch unzählige Adern und Aederchen des wirtschaftlichen Lagos, nismus. Steuerkraft und Steuerfreudigkeit werden geh ben, staatsbejahende Gesinnung gemehrt, der Staat in seinem Be= stande gesichert und gefestigt. Den Kulturaufgaben jeglicher Art fließen wieder Mittel zu. Der vollendete Neubau endlich schafft jungen Paaren ein eigenes Heim, das zu Aergernissen und gegenseitiger Lebensverbitterung führende Zusammengepferchtsein mit Eltern und Geschwistern oder gar mit fremden Menschen hört auf, für Kranke ist freier, luftiger Raum geschaffen, für Langverlobte die Zeit der Vereinigung gekommen. Besuche und freundnachbarliche Beziehungen werden jetzt im eigenen, wenn auch kleinen Heim gepflegt, die absichtliche Geburtenbeschränkung unterbleibt zum Glück und Segen des ganzen Volkes. Die Bedürfnisse der neugegründeten, in eignen Wohnungen aufblühenden Familien stellen neue Ansprüche an Feingewerbe, Kunst und berechtigter Lurus. Eine planmäßige, zielbewußte, breitausholende Hebung und Förderung des Baugewerbes also beseitigt nicht nur das Ihre Stuhlverstopfung müssen Sie schnellstens beseitigen, bevor die unausbleiblichen Folgen eintreten. Wir raten Ihnen, in Ihrer Apotheke 30 Gr. Herber- Kerne zu kaufen, die unschädlich, aber von prompter Wirkung sind. Sofern in anderen Apotheken nicht erhältlich, sicher in der Universitätsapotheke ,, Zum goldenen Engel". derzeitige wohnliche und wirtschaftliche Elend, sondern es werden dadurch auch alle ethischen, hygienischen, sittlichen und moralischen, alle kulturellen und künstlerischen, alle völkischen Interessen unseres gedrückten Volkes gehoben und neubelebt! Und darum, ihr wirklichen Volksfreunde, ihr Behörden und Parlamente, aber auch ihr Mieter und Vermieter, die ihr jetzt schon im jahrelangen Kampfe euch das Leben sauer macht, wollt ihr wirklich unser gequältes Volk endlich aus dem jammervollen Wohnungselend, aus wirtschaftlichem Druck, aus Erwerbslosigkeit, aus gesunkener Moral und schlechten Sitten, aus volksbedrohender Unfruchtbarkeit und Krankheit, aus Zant, Streit und zehrendem Neid befreien, so ergreift den Schlüssel, der die Tür zu einer besseren Zukunft zu öffnen vermag, hebt und fördert das Baugewerbe! Und wenn ein kluger Volksfreund mit Bezug auf das Fußwandern einmal gesagt hat ,,, es ginge viel besser, wenn man mehr ginge", so sollte heute jeder mann von der Wahrheit des Wortes durchdrungen sein: Es ginge alles besser und es würde gebaut, wenn man endlich die Zwangswirtschaft im Wohnungswesen beseitigen, d. h. mit einem gründlichen Abbau derselben beginnen würde. Man braucht sich über die skandalösen Zustände im Frankfurter Wohnungsamt wirklich nicht zu verwundern, denn wie bei vielen, kann man auch hier das Wort anwenden:„ Alzu viel und allzu lang ist vom Uebel." Genau so wie mit der Länge der Zeit sich bei der Fleisch- und Milchzwangsbewirtschaftung vielerorts schwere Mißstände einstellten, so sind auch die Frankfurter Zustände zum großen Teil auf das Schuldkonto der allzu langen Zwangsbewirtschaftung zu sehen. Wahlmanöver. Von Bad- Nauheim wird uns geschrieben: Die Wahlschlachten sind längst vorüber, aber ein kleines Intermezzo aus dieser Zeit möchte ich hier wiedergeben, der Handwerker und Hausbesizer kann hieraus sehen, was die großen politischen Parteien für ihn übrig haben: Es war am 6. Dezember, am Tage vor der Wahl, als der hessische Finanzminister Henrich hier als Redner der Demokratischen Partei sprach. Schreiber dieses meldete sich zum Wort und wurde mir aus der Versammlung von verschiedenen Seiten ,, Wirtschaftspartei" zugerufen, wo ich doch nur einige Fragen im Interesse des Handwerk und Hausbesitzers stellen wollte. Jch bat den Redner um Auskunft darüber, wie es möglich wäre, daß für den Staatshaushalt, wie vom Bund der Landwirte be= hauptet, in diesem Jahre 2½ mal soviel an Steuer aufgebracht und verbraucht würden, als wie im Jahre 1914. Damals wären wir doch alle wohlhabender gewesen, und heute, wo wir alle arm, müßten wir, besonders der Handwerker und Haus- und Grundbesitzer, das 3-5fache an Steuern zahlen. Hier müßte doch Pianos in nur hochwertiger Qualität, bei zeitgemässer Anzahlung und bequemen Teilzahlungen, liefert Offenbacher Pianoforte- Fabrik Alois Knauer& Co. Offenbach a BIEBERERSTRASSE 5 a. M. Fernruf 2305 u. 2917. Langjährige schriftliche Garantie! An den Sonntagen vor Weihnachten, bleibt unser Geschäft geöffnet. Junge Leute Vertretungen aller Berufe, die evtl. zur See fahren wollen, für lohnenden Artikel erhalten Rat und Auskunft, nur brieflich durch Zeitschrift: Auskunftei Deutscher- Anker ,, Der Grossist", Pössneck. Bordesholm bei Kiel 8. Nr. gegen 30 Pfg. etwas faul im Staate sein, es läge jedenfalls an den vielen Arten von Steuern, wozu ein ungeheures Personal gebraucht würde. Heute müßte doch mehr gespart werden, man sollte doch wie 1914 eine Einkommen- und Vermögenssteuer wieder einführen, dann könnten die Hälfte der Beamten entlassen werden und könnten produktive Arbeit leisten. Mit diesen Worten hatte ich in ein Bienennest gestochen, denn von allen Seiten fielen Protestrufe und Lärm, und Fragen: was produktive Arbeit sei. Ich sah hieraus, daß die ganze gut besuchte Versammlung aus Beamten, Angestellten und Handeltreibenden bestand, mit Ausnahme von einze.nen Handwerkern. Nachdem ich die Frage: was produktive Arbeit sei, be= antwortet und die Ruhe wieder hergestellt, frug ich weiter, wie sich der Herr Referent dazu stellt, daß das bare Geld, die Hochfinanz usw., heute 10-30% Zinsen nehmen darf, ohne daß | jemand von der Regierung mit der Wimper zuckt, mithin einer. der 50 000 Mausleihen kann, hiervon das ganze Jahr sehr gut leben kann, ohne einen Finger krumm zu machen, andererseits das infestierte Kapital, also derjenige, der vor dem Kriege sein sauer erworbenes gespartes Geld in ein Haus angelegt hat, für dieses angelegte Geld nicht 1% bekommen soll, aber hiervon noch eine Vermögenssteuer bezahlen muß, also, wie sich seine Partei zur Zwangsbewirtschaftung des Hausbesizes stellt, in einem demokratischen Staat dürfte es doch kein Ausnahmegesetz geben. Also für bares Geld 10-30%, für im Hausbesitz festgelegtes Geld nichts, das harmoniere doch nicht zusammen. Meine Anfragen wurden fortwährend mit Zurufen und Gelächter beantwortet, ich wurde einfach, wie man sagt, tot geschrieen und mußte aufhören. Nach mir sprach ein Herr Schwind von hier von der Deutschen Volkspartei( er handelt und reist in Fette und Dele). Dieser Herr schimpfte in unflätiger Weise über die Hausbesitzer, nannte sie alle Inflationsgewinnler, welche den Mietern das Geld aus der Tasche stiehlten usw. Auch diesen Herrn und seine Partei sollten sich die Hausbesitzer und Handwerker merken. Dann sprach noch gegen mich ein Steuerbeamter, welcher sich dem Herrn Finanzminister wohl als bedeutender Redner vorstellen wollte. Diesem Herrn flossen die Worte aus dem Munde, gerade so, als wenn man einen Wasserfranen aufdreht, und weil ich von Steuervereinfachung und Beamtenabbau gesprochen, was ihm lächerlich vorgekommen war, meinte er, ich wäre nicht ernst zu nehmen. Der Herr Referent gab mir auf meine gestellten Fragen keine direkten Anworten, sondern entgegnete mehr im allgemeinen, so z. B., daß im diesjährigen Etat die Ausgaben für die Polizei und Schule entfallen seien, und daß die Niederhaltung der Mieten ein großer Fehler gewesen, und dieselben bald steigen würden usw. W. Grasenic, Malermeister, Bad- Nauheim. Vertreter zum Besuch der Verbraucher- Kundschaft gegen hohe Provision für den Bezirk Giessen gesucht. Gute Verdienstmöglichkeit die an Reiz Nervöse u. Neurastheniker barkeit, Willens schwäche, Energielosigkeit, trüber Stimmung, Lebensüberdruss, Schlaflosigkeit, Kopfschmerz Angst- und Zwangszuständen, Hypochondrie, nervöse Herz- und Magenbeschwerden leiden, erhalten kostenfreie Broschüre von Dr. Weise über Nervenleiden. Dr. Hugo Caro, G. m. b. H., Berlin- Friedenau 8. für Kriegsbesch Gedenktafeln digte, abgeb. Beamte, Rentner. Gebr. Scharmitzel koloriert in ca. 25 Farben kosten 1 Paar einer irrsinnigen Zeit!( Inflations- Zeit.) Amtl. Satz, ferner Gedenktafel der 19 geraubten Gebiete. Beide Erinnerungstafeln 1.50 M., 2 Paar 2.25 M., 10 Paar 10. M., 50 Paar 40.- M., 100 Paar 75. M. Notgeld, hist. u. humor. Inhalts, 40 St. 1. M. Nachn. Papier. u BürobedarfsGrosshandlung Köln, Rubenstr. 35. Behörden u. geg. Standesangabe 8 Tage Ziel. Stadtanleihen, Pfandbriefe Vertreter und Wiederverkäufer gesucht, Kriegsbeschädigte bevorzugt. Würzburg. zu hohen Preisen Friedrich Peter, Briefmarkenversand, gesucht. Angebote unt. F. D. Nr. 4009 an die Epred. dieses Blattes. A 60 bei obli 38 లు Vo W find, fe schaftli men zu im sog wie de es, die sächlich neuen Wirtsch Alle I aber a in Fra werden mer ge hoben die du gelang zes sie außero ja die Einfon Geseze sich in lungs sollen erhobe dadurc eine B der St die V mögen Just u sich di Mittel fie 19 Trifft nicht, Steue die W soll. sen di Wirts bildet Steuer rung 9 Mi bis 19 auf d Die T