te im anten umen Ele= ir die adenI den Haarrundenden boden g der ig er= en in ohlene durch terien, gehalt Es erim, ist ichsten mille, erstoff aares. Glanz stets clange kung hen und Folgen, nfällen J, brauche äure Kur rztl. erp. immt in n Engel G.m.b.H. eln e Sord zentnn en) le an ssel Ztg. Giessener Zeitung ( Neueste Nachrichten) mit ( Giesseuer Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Nr. 1362. 38. Jahrg. Expedition: Südanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzelle, Auswärts 30 Goldpfg. Lokal " 1 11 11 " 1 90 " Reklamezeile 10 120 " 1 " 1 " 1 Donnerstag, den 19. März 1925. Nr. 33. Hie katastrophale Wohnungsnot!- Hie trotzdem keine Wohnungsnot! Die Wohnungszwangswirtschaft ist schuld an der Wohnungsnot! Mit dem Thema„ Die katastrophale Wohnungsnot in Gießen" beschäftigte sich am 3. März eine Mieterversammlung zu Gießen. Nach einleitenden Worten des Versammlungsleiters legte der Referent des Abends, Reallehrer He bermehl, der Versammlung drei Fragen vor: 1. Gibt es eine Wohnungsnot oder nicht? 2. Hat man etwas dagegen getan? 3. Soll und muß etwas dagegen geschehen? Während vor dem Kriege im Reiche jährlich rund 200 000 Wohnungen gebaut wurden, seien seit 1919 fast gar keine errichtet worden; die nach dem Kriege einsetzende Vermehrung der Familien steigerte die Wohnungsnot noch mehr, und trotzdem werde von den Hausbesitzern behauptet, es be= stehe Ueberschuß an Wohnungen. In Wirklichkeit fehlen in Gießen für 2000 Personen Wohnungen. Der Wohnungsnot habe man nicht durch Bau neuer Wohnungen gesteuert, sondern durch Beschlagnahme von Wohnungen oder Teilung solcher, dabei sei aber sehr wenig herausgekommen. Die Kapitalknappheit und in Verbindung damit der hohe Zinsfuß verhinderten in erster Linie das Bauen, dazu komme weiter, daß das Bauen jetzt 80 Prozent teurer sei wie früher. Eine Erhöhung der Miete, wie sie die Hausbesitzer fordern, bedeute bei etwa 5½ Milliarden Mieteingang im Deutschen Reiche unter Zugrundelegung von nur 1 Prozent Erhöhung eine Belastung von 50 Millionen. An der Diskussion beteiligte sich Stadtverordneter Mann( Soz.). Er forderte, daß nur Kleinwohnungen gebaut und der volle Ertrag der Sondersteuer zum Bau solcher verwendet werden sollen. Das Bauen müsse der Spekulation entzogen und in die Hände der Stadt oder der Genossenschaften gelegt werden. Stadtverordneter Fischer( Dem.) legte dar, daß die Beseitigung der Zwangswirtschaft eine Verschlechterung der Lebenshaltung zur Folge habe. Ein weiterer Redner forderte Beteiligung der Stadt durch Lieferung billigen Holzes und Herstellung von Steinen durch Arbeitslose. Es wurden zwei Entschließungen genommen, in denen es u. a. heißt: „ An den Deutschen Reichstag. Unter keinen Umständen darf an einen Abbau der Mieterschutzgesetzgebung gedacht werden. Außerdem erheben Mieter und Wohnungslose entschieden Einspruch gegen eine Erhöhung der Mieten auf die Friedenshöhe. Eine nur 1prozentige Erhöhung bedeutet für die deutsche Mieterschaft eine Belastung von 50 Millionen Goldmark. Zugleich fordern die Wohnungslosen und die Mieterschaft an Stelle der Sondersteuer eine gestaffelte Vermögensund Einkommensteuer. Wir fordern aufs Entschiedenste, daß, wenn eine Hauszinssteuer erhoben werden soll, sie voll und ganz zum Bau neuer Wohnungen verwendet wird." In der zweiten Entschließung heißt es u. a.: „ An die Gießener Stadtverwaltung. Wohnungslose und Mieter erheben scharfen Protest gegen die Festsetzung der Mieten in den neuen Häusern( das sind städtische Häuser. Die Red.) am Riegelpfad. Es ist nicht angängig, daß man die Bewohner neuer städtischer Häuser verschieden behanDie Versammlung erwartet, daß die Berechnung dieser Mieten erneut einer Prüfung unterzogen wird, bei welcher eine Verzinsung der Gelder aus der Sondersteuer nicht in Rechnung gestellt werden darf. In einer Zeit, wo wegen der Kapitalknappheit und wegen des hohen Zinsfußes die private Wirtschaft nicht zu bauen imstande ist, hat die Stadt die Verpflichtung, die Erstellung von Wohnungen selbst zu übernehmen. Im übrigen wird gefordert, daß die Stadtverwaltung durch Bereitstellung billigen Baugeländes und Verbilligung der Baustoffe( Selbsterzeugung von Backsteinen usw.) und verbilligte Holzlieferung die Erstellung von Eigenheimen den Selbstbauenden ermöglicht." Der 1. Vorsitzende des Gießener Hausbesitzervereins, Herr Launspach, sendet uns zu diesem verwirrenden Bericht folgende Richtigstellung, die der„ Gießener Anzeiger" zu veröffentlichen bis heute unterlassen hat: ,, Herr Hebermehl stellt die Behauptung auf, daß seit 1919 fast gar keine Wohnungen errichtet worden wären. Wir stellen demzufolge an Herrn Hebermehl die Anfrage, ob er denn seit einer Reihe von Jahren die Augen verschlossen gehalten hat, um nicht zu sehen, daß seit genannter Zeit ganze Straßenzüge und neue Stadtteile in Gießen entstanden sind, die bis heute 686 neue Wohnungen umfassen, währenddem die Einwohnerzahl seit 1914 nur um etwa 1400 Personen gewachsen ist und somit auf jede neu geschaffene Wohnung 2 Personen kommen. Weiter sollen nach den Ausführungen des Herrn Hebermehl 2000 Personen wohnungslos sein. Wenn sich diese Behauptung auf die Liste des Wohnungsamtes stützen sollte, so ist ihr keinerlei Wert beizumessen, da an dieser Liste, wie überall, das einzig Wahre ist, daß sie niemals als Beweis zutreffend sein wird. Die Berechnung, was 1 Prozent Mieterhöhung ausmachen würde, wollen wir als Privatvergnügen des Herrn Hebermehl gelten lassen; wir könnten aber gerade so gut Herrn H. vorrechnen, wie viel er von seinem Wohnungsgeldzuschuß, den er als Beamter vom Staat erhält. gegenüber der gezahlten Miete übrig behält. Der Wunsch, die Zwangswirtschaft zu verewigen, entspringt keiner wirtschaftspolitischen Einsicht, sondern lediglich dem Verlangen, recht billig wohnen zu können. Es erübrigt sich daher, auf Grund aller gemachten Erfahrungen, heute noch darüber zu streiten, welchen Segen gerade die Wohnungslosen durch eine Verewigung der Wohnungszwangswirtschaft zu erwarten haben. Wir fordern, daß der Staat und die Gemeinden alle Wohnungen, die durch errichtete Neubauten frei werden, in erster Linie den Wohnungslosen zur Verfügung stellt, und daz weiterhin zur Beschaffung der fehlenden Wohnungen die Son dersteuern restlos zu Neubauten verwandt werden." Anmerkung der Redaktion: Aus den Hebermehlschen Ausführungen und aus den zwei Entschließungen leuchtet so recht der Gedanke an das eigene Jch heraus. Ist es nicht geradezu beschämend, ja ein Frevel am ganzen deutschen Volke, wenn wegen der einprozentigen Mieterhöhung,( die auf den Kopf pro Jahr durchschnittlich nur 1 Mark ausmacht, die Beibehaltung der Wohnungszwangswirtschaft gefordert wird und dadurch die Erwerbsmöglichkeit fast der ganzen Arbeiterschaft stark beeinträchtigt wird. Keine Wohnungsnot! Schon wiederholt ist in der„ Hess. Hausbesizer- Zeitung" die Behauptung:„ Es gibt so gut wie keine Wohnungsnot!" aufgestellt worden. Seitens der Mieter, besonders u. a. vom Gießener Mieterverein, und auch auffallender Weise von vielen Stadt- und Gemeindeverwaltungen und von Regierungen wurde unsere Behauptung als unzutreffend hingestellt. Heute sind wir nun in der Lage, folgende einwandfreie Feststellungen zu veröffentlichen, die klar besagen, daß es so gut wie gar feine Wohnungsnot geben würde, wenn die Wohnungszwangs= wirtschaft schon längst beseitigt wäre, denn dann hätte das private Bauen ohne Zweifel sofort eingesetzt und es wären heute genügend neue Wohnungen vorhanden. Man sagt in Mieterkreisen allgemein: ,, Bauen können heute nur das Reich, die Länder und die Gemeinden; den Privatleuten gibt die Kapitalnot feine Möglichkeit!" Die nachstehende Erklärung einer Schweizer Genossenschaftsbank sagt aber, daß Baugelder zur Verfügung ständen, wenn, wie gesagt, die Wohnungszwangswirtschaft nicht wäre. Die Handwerkskammer in Darmstadt veröffentlichte schon am 1. September 1924 diese Erklärung. Sie lautet: Ein südddeutscher Handwerksmeister, der ein Geschäftshaus mit 5 Mietparteien besitzt, dessen Steuerwert 100 000 Goldmark beträgt, wandte sich an eine Schweizer Genossenschaftsbank, um eine Hypothek von 5-6000 Franken zu erhalten. Er erhielt darauf die nachstehende Antwort: „ Im Besitze Ihres geehrten Schreibens teilen wir Ihnen betr.„ Hypothekengelder nach Deutschland" mit, daß zu= folge der Wirtschaftsverhältnisse durch die deutschen Vorschriften und Schikanen, insbesondere aber auch durch die dritte Steuernotverodnung nicht daran zu denken ist, daß sich in der Schweiz noch Leute finden, die unter den obwaltenden Umständen noch Gelder nach Deutschland ausleihen. Nach den Richtlinien der schweizerischen Finanzinstitute haben wir zu stoppen, bis im geschäftlichen Vertehr wieder Treu und Glauben zur Geltung gelangt sein werden. Wohl fallen die schweizerischen Kriegs- und Vorfriegsforderungen nicht unter die dritte Steuernotverordnung sondern unter das Deutsch- schweizerische Zusazabkommen von München. Aber solange selbst die deutsche Regierung durch Geseze, wie die dritte Steuernotverordnung, gegen die elementarsten Grundsäge von Recht und Gerechtigkeit, gegen Treu und Glauben verstößt, solange wird jeder Schweizer sich hüten, Geld nach Deutschland zu geben." * - Inwieweit die„ Wohnungsnot" tatsächlich besteht ver: ursacht durch die Wohnungszwangswirtschaft!- zeigen nachstehende weiteren einwandfreien Feststellungen. Auf die von dem Gießener Hausbesizerverein im„ Gießener Anzeiger" veröffentlichte Aufforderung zur Anmeldung dringlich Wohnungsuchender haben sich 337 Familien mit 1196 Personen gemeldet und eigenhändig nachstehende Angaben in die aufgelegte Liste eingetragen. Dieselben zusammengestellt, ergeben folgendes Bild: Von diesen 337 Familien wohnen seither: a) bei den Eltern und Verwandten 52169 Personen b) möbliert c) in Untermiete d) in Dienstwohnungen e) in Tauschwohnungen b) du Wohn 24 68 99 12 37 99 3 9 39 246 913 " auß zusammen 337= 1196 Personen 2 Familien haben keine Küche. Von diesen 337 Familien haben sich beim Wohnungsamt Gießen weg Zuweisung einer Wohnung gemeldet 12 Familien im Jahre 1919 82 12 12 58 99 99 1920 39 91 1921 99 99 1922 " 9 99 63 $ 5 1923 29 99 33 " 1924 99 " Sa. 337 Familien Diese 337 Familien mit 1196 Personen wohnen gegenwärtig in 305 Zimmern, mithin durchschnittlich in einem 3immer 3,9, nach oben abgerundet 4 Personen. Gesucht werden von diesen 337 Familien mit 1196 Personen 1176 3immer, zählen wir die von denselben bewohnten 305 Zimmer ab, dann fehlen 871 3immer. Dann entfallen auf 1 Person ungefähr 1 Zimmer( seither auf 1 Zimmer 4 Personen), d. h. wenn die fehlenden 871 Zimmer durch Wohnungswechsel oder durch Neubauten ersetzt würden. Angenommen 1 Neubau für 3 Familien a 4 Zimmer sind gleich 12 Zimmer, in 871 geteilt, ergibt 72,6 Wohnhäuser. Belegen wir jedes Zimmer mit 2 Personen, so ergibt sich folgendes: 1 Neubau für 3 Familien a 4 Zimmer 72 Neubauten für 3 Familien a 4 Zimmer 12 3immer 864 Zimmer zusammen 876 Zimmer X 2 Zimmer mithin wäre Raum für 1752 Personen gesucht werden aber Zimmer für nur 1196 Personen mithin mehr Zimmer für 556 Personen Demnach würden für 556 Personen mehr Zimmer vorhanden sein als gesucht werden. Hieraus ergibt sich, daß nicht 73 Neubauten oder Ersatzwohnungen, sondern nur 49,5 Neubauten erforderlich sind für je 3 Familien a 4 Zimmer. Es bleibt noch festzustellen: Wieviel Wohnungen sind seit 1920 neugebaut, wieviel Wohnungen sind seit 1920 durch Wegzug fr geworden ind du Zuzug wieder besetzt worden. Auch diese Feststellungen sind bereits gemacht, die, obgleich in Nr. 18 der„ Hess. Hausbesizer- Zeitung" vom 5. Januar 1925 schon einmal veröffentlicht, hier im Zusammenhang mit vorstehenden Unterlagen seitens der Mieter noch einmal wiederzugeben wohl wertvoll erscheint. Die Wohnungsvermehrung ist seit 1914 in Gießen wie folgt vor sich gegangen: a) durch Neubauten: 1919/1920/1921/1922/1923 3uf. 2 Wohnungen m. 1 Zimmer u. Küche 1 1. " - - 26 37 2 22 87 " 1 " " " " 1 30 76 15 19 141 〃 " " 1 " 1 17 35 12 18 83 " " " " 1 " 1 4 2 7 8 22 -11 " " " 3 1 " " " " " 1 " 11 " 1 1 " " " " 1 4 〃〃〃〃〃 2345678E = ,, mehr als 8 Zimm. zusammen 4 4 78 153 42 67 344 nung so sin geger 1. A Stiege gaben in engestellt, b) durch Ein- und Umbauten und durch Beschlagnahmungen: Wohnungen m. 1 Zimmer u. Küche 9 9 3 21 2 31 Personen ===== " 1 11 " 1 !! 3 27 31 8 " " 1 " " " 9 6 7 312 21 24 13 12 104 7 6 79 26 " " l 11 4 1 2 9 " " " " 1 H 3 2 1 2 8 " " " " 39 " " 9 " Personen ungsamt enwärtig mer 3,9, Personen ten 305 Ilen auf ersonen), gswechsel mer sind ser. gibt sich mmer nmer nmer nmer sonen sonen sonen den sein ubauten rderlich ind seit h Wegen. obgleich r 1925 it vorederzuEe folgt Zus. 87 41 32324 83 zusammen 86 70 45 24 22 247 hierzu wie oben 4 78 153 42 67 344 zusammen 90 148 198 66 89 591 außerdem sind in 1924 Wohnungen gebaut worden 95 ergibt im Ganzen zusammen 686 Rechnet man zu diesen seit 1919 neu geschaffenen 686 Wohnungen noch die in 1914 leer gestandenen 251 Wohnungen hinzu, so sind am 1. Januar 1925 alles in allem 686+251= zusammen 937 Wohnungen mehr verfügbar gegenüber 1914. Die Einwohnerzahl Gießens ist aber vom 1. August 1914 bis 1. Januar 1924 um nur 1284 Personen ge= stiegen, wofür die 937 Wohnungen a durchschnittlich 3 Zimmer= Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben, An deines Volkes Auferstehn, Laß diesen Glauben dir nicht rauben Troh allem, allem was geschehn. Ein Kuchen J. G. Fichte. nach Dr. Oetker's Rezepten gebacken, wird Sie in jeder Hinsicht zufriedenstellen. Bitte versuchen Sie: Omnibuskuchen Wie billig sich der Kuchen stellt, kann jede Hausfrau selbst sehr leicht berechnen. 200 gr Butter 1/2 Pfd Zucker Zutaten: 3 Eier das Weisse zu Schnee geschlagen 1 Pfd. Weizenmehl 1 Päckchen von Oetker's ,, Backin" 60 gr gehackte Mandeln 50 gr Rosinen Das abgeriebene Gelbe einer halben Zitrone od. 1/ 2-1 Fläsch. Dr. Oetker's Backöl Zitrone 1/8 bis 1/4 Liter Milch Zubereitung: Die Butter rühre schaumig, gib Zucker Eigelb, Mehl, dieses mit Backin gemischt, Milch hinzu und zuletzt die Mandeln, Rosinen, Zitronengelb und den Eierschnee. Fülle die Masse in die gefettete Form und backe den Kuchen 1 bis 12 Stunden. Verlangen Sie vollständige Rezeptbücher kostenlos in den Geschäften. wenn vergriffen gratis und franko v. Brillan Dr. A. Oetker, Bielefeld. ereme 4 Büdo №9.20 Perpentinol wa 1 44 olware 2811 Zimmer, doch sicherlich genügen müßten. Aus diesen einwandfreien Feststellung geht doch klar hervor: 1. daß überall heute infolge der niedrigen Mieten viele Kreise sich in größeren Wohnungen breit machen( Barmat soll ja ein ganzes Schloß bewohnen), die früher in kleineren Wognungen lebten, 2. daß meistens aus dem Osten nach Deutschland zugewanderte Ausländer( Barmat usw.) unseren eigenen Volksgenossen die Wohnungen ,, weggekauft" haben und 3. unter den Wohnungssuchenden Tausende sind, die wegen Wohnungstausch sich in zwei, drei und mehr Städten bei deren 23ohgsämtern gemeldet haben. So wie die Verhältnisse in Gießen festgestellt sind, in demselben Maße wird auch überall die„ Wohnungsnot" nur mehr auf dem Papier stehen und von gewissen Leuten künstlich in die Welt hinausposaunt. Darum, weg mit der Wohnungszwangswirtschaft! Lebensversicherungsaufwertungsfragen. Wie soll ich mich bezüglich der Aufwertung meiner Lebensversicherung verhalten? Wie hoch wird aufgewertet werden? Wann kann ich auf Zahlung rechnen?... Diese und viele andere Fragen laufen beim Schutzverband der Lebens- und Feuerversicherten e. V.( Verbandsleitung München, Isabellastraße 40) täglich zu hunderten ein. Die Verbandsleitung hat die wichtigsten Fragen und Antworten jetzt vervielfältigt und sendet sie allen Interessenten auf Anforderung kostenlos zu. Befanntlich strebt der Verband aufs Energischste eine gesetzliche Höheraufwertung von Lebensversicherungen und Renten an. Literarisches. Die„ Lustigen Blätter" mit ihrer neuesten Nummer 11 macht ihrem Namen alle Ehre. Die fröhliche Stimmung nach einem guten Tropfen durchströmt dieses Heft, das von der ersten bis zur letzten Seite voll freundlichen Zecher- Humors ist. Lustige Zeichnungen beweisen ebenso wie die feuchtfröhlichen Texte, daß ein Prohibitionsgesetz in Deutschland wenigstens von seiten der ,, Lustigen Blätter" auf schwersten Widerstand stoßen dürfte. * Ueber den Weitblick der englischen Politik in Hinsicht auf die Weltstellung Großbritanniens unterrichtet ein Artikel von Dr. Konrad Hofmann„ Die Frage der englischen Fiottenstation Singapur" in Nummer 4175 der Jllustrirten Zeitung( Verlag J. J. Weber, Leipzig.) Den sehr abwechslungsreichen Texten steht eine große Fülle vorzüglicher, 3. T. farbiger Bilder gegenüber. Die Damenwelt wird vor allem die Darstellung moderner Frisuren interessieren. Schlechte Säfte im Blut. sind die Ursache vieler Leiden. Wir raten Ihnen, in der Apotheke 60 oder 30 Gramm echte Herber- Kerne zu kaufen und gerade jetzt, beim Herannahen des Frühlings, eine Blutreinigungskur zu unternehmen. Sicher erhältlich in der Universitätsapotheke 3um goldenen Engel". Die Bestandteile sind auf der Packung angegeben. 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