n n ft ige nn= ten gen ist der Ele= aß fus bem iste, tex= an= heuwir techändler fähigen rocken( t, geg. Herren der in r einen ngsschr. o.-G. 61 Fierern = einer fert Unterfr. Stück = unter gesandt ünscht! nfabrik trauten N. Its mit zugt. 1. d Z. Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giesseuer Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Str. 1362. 38. Jahrg. expeomon: Sudanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg. " " 1 " Lokal 90 11 " Reklamezeile Samstag, den 14. März 1925. Der Eigentumsbegriff. Bon Gustav Reptau. Jahrtausende hindurch war das Eigentum eine Eigenschaft. Es war mit der Persönlichkeit des Besitzes eng verbunden und schloß die Pflicht, es zu schützen, zu pflegen und zu mehren in sich. Diese Pflicht wuchs in dem Maße, als das Eigentum des Einzelnen auch Lebensgrundlage für seine Mitmenschen war. Seinen Rock zerreißt man auf eigene Gefahr; sein Feld verdirbt man auch auf die Gefahr der andern, die davon leben und versündigt sich dadurch an ihnen. Diese Auffassung vom Eigentum und das darauf aufgebaute alte deutsche Recht war aus den Bedürfnissen der Rasse und des Volkes entstanden, paßte sich daher dem Rassencharakter an. Die Menschen wußten, was sie besaßen und wie sicher sie in diesem Besih waren. Dieser ge= sunde Eigentumsbegriff ist heute noch bei der Landwirtschaft vorhanden, wird aber jetzt durch das Dawes- Gutachten bedroht. Das Gutachten ist für Deutschland gewissermaßen der Abschluß einer Entwicklung, den eine andere unpersönliche Eigentumsauffassung genommen hat, die schließlich zur Vertrustung allen Eigentums in wenigen Händen führt. Vor 100 Jahren begann diese Entwicklung. Man löste das Eigentum von der Person, machte es beweglich und sah nicht, daß man damit einen Riesenbetrug beging. Einmal liegt ja gerade in dem engen Zusammenhang mit der Persönlichkeit der Wert des Eigentums, und zweitens bietet die Loslösung immer wieder neue Möglichkeiten, den Eigentümer um seinen Besitz zu betrügen, der früher nur durch elementare Ereignisse, mit denen er von vornherein rechnen mußte, in Gefahr kommten konnte. Am deutlichsten wird das an dem Beispiel der Aktie. Man löste den Begriff des Eigentums von der Sache und von der Persönlichkeit, teilte dies Eigentum in 1000 fleine Papierzettel, von denen der eine etwa nach England, der andere nach Frankreich, der dritte nach den Vereinigten Staaten wandern konnte. Ueberall hin waren die„ Aktien" zerstreut und wo sich zufällig die Aktienmehrheit fand, da bestimmte unter Umständen ein fremder Mensch über fremdes Eigentum. So liegt in den Händen des amerikanischen Aktionärs das Wohl und Wehe der chinesischen Bergleute, des merikanischen Farmers, des türkischen Erdölarbeiters, und nun bestimmt er auch über das Wohl des deutschen Volkes. Er entscheidet, wie seine Bahnen arbeiten sollen, wie sein Grund und Boden den Deutschen ernähren, wie der Deutsche arbeiten und leben soll. Der fremde Amerikaner bestimmt das alles nicht aus dem Verantwortungsgefühl für den Deutschen, das für den Besiz an deutschem Boden und deutschen Werten selbstverständlich sein müßte, sondern aus eigenem persönlichen Interesse, da er ja auch die mit seinem in Deutschland liegenden Eigentum verbundenen Pflichten garnicht kennen kann. Das losgelöste Eigentum wird so zur menschenknechtenden Schablone, denn ebenso wie der amerikanische Eigentümer die Chinesen, Mexikaner und Türken behandelt, so behandelt er auch die Deutschen. 10 120 " " 1 Nr. 31. Nun hat das von der Aktie kommende Unheil damit noch nicht sein Ende. Man muß jedes Eigentum nach einem Wertmaß messen, um Aktien daraus machen zu können. Das führte dazu, daß man bald keinen Unterschied zwischen Aktien und Darlehen mehr machte und auch schon Aktien für Dinge ausgab, die noch gar nicht vorhanden waren. Ehe das Bergwerk erschlossen, der Urwald gerodet, das Schiff gebaut ist, nimmt man deren Wert schon als vorhanden an und verteilt dies Eigentum in Aktien. Immer weiter schreitet man auf diesem gefährlichen Weg, bis eines Tages ein plötzliches Ereignis, ein Krieg, ein Bankerott, ein Feuer, die ganzen Grundlagen über den Haufen wirft. Schließlich erleben wir sogar, daß der Maßstab der Attic, das jeweilige Geld, als der eigentliche Vertreter des Eigentums angesehen wurde und dann allen Besitz durch seine Entwertung zerstörte. Der Realwert der Aktie sei beispielsweise 1000 Mark übereinstimmend mit dem Kurswert. Durch das entwertete Geld DEUTZ Rohöl- Motoren Diesel Motoren die wirtschaftlichsten Antriebsmaschinen Brennstoffverbrauch: 1,8-2,5/ Ps Std. 4495 MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT M. Kaiserstr.23 steigt der Kurswert auf 2000, während der Realwert sich kaum für die zweiten 1000 neue Aktien aus. Hat nun jemand sein Leben lang schwer gearbeitet und für den ersparten Mehrwert sich das Miteigentum an einer Fabrik, einem Bergwerk, einem Schiff erkauft, dann erklärt man ihm auf einmal, daß sein. Eigentum ihm nicht mehr gehöre, sondern an andere noch einmal vergeben worden sei. Diesen grenzenlosen Betrug, der mit dem von der Person losgelösten Eigentum möglich ist, hat sich unser Staat durch seine Falschmünzerei bis zum Aeußersten zu Nutze gemacht. Er hat Millionen Deutscher um ihr von der Person losgelöstes Eigentum betrogen. Es ist kein Wunder, daß man ihm nun nicht mehr trauen will und sich mit dem Eigentumsbegriff bis in seine Tiefen auseinandersetzt. Wer einmal lügt, dem glaubt man eben nicht mehr, und der Staat wird sicher wieder und wieder den Steuerzahler, den Darlehnsgeber, den Rentenemp fänger, kurz jeden Eigentümer betrügen, solange nicht ein neuer Eigentumsbegriff im innersten Gefühl der Menschen gefestigt ist. Jetzt tritt auch noch das Gutachten auf den Plan und will mit den Mitteln der Loslösung das deutsche Nationaleigentum in fremden Besitz überführen, sodaß es höchste Zeit wird, daß sich unser Volk in seiner Gesamtheit mit dem Begriff vom Eigentum auseinandersetzt. Theorien sind genug entstanden. Sie gehen aber alle nicht vom Kern aus, nämlich daß sich der Begriff des Eigentums aus den Bedürfnissen der Rasse entwickeln muß. Kommunisten und Sozialisten wollen das Eigentum allen denen zuweisen, die daran arbeiten. Das wäre wieder eine Loslösung von der Persönlichkeit mit allen schädlichen Folgen. Es wird dabei der für das Eigentum Verantwortliche verwechselt mit denen, welchen er verantwortlich ist. Letztere können nicht die Eigentümer sein. Außerdem ist der Kreis der am Eigentum arbeitenden zu eng. Nicht nur ihnen, sondern dem ganzen Volk, das von dem industriellen„ Eigentum" leben muß, ist der Eigentümer verantwortlich. Deshalb muß das Eigentum an die Persönlichkeit geknüpft bleiben. Nur sie kann sich der im Eigentum liegenden Verantwortung bewußt sein und im Hinblick auf dieselbe zur Rechenschaft gezogen werden. Ihre Verantwortlichkeit wächst dem Volke gegenüber mit der Größe ihres Besizes, sodaß z. B. der großindustrielle Besitz auch der in seinen willkürlichen Privatinteressen beschränkteste, und sein schönstes Recht, seine Pflicht gegenüber dem Volk und der Rasse sein muß. Mit anderen Worten: Mit der Größe des Eigentums wird das Recht zur Pflicht. So muß es Stadien des Eigentumsbegriffes geben, vom freien Besitz bis zum Besitz des Staates, die in ihren persön lichen Rechten immer mehr beschränkt sind, bis diese ganz aufhören und zu Pflichten werden. Erst wenn der Grundsatz, daß Eigentum Pflicht ist, uns wieder in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird man das Eigentum des anderen wieder respektieren: der Staat das seiner Bürger, der Industrielle das seiner Geldgeber, das Volk das des fremden Volkes. Theorien helfen also hier nichts. Der völkische Eigentumsbegriff muß aus dem Chaos langsam wieder erstehen. Rasse und Volk sind der Maßstab für das Eigentum und das zu ihm gehörige Recht. Deutscher Grund und Boden, deutsche Schiffe und Bahnen, deutsche Bergwerke können nur Eigentum von Deutschen sein. Diese Dinge lassen sich nicht an das Ausland verpfänden. Wird Betriebskapital nötig, so darf dies nur in Form von Darlehen an Persönlichkeiten beschafft werden, nicht aber durch Loslösung des Eigentums von der Person und Uebertragung von lebenswichtigen Erbgütern der deutschen Nation an fremde Interessen. Heute ist dieser gesunde Eigentumsbegriff noch bei unserer Landwirtschaft vorhanden. Sie muß auch heute der Vorkämp= fer sein und darf dem Dawes- Gutachten und der Versuchung durch ausländische Kredite nicht erliegen. Aber auch in der Industrie und im Handel muß der Eigentumsbegriff neu aufgebaut werden. Dann erst können wir die Konsequenzen aus der Liquidation des Eigentums von Deutschen im Auslande nach dem Kriege ziehen und den ausländischen Anteil an inländischem Eigentum in irgend einer Form ablösen, Deutschlands. Aecker und Bergwerke, seine Bahnen und Häuser dem deutschen Volke zurückgeben und nach den Bedürfnissen der deutschen Rasse verwalten. Haftpflicht- und Unfallversicherung. Vertrauenssache. Ein großer Teil des Publikums behandelt die Eindeckung seines Versicherungsbedürfnisses mit großer Läßigkeit und Gleichgültigkeit; welche Gesellschaft beim Abschluß des Versicherungsvertrags gewählt wird, entscheidet vielfach der Zufall ( der Besuch eines Agenten), allenfalls wird dort zugegriffen, wo die billigste Prämienberechnung aufgemacht wird. Man handelt aber schon beim Kauf irgend eines Gebrauchs gegenstandes, 3. B. eines Anzugs, einer Uhr oder dergl., zweifellos nicht immer richtig, wenn man nur die Billigkeit des Preises ausschlaggebend sein läßt. Wer indessen eine Maßnahme zum Schutz seines Eigentums trifft und der Versicherungsschutz bezweckt ja gerade den Schutz des Eigentums und des Vermögens des Versicherten handelt geradezu unklug, wenn er bei seiner Wahl nicht vorsichtiger zu Werk geht. Wer z. B. seinen Garten mit einem Zaun umhegt, der sollte nicht an einigen Latten oder einigen Zentimetern Stacheldraht sparen wollen, um schließlich Lücken zu lassen, die Tieren und Menschen einen Durchschlupf ermöglichen. - Wer versichert, will auch, wie dies schon im Wort liegt, Sicherheit für die Zukunft haben. Da muß er denn vor allem sein Augenmerk auf zwei Punkte richten: auf die finanzielle Sicherheit der Gesellschaft, die es verbürgt, daß sie in Zukunft nicht versagt, daß der erkaufte Schuh nicht etwa im Augenblick, wo es auf ihn ankommt, überhaupt wertlos wird, und auf die Güte der gebotenen Deckung, d. h. auf einen zureichenden Versicherungsschutz und eine kulante, wohlerfahrene Schadenregulierung. Man wähle also eine alte, gut fundierte Gesellschaft, deren Schadenregulierung anerkannt liberal ist. Wir haben mit dem Stuttgarter Verein, einem in der Haftpflicht- und Unfallversicherung führenden Unternehmen einen Vertrag abgeschlossen, der unseren Mitgliedern bei Abschluß derartiger Versicherungen mit dem Stuttgarter Verein die Prämien verbilligt und die Sicherheiten für eine kulante Schadenregulierung noch verstärkt. Wir glauben unseren Mitgliedern damit einen Dienst erwiesen zu haben, wenn wir Ihnen durch den Hinweis auf dieses allgemein als vertrauenswürdig befannte Unternehmen die Auswahl der Versicherungsgesellschaft erleichtern und damit auch gleichzeitig in unserem Kreise eine gewisse Solidarität im Versichern herbeiführen. Es wird auf das im Sonderdruck angefügte Rundschreiben an die Vorsitzenden der gewerblichen Organisationen verwiesen. Die Industriebelastung. Das Finanzamt Darmstadt versendet z. Zt. die Industriebelastungsbescheide. In Frage hierfür kommen nur diejenigen Unternehmer, deren zur Vermögenssteuer veranlagtes Betriebsvermögen den Betrag von 50 000 Mark überschreitet( s. Nr. 17 und 21 dieser Zeitschrift). Es empfiehlt sich, das bei der Veranlagung zur Vermögenssteuer festgestellte betriebsvermögen mit dem in dem Belastungsbescheid benannten Betrag zu vergleichen und die Berechnung nachzuprüfen; der Belastungsprozentsaz ist auf 17,1% festgesetzt. Wenn diese Grundlagen stimmen, so ist gegen den Belastungsbescheid ein Einspruch unstatthaft. Den Belastungsbescheiden ist eine Einzelobligation über den Betrag, mit dem der Unternehmer belastet wird, beigefügt, die vor dem Finanzamt, oder sonst unter notarieller Beglaubigung zu unterzeichnen ist. Für die Unterzeichnung ist eine kurze Frist vorgeschrieben. Die in der Obligation genann ten Zins- und Tilgungsbeträge sind regelmäßig nicht voll von - Aderverkalkung Erregungszustände, geschwächte Herzkraft. Verlangen Sie Gratisbroschüre über San.- Rat Dr. Weises giftfreie Hauskuren Dr. Hugo Caro, G. m. b. H., Berlin- Friedenau 54. dem belas mehr, so Gesamtlas alle Unte von über Ha Hand Firmen i gerichts gegen ein Führung Nachfolge schluß des werker, d setz nicht ,, L. R. N delsgesetz landesge maler, d unter de nung ,, G gerichts niemand werfer u Firma u durch un nur ihr wäre fei betriebe Vorbesit brauche wedt im von ihm Name. Vo Die haus M Höhe v dite im Wenn Jahres Höhe v Summe nicht z Millia lich mi schwere ohne w Kredit wird, wirtsch Außen liarder macht leihe, pitalic den ko anleih Meng heblic auch v nate n wie e beträd jahre nuar Dazu jen Volke Rasse verindeckung nd GleichDes Ver= Der Zufall gegriffen, Sebrauchs., zweifeles Preises ahme zum cungsschutz Bermögens bei seiner en Garten en Latten llen, um en DurchBort liegt, vor allem finanzielle n Zukunft Augenblick, nd auf die nden Ver hadenreguBesellschaft, der Haftmen einen Abschluß n die Präe SchadenMitgliedern hnen durch vürdig be sgesellschaft Kreise eine ndschreiben verwiesen. Industries diejenigen 5 Betriebs( s. Nr. 17 ei der Ver svermögen cag zu ver BelastungsSrundlagen spruch unlobligation wird, bei= notarieller eichnung ist on genann St voll von r n 1. dem belasteten Unternehmer zu tragen, sie ermäßigen sich vielmehr, sobald die Umlegung der Verzinsung und Tilgung der Gesamtlast nach dem Aufbringungsgesetz erfolgt ist, daß hierzu alle Unternehmer mit einem gewerblichen Betriebsvermögen von über 20 000 Mart heranzieht. Handwerker dürfen keine Firma führen. Von Rechtsanwalt Paul List. Handwerkern steht die Befugnis zur Führung kaufmännischer Firmen nicht zu. Diese wichtige Entscheidung des Kammergerichts ist noch nicht überall bekannt. Ein Amtsgericht war gegen einen Handwerker eingeschritten, weil er als solcher zur Führung einer Firma kein Recht habe, aber die Firma„ L. R. Nachfolger R. B." führe. In einer Beschwerde gegen den Beschluß des Amtsgerichts führt er aus, daß auf ihn, als Handwerker, die Vorschriften über die Firmen nach dem Handelsgesetz nicht anwendbar seien. Deshalb wäre auch die Bezeichnung ,, L. R. Nachfolger R. B." feine Handelsfirma im Sinne des Handelsgesetzbuches. Diese Auffassunghat auch das Sächsische Oberlandesgericht in einem Falle geteilt, in dem zwei Dekorations= maler, die in einem Geschäftsverhältnisse standen, ihr Handwerk unter der nicht in das Handelsregister eingetragenen Bezeichnung ,, Str. u. Fr." betrieben. Nach der Ansicht des Kammergerichts hat aber das Registergericht darüber zu wachen, daß niemand eine ihm nicht zustehende Firma gebrauche. Dem Handwerker und dem Minderkaufmann wäre aber der Gebrauch einer Firma untersagt. Sie sollen von den Vollkaufleuten gerade dadurch unterschieden werden, daß sie sich im gewerblichen Leben nur ihres bürgerlichen Namens bedienen dürfen. Ihr Name wäre keine Firma und auch nicht bei Veräußerung des Gewerbebetriebes übertragbar. Gebraucht der Erwerber den Namen des Vorbesitzers mit oder ohne Zusatz über den Nachfolger, so ge= brauche er damit eine ihm nicht zustehende Firma. Denn er erwedt im Publikum dadurch den unrichtigen Anschein, als sei der von ihm gebrauchte Name seines Vorgängers ein kaufmännischer Name. Auslandskredite. Von parlamentarischer Seite wird uns geschrieben: Dieser Tage wurde mitgeteilt, daß das Newyorker Bankhaus Morgan allein bisher für die deutsche Industrie Kredite in Höhe von 100 Millionen Dollar vermittelt habe. Weitere Kredite im Ausmaß von 350 Millionen Dollar seien in Bearbeitung. Wenn auch diese zum Abschluß gelangen, so würde das innerhalb Jahresfrist eine Auslandsverschuldung allein für diesen Fall in Höhe von fast 1,9 Milliarden Mark bedeuten. Wie hoch sich die Summe aller im Ausland aufgenommenen Beträge beläuft, ist nicht zuverlässig bekannt. Nehmen wir an, daß es nur drei Milliarden Mark sind, so sind für Zinsen und Rückzahlung jähr; lich mindestens 500 Millionen Mark erforderlich. Daß das eine schwere Belastung der deutschen Zahlungsbilanz darstellt, leuchtet ohne weiteres ein. Es ist ein verhängnisvoller Fehler, daß das Kreditproblem fast immer nur als ein Ding an sich behandelt wird, während nur die Betrachtung begründet ist, die die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge mit umfaßt. Der deutsche Außenhandel hat für 1924 mit einem Fehlbetrag von 2,7 Milliarden Mark abgeschlossen. Es ist viel Aufhebens davon ge= macht worden, daß dieser Fehlbetrag teils durch die Dawesanleihe, teils durch Mobilisierung der im Ausland angelegten Kapitalien, teils durch den Abfluß von Devisen ausgeglichen werden konnte. Das ist aber kein Normalzustand, denn Auslands= anleihen und Devisen stehen uns nicht jederzeit in beliebigen Mengen zur Verfügung. Der Monat Januar 1925 hat eine erhebliche Verschlechterung der Außenhandelsbilanz gebracht. Wennauch wahrscheinlich ist, daß der Februar und die folgenden Monate nicht Fehlbeträge in Höhe von 650 Millionen Mark bringen, wie es im Januar der Fall war, so ist immerhin mit einem beträchtlichen Einfuhrüberschuß zu rechnen. Betrug er im Vorjahre 2,7 Milliarden Mark, so ist es nach dem Ablauf des Januar möglich, daß er für 1925 rund 4 Milliarden Mark erreicht. Dazu kommt die Belastung der Zahlungsbilanz mit den Zinsen der Dawesanleihe. Es ist so gut wie gar keine Aussicht vorhanden, diese beispiellos hohen Summen aus dem Ertrag der Wirtschaft zu decken. Wenigstens dann nicht, wenn dieser Ertrag nicht steigt, was in Hinsicht auf die Gleichgültigkeit, mit des wir allgemein dies wichtigste Problem behandeln, kaum anzunehmen ist. Wir haben im Kriege allgemein einen Kursus in praktischer Wirtschaftspolitik durchgemacht. Wir haben unter allerdings außergewöhnlichen Verhältnissen lernen müssen, daß Deutschland der Einfuhr von Lebensmitteln und Rohstoffen bedarf. Dieser Anschauungsunterricht hat leider keine Spuren hinterlassen, obschon unsere wirtschaftliche Lage infolge der Gebietsverluste im Osten und Westen ungünstiger ist als in der Vorkriegszeit. Wir verlassen uns vielfach auf den Dawesplan, der unsere Zahlungsverpflichtungen feststellt, die wir als solche aber ganz allein zu erfüllen haben. Auslandskredite, Abstoßung von angesammelten Devisen reichen dazu nicht aus, sind überdies nur Behelfe, die nur für ganz kurz bemessene Fristen Erleichterung verschaffen. Es ist notwendig, in diesem Zusammenhang auf den Jahresbericht der„ Hapag" zu verweisen, in dem mit dürren Worten auseinandergesetzt wird, daß das Frachtgeschäft im vorigen Jahr sehr schlecht war, weil es an Waren für die Einfuhr mangelte. Wenn wir auf Grund der Auslandskredite die Einfuhr steigern können, so sind die deutsche Wirtschaft und die deutsche Schiffahrt damit noch lange nicht über den Berg. Die Einfuhr muß bezahlt werden, was nur geht, wenn die Ausfuhr gesichert ist und die Kaufkraft des Inlands= marktes steigt. Auf diese Kaufkraftsteigerung kommt es wesentlich an. Sie seht Mehrleistung und Mehrarbeit voraus. Ist also nicht etwa durch den einfachen Mechanismus der Einkommenserhöhung zu schaffen, wie leider immer noch vielfach ge= glaubt und behauptet wird. Einkommenserhöhung ist nur mög lich, wenn sie mit der Gütererzeugung parallel läuft, denn nicht die Geldzeichen sind es, die wachsende Kaufkraft schaffen, sondern nur das steigende Angebot von Ware. Universität Köln. Das Sommersemester 1925 beginnt am 15. April. Vorlesungsbeginn 30. April. Das Vorlesungsverzeichnis kann vom Universitäts- Sekretariat gegen Voreinsendung von M 0,60 und 0,10 Porto bezogen werden. Literarisches. Frühjahrsmode heißt das Leitmotiv der neuen Nummer der ,, Eleganten Welt". An hundert zeichnerisch oder photographisch wiedergegebene Modelle illustrieren eindrucksvoll Art und Stil der kommenden Mode und geben einen umfassenden Begriff von den ideenreichen Plänen und phantasievollen Einfällen der Puzmacherateliers. Bruch, Blas, Muttervorf-, Unterleibs-, Bein-, Nerv-, Rheumatis-, Kropf, Gallensteinleid., Schwerhörige usw. machen wir auf die im heutigen Anzeigenteil erwähnte kostenlose Sprechstunde des Herrn Dr. med. Herman aufmerksam. A^^ Universität Köln. Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche-, Rechtwissenschaftliche-, Medizinische- und Philosophische Fakultät. Handels- und Verwaltungs- Hochschulstudium. Vorlesungsbeginn: 30. April Die Einschreibefrist läuft vom 15. April bis 6. Mai. Das Vorlesungsverzeichnis kann vom UniversitätsSekretariat gegen Voreinsendung von 0,60 Mk.( dazu Porto 0,10 Mk.) bezogen werden. + Bruchleiden--VERTRETER Bettnässen| Fussleiden Rückgrad krümm. Rheumatismus Gallensteine für den Verkauf erstkl. gangbarer Artikel an Landwirte u. Private Schwerhörigkeit bei höchst Provision Nervenleiden Muttervorfall Kropfleiden Krampfadern Unterleibschwäche Asthma Sine Operation, o. Einspritzung, o. Berufsstörung int gesucht. Dauernde Existenz. Solche, welche bereits in Versicherungen u. Nähmaschinen gcr., bevorzugt. Offerten unt. G. 154 an die Exp. dies Zeitung besserungsfähig u. heilbar, wenn Sie unsere bei mehr als 50 000 Patienten mit überraschenden Erfolgen bewährten, teils gesetzl geschützten Spezialerzeugnisse nach den fachgemässen Weisungen unseres Arztes anwend. Die täglich zunehmend grosse Zahl an Patieten u. die Behandlung durch einen erfahreren Arzt geben Gewähr für besten Erfolg. Wem Gesundheit und Geld lieb ist, modern, erstkl. 250 bis lässt sich nur von einem Arzt behandeln. Unser Fach- Dr. med. Herman prakt. vertreter Arzt ist persönlich kostenlos zu sprechen in GRÜNBERG: Dienstag, den 17. Márz morg. v 8-12 Uhr im Hotel wilder Mann ALSFELD: Dienstag den 17. März mitt. von 22-6 Uhr im Hotel zur Krone. Ph. Steuer Sohn Fabrikation san. Konstanz Spezialartikel ( Bodensee) Wessenbergstrasse 15/17. Vertreter von leistungsfähiger Wein- y Großha ndung esucht. Spezialität: Rhein- und Naheweine. Es wird auf tüchtige Kraft gesehen, die bei Hotels, Restaurants und Privaten gut eingeführt ist. Anstellung erfolgt gegen hohe Provision, bei guten Erfolgen evtl. Spesenzuschuss. Gefl. Angebote mit Angabe von Referenzen und seitheriger Tätigkeit erbeten unter A 945 an Ann.- Exped. D. Frenz, G. m. b H Mainz sab) 100.0 Eisen-, Messingbetten, Fahrräder, nur direkt an Private. Zahlungserleichterung. Verlg. Sie Katalog Z 3. Adolf Fraenkel& Co., Nürnberg, Friedrichstr. 59 HochleistungsShaping- Maschinen 750 mm Hub Enscheiben Antrieb liefert uut. günstig. Bedingungen. Friedr. Klopp, Werkzeugmasch.- Fabr. Wald( Rheinland) Fernruf Amt Solingen 2140 Kammerjäger Scheidemann ist gegenwärtig in Giessen u. Umgeg. und vertilgt radikal unter schriftlicher Garantie Ratten, Mäuse, Wanzen, usw. ALLGEMEINE 22: 27.MARZ KOLNER MESSE MITSONDERGRUPPE WÄRMEWIRTSCHAFT Wirkung nachweislich TECHNISCHE UND BAUMESSE innerhalb 24 Stunden. Jeder Auftraggeber bekommt einen Garantieschein. Bestellungen werden noch in der Geschäftsstelle ds. Bl. angenommen Bei 22:31. MARZ kungenleiden zur Herabsetzung des Fiebers und der schwächenden Nachtschweisse, gegen Bronchialkatarrh und als Vorbeugungsmittel gegen Erkältung sowie zur Hebung des Appetits und des Allgemein befindens nehmen Sie Colisil( Colloid Kieselsäurelösung) Marke Co- Li. Aerztlich erprobt Erhältlich in allen Apotheken, bestimmt Universitäts- Apoth. zum goldenen Engel. Fabrik. Che. Laborat. Co- Li. G. m. b. H., Dresden- A. Hämorrhoiden! Aerztliche Broschüre Nr. 1 kostenfrei. Dr.Hugo Caro G. m b. H. Berlin W, 30. Rolläden für Wohnbauten, Geschäftslokale, grosse Säle, Auto- Garagen etc. Rollschutzwände, Gebr. Möres, Fulda G₁ Gegr. 1897 Telef. 661. פה Belgische Rotschimmelstute mit Blässe, 5 jährig, fehlerfrei, hochtragend zu verkaufen oder tauschen. Posthalter Schmidtmann Frankenberg a. Eder Beschlagnahmefreie Wohnung zu mieten, oder beziehbares Wohnhaus zu kaufen, ferner ab Ostern Pension für 2 Secundaner in gutem Hause, ausschließl. Sonntag gesucht. Preisofferte an die Expedition unter G 55. Ltr.warmes Wasser - und ein Päckchen des weltbekannten Kopfwaschpulvers ,, Schaumpon mit dem schwarzen Kopf", das für 20 Pfennig überall zu haben ist mehr brauchen Sie nicht, um Ihrem Haar die denkbar einfachste Pflege angedeihen zu lassen. „ Schaumpon mit dem schwarzen Kopf" löst sich in warmem Wasser sofort auf, gibt einen prächtigen weichen Schaum, reinigt überraschend, hält die Kopfhaut gesund, verhindert Schuppenbildung, ist außerordentlich mild und gibt schön gepflegtes, leicht zu frisierendes Haar. Alleiniger Hersteller: Hans Schwarzkopf, Berlin- Dahlem. Wichtig ist, daß Sie beim Einkauf den Zusatz ,, mit dem schwarzen Kopf" besonders betonen. 60 bei obl von prosa die L reits haber hizzt, entip besse häng von Fahr das wani zu f Vort schein tung rene dern Nich Alle Fah und das in t geis zu Gfe das wit und rei nie lich mä ne Ia No die jet tes de de ge du U ri