ist von VorbeIdungsie TatSchienen en das s zweckvon 10 ann Jei ellungen zahlung Des Versendung ■, HerKaffeejähriges der und ler, vere seinen n Kal telpunkt ete, evtl. en oder oraus 19 an die dienst % Gewinn Henbaum mersbach. den! ostenfrei. lin W. 30. Brillant Crew Büdo MY20 Streiche und ein rechlet dem allgeme alter Herr sich Heimlich lernte m Auto seine er unter dem Rennstrecke entsprechendes etter. Schaden dabei Kleider mutzt werden. ann den gutes enden Budordichten Hoch Meistens fährt ch sagen, dass weich und ge eine Risse und ebensdauer der erhöht und das sehr wichtig. Schuhputz und me nehme. enningen a. N. Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giessener Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Str. 1362. Nr. 3. Expedition: Südanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Perlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg. Lokal 11 " 90 " 1 " Reklamezeile Donnerstag, den 8. Januar 1925. Wirtschaftliche Rundschau. ( 3usammenfassende Uebersicht über die deutsche Wirtschaftslage.) ( Nachdruck verboten.) Allgemeine Lage. Wenn man die verschiedenen Berichte aus den deutschen Wirtschaftszweigen übersieht, dann kann man als Ergebnis buchen, daß die Periode des Tiefstandes unseres Wirtschaftslebens überwunden ist. Die Produktion auf den meisten und wichtigsten Wirtschaftsgebieten ist im Steigen be= griffen. Geldmarkt. Unverkennbar läßt sich die Börse zur Zeit von politischen Erwägungen leiten. Die außerordentlich glatte Abwicklung der Ultimoverpflichtungen machte einen guten Eindruck und regte zu neuen Termingeschäften an. - Handel, Gewerbe und Industrie. Der Beschäftigungsgrad sehr vieler Betriebe hat wieder die Friedenshöhe erreicht, geht sogar häufig wesentlich darüber hinaus. Dabei scheint der heimische Markt an Aufnahmefähigkeit bedeutend gewonnen zu haben; der Außenhandel dagegen ist immer noch das kränkelnde Sergenfind unserer Wirtschaft. Auch die Schwierigkeiten der deutsch- französischen Handelsvertragsverhandlungen drücken auf den Markt. Im Jahre 1924 wurden Waren eingeführt von ins= gesamt 9317 Millionen, dagegen ausgeführt 6567 Millionen. Das Passivum beträgt somit 2750 Millionen. Gegenüber 1923 stieg die Einfuhr um zirka 50 Prozent, während die Ausfuhr nur wenig über derjenigen des Vorjahres liegt. An der hohen Passivität ist hauptsächlich die Einfuhrsteigerung von Lebensmitteln und Fertigwaren schuld. Die Gesamtzahl der Konfurse im Vorjahre betrug nach amtlicher Zusammenstellung 5985. Ebenso groß ist die Zahl der sonstigen wirtschaftlichen Zusammenbrüche. Im Jahre 1913 hat Frankreich 51 000 To. Stahl und Eisen ausgeführt; im ersten Halbjahr 1924 aber waren es nicht weniger als 257 000 To., also das fünffache in der halben Zeit. Deutschland hat 1913 635 000 To. exportiert, 1924 dagegen nur noch 144 000 To. Die mitteldeutschen, schlesischen, Berliner und norddeutschen Bleirohrfabriken und Bleiwalzwerke schlossen sich zur Konvention zusammen. Die Eisenbahnwaggonlieferungen an Frankreich sollen auf mehrere - - - - Warum werden wir im Winter stärker? Weil uns die Bewegung in frischer Luft fehlt, auch unsere Nahrung eine hochwertigere ist als im Sommer, weil schließlich auch der Körper von Natur aus gerade in der falten Jahreszeit zum Fettansah neigt. Sind Sie forpulent oder besigen Sie Neigung hierzu, so müssen Sie gerade jetzt im Winter eine Zehrkur vornehmen. Wir raten Ihnen, in Ihrer Apotheke Toluba- Kerne, 30 oder 60 Gramm, zu kaufen, die völlig unschädliche Stoffe von fettzehrender Wirkung enthalten. Verlangen Sie ausdrücklich in den Apotheken Toluba! Sofern in anderen Apotheken nicht erhältlich, sicher in der Universitäts- Apotheke 3um goldenen Engel". - - 10 120 " 1 17 38. Jahrg. Jahre verteilt und die ersten Waggons im Jahre 1926 angefordert werden. Die Marktlage in der chemischen Industrie ist nach wie vor sehr still. Frankreich will die Einfuhr deutscher Spielwaren durch unüberwindliche Zollschranken unterbinden. In der deutschen Zuckerindustrie ist durch einen Zusammenschluß eine Einigung erzielt worden. Die Gerüchte von einem bevorstehenden Ausfuhrverbot für Mehl entsprechen nicht den Tatsachen. Im Januar wurden 766 Korkurse neu eröffnet( 562 im Dezember). Geschäftsaussichten wurden 332 ( 204) verhängt. Aufgehoben wurden 209( 239). - Kohlen. Im Dezember 1924 erreichte die Steinkohlenproduktion Deutschlands nahezu die des gleichen Monats 1913( den jezigen Gebietsumfang ohne Saargebiet). Holzmarkt. Für Nadelholz steht der Markt am Beginn einer Hochkonjunktur, für das Laubholz ist der Markt bereits gut, wenn auch die Preise noch zum Teil in der Entwicklung begriffen sind. Am auffallendsten sind die Preise für Papierholz in die Höhe gegangen. Uneinheitlich ist noch der Brennholzmarkt. Der Markt für Nutschnigholz hat sich noch nicht gefestigt. - Warenmarkt. Infolge der andauernd festen Meldungen von den verschiedenen Gebieten des Weltmarktes zeigen die deutschen Warenmärkte in der Hauptsache eine freundliche Stimmung. Anderseits fehlt es jedoch noch an der richtigen Unternehmungslust, so daß die Geschäftstätigkeit im allgemeinen nicht befriedigen konnte. Der Absatz des Kalisyndikats zeigt im Januar eine erfreuliche Steigerung. Die Gegenwärtigen Preise sollen beibehalten werden. Die feste Lage am Wachsmarkt hält bei lebhaftem Geschäft unverändert an.- Der Verein deutscher Zellstoffabriken erhöhte die Preise für Lieferungen vom 1. Februar bis einschließlich 31. März 1925 um 5-6 Prozent.- Am Gerbstoffmarkt hat sich das gute Interesse für Eichengerbrinde erhalten können. Der Roheisenverband hat die Preise für Februar unverändert gelassen. Der Absatz in Kalk ist im Januar teilweise erheblich zurückgegangen. - - - Ausstellungen Messen. Die Nordische Messe in Kiel findet vom 22. bis 25. März statt. Am 20. und 21. April wird in Leipzig eine Deutsche Pelzmodenschau veranstaltet. Im Sommer 1925 wird in Hanau eine Handwerks- und Gewerbeausstellung stattfinden, ebenso eine solche in Altona.- In Nürnberg wird im Mai eine bayrische Lebensmittelmesse stattfinden. Die Mailänder Mustermesse wird vom 12. bis 27. April abgehalten; die Kunstausstellung in Monza vom Mai bis Oktober. - Produktenmarkt. Am Weltgetreidemarkt hält die allgemeine Hausse an. Auch die Stimmung an den deutschen Produktenbörsen war im allgemeinen wieder fest. Der Hopfenmarkt blieb unverändert ruhig. Jm Weingeschäft ist der freihändige Verkehr nicht gerade unbelebt bei hie und da steigenden Preisen. Viehmarkt. Die Marktlage auf den deutschen Viehmärkten hat sich wenig verändert. Der Verkehr blieb ziemlich flau, die Preise meist unverändert. An einzelnen Märkten drückte größe= res Angebot auf die Preislage. Verkehr. Für die Herabsehung der Güterfrachten haben die Außenhandelsverbände erneut eine Eingabe an die Reichsbahngesellschaft gerichtet. Vom 1. Februar ab wurden zwischen Deutschland und Oesterreich die Brieftelegramme eingeführt. Die Telephonverbindung zwischen Zürich und Wien ist unter Umgehung von Bayern direkt ausgebaut worden. Arbeitsmarkt. Nach den zusammengestellten Berichten der verschiedenen Arbeitsämter hat die Arbeitsmarktlage im allgemeinen eine weitere, wenn auch mäßige Verschlechterung erfahren. Ausland. Der Gesamtüberblick über die Lage der österreichischen Schwerindustrie läßt eine unverkennbare, wenn auch sehr langsame Besserung bemerken. Der Generalkommissar des Völkerbundes, Zimmermann, hält die Sanierung Desterreichs frühestens 1926 für beendet. Die 175- Mill.- Anleihe der schweizerischen Bundesbahnen wurde stark überzeichnet.- Ueber das ständige Steigen des Brotpreises in Frankreich ist die gesamte Bevölkerung sehr beunruhigt. Rußland fauft auf allen Weltmärkten große weizen- und Mehlvorräte auf. Während aus London das Mehl nach Rußland gesandt wird, steigt in England der Brotpreis immer weiter. Die tubanische Zudererntc wird auf 4 604 000 To. geschäzt gegen 4 620 000 To. im Vorjahre. Die Weizenernte Australiens beläuft sich dem Wert - - ,, Volkseinkommen und Finanzausgleich.“ In der Konferenz der Finanzminister der Länder hat der Reichsfinanzminister von Schlieben darauf aufmerksam gemacht, daß die Steuerkraft des deutschen Volkes heute schon bis zu den äußersten Grenzen ausgenutzt würde. Bei einem Volkseinkommen, das schäßungsweise 27 Milliarden Mart nicht übersteigt, haben wir insgesamt also für Reich, Länder und Gemeinden rund 9 Milliarden Mark Steuern aufzubringen, wie das aus den Mitteilungen des Reichsfinanzministers zu entnehmen ist. Daß eine so hohe, volkswirtschaftlich und steuerpolitisch gleich gefährliche Steuersumme überhaupt möglich ist, ist auf das Vorauszahlungssystem zurückzuführen, das Steuern selbst da erhebt, wo mit Verlust gearbeitet wird. Für 1925 ist eine Aenderung dieses Verfahrens nicht zu erwarten, so daß eine weitere Erschöpfung der Substanz droht, die unsere wirtschaftlichen Energien ganz erheblich schwächen muß. Der Einwand, daß von einer Substanzerschöpfung nicht gesprochen werden kann, weil ja die festen Anlagen, Werke, Maschinen usw. als solche und in ihrem Bestand unverändert bleiben, ist nicht stichhaltig. Wie das Kolbengestänge einer jeden Maschine Del braucht, um in Gang gehalten werden zu können, so bedarf die Wirtschaft des flüssigen Betriebskapitals. Aber gerade dieses wird bei, einem Steuersystem, das nicht auf den Ertrag sieht, völlig weggesteuert. Indem das Reich das Vorauszahlungssystem aufrecht erhält, gibt es zu, daß es nicht daran glaubt, den notwendigen Finanzbedarf auf normalem Wege, also durch wirkliche Ertragsbesteuerung, hereinzubekommen. Daß dieser normale Weg aber be= schritten werden muß, ergibt sich schon daraus, daß sonst in absehbarer Zeit Reich, Länder und Gemeinden finanziell zusam= menbrechen müssen. Auch die grundsätzliche Umschichtung des Finanzausgleichs wird daran viel ändern. Es kommt nicht auf den Verteilungsschlüssel, sondern darauf an, die Steuerkraft zu entwickeln. Dem Finanzausgleich liegt der gesunde Gedanke zu Grunde, daß das Reich als Träger der Verpflichtungen aus dem Versailler Vertrag unbedingt auch die Haupteinnahmequelle des Reichs in der Hand haben muß. Nun leidet unsere ganze Steuergesetzgebung daran, daß sie einseitig theoretisch aufgebaut, während auf die wirtschaftliche Erfahrung so gut wie gar keine Rücksicht genommen worden ist. Das beste Steuersystem schafft noch keine Einnahmequellen, wenn die Wirtschaft leer laufen muß, wenn also das Volkseinkommen zur Deckung des öffentlichen Finanzbedarfs nicht ausreicht. Daß das deutsche Volkseinkommen mit 27 Milliarden Mark außerordentlich gering ist, geht schon daraus hervor, daß es knapp die Lebenstosten des deutschen Volkes deckt. Eine Steigerung des Volkseinkommens, die doch immer nur eine Steigerung der Kauftraft sein darf, ist nicht einseitig durch Erhöhung des Einfommens bestimmter Berufsgruppen möglich. Selbst wenn alle Löhne und Gehälter im Verordnungsweg sofort um ein Drittel erhöht würden, würde die so erreichte Lohnsumme nicht mit mehr Kaufkraft ausgestattet sein. Kauftraft kann nicht fünstlich geschaffen werden( Inflation!) sondern ist abhängig vom Umfang und Wert der volkswirtschaftlichen Erzeugung. Das Volfseinkommen von 27 Milliarden Mark drückt aber aus, daß die Erzeugung nur ausreicht, um den knappen Lebensbedarf der Bevölkerung zu decken. Kaufkraft kann also auch nicht als Voraussetzung für eine Steigerung der Produktion geschaffen werden, denn Kaufkraft wird volkswirtschaftlich nur wirksam, wenn die Waren tatsächlich vorhanden sind. Aus diesem Grunde schon hat die Steigerung der Produktion eine für Deutschland alles überragende Bedeutung. Alle Versuche, diese Steigerung dadurch zu verhindern, daß wir uns unter dem Druck der Ver= bündeten dem Washingtoner Abkommen unterwerfen, dürfen nicht Gesetz und nicht Tat werden. Wir haben keinen anderen Weg zur Wiedereroberung unserer wirtschaftlichen und politischen Freiheit, als den, durch Steigerung der Produktion uns finanziell unabhängig zu machen und damit auch im Inland das Einkommen und die Kauftraft aller Berufsgruppen zu erhöhen, insbesondere der Arbeiter und Angestellten.. Deutschlands Steuerbelastung. Von parlamentarischer Seite wird uns geschrieben: In seiner Rede vor dem Haushaltungsplan des Reichstags hat der Finanzminister von Schlieben die öffentlichen Einnahmen aus Steuern aller Art für das Rechnungsjahr 1925 auf 6 Milliarden Mark geschätzt. Das würde auf den Kopf der Bevölkerung von 63 Millionen eine Belastung in Höhe von 95,25 Mark ausmachen. Das ist an sich schon mehr als der Schazkanzler des Kabinetts Macdonald, Philipp Snowden, in seiner be= fannten Denkschrift angab, in der er die Belastung Englands auf 15,18 Pfund Sterling für den Kopf, die Deutschlands auf 4,1 Pfund und die Frankreichs auf 6,18 Pfund berechnete. Diese Zahlen hat neuerdings auch wieder Lloyd George in der internationalen Presse benutzt, um der öffentlichen Meinung der Vereinigten Staaten begreiflich zu machen, daß die Union in der Schuldenfrage entgegenkommen müsse. Auch der Dawes- Ausschuß hat mit ähnlichen Zahlen operiert, alles deshalb, um die steuerliche Belastung Deutschlands also verhältnismäßig gering hinzustellen. Nun trifft zu, daß der englische Haushalt auf der Einnahmeseite mit 16 Milliarden Goldmark ausgestattet ist, sodaß bei einer Bevölkerung von 48 Millionen auf den Kopf 333 Mark kommen. Bei Frankreich liegen die Dinge so, daß sein Haushalt Einnahmen im Betrage von 7,8 Milliarden Goldfranken oder 6,2 Milliarden Goldmark vorsicht, dem Ausgaben in Höhe von 8 Milliarden Goldmark gegenüberstehen. macht bei einer Volkszahl von 40 Millionen für den Kopf allerdings eine Belastung von 155 Mark aus, also ein 30 vom Hundert mehr, was Deutschland zu tragen hat. Nun verschiebt sich die Rechnung insofern, als die Schätzung von 6 Milliarden Mark öffentlicher Steuerlast in Deutschland sich nur auf die eigentliche Reichslast bezieht, daß also die Belastung durch die Länder und Gemeinden fehlt. Schäzungsweise sind aus dieser Belastung der Reichsbelastung mindestens 1,5 Milliarden Mark hinzurechnen, sodaß für Deutschland tatsächlich eine Steuerbelastung von 120 Mark für den Kopf herauskommt. Indessen beruht dieser ganze Vergleich auf ungleichmäßigen Voraussetzungen. Die öffentliche Steuerlast in England und Frankreich ist deshalb so hoch, weil England z. B. allein für den Schuldendienst 350 Millionen Pfund oder 7 Milliarden Goldmark ausgibt. Frankreich gibt für den Schuldendienst 2,7 Milliarden Goldmark aus, wobei wir Kuverte mit Aufdruck billigst Druckerei Albin Klein. Das Die Fettleibigkeit! ihre Gefahren und Beseitigung. Ausführliche Druckschrift Nr. 2 kostenfrei. Dr. Hugo Caro G m. b. H., Berlin W 30 der C zeichn gesche in E sodaß Seite berüc liard 27 M aus Haup für fomn wirts bar wir der tung steig Text verö noch dazu beza Ums was Poli Wir ab. Reid woh fond mob ob hat. trag .grif aus unt will deck Ste bau delt Ste blei Ste häl beis Her wei bra höh unt self ert die ma ma Si stuf Bus Ja 79 du un St sch olfs= RaufEinI alle rittel I mit fünftvom Das 5, daß rf der t als Haffen rksam, runde chland erung Ver= dürfen nderen politin uns Snland zu er= Reichsn Ein925 auf Der Be 95,25 aktanzner be= nglands ids auf - Diese r interang der nion in es- Aus= um die Igering auf der ist, soRopf 333 Daß sein n Goldusgaben n. Das pf aller= om HunHiebt sich en Mark gentliche nder und tung der urechnen, von 120 ser ganze öffentliche joch, weil Millionen reich gibt wobei wir eit! ang. Costenfrei. in W 30 der Schuldenbereinigung als einen finanziellen Vorteil zu be= zeichnen, was sogar in der Denkschrift des Dawes- Ausschusses geschehen ist. Davon abgesehen, fließen die Zinsen der Anleihen in England und Frankreich insgesamt der Wirtschaft wieder zu, sodaß auf der einen Seite wohl eine Ausgabe, auf der anderen Seite aber auch eine Einnahme vorhanden ist. Wird weiter berücksichtigt, daß das Volkseinkommen Englands auf 50 Milliarden, das Frankreichs auf mindestens 40 Milliarden gegen 27 Milliarden Mark in Deutschland zu schätzen ist, so ergibt sich aus alledem eine höhere Steuerlast für Deutschland, als für die Gerade hier liegt die Gefahr Hauptländer der Verbündeten. für Deutschland. Bei dem verhältnismäßig geringen Volkseinkommen von 27 Milliarden Mark bedeutet eine Steuerlast volkswirtschaftlich und steuerpolitisch eine Uebersteuerung, die untragbar ist. Da wir die Ausgabenseite nicht fürzen können, müssen wir die Einnahmen steigern, was wieder die Ertragssteigerung der Wirtschaft voraussetzt. Hier zeigt sich klar, welche Bedeutung für uns die Mehrleistungleistung hat, da eine Ertragssteigerung nicht möglich ist, ohne daß wir mehr Kohlen, Eisen, Textilfabrikate und so weiter erzeugen. Aus den dieser Tage veröffentlichten Außenhandelsziffern ist zu ersehen, daß wir nur noch 50 v. H. der Vorkriegswerte ausführen, was nicht einmal dazu reicht, die Kosten für Rohstoffe und Nahrungsmittel zu bezahlen, die wir einführen müssen. Deutschland unter diesen Umständen den Washingtoner Abkommens aufzwingen wollen, was der ausgesprochene Wille der französischen und englischen Politik ist, heißt den endgültigen Zusammenbruch von Staat und Wirtschaft herbeiführen. Und deshalb lehnen wir diesen Zwang ab. Die Steuerreform. Von parlamentarischer Seite wird uns geschrieben: Die Mitteilungen, die der Staatssekretär Dr. Popis im Reichstagsausschuß über den Steuerumbau gemacht hat. werden wohl kaum allgemeine Befriedigung auslösen. Dies gilt be= sonders von der Aufrechterhaltung des Vorauszahlungssystems, wobei es in der volkswirtschaftlichen Wirkung unerheblich ist, ob die Vorauszahlung monatlich oder vierteljährlich zu erfolgen hat. Wesentlich ist, daß der Veranlagungssag nicht dem Ertrag angepaẞt wird, sodaß also nach wie vor die Substanz ange= griffen werden muß. Die Reichsregierung geht offenbar davon aus, daß sie die im Haushaltsjahr 1924/25 erzielten Einnahmen unter allen Umständen aus der Wirtschaft wieder herausholen will, weil andere Mittel und Wege, notwendige Ausgaben zu decken, nicht vorhanden sind. Ein gesundes und reibungsloses Steuersystem fann aber durch den technisch mustergültigen Ausbau der einzelnen Steuergesetze nicht erzielt werden. Es handelt sich nicht um das Wie, sondern um das Was, also um die Steuerquellen schlechthin. Die einheitliche Steuerquelle ist und bleibt der Gesamtertrag der Wirtschaft, was bei der bisherigen Steuerkritik so gut wie immer übersehen worden ist. Wie verhältnismäßig gering dieser Gesamtertrag überhaupt ist, geht beispielsweise daraus hervor, daß die Reichsregierung eine Heraussetzung des steuerfreien Lohnbetrages nicht zulassen will. weil der Ausfall so groß ist, daß er anderweit nicht hereingebracht werden kann. Wäre der Gesamtertrag der Wirtschaft höher, so ließe sich wohl von einer so scharfen Erfassung der untersten Einkommenstufen absehen, sofern der Ausfall eben selbsttätig durch die Steigerung des doch steuerfähigen Gesamtertrages der Wirtschaft hereingebracht werden könnte. Wenn dieser Gesamtertrag heute nur 28 Milliarden Goldmark ausmacht, so würde eine Steigerung auf etwa 35 Milliarden Goldmark, was technisch durchaus in erreichbaren Grenzen liegt, mit Sicherheit die Mittel schaffen, um die untersten Einkommenstufen zu entlasten oder doch den steuerfreien Lohnbetrag heraufzusetzen. Die Einnahmen des Reiches müssen ohnedies von Jahr zu Jahr wachsen, um schon 1930 die Summe von fast 7 Milliarden Mark zu erreichen. Hinzu kommt die Belastung durch die Länder und Gemeinden, die wohl dauernd auch nicht unter drei Milliarden Goldmark bleiben kann. Wenn das Steuergewissen und die Bereitwilligkeit, Steuern zu zahlen, geschärft und gehoben werden sollen, so geht das nur, sofern wir allgemein eine flare Vorstellung von den Steuerlasten gewinnen, die wir tragen müssen, sowie vor allem auch von dem Umfang und der Ergiebigkeit der Quellen, aus denen allein die Steuern und Auflagen geschöpft werden können. So wird auch die schärfste Veranlagung, selbst die öffentliche Auflegung eines Steuerbuches niemals erreichen, daß wir aus dem Gesamtertrag der Wirtschaft mehr Steuern herausholen können, wenn dieser Gesamtertrag nicht steigt. Englische, französische und amerikanische Sachverständige rechnen uns immer wieder vor, daß wir im Verhältnis zu anderen Ländern zu wenig Steuern bezahlten. Wird aber der Gesamtertrag der Wirtschaft ermittelt, sowie das Volkseinkommen und der Volksreichtum zu Grunde gelegt, so ergibt sich heute für Deutschland eine dreifach höhere Steuerbelastung als die Frankreichs, während sie gegenüber England doppelt so hoch ist! Wir werden mit dieser Beweisführung allerdings auf dem anderen Ufer wenig Eindruck machen, sondern höchstens zu hören bekommen, daß es unsere Sache sei, den Ertrag der Wirtschaft zu steigern. Es ist leider üblich geworden, das Problem der Ertragssteigerung wie ein heißes Eisen zu behandeln, weil sie mit der Frage der Arbeitszeit eng zusammenhängt. Die Dinge liegen nur deshalb so, weil wir seit sechs Jahren die Erfahrung haben machen müssen, daß mit dem schematischen Achtstundentag eine Steigerung der Erzeugung nicht zu erzielen ist. Das widerlegt den Einwand, daß wir mit dem Achtstundentag so wie er tatsächlich geworden ist, die Ertragssteigerung erreichen könnten. Das ist nicht einmal in den Industrien der Fall gewesen, die die gleichen Rohstoffmengen wie in der Vorkriegszeit verarbeiten und den gleichen oder noch höheren Ausstoß an Fertigwaren haben. Hier ist fast überall eine größere Zahl von Arbeitern beschäftigt worden, sodaß Durchschnittsleistung und Durchschnittseinkommen sich entsprechend verminderten. Jede Steuerreform, die wirtschaftlich und finanziell tragbar ist, setzt also die Steigerung der Erzeugung voraus. Sonntagsgedanken. Der Sonntag soll dem Leibe die Ruhe geben und der Seele den Frieden bringen.„ Sonntag ist's, ein heilger Friede ruht auf Erden weit und breit." Auch die Seele und das kämpfende Herz sollen Sonntagsruhe, Sonntagsfrieden haben. Und Friede soll Liebe zeugen. Liebe zu Gott und seinen Menschen. Das ist der Seele und des Herzens Sonntagsdienst. Komm, Sonntagswanderer, ich will dir die Wege zeigen, wo dein Sonntagsfriede mit der Liebe sich einen kann. Er geht nicht durch die flunkernden Räume, wo die Geigen zum Tanze locken und Frohsinn und Lachen die wirbelnden Paare begleiten, er führt den einsamen Pfad, den die Armut geht und die Not. Da begegnen dir Menschenkinder, die schon lange kein Lachen mehr kannten, Menschen, die Tröster suchen und Helfer. Schließ' dich an einem solchen Sonntagswanderer, dessen Blick dir Leid und Kummer sagt. Sag ihm mit lieben Blick deinen Gruß und schon hast du den ersten Lichtstrahl in sein Herz gesandt. Und wenn du mit ihm redest und deiner Worte Balsam fühlst, wenn wie Tränenperlen Leid und Weh von deines Nächsten Herzen rinnen, wenn dein Blick in abgrundtiefen Jammer sieht, dann gehe nicht weiter, bleib bei ihm, denn bei ihm will ja Abend werden. Ist es ein Suchender nach Brot, so frag ihn auch, warum er hungert. Und er wird dir sagen, daß er nicht Brot will, sondern Arbeit. Weil er sich der Ruhe schämt, wenn andere sich plagen, weil er Kinder hat, die leben wollen, weil er an sein Vaterland denkt, das auch durch seiner Hände Arbeit gesunden soll. Gib dir die Mühe und sorge für ihn. Du wirst ein Pläzchen für ihn finden oder erbitten, wo er keine Almosen mehr braucht. Du hast ihm dann mehr gegeben, als wenn du ein Goldstück in seine schwielige Hand gelegt und weitergegangen wärest. Das eine erhebt, das andere kann verlegen. Und einer weltfremden Seele hast du den Glauben wieder gegeben an die Menschen und damit neues Hoffen und neues Leben. Wenn die Geigen singen und die Schellen an der Narrenkappe flingen, wenn Masken scherzen und lauter Jubel durch die Säle uns an Ziffern halten, die sich in der Spezialausgabe des Londoner Economist finden. Deutschland ist unmittelbar mit Ausgaben für den eigenen Schuldendienst nicht belastet, da die öffentlichen Schulden von Reich und Ländern durch die Inflation hinweggeschwemmt worden sind. Es geht nicht gut an, diese Art tönt, dann laß noch ein paar Groschen übrig für die Armen, die aus einer finsteren Straßenecke zu den hellerleuchteten Fenstern der Ballsäle blicken. Und am Sonntag gib es ihnen! Das ist Gottesdienst am Sonntag. - Waldfried. Bücherbesprechung. Ausfuhrhandel: Für alle am Exporthandel beteiligten Firmen dürfte es von Interesse sein, zu erfahren, daß in die neue, soeben erschienene 12. Auflage von Meiers Adreßbuch der Erporteure auch die Adressen einer großen Anzahl Importeure des europäischen Auslandes sowie die Artikel, welche sie impor tieren, aufgenommen worden sind. Aber nicht nur nach dieser Seite hin ist das in der Handelswelt allgemein bekannte Werk erweitert worden, sondern auch das Adressenmaterial der überseeischen Länder ist nach vollkommener Neueinholung ganz erheblich vermehrt worden, sodaß das Werk nunmehr folgendes bietet: etwa 7000 Exporthandelshäuser und Einkaufshäuser an den Haupthandelspläzen Europas unter Angabe der Artikel, welche sie exportieren sowie ihrer Absatzgebiete, ungefähr 55 000 Importeure und Handelshäuser in rund 1500 Städten des europäischen Auslandes und der überseeischen Länder nebst Angabe der Waren, welche sie importieren, rund 15 000 Export- Fabrikanten, Schiffahrtsgesellschaften, Spediteure usw. nach Branchen geordnet. Der Preis des ca. 1200 Seiten umfassenden, in Ganzleinen i Pianos in nur hochwertiger Qualität, bei zeitgemässer Anzahlung und bequemen Teilzahlungen, liefert Offenbacher Pianoforte- Fabrik Alois Knauer& Co. Offenbach; BIEBERERSTRASSE 5 a. M. Fernruf 2305 u. 2917. 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Beide sind Volksbücher geworden. * = Philosophie des Schönen. Eduard Hartmann. Herausgegeben von Dr. Richard Müller Freienfels. Volksverband der Bücherfreunde( Wegweiser- Verlag) G. m. b. H. Berlin W. 50, Rankestraße 34. Mit der neuen Ausgabe der „ Philosophie des Schönen" führt der Volksverband der Bücherfreunde das große Unternehmen einer neuen Ausgabe der Hartmannschen Werke weiter. Es war die kühnste und für die Mitglieder des Volksverbandes der Bücherfreunde anspruchvollste Tat des Verlages, Hartm. Werke, die zum größten Teil aus dem Buchhandel verschwunden sind, in neuen Ausgaben zu übernehmen. Ihre Stuhlverstopfung müssen Sie schnellstens beseitigen, bevor die unausbleiblichen Folgen eintreten. Wir raten Ihnen, in Ihrer Apotheke 30 Gramm Herber- Kerne zu kaufen, die unschädlich, aber von prompter Wirkung sind. 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