volle . durch Bers ulver Zunahme mpfohlen. Is Karton 3.ke ris eit! Aufüre, Ein in, heit d 40 jähr. fostenfrei. 30. e- 0- es d. m! C. len 664. . franko Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giessener Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich fret Haus, bet obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Nr. 1362. 38. Jahrg. Expedition: Südanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg Lokal " 11 IP " " 1 90 " If Reklamezeile " 1 Samstag, den 6. Juni 1925. 10 120 Nr. 66. Die Fürsorgeeinrichtungen des selbständigen Handwerks und Gewerbes. Von Karl Emil Repp- Frankfurt a. M. Die Handwerkskammern dürfen in diesem Jahr auf eine 25jährige Tätigkeit zurückblicken. Was das bedeutet, kann nur der würdigen, wer sich daran erinnert, wie es im deutschen Handwerk vor der Errichtung der Kammern ausgesehen hat. Es war die Zeit, in der die Technif ihre großen, erstaunlichen Tiiumpfe feierte, das Zeitalter der Maschine, des maschinellen Großbetriebs, der Industrialisierung Deutschlands. Damals standen die Propheten auf, die dem Handwerk den baldigen Untergang voraussagten. Und in der Tat: es schien so, als sollten diese Propheten recht behalten, als würde das Handwerk von der Industrie erbarmungslos überrannt. Es hat auch manchen ehrlichen Handwerker nicht nur seine Selbständigkeit gekostet, eine Reihe von Handwerken sind überhaupt verschwunden. Der Mensch der Werkstatt hat der Maschine Play gemacht. Die Handwerker- um nur ein Beispiel zu nennen sind fast verschwunden. Sie konnten sich, bei aller Tüchtigkeit, allem Können und auch aller Zähigkeit, mit der sie sich an den Webstuhl flammerten, wirtschaftlich nicht mehr halten. - - Es waren die schwersten Zeiten, die das Handwerk je erlebt hat und so notwendig die Organisation, der wirtschaftliche Zusammenschluß damals gerade war ohne ihn wäre der Kampf für den einzelnen gänzlich aussichtslos gewesen so mühsam hat sie sich im Handwerk durchgesetzt. Heute steht diese Organisation auf festen Füßen. Kein Handwerker möchte die Handwerkskammer mehr missen. Es ist gar nicht zu übersehen. wie nach ihrer Einrichtung sich das schwer kämpfende Handwerk erholte. Die Handwerkskammern wurden zu den Gehirnen, zum Rückgrat des wirtschaftlich schwer ringenden Standes. Nicht das aber allein. Ein Blick auf die Fürsorgetätigkeit, die als eine ihrer Hauptaufgaben wie von selbst ihnen zuwuchs, zeigt, daß sie heute geradezu unentbehrlich geworden sind. Wenn einmal Hauptmanns ,, Weber", dies düstere und leider wahre Bild von der Not der untergehenden Schichten erschüttert haben, weiß etwas davon, wie die Sorge um den Notgroschen für das Alter, wie die Furcht vor Krankheit den Mann der Werkstatt zermürbt. So sind denn überall schon frühzeitig Krankenkassen des Handwerks und Gewerbes gegründet worden. Aber sie waren, der Masse der Handwerksmeister gegenüber, nicht leistungsfähig genug. Der Handwerker selbst erkannte auch nicht früh genug die ungeheuren Vorteile von Fürsorgeeinrichtungen und eigenen Krankenkassen. Darum fiel er leicht den privaten Aktiengesellschaften oder privaten Kassen in die Hände, den privatwirtschaftlichen, auf Verdienst der Aktionäre oder Unternehmer gestellten Einrichtungen, die mit Handwerkerfürsorge nicht das mindeste zu tun haben und denen vor allem jede soziale Einstellung fehlt. Es ist geradezu erstaunlich, wie viele Handwerker und Gewerbetreibende heute noch den großen, durch keine private Einrichtung zu ersehenden Wert der berufsständigen Versicherungsanstalten übersehen, die noch jung sind, und bei denen nicht alles reibungslos läuft in welcher Organisation wäre das der Fall? aber doch dies eine für sich haben, daß hier kein anderen Motiv vorherrscht als der soziale Dienst - am schwer kämpfenden und in diesem Wirtschaftskampf geschädigten Standes- und Berufsgenossen. Die anerkannten Krankenkassen und Versicherungsanstalten des selbständigen Handwerks und Gewerbes umfassen 15 Kassen, deren Arbeitsgebiete scharf abgetrennt sind. Sie sind in einem Verband zusammengeschlossen, der Mitglied des Reichsverbandes des deutschen Handwerks ist. Die Tatsache der Anerkennung dieser Kassen durch die Handwerkskammern ist nicht ohne Bedeutung. Sie bedeutet lebendige Förderung der Kassen und gewährleistet die volle tarifliche Leistung derselben im Interesse der Versicherten. Jm hiesigen Bezirk ist es die ehemalige Kranken- und Sterbekasse für selbständige Handwerker und Gewerbetreibende, Siz Frankfurt a. M., die jetzt den Namen„ Süddeutsche Versicherungsanstalt für selbständige Handwerker und Gewerbetreibende A.-G. in Frankfurt a. M., Mainkai 53" führt, die als die anerkannte Kasse in Betracht kommt. Die sozialen Aufgaben der Versicherungsanstalten des selbständigen Handwerks und Gewerbes umfassen besonders die Krankenversicherung, die Spar- Rentenversicherung und die Lebensversicherung. Für die Lösung dieser Aufgabe ist es von entscheidender Bedeutung, daß die Organisation von Handwerk und Gewerbe selbst getragen ist. Vorstände und Aufsichtsräte werden aus den Reihen der Mitglieder durch diese gewählt. Das Handwerk leitet also diesen ganzen, großen Apparat selbst, sedaß jedem Mitglied auf das Geschäftsgebahren der Kassen ein mitentscheidender Einfluß gesichert ist. Dazu kommt aber das wichtigere, daß die Handwerkskrankenkassen nicht auf„, Verdienen" oder auf einen möglichst großen Reingewinn eingestellt sind, daß vielmehr die gesamte Leistungsfähigkeit der Kassen den Versicherten zugute kommt. Ueberschüsse dürfen nur zur Deckung der gesetzlichen Rücklage dienen und nicht etwa zur Ausschüttung von Dividenden. Der Handwerker sollte doch einsehen, daß er bei einer berufsständigen Krankenkasse besser fährt, weil er hier mit seinen Prämien nicht auch noch für die Dividende der Aktionäre und die Remuneration der Aufsichtsräte zu sorgen hat. Hier fließt vielmehr die in den Kassen aufgespeicherte Leistungskraft ihm selber wieder zu. Nach diesen Gesichtspunkten sind auch die Tarife eingerichtet, die selbstverständlich weiter vervollkommnet werden. MONNA VANNA imgelben Gewande DIE 5 ZIGARETTE ADLER- COMPAGNIE A.G. DRESDEN - - Einige Zahlen mögen noch die Bedeutung dieser berufsständigen Versicherungsanstalten erläutern. Die Zahl der Versicherten beträgt bis heute die Familienangehörigen eingerechnet weit über eine halbe Million. Die Südwestdeutsche Versicherungsanstalt allein weist heute einen Mitgliederbestand von über 50 000 auf. Die soziale Einstellung der berufsständigen Versicherungsanstalt erhellt aus der Tatsache, daß sie im Jahre 1924 über 70 Prozent der eingezahlten Beträge als Versicherungsleistung wieder an die erkrankten Mitglieder abgeführt hat. Je weiter diese Fürsorgetätigkeit im Handwerk und Gewerbe ausgebaut wird und je mehr sie innerlich erstarkt, umso eher kann sie den Versuchen begegnen, auf dem Wege der Einführung der Zwangsversicherung die berufsständigen Kassen mit ihrem ausgezeichnet arbeitenden Apparat in die Ortskrankenfassen hinüberzuführen. Es braucht nicht ausdrücklich hervor= gehoben zu werden, welchen Nachteil das für den selbständigen Handwerker und Gewerbetreibenden mit sich bringen würde. Am deutlichsten hat sich die Lebenskraft unserer Fürsorgeeinrichtungen bei der Einführung der Spar- Renten- und der Lebensversicherung gezeigt, die trotz des Zusammenbruches unserer Währung und der heute noch anhaltenden wirtschaftlichen Hemmungen gelungen ist. Der Grundgedanke der Ren= tenversicherung liegt darin, daß nicht Beiträge erhoben werden, sondern daß die Rente umso größer ist, je mehr der Versicherte ( part. Diese Aufgaben fönnen natürlich nur gelöst werden, wenn sie von jedem Handwerker und Gewerbetreibenden als notwendig erkannt werden. Die Fürsorgeeinrichtungen sind am leistungsfähigsten, wenn die Gesamtheit aller Handwerker und Gewerbetreibenden sie trägt. Darum geht der Ruf an Handwerk und Gewerbe: hinein in deine eigenen Versicherungsanstalten. Wer bei Seite steht, schädigt den Berufsgenossen und schädigt sich selbst. Darum: Handwerker und Gewerbetreibende wacht auf! jam, Ordnungsliebe, Sinn für Sitte, für Zucht und für Recht, Opferwille, Kameradschaft und Treue von altersher in den Knochen sizen, kann bei unserer schweren Arbeit zur Aufrichtung des geliebten deutschen Vaterlandes nicht entbehrt und bei Seite gelassen werden. Es ist dies ja auch im allgemeinen nicht zu befürchten, aber der Zweck dieser Zeilen soll es sein, die Bedeutung der Militär- und Kriegervereine für den neuen Aufbau des Reiches ins rechte Licht zu stellen und den Einfluß anzudeuten, den der Offizier in diesen Vereinen nach wie vor entfalten kann. Gewiß soll und muß es so bleiben, daß für Parteipolitik und Bekenntnisfämpfe, sowie für Parteistreitigkeiten kein Raum sein darf, aber ohne Politit, ohne nationale Politik tann das Kriegervereinswesen nicht bestehen. Schon sein Bestand ist eine Aeußerung nationaler Politik. Die Militärvereine wollen, sollen und müssen außer der Wahrung der Tradition, der Pflege der Erinnerung an das alte ruhmreiche deutsche Heer und seine sieggekrönten einzelnen Truppenteile, außer der Pflege der Erinnerung an die gemeinsame Dienstzeit in Frieden und Krieg, außer der Pflege der geistigen und angewandten Kameradschaft, doch auch die Vaterlandsliebe, den Staatsgedanken, den Sinn für deutsche Geschichte fördern und alle ihre Kräfte dem Gedanken des Wiederhochkommens des Reiches widmen. Kampf gegen die Lüge von der Kriegsschuld, von den Kriegsverbrechen und Kriegsverbrechern, gegen den verweichlichenden Friedensdusel und den Internationalismus ist doch eine Aufgabe, die durchaus in den Militär- und Kriegervereinen er örtert werden soll, und doch sind alles dies außerordentlich ,, politische" Fragen. Ja, früher, wozu brauchte es da der unermüdlichen Arbeit jedes Einzelnen und der Sorge der Vereine um Bestand und Zukunft des Staates? Da war alles in Gemeinde, Provinz, Staat und Reich geregelt und geordnet, eine starfe Staatsgewalt sorgte für öffentliche Ruhe und Frieden und erledigte sauber und pflichttreu all die tausendfachen Aufgaben des öffentlichen Lebens. Kein äußerer Feind hinderte unmittelbar unsere Entwidlung und unsere Staatsbetätigung und der innere Feind nun, der wurde, wenn man auch sagen - Der Hinein in die Militär- u. Kriegervereine! muß, in falscher Weise ausgeschaltet. Jedenfalls ging das Von Generaloberarzt d. R. Dr. F. E. Hopf, Präsident des sächsischen Militärvereinsbundes. In der jetzigen Zeit, die Autoritäten gestürzt und Throne zerstört, die uns Heiliges zerschlagen und eine allgemeine Verwirrung der Begriffe gebracht hat, heißt es für uns alte Offiziere, wollen wir unsere Verpflichtung, zum Wiederaufbau des Staates und der Gesellschaft beizutragen, recht erfassen, alle jene Einrichtungen und Organisationen zu unterstützen, von denen wir uns eine kraftvolle Tätigkeit in unserem Sinne versprechen. Eine Unmenge neuer Körperschaften hat sich nach dem Umsturz gebildet. Zu nennen sind hier der Stahlhelm, der Jungdeutsche Orden, der Wiking, der Frontbann, die Nationalsozialisten, die Deutschvölkische Freiheitspartei und die anderen neuen rechtsstehenden Parteien. Zu allen diesen hat der Offizier Fühlung genommen oder gesucht und wirkt in ihnen je nach seiner persönlichen Einstellung und seinem Geschmack mit. Aber eine alte Organisation darf hier nicht vergessen und vernachlässigt werden, die berufen ist, für den Aufbau Ungeheures mitzuleisten und die schon auf einen Bestand von einem halben Menschenalter zurückblicken kann die Militär- und Kriegervereine. Hier ist ein Betätigungsfeld für den ehemaligen Offizier, wie es schöner und dankbarer gar nicht gedacht werden kann. Gerade in diesen Vereinen müssen wir Offiziere bei den schweren Zeiten wirken, da die Gefahr besteht, daß die Militär- und Kriegervereine in falsch verstandener Zurückhaltung, in übergroßer Rücksicht auf ihre 50jährige von Politik freigewesene Geschichte und aus Scheu, bei einem Hervortreten auf der nationalen Kampfbahn vor der Oeffentlichkeit des Verlassens ihrer alten traditionellen Neutralität geziehen zu werden, in der allge= meinen Aufbaufront des nationalen Vereinswesens nicht die ihrer Zahl und Bedeutung entsprechende Stellung gewinnen. - Eine Vereinigung, die in Deutschland mehrere Millionen Mitglieder zählt und die aus alten, gedienten Soldaten besteht, denen Vaterlandsliebe, Reichstreue, Staatsgesinnung, Gehor= allgemeine Räderwerk der Staatsmaschine glatt und ungehindert vor sich. Wie ist es aber heute? Bon stolzer Höhe ist das Reich in die Tiefe geschleudert, Bande frommer Zucht und Ordnung im Innern sind gelöst, erst allmählich ist eine Rückkehr zur Besinnung und Recht zu be= merken, dem Reich hat man große Gebiete geraubt und gestohlen, das teuere Reichsland uns genommen, der deutsche Name ist geschändet, die deutsche Ehre zertreten, verspottet und verachtet. Welch ungeheuren Aufgaben hat da jeder deutsche Mann und jede vaterländische Organisation zu erfüllen! Die Zeit der Schande wird und muß vergehen. Unsere Pflicht aber ist es, zu streben, daß der Tag der Freiheit und der Größe bald kommt. Wir sollen der großen Worte Fichtes eingedenk sein, daß jeder berufen ist, an seinem Teile mitzuhelfen und mitzuarbeiten. Die Geschichte wird nicht von allein; Männer machen die Geschichte. Jeder an seinem kleinen Teil macht sie mit. Keiner überlasse die Aufgaben seinem Nachbar. Jeder kann mittun. Keiner darf abseits stehen. Das Recht zur Mäßigkeit gibt ihm das zertretene Vaterland nicht. Kann es ihm nicht geben. Und wer nicht durch seiner Rede Schwung die Kameraden hinreisen, nicht durch seines politischen Verstandes Schärfe sie erleuchten kann, der möge wenigstens durch das Beispiel eines Lebens der Pflichterfüllung auf allen Gebieten ihnen vorangehen. Hinein, ihr Offiziere, in die Militär- und Kriegervereine! Den Soldaten im bunten oder feldgrauen Rock wart ihr Führer und Vorbilder, sie hängen auch heute noch an euch. Seid ihnen die Fuhrer, die sie brauchen, nach denen sie verlangen, denen sie sich willig unterordnen. Hinein in die Vereine! Aber seid Gleiche unter Gleichen, Kameraden unter Kameraden! Erstrebt keine herausgehobene Stellung, die Treue und der gute Sinn der Mitglieder wird sie euch ohne weiteres gewähren und bieten. Werdet Mitglieder, ordentliche Mitglieder, besucht alle Bersammlungen, soweit es eure Zeit erlaubt. Haltet Vorträge, bietet Belehrung, nehmt euch der Jugend an, bildet Jugendgruppen, wandert mit den Jungens der Mitglieder ins Gelände, stellt Uebungen an- es gib fann. dürfen Nicht herrsch Inhal Geifte, ten un gefund Militä des al A Schwei Porter hat im für L Staats ,, G Exzelle schusses schen F Ich w Volke Sie sich rung Grund Au fräftig durch gesamt zu beti wettfä auch, d die Ve olympi zeigt m AI der de eine p es mit Staat und de unterst einer tern n völker des 997 des D unterst Förd St meiner besten Euer Hand Schleie nengla Schlei dem I heute die Bl Orgel Cecht, dent tung Seite jt zu Be: fbau anzuent= arteiI fein fann id ist ollen, Bflege seine r ErRrieg, schaft, Sinn Ge= Der riegsenden Aufen eta entlich er un Sereine in Ge t, eine Frieden Auf inderte tigung sagen ng das Sindert Leudert, öst, erst zu be= gestoh= = Name nd ver Mann Beit der : ist es, fommt. ß jeder ten. Die eschichte. iberlasse mer darf Das zer Ind wer en, nicht en kann, = Pflichtein, ihr Soldaten Forbilder, hrer, die h willig the unter e herausRitglieder det Mitangen, soelehrung, ndert mit gen an es gibt so viele Wege, auf denen der Offizier sich nützlich machen fann. Vereine, die sich solcher segensreichen Mitarbeit erfreuen dürfen, leben auf und dienen dem Ganzen, dem Vaterlande. Nicht die Organisation als solche tut es, der Geist, der in ihr herrscht, ist alles. Die Form ist äußerlich, nebensächlich. Der Inhalt ist die Hauptsache. Erfüllt die alte Form mit neuem Geiste, dann werden die Versammlungen auch jenen etwas bieten und bringen, die vielleicht bisher dort zu wenig Anregung gefunden haben. Ein weites Feld der Betätigung liegt in den Militär- und Kriegervereinen der Jeztzeit für die Angehörigen des alten Offizierstandes offen. Der Ausbau dieser vaterländischen Kleinarbeit ist des Schweißes der Edlen wert. Das Vaterland faßt euch an eurem Portepee. Kommt und helft ihm auch auf diesem Gebiete! Die Pflicht zu Leibesübungen. Reichspräsident von Hindenburg hat im Anschluß an den Empfang des Deutschen Reichsauschusses für Leibesübungen dem Vorsitzenden des Reichsausschusses, Staatssekretär a. D. Lewald, folgendes Schreiben übersandt: ,, Euer Exzellenz! In der gestrigen Unterredung mit Eurer Exzellenz und den anderen Herren vom Vorstand des Reichsausschusses habe ich mit großem Interesse von der Arbeit des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen Kenntnis genommen. Ich werde sein Bemühen, die Leibesübungen im deutschen Bolke zu verbreiten, mit Nachdrud unterstützen. Leibesübung ist Bürgerpflicht; sie sichert uns die Gesunderhaltung des Volkes und die Förderung von Tatkraft, Gemeinsinn und Mut, Eigenschaften, die die Grundlagen jedes gesunden Staatswesens bilden. Aus diesem Grunde begrüße ich es, daß man die Jugend zu fräftiger Betätigung in Turnen und Sport anhält, und daß durch Schaffung zahlreicher Spielpläge und Uebungsstätten der gesamten Bevölkerung Anregung gegeben wird, sich körperlich zu betätigen: Mit Befriedigung verfolge ich die Reichsjugendwettkämpfe und die deutschen Kampfspiele, und ich freue mich auch, daß der Deutsche Reichsausschuß für Leibesübungen wieder die Bertretung der deutschen Jugend an den internationalen olympischen Spielen übernommen hat, und daß so der Welt gezeigt werden kann, daß deutsche Volkskraft unversieglich ist. Als ein besonderes Verdienst betrachte ich die Gründung der deutschen Hochschule für Leibesübungen, die die Führer für eine planmäßige Körpererziehung heranbildet, und ich begrüße es mit Anerkennung, daß die Reichsregierung und der preußische Staat den Ausbau der Deutschen Hochschule für Leibesübungen und des deutschen Stadions gerade in letzter Zeit weitgehend unterstützt haben. Gleichwohl werden die Behörden die Lasten einer solchen gewaltigen Einrichtung nicht ganz auf ihre Schultern nehmen können, und so vertraue ich, daß die Kreise der Bevölkerung, die hierzu in der Lage sind, auch weiterhin den Bau des ,, Deutschen Sportforums" und die übrigen Bestrebungen des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen finanziell unterstügen werden. Förderung der Leibesübungen ist Dienst am Vaterlande! Indem ich dem Reichsausschuß für seine bisherige Tätigkeit meinen aufrichtigen Dank und für sein künftiges Schaffen meine besten Wünsche ausspreche, bin ich mit freundlichen Grüßen Euer Egzelenz ergebenster gez. v. Hindenburg." Sonntagsgedanken. Sonntagmorgen.-Am Himmel oben löscht eine unsichtbare Hand Stern um Stern aus. Die Nacht weicht vor dem weißen Schleier des Morgens. Der Bergwald erglüht im frühen Sonnenglanz und über die grünenden Matten huschen die letzten Schleier der Nacht. In der Runde hallen die Glocken, jene aus dem Tale und die droben vom Kirchlein am Berge. Sontagmorgen. Komm, reich mir deine Hand! Laß uns heute wandern durch den Blumentempel unseres Herrgotts, wo die Blummen Gottesdienst halten und die Wälder rauschen wie Orgelflang und die Vögel die Kirchensänger sind. - Es ist noch früh am Morgen. In den Straßen liegt tiefe Stille Sonntagsstille. Auch draußen im Feld und noch viel traumhafter im Walde. Jenen wundertiefen Gottesfrieden kann nur der Sonntag über die Erde ausgießen. Nicht wie Alltagsmenschen wollen wir durch den sprossenden Gottesdom wandern. Sonne wollen wir auch im Herzen haben und nicht an Not und Sorge denken. Mit den Vöglein wollen wir uns freuen und mit den Blumen und allen Geschöpfen beten zu dem großen Himmelsvater, der uns all diese Bracht gegeben. Horch! Dort im Busch singt ein Vöglein sein Morgenlied und weckt damit seine Kameraden. Sie hüpfen aus ihren grünen Bettchen, puzen sich rasch ihr Kleidchen und stimmen dann gleich mit ein in das Sonntagslied. Und die Töne ziehen zu uns herüber bald leise klagend, bald jubelnd und jauchzend wie heller Sang aus seliger Kinderbrust. Und die Blumen niden sich gegenseitig ,, Guten Morgen" zu, und im Wald reichen sich die Kronen der Bäume ihre Hände. ,, Es geht leise nach seiner Weise, der liebe Herrgott durch den Wald." 66 Drüben treibt ein kleiner Nachen einsam auf dem weiten, weiten See. Und von ferne hören wir ganz leise aus einer Klosterkirche den frommen Chor der Nonnen. Heiliger Sonntragsfriede breitet seine mächtigen Schwingen aus über die Schönheit der Erde. Und die Allmacht wandelt über die Schöpfung. Jetzt ist die Sonne schon hoch am blauen Himmel und hat alles auf Erden geweckt zur Sonntagsfreude. Komm, wir wolten weiter wandern, über Tal und Höhen, durch Wälder und Auen. Tausend Gloden Gottes tönen, Und sein Garten steht in Pracht, Lerchenlieder Perlen nieder Und die liebe Sonne lacht. Alle Gräser, alle Blumen, Zittern ihrem Schöpfer zu, Und wir singen Und wir springen Wie zwei Kinder - ich und du. Waldfried. Lokales. Gießen. Der 3. Mai war für die jungen Handwerker Gießens, die nun ihre Lehrzeit beendet haben, ein Ehrentag; sie waren zu einer einfachen würdigen Feier versammelt, um ihre Gesellenbriefe in Empfang zu nehmen. Zu diesem Zwecke hatten sich im Saale des früheren Hotels Einhorn der Vorstand. des Ortsgewerbevereins, Handwerksmeister als Ehrengäste, Vertreter des Kreisamtes, der Stadtverwaltung, der Handwerkskammer und der Presse und die sehr große Schar von Jungge= sellen und Junggesellinnen versammelt. Der Gesangverein ,, Heiterkeit" eröffnete die Feier mit einem entsprechenden Chorgesang. Darauf begrüßte der Vorsitzende des Ortsgewerbevers eins Prof. Dr. Krausmüller die Versammlung, insbesondere die Ehrengäste, und richtete neben beglückwünschenden Worten ernste Ermahnungen zur Pflichttreue, Bescheidenheit, Wohlanständigkeit und Strebsamkeit an die jungen Leute, deren Befolgung ihnen für ihren ferneren Lebensweg nur von Nutzen sein kann. Als Prüfungsergebnis gab er bekannt, daß von 226 Lehrlingen 214 die Prüfung bestanden, wobei die Schlosser, Schreiner, Maurer, Weißbinder und Maler und die Schneiderinnen den höchsten Prozentsatz der erfolgreichen Prüflinge aufweisen. Die Glückwünsche des Kreisamtes überbrachte Assessor Dr. Krüger, die der Stadtverwaltung Beigeordneter Dr. Fren, für die Handwerkskammer sprach Stadtv. Becker. Darauf begann die Verteilung der Gesellenbriefe. Mit einem trefflichen Chor der „ Heiterkeit“ und mit Dankesworten des Vorsitzenden an die Sänger fand die Feier ihren Abschluß. నికి Wie feide glänzt... Dein Haar und hat einen wunders vollen Duft. Das verdanke ich Deinem guten Ratfchlag, nichts anderes als Schaumpon mit dem fchwarzen Kopf zu verwenden. Schaumpon ift wirklich ideal in feiner Wirkung und denkbar einfach in der Anwendung, jedoch muß man beim Einkauf darauf achten, daß man das richtige mit der Schutzmarke Schwarzer Kopf erhält be " " Ein Päckchen koftet 20 Pfennig. 31. Landwirtschaftliche Wander Ausstellung Stuttgart 18-23. Juni 1925 Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft alte Dr. Sidler's Siwalin unerreichte Heilpaſte Kein Hausohne für Wunden aller Art. Hans Schwarzkopf, Berlin- Dahlem Geradezu eine Wohltat f. Beinleidende. Ein Versuch überzeugt. Ersatzmitt. zurücw. Taus. v. Anerkennungsschreiben. Erhältlich in in, i den silah. den Apotheken. Dr. Sidler& Co., G. m. b. H., Freiburg i. Br. Wer hat noch alte Beichsbanknoten? metallbetten 1000-100-50 u. 20 Markscheine, der schliesst sich dem Verband f. d. Aufwertung an, wir kommen n. f. uns Mitglieder auf. Einmalig. Beitrag 3 Mk. mit Zeit. 4,50 Mk. Es ist die höchste Zeit. Der Reichsbankgläubiger- Verband Centrale Berlin für Rheinland, Hessen und Saar. Hauptzahlstelle: H. RUHRIG, COBLENZ Kurfürstenstrasse 48. G 397 Stahlmatragen, Kinderbetten, direkt an Private, Katalog 32N frei Eisenmöbelfabrik, Suhl i. Thür. Für einen frauenlos. Haushalt ein älteres Nebeneinkommen Mädchen Kuverte mit Aufdruck durch schriftllche billigst ALBIN KLEIN, Giessen. Heimarbeiten Prosp. durch Vitalis- Verl., München ges. Off. unt.R 1190 a. Annoncen- Exped. D.Frenz, G, m.b.H, Mainz Preisgekrönt mit goldenen Medaillen Ärztl. empf. Viele Dankschreiben! Preis 4 Mark Ohne anstrengende sportliche Betätigung und Einhaltung einer strengen Diät, ohne Schaden Ihre Gesundheit wird das übe flüssige Fett durch ,, Hegro" a gelöst und Ihre Figur wird wieder jugendlich schlank und elegant. Fettleibigkeit, starke Hüften beseitigen unsere 99 HEGRO REDUKTIONS PILLEN Arti E.J.B. Holzbeizen ( 3 tri H- BECKER- 15 Di am fle im zm die all ma Sp fen Ge ist Lic me der gä Bö da W Ap Au sich let 0,6 Te deu 1101 der En sche Kö häl ver sche Be all tio Eii Ster sta Zei laji ung tür Eichenholz, Nadelholz, Hartholz, Echt- Nussholz, Echt- Mahagoni, ArtiSchwarz- Beizen, Arti- Korb- u. Peddigrohr- Beizen, Arti- Retan- Wachsbeizen, Arti- Wasser- und Spiritus- Beizen, mit genau beschriebenen Beizverfahren. Musterkarten jeder Beizgruppe zu ihrer Verfügung. Auskunft in allen beiztechnischen Fragen und gelbe Beiz- Broschüre 181 a vollständig kostenlos. Arti- A.- G. Barmen vormals Farbwerk Emil Jansen& Co.