ter Zeiten( nur such. wir Jmgeb. n m. Büro einkommen 8 Tage d. ngen unter P gs A.-G. eg. hohe It 1. ergeben cht für htigen i ter gnis im owie mit! e ausgeüchtigen, 500 Mk. öglichkeit natlicher llen sich n obigen melden A.-G. e 24 essing. ■ Private. atalog. 23 drichstr. 59. Denthe nur Pralinen ngebung als TER DEL er bei dem umvereinen ist. Evtl. ng des fs cht. me Anfrag. an adt, ngszustände, ächte Herz schüre über Hauskuren rlin W 30. painting it asd agen indoins ando a gallonen Tutipferiodisiadnationa Giessener Zeitung idem mu und Benedi odio nis dalur idosos Gneleul inbmu 08 trdoaren mainli ( Neueste Nachrichten) mitatile din( Giessener Cageblatt) o dobu na duni Jolded Helldring Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Nr. 1362. Expedition: Sudanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Trou Albin Klein in Gießen, Berlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg f If 11 " 90 " I " 1 Lokal Reklamezeile 10 120 " 38. Jahrg. Donnerstag, den 2. Juli 1925.e Nr. 7677. Landwirtschaftliche Umschau. ( Zusammenfassende Uebersicht über die Lage der deutschen Landdwirtschaft.) Allgemeine Lage. Die Lage der deutschen Landwirtschaft fonnte sich auch in der letzten Zeit nicht ändern. Die allgemeinen Hemmungen gegen eine Vermehrung der Produktion bestehen weiter. Die D. L. G.- Ausstellung in Stuttgart aber hat gezeigt, daß von der gesamten deutschen Landwirtschaft, sowohl vom Großgrundbesitzer als auch vom Kleinbauern mit zähem Fleiß daran gearbeitet wird, um auf jedem Gebiete, ob Ackerbau oder Viehzucht, das Höchste zu leisten, was geleistet werden kann. Der Wille ist beim kleinsten und beim größten Landwirt da, alles aufzubieten, um die Ernährung des deutschen Volkes aus eigener Produktion sicherzustellen. Um der deutschen Landwirtschaft aber den Weg zu diesem Ziele zu ebnen, muß der Staat Helfer sein, und endlich mit einer vernünftigen Wirtschafts- und Zollpolitik einsetzen. Wenn die deutsche Landwirtschaft diesen staatlichen Schuh nicht erhält, dann wird das deutsche Bolk auf die Gnade oder Ungnade des Auslandes in Bezug auf seine Ernährung angewiesen bleiben. Die Kreditaktion der Reichsregierung zur billigen Versorgung der Landwirtschaft mit Maschinen ist in sehr starkem Umfang in Anspruch genommen worden, sie hat sogar über den Kreis der zunächst eingezogenen Maschinenfabriken hinaus den Absatz be= lebt. Arbeitskalender. Das trockene Wetter hat die Heuernte, die in den meisten Gegenden zur Hälfte beendet ist, sehr begünstigt. Gegenwärtig müssen, soweit die Erntearbeiten es erlauben, auch die Pflegearbeiten der Hackfrüchte intensiv durchgeführt werden, wie überhaupt die Unkrautbekämpfung heuer mit allen Mitteln erfolgen muß. Klee- und Luzerne werden geerntet. Bei Regenwetter werden noch Rübenpflanzen gesetzt. Die Vorbereitungen für die Rapsernte werden getroffen. Brachstücke werden ge= düngt und geackert. Stand der Fluren. Die Heuernte befriedigt bis jetzt im allgemeinen sowohl qualitativ als auch quantitativ; das gleiche gilt für Klee und Luzerne. Roggen steht gut und hat nur dort gelagert, wo Platzregen niedergingen. Weizen steht fast überall sehr üppig, vereinzelt kann man auch hier Lagerung beobachten. Bei Sommer getreide ist eine ganz außergew. starke Verunkrautung zu beobachten, die den Ertrag bedeutend herabdrücken wird. Die Trockenheit hat besonders dem Hafer geschadet. Das Auftreten von Schädlingen wird fast allgemein gemeldet. Die tierischen Feinde der Kulturgewächse aller Art haben unter dem Einfluß der für sie günstigen Witterung in den letzten Monaten in einer Weise überhand genommen, die über das normale Maß weit hinaus geht. So hat in den Hopfenanlagen die Blattlaus und in den Weinbergen der Heuwurm bereits starke Verheerungen angerichtet. Die Rebenblüte fonnte unter günstigsten Aussichten erfolgen. Produktenmarkt. Infolge der höheren Notierungen Amerifas haben die Preise an den deutschen Märkten etwas angezogen. Das Angebot an einheimischer Ware ist sehr gering. Bei den Verkäufen ist eine gewisse Vorsicht zu beobachten, da sie mit der Annahme des neuen Zollgesetzes rechnen. Am Heu- und Strohmarkt kann das Angebot die Nachfrage nicht befriedigen. Am Hopfenmarkt ist die Tendenz fest bei erhöhten Preisen. Die Bestände an alten Kartoffeln sind in den meisten Gegenden geräumt. Dagegen ist das Geschäft in Auslandsfrühkartoffeln sehr rege. Da die Zufuhren ständig zunehmen, gehen auch die Preise langsam zurück. Bei den Weinversteigerungen übersteigt das Angebot weit die Aufnahmefähigkeit, sodaß man sich über die meist ungünstigen Ergebnisse nicht wundern darf. Viehzucht. Die landwirtschaftlichen Ausstellungen und auch die Märkte in Deutschland zeigen, daß die gesamte Viehzucht in allen deutschen Gauen burch intensive und rastlose Arbeit die schweren Schäden, die der Krieg geschlagen hatte, nunmehr überwunden und bedeutende Fortschritte gemacht hat. Insbesondere zeigen die Niederungsvirhschläge, daß das Zuchtziel schönste und beste Form mit hoher Milchleistung erreicht wurde. Auch die deutsche Kleintierzucht hat beste Erfolge und Fortschritte zu verzeichnen. od chill omistado esto od stol Viehmarkt. Am Schlachtviehmarkt sind höhere Preise zu vera zeichnen, was seinen Grund darin hat, daß das Angebot in der letzten Zeit ziemlich gering war. Zum Teil wird aber bereits von nachgebenden Preisen auch gemeldet. Dort betrug der Rückgang bei Großvieh 5-6 Pfg., bei Schweinen 10 Pfg., bei Kälbern bis zu 15 Pfg., bei Schafen von 2-3 Pfg. Am Großviehmarkt fehlen gute Qualitäten in inländischer Ware fast ganz. Häutemarkt. Am Rohhäute- Markt ist die Stimmung etwas freundlicher geworden. Die letzien Versteigerungen waren gut besucht und der Verkauf gestaltete sich im allgemeinen flotter wie bisher und auch in der Preisgestaltung ist eine leichte Besserung, vereinzelt bis zu 10 Prozent, zu verzeichnen. Ausstellungen und Messen. 26. Juni bis 6. Juli landwirtschaftliche Ausstellung in Graudenz. 4.- 12. Juli landwirtschaftliche Messe in Köln.- 29.- 31. August landwirtschaftliche MONNA VANNA imgelben Gewande pame DIE ZIGARETTE ADLER COMPAGNIE A.G. DRESDEN Ausstellung in Koburg.25. September bis 4. Oktober Zentrallandwirtschaftsfest in München. Ausland. Die Ernte in Ungarn verspricht mittelgroß zu werden. Rumänien meldet günstige Ernte- Aussichten. Jugo= slavien gewährt 30 Prozent Frachtnachlaß bei der Ausfuhr von inländischen Zucker. Aus Beßarabien wird eine Mißernte ge= meldet. Die Tschechoslowakei hat die Einfuhr von gleitenden Agrarzöllen beschlossen. Die Ernte- Aussichten in Rußland haben sich etwas gebessert. Der Flacherport aus Rußland ist bis auf weiteres eingestellt worden. Bulgarien hat seine - - - Anbauflächen bedeutend vergrößert. Es bestehen berechtigte Hoffnungen auf eine gute diesjährige Ernte. Die Türkei hat ein Gesetz erlassen, welches zur Einführung des Zuckerrübenbaues und der Errichtung von Zuckerrübenfabriken außergewöhnliche Privilegien vorsieht. Italien hat seinen Zuckerrüben- Anbau um mehr als die Hälfte verringert. Estland hat die Zölle auf Weizen und Weizenmehl erhöht. Persien hat durch Gesez die Einfuhr von Zucker und Mehl monopolisiert. Die diesjährige Baumwollernte in Amerika darf als eine Refordernte angesehen werden. - Aus dem Reichsverband des deutschen Handwerks. Das Handwerk beim Reichspräsidenten. = Der Reichspräsident v. Hindenburg hat am Mittwoch, den 17. Juni, Vertreter des deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages und des Reichsverbandes des deutschen Handwerks empfangen. Vom deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag war dessen Präsident Plate- Hannover und der Generalsekretär Dr. Meusch, vom Reichsverband des deutschen Handwerks der Vorsitzende Derlien und Generalsekretär Her= mann beteilig, außerdem als Vorsitzender der Handwerksfammer Berlin Präsident Lubert. Im Namen der Vertretung des deutschen Handwerks sprach Präsident Plate neben dem Dank für die Gewährung des Empfangs die Glückwünsche zu der Amtsübernahme des Reichspräsidenten aus. Er knüpfte daran die Versicherung, daß das Handwerk mit Ernst und Eifer sich an den Arbeiten für die Gesundung der deutschen Wirtschaft beteiligen wolle und daß es an der Arbeit im eigenen Kreise des Handwerks nicht fehlen solle. Er sprach die Erwartung aus, daß bei den noch bedeutsamen politischen Entscheidungen, die gegenwärtig hinsichtlich der Zollgesetzgebung, hinsichtlich der Regelung des Kreditproblems und der Steuergesetzgebung zu erwarten sind, eine gerechte Abwägung der Bedürfnisse der einzelnen Berufsstände vorgenommen werden möge, sodaß kein Berufsstand auf Kosten des anderen bevorzugt oder benachteiligt werde. Er sprach das Vertrauen des Handwerks in die Gerechtigkeit des Herrn Reichspräsidenten aus, der ja als Ehrenmeister des deutschen Handwerks wohl auch den Bedürfnissen dieses Standes Berücksichtigung verschaffen werde. Der Herr Reichspräsident erwiderte auf die Ansprache des Herrn Plate, daß er es als seine Pflicht betrachtet habe, dem an ihn ergangenen Aufruf zur Uebernahme der Reichspräsidentenschaft zu entsprechen. Getreu dieser Pflicht wolle er auch sich mit den Sorgen und Nöten der deutschen Wirtschaft und des deutschen Handwerks vertraut machen, um zu seinem Teile für einen gerechten Ausgleich innerhalb der deutschen Wirtschaft zu jorgen. In zwangloser Unterhaltung wurde sodann noch eine Reihe von Einzelfragen erörtert, u. a. die Frage der neuen Berufs= organisation für das Handwerk. Der Herr Reichspräsident gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß durch eine Zusammenarbeit zwischen Meistern und Gesellen im Handwerk die berufsständische Selbständigkeit des Handwerks wesentlich gestärkt werden könnte. Die Vertreter des Reichsverbandes gaben dann die Grundsäge bekannt, die für die Reichshandwerksordnung Geltung erhalten sollen. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, daß von einer paritätischen Besetzung der Fachverbände und der Handwerks= fammern fein Heil erwartet werden könne, sondern daß die Vereinigungen der Meister und der Gesellen für sich getrennt bleiben müßten, während in der Form von Gemeinschaftsausschüssen eine Verständigung über einzelne Teile der beruflichen Selbstverwaltung wohl erzielt werden könnte. Erörtert wurde ferner die Frage der Lohnpolitik im Handwerk und die Preisgestaltung auf dem inneren Markte. Nachdem der Herr Reichspräsident mit den erschienenen Herren noch einige persönliche Worte gewechselt hatte, war der Empfang beendet. In der Vorstandssigung des deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages am 5. Juni in Hannover stand der Bericht über die derzeitige Wirtschaftslage im allgemeinen und über - - die Behandlung der besonderen Fragen des Handwerks durch die gesetzgebenden Körperschaften; außerdem wurde über die gegenwärtig vorliegende Steuergesetzgebung, über die neue Zollvorlage der Reichsregierung und über das Problem der Kredit: versorgung des gewerblichen Mittelstandes verhandelt. Der Vorstand nahm weiter Kenntnis von einem vorläufigen Bericht über die Beratungen, die der gemeinsame Ausschuß für Berufspolitik des Kammertages und des Reichsverbandes in seiner Sizung vom 3. und 4. Juni zum neuen Entwurf einer Reichshandwerksordnung geführt hat. Mit Genehmigung des Reichswirtschaftsministers wird der Vorstand des Kammertages hierzu noch eingehend um schriftliches Gutachten ersucht werden. Der Vorstand gab seine Zustimmung zu den Arbeiten, die die Geschäftsleitung in Verbindung mit dem Deutschen Buchs drucker- Verein zugunsten einer Lehrlingsordnung für das deutsche Buchdrudergewerbe geführt hat. Der Vorstand beschloß gleichzeitig, die sämtlichen deutschen Handwerks- und Gewerbefammern zu ersuchen, der vorgelegten Lehrlingsordnung ihre Zustimmung zu erteilen und sie auf Grund der Gewerbeordnung als Vorschriften zur Regelung des Lehrlingswesens für das Buchdruckergewerbe innerhalb ihrer Bezirke zu erlassen. Vorstandssigung des Reichsverbandes. Der Vorstand des Reichsverbandes des deutschen Handwerks ist am 17. Juni in Berlin zu einer Sigung zusammengetreten, um zu der Zolltarifvorlage der Reichsregierung grundsäglich Stellung zu nehmen. Den Beratungen des Vorstandes war vorausgegangen eine Sigung des gemeinsamen Ausschusses für Finanz- und Steuerpolitik beim Handwerks- und Gewerbekammertag und Reichsverband des deutschen Handwerks. Dieser Ausschuß hatte folgende Entschließung vorgelegt: ,, Es wird anerkannt, daß unter den gegebenen Verhält nissen ein gewisser Zollschutz zur Erhaltung und Förderung der Produktionskräfte der deutschen Volkswirtschaft notwendig ist. Auch der Landwirtschaft muß zur Durchführung ihres Intensivierungsprogramms die Möglichkeit gegeben werden, ausreichende Preise für ihre Erzeugnisse zu erhal ten; als solche sind die Weltmarktpreise anzusehen. Die Landwirtschaft muß die von ihr in Aussicht gestellte Produktionssteigerung mit größtem Nachdruck so durchführen, daß der Bedarf des deutschen Volkes an landwirtschaftlichen Erzeugnissen möglichst gedeckt werden kann. Hierfür sind mäßige Schutzölle für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse nicht zu vermeiden, solange dieses Ziel nicht mit anderen Mitteln zu erreichen ist. ono Soweit das Handwerk vom Standpunkt seiner besonderen wirtschaftlichen Verhältnisse aus zu einzelnen Positionen der Zolltarifvorlage bestimmte Wünsche geltend zu machen hat, werden diese der Reichsregierung und dem Reichstag übermittelt werden." Der Vorstand des Reichsverbandes hat sich der Stellung nahme des Ausschusses für Finanz- und Steuerpolitik im wesent lichen angeschlossen. Er stimmt einem gewissen mäßigen Schutzzoll für die Landwirtschaft unter den gegenwärtigen Verhält nissen grundsätzlich zu. Der Vorstand nahm außerdem Kennt nis von dem Ergebnis der Verhandlungen über die gleiche Frage im vorl. Reichswirtschaftsrat und beschloß, sich dieser Stellung nahme ana an Reichs daß die in eine wesen die im§ für Weizen Dauer ein eingeführt Die G Handwerks Der g Gewerbefa Handwerks Sigung am wurf eines Zolltarifvo würfen bef Die 3 vertreters über die b wurfs ausf zogen. In Zollvorlage wärtigen S ten Zollerh zeugnisse fü den die au zahlreichen lage behan schusses zu zu bestimm bandes des übermittelt In gle neuen Auft Seine Stell: wertung in ,, Der Anhöru ausschu Ter, F gehen, Standp eine A Ansprü bis 3 für tra Für daß ein 1. ein 2. no lid 3. die Ge Wir ve 26. Februar 3ur Jah Ich bin baren Erdb den Spuren und Ruinen unerschütter im vollsten den Ruinen dem die Na heit und d liegt, noch i immer Spieg igte hat benrgeder= and sien ert. eine urch die Coll: dita Egen für in iner des ages den. die uch das hloß rbe ihre ung das erfs ten, Blich eine uera chs= älts ung tota ung ben hal hen. IIte ren, hen find isse ren ren nen hen stag nge ents ug älts ints age nge nahme anzuschließen. Es wird in einer begründeten Eingabe an Reichsregierung und Reichstag der Antrag gestellt werden, daß die in der Regierungsvorlage vorgeschlagenen Getreidezölle eine wesentliche Abschwächung erfahren und zwar dahin, daß die im§ 5 angesezten Zollsätze von 3 M für Roggen, 3,50 M für Weizen, 2 M für Gerste und 3 M für Hafer nicht nur auf die Dauer eines Uebergangsjahres, sondern als autonome Sätze eingeführt werden sollen. Die Eingabe an die Reichsregierung wird im Deutschen Handwerksblatt veröffentlicht werden. * Zollvorlage und Aufwertungsgesetze. Der gemeinsame Ausschuß des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages und des Reichsverbandes des deutschen Handwerks für Finanz- und Steuerpolitik hat sich in seiner Sigung am 16. und 17. Juni ds. Js. in Berlin mit dem Entwurf eines Gesetzes über Abänderungen von Zöllen( sog. kleine Zolltarifvorlage) und den beiden neuen Aufwertungsgesehentwürfen beschäftigt. Die Zolltarifvorlage wurde in Gegenwart des Handwerksvertreters im Zolltarifausschuß des Reichswirtschaftsrats, der über die bisherige parlamentarische Behandlung des Gesetzentwurfs ausführlich berichtete, einer eingehenden Prüfung unterzogen. Insbesondere erörterte der Ausschuß die Bedeutung der Zollvorlage für die zukünftige Gestaltung der deutschen auswärtigen Handelsbeziehungen und die Auswirkung der geplanten Zollerhöhungen auf industrielle und landwirtschaftliche Erzeugnisse für die Wirtschaft des Handwerks. Des weiteren wurden die aus den verschiedenen Handwerkszweigen vorliegenden zahlreichen Anträge zu einzelnen Positionen der Zolltarifvorlage behandelt. Die grundsätzliche Stellungnahme des Ausschusses zu der Zolltarifvorlage sowie eine Reihe von Anträgen zu bestimmten Positionen wurden dem Vorstand des Reichsverbandes des deutschen Handwerks zur weiteren Veranlassung übermittelt. In gleicher Weise wurden am zweiten Tage die beiden neuen Aufwertungsgesehentwürfe behandelt. Der Ausschuß legte seine Stellungnahme zu der Frage der Neuregelung der Aufwertung in folgender Entschließung fest: ,, Der Ausschuß hat die neuen Aufwertungsgeseze unter Anhörung eines Berichts des Mitgliedes des Aufwertungsausschusses des Reichstags, Herrn Tischlerobermeister Sil= Ter, beraten. Ohne im übrigen auf Einzelheiten einzugehen, hält der Ausschuß unter grundsätzlicher Wahrung des Standpunktes des Reichsverbandes des deutschen Handwerks eine Aufwertung bis zum Höchstsage von 20 Prozent für Ansprüche aus Vermögensanlagen der im§ 1 Abs. 2 Ziff. 1 bis 3 des Aufwertungsgesehentwurfs bezeichneten Art noch für tragbar. Für den Ausschuß war hierbei die Erwägung maßgebend, daß eine jede Aufwertung 1. eine Belastung anderer Volksteile bedeutet, 2. notwendigerweise weitere volkswirtschaftliche bedenkliche Folgen hervorruft, 3. die Anleihefähigkeit des Reiches, der Länder und der Gemeinden beeinträchtigt." Wir verweisen hierzu auf unseren Rundbericht Nr. 44 vom 26. Februar 1925. 3ur Jahrtausendfeier der deutschen Rheinlande. Ich bin vor Jahren durch die Ruinen des von jenem furchtbaren Erdbeben zerstörten Messina geschritten. Da sah ich neben den Spuren der vernichteten Naturkräfte, neben den Trümmern und Ruinen bereits wieder das neue Leben, das sich regte, die unerschütterte Arbeitskraft des armen heimgesuchten Volkes und im vollsten Sinne des Dichterwortes blühte neues Leben aus den Ruinen. Aehnlich sehe ich die Dinge im Rheinlande. Trotzdem die Natur still und friedlich schlummert und die alte Schönheit und der alte Zauber über der wundersamen Landschaft liegt, noch immer rauscht der Rhein vor dem Loreleyfelsen, noch immer spiegelt sich im schönen Strom das heilige Köln und ragt der Dom über die Stadt empor und grüßt den Strom, der freudig vorüberzieht und so ists von Schaffhausen bis zu jenen stillen weiten Gefilden, wo der Strom von deutschen Landen Abschied nimmt. Und so wars vor Jahrtausenden, so ist es heute. Die Natur steht fest, die alten Vulkane, die einst in der Eife. ihr unheimliches Wesen getrieben, sie sind längst zum Schweigen gekommen, es glüht und blüht am Rhein der ganze Zauber, wie er in den Liedern unserer Dichter wiederklingt. In der Tat, der Strom ist ein Bild deutschen Lebens! Und deutsches Leben hat sich an seinen Ufern abgespielt. Von seinem Ursprung an und in seinem Laufe durch das blaue Schwabenmeer, und da er sich jauchzend warf ,, vom hohen Felsgestein", wie Emanuel Geibel sagt, er fließt vorbei an dem Elsaß und an dem Münster Erwin von Steinbachs, in dessen Quadern einst Goethe seinen Namen eingegraben. Und gerade er hat uns vom Elsaß das schönste und rührendste Bild geboten und durch ihn, wie durch alles deutsche Leben, ist dieses Land für alle Zeiten mit uns verknüpft. Daran ändert kein Krieg und ändert keine Grenze etwas. Freilich, wenn wir dem Strom folgen, dann gemahnt uns genau wie Straßburg, Speyer mit seinem Dome an den bösen Nachbarn, dessen Haß und Uebermut nie zur Ruhe gekommen und der nur dann schwieg, wenn er mußte. Jezt schaut der alte Kaiserdom von Speyer ruhig in den Strom. Einst hat in ihm der Feind gewütet und hat die ehrwürdigen Gebeine der dort ruhenden deutschen Kaiser zerstreut und geschändet und er hat Macht gewonnen fernerhin und es gab eine Zeit, da sind die deutschen Reben unter französischer Obhut gereift. Aber jene Zeit ging vorüber und wenn Frankreich die sieben ägyptischen Plagen über unser Land und vor allem über unser Rheinland verhängt hat, sie zogen vorüber und wenn das Gewittergewölk schwand, dann schien der blaue Himmel über den deutschen Rhein und über die deutsch gebliebenen Rheinländer. Das Grenzland ist in gewissem Sinne die Probe auf das deutsche Land überhaupt. Es war flar, daß um diese Gefilde ein mächtiger Feind und ein mächti= ges in sich geschlossenes Staatswesen alle Kräfte einsetzte, um es zu gewinnen und um es zu haben. Es ist auch keine Frage, daß in den verhängnisvollsten Paragraphen des Versailler Diktates die Absicht verborgen liegt, die Hand auf den Rhein und die Rheinlande für alle Zeiten zu legen. Das sind alte Wünsche und alte Entwürfe, die immer auftauchen, wenn sich Deutschland schwach oder vom Unglück verfolgt erweist. Wir stehen wiederum in einer solchen Epoche. Nach ungeheuerer, fast überIhr Eingemachtes wird vor Schimmel und Gärung sicher geschützt, wenn Sie dabei Dr. Oetker's Einmache- Hülfe verwenden. Es ist das einfachste, billigste und trotzdem ausgezeichnete Verfahren. 1 Päckchen von Dr. Oetker's Einmache Hülfe genügt, um 10 Pfnud eingemachte Früchte, Gelee, Marmelade, Fruchtsäfte, Gurken usw. haltbar zu machen. Gebrauchsanweisung ist jedem Päckchen aufgedruckt. 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Das walte Gott! ion tolli to joj lodist and got mod an in Literarisches. siduodi da sain Der Fall d'Annunzio. Die widerrechtliche Aneignung der Villa des deutschen Gelehrten Professor H. Thode durch Ga= briele d'Annunzio gibt der berühmten dänischen Dichterin Karin Michaelis Anlaß zu einer dokumentarisch belegten, schonungslosen, vernichtenden Abrechnung mit dem Menschen d'Annunzo. Die Anklageschrift wird in der gesamten Kulturwelt ungeheures Aussehen erregen. Der Preis der Broschüre, die im Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam, erscheint, beträgt 80 Pig.nu torti jin? nothing a Das Geheimnis der Waldhoferin von Reim mich 1. Neuauflage 7.- 9. Tausend Halbleinenband.( 232 S.) Preis S. 4.20 G.-M. 2.70 Verlagsanstalt Tyrolia Innsbruck- Wien- München. Vielfach verschlungen sind die Pfade dieser Menschen und ihre Schicksale scheinen sich oft in ein erschreckendes Dunkel zu ver= lieren.. Das gestaltet Reimmichl in diesem Buche mit dem sinnenden Ernst seiner volkstümlichen Fabulierkunst und mit seiner hingebungsvollen Liebe an die Gestalten, die er geruhsam und sicher aus dem bunten Getriebe heimatlichen Volkslebens hebt und vor uns hinstellt als ganze Menschen, denen Freude wirklich Freude und denen Leid wirklich Leid ist. nimen ** Wegsucher. Von Georg Asmussen. Roman. Vierte Auflage. 375 G. 8°. In Ganzleinen Mt. 7.50. Verlag von Georg Westermann, Braunschweig und Hamburg. Dieser Roman ist nicht nur aus der Tiefe einer abgeklärten Weltanschauung, sondern zugleich aus hohem dichterischem Empfinden geboren. DEUTZ Eine meisterhafte Technik der Schilderung, die, ohne sich ins Sensationelle zu verlieren, den Leser in höchster Spannung hält. Auch die Charaktere sind mit seltenem psychologischen Verständnis scharf erfaßt und klar und lebensvoll gezeichnet. „ Lacht Euch Laune" 1000 Wize von Ernst Warlitz, 290 Seiten, Preis gebunden Mt. 3.30 Mag Sesses Berlag, Berlin W. 15. 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