eit.) 9 gestafeln Paar M., otgeld, Nachn e Ziel. cht, sand. hk 52.18.30.75.e s! 33. Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giessener Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Nr. 1362. Nr. 52. Expediton: Sudanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsbruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm brette Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg. Lokal 11 11 " 90 17 Reklamezeile 11 Samstag, den 27. Dezember 1924. Vor 10 Jahren. Streng geheim! ,, Streng geheim!"- so stand als Parole über unseren Transport. Die schönen, arbeitsreichen Tage auf dem Truppenübungsplay, den wir anfingen liebzugewinnen, gingen ihrem Ende zu. Wir hatten geschmiedet in der Schmiede des Reiches. Wie sagte doch unser Regimentskommandeur sehr richtig?„ Meine Herren, ich vergleiche hiermit dem Ritter, der sich seine Rüstung selber schmiedet. Genau so Sie. Mit dieser Rüstung, ihrer Truppe, müssen Sie kämpfen, siegen oder sterben!" Im Auftrag seiner Majestät hatte uns eine höhere Exzellenz besichtigt, ihre Anerfennung ausgesprochen; nun waren wir reif. 3 Tage und 3 Nächte wurde verladen. Mann, Roß, Wagen und erste Ration. Ein Zug nach dem anderen rollte den Bahnhof hinaus, der diesen Verkeln allmählich gewöhnt war. Endlich kamen wir daran. Wohin? Wohin? Die wildesten Gerüchte liefen um. Der Divisionsstab sollte in M. gesehen worden sein. Man kam auf die tollsten Einfälle. So fuhr unser recht stattlicher Zug in die Nacht hinaus. Deutlicher Singsang hub an, die Begleitungsmusik dazu, überall brüllten unsere Jungen, die zum ersten Male dem Feinde entgegen fuhren, Hurra, Hurra! So fuhren wir denn auf einen Vorstadtbahnhof in unsere Stadt ein. Alles abgesperrt. Kein Soldat durfte allein hinaus. Durch die Fensterscheiben lugten Zivilistenaugen zu uns herüber. Ueberall Posten, Posten. Ah, streng geheim! Hier erfolgte die erste Verpflegung. Buh, wie blies der Wind so scharf, als wir morgens in stockfinsterer Nacht in einem Städtchen im Harz Halt machten um unsern Kaffee einzunehmen. Wir versuchten das von einem befrackten Ober gebrachte Getränk, sahen uns groß an und ließen es stehen. Wir hielten uns schadlos am Kulmbacher Bier und den belegten Broten. Liebes Harzstädtchen, wenn ich mal wieder durchkomme, dir werde ich nicht Guten Tag sagen. Du hast uns damals zu sehr hereingelegt! Mit seinem ewig gleichen Rhytmus trug uns der Zug nach Westen, durch das Land der roten Erde nach Dortmund, wo man= che von der Hand der rheinischen Front geschwärzte Hand unsern jungen Seelen zuwinfte. Mit Stolz erfüllte uns die Geschäftigkeit der Industrie jener Gegend: solange eine solche Heimat uns stützt, werden unsere Fronten nicht wankend werden, müssen wir siegen! Dieses Gefühl wuchs um so mehr, je mehr Heimatfront wir erkannten. Gegen Abend überquerten wir das breite Silberband des Rheins. Der nächste Morgen fand uns bereits in Belgiens Hauptstadt mit seiner eleganten Mode. Zum Glück war Sonntag, und so konnte uns allerlei„ geboten" werden. Rastlos ging es weiter. Unser Zug schnitt durch Belgien durch, nach Frankreich hinein. Am Sonntag abend waren wir an unserer Endstation angelangt. Rasch ausgeladen und nach dem Quartier in Marsch gesezt. Die Beine unserer Leute wollten nicht recht mit, da sie 2 Tage im Abteil gesessen. 10 " 120 " 1 37. Jahrg. Mancher machte seinem gepreßten Herzen Luft durch einen derben Fluch. Und schon ging es besser. Wir bezogen in einem hübschen Dörfchen Quartier, um am nächsten Morgen wieder weiterzumarschieren. Unser Tagesziel wurde nicht erreicht, und da noch strömender Regen einsetzte, ließen wir uns von einem Genralkommando Ortsunterkunft anweisen. Ich kam bei einer Witwe in den mitleren Jahren unter. Ihre anfängliche außerordentliche Liebenswürdigkeit war wie weggewischt, als ich ihr auf ihre unverschämte Frage, ob die Franzosen doch siegen werden, zur Antwort gab: ,, Niemals!" Sie wollte von mir nichts mehr wissen, ihre Neugierde war befriedigt. Weiter zogen wir unsere Straße. Das Bild gestaltete sich immer friegerischer. Unsere Jüngsten sperrten immer mehr Augen und Ohren auf. Gegen Mittag langten wir endlich an unser Bestimmungsziel an. In Holzbaraden. in diesem Waldlager wurden wir untergebracht. Unsere Kerls freuten sich, Dach und Fach über sich zu haben und begannen sich hier einzunisten. Täglich hatten wir Fliegerbesuch, die recht unangenehme Grüße uns übermittelten. Sie suchen wohl die Fliegerstation, die ehedem hier stationiert gewesen war. Bei unserem Eintreffen waren uns 24 Stunden Ruhe verheißen worden. 24 Stunden Ruhe Wie freuten sich da unsere jungen Bürschchen! Wie reckten sich ihre Glieder in stolzer Jugendlust! Mancher hatte sich die ganze Sache doch anders vorgestellt. Mit den Anforderungen hatte er wohl nicht grechnet. Manche wollten fast ermatten, doch die älteren halfen ihnen in kameradschaftlichem Zureden wieder auf die Beine. Der Humor leistete erstaunliches. Bald herrschte überall frisches Leben. Keiner dachte an den Krieg und was er bringen würde. Alles eitel Lust und Leben. Wir erhielten den Auftrag, an einer Stellung weiterzubauen. Mit ausgeübten Kräften widmeten wir uns der Arbeit, und recht erfreuliche Leistungen wurden geschaffen. Gelegentlich schlugen einige Granaten ein. Auf diese Weise gewöhnten sich die Leute an Artilleriefeuer. Von den Truppen, die vorn auf Vorposten lagen, hörte man allerlei. Sie behielten die ehemalige Sommefront, die nun zurückgenommen werden sollte. Vorfeldkämpfe. Interessante Patrouillen, Gefangene und Ueberläufer. So konnte man sich in diese Atmosphäre eingewöhnen, denn über kurz oder lang mußten wir ja diese Division ablösen. Richtig geschlossen. „ Das Regiment besetzt den und den Abschnitt." Mein Bataillon hatte als erstes das Vergnügen, auf Vorposten zu ziehen. - Unsere Achselklappen zeigten immer noch verdeckte Nummern. ,, Streng geheim!" * Im Gefecht. Die Stellung wurde übernommen und bezogen. Bereits in der ersten Nacht ließen die Engländer eine stärkere Patrouille auf unsere vorgeschobene Feldwache, die in einem Kirchhof lag, los. Handgranatenkampf. Erbittertes Hin- und Herwogen. Feind abgeschlagen. Nun 3 Tage Ruhe, abgesehen von der üblichen Artilleriebeschießung. Die Leute haben sich großartig gehalten. Von Gräben konnte keine Rede sein. Postenlöcher, hier und da verbunden zu einem Nest für 4 bis 5 Mann. Dazwischen Erdklöze, also kein durchlaufender Graben. Davor eine Reihe Drahtzaun als Hindernis. Verbindung zwischen den Gruppennestern war nur bei Nacht möglich. Bei Tage absolute Ruhe. Verbindungsoder gar Annäherungswege keine vorhanden. Bei Nacht spielte sich der ganze Verkehr übers freie Feld ab. Da wurde Essen vorgetragen, Verpflegung, Post. Nachts wurden Arbeitskräfte non den Reservezügen vorgezogen, um die Stellung zu verbessern. Doch was fonnten die wenigen Spaten ausrichten, da die Arbeitsmasse zu groß! - - Auf Befehl meines Kommandeurs hatte ich in der Nacht noch einmal Verbindung mit den Vorpostenkompagnien aufgenommen und kehrte denn gegen 4 Uhr morgens mit 2 ge= fangenen Engländern mittelgroße Figuren, wenig fraftstrozzend, ängstlich, die nur immer rauchen wollten zurück. Unsere erste kriegerische Beute! Ich wollte mich etwas ausruhen, las meine Post und war gerade an der Stelle der Karte eines Bruders:„ Hattest Du für die Feiertage keinen Urlaub eingereicht?"( unsere Abreise war urplötzlich gekommen), als das feindliche Feuer einschte. Postlesen Schluß, wir machen Krieg. Die Engländer hatten es auf unsere vorspringende Nase ahgesehen. Sie sollte bei stärkerem Andrängen befehlsgemäß geräumt werden. Der Feind hatte sich in der diesigen Luft ziemlich unbemerkt vorgearbeitet, lief in seine Feuerglocke hinein und stand vor uns. Da erwachte in unsern Jüngsten der Groll gegen den Feind, der den Krieg in die Welt gerufen, und jeder stellte seinen Mann voll und ganz. Handgranaten fliegen, Maschinengewehre mähen, Infanteriefeuer streckt hin, Granatwerfer schaffen ihre furchtbare Arbeit, Minenwerfer speien aus ihren ehernen Schlünden Tod und Verderben. Sie werfen den Gegner. Er drängt jedoch stark nach, und nach rechts ist die Verbindung abgerissen. Der Reservezug wird hineingeworfen. Die„, Strippe" ist längst entzwei. Die Telefonisten der Vermittlung hat ein Volltreffer erschlagen. Letzte Nacht hatte ich sie noch in ihrem Hauskeller, wo das Haus noch stand, weshalb die Artillerie sich wohl angezogen fühlte, besucht. Nun heran, ihr Meldeläufer, ihr Träger des Nachrichtendienstes in der gespanntesten Gefechtslage. Manche wichtige Meldung von vorn, manch wichtigen Befehl von hinten habt ihr überbracht, mancher mußte sein Herzblut lassen, er tat es in der Erfüllung seiner schweren Pflicht. Das Gefecht schreitet weiter, der Kampf wogt hin und her, wir halten unsere alte Stellung noch. Es ist alles guter Dinge. ,, Halblinks vor uns im Dorf schwerer Dorfkampf-" kommt als Mitteilung von oben. Für uns äußerst wichtig. Nach kurzer Zeit:„ Das Dorf( ein Trümmerhaufen der großen Wüste vor uns) von den Engländern genommen." Schon biegen wir unsern linken Flügel zurück. Da er nun links in der Luft hängt, verlängern wir durch einige Züge, verstärken wir durch einige Maschinengewehre. Nun sind wir das allein kämpfende Bataillon, rechts und links keinen Anschluß mehr. An einem kleinen Wäldchen steht die letzte Reserve mit 2 Zügen einer Kompagnie eines anderen Bataillons, das wir bereits vorgezogen hatten. Deutscher Mut, deutsches Selbstvertrauen und der deutsche Gott werden schon helfen! Wir sind zum Bewegungskrieg übergegangen. Wir graben uns rasch ein, um einigermaßen Deckung zu gewinnen. Doch die unbarmherzige Artillerie findet uns doch. Unablässig reißen ihre Geschosse den Leib der Erde auf. Sofort wird der tiefe Granattrichter von uns besetzt. Maschinengewehre hämmern und rattern. Infanterieschüsse peitschen durch die Luft. Die Meldungen von vorn lauten günstig. Da gelingt es einer stärferen feindlichen Abteilung gegen Mittag durch eine Mulde unserem rechten Flügel in die Flanke zu fallen. Er muß Druck von beiden Seiten aushalten. Da weicht er zurück in die vorbereitete Aufnahmestellung. Die andern Kompagnien halten sich lange auf ihrer Höhe, vertreiben noch manche an= marschierende Kolonne. Nachmittags kommt der Befehl:„ Das Bataillon geht auf die X- Stellung zurüd." Allmählich vollzieht sich dieses Loslösen vom Feinde. Viele möchten gern liegen bleiben, denn mit den„ Tommys" in unmittelbarer Berührung zu sein, macht ihnen unsagbares Vergnügen. Doch Befehl ist Befehl. Der Gefechtslärm ist etwas verstummt. Ich stehe auf der großen Heeresstraße, die einst Napoleon hat bauen lassen. Sie schneidet unsere Stellung, die hier etwas vorspringt. Unsere Pioniere haben an ihr gründliche Arbeit geleistet. Ihr Leib ist zerrissen durch eine Anzahl haushoher Sprengtrichter. Für den Gegner, wenn er sie mal befizen sollte, dürfte sie daher von wenig Wert sein. Einige starke Pappeln säumen sie ein; ihnen ist nun auch das Los des Sterbens beschieden. Ich setze mein Glas an und schaue nach der großen Stadt. Jhr Todesurteil ist auch gesprochen. Granate auf Granate heult in sie hinein. Mächtige Rauchsäulen wälzen sich empor. Troz der Entfernung ist der scharfe Knall, verstärkt durch den mehrfachen Widerhall, noch kräftig vernehmbar. Flammen schießen empor. Jeden Tag kommt ein anderer Stadtteil dran. Ueberall dem grausen Jammer unbarmherziger Zerstörung steht tränenden Auges, wie eine vor Schmerz zuckende Witwe, die jetzt noch in dem Gang ihrer Vernichtung stolze Kathedrale. Manche Wunde hat man ihr geschlagen. Doch sie steht. So leicht läßt sie sich nicht unterkriegen. Frankreichs Waffenbrüder haben ihr und der Stadt Vernichtung geschworen. Die englischen Kanoniere müssen wohl eine besondere Lust daran finden, ihre Rohre auf die einst so vornehme Stadt zu richten, um sie in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. Was fümmert es sie, es ist ja französisches Kapital. Es schmerzt in der Seele, wenn man solche Werte in Staub sinken sieht. Zum Glück haben wir„ Hunnen" alle Kunstschätze vorher geborgen. Sonnenglanz liegt über der dem Tode geweihten Stadt. Sie trinkt sich noch einmal voll von Sonne. Wie oft wird sie es noch können? Es ist ein stolzes Sterben, das verdiente, auf der Leinwand festgehalten zu werden. Unaufhörlich gurgeln die schweren Kaliber über unsere Köpfe, in die sterbende Sadt. Das Eisen, was sie schlucken muß, bleibt unseren schwachen Leibern erspart. Deshalb auch Freude unsererseits. - Ein neues Bild! In Marschkolonne kommen die Engländer in einen Ort vor unserer Linie gezogen. Rechtzeitig sind sie erkannt. Das ist ein Fressen für unsere Artillerie. Mit Mörsern haut sie in den Trümmerhaufen des ehemaligen Dorfes. Entsetzt ob dieses wenig freundlichen Empfanges zerstoben sie in alle vier Winde. Ja, Tommy, wir sind auf der Hut! In der Dämmerung werden unsere Sicherungen vorgeschoben. Die Nacht verläuft außerordentlich ruhig. Gegen Morgen 4 Uhr seht wahnsinniges Feuer auf unsern rechten Flügel ein. Sie müssen erkannt haben, daß sich da eine Kompagnie von uns einschanzt. Sie weicht auf die Hauptlinie zurück. Dem Feuer folgt eine stärkere englische Patrouille mit einer Menge von Maschinengewehren. Schon sitzen sie der Schleier der Dämmerung deckt sie wunderbar- in einem Sprengtrichter und befeuern die ganze Straße, wo unser Gefechtsstand liegt. Ich erhalte den Auftrag festzustellen und anzugreifen. Durch die Feuergarben der Maschinengewehre arbeite ich mich nach der Stelle durch den Chausseegraben. Unterwegs muß ich noch Verständigung herbeiführen. Eigene Truppen hatten sich beim werdenden Tag gegenseitig beschossen. Ich komme glücklich an eine Mulde. Hier liegt der Truppenverbandsplay. Entgeistert sieht mich der Arzt an, denn schwere Stunden liegen hinter ihm. Er erklärt mir das Mißliche seiner Lage. Nur einen Rat: zurückverlegen. Ich reiße die Kompagnie vor, setze sie auf einer Höhenwelle an, rechts flankierend. Nun fassen wir den Feind mit unserm Feuer. Ein schneidiger Gegenstoß setzt ein, wobei leider zwei tapfere Offiziere den Heldentod finden. Ein anderer, der ,, wie ein Löwe" tämpft so schilderte ich später meinem Kom mandeur wird schwer verwundet. Der Sprengtrichter ist in unserer Hand. Die englische Patrouille ist fast aufgerieben. Ein Maschinengewehr ist erbeutet. Der Rest, der sich durch eine - Bei nehmen Kerne enthalt Schluch Die tot neu aus Büchsen zügliche englisch knüpft Jüngste Tapfer am Ue faltem abgeleg es von verdien AL eine sto Junger gegenn be A BID R Fr An H NYM seit Hoffi 3 Fla Der E ders sich Kran S schreib f. emul Alleinh ,, Das Izieht liegen hrung hl ist f der 1. Sie Insere Leib Für r von ihnen Stadt. heult Troy mehrhießen leber= t träe jett lanche t läßt en ihr KanoBei Neigung zu Fettansah sollten Sie eine Zehrkur vornehmen. Wir raten Ihnen, in Ihrer Apotheke 30 g Toluba= Kerne zu kaufen, die wirksame, völlig unschädliche, Stoffe enthalten. Schlucht zurückziehen kann, wird auch fast noch völlig abgeschossen. Die toten Tommys sind alles junge, stämmige Burschen, tadellos neu ausgerüstet. Unsere Jungens machen Beute: das englische Büchsenfleisch mundet ihnen vorzüglich nicht minder das vorzügliche Biskuit. Mancher versieht sich mit einer tadellosen englischen Gummi Zeltbahn. An die vorgefundenen Bilder knüpft sich mancher Scherz. Gute Stimmung ist bei unseren Jüngsten immer anzutreffen. Die Gefahren sind rasch vergessen. Tapfer haben sie sich benommen. Der Gegenstoß klappte wie am Uebungswerk, wo er so oft geübt worden ist. Beweise von faltem Draufgängertum und erstaunenswertem Schneid wurden abgelegt. Sie hatten ihre Aufgaben vorzüglich gelöst, wie man es von ihnen nicht anders erwartete. Dafür winkte ihnen auch verdienter Lohn. Abends wurden wir abgelöst. Einige Tage später konnte eine stattliche Anzahl antreten, um aus der Hand ihres auf seine Jungens stolzen Regimentskommandeurs das Eiserne Kreuz entgegennehmen zu können. Heil und Sieg! Vergebung von Aufträgen aus öffentlichen Mitteln. Das hessische Gesamtministerium gibt unter Nr. St.- M 11 288 vom 2. August 1924 an die unterstellten Behörden folgendes bekannt: Durch den Erlaß vom 16. 6. 1893, das Verdingungswesen betreffend, und die Ausführungsbestimmungen hierzu ist allen Behörden zur Pflicht gemacht, für die Berücksichtigung und Förderung des inländischen Gewerbes, soweit es im Rahmen jenes Erlasses zulässig und tunlich ist, besorgt zu sein. Dementsprechend ist jedenfalls darauf zu achten, daß bei Vergebung von Aufträgen aus öffentlichen Mitteln dem einheimischen Handwerk oder der einheimischen Industrie unter allen Umständen Gelegenheit zum Wettbewerb gegeben wird. Im Hinblick auf die zweifellos schwere Notlage, in der Handwerk und Industrie sich gegenwärtig befinden, ist Anlaß gegeben, auf die Beachtung der vorstehenden mitgeteilten Richtlinien das besondere Augenmerk aller in Betracht kommenden Behörden zu lenken. J. V. Henrich. Rohre einen es ist t man ,, SunStadt. ird sie te, auf unsere muß, Freude Ort vor Das ist in den wenig c. Ja, vorge Gegen Flügel pagnie Dem Menge er der er und . Ich rch die ach der h Vern wer n eine Et steht n. Er zurüdSöhend mit leider er, der Komift in . Ein eine Pianos in nur hochwertiger Qualität, bei zeitgemässer Anzahlung und bequemen Teilzahlungen, liefert Offenbacher Pianoforte- Fabrik Alois Knauer& Co. Offenbach. BIEBERERSTRASSE 5= Fernruf 2305 u. 2917. Langjährige schriftliche Garantie! An den Sonntagen vor Weihnachten, bleibt unser Geschäft geöffnet. Ich suche zum Verkauf der Produktion meiner beiden Werke Neukirch u. Christianstadt in Giessen 1 unermüdlichen fleissigen VERTRETER und erbitte Bewerbungen mit Bild und Lebenslauf. Christian Berlin Nähmaschinen empf. als best. Weihnachtsgeschenk , Vesta' Langschiff- Masch. Gm. 132.99 Schwingschiff99 99 99 Rundschiff148.200.99 99 99 Versenkbare 175.99 99 zahlbar in Monatsraten von Gold- Mk. 25.Walter Letzerich Fahrrad- Vertrieb DILLBRECHT ( Dillkreis). an ReizRasierklingen gratis! Schokoladen- Fabrik Nervöse u. 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Der krankhafte Husten sowie Nachtschwelss ist bereits verschwunden, der stärkende Schlaf hat sich wieder eingestellt und der Appetit hebt sich auch langsam. Ich kann Ihren Balsam jedem mit dieser tückischen Krankheit betroffenen Mitmenschen nur bestens empehlen. H. K. i. P. halten Auskunft u. Rat So und ähnlich lauten die fast täglich bei uns eingehenden Dank( nur schriftl.) durch schreiben. Best.: Bals. Myr. cps 3% Na. br.2% Malt. 24% Sacch. 16% f. emuls. Preis pr. Flasche M.3,-. Zu haben in Apotheke zum goldenen Engel. HARMS, Hamburg 19 Alleinhersteller: Nymphosan A.-G., München 38 L. 14 F160) Bellealliancestr. 17Ld. Junge Leute die zur See fahren wollen erbarkeit, Willensschwäche, Energielosigkeit, trüber Stimmung, Lebensüberdruss, Schlaflosigkeit, Kopfschmerz Angst- und Zwangszuständen, Hypochondrie, nervöse Herz- und Magenbeschwerden leiden, erhalten kostenfreie Broschüre von Dr. Weise über Nervenleiden. Dr. Hugo Caro, G. m. b. H., Berlin- Friedenau 8. Gedenktafeln einer irrsinnigen Zeit!( Inflations- Zeit.) Amil. Satz, ferner Gedenktafel der 19 geraubten Gebiete. Beide Erinnerungstafeln koloriert in ca. 25 Farben kosten 1 Paar 1.50 M., 2 Paar 2.25 M., 10 Paar 10.- M., 50 Paar 40. M., 100 Paar 75.- M. Notgeld, hist. u. humor. Inhalts, 49 St. 1. M. Nachn Behörden u. geg. Standesangabe 8 Tage Ziel Vertreter und Wiederverkäufer gesucht, Kriegsbeschädigte bevorzugt. Friedrich Peter, Briefmarkenversand, Würzburg Hoher Verdienst diskr. Tätigkeit. Gratisbroschüre Nr. 322 von durch Privat- Versand- Adr. geschäft, Heimarbeit, Vertretgn, Vornehme Schliessfach 154 in Heidelberg. Zusammenstellung der Einkommensgrenzen und Zusatzrentensätze für Kriegsbeschädigte vom 16. November 1924 ab. 1 2 3 45 6 7 8 9 10|| 11 12 13 14 15 16 17 B) Witwen A) Schwerbeschädigte C) Witwenbeihilfe ( einschl. Witwer) Kinderzahl Ortsklasse Einkommen, Zusatzrente Einkommen, volle Zusatzrente neben dem die halbe zahlbar ist vom Hundert für Beschädigte von neben dem die 50-60170-80 über 80 volle| halbe Zusatzrente Einkommen, neben dem die poñe Zusatzrente a) volle a) volle zahlbar ist halbe Zusatrente zahlbar ist Zusatzrente a) volle b) halbe b) halbe volle b) halbe volle volle RM RM RM. RM RM RM.. R.M. RM. R.M. R.M. R.M. R.M. Sonder tlasse 45, 68, 0 AB A 44, 66,- a 27,- 26,- a 18,- 31,05 18,- a a) 20,70 43,65,- C 41, 62, b 10,35 31,05 51,75 26,- 25, Härteausgleich b 18,- Härte 17,- ausgleich Härte ausgleich b D) Sonstige Bezugsberechtigte Vaterlose neben dem die Zusatzvolle halbe Zusatzrente zahlbar ist polle RM RM. 27,41,- a) volle b) halbe R.M. 26, 39,- Waise 26,- 39,- 10,35 Einkommen, rente a Härteausgleich Härte D 40,- 60,- 5,20 15,55 ausgleich 24, 16,- a a Sonder flaffe 54,- 81,- a 36,- 54,- ( 41,40 24,- 36,- ( 29,35 b) 25, 38,- b 24,- 36,- 5,20 27, 41, a einschl. einschl. A 52,- 78,- 20,70 41,40 62,10 34,- 51,- 23,- 35,- Elternlose Waise) Waisen1 B 51,77,- b 33,- 50,- b 22,- 33,- beihilfe) b C 49,74, 10,35| 20,70 Härte 32, 48, 15,55 22,- 33,- 10,35 26, 39,- 15,55 Waise 26,- 39,- 25, 38, ausgleich D 48, 72,- 31,- 47,- ( 25,90)|| 21,- 32,- ( 19,- 24,36,- b 7,80 Sonder Klasse 63,95,- a 44, 66,- a 30,- 45,- a c) 18,27,- a ( 51,75 ( 38, 2 ABCD 61, 92, 59, 89, 31,05| 51,75| 72,45|| 42,- 63,- 28,- 42,- Empfänger 18,- 27,- 8,65 einschl. einschl. b 41,- 62, Waisen) 28,- 42,- Waisenvon Waisen18, 27, beihilfe) 58,87,- 15,55| 25,90| Särte40,- 60,- b 27, 41,- beihilfe b 17,- 26, b 56,- 84,- ausgleich 38,- 57, ( 36,25) 26,- 39,- ( 27,65) 16, 24, 4,35 Sonder 3 ABCD flaffe 72,108, 69,104,- 68,- a 52,- 78,- a 35,- 53, a 22,- a ( 62,10 ( 46,65 41,40| 62,10| 82,8050,- 75,- 34,- 51,- d) 21,- 12,95 einschl. einschl. - 102, b 49,- 74,- Waifen) 33,- 50,- Waisen Elternteil 21,- Die beihilfe) 60,- 99, 20,70| 31,05 Härte 47,- 71 b 32,- 48,- b 20,- halbe b ausgleich 63,- 95,- 45, 68,- ( 46,60)| 30,- 45,- ( 36,30) 19,- Zufaz 6,50 rente Sonder laffe 81,122,- a 60,- 90,- a 40,- 60,- a 27,- wird stets a A 78, 117,- 51,75 72,45 93,15 58,- 4 B 76, 114, b C 74, 111,- 25,90 36,25 Särteausgleich D 71, 107,- 87,- 56,- 84, 54,- 81,- 53,- 80,- ( 72,45 einschl. Waisen) 38, b 36,- ( 56,95) 36,- ( 55,30 39, 26,- ge 59, 20,70 einschl. 57, Waisen26,- währt beihilfe 54,- 54,-( 44,95) Elternpaar 25,- 24, b 10,35 Sonder flaffe 90,135,- a 68,102,- a 46,- 69 a 5 ABCA 87,131,- 62,10 82,80 103,50 85,128,- b 65,- 64,- 98,- ( 82,80 44, 66,- ( 63,95 einschl. einschl. 96, Waisen) 43,- 65,- Waisen beihilfe) 82,123,- D 79,119,- Härte31,05 41,40 od.Härte- ausgleich| 60,- ausgleich 62,- 93,- 90 b 42,- 63,- b ( 67,30) 40,- 60,- ( 53,60) Sonder klasse .6 ABCD 149,- 99, 95, 143, a 76, 114, a 51,- 77,- a 72,45| 93,15| 113,85 73,110,- ( 93,15 49,- 74,- ( 72,60 93,- 140,- b 90,- 135,- 36,25 46,60| Härte87,- 131,- 71,- 69, od.Härte- ausgleich 67,- ausgleich 107, 104,- 101,- einschl. Waisen) 48,- b 46,- ( 77,65) 45,- einschl. 72,- Waisen 69,- beihilfe) b 68,- ( 62,25) Bemerkungen: 1. Zu Spalte 3. Rente für einen Erwerbsunfähigen plus Kinder- und Ortszulage( ohne Frauen- u. Ausgleichszulage). 2. Zu Spalte 6. Gilt auch für Empfänger von Haus- und übergangsgeld. 3. Zu Spalte 8. 60 v. H. der Vollrente eines Erwerbsunfähigen einschl. Ortszulage, ohne Ausgleichszulage, erhöht für jede nicht voll im Erwerbsleben stehende Waise um 30 v. H. 4. Zu Spalte 11. 2/3 der Säge von Spalte 8. 5. Zu Spalte 14 a. b und e bezw. ebenda Spalte 15. Einkommen wie Witwe( Sp. 8) 6. Zu Spalte 14 c, bezw. ebenda Spalte 15 " Witwenbeihilfe( Sp. 11). 7. Zu Spalte 14 d bezw. ebenda Spalte 15. Ginkommensgrenze 60 v. H. von 80 v. H. der Vollrente( Spalte 3). 8. Wegen des nach obiger Zusammenstellung selbst zu errechnenden Härteausgleichs vergl. R.V.BI. 24. S. 143 Nr. 373 Bem. 3 zu§ 90 R.V.G. 9. Neben obigen Sägen wird gegebenenenfalls noch der örtliche Sonderzuschlag gewährt( R.V.BI. 24 S. 85 Nr. 250). 10. Alle zahlbaren Beträge sind auf volle 5 Pfennige, alle Einkommensgrenzen auf volle Mark nach oben abzurunden. 11. Wegen Erhöhung der Einkommensgrenzen bei Beschädigten und Witwen ohne Kinder sowie bei Waisen und Eltern um 10 v. H. vgl. R.V.Bl. 24 S. 143 Nr. 373 Bem. 4 zu§ 90 R. V. G.