PT. Leffe SAMT A. M. eisen sse 52a gszustände, ichte Herz chüre über Hauskuren riedenau 54 DE man ahre alt cht sofort lung al- Branch fer, Lager halter. Mög armstadts. ebote unte e Geschäfts s. Blattes. XXXI Verdiens rtretung ge chriftl.Heim w. Verlag -Cannstatt trasse 82. raturen an reibGiessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giessener Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugsprets: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Nr. 1362. Nr. 38. Expedition: Südanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm brette Petitzetle, Auswärts 30 Goldpfg. " " 1 " 1 " 90 11 " 1 Samstag, den 20. September 1924. Wer zahlt die meisten Steuern? Einer uns zugegangenen stenerlichen Betrachtung eines Handwerkers geben wir nachstehend Raum: In der gegenwärtigen Zeit wird oft die Behauptung aufgestellt, daß der Lohn- und Gehaltsempfänger den Hauptanteil der öffentlichen Lasten zu tragen habe, ohne irgend welche Kenntnisse davon zu haben, welche ungeheuren Lasten dem selbständigen Handwerker aufgebürdet sind. Der Gehalts- und Lohnempfänger zahlt bis zu einer gewissen Einkommensgrenze 10 Prozent Reichseinkommensteuer von seinem Einkommen. Steuerfrei ist für denselben: Für den Monat 50 Mark; außer= dem für die Ehefrau und für jedes Kind unter 17 Jahren ohne eigenen Erwerb je ein Prozent weniger. Diese steuerliche Vorteile geniest der selbständige Handwerkerstand nicht. Weder bei der Reichseinkommen noch bei der Gewerbesteuer. = = Ein Beamter mit 200.- Mark Monatseinkommen zahlt, wenn derselbe verheiratet ist und zwei Kinder hat, an Reichseinkommensteuer 200-50.- Mart 150 Mart. Von diesem Betrag nur 7 Prozent 10.50 Mark monatlich, das sind vom Monatsgehalt 5,25 Prozent. Der durchschnittliche Steuerbetrag der Bauarbeiter beträgt 4,2 Prozent. Ein großer Teil der selbständigen Handwerker hat jedoch kein monatliches Einkommen von 200.- Mart. Nach der buchmäßigen Aufstellung ist die Belastung eines Handwerksbetriebs mit Steuern und Abgaben ohne Geschäftsunkosten, Gehalt eines Angestellten, unproduktiven Löhnen und aller sonstigen nicht geringen Geschäftsunkosten folgende: Monat Juni Anteil des Arbeitgebers an: Angestelltenversicherung Invalidenversicherung Krankenversicherung Erwerbslosenversicherung Vom Arbeitgeber allein zu tragen: Beitrag zur Berufsgenossenschaft Beitrag zur Haftpflichtversicherung Umsatzsteuer Gewerbesteuer, Staat, Stadt, Kreis Reichseinkommensteuer Juli 1924 3.00 3.00 75.70 53.30 78.12 51.56 42.18 23.95 115.68 95.80 74.12 63.86 184.56 125.36 100.40 60.24 59.06 40.15 19.00 19.00 47.75 47.75 22.50 50.00 50.00 872.07 656.44 3705.90 3193.20 Der Umsatz( Rechnungsbeträge) 7382.24 5018.00 Die Belastung beträgt in Prozenten umgerechnet: Auf den Bruttolohn Grundsteuer von gewerbl. Räumen Sondersteuer von gewerbl. Räumen Vermögenssteuer von gewerbl. Räumen 22.50 Gesetzl. Miete für Büro, Lager u. drgl. chine zuſammen für den Monat ikate werden ausgeführt ppel, Giessen he Werkstätte, Sweg 43. on 2067. IXXX Die Lohnsumme beträgt Auf die Rechnungsbeträge 23.5 11.8 17.00 Prozent 13.5 Prozent Das Handwerk war vor dem Kriege voll beschäftigt, konnte sich einen Spargroschen zurücklegen, der ihn und seine Familie vor den Nöten des Alters und einer, etwa früher eintretenden Lokal Reklamezeile 10 120 " 1 37. Jahrg. Arbeitsunfähigkeit schützen sollte. Alle zurüdgelegten Ersparnisse sind von der Inflation vollständig aufgezehrt, neue Ersparnisse können bei der geringen Beschäftigung des selbständigen Handwerks nicht mehr gemacht werden. Der größte Teil der Handwerker verdient nicht das allernotwendigste für den Le= bensunterhalt.. Wenn der Handwerker alt oder arbeitsunfähig wird, bleibt ihm nur noch der sauere Gang zum Wohlfahrts= amt übrig, um dort öffentliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dem Handwerker winkt teine Pension, teine Rente, er muß jetzt infolge des Selbsterhaltungstriebs so lange arbeiten, bis seinem Wirken der Tod oder Arbeitsunfähigkeit ein Ziel sezt. Ein Abbau im reiferen Alter ist nicht möglich, von unten jedoch Zuwachs, was zur Folge hat, daß sich die Zahl der selbständigen Betriebe nicht verringert, sondern vermehrt, wodurch immer mehr selbständige Personen an der Produktion teilnehmen und die Erwerbsmöglichkeit bei den geringen Aufträgen noch verringert wird. Länder und Gemeinden, in denen vor dem Kriege eine große Anzahl Personen wohnten, die die Produktion aufnahmen, ohne sich an der Produktion zu beteiligen, standen finanziell am günstigsten. Dieser Stand ist durch die Inflation vollstandig verarmt. Alle diese Kreise haben früher dem Handwerk reichliche und lohnende Aufträge erteilt; jetzt besitzen diese Kreise nicht einmal das Lebensnotwendigste, und müssen aus öffentli= chen Mitteln unterstützt werden. Diese Kundschaft ist dem Ge= werbe vollständig verloren gegangen. In gewissen Kreisen des Beamtentums ist bedauerlicherweise zum Verderben des Handwerks die Unsitte eingerissen, indem dieselben ihre Aufträge nicht dem selbständigen Handwerker geben, sondern Arbeitern, die zu tariflichen Löhnen Beschäftigung haben. Das für die sogenannten Pfuscharbeiten verwendete Material ist oft von weifelhafter Herkunft. Doch darnach fragt der Auftraggeber nicht, die Hauptsache ist für ihn, daß er etwas gespart hat and außer Acht läßt, daß der Handwerkerstand doch auch seine Daseinsberechtigung hat und verdienen muß, um leben zu können und der Staat nur die Steuern aus dieser Arbeit erhält. Eine Besserung im gesamten Handwerk und dem Er: werbsleben kann nur dann eintreten, wenn die Zwangswohnungswirtschaft abgebaut wird. Es muß wieder dahin kommen, daß die in Mietwohnungen angelegten Kapitalien eine bescheidene Verzinsung abwerfen und der bestehende Hausbesitz so viel an Miete erhält, daß eine ordnungsgemäße Instandhaltung garantiert ist. So lange das gesamte Bauhandwerk nicht beschäftigt ist, wird auch für Handel und Industrie eine Besserung nicht zu erwarten sein. Das Heer von Lrbeitslosen vermehrt sich von Tag zu Tag, die Erwerbslosenunterstützung müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte zahlen. Von diesen Abgaben sind alle festbesoldeten Beamten und die infolge ihres Einkommens nicht mehr versicherungspflichtige Personen befreit. Der gesamten Bevölkerung kann kein Abbau sondern nur ein Aufbau helfen, dadurch daß Arbeitsgelegenheit geschaffen wird, dann verringert sich das Heer der Arbeitslosen von selbst und das Handwerk wird dann auch wieder lohnende Beschäftigung finden. Statistisches über Brände in Hessen. Für die Tagung der Hessischen Schornsteinfegermeister hatte Obermeister Karpfinger= Darmstadt eine Zusammenstellung über die Brände in Hessen und deren Ursachen bekanntgegeben. Recht interessant ist, daß die Schornsteinbrände etwa 200 Prozent gegen die Vorkriegszeit zugenommen haben. Es waren zu verzeichnen in Darmstadt 1914, 11 Schornsteinbrände, 1923 deren 33, Offenbach 7:21, Mainz 10:40. Die Zunahme dieser Brände ist in erster Linie auf die schlechtere Beschaffenheit der Brennmaterialien, dann aber auch auf die geringeren Reinigungstermine der Schornsteine zurückzuführen. Im Jahre 1918 fanden in Hessen 487 Brände statt, davon wurden betroffen 274 Wohngebäude, 56 Scheunen, 26 Ställe, 51 Nebengebäude, 9 Kirchen und Schulen, 8 öffentliche Gebäude, 63 gewerbliche Gebäude. 1920 waren 534, im Jahre 1921 613 Brände zu verzeichnen, und zwar 1920 an Gebäuden 311, 1921 350, Scheuern 58: 73, Ställe 16:24, Nebengebäude 51: 49, Mühlen 2: 3, Kirchen und Schuien 6:12, öffentliche Gebäude 11:13, gewerbliche Gebäude 79: 89. Die Entstehungsursachen bei den Bränden im Jahre 1918 waren bewiesene Brandstiftungen 2, mutmaßliche Brandstiftung 144, mangelhafte Feuerungsanlagen 53, feuergefährliche Betriebe *, Blitzschlag 81, Explosionen 28, Selbstzündung 5, sonstige beKannte Ursachen 18, unbekannte Ursachen 148. In den Jahren 1920 und 1921: bewiesene Brandstiftung 1920: 0, 1921: 8, mutmaßliche Brandstiftung 16: 12, fahrlässiger Umgang mit Feuer und Licht 106: 88, mangelhafte Feuerungsanlage 72: 79, feuergefährliche Betriebe 5: 7, Blitzschlag 46: 67, Explosion 29: 32, Selbstzündung 2: 5, elektrische Anlagen 0: 8, bekannte Ursachen 13:14, unbekannte Ursachen 245: 293. In Hessen werden für Brandschäden jährlich etwa 1 und einhalb bis 2 Millionen Mark ausgegeben. 6 Die große Zahl von Bränden ist in erster Linie auf die hat man die Schornsteinfeger als Feuervisitatore obligatoris verpflichtet. Im Jahre 1922 wurde in einer Vorstellung beim Landtage die Schaffung eines Brandschaugesezes angeregt. Die Vorstellung ist der Regierung als Material überwiesen worden. So steht zu erwarten, daß eines Tages auch Hessen, das in Bezug auf die Zahl der Brände mit an erster Stelle steht, im Deutschen Reiche, in ähnlicher Weise vorgehen wird. Das wäre auch in sofern zweckmäßig, als die meisten Schornsteinfeger und dies irifft besonders auf dem Lande zu, sich als Brandmeister u. dgl. bei der freiwilligen Feuerwehr betätigen. Die Preisausschreiben. Tie preußische Stantsregierung hat fürzlich gegen den über handnehmenden Unfug der Breisausschreiben Stellung genommen. Der Umstand, daß die Preisausschreiben der Firmen vielfach nicht in ihrem Heimatsstaat, sondern in anderen Gebieten des Reiches neranstaltet werden, und somit u. E. nur ein zentrales Eingreifen diesem unlauteren Geschäftsverfahren Einhalt gebieten kann, veranlaßte uns, in diesem Sinne mit dem zuständigen preußischen Minister für Volkswohlfahrt und dem Reichsjustiz minister dahin Fühlung zu nehmen, daß das Vorgehen Preußen auch auf das ganze Reichsgebiet ausgedehnt werde. Vom Reichs justizminister wurde uns darauf mitgeteilt, daß er die Nund verfügungen der preußischen Regierung zur Kenntnis der außer preußischen Landesregierungen gebracht und dabei zur Erwägung gestellt habe, ob in den auß rpreußischen Ländern entsprechend vorzugehen sein möchte. Jede Mutter ist auf das Wohl ihres Kindes bedacht weiß sie doch, daß sein ganzes Sein von ihrer sorgsamen Liebe und Pflege abhängt. Die Hauptsache bei der Pflege des Kindes bleibt dessen Ernährung und nichts Besseres kann die Mutter tun, als daß sie beim Entwöhnen oder bei un: zureichender Stillfähigkeit das altbewährte Nestle's Kindermehl Reparatu an Schre masch aller Fabrikate preiswert aus Heinrich Appel, Mechanische W Selterswe Telefon 2 Kaufm 25 Jahre such per sofc Stellu in Kolonialals Verkäufer, oder Buchhalt Nähe Darm Gefl. Angebot L. D. an die Ge stelle ds. B 優質 mangelhafte Bauart der Schornsteine zurückzuführen, vielfach gibt, denn in diesem Nährmittel sind alle Vorzüge vereinigt Hoher Vero auch auf die Feuerungsanlagen. Eine wesentliche Abnahme der Brände, die alljährlich sehr bedeutende Werte vernichten, dürfte zu erreichen sein, wenn bei der Bauabnahme der Schornsteinfeger mitwirkt, und ferner in angemessenen Zeitabschnitten durch diese sogenannte Brandschauen( Feuervisitation) abgehalten würden. In Bayern, Württemberg, Baden, Berlin, Brandenburg u. a. Eine sonderbare Sommerfrische. Von Waschmann. Fortsetzung. Ich bin Weltmann genug, um auch in der Heide meine Kinderstube nicht zu verleugnen. Leider wurden die Verbeugungen, mit denen ich meinen Pensionsherrn begrüßte, von diesem nur mangelhaft verstanden. Müller- Meier schien übler Laune zu sein. Statt meinen Gruß zu erwidern, gab er mir eine dreizinkige Gabel in die Hand, wies auf einen stattlichen Haufen Dünger und sagte:„ Böran!" Meine Mitpensionäre mußten mit den Gewohnheiten des Hofes schon besser vertraut sein. Rüstig waren sie längst dabei, mit ihren Forken den Mist, der in der Morgentühle dampfte, aufzuladen, wobei sie hin und wieder kräftig in die Hände spuckten. Sie waren derart in diese Beschäftigung vertieft, daß sie von meiner Vorstellung faum Notiz nahmen. In dem Inserat, das mich veranlaßt hatte, die Heide als Erholungsaufenthalt zu wählen, war mit keinem Wort die Rede davon gewesen, daß es sich in der Pension Müller- Meier um ein Sanatorium oder etwas ähnliches handele. Sanatorien unterscheiden sich bekanntlich von gewöhnlichen Sommerfrischen in der Regel dadurch, daß sie ihren Gästen außer Diät( das heißt magere Kost) eine gewisse Arbeitsleistung vorschreiben. Mein Freund Kröfelmann ist in einem Sanatorium gewesen, in dem er vier Wochen lang vom frühen Morgen bis zum späten Abend Holz sägen mußte, wobei er morgens, mittags und abends mit nichts anderem als mit Spinat ernährt wurde. Für sechs Mark pro Tag! Inklusive!( das heißt einschließlich Holzsägen und Spinatessen). Angesichts dieser Erfahrungen meines Freundes Krökelmann hatte ich Wert darauf gelegt, meine Ferien in einer gewöhnlichen Sommerfrische zu verleben; nicht in einem Sanatorium. Und nun war ich, wie mir schien, doch hereingefallen. Trotz aller Vorsicht. Und befand mich in einem Sanadie man an eine tägliche Kost stellen kann: hoher Nährund Gesundheitswert, Wohlgeschmack und leichte Verdaulich: feit. Illustrierte Broschüre über Säuglingspflege kostenlos und unverbindlich durch:" Linda"- Gesellschaft m. b. S., Abt. 7, Berlin W 57. 1 Originaldose ist in allen Apotheken und Drogerien usw. für Mark 1.50 erhältlich. torium. Mitten in der Lüneburger Heide. Ohne daß ich es gewollt hatte. Auf Grund eines unvollständig abgefaßten Inserates. Zwar verlangte niemand von mir, daß ich Holz sägte und Spinat aß. Aber ich mußte Mist aufladen. Ganz gewöhnlichen Stallmist. Gegen die Verpflegung war nichts einzuwenden. Um 8 Uhr gab es Kaffee mit Buchweizen- Pfannkuchen; um 10 Uhr ein Schinkenbutterbrot und einen Kümmel; mittags Erbsen mit Speck; nachmittags Kaffee mit Buchweizen- Pfannkuchen; abends Erbsen ohne Spec. Zwischendurch wurde Mist aufgeladen. Bis abends um acht Uhr. Erbsen sollen ungemein viel Vitamine enthalten. Die Aerzte behaupten es. Und ich glaube, daß sie Recht habe Wenigstens hatte ich nach achttägigem Erholungsaufenthalt bei Müller- Meier das Gefühl, so viel dieser lebensnotwendigen Stoffe in mich aufgenommen zu haben, um damit bis zu den nächsten Sommerferien bequem auskommen zu können. Unter diesen Umständen hielt ich eine weitere Ausdehnung meines Aufenthaltes in der idyllischen Heide für überflüssig und erklärte meinem Wirt, daß ich abreisen wolle. Müller- Meier war keineswegs von meinem Entschluß über rascht. Im Gegenteil: er schien ihn erwartet zu haben und sich darüber zu freuen. Und als ich ihn wegen der Abrechnung fragte, winkte er ab. Jd mein, dat weer all god so, Krischjohn!" sagte er. Und wohlwollend fügte er hinzu: ,, Villichte versöken Seit mal als Midepinn. Dat mag Sei woll beeter smaken a Meßupladen! Beetern Se sick! Un dann adschüs!" Damit nahm er gleichmütig seine Forte wieder auf und half beim Dünger aufladen, ohne sich weiter um mich zu kümmern. Warum er mir das Pensionsgeld erlassen und was er mit seiner Abschiedsrede gewollt hat, ist mir nicht klar geworden. Bei so einem Heidebauern mag sich der Teufel auskennen. Im nächsten Jahre werde ich doch wohl ins Gebirge gehen. ( Schluß) durch Vertret werbl. u.schrif arbeit usw. W W. Haug, Can Moltkestras M !!! gu al wi als die fict Henkel Nervöse u. N schwäche, Eu Lebensüberdr Angst- und Z nervöse Herzüber Nervenle G. m. b. H. erhalten koste igatorisch ng beim egt. 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