ge u. b. rn, Es- mit Zeit nt. b. n: änzenden zlich be ensfreude heit AusI. L. in M. Hen Dank.cch. 16% Lenen Engel 38 L. 14 n. n! Diarrhoe, en-, Magen, - und viele Fallsucht, rkrankheit, hoffnungsche genaue D essen: Fulda. r: reslau. Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten)***** mit ( Giessener Cageblatt) Amis- u. Vereinsnachrichten Bezugsprets: 60 Goldpfennig mona lich fret Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon Str. 1362. Nr. 42. Expedinon: Sadanlage 21. Redaktion, Druck und Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpfg. Lokal " 1 90 Reklameze le " Samstag, den 18. Oktober 1924 Das Handwerk und seine Schädigung. langen. Mangel an gelernten Bauhandwerkern, auch eine Folge der Wohnungszwangswirtschaft. Es ist eine unbestrittene Tatsache, daß durch die Wohnungsgesetzgebung der ganze Wirrwar in der deutschen Wirtschaft der Zeit nach dem Kriege erst in ein richtiges System gebracht wurde. Jeder Volkswirtschaftler wird zugeben müssen, daß die gegen früher zwangsmäßig ganz veränderte Verteilung des Einkommens und des Kapitals, wie sie durch die Unterbindung der freien Mietzinsbildung bedingt wurde, das bisher so wohlgeregelte Gebäude der deutschen Wirtschaft im ganzen genommen in Unordnung bringen mußte. Den Blick für wirtschaftliche Dinge findet man heute aber, trotz der eindringlichen persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre, im Volke äußerst selten. Daß ein angemessener Mietzins auch im eigensten Interesse für den Mieter von heute das Gegebene ist, diese Einsicht ist faum einmal hier und da anzutreffen. Nur wenn der materielle Vorteil direkt in Erscheinung tritt, dann regen sich schließlich auch die Kreise, die sonst meinen, zu einer Anteilnahme an diesen Problemen nicht verpflichtet zu sein. U. a. hörte man in letzter Zeit von Kundgebungen namentlich des Handwerks, die sich gegen die Erhebung der Hauszinssteuer und auch gegen die Mietzwangswirtschaft im allgemeinen richteten. Die Beweggründe, die diese Kundgebungen veranlaßt haben, liegen klar und find an sich sehr vernünftig. Denn hat nicht ein jeder ein Recht, sich zu wehren, wenn behördliche Maßnahmen seine Existenz zu vernichten drohen. Dieser Gefahr sieht auch das bodenständige Handwerk sich gegenüber, das früher zu einem erheblichen Teil seine Einnahmen aus den Hausreparaturen usw. bezog. Wie jeder Handwerker zugeben muß, sanken die Einnahmen aus Arbeiten dieser Art schon gleich nach dem Kriege und mit dem Eintreten der Inflation und der katastrophalen Auswirkung der Zwangsmieten auf ein Minimum. Diese Arbeiten verminderten sich, was jeder ohne weiteres verstehen wird, in demselben Maße, wie der Hausbesik mehr und mehr proletarisiert wurde. - Eine völlig fehlgehende Begründung ist es übrigens, wenn von Mieterseite gesagt wird, daß man keine höheren Mietzinsen zahlen wolle, weil von den Hauswirten an den Wohnungen ,, nichts getan" worden sei. Das Primäre war doch wohl, daß von den Mietern, gestützt auf behördliche Maßnahmen kein| Geld gegeben wurde, um die Wohnungen instand zu halten. Und daß der Hausbesih, der zum großen Teil keine anderen Einnahmen hatte, hungerte, um die Wohnungen der Mieter instand Selbstschutz bei Erkältungen. Durch Aufkochen mit ein Viertel Liter Wasser, etwas Zuder und 50 g echtem Fagosot Extraft, in jeder Apotheke erhältlich, können Sie eine sicherwirkende Hustenmedizin selbst herstellen. = - 10 120 " " 37. Jahrg. zu halten, wird wohl kein Mensch mit gesundem Verstand verDie Folge der Mietenpolitik des Reiches war also indirekt eine Benachteiligung des gesamten Handwerks und weiter die Proletarisierung eines Teiles des Handwerks, dessen Spezialgebiet Hausreparaturen usw. sind. Ein Ergebnis der Mietzinspolitik des Reiches war ferner das Ruhen jeder Bautätigkeit im nachrevolutionären Deutschland. Dies ist auch erst das Kapitel, bei dem man in ausgesprochenem Sinne von einer Bedrohung der Existenz des Handwerks reden kann. Durch die Entwicklung auf dem Baumarkt war ein großer Teil der wirtschaftlich produktiven Kräfte Deutschlands völlig lahmgelegt worden. Was natürlicher, als daß sich diese Kräfte, in ihrer Verkörperung als Arbeit und Kapital, anderen Wirtschaftsgebieten zuwandten, wo sie mutmaßten, daß sich eine nugbringende Betätigung finden ließe. Die weitere Folge war, daß auf diesen Gebieten ein Ueberangebot vorhanden war und im Handel z. B. eine Zwischenschaltung stattfand, die, wenn sie sich im Augenblick infolge besonderer Umstände nicht auswirkte, später die Quelle und der Ausgangspunkt schwerer wirtschaftlicher Konflikte und Krisen wurde. Man behauptet nicht zuviel, wenn man sagt, daß die Wohnungszwangswirtschaft und die Mietzinspolitik der Regierung Faktoren gewesen sind, die bei der nach der Revolution ausgebrochenen wirtschaftlichen Krise eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben. Als besonderer Zweig der deutschen Wirtschaft ist es das Handwerk, das unter dieser wirtschaftspolitischen Einstellung der Behörden zu leiden hatte und das auch in der Zukunft die Krisen, die sich aus diesen falschen Maßnahmen ergeben, nicht so bald überwinden wird. Eine schwere Sorge bildet im Baugewerbe heute schon, wo die Bautätigkeit nur etwas angeregt ist, die Frage des Gehilfennachwuchses. Aus dem Bericht eines jeden Arbeitsamtes spricht heute die Not über den Mangel an gelernten Bauhandwerkern, Zimmerern und namentlich Maurern. Diese Notlage mußte sich auch allmählich ganz naturnotwendig herausstellen. Denn wenn man von dem natürlichen Abgang von Arbeitskräften absieht, wandten sich sofort nach ihrer Rückkehr aus dem Kriege viele Gehilfen, da sie in ihrem eigentlichen Beruf kein Unterkommen fand, anderen Gewerben zu, in denen sie fortan blieben. Nachdem jetzt eine geringe Belebung des Baumarktes eingesetzt hatte, kam man mit den vorhandenen alten Kräften nicht aus und wurde sich, als man die Lücken ausfüllen wollte, mit einem Male klar, daß junge gelernte Kräfte so gut wie gar nicht im Baugewerbe vorhanden sind, denn nach dem Kriege wandte sich feiner von den jungen wer sollte es ihnen verdenken Leuten, die vor der Berufswahl standen, dem Baugewerbe zu, - - „ Der Betöftigung Juwel" Heißt's von Nestle's Kindermehl. da dieses Gebiet auf Jahre hinaus als völlig aussichtslos galt. Die Entwicklung hat diesen jungen Leuten recht gegeben. Und wenn jetzt hier und da tatsächlich dieser Mangel hervorgetreten ist, so ist das noch kein Beweis dafür, daß nunmehr die große Menge von Arbeitskräften wie früher eine Beschäftigung auf diesem Gebiet gefunden haben würde. Nicht nur der Hausbesitz, sondern das ganze Volk hat ein großes Interesse daran, daß Neubauten erstehen. Die Mietzinspolitik des Reiches, die den Baumarkt bisher lahmlegte, trägt die Schuld daran, wenn eine Belebung der Bautätigkeit in Zufunft und zwar auf Jahre hinaus nicht zuletzt auch daran scheitert, daß keine gelernten Arbeitskräfte vorhanden sind. Diese Frage wird auf dem Baumarkt für die Zukunft eine ausschlag= gebende Rolle spielen und wenn der deutschen Wirtschaft dadurch schwerer Schaden entsteht, so ist auch das auf das Konto der Mietzinspolitik und der Dritten Steuernotverordnung zu setzen. Citerarisches. Ausgerechnet Paul Simmel lautet der Titel des neuesten, prächtig ausgestatteten Quartalbums, in dem der beliebte Künstler und Mitarbeiter der Lustigen Blätter auf 64 Geiten eine von ihm selbst getroffene Auswahl seiner lustigsten Bilder mit humoristischn Texten bietet, und die immer trefflichen Pointen wieder wahre Lachsalven hervorrufen werden! Das hübsche Album kostet nur 2 Mart und durch alle Buchhandlungen zu beziehen.( Verlag von Dr. Eysler u. Co. 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Nur sollte man sich von der veralteten und wissenschaftlich ganz unhaltbaren Ansicht losmachen, als sei ein beliebiges abführendes Mittel auch ein Blutreinigungs= mittel. Abführmittel fönnen höchstens eine hartnädige Verstop= fung vorübergehend beseitigen, aber sie können nicht, wie es erforderlich ist, die chemische Zusammensetzung des Blutes verbessern. Man kann nämlich ruhig behaupten, daß etwa neun Zehntel aller Krankheiten, und zwar alle Stoffwechselfrankheiten, alle entzündlichen Zustände innere Organe, alle durch Blutstauung hervorgerufenen Leiden eine schlechte Blutmischung, mit anderen Worten ,, Gift im Blut" als Ursache haben. Solche Leiden sind u. a. Gicht ,, Rheumatismus, Korpulenz, sog. Blutarmut, die mei= sten Hautkrankheiten, Gallen- und Leberleiden, Herzleiden, Wassersucht, Nierenkrankheiten, Knochenschwund, Hämorrhoiden, Asthma, Beklemmungen, Kopfweh, falte Füße, Neigung zu Katarrhen, Entzündungen der Atmung und Verdauungsorgane und viele andere. Wer einwenden wollte, daß unmöglich so viele verschiedene Krankheiten aus einer Ursache entstehen tönnten, dem wäre zu entgegnen: Wenn das Blut nicht die richtige chemische Beschaffenheit hat, wenn ihm die so notwendigen Blutsalze fehlen, so kann es in der Lunge nicht genügend Sauerstoff aufnehmen, kann infolgedessen den Organismus nur ungenügend damit versorgen, daher alle Stoffwechselkrankheiten. Es fann ferner aus demselben Grunde die schädlichen Stoffe, vor allem die giftige Harnsäure nicht hinausbefördern, dieselbe häuft sich im Blute an und macht es schwerflüssiger. Daher die Stauungskrankheiten, die Entzündungen und Herzstörungen. Jeder Arzt muß das bestätigen. Wird das Blut verbessert,„ gereinigt", so verschwinden diese Beschwerden. Welche wunderbaren Wirkungen eine solche Blutreinigungskur hat, wollen wir an einigen Beispielen zeigen. Das beste und bekannteste Blutreinigungsmittel und Blutnährsalz ist Dr. med. Schröders„ Renascin". 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