nde! : ich den ch leide chon alle auch von eichtert. hwunden, Detit hebt ckischen I.K.i. P." en Dankcch. 16% enen Engel. 38 L. 14 S 1. at! ihr.Fräu aise, mit wünscht rrn auch . zu verdurch nder, . 25. malten koüre Nr.7 Caro, H., nau 101. Giessener Zeitung ( neueste Nachrichten) mit ( Giessener Cageblatt) Amts- u. Vereinsnachrichten Bezugspreis: 60 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch. Bezug durch Vereine 30 Goldpf. Telephon 9tr. 1362 Nr. 45 Expedinon: Sudanlage 21. Redaktion, Druck nud Verlag: Albin Klein in Gießen, Verlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783. Anzeigenpreise: 30 mm breite Petitzelle, Auswärts 30 Goldpfg. Lokal 11 11 " 1 90 11 11 Reklameze le Samstag, den 8. November 1924 Der Hausbesitz und die kommenden Landtagswahlen. Von Rechnungsrat Machwirth, Darmstadt. Seit Jahren rütteln wir Hausbesizer erfolglos an den Fesseln, die uns der Staat auferlegt hat. Alle Proteste, Massenversammlungen und Eingaben sind ungehört verhallt. Aus der ursprünglich mit dem mangelnden Wohnraum begründeten Zwangs= wirtschaft ist in Wirklichkeit eine von Jahr zu Jahr verschärfte Zwangswirtschaft des Eigentumsrechtes geworden, die mit dem Wohnungsmangel an sich gar nichts mehr zu tun, im Gegenteil, diesen nach Urteil aller unpolitischen Sachverständigen wesentlich verschärft hat. Ich frage, welche Rechtfertigung findet die gewaltsame Niedrighaltung der Mieten in der Wohnungsnot? Man sagt, die Lage der Mieter lasse eine höhere Belastung nicht zu. Also, Anwendung der Zwangswirtschaft nicht zur Beseitigung der Nöte des Wohnungsmangels, sondern einseitig zum Schutze der rein wirtschaftlichen Interessen der Mieter. Ob der Hausbesitzer mit den ihm zur Verfügung gestellten Mitteln auskommen kann nach seiner wirtschaftlichen Lage, wird nicht gefragt; die Gutachten Sachverständiger werden unbeachtet gelassen. Das Reichsmietengeseh, das zwingend vorschreibt, daß die Höhe der Zuschläge für Reparaturen dem Bedürfnis entsprechen müssen, bleibt in diesem seinem einzigen zu Gunsten des Hausbesitzes sprechenden Teil unbeachtet. Welche Rechtfertigung findet die Bestimmung des Mieterschutzgesetzes, a) wonach der Vermieter bei Verfehlungen des Mieters, die sich ohne Zeugen oder ohne hinreichende Zeugen abspielen, völlig schutzlos ist; b) wonach der Vermieter im Gebrauch seines Eigentums für seine persönlichen Wohnbedürfnisse mehr eingeschränkt ist, wie der Mieter, der durch Wohnungstausch jederzeit eine Verbesserung seiner Wohnungsverhältnisse herbeiführen fann; c) wonach der Mieter mit der Miete im Rückstand bleiben fann, in der Wohnungsnot? Nicht die Wohnungsnot, sondern die Angst vor der Masse, der Gasse, hat unseren gesetzgebenden Stellen den Sinn für Recht und Unrecht verdunkelt. Die Wohnungsnot mit dem Ziel ihrer Behebung war der ursprüngliche 3wed der Zwangswirtschaft, und so hatte sie ihre Berechtigung. Die Entwicklung, die sie aber genommen hat, hat dieses Ziel völlig fallen gelassen, und sie ist in eine einseitige Wahrung von Mieterinteressen ausgeartet. Daß es so gekommen ist, ist der beste Beweis dafür, daß die seitherigen Abwehrmaßnahmen der Hausbesizer verfehlt waren. Sicher ist es aber, daß es so nicht weiter gehen kann und daß andere Mittel und Wege eingeschlagen werden müssen, um den Margismus der Mieter zu be= kämpfen und damit der Hausbesitz in dem schweren Abwehrkampf endlich der Gerechtigkeit zum Siege verhelfen kann. Der Gedanke, daß das Recht auf unserer Seite ist, wird uns die Stärke verleihen, nicht zu verzagen und immer wieder und wieder mit allen Mitteln und bei jeder Gelegenheit für die Wiedererlangung unserer Freiheit zu kämpfen. Schon die letzten Reichstags= 10 120 " 37. Jahrg. wahlen brachten uns in Hessen Ansäge in dieser Richtung. Daß die von den hessischen Hausbesitzern der Wirtschaftspartei gegebenen Stimmen nicht zwecklos gewesen sind, das beweisen uns die Verhandlungen im neuen Reichstag, in denen der Führer der Partei unsere Interessen wiederholt vertreten konnte. Der Anfang ist gemacht, er muß fortgeführt werden, bis aus dem frischen Wind ein Sturm wird, der die eines Kulturvolkes unwürdige Behandlung des Eigentumsrechtes hinwegfegt. Im Dezember stehen die Landtagswahlen in Hessen bevor und wir müssen uns heute schon ernstlich mit der Frage befassen, ob wir nicht auch im Lande die im Reiche eingeschlagenen Wege betreten sollen. Die Unterstützung, die wir seitens der politischen Parteien seither gefunden, beschränkte sich, selbst bei Parteien, die auf dem Boden der unbedingten Anerkennung des Eigentumsrechtes stehen, lediglich darauf, zu verhüten, daß uns nicht auch das Eigentum selbst gestohlen wird. Unsere heutige Verfassung beruht auf dem Grundsatz der Mehrheitsbeschlüsse und sind wir als ziffermäßige Minderheit, mag auch das Recht noch so sehr auf unserer Seite sein, in die Verteidigung gedrängt. „ Wir sind 90 Proz., die Hausbesitzer 10 Proz. der Bevölkerung," so jubelt der stellvertretende Vorsitzende des Mietervereins im ,, Darmstädter Tageblatt" vom 4. September 1924, und zwischen den Zeilen kann man lesen, wche euch Parteien, wenn ihr nicht so handelt, wie wir wollen. Wahrhaftig traurig steht es um die Mietersache, wenn sie sich nur mit solchen Begründungen rechtfertigen fann. Hausbesitzer, wacht auf! Oft schon hat ein Verteidiger in zähem Musharren den übermütigsten Angreifer mürbe gemacht! Auch fleine Parteien, von diplomatischem Geschick geführt, sind vielfach in unseren Mehrheitsparlamenten ausschlaggebend ge= wesen. Es gilt: ab von den papiernen Protesten, hin zur Tat! Unser ist das Recht! --* Welche traurige Rolle die Mietervereine und deren Verbände zur bevorstehenden hessischen Landtagswahl den nicht rückgratstarken Kandidaten aufoktroiren wollen, darüber sagt folgender Artikel: Kulturfeindliche Agitation treiben wieder in neuester Zeit die hessischen Mieterschutzvereine. Diese Behauptung ist begründet in nachstehend abgedrucktem Flugblatt, das anfangs September a. c. im Lande zur breitesten Versendung gekommen ist. Es lautet: ,, Auf dem Gebiete der Wohnungspolitik sind in den letzten Jahren Verordnungen entstanden, die man als Anfang einer Bei Neigung zu Fettansah sollten Sie eine Zehrkur vornehmen. Wir raten Ihnen, in Ihrer Apotheke 30 g Toluba= Kerne zu kaufen, die wirksame, völlig unschädliche, Stoffe enthalten. Umgestaltung unserer Wohnwirtschaft zur Angelegenheit des Volksganzen betrachten könnte. Das galt insbesondere vom „ Gesetz zur Förderung des Wohnungsbaues", kurz Wohnungsbauabgabe genannt, und vom Reichsmietengesetz mit seinem für die einzelnen Erfordernisse des Hauses aufgebautem Mietpreis und dem Kontrollrecht des Mieters über die Bewirtschaftung des Hauses. Leider fielen diese Aenderungen fast zeitlich mit der Inflation zusammen, so daß eine günstige Auswirkung bis dahin nicht erzielt werden konnte. Das Ermächtigungsgesetz gab dann der Reichsregierung Veranlassung, die gesunden Grundlagen einer fünftigen Volts- Wohnwirtschaft zu zerstören und die frühere Renten und Spekulations- Wohnwirtschaft wieder einzuführen. Die Schaffung der Hausrente, oder besser gesagt Hausbesitzerrente, wie sie durch die jetzige Mietpreisregelung auf Grund der dritten Steuernotverordnung wieder herbeigeführt wurde, ist eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber der großen Masse des Volkes, das sich nach der Auffassung der Reichsregierung durchhungern muß". Die Aufbringung der Hausbesitzerrente macht es aber auch unmöglich, aus der Wohnwirtschaft selbst noch hinreichende Mittel zur Beseitigung der heutigen Wohnungsnot zu nehmen. Die Mieterschaft war und ist bereit, zur Behebung der drückenden Wohnungsnot weitgehende Belastungen auf sich zu nehmen, sie fann aber nicht zugeben, daß Mittel, die sie aufbringt, dazu Verwendung finden, einen kleinen Teil des Volksganzen vor den materiellen Sorgen der jetzigen Zeit zu verschonen. Die Hausbesiyer benötigen zur ordnungsmäßigen Bewirtschaftung der Häuser bei weitem nicht den Betrag, der ihnen heute mit 40 Proz. der Friedensmiete bezahlt wird; sie haben auch nicht wie alle anderen Schichten, wenigstens nicht in demselben Ausmaße, Opfer gebracht, sondern ihre Substanz noch am besten durch die Zeiten der Inflation gerettet und ist die Zuwendung einer besonderen Rente, wie sie durch die jetzige Miete bezahlt werden mus, wirtschaftlich und moralisch nicht begründet. Statt ans der Wohnwirtschaft Mittel zu Neubauten zu nehmen, werden durch die Mietzinssteuer andere Bedürfnisse von Staat und Gemeinde gedeckt. Ist schon die Erhebung der Mietzinssteuer in der jetzigen Form eine brutale, unsoziale Maßnahme, so muß die Verwendung der aufgebrachten Beträge zu anderen als Wohnzwecken heftigsten Widerstand der unter der Wohnungsnot schwer leidenden Bevölkerung finden. Für jeden Einsichtigen ist es klar, daß bei den jetzt angewandten Maßnahmen an eine Beseitigung der Wohnungsnot nicht gedacht werden kann. Regierung und Parteien scheinen vollständig unter dem Einfluß der Bodenspekulanten zu stehen, die mit dem falschen Schlagwort arbeiten:„ Beseitigung der Zwangswirtschaft und Einführung der Goldmieten beseitigen die Wohnungsnot." Die Mieterschaft läßt sich durch solche Schlagworte nicht betören. Sie hat längst erkannt, daß ihre Belange nicht deshalb keine Unterstützung finden, weil ihnen die Berech tigung fehlt, sondern einzig und allein, weil die übermächtige Gruppe der Haus- und Grundstücksspekulanten durch ihre eigenen Vertreter und durch ihre engen Beziehungen zu bestimmten Parfeien einen Einfluß haben, der weit über ihre zahlenmäßige Bedeutung hinausgeht. Diese Erkenntnis hat die organisierte Mieterschaft auf den Plan gerufen und ihr die Notwendigkeit der einzelnen Beteiligungen an allen öffentlichen Wahlen gezeigt. Wohl wissen wir, daß damit eine weitere Zersplitterung unseres Volkes heraufbeschworen wird, aber wenn die politischen Partcien die Notwendigkeiten der Zeit nicht erkennen können oder wollen, sind die einzelnen Wirtschaftsgruppen zur Selbsthilfe genötigt. Wir erheben folgende Forderungen: 1. Beibehaltung und weiterer Ausbau der Mieterschutzgesetzgebung; 2. Ablehnung jeder Mietpreisfestsetzung, die über die tatsächlichen Erfordernisse einer geordneten Wohnungswirtschaft hinausgeht; 3. Aufhebung der Sondersteuer nach der dritten Steuernotverordnung( Mietzinssteuer); 4. Erhebung einer Wohnungsbauabgabe, deren voller Ertrag dem Wohnungsneubau zustatten fommt; 5. Gesetzliche Zwangsmaßnahmen gegen Hausbesizer, welche die in der Miete enthaltenen Beträge für laufende und goße Instandsegungsarbeiten nicht ordnungsmäßig verwenden; 6. Förderung der gemeinnützigen Siedlungsbestrebungen und Bautätigkeit. Um die Stellung der Parteien zu unseren Forderungen kennen zu lernen, erlauben wir uns, folgende Fragen zu stellen: 1. Ist Ihre Partei bereit, falls sich die Mieterschaft nicht mit eigenen Listen an der nächsten Landtagswahl beteiligt, auf Ihren Wahlvorschlägen Vertreter der Mieter an vollständig sicherer Stelle aufzuführen? 2. Falls Provinziallisten aufgestellt werden, wieviel Vertreter der Mieter gedenkt Ihre Partei aufzustellen und unter welchen Nummern sollen diese aufgestellt werden? 3. Ist Ihre Partei bereit, die Auswahl der Mietervertreter im Einvernehmen mit der örtlichen oder bezirklichen Mieterorganisation zu treffen? 4. Inwieweit ist Ihre Partei gewillt, die Forderungen der Mieterschaft zu unterstützen? 5. Ist Ihre Partei damit einverstanden, daß die Forderungen der Mieter und die Stellung der Parteien hierzu durch Vertreter unserers Verbandes in Ihren Wahlversammlungen und in Flugblättern bekanntgegeben werden? Einer gefl. Beantwortung sehen wir bis spätestens 15. September entgegen. Sollte bis zu diesem Zeitpunkt eine Antwort nicht eingehen, so nehmen wir an, daß Ihre Partei sich zu der ganzen Sache ablehnend verhält. Hochachtungsvoll! Landesverband Hessischer Mieterschutzvereine. gez. Fuchs." Wenn den Arbeitern, den Beamten, den Gewerbetreibenden, den Kaufleuten und ganz besonders den Wohnungssuchenden die Augen für die alle Wirtschaft hemmende unsoziale Agitation dieser Mieterschutzvereine noch nicht aufgegangen sind, dann werden sie ihnen Papier verlangen, aber daß sich seine Forderungen volkshoffentlich jetzt geöffnet. Herr Fuchs tann viel auf dem wirtschaftlich praktisch und segensreich für das ganze Volk durchführen lassen, das glaubt Herr Fuchs wohl selbst nicht. Also ist das Ganze nur große Volks verhezung. - - Weibnachtsbücher. Eine Beratung. Hartmann von Aue sagt im Eingang seines ,, armen Heinrich" von sich selbst:„ Er nahm sich viele Schaue an vielerlei Buchen: darin begann er zu suchen, ob er etwas erkunde, damit er schwere Stunde möchte sänfter ma che n."- Schwere Stunde ach, daran fehlt es uns heutzutage auch nicht! Doch es bieten sich uns auch vielerlei Bücher, die uns helfen können, ,, schwere Stunde sänfter zu machen“. Und zum bevorstehenden Weihnachtsfest sucht wohl jeder zu diesem Zweck das eine oder andere gute Wert für sich oder für einen anderen guten Menschen. Vielleicht sind darum dem verehrten Leser einige Hinweise zur Erleichterung der Auswahl willkommen. Wir beschränken uns hier auf die empfehlenswertesten Neuerscheinungen des Verlags Herder in Freiburg i. Br., von dem bekannt ist, daß es ihm gelang, einen Stab ausgezeichneter Autoren zu gewinnen, und daß er seinen Erzeugnissen stets eine geschmackvolle und gediegene Ausstattung gibt. Die im Folgenden angegebenen Preise gelten durchweg für gebundene Exemplare, und zwar erscheinen die Bücher fast ausnahmslos wieder in gediegenen Leinenbänden. miterlitten. - Als Weihnachtsgeschenke eignen sich vor allem eine Reihe Bücher erzählender Art wie etwa Franz Michel Williams Zeitroman ,, Knechte der Klugheit"( G.-M. 4.20). Was darin dargestellt ist, haben wir alle im letzten Jahrfünft miterlebt und Daneben finden wir„ Das Land unter dem Regen: bogen" von Alfons Schreieck, ebenfalls ein Gegenwartsroman, geschaffen mit Bildern und Gestalten, die auch wir täglich sehen, die aber ein Dichter ganz anders, sozusagen wesentlicher steht ( G.-M. 4.80). Anton Schott zeichnet in seinem Roman„ Die Hacker vom Freiwald" urwüchsige Waldbauerntypen und ent roll er, unse aus ( G.und aus Son Blu zau när an geset Geb Her stehl durc der Eine uns „ Der Grü feit ten. A wiet der S schem Ding Seel steht Itent „ De des Ver A schic Erza ( 6. F Je L ein be un sir eir Ri ste be He äßig verngen und en fennen : aft nicht beteiligt, an vollviel VerTen und rden? vertreter zirklichen ngen der derungen rzu durch bersamm Den? 15. Gep Antwort ch zu der gvereine. ewerbe: ers den irtschaft vereine ihnen auf dem m volks: 5 ganze s wohl Volts: rollt vor unseren Augen ihr ergreifendes Schicksal. Dabei senkt er, vielleicht unbeabsichtigt, einen gesunden Optimismus in unser Herz( G.-M. 4.60). Auch Schotts soeben in neuer Auflage ausgegebener Roman„ Das Glücksglas" besitzt diese Vorzüge ( G.-M. 4.50). Ludwig Mathar schreibt„ Fünf Junggesellen und ein Kind", eine Erzählung, die, wie eine silberklare Quelle aus den tiefen Schächten des Gemüts aufsteigend, im flirrenden Sonnenlicht fröhlich versprudelt und die Menschen erquickt und Blumen der Freude aus dem trockenen Erdboden des Alltags zaubert( 3 G.-M.). In dem knappen, straffen Roman„ Der närrische Freier" hat Leo Weismantel seine ganze Dichterkraft an die Darstellung des Schicksals eines rhönischen Dorfnarren gesetzt. Des Dichters Verehrer begegnen hier einem neuen Gebiet, aber in der gewohnten Gestaltungskraft( G.-M. 2.40). Hertha Pohl, die junge Schlesierin, bahnt sich mit der Unwiderstehlichkeit der wirklichen Begabung durch alle Hindernisse hindurch ihren Weg zur Höhe der Kunst. Das zeigt ihr erschüttern= der Roman einer Magd„ Tina Stawits Ernte"( G.-M. 3.50). Einen schwerblütigen, tiefen, echt westfälischen Roman schenkt uns der neue westfälische Dichter Josef Albert; er nennt ihn „ Der Gottversucher" G.-M. 3.50). Die westfälische Seele mit ihrem Grübeln und Suchen wird lebendig; die Heide mit ihrer Lieblichkeit und ihrem Grausen ersteht; Droste- Hülshoffs Spuren leuch= ten. Auch einige tüchtige historische Romane können wir gottlob wieder einmal begrüßen, z. B. A. Bernards Roman aus der Zeit der Hussitenkriege„ Am Landestor"( G.-M. 4.20). Derb die Menschen hart das Geschehene; aber Bernhard sieht die Menschen und Dinge gleichsam von innen; sie öffnet die rauhen Schalen der Seelen und zeigt uns den guten Kern. Auf derselben Höhe steht der Roman aus der Franzosenzeit„ Herzschläge einer fleinen Stadt" von Maria Petras( G.-M. 4.50). In dem Roman „ Der reichste Fürst" von Katharina Hofmann, der uns das Bild des Grafen Eberhard zeichnet, fesseln vor allem die mit tiefem Verstehen dargestellten Frauengestalten( G.-M. 5.80). - August Ganther, der Dichter des„ Heinerle mit dem Korb", schickt seinen Freunden wieder einen Strauß ebenso schöner Erzählungen zu unter dem Titel„ Der Better aus Siebenbürgen" ( 6.-M. 3.50). Man lädt sich gern zu Gast in dieser SchwarzGrosses WeihnachtsPreis- Ausschreiben - wälder Kleinwelt weil man jedesmal froh davon nach Hause fommt. In der Bücherei zeitgenössischer Erzähler„ Der Bienenkorb" können wir einige Neulinge begrüßen: M. Herberts menschlich und künstlerisch reife Novelle„ Das fremde Leben", aus der wir wieder die ganze Herzenswärme der„ Dichterin der Güte" ausstrahlen fühlen. Dann eine Schicksalsnovelle des neuen bayerischen Dichters Oskar M. Graf,„ Die Traumdeuter", düster wie das Evangelium vom Weltuntergang, aber sprachlich sein geschliffen. Endlich eine kleine Geschichte von Ludwig Mathar, „ Der arme Philibert", die aus Seelentiefen kommt und in Seelentiefen bohrt, so leichtflüssig sie auch dahererzählt ist( kart. je 1 G.- M.; geb. je G.-M. 1.20 u. 2.50). Hier sei auch genannt die kleine kleinstädtische Geschichte von Hermann Herz,„ Der Herr Professor"( G.-M. 1.50). Ein goldener Humor verklärt den Alltag mit seinen großen Dingen. Jede literarische Kunst" ist verschmäht. Und das ist vielleicht die größte Kunst. Gottfried Keller, der klassische Schweizer Erzähler, spricht in vier geschmackvoll ausgestatteten Einzelbändchen zu seinen Verehrern. Die Bändchen enthalten die Novellen:„ Kleider machen Leute",„ Pankraz der Schmoller",„ Die drei gerechten Kammacher",„ Der Landvogt von Greifensee". Ebenso kommt unser großer nordischer Erzähler Theodor Storm in folgenden drei Einzelbänden zu Wort:„ Der Schimmelreiter"," Immensee Ein grünes Blatt",„ Zur Chronik von Grieshuus". Die Bändchen reizen dazu, daß man sie in die Tasche steckt und in stiller Stunde in einem stillen Winkel genießt, denn ,, Wissen heißt die Welt verstehen; Wissen lehrt verrauschter Zeiten Und der Stunde, die da flattert, Wunderliche Zeiten deuten."( F. W. Weber) Wer reichere Auswahl sucht, bestelle sich den Bücherschatz 1925, den der Verlag Interessenten kostenlos zur Verfügung stellt. Einen schönenEinblick und Ueberblick über das Schaf= fen des Verlages bietet der„ Almanach Herder" mit Textproben und Bildnissen hervorragender Autoren und achtzehn Katalog= seiten. Die Tertproben sind in sich abgeschlossen und verschiedenen Wissensgebieten entnommen, so daß der Almanach dauernden Wert besitzt. Heinrich" Buchen: mit er Schwere ht! Doch können, tehenden ine oder Renschen. weise zur fen uns Verlags Zeit übrig - nicht nehmen zur der - rechten kommt was - muss Wer bleibt Umstellung obiger Worte, die ein Jeder Leser, der uns nachSprichwort ergeben, die richtige Lindet, ist Gewinner und nimmt ausserdem an der Auslosung nachstehender Preise teil: 1. Preis: 1 Wohnungs- Einrichtung besteh. aus: 1 Esszimm. o. Herren zimm, 1 Schlafzimm., 1 Küche 2. Preis: Herrenzimmer, dunkel Eiche, handgeschnitzt Gr. Vox Grammophon mit Plattenschrank Wäscheausstattung دو ihm ge3. 99 en, und 4. 99 und ge= 6. "" egebenen 7. 99 nd zwar 8. 28. diegenen ze Reihe ns Zeitrin dar lebt und Regen sroman, ch sehen, jer steht an„ Die id ent Resonaphon- Grammophon oder Nähmaschine Teewagen oder Fahrrad( Damen oder Herren) Brockhaus Konversations- Lexikon. komplett 27. Preis: 20 Photo- Apparate( Klappkamera) 100. Prima Taschenuhren 101.- 200. وو 59 Erstklassige Bücher in vornehm Einband und eine grosse Anzahl kleine Preise. 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