züge äder ider iber Konuslager geben nd Kugeln besteht enommen werden kan braucht selbst. Gießener Zeitung Bezugspreis 25 pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig ausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg. Erscheint Mittwoche und Samstags. Stebaltion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag der Gießener Zeitung" G. m. b. v. Nr. 61. " Telephon: Nr. 362. Uom Balkan. Petersburg, 28. Juli. Es fann tatsächlich als feststehend gelten, daß Rußland feinerlei selbständige Schritte geg! n die Türkei unternimmt. In offiziösen Erpedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 30. Juli 1913. Wie aus London gemeldet wird, erledigte die Botschaftervereinigung in ihrer gestrigen Sizung außer der Frage der inneren Organisation AIbaniens auch diejenige der finanziellen Unterstützung Montenegros und setzte das offizielle Protokoll schen Meer geregelt wird. en- Industri treifen Petersburgs egtei unternimmt. In felt, burch das ber zugang er bi ef 3 Jum adriatissen ein gewisses Erstaunen, da Griechenland die Hauptschuld daran trifft, daß die Feindseligkeiten nicht bereits eingeKirchenplatz fellt sind. Serbien versteckt sich unter der Angabe, daß es nicht getrennt von seinen Verbündeten Verfügungen treffen könne, hinter Griechenland. 2. V. Gies über Bäder, Reisetouren, sionen Aus Sofia wird gemeldet: General Dimitriew äußerte in einer Unterredung: Unsere Truppen haben alle ihre Positionen auf altem bulgarischem Boden be hauptet und es ist unseren Gegnern nirgends gelungen, über unsere alte Grenze hinaus festen Fuß zu fassen. Die bulgarischen Vertreter auf der Friedensfonferenz haben nicht verabsäumt, durch die Vermittlung der hiesigen Gesandten der Großmächte die tadellose Haltung der rumänischen Truppen in Bulgarien anzuerkennen. stenfreien Die von der französischen Regierung mit der Feststellung der Greueltaten der Bulgaren ge- Fahrpläne 19 in den von ihnen geräumten Gebieten beauftragte Attachees der Gesandtschaft in Athen, sind nach mehrtägigem Aufenthalt in den verwüsteten Städten und Gegenden jurückgekehrt. Ihre Berichte bestätigen alle Angaben über die Scheußlichkeiten, die die Bulgaren begangen haben. heim offenheit. m: August 1913. hkonzert in der On 4-6 Uhr und Rumänien zeigt in letzter Zeit eine gewisse EntDas gelte sowohl gegenüber der Türkei, wie hinsichtlich Serbiens und Griechenlands. Rumänien übernimmt mehr und mehr die Rolle eines Beschützers Bulgariens. Belgrad, 29. Juli. Die serbische Armee unter General Marinowitsch drang von Pirot aus vor und besetzte die Bahnlinie Küstendiel- Sofia, sodaß die bulgarische Armee von Sofia abgeschnitten ist. * ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitveibung oder bef Konkurs in Wegfall. Plazvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. Der Wehrbeitrag des Hausbesitzers. Bei der Abfassung des Gesetzes über den einmaligen Wehrbeitrag ist der Bund der Haus- und Grund befizervereine Groß- Berlin mit Erfolg dafür eingetreten, daß dem städtischen Hausbesitz die Möglichkeit blieb, nach dem gemeinen Wert zur Steuerabgabe veranlagt zu werden. Der Reichstag hat diesem Wunsche entsprochen. Der städtische Hausbesitzer kann die Ver= Es wird jetzt bekannt, daß die Antwort anlagung nach dem gemeinen Wert( Verkaufswert) forAmerikas in der kalifornischen Landfrage für Jadern. Dieser beträgt zurzeit in Großstädten etwa das pan nicht befriedigend lautet. Die Bundesre- 14fache der Bruttomieten. Bei 15 000 Mark Mieten gierung lehnt es ab, zu intervenieren. Japan wird in wäre der gemeine Wert etwa 210 000 Mart. Beträgt furzem eine dritte Note an die amerikanische Regierung die Hypothekenlast des Hauses 190 000 Mr., das eigene senden. Inzwischen hat die Yokohama- Specie Bank die Vermögen daran mur 20 000 Mart, so wäre solches Einrichtung getroffen, daß Japaner, die in Kalifornien Haus steuerfrei, wenn der Besitzer sonst kein Vermöcen hat. Wollte sich der Besitzer aber nach dem Ertragswert veranlagen lassen, so würde dieses selbe Haus auf 300 000 Mt. eingeschätzt werden( 20 Mal 15 000 Mark), das sind 90 000 Mart über den wirklichen Wert. Die Steuer würde dann von( 300 000 bis 190 000) gleich 110 000 Mt. veranlagt werden. Davon beträgt der Wehrbeitrag 300 Mt. Die Veranlagung nach dem gemeinen Wert muß ausdrücklich beansprucht werden, und zwar spätestens bis zum Ablauf der mit der Zustellung des Veranlagungsbescheides eröffneten Rechtsmittelfrist. Land erwerben wollen, ehe die Akte in Kraft tritt, Geld geliehen erhalten können. Politische Rundschau. Deutschland. • Die„ Nordd. Allgem. 3tg." veröffentlicht die Bestimmungen über den Verkehr mit Luftfahr3 eugen nach Frankreich, gemäß der am 26. dieses Monats zwischen dem Staatssekretär v. Jagow und dem französischen Botschafter Cambon aufgestell= ten Note. * Sasbach. Gestern Dienstag ist Prälat Fr. Xaver Lender gestorben. Im Jahre 1869 trat er als Abgeordneter in die badische Kammer und wurde 1871 Mitglied des deutschen Reichstages, dem er seit seiner Gründung bis zu diesem Tage angehörte und dessen Senior er bis zu seinem Tode war. * Die Bewegung der Handlungsgehilfen gegen das Ersuchen des Kriegsministers an die Handelskammern auf Beschäftigung verabschiedeter Offiziere beim Handel und der Industrie greift weiter um sich. Jetzt hat auch der Ausschuß der Privatangestelltenvereine für Düsseldorf und Umgegend einen Beschluß gefaßt, in dem die Handelskammern, Handel und Industrie aufgefordert werden, dem Ersuchen des Kriegsministers auf Einstellung verabschiedeter Offiziere, deren Pensionen zum Teil aus den Steuern der Privatangestellten bestritten werden, keine Folge zu geben. Bei dem großen Ueberfluß gelernter stellenloser, dabei durchaus tauglicher Kräfte sei es eine Pflicht von Han del und Induſtrie, diese Kräfte in erster Linie bei der Besetzung offener Stellen zu berücksichtigen, zumal sich dem Staate bei gutem Willen zweifellos die Möglich Konstantinopel, 29. Juli. Der Thronfolger feit biete, für die verabschiedeten Offiziere in den Staatshetrieben selbst geeignete Stellung zu schaffen. Leitung des König ist noch 9thrianonel oboerei Konzert der Kurk Männer- Sextetts.( Nachmittags 5 Der griechische Ministerpräsident Venise los erdes Piloten Carl Härte in einem Interview: Vor dem zweiten Kriege hule aus Cassel. A wäre Kavalla den Bulgaren zugefallen. Wie könn! n er: Majolika, Lus wir aber jetzt nach dem für uns se siegreichen Kriege ein und Ludwig H ganz auf die griechische Stadt verzichten? n 4-6 Uhr, ab Konzert der Kurka Abends 8 Uhr im Posse mit Gesang ert. on 4-6 Uhr, ab Konzert der Kurka Internationaler V n Wolzogen- Darm on 4-6 Uhr, al Konzert des Musik 13) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Als er seine Barschaft verspielt hatte, sprang er hastig auf, obwohl man ihm gernGeld leihen wollte, man fa ganz unter sich. Aber er hörte gar nicht darauf, sondern ging mit raschen Schritten hinaus ins Freie. Er hatte nicht daran gedacht, einen Mantel umzuschlagen, ( 2. Grossh., Hessis thm wars, als hätte er dort oben ersticken müſſen. Da-gelbe- Kurkarten rum war er ins Freie geflohen, wo der schneidende ussaale Theater: B Nordost um ihn pfiff. Ja, der fühlte, heilte. Er mar= von Henry Nath ſierte hastig auf und ab. Seine Zähne schlugen im S von 4-6 Uh pelle. Abends 8% rt der Kurkapelle Winderstein und rofessor Henry Mar on 4-6 Uhr, ab Konzert der Kurka Theater: Der Zige On 412-6 Uhr, ab Johann Strauss. Konzert der Kurkap des Königlichen Uhr im Kurhaus hen von Görner. D agesfeuerwerk v esuchenden Kinde iert. Frost aufeinander. Er kümmerte sich nicht darum. Endlich ging er ins Schloß zurück. In einem der Vorzimmer traf er Else Testerska. Sie lächelte ihn an mit ihrem feinen, ironischen Lachen, das ihr seit„ der Katastrophe" eigen war.„ Na, Herr Graft" redete ste ihn an,„ Sie sind ja vorhin ausgerück!! Man bekommt Ste ja gar nicht zu Gesicht!" über se Ste sprachen i dies und das, gleichgültige Dinge, und Warminski war wieder ganz der galante Kavalier, er hatte sich in der Gewalt. Da, mit einem Male, mitten hinein in den munteren Unterhaltungston setzte fie leise, tonlos, halbabgewandt von ihm, mit erloschenen, todtraurigen Blicken, mehr für sich wie für ihn ein: Ich kann nicht davon los, kann nicht, kann nicht!" Das war wie Schluchzen. Fassungslos stand der Graf da. Aber er hielt an fich, obwohl er sie verstand. Er wollte etwas Beschwichtigendes sagen, da lächelte sie schon wieder, war wieder ganz Grazie und sagte:„ Lachen Sie nicht, Graf!" er lachte gar nicht, kann ich nicht exzellent mimen?" Damit wandte sie sich ab von ihm. Er sah sie an diesem Abend nicht wieder. Aber er hatte doch eigene Gedanken. Mit einem Male wurde ihm so seltsam, Fieberschauer schüttelte ihn, er war frank. Schleunigst kehrte er in den Saal zurück, bestellte sich Glühwein und zog sich zurück. Doch er konnte nicht schlafen. Vor feinen Augen tanzten Funken und Räder, sein Atem war hohl und rasselnd, wie mit spizen Nadeln bohrte es in der Lunge. Er hatte sich schwer erkältet. Am andern Morgen bat er Gasch um einen geschlossenen Wagen und Pelze, er sei unwohl. Da sah man ihm ja sofort an. Seine Gesichtsfarbe war fahl und schlaff. Dunkle Ringe lagen um seine Augen, die im Fieberglanz leuchteten. Man tat alles, was möglich war, hüllte ihn ein wie ein Kind, spannte vier Pferde vor den Wagen, und dann begann die Fahrt. In Krzemien angekommen, schleppte sich Warminsfi mühsam ins Bett War das ein Schrecken! Der Arzt kam und konstatierte eine schwere Lungenentzündung. Die Gräfin, selbst leidend, wich nicht vom Krantenbette ihres Gatten. Die Liebe, die sie vor zwet Jahren in seine Arme geführt, ließ sie ausharren und alles ertragen. Es war nicht leicht für die verwöhnte, überzarte Frau, die Strapazen der Krankenpflege zu ertragen, zuzuschauen. wie Hyazinth litt, zu hören, wie er im Fieber raste und sich quälte. Aber sie tat sich Gewalt an. Die Krankheit hatte jenen Höhepunkt erreicht, wo Leben und Tod auf Messers Schneide gegeneinanderstürmen, wo die kleinste Komplikation das Leben fo= stet. Müde und traurig saß die Gräfin neben dem Kranfenlager und nezte die blauschwarzen Lippen des Gatten mit Limonade. Er war merkwürdig still. Sein Atem war pfeifend. Rote Flecken waren über das wachsbleiche Gesicht verstreut. Jetzt öffnete er die Augen: groß, starr, unheimlich. Seine Hände glitten kosend über die Decke. Er sagte ganz leise:„ Else! Else!" Dann war es still. Nach einer Pause redete er wieder: .... Bitt're Erdennot, die ist der Liebe Tod!"- Wie= Frankreich. Paris, 29. Juli. Der Senat nahm das Gesamtbudget an, ferner mit 223 gegen 68 Stimmen den Resolutionsentwurf, der den Entschluß bekräftigt, in der nächsten Session den Gesetzentwurf zu beraten, der eine allgemeine progressive Einkommensteuer vorsieht. da= Paris, 29. Juli. Der„ Temps" veröffentlicht heute interessante Einzelheiten über die Engagements für die Fremdenlegion in den letzten Jahren. Es geht daraus hervor, daß sich 1912 2282 Ausländer der Fremdenlegion verpflichtet haben, im Jahre 1911 gegen 2265 und im Jahre 1910 2118. Die Engagements im Jahre 1913 dürften nach der bisherigen Uebersicht noch zahlreicher sein als die der letzten Jahre. Der„ Temps" erklärt, daß fast alle Ausländer in den Bureaus an der Ostgrenze Frankreichs sich anwerben lassen, so im Jahre 1912 in Nancy 289, in Paris 246, in Mezieres 259 und in Belfort 235. Diese Zahlen sprechen für sich. Es geht aus ihnen hervor, daß ne un 3 ehntel aller Fremdenlegionäre Deutsche sind und das die Werbebureaus ihre Pforten schließen könnten, wenn die deutsche Jugend endlich hinreichend aufgeflärt würde. der Stille. Nach einer Pause abermals:„ Else, Else! hat es weh getan?" Er sank zurück. Die Gräfin starrte mit dem Ausdruck des Entsetzens auf den Kranken. Wen rief er? Else? Else Tesierska? Ja, sie erinnert sich. Wie ein Blizz zuckte es auf vor ihr, jene Szene: Hyazinth erblickte Else Te fierska und errötete... Jetzt ruft er sie..... D, er ist so zärtlich.... Ihr Herz blutet. Lang= Die Macht der Krankheit war gebrochen. fam, Schritt für Schritt fehrte die Gesundheit wieder. Es dauerte sehr lange, bis der Graf wieder notdürftig hergestellt war. Die Schwäche, Mattigkeit wollte nicht weichen. Man wartete auf besseres Wetter, dann sollte die Abreise erfolgen. St. Moritz sollte das Ziel der Reise setn. Vorher famen ab und zu Nachbarn, die nach Warminski sehen wollten. Unter anderem tam auch Gräfin Gasch, eine ältere Dame, die auch gerne plauderte. Die beiden Damen saßen beisammen. Gräfin Gasch sagte: O, es war mir gleich aufgefallen, daß etwas nicht in Ordnung war, Ste wissen ja damals, als mein Manr ihn mitbrachte. Wir hatten ein fletnes Fest, es war lustig. Else Tesierstá sang fast den ganzen Abend. Sie hatte eine wundervolle Stimme. Graf Warminski mischte sich unter die másizierenden Damen. Da sang Else so ein merkwürdiges Lied, so was von Liebe und Tod, Ste wissen schon! Und sofort lief Hyazinth fort und hatte noch gar nicht die Damen begrüßt. Beim Spielen soll er auch so eigentümlich gewesen sein, sagte mein Mann; er lief fort, hinaus, und als er wiederkam tonnte man es ihm ansehen, daß er Fieber hatte. Ja." ( Fortsetzung folgt.) Norwegen. König Haalon von Norwegen ist in Baalestrand an Bord des Kreuzers Norge" eingetroffen. Kaiser Wilhelm stattete ihm sofort einen Besuch ab. An Bord der„ Hohenzollern" fand große Tafel zu Ehren König Haafons statt. Die Zusammenkunft der beiden Herrscher dauert 3 Tage. Tausende von Touri sten sind in Baalestrand eingetroffen. Es sind die streng sten Sicherheitsmaßregeln getroffen worden. Die Bohlenvorräte des deutschen Beiches. ( Schluß.) nis, daß Westfalen mehr als das 2000fache, Oberschlesien gar mehr als das 4000fache, der Gesamt- Saarbezirt das 1200fache, Niederschlesien das 500fache der jetzi gen Jahressteinkohlenförderung noch zu liefern imitande sein werden; dagegen werden Sachsens' Steinkohlenvorn Gießen. Der Schützenverein feierte am Son tag und Montag fein 35jähriges Stiftungsfest. Fest nahm in allen Teilen einen guten Verlauf. Dos n Gießen. Bei dem Gewitter am Samstag sth Schloß Wolf Dort Wohnung Darmsta imann Bredh räte bei der heutigen Höhe der Förderung keine hundert nachmittag schlug ein falter Schlag in das Bootshaus lurt und Dar Jahre mehr aushalten. Böker beschränkt sich darauf zu fagen: Auch bei vorsichtigster Beurteilung braucht man jedoch in Deutschland noch für manche Jahrhunderte feinerlei Befürchtungen zu hegen, daß die Möglichkeit des Ruderklubs„ Hafsia". Eine Anzahl Dachziegel und sonstige Sachen wurden beschädigt. Le ermorde hreiben erlaffer bie Uhr mit Ambrofius in Der Versetzung der Versorgung mit einheimischer Steinkohle in Frage der Bauer'sche Gesangverein bei einem Garretjent hat. S gestellt werden könnte." • Gießen. Am 17. August nachmittags wird tenkonzert der Großh. Kurdirektion zu Bad- Nauheim, Mann im A Der Braunkohle werden nur fürzere Ausführungen wieder wie im vorigen Jahre, mitwirken. Man hat er Landstraß gewidmet, da für diese die Untersuchungen noch beendigt find. Die bisherigen Ermittelungen haben start aufgenommen, weil durch solch ein Konzert der deutsche lantem blaje nicht wahrscheinlichen“ Borräten, auf das Königreich Sachfen mit 3 Milliarden sicheren" und sehr erheblichen ,, wahrscheinlichen" Vorräten und auf die preußischen Provinzen Sachsen und Brandenburg mit fast 2 Milliar den„ sicheren" und ebenfalls sehr erheblichen„ wahrscheinlichen" Vorräten. Aus Stadt und Land. Auf die außerordentlich umfangreichen und interesjanten ſtatiſtiſchen Spezialtabellen, in denen Böker die Vorratsmengen der einzelnen Steinfohlenbezirke unter- len aber erheblich größer sein. Von diesen 13 Milliar13 Milliarden T. ergeben, die tatsächlichen Vorräte solsucht, fann hier nicht eingegangen werden; es sei nur den entfallen die Hauptmengen auf das rheinische Geerwähnt, daß die verhältnismäßige Bedeutung falens von Teufenstufe zu Teufenstufe zunimmt, wenn und man diesem Vergleich den Gesamtvorrat aller Vorratsflassen zugrunde legt. Birgt Westfalen von 0-1000 Meter nur fast ein Drittel, nämlich 30( Gruppe A) beziehungsweise 45 Milliarden( Gruppe B) des deutschen Gesamtvorrates in dieser Teufenstufe in Höhe von 100 bezw. 141 Milliarden T., so enthält es in der Teufenstufe 1500-2000 Meter über zwei Drittel davon, nämlich rund 70 Prozent oder, wenn man die Gesamtheit der Teufenstufen von 0-2000 Meter in's Auge faßt, mit seinen 148( Gruppe A) bezw. 214 Milliarden T. ( Gruppe B) etwas mehr als die Hälfte des deutschen Gesamtvorrats. Umgekehrt verringert sich Oberschlesiens Bedeutung im Rahmen von ganz Deutschland immer mehr, je tiefer man fommt. Während es von 0-1000 Meter allein 60 Prozent des gesamten deutschen Steinfohlenvorrates, also einen fast genau doppelt so großen Vorrat wie Westfalen in dieser Teufenstufe enthält, mithin weitaus das reichste Kohlenbecken Deutschlands in der heute in Abbau befindlichen Teufenstufe ist, weist es in der untersten Teufenstufe nur noch ein Viertel des deutschen Gesamtvorrates auf, sodaß der oberschlesische Bezirk in der Summe aller Teufenstufen von 0-2000 Meter am Gesamtvorrat des Deutschen Reiches über haupt nur noch mit zwei Fünftel statt mit drei Fünftel wie in Teufenstufe 1 beteiligt ist. Während also Oberfchlesien bis 1000 Meter doppelt so viel Kohlen birgt wie Westfalen, enthält es bis zu der tiefsten Grenze der Vorratsermittelung, also von 0-2000 Meter, mur ro. vier Fünftel des Westfälischen Gesamtsteinkohlenvorrates. Das drittgrößte deutsche Steinkohlenbecken, der Gesamt- Saarbezirk( einschl. bayrischer Pfalz und Lothringengen) ist mit seinem vom 0-1000 Meter annähernd 8, bezw. von 0-2000 Meter fast 17 Milliarden T. betragenden Kohlenvorrat am deutschen Gesamtvorrate mit rund 8 Proz. bezw. fast 6 Proz. beteiligt. Eine ähnliche Rolle spielt der linksrhein. Steinkohlenbezirk. Die übrigen Steinkohlenbezirke: Niederschlesien, Wälderton- Kohlenbezirk und die des Königreichs Sachsen haben für den Vorrat erheblich geringere Bedeutung; am meisten noch der niederschles. Bezirk, der in den einzelnen Teufenstufen durchschnittlich wenigstens noch mit 1 Prozent an dem deutschen Gesamtvorrat beteiligt ist. Jrgendwelche zahlenmäßige Angaben über den Zeitpunkt der voraussichtlichen Erschöpfung der einzelnen Steinkohlenbezirke zu geben, lehnt Böker strikte ab. In beachtenswerten Ausführungen wendet er sich gegen die meist übliche Methode, diese„ Lebensdauer" einfach durch Division der Vorratsmenge durch die jetzige Förderung bestimmen zu wollen. Um jedoch einen leichten Ueberblid zu ermöglichen, hat er in einer sehr übersichtlichen Darstellung für alle Einzelbezirke für die verschiedenen Teufenstufen die Vorratsmengen und die heutige För derung graphisch dargestellt; er überläßt es dem Leser selbst, aus diesem Bilde weitere Schlüsse zu ziehen. Tui man dies, so kommt man bei einem überschlägigen Vergleich dieser graphischen Darstellungen zu dem Ergeb= 14) Rach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Mary quälte sich mit widerstrebenden Gedanken. Sie müthte sich ab, die einzelnen Glieder ihrer Gedanfen zu einer Kette zu fügen. Sie hatte fast die Gewißheit, daß ihr Gatte früher, vielleicht auch jetzt noch, zu Elfe in Beziehungen stand, die ihre Trauer wohl berechtigt erscheinen ließen. Wie hatte sie ihn geliebt, wie war sie stelz auf ihn, wie hatte der Gedanke sie berauscht, des geliebten Mannes vers ganz allein zu beſizen. Und jetz:! Da konnte sie sich nicht enthalten, sie wollte Gewißhett haben, darum fragte sie: " Was war denn eigentlich zwischen Else und Hyasinth?" Ihre Stimme bebte, und ihre Hände schlan= gen sich ineinander. Gräfin Gasch lächelte. Sie hatte kein Verständnis für die Seelenqual der jungen Frau. Warminski benahm sich ja in jeder Beziehung forreft. Sie erwiderte: „ Gott, was sollen sie gehabt haben! Sie waren sich gut." „ Und warum haben sie sich dann nicht geheiratet?" fragte Mary tonlos. Wieder lächelte die alte Dame:„ Weil sie fein Geld hatten. Aber werden Sie nur nicht eifersüchtig! Das bat feinen Zweck, und Sie haben auch keinen Grund dazu. Sehen Sie, die Männer sind halt ein eigenes Geschlecht. Uns Frauen ist die Liebe alles, den Männern ist sie ein Mittel zur Verschönerung des Lebens." Aber Mary Hörte die letzten Worte nicht mehr, ihre Seele schluchzte, und ihre Liebe fämpfte gegen Eifersucht und Stolz. Weil sie kein Geld batten!" Die Worte hatten sie getroffen wie ein Schlag. Also hatte er sie gebeiratet, weil sie Geld hatte! Und sie hatte ihn so sehr geliebt, o, so sehr! ver= * Der Großherzog hat dem Provinzialdirektor der Provinz Rheinhessen und Kreisrat des Kreises Mainz, Geheimen Rat Dr. Breidert auf sein Anfuchen zum 1. Oktober d. Js. in den Ruhestand feizt und ihm die Krone zum Kompturkreuz 1. Klasse des Ordens Philipps des Großmütigen verliehen. Zu seinem Nachfolger ist der Ministerialrat im Ministerium des Innern und Vorsitzender der Abteilung für öffent liche Gesundheitspflege, Geh. Rat Wilhelm Best er nannt worden. n Gießen. Professor Dr. Hans Köppe ist zum etatsmäßigen außerordentlichen Professor für Kin derheilkunde bei der medizinischen Fakultät an der Landesuniversität vom Großherzog ernannt worden. Professor.Dr. Johs. Haller ist auf sein Nachsuchen vom 1. Oktober d. Js. aus dem Staatsdienst entlassen worden. n Gießen. Der Privatdozent an der Berliner Universität Dr. Stalweit erhtelt einen Ruf als Professor der Staatswissenschaft an die Universität Gießen. Dr. Stalweit hat den Ruf angenommen. Gießen. Nachdem in diesen Tagen die Aufforderung zur Beteiligung an der„ Gewerbe- A u s- stellung Gießen 1914 für Oberhessen und angrenzende Gebiete" zur Versendung gelangt sind, laufen Tag für Tag die Anfragen zahl reich ein, ein Zeichen für das Interesse, das man der Ausstellung entgegenbringt. In fast allen Gruppen sind bereits Verträge abgeschlossen, in anderen sind solche dem Abschluß nahe. Die Vergebung der Plätze fann naturgemäß nur in der Reihenfolge der einlaufenden Anmeldungen erfolgen. Die Ausstellung verspricht besonders interessant zu werden, da u. a. für mehrere, in voller Tätigkeit befindliche Betriebe bereits Abschlüsse erfolgt sind. Der Ausstellungsvorstand hat außerdem beschlossen, für hervorragende Leistungen auf der Ausstellung Auszeichnungen( 3. B. bronzene, silberne und goldene Preise) zu verleihen und für Erlangung Ehrenpreisen geeignete Schritte getan. DON n Gießen. Der seit einigen Wochen vermißte Volontär- Assistent am hiesigen Universitätslaboratorium, Robert Sch mal 3, wurde im Stadtwalde tot aufgefunden. Der junge Mann hatte sich vergiftet. Mechanisch führte sie die Unterhaltung weiter, sie gab verkehrte Antworten, und Gräfin Gasch sagte mit ihrem stereotypen Lächeln:„ Sie müssen sich tüchtig pflegen, hören Sie, tüchtig pflegen, sonst werden Sie selbst frant!" Dann nahm sie Abschied. Mary war wie vernichtet. Warum hatte er ihr das nicht gesagt, als es noch Zeit war! Jetzt erst erfuhr sie es, zu spät! Sie glaubte ja an seine Treue, an seine Liebe glaubte sie nicht mehr. Sie trug schweigend ihr tiefes Leid, die furchtbare Enttäuschung. Sie gab sich fortan keine Mühe mehr, ihrem Gatten geistig näher zu treten, ihn zu verstehen. Im Laufe der Zeit hielten auf Schloß Frzemien noch zwei kleine Mädchen Einzug. Erst Jadwiga, und drei Jahre später Slawa. Aber es war doch kein rechtes Glück da. Zwar war der Graf gegen seine Gattin sehr aufmerksam. er hatte Mitleid mit ihrer Krankheit und behandelte sie wie ein Kind. Sie nahm seine Liebkosungen hin ließ sich von ihm verzärteln, aber fand den rechten Herzenston nicht, sie gab sich auch keine Mühe, ihn an sich zu fesseln. Sie konnte ja nicht an seine Liebe glauben, er hatte eine andere geliebt, ihr war er nur treu. Das war ihr aber nicht genug. Allmählich erfaltete auch Warminskis Zärtlichke Nach seiner Krankheit hatte er voll Dankbarkeit für opfermütige Pflege ior alles zum Opfer gebracht, hatte auf sein Mandat, auf seine politische Laufbu... Verzicht geleistet, nur um ihr zu zeigen, wie teuer sie ihm sei; ihr zu Liebe hatte er sich in die Einsamkeit von Krzemien vergraben, gatte auf jedes Vergnügen verzichtet, weil ihre erschütterte Gesundheit es ihr verbot, daran teilzunehmen. Sie aber hatte das alles hingenommen wie etwas Selbstverständliches, falt, ohne Dant. Er sollte nur immer opferr und verzichten, und sie versichtete auf nichts. Stanislaus war jetzt fünf, Jadwiga fast vier, Slawa nicht ganz ein Jahr alt. Um diese Zeit gab Warminsdiese Nachricht in weitesten Sängerkreisen recht angenehm Männergesang, der in der Hauptsache ja doch und dunkel ge mur vom Bürger- und Arbeiterstand gepflegt und gefilzbut. Die C fördert wird, auch den Kreisen zu Gehör gebracht wird, welche sonst wenig oder gar nichts von ihm hören. Ge nun auf 1000 2000 Mark sungen werden„ Die Allmacht" von Lachner, Meeres.olizeibehörde h delein" von Jüngst und„ Reue" von Schauß. „ Ach du llar- blauer Himmel" von Silcher, An die Mägdm Koch bei Nach nd wird nach Beendigung dieses Konzertes singt der Bauer'sche Gebestimmte Anh sangverein am Abend das„ Niederländische Dankaebet" von 5 Darmsta Kremser,„ Sein Bub" von L. Sauer, Wie's daheimhntechniker ve war" von Wohlgemut,„ Nachtgesang" von Abf und 3000 Mar „ Nachtgesang im Walde" von Schubert. Den Sängern ieder einer in von Bad Nauheim und Umgebung ist der Besuch der beiden Konzerte nur zu empfehlen. Offenb eiter der - Launsbach. Dienstag mittag zwischen 1ten gestern Ab und 2 Uhr entstand in der Scheune des Schreinermei gegen die ihn sters Strack ein Feuer. Durch den leicht brennbaren eindeſteuergesetze Stoff nabm es schnell eine große Verbreitung an, foelt sich dabei daß das in der Nähe liegende Wohnhaus, sowie die ilienpäter, die Scheune des Landmanns Karl Pfeiffer in furzer Zeit in ihrer Griſt mit in Flammen standen. Dant des fatfräftigen Eine vertritt nämlic oreifens der hiesigen, wie der Wehren aus Wismar u als selbständig Krofdorf, wurde eine größere Verbreitung verhütet. Der entstandene Schaden ist bedeutend. Die Entstehungsur sache ist unbekannt. demgemäß au mer des Abends neten. Die Ver o Nonnenroth. Mit den Lieferantengeldern gegen dieſe Bej e der Erfolglofig pon 6 Wochen in der Tasche, ist ein hiesiger Milchhänd altung und der ler verschwunden. Da an dem Inventar 2c. nicht viel der Regierung u zu holen ist, werden die Milchlieferanten um ihr Gelderden. sein. o Butzbach, 27. Juli. Der Hassia- Bezirk Butz bach- Bad- Nauheim hielt heute unter dem Vorsitze des Medizinalrats Dr. Vogt in Ober- Mörlen seinen zweiten Bezirkstag ab. Die Verhandlungen drehten sich um den Sajjiatag 1913 in Hirschborn und um den Hafsiatag übertragen worden ist. Der hiesige Striegerverein und 1914, der dem Bezirk und dem Kriegerverein Butzbach dessen Vorsitzender Medizinalrat Dr. Vogt verbinden mit dem Hajjiatag 1914 ihr 40jähriges Jubiläum. o Gambach, 25. Juli. Von einem schweren Schicksalsschlage wurde die Familie des Herrn R. Melcher 4. betroffen. Die Frau des letzteren war heute auf dem Felde beschäftigt und da sie spät abends noch nicht heimgekehrt war, ging man nach ihr und fand fie tot an ihrer Arbeitsstätte. Die Unglüdliche ist anscheinend in die Sense gefallen, die ihr bis zur Lunge eindrang und durch Verbluten den Tod herbeiführte. Die Teil nahme an dem entsetzlichen Unglück ist eine allgemeine. o Friedberg. Herr Kreisrat Schliephate wurde zum Ministerialrat im Ministerium des Innern und Vorsitzenden der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe ernannt. Mit Bedauern sieht man den lie benswürdigen Beamten aus dem Kreise scheiden. o Bad Nauheim. Die Zahl der bisher eingetroffenen Kurgäste beträgt 23 700. s Darmstadt, 29. Juli. Die großherzogliche Familie ist heute vormittag 10 Uhr wieder von Kiel ki die Versuche auf, seine Frau von ihrer Melancholie zu heilen. Erst beschränkte er sich immer noch auf den Wald und auf sein Arbeitszimmer. Und wieder führte er einen Kampf gegen die Langeweile. Hie und da fuhr er fort: nach Krakau, nach Slaventin. Mary ließ ihn ebenso gleichgültig gehen, wie sie ihn gleichgültig nach der Rückkehr empfing. Das reizte ihn. War er nicht ein Narr, sich in Krzemien zu vergraben, wenn ihr das doch einerlei war? Nach und nach fuhr Warminsti öfter fort. Er nahm wieder teil an dem geselligen Leben der Nachbarn. Allmählich wurde ihm das zum Bedürfnis, er spielte und vergnügte sich so gut es ging. Im übri gen ließ alles laufen. Sojla tat seine Pflicht, das wußte er. Krzemien hielt sich ganz leidlich, Warmins ti brauchte nicht zu fnausern. Lange Zeit hatte er Else nicht mehr gesehen. Sie lebte irgendwo bei Verwandten, erzählte man, und Spötter fügten hinzu, daß sie mit aller Energie ihre Angeln nach einem reichen Finanzmann ausgeworfen habe. Ganz plöglich tauchte sie wieder auf. Warminsfi suchte sie weder, noch gab er sich Mühe, ihr auszu weichen. Er verkehrte mit ihr wie mit den meisten anderen Damen: forrekt. Auffallend war es nur, daß sie gerade ihn vor allen Herren der Gesellschaft bevorzugte, daß sie sich förmlich Mühe gab, seine Frostigkeit zu überwinden. Else hatte sich in den letzten Jahren in jeder Beziehung entfaltet; sie mutete an wie eine Mischung polnischen Wesens und französischer Art. Das zog an, fie fesselte, und auch Graf Warminski plauderte gern mit ihr. Er war aber auf der Hut, er wollte nicht flirten, wollte nicht Pflichten verleben, seiner Frau keinen triftigen Grund zur Bitterfeit und Eifersucht geben. Gerade weil in seinem Herzen die Erinnerung an jeneTage, wo ihm Else über alles lieb und teuer gewesen, nicht ganz gestorben war, vermied er jede Ge fahr. ( Fortsetzung folgt.) versammlung d des Deutschen Elberfeld, Vereinshaus Bet. Schaefe des aus: Die lung zu den sch für uns die Leh lle Fortschritt und wart an jeden 20000 Mar weislich durch Vern ks zu besichtigen is evil, ante, als vor. Jedes Risi n ein solcher in ein ende Geschäfte, Sur ernstl. strebs iaital von 3000me des dortigen Be len sich melden. Zu men sind Mk. 1500 den um ausführl. Be W. Sch F E D из Es in feierte am Gon Stiftungsfeft. ten Verlauf. D Schloß Wolfsgarten zurückgekehrt und hat vorläu-| allgemeine Hebung der Volksbildung und demgemäß| zum 18. Deutschen Reichsfeuerwehrtag, in Gegenwart fig dort Wohnung genommen. tter am Gamst afmann Brecher wurde auf der Strecke zwischen in das Bootshandfurt und Darmstadt in einem Eisenbahnwagen 2. s Darmstadt, 29. Juli. Der hier wohnhafte ahl Dachziegel e ermordet. Die Staatsanwaltschaft hat ein hschreiben erlassen, nach welchem der mutmaßliche Tädie Uhr mit Kette auf der Pfandhaus- Nebenstelle eine entsprechende Ausgestaltung der Volksschule. Die Leistungsfähigkeit der Volksschule hängt aber in erster Linie von der Leistungsfähigkeit ihrer Lehrer ab. Zu dem geht der Wirkungskreis des Volksschullehrers über die vier Wände seiner Schulstube weit hinaus. Die Ju gendpflege, das Fortbildungsschulwesen und zahlreiche andere Unternehmungen im Dienste der Volksbildung it nachmittags won Ambrosius in Frankfurt a. M., Holzgrabenstraße fönnen auf seine Unterstützung und fräftige Mitarbeit des Prinzen Johann Georg, war vom herrlichsten Wetier begünstigt. Am Montag wurden geschäftliche Dinge erledigt und über ein Reichsfeuerwehrmuseum und eine Reichsfeuerwehrbibliothek beraten. Nachmittags fand eine große patriotische Feier am Völkerschlachtdenkmal statt. Ebenso wurde die internationale Baufach- Ausstellung besichtigt. in bei einem G1, versetzt hat. Der Anhänger, ein Herzchen, fehlt. nicht verzichten. Diesen Aufgaben entspricht die heutige ihren Mann, als er im Bett schlief, mit einem Beil, twirten. Man zu Bad- Nauhei der Versetzung gab er den Namen Wilhelm Koch, bainzer Landstraße 116, an, und wird als mittelgroLehrerbildung so wenig, daß alle Anbauten und alles Flickwerk abgelehnt werden müssen. Nur eine Neuor ::: Lohr, 29. Juli. Hier erschlug eine Frau weil er seine Familie vernachlässigte und ein Trunken= bold war. Dann ging sie mit ihren Kindern zu ihrer eisen recht angeneher Mann im Alter von etwa 28 Jahren geschildert, ganisation von Grund auf kann wirksame Abhülfe schaf im Ort wohnenden Mutter, wo sie verhaftet wurde. Konzert der deutit schlankem blassen Gesicht, blondem Haar u. Schnurr fen. Die Präparandenanstalt und das Seminar sind Sauptsache ja dan und dunkel gekleidet; er trug einen weichen schwargepflegt und en Filzhut. Die Eisenbahnverwaltung hat die Belohzu einer höheren Lehranstalt mit dem Lehrziel der neunflassigen Realschule zu vereinigen; ein zweijähriger Seminarkursus hat auf die abgeschlossene allgemeine BildWien. In Ost- Redek bei Beneschau hat der Lehrer Chroust, der die Reiffeisenkasse des Dorfes verwaltet, 200 000 kronen unterschlagen. Er ist nach Rußland geflüchtet. behör gebracht wing nun auf 1000 Mark erhöht, sodaß also jetzt im von ihm hören. Ganzen 2000 Mark ausgeschrieben sind. Die Frantfur- ung die Fachbildung zu setzen. Mit dieser Reform ist a" von E. Heuse use in der Mainzer Landstraße vor 2 Jahren ein sitätsstudium gegeben. Die von Rektoren aufgestellte Lachner, Meereser Polizeibehörde hat festgestellt, daß in dem fraglichen selbstverständlich die Zulassung der Lehrer zum Univerilcher, gestohlen. Der Dieb wurde bis jetzt nicht ermittelt. Schauß. Nat und wird nach beiden jetzt eifrig recherchiert. Weiische Dankaebet" v der Bauer'sche re bestimmte Anhaltspunkte sind nicht vorhanden. s Darmstadt, 29. Juli. Hier wurden gestern ver, Wie's daher Zahntechniker verhaftet, die von einer wohlhabenden g" von Abt bert. Den Gängeglieder einer internationalen Bande zu sein. ist der 5 e imBitwe 3000 Mark erpressen wollten. Sie behaupten, rbeiter der Offenbacher Lederwarenfabrikation proEs mittag zwischen fierten gestern Abend in einer gut besuchten Versamm= des Schreinerme ung gegen die ihnen durch die Anwendung des neuen leicht brennbare semeindeſteuergesetzes auferlegte Steuerlast. Berbreitung an, andelt sich dabei um etwa 3000 solcher Arbeiter, meiſt hnhaus, sowie di Familienväter, die sich durch das Gesetz mehr oder weiffer in furzer 3 iger in ihrer Existenz bedroht fühlen. Die Steuerbe= statkräftigen Einförde vertritt nämlich die Anschauung, die Heimarbeiter en aus Wismarien als selbständige Gewerbetreibende zu betrachten eihung verhütet. Drnd demgemäß auch zu besteuern, während sämtliche Die Entstehungsw Redner des Abends diese Anschauung als eine irrige beichneten. Die Versammlung tam zum Schlusse über Lieferantengelden, gegen diese Besteuerung zu reklamieren, und im Falle der Erfolglosigkeit mit Unterstützung der Stadt= hiesiger Milchhänd erwaltung und der Handelskammer mit einer Eingabe entar 2c. nicht bei der Regierung und den beiden Kammern vorstellig anten um ihr Gelu werden. Hafsia- Bezirk Huptversammlung des Deutschen Volksschullerervereins. er dem Vorsitzeds Elberfeld, 26. Juli. Auf der Hauptversamm örlen feinen zung des Deutschen Volksschullehrervereins, die heute im drehten sich under Betel Vereinshaus hierselbst stattfand, sprach zunächst um den Hafiala ehrer Pet. Schaefer- Köln über das Thema:„ Unsere gerverein Butzbac tellung zu den schwibenden Schulfragen". Er führte triegerverein gendes aus: Die wichtigste der aktuellen Schulfragen r. Vogt verbinda für uns die Lehrerbildungsfrage. Der gewaltige fuliges Jubiläum relle Fortschritt und die gesteigerten Anforderungen der In einem schweren Gegenwart an jeden einzelnen verlangen gebieterisch eine des Herrn K. Melteren war heute auf it abends noch nicht r und fand sie tot 20 000 Mark Jahreseinkommen iche ist anscheinendachweislich durch Vermietung von nur 3 Stück meiner Apparate, r Lunge eindrang von ein solcher in einigen Tagen an einem Platze des dortigen Bezirks zu besichtigen ist. Das Unternehmen ist sowohl für beführte. Die Teil thende Geschäfte, als auch für jeden strebsamen Nichtkaufmann ist eine allgemeine eignet, evtl. auch als Nebenerwerb. Prima Erfolge liegen zur sicht vor. Jedes Risiko unmöglich. Dauernde, vornehme TätigSchliephate wurde et. Nur ernstl. strebsame Herren. die nachweislich über ein des Innern urkapital von 3000- verfügen, wollen sich melden Zur Ueberdwirtschaft, Handelsme des dortigen Bezirksunternehmen sind Mk. 3000 verfügen, n fieht man den lillen sich melden. Zur Uebernahme des dortigen Bezirksunterreise scheiden. ahl der bisher ein Die großherzogli r wieder von Si ihrer Melancholie imer noch auf den Und wieder führte Hie und da fuhr 1. Mary ließ ihn gleichgültig nad jn. War er nicht ben, wenn ihr das t öfter fort. Gr Leben der Nach zum Bedürfnis ging. Im übri seine Pflicht, das leidlich, Warmins nehr gesehen. Gir zählte man, und aller Energie ihres tann ausgeworfen r auf. Warmin Mühe, ihr auszu mit den meistens war es nur, daß Gesellschaft bevor , seine Frostigte Den lebten Jahren utete an wie ein franzöfifcher An Warminski pla der Hut, er wollt leben, feiner g it und Eiferfu en die Erinnerung lieb und teuer ge mied er jede G portfebung folgt.) ehmen sind Mk. 1500- sofort erforderlich. Die Reflektanten veerden um ausführl. Bewerbung gebeten. W. Schöneberg, Hannover. Für jeden Geschäftsmann gibt es Der während für die eigentlichen Arbeiter in der Schule die seminarische Vorbildung für ausreichend erklärt wird, weisen wir entschieden zurück. Wir fordern die Beseitigung jeder Ortsschulaufsicht und bekämpfen die einfache Uebertragung ihrer Befugnisse auf die Rektoren. nächste Vorgesetzte des Lehrers sei der Kreisschulinspektor. Der Schulleiter soll Leitungsbefugnisse, aber keine Aussichtsbefugnisse haben. Als zweiter Redner sprach Herr J. Maak- Wiesbaden in längerem, geistreichem Vortrage über die Einheitsschule und ihre Verwirklich= ung. Die vom Referenten aulgestellten Leitsätze wurden angenommen. Aus aller Well. ::: Berlin, 29. Juli. Ein Großfeuer fam heute abend 9 Uhr im Norden von Plötzensee zum Ausbruch. Es brannten die Norddeutschen Eiswerke. Die großen Gebäude aus Holz, die mit Torfmull ver= kleidet waren, brannten vollständig nieder. Bei den Löschungsarbeiten erlitten mehrere Feuerwehrleute und andere Personen Verletzungen. Während des Brandes explodierten die Petroleum- und Ammoniakvorräte. Ein Knabe ist dadurch getötet worden. Ein anderer Knabe wurde durch den gewaltigen Luftdruck in den Plötzensee geschleudert, ist aber ohne Verletzungen wieder herausgezogen worden. Ein dritter Knabe erlitt durch eine eiserne Stange, die bei der Explosion gegen ihn flog, an der linken Körperseite eine schwere Verletzung. Ein Feuerwehrmann ist während der Löscharbeiten von der Leiter in die Flammen gefallen und schwer verletzt herausgezogen worden. Der Andrang des Publikums zur Brandstätte war so stark, daß mehrere Kompagnien von der Garde herangezogen wurden, damit die Straßen gesperrt werden konnten. ::: Leipzig. Der Festzug der Feuerwehrleute dog has Deutscher Cognac aus französischen Weinen ANDAUER& MACHOLL HEILBRONN. Nur echt mit der Hammer- Schutzmarke. Überall och ::: Brüssel. Auf der Weltausstellung in Gent wurden Goldwaren im Werte von über 100 000 Fres. ::: Gatschina( Rußland), 29. Juli. Der Militärflieger Tsamai ist aus 200 Metern Höhe abgestürzt und war sofort tot. Literarisches. ? Diätetische Entfettungsturen von Prof. Dr. Gustav Gaertner in Wien. Preis broschiert 4 Mt., geb. 5 Mt. Verlag von F. C. W. Vogel in Leipzig. Professor Gaertner bringt, nachdem er bereits feine 2000. Entfettungsfur eingeleitet hat, in dem vorliegenden Buche seine großen Erfahrungen auf diesem Gebiete zur allgemeinen Kenntnis. Siebzehnhundert solcher Kuren war er in der Lage, zu Ende zu führen, d. h. den Patienten mit jenem Gewicht aus der Behandlung zu entlassen, das ihm bei der ersten Untersuchung als erstrebenswert erschien. Das Buch ist wohl zunächst für Aerzte bestimmt, die berufen sind, solche Kuren durchzuführen. Aber auch der Laie wird es mit Nutzen und Interesse lesen. Er wird daraus erfahren, wieviel alt eingewurzeltes und neu hinzugekommenes Vorurteil die Ernährung der Fettleibigen beeinflußt. Der Gesamtauflage unseres heutigen Blattes liegt ein Prospekt der Firma Emil Seelig A.-G., Heilbronn a. N., Seeligs kand. Kornkaffee betreffend, bei, worauf wir insbesondere unsere geschätzten Leserinnen aufmerksam machen. Die kluge Hausfrau weiß den Wert dieses ausgezeichneten Getreidekaffees zu schätzen und verwendet daher mit Vorliebe als tägliches Familiengetränk Seeligs kandierten Korn- Kaffee. GlobusPutz- Extrakt der sparsame Metallputz. Hotel Scheller Dornholzhausen i. T. Telephon 95 empfiehlt seine Ränme f. Sommerfeste, gross. Spielplatz. Herrlicher Frühlingsaufenthalt. Volle Pension 5 M. per Tag von 3 Tagen an. Kein wichtigeres Moment als das, sich sein Geschäft immer dehnen. Stillstand ist gleichbedeutend mit Rückgang. mehr auszuvergeht, an dem nicht wenigsteus einige neue Kunden gewonnen werden. Er muss darauf sehen, dass kein Tag Das kann aber nur erreicht werden durch unausgesetzte Aufmerksamkeit und Tätigkeit. 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