ב chon vieles an dt, bringt mein Mittel schnelle d. Erfolg, selbst Dankschreiben 3,50, extra chnahmeversand s, Berlin N., el. Neu! 1 Poularden herk 6.75 Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pig.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 9. - Telephon: Nr. 362. Gegen die steuerliche Ueberlastung ck" des Haus- und Grundbesikes Lionsarten en! karten etc. chmackvoll Lager. Käufer s hat sich land, nach e kassieren rengster n, Beamten Sowie auch richtungen gehörenden ung zu lieunsch ohne eise. rlich von Zeichen zu richr. 38, kroph. Ekzema, e Füße ge, Aderbeine, alte Wunden r hartnäckig. vergeblich auf versuche noch 1. ärztl. empf. Salbe h. Bestandteilen , 15 u. 2,25. f den Namen nd Firma ubert& Co a- Dresden. allen Apotheken. richtete sich eine Protestversammlung, welche auf Veranlassung der Ortsgruppe Köln des Verbandes zum Schutze des deutschen Grundbesitzes und Realkredits im großen Saale der Bürgergesellschaft zu Köln stattfand. Trotz des Schneegestöbers war die Versammlung nicht nur aus Köln, sondern besonders auch aus der ganzen Rheinproving sehr zahlreich besucht. Etwa 2000 Personen mögen anwesend gewesen sein. Ueber diese Versammlung berichtete die Kölnische Volkszeitung" am 13. Januar 1913 folgendes: Expedition: Selters weg 83. Mittwoch, den 29. Januar 1913. nötig, daß die verantwortungsvollen Stellen sich von theoretischen Vorstellungen frei machen, welche zu früh eren Zeiten vielleicht eine gewisse Berechtigung hatten, weil sie zu den damals gerade vorliegenden wirtschaftlichen Verhältnissen in etwa paßten. Diese Verhältnisse haben sich aber gewaltig geändert. Draußen auf dem Tummelplatz der wirtschaftlichen Interessen fämpfen wir gegen die steuerlichen Ueberlastungen, gegen die den Realkredit tief erschütternde Hypotheken- und sonstige Gesetzgebung, nicht zuletzt gegen die baupolizeilichen Verordnungen. Jeder gegnerische Theoretiker und Praktiker hat sein besonderes Steckenpferd, kein System herrscht dort; jeder will möglichst viel für seine Theorie aus dem Haus- und Grundbesitz herausschlagen, und so stürmt Rechtsanwalt Dr. Wirz 3( Köln) eröffnete die eine buntfchedige Menge von Doktoren heran, die bald Verhandlungen mit einem Hoch auf den Kaiser. Der den für unsere heutige Wirtschaftsform und für unser Zweck der Versammlung sei ein doppelter: Wir wollen Staatsleben so wichtigen Grundbesitz derart kuriert hazwachst auf dem Gebiet des Grundbesitzes und Real ben würden, daß nur noch ein armseliger Leichnam übkredits und des damit im Zusammenhang stehenden rig bleiben würde, wenn der Haus- und Grundbesitz Wirtschaftslebens Aufklärung schaffen über alles das, sich nicht selbst machtvoll aufrafft, aufräumt mit jener was ist, und über das, was not tut; und dann wollen Pseudowissenschaft und wieder geordnete Verhältnisse wir die Ziele, die sich aus dieser Aufklärungsarbeit erschafft. Unser Verband hat schon scharf gearbeitet und geben, fördern und erreichen helfen. Derjenige, der Leben gebracht. Im preußischen Abgeordnetenhause hat selbst zu leiden hat, merkt zwar recht kräftig, daß und schon am 13. Dezember 1912 unsere Arbeit ihren Wiwo ihn der Schuh drückt; aber die inneren Zusammen- derhall gefunden in der Verhandlung der Interpella hänge und die tieferen Ursachen seiner Sorgen und die tion Fritsch. Heute wollen wir nochmals weitere Aufihm noch drohenden Gefahren bleiben ihm zum Teil klärung in die Massen hereintragen, in der Hoffnung, unbekannt. Diese wollen wir aufdecken und jedem daß bald ein voller Sieg unserer großen Sache beschieLeidtragenden zur Kenntnis bringen, damit er sich nach Kräften wehren kann. Viel wichtiger ist aber die Auf- Hlärungsarbeit, die wir an unseren Gegnern verrichten wollen. Es sind zwar nach meiner Ueberzeugung nicht wenige unter ihnen, die unbelehrbar sind. Es spielen da eine Reihe politischer und Gefühlsmomente mit, unter denen sozialistische Instinkte und die aus den Tatsachen selbst nicht zu rechtfertigende Mißgunst nicht die letzten sind. Es sind auch noch viele, die meinen, ginge den Haus- und Grundbesitzern zu gut. Die Bodenreformer scheuen sich nicht, z. B. die Beamten mit dem Sirengesang zu gewinnen zu suchen, daß man ihre Gehälter durch die kräftige Besteuerung des Grundbesitzes leicht ausbessern könne. Sie scheuen sich nicht, den Mietern vorzureden, durch die kräftige Belastung des Bodens würden die Mieten billiger. Gegen derartige Kampfmittel wird man immer nur zum Teil Erfolg haben können. Wir müssen aber erwarten, daß die Behörden und die parlamentarischen Vertretungen im Reich, im Staat und in den Gemeinden einer aus der Theorie und aus der Praxis schöpfenden Aufklärung zugänglich und in der Lage sind, die schlimmen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen einer Jrrlehre zu erkennen und danach zu handeln. Es ist Das Glückskind. Roman von Frene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Doch mit einem Male blieb der Späher wie angewurzelt stehen, sein Gesicht bedeckte Totenblässe, die Züge verzerrten sich in unheimlicher Weise, die Augen blidten starr mit entsetztem Ausdruck auf die beiden Menschen vor ihm, es schien, als sträubte sich das Haar, die Hände streckten sich wie abwehrend aus, und mit einem tiefen Wehlaut stürzte er nieder in das duftende, feuchte Moos; das Haupt sank schwer auf die Hände, ein Schluchzen erschütterte den starken Körper, der sich wand wie in fürchterlichen Schmerzen. - Das also, das war das Ende von all' der Herrlichkeit, das Ende all' seines Glückes! Was hatte er fehen müffen! Sie das Mädchen das ihm so rein dünkte wie die Sonne, aus dessen Zügen, aus dessen Augen ihm ein neues, großes Glück entgegen lachte, - in den Armen eines Andern, gerade sowie damals als er ahnungslos bei seiner Braut etntrat und diese in inniger Umarmung mit seinem beften Freunde fand! -- - Dr. Malljar schlug sich vor die Stirn, in wahnAnnigen, namenlosem Schmerz. Er hob die brennenden Augen, dort stand fie ja noch, die feine Sonne, fein Glück,- sein alles war. Ronnte denn so etwas möglich sein! Wieder und wieber preßte fener schreckliche Mann, thr Begleiter, in ungeftlimer Leidenschaft sete Lippen auf den kleinen Mund, den er einfältige Tor, nie zu berühren gewagt. In he Scheu hatte er zu dem Mädchen aufgeblicht, aus den retnen Zügen die Unschuld zu lachen schten.- Und nun-- besudelt das retne Bild. Diese hier, sie war nicht besser, als tene undere, die er seine Braut genannt-- netn schlechter war sie, denn sie wußte aus seinem etge= en Munde, was er aelitten damals. Er hatte es ihr - es den sei. Weitere Begrüßundsansprachen hielten die Herren Dr. von Frege und Geh. Regierungsrat von Sybel. Verbands- Direktor Dr. van der Borght( Berlin) sprach dann über die Stellung des Grundbesitzes im heutigen Steuersystem. Der Grund und Boden sei stets ein beliebtes Objekt steuerlicher Ueberlastung gewesen, weil er nicht zu verdecken und über die Grenze zu schaffen sei. Als ungerechte Steuern auf den Grundbesitz fritisiert Redner die Besitzwechselabgaben( Umsatzsteuer), die Reichswertzuwachssteuer und die Steuer nach dem gemeinen Wert. Alle diese Steuern, welche den Grundbesitz überlasteten, gingen aber den Bodenreformern, auf deren Anregung sie entstanden, noch nicht weit ge= nug. Ihr Führer, Hr. Damaschke, habe ieht sogar eine Reichsgrundwertsteuer vorgeschlagen. Das Ziel der Bodenreformer sei: Einheimsung der Bodenrente, der Grund und Boden soll in die Hand der Gemeinschaft kommen. Das seien gefährliche Theorien. Ist beim Grund und Boden das Privateigentum ausgeschaltet, dann halte nichts den sozialistischen Zukunftsstaat mehr auf. Es dreht sich also um vieles; den Kampf gegen ſolthe Ideen führe man, um große Gefahren und Erschütterungen vom Vaterlande abzuhalten. - erzählt, daß die Treulosigkeit und Erbärmlichkeit ihn fast um den Verstand gebracht, sie mußte wissen, daß er sie Itebte, und in dieser Liebe Ersatz, völligen Ersab, ja mehr noch, dauerndes Glück gefunden zu haben glaubte, Ersatz für all die Unbill, die man ihm angetan hatte. - - " Gott, Gott- laß mich nicht wahnsinnig werden", flehte er, und wieder sank die hohe, edle Stirn auf die ausgebreiteten Arme, er sah nicht mehr. Er sah nicht, daß Röschen, die erst wie betäubt und traftlos vor zorniger, fürchterlicher Ueberraschung einige Sefunden lang in den Armen des frechen Menschen lag n wilder Haft davonstürmte, verfot von Winier, der bts aufs äußerste erregt war. Als er vorytn der fühnen Ansturm wagte, und die vor Schrocker wie leblose, fast ohnmächtige Gestalt Rös= chens in seinen Armen hielt, da glaubte er schon ge= wonnen zu haben, well das Mädchen nicht, wie er gefürchtet hatte, zornig aufgefahren war, sondern sich willenlos von ihm tüffen ließ. Der Kopf lag auf setner Schulter, die Hände hingen schlaff herab, dadurch ermutigt, preßte er die hetß Begehrte heftig an fich. Nun fehrte ihr das momentan entflohene Bewußtsein zurück. Mit Gewalt sich Iosreißend, lief das geängstigte Mädchen, so schnell es die bebenden Glieder gestatteten, quer durch den Wald, ohne auf den Weg zu achten, dem Forsthause zu. Winter hatte sie bald eingeholt. „ So höre doch, geltebtes Kind", bat er flehentlich, ahor , ich weiß, ich war zu ungestüm, zu haftig, wer ist in solchen Momenten Herr seines Willens, ich liebe Dich schon länger, als Du ahnst,- und Du mußt die Meine werden, und sollte ich Dich mit Gewalt zum Altar schleppen." Sprachlos vor Entrüstung hörte Roft eine Welle zu, dann rief ste bebend: Ich verbiete Ihnen, mich„ du" zu nennen, wer gibt Ihnen ein fiches Recht?" ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite nieratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pig.- Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zicles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konfurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 862. 25. Jahrg. Freiherr Klemens v. Loe, Präsident des Rheinisch. Bauernvereins, sprach über steuerliche Belastung des ländlichen Grundbesitzes. Er stellte zunächst fest, daß gerichtete Zuſchrift unterstelle, um die Vertretung der es sich in dieser Versammlung nicht, wie eine an ihn Interessen der städtischen Grundstücksspekulanten, sondern um den Schutz des soliden Haus- und Grundbesizes handele. Als Minimalforderungen nach dieser Richtung nannte er: 1. Ablehnung jeder Vorausbelastung des Grund und Bodens; 2. Ablehnung jeder Doppelbesteuerung; 3. Ablehnung jeder Steuer, welche den Wert des Bodens einseitig erfaßt( 3. B. der Erbanfallsteuer); 4. Unverletzlichkeit des Eigentums. Halte man fest am Grundbesitz, dann diene man dem Vaterland. Prof. Adolf Weber( Köln) sprach über das Thema: Die Steuerpläne der Bodenreformer, ein Hemmnis der Wohnungsreform. Er setzte bei den Bodenreformern zwar eine gute Absicht voraus, begründete aber seine Meinung, daß die bodenreformerischen Ideen Wahn= ideen seien. Das Fiasko der Reichswertzuwachssteuer sei offensichtlich. Mancher Vorschlag der Bodenreformer sei diskutabel. Ihr Erfolg bei den Massen liege darin, daß die Bodenreformer das beste wollen und ihre falschen Ideen mit dem Problem der Wohnungsfrage in Verbindung bringen. Die Bewegung der Bodenreformer sei die gefährlichste, weil sie sich inkonsequent gibt und in sich eine Halbheit ist. Ihre Theorie, daß durch Steuern der Boden billiger wird, sei falsch, das Umgefehrte richtig. Eingehend begründete Redner ſeine Ansicht über die Gefährlichkeit der von den BodenreforDie Verjüngung der Gesichtshaut. Ein zeitgemäßer Wink. Die Gesichtshaut erneut sich bekanntlich dadurch, daß die oberste Hautschicht sich losschält und durch eine neue zarte Schicht ersetzt wird. Besonders im Sommer tritt dies in deutlich bemerkbarer Weise auf. Diesen natürlichen Vorgang nun fann man beschleunigen bezw. jederzeit künstlich hervorrufen, wenn einem daran gelegen ist, den unschön gewordenen Teint samt Sommerproffen, Mitessern, Pideln usw. schnell loszuwerden und durch eine sanmetweiche neue Haut zu ersetzen. Irgendwelche kostspiel ge oder umständliche Manipulationen sind dazu gar nicht notwendig. Man verwende einfach reines Parinolwachs, von dem sich eine entsprechende Quanität bei jedem Apotheker oder Drogisten holen läßt. Trägt man reines Parinolwachs des Abends statt der üdlichen Gold- Cream auf und wäscht es morgens ab, so nimmt dies alle Hautunreinigkeiten mit und hinterläßt eine rosige, zarte Gesichtshaut. Infolge der vollkommenen Reizlosigkeit und Unschädlichkeit des reinen Parinolwachses wird die Haut an und für unschöne alte Hautschicht mit ihren Unreinigkeiten wird sozusagen sich durch diesen Vorgang in feiner Weise angegriffen, nur die aufgesaugt. „ Mädchen, mach mich nicht toll mit Deinem unbändigen Stolz, ich weiß nicht, was ich tue, wenn Du mir nicht gehörst." „ Nie, niemals wird das geschehen." Bu Hause angekommen, ellte Röschen sofort auf ihr Zimmer und beschloß, dasselbe nicht eher wieder zu verlassen, bis dieser zudringliche Freier abgereist wäre. Ihr Vormund klopfte an die Tür und bat und beschwor das Mädchen, doch vernünftig zu sein. Es regte sich nichts im Zimmer, der Riegel wurde nicht zurückgeschoben. Nichtsdestoweniger fuhr Böhler fort, au bitten: Winter ist eine Partie, die man nicht so ohne wetteres von der Hand weisen darf, well sich so etwas nicht alle Tage findet"-- umsonst, er mußte unverrichteter Dinge umkehren. Unterdessen saß der abgewtesene Freier bei Frau Therese im Wohnzimmer, hielt deren rundliche, fletschige Hände in den seinen und berichtete der gutmütHgen Frau, wie heiß und innig er Röschen liebe und wie er alles daran gäbe, das Mädchen zu besitzen. Die Försterin ließ ihn ruhig ausreden. Ste war dem allezett Itebenswürdigen Mann, der sich so fetn zu benehmen wußte, aufrichtig zugetan und hätte allerdings gewünscht, Röschen möchte seinen Bitten Gehör schenken; freilich wußte auch sie, daß Dr. Malljar dem Mädchen bereits im Herzen saß, auch wäre es ihr sehr nabe gegangen, Röschen ziehen laffen zu müssen, aber der liebeschimathtende Mann an threr Sette tat thr herzItch leid, deshalb suchte sie thn so gut als möglich zu trösten. So brach der Abend an, ohne daß Röschen noch einmal zum Vorschein gekommen wäre. Dem guten alten Förster war die ganze Sache äußerst peinlich. Er wünschte im Stillen, die beiden Freunde wären nie hierhergekommen, den Frieden und das Glück setnes Lieblings zu stören.( Forts. folgt.) mern vertretenen Jdeen im allgemeinen und über die Nachteile der auf die Bodenreformer zurüdzuführenden Steuern. Beim Kampf gegen die Bodenreformer han dele es sich nicht um Sonderinteressen, sondern um das Wohl des deutschen Vaterlandes. Der Geburtstag des Kaisers. Die Staisergeburtstagsfeier begann in Berlin mit dem groß n Wecken auf dem Schloßhofe. Alsdann marschierte die Reveille durch die Straße Unter den Linden. Der Kaiser erschien am Fenster seines ArbeitsFürst Salm- Horstmar bat, ihm Material zu über- zimmers, vom Publifum lebhaft begrüßt. Er nahm mitteln zur Erörterung der Frage der steuerlichen Ueberlastung des Grundbesitzes im Herrenhause. Dem Redner wurde lebhafter Beifall und Dank zuteil. Gegen eine Stimme wurde folgende Resolution angenommen: Die heute in der Bürgergesellschaft zu Köln versammelten Vertreter aller Kreise, die am privaten Grundbejizz beteiligt sind, erheben hiermit Einspruch gegen die steuerliche Ueberlastung des Grund- und Hausbesizes. Sie verlangen die alsbaldige Beseitigung dieser Ueberlastung und die Rückkehr zu dem Grundsatze einer gerechten Verteilung der öffentlichen Lasten. Sie verwerGrundstücke zuerst die Glückwünsche der kaiserlichen Familie, dann die des engeren Hofes, des Hauptquartiers und der Prinzen und Prinzessinnen des föniglichen Hauses( nt gegen. Teutsche Bundesfürsten und andere fürstliche Gäste waren diesmal wegen der Erkrankung des Prinzen Adalbert, dessen Befinden übrigens jetzt besser ist, auf befor deren Wunsch des Kaisers nicht erschienen; nur die beiden Schwestern des Kaisers waren aus Stron berg und Bonn mit ihren Gatten eingetroffen. s Darmstadt. Der Großherzog nahm zur Feier des Geburtstages des Kaisers die Parade über die Truppen des Standortes Darmstadt auf dem In n Gießen. Zum Oberst befördert wurde Oberstleutnant Heuer beim Stabe des Inf.- Reg. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter Ernennung zum Kommandeur des Metzer Jnf.- Regts. Nr. 98. n Gießen. Die neueren Verhandlungen wegen des Verkaufs der alten Klinik an die Bahnverwaltung sind wieder ergebnislos gewesen. n Gießen. Die im hiesigen Stadithecter an Kaisers Geburtstag erfolgte Uraufführung„ Aus eiserner Zeit", verfaßt von Professor Dr. Theodor Birt in Marburg, hatte einen vollen Erfolg. Das Stück ist wohl der zahlreichen Aufführung wert, wenn es wie hier von den Spielern mit großem Talent gegeben wird. o Ein schwerer Zusammenstoß zwischen Förstern und Wilderern hat sich am legten Sonntag im Revier Tiergarten, des dem Fürsten von Jenburg und Büdingen gehörenden Forstes bei Büdingen zugetragen. Fürstliche Förster hatten fünf Männer, die fa sche Bärte Von der Maric in Baden Ausdrud: fung des 2 blutarmen frent bin, Fabr dem rates mei friedenheit fen die mehrfache Beſteuerung der Grinditude und ihres, fanterie- Gretzierplatz vor dem Rheintor ab, an der fich nugen, in dem Revier bemetft. Bei dem Zufam mach druck zu geb durch die Umsatzsteuern und durch die Wertzuwachssteuern als einseitig und ungerecht. Die Wertzuwachssteuer ist eine in Steuerform gekleidete Ronfistation privaten Vermögens. Ihre rückwirkende Kraft hebt den verfasfungsmäßig gewährleisteten Schutz des privaten Eigentums auf und ist deshalb ungesetzlich. Sie schmälert den Arbeitsgewinn der Besitzer und die normalen Erträge des im Grundbesitz angelegten Vermögens in unerhörter Weise. Sie hat den Grundstücksverkehr lahmgelegt und in sozial- und steuerpolitischer Beziehung vollkommen versagt. Die Umsatzsteuern vernachlässigen die gebotene Rücksicht auf die Verluste bei freiwilligen und besonders bei unfreiwilligen Verkäufen, und ihre Häufung zugunsten der verschiedenen öffentlichen Körperschaften führt zu einer mehrfachen Besteuerung des selben Besitzwechsels, gleichviel, ob bei ihm eine steuerliche Leistungsfähigkeit zutage tritt oder nicht. Geradezu verheerend wirkt die Steuer nach dem gemeinen Wert wegen ihres völlig verkehrten Maßstabes. Sie über schreitet oft den Ertrag des Grundbesitzes, sie vertreibt den fapitalschwachen Besitzer von Haus und Hof, sie zwingt den fapitalfräftigen Besitzer zur voreiligen Bebauung, und sie verdrängt die letzten Gärten aus dem Innern der Städte. Solchen Mißbrauch der Besteuerung zur Verwirklichung bodenreformerischer und soziali stischer Irrlehren weist die Versammlung für jede zu funft als eine Versündigung gegen das allgemeine Wohl mit allem Nachdruck zurück. Die Versammlung ist der Ueberzeugung, daß die derzeitige Notlage des Grundund Hausbesikes in Deutschland auf die Steuerüberlastung zurüdzuführen ist und fordert deshalb: 1. die Beseitigung der Steuer nach dem gemeinen Wert und die Rückkehr zu dem Grundsatze der Ertragsbesteuerung, 2. die Herabsetzung und den einheitlichen gerechten Ausbau der Besitzwechselabgaben, 3. die Aufhebung der Wertzuwachssteuern und die Ausschaltung des Grundsatzes der Konfiskation aus dem Besteuerungswesen, 4. bei einer etwaigen Besitzsteuer eine gerechte Entlastung des Grund- und Hausbesikes, 5. die Heranziehung von Vertretern des Haus- und Grundbesitzes bei Vorbereitung steuerlicher Vorlagen, die ihn berühren. Politische Rundschau. Deutschland. Die Großherzoglichen Herrschaften begaben sich zum offiziellen Besuche des Großherzogs und der Großherzogin von Mecklenburg- Schwerin nach Schwerin. 49) Degea Dos Glückskind. Roman von e von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Noch immer sprach keiner ein Sterbenswörtchen von der Abreise, im Gegentett, sie schtenen sich erst recht bier festsetzen ait wollen. Was sollte man da machen? Fortschicken tonnte man die Gäste doch auch nicht. Mehr als einmal traute der Mite sich hinter den Ohren, als müßte ihm dabei ein guter Gedanke kommen. Rosi legte sich frühzeitig au Bett und schlief mertwürdigerweise trog aller Aufregung wie ein MurmelHer. Am nächsten Morgen erwachte sie neugestärkt und fühlte den alten Mutwillen und die Freudigkeit zurückfehren. Was konnte ihr schließlich der audringliche, abgeschmackte Freier schaden? Mochte er doch so lange blei ben, als er wollte, was fümmerte sie denn das? Des balb sich Tage lang in ihr Zimmer einzuschließen, weil fener sie begehrte und für sich zu erringen hoffte, wäre doch wirklich Torheit. Wenn ihm die Zeit lang wurde, dann ging er sicher von selbst wieder fort. Sie wollte thn überhaupt nicht mehr beachten, daß schten ihr das Beste. Soll ich hier oben untätig fizzen, während es druntest Arbeit fitr mich genug gibt? Rein, nein, ich würde mich zu Tode langweilen," sprach Röschen leise, und sich rafes ankleidend, fuhr sie in ihrem Selbstgespräch fort: e will ich flüger sein als gestern, will doch mal fecit, ob ich dem lästigen alten Gecken nicht entschlüpfe." Ein Lächeln schwebte um den kleinen Mund: " Wenn ich thn Dr. Malljar wieder treffe, dann werde ich ihm alles erzählen, bet, da werden die schwarzen Augen funkeln, ba, ba, ha." - - - - Eine beiße Sehnsucht nach dem beimlich Geliebten erfaßte plötzlich das Herz des Mädchens. Es öffnete das Fenster, um der frischen, reinen Waldluft Eingang au verschaffen, als von unten berauf eine flagende, wie gruppe Darmstadt des Jungdeutschlandbundes und die Schulen. Die Großherzogin mit den Prinzenföhnen wohnten der Parade zu Wagen bei. Die Budgetkommission des Reichstages ſtrich darmerie noch in der Nacht eine Streife und eine Durch gegen 12 Stimmen die Ostmarkenzulage für die Reichspost und Telegraphen- Verwaltung. Der Antrag des Zentrums, den Unterbeamten mit weniger als 1500 Mark Gehalt für das dritte und jedes folgende eheliche Kind unter 18 Jahren eine Zulage von je 100 Marf zu gewähren, wurde zurückgezogen und dafür Resolution angenommen, in der der Reichskanzler sucht wird, die Kinderzulage für Reichsbeamte einzu führen. er= Zur Lage auf dem Balfan. Ponstantinopel, 27. Jan. Den Blättern zu. folge bielt n geftern einflußreiche Mitglieder des jung: türtlichen Kom tecs eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, daß Adrianopel und die Inseln des Archipels niemals abgetreten werden dürften. London, 28. Jan. Wie das Reuterbureau erfährt, traten die Balkandelegierten heute nachmittag 2.45 Uhr zusammen und konserierten über drei Stunden. Während dieser Konferenz entwarfen und unterzeichneten sie eine Note, die sie den Türken zu überreichen beabsichtigen. Aus Stadt und Land. * Gießen. Die Feier von Kaisers Geburtstag fond in der herkömmlichsten Weise statt. Die Schulen feierten zum Teil schon am Samstag und zahlreiche Vereine begingen am Samstag und Sonntag den fest. lichen Tag durch besondere Veranstaltungen. Auch das Stadttheater stand unter dem Zeichen des vaterländs schen Freudentages. Die militärische Feier wurde durch einen Zapfenstreich eingeleitet.- Um 9%, Uhr fand heute fatholischer und um 10% Uhr evangelischer Festgottesdienst der vereinigten Zivil- und Militärgemeinde statt. Gegen 11 1hr hielt das Regiment auf Oswalds Garten Parade ab. Um 4 Uhr nachmittags bersammelte sich das Offizierkorps im Kasino zum Festessen. Das Fest ssen der Beamten und Bürgerschaft fand bei guter Beteiligung im Saale des Gesellschaftsvereins statt. Im Verlaufe des Mahles hielt der Rektor der Landesuniversität, Professor Dr. Ed, eine Ansprache. Machen Sie keine kostspieligen BeleuchtungsExperimente! Nehmen Sie gleich das Richtige. ,, Degea“ den besten Glühkörper der Auergesellschaft! Zusammer. zusammen. Zwei der Wilderer nahmen den Verwun beten auf und schleppten ihn fo: t, während die beiden andern im Anschlag blieben und dann auch verschwan den. Es wurde darauf in Gemeinschaft mit der Gen. suchung der umliegenden Törfer vorgenommen, jedoch ohne Erfolg. Später wurde mit Polizeihunden gearbeitet, was gute Erfolge zeitigte, sodaß der Angeschossene ermittelt werden konnte. Er hatte einen Beinschuß cr. halten. Die anderen Mitschuldigen hofft man auch in aller Kürze festnehmen zu können. in der Beton cines Ginwohners aus Wittgenbock 3 Darmstadt. Hoftrauer hat aus Anlaß des Todes dis Erzherzogs Rainer der Großherzog für den hessischen Hof angcordnet und zwar für acht Tage. s Darmstadt. Der deutsche Kaiser hat dem Generalmajor a la suite Maximilian Freiherrn v. Heyl den Roten Adlerorden 2. Klasse mit dem Stern ver liehen. s Darmstadt. Des hessische Ministerium des Innein hat dem Kirchen- und Schulvorstand in Arnstadt die Erlaubnis erteilt, 10 000 Lose der am 9. und 10. Mai d. J. auszuspielenden 7. Seite der Geldlotterie zum Besten der Wiederherstellung der Bonifacius. und Liebfrauenkirche in Arnstadt in Thü ingen innerhalb des Großherzogtums zu bertreiben. Nach dem von der zuständigen Behörde genehmigten Verlofun, splan dürfen 120 000 Lose à 1 Mait ausgegeben werden. Zum Ver trieb in Hessen dürfen nur mit dem hessischen Zulassungsstempel versehene Lose gelangen. s Mainz. Der Landtagsabgeordnete Bach Mainz hat bei der zweiten Kammer der Landstände betr. Pensionierung der Stadtlehrer folgenden Antrag gestellt:„ Das Gehat der Vollsschullehrer in den Städten mit besonderem Ortsstatut berechtige den Staat gegenüber nur insoweit zu einem Anspruch auf Pension, als sie, einst ließlich der bei der Pensionierung in Anrechnung zu bringenden Mietentschädigung das Pensionsgehalt der an staatlichen Anstalten viwendeten, seminaristischen Lehrer( Reallehrer) nicht übersteigen." Die Regierung verhält sich im Einverständnis mit den Landlehrern in der Mehrheit der Zweiten Kammer gegenüber diesem Antrag a blehnend, weil die An nahme des Antrags der in Hessen geschlich durchgeführ ten Gleichstellung der Stadt und Lendlehrer in Bezug auf Pensionsberechtigung widerspreche. Du ch Verwirk lichuna der Forde un sen des Antrancs Bach meiden Glühkörper es schien mit Tränen kämpfende Stimme an Röschens Ohr schlug: „ Er muß die ganze Nacht im Walde herumgetrrt sein, denn Kleider und Haare waren feucht vom Nachttau." ner? Ja, war denn das nicht Leberecht, Malljars DteRöschen beugte sich we &, um den Sprecher sehen zu können; ste hatte nicht getäuscht, dort unten am Brunnen stand c... Kathi und erzählte, mit dem Taschentuch über die Augen fahrend, eifrig weiter: Als ich meinen geliebten Herrn heute frith in diesem Aufzug erblickte, die Stiefel beschmutzt, die Haare wirr und ungeordnet in die Stirn hängend, das ganze Gesicht totenblaß und entstellt, faum zum Wiedererkennen, die sonst leuchtenden Augen matt und trübe, ich sage Dir, Katht, das Herz im Leibe tat mir weh, ich schlug die Hände über dem Kopfe zusammen, so er schrocken war ich gewesen. - Ich half thm dann die Kleider wechseln und hoffte, er werde sich ein paar Stunden niederlegen, aber er wollte nichts davon wissen; eilig mußte ich ihm ein weniges in ein öfferchen paden, dann, dann -- nahm er Abschied auf lange, lange Zeit, vielleicht auf immer, wie er mit matter, Heftrauriger Stimme und einem herzzerreißenden Lächeln sagte, und ich glaubte auch, daß ich meinen Herrn nicht wieder sehen werde, denn so, wie der aussah,-- ich fürchte das Schlimmste. Ich bat und flebte, ich umflammerte seine Ante und beschwor, mich mitzunehem, alles umsonst, alles vergebens. - Bleibe, wo Du bist, mein trener Alter", sagte er zu mir, und versuche, glücklich zu werden, glitc licher als Dein armer, bedauernswerter Herr, dem auf Erden nichts als Enttäuschung befchieden ist, der trou feines Reichtums keine Freude mehr am Leben hat. Heirate das Mädchen Deiner Wahl, ich will nicht, daß Du meinetwegen Dich von ihr trennen soulst, verwahre mein Haus gut, Ihr werdet später, wenn e mir möglich ist, von mir hören." Damit ging er, ob ich auch schluchzend die Hände rang, er blieb dabei, ich konnte den sonst so sanftmit tigen, nachgiebigen Mann nicht von seinem Vorsatz ab bringen." Hastig, als schäme er sich dessen, fuhr Lebrecht wie derum mit dem buntgewürfelten Taschentuch über die Augen, dann fuhr er grimmig fort: Jch wette meinen Kopf zum Pfande, dahinter stedt ein Frauenzimmer, so ein Kathi fuhr auf und legte ihm die Hand auf den Mund. - " Ja, Du", sagte Leberecht mit veränderter Stim me, Du bist wohl eine Ausnahme, brauchst nicht zor nig zu werden, denn Dich will ich nicht schmähen, Du bist alle Zeit ehrlich und gut zu mir gewesen, aber die andern, Schlangen find sie, alle miteinander, schlecht und niederträchtig. Denn, daß mein armer, guter Herr in das hübsche Lärvchen, Euer Prinzeßchen verliebt war bis über die Ohren, das fonnte doch ein Kind ſeben. C. wie heiter und lustig fonnte er in der letzten Zeit immer sein, so vergnügt, wie ich ihn nie gefeben. Nun mag der Teufel wissen, was Los ist; fie wird ihn mit einem Rorbe beimgeschickt haben, wird vielleicht einen jüngeren, hübscheren wollen, und mun ist er fort, wieder in die weite Welt hinaus, wahr scheinlich auf Nimmerwiedersehen. Wenn ich nur wüß te, was dahinter steckt, ich gäbe was drum!" Kathi versuchte, so gut fie es vermochte, den Aufge regten zu beruhigen. ortfegung folgt.) daß auch w einer Hebuy volle Lecife Preis zustandes ficher von der Univ Sale m Sa En 93% 4 3% 49 Konsum- Qua Keine Aussta Nur Quali Oriental Taba Cigaretten Fa Yenidze Dres D urde Oberst Reg. Raiser Ernennung tr. 98. gen wegen theoter an lus eiferner Birt in Studi & wie hier geben wird. Förstern onntag im Von der Wirkung erfreut. Maric Weisel in Freiburg Bahner in Baden gibt obigen Worten Ausdruck: ,, Da ich von der Wir tung des Leciferrin aa meinem blutarmen Körper wirklich erfrent bin, kann ich nicht umhin, ter dem Fabrikanten des Präpa ugurates meine Freude und Zufriedenheit mit demselben Ausund bradruck zu geben, und wünsche uur, daß auch weiteren Kreisen, die it beneiner Hebung ihres Gesundheitseine durchzustandes bedürfen, das wert volle Leciferrin bekannt werde." genborn Preis M. 3.-, in Apotheken, sicher von der Universitäts- und Hirsch- Apotheke in Gießen. zugetragen. falsche Bärte Bujammer Den Verwun d die beiden men, hunden geac Angeschossene Beinschuß cr man auch in 3 Anlaß des rzog für den ht Tage. er hat dem rrn v. Heyl Stern ver nisterium dis and in Arn er am 9. und r Geldlotterie nifacius: und en innerhalb dem von der splan dürfen n. Zum Ver 1. hessischen e Bach Mainz idstände betr. er folgender Schullehrer in Serechtige den Anspruch auf Bensionierung hädigung das bwendeten, = übersteigen." erständnis mi eiten Kamme weil die An durchgefüh hrer in Bezug Du ch Verwirk Bach meiden Salem Aleikum mít Hohlmundstück Salem Gold Goldmundstück Cigaretten Etwas für Sie! No 3½ 4 3. B. Lehrer an Landschulen pro Jahr bis zu 600 Mt. staatliches Rubegehalt weniger beziehen, wie ihre im Dienste gleichaltrigen, aber finanziell besser gestellten Kollegen an städtischen Volksschulen. bekannte Jurist und Borsteher der Marburger Stadt o Marburg. Justizrat Dörffler t. Der berordneten, Justizrat Wilhelm Dörffler, ift in Bozen gestorben. Die gesamte Marburger Studentenschaft wird am 31. Januar Professor Dr. Heyman, der einen Ruf nach Tübingen abgelehnt hat, einen Fackelzug bringen. 3½ 4 Pd.Stck 56 8 10 Pfd. Stck. Konsum- Qualitäten. Luxus Qualitäten Keine Ausstattung In Original- Metall Nur Qualität. Kartons von 20 Stück Oriental Tabaku Cigaretten- Fabrik Yenidze Dresden Inh. Hugo Tietz Hoflieferant Sma Königsa Sachsen o Selters. Am 1. April wird die Automobil berbindung durch das Sayn tal zwischen Selters und Langenhahn eröffnet. Das Unternehmen ist als ber Streis Unterwesterwald, die Gemeinden Freilingen, Selters, Steinen und Wölferlingen, sowie die Fürstlich G. m. b. H. gerichtlich eintragen worden. Beteiligt find Wiedische Verwaltung. * Bad Orb. Bei der Philipps quelle ftellten sich Störungen im Auslaufe ein. Die Schüttungsmenge verringerte sich und schließlich blieb die Quelle ganz weg. In ein oder mehrtägigen Zwischentäumen erschten die Quelle wieder. In bergangener Woche hat die Fuma Joh. Brechtel, Ludwigshafen, welche bie Quellenarbeiten ausführt, eiserne Rohre eingebaut, aus welchen die Quelle jetzt in größerer Menge als ehedem aussprudelt. * Westerburg. Hohes Alter. Seinen 96. Geatbraun feiern. Der Greis verſieht noch täglich burtstag fonnte in Girod in voller Rüftigkeit Johann seine Arbeit. Aus aller Welt. Spiele, die 1916 n Teutschland stattfinden und um die Förderung eines gesunden Sports überhaupt. Brüssel, 20. Jan. Nach Meldungen bom oberen Kongo find am Ufer des Tanganika. Sees beträchtliche einzelnen Stellen acht horizontale, über 2 Meter hohe Stein fohlenlager entdeckt worden. Sieben, an Steinkohlenschichten durchziehen das ganze Stüftengebiet. * Königsberg i. Pr. Durch seine eigene Todesanzeige suchte sich ein Heiratsschwindler von seinen Bräuten zu befreien. Der Rezitator Felig Peunett aus Königsberg i. Pr. hatte dret Bräute zu gleicher Zeit, von denen zwei aus seiner Heimat unter, die zweite nahm er mit nach Berlin. Hier schaffte er fich sofort noch eine dritte Braut an, die er heiratete, stammten. Eine von diesen brachte er in der Provinz Nordeuropäischer Tabat. Einem franzö. sischen Biologen aus Bordeaux ist es gelungen, durch jahrelange Kreuzung von Tabafepflanzen ein Gewächs zu züchten, das auch in Mitteleuropa gedeihen soll. Einige dieser Pflanzen sind jgt in Echottland ausgesetzt worden und haben sich wirklich prächtig entwickelt. Man will demnächst junge Pflanzen auch in Deutschland aussetzen. Die Qualität dieser Tabafblätter soll ganz borzüglich sein. Für starke Raucher wäre dieses Ereignis freudig zu begrüßen, denn durch die Transportersparnis würde ja dann der Tabat viel billiger. * Leipzig. Graf Zeppelin stiftete zum Bau eincs Leipziger Luftschiffhafens 5000 Mt. nachdem er die beiden anderen unter allerhand Bor spiegelungen um größere Beträge gebracht hatte. Als die beiden betrogenen Bräute von der Heirat erfuhren, erstatteten sie, unabhängig von einander, Anzeige bei der Polizei. Bald darauf erschien in einer Stönigsberger Zeitung die Mitteilung, daß der bekannte Rezitator florben ſet. Man habe ihn in Mailand begraben. * Berlin. Der deutsche Reichsausschuß für Olympische Spiele wendet sich in einem Aufruf an alle Kreise der Bevölkerung mit der Bitte, ihm Mittel zuzuführen. Es handelt sich um die würdige Vorbereitung der nächsten internationalen Olympischen Flip Peunert auf der Reise nach Mailand plöglich ge Geschäftliches. .: Mit dem großen Zeitungs- Katalog pro 1913, einem unentbehrlichen Nachschlagewerk ersten Ranges, Berlin, jetzt an die Deffentlichkeit. Das 549 Seiten tritt die Annoncen- Expedition Invali dendant starke Buch präsentiert sich in eleganter, übersichtlicher Aufmachung und enthält neben den erforderlichen Angaben das Verzeichnis der im Inlande erscheinenden Tages- und Fachzeitungen in zweckmäßig geordneter Reihenfolge unter weitestgehender Berücksichtigung auch des Auslandes. Der Katalog dürfte zweifellos allseiti ges Interesse erregen und von jedem Fachmann gern in Anspruch genommen werden. 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