hältlich, 2, nur in Paketen. -il sind e bauen er gan-Fahr1913 e! Kauf eines kauft man rikpreisen. ustrie Kirchplatz Nr. 9 heim bis 31. Mai 1913 ühkonzert in Gießener Zeitung Bezugspreis 25 pfg. monatlich - ( Neueste Nachrichten) vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg. Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 43. " Telephon: Nr. 362. Hochzeit im Kaiserbause. Der Hochzeitstag egann trübe mit leichtem Regen, gegen 10 Uhr hellte ch jedoch der Himmel auf, und der reiche Flaggen= hmuck der dem Schlosse benachbarten Straßen fonnte ine ganze Farbenpracht entfalten. Von früher Morenstunde ab hatten sich im Lustgarten und Unter den inden viele Tausende von Schaulustigen in festlicher Stimmung eingefunden, und insbesondere die schul= eie Jugend begrüßte die Mitglieder des Kaiserlichen Sauses und dessen fürstliche Gäste mit jubelnden 3u= fen. Um 10 Uhr vormittags begaben sich der Kaiser und er Zar, von der Menge lebhaft begrüßt, zur Besichtig= ng des Zeughauses und der Ruhmeshalle, sowie des aiser Friedrich- Museums. Der König von England tte sich schon um 9 Uhr vormittags nach dem Tem= elhofer Feld begeben zu einer Besichtigung des ersten arde- Dragonerregiments. Die Königin von England euchte im Laule des Vormittags mit dem Prinzen Ed der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen das MauLeum in Charlottenburg. Auch die englischen Maje= äten waren allenthalben Gegenstand herzlicher Kundebungen. Die Kaiserin besuchte den Prinzen und die Brinzessin Heinrich, um sie zur silbernen Hochzeit zu belückwünschen. Jm Schlosse liefen außer Telegramten andauernd unzählige fostbare und herrliche Bluhenarrangements für das Brautpaar, zum Teil von ewaltigem Umfange, ein. - Die Trauung. Um 4 Uhr wurde im Kurfürstenzimmer des Kgl. chlosses von dem Minister des Königlichen Hauses im eisein der engeren Familie des Brautpaares die stansamtliche Eheschließung vollzogen. Dieser folgte um Uhr in der Schloßkapelle die Feier der kirchlichen Verahlung durch den Oberhofprediger Dryander. Darauf reden die Gratulations defiliercour im Weißen Saale die Zeremonientafel statt. Trinkpruch des Kaisers. 4-6, abends 8-10 Nachdem die Suppe gereicht war, brachte der Kaider Kurkapelle. r das Wohl des neuvermählten Paares in folgendem .M. des Königs rünkspruch aus: ter Leitung des in. Meine liebe Tochter! Am heutigen TaAbends 8 e, an dem Du unser Haus verlässest, danke ich Dir Sündenböde", Schon ganzem Herzen für die Freude, die Du mir und chäzler- Perajini. Deiner Mutter immer bereitest hast, für die lange Zeit 4-6, abends 8- rahlenden Sonnenlichts, das Du meinem Hause geSurfapelle. Abe peſert bist. Du hast Deine Hand und Dein Herz heater:„ Mein Freinem Manne aus einem edlen deutschen Fürsten= - en von Andre Riv 4-6, abends 8- er Kurkapelle. Aben terer Abend" des Eugen Marlow. Die Nachbarn vom Heideland. 25) Roman von Ludwig Mümde. ( Nachdruck verboten.) " Die lachende Witwe" nannte man die Wirtin gemein, und Leute von Ehrgefühl zogen sich mehr 4-6, abends 8- nd mehr von der Wirtschaft, die jetzt ganz und gar in er Kurkapelle. Bei gillechten Ruf geriet, zurück. nt 4-6 auf dem Auch Hans Hinrichsen mußte seine Schwiegerilitärmusikschule Fiber verachten. Aber von Herminens wahrhafter Kurhaussaale Theatebe war er noch immer überzeugt. Da der Verkauf immer noch nicht geglückt war, so urde der Hochzeitstermin immer wieder aufgeschoben, st auf Ostern, dann auf Sonntag nach Ostern, dann if Pfingsten und schließlich noch ein paar Monate Anzfünftlerinnen Gejd Lustspiel in einem adm. 4-5% auf aus. apelle. Abends 8 Wunderbarerweise bedauerte Vater Hinrichsen foniekonzert( Beethovejes ewige Aufschieben, das er anfänglich für grundTer Leitung des Köni in.( Näheres 1. Plata tehrt gehalten, schon gar nicht mehr.- Vielleicht nte er, daß im Hause alles so ganz anders werden rde, wenn Hermine erst Herrscherin darin wäre. -6, abends 8-9% delleicht fürchtete er, daß die guten Geister, die jetzt Rurkapelle. Abends innen wohnten, mit ihrem Einzug für immer vereater„ Moral", Komödinden würden. Tüchtiger als Stine tönnte keine 4-6, abends 8- die bliebe kein Platz mehr. Choma. or Rurkapelle. Das Na auensperson nach seiner Ueberzeugung sein, klüger besser erst recht nicht. Und Stine mußte dann fort, ig des Kgl. Profell Thorö hatte jetzt keinen sehnlicheren Wunsch, als 58 Uhr im Kurhaus den Eichhof in seinen Besitz zu bekommen. Bisher B Maggie Tente, Pri es ihm indessen nicht gelungen, den Hypothekener, Paris.( Näheres füber die auf diesem lastende Schuld an sich zu Engen, auch schien Hinrichsen nicht Lust zu haben, Erbe seiner Väter selbst für einen verhältnisbig hohen Preis zu verkaufen. Die Makler bemten ihn, schwatzten ihm alles mögliche und Ungliche vor von großer Teuerung, von Krieg und UnExpedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 28. Mai 1913. hause, aus einem deutschen Geschlecht gereicht. Solange die deutsche Zunge erklingen wird, wird sie erzählen von Welfen und Hohenzollern, die eine so markante Rolle in der geschichtlichen Entwickelung gespielt haben. Es ist Dir wie wenigen beschieden ge= i wesen, der Neigung Deines Herzens frei folgen zu können und den Mann zu erhalten, den Du erwählt hattest. Mein lieber Sohn! Ich vertraue Dir hiermit unser Kind an. Wir haben beide zu Dir das vollste Vertrauen, daß Du sie hegen und pflegen wirst und daß dieser Sonnenschein nun in Dein Haus einziehen wird. Mögest Du nach dem bewährten Vorbild Deiner Ahnen Deinen Hausstand führen, in echter, alter, einfacher deutscher Art und auf Gott den Herrn bauen und, wie es in Eurem Wahlspruche heißt,„ Alles aus seiner Hand empfangen, das Gute und Böse", bereit Schweres zu tragen und die schönen Tage des Glücks und der Freude dankbaren Herzens anzunehmen. Vor allen Dingen aber, trotz Eurer Jugend, wird es wohl bald Euch beschieden sein, anderen zu dienen und für andere zu sorgen. Möge diese Auf= gabe, die schönste, Euer ganzes Leben erfüllen, und möge die Liebe zu anderen Menschen Eure Herzen erwärmen. Möget Jhr beide und Du vor allen Dingen, meine liebe Tochter, ein treues Kind im neuen Hause sein. Ich bitte Euch beide( zum Herzog und der Her30gin von Cumberland) von ganzem Herzen, unser Kind gnädigst in Euren Schutz nehmen zu wollen und in Eure Liebe einzuschließen. Alles übrige fasse ich in dem Wunsche zusammen:„ Gott segne Euch auf Eurem Lebenspfad, den Jhr heute gemeinsam antretet. Das Brautpaar Hurra! Hurra! Hurra! Nach dem Trinkspruch spielte die Musik den Armeemarsch Nr. 9„ Herzog von Braunschweig". Der künftige Aufenthalt des vermählten Paares wird für die nächsten 8 Tage Schloß Hubertus stock sein, worauf es sich für etwa 14 Tage nach einem bei Gmunden gelegenen Jagdschloß des Herzogs von Cumber= land begeben wird. Berlin, 26. Mai. König Georg und Königin Mary von England benutzien den gestrigen Sonntag zu verschiedenen Besuchen in Berlin und Potsdam. Um 7 Uhr abends kehrten die Besucher wieder nach Berlin zurück. Eine Stunde später erfolgte die Abreise des Herzogspaares von Cumberland und der Prinzessin Olga vom Anhalter Bahnhofe. Der Kaiser und die Kaiserin geleiteten sie zur Bahn. glück, um ihn zum Verkauf zu bewegen, doch er blieb fest, wohl ahnend, von wem das alles ausging. " Ich triege ihn dennoch in meine Hand!" tröstete sich Thoro.- --Wieder verkündeten die Glocken vom Arendruper Kirchturm das Itebliche Pfingstfest. Was lag für Hinrichsens und Lorenzens nicht alles zwischen diesem und dem letzten! Welch ereignisreiches Jahr!- Unter dem blühenden Apfelbaum des Moorhofs hatte sich heute eine andere Gesellschaft versammelt, Thorö mit seinen Gästen aus Kopenhagen. Die Haushälterin, jene Person mit der seltsamen Frisur, tredenzte ihnen schäumenden Sekt, des reichen Müllers Lieblingsgetränk und als ein widerlicher Mißklang tönte in den reinen Klang der Kirchenglocken der Gefang aus trunkener Männer rauhen Kehlen. So laut lärmte die wilde Schar, daß man es auf dem Eichhofe recht wohl hören konnte. Da saßen die Getreuen in der duftenden Syringenlaube vor der Tür und schienen das Lachen ganz verlernt zu haben. Auf jedem Gesicht lag ein herber Zug der Sorge, des Ernstes. -- Von seinem Vorwerk, wie Thorö den Moorhof jetzt nannte, begab er sich zu später Stunde, als seine Gäste bereits den Rausch ausschliefen, noch zur Gastwirtschaft, da sein Durst noch lange nicht gelöscht war. Bei dem hellen Mondschein, in dem die Heide heute abend glänzte, sah er mit seinen etwas verschwommen blickenden Augen in der Ferne eine Gestalt, die ihm Furcht einflößte, denn sie hatte etwas gar Gespenstisches an sich. Einen riesigen Buckel, zwei Köpfe und einen Pfer= defuß schien sie zu haben. Je länger er sie betrachtete, je deutlicher sah er das. Doch eben tamen ein paar Burschen an dem seltsamen Gebilde vorüber, machten thre Späße und schritten belustigt weiter. Das gab ihm neuen Mut, er schritt dreist weiter. Und nun lachte er laut über sich selber. Das Ungetüm war ja, wie er ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größze berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. Prinz Ernst August, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, der Gatte der Prinzessin Vikto= ria Luise, ist vom Kaiser zum Rittmeister im Ziethen- Husaren- Regiment befördert worden. * Wie die„ B. 3. M." erfährt, ist nach den letzten Beratungen im Bundesrate, die im Anschluß an die Hochzeitsfeierlichkeiten stattgefunden haben, mit Bestimmtheit anzunehmen, daß der junge Herzog zu Braunschweig und Lüneburg bereits in diesem Jahre die Regierung in Braunschweig antreten wird. Die von dem Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg geführte Regentschaft soll am 31. Oktober ihr Ende erreichen und am Tage darauf soll der feierliche Einzug des Herzogspaares in Braunschweig erfolgen. Der jetzige Regent, dessen angeblich bevorstehende Berufung auf den Statthalterposten in Straßburg von unterrichteter Seite in Abrede gestellt wird, plant nach dem Abschied von den Braunschweigern eine längere Auslandsreise und wird sich nach seiner Rückkehr wieder ganz seinen kolonialen Neigungen widmen. Der Kaiser von Rußland hat dem Magistrat der Stadt Berlin 10000 Mark für die Armen Berlins überwiesen. Der König von England empfing gestern vormittag den Oberbürgermeister Wermuth. Der König von Spanien hat der Prinzessin Viktoria Luise den Maria Luisen- Orden verliehen. * Berlin, 26. Mai. Der Herzog von Cumberland, der für die Unterbringung und sorgsamste Pflege des durch sein Automobil verunglückten Knaben Arthur Kühnecke in der Charitee Sorge getragen hat, ließ ge= stern vor seiner Abreise dem Knaben auf seinem Kranfenlager eine goldene Uhr mit der Widmung: 3um 24. Mai überreichen. Das Befinden des Knaben hat sich gebessert. Politische Rundschau. Deutschland. * Der Gegenbesuch des Deutschen Kaisers als Erwiderung der Teilnahme des Königs von England bei den Feierlichkeiten am Berliner Hofe soll nach einer Meldung des dem englischen Hofe nahestehenden„ Daily Telegraph" im August dieses Jahres erfolgen. Bei dieser Gelegenheit soll in Spithead eine Flotenparade stattfinden, an der ein deutsches Geschwader, das den Kaiser auf seiner Reise begleiten wird, teilnehmen dürfte. jezt erkannte, niemand anders als der Humpelhendrik mit seinem großen Kasten und anderem Gepäck. " Ha, Lumpenhendrik, bist Du das! Und ich glaubte, es wäre der leithaftige Teufel!" rief er gut gelaunt aus.- Sehr schlagfertig erwiderte der andere, den nichts mehr reizen konnte als die Anrede, deren Thorö sich eben bediente:„ So, so, für einen Teufel hieltet Ihr mich und für einen Lumpen haltet Ihr mich. Wißt Ihr, ich halte Euch für beides." So eine Frechheit hatte noch niemand gewagt, dem stolzen Thorö zu bieten. Er war sprachlos. Da fuhr der andere mit Höhnischem Grinsen fort: „ Ja, ja, der Hendrik hat eben einen Weisheitsspiegel durch den kann er in jedes Menschen Herz sehen. Auch sieht er darin, was zehn Meilen im Umkreis geschieht, wer schuldig und wer unschuldig ist, kurz mancherlet, das andern verborgen tst." ,, Unverschämter Gauner," wetterte Thorö jetzt. " Du Spizzbube glaubst einem gebildeten Manne durch Dein Geschwät imponieren zu können? Werde Dich gleich mit Ohrfeigen traftieren!" „ Vielleicht tut Ihr flüger, weiser Herr Müller, etwas zarter mit dem Hendrik umzugehen. Kommt nur mit in den Krug, da werde ich Euch und allen Gästen einmal eine Probe ablegen von meinem Wissen. Da sollt Ihr sehen, daß ich nicht so leicht zu täuschen bin, wie die Herren Richter. Will nur einen Fall herausgreifen, der Euch besonders angeht. Seht, da drüben liegt die Sandgrube, in der Ihr am Abend des 3. Dezembers um Haaresbreite in die Hölle abgereift wäret. Soll ich Euch erzählen, wie das alles herging? Oder laßt es mich bei der„ lachenden Witwe" austramen, damit sie es alle hören. Hernach wird man anders urteilen und sagen: Dann ist der Ewald Lorenzen ja ein Narr, daß er ausgerissen ist! Er hat ja nur in der Notwehr gehandelt und dem Müller geschah ganz recht." ( Fortsetzung folgt.) * Der Kaiser hat, wie in einem Ministerialerlaß befannt gemacht wird, genehmigt, daß alle aus Anlaß seines Regierungsjubiläums von Behörden, Gemeinden und sonstigen Verbänden, Korporationen und Vereinen zu errichtenden wohltätigen und gemeinnützigen Stiftungen eine mit seinem Namen oder Jubiläum in Verbindung gebrachte Bezeichnung führen dürfen, ohne daß es der Einholung einer besonderen Zustim mung bedarf. * Berlin, 26. Mai. Dem Reichstage ging der vor einiger Zeit angekündigte Gesetzentwurf über die Verschärfung des Spionagegesetzes zu. Der Staatssekretär des ReichskoIonialamts hat sich heute abend für einige Tage nach Posen und Westpreußen begeben, um sich über die Verhältnisse der flein bäuerlichen Sie delungen und das Genossenschaftswesen näher zu unterrichten. Durch seine Informationsreise hofft der Staatssekretär Anhaltspunkte zur Beurteilung gewisser Fragen des Siedelungs- und Genossenschaftswesens für Deutsch Südwest afrika zu gewinnen, die gerade jetzt durch die vom Reichstag genehmigte Gründung landwirtschaftlicher Kreditinstitute im Schutzgebiet in den Vordergrund des Interesses getreten sind. Auf seiner Reise wird der Staatssekretär von einigen Mitgliedern des Reichstolonialamis begleitet. * Berlin. Die Nationalliberale Reichstagsfrattion hat beschlossen, die schleunige endgültige Verabschiedung der Wehryorlage in der Kommission wie im Plenum zu fordern und die Deckungsvorlage in der Kommission sofort nach Erledigung der Wehrvorlage in Angriff zu nehmen. Beide Vorlagen sollen in der Kommission sowie im Plenum getrennt erledigt werden. Frankreich. * Paris, 27. Mai. Die Kammer nahm nach langer lebhafter Debatte die Kredite für die Zurückbe= haltung der Jahresklasse von 1910 mit 386 gegen 165 Stimmen an. Paris, 26. Mai.„ Echo de Paris" meldet aus Petersburg: Gelegentlich der gegenwärtig stattfindenden Automobil- Ausstellung brachte General Swetchine einen Toast auf den Triumph der französischen Auto Robil- Industrie aus. Er hatte seine Worte so gewählt, daß sich der Präsident der deutschen Abteilung der Ausstellung veranlaßt sah dagegen Protest einzulegen. General Swetchine erklärte, daß seine Worte nicht provozierend gewesen seien. Er habe nur dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß die französische Automobil- Industrie, welche in letzter Zeit Terrain an die deutsche verloren habe, schließlich und endlich den Sieg über die deutsche Automobil- Industrie davontragen möge. England. Cypern, die Liebesinsel des Altertums, soll endgültig von England annektiert worden sein. Die Tatsache ist zwar von der britischen Regierung noch nicht offiziell zugegeben. England tut, was es immer getan hat, es fommt den Diplomaten Europas durch eine fertige Tatsache zuvor. Die seit 1878 auf Cypern eingerichtete Verwaltung wird zur britischen Herrschaft erklärt. Griechenland. * Griechenland will Saloniki in handelspolitischer Hinsicht zu einem Freihafen machen. Rußland. • Odessa. Zum Vierteljahrhundert- Jubiläum Kaiser Wilhelms 2. hat der hiesige russische Millionär Badewsky dem Deutschen Kaiser 500 000 Mt. als Geschenk zur Verwendung für wohltätige Zwecke durch den Odessaer Credit Lyonnais übersandt. Japan. • Tokio. Das Befinden des Kaisers von Japan ist, wie gemeldet wird, gut. Die Verstimmung Japans gegen Amerika droht sich zu einem Rassenkampfe auszuwachsen. Es handelt sich nicht allein um eine Maße gel, das„ alle Menschen gleich sind", gegen die Japan protestiert, in Wirklichkeit handelt es sich um die Vorherrschaft im Stillen Ozean. Der Stille Ozean ist der Schauplatz eines zähen Kampfes zwischen der gelben und der amerikanischen Rasse, der sich besonders auf wirtschaftlichem und finanziellem Gebiete äußert. Um einen Konflikt mit Japan zu vermeiden, hat man der Zentralregierung in Washington nur zugestanden, daß die Japaner Mietverträge abschließen können, die alle drei Jahre erneuert werden. Die Japaner bestehen aber darauf, gleich den europäischen Nationen frei Landbesitz erwerben zu fönnen. Wie das weitere gegenseitige Verhältnis zwischen Amerila und Japan sich gestalten wird, muß die Zukunft lehren. Zur Balkan- Frage. auf Mailand, 26. Mai. Wie der„ Secolo" erfährt, ist es dank der französischen Dazwischenfunft gelungen, zwischen Rom und Athen eine Verständigung betreffs der albanischen Grenze herbeizuführen, und zwar folgender Basis: Die griechische Küste dürfe nicht über Ptelia reichen. Griechenland verpflichtet sich, die Küste des Corfuer Kanals nicht zubefestigen. Griechenland solle Kompensationen im Innern des Landes erhalten. Wien, 26. Mai. Wie die„ Neue Freie Presse" von diplomatischer Seite erfährt, steht die Unterzeichnung des Präliminarfriedens unmittelbar bevor, da vor allem England auf Abschluß des Friedens drängt. Staatssefretär Gren vertritt den Standpunkt, daß der Friede prochen und näher b s Darmstadt. In den Tagen vom 31. Me( Frankfurt bis 2. Juni wird der Hessisch- Nassauische( Main- Rheing gegen den Gif gau)-Verband Gabelsbergerscher Stenographen hier seine Untersuchungsrichte tum Hessen und die Provinz Hessen- Nassau nebst aer vergiftet habe, 1 ohne Rücksicht auf die Wünsche Serbiens und Griechen- grenzenden Gebietsteilen ausgedehnte Verband umfa heils zu gelangen. lands beschlossen werden müsse. Die Forderungen der Balkanstaaten sollen in einem besonderen Protokoll nie dergelegt werden. 34. Verbandstag abhalten. Der über das Großherzog über 200 Vereine mit 9000 Mitgliedern. rm Sohne zerfallen ):( Wezlar. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr erfolgter Versöhnu rüstet für den 6. und 7. Juli zur 50jährigen Jubgenommen hatte. Sofia, 26. Mai. Offiziell wird mitgeteilt, der feier. Außer feuerwehrtechnischen Vorführungen wird):( Frankfurt serbische Gesandte habe die amtliche Erklärung abgege- Haus errichtet, in welchem die verschiedensten Matebiefigen Sternwar lien bei der Brandprobe auf Feuerfestigkeit geprüft nationale Organis ben, daß Serbien eine Revision des Vertrages mit Bulgarien verlange. Wie an kompetenter Stelle versichert wird, wird die bulgarilche Regierung darauf antworten, daß Bulgarien unbedingt auf der Einhaltung des Vertrages bestehe und eine Revision desselben ablehnt. Aus Stadt und Land. n Gießen. Infolge Nachgebens der preise sehen sich die hiesigen Schweinemezger veranlaßt, bei nachstehenden Artikeln einen Preis abschlag eintreten zu lassen und zwar sollen laut freiwilliger williger Vereinbarung fosten: Bauchlappen mit Zugabe per Pfund 76 Pfg. Dörrsleisch und Speck per Pfund 100 Pfg. Schmalz, ausgelassen per Pfund 80 Pig. Schmalz, roh per Pfund 76 Pfg. Wurstfett per Pfund 60 Pfg. Charles, der Circus mit den gänzlich neuen Prinzipien, mit den Massen an Tieren und Menschen aus 5 Weltteilen, der Schöpfer eines neuen Vorbildes, der Urheber einer gänzlich neuen Idee auf circenischem Gebiete, der alleinige Besitzer des größten deutschen Circusunternehmens, erlebt zurzeit in Prag einen Zuspruch, wie ihn die alte historische Stadt an der Moldau seit ihrem Bestehen nicht gesehen hat. Die Riesenschau wird in absehbarer Zeit auch nach hier kommen, worüber zurzeit bereits Verhandlungen mit dem Magistrat wegen Ueberlassung eines geeigneten Terrains schweben. Das selbe muß im Minimum ein Areal von 15 000 Quadratmeter decken! n Gießen. Herr Friedrich Heuser und Frau begingen vorgestern das Fest der goldenen Hochzeit; beide stehen im 80. Lebensjahre. Von allen Seiten famen Glückwünsche, unter denen sich auch diejenige des Großherzogs mit seinem Bild und Unterschrift befanden. o Bad Nauheim. Prinz Heinrich der Niederlande stattete am Samstag unserem Badeplatz einen Besuch ab und wohnte mit Gefolge den Veranstaltungen auf der Terrasse bei. o Bad Nauheim, 27. Mai. Der Turnverein hielt gestern abend eine Versammlung ab. Der Verein stellt beim Gauturnfest in Frankenberg eine Musterriege. Zur Teilnahme am 12. Deutschen Turnfest in Leipzig haben sich bis jetzt 6 Turner gemeldet. o Bad Nauheim. Eine Gesellschaft von etwa 60 amerikanischen Aerzten, die sich auf einer Studien reise durch Europa befindet, wird am 30. Juli hier eintreffen. o Friedberg. Der 23jährige Geometer Karl Diehl und der 15jähr. Schlosser O. Edelmann, die sich an kleinen Kindern vergangen haben, wurden verhaftet. o Friedberg. Hier ist folgendes Telegramm Budgetkommission ist Friedberg auf Antrag des Berichterstatters Erzberger, ohne Debatte als Garnisonort für das 3. Bataillon des Infanterie- Regiments Nr. 168, in den Etat eingestellt worden. aus Berlin eingelaufen:" In der heutigen Sitzung der den sollen. ):( Waldgirmes. Der hiesige Spar- u. De plant die ihren Gif i Mainz, 27. lehnskaffenverein hat nun auch das Heimsparkassensystebandstag der Eisenb zur Einführung gebracht. Die eingelegten Gelder we däischen Bahne ):( Frankenberg. Wie verlautet, soll zur Einen: Pensionierte innerung an die Befreiungskriege auf dem dem Freehr als Abgeordnete ferberge ein Geden ja nicht mehr wisse tempel errichtet werden. inden zugeht und ollegen gefommen fin erregte Debatte fü endsausschusses, zum ):( Marburg. Nach der neuen Heeresverme ung erhält auch unsere Stadt zwei Kompagnien G daten mehr. Es handelt sich um eine Radfahrer- uiten. Die Gattin Maschinengewehr- Abteilung. Die jetzige Kaserne de Vorsteherin eines Jägerbataillons reicht nicht mehr für die neu zu bilderbahnern. Dies soll den Abteilungen aus. Die Stadt Marburg hat dan baut werden, wozu beschlossen, eine neue Staferne zu errichten und hier Nun möchte ein das Schützenhaus auf dem Kämpfrasen erworben, den eine neue Stiftu bereits am 1. Juli, von den Bewohnern geräumt muß. Außer diesem Gelände wird auch der alte Ba hof, der der Stadt gehört, als Grund und Boden die neue Kaserne hinzugezogen. Wie verlautet, soll au eine militärische Fliegerabteilung hierherkommen. lassen und ist des Die Mehrheit der dafür und schließl Verbandsvermögen männliche Waisen ):( Bad Wildungen. Einen unerwartet brnabenhort) bewill Ausgang nahm die Zwangsversteigerung der hiefienfürforge- Stiftung Stadtapotheke und Filialapotheke im Badeviertel. Um Bingerbrü den Geboten der Hypothekengläubiger blieb nämlich mach längeren Verb Vertreter des„ Kreditvereins Deutscher Apotheker" Höch age gelegene Puric bietender mit 385 000 Mart. Damit fallen nämlich nier Rheinstrombauver weniger als eine halbe Million Hypothekenschulden un über 100 000 Mark Buchschulden nicht bevorrechtig Forderungen vollständig aus. Aus de ):( Bad Soden. Hier fand eine Versammlum Bor der Straffe der Landräte von Hessen- Nassau statt. Voraus Strafprozeß gegen sichtlich nimmt der Oberpräsident an der Versammlun teil. Die Kurdirektion veranstaltet aus diesem Anlas Friedberg, die auch ben Hauptgenoffenid abends ein Militärkonzert und Parkbeleuchtung. ndwirtschaftlichen Gen o Offenbach, 26. Mai. Gestern nachmittarigen, in Dresden ge wurde die 49. Jahresversammlung der südwestdeutsche ethandlung. Maennel Konferenz für Innere Mission mit einem machtvollen Monaten Genos Choralblasen vom Turm feierlich eröffnet. ergeworfen, zu Friedbe ):( Offenbach. Aussehen erregt hier namentlinojenschaft rechtswid in militärischen Kreisen das spurlose Verschwinden de affen, betrügerische M Bataillonsschreibers des hier garnisoniere em er den Reichspo Feldwebels Lindemann, worüber allerhand Gerüchte furaftliche Ein- und den 2. Bataillons des Infanterie- Regiments Nr. 168r von Briefsendung sieren. Die bisherigen Feststellungen haben ergeben, daß Hanau durch Zujet Lindemann in der Nacht zum Freitag vom Frankfurteerten schwefeljaure Hauptbahnhof in der Richtung nach Metz abgefahre Saar- und Mosel ist. Der Deserteur soll über größere Barmittel verfüge Lothringen bei de und umfangreiche Korrespondenz mit Italien und Framein um 72,50 el in Worms um ceich geführt haben. Demunziation h on dem Posten ):( Offenbach a. M. Der Kampf der Offene bestritt jede 2 bacher Schweinemetzger gegen die städtische Schweine metzgerei und Wurstfabrik hat jetzt verschärfte Form. In der Zeu angenommen, nachdem die der Innung angehörende Schweinemetzger den Boykott des Offenbacher Schlacht hauses beschlossen haben. Die Schweineschlachtung Innungsmeßger soll in dem im Privatbesitz des Me germeisters Blammeser im benachbarten Rumpenbe befindlichen Schlachthaus vorgenommen werden. Weite wollen die Innungsmetzger eine Schlachthaus genolle o Schlitz. Dem 10jährigen Otto Habicht in Hutzschaft errichten, mit deren Vorarbeiten der Vorstand d dorf, der am 28. März das 5jährige Söhnchen des Bürgermeisters Lump vom Tode des Ertrinkens rettete, wurde gestern in Gegenwart sämtlicher Schulkinder von Kreisarzt v. Bechtold eine Remontoiruhr mit der Widmung: Dem mutigen Lebensretter, überreicht. o Bad Salzschlirf, 25. Mai. Das Wetter hatte am gestrigen Tage in letzter Stunde noch ein Einſehen und die zur Vermählungsfeier der Prinzessin Viktoria Luise angekündigte Festlichkeit im Kurpart fonnte in vollem Umfange ihren Verlauf nehmen. Nachdem der Brautchor aus Lohengrin verklungen und danach der Aufzug der Schloßzwache zu Ende gespielt war, betrat der Kurdirektor, Herr Oberleutnant a. D. Haeseler zu einer Ansprache die Plattform der Kurhaustreppe, in der er zum Schluß sagte: Unser Kaiser, die Kaiserin, das mit heute glüdliche junge Baar, ja, auch Braunschweig und die in Freude und Gefahr stets wachsende Einigkeit des deutschen Reiches, sie leben dreimal donnernd hoch! Das zahlreiche Publikum stimmte in freudiger Bewegung in die Hochrufe ein. o Büdingen. Ein 7jähriger Junge, der das Papier von einem Latwergentopf entfernen wollte, fuhr sich mit einem Taschenmesser ins Auge. In der Gießener Klinik wurde festgestellt, daß das Auge seine Sehfraft verloren hat. s Darmstadt. In der gestrigen Sitzung des Hessischen Fürsorgevereins für Krüppel, teilte Regier- ungsrat Pistor mit, daß die Großherzogin von Hessen eine Spende von 1000 Mark mit der Bestimm ung überwiesen habe, daß der Betrag zu Vorsorgemaßnahmen, also zur Verhütung drohender Verkrüppelung unbemittelter Kinder, verwandt werden soll. Schweinemetzgerinnung bereits betraut worden ist. Vermittelungsvorschlag der Stadtverwaltung, eine mischte Preisfestsetzungskommission zu errichten, w einstimmig abgelehnt, da man sich eine derartige vormundung nicht gefallen lassen tönne. slehrling von aus einer 50 feljaurem Ammo Sledgefäß gefüllt Dieser hätte war. robe beigegeben station Darm bigleit ergeben. e diese Aussagen Die habe gemeinsam monials entnomme worden seien. Di ):( Frankfurt a. M. In den letzten Tag babe die Probe m Mädchenhändlern in die Hände gefallen und verschle Darmstadt schider worden. Von beiden Mädchen, denen durch Frauent, die Darmstäd Stellen nach auswärts versprochen worden waren, lieben Friedens t man bis jetzt feine Spur. Kathreiners Malzloffee In jedem Hause- jedn Der Lieferung fchlie Der Hauptgenossen ingellagte habe a m von jetzt ab, lediglich als Gefa deln. Verwaltungsi Borms fühlte fich mele Fracht bei Ka of beradteiligt, währ der Hauptgenoffenf ten der Firma Henl e der Genossenschaft s vorgemacht, die Die Genossenschaft, fo Berte, deshalb muß bstarif eine Frachtern en Staatsanwalt T ung mildernder Um biger, Juffizrat Gr hehe auf ganz ich men Boftbetrug mid ung eines Briefes en Jorg Der Gehalt mouft's Cagen vom 31.1 auische( Main- R ):( Frankfurt a. M. Im Laufe der Unter einer Höhe von 4060 Meter. Er hat damit einen neuen nographen hier judung gegen den Giftmischer Hopf haben Verwandte auch sehr zweifelhaft. Er bat um Freisprechung. Der Welt- Rekord aufgestellt. ber das Großhe en- Najjau te Verband iedern. nebit um dem Untersuchungsrichter gegenüber den Verdacht ausgesprochen und näher begründet, daß Hopf auch seine Mutter vergiftet habe, um schneller in den Besitz seines Erbteils zu gelangen. Die Frau war längere Zeit mit hrem Sohne zerfallen und starb dann bald, als dieser Freiwillige Feuera erfolgter Versöhnung den Verkehr mit ihr wieder 50jährigen Juufgenommen hatte. ):( Frankfurt. Auf Anregung des Direktors Forführungen wir erschiedensten Mat erfeftigteit geprüft hiesige Spar- u. 1 Heimspartassens ngelegten Gelder er hiesigen Sternwarte, Prof. Dr. Brendel, wird eine nternationale Organisation der Planetenberechnung ge= lant, die ihren Sitz in Frankfurt haben soll. ! Mainz, 27. Mai. Zum 10. ordentlichen Verandstag der Eisenbahnvereine der preußisch- hessischen nd elsässischen Bahnen sind 176 Abgeordnete hier einmit 4 Proz. ve etroffen. Aus den Verhandlungen ist folgendes zu erauf dem dem Fuehr als Abgeordnete oder Ersatzmänner tätig sein, da | gerichts kein Wort. Die anderen Anklagepunkte seien Gerichtshof beschloß, am 3. Juni das Urteil zu verkün= den. Aus aller Welt. ::: Halle a. S., 27. Mai. Durch einen Bieru If ist gestern ein blühendes Menschenleben vernichtet worden. In vorgerüdter Abendstunde improvisierten Studenten der hiesigen Universität in einem Bier garten die Apfelschußszene aus Wilhelm Tell. Der Student Krusekopp setzte sich ein Bierglas auf den Stopf und seine Kommilitonen, die, genau wie er, schon reichlich angeheitert waren, schossen mit einer Pistole nach dem Glas. Durch einen Schuß wurde der junge Student in den Kopf getroffen und getötet. ::: Hagena u. Die Frau des Schreiners Wendel gestand ein, ihren Mann gemeinsam mit ihrem Liebhaber, dem Taglöhner Wirth, durch Beimengung von Gift in die Speisen beseitigt zu haben. Beide wurden verhaftet. ::: Mannheim, 26. Mai. Die 6. GeneralverSamstag und Sonntag in Mannheim. Vertreten waren fast alle deutschen Bundesstaaten durch 28 Orts gruppen mit 32 Delegierten. Nach dem Geschäftsbericht hat die Gesellschaft 8500 Mitglieder in den Ortsgruppen und 700 einzelne Mitglieder. änden zugeht und außer Zusammenhang mit ihren neuen Heeresverm ollegen gefommen sind. Eine mehrstündige und ziem= ei Kompagnien chy erregte Debatte knüpfte sich an den Antrag des Versammlung der deutschen Friedensgeſellſchaft tagte am eine Radfahrerandsausschusses, zum Kaiserjubiläum eine Stiftung zu jebige Kaserne richten. Die Gattin des Ministers Breitenbach ist nämfür die neu zu bisch Vorsteherin eines Hortes für die Töchter von EiMarburg hat da nbahnern. Dies soll nach ihrer Absicht weiter aus= errichten und hi ebaut werden, wozu noch 700 000 Mark nötig werpfrasen erworben, er. Nun möchte ein Teil der Versammlung nicht durch ohnern geräumt gend eine neue Stiftung dieser Sache Konkurrenz maauch der alte en lassen und ist deshalb gegen eine Jubiläumsstiftrund und Boden ng. Die Mehrheit der Versammlung war aber trotz Bie verlautet, foll em dafür und schließlich wurden 25 000 Mark hierherkommen. em Verbandsvermögen als Grundstock einer Stiftung ir männliche Waisen von Eisenbahnbediensteten( EisenEinen unerwarth ninabenhort) bewilligt. Der Titel wird vorerst„ Faeigerung der hiilienfürsorge- Stiftung" lauten. im Badeviertel. U aus ! Bingerbrück. Zum Preise von 25 000 M. iger blieb nämlid nach längeren Verhandlungen das an der Stoblenzer cher Apotheker" Straße gelegene Buricellische Grundstück in den Besitz nit fallen nämlich Rheinstrombauverwaltung übergegangen. Sypothekenschulden en nicht bevorred Aus dem Gerichts[ aal. and eine Verſamm Vor der Straffammer stand heute am 27. Mai Cassau statt. Vor er Strafprozeß gegen den Direktor der landwirtschaftan der Versammen Hauptgenossenschaft für die Provinz Oberhessen et aus diesem An Friedberg, die auch ein Schmerzenskind des Hessischen Barkbeleuchtung. ndwirtschaftlichen Genossenschaftswesens ist, den 35Geffern nachmhigen, in Dresden geborenen Amandus Maennel, zur der südwestdeuster handlung. Maennel war vom Jahre 1909 bis vor it einem machtvorigen Monaten Genossenschaftsdirektor. Es wird ihm eröffnet. rgeworfen, zu Friedberg in der Absicht, der Haupterregt hier namenssenschaft rechtswidrige Vermögensvorteile zu verrlose Verschwinden afen, betrügerische Manipulationen verübt zu haben, des hier garnisonie dem er den Reichspoſtfiskus durch ungenügende Franie- Regiments Nr. tur von Briefsendungen geschädigt hat, die landwirtallerhand Gerüdaftliche Ein- und Verkaufsgenossenschaft( Kornhaus) gen haben ergeben Sanau durch zusetzung von Wasser zu einer Probe reitag vom Frankelieferten schwefelſauren Ammoniats um 76,65 Mark, nach Metz abgerie Saar- und Moselbergwerksgesellschaft in Karlingen zere Barmittel verothringen bei der Verrechnung der Frachtem für Mit Stalien und& artoffeln um 72,50 Mt. und die Firma Cornelius von en in Worms um 216 Mark betrogen habe. Der Aneflagte bestritt jede Verfehlung und betonte, eine anoDer Kampf der ye Denunziation habe dieses Verfahren gezeitigt, um ie städtische Schw n von dem Posten zu entfernen, den andere erhalten tzt verschärfte boten. In der Zeugenvernehmung bekundete der KaufInnung angehör namnslehrling von der Heid- Friedberg, er habe im April s Offenbacher Sch911 aus einer 50 Sack betragenden Lieferung Schweineschlachtung befelsaurem Ammoniak eine Probe genommen, sie in Privatbesitz des in Blechgefäß gefüllt und es dem Angeklagten überachbarten Rumpe eben. Dieser hätte etwa zwei Zehntel Liter Wasser tommen werden. Der Probe beigegeben, die dann der landwirtschaftlichen e Schlachthausger er ſuchsstation Darmstadt zur Untersuchung übersandt rbeiten der Vorſta orden war. Die Untersuchung habe 9,09 Prozent betraut worden uhtigkeit ergeben. Direktor Tillmann von Hanauerngte diese Aussagen. Er sei nach Friedberg gefahren dtverwaltung, On zu errichten, habe gemeinsam mit dem Angeklagten Proben des sich eine derartige moniats entnommen, die in je ein reines Glas ge= 1 fönne. iſt. eine It worden seien. Die Proben wurden nicht versiegelt. Niederrad und hd, Maennel sollte die seinige zu gleichem Zwecke In den letzten habe die Probe nach Stassel zur Untersuchung ge= gefallen und versch Darmstadt schicken. Die Kasseler Probe hatte 1,8 hen worden waren, 5 lieben Friedens willen hat Tillmann 76,65 Mark n, denen durch Frozent, die Darmstädter 9,09 Prozent Feuchtigkeit. Um Malgloffe Der Lieferung schließlich nachgelassen. Der Buchhalter der Hauptgenossenschaft Wolff- Wohnbach bekundete, Angeklagte habe angeordnet, Postsendungen über 20 amm von jetzt ab, auch wenn ihnen Briefe beigege1, lediglich als Geschäftspapiere( Drucksachen) zu be ndeln. Verwaltungsdirektor Dr. Noll von der Firma yWorms fühlte sich durch die von dem Angeklagten echnete Fracht bei Kartoffellieferungen im Jahre 1911 ht benachteiligt, während der Zeuge Haeuser, Dispo= der Hauptgenossenschaft, meinte, Maennel habe auf Sten der Firma Heyl und der Karlinger Werke die sse der Genossenschaft bereichert. Maennel habe dem sfus vorgemacht, die Kartoffelsendungen seien nicht die Genossenschaft, sondern lediglich für die Arbeiter Werke, deshalb mußte nach dem damaligen Notnostarif eine Frachtermäßigung von 15 Prozent einten. Staatsanwalt Trümpert beantragte unter Zu ligung mildernder Umstände 630 Mt. Geldstrafe. Der erteidiger, Justizrat Grünewald, hob hervor, die Ange stehe auf ganz schwachen Füßen. Vor allem gebe einen Postbetrug nicht. Ueber ungenügende Fran= rung eines Briefes enthalte die Judikatur des Reichsin- jnen falt mouft Literarisches. ? Eine Neuerscheinung technisch- po= pulärer Literatur. Das fürzlich im Verlage von Franz Siemenroth, Berlin, erschienene Werkchen von Dr. Ing. Vent„ Die Metalldrahtlampe"( Preis 2.50 Mark) enthält vieles auch für das große Publikum Interessante. Es zeigt zunächst die Eigenschaften dieser Lampentype im Vergleich mit anderen Lichtquellen und weist am Beispiel einer Theaterbeleuchtung durch 1000 Lampen von 32 Kerzen nach, daß bei einem Strom= preis von 40 Pfg. und 300 Spieltagen im Jahre eine jährliche Ersparnis von 15 150 Mt. unter Berücksichtigung der Kosten für den Lampenersatz erzielt wird. ? Die unversiegliche Delquelle in Prizrend. In der Stadt Prizrend, die in jüngster Zeit so oft genannt wurde, da sie der Schauplaz der beinahe zum Kriege zwischen Desterreich- Ungarn und Serbien führenden Prochaska Affäre war, befindet sich, wie das Buch für AII ee berichtet, eine Delquelle, die im Rufe wunderbarer Heilwirkungen steht und als unerschöpflich gilt. Wie es mit der Heilwirkung be stellt ist, an die das ganze albanische Volk fest glaubt, wissen wir nicht, aber was die Unerschöpflichkeit betrifft, Er= ::: Straßburg i. Els. Wegen der Veröffent- lo hat der Berichterstatter Doktor Jäch, der mit laubnis und im Schutze des türkischen Generalstabs im lichung der Geheimvorlage betr. die elsaß- lothringischen Sommer 1911 Albanien bereiste, aus eigener AnschauAusnahmegesetze ist ein Verfahren gegen Unbekannte ung belustigende Auskunft darüber gegeben. Die öleingeleitet worden, ebenso gegen die Bürgerzeitung, die spendende Quelle liegt unter der Zitadelle. Durch dunkdie Vorlagen im Wortlaut gebracht hat. le, unterirdische Gänge gelangt man an ein Loch, aus dem ein fürchterlicher Gestank empordringt: es ist der des verdorbenen, faulenden Dels, das angeblich der Erde entquillt und das die weltberühmte Heilkraft haben soll. Von weither kommen die Gläubigen gewandert, um von dem kostbaren Stoff zu schöpfen, und es wird ihnen durch eine bestimmte Vergütung jederzeit ::: Augsburg, 26. Mai. In den Farbwerken zu Gersthofen hat der 40jährige verheiratete Aufseher J. Welzenbach den Betriebsleiter, Ingenieur Dr. Pauli, erschossen. Welzenbach legte Dr. Pauli ein Magazinbuch zur Unterschrift vor und während Pauli die Feder erGriff, feuerte Welzenbach aus einer Browning- Biſtole 2 Schüsse auf Dr. Pauli ab, der tot auf seinen Schreib tisch sank. Dann versuchte Welzenbach sich selbst zu er= schießen, verletzte sich aber nur schwer. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Ueber das Motiv der Tat ist nichts bekannt. ::: Bremen. Die 13. Hauptversammlung des Deutschen Flottenvereins wurde heute vormittag 9 Uhr durch den Präsidenten, Großadmiral v. Köster, mit einem Hoch auf den Kaiser, die Landesfürsten und Landes häupter sowie auf den Schutzherrn des Vereins, den Prinzen Heinrich von Preußen, eröffnet. ::: Meran. Im Alter von 77 Jahren starb hier der Ingenieur Wilhelm Lefeldt, der Erfinder der Milchzentrifuge. Lefeldt, ein geborener Braunschweiger, hat sich um die deutsche Landwirtschaft sehr verdient ge= macht. ::: Gent. In einer Abteilung der Genter Welt= ausstellung, welche die Restaurants und die Verkaufs= buden vereinigt, ist ein Brand ausgebrochen, der leicht noch weit größere Dimensionen hätte annehmen können, wenn nicht sofort von der Feuerwehr und dem Militär Hilfe in großem Maßstabe geleistet worden wäre. Der Brand brach in dem oberbayerischen Reſtaurant Zillertal aus. Das Feuer griff ſofort auf den benachbarten indischen Pavillon über, eine Art orientalischen Baſars, in dem allerlei Merkwürdigkeiten des Orients zum Verfauf ausgestellt sind. ::: Ein neuer Höhenreford ist auf dem Flugplatz Buc bei Versaille aufgestellt worden. Der| Flieger Perryeen erhob sich mit einem Passagier bis zu 1 erlaubte unter der Bedingung jedoch, daß sie das gleiche Quantum frischen Dels mitbringen und abliefern. Mit diesem frischen Del wird die Quelle immer wieder nachgefüllt. Das ist das Geheimnis ihrer Unerschöpflichkeit. Dem festen Glauben des Volkes und der Heilwirkung des stinkenden Dels tut diese Tatsache aber durchaus feinen Abbruch. Für Kavaliere! Haffieferant SALEM GOLD QUARTETUAR YERD Majestät Sr Majer des Neueinführung: Königs& Sachsen UN Salem Gold N5 in Metallkartons 20 Stück M1.Orient Tabak- u.Cigarettenfabrik " Yenidze Dresden Inh.Hugo Zietz. Trustfreí! Patentierte Original- Reformkästen Das Vollkommenste zur geordneten, staubsicheren Aufbewahrung von Formularen, Akten, Schnellheftermappen Noten, Zeichnungen, Katalogen, Waren usw. Unentbehrliches Hilfsmittel für Kaufmännische Büros, Behörden, Rechtsanwälte, Bankiers, Auskunfteien, Versicherungsgesellschaften etc. Einzigartig! 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Das war wieder ein ebenfalls ihren 3 ircle glaubte fie, Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.