Bei erkrimmung le Erfolge erze tzlich geschützen Iter- Appara ystem, Ha u. a. auf dem 10 rg u. der Internation den. Soeben preisgek ationalen Aerzte- Kong ondon 1913. ulierung des Appa n Kostenlos! rte Broschüre gra anz Menzel, Dred Bla M., Gleiwitz, Ha ttgart. nder Firma von werden, wird die berühmten 56 Gießener Zeitung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich - ( Reueste Nachrichten) oirteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zibeig ausgabestellen vierteljährlich 60 Bfg.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Mebaftion: Selters. weg 83. Für Aufbewahrung oder Rüdiendung nicht ver! anater Manuitrite wird nicht garantieri. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 69. Telephon: Nr. 362. Zur Jabrbundertteier in Kelbeim. wa= Expedition: Seltersweg 85. Mittwoch, den 27. August 1913. Treue die Sorgen der Gegenwart und teilen mit ihm die Zuversicht auf eine glückliche und gesegnete Zukunft unseres geliebten deutschen Vaterlandes. Der Kaiser sterte Teilnahme aller Klassen unseres Volkes führte in seiner Erwiderungsrede u. a. aus: Die begeiFeiern dieses Jahres, die sich auch heute wieder so kraftan den voll und warmherzig hier an der Donau bekundet, legt Zeugnis dafür ab, wie tiefe Wurzeln das vaterländische Volk mit seinen Fürsten verbunden fühlt. Eure Kgl. Hoheit haben durch die Anregung der Zusammenkunft der deutschen Bundesfürsten und der Vertreter der freien und Hansa- Städte in der Befreiungshalle die heutige Feier zu einem erhebenden Feste ganz Deutschlands ge ſtaltet. Mit herzlicher Dankbarkeit für Eure königliche Hoheit werden wir alle dieses erhebenden Tages stets gedenken. Posen. Same Fra Am Montag vormittag fand unter Anwesenheit des ketur Stein Raisers, des Prinzregenten, sowie eines großen Teiles der deutschen Bundesfürsten die Jahrhundert Echtheit garantierte feier der Bundesfürsten an der Befreiungshalle statt. Nachdem alle Fürstlichkeiten eingetroffen waren und die n von Bahre Begrüßung beendet war, fuhren der Kaiser und der Prinzregent durch Kehlheim zur Höhe des Michelsber- sche Empfinden geschlagen hat, wie innig sich das deutges. An dem hinter der Befreiungshalle errichteten Banletthaus, wo die Bundesfürsten schon versammelt ren, wurde der Kaiser und der Prinzregent durch Geschützdonner empfangen. Nach dem Beginn des Feſt alles bewegte sich ein farbenbunter Zug vom Bankett= dem Etikett und Umba hause zur Befreiungshalle. An der Spitze dieses Zuges die Aufschrift Fabrikel befand sich die Deputation der Bayrischen Armee mit wollspinnerei Altone Bambert Fahnen der Regimenter, die schon im Jahre 1813 bestanden. Es folgten Kinderscharen in den Gewändern Neuheit jener Zeit und hinter diesen ritten die Bundesfürsten, Tatadorsta an deren Spitze der Kaiser neben dem Prinzregenten. Dann kamen die Vertreter der freien Städte, der ReichsDer Kaiser und der Prinzregent Lud= reiner Wolle herge langler von Bethmann- Hollweg, die Vertretung des Bun- wig trafen gestern um 7.15 Uhr in Posen ein. Bei destates, das Präsidium des Reichstages, das bayrische dem Einlaufen des Zuges feuerten die Westforts 33 teinlaufend nicht fir Staatsministerium, staatliche und städtische Behörden Schuß als Salut. Am Kaiserpavillon fanden sich zum Beste gegen Schwer und viele Gäste aus dem ganzen Reich. In der festlich Empfange ein: Der Kronprinz, Prinz Eitel geschmückten Befreiungshalle hielt der Prinzregent eine Friedrich, der um 6.30 Uhr eingetroffen war, so4Qualitäten Ansprache, in der er das Andenken seines Großvaters wie die anderen anwesenden Prinzen des königl. HauLudwigs 1. und den Gedanken der deutschen Einheit ses, Fürst zu Fürstenberg, der kommandierende General unsch Nachweis von Begs feiert, dem dieser Vorfahre das Monument gewidmet des 5. Armeekorps, General der Infanterie von Strank, hat. Die Feier wurde durch Glockengeläute eingeleitet der Kommandant der Festung Posen, Generalleutnant und der Zug bewegte sich dann zum Banketthause zu= von Koch, der Oberpräsident von Schwarzkopf, sowie rück. Bei dem an die Feier in der Befreiungshalle sich der zum Ehrendienst beim Prinzregenten befohlene Jn anschließenden Festdiner im Banketthause hielt der Prinz- spekteur der ersten Kavallerie- Inspektion, Generalleutnant regemt einen Trinkspruch auf den Kaiser und die Bun Brecht. Der Kaiser begab sich im Automobil nach dem desfirſten, worin er sagte: Die deutschen Bundesfürſten föniglichen Residenzschloß, wo er Wohnung nahm, ebensind mit Allem, was die mit ihnen durch geheiligte Ueso der Prinzregent. Der Kaiser und der Prinzregent berlieferungen verbundenen Stämme und Völker bewurden von einer ungeheuren Menschenmenge stürmisch weg, auf das innigste verknüpft. Sie reichen gerne und begrüßt. Regengüsse hatten das Feld und die Wege mit Freuden dem wackeren deutschen Manne die Hand, aufgeweicht. Trotz des schlechten Wetters zogen viele der mit ihnen sich zum Schuße der heiligen Güter un Tausende von Zuschauern zu Wagen und zu Fuß hinjeres Volkes, der von Gott gesetzten Autorität und der aus zum Paradefeld. Die große Tribüne war dicht beLiebe zum Vaterlande zusammenschließt. Mit dem setzt. Die Parade befehligte der kommandierende Ge= Kaiser an der Spike haben die hohen Bundesfürsten neral von Strank. ich zu dieser vaterländischen Gedächtnisfeier eingefunden. Gie legen durch ihre Anwesenheit Zeugnis ab von dem Gefühl starker Zusammengehörigkeit, das sie unter sich und mit dem deutschen Reich verbindet, mit dem Reich, dessen Ehre ihre Ehre, dessen Wohlfahrt ihre Sorge, dessen Aufschwung und Ansehen unter den Völkern das Biel ihres vereinten und treuen Strebens ist. Wie sie mit dem deutschen Volke gemeinsam das Gedächtnis einer großen Vergangenheit feiern, so tragen sie mit ihm in hla te auba 3 Pfg. de& rabe - 261 20 Tel. 186 rasse 24. uungen in En 24) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Beim Abschied ging Jan Sojka bis vor die Türe und sagte jeder einzelnen auch Fräulein Benken: gt: Brock's Ltd. 188 Aber das Wiederkommen nicht vergessen!" ersmith, London W.Gesel Eine Dand „ Ach, Jan," meinte Slawa,„ wir fahren ja noch gar nicht, wir kommen noch fünfmal zu Dir, und dann geht es erst los." Wie die Zeit doch flog! Die Kinder waren ja ganz teilt es der ander außer Rand und Band vor Freude. Fräulein Benken Favorit, der beste Schatte ihre liebe Not mit den Quälgeistern, die vor lauWelche Freude und is liegt im selbstgefer Kleid! Wieviel Nüt ann jede Dameleisten ter Reisegedanken gar nicht mehr ans Lernen kamen. Draußen war eine Pracht, daß einem das Herz lachte. Es schien Blüten geschneit zu haben, so verschwendeie Blusen, Röcke, Kisch hatte der Lenz die Erde geschmückt. Das war ein leider, Wäsche etc. rangen und ein Gleißen, ein Blühen und Duften, und chneidert. Es geling die Vögel sangen so schön, die kleinen, süßen Konzertufs Beste, wenn sie meister! Puck und Grei, die Ponys, hatten Ferien. Cuverlässigen und e Rein, jetzt war es auf den eigenen Beinen am schönsten. en Favoritschnitt ntern. Schnittmanu Dresden- N. 8 ver Prospekt Nr. 20 grat leiche auch die F modelle i. der Moder Lieser Zeitung. Ausf Anleitung durch ds Graf doch toll gewirtschaftet! Da half ja all sein Spaartig ausgestattete! Modenalbum( nur( Jugend- Modenalbu 50Pf.), Favorit- Hands album( nur 50 Pf Hier erhältlich b Salomon& Co., S Pri menau I. Thür. Pr Boltz Dann war der Morgen der Abreise. Graf Warminski hatte am Tage vorher eine lange Unterredung mit Jan Sojka. Sie behandelten ein unerklärliches thema: Schulden. Sojka war etwas kleinlaut gewor= ben, als er da auf dem Zettel jene Ziffer sah, die Krzemiens Schuldenlast bezeichneten. Was hatte der ten nichts. Und wenn das so weiter ging, dann dauerte es nicht mehr lange, und Graf Warminski konnte mit der lieben Kindern abermals abreisen, diesesmal auf Ni mmerwiedersehen! Ja, so machtens die hohen Herrem. Erst schleuderten sie mit dem Gelde herum, als tömnte es für sie kein Ende geben, und war der Geldbemtel leer, dann mußten Juden herhalten, und die tatten wahrlich nichts umsonst. So dachte Jan Softa Gegen 9% Uhr trafen der Kaiser, der die Uniform der Königsjäger zu Pferde trug, die Kaiserin die Kronprinzessin, Prinzessin August Wilhelm, die Söhne des Kaisers und der Prinz- Regent von Bayern in der Uniform seines 47. Regiments ein. Der Kaiser und die Prinzen stiegen zu Pferde. Nach dem Abreiten der Front begann der Vorbeimarsch. Es fand nur ein einmaliger Vorbeimarsch statt, wobei der Prinz- Regent sein Infanterie- Regiment, der Kaiund war ein wenig argerlia) und ein wenig traurig, weil er so nuẞlos sich plagte. Der Graf aber war heute anders: gesprächiger, besorgter, offener. Er machte fein Hehl daraus, daß seine Lage anfange, beängstigend zu werden, ebenso wenig aber verschwieg er, daß er fest entschlossen sei, sich zu halten, so gut es ging. Er trug Sojka auf, mit einer großen Firma, die mit Holz handelte, in Verbindung zu treten und ihr die großen Holzbestände von Krzemien anzubieten.„ Ich darf jezt nicht danach fragen, ob ich recht tue oder nicht, ob ich die entwaldeten Flächen wieder aufforsten kann oder nicht," so schloß er, ich muß jetzt nur daran denken, mir Krzemien zu erhalten. Wenn ich meine Ausgaben einschränke und der Wald einen annehmbaren Ertrag liefert, dann bin ich fürs erste gesichert." Sojka hatte bisher keine Einwendungen gemacht. Erst war er erstaunt über diese ernste Willenskundgebung des Grafen, über den Entschluß, Krzemien zu erhalten um jeden Preis. Dann aber kam der Praktiker zum Durchbruch, und er machte dem Grafen Vorschläge, wie Ersparnisse gemacht werden könnten, ohne das Gut zu schädigen. Der Graf genehmigte alles ohne Widerstand, nur gegen den Verkauf einiger entfernter Vorwerke sträubte er sich, denn er meinte, wenn er erst einmal anfinge zu verkaufen, dann sei ein Ende gar nicht abzusehen. Sojka aber ließ sich nicht beirren; er wies zahlenmäßig nach, daß die Ausgaben an Steuern, die Kosten der Verwaltung und Bewirtschaftung in keinem Verhältnis zu den Erträgen dieser abge= Tegenen Besitzungen ständen. Dagegen sei der angebotene Preis sehr annehmbar. Er habe in den letter Tagen keine Gelegenheit gehabt, dem Grafen von die sem Angebot Mitteilung zu machen. Seiner Meinung nach stecke hinter diesem Angebot der Plan zu einer industriellen Anlage, und dieses tomme entschieden dem ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame Zeile 50 Pfennig Ertrabeilagen merden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zablungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beirveibung oder bei Konkurs in Wegfall. Vlapvorschriften ohne Verbindlichfeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. ser das Regiment der Königsjäger zu Pferde vorführte. Nach der Parade kehrte die Kaiserin im Wagen zurück. Der Kaiser begab sich mit dem Prinzregenten und den Prinzen zu Pferde an der Spitze der Feldzeichen gegen 11 Uhr nach Posen zurüd. Am Abend fand beim Kaiserpaar im Residenzschloß Paradetafel für das 5. Armeekorps im großen Festsaale und im Wisbysaale statt. Zur Tafel führte der Prinzregent von Bayern die Kaiserin, der Kaiser führte die Kronprinzessin, der Kronprinz die Prinzessin August Wilhelm. Im Verlaufe des Mahles brachte der Kaiser folgenden Trinkspruch aus:„ Mein Glas gilt dem 5. Korps, welches die Gelegenheit hatte, heute vor mir in tadelloser Verfassung zu erscheinen und damit die Probe in der Friedensausbildung zu leisten. Ich erwarte von dem Korps, daß es im Ernstfalle den Geisbergstürmern nacheifern und gleichen Ruhm an seine Fahnen heften wird. Drei Hurra für das 5. Korps. Hurra! Hurra! Hurra!" Der Kaiser verlieh dem Oberpräsidenten der Provinz Posen von Schwarzkopf den Kronenorden erster Klasse. Der Prinzregent speiste Mittags bei dem kommandierenden General v. Strang. Der Kaiser hat dem Grenadier- Regiment Nr. 6 die Gardeliken an der Uniform und am Helm den Gardeadler ohne Stern ver= liehen. Die Offiziere des Regiments erhalten eine altertümliche Stickerei am Waffenrock. Vom Balkan. Auf dem Balkan bereitet sich ein neuer Zusammenstoß vor, der durch das Einrücken der türkischen Truppen in das Gebiet westlich der Mariza veranlaßt wird. Die Meldung von der Besetzung Kirdschalis durch die Türken wird amtlich bestätigt. Die Türkei will den Krieg. Sie will bei Gelegenheit der Räumung von Xanthi, Gümüdschina und Dedeagatsch das Gebiet zwischen der altbulgarischen Grenze und dem ägäischen Meer besetzen, da die bisherigen Verletzungen des Londoner Friedensvertrages für sie so überraschend günstige Ergebnisse gehabt haben. Belgrad, 25. Aug. Gestern fand der festliche Einzug der serbischen Truppen unter Führung des Kronprinzen statt. Die Gemeinde Belgrad überreichte dem Kronprinzen Alexander einen wertvollen Ehrensäbel. Die Truppen rückten dann bis zum Stadtpark, wo nach einer Ansprache des Königs das Karageorg- Denkmal enthüllt wurde. Aus Belgrad wird gemeldet, daß Ministerpräsident Pafchitsch während eines Wiener Aufenthaltes mit dem Grafen Berchtold auch die Frage eines Besiz zugute. Da stimmte der Graf zu, m weitere Unterhandlungen einzutreten und ihm vom Stand der Angelegenheit jeweils Nachricht zu geben. Die Herrschaften waren abgereist. Jan Sojka hatte lange dem Wagen nachgeblickt, der auf der staubigen Landstraße dahinrollte. Dann war er in sein einsames Häuschen zurückgekehrt. Ihm war so weh, so zag ums Herz. Die gestrige Unterredung mit dem Grafen hatte wohl viel zu dieser Stimmung beigetragen. Heute beim Abschied hatte es ihm einen Augenblick scheinen wollen, als set die Last der Verantwor= tung, die er sich aufgeladen, zu schwer. Doch Sojka war nicht der Mann, der sich lange niederdrücken ließ. Ja, wenn in seiner Brust nicht so viel Gottvertrauen gewohnt hätte! Und wenn er Jadwiga und Slawa nicht so lieb gehabt hätte! Schon um ihretwillen mußte er tun, was in seiner Kraft stand. Die lieben, Iteben Mädchen! Gestern hatten sie ihm noch einige Photographien geschenkt. Da war erst Jadwiga. Auf dem Bilde sah sie nicht so frisch und teck aus wie im Leben. Aber bliz= ten ihn nicht auch vom Bild thre Augen an wie Kohlen? Und dann Slawa, das herzige, süße Kind. Ste war zarter, feiner als Jadwiga, ähnelte mehr der toten Mutter. Dann tam noch ein Bild zum Vorschein: darauf stand in der Mitte Fräulein Benten, rechts von ihr Jadwiga, links Slawa. Auch dieses Bild betrachtete Jan Sojka genau, und das geschah nicht bloß der Kinder wegen; Fräulein Benken war ihm ja im Laufe der Jahre eine Itebe Freundin geworden. Das war auch wirklich kein Wunder, wo sie fast täglich zusammenkámen, wo ihre Herzen in so vielen Punkten übereinstimmten. ( Fortsetzung folgt.. Besuches des Rönigs Peter am Wiener Hofe berühren werde. Man hofft in Belgrad, daß nun- mehr die Besuchsfrage eine günstige Erledigung finden wird und daß der Besuch im Spätherbst stattfinden tann. Petersburg. Jn maßgebenden Kreisen der Diplomatie, die über den Stand der Ballan- Angelegen heiten gut informiert sind, heißt es, die Türken haben das ganze Gebiet jenseits der Mariza geräumt bis auf eine Brüde, die noch in ihrem Besize ist. zei in den letzten Wochen gemeldet waren. Einige ge stohlene Gegenstände fonnten den Eigentümern bereits zurüdgegeben werden. n Gießen. Bei dem am 19. und 20. August 1913 abgehaltenen Viehmarkt waren 1534 Stüd Rindvich und 185 Schweine aufgetrieben. Der nächste Markt findet am 2. und 3. September statt; an letzterem Tage auch Krämermarkt. der Defanats Mainz sprach Pfarrer Mari- Darmstadt, Bingern von früherer Wirksamkeit am Plaze her wohDüff Subdirektor an die B belannt, über Luthergeist in den Freiheitskriegen". Jichen Ba I wieder fromm, deutsch und frei. Der Erzieher zur Fröngungen 31 290 000 M Kiel Luthers Sinn wurde vor hundert Jahren unser Vol migkeit wurde vor allem Ernst Moritz Arndt, der als die wichtigste Betätigung der Religion in der Zeit da Knechtschaft den Kampf um die wertvollsten Güter des ährige Haup Geistes lehrte: Gewissensfreiheit, Ehre, Unabhängiglei Das Verständnis für den Wert deutscher Eigenart heitsfänger; sie gaben dem deutschen Volk den Glau ben an sich selbst und seine hohe Bestimmung für die ab. Hamb Bukarest, 26. Aug. Trotz aller Bemühungen funden. Es haben die beiden Töchter des Fabrikan wedten, die großen Dichter und Denker und die Freiweider der We der Behörden gelang es bisher nicht, der Verbreitung 60 der Cholera Einhalt zu tun. Gestern wurden neue Erkrankungsfälle gemeldet, von denen 40 tötlich verliesen. Ronstantinopel, 26. Aug. Das Preßbureau der Pforte meldet über Adrianopel: In der Nähe von Oftafor wurden 600 Muhamedaner aus Papatdere ermordet aufgefunden. Sie sollen von bulgarischen Solbaten abgeschlachtet worden sein. Politische Rundschau. Deutschland. Friedrichshafen. Dem langjährigen Mitarbeiter des Grafen Zeppelin, Dr. Hugo Edener, ist der Rote Adlerorden 4. Klasse verliehen worden. ⚫ Ragnit, 24. Aug. Bei der Reichstags- Erjazzwahl im Wahlkreise Ragnit- Pillfallen wurden abgegeben für Gottschall( fonservativ) 9452, für Venzi( nt.) 5983 und für Hofer( S03.) 3241 Stimmen; 11 Gtimmen sind zersplittert. Gottschalt ist somit gewählt. Oesterreich. • Der österreichische Kaiser verlieh dem russischen Botschafter v. Giers das Großkreuz des Stephansordens und überreichte ihm in der Audienz die Auszeichnung persönlich. Zugleich teilte der Kaiser mit, daß er mit seiner Vertretung bei der Enthüllung des Bölkerschlachtdenkmals und der Einweihung der russischen Rapelle in Leipzig den Erzherzog Franz Ferdinand betraut habe. • Laibach, 25. August. Auf dem gestern abgehaltenen froatisch- slowenischen Ratholitentag fam es zu einer eindrucksvollen Rund gebung der Kroaten und Slowenen für die Habsburger Dynastie. Es waren ungefähr 20 000 Teilnehmer anwesend. Der Landes= Hauptmann von Krain, Reichsrats- Abgeordneter Schu sterschitsch, erklärte unter brausendem Jubel: Das Kaiserhaus Habsburg fann auf alle Kroaten und Slowenen jederzeit rechnen. Wir werden dorthin gehen und fämpfen, wohin uns der Kaiser schickt. Sein Feind ist unser Feind. China. * Bei Nanking haben in den letzten 10 Tagen heftige Gefechte stattgefunden. Nach den letzten Nachrichten schließen die nordchinesischen Truppen unter General Changshun die Stadt ein. Sie sind jetzt endgültig im Besitze des Purpurberges, der den Schlüssel zu Nanking bildet. Aus Stadt und Land. Landwehrleute und Reservisten seien wegen der jetzt stattfindenden militärischen Uebungen daran erinnert, daß sie für die Monate, in denen sie zur Uebung bei der Truppe eingezogen sind, keine Steuern zu entrichten haben. Wenn auch nur ein einziger Uebungstag in den Monat fällt, so bleibt der ganze Monat steuerfrei. Eine Steuerbefreiung tritt je doch ohne besonderen Antrag nicht ein, weshalb die Personen nach Ableistung ihrer Uebung unter Vorlegung des Militärpasses sich bei der Gemeindebehörde ihres Wohnsizes, melden und die Befreiung von den Steuern beantragen müssen. der Eine reiche Kartoffelernte steht nach den amtlichen Feststellungen der Vertrauensleute einzelnen Landwirtschaftskammerbezirle in Hessen Nassau und Hessen für dieses Jahr bevor. Auf fallenderweise sind die Knollen trotz der langwödyigen regnerischen Witterung durchaus gesund und wohl schmeckend. Hoffentlich trägt die Preisgestaltung diesen Verhältnissen bald Rechnung. - Gießen. Der hiesige Ortsgewerbe verein unternimmt am 1. September einen Ausflug nach der Edertalsperre. Abfahrt von Gießen erfolgt früh 7.16 mit dem D- Zug nach Wabern, von dort nach erfolgtem Umsteigen 9.18 Uhr weiter mit der Nebenbahn nach Buhlen, der der Edertalsperre nächstgelegenen Station. Die Beteiligung an dem Ausflug kann nur empfohlen werden. n Gießen. Aus Anlaß des Ludwigstages trugen am Montag die öffentlichen Gebäude Flaggen schmuck. a n Gießen. Die Polizei nimmt jetzt auch Stellung gegen das Tragen von hervorstehenden Hutnadeln. Sie gibt im Kreisblatt Nr. 68 vom 26. Auguft drei Baragraphen bekannt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark geahndet. n Gießen. Leizten Freitag wurde wieder ein Einbrecher, dem mehrere Fälle zur Last liegen, von Schutzmann Klös verhaftet. Bei der Haussuchung stellte es sich heraus, daß der mun„ Seßzhafte" mehrere Gold und Silbergegenstände, Uhren und Uhrketten im Besitz hatte, die von Diebstählen herrührten, die unserer PoliGroßen Linden. Vor wenigen Tagen hat hier eine außergewöhnliche Doppelhochzeit stattge- ten Gutermuth je einen Oberlehrer geheiratet; aso zwei Männer ein und desselben Standes haben Frauen aus ein und derselben Familie heimgeführt. o Grünberg. Die Kreisstraße Grünberg- Röthges ist seit gestern bis auf weiteres für Automobile und Fuhrwert gesperrt. o Lich. Sehr zurüdgegangen ist seit diesem Jahr. der Besuch des Vorseminars, der ehemaligen Präparandenanstalt. Die beiden Klassen zählen jetzt zusammen nicht mehr als 40 Schüler, während in den letzten Jah ren, als hier die Parallelklassen noch eingerichtet waren, oft bis zu 150 Besucher die Anstalt frequentierten. o Offenbach. Hier wurde in einer Herberge ein Arbeiter namens Runkel, der sich im Bett versteckt hatte, festgenommen. Man hat ihn im Verdacht, mit dem Raub mord an dem Holzgroßhändler Brecher in Verbindung zu stehen. s Darmstadt. Wie die„ Darmstädter 3tg." mitteilt, sind auf Grund der von dem Großherzog aus Anlaß des Regierungsjubiläums des Kaisers am 18. Juni d. Js. gewährten Amnestie etwa 270 Perſonen Freiheits- und Geldstrafen teils unbedingt, teils unter der Bedingung mehrjährigen Wohlverhaltens lassen oder in eine mildere Strafe umgewandelt worden. er= ! Mainz. Ein allgemeiner Veteranen- Appell für Hessen findet 1915 hier statt. ! Oppenheim. Hier wurden zwei Werber der Fremdenlegion festgenommen. Sie wollten Handwerksburschen zum Eintritt verleiten. ):( Bechtheim. Jm Alter von 78 Jahren iſt hier eine Frau Marg. S ch mitt gestorben. Ihrem Sarge folgten 34 Entel und 10 Urenkel. = ):( Auerbach. Hier lebt als jetziger Senior der Körner Familie, aus der der Freiheitssänger T. Körner hervorging, ein Kämpfer aus den Jahren 187071, dessen Brust das Eiserne Kreuz ziert, Herr Major a. D. Richard Körner. ):( Frankenberg( 5.-N.). In verschiedenen Gemartungen unseres Kreises tritt durch die nasse Witterung das sogenannte Mutterkorn auf, welches befanntlich für Menschen und Vieh sehr schädlich wirkt. Viele Unglückliche( Blödsinnige usw.) sind noch in einzelnen Gemeinden des Kreises vorhanden, welche ihre Leiden auf den Genuß des Mutterkorns in den Jahren 1879 und 1880 zurückführen müssen. Auf dieses starke Gift wird daher nochmals besonders aufmerksam gemacht und vor dem Genusse gewarnt. Die Mütter haben die Pflicht, das zu mahlende Korn einer strengen Prüfung zu unterziehen. ):( Kassel. Geh. Oberpostrat Emil Hoffmann, Leiter der Oberpostdirektion Kassel, ist heute abend in Bad Brückenau gestorben. Hessischer Hauptverein des Evangelischen Bundes. Bingen, 24. Aug. Am Mittelrhein, die Ger= mania auf dem Niederwald vor Augen, links die Elisenhöhe, die demnächst das Denkmal des Schöpfers der deutschen Einheit tragen soll, nicht fern der Stelle, wo vor hundert Jahren Blücher den Strom überschritt, damals Deutschlands Grenze, das ist der echte Hintergrund für eine evangelische Bundesfeier im Jahr 1913! Und auch das in der Mehrheit seiner Bewohner katholische Bingen und die Rochuskirche auf ragender Höhe stören den Gesamteindruck des Bildes nicht; denn auch die katholische Frömmigkeit weiß der rechte Bundesmann zu würdigen und zu ehren, wie der Festprediger des Morgens, Stadtpfarrer Vogel von Darmstadt, treffend ausführte. Er sprach von dem guten Kampf, den wir fämpfen sollen. Die Seele unseres Kampfes bleibt der Glaube, unser Führer Jesus Christus!" Damit können auch unsere Mitchristen, die einem anderen als dem evangelischen Bekenntnis angehören, verstanden sein, wenn anders sie wirklich Christen sind! Aber natürlich will man sich beim evangelischen Bundesfeste 1913 in erster Linie auf den Anteil protest antischen Wesens und protestantischen Geistes an der Befreiung des Vaterlandes und der Wiedergeburt unseres Volles in den letzten hundert Jahren besinnen. Dem sollte die große Voltsversammlung am Nachmittag Rechnung tragen und sie hat es in wahrhaft erhebender Weise getan! Die stattliche neue Festhalle am Rhein, am Eingang mit dem Standbild des unvergeßlichen Hessenfürsten Ludwigs 4. geschmückt, war über füllt von Besuchern, die nicht aus der Stadt allein, sondern dem ganzen Hessenland von der Lahn bis zum Neckar, aus dem Rheingau, aus dem Nahetal und vom Hunsrüd her in hellen Haufen gekommen waren. Einstellung Ber Geisteskultur der Menschheit wieder. Endlich wurde das santraube foftbare Gut der Freiheit errungen durch begeisterte henbagener auf einer Ba Kleine un Berl rozez, Mar ter dem Eir Hingabe von Gut und Blut, äußere Freiheit durch das ten, wurden Schwert, freiheitliche Verfassung durch die Gesetzgebung Steins,' den Arndt den„ politischen Luther des deutscher ich um den Bolles" nannte. Pfarrer Beder- Neunkirchen a. d. Saar lieferte das Gegenstück:„ Luthergeist im neuen Reiche Nächst der Reformation und den Befreiungstriegen die Errichtung des Reiches das größte Ereignis in der Brandt, der neueren vaterländischen Geschichte. Der Luthergeist deni protestantischer Gewissensfreiheit und Gebundenheit, derungen des die Männer der Befreiungstriege erfüllte, wehte aué brochen, soda in den Gründern des neuen deutschen Reiches, Bismanam aufsuche voran. Luther und Bismard find Helden profestant birite vorläuf Scher Gottesgewißheit und deutschen Selbstbewußtseins Gin beides nicht engherzig, sondern weitgefaßt im treuer Vaterlandsliebe aufrichtigen Gottsuchens und Grundlage des Lebenswertes Beider ist ihr lebendig Gottesglaube, der sich in religiöser, sozialer und natis naler Beziehung auswirkte. In allem diesem Betrad sind die Vorbilder für uns und unsere Zeit. In from mem und freiem Luthergeist sollen wir unserem Bel und unserer Kirche dienen, duldsam gegen jede Art, di in Demut Gott suchen und Gott dienen will, unduldsam aber gegen jede Art hochmütiger Intoleranz. Ein furzes Schlußwort von Reftor Professor Wenzel- Bingen faßte die gewonnenen Eindrücke noch einmal zusammen, we rauf die glänzend verlaufene Versammlung mit gemein samem Gesang geschlossen wurde. g C: Bre wählte al Ro herb Paris Flugzeug des ein Palagie getöte Par ali ist im aronne gesto ::: Brü wurde b edmont, de fahrenden Phi Auf ein Begrüßungstelegramm an Se. Königlic Hoheit den Großherzog lief noch während der Versammt wurden lung die Antwort ein, die Freude über das ernen en Verdacht Treugelöbnis und Dank aussprach. Sie wurde mit graft. hem Beifall von der Versammlung entgegengenommen FABRIKANSICHT RA AR DHUSONIST BAD BAD GLA PA RER GAR CRE AGG REG TBM ARD RE 666 666 RET DDG 666 666 Salem Aleikum Salem Gold stud 1730 Cigaretten ( Goldmundstüd Etwas für Sie! Preis No 3 4 5 6 8 10 3 4 5 6 8 10 Pfg.d. Stck Orient Tabaku.Cigaretten- Fabrik Yenidze Dresden, Jnh Hugo Zietz Hoflieferant SMdKönigsv.Sachsen Trustfrei! Aus aller Welt. ::: Heidelberg, 25. Aug. Der 3tigme Bä hr, der wegen des Müllheimer Eisenbahnung feinerzeit zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt welche Strafe aber auf Grund eines Gnadenges schon vor einiger Zeit auf zwei Monate herabge war, ist mun durch den Amnestie- Erlaß des Grof 30gs ganz begnadigt worden. Er hatte die S noch nicht angetreten. Sie alle brachten schon Stimmung mit, die durch die ausgezeichneten Darbietungen in Wort und Lied bis zu der Höhe der Begeisterung entfacht wurde. Nach ::: Hönningen a. d. Ahr, 24. Aug. Beim herzlichen Begrüßungen durch den ersten Ortsgeistlichen, Pfarrer Reinhardt, den Vorsitzenden des Hess. Hauptbruch der hiesigen alten Ahrbrüde stürzte gestern mittag der lekte noch stehende Bogen plötzlich ein vereins, den Präsidenten des Ober- Konsistoriums, den Vertreter des Kreisamts und der Stadt, den Dekan des erschlug 4 Arbeiter. ::: Ro die Auffindu hervor, die en Salvator eme in 3wit middchen in Cheint ein Kra ei durch eine De mehrere T Bolizisten hatt terhet Gewalt In einem renden Kaufm gangebliche Dom Bon den batsnachweis Stat. An 3132 weibliche toon entfal mitabt 26 Gießer Weilburg a. en getrennt imgen: Lo Hewerbe 386 Gut mit geich für 90 Das Aut auf 1 Stil ift bet g Torator wollen Expedition au AN Nor echt Darmstadt, Blaze her mo eitstriegen. ten unjer zieher zur From Arndt, der ::: Düsseldorf, 24. Aug. Am Samstag ist Subdirektor der Düsseldorfer Filiale des A. SchaafEmen'schen Bantvereins Steeg geflüchtet. Jn einen an die Bant gerichteten Brief gibt er große Unlagungen zu. Die veruntreute Summe beläuft sich 290 000 Mart. in der Zeit llsten Güter Unabhängi ticher Eigen I und die Volk den :: Riel. Der Gustav Adolf- Verein hält seine sjährige Hauptversammlung vom 16. bis 18. Sept. Bab. Hamburg, 24. Aug. Die streikenden Holzcrbeiter der Werft beschlossen, ihren Widerspruch gegen immung für die Einstellung durch den Arbeitsnachweis aufzugeben. Berlin, 24. Aug. Als die vermeintlichen Endlich wur 7 durch bege 3 anträuber, die vor einigen Tagen in einem Koreiheit dure thenhagener Bankgeschäft den verwegenen Ueberfall verdie Gesetzge inbten, wurden 3 junge Berliner Herren verhaftet, die fie auf einer Reise durch Dänemark befanden. Es soll i um den Bankbuchhalter Engler und die Kaufleute ther des de irchen a. d. 1 neuen R reiungstriege Ereignis in Luthergeist d Gebundenheit illte, wehte Reiches, Bis Selden prote Selbstbewu efagt im G Baterlands ist ihr lebenh m diesem Ben Friz Kleine und Grunwald handeln. ist ::: Berlin, 24. Aug. Der Hauptzeuge im KruppBrozeß, Maximilian Brandt, ist schwer erfrankt. Brandt, der schon seit Jahren nervenleidend war, Lnter dem Eindruck der Untersuchungshaft und den Aufeungen des Prozesses seelisch vollständig zusammenge brochen, sodaß er auf ärztliche Anordnung ein Sanatorium aufsuchen muß. Von einem Verhandlungstermin wirfte vorläufig feine Rede sein. ::: Breslau. Der deutsche Ortstrantentassen= tag wählte als Ort der nächsten Versammlung DarmHabt. ::: Rouen, 24. Aug. Beim Wasserflugzeugwettozialer und bewerb Baris- Deauville stürzte infolge Motordefetts das Flugzeug des Fliegers Montalent. Der Flieger und tre 3eit. In in Baſsagier wurden, aus dem Apparat geschleudert vir unserem! gegen jede Ar und getötet. Paris. Die Witwe des Generals Bour= n will, unduh Sat ist im Alter von 85 Jahren in ihrer Villa bei Bayonne gestorben. vor leranz. Ein fr enzel- Bingen fo ::: Brüssel. Bei dem Automobil- Rennen in al zuſammen, Sva wurde bei einem Zusammenstoße der Baron von lung mit gem Doelmont, der einen Wagen steuerte und einen hm fahrenden Wagen überholen wollte, getötet. an Se. König::: Philadelphia. Jm gynäkologischem Inrend der Verjam stitut wurden zwei Aerzte und zwei Wärterinnen unter über das em Dem Verdacht der gewerbsmäßigen Engelmacherei verSie wurde mit Saftet. entgegengenomm::: Rom, 26. Aug. Große Erregung ruft hier die Auffindung der blutüberströmten Leiche einer Nonne hervor, die später als die der Schwester Eulalia von wen Salvatorianern erkannt wurde. Es handelt sich um eine in 3wittau geborene Maria Wenzel, die Dienst= mädchen in Wien war und später in den Orden trat. Es scheint ein Verbrechen vorzuliegen. ikum d en ( Gold mundsti Sie! 0 OPfg.d. St effen- Fabr Hugo Ziet igsv. Sachs rei! Dell. ig. Der 3 er Eisenbahin nis verurteilt eines Gnadeng i Monate her e- Erlaß des 6 Er hatte die 24. Aug. Be Stürzte gefterm gen plöblich ein ::: Krakau. Aus Charkow wird berichtet, dort ei durch eine unvermutete Revision festgestellt worden, aß mehrere Polizeibeamte zwei Bordelle betrieben. Die Bolizisten hatten Mädchen aus besten Familien mit wher Gewalt hingelockt und in den Häusern festgehalen. In einem dieser Häuser wurden zwei Töchter eines eichert Kaufmanns aus Charlow vorgefunden, der ween angeblicher politischer Vergehen verhaftet 2007 pat. Vom Arbeitsmarkt im Juli 1913. worden Von den 26 Arbeitsnachweisen des Mitteldeutschen Crbeitsnachweisverbandes, die im Juli 1913 an das i. Stat. Amt berichteten, wurden 7089 männliche und 632 weibliche Personen, zusammen 10.721 vermittelt. Serv on entfallen u. a. auf Butzbach 12, Kassel 991, Samstadt 260, Frankfurt a. M. 4789, Friedberg i. 5. Gießen 157, Gr. Karben 27, Herborn 54, Marbura a. 2. 17, Mainz 931, Offenbach a. M. 389, Wilburg a. 2. 25 und Wetzlar 41. Nach Berufsgruppengetrennt wurden vermittelt: In den männlichen Abengen: Landwirtschaft 887, Metallgewerbe 589, Holzpewerbe 386, Industrie der Nahrungs- und Genußmit Gut erhaltenes Transport- Auto mit geschlossenem Aufbau, 2 zylindr. Motor 9 PS. für 900.- Mt. sofort zu verkaufen. Das Auto nimmt Steigungen von 1: 4= 250 m auf 1 Kilometer bei 10 Zentner Belastung und ist der gegenwärtige Wert vom gericht. bereid. Tarator auf 1000 Mt. festgesetzt. 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Auf den Strecken der preußisch- hessischen Staatsbahnen und der meisten übrigen deutschen Bahnen werden die Mitglieder der Krieger-, Militär- und Veteranenvereine, der freiwilligen Sanitätskolonnen, der Samaritervereine vom Roten Kreuz und der Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Striege vom Roten Kreuz, die sich an den Erinnerungsfeiern der Völkerschlacht bei Leipzig beteiligen, vom 15. bis 22. Oftober 1913 in Eil- und Personenzügen von der Heimatsstation nach Leipzig und zurüd in 3. Klasse zum Preise von 1,75 Pfennig für das Tariffilometer befördert. 2. Die Benutzung von Schnellzügen auch gegen Entrichtung des tarifmäBigen Schnellzugzuschlages nicht ge= stattet. 3. Der Uebergang in höhere Wagentlassen ist ausgeschlossen. 4. Fahrtunterbrechung ist auf der Hinreise ausgeschlossen, auf der Rückreise wie im gewöhnlichen Verkehr zulässig. 5. Es werden nur Fahrausweise für Hin- und Rückreise ausgegeben. 6. Die Rückreise muß bis Mitternacht des letzten Geltungstages beendet sein. 7. Die Fahrkarten sind spätestens bis 15. September bei der Fahrkartenausgabe der Zugangs= station unter Angabe des gewünschten tarifmäßigen Reiseweges und des Reisetages zu bestellen. 8. Die Fahrausweise werden a) für Mitglieder der Militär-, Krieger- und Veteranenvereine nur gegen Vorlage einer vom Vorsitzenden des Vereins, b) für Mitglieder von Sanitätskolonnen, Samaritervereinen vom Roten Kreuz und der Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege vom Roten Kreuz nur gegen Vorlage einer nach Genehmigung des zuständigen Territorialdelegierten ausgefertigten Bescheinigung der anerkannten Landes Verbände ausgegeben. 9. Fahnen, Banner, Standarten und sonstige Vereinsabzeichen werden als Reisegepäd gegen Entrichtung der Gepäckfracht abgefertigt. 10. Unter denselben Bedingungen werden deutsche Mitglieder ausländischer Militär-, Krieger- und Veteranenvereine nach und von Leipzig befördert. Die Ermäßigung wird auf Grund einer vom deutschen Patriotenbund in Leipzig ausgestellten Bescheinig ung gewährt. 11. Die Bescheinigung( 3iffer 8 und 10) ist an der Bahnsteigsperre und auf Verlangen während der Fahrt vorzuzeigen und bei Beendigung der Rückreise mit dem Fahrausweis abzugeben. 12. Die Vergünstigung wird den Angehörigen der in Ziffer 1 und 10 bezeichneten Personen nicht gewährt. 13. Reisende, dié eine Bescheinigung( 3iffer 8 und 10) nicht besitzen, gelten als Reisende ohne gültige Fahrfarte. 14. Für den Fall der Einlegung von Sonderzügen nach Leipzig bleibt vorbehalten, Reisende mit Fahrausweisen zu ermäßigten Preisen ausschließlich mit diesen Zügen zu befördern. Außerdem bleibt auch die Verweisung auf bestimmte fahrplanmäßige Züge vorbe halten. 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Aus der Flut der humoristischen Bücher, die alljährlich das Land überschwemmen, ragt diese Sammlung wohltuend hervor. Der Gedante, aus einem Briefkasten rund hundert lustige Briefe zu sammeln, ist neu und eigenartig. Was ein Postkasten alles enthalten fann an unfreiwilligem, bezwingenden Humor, an Köstlichkeiten, fröhlichen und verärgerten Ergüssen, zeigt dieses Buch in reicher Fülle. Unter diesen Briefen sind wahre Perlen des Humors. Ein Buch, das zu Hause und unterwegs jedermann mit seiner prächtigen Lustigkeit erfreuen wird. ? Wie sie fallen." Bekenntnisse eines Mannes. Von O. Werner. Berlin SW. 47. Joh. Baum Verlag. Broschiert Mr. 3.-, gebunden Mt. 4.-.„ In der Tragödie der Geschlechter gibt die Frau den Anlaß, aber der Mann trägt die Schuld", so schreibt der Verfasser im Schlußkapitel dieser interessanten und rüdhaltlosen Beichte. Das Buch ist ein Dokument unserer Zeit. Es ist mehr als das: Eine Warnung. Budy, tief ernst, leidenschaftlich packend! - Ein ? Abenteuer eines deutschen Handwerfs burschen in drei Weltteilen. Von W. Erdmann.( Berlin SW. 47, Johannes Baum Verlag.) Broschiert Mt. 2.-, geb. Mt. 3.-. Was der Verfasser, der Maurergeselle aus Bromberg, von seinen in drei Weltteilen zu erzählen hat, ist nicht murahrten - die Erlebnisse selbst- u. a. das Erdbeben von Messina und die Revolution in der Türkei überaus spannend und fesselnd: ihren ganz besonderen Wert hat die Schrift durch die drastische Darstellung, die erfüllt ist von wirklicher Lustigkeit und einem starken Schuß Spizzbubenwitz und Galgenhumor. Auch an dem, was man Handwerksburschen- Latein nennen fönnte, fehlt es nicht. Worüber jedoch berichtet der Mann letzten Endes? Wie er es verstand, der Arbeit, die er ursprüng= lich gesucht, aus reiner Lust am Wandern Jahre lang - aus dem Wege zu gehen, um schließlich gereift und ernster geworden, zu ihr zurückzukehren. Er führt uns durch Frankreich, Italien, Sizilien, Aegypten, durch die Wüste nach Jerusalem, wo er am Bau der Marien= firche mitſchaffen darf; er erzählt uns, wie Handwerksburschen leben und sechten, wie sie lustig und traurig sind, wie sie als„ blinde Passagiere" selbst über das Meer fahren, wie sie festgenommen, eingesperrt und abgeschoben werden und auf solche Weise Länder, Menschen und Gefängnisse kennen lernen. Geschäftliches. :: Der jüngst in London abgehaltene 17. Internationale Medizinische Kongreß, die berufene Vertretung der zeitgenössischen ärztlichen Wissenschaft, war mit einer Fachausstellung verbunden; bei der Preisverteilung erhielt als einziges von allen ausgestellten Nährpräparaten das bekannte Körperkräftigungs- und Nervennähr= mittel Sanatogen den Grand Prix, die höchste überhaupt mögliche Auszeichnung. Der Bezug von Kalisalzen. 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