Krieg n als die offs richs, Ackermit Stickstoff, iberlegen. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich virreljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. bgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstage. Redaktion: Seltersmeg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nist verlangter Manuffripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. s. - Nr. 34. Telephon: Nr. 362. Vom Balkan. Die montenegrinischen Truppen sind am Dienstag siegreich in Skutari eingezogen. Cetinje. König Nikita hat sich in Begleitung des russischen Militärattaches nach Skutari begeben. Cetinje. Der König von Montenegro sagte in einer Ansprache: Die großen Opfer, die das Land für Glutari gebracht hat, sind nicht umsonst gebracht worden. Stutari ist von heute ab montenegrinisch. Nach an Wiener zuständiger Stelle eingetroffenen Nachrichten ist König Nikolaus fest entschlossen, Skufari nicht zu räumen. Serbische Militärkreise halten den Krieg mit Bulgarien als unmittelbar bevorstehend. Konstantinopel. Mahmud Pascha ist nach pademföj abgereist, um die Friedenspräliminarien mit Bulgarien zu unterzeichnen. Desterreich hat Montenegro vor das Ullimatum gestellt: Shutari zu räumen, da nach dem gemeinsamem Spruch der Großmächte die Festung dem neuen Staat Albanien einverleibt werden soll. Die politische Lage ist darum nicht gut. * Politische Rundschau. Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 26. April 1913. führung chauvinistische ramen und sonstiger SchauParis. König Alfons wird seine Reise nach Paris am 5. Mai antreten. stellungen nunmehr Ende nehmen. Entwickelung der Belegschaftszahl und der Arbeiterlöhue in der Bergwerksindustrie in den letzten 10 Jahren. Die soeben erschienenen Jahresberichte der Königl. Preußischen Bergbehörden enthalten ein wertvolles und ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Dig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plazvorschriften ohne Berbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. 25. Jahrg. Telephon Nr. 362. Breslau 133,3( 6635, 134 3616), Salle 1763( 1634 bezw. Clausthal 468( 440 bezw. 438). An der Gesamtzahl der jugendlichen Arbeiter ist das weibliche Geschlecht mit 1,78 Proz.( gegen 1,72 Prozent im Jahr 1911 und 4,2 Prozent im Jahre 1902) beteiligt. Nach der amtlichen Lohnstatistik hat der verdiente reine Lohn im Jahre 1912 auf eine Schicht der Gesamtbelegschaft im Durchschnitt betragen: Oberbergamtsbezirk Aachen 4,87( 4,59 bezw. 3,71), auf den staatlichen Dortmund 5,03 Mark( 1911 4,69, 1902 3,82), bei Saarbrüder Gruben 4,22( 4,06 bezw. 3,57), Ober= reichhaltiges Material für die Beurteilung der Verschlesien 3,64( 3,48 bezw. 2,97), Niederschlesien 3,44. hältnisse in der Bergwerksindustrie. In den Vorbe= merkungen zu diesen Berichten befinden sich nähere Angaben über die Zahl der in den einzelnen Oberberg= amtsbezirken im Berichtsjahre durchschnittlich beschäftigten Arbeiter, Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeiter. Wir lassen nachstehend die Zahlen der im gesamten preußischen Bergbau und in den einzelnen Oberbergamts bezirken beschäftigten Arbeitskräfte folgen und fügen zum Vergleich die für das Jahr 1911 und die für das Jahr 1902 festgestellten Zahlen hinzu, sodaß man einen Ueberblick über die Entwickelung des Kohlenbergbaues in den letzten 10 Jahren gewinnt. = In den 5 preußischen Oberbergamtsbezirken waren 1912 durchschnittlich insgesamt 761 482 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt( 736 021 im Jahre 1911 und 541 951 im Jahre 1902). Gegen das Vorjahr ist mithin die Gesamtbelegschaftszahl um 25 461, gegen 1902 um 219 531 gestiegen. Von der Gesamtbelegschaftszahl entfallen auf den Oberbergamtsbezirk Dortmund 372 256 Der Kaiser hat in Metz mehrere Besichtig( 353 902 bezw. 246 195), Breslau 170 052( 167 019 gen vorgenommen. Deutschland. ):( Homburg. Der Besuch der kronprinzlichen Familie ist im nächsten Monat zu erwarten. 4 Die Ziviltrauung der Prinzessin Vik Landw. oria Luise mit dem Prinzen Ernst August zu berhessen Braunschweig und Lüneburg findet am 17. Mai Potsdam und die kirchliche am 24. Mai in Ber in statt. der Giessen Zeitung. Einfach Zimme Schottfte. eur- Lehrling ontär gefu P in Die Kaiser Manöver werden im Jahee 1914 im Taunus stattfinden. * General- Feldmarschall Graf Haeseler beebt heute Samstag die Feier seines vor 60 Jahren jolgten Eintritts in die Armee. Frankreich. Paris. Mehrere Pariser Zeitungen sprechen Interesse forrekter Beziehungen zwischen Deutschland and Frankreich den Wunsch aus, es möchte die Auf , Licherstraße Die Nachbarn vom Heideland. gen in Engla ck's Ltd. 188, The Gr London W.Gesetzausz ved, fleißiges 16) Roman von Ludwig Blümce. ( Nachdruck verboten.) Er hatte sich gründlich getäuscht. Und das war ein oßes Glück. Nicht vor dem Gasthaus stand er, sonen wieder vor dem Schulhaus. Durch einen Spalt ber Fenstervorhänge sah er, daß die Familie Holm noch efrig lesend am runden Tisch saß. Da pochte er be= cheiden an, entschuldigte sich und bat, man möchte ihn tmädcheiden fleine en Hausch einmal einlaffer. Ach, Du bist verirrt im Nebel, r) gesucht. Me durFannst nicht den Weg nach Hause finden!" rief Inge aus Exp. d. Bl. entget ihrer glockenreinen Stimme und dabei lachte der er zig alten t. Schalt aus ihren blizenden Augen. Nur gut, daß Du Dich zurückfandest. Ich fürchtete auch schon, Du könntest in ein Moorloch geraten sein." „ Aber Du bist gestürzt!" sagte der alte Holm.„ Das che ich an Deinem Anzug." Ist schon richtig; ich will alles erzählen." Damit les Ewald sich schwerfällig auf seinen gewohnten Plaz inten es lag ihm wie Blei in den Gliedern Und wie er zu Ende war mit dem Bericht, da fragte er: Was soll ich jetzt tun? Was halten Sie für das rechte, Herr Holm?" Mein Sohn, Du kannst gar nichts dabei tun, vor der band wenigstens noch nicht. Irren ist menschlich! Du Fönntest Dich sehr wohl getäuscht haben. Schweige also und beobachte scharf. Ehe Du dann etwas unternimmst, Tomm her und frage mich wieder." Ewald befolgte nach langem Ueberlegen diesen Rat. Ms er heimkan, da saß Stine noch auf. Die hatte berveinte Augen und sah wieder einmal recht blaß aus. Ewald strich ihr mit seiner harten Hand über den Scheitel und ich ihr n nur:„ Geh doch zu Bett, es ist bald elf hr, und um drei fräht der Hahn bei uns." Warum fie gemeint, abnte er. Er mochte darum eine Ge= bezw. 123 416), Bonn 125 064( 125 605 bezw. 100 015) Halle 69 808( 67 136 bezw. 56 896), Clausthal 24 302 ( 22 359 bezw. 15 429). Demnach hat die Gesamtbelegschaftszahl im Oberbergamtsbezirk Dortmund Zunahme um 18 354 bezw. 126 061, im Bezirk Breslau um 3033 bezw. 46 636, Halle um 2672 bezw. 12 912, Clausthal um 1943 bezw. 8873 erfahren, während im Bezirk Bonn ein Rückgang der Belegschafts zahl um 541 gegen das Vorjahr und eine Steigerung um 25 049 gegen 1902 zu verzeichnen war. Die samtzahl der im Bergbau beschäftigten weiblichen Arbeitskräfte betrug 10 070( 1911 10 022, 1902 9087). Hiervon entfallen auf den Oberbergamtsbezirk Breslau 9003( 9018 bezw. 7949), Halle 818( 799 bezw. 709), Bonn 226( 192 bezw. 376), Clausthal 18( 12 bezw. 24), Dortmund 5( 1 bezw. 29). Die Zahl der jugendlichen Arbeiter stellte sich im Jahre 1912 insgesamt auf 27 623( gegen 26 142 i. V. und 17 760 im Jahre 1902). Auf die einzelnen Oberbergamtsbezirke verteilt sich diese Zahl wie folgt: Dortmund 12 866 ( 12 006 bezw. 8078), Bonn 5193( 5427 bezw. 3996), nicht neugierig sein. Daß seine Ahnung richtig war, sollte er sogleich bestätigt finden, denn Stine hielt seine Hand fest und bat ihn, noch einen Augenblick zu bleiben. " Ich glaube, Hans macht sich unglücklich mit der Heirat," sagte sie dann.„ Vorhin war die Tiedgen hier, die hat mir tolle Sachen von Mutter und Tochter Mathiesen erzählt. Er soll die Lungenentzündung haben, und Dr. Schröder hat wenig Hoffnung, daß er noch einmal auftommt." ,, Stine, glaube nicht alles, was die Leute sagen. Dr. Schröder ist ein Schwarzseher,- Und nun gute Nacht." - Wetter sagte er nichts. Seine Kammer lag auf dem Boden. Er suchte sie sofort auf, fand aber keine Ruhe in dieser Nacht, wenn ein Gespenst war eingezogen in den stillen Raum und nahm ihm die Ruhe.„ Der Haß" hieß dieses Gespenst. - VI. Gebieter Tod. In Matt us Wirtschaft ging es an diesem Sonntagabend- es war acht Tage nachdem Ewald Lorenzen die beiden Gestalten im Nebel geſehen – wieder hoch Her. Da Hans Hinrichsen auf einige Tage in Geldangelegenheiten verreist war, glaubte seine Braut sich einmal aller Ketten und Bande ledig, und vergaß gänzlich, was damals Pfingsten ihr Mund dem Verlobten geschworen. Thorö, ein paar gute Bekannte, die bet ihm zum Besuch waren, ein Ingenieur aus Kiel und noch einige Lebemänner, tranfen mit ihr und ihrer Mutter Champagner, tanzten, musizierten und machten einen Lärm, als sollte das ganze Haus einstürzen. Da trat die Magd, en freches Mädel mit struppigem Haar, mit unverschämtem Lachen herein und sagte zu Hermine: „ Der Herr läßt Sie bitten, Sie möchten doch gleich einmal zu ihm kommen, es ist sehr schlimm mit ihm." „ Ach was, schon wieder sehr schlimm! Sag' meinem ( 3,30 bezw. 2,73), Bezirk Halle( Brauntohlenbergbau) 4,34( 4,20 bezw. 3,58), Bezirk Clausthal( Salzbergbau) 3,78( 3,69 bezw. 2,94), Bezirk Halle( Salzbergbau) 4,42( 4,29 bezw.-). Seit 1902 sind somit die Löhne im Dortmunder Revier um 1,21 Mt. je Schicht gleich 31,68 Prozent, im Aachener Revier um 1,16 Mt. gleich 31,27 Proz., im Saarrevier um 0,65 Mt. gleich 18,21 Prozent, in Niederschlesien um 0,71 Mt. gleich 26,01 Prozent, in Oberschlesien um 0,67 Mt. gleich 22,56 Prozent, im Braunkohlenbergbau des Bezirkes Halle um 0,84 Mt. gleich 28,57 Prozent, im Salzbergbau des Bezirkes Halle um 0,76 Mt. gleich 21,23 Prozent gestiegen. Aus Stadt und Land. n Gießen. Bei herrlichem Wetter traf am Mittwoch der Kaiser kurz nach 12 Uhr hier ein, nachdem kurz vorher der Großherzog von Hessen in der Zeughaustaserne eingetroffen war. Um 12.20 Uhr er= reichte der Kaiser unter dem Jubel der Bevölkerung die Kaserne ,, worauf sich die beiden Fürsten herzlich be= grüßten. Der Kaiser schritt die Front seines hessischen Regiments Nr. 116 ab, dann fand ein Parademarsch in Zügen statt. Darauf begaben sich die Fürſten mit Gefolge in das Offizierskasino. Nach dem Frühstück f der Kaiser um 2.50 Uhr wieder nach Homburg zurück. Kurz darauf trat der Großherzog von Hessen, der noch einen kurzen Aufenthalt im großherzoglichen Schlosse ge= nommen hatte, die Rückreise nach Darmstadt an. Mililitär bildete in den Straßen Spalier. Das Publikum bereitete dem Kaiser und dem Großherzog herzliche Ovationen. n Gießen. Das Provinzial- Wasserwerk Inheiden hat in seinem ersten Geschäftsjahr sehr günstig abgeschnitten, die außerordentliche Rücklage beträgt rund 150 000 Mark, der Gewinn 260 000 Mt. n Gießen. Eine Abteilung der Koblenzer Telegraphentruppe traf hier ein und errichtete eine Funken= station für drahtlose Telegraphie. Vater, ich kann unsere Gäste nicht allein lassen. Gib thm einen Kognat, dann wird er wieder zufrieden sein." Damit wandte sie sich wieder den anderen zu und trant ihren Sett aus. Ihre Bemerkung wurde von den start angetrunkenen Herren als ein großartiger th aufgenommen und mit schallendem Gelächter quitttert. Die Magd hatte es nicht so eilig. Ste stemmte die drallen Arme in die Seiten und schaute dem tollen Treiben erst eine Weile zu. Ihre Gegenwart genierte weder Frau Mathiesen noch Hermine in der rosigen Settlaune. Champagner gab es sonst nicht im Arendruper Wirtshaus, da genügte gewöhnlich Grog und Kaffeepunsch, Teepunsch, dünnes Bier und Branntwein. Aber seit der reiche Müller Stammgast geworden und häufig feine Herren mitbrachte, da hatte Mathiesen sich auch einen Weinkeller anlegen müssen. Als die Magd eine Stunde später in die Krankenstube eintrat, um dem Herrn die Bemerkung des Fräuleins wortgetreu zu übermitteln den Aerger darüber gönnte sie ihm nur zu sehr da- war Mathiesen ein toter Mann. Mit einem gellenden Schrei prallte das Mädchen von seinem Lager zurück. Die verzerrten Züge des Toten flößten ihr Entseßen ein, die Kognafflasche und der Römer entfielen ihren Händen und lagen in Scherben auf dem Fußboden. Ein Herzschlag hatte dem Kranten, wie Dr. Schröder richtig vorhergesagt, ein jähes Ende bereitet. Wie die Magd nun bleich und verstört abermals in das Herrenzimmer hineinpolterte, da hatte die Ausgelassenheit gerade ihren Höhepunkt erreicht. " Der Herr ist tot! Kein Mensch war bei ihm!" treischte die Eintretende. Thorö stößt eine Verwünschung aus, die andern werden still und ernst.-- Der Jubel hat ein Ende, und Mutter und Tochter find plöslich nüchtern ge=• worden. ( Fortseßung folgt.) ):( Marburg. In den Amtsräumen der biss| herigen Bezirks- Hauptmannschaft wurde in der Nacht ein Einbruch verübt. Die Diebe scheinen es nicht auf Geld, sondern auf militärische Dokumente abgesehen zu haben. n Gießen. Der noch nicht vorbestrafte Schweizer! D. G. von Offenbach war im Sommer v. Js. gegen geringen Lohn in Bad- Nauheim in einer Wäscherei als Auslaufer beschäftigt und hat dabei mehrere Fälschun gen und Unredlichkeiten verübt. Die Straftammer sprach wegen der Urfundenfälschung die geringst zulässige Gefängnisstrafe von einer Woche und wegen der Unterſen, schlagungen Geldstrafen von Mt. 10 und Mt. 15 aus. n Gießen. Mit dem 1. Mai treten neue Vorschriften für die Befreiung des vollständig vergällten Salzes von der Salzabgabe in Kraft, nach denen alle Personen, die bisher schon mit diesem Salze handelten, alsbald eine Anmeldung unter Bezeichnung der Ver= faufsstelle bei der zuständigen Hebestelle abzugeben verpflichtet sind. Gleiche Anmeldung ist fünftig vor der ):( Marburg. Der Kreisausschuß hat beschloj die Ortschaften des Kreises an die elektrische Ueberlandzentrale der Edertalsperre anzuschließen. ):( Marburg. Das Schöffengericht verurteilte eine Frau, die gewässerte Milch verkauft hatte, wegen Nahrungsmittelfälschung zu 90 Mt. Geldstrafe. ):( Kaffel. nerchor"-Duisburg( 181),„ Sängerbund"-Duisburg( 146). 5. Gruppe: 8. Mai, vormittags 9% Uhr: „ Lehrergesangverein"-Posen( 131),„ Sängerverein". Berlin( 193), Männergesangverein"-Potsdam( 168). „ Lehrergesangverein"-Berlin( 278),„ Männerchor"-Magde burg( 160),„ Erf'scher Männergesangverein"-Berlin( 139). Aus aller Welt. Die späteren Abe fiind in der inn de Garten, 3en Een die Friedrichs ergarten L.- Ange us L.- Gellerhau Goldener Helm Weftendhallen ::: Potsdam. Morgen Sonntag vollendet der Orchester- und frühere Tischlermeister F. Frese dahier sein 100. Len turnerische V spielt noch jeden Montag am Stammtisch Skat. Die Stadtverordneten bewilligten bensjahr. Der Kaiser zeichnete ihn wiederholt aus einge find in al Seine Gattin steht im 93. Lebensjahr. Der alte Herrlichen Aufführu 60 000 Mart zur Dedung der Kosten der Tausendjahr feier. o Hanau. Von den Mannschaften der 4. Schwaingerbund, vom Eröffnung des Handels mit vollständig vergälltem dron des Thüringischen Ulanenregiments sind 4 Leute hat wegen der Vorfälle in Nancy seine diesjährige Stupen zu fingen Salze einzureichen. o Bad Nauheim. Von einem plötzlichen Wahnsinnsanfall wurde die Ehefrau des Installateurs Schmidt von hier betroffen. Die Frau, die schon längere Zeit tranfhaft veranlagt ist, hat drei Frauen und einen Mann durch Messerstiche erheblich verletzt. Mit Hilfe der Polizei gelang es, die Frau zu überwältigen und in die Klinit nach Gießen zu überführen. o Bad Nauheim. Der Mechaniker Reulich ist an den schweren Verletzungen, die ihm die wahnsin nig gewordene Frau des Installateurs Schmidt bei brachte, gestorben. o' Butzbach. Das Gruppenwasserwert für die Orte Ostheim und Fauerbach v. d. H. wird jetzt von der Kulturinspektion Friedberg in Angriff genommen werden. o Alsfeld. Am Freitag, den 23. Mai ds. J., findet hier ein Zuchtviehauktion, veranstaltet vom wirtschaftsfammerausschuß für Oberhessen, statt. in ): Wetzlar. Der Kaiser besichtigte am letz ten Mittwoch auf seiner Rückreise von Gießen nach Homburg den hiesigen Dom. Er wurde am Domportal von dem Vertreter des Landrates, dem Bürgermeister, den Stadtverordneten und der Geistlichkeit empfangen und in den Dom geleitet. Er verweilte etwa 1 Stunde dem Dom, wobei er für die sehenswerte Architektur des altehrwürdigen Bauwerkes sehr großes Interesse zeigte. Nachdem das Innere besichtigt war, unternahm der Kaiser mit dem Gefolge noch einen Rundgang in dem Dom. Hierauf erfolgte die Abreise über Braunfels, Usingen nach der Saalburg. ):( Weilburg. Der Oberlahnfreis wird anläß lich des Regierungsjubiläums des Kaisers 25 000 Mt. stiften, aus deren Zinsen tuberkulöse Personen in Heilanstalten untergebracht werden sollen. o Limburg. Am 30 April findet im Hotel Breußischer Hof" hier eine Verwalterkonferenz des mitteldeutschen Arbeitsnachweisverbandes statt. DA Chun Kathreiners Malzkoffen kein Frühstück im Hause. " Über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen! 17) leicht an charlach erkrankt. ! Mainz. In einer nichtöffentlichen Sitzung übernahmen die Stadtverordneten die 11 000 Mark bedienfahrt nach Paris abgesagt. vor 5 Jahren nach schwerer Krankheit die Sprache ver runt. Die turneri Reffarte steht der 3 ::: Duisburg. Eine Frau Görez dahier hatte Bezirke liegenden tragenden Anwaltskosten für die Polizeiassistentin Frau loren; alle ärztlichen Bemühungen waren bisher erfolg. as Publikum wird los geblieben. Da ärgerte sich dieser Tage die Frau urntreifen zujammer über ihre Kinder und gelangte bei den Zornesausbrüoen wird in allen ! Aus dem Rheinga u. Pech hatte dieser chen mit einem Male wieder zum regelmäßigen Ge.in da allenthalben Dr. Schapiro und den früheren Beigeordneten Berndt gegen den Chefredakteur Hirsch auf die Stadt. Tage ein Herr, der einer Versteigerung beiwohnte. Er hatte seinen neuen Sommerüberzieher ausgezogen und ihn im Versteigerungslokal aufgehängt. Als er später das Lokal verlassen wollte, fand sich der Mantel nicht mehr. Nach langem Hin und Her stellte sich heraus, daß man das Kleidungsstück im Eifer in Anwesenheit des Eigentümers mitversteigert hatte. Der neue Besitzer, der billig zu einem neuen Frühjahrsüberzieher fam, war nicht mehr ausfindig zu machen. 4. Kaiser- Gesangwettstreit. Das jetzt endgültig festgelegte Program m für den 4. Wettstreit deutscher Männergesangvereine um den Kaiserpreis weist folgende Veranstaltungen auf: Die Nachbarn vom Heideland. Roman von Ludwig Blümde, ( Nachdruck verboten.) Frau Mathiesen wußte die Rolle der trauernden Witwe vorzüglich zu spielen.„ Sie muß doch viel von threm Mann gehalten haben," sagte march einer in Arendrup. Und zu diesen Leichtgläubigen zählte auch Hans Hinrichsen mit seinem barmlosen Gemit. Hermine verspürte in der Tat etwas von Reue, besonders als Doftor Schröder ihr am Tage nach der tollen Nacht recht scharf ins Gewissen geredet und ihr geradeaus gesagt, eine so gefühllose Person wie sie wäre des Mannes unwürdig, den sie in ihre Neve gelockt. Grob war der alte Doktor, sehr grob. Er pflegte nie ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er hatte deshalb manche Feinde. Montag, den 5. Mai, abends 8 Uhr: Begrüß= ungskonzert; Dienstag, den 6. Mai, vormittags 10 Uhr und nachmittags 2½ Uhr:, sowie Mittwoch, den 7. Mai, vormittags 10 Uhr und nachmittags 22 Uhr, ferner Donnerstag, den 8. Mai, vormittags 9% Uhr: Wettsingen; Donnerstag, den 8. Mai, nachmittags 2 Uhr: Preisingen und Preisverteilung. Die endgültige Reihenfolge, wie die Vereine singen, ist folgende: Mit ihrer Mutter geriet Hermine schon am Begräbnistag heftig in Streit, als dieselbe verlangte, daß die Hochzeit wenigstens noch bis zum nächsten Sommer aufgeschoben werden müßte. Allein könnte sie die Wirtschaft nicht leiten. Hans bätte feine Lust, dieselbe zu itbernehmen, wäre auch nicht der Mann dazu, also bliebe nichts anderes übrig, als zu verkaufen. Aber das ginge nicht so Hals über Kopf. Da müßte erst noch viel geregelt und geordnet werden. Und diesesmal setzte die Mutter ihren Willen durch, freilich erst nach erbittertem Kampf, und als sie mit beiligsten Eiden geschworen, daß sie sich, wenn Hermine das Haus verließe, sofort selber wieder verheiraten würde, der bitteren Notwendigkeit gehorchend. Hans war einfichtsvoll genug, seiner zu fünftigen Schwiegermutter recht zu geben. Niemand war über diese Aenderung glücklicher als Ewald und Stine Lorenzen, seine wahrsten Freunde. So bliebe ihm wenigstens Bedenfzeit, er könnte seine Braut erst gründlich kennen lernen, sagten sie sich. 1. Gruppe: 6. Mai, vormittags 10 Uhr: ,, Eintracht"-Pirmasens( 191 Sänger),„ Konkordia"= Karlsruhe( 189),„ Konkordia"-Pirmasens( 150), Sängerchor des Turnvereins Offenbach( 203)," Rheinland"- Koblenz( 275),„ Liedertafel"-Kreuznach)( 186), Grub'scher Männergesangverein- Oberstein( 130),„ Männer- Gesang verein Jdar" Jdar( 141),„ Männergesangverein"-Wies baden( 186). Giner freute üch außer den beiden Geschwistern コ brauch der Sprachorgane. ferngliche Aräfte zur C ? Pitt, der ::: Glogau. Gestern nachmittag ereignete sich ein folgenschwerer Unfall auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer. Bei einer Sprengübung wurde Leutnant Katterwe getötet und Oberleutnant der Reserve, Mül ler, sowie Landwehrleutnant Dahmen schwer verwung Lehmpfull. det. Außerdem erlitten noch ein Vizefeldwebel und ein Pionier Verlegungen. durch jede Buc Singer, Hofb ::: 3 weibrüden. Das pfälzische Schwur- Ge- Leipzig. Man fi richt verurteilte den italienischen Staatsangehörigen Fahrlichen Werdegan brikarbeiter Johann Walceschini in Ludwigshafen, deret, der es fertig in seiner Wohnung seine Ehefrau und deren Liebhaber, Mitmenschen, si seinen Landsmann Morini überraschte und beide miterleben durfte, einem Eisenprügel erschlug, zu 10 Monaten Gefängnis. un findet in dieſen ::: Güntersberge( Harz). Hier wurde ein zur Karrikatur anhaltinischer Gendarm, als er eine Zigeunerbande über te sind festgehalt die Grenze geleitet hatte, plötzlich durch 5 Schüsse nie- der Galerie hinu dergestreckt. Die Zigeuner entfamen. erfindet und vol :: Greifswald. In einer hiesigen Zeitungsbrung wegen hat ein Professor, der dem Rufe nach einer anderen erischem und spo Universitätsstadt gefolgt ist, folgendes Inserat erlassen: ichem Einschlag) ,, Da ich unmöglich wissen fann, von welchen Ver- jenen ist das We einen ich hier Mitglied geworden bin, so erkläre ich raturzeichner Pa hiermit meinen Austritt aus allen Vereinen. Professor Dr. " 12. Deutsches Turnfeft in Leipzig. 6 Drei Brozeffe e Der Hauptausschuß hat auf Antrag des Ausschus- dannten selbsttätig ses für festliche Veranstaltungen die Abhaltung von 12 wird bei Verwer Begrüßungstommersen am Festsamstag getadellos fauber, f nehmigt. Damit ist ein in Turnerfreisen vielfach aus- und vollkom gesprochener Wunsch erfüllt worden. Notwendig wer- fuche, wie Million den diese festlichen Veranstaltungen durch den Wegfall er Zeit und Geld 2. Gruppe: 6. Mai, nachmittags 2½ Uhr: der Festhalle. Die Eröffnungsfeierlichkeit zum 12. Deut- il, brauche Berfil " Frohsinn" Düsseldorf- Grafenberg( 204)," Apollo"= schen Turnfest findet am Samstag gegen Abend, bei Bonn( 237),„ Männergesangverein"-Erfurt( 180),„ Sanssouci"-Essen( 321),„ Sängerbund"-Krefeld( 199),„ Männerquartett"-Mülheim a. Rhein( 207),„ Quartettverein"- Düsseldorf( 213),„ Sängerbund"-Solingen( 179),„ Ein tracht"-Köln- Deutz( 202). d 3. Gruppe: 7. Mai, vormittags 10 Uhr: „ Konkordia" Essen( 274),„ Liedertafel"-M.- Gladbach Liedertafel"-M.- Gladbach ( 201), Frohsinn"-Menden a. Sieg( 137),„ Männer- Gefangverein" Dortmund( 252)," Männergesangverein" Essen( 362),„ Konkordia"-Aachen( 242),„ Ober- Barmer Sängerhain"-Barmen( 226), Männergesangverein 1881"- Gelsenkirchen( 186),„ Sängerchor"-Barmen( 275). 4. Gruppe: 7. Mai, nachmittags 2½ Uhr: „ Schlegel und Eisen"-Bochum( 239), Männer- Gefangverein" Röln( 290), Männergesangverein"- Trier ( 245), Waffentlang"-Erfurt( 136),„ Arion"-Mühlhausen ( Th.)( 176),„ Sängervereinigung" Krefeld( 237),„ Män" vom Moorhof noch königlich darüber, daß an die Hochzeit vorläufig nicht gedacht werden konnte. Sein ganzes Sinnen und Trachten ging ja darauf, dieselbe überhaupt zu veretteln und selber dieses heißbegehrte Mädchen zu gewinnen. Der Mann war Mül ler Thorö. Ja, in seiner Brust loderte das Feuer wilder Leidenschaft. Er liebte Hermine, er begehrte sie mit der ganzen Macht und Gewalt eines sinnlichen Herzens. Und wie ihm in seinem bewegten Leben noch alles geglückt war, so hoffte er zuversichtlich, witrde ihm auch dieses Vorhaben gelingen. Thorö war seinem Aeußern nach kein häßlicher Mann. Begann sein Haar sich auch bereits grau zu färben, trotzdem er noch nicht vierzig Jabre zählte, so steckte in seinem elastischen Körper doch noch Jugendkraft und Jugendleidenschaft genug. Groß, schlank und elegant, oon energischen, interessanten Gesichtszügen, wie er war, fonnte er sich rühmen, schon manches Mädchenherz erobert zu haben. Nur seine Au gen konnten nicht für schön gelten. Schwerbestimmbar wie ihre Farbe war auch. was aus ihnen sprach. Nichts Treuherziges, Wahres, Gutes lag darin, vielmehr etwas Lauerndes, Verschlagenes, Boshaftes und was sonst noch alles. Freilich täuschte die glatte Zunge den oberflächlichen Beobachter darüber hinweg. Der Einzige hier in der Gegend, der sich nicht hatte täuschen lassen, war Ewald Lorenzen, dieser schlichte Mann mit der Denkerstirn und den vielen Ideen tief drinnen in derselben unter all den Sorgen des Alltags. VII. Thorös Schurkenstreich. Am 1. Dezember fam Thorö auf den Moorhof stoľa und gebleterisch, als wäre er unumschränkter Herr hier, grüßie Vater und Sohn Lorenzen sehr fühl und fragte, wie es zum Januar mit den Zinsen stünde. gutem Wetter im Stadion, statt, um allen Festteilnehmern den Zutritt zu dieser feierlichen Handlung zu er möglichen. Hierbei erfolgt gleichzeitig die Uebergabe des Bundesbanners von der letzten Feststadt Frankfurt a. M. an Leipzig. Musikalische Dar Kirchli Evangelifd G Gonntag bietungen einer Militärfapelle, Festgefänge, umrahmende für die firchli die Feier. Danach wird sich ein fröhliches Leben auf dem Festplatz entfalten. Die Begrüßungs om merse in den verschiedenen Stadtteilen sind erst Ein großes Bedürfnis ift ein einfades, und mild wirkendes Ab übrmitiel, welches den Darm nicht reizt. Die Mittel befißen wir inanitätsrat Dr. Wegeners Ter, der auch zugleich die Berdauung reguliert und blutreinigend wirkt. Breite von Dr. Wegener 8 Tee Mr. 15) Puri, fur angrie Zeit reichend. In potṭcken erhältlich: Ferromanganin: Gesellschaft, Frankfurt a..[ 183 34 t... ,, Gottlob, wir werden das Geld beteinander haben!" sagte der Vater mit einem tiefen Seufzer.„ Der Händ auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen will." Deutsc In der 8 Uhr: Pfarrer Zugleich Chriftenle Der Martusgemein 9½ Uhr: Pfar . 11 Uhr: Kinde Die Bereinigung der Matthausger Men 27. April, n Seustädter Tor. In der J ler bot mir einen guten Preis für die beiden fetten tags 8 Uhr: P Schweine. Außerdem sind noch dret kleinere da, die ich gleich Christenle „ Na, sonst wäre es auch schief gegangen. Brauche tags 9% Uhr:" nämlich das Geld sehr notwendig. Zeigt mir die 11 Uhr: Kinder Schweine mal." Der alte Lorenzen führte ihn in den Stall, und Ewald ging mißmutig an seine Arbeit. Wenn er diesen Menschen nur von ferne sah, dann gärte und tochte es in ihm, als sollte ihm die Galle übergehen. Er haßte der schlichte Moorbauer da gebeugten Nackens in seinem Johannesgeme Donnerstag In der Thorö, trotzdem er ritterlich dagegen ankämpfte. Wie 9% Uhr: Pfar zerschlissenen blauen Flausrock, die mächtigen Holzschuhe tags 9% Uhr: an den Füßen, hinter dem stolzen Herrn herschritt, da ballte Ewald, der das ansah, die Fäuste und sagte wieder einmal laut vor sich hin:„ Ein Schurte ist das! O tönnte ich ihn einmal mit meinen Fäusten packen!" Dieses mal hörte Thorö das nicht, aber Stine, die da etfrig das Milchgeschirr scheuerte, vernahm es. In der In der alter tags 2 Uhr: B Batholische Gamsta „ Ewald, beherrsche Dich, sonst gibt es noch einmal um 5 Uhr und ein Unglück," sprach sie. „ Ach, sagte ich etwas? Hast recht! Der da zu rich ten hat, wohnt über uns!" Damit ergriff er die Dungforte und arbeitete weiter. Thorö hatte in den Ställen an allem etwas auszu setzen. Da war zu wenig Raum, da zu wenig Licht, dort war der Trog zu hoch und dort zu niedrig.„ Alles ist verbaut, alles ist unmodern und unpraktisch ange legt," murmelte er. Nur die beiden Fettschweine schienen ihm zu gefallen, denn er betrachtete fie lange und fuhr ihnen mit dem Stock über die Borsten, als wollte er fie streicheln. Das sah Lorenzen mit stiller Freude, denn er war stolz auf die bescheidenen Erfolge seiner Viehzucht, und das war der letzte Stolz, der bei ihm übrig geblieben. ( Fortsetzung folgt. juhli Beicht. Gonntag 5. Gonnta Uhr: Gelege 7 Uhr: Die erite 8 Uhr: Musteilun br. Hodjami 11 Uhr: 51. 900 mittags 2 Uhr: Ch te bgestorbenen Gottesbien Bungen um 9 Brunberg um isburg( 146 9% Uhr: ängerverein dam( 168 logische Garten, Zentraltheater, Stadt Nürnberg, im rchor"-Magde Berlin( 139) Stat. für die späteren Abendstunden vorgesehen. 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