o Luckner er) Leipzig chanstalten anerkannt, estelite. isten ers, reicht! veg 83 on 362 belkäufer sandhaus hat sich Deutschland, nach em ohne kassieren ung strengster g.Bürgern, Beamten stücke, sowie auch nungseinrichtungen ration gehörenden Teilzahlung zu lieach Wunsch ohne gen Preise. rforderlich orlage von Zeichgen. Anfragen zu richch Nr. 38, beriper Gebrauchsmaster, Ware zeichen erwirft fanell u. gut Conrad Köchlin Ing., Mats, Bahnhoffit Tel. 2754. Ausführl., lefen werte Broschüre foftenfrei. Gr Referenzen. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich vi- rteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der Gießener Zeitung" G. m. b.. Nr. 25. " Telephon: Nr. 362. Vom Balkankrieg. Aus London, aus Wien und durch die„ Nordd. Allg. 3tg." ist am Osterfeste bestätigt worden," daß Desterreich und Rußland sich über die Skutari und Djakowafrage geeinigt haben. Skutari wird albanisch, Djakowa serbisch. Damit wäre die Abgrenzung Albaniens im Norden, soweit die Großmächte und ihre Diplomatie in Frage kommen, erledigt, und die Botschaftervereinigung wird sich nunmehr mit der Abgrenzung des neuen Fürstentums im Süden beschäftigen. In der Skutarifrage weiß man noch nicht, ob Desterreich aus seiner Forderung, Montenegro solle die Feindseligkeiten einstellen und der Zivilbevölkerung freien Abzug aus der Festung gewähren, ohne Rücksicht auf die Kleinheit des Gegners eine Prestigefrage machen wird, es hat eine ultimatumähnliche Note an Montenegro gerichtet. Die zweite Forderung Desterreichs bezieht sich, wie bekannt, auf die Angelegenheit des Dampfers Skodra. Montenegro hat die Untersuchung des Zwischenfalles versprochen. Die dritte Frage, die Ermordung des Prie= sters Palic und die anhaltenden 3wangsbe= lehrungen von Katholiken und Mohammedanern zum orthodoxen Christentum, ist von der Wiener Regierung zwar ebenfalls als sehr wichtige und dringende Angelegenheit behandelt worden, da sie sich als schwere Verletzung des Völkerrechts darstellt, aber es scheint, als ob sie dieser Forderung nicht ebenso starken Nachdruck gegeben hat wie den beiden anderen. Laut amtlicher montenegrinischer Quelle unter= nahmen auch der italienische und der russische Gesandte im Auftrage ihrer Regierungen Schritte beim Minister des Aeußern und verlangten nachdrücklichst, daß die Zivilbevölkerung von Skutari die Erlaubnis erhalte, die Stadt zu verlassen, und daß bis zu dem vollzogenen Abzuge die Beschießung eingestellt bleibe. Auch Rußland ist jetzt endlich in Cetinje sehr energisch aufgetreten und hat die Einstellung der Feindselig feiten dringend nahegelegt. Cetinje, 25. März. Die montenegrini che Regierung übermittelte den Vertretern der Möchte eine 3irkularnote, in der sie das Verlangen Desterreich- Ungarns, die Operationen vor Skutari einzustellen, bis die dortige Zivilbevölkerung die Stadt verTassen könne, und gegen die Drohung mit Zwangs maßregeln, falls Montenegro diesem Verlangen nicht entsprechen würde, Protest erhebt. Montenegro erklärt, Die Nachbarn vom Heideland. Roman von Ludwig Blümde. ( Nachdruck verboten.) Nach einer Weile sagte Lorenzen:„ Scht nur den Schwindler, den Lumpenhendrik da drüben, wie er das Geld einſcharrt!" und alle Aufmerksamkeit richtete sich auf den Trödler, der eben dabei war, einem Arbettsmann ein Mittel für seine verherten Schweine aufzureden. Und er schien Glück zu haben, denn schon griff der Mann mit bekümmerter Miene und mit einem tiefen Seufzer in die Tasche, um die zwei Taler herauszuholen, die das Amheilmittel kosten sollte. Aber da erhob sich Lorenzen, langsam und bedächtig, ohne mit der Miene zu verraten, was in ihm vorging. Unrecht mochte er nun einmal nicht dulden. Er hatte sich dadurch schon manchen Feind gemacht; aber so bescheiden und zurückhaltend er auch sonst war, sah er, daß jemandem Unrecht zugefügt wurde, so griff er Partei für den, mochte es auch sein ärgster Widersacher sein. Du wirst Dich doch nicht darein mischen?- Sei doch kein Narr!" flüsterte der Zingler Hansen.„ Der Lumpenhendrik könnte sich bitter an Dir rächen, der wirft Dir Teufelskram in Deinen Kuhstall. Du magst daran glauben oder nicht, ich weiß, daß der Schuft das fann." „ Ach was, der Peter Niels ist bettelarm, dem sollen nicht seine letzten Taler abgeschwindelt werden." Damit schritt der Alte vom Moorhof langsam und stakelig an die beiden Leute heran, gerade als der Schwindler das Geld einstreifen wollte. Durchdringend, als wollte er ihm bis in die schwarze Seele schatten, blickte der Moorbauer Hendrik an und sagte mit fester Stimme: Du gibst das Geld zurück! Schäme Dich, Du alter Schwindler, Du verdientest, daß ich Dich sofort vom Genbarm verhaften ließe." Ha, ha, ha, Du- Moorwurm, mich verhaften Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 26. März 1913. diese Forderung Desterreich- Ungarns als eine Verletzung der Neuträlität zu betrachten. Wien, 25. März. Die montenegrinische Regierung stimmte inzwischen den österreichischen Forderungen über den Abzug der Nichtkämpfer von Skutari und der Einstellung des Bombardements während des Abzuges zu. Die montenegrinische Regierung entsendet zur Erfüllung dieser Forderungen Parlamentäre zu dem Kommandanten von Skutari, Essard Pascha. Oesterreich behielt sich vor, die Verhandlungen Montenegros mit Essard Pascha zu verfolgen und nötigenfalls neue energische Schritte vorzunehmen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 PigDie 90 mm breite Reflame- Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Plagvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. An der Ischa taldschalinie scheinen dagegen die Bulgaren sehr ins Gedränge geraten zu sein, denn sie wandten sich an die Griechen mit der Bitte um Hilfe. Der griechische Generalstab beschloß, den Bul garen Hilfstruppen in der Stärke von 5 Divisionen zu bewilligen unter der Bedingung, daß König Kontantin als Generalissimus die Oberleitung der verbündeten Armeen übernimmt. Die Montenegriner, die seit 5 Monaten mit Zwischenpausen die Stadt beschießen, gestalteten seit drei Wochen das Bombardement intensiver, auch des Nachts, sie wollen Skutari zerstören. berufung eines Kongresses der Albaner nach Das jungtürkische Komitee betreibt die EinKonstantinopel, der Protest gegen die Unterstellung einlegen soll, Albanien wünsche einen christlichen FürDas Komitee erwirkte ferner die Ausweisung einiger Führer der Albaner, die gegen die Absicht der Jungtürfen opponierten. Montenegro stimmte ferner zu, daß als Vertreter Desterreichs der österreichische Vizikonsul in Prizrend, v. Poezel, an der Untersuchung des Martertodes des Franziskanerpaters Palic in Djakowa teilnimmt, sie ladet aber auch die Vertreter anderer Mächte zu dieser Unterſten. suchung ein. Desterreich erklärte, hiergegen nichts einwenden zu wollen. Die montenegrinische Regierung entsandte einen besonderen Funktionär behufs strenger Untersuchung des Falles„ Skodra", und gab gleichzeitig die Erklärung ab, eventuelle Schuldige streng zu bestrafen. Gestern früh wurde vor Adrianopel der Generalsturm auf allen Sektoren gegen die vorge= schobenen Positionen der Türken und alle befestigten Punkte unternommen. Der Ostsektor wurde im Sturm genommen. Sir Edward Grey riet der Türkei und den Verbündeten, die Vermittelungs- Vorschläge der Mächte anzunehmen, riet den letzteren jedoch ab, eine Entschädigung von der Türkei zu fordern. CIGARETTE Unsere Marine GEORGA JASMATZI AKTGES DRESDEN. Amtlich wird aus Cetinje gemeldet, daß sich Dschavid Pascha mit 15 000 Mann am Flusse Stumbi den Serben ergeben hat. Politische Rundschau. Deutschland. * Der Kaiser, die Kaiserin und Prinzessin Viktoria Luise werden sich am 27. März abends von Potsdam zu längerem Aufenthalt nach Homburg v. d. Höhe begeben. Der Kaiser richtete an den Prinzen Leo- pold von Bayern ein Handschreiben, in dem er den Prinzen seiner Stellung als Generalinspekteur der vierten Armeeinspektion enthebt und ihn zum Chef des Infanterie- Regiments v. Alvensleben( 6. Brandenb.) Nr. 52 ernennt. In einem Handschreiben an den PrinIm Genuß liegt der Wert! ,, Unsere Marine" 2 Pf.- Cigarette. Georg A. Jasmatzi A.-G., Dresden lassen? Was sut Dir ein?- Der Handel ist abge= schlossen!" Als nun aber auch der Riese vom Eichhof, vor dessen „ eiserner Faust" der Humpelhendrit schon lange großen Respekt hatte, näher kam, um ein Wort mit drein zu reden, da schlug dieser andere Saiten an.„ Da, nimm den Bettel, wenn Du diesen Heidebauern mehr glaubst als einem weltgewandten Manne, nimm, nimm, ich brauche wegen meiner Ware nicht viel Worte zu machen, die findet überall reißenden Absaz." Der Arbeiter steckte mit einem Seufzer der Erleichterung sein sauer verdientes Geld wieder ein und schaute Lorenzen dankbar an. Der Trödler aber murmelte etwas vor sich hin, das niemand recht verstand, nahm setnen Kasten auf den Buckel, tat noch einen träftigen Zug aus der Schnapsflasche und wanderte davon, in der Rich= tung nach dem Gehölz der königlichen Forsten. Man vergaß ihn und plauderte in immer fideler werdender Stimmung gemütlich weiter, während drinnen das junge Volt des Tanzens nicht satt wurde. Thorö freilich war desselben überdrüssig, trotzdem Hermine ihn bei dem Damenpolka sehr ausgezeichnet, um ihn versöhnlich zu stimmen. Er zog sich von der Jugend zurück und setzte sich zu den Alten. Daß er so vorzüg= lich schießen konnte, imponierte dem Eichbauer ganz besonders an ihm; aber auch den übrigen gefi er, nachdem sie ihn etwas näher kennen gelernt. I verstand es, auf diesen schwerfälligen, wohl mißtrauischen, aber doch leichtgläubigen Bauernschlag durch seine glatten Worte, seine abenteuerlichen Erzählungen gewaltigen Eindruck zu machen. Das Vorurteil, das man anfäng= lich gegen ihn gehegt, weil man gehört, er hätte seinen Vorgänger, den alten Müller Rita, auf gemeine Wucherweise an den Bettelstab gebracht, schwand mehr und mehr. Er wußte ja auch alles so recht schön etnleuchtend darzustellen, wie er nach Arendrup gekommen und warum er die Mühle hätte übernehmen müssen. Nur, Größte deutsche Cigarettenfabrik. um dem besten Freunde sein letztes zu retten, wäre er hierher gekommen. Der hätte sein bißchen Geld am Mühlengrundstück stehen und würde es verloren haben, wenn der alte Riis noch länger in seinen Schulden ge= wirtschaftet hätte. Der Mann mußte recht leichtsinnig gewesen sein. Da regte sich plößlich in Lorenzen das Gerechtig= teitsgefühl wieder start. Er unterbrach Thorö durch lautes Räuspern, fuhr sich mit der braunen, schwieligen Hand durch sein graues Haar und sagte:„ Verzeihen Sie, Herr, aber das stimmt nicht, wir wissen das besser! Riis war nicht mein Freund, aber ich kann nicht dulden, daß man ihm nachsagt, er wäre leichtsinnig gewesen. Ganz und gar nicht! Unglück und schlechte zetten, der Krieg vierundsechzig und was alles für ihn damit zusammenhing, die Politik nicht zuletzt, das machte ihn morsch. Und dann fiel er Halsabschneidern in die Hände." Thorö hatte so eine vornehm überlegene Art zu lächeln, daß dieselbe Lorenzen wohl in diesem Augenblick gereizt haben würde, wenn er fein fluger Mann ge= wesen wäre, flug, troßdem er kaum lesen und schreiben konnte. Sein Nachbar Hinrichsen konnte beides recht gut, war aber in manchem lange nicht so klug wie er. Das räumte der als ehrlicher Mensch auch ohne weiteres ein. Ihn verlegte denn, leicht aufbrausend wie er war, des feinen Herrn überlegenes Lächeln, und erregt rief er aus:„ Was Lorenzen sagt, pflegt zu stimmen! Er hat einen klaren Bild und sieht nur in eingien Sachen etwas trübe! Der alte Rits war kein Lüderjan, wie Sie zu denken scheinen. Er war ein fleißiger, or= dentlicher, nüchterner Mann, das weiß Gott. Wenn wir nicht auf gutem Fuß mit ihm standen, so tam das sur daher, daß wir deutsch gesinnt und er dänisch war!" ( Fortsetzung folgt.) zen Rupprecht von Bayern überträgt er diesem die Stellung des General- Inspekteurs der vierten Armeeinspektion. = Prinz Heinrich und Prinz Ernst August sind auf dem Wege nach Athen, um den Beerdigungsfeierlichkeiten für den König von Griechenland beizuwohnen. am Der Bundesrat wird, wie verlautet, kommenden Freitag über die neuen Steuer- VorIagen endgültig Beschluß fassen. Der Korvettenlapitän Meging vom Reichs Marineamt ist vom Kaiser zum Kommandeur des Marineluftkreuzerdetachements ernannt worden. Die Kapi tänleutnants Hanne, Homeier und Frener wurden zur Führung der drei Marine luftschiffe bestimmt. Die„ Köln. 3tg." läßt sich bereits melden: Für die Aufbringung der dauernden Kosten der Heeresverstärkung dürften, wie man hört, das Erbrecht des Reiches sowie die Besitzsteuer gesichert sein, die von den Einzelstaaten auf Grund der Veranlagung des Vermögens für die einmaligen Abgaben verteilt aufzubringen wäre. Aus Stadt und Land. Militärische s. Zum General- Leutnant befördert Gen.- Major: Prinz Friedrich Karl von Hessen Hoheit, Chef des 1. Kurh. Inf. Regts. Nr. 81 und a la suite des 1. Garde- Drag.- Regts. Königin Viktoria von Großbritannien und Jrland, Prinz Friedrich Wilhelm von Hessen, Portepeeunteroffizier, Abiturient der Hauptkadettenanstalt, wurde als Fähnrich im Thüringischen Ulanenregiment Nr. 6 angestellt. * Uebertragen wurde der Schulamtsaspirantin Wilhelmine Kreiling aus Gießen eine Lehrerinnenstelle an der Volksschule in Mainz, den Lehrern Friedrich Euler zu Annerod, Jakob Momberger zu Grüningen, den Schulamtsaspiranten Friedrich Otter bein aus Lauterbach, den Schulamts aspirantinnen A. Haggenmüller aus Gießen Lehrer- bezw. Lehrerinstellen an der Volksschule zu Gießen mit Wirkung vom 1. April 1913 an. n Gießen. In der philosophischen Fakultät habilitierte sich der Assistent am philosophischen Institut, Dr. med. Walter Sulze aus Leipzig für das Gebiet der Physiologie. In seiner Habilitationsschrift liefert er einen„ Beitrag zur Kenntnis des Erregungsablaufs im Säugetierherzen". n Gießen. Die allgemeine hessische Beamten sterbekasse( Sitz Darmstadt) hält ihre diesjährige Hauptversammlung am Sonntag, den 6. April hier, im Hotel Schütz ab. n Gießen. Die hiesige Gewerbeschule begeht ihr 75jähriges Jubiläum am 6. April durch einen Festalt im Hotel Großherzog von Hessen. Damit ist eine Jubiläumsausstellung der Gewerbeschule verbunden. o Mücke. In einem Wassergraben ist der 70 Jahre alte Förster Jägee aus Elpenrod ertrunken. o Bad Salzhausen. Vor kurzem hat unser in fräftigem Aufschwung begriffenes idyllisches Bad, das übrigens zu den ältesten Solbädern Deutschlands zählt, ein neues Denkmal seiner geschichtlichen Vergangenheit erhalten. In nächster Nähe der Hauptquellen ist ein aus Felsblöden gebildeter noftenstein" errichtet worden, mit einer Erztafel:„ Zur Erinnerung an Ludewig Knott, den Pfänner, den ältesten bekannten Besitzer der Sode Salzhusen. 1495-1511." Lude wig Knott, ein Stammvater des heute noch in Hessen und Nassau blühenden Geschlechts Knodt( Knott), ist Die Nachbarn vom Heideland. Roman von Ludwig Blümde. ( Nachdruck verboten.) " Hm, verstehe, verstehe!" Thorö nickte lebhaft mit dem Kopfe, lächelte aber wieder so vornehm überlegen. Die andern mochten ihm nicht widersprechen, denn sie faben ja etwas Großes in thm. Er leerte sein Grogglas, flopfte mit dem Zuckerklöppel nach einem neuen und dachte bet sich:" Euch beiden Dickköpfe werde ich schon noch klein kriegen! Sollt noch Nespekt- lernen!" Ja, er war furchtbar empfindlich, der Herr Schützenkönig, auch nicht den letsesten Widerspruch konnte er vertragen. Doch ebenso schlau war er auch. Darum tat er, bis auf das unvermeidliche Lächeln, nach wie vor überaus freundschaftlich zu dem Moorhofer und dem Eichhofer.- Eine frische Brise wehte vom Osten herüber, und der Abend begann fühl zu werden. Thorö, der nicht wetterfest war wie die Arendruper, trotz aller Jagdabeteuer, schlug vor, hinein in das gute Zimmer zu gehen. Man tat das. Wenige Minuten später saß ein Paar in der Laube, das von Wind und Kühle der beginnenden Nacht auch nicht das mindeste zu spüren schien. Hans und Hermine waren ts. Sie wollten einmal allein sein und es sich offen beraus sagen, was ihre Herzen erfüllte. Aber merkwürdig, plötzlich beftel Hans wieder so ein Gefühl der Beklommenbeit, so eine Zaghaftigkeit, daß er neben dem schönen Mädchen dasaß wie ein ver Tegener Schulbube. Was stimmte denn da nur nicht zwischen ihren Herzen? Er war verliebt in Hermine, aber er hatte das bange Gefühl, ein schweres Unrecht zu begehen, wenn er ihr das jetzt eingestand. Es war ihm so, als wenn diese Liebe nicht ernst sein könnte, sondern nur ein flüchtiger Rausch. Doch die schlaue Hermine machte ihm einen Antrag als der eigentliche Schöpfer der hiesigen Salzwerke anzusehen. o Gonsenheim, 24. März. Nachdem sich die Mehrheit der Einwohnerschaft für die Wahl eines Be rufsbürgermeisters entschieden hatte, wurde am letzten Samstag abend die Wahl durch den Gemeinderat vorgenommen. Von den zahlreichen Bewerbern( es hatten sich 3 Regierungsassessoren, 6 Gerichtsassessoren, 2 Finanzassessoren, 3 Rechtsanwälte, 5 mittlere Verwaltungsbeamte, 3 Bürgermeistereisekretäre, 4 Gerichtsschreibergehilfen und 4 sonstige Bewerber, im ganzen dreißig Herren, um den Posten beworben) famen 6 Kandidaten in die engere Wahl. Von diesen erhielten 2, Gerichts= assessor Alexander aus Mainz, zurzeit in Bingen tätig, und Gerichtsassessor Rückerts aus Darmstadt, bei Stim mengleichheit je 7 Stimmen. Statt einer nochmaligen Wahl entschied man sich für die Losziehung, wobei Herr Alexander siegte. Als Anfangsgehalt sind neben einer entsprechenden Wohnungsentschädigung 4200 Mt. festgesetzt. Ein Wirbelsturm in Amerika. Besitzers der„ Krone", der seit einiger Zeit verschwunden war, wurde von der ihn verfolgenden Gendarmerie im Walde erschossen aufgefunden. Er kommt als Brandstifter in Frage. Geschäftliches. oer :: Der Weltruf der Schnellgang- Nähmaschine Krone" mit den neuen Verbesserungen ist die erfolg- reichste aller Nähmaschinen. Die Globus- Nähmaschine, Ringschiff, Rundschiff, Bobbin- Webschiff übertreffen alles, was bisher in der Fabrikation geleistet wurde. Es sind Deutschlands beliebteste Nähmaschinen. So schreibt zum Beispiel ein Kunde: Betreffs der Nähmaschine, welche ich von Euer Wohlgeboren bezog, hat in meinen Befannten und Freundeskreisen großes Erstaunen erregt. Selbige ist noch ohne Makel, von großartiger Gangart und feinster äußerer Ausstattung. Bemerken will ich noch, daß mich einst ein Nähmaschinen- Agent besuchte und seine Waren anpries, ich aber im Besitze Ihrer Maschine bereits war. So ließ ich ihn den Preis meiner Maschine schätzen. Er tat dies auf Mt. 145, trotzdem der Preis nur Mt. 80.- betragen hatte. Ich kann deshalb, wer seinen Bedarf an Nähmaschinen decken will, nur die Firma H. Jacobsohn, Berlin N. 24, Linienstraße 126 bestens empfehlen und stelle ich von dort bezogene Nähmaschine gern jedermann Ansicht. Karl Seiffarth, Gotha. wandt wird, dam neue Untrautfam richtige Boden bau laßt fich m Aber alle diefe 3 eines direften hat fich in her ibrt. Die Urfa en beruht au& Streut man d die Hederich en Regen feud igen, beinahe en, und es bili fonzentrierte vitriol, die Eig pren. Dem Get der Kallitiditoff en und noch da nen Getreidebl Ein Vorteil bei f gegenüber de Rallitiditoff auße eine vorzügliche Den anderen Sti Man erreicht vertilger gleich man das Unfro en gleichzeitig Gegenüber de Raffitidſtoffgab ben besonderen en Sederichsprit 3ur Unkrautver einen feinpulve die zur Hiobsnachrichten kommen aus Amerika über einen der fürchterlichen Wirbelstürme, die in den weiten Ebenen des Mittlern Westens der Vereinigten Staaten zu Hause sind und von Zeit zu Zeit ganzen Städten, ja Staaten verderblich werden. Das Opfer des Sturmes, der am Abend und in der Nacht des ersten Ostertages dahinbrauste, scheint hauptsächlich die Stadt Omaha geworden zu sein, die mit 200 000 Einwohnern die Kalkstickstoff zur Hedericbvertilgung. größte Stadt im Staate Nebraska und am ganzen Missouri ist. Häuser fielen wie Kartenhäuser zusammen. Dächer shogen davon. Wie der Gouverneur von Ne braska und der Bürgermeister von Omaha erklärten, sind mindestens 200 Personen in Omaha durch den Orkan ums Leben gekommen. 40 Straßen Omahas wurden zum großen Teil zerstört. Im Residenzviertel wurden 150 Wohnhäuser fortgeweht, 250 teilweise zerstört, ebenso 15 Kirchen und 8 Schulen. Die Einwohner des Südteils der Stadt Omaha konnten den herannahenden Tornado deutlich wahrnehmen. Der Sturm begann um Mitternacht. Häuser stürzten ein und die entsetzten Bewohner flüchteten im Nachtgewand auf die Straßen. Gegen 2 Uhr morgens brach im Zentrum der Stadt bäude gingen in Flammen auf. Das Telephongebäude ein heftiges Feuer aus. Die öffentlichen Ge= stürzte in sich zuſammen. 20 diensttuende Telegraphiin Hospitäler umgewandelt. Gegen 4 Uhr morgens setzte stinnen wurden dabei getötet. Die Geschäftshäuser sind ein heftiger Regen ein, dem es allein zu verdanken iſt, daß nicht noch ein größerer Schaden entstand. Der Mob der Bevölkerung raubt und plündert in den Trümmern. Soldaten durchziehen daher die Straßen. Das Standrecht ist erklärt. Der Schaden ist bisher auf 2½ Millionen Dollar berechnet worden. Präsident Wilson hat telegraphisch die Entsendung von Rettungszügen mit Barackenmaterial in das vom Unglück heimgesuchte Gebiet angeordnet. Von den Unkräutern sind es vor allen Dingen der Hederich und der Ackersenf, die durch ihr massenhaftes Auftreten enorme Schädigungen bei den Saaten hervorrufen. Mindererträge bis zu 25 Prozent auf einem mit Hederich durchsetzten Felde sind keine Seltenheit. Denn diese Unkräuter entziehen den Kulturpflanzen nicht nur die Nährstoffe, sondern vor allem auch die Bodenfeuchtigkeit. Durch ihre breiten Blätter beengen und beschatten sie den Standrqum der Nutzpflanzen, und stellen daher das Gedeihen der Sommerhalmfrüchte ernstlich in Frage. Da sich endlich diese Unkräuter ebenso Schnell wie zahlreich vermehren, auch der Same Jahrzehnte im Boden liegen kann, ohne seine Reimkraft zu gegen diese Schädlinge aufnehmen. Zunächst iſt ſelbſtverlieren, muß der Landwirt auf alle Weise den Kampf verständlich darauf zu achten, daß nur reines Saatgut Nervös Mehrzahl urch ernsto rbeitung, alsschläge uht diejen angelhaf urch die N Kathuniunes Molzloffanitärt we ift naistliches Mody und Eriun gabiromuta Onisftn. England ein furchtbarer Sturm. Wie der Boſſ. Won lasse sich durch das In der ersten Osternacht herrschte auch in Süd= England ein furchtbarer Sturm. Wie der„ Voss. 3tg." gemeldet wird, ist die ganze Küste mit Schiffs= trümmern übersät. Die zahlreichen Ausflügler fanden in den südlichen Seebädern die Promenaden von der Brandung überflutet. In London zertrümmerte der Sturm Tausende von Fensterscheiben. he, welche lagt sind, belches de piderstand rrin ist Die ähnliche Aussehen nicht eichmad Aus aller Welt. ::: Freiburg( Br.), 25. März. In den am Kaiserstuhl gelegenen Orte Nimburg sind heute früh 2 Wohnhäuser nebst Dekonomiegebäuden abgebrannt, darunter das Gasthaus Zur Krone". Ein Bruder des gar so leicht. Sie legte ihm die Worte förmlich in den Mund, sie drängte sich ihm auf mit allen Künsten, und ehe er noch einen vernünftigen Gedanken hatte faffen können, ruhten ihre Lippen schon zu zärtlichen Küssen auf den seinen. Der Bund war besiegelt. Hans wußte nicht, was er da sprach, aber Beteuerungen und Schwüre ewiger Treue hörte er aus ihrem Munde. -- Noch sollte alles geheim bleiben, wünschte Hermine, sie mußte die Eltern erst genügend vorbereiten. Wie das da tanzte und summte und schwirrte in seinem Hirn! Wie im Fieber fühlte er sich, als müßte er wahnsinnig werden, so war ihm zumute. Da plötz lich wird er jäh zur Wirklichkeit geweckt und Hermine aus allen Himmeln gestürzt. Der Schreckensruf: " Feuer, Feuer! Auf dem Moorhof brennt es!" ertönte. Lorenzen, Hinrichsen und die anderen stürzen aus dem Herrenzimmer, und alles rennt durcheinander. Eine Feuersäule flammt blutigrot gen Himmel, dort drüben im Westen. Ja, der Moorhof kann nur in Frage tommen. Allen voran eilt Hans Henrichsen der Brandstätte zu. Sein Vater und Ewald sind hinter ihm. Wie ist das Feuer entstanden? Kein Mensch weiß es, außer dem erbärmlichen Schurken, der es angelegt, und der war fein anderer als der Humpelhendrik. Schon hatte er vorhin den königlichen Forst erreicht und unter einem Busch sein Nachtlager gesucht. Da plagte ihn der Teufel geradezu mit Mordgedanken und Racheplänen. Er schlich zum Moorhof und warf seine brennende Pfeife in die Scheune, die mit den Ställen und dem Wohnhaus nach Landesbrauch unmittelbar zusammengebaut war. Morsches Fachwerk und ausgetrocknetes Strohdach hatten alle Gebäude. Dann humpelte Hendrik so schnell er es vermochte, über die Heide davon, um sich von einem sicheren Platz aus an dem Anblick des grausigen Schauspiels seines Teufelswerkes zu weiden. säuschen. Der Gehalt mouht's! Großmutter und Stine waren fest eingeschlafen. Diese hatte eigentlich aufbleiben wollen, bis der Bater und Ewald zurückgekommen, aber bletschwer lag es thr in allen Gliedern, der Stopf schmerate thr und ihr Herz sehnte sich nach Ruhe. Vielleicht hatte sie ihrem ja noch in der Entwicklung begriffenen Körper während der letzten Wochen zu viel zugemutet. Ste fühlte fich jedenfalls überarbeitet, und der kurze Besuch des Balls mußte ihr nicht gut getan haben. Angekleidet warf sie sich auf ihr Bett, um einen Augenblick zu ruhen, und da fiel sie in tiefen Schlummer. Der ganze Hof war ein Flammenmeer. Lichterloh brannten sämtliche Strohdächer, dicer Qualm drang tn das Innere hinein, betäubend und erstidend. Das Bieh brüllte in seiner Angst fürchterlich, die beiden Pferde machten sich Ios von ihren Strippen, rannten wie toll im engen Stall umher, das Federvieh, die Schweine und was sonst an lebendem Getter auf dem Hofe war, alles sah mit natürlichem Instinkt den Tod vor Augen, suchte fich zu retten, und stürzte sich so am ehesten ins sichere Verderben. Großmutter ward plößlich wach von dem Lärm da draußen, sah die helle Glut, die schon durch die BodenInfe herein in ihre Kammer züngelte, stieß einen markerschütternden Schrei aus und gelangte mit knapper Not die Stiege hinab nach unten, in den Garten. 群 Welch ein Anblick, das Weib mit dem wirren, spärlichen, schneeweißen Haar, nur mit dem Notdürftigsten bekleidet, die Hände ringend, Verzweiflung in den star ren Augen, helfen wollend, aber machtlos, wie von Teufelstrallen festgehalten am selben Fleck. Wo ist Stinc, wer rettet Stine?" Das ist das einzige, was sie noch zu denken vermag. Ja, Stine ist noch in ihrer Kammer, die neben dem Ruhstall liegt. Sie war aufgefprungen von ihrem Bett, sah, daß alles brannte und brach vor Schreck ohnmächtig zusammen. ( Forts. fægt.) ng. Preis 1.3.-, in 11: der Universitä S W Ansi ALBIN Wiederve S niger Zeit verschwun olgenden Gendarmerie Er kommt als Der es. nellgang- Nähmaschine rungen ist die erfolg= Globus- Nähmaschine, ebschiff übertreffen alles, wandt wird, damit nicht schon bei der Aussaat wie neue Untrautsamen in den Boden kommen. Auch richtige Bodenbearbeitung und durch den Hac htbau läßt sich manches erreichen. Aber alle diese Arbeiten schließen nicht die Verweng eines direkten Bekämpfungsmittels aus. Als solhat sich in hervorragendem Maße der Kalkstickstoff ährt. Die Ursache der unkrautvernichtenden Wirken beruht auf Folgendem: Streut man den Kalfstickstoff im Morgentau, oder an die Hederichblätter noch von einem vorausgeganeleistet wurde. Es sind em Regen feucht sind, so bleibt derselbe auf den rau um stoff, den man besonders bestellen muß, um auch die richtige Ware zu erhalten. Man kann denselben, eine gleichmäßige Verteilung zu ermöglichen, mit ge mahlenem Kalt, Gips oder trodenem Sand vermischen. Man braucht für ein Viertel Heftar zirka 40-60 Pfd. Das Ausstreuen erfolgt am besten, wenn sich das Unkraut im ersten Entwickelungsstadium befindet, d. h. wenn der Hederich das 4. bis 6. Blatt bildet. Dann genügen auch die zuvor angegebenen Mengen. Je weiter sich das Unkraut entwickelt hat, desto mehr Kalk= stickstoff muß man natürlich verwenden. Die Wirkung des Kalkstickstoffs als HederichbekämEnen. So fchreibt zum rigen, beinahe horizontal liegenden Hederichblättern pfungsmittel wurde auch bereits schon in Hessen erNähmaschine, welche ten, und es bildet sich dort infolge der Feuchtigkeit probt. So stellte die Landw. Auskunftsstelle in Fried3, hat in meinen BeBes Erstaunen großartiger Gangart erregt. . Bemerken will ich efonzentrierte Kallstickstofflösung, welche, wie das envitriol, die Eigenschaft besitzt, die Hederichblätter zu fören. Dem Getreide schadet das Ausstreuen nicht, der Kallstickstoff an den beinahe senkrecht stehenden, berg i. H. im Vorjahre umfangreiche Versuche bei den einzelnen Landwirten an, um die hederichvertilgende Wirkung des Kallstickstoffs festzustellen. Einigen dieser nicht uninteressanten Versuchen sei hier im Nachfolgenber im Besize Ihrer sehenen Getreideblättern abgleitet. schinen- Agent besuchte ten und noch dazu mit einer schützenden Wachsschicht den Erwähnung getan. ch ihn den Preis meiEin Vorteil bei der Unkrautvertilgung durcy KalkHerr W. Hoffmann 2. in Wölfersheim ( Kreis Friedberg), bestreute sein Haferfeld, das sehr stark es auf Mrt. 145, frog: filoff gegenüber dem Eiſenvitriol beſteht darin, daß durch Hederich verunkrautet war, Ende April früh morDetragen hatte. Jdy fann Nähmaschinen decken sohn, Berlin N. 24, Cen und stelle ich die Man erreicht also bei einer Anwendung als Ungern jedermann zur utvertilger gleich einen doppelten Zweck. Einmal ver man das Unkraut, und zum anderen erhalten die anzen gleichzeitig die für sie nötige StickstoffdüngGegenüber der Verwendung von Eisenvitriol hat Kaltstickstoffgabe neben der düngenden Wirkung den besonderen Vorteil, daß die Anschaffung der eren Hederichsprize erspart wird. Kalkstickstoff außer der unkrautvernichtenden audy eine vorzügliche düngende Wirkung ausübt, die den anderen Stickstoffdüngern ebenbürtig zur Seite ericbvertilgung. vor allen Dingen der durch ihr massenhaftes bei den Saaten her= 25 Prozent auf einem sind keine Seltenheit. en Kulturpflanzen nicht allem auch die BodenBlätter beengen und beNußpflanzen, und stelmmerhalmfrüchte ernstauch der Same Jahr= n. Zunächst iſt ſelbſt= 3ur Unkrautvertilgung braucht man vor allen Dineinen feinpulverisierten, stark stäubenden Kaltstick- sa Nervosität. Nervös ist heutzutage die diese Unkräuter ebenso Mehrzahl der Menschen, sei es whne seine Reimtaft zu urch ernste Krankheiten, Ueberalle Weise den Rampf rbeitung, Aerger oder Schickmur reines Saatgut alsschläge. Im allgemeinen beuht dieser Zustand auf einer angelhaften Blutbildung, wo urch die Nerven nicht genügend jestärkt werden, und sollten alle ie, welche mit Nervosität geColgloffen Blog und lagt sind, zu Leciferrin greifen, Body An Oneftn. belches den Körper kräftigt und piderstandsfähig macht. LeciZurch das errin ist sehr angenehm von ſchen nicht beschmack und prompter Wirfalt mouft's! ung. Preis einer großen Flasche M. 3., in Apotheken, aber sicher bon: aren feft eingeschlafen. wollen, bis der Bater er bletfchwer lag es thr merzte ihr und ihr Herz hatte fie threm ja noch Körper während der 1. Ste fühlte fich fedenBesuch des Balls mußte fletdet warf fie fich auf u ruhen, und da fiel fte der Universitäts- und Hirsch- Apotheke in Gießen. RS21 Wunderschöne Ansichts- Karten ( Handgemalt! soeben eingetroffen ALBIN KLEIN, ammenmeer. Bichterloh dider Qualm drang in and erftidend. Das Bieb rlich, die beiden Pferde ippen, rannten wie toll ervich, die Schweine und auf dem Hofe war, alles n Zod vor Augen, suchte o am cheften ins fichere wach von dem Lärm da schon durch die Bodenigelte, stieß einen mart elangte mit knapper Not den Garten. 6 mit dem wirren, spär mit dem Notdirftigsten Serzweiflung in den star machtlos, wie von Leuen Fled. Wo tft Stinc, Seinzige, was fie noch zu noch in ihrer Kammer, Sie war aufgefprungen s brannte und brach vor ( Forts. folgt.) Seltersweg 83 Giessener AnsichtskartenZentrale Wiederverkäufer Ausnahmepreise. gens im Tau zur Hälfte mit Kallstickstoff während er die andere Hälfte unbehandelt ließ. Pro Morgen wurden 90 Pfund Kalkstickstoff angewandt. Nach einigen Tagen war der Hederich auf der mit halfstichstoff bestreuten Parzelle fast vollständig ver schwunden und der Hafer entwickelte sich zum Erstaunen aller Landwirte viel üppiger als der übrige. Daß der Kalkstickstoff aber auch eine düngende Wirkung ausübte, beweisen nachstehende Zahlen. Ohne Kalkstickstoff wurden pro Morgen geerntet 7,7 3tr. Körner, 12,9 3tr. Stroh. Mit Kallstickstoff wurden geerntet 10,8 3tr. Körner, 19,8 3tr. Stroh. Einen weiteren Versuch stellte Herr Wilhelm Weckmann in Eberstadt( Oberhessen) an. Derselbe streute zirka 1000 Quadratmtr. seines mit Hederich dicht bestandenen Haferfeldes mit zirka 10 kg. Kallstickstoff, während er die anderen 1000 Quadratmtr. unbehandelt ließ. Es fonnte auf der Kallstickſtoffparzelle rich vollständig verschwunden war. nach einigen Tagen konstatiert werden, daß der HedePro Morgen wurden dann geerntet: Stroh; Barzelle 1 ungedüngt: 13,52 3tr. Körner, 22,92 3tr. Barzelle 2 gedüngt mit Stallstickstoff: 15,58 3tr. Kör ner, 26,52 3tr. Stroh. Friedrich Schwarz in Utphe( Oberhessen) schnitt ebenfalls aus seinem Haferfeld, das ziemlich Heaus, um eine Barzelle mit 20 Kg. Kaltſtickſtoff zu bestreuen. Auch hier wurde der Hederich nach einigen Taderich aufwies, 2 Parzellen a 2000 Quadratmtr. hergen total vernichtet. Die Ernte betrug pro Morgen Barzelle 1 ungebüngt: 11,70 3tr. Körner und 22,50 Barzelle 2 gedüngt mit Kalfſtidſtoff: 14 3tr. Körner, Zentner Stroh; 28,75 3entner Stroh. Aber auch aus anderen Gegenden Deutschlands des Stichstoffdüngemittel ist. wird berichtet, daß Kalfſtichstoff ein nicht zu unterschätzen6 äußert sich in Nr. 2 der Deutschen landwirtschaftlichen Presse vom Jahre 1913 Herr Hofbesitzer E. Hattendorf- Pattensen b. Hannover u. a.: In diesem Jahre hatte ich zum ersten Male Kaltstickstoff zur Hederichbekämpfung bezogen; er hat die auf ihn gesezten Erwartun= gen voll und ganz erfüllt." ,, Württembergisches Wochenblatt für Landwirtschaft" Giessener Fröbel- Seminar Ausbildung von Kindergärtnerinnen u. Kinderpflegerinnen ( Kindergärtnerinnen II. Klasse) Beginn 1. April. - Nr. 45 1912. Jhre Durchlaucht Fürsttn Therese zu Hohenlohe und Waldenburg berichtet u. a.: ,... Der Hederich war schon etwas stark geworden und welkte nach dem Streuen nicht schon nach 2 Stunden, wie im Vorjahre, sondern erst nach zwei Tagen; nochmaliges Ueberstreuen half etwas, aber doch nicht so gründlich wie im Jahre 1911. Die Stidstoffwirkung im Hafer war weithin sichtbar, und der gekräftigte Hafer überwuchs den noch verbliebenen Hederich sehr bald und vollständig."... „ Eifelbauer" Nr. 21 1912. Hederichvertilgung. Die Sammelstelle für Pflanzenschutz, Jmgenbroich, schreibt u. a.: .... Aus vorstehendem ergibt sich, daß der Kalkstickstoff hier sehr gut gewirkt hat in Bezug auf Hederichvertilgung. Besonders darf seine gute Dung fraft gleichzeitig nicht außer acht gelassen werden. Letztere treibt die Kulturpflanzen zu schnellerem Wachstume und somit zur Unterdrückung des in seinem Wachstume gehemmten Hederichs. Nach dem Ausstreuen des Kallstickstoffs sah der Hafer auch anfänglich angegriffen aus, aber er erholte sich recht bald und zeigte dann ein üppiges Gedeihen und beschattete die übriggebliebenen Pflänzchen so stark, daß sie sich später nicht mehr entwickeln fonnten." Derjenige Herr mit dem schwarzen Schnurrbärtchen, der uns auf der Rückfahrt hierher im geftriaen Abend. zuge so angenehm unterhielt und u. A erzählte, daß er sich seit Jahren mit Erdol für ein paar Pfennige monatlich sein Schubmerf weich und elegant erbalte, hat auf meine Töchter Julchen, Jettchen, Lieschen u. 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