ines in Sie hund t und Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich vierteljähr.ich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unferer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vterreljährlich 60 Pfg. Mittwoche und Samstags. weg 83. - Erscheint Redaktion: SeltersFür Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der Gießener Zeitung" G. m. b. s. Nr. 17. " Telephon: Nr. 362. Uom Balcan- Krieg. Infolge des schlechten Wetters und vor allem auch folge des friegerischen Aufschwunges der Tücken verigern sich die mit so großen Worten angekündigten perationen der Bulgaren. Seit dem Kampfe von Bu2 ir ist es zu keinem ernsten Zusammenstoß mehr ge= mmen. Bei Tschataldscha weichen die Bulgaren langm zurück. Schritt für Schritt rückt die türkische ArLenee hinter ihnen nach. Die hinterste Verteidigung sch - ist wa 40 bis 50 Kilometer vor der Hauptstadt eräumt. Nur kleinere Abteilungen stehen noch in den glicherichanzungen. liest im Matt Er das rat! arine) Ueber die Grenzen von Albanien werde jetzt wischen Wien und Petersburg direkt verhanTürkische Sch a t; scheine im Werte von einer tillion Pfund sind nach Indien gesandt worden, 10 für ihre Aufnahme unter den Mohammedanern eifig Propaganda gemacht wird. Die Bevölkerung von tonia soll sich bereit erklärt haben, Schatzscheine im Bert von 500 000 Pfund zu kaufen. Politische Rundschau Deutschland. Berlin, 24. Febr. Das dänische Königspaar ist heute zu einem offiziellen Besuche des Kaisererhältniffe, Beo: aares hier eingetroffen. Auf dem Perron war zum hend Allmen. Empfange das Kaiserpaar erschienen, das die Gäste Empfehlungen. uf das herzlichste begrüßte. Der König von Dänemark m. b. H. cug die Uniform des Husarenregiments Landgraf Friedrich 2. Hessen- Homburg( 2. Kurhessisches) Nr. 14, I. 4359. effer Chef der König ist. Der Kaiser trug die preuische Große Generalsuniform. Der Kaiser stellte den König a la suite der Maolzminden, ine, der Königin wurde der Luisenorden mit der JahDir ktor eszahl 1813-14 verliehen. GU.Haarmann lerr t15.Oktober. Schala gleichgestellt st. Neu! fel. ark 6.75 fel, Berlin. Dem Prinzen Ernst August, Herzog u Braunschweig und Lüneburg, ist der Schwarze Aderorden verliehen worden. * Berlin. Die Vorgänge in der Berliner Verammlung der Stadtverordneten, wo die Sozialde otratie gegen die Feier zur Erinnerung an die ind Poularden her- Freiheitskriege protestierte, haben ihren Tiefstand hinsichtlich des vaterländisch en Empfindens in beschämender Weise gezeigt. Wie mag dem deutschen Nachn. Ja. Ware. rbeiter das Blut in die Wangen steigen, wenn er erahrt, daß er nicht das Recht haben soll, der Väter und Hamburg31. rer Großtaten zu gedenken." XXXXXX ftsG Das Glückskind. Stoman von Frene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Die niederschmetternde Nachricht von den Verunnungen thres Gatten traf Röschen ebenso unerwarOso unvorbereitet, wie die ganze Bevölkerung der abt, und diesem Ansturm war die ohnehin angegrtfkne Gesundheit der armen Frau nicht gewachsen. Er Marf fie nieder, so vollständig, daß auch Doktor PächtG den man auf den Wunsch der Kranken herbeigeruhatte, an ihrer Rettung fast verzweifelte. Ein heftiges Nervenfteber war zum Ausbruch ge= Gommen und der treue Freund stand beinahe machtlos beer femen Krankheit gegenüber. G G 83. G G Er hoffte zwar, daß die träftige Konstitution im Berein mit der Jugend der Patientin den Steg davonagen würde, allein das ließ sich nicht mit Sicherheit #voraus bestimmen. Indessen war über die gesamte Habe Winters der furs verhängt worden. Die ganze kostbare Einrichgwurde versteigert und nur mit Mühe gelang es m stets über die einstige Braut treulich wachenden ottor, die unbarmherzigen Menschen, die auch über die me Frau den Stab gebrochen hatten, von dem Kranimmer fern zu halten, so daß dieses in seinem bisgen Zustande verblieb. Als die Kranke sich außer Lebensgefahr befand, net Dr. Pächtner es für seine Pflicht, sie so schonend G 00000 möglich von der stattgehabten Veränderung der Verhältnisse zu unterrichten. Er fürchtete, wenn die Aermste Wahrheit deffen, daß ihr nichts, auch gar nichts verunvorbereitet erfuhr, ein Rückfall eintreten pie Ruhig nahm die junge Frau die schlimme Nachricht nur als sie erfuhr, daß der Erlös aus allem, das 3 Wagen. Bierde mit inbegriffen, nicht einmal zur biltie hinger hatte, den Leuten das veruntreute Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 26. Februar 1913. * In der Budgetfommission des Preußischen Abgeordnetenhauses wurde am Montag zu Beginn der Beratung des Kultusetats die Frage der Fest leg= ung des Osterfestes erörtert. Der Kultusminister erklärte, die bisherigen Verhandlungen in Rom hätten feine Geneigtheit für eine Äenderung seitens der katholischen Kirche ergeben. Zurzeit sei Hoffnung auf eine ' Aenderung nicht vorhanden. * Oesterreich. Wien, 24. Febr. Bei einem diplomatischen Rout, der heute abend stattfand, wurde von verschie= denen Diplomaten ihrem Korrespondenten mitgeteilt, daß sich heute eine wesentliche Entspannung vollzogen habe, so daß mehr als in den letzten Wochen begründete Aussicht vorhanden ist, daß sich allera= gen, die auf der Tagesordnung stehen, gütlich iösen und der vollständige Friede im Anzuge ist. Ebenso wurde bekannt, daß nicht nur Ru= mänien, sondern auch Bulgarien die Ver' mittelung angenommen haben, ohne irgend welche Bedingungen zu stellen. Frankreich. Paris. Delcasse e besuchte den deutschen Botschafter Frhrn. v. Schön. Paris. Der Kriegsminister und der Finanzminister suchten in der Finanzkommission des Genats um die Genehmigung nach, 72 Millionen für Luftschifffahrtszwecke, für die Verstärkung der Artillerie mit neuen Festungsgeschützen, die eine Reichweite von 14 Kilometern besiken, usw. einzustellen. Von der Vermehrung des Effektivbestandes war nicht die Rede. Die Kommission zeigte sich für die angeforderten Kredite geneigt. Eine eigne Abteilung, für Luftschiffahrt und Flugwesen soll errichtet werden. * Paris. Offiziös wird gemeldet, daß der Rat der Direktoren des Kriegsministeriums wahrscheinlich sich für Wiedereinführung des dreijährigen Dienstes für alle Rekruten ausnahmslos aussprechen werde, plne jede Begünstigung für Studenten, Lehrer und Stüken der Familie. Man würde den Studenten lediglich gewisse Erleichterungen dadurch gewähren, daß fie aruppenweise, das dritte Jahr in Städten mit Hochschulen abdienen könnten. Spanien. * Madrid. Auf Grund von Mitteilungen von die Eingeborenen in Tanger wird gemeldet, daß Stämme des Gebietes von Tetuan die Belekung dieser Gut zurückzuerstatten, geriet sie in eine furchtbare Aufregung und rang verzweifelt die Hände. Daß sie nichts mehr thr eigen nannte, kümmerte fte nicht; sie hoffte noch immer, bald von allem Leid erLöst zu sein, aber daß sich die armen, metst aus redlichen Arbeitern bestehenden Leute durch die schändliche Handlungsweise dessen, den sie thren Gatten nennen mußte, betrogen sahen, das war es, was ihr den meisten Kummer bereitete und für ihre Gesundhett das Schlimmste befürchten ließ. In dieser überaus traurigen Bett bewies fich Doktor Pächtner als ein wahrer Freund in der Not und er fühnte so das Unrecht, das er einst begangen. Er sorgte, daß es der Kranken nie an treuer Pflege und träftiger Kost mangelte, er schaffte die teuersten Weine herbei, und Röschen fragte nicht, wer das alles bezahlte. Stundenlang saß er am Bett der schwergeprüften Frau, die so wenig Freunde besaß. Eines Tages kam die Nachricht, daß man dem entflohenen Direktor Winter, auf dessen Ergreifung etne hohe Belohnung ausgesetzt war, auf der Spur gewesen set, und daß das Schiff, mit dem er die Ueberfahrt nach der neuen Welt machen wollte, bet einem Zusammenstoß mit allem, was es enthielt, in die Tiefe gesunken war. Nur einigen von der Mannschaft gelang es, sich zu ret ten, und durch diese wurde es unschwer und zweifellos festgestellt, daß Winter in den Wellen ein nasses Grab gefunden und so der strafenden irdischen Gerechtigkeit für immer entzogen war.— Lange saß Dr. Pächtner über dieser Zeitungsnachricht und wußte nicht, ob er es wagen durfte, sie seiner Patientin mitzuteilen. Doch nach reiflicher Ueberlegung fam er zu der Einsicht, daß es wohl am geratensten set, wenn sie durch ihn so schonend als möglich von dem Borgefallenen in Kenntnis gesetzt wurde. Es schien ihm besser, als wenn unvorbereitet ein neuer Schlag die arme Dulderin treffen würde. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame 3 eile 50 Pfennig Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei leberschreitung des Zahlungsteles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Stonfurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Str. 362. 25. Jabru. Stadt durch die Spanier nicht widerstandslos hinnehmen wollen. Die spanische Besatzungstruppe sei über 3000 Mann stark und, lagere auf einer die Stadt Te tuan beherrschenden Höhe. Die Kasbahs werden von den Spaniern in Verteidigungszustand gesetzt.. Rumänien. Das Befinden der Königin von Rumänien, die operiert worden ist, ist ein andauernd sehr günstiges. Sie dürfte in allerfürzester Zeit wieder vollständig hergestellt sein. sk: China. Peking. Die Kaiserin- Witwe Lung- Yü ist nach kurzer Krankheit gestorben. Amerika. New- Yort. In der Nacht von Samstag zum Sonntag wurden Madero und Vizepräsident Suarez, als sie aus dem Nationalpalast nach dem Bundes distrikts gefängnis gebracht wurden, von den Wachen erschossen. 9,16 Milliarden Entschädigu gen. Die Leistungen der reichsgesetzlichen Arbeiter- Verficherung und ihre hervorragende Bedeutung für die Volts wohlfahrt sind in der Deffentlichkeit noch wenig bekannt. Welche Riesensummen für die Zwecke der sozialen Versicherung aufgebracht werden, zeigt eine in der lekten Ausgabe des Reichsarbeitsblatts veröffent= lichte Zusammenstellung über die Gesamtleistungen der Arbeiterversicherung. Hiernach sind in dem Zeitraum von 1885 bis 1911 an die Versicherten 9160 Millionen Mark Entschädigungen gezahlt worden, und zwar: in der Krankenversicherung ( 1883 1911) 4749 Mill. Mt Unfallversicherung ( 1815 1911 2139" 1 " Invalid. u. Altersversicherung( 1891/1911) 2272 Sa. 9160 Will. Wit. auf " " "/ " 1 " Die Gesamtsumme der Einnahmen stellt sich 12 640 Millionen. Diese setzten sich zusammen aus 5687 Mill. Beiträge der Arbeiter, 5029 Mill. Beiträge der Versicherten, 1229 Mill. 3insen und sonstige Einnahmen und 693 Mill. Zuschuß des Reichs. Veraus= gabt( ohne Rücklagen zur Vermögensbildung) wurden insgesamt 9936 Mill. Die Kosten der Gesamtverwaltung bezifferten sich auf 916 Mill. Im Jahre 1911 ist die Gesamtsumme der zur Auszahlung gelangten Entschädigungsbeträge im Vergleich zum Jahre 1910 wiederum erheblich gestiegen, und zwar von 718,04 Mill. auf 767,53 Mill. SierRecht schwer dünfte diesmal dem besorgten Manne der Gang nach dem Winterschen Hause. Unterwegs überlegte er nochmals genau, wie er die Worte wählen wollte. Er fühlte ein befes, inniges Mitleid, doch niemals den Wunsch nach dem Besize der ehemals GeItebten in seinem Herzen aufsteigen. Als der junge Dottor vor der Tür des Bimmers stand, hörte er drinnen lebhaftes Sprechen. Wer mochte das sein? Ein Bekannter nicht, aber wer nur, wer? Er öffnete letse. Röschen hielt schluchzend die Arme um den Hals eines graubärtigen Mannes ges schlungen. Ihr Kopf lag auf deffen Schulter, aber fetnes bemerkte den Eingetretenen. Die betden waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, und Pächtner blteb an der Titre stehen, um nicht zu stören. Schmeichelnd und liebkosend strich der Fremde über das seidenwetche Haar und suchte die Aufgeregte zu beruhigen. - " Gräme Dich nicht, mein Liebling, Du mußt das Geschehene standhaft zu tragen suchen. Glaube mir, es ist am besten, daß er tot ist, an ein Zusammenleben mit solch einem Schuft war ja doch nicht mehr zu denfen." Dr. Pächtner erschrat. Die erschütternde Nachricht war also schon eingedrungen in das stille Krankenzimmer. Man hatte jedenfalls ohne alle Schonung der armen Frau die Mitteilung davon gemacht, und er tam nun zu spät. Während der junge Mann noch immer unbeweglich stand, fuhr der Sprecher dort fort, in den zärtlichsten Ausdrücken auf die Weinende einzusprechen. Ich weiche nicht mehr von hier, mein armes, liebes Roselchen, bis Du start genug bist, mich zu begleiten. Es muß zu Hause auch ein paar Wochen ohne mich gehen. Dann bleibst Du ganz und für immer bet uns in Deinem geliebten Wald, rnd Du sollst sehen, wie schnell Deine Backen wieder ot werden. O, es ist schön bet uns, nicht, mein Herzblat:?" ( Fortsetzung folgt.) von entfallen auf die Krankenversicherung( einschließlich schen Fakultät der Landes universität, Geheimen JuSnappschaftstasjen, bei ben die Zahlen für 1910 eingesetzt sind, da die Ergebnisse für 1911 noch nicht vorlagen) 397,05( 356,79) Millionen, auf die Unfall- Verficherung 166,61( 164,42) Mill. auf die Inv.- Versicherung 203,86( 196,82) Mill. Bei diesen Leistungen ist noch zu berüdsichtigen, daß die Löhne der Arbeiter seit Bestehen der sozialen Versicherungen ganz erheblich gestiegen sind. Während beispielsweise der Schichtlohn eines Bergarbeiters im Ruhrrevier im Jahre 1886( eine zuverlässige Lohnstatistit über Bergarbeiterlöhne besteht erst seit 1886) durch schnittlich 2,58 Wt., und der Jahresverdienst 772 Mt. betrug, stellte sich der Schichtverdienst im Jahre 1911 auf Mt. 4,69 und das Jahreseinfommen auf 1446 M. Da im Jahre 1912 die Löhne eine weitere wesentliche Erhöhung erfahren haben, hat sich das Jahres- Einkommen mehr als verdoppelt. 3u bemerken ist, daß die angegebenen Löhne reine Nettolöhne sind, bei denen sämtliche Arbeitsfosten sowie die Beiträge der Arbeiter für die verschiedenen Versicherungen bereits in Abzug gebracht sind. Auch in anderen Bergbaurevieren und Industriezweigen sind die Arbeitslöhne, wenn auch nicht in gleichem Umfange, gestiegen. Vorstehende Zahlen sprechen für sich. Sie widerlegen am besten die Auslassungen der Sozialdemokratie über die Verelendung der Massen und ihre abfälligen Aeußerungen über die sozialpolitische Versicherungsge setzgebung. Aus aller Welt. ! Wiesbaden, 21. Febr. In einem Anfalle von Geistesstörung durchschnitt heute Nacht der Metzgermeister Nassauer in Wehen mit einem Messer sei ner 12jähr. Tochter den Hals, dem im Bett liegenden Dienstmädchen versetzte er ebenfalls durch die Bettdecke einige erhebliche Stiche in die Halsgegend. Auch seine Frau, auf die er eindrang, verletzte er durch Stiche in den Arm. Da sich diese heftig zur Wehr setzte, ließ er schließlich von ihr ab und durchschnitt sich selbst den Hals. Die Tochter ist tot. An dem Aufkommen des Dienstmädchens wird gezweifelt. Gelsenkirchen. Jm Bottrop- Teich der Rheinbaben- Schächte sind drei 11jährige Schüler eingebrochen und ertrunken. Ihre Leichen sind geborgen. ::: New- Yorf. Bei einer Explosion auf dem Swahstea- Bergwert unweit Winnipeg( Manitoba) wur den 72 Bergleute getötet. Rus Stadt und Land. Militärische s. Der Abschied bewilligt: Scheer( Gießen), Oberlt. der Landw.- Inf. 1. Aufg., Koch( Saarbrüden), Hauptm. der Reserve des Inf.Regts. Kaiser Wilhelm( 2. Gr. Hess.) Nr. 116, mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform. Jm Reichspostgebiet treten vom 1. März ab im Bezirk jeder Oberpostdirektion besondere Krantentassen für Unterbeamte in Wirksamkeit. Die neuen Krankenkassen gewähren in Erkrankungsfällen den Unterbeamten, soweit sie nicht frankenversicherungspflichtige Mitglieder der Postkrankenkasse sind, gegen mäßige Beiträge und mit Hilfe eines Reichszuschusses ärztliche Hilfe, Arznei und Heilmittel für ihre eigene Person und die Angehörigen ihres Hausstandes. * Das Plenum der Landwirtschaftsfammer tritt, wie wir erfahren, am 10. März im Gebäude der Landessynode zur diesjährigen Haupt- Ver sammlung zusamment. n Gießen. Der Großherzog hat den ausgesprochenen Verzicht des ordentlichen Professors der juristi Das Glückskind. Rozun von Irene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Eine Kleine Pause entstand, der Alte dort kämpfte dem Anschein nach mit einer tiefen Rührung. Nun Job er wieder an:„ Und wenn es dann wieder Sommer vird, wenn die Vögel wieder singen, und die Blumen Elithen, dann ist es nirgends so herrlich, als draußen 1 unserem Forste." Röschen schluchzte heftiger.„ Mein lieber, Iteber Onkel, wie bist Du so gut gegen mich, und wie werde ich jemals im Stande sein, all' Deine Liebe zu vergelten?* Der alte Mann wischte sich die Augen und lachte dann schonisch auf. " Bergelten? Als ob es da etwas zu vergelten gäbe! Wir, meine Alte und ich, wir sind doch die Empfangenden, nicht Du, die Du und durch Deine Liebe stets hoch beglückt bast. c), Kind, Du weißt nicht, wie furchtbar schwer wir Dich vermißten, als Du von uns gegangen! Alles war tot und leer um uns her, Du warst der Sonnenstrahl, der in unser einsames Leben fiel, und so wird es nun immer werden, wenn Du zurück bist. Sollst seben, wie Therese sich freut, sie kann es gar nicht erwarten, bis sie ihr„ Töchterchen" wieder bat. Was denkst Du, selbst unser alter Waldmann hing traurig den stopf, als Du fort warst; er durchsuchte das ganze Haus und ließ das Beste, was man ihm vorfette, unberührt. Na, der wird sich freuen, wenn er Dich wieder siebt! Ein ganz neues Leben wird das werden, und Du, Du sprichst von vergelten." „ Ach, Onkelchen, wenn ich Dich nicht hätte, was follte aus mir werden, was sollte ich beginnen? Verzweiflung wäre mein Los, ohne Freund, ohne Liebe." Der Alte lächelte vor sich hin. Siebst Du, so tst uns beiden geholfen, und werde mir nur recht bald gesund, daß wir der häßlichen Stadt, in der Du so Trübes ftiziai Dr. Arthur Benno Schmidt, auf die Rechte eines Mitgliedes der Ersten Kammer der Stände angenommen. n Gießen. Die Generalversammlung des so= zialdemokratischen Wahlvereins nahm zu der Stellungnahme des sozialdemokratischen Stadtverordneten Krumm, der für eine Filial und Gewerbe Steuer gestimmt hatte, folgende Entschließung an:„ Die am 10. Februar 1913 stattgefundene Generalversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins GieBen fann sich mit der Zustimmung des Stadtverordneten Genossen Krumm zur Filial- und Warenhaussteuer nicht einverstanden erklären.... Außerdem bedauert die Versammlung das Verhalten des Genossen Krumm im weiteren Verfolg dieser Frage, wobei er es für notwendig fand, durch Artikel gegen die Firma Schade u. Füllgrabe in einer bürgerlichen Zeitung eine bürgerliche Stadtverwaltung zu verteidigen, obwohl Krumm zuerst persönlich gar nicht angegriffen war. In diesen Artikeln bezeichnete er nicht nur die Filialsteuer als gerecht, sondern er wünschte auch noch, die Steuer möge höher geschraubt werden. Eine solche Stellungnahme des Genossen Krumm kann die Versammlung nicht billigen. Sie weiß sich darin eins mit der Stellungnahme der Gesamtpartei." ):( Hanau. Die Typhuskrankheit im Eisenbahnregiment Nr. 3 hat das 20. Opfer gefordert. Sonntag mittag ist der Pionier Kuhr aus Westpreußen, der der ersten Kompagnie angehörte, gestorben. Der KrantDr. Kranzbühler hat den Vorsitz des Ausschusses her 17 000 nommen. om Grafen 3e Fran o Alsfeld. Der Großherzog hat den Kr Dr. Georg Langermann zum Kreisarzt bei Kreisgesundheitsamt Bensheim ernannt. arzt bei dem Kreisgesundheitsamt Alsfeld Medizineliner Frem s Darmstadt. Die Pflegekinderaufsicht ist arbauftlärend ritt in die Fren Fran Iwohl im Landkreis, als auch in der Stadt Darm forgung Fra derart geregelt, daß jedes Pflegekind in der S00 Mitglieder Darmstadt bis zu 1½ Jahren, auf dem Lande bisandwirte für 6 Jahren von eigens dazu angestellten Schwestern( Entscheidung. gebildet in der Säuglingsfürsorge) der Gr. Zentrale ilzentr Mutter- und Säuglingsfürsorge regelmäßig besucht wielichen 3ufu Die Zusammenarbeit der Organe der Zentrale mit hann einzeln Aufsichtsbehörden ist derart, daß jene als Hülfstren an der der Polizeibehörden angesprochen werden können. bei ein ſtets durch ist der erwünschte Zustand geschaffen, daß jährleistet. Pflegekind bis zu dem oben erwähnten Lebensjahr):(& ra ter der persönlichen Aufsicht einer eigens dazu angeſt genießt, das ein verständlich eine Summe von Arbeit, was daraus sausend Man ten Schwester steht. Diese Einrichtung verlangt selat, hat eine vorgeht, daß in diesem Jahre voyi den Schwestern zi 6000 Besuche in den Landgemeinden und zirka 80 Besuche in der Stadt gemacht worden sind. Dazu kom noch die an die Pflegefinder- Aussicht der Zentrale in Stadt für das 2. bis 6. Lebensjahr sich anschließe Aussicht der Damen des Alice- Frauenvereins. Die tensive Aufsicht hat eine große Anzahl von ungeeig ten Pflegemüttern ausgeschaltet. Auch hat die ma weise Unterbringung auswärtiger Kinder 3. B. Abts her 21jährige A ): Marb mat Dorffler wu men zum Sta Fredt nahm die ):( Mart des Gewerb heitszustand ist folgender: 52 Kranke befinden sich noch Frankfurt a. M. in Eberstadt, start abgenommen; werkschaften 105 auf Urlaub, 35 im Genesungsheim, 7 Beurlaubte sind bereits wieder in die Kaserne zurückgekehrt. o Bad Nauheim. Der Kuraufenthalt der Kaiserin, der am 17. März beginnen sollte, ist wieder abgesagt worden, weil die Kaiserin bei den Verlobungsbesuchen der Prinzessin Viktoria und ihres Bräutigams Herzogs Ernst August zugegen sein wird. Auch die Korfureise des Kaisers dürfte infolge der Verlobung eine Einschränkung erfahren. oFriedberg. Der Großherzog hat den Direktor des evangelischen Predigerseminars zu Friedberg, Geh. Kirchenrat Dr. Karl Eg er auf sein Nachsuchen behufs Uebernahme einer Professur an der Universität Halle- Wittenbera, mit Wirkung vom 1. April 1913, aus dem hessischen Kirchendienste entlassen. o Friedberg. Der Landespferde- Zuchtverein im Großherzogtum Hessen hielt unter dem Vorsitz des Dekonomierats Müller- Neuhof am 23. Februar im Hotel Trapp seine 36. ordentliche Mitgliederversammlung ab. o Inheiden. Die Wahl des Beigeordneten K. Junter wurde wegen Spendung von Freibier vom Provinzial- Ausschuß verworfen. v Glashütten. In der Mühle des Müllers Ulrich wollte die Haustochter das Wasser anstellen. Dabei wurden Haar und Kleider von der Welle erfaßt und dem 14jährigen Kinde die Schädeldecke zertrümmert. Der Tod trat augenblicklich ein. o Schotten. Der Kreistag des Kreises Schotten hat ein Kapital von 50 000 Mark zur Verfügung gestellt, aus dessen Zinsen und Bestand an alle im ohne Kreis wohnende Feldzugsteilnehmer, Rücksicht auf die Frage ihrer Bedürftigkeit, ein jährlich auszuzahlendes Ehrensold bewilligt wird. Diese Zuwendung wird als„ Kaiser Wilhelm- Jubiläumsspen de" zum erstenmal zum bevorstehenden Regierungsjubiläum des Kaisers zur Auszahlung gelangen. o Schotten. Hier hat sich ein Ausschuß gebildet, um die Gründung eines Bogelsberg- Museums in die Wege zu leiten. Geplant ist für das Museum ein Neubau, der eventuell hinter dem Schloß( Amtsgericht) zu stehen fäme, in gleichem Baustil gehalten. Kreisrat haft erleben müffen, so schnell als möglich den Rücken fehren können auf Nimmerwiedersehen." Röschen hob den Kopf, ihr Blick fiel auf den am Eingang stehenden Doktor Bächtner; sie nichte mit einem leisen Lächeln dem Freunde zu. " Kommen Sie, Herr Doktor, daß ich Ihnen meinen alten Förster- Onkel vorstelle, den besten Freund, den ich besitze." Dr. Pächtner blickte in sein gutes Gesicht, das von unzähligen Falten durchzogen, doch sofort einen Mann von seltener Herzensgüte erkennen ließ. Die Freude über das unverhoffte Wiedersehen hatte bet Röschen Wunder gewirtt. Schon nach vierzehn Tagen fonnte Dr. Pächtner unbesorgt die Erlaubnis zur Abreise nach den alten, lieben Forsthause erteilen. Nichts nahm die junge Frau mit sich als ihre kleider, einige Wäsche und sonst unbedingt nötige kleinigfeiten. Alles, was ihr von ihrem Besitz noch entbehrlich schien, ließ sie zurück. Sie wollte durch nichts an die furchtbare Statastrophe erinnert werden. Gab das ein Wiedersehen! Welche Flut von Erinnerungen stürmte auf Röschen ein! Waldmann gebärdete sich wie toll, man hatte wirklich Mühe, daß er in seiner ungestümen Freude die zarte Gestalt nicht über den Haufen warf. Immer und immer wieder sprang er an ihr empor, durch lautes Bellen verratend, was er empfand. Tante Therese schluchzte am Halse des geliebten Kindes, das so bleich und angegriffen aussah zum Erbarmen. Röschen zog wieder in ihr altes Stübchen, in dem sich nichts verändert hatte. Die Ruhe und der Frieden ringsumber taten ihr unendlich wohl nach e den Kämpfen der Monate. Aber stärker noch erwachte die o Gelnh G Behörden und Fürsorgevereinigungen es ermöglicht, ten ihre Lite 31 im Kreis Darmstadt einmal untergebrachten Kinder a gültig. dann weiter zu verfolgen, wenn sie den Kreis verla aussicht zeigt sich in der verminderten Sterblichkeit: Amburg in 2 b haben. Der Einfluß der Verschärfung der Pflegeling großer Die Jahre 1912 starben nur 3,75 Proz. der im Str brand, brach n Darmstadt in entgeltlicher Pflege befindlichen Kinder Anwesen Jeug gen 8,63 Proz. im Jahre 1911, 6,44 Proz. im Ja aihe retten. 1910 und 10,13 Prozent im Jahre 1909. Saus brannte ):( Wallstad 1. Hier gerieten zwei Zigeuner lung fam. Streit. Der eine namens Eckstein stalpierte hi bei seinen Gegner, indem er ihm mit einem Rasierm ser Schnitte beibrachte, die sich über die ganze Kopfhe vom Genick bis in die Stirne erstreckten und ihn ga fürchterlich zurichteten. Der Zigeuner und seine Gelie wurden in Haft genommen. Oef Di Empfiehlt hältnisse der G ! Mainz. Der sogenannte kleine Rhein heben zu lasse welcher sich unterhalb Budenheim zwischen der Eltvill ng fallen zu Au und der Gemarkung Heidesheim hinzieht, ist age, die eine 3 gefroren. andernteils das ):( Frankfurt a. M. Der Hessische Richter de Angestelltem Verein hat am 22. Februar hier eine gut besuch nach Angabe de Hauptversammlung abgehalten und einstimmig u. jölich. Dazu beschlossen:„ Wir halten es für dringend notwendi daß die organische Besoldungsreform, die in ander Staaten schon vor 5 bis 6 Jahren vorgenommen w D de, nun endlich auch in Hessen zustande kommt. nicht nur den unteren und mittleren, sondern auch de akademisch gebildeten Beamten die preußischen Gehalt fäßze gewährt werden, ist, wie auch die Regierung erfennt, ein Gebot der Gerechtigkeit. ):( Frankfurt a. M. Wegen Unregelmäßig feiten bei einer Lotterieziehung ist bekanntlich gege den Lotteriekollekteur Schäfer aus Düsseldorf d Verfahren wegen Betrugs eingeleitet und seine Ve haftung verfügt worden. Die Voruntersuchung ist no 5½ Monaten dieser Tage geschlossen worden. Die ten sind dem Staatsanwalt zugegangen. Der Vertei ger hat nunmehr Beschwerde; gegen die Verhaftung f nes Klienten eingelegt. ):( Frankfurt a. M. Bei dem Frankfur Hilfskomitee für die deutschen Forscher im Eismeer in Herzen, das so heiß und laut pochie, die Sehnsucht nad einem, der noch immer in der Ferne weilte XVI. Wieder ist es Frühling geworden, die Bäum tragen frisches Grün, alles atmet auf, nach langer banger Winternacht. Ostern, das Auferstehungsfest setert die Menschbet Auferstehung feiert die Natur. Röschen wande durch den Wald. Wie ists so feierlich, so herrlich hiell Nun muß sich alles, alles wenden! Es ist früh, siegreich steigt die Sonne empor ar wolfenlosen, herrlich blauen Himmel; vom fernen Dörf chen ertönte Glockengeläute, und Röschen ist es so felt jam zu Mute, so leicht und frei fühlt sie sich in Gotte a) Vom Herrlicher Natur.„ Christ ist erstanden, Christ ist es ten Eberggön standen!" scheint es zu flüstern in dem Morgenwind der kosend durch die hellgrünen Blätter streicht. b) Bom Böschen hat den Hut abgenommen und läßt die Stationen Güt wonnige reine Luft auf die Stirne streichen. Langsam wandert sie weiter, den oft gegangene Weg nach dem alten Lieblingsplätzchen. Plözli ommen nod Stationen dient stockt ihr Fuß, sie wischt sich die Augen, als sähe sie nid en Staatsbab recht. Hoch droben vom Turme des Seeschlößchens fla teri lustig die Fahne im Morgenwind. Was bedeutet das? Ihr Herzschlag stockt einen Moment, um das raitno zu pochen in solch augentümer Weise, daß N Lois Bezeichnun nungen uud Bendungen zw ubach oder die Fand auf die Brust preßt, als könnte sie so dd Anschluß Klopfen mindern, das immer stärker wird. Kraft gen überfüh sinkt sie auf die Bank nieder und schließt die Auges Sie hört von drüben die Wellen letse plätschern, sie hör wie jemand näher und näher kommt, und dennoch leb Kopf noch immer am Stamm, der hinter der Ban den Buche, ihre Augen öffnen sich nicht. ( Fortsebung folgt.) Bugbad des Ausschusses tzuy hat den Kr bisher 17 000 ML, eingegangen, darunter 10 000 Mt. pom Grafen Zeppelin. Aufgabe der Landstände, und zwar der Ersten Kammer, soch wie der Zweiten Kammer wird es sein, die obigen Gesichtspunkte bei Beurteilung der SchreibgehilAlsfeld Medizinmaliger Fremdenlegionäre gebildet. Der Verein will mithin a testei den hessischen Staat die Angestellten fenfrage zu beachten und zu befolgen. um Kreisarzt bei ernannt. gefinderauficht ist ):( Frankfurt a. M. Hier wurde ein Verein durch aufklärende Vorträge die Jugend vor dem Ein tritt in die Fremdenlegion bewahren. ):( Frankfurt a. M. Ueber die zukünftige für die von ihnen zu zahlenden Beiträge angesichts ihrer überaus geringen Bezahlung Ersatz geschaffen werden muß, der sich ebenso hoch stellt, mis võige Betrag, Versicherung für die Schreibgehilfen 63 200 wit. jähr lich, in zehn Jahren macht dies 632 000 Mark aus. Im Falle die Anstellung den Schreibgehilfen gewährleistet wird( es handelt sich hier noch um 800), Die richtige Anwendung des Kunstdüngers ist für den Erfolg in erster Linie ausschlaggebend. Jede Pflanze gebraucht zu ihrem Wachstum Stickstoff, Phosmelnden Pflanzen, die nur mit Phosphorsäure und Kali zu düngen sind, muß bei Getreide und Hackfrüchten eine Volldüngung mit allen drei Nährstoffen als Regel gelten. Jm allgemeinen gebrauchen alle unsere Kulturund sehr viel Kali. In diesem Verhältnis sind die Nährstoffe auch in gut gepfleg, em Stalldünger enthalten. egefind in der E000 Mitglieder umfassende„ Verband der vereinigten so fällt diese Ausgabe weg und dafür tritt dann die phorsäure und Kali. Abgesehen von den stickstofffah= uf dem Lande bigandwirte für Frankfurt und Umgebung" eine wichtige. Erhöhung der Bezüge der Schreibgehilfen ein. Nach tellten Schwestern( Entscheidung. Er beschloß die Gründung einer großen Abzug aller den nicht angestellten Schreibgehilfen von ) der Gr. Zentralen ilch zentrale nach Hamburger Muster mit einer regelmäßig besucht wäglichen Zufuhr von mindestens 100 000 Litern, die eder Zentrale mit dann einzeln an die Händler abgegeben werden sollen. angestellten Schreibgehilfen( ohne Berücksichtigung der pflanzen ziemlich viel Stickstoff, weniger Phosphorsäure jene als Hülfstipen an der Zentrale beteiligten Landwirten wird dawerden können. bei ein stets gleichbleibender Preis für die Milch, ge= geschaffen, daß jewährleistet. ähnten Lebensjahr ):( Frankfurt a. M. Das Frankfurter Schüt dem Staate zu leistenden Nebenbeträge für Versicherung usw. stellt sich die Mehrausgabe des Staates für einen obigen Versicherungsbeiträge) auf durchschnittlich rund 150 Mark jährlich. Von den 800 noch nicht angestellten hessischen Schreibgehilfen sind mindestens 150 abzu rechnen, die als Anwärter für den mittleren Staatsnen. Außerdem kommen etwa 75 Leute nicht in Be= Geschäftliches. :: Glückskin der können für nur 1 Mr. 20 000 bare Mark gewinnen. Diese Gelegenheit bietet sich in eigens dazu angelzenfest, das einen Ueberschuß von 100 000 Mt. ergeben dienst nicht bei der Anstellung mitgerechnet werden könStung verlangt je hat, hat eine Anzahl Prozesse im Gefolge, für die 30 beit, fracht, weil sie aus irgend einem anderen Grunde von einigen Tagen, wenn man 1 Los der 2. A Is felden Schwestern den und zirka 8 den sind. Dazu for der ):( Abtshausen. Am Samstag Abend wurde 21jährige Arbeiter Essig aus Dotzheim überfahren. ):( Marburg. Anstelle des verstorbenen JustizDörffler wurde der Justizrat Rohde mit 24 Stim men zum Stadtverordneten- Vorsteher gewählt. Prof. Bredt nahm die Wahl als stellvertretender Vorsteher an. rat cht der Zentrale in jahr sich anschließe rauenvereins. Die Inzahl von ungeei Auch hat die maj ):( Marburg. Bei der Wahl der Beisitzer für Kinder z. B. das Gewerbegericht wurden von den freien Gerf abgenommen; werkschaften 105 Stimmen abgegeben. Sie erhielten damit den Frank mit sämtliche Size. Die christlichen Gewerkschaften hatigen es ermöglicht, ten ihre Liste zu spät eingereicht, sie war deshalb un= gebrachten Kinder gültig. sie den Kreis verla o Gelnhausen, 20. Febr. Einen Beweis rfung der Pflegefin großer Diensttreue lieferte der Bahnwärter erten Sterblichkeit: Amburg in Ah I. Während er sich in der Wörterbude Proz. der im befand, brach nachts in seinem 20 Minuten entfernten befindlichen Kinder Anwesen Feuer aus. Die Familie konnte sich mit 6,44 Proz. im Mühe retten. Amburg selbst mußte zusehen, wie sein hre 1909. Haus brannte und verließ den Posten erst, als Abieten zwei Zigeuner lösung fam. stalpierte h Oeffentlicher Sprechfaal. mit einem Rajiem er die ganze Kopfh streckten und ihn g Die Wünsche der Schreibgehilfen. ner und seine Geli Empfiehlt es sich für Hessen, die Angestelltenverhältnisse der Schreibgehilfen in der seitherigen Weise bete kleine Rhe stehen zu lassen, oder sie unter die Angestelltenversicher zwischen der Eltr ung fallen zu lassen? Diese Frage bildet eine Streitim hinzieht, ist frage, die einesteils das Interesse der Schreibgehilfen, andernteils das des Staates streift. Für Hessen kostet er Hessische Rich die Angestelltenversicherung bezüglich der Schreibgehilfen, er eine gut befut nach Angabe der Regierung, im Durchschnitt 31 600 m. einstimmig u jährlich. Dazu kommt noch, daß diesen Leuten doch dringend notwen orm, die in ande n vorgenommen stande kommt. 2 ren, sondern auch e preußischen Gehe ch die Regierung t. Wegen Unregelmäß st, bekanntlich ge aus Düsseldorf eitet und seine orunterfuchung ist n Offen worden. Die gangen. Der Verte en die Verhaftung Bei dem Frankfu scher im Eismeer te, die Sehnsucht na te weilte vornherein nicht auf die Anstellung rechnen konnten. Verbleiben also noch 575 Schreibgehilfen, für die die Anstellung noch in Frage zu kommenhätte. Diese 575 Schreibgehilfen würden etwa bis zum Jahre 1926, also in 14 Jahren, alle zur Anstellung gelangt sein. Gebt acht, Nach obiger Berechnung ergäbe sich dann nach 14 Jahren eine Mehrausgabe des Staates für alle ange= stellten Schreibgehilfen- die jetzt angestellten haben außer Betracht zu bleiben von jährlich 86 250 Mi. abzüglich der obigen 63 200 Mart, mithin im ganzen 23 050 ME. Dieser Mehrbetrag wird im Laufe der nächsten 14 Jahre sukzessive erreicht werden, während die Summe von 63 200 Mt. für die Versicherung dem Staate wäh= rend dieser Zeit dauernd erwächst. Daraus dürfte sich aber ergeben, daß dieses Kapital, wenn man es 14 Jahre zusammen nimmt, mit seinen 884 800 Mt. nach 14 Jahren zu 4 Proz. gerechnet, etwa 35 392 Mark Zinsen tragen würde, womit also dem Staate allein an Zinsen über 12 300 Mark jährlich verloren gehen würden, die im Falle der Anstellung der Schreibgehilfen erspart würden. Daraus ergibt sich, daß es einmal sehr im Interesse des Staates liegt, den Schreibgehilfen die Anstellung zu gewährleisten, andererseits wäre damit aber auch den Interessen der Schreibgehilfen ge= dient, indem ihnen die versprochene Anstellung belassen und ihnen durch die Anstellung das zugeführt würde, was ihnen so kaum zu gute kommt. Also, wenn man in Hessen sparen will, so empfiehlt es sich dringend, für die Schreibgehilfen, die vor dem 1. April 1912 im Dienst waren, die Anstellung in der früheren Weise bestehen zu lassen und durchzuführen. Für die später eintretenden kann ja ein anderer Ausweg gesucht werden. wenn Ihr Palmin Euch kauft, ' S gibt Fette, die man ähnlich tauft! Auch statt Palmona schiebt man vor Oft das, was ähnlich klingt für's Ohr! Drum achtet, ob auf dem Paket Die Firma Schlinck in Hamburg steht! Palmin- Pflanzenfett. Palmona Pflanzen- Butter- margarine An verlässlichen Mann der Geldlotterie fauft, deren Ziehung garantiert am 6. und 7. März stattfindet. 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Dieses die Worte in einem Briefe von Fräulein Margarete Fint in Mankmoos bei Warin, Daß der Gebrauch von 6 Flaschen Leciferrin ihr neues Blut und Appetit gebracht habe und dieses Kräftigungsmittel jedermann empfiehlt. ut möbl. Zimmer zu bes mieten. Wallo e 77 1. ( 274 Mau achte beim Einkauf geman auf das Wort Leciferrin, Preis Mt. 3. in Apotheken, ficher von der Universitäts- und Hirsch- Apotheke in Gießen. Zum Nachzeichnen. Meine Frau betrügt sich selber, Diese Rechnung zeigt mir's klar, Schuhwerk spröd, verdorbne Kleider- Weil sie ohne Erdal war! Schuh- Creme Erdal tabl nicht ab Automobil- Vertretung als Untervertreter vornehme Exifenz! ? in einzeln od. zusammen für den Stadtund Landkreis Wetzlar zu vergeben. Vorführungswagen werden zum Ausnahmepreise abgegeben. Herren mit gut. Beziehungen wollen Ihre Adresse u. 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Mai dieses Jahres ab werden im Verkehr von und nach unseren Stationen Güter- und Tiersendungen auf dem Staatsbahnhofe Buzzbach weder angenommen noch ausgeliefert. Dem Verkehr des Ortes Butzbach mit unseren BinnenStationen dient dann nur noch der Bahnhof Butzbach- Oft. Die unmittelbar neben hofs- Bezeichnung" Butzbach- West" erhalten. Die in unserem Tarif vorgesehenen Ent Schöne, volle Körperformen erfernungen und Säge für Buzbach Staatsbahnhof gelten fünftig für Butzbach- Weft. reichen Sie durch unser Orient. Sendungen zwichen unseren Stationen und den Anschlüssen fan den Staatsbahnhof gesch, preisgekrönt mit gold MeKraftpulver ,, Büsterla", gesetzl. und Anschluß oder Lagerplatz gegen eine Gebühr von 1,50 M. für jeden beladenen Zunahme garantiert unschädlich. Moment, um, da Buzbach oder den Lagerpläßen auf diesem Bahnhof werden zwischen Butzbach Weſt dallle. In 6-8 Wochen bis- 0 Pf. rfer wird. Kraft agen überführt.- Auskunft erteilen die Dienststellen. schliest die Aug tfe plätschern, fie mt, und dennoch le der hinter der inen sich nicht. gt.) Buzbach, den 25. Februar 1913. = Butzbach Licher Eisenbahn- Aktiengesellschaft. Der Vorstand. Streng reell- kein Schwindet. Viele Dankschreiben. Karton mit Gebrauchsanweisung 2 Mk, 3 Kart. 5 Mk., Postanweis. oder Nachn. exkl. Porto. D. Fr. Steiner& Co, Berlin E. 18. Königgrätzerstr. 85. Generaldepot u Versand: EngelApotheke, Frankfurt a M., Grosse Friedbergerstrasse 44. Luxuswagen Ia Fabrikat Dersil Bested Selbstätiges Waschmittel Henkel's Bleich Soda PLATZ- VERTRETER 100% Agenturen, Reisende!!! Verdienst bringt Ihnen und Ihren Kunden mein ganz neuer, schon millionenfach nachbestellter Weltschlager Mk. 7.50. Noch einige Bezirke frei. Muster etc. 35 Pfg. ( Bei Rücksendg.folgtBetrag retour) Alfred Leinen, Wiesbaden, 210. Vergebung. Für die Großh. medizinischen u. Frauenkliniken in Gießen soll für das Rechnungejahr 1913, für einzelne Bedürfnisse evtl. auf längere Zeit, auf dem Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden: a) Die Lieferung des Bedarfs vou: ca. 50 Rm. Tannenscheitholz; b) Die Lieferung von: 1. Badwaren, 2. Zwiebad, 3. Fleischwaren, 4. Spezereiwaren und Verbrauchsgegen ständen, 5. Staffee, 6. Butter, 7. ier, 8. Milch, 9. Bier, 10. Schreibmaterialien, 11. Wlaschinenöl, 12. Bürstenwaren, 13. Scheuertücher, 14. Seife u. Soda, 15. Gis, 16. Porzellan u. Glaswaren; c) das Reinigen des Küchenherdes und der Defen, die Abgabe der Knochen, Lumpen und leeren Delfässer; d) Transport der Wäsche. Die Bedingungen fönnen auf dem Verwaltungsbureau der medizinischen und Frauenkliniken, Slinifit aße 32, an den Wochentagen, nachmittags bon 2-4 lhe, eingesehen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen sind berschlossen bis zum Eröffnungstermin uittwoch, den 5. März 1913, vorm. 11 Uhr, einzureichen. Proben der unter b) 2, 4, 5, 9, 10, 11, 12, 13 u. 14 bezeichneten Gegenstände sind den Angeboten beizufügen. Buschlag erfolgt bis zum 25 März 1913. Gießen, den 18. Februar 1913. Großh. Verwaltungsdirektion der medizinischen und Frauenkliniken Voit. Lieferungsvergebung. Für die Großh. chiruraische Univ. Klinik in Gießen sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung b.c geben werden: 1. Für das Rechnungsjahr 1913: a) Die Lieferung von: 1. Back, 2. Fleisch, 3 Kolonial und pez reimaren, 4. Milch, 5. Butter, 6. Gier, 7. Bier, 8. V.rbrouds. gegenständen, 9. Besen und Bürsten, 10. Slas. und Borzellanwaren, 11. Scheuertücher, 12. Seife und Soda, 13. Bohnerwichse 14. Gips und 15. Gis; b) Die Abgabe von Knochen und Lumpen. 2. Für die Rechnungsjahre 1913, 1914 u. 1915: 1. Die Reinigung der großen Fenster, 2. die Abgabe des Gespüls und 3. die Entleerung der Müllgrube. Die Lieferungsbedingungen liegen vom 20. I. M. ab zwischen 2 und 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungs- Fureau offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrist versehen bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, den 5. März 1913, vorm. 11 Uhr, einzureichen. Proben der unter a) 3 und 7 bis 14 bezeichneten Waren pp. find den Angeboten beizufügen. Der Zuschlag wird innerhalb 14 Tagen nach dem Eröffnungstermin erteilt. Gießen, den 19. Februar 1913. Großh. Direktion der chirurgischen Univ. Klinik. Popperi. Geschliche Meisterprüfungen für Handwerker. Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meister= prüfung(§ 133 der Gewerbeordnung) sind mit den erforderlichen Unterlagen bis spätestens am 28. Februar d. J., an den unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Die Brüfungsgebühr von 35 Maif ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, den 9. Januar 1913. Die Meisterprüfungskommission für die Provinz Oberhessen. Traber, Vorsitz nd.. 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