bil sind ke bauen der gano- Fahrll 1913 ile! Gießener Zeitung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich - ( Nenefte Nachrichten) vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 fg. Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der. Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 42. " Telephon: Nr. 362. Hochzeit im Kaiserbause. Von allen Seiten und Himmelsrichtungen trafen Kauf eines ir, um an der Vermählungsfeier der Prinzessin Vikdieser Woche die Gäste des Kaiserpaares in Berlin kauft man oria Luise mit dem Prinzen Ernst August von Cumerland teilzunehmen. Seit der Zentenarseier im Jahre 897 Jah Berlin nicht so viele fremde Fürstlichkeiten in erhalb seiner Mauern. brikpreisen. Nr. 9 Die Braut, des Kaiserpaares einzige Tochter, PrinMustrie essin Viktoria Luise, geboren am 13. September 1892 n Marmorpalais bei Potsdam, steht im 21. LebensKirchplatz hre, der Bräutigam, Ernst August von Cumberland, I am 17. November 1887 im Lothringerhaus zu Penig bei Wien geboren, steht also im 27. Lebensjahre. Sim Jahre 1908 trat er als Leutnant im 1. Schweren Beiterregiment zu München ein und wurde 1912 zum Oberleutnant befördert. Anläßlich seiner am 10. Feraar ds. Js. stattgehabten Verlobung reihte ihn der aiser am 13. Februar in die preußische Armee als Flechte Berleutnant bei dem in Rathenow a. H. stehenden farenregiment von Ziethen( Brandenburgisches Nr. ein. Die Bescheidenheit seines Auftretens, sein naBass. u. trock. Schuppenflicher Taft, seine vornehme Gesinnung und sein freundches Wesen auch den geringsten gegenüber, das frei offene Fülon Serablaffung iſt, vielmehr feinem perzen entspricht, Bartflechte, skroph. E sind oft sehr hartni Hautausschläge, Adenachen ihn überall wohlgelitten und beliebt. böse Finger, alte W Von allen Seiten wünscht man dem Brautpaar Wer bisher vergebli frichtig Glück, und der Wunsch fleidet sich für PaHeilunghoffte, veroute und Hütten in die gleiche althergebrachte Fordie bewährte u. inne, daß es immer so bleiben möchte,„, wie einst im Rino- Sanen Monat Mai". Freuen sich doch" über jede Lierei von schädlich. Bestele sheirat die„ Englein im Himmel und die Menschen Dose Mk. 1,15 u. 2,2 an achte auf den Nu Erdental", und man sollte die Freude nicht durchy Rino und Firmie Behauptung verderben, die Verbindung der PrinWeinbohla Dresden ein mit dem Cumberländer sei zugleich ein großer Zu haben In allen Apedita Erfolg der deutschen Politik. Rich. Schubert& C Mit dem Freudentage der Prinzessin Viktoria Luise n Friseur- Lehrersindet sich die Feier der fünfundzwanzigVolontär en Wiederkehr des Hochzeitstages des Prinzen rd. Aff, Lichert in rich von Preußen, der im 3aren den Schwager begrüßt, in dessen Land er einst den kaiserder intereichen Bruder bei seinem Antrittsbesuche auf der„ HoLimbuenzollern" über das Baltische Meer geführt hat. So mit berühernüpfen enge Verwandtschaftsbande und viele FaVerkehrs Tilien- Erinnerungen die Vertreter und Mitglieder der Herrscherhäuser bei den Festen im Berliner Schlosse. ührer versendet al gelb- braun Cuckner Leipzig nstalten rkannt. llte. Als nahe Verwandte und hochgeschätzte Freunde Der Familien Hohenzollern und Cumberland nehmen an bem Hochzeitsfeste teil der britische König und der russische 3ar. Wenn auch nur an die engere VerDie Nachbarn vom Heideland. 24) Roman von Ludwig Blümde. ( Nachdruck verboten.) VIII. Ein gefährlicher Zeuge. „ Hätte Thorö Eure Körperkonstitution, dann würde ich hoffnung haben," sagte Doktor Schröder zu Hinrichsen, nachdem er jenen genau untersucht und ihm einen Verband angelegt. Die Kopfwunde ist nicht so gefähr= lich, aber innere Verlegungen, Blutungen, lassen mir bie Rettung unmöglich erscheinen. Jedenfalls was in meinen Kräften steht, soll geschehen, schon Ewald Lorenjens wegen.-Da der Kranke nicht transportiert weren fann, so muß er hier im Hause bleiben." Da lag der Gewaltige, vor dem sie vor wenigen Stunden noch gezittert, nun machtlos und gebrochen n Lorenzens Stube. Stine, die er so schwer beleidigt, ergaß, was er ihr getan, und pflegte ihn mit der gleten Aufopferung wie damals Hinrichsen. Der Doktor schien täglich und wunderte sich jedesmal, daß sein Paent noch am Leben war. Am heiligen Abend kam er auch. Und da konnte Lorenzen die sichere Botschaft bringen: Thorö wird Eeder gesund werden. Meine Kunst hat das nicht geacht, aber der dort oben wollte nicht, daß Ewald zeitBens für einen Totschläger gilt." Thorb konnte zwischen Weihnachten und Neujahr der Mühle transportiert werden und besserte sich En Zustand jetzt von Tag zu Tag. Aber, was nicht besser an ihm wurde, das war seine urtische Gesinnung. Daß sein Leben am seidenen Fäden gehangen, daß er ganz gewiß im Grabe läge, wenn ns Hinrichsen an jenem Abend nicht gekommen wäre, enzens thn nicht so treulich gepflegt, das schien Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 24. Mai 1913. wandtschaft Einladungen ergangen waren und die Besuche des englischen und des russischen Herrschers einen rein privaten Charakter tragen, so kann man doch unmöglich die außergewöhnliche Bedeutung derselben verfennen in einer Zeit, in der sich in der europäischen Politik eine Neuorientierung vollzieht, die in ihren Rüdwirkungen noch unübersehbar erscheint. Der engliſche König wie der russische Zar, die sich sonst nicht eines jeden prinzlichen oder fürstlichen Vetters offenbar diesmal der Welt zeigen, welchen Wert sie auf ins Ausland zu einer Familienfeier bemühen, wollten die Freundschaft eines Herrschers legen, der seit Beginn Jeiner Regierung stets seine ganze Persönlichkeit zur Wahrung seines Friedens eingesetzt hat. um willen Heute am 24. Mai, nachmittags 15 Uhr, wird im Kurfürstenzimmer des Berliner Schlosses von dem Mimister des Kgl. Hauses im Beisein der engeren Familie des Brautpaares die standesamtliche Eheschließ ung erfolgen, und im Anschlup daran in der Schloß= kapelle die Feier der kirchlichen Vermählung stattfinden. Geh. Justizrat Berlin ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. ter an, die zum ersten Male in Berlin ihren Einzug hielten. Auch sie wurden in derselben Weise begrüßt und unter lebhaften Huldigungen der vieltausendköpfigen Menge zum Schlosse geleitet. Inzwischen hatte sich das Straßenbild völlig verändert: Alle Plätze und Straßen, durch die die Festgäste geleitet wurden, wurden von der Polizei ge= räumt; noch menschenleerer als sonst in den ersten Morgenstunden lagen sie da. Nur Passierkarten, die vom russischen Generalkonsulat gegengezeichnet waren, wurden von der Polizei respektiert. Einzig die Fenster an den umliegenden Häusern und am Anhalter Bahn= hof blieben vom Publikum besetzt. Aus dem Bahnhofe hatte man zur Vorsicht! auf allen Gleisen lange Leerzüge aufgestellt, so daß eine ganze Wagenburg sich vor dem Empfangsgleis aufbaute. Von preußischer Seite waren nur Herren erschienen, weder die Kaiserin noch die Prinzessin. - Um ½ 12 Uhr traf der russische 3 a r, der zum ersten Male nach Berlin gekommen war, auf dem Anhalter Bahnhof ein. Der Kaiser schritt ihm entgegen Publikum„ gesäuberten" Straßen gings im Eiltempo und begrüßte ihn überaus herzlich. Durch die vom die Königgrätzer Straße entlang über den Potsdamer geschmückte Brandenburger Tor nach dem Schloß, wo Charlottenburger Chaussee, das flaggen- und girlandenAuf besondere Einladung des Kaisers nehmen an den Vermählungsfeierlichkeiten der Berliner Oberbürger meister Dr. Wermuth, Bürgermeister Dr. Reicke und Stadtverordnetenvprsteher- Stellvertreter Caſſel teil. Die offizielle Beteiligung der Stadt Blaß, weiter durch die Bellevueftraße, Sieges- Allee, an den Empfangsfeierlichkeiten der fremden Fürstlichkeiten unterblieb deshalb, weil es sich nicht um Staats= besuche fremder Herrscher handelt, sondern nur um einen rein familiären Besuch, dem jeder offizielle politische Charakter fehlt. Die Ankunft der fürstlichen Gäste. Im Laufe des Mittwochnachmittags machte das englische Königspaar Besarche beim Kronprinzenpaar, bei den Prinzenpaaren Eitel- Friedrich und August Wilhelm. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten trafen noch ein: die Großherzogspaare von Mecklenburg- Schwerin, von Baden und von Hessen, das Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen, das Erbprinzenpaar von Sachsen- Meinin gen und Prinz Waldemar von Dänemark mit seinen Söhnen, den Prinzen Aage und Axel. Der Einzug der Fürstlichkeiten, die am 22. Mai in Berlin einirafen, wurde eingeleitet mit der Ankunft der Großherzoginwitwe von Baden auf dem Anhalter Bahnhof um 9 Uhr. Das Kaiserpaar sowie sämtliche Prinzen und Prinzessinnen begrüßten die greise Fürstin aufs herzlichste und geleiteten sie zum Schloß. Eine Stunde später kam auf demselben Bahnhofe das cumberländische Herzogspaar mit Tocher alles nicht zu wissen. Nur das wußte er, wer ihn an den Rand des Grabes gebracht. Wie alles gekommen, daß er selber der Schuldige und daß Ewald nur das eigene Leben verteidigt, ach wie ganz anders wußte er darüber auszusagen! Als er verhört wurde, stellte er den Vorgang so Far:„ Ich trat am Abend des 3. Dezember ahnungslos aus dem Gestrüpp, das die Sandgrube umgibt, in der ich einen Hasen hatte schießen wollen, und lief Ewald Lorenzen geradezu in die Arme. Derselbe hatte mir zweifellos aufgelauert. Daß er mir Rache geschworen, weil ich mein gutes Recht verlangte, und er vom Hofe sollte, wußte ich. Man hatte mich verschiedentlich vor ihm gewarnt. Tags vor dem ueberfall sagte die Gastwirtin Mathiesen noch:„ Nehmen Sie sich vor dem jungen Moorbauern in acht. Ich halte den für einen ganz gefährlichen Menschen. Er hat mir selber gesagt, er würde Rechenschaft von Ihnen fordern."- Wie ich ihn dann in drohender Haltung hinter einem Busch stehen sah, da wollte ich eilig zurücktreten. Er packte den Lauf meiner Flinte, die ich auf dem Arm trug, und suchte sie mir zu entreißen, wohl, um mich mit dem eigenen Gewehr niederzuschießen und den Anschein zu erwecken, ich wäre auf der Jagd verunglückt. Es entlud sich der Schuß in dem einen Rohr meiner Flinte. Nach kurzem Ringen hatte Lorenzen mir dieselbe entrissen. Ehe er jedoch auf mich anlegen konnte, fiel ich ihm in die Arme.und suchte ihn am Schießen zu hindern. Da packte er mich mit riefiger Kraft in den Hüften, hob mich hoch, stieß eine Verwünschung aus und schleuderte mich in die Grube hinab, auf das Gestein. Ich kam erst wieder zur Befinnung, als ich in Lorenzens Haus lag. Man umschmeichelte mich dort und bemühte fich eifrigst um mich, Ewalds wegen und um mich gänzlich umzustimmen." Das war Thorös Darstellung, die so ganz anders lautete als die Sans Heinrichfen! Man bielt fie für die Ankunft um 12 Uhr erfolgte. An den Fenstern der ersten Etage des Schlosses nach dem Lustgarten zu standen die Kaiserin, das englische Königspaar, die cumberländische Familie und die anderen im Schlosse wohnenden Fürstlichkeiten und winkten dem Kaiser und dem Zaren zu, was diese erwiderten. Am Eingang zur Wilhelmschen Wohnung empfing hierauf die Kaiserin mit der Kronprinzessin, den Prinzessinnen des Königl. Hauses und des Hauses Hohenzollern, sowie den Prinzessinnen aus anderen souveränen deutschen Häusern den Zaren. Im Laufe des Vormittags waren in Berlin noch eingetroffen und empfangen worden: der Fürst und die Prinzessin Auguste Viktoria von Hohenzollern, die Prinzenpaare Max von Baden, Heinrich von Preußen mit ihren Söhnen und Prinz Heinrich von Bayern. Berlin. Um 5½ Uhr überfuhr ein vom Herzog von Cumberland benutztes Privatautomobil an der Schloßbrücke den 10 Jahre alten Sohn eines Lehrers aus Lichtenberg, der äußere Verletzungen davontrug. die wahrscheinlichere, erließ einen Steckbrief und se auf Ewalds Ergreifung eine hohe Prämie. Hans Hinrichsen, den Thorö gar zu gern der Mithilfe überführt gewußt hätte, wurde freigesprochen. So gesellte sich für den gramgebeugten alten Lorenzen und für seine Tochter nun zu allem Unglück auch noch die Schande. Er war des Treibens müde und hatte nur noch den einen Wunsch:„ Gönnt mir Ruhe, gönnt mir Ruhe!" Stumpfsinnnig sah er zu, wie sein armseliges Hausgerät Stück für Stück bei der Auktion verkauft wurde, wie fremde Leute sich dessen freuten, das einmal sein und seiner verstorbenen Frau Stolz gewesen, die Zierde thres Heims. Mit blöden Augen stierte er in das Treiben all der Leute, bis Stine ihn sanft am Arm nahm und sagte:„ Komm, Vater, hier haben wir nichts mehr zu suchen. Der Moorhof gehört Thorö. Aber Hinrichsens erwarten uns. Da wohnen wir jetzt.". Großmutter war wenige Tage vor der Uebernahme sanft eingeschlummert zur ewigen Ruhe, nachdem sie zuvor von allen ihren Lieben noch rührender schied genommen und mancherlei prophezeit, von den einiges tatsächlich in Erfüllung gehen sollte, das von dem großen Krieg, der ausbrechen würde, sogar bald. Man schrieb das Jahr 1870. Da Frau Ohlsen wegen ihres Gichtleidens fich zue Ruhe seßen und zu ihren Kindern nach Sonderburg ziehen wollte, so bot sich für Stine gleich ein mener Wirkungsfreis. In Frau Mathiesens Wirtschaft hatte mim Trauer abgelegt, und das tolle Leben begann, als reiche Thorö erst wieder Stammgast, von neuem zwar ärger als vordem. ( Sortfekuma folat.) Politische Rundschau. Deutschland. Berlin. Das englische Rönigspaar wird gelegentlich seiner jetzigen Anwesenheit in Deutschland auch dem hessischen Hofe einen Besuch abſtatten. ung des Ortes Eberstadt in die Servisklasse D des Reichsbeamtengesetzes wird nach kurzer Debatte ange- greß, der hier tagen sollte, ist auf nächstes Jahr überzeugenden Buch ):( Marburg. Der rumänische Studenten- Ro 3- Der Pfarrer nommen. Die Vorstellung der Steinbrucharbeiter von Asbach im Odenwald über Ausbeutung von Granit= steinlagern wird nach furzer Beratung für erledigt flärt. er= schoben worden. it wie einer der ganzen Kreis Warburg an die Ueberlandzentrale„ Ed talsperre" anzuschließen. ):( Warburg. Der Kreistag hat beschlossen, berresstraße ihren S ungen durchfämpfen ungsfeld liegt hody rem Wollen und to ):( Weilburg. Jm Auguft feiert die Weilb wo Glaubensstrei ger Bürgergarde ihr 100jähriges Bestehen den aufeinanderhet * Eine Erhöhung der Besoldungen der Postaſſiſtenten sowie der Unterbeamten der Schaffnerklasse, sen soll nach Sannover und Oldenburg füh eine größere Festlichkeit. DOTwie sie vom Reichstag gefordert wurde, fand die Zustimmung der Reichsregierung. Diese wird nun aussichtlich den in Form eines Gesetzes gekleideten Antrag des Reichstages ohne weiteres den Bundesrat vorlegen, dessen Zustimmung genügen dürfte, um die gesetzlichen Aufbesserungen am 1. Oftober in Kraft treten zu lassen. Ein Reichs Luftgesetz wird dem Reichstage im Herbst zugehen. Der Entwurf hat dem Grafen Zeppelin und dem Major v. Parjeval, den Aviatikern Edner und Hirth sowie zuständigen Militärpersonen und Juristen vorgelegen und ist von ihnen als geeignete Grundlage für ein Reichsgesetz befunden worden. Die diesjährige landw. Studienreise der Landwirtschaftskammer für das Großherzogtum Hesren. Den Teilnehmern ist hier Gelegenheit gegeben, hervorragende Aderbauwirtschaften und bäuerliche Güter be ich zu einer and mit elektrischem Betrieb, sowie die in diesen beiden Ge- Kapesser, geboren 1830 zu Jugenheim in Rhr beiligen Aufgabe genden hervorragende Viehzucht eingehender lennen zu lernen. n Gießen. Die Jubiläumsfeier des 116. Infanterie- Regiments hier wird ein Mann von Niederflorstadt mitmachen, der bereits in den Jahren 1850-56 gedient hat, der 82jährige Ernst Heinrich Dauernheim. Der noch rüstige Greis gedenkt auch noch einen Parademarsch mitmachen zu können. Es ist des alten Soldaten einziger Wunsch, diese Feier noch erleben zu dürfen. n Gießen. Der Jahresbericht der hiesigen Handelskammer wendet sich gegen die von der Regierung zur Milderung der Fleischnot getroffenen Maßnahmen. Eine wirklich wirksame Maßregel liege allein in der Oeffnung der Grenzen für lebendes Vieh; daneben sei noch die Herabsetzung der Zölle für Futtermittel zu fordern. Mit Bezug auf die Gießener Viehmärkte wird u. a. raschere Untersuchung der Tiere gewünscht. Die Tabatindustrie flagt über die weitere Abkehr des pfeifen= rauchenden Publikums von den höherwertigen besseren Blatt- Tabakmischungen zu geringeren Sorten. Zufolge einer Eingabe, die der Verband reisender Kaufleute Deutschlands in Leipzig an die größeren Eisenbahnverwaltungen des Deutschen Reiches gerichtet hat, und in der darauf hingewiesen worden war, daß es namentlich für die reisenden Kaufleute häufig dringend wünschenswert wäre, die Fernsprecher der Eisenbahndienststellen benutzen zu können, werden in Zukunft die Fernsprecher der Güterabfertig= ung den Reisenden zur Verfügung stehen. Wie die„ Post reisender Kaufleute" mitteilt, hat der preußische Eisen bahnminister genehmigt, daß an fleineren Orten einzelnen Reisenden auf Wunsch für dringende Gespräche die Fernsprecher der Güterabfertigungen zur Verfügbildungskursus für Volksschullehrer. ung gestellt werden., falls in der Nähe keine öffent= liche Fernsprechstelle vorhanden ist und die dienstlichen Interessen es zulassen. Desterreich. Wien. Wie verlautet, dürfte im Verlaufe des nächsten Monats König Alfons von Spanien nach Wien kommen, um dem Kaiser Franz Josef einen Besuch abzustatten. Frankreich. Paris. Das Umsichgreifen der Militär- Unruhen in Frankreich versetzt nicht nur die verantwort- lichen militärischen Stellen, sondern auch die ganze Bevölkerung in größte Aufregung. Durch die disziplinari sche Bestrafung der Haupträdelsführer von Toul und Belfort glaubten die militärischen Behörden auch etwa an anderen Orten sprießende Keime unterdrückt zu haben. Diese Annahme hat sich jedoch als irrtümlich herausgestellt, denn die Soldaten Revolten werden fortgesetzt. Japan. Tokio, 23. Mai. Der Kaiser von Japan ist an Lungenentzündung sehr schwer erkrankt. Zur Balkan Frage. Konstantinopel. Bulgarien hat seinen Einspruch gegen die Rückbeförderung der türkischen Trup pen aus Albanien zurückgezogen, nachdem Desterreich und Italien sich dafür verbürgt haben, daß diese Truppen nicht nach der Tschataldschalinie gebracht würden. In offiziellen Kreisen der Pforte wird erklärt, daß das englisch- türkische Abkommen über den Persischen Golf und die damit im Zusammenhange stehenden Fragen endgültig abgeschlossen worden sei. Die Sitzung der Londoner Botschafter Vereinigung am 20. Mai wurde nach dreiſtündiger Beratung auf den 26. Mai vertagt, nachdem man einmütig als unbedingt nötig erklärt hatte, daß der Vorfrieden von den Verbündeten sofort zu. unterzeichnen fei. London. Sir Edward Grey empfing eine Anzahl der Friedens Delegierten unter der Führung des serbischen Delegierten Novakowitsch, welche die Aenderungen vorlegten, die sie im FriedensvertragsEntwurf angebracht zu sehen wünschten. Aus Stadt und Cand. * Die Zweite Kammer der Stände trat am Dienstag unter dem Vorsitze des Präsidenten Köhler nach längerer Pause zur Beratung zusammen. Zunächst gab Abg. Dr. Osann als Vorsitzender des Finanzaus schusses eine längere Erklärung ab, daß es bisher nicht möglich gewesen, die Besoldungsvorlage früher zu beraten. Dann wird in die eigentliche Tagesordnung eingetreten und tommt zunächst die Regierungsvorlage betreffend der Verkauf von Gelände an die Gemeinde Rüsselsheim und die Gemarkung Nierstein zur Beratung und wird nach furzer Debatte angenommen. Die Regierungsvorlage betreffend die Verleihung der Rechte der Zivilstaats diener an die Reallehrer wird zurückver= wiesen an den Ausschuß; ebenso die Regierungsvorlage betreffend die Verwertung der Forstnutzungen aus den Staatswaldungen. Der Antrag betreffend die Einreihn Gießen. Mittwoch, den 28. Mai, beginnt an der hiesigen Universität der 12. wissenschaftliche Forto Buzzbach. In großer Aufregung befindet sich die Einwohnerschaft von Langenhain- Ziegenberg. Seit einiger Zeit werden dort im Pfarrhaus Einbrüche verübt, Eßwaren mitgenommen, die Räume beschmutzt. Außerdem wurden Schmähbriefe in den Hof geworfen. Jetzt werden dem Pfarrer nachts die Fenster eingewor n und in der letzten Nacht wurden sogar Schüsse auf das Pfarrhaus abgegeben. Der Kriegerverein hat nun seine Militärgewehre verteilt und Wächter mit scharfen Patronen aufgestellt. Niemand wagt sich nachts auf die Straße. Dabei ist Pfarrer Jakobowsky in seiner Gemeinde sehr geachtet und geehrt, so daß die Angriffe doppelt rätselhaft erscheinen. o Buzzbach. In diesem Jahre feiert der Oberhessische Obstbauverein sein 25jähriges Bestehen. Die Leistungen des Vereins haben ihn weit über die Grenzen Hessens bekannt gemacht. Es ist daher mit Freuden zu begrüßen, daß dieses silberne Jubiläum mit der 25. Hauptversammlung in Butzbach am Sonntag, den 1. Juni, verbunden werden soll. Am Vormittag findet die Hauptversammlung im„ Hessischen Hof" statt. Die Tagesordnung bringt neben den üblichen Punkten eine Ansprache des Präsidenten, sowie einen Vortrag über„ Kleinarbeit in den Kreis- Obst- und Gartenbau= vereinen". o Friedberg. In die Reihen der zusammen gebrochenen Genossenschaftstassen wird aller Voraussicht nach auch die hiesige land w. Hauptgenossenschaft treten. In der außerordentlichen General- Versammlung erklärte der Vorsitzende, daß infolge der raschen Steigerung des Defizits von 26 000 mt. im Ja muar auf 79 600 Mark im Mai die Genossenschaft entweder liquidieren oder den Konkurs anmelden müsse. Der Antrag, die Geschäftsanteile von 1000 Mt. auf 3000 Mart zu erhöhen, um so dem Konkurs vorzubeugen, wurde nach stürmischen Auseinandersetzungen abgelehnt. o Melsungen. Am 9. und 10. Juni findet in unserer Stadt der 51. Verbandstag der Hess. Vorschuß- und Kreditvereine statt, zu dem an hundert Vertreter aus allen Teilen Hessens erscheinen werden. s Darmstadt. Die Spar- und Darlehenskasse in Gundershausen ist in 3 a hlungsschwierig= leiten geraten. Es wurden eine Unterbilanz pro 1912 von 19 501 M. festgestellt. Voraussichtlich werden die einzelnen Mitglieder den Verlust zu tragen haben, wodurch die Kasse wieder saniert wird. s Darmstadt. Die hessische Zweite Kammer unternahm gestern einen Besichtigungsausflug nach Oberhessen. Fast sämtliche Mitglieder der Zweiten Kammer, einige Standesherren, die drei Minister und andere höhere Regierungsbeamte nahmen an diesem Ausflug teil. In Friedberg wurde zunächst Station gemacht. Dann ging es nach Bad Nauheim, wo die neuen Badeeinrichtungen eingehend besichtigt wurden. Um ½ 8Uhr gab das Finanzministerium den etwa 100 Teilnehmern im Kurhaus ein Festessen. Der Finanzminister betonte dabei, der Zweck dieses Ausfluges sei, Umschau zu halten nach dem, was geschaffen wurde in schwerer Arbeit. Er brachte das Hoch auf das Hessenland aus. ! Groß- Gerau. Die im nahen Berlady jeit 1905 systematisch vorgenommenen Grabungen nach römischen Niederlassungen haben neuerdings einige bemerfenswerte Funde gebracht, indem man an dem Schnittpunkt zweier sich hier freuzenden Römerstraßen einen römischen Friedhof freilegte. In auffalend deringer Tiefe wurden 5 Brandgräber mit zahlreichen Gefäßen gefunden. Die Ausgrabungen sollen fortgesetzt werden. ! Jugenheim. Der Generalarzt a. D. en muß er dort um hessen, während des Feldzuges von 1870 Oberarzt b junge Fürstin. Gie 8. Bundesarmeekorps, der seit langen Jahren in Dan, verlassen von ihr stadt wohnt, begeht morgen sein 60jähriges Doktor urg verpraft. Gie biläum. Aus aller Welt. nd in dem jungen ir der einfache Spri verwöhnte und ful balijam drängt e fangen, wird nieman Mittert hat. ::: Weißensee b. Berlin. Hier war das legen, bis er tie rücht verbreitet, daß sich die hiesige Genossenschafts in Zahlungsschwierigkeiten befinde. Die Folge war Sturm auf die Geschäftslokale. In den beiden le Tagen wurden rund 300 000 Mart zurückgezahlt; stern wurde jedem Kunden nur bis 200 Mart zurüd zahlt. ? Es läuten i Sinn des Lebens Karl Ludwig Sch tiche Verlags- Anstal dem Prinzen und der Prinzessin Heinren M. 12. D ::: Kiel. Die Bürgerschaft brachte am Mittw, in Leinen gebund zur silbernen Hochzeit eine großartige Sul Berufes werden d ung. Ueber 6000 Fackelträger 30gen durch die Gens in feiner leicht nach dem Königsschloß, wo der Stadtverordneten ten Symbolit ver steher Dr. Ah I mann unter begeisterter Zustimm ahme und geistigem das Jubelpaar feierte. Ganz Kiel beteiligte sich an einer dichterischen Feier. die Unendlichkeit, ::: Riel. Unter zahlreicher Beteiligung von ncis und Beethovens legierten und Einzelmitgliedern aus allen Zeilen Lichtgeist über sei Reiches trat in Riel der Bund deutscher Jugendvere Tage und Jah zu seiner vierten Jahresversammlung zusammen. oger in den glucklic en Rönnens schrieb, et bere Begleiter der Gewissensfragen ::: Paris. Der Polizei ist es gelungen, die sönlichkeit und die Pariser Wohnung des Automoburb die Wirrnis der Banditen festzustellen, der auf einer Automobilfahrt Direktor einer Automobil- Fabril in Paris durch 5 ben polverschüsse schwer verletzte und mit dem Auto dav fuhr. ? Der Vort ::: Der Besuch Deutschlands seitens 100 ameritum unserer 3 nischer Farmer und Angestellter von Kaffeneinrichtungemann M. Popert steht für Anfang Juni fest. Zuerst wird Münched. Hans Paasche, besucht. Dann geht es nach Stuttgart, Baden- Badener: Dr. phil. R. S Straßburg, Frankfurt, Wiesbaden, Bonn, Halle, Stagand, Leipzig. Pre furt. Für Berlin sind die Tage vom 19. bis 25 1.95 M.; Ginzeln Juni vorgesehen. Der Staatssekretär des Innern wienene Nummer 2 zu Ehren der amerikanischen Gäste einen Empfang den anziehenden Inh anstalten. Nachdem sie noch Hannover und Ostfrieslandaufsatz von Hans besucht haben, begeben sich die amerikanischen Delegiedigung von Prof. ten zur Fortsetzung ihrer Studien nach Frankreich. Literarisches. ?„ Bekenntnisse eines Pastors." Karl Stromberg.( Concordia Deutsche Verlags- Ana 6. m. b. H., Berlin W. 35). Geheftet Mt. 2.-, Moflieferant 5.M.d.Königs von Sachsen. von Otto Menfendi denten von Dr. ph gengesetzlichkeit des( ms Silvio Gefell Bems" Die eigene Sunde zur Bel grau Prof. Kr neriten Male die Sundes" angefü als Anwachsen de beripiegeln. Für die Raucher 3 Gesch aristokratie Marke: Unser Kaiser 10 Pfg. d. Stck. Salem Aleikum ( hohlmundstück) Balem Gold ( Goldmndftck. 18. Kar. Gold) Cigaretten To.10-10 Pfg..Stck. Salem Alleikum Balem Gold No. 5-5 Pg. d. Stück Garantiert naturell, bekömmlich, mild, rein orientalischer Tabak. Echt mit Eirma: Orient.Tabak- u.tigaretten- Eabrik Yenidze, Dresden. Trustfrei! Bideret, Uhrens, Gold rengeidoft u. Logte er Lage Wildung Megen Tobesfall des B initig. Bahlungsbeding verkaufen. Reflet fidh bei ber Ww. J Shlelermacher mel Bermittler verbeten. Nur mit Rotban Luhn wascht am best Dürkopp Auto 18 B5, amerif Berbed duz, Steppneirad, um zu Mk. 2000.berf. Off. u. 2526 an d Blatted. at möbl. Zimmer zu midten. Walltorfte. Sinische Studentent. 3.-. Der Pfarrer Rudolf Warnow, der in die f nächstes Jahr m überzeugenden Buche von seinen seelischen Nöten erihlit, ist wie einer der vielen, die abseits von der gro?„ Nimm das Leben wie den Tag." Roman von Julia Jobst.( Concordia Deutsche Verlags= Anstalt, 6. m. b. 5. in Berlin W. 35) Broschiert 3 tag hat beschlossenen. Heeresstraße ihren Kampf mit sich und ihren Em- Mark, gebunden 4 Mt. Von der Wunderwelt der Doleberlandzentrale idungen durchkämpfen, mutig und unverzagt, groß lomiten geht es in die Wunderwelt Berlins. just feiert die We hriges Bestehen ihrem Wollen und tapfer selbst im Untergang. Sein Jinfungsfeld liegt hoch oben in den baltischen Provinn, wo Glaubensstreit und Rassenverschiedenheit die te nichen aufeinanderhetzt, wo selbst der Patron seiner irache sich zu einer anderen Religion bekennt. Aber ausAuf dem Schlosse Fühlt man sich dort oben in den Bergen, von der Verfasserin liebevoll und mit tiefem Verständnis für den Zauber der Umgebung geführt, eins mit der kräftigen, Gesundheit und neuen Lebensmut spendenden Natur, so geht man auf in dem tollen Strudel Berliner Lebens. Die wie der sie umstrahlende Glanz nicht von reinem Gold eneralarzt a. D. len muß er dort um der Treue willen, die er einst hier geschilderte Künstlerin muß gar bald erkennen, wie - on 1870 Oberarzte junge Fürstin. Sie ist allein mit ihren beiden Kin ist, wie Huldigung und Beifall, die ihr, der Schönsten ngen Jahren in Den, verlassen von ihrem Gatten, der ihr Geld in Pe- auf allen Festen, auch von den Großen der Kunstwelt 60jähriges Doktorsburg verpraßt. Sie strebt nach Verinnerlichung und Dei in dem jungen Geistlichen einen Seelenfreund. jer der einfache Sprößling einer Pastorenfamilie, dort Welt. e verwöhnte und kultivierte Frau der großen Welt. reushaltsam drängt es zur Katastrophe. Einmal ann. Hier war das fangen, wird niemand diese Auszeichnungen aus der fige Genossenschafts De. Die Folge we and legen, bis er tief erschüttert die letzte Seite umblättert hat. In den beiden art zurückgezablt; bis 200 Mart zur ?„ Es läuten die Glocken." Phantasien über Sinn des Lebens. Mit vielen Text- Illustrationen in Karl Ludwig Schleich. Berlin 1912.( Concordia eutsche Verlags- Anstalt 6. m. b. H.) Broschiert Mt. t brachte am Mitt50, in Leinen gebunden Mt. 10.-, in Halbfranz ge= nzessin Heinanden Mk. 12.-. Die Gebildeten jedes Alters und ine großartige Hes Berufes werden dieses Werk über die Rätsel des Bogen durch die Gebens in seiner leicht faßlichen und dennoch grandios Stadtverordnetenbachten Symbolik verstehen und mit hingebender Anbegeiſterter - Ueber tel beteiligte sich an einer dichterischen Phantasie fahren wir mit Kant ch die Unendlichkeit, erleben die Tragik Leonardo da er Beteiligung von incis und Beethovens und hören Goethe, wie er mit aus allen Teilen m Lichtgeist über seine Farbenlehre spricht. deutscher Jugendvere Tage und Jahre hinaus ist dieses Buch, das ein lung zusammen. roßer in den glucklichsten Augenblicken seines dichteriist es gelungen, die en könnens schrieb, berufen, auch in fünftigen Zeiten beste Begleiter der Jugend und der reifen Menschen hnung des Autom, ch die Wirrnis der Erkenntnis und durch die seeliiner Automobilfahen Gewissensfragen des Glaubens zu sein und zu in Paris durch eiben. mit dem Auto de ? Der Vortrupp", Halbmonatsschrift für das ds seitens 100 amse utschytum unserer Zeit. Herausgegeben von Dr. jur. von Kasseneinrichte mann M. Popert, Hamburg, und Kapitänleutnant Buerst wird Mün D. Hans Paasche, Berlin. Verantwortlicher SchriftStuttgart, Baden- it er: Dr. phil. R. Kraut, Hamburg. Verlag von G. en, Bonn, Halle Bigand, Leipzig. Preis: Jährlich 5 Mark, vierteljähr= Tage vom 19. ch 1.25 Mt.; Einzelnummer 25 Pfg. Die soeben retär des Innem schienene Nummer 2 des neuen Jahrganges bietet folste einen Empfang traden anziehenden Inhalt: Das Vaterland hat gerufen, nover und Ostfrieslei laufsatz von Hans Paasche; Die deutsch- englische Veramerikanischen Deärdigung von Prof. Dr. Sieper; Jugend als Schick= en nach Frankreich. I von Otto Mensendieck; Die Organisierung der freien tudenten von Dr. phil. Walter A. Berendsohn; Die igengesetzlichkeit des Geldes, eine Entdeckung des Kauf tans Silvio Gesell von Gustav Simons; Unter„ Rund am uns" Die eigene Meinung von Dr. H. G. Schmaltz; nes Pastors." Deutsche Verlagsom Bunde zur Bekämpfung der Frauenemanzipation Geheftet Mt. 2.- Frau Prof. Krukenberg- Conze; Als Beilage sind um ersten Male die„ Mitteilungen des Deutschen Vorrubp- Bundes" angefügt, die ein außerordentlich kraftolles Anwachsen der deutschen Vortrupp- Bewegung binderspiegeln. bes. rdie - Sparsame Frauen in reichem Maße gezollt werden, vergehen, wenn ein unglücklicher Zufall sie der Klatschsucht der teuren Mitwelt ausliefert. Aber sie läßt sich nicht unterkriegen. Verstummt auch mal das fröhliche Lachen, werden die humorvollen Bemerkungen eine Zeit lang nicht gehört, Petra von Grohe greift fest zu. Adieu, du lockendes, gleißendes Künstlertum, leb wohl du schöne, trügerische Stadt! Petra hat keine Angst vor dir. Sie flieht dich nicht, sie verläßt dich nur, um sich und dem geliebten Mann fern im heimatlichen Fischerdorf eine Existenz zu gründen. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Sonntag, den 25. Mai, 1. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Ausfeld. Nachm. 2½ Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- Ge= Pfarrer D. Schlosser. meinde. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 24. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 25. Mai. 2. Sonntag n. Pfingsten. Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen. Dienstag und Freitag, abends 6½ Uhr ist Maiandacht. Freitag um 6 Uhr ist hl. Messe mit Segen. Gottesdienst in der Diaspora. In Grünberg um 9½ Uhr. In Hungen um 9½ Uhr. ucher mit 3 Geschäften, Stricket Sternwalle Prof.Ehrlich's Pratic Stck. Saifer leikum Gold oftück) 8. Kar. Gold) ten Stck leikum Gold d. Stück Lote Bäckerei, Uhren-, Gold- und Silewarengeschäft u. Logterhaus Sefter Lage Wildungens, ebe wegen Todesfall des Besizers ntagünstig. Zahlungsbedingungen u verkaufen. Refleftanten olen sich bei der Ww. Johs, Schleiermacher melden. Vermittler verbeten. Nur mit Rotband Luhn's wäscht am besten DürkoppAuto deren Echtheit garantiert dieser Stern von Bahrenfeld FABRIK MARKE auf jedem Etikett und Umband und die Aufschrift Fabrikat der Sternwollspinnerei Altona- Bahrenfeld Meuheit Matadorstern Aus reiner Wolle hergestellt nicht einlaufend nicht filzend. 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