ndlung beim el Gewebes. -Soda. of Ehrlic at.f.d. Wissensch. so chlechtskran ng der Genorrhoe( Ha nausfluss) und Syph Gießener Zeitung Bezugspreis 25 pig. monatlich ( Neueste Nachrichten) Dirieljabrli 75 Pig., vorauszahlbar, irei ins Saus. Abgebolt in unserer Expedition oder in den Zweig ausgabenellen pierreljährlich 60 Big.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Redaktion: Selters. meg 3. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag ber Gießener Zeitung" G. m. b.. Nr. 59. " Telephon: Nr. 362. Balkankrieg nr. 3 Quecks., ohne Eins Berufsst., ohne R Aufkl, Brosch. 5 di hl. M. 1.20. Spezial nisches Heilverfa Frankfurt a. M., Kr ist in Erfüllung gegangen. Hoffentlich werden die Großenstr. 45, Köln a. mächte aber Ruhe bewahren und lassen, wenn andere chsenhausen 9. Ber Intereſſen nicht gefährdet sind, den Balkanstaaten ihre 3, Leipzigerstrasse 1 Enche unter fid ausmachen. Nach den neuesten Meldmgen wird das Schlachten, Morden und Brennen da unten so bald nicht aufhören. Die im Balkankrieg Nr. 1 gegen die Türkei sich so glänzend gezeigte, erfolgreiche Die schon vor mehreren Jahren gemachte Prophened. Thisquen's, Beihung, daß 1913 ein Jahr des Strieges werden wine, Expedition: Seltersweg 85. Mittwoch, den 23. Juli 1913. türkische Pfund, etwa 30 Millionen Mark, vorgestreckt. 300 000 türkische Pfund sollen heute, 600 000 Pfund nach erfolgter Ratifizierung und die restlichen 600 000 nach einem Monat gezahlt werden. Bukarest, 22. Juli. Der rechte Flügel der r u mänischen Armee ist mit den Serben in Verbindung getreten. Die rumänischen Truppen setzen ihren Vormarsch gegen Sofia fort. Die Antwort note der rumänischen Regierung lechten einigteit der Balfanstaaten ging, als man zur Teilung auf das Friedensangebot der bulgarischen Regierung s.u.trock Schuppenfled der Beute schreiten wollte, bekanntlich in die Brüche. Es tilechte, skroph. Ekze fam zum Balkankrieg Nr. 2, dem jekt noch unentschieffene Füß denen und noch tobenden Kampf zwischen den ehemals Verbündeten. Die Uneinigkeit ganz wie vor 100 utausschlage, Aderbein -gibt dem Erbseind der BaleFinger, alte Wunde Jahren in Deutschland ind oft sehr hartnäcky fanstaaten wieder Mut und der Draht meldet bereits, er bisher vergeblich dak, jetzt umgelehrt, die Türkei an Bulgarien den ilung noffte, versuche no hewänte u. ärzte Krieg erklärt haben soll. Die Wiener Allgemeine Rino- Salb 3eitung" erfährt aus Konstantinopel: von schadlich. Bestande an achte auf den Name Dresden hat folgenden Inhalt: Die rumänische Regierung nimmt das bulgarische Angebot betreffend die Abtretung von Turtukai, Dabritsch und Baltschik und die Zwgeständ= nisse betreffend der Rumänen in Mazedonien an. Die Friedensverhandlungen sollen in Rumänien stattfinden. In dem zweiten Telegramm des Königs Fer dinand an König Karol bittet der bulgarische König, dem Blatte„ Universul" zufolge, den rumänischen König inständigst um Frieden. Die nach Nisch reisenden griechischen Vertrewerden folgende Forderungen an die bulgarischen Unterhändler richten: Nach einem längeren Ministerrat wurde beschlossen, Dose Mk 1,15 u. 225 Bulgarien offiziell den Krieg zu erklären. Die türkische Rino und Firma Armee wurde beauftragt, nicht nur Adrianopel zu beter Rich. Schubert& Co jekett, sondern so rasch als möglich die Grenze zu Zu haben in allen Apetan überschreiten und in bulgarisches Gebiet einz wmarschieren. Am 21. Juli erschienen be reits zahlreiche türkische Truppen vor Adrianopel; die bulgarische Regierung hat daher beschlossen, die Stadt den Türken zu übergeben und die schwache Besatzung zurückzuziehen. Der gewesene türkische Minister des Innern, Hadchiadil ist zum Vali von Adrianopel nannt worden. plitt Sonnenfcheinenur, re hübschen Füß ben umgeben, die geputzt find. So le anderen undehts ihnen an. er= Sofia, 22. Juli. Bis Mitternacht war die telegraphische Verbindung mit Adrianopel intakt. Die letzten Nachrichten besagten, daß der Kommandant der vor Adrianopel stehenden türkischen Truppen die Bulgaren aufforderte, die Stadt zu übergeben. Heute vormittag wurde die bulgarische Regierung davon verständigt, daß die Besakung Adrianopel widerstandslos räumte, die türkischen Gefangenen waren schon früher aus Adrianopel nach Bulgarien gesandt. Der türkische Vormarsch auf Adrianopel rief in Belgrad peinlichsten Eindruck hervor. Es wird befont, daß sich die Türkei durch ihre Haltung nicht nur zu Bulgarien, sondern auch zu der Gesamtheit der Verbündeten in Gegensatz bringe. * Konstantinopel, 22. Juli. Ein vorläu Pilo in schwarz, fices Uebereinkommen, dass die Tabakregie verlängern und weiß haben. fell, wurde gestern unterzeichnet. Auf Grund dieses VerIncas merden der ottomanischen Regierung 1% Mill. haben! GGGGGGGG rei ersweg 83 r. 362 กล trie, men GGGGGGG 100% Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Freilich verbannte er diesen Gedanken sofort, aber twas in thm sagte wie zum Trozz: und recht hat er doch! Der Sommer war vorüber. Herbststürme brausten urch das Land, die Zeit der Abreise nach dem sonnigen Süden war gekommen. Graf Warminski hatte Mary tberredet, vorher ein kleines Fest zu geben, möglichst wanglos, wie sie es liebte. Die Vorbereitungen waren getroffen, die Einladungen ergangen, und Graf Warminstt erwartete den Tag mit Freude und Stolz. Ja, war stolz auf sein Glück Hatte er nicht alles, was in den Augen der Welt begehrenswert ist: Reichtum, ein hönes Weib, und bald sollte er ein Kind sein eigen nennen dürfen! Vergessen war alles, was wie bunte Träume hinter ihm lag: Das Wiener Leben, die Liebe Else. Er hatte sie seit jenem Abschied nicht wieder Teſterstas Besuch machten, war gefehen; aleging ihm aus dem Weg, dachte der Elfe verreist. Graf, und er freute sich darüber, wie er sich alles dessen freute, was fein Glück, seine Ruhe förderte. Der Tag des Festes tam. Voit allen Windrichtungen rollten die Wagen heran. An der Sette seiner Gemahlin nahm Graf Warminskt seine Gäste in Empfang. Die waren die Lusenskis, die Brabinskis, Wradic, Graf Lewsti, Gasch. Zuletzt kam in einer alten Britschfa, die über und über mit Straßenkot bespritzt war, herr von Testerska mit zwei Töchtern, Else war dabei, und dem unvermeidlichen Pawlewski. Dieser PawTewaski war ein Schlemmer und Trinker, der vor Jahren sein ganzes Vermögen in Barts verfrühstückt hatte und jetzt von der Hand in den Mund, größtenteils auch auf Kosten seiner Nachbarn lebte, bet denen er die Rolle des Spaßnachers spielte. Else Testerska antckte ve der Begrüßung mit feiner Rer. fie batte sich völlig in der Gewalt. WarminsFestsetzung der griechisch- bulgarischen Grenze bis Makri. Die neue Grenze wird Xantt, Bolonizzi, Newrokop und Strumiza einbegreifen, jenseits Strumizza wird die serbisch- bulgarische Grenze beginnen; Zahlung einer Kriegsentschädigung sowie einer Entschädigung für die von den bulgarischen Truppen und den Komitatschis angerichteten Verwüstungen, beide Entschädigungen sollers durch eine besondere Finanzkonferenz festgesetzt werden; Abrüstung innerhalb eines bestimmten Zeit= raums; vollkommene Bürgschaft für die Sicherheit des Friedens, der Ehre und des Vermögens der griechischen Bevölkerung, die unter bulgarische Herrschaft kommt; eine Frist von drei oder vier Tagen zur Annahme dieser Bedingungen. Außerdem werden die griechischen Unterhändler erklären, daß jede neue Schlacht, jedes neue Opfer zur Erhöhung der griechischen Forderungen beitragen wird. Der ehemalige bulgarische Ministerpräsident Dr. Danew soll aus Sofia geflüchtet sein. Sofia, 22. Juli. Angesichts der verzweifelten Lage Bulgariens herrscht hier eine außerordentliche Aufregung. Man ist auf alle Eventualitäten gefaßt. Die bulgarische Armee ist durch die Zerstörung der über die Vid führenden Eisenbahnbrücke vollkommen lahm geTeat. ti aber hatte das Gefühl, as ci in threm Gesicht ein feiner, spöttischer Zug, und er, der gewandte Kavalier, errötete jäh bei dieser Wahrnehmung. Dieses Erröten entging der Gräfin nicht, und sie blickte betroffen ihren Gatten an. Der aber war wieder völlig ruhig und plar unbefangen mit den Gästen. Die Gräfin aber fon...) nicht so leicht zurechtfinden. Sie neigte zur Eife und die Dame, bei deren Anblick Hyazinth so seltsam crrötete, war eine Schönheit ersten Ranges. Das gab ihr zu denken. Fürs erste nahmen sie die Pflichten der Hausherrin viel zu schr in Anspruch, und auch nach dem Essen stand sie im Mittelpunkt der Gesellschaft. Aber und hie und da verfolgte sie mit ihren Blicken den Gatten und Else, und sie hätte eigentlich ganz ruhig sein können, denn niemals sah sie die beiSen zusammen. Doch ihr Mißtrauen war einmal wach und es schltef nicht ein. Die Tage nach dem Fest war sie nervös, launenhaft. Der Graf schrieb das ihrem Zustand zu und machte sich keine Gedanken. Dann kom die Reise mit ihrer Ueberfülle von Eindrücken, der Aufenthalt in Nizza, und allmählich vergaß die junge Gräfin jenen Zwischenfall in Krzemien. Die Glocken läuteten das Osterfest ein, als das junge Paar zum zweitenmal Einzug in Krzemien hielt. Die Natur war langsam erwacht zu neuem Leben, und auch an Krzemien war der Lenz nicht vorübergegangen: überall leuchtete frisches, helles Grün, und die Knospen sprangen und die Vögel waren mit ang und Klang in die Sommerfrische eingezogen. Da war es auch in Krzemien schön, und die Gräfin machte weite Spztergänge in die Umgebung des Schlosses. Hyazinth war so aufmerksam, so liebevoll, er erwartete mit Stolz und Freude ein tostbares Geschenk, ein Kind, einen Sohn, den Erben des aten Namens. In den ersten Tagen des Mat tamen die Geschreiner der Gräfin nach rzemien: Fitri Demeter Bogdan und Prinzenin zucu. Dem batte iemen ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame 3eile 50 Pfennig Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt fommt bei leberschreitung des Zahlungs. zteles 130 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konkurs in Wegfall. Blaprorichriften ohne Berbindlichteit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jabra. Politische Rundschau Deutschland. * Der„ Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung des Reichsamts des Innern betreffend die Uebergangs- Bestimmungen zur Reichsversicher= ungsordnung, so weit sie sich in der Hauptsache auf die Ortsfrankenkassen erſtreden. Ferner wird ein Erlaß des Kriegsministers veröffent= licht, betreffend das Verbot für Unteroffiziere und betriebes Beihilfe zu leisten. Mannschaften der Armee, zur Ausübung des GewerbeFrankreich. Paris, 22. Juli. Die Kammer bewilligte den Kredit für die Teilnahme Frankreichs an der Buchgewerbe- Ausstellung Leipzig 1915. * Die Zukunft der Dynastie Napo Ie on. Die Tatsache, daß die Prinzessin Napoleon, geborene Prinzessin Klementine von Belgien, die ihrem Gemahl am 20. März 1912 eine Tochter, die kleine Prinzessin Marie Klothilde, schenkte, für die ersten Tage des kommenden Jahres neuen Mutterfreuden entgegensieht, hat in der Umgebung des Prinzen Napoleon lebhafte Freude und die Erwartung hervorgerufen, daß die Prinzessin diesmal einem männlichen Kinde das Leben schenken werde. Die Zukunft der napoleonischen Dynastie hängt daran, denn außer dem Prinzen Napoleon beruht sie zurzeit bloß auf dem fast 50jährigen und unverheirateten Prinzen Louis Napoleckt. Die Geburt eines Prinzen ist also zur Erhaltung der kaiser lichen Dynastie notwendig. Dann aber weiß man, daß die Kaiserin Eugenie im Falle der Geburt eines kaiserlichen Prinzen diesem und mittelbar seinem Vater ihr ganzes ungeheures Vermögen hinterlassen wird, von dem sonst nur ein Teil dem Prinzen Napoleon zufiele. Aus Stadt und Land. n Gießen. Forstrat Wimmenauer feierte vorgestern sein 25jähriges Jubiläum als ordentlicher Professor der Forstwirtschaft in Gießen. n Gießen. Professor Dr. Wilhelm v. Calker dahier, ist zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät nach Kiel berufen worden. n Gießen. Unter dem Vorsitz des Geheimrats Best aus Darmstadt als Vertreter des Ministeriums des Innern fand in der Aula der Universität Gießen eine von Vertretern der Regierung, von Professoren der Universität und Aerzten aus dem Großherzogtum zahlSchwager aufrichtig Rebgewonnen. Nur konnte er sich mit seiner Wirtschift nicht enverstanden erklären. Er merkte bald, daß Warminski nicht viel davon verstand und daß der alte Verwalter nicht der Mann war, den eingerissenen Schlendertan zu beseitigen. Ich will mit Papa sprechen," meinte Dem, wir haben mehrere tüchtige und treve Leute, da ist zum Beispiel der Jan Sojta, ein Prachtterl. Ich würde mich sonst auf Hals und Sragen wehren, den Mann zu verlieren. Aber weil Du's bist, Hyazinth! Na, Du kannst ja mit Papa selbst sprechen, wenn er jetzt kommt. Ich werde ihn vorbereiten." Nicht lange darauf war- nach gen banger Sorge eitel Jubel in Krzemien. Die äftn hatte etnem fräftigen Jungen das Leben geschenkt. Der Telegraph trug die frohe Kunde auch nach Zatischan, und Fürſt Bogdan machte sich auf, um das Glück seiner Kinder zu sehen. Warminski strahlte im Glanz der Vaterwürde. Mit aller Pracht wurde die Taufe des kleinen Erdenbürgers vollzogen, er erhielt den Namen Stanislaus. Bevor Fürst Bogdan abreiste, erinnerte sich Warminski an seine Unterhaltung mit Dem, die sich um den neuen Verwalter gedreht hatte. Er bat seinen Schwtegervater, ihm einen tüchtigen und zuverlässigen Mann zu besorgen. So tam Jan Sojka in den Dienst des Grafen Warminsft. Er hatte schon seit Jahren eines der fürstlichen Güter verwaltet. 3war wäre er gern in Radlitz in seiner geliebten Einsamkeit geblieben, aber aus Gehorsam gegen seinen Herrn nahm er die ihm angebotene Stellung an. Jan Sojka machte nicht viel Aufsehens, er wirkte still, aber mit flarem, sicherem Bitd. Er suchte nich durch Klatschen und Schmeicheln die Gunnt seines neuen Herrn zu erohen, sondern durch treue Bflichterfüllung. Graf Barwingti war flug genug, den Wert feines ( Forti. folat.) Verwalters au extemmen. ):( Hanau. Die erste deutsche Diamantschleiferei wie bisher. Da die Kasse bereits jetzt den Reservefonds me Nachrichte Landesausschusses zur Erforschung und Bekämpfung der Fachschule tritt hier im Monat August d. Js. ins Le in der gesetzlichen Höhe besitzt, den sie erst am Schlusses nicht bald i Krebstrantheit statt. Nach einer Ansprache des Vorjizenden und einem Vortrage des Professors an der Landesuniversität und Direktor der Universitäts- Frauenklinik in Gießen, Dr. Opitz Ueber die Strahlenbehandlung bösartiger Geschwülste, insbesondere mit Radium und Mesothorium", wurde ein hessischer Landesverein für Krebsforschung mit dem Sitz in Gießen gegründet. In den Landesausschuß wurden 19 Herren gewählt, die zum ersten Borsitzenden Prof. Opiz- Gießen, zum stellvertretenden Vorsitzenden Geh. Regierungsrat Dr. DietDarmstadt, zum Schriftführer Dr. Rebentisch- Offenbach und zum Schatzmeister Geh. Kommerzienrat L. MerdDarmstadt wählten. n Gießen. In dem Prozeß Borngasser wird am Freitag morgen 8 Uhr das Urteil gesprochen werden. o Klein Linden. Am Sonntag hielt der Verband oberhessischer Posaunenchöre seinen 7.Verbands= tag, verbunden mit Missionsfest, hier ab. n Gießen. Auf dem gestrigen Wochenmarkte fostete die Butter das Pfund 1.10-1.20 m., Hühner= eier das Stüd 8-9 Pfg. o Friedberg. An seinem 12. Geburtstage wurde der zu Besuch hier weilende Schüler Andler aus Frankfurt von einem Automobil überfahren und lebensgefährlich verletzt. o Walldorf i. Hessen. Es sind jetzt 150 Jahre, daß hier Johann Ast or als Sohn eines Mezgers ge= boren wurde. Er wanderte 1777 nach London aus und ging von da 1783 nach New- York, wo ein Bruder von ihm lebte. Mit großer Energie warf er sich auf den Belzhander 20 und erwarb sich damit ein ungeheures Vermögen. Er hinterließ 20 Millionen und wurde dadurch der Gründer der Milliardärfamilie Astor. In seinem Hei matort Walldorf hat Johann Astor eine Anstalt Arme und Unterſtützungsbedürftige geſtiftet, was für die für Gemeinde ein großer Segen ist, da die Anstalt 30 bis 40 armen Personen Unterkunft gewährt. Am Denkmal des Stifters wurde ein Kranz niedergelegt und an William Walldorf Astor, der Ehrenbürger von Walldorf ist, und die Stiftung um 50 000 Mart vermehrt hat, ein Telegramm abgesandt. s Darmstadt. In der Chemischen Fabrik von Merd, einer der größten in Deutschland, ist nach einer am Freitag stattgehabten Versammlung ein Teil der Arbeiterschaft in eine Lohnbewegung eingetreten. Es wurde über eine Abteilung der Fabrif die Sperre verhängt. Inzwischen sollen weitere Verhandlungen mit den Jnhabern der Fabrik, die vollständige Koalitionsfreiheit versprochen haben, die jetzt angeblich von den Abteilungsvorstehern versagt wird, stattfinden. ben. ):( Wetter. Die Stadtverordneten besprachen die Frage betreffs Weiterführung der projektierten Bahn Biedenkopf- Hatzfeld nach Wetter. ):( Weilburg. Die hiesige Bürgergarde feiert am 13. und 14. August ihr 100 jähriges Bestehen durch ein großzügig vorbereitetes Volksfest. ):( Oberaula. Eine überaus feltene Operation machte ein hiesiger Tierarzt bei einer Zuchttuh. Das Tier des Jahres zu haben brauchte, die Kasse also in dente gefamte Get bar besten Verhältnissen sich befindet, war es den Ver tretern der Mitglieder möglich, eine Reihe von Mehrleistungen in der gestrigen Generalversammlung zu be Münde Rus allen Sei Das faft men schließen. Da alle Bestimmungen in Uebereinkommen wetter hat der mit de staatlichen Aufsichtsbehörde getroffen sind, ist diet. Diese find Anerkennung der Kasse als Ersatzkasse sicher gestellt. Ab 1. Januar 1914 ist ja auch der Kreis der Ver ſicherungspflichtigen erweitert, da alsdann alle Perso en weite Streder eift das Wa nd weite Stre nen mit einem Einkommen bis zu 2500 Mt. versicherenes Wetter eint hatte sich ein Bein gebrochen. Da eine Amputation no- ungspflichtig sind. So ist also für diese Kreise auch die um eine Wod ten werden folke, nahm der Tierarzt die Amputation tig war, das wertvolle Tier aber zur Nachzucht erhalvor und ersetzte das fehlende Bein durch ein Holzbein. Das Tier fann heute ohne Hilfe sith legen und aufstehen und befindet sich sehr wohl. ! Wiesbaden. Zahlreiche hier und in Hom burg wohnende russische Aerzte haben ihre Einberufungsordre erhalten. ! Aus dem Rheingau. Eine stark besuchte Versammlung rübenbauender Landwirte der Wetterau beschloß nach einem Vortrag des Gutsbesitzers Ernst Secretan aus Hohenau ihre Beteiligung an der Neugründung der Zuckerfabrik„ Rheingau". Für eine große Anzahl nassauischer Landwirte gab Gutsbesitzer Chriſtian aus unterliederbach ebenfalls zusagende Erklärun gen ab. Die auf genossenschaftlicher Grundlage aufgebaute Gründung ist somit gesichert. Die Regelung der Krankenversicherung der Handlungsgebilte und Gebilfinnen beschäftigt die beteiligten Kreise gegenwärtig auf das eingehendste. Mit dem 1. Januar 1914 tritt die Reichs versicherungsordnung in Kraft; damit hören die bisher den freien Hilfskassen auf Grund des§ 75a des Kranfenversicherungsgesetzes zustehenden Rechte auf. Nach den neuen gesetzlichen Vorschriften können sie aber als Ersatztassen zugelassen werden. Ein Teil der Kassen und zwar solche, die erst nach dem 1. April 1909 errichtet sind, sowie solche, die weniger als 1000 Mitglieder zäho Alsfeld. Der diesjährige Alsfelder Pferdelen, müssen mit dem 31. Dezember 1913 eingehen. Für und Fohlenmarkt in Verbindung mit dem Prämien= manche der bestehenden Kassen ist es aber überhaupt markt findet am Montag, den 28. Juli 1913 statt. An unmöglich, den neuen gesetzlichen Bestimmungen sich Prämien werden insgesamt zirka 2150 Mt. verteilt. In anzupassen, und so hat beispielsweise die Krankenkasse Verbindung mit dem Pferdemarkt findet en Ziegen des Kaufmännischen Verbandes für weibliche Angestellte markt statt. bereits auf ihrer Generalversammlung beschlossen, daß sie mit dem 31. Dezember 1913 zu bestehen aufhört. Es ist natürlich für die laufmännischen Angestellten nun von Bedeutung, daß ihnen auch weiterhin die Möglichfeit verbleibt, sich einer Krankenkasse des Berufsvereins anzuschließen. Neue Ersatzkassen werden nicht zugelassen und unter den bestehenden Krankenkassen ist die älteste die des Vereins der Deutschen Kaufleute, Sitz Berlin, und diese hat auf ihrer Tagung am Sonntag, den 20. Juli, beschlossen, als Ersatzfasse weiterhin zu arbeiten. Es wird damit für männliche und weibliche kaufmän nische Angestellte also weiterhin eine Krankenkasse verbleiben, wie sie bisher als freie Hilfskasse bestand. In folge der Bestimmung, daß ein Drittel des Beitrages für die Ortskrankenkasse seitens der Arbeitgeber an die Ortsfrankenkasse gezahlt werden muß, auch wenn die Angestellten der Ersatzkasse angehören, was bisher nicht der Fall war, und dieser Beitrag zu vier Fünftel der Ersatztasse von Seiten der Ortsfrankenkasse wieder zu= geführt werden muß, wird die Kasse des Vereins der Deutschen Kaufleute für die Folge ihren Mitgliedern die sen Betrag auf den Beitrag in Abzug bringen. Somit ist die Versicherung in der Ersatzkasse des Vereins der Deutschen Kaufleute außerordentlich viel vorteilhafter ):( Frankfurt. Das mit einem Kostenaufwand von 300 000 Mark zu Weihnachten 1912 eingerichtete „ Deutsche Lustspiel- Theater" hat den Konkurs angemel det. ):( Frankfurt. Der Vorstand des Verbandes nassauischer Raiffeisen Genossenschaften hat jetzt Einrichtungen getroffen, daß innerhalb 16 Monaten jeder angeschlossene Verein mindestens einmal einer gründlichen Revision unterzogen wird. Damit sollen Vorgänge, wie sie im hessischen Genossenschaftswesen zu Tage treten, nach Möglichkeit vermieden werden. Im ersten Halbjahr 1913 wurden bereits 56 Prozent der angegliederten Vereine revidiert. 11) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Da dem Grafen die Landschaft ohnedies schon langweil'g wurde, überließ er die Verwaltung Sojka gana und war und begnügte sich damit, den Verwalter ab und zu zum Vortrag rufen zu lassen. Graf Warminski mußte gestehen, daß Krzemien nie so gut und erfolgreich bewirtschaftet worden war wie jetzt, wo der stille, schlichte Jan Sojka das Regiment führte. Es lep ihm viel daran, den treuen Mann dauernd an sich ou feffeln, und er ließ ihm nabe am Eingang des Parts ein allerliebstes Häuschen bauen. Jan Sojka zog sofort ein, und mit ihm zogen die Hunde und Vögel, des Verwalters Lieblinge, und auf allen Fensterbänken standen Blumentöpfe. Den Ehrenplays in seinem behaglichen Heim nabmen zwei Bilder ein, die Jan Sojta von einem KünstIer vierten Ranges hatte anfertigen lassen. Sie stellten eine Frau in blithender Jugendschöne und einen hersigen Knaben dar. Viel Leid hatte er um dieser Frau willen erduldet. Er hatte sie gar so sehr geliebt, und das Söhnlein, das sie ihm nach langem Harren geschenkt, war ihm über alles teuer. Da kamen Wolfen und verdüsterten seines Glückes Firmam. t. Sein Weib wurde von einem schweren Nervenleiden befallen. Doch er scheute sich, davon zu sprechen, er fonnte es nicht übers Herz gewinnen, sich von ihr zu trennen, sie in einer Hellanstalt unterzubringen. Sie war ja so barmlos, tat feinem etwas zu leide. Doch eines Tags verließ sie mit dem Kind das Haus. Irgend ein Wahngebilde trieb sie fort. Und die Leute munkelten von Untreue, daß dem armen Verwalter vor Gram schier das Herz brach. Wie sorgfältig er sie suchte! Und er fand sie ja auch, aber fie war dem Tod nahe, und er fonnte nichts tum, als ihre legien Tage eisonern, mit seiner Liebe pinc. in ere Stathesius. Dann tatb sie. Der Tod war ihr Eriöser von unheilbarer Umnachtung. Nun war sein Kind, sein lieber, fleiner Jan, sein einziger Trost. Als Sojta nach Krzemien übersiedelte, da wollte e: ihn gleich in den ersten Tagen abholen, denn der Knabe war bei Verwandten in Lemberg uniergebracht. Doch auch diesem Vorhaben stellten sich Hindernisse enigegen: sein Junge fränkelte, und der Arzt hatte dringend abgeraten. schon jetzt den Knaben dem rauhen lima von Krzemien auszusetzen. Ta hier es: warten! Darun war der Verwalter immer so traurig, wenn er ole beiden Bilder an der Wand anblickte. Aber seine Pflicht tat er trotzdem. Die Arbeit war ihm eine Frende Ste half ihm über die Sehnsucht hinweg. Der fleine Stanislaus Warminski gedich ganz prächtig. Seinetwegen hatte man im Sommer auf jede Reife verzichtet, und wie im vorigen Jahr, wollte man auch den kommenden Winter im Süden verleben. Nach außen war die Ehe der beiden Gatten noch immer verbi diicb. Der Graf war so zärtlich und aufmerksam gegen Mary als dies überhaupt bet thi möglich war. Doch ganz im gebeimen begann sich das zarte Band bereits au lodern. Die Gräfin fränkelte viel und war meist reisbar und launisch. Eigensinnig widersetzte sie sich jeder Wunsch des Grafen, der auf einen regeren Verkehr mit der Nachbarschaft binzielte. Sie machte us ihrem Widerwillen gegen die alten Freunde des Grafen tein Hehl und verlegte ihn damit. Sie waren ihm zwar früber selbst nicht gerade sympatisch, als er noch unter derselben Misere litt wir sie. Aber jetzt wo sie sein Glück priesen, ibn im gebeimen darum beneideten, zog es ihn hin zu ihnen. Vor allem Tag das ja wohl auch daran, daß Warminski zum EinFiedler fein Talent barte. Er besaß feinerlei rotifenfiche Suteressen- trotz der reizen Anlagen seines Frage von Wichtigkeit, daß für sie eine Ersatzfasse be steht. Schon heute werden für die Mitglieder solche Rassen, die sich auflösen werden, wie auch bisher Nicht und der Deu De Verband D versicherte Anmeldungen zum Beitritt entgegengenom men. Drudsachen für weitere Auskunft versendet die Ge schäftsstelle der Krankenkasse des Vereins der Deutschen sitjaberg Kaufleute, Berlin S. 14., Alte Jakobstraße 81. 1. Aus aller Welt. ::: Aachen, 22. Juli. Heute mittag 12 Uhr er egunachit über ung berichtet find neue Arbeit dlt worden. S durch eine Re berg über Kaise des Jubiläu tätigkeit für ulde eine von poßer Begeiste eignete sich auf der Gewerkschaft„ Carolus Magmus" bei Uebach in der Nähe von Geilenkirchen ein schweres Gru benunglück. Die neue Schachtanlage des Steinkohlene Leiter des bergwertes stürzte ein. Ein Steiger und 14 Bergleute wurden verschüttet, ein weiterer Bergmann fonnte fich Rede über die retten. Die Verschütteten dürften sämtlich verloren sein, Er führte da etwa 40 Meter Erde eingestürzt sind. Die Rettungsdie gemeinsam arbeiten wurden unverzüglich aufgenommen. Die Grise zu ſchaffe benverwaltung glaubt, daß der Einsturz eine Folge des Die hot Wolkenbruchs ist, der vor kurzer Zeit dort niedergegang des Mensch Recht der Men gen ist und dessen Wassermassen große Löcher in den Glüdes müsse Aus diesen Schacht gerissen haben. Durch diese festgewurzelt turmgeiche in der Def ::: Karlsruhe, 20. Juli. Ein heute mittage Weltanscha verspürtes Erdbeben stellt sich nach den bisher vorm zu allen a liegenden Nachrichten als äußerst umfangreich dar. Esihe. Dies se wurde in ganz Baden, Württemberg, im Elsaß, vor and Deutschn allem aber im Schwarzwald, in der Bodenseegegend, in der Rheinpfalz, in Hessen und in der Nordschweiz verspürt. Die Stöße wurden insbesondere in den Häu sern, am deutlichsten in den oberen Stockwerken, wahr genommen, wo sich der Bewohner großer Schrecken beng zu den er mächtigte und die Leute meist bestürzt auf die Straße eilten. Lampen, Gliser, Figuren und andere Gegenstände in den Zimmern begannen start zu schwanken, während die Türen, Fenster und Zimmerdecken erzitter ten. Ein starkes unterirdisches Getöse war mit dem Erdbeben verbunden. Schaden ist, soweit bis jetzt fejt steht, nicht verursacht worden. Bei dem Erdbeben um 1.7 Uhr schlug die Rathausglofte in Offenburg zwei mal an. In Mannheim geriet der Turm der Sternwarte ins Schwanken. ::: London. Carnegie hat weitere 40 Millio nen für den Bau von Bibliotheken, Kirchenorgeln neu ausgesetzt, lediglich für die Gemeinden Englands. Außer dieser Stiftung setzt der Milliardär zurzeit einen inter nationalen Gesundheitsfeldzug in Szene, wofür er 400 Millionen ausgeben will. Ihr 3wed soll sein, bei den Eingeborenen Afrikas und Asiens die Krankheiten zu be kämpfen. Schlechte Ernteanssichten. ::: Köln. Falls nicht ein baldiger Witterungs umschlag eintritt, ist in einzelnen Landesteilen eine voll ständige Mizernte zu erwarten. Im Emschertal stehen weite Streden unter Wasser. Die Heuernte ist völlig ver nichtet. Vom Niederrhein, sowie dem Vorgebirge, den fruchtbarsten Landesstrichen Westdeutschlands lommen Geines ant tu tomite et fal) in jeder bezieb.ng verlassen, und er hatte auch keine Lust, ihm ins Had wert zu pfuschen. So blieb ihm nur die Jagd. Gr liebte den Wald, das Waidwert alle Warininefis waren leidenschaftliche Jäger- aber es gab doch Zet- n. wo er sich furchtbar langweilte, sich aus Strzemien fori sehnte, wo der Wunsch nach Betätigung in ibin rege ward. Der Vertebr mit den Nachbarn war in solchen Fällen ein sicheres Ablenkungsmittel, die Stunden, die er in angenehmer Gesellschaft verplarderte, wirkten noch in den folgenden Tagen auf seine Laune günstig etn. Und das mußte er um einer Laune seiner Frau willen entbehren; fie lehnte jede Einladung mit Rücksicht auf ihren Gesundheitszustand ab. Dementsprechend gab es auch in Strzemien nur selten Besuch. Schon damals regte sich in Warminsti der Gedanke, allein auszu fahren. Für die Gräfin war ja in jeder Beziehung ge jorgt, eine Gesellschafterin unterhielt sie und half ibr über die Steppen der Langeweile hinweg; er war un ermüdlich im Anschaffen reizender Spiele, guter Leftitre, furz allem, was einer Frau, die die. Geselligkeit nicht liebt, das Leben angenehm machen fan. Damit glaubte er seiner Bilicht genügt zu haben, und er bielt sich für vollauf berechtigt, nun auch wenigstens bie und da feine eigenen Wege zu geben. Doch schon die erste Andeutung, die er nach dieser Richtung machte, batte ein Erntefest in Malin besuchen wollen seiner Frau Trauer hervor, sie warf im so schnerzer füllte Blicke zu, daß er von seinem Borhaben Abstand nahm. - GGGGG DOT Dr D er rief S So ging der Sommer hin, der Gras vertröstete fid auf den Winter, da fonnte er nach seiner Fasjon leben. Der Herbst fam und brachte thun eine Enttäuschung: seine Frau erfranfte. das Gehen war ihr beschwerlich, die Reise mußte unterbleiben. Dafür sollte nächsten ( Fortsegung folgt.) GGGGGG den Refervejon ie erst am Ga bimme Nachrichten über den Stand der Feldfrüchte asse also in cells nicht bald trodenes und warmes Wetter eintritt war es den gesamte Getreideernte bedroht. Reihe von Me rsammlung zu Uebereinkomm e sicher gestellt. München. Trostlos lauten die Nachrichten idaus allen Teilen Bayerns über das Hochwasser mmen. Das falt einen Monat hindurch anhaltende gemwwetter hat den Flüssen riesige Wassermengen zu etroffen find, hrt. Diese sind vielfach über die Ufer getreten und heitlichung der heute zersplitterten nationalen Arbeiter Eiweiß und Fett am Vieh an. ben weite Strecken Landes überschwemmt. Im Jnn Isdann alle Berr find weite Strecken überschwemmt. Falls nicht bald der Kreis der gesie ist das Wasser bis 2½ Mieter gestiegen. Auch iese Streise auch um eine Woche hinaus verschoben wurde, eine Erfazlasiete. Mitglieder fold e auch bisher Nid ritt entgegengeno Der erband der Deutschnationalen Arbeitervereine perſendet die 6 Der Verband Deutschynationaler Arbeitervereine hiet eins der Deutſchem hirschberg a. Saale eine Vorstandssitzung ab, bstraße 81. 1. der zunächst über ein weiteres starkes Anwachsen der wegung berichtet werden konnte. In den letzten Taelt. n sind neue Arbeiterjekretäre in Bayern und Schlesien ngestellt worden. Am Sonnabend abend wurde zu mittag 12 Uhrt durch eine Rede des Arbeiterfekretärs Krause rolus Magmus eiberg über„ Kaiser Wilhelm 2. und seine Zeit" noch mal des Jubiläums gedacht. Dann hielt der durch n ein schweres Game Tätigkeit für die nationale Arbeiterbewegung weit Je des Steinkohleannte Leiter des Verbandes, Pastor Richter- köund 14 Berglenigswalde eine von großer Begeisterung getragene und gmann fonnte großer Begeisterung aufgenommene programmatintlich verloren fein Rede über die Grundlage und die Ziele des Verndes. Er führte ungefähr folgendes aus: dern im Angriff vorzugehen durch zielbewußte Verfolg=| Nahrungsmittel wird aber ganz bedeutend überschätzt, ung eines Programmes. Die hohen Ziele dieses Pro- denn man fann das Eiweiß im Fleisch viel billiger den gramms des Verbandes Deutschnationaler Arbeiterver- Hülsenfrüchten entnehmen. Zur Erzeugung von Fleischeine wurden dann näher gekennzeichnet und besonders Eiweiß sind beim Vieh aber nicht Rauhfutter, sondern nur Getreide und Hülsenfrüchte geeignet,( wovon der hervorgehoben, daß der Verband im scharfen Gegensatze zur Sozialdemokratie stehe, aber es als eine Hauptaufgrößte Teil aber zur Erhaltung des Lebens des Viehes gabe betrachte, in großzügigster Weise an der Verein= verbraucht wird; nur ein fleiner Teil setzt sichy als FleischEs ist der Firma bewegung zielbewußt zu arbeiten. Die Rede, welche Mohr u. Co., G. m. b. H., Abteilung Fleisch- Ersatzeinen tiefen Eindruck hinterließ, wird in Drud erscheinen. werke zu Altona- Ottensen, mun gelungen, das Rind= vieh bei der Fleisch- Erzeugung auszu= senstatutes gewidmet. Ausgehend von dem Gedanken, ich a Iten, indem auf chemisch- mechanischem Wege aus Getreide und Hülsenfrüchten das Eiweiß herausgezogen ( extrahieren) und in Fleisch- Eiweiß mit Fleisch- Geschmac umgewandelt wird und als Pflanzen Fleisch= Extraft unter der beim Kaiserl. Patentamte einge tragenen Schutzmarke„ ch se na" in den Verkehr gebracht. Durch die Ersparung der Fütterung zur LebensDer nächste Tag war der Beratung des Berufskasdaß die sozialdemokratischen Arbeiter am meisten durch die hohen Beiträge sich gebunden fühlten, welche sie schon in ihren Verband eingezahlt haben, hat der Verband durch eine rationelle Kassenverwaltung und durch eine Herabminderung der Betriebsunkosten eine Kasse ge schaffen, die höhere Unterstützungen als die freien Gewerkschaften für viel niedrigere Beiträge ihren Mitglie dern bietet, ohne daß für diese Kasse von irgend einer anderen Seite Zuschüsse angenommen werden. Schon jetzt sind zahlreiche Uebertritte aus den sozialdemokratischen Reihen erfolgt. Die Vorteile der Kasse sollen auch allen anderen auf nationalem Boden stehenden Arbeitervereinigungen zugängig gemacht werden, worin ein praktisches Mittel für die Einigungsbestrebungen der nationalen Arbeiterbewegung gesehen wird. Den nationalen Arbeiter- Berufsorganisationen will man feine Konfurrenz machen, es sind vielmehr Anträge von einzelnen Mitgliedern um Aufnahme in die Kasse abgewiesen worden. Der Verband verspricht somit die Hoffnung wirklich zu erfüllen, die man an seine Gründung geknüpft ſind. Die Rettung: Die gemeinsame Bilicht aller Menschen ist es, Kul- hat. tommen. Die Grwerte zu schaffen durch Veredelung der Naturproturz eine Folge desatte. Die höchste Kulturarbeit sei aber die Selbstver it dort niedergegarelung des Menschen. Der Pflicht entspräche aber auch Recht der Menschen auf Glück. Der höchste Begriff ße Löcher in der s Glückes müsse die Freude an der Selbstveredelung in. Aus diesen beiden Gedanken entwickle sich eine Ein heute mittenze Weltanschauung, die eine einheitliche Stellung- tach den bisher vowhme zu allen auftauchenden Fragen des Lebens ermfangreich dar. Gögliche. Dies sei die Weltanschauung, die auch dem Grunde g, im Elsaß, verband Deutschnationaler Arbeitervereine zu Der Bodenseegegenge. Durch diese Weltanschauung sei er wie ein Eichin der Nordschwerum festgewurzelt in der Tiefe einer Gedankenwelt und sondere in den Haanum sturmgesichert. Aber es fäme nicht nur darauf Stockwerken, wan, fich in der Definitive zu verhalten, indem man mur großer Schrecken Stellung zu den entgegentretenden Fragen nimmt, son rzt auf die Stra und andere Gege start zu schwande Bimmerdecken erzit töse war mit de Soweit bis jetzt fe dem Erdbeben u in Offenburg zu Turm der Stem i weitere 40 Millio , Kirchenorgen nez Den Englands. Auger zurzeit einen inter Szene, wofür er 40 ved soll sein, bei de Die Krankheiten zu b chten. baldiger Witterung Landesteilen eine vol Fm Emschertal steb Seuernte ist völlig v dem Vorgebirge, eutschlands tomm in jeder bezic Lust, ihm ins Hu nur die Jagd. - alle Warmine er es gab doch 3ei aus Krzemien jo tigung in ibin r barn war in jold Tel, die Elunden, d arderte, wirtien n Laune günstig e e feiner Frau will adung mit Rüc Dementsprechend g efuch. Schon dama anfe, allein aus jeder Beziehung g jielt fie und half hinweg; er war w Sviele, gutter Bettin die Geselligkeit mi fan. Damit glant und er hielt fich enigstens hie und Doch schon die chtung machte, chen wollenarf ihm jo famers n Borhaben ba Graf vertröstete feiner Safion let 1 eine Enttäuschu war ihr beschwer Dafür jolle wid Geschäftliches.dotW Keine Fleischteurung mehr! Mit der Zunahme der Bevölkerung in der ganzen Welt hat die Zunahme der Fleischproduktion nicht gleichen Schritt gehalten. In allen Ländern der Erde ist Mangel an Fleisch und sind die Preise aller Fleischsorten, namentlich Rindfleisch, auf einen so hohen Stand gelangt, daß es für viele Klassen der Bevölkerung kaum noch zu erzwingen ist. Knochenfreies Rindfleisch besteht bekanntlich aus 78 Proz. Wasser und zirka 22 Prozent das Eiweiß, und wegen dieses Eiweißgehalts wird Fleisch so teuer bezahlt. Der Wert des Fleisches als erhaltung des Rindvichs kann die Firma das FleiſchEiweiß als Ochsena für den fünften Teil liefern, als was es als Rindfleisch kostet. Ochsena hat den Vorzug, nicht bloß ein Ersatzmittel für Fleisch zu sein, sondern es ist viel wertvoller. und viel nahrhafter, weil Ochsena nur den fünften Teil Wasser besitzt, welches im knochenfreien Rindfleisch enthalten ist, und weil das Fleisch nicht alles vom menschlichen Körper verdaut wird, während Ochsena als Ertrakt sich sofort in Wasser gänzlich auflöst und vollstän dig im menschlichen Körper verdaut wird. Wegen dieser leichteren und größeren Verdauungsfähigkeit und he deutend größeren Ausgiebigkeit kann das Mittagessen mit einem viel kleineren Gewichts quantum Ochsena als mit Fleisch hergestellt werden und bietet der Zusatz von Ochsena genau den gleichen Wohlgeschmack und einen noch würzigeren Fleischgeschmack, als mit frischem RindFleisch hergestellte Speisen. Auch für Personen mit schwachem Magen ist Ochsena wegen seiner leichteren Verdauungsfähigkeit weit befömmlicher als Fleisch. GlobusPutz- Extrakt der sparsame Metallputz. 99 Kornfranck das neuzeitliche Kaffeegetränk, ift nicht nur wohlschmeckend, fondern auch gefund. Darum follte ihn jeder trinken. Gießener Verlagsdruckerei Dorm. Wilh. Keller'sche Druckerei, gegr. 1783 Albin Klein Gießen, Selfersweg 83 Telephon Nr. 362 IAAAAaaaaaaaAAAAAAAI Druckfachen für alle Zweige der Induſtrie, Handel und Gewerbe Spezialität: Familien- Druckfachen GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGG GGG Dornholzhausen i. T. 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