ב ionsrten m! arten etc. hmackvoll Pres 1-120 -B0 HO auselle ungen ser! ere Nierenarbeit che die Nierenweissgehalt des nehmen ab, die allen rheumaben. Gries und b, das Drücken gen, Nieren und stritt ein WohlLiteratur frei bei Wildungen. gerien, wo nicht, en Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ansgabestellen vierreljährlich 60 Bfg.- Erscheint Mittwoche und Samstags. Stedaktion: Seltersmeg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 32. " - Telephon: Nr. 362. Ein krasser Fall unwabrer fozialdemokratischer Berichterstattung. Man schreibt uns: Mit welcher Gehässigkeit und Lügerei von der Soaldemokratie der Kampf gegen die Verwaltungen und ie Betriebsbeamten der industriellen Werke geführt ird, zeigte sich dieser Tage in einer Verhandlung am andgericht in Cleve gegen den Redakteur der„ Niederjeinischen Arbeiter- Zeitung" in Duisburg. Es handelte ch bei dem der Anklage zugrunde liegenden Artikel um nen Fall unwahrer Berichterstattung, wie er selbst in n sozialdemokratischen Blättern doch nicht alle Tage finden ist. Die Verhandlung, zu der etwa 80 3 e u n und 5 Sachverständige geladen waren, hm volle zwei Tage in Anspruch und endete it der Verurteilung des Angeklagten zu 1 Monat efängnis. Durch die Beweisaufnahme wurde lgendes festgestellt. Am 4. Dezember 1909 hatte die in Bochum erjeinende Bergarbeiter- Zeitung einen Artikel veröffent= ht, in dem die auf den Gruben der Zeche Rhein reußen" in Homberg angeblich herrschenden Miß inde einer Kritik unterzogen wurden. U. a. wurde n Beamten vorgeworfen, durch Fahrlässigkeit den Tod les Arbeiters, der durch hereinbrechende GesteinsmasI verschüttet worden war, verschuldet zu haben. Weiwurde behauptet, der Betriebsführer habe der Frau Verunglückten gleich nach dem Unglück erklärt, sie se in der Kolonie nicht lange mehr wohnen, sie se noch im selben Monat noch ausziehen. Dazu ieb das Blatt:„ Kaum ist die Leiche des verunglück Kameraden erfaltet, wirft man die Witwe mit ihren ndern aus der Wohnung heraus, weil es der Profit jeischt. Und das nennt sich göttliche Weltordnung!" egen dieses Artikels war der verantwortliche RedakIr der Bergarbeiter Zeitung vor längerer Zeit vom höffengericht in Mörs zu 500 Mark Geldstrafe vereilt worden, da das Gericht auf Grund einer greichen Beweisaufnahme die völlige Saltlosigkeit in dem Artikel erhobenen Beschuldigungen festte. Auf die von dem Angeklagten eingelegte Beung hob das Landgericht in Cleve das Urteil mit Begründung auf, der Angeklagte habe den Nach= is erbracht, daß er weder den Artikel selbst verfaßt, h zur Zeit seiner Veröffentlichung die Redaktionsgeifte geführt habe, vielmehr zur fraglichen Zeit beurnach bt gewesen sei. Also lediglich deshalb, weil ficht des Gerichts ein anderer Redakteur für den lifel verantwortlich sei, erfolgte die Freisprechung. Die Nachbarn vom Heideland. 14) Roman von Ludwig Blümde. um= = ( Nachdruck verboten.) So, findest Du das?" fragte Ewald, mit eigentümhem Lächeln, sichtlich angenehm berührt von dieser herkennung. Ja, das finde ich! Und Du scheinst es schon länger funden zu haben, alter Junge. Bekenne, warum ertete Inge und nickte so lebhaft und machte so blanke ugen?" „ Ein andermal, Hans! Ich bin jeden Sonntag bet olms. Der Alte ist unser treuer Freund und Berater ld Inge ist ja Stines einzige Freundin." Weiter hast Du mir nichts zu sagen? Du bisi verbt, sehe ich jetzt! Wie weit ist es zwischen euch beiden? ý gratuliere Dir von Herzen!" " Oh. nicht immer so vorschnell, lieber Hans! Da tit ichts zu graiulieren! Nun, ich will offen sprechen, Du ist mir ja soust doch keine Ruhe. Daß ich Juge liev abe, muß ich Dir eingestehen. Ich weiß auch, trotzdem sie nicht gefragt, daß ich-" Also, daß Du ihr nicht gleichgültig bist. Und wann t die Verlobung?" Das weiß unser Herrgott! Wie jetzt alles steht, mi ich nicht an Verloben und Heiraten denken. Nein, azu habe ich Inge zu lieb. Die soll all den Jammer micht mit durchmachen." Wieder saßen die Freunde schweigend auf dem Strohsack des stuckerigen Wagens. Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 19. April 1913. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konfurs in Wegfall. Klapvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jabra. Vom Balkankrieg. Die Spannung zwischen Bulgarien und Serbien nimmt zu. Bulgarische Blätter melden, daß bulgarische Kavallerie in Köprülü eingetroffen und von der Bevölkerung mit Jubel empfangen worden sei. Die be= Abteilung sei auf dem Vormarsch nach Monastir griffen, wohin die Serben in aller Eile 4000 Mannm Infanterie mit Maschinengewehren und zwei Bataillo nen Feldgeschützen dirigierten. Die beiden Truppenteile stehen sich auf kurze Entfernungen gegenüber, und man befürchtet Reibereien. Die„ Niederrheinische Arbeiter- Zeitung", deren Berichterstatter in der Verhandlung zugegen gewesen war, stellte nun in einem Artikel das Ergebnis der Berufung in einer Weise dar, die eine geradezu unglaubliche Entstellung des wahren Sachverhalts bedeutet. Unter der Ueberschrift: 3edhe Rheinpreußen" gerichtet, Redakteur Wagner freigesprochen!" schrieb das Blatt, das Urteil des Landgerichts stelle die schärfste Kritik des von dem Schöffengericht eingenommenen Standpunkts dar und bereite dem Redakteur Wagner eine Genugtuung. Das erste Urteil habe insbesondere den haßerfüllten„ Christen" Stoff zu allerhand hämischen Glossen gegeben. Die Verhandlung in der Berufungsinstanz werfe all das an die erstgerichtliche Verurteilung geknüpfte Geschwätzchen Armee ist unter folgenden Bedingungen beschlos= interessierter oder haßerfüllter Gegner über den Haufen und ohrfeige die feigen Söldlinge ganz gehörig. Es folgte dann eine fast wörtliche Wiedergabe des Artikels der Bergarbeiter- Zeitung mit dem nochmaligen Hinweis auf die gänzliche„ Freisprechung des Redakteurs Wagner", durch die das System gerichtet, die unverant- wortliche Antreiberei, die solche Unfälle zeitigen müssen, an den Pranger gestellt sei. = Die Einstellung der Feindsellglei chen Armee ist unter folgenden Bedingungen beschlos= sen worden: 1. Bei Tschataldscha und bei Bulair werden die Feindseligkeiten bis zum 23. April eingestellt. 2. Wenn die Friedensverhandlungen in diesem Zeitraum nicht zum Ziele führen, so kann die Frist durch Vereinbarung verlängert werden. 3. Von beiden Par teien wird eine Kommission bestimmt, die die neutrale Zone zwischen den beiden Heeren festsetzen wird. Im Falle der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten müssen beide Parteien dies 49 Stunden vorher mit= teilen; die Stunden rechnen von 8 Uhr abends des Tages der Mitteilung an. 5. Während der Dauer der Einstellung der Feindseligkeiten wird sich die ottomani4. res zwischen dem Golf von Saros und der Küste des Schwarzen Meeres nicht widersetzen. Wegen dieses Artikels strengten wiederum die Bedie amten der Zeche„ Rheinpreußen" Privatklage an, in der ersten Instanz die Verurteilung des verantwortlichen Redakteurs zu 750 Mark Geldstrafe zur Folge hatte. Die Kläger legten gegen dieses Urteil Berufung ein. In der jetzt vor dem Landgericht in Cleve gesche Flotte der Verproviantierung des bulgarischen Heeführten Verhandlung erklärte der Angeklagte, seine Angaben über die Ursache des tödlichen Un= falls wie auch seine Behauptung, man habe die Frau aus der Wohnung gewiesen, nicht mehr aufrecht erhalten zu können. Es wurde festgestellt, daß der tödliche Unfall nur auf einen unglücklichen Zufall zurückzuführen sei, und daß der Betriebsführer die Frau zu trösten versucht und ihr gesagt hatte, sie möge sich wegen der Wohnung nur beruhigen, für den lausenden Monat sei die Miete ja noch bezahlt; das weitere werde sich schon finden. Unter Aufhebung des Urteils erster Instanz erkannte das Gericht, wie schon erwähnt, auf eine Gefängnisstrafe von einem Monat. Ein Kommentar zu diesem Falle ist wahrhaftig überflüssig. ,, Ich bin überzeugt, daß Atmol- Asthma Pulver das befte Mittel gegen Ahma ift und bleibt und allen andern Bräparaten vorzuziehen," so schreibt Herr Valentin Malutta in Pilchowis D.- Schl. Aftmol- AsthmaBalver fastet M. 2.50 die oroße Blechboſe, in Apo heken erhäblich. Haupt- Depot: Engel: Apotheke, Frankfurt a. M. Beim Ein fauf achte man auf die Schußmart ,, Anmol". [ 186 grüßte, war Hermine, die Kunimer und Sorgen nicht tannte, nicht kennen wollte. Weihnachten sollte die Hochzeit setu, wurde heute vereinbart, und die glückliche Braut begann an ihrer Aussteuer zu arbeiten. König Nikolaus von Montenegro teilte den fremden Diplomaten in Cetinje mit, die Belagerung Stutaris werde fortgesetzt. Nach einer Meldung aus Wien wurden die da l- matinische und die herzegowinische Grenze gegen Montenegro abgesperrt, um die Zufuhr von Lebensmitteln nach Montenegro zu verhindern. Politische Rundschau. Deutschland. * Die Nachricht, daß der König und die Königin von Jtalien die Absicht haben, den Hochzeitsfeier= lichkeiten am Kaiserhofe in Berlin beizuwohnen, wird von unterrichteter Stelle bestätigt. * Die militärischen Feiern zum Regierungsjubiläum des Kaisers im Juni sind jetzt für die preußische Armee festgelegt. Jn jämt= lichen Standorten finden am 15. Juni, also am Todestage Kaiser Friedrichs, in allen Garnisonkirchen und Militärgemeinden besondere Gottesdienste statt. Am mit den blanken messingnen stagelkopfen, was grüne Sofa aus der Großelternzeit, der segnende Christus dort auf dem Wandbrett, die vielen Bilder und Silhoubitterten nd was ett Zu Mathiesens regelmäßigen Gästen zählte Müller Thore, den es mit unwiderstehlicher Gewalt Abend für Abend ins Wirtshaus trieb. Böse Zungen behaupteten, die interessante Wirtin übte so große Anziehungskraft auf ihn aus. Andere wollten bestimmt wissen, daß Hermine, troßdem sie verlobt war, sich von ihm den Hos machen ließe. Hans hatte zum Glück von diesen Gerüchten noch fein Sterbenswörtlein vernommen. Er alexible auf seiner Braut Treue schwören zu können. Gerade die Ueberzeugung, daß er von Hermine über alles geiieót würde, versöhnte ihn mit manchen Fehlern, die er nach und nach an ihr entdeckte. Da er niemals ausging, außer Sonntags zur Kirche, und bei seiner harten Tagesarbeit jelten mit Leuten, die müßiges Geschwät lieblen, in Berührung tam, so erfuhr er wenig von der Welt um ihn herum. Und das war in diesem Fall ein großer Segen seiner Arbeit.- Ein milder Abend war auf den stürmischen Novemberſonn ag gejolg!. Dichter Nebel lag über der Heide, wie Ewald Lorezzen zum Schulhaus schritt, um mit Vater Holm über Politik und Tagesereignisse zu reden und um tu Inges Nähe auf eine Stunde die Sorgen des Alltags zu vergessen. In dem sauberen, äußerst geschmackvoll ausgestatteten Wohnstübchen war alles Friedens ruhte da über dem Ganzen, daß es Ewald immer zumute war, als wäre es Sünde, hier ein lautes Wort zu reden, laut aufzutreten. Das Harmonium dort an den Fenster mit den schneeweißen Gardinen und der bunter Blumenpracht, der runde Tisch aus Nußbaumholz die altmodischen Stühle, der Ledersessel Hans erschraf, wie er seinen Vater wiedersah. Das behaglich und gemütlich. So ein wohltuender Hauch des war nicht mehr der Riese vom Eichhof, der Mann der um- üchsigen Kraft! Seine Rectengestalt war gebeugt, Das Haar bedenklich ergraut, der Blick matt. So trat er Ihm entgegen und hieß ihn mit trübem Lächeln willtommen. Die einzige, die ihn mit herzlichem Lachen besonst noch in dem kleinen Raum war, nicht zu verges= sen der Bücherschrcnf mit alien und modernen Werken, alles waren Ewalds liebe, alte Bekannte aus frühester Jugendzeit. Nichts war seit einem Menschenalter hter anders geworden. Auch die beiden alten Holms erschtenen Ewald noch genau dieselben, die sie zu seiner Kindheit Tagen waren. Der kleine, hagere Greis mit dem spärlichen, grauen Haupt- und Barthaar, mit der schar= fen Brille vnd den gutmütigen, tlugen Augen und dem bleichen, milden Gesicht, flößte ihm noch die Achtung und Ehrfurcht ein wie cinst auf der Schulbank. Fru Holm war eine mittelgroße, cundliche und sehr bewegliche Person mit frischem, anmutigem, immer lächelndem Gesicht. Auch sie trug eine Brille. Inge überragte die Eltern um gut Haupteslänge und kam Ewald wie eine wunderschöne Fee aus fernem Märchenlande vor, wie ein Wesen, das hoch, hoch über ihm stände, das wie ein Nebelgebilde zerfließen müßte, wenn er es mit seinen harten, rauhen, braunen Händen nur anrührte. Wie er zur gewohnten Stunde eintrat, saß Vater Holm, die lange Pfeife im Munde, auf seinem Ledersessel über der Zeitung und Mutter Holm und Inge deckten den Tisch, denn es war Teezett. Kurz und Herzlich war die Begrüßung, und bald saß Ewald auf seinem Stuhl und hörte des Lehrers Wochenbericht. „ Es sieht tzübe aus am Himmel," sagte Holm, nachdem er einen gründlichen Zug aus seiner Pfeife getan. ,, Gib acht. wir bekommen einen Krieg mit Frankreich! Der kleine Däne laueri nur darauf. Eine Niederlage der Unsern und wir haben die sauberen Gäste wieder hier im Lande." ( Borticbuna foíaí.> Montag, den 16. Juni erfolgt ein großes Wecken und große Paroleausgabe; außerdem wird bei den einzelnen Truppenteilen Appell abgehalten. Jn gut unterrichteten Berliner Kreisen wird erklärt, daß Kaiser Wilhelm 2. den Gedanken gefaßt hat, infolge des günstigen Umstandes, daß die Herrscher der drei großen Reiche bei der Hochzeit der Prinzessin Vittoria Luise zusammentreffen, alle die Fragen, die bealle diese Mächte gemeinsam interessieren, zu sprechen. Besonders soll die Lösung des orienta lischen Konflikts aufs Tapet gebracht werden. Der Kaiser soll ferner mit Vergnügen sehen, daß auch die französische Regierung zur Hochzeit seiner Tochter eine Sondergesandtschaft abschickt. Der Chef dieser Gesandtschaft müsse in einer bekannten politischen Persönlichkett bestehen, damit auch Frankreich an den Verhandlungen teilnehmen könne. Man spricht davon, daß Leon Bourgois oder Senator Ribot mit dieser Aufgabe betraut werden würden." . Berlin. Der Präsident des Reichsbankdirettoriums, Wirklicher Geheimer Rat Ravenstein ist an einer Darmfistel schwer erfrankt. * Die Königin Wilhelmine von Holland und der Prinzgemahl sind von Oberursel zum Besuch des Großherzogspaars in Karlsruhe eingetroffen. Die Rüdreise erfolgte am gleichen Tage. * Die Zweite württembergische Kammer hat gestern nach 3stündiger Beratung die Erhöhung der 3ivilliste des Königs um 350 000 Mark mit 47 gegen 14 sozialdemokratische Stimmen beschlossen. Ungarn. ** Britarie st, 18. April. Bei Eröffnung der heutigen Kammerstzung feuerte ein mazedonischer Etudent namens Nostase von der Galerie einen Revolverschuß nach der Ministerbank ab und rief dabei aus: „ Die mazedonische Stimme muß gehört werden!" Es herrschte einen Augenblick Aufregung, dann erklärte der Präsident unter anhaltendem Beifall:„ Die Sizung wird fortgesetzt!". Der Revolver war blind geladen. übernächsten Woche in einer neuen Sizung, deren Ter-| der Provinzial- Genossenschaftsbank für Schlesien und ge min noch bestimmt wird, in dieser Angelegenheit zu beschäftsführendes Vorstandsmitglied des Provinzialve bandes schlesischer landwirtschaftlicher Genossenschafte zu Breslau tätig. 1903 wurde Mager die damals ne geschaffene Stelle eines Bankinspektors bei der Preußen raten. Bereits vor einigen Tagen brachte die„ Köln. 31g." einen Artikel, der darlegte, daß sich unter der Einwirkung der zu erwartenden neuen Steuern eine Flucht des mobilen Kapitals ins Ausland und insbesondere in die Schweiz bemerkbar mache. Jetzt bestätigt ein schweizerisches Blatt, daß in jüngster Zeit bei Bank- Instituten in Basel und Zürich große deutsche Kapitalien untergebracht worden sind. Bereits März soll die Summe dieser offenbar hauptsächlich zum Zwecke der Steuerhinterziehung nach der Schweiz geschafften deutschen Gelder die Höhe von 150 Millionen Mark erreicht haben. Wo sind nun in Deutschland die„ Steuerdrüdeberger" zu finden? - Mitte Die sozialdemokratische Maifeier fällt in die sem Jahr auf den Himmelfahrtstag. Die Beteiligung wird deshalb in vielen Städten voraussicht= lich stärker sein als in früheren Jahren. Man wird wohl in manchen Orten den öffentlichen Umzug bei der Maifeier verbieten. Verteuerung der Schuh waren. Die führenden deutschen Einheitspreis- Schuhgeschäfte lassen durch Neuaufnahme der Preislage von 14% Mt. einen Preis aufschlag eintreten. Der Zeitpunkt des Infrafttretens der Erhöhung ist noch nicht bestimmt, steht aber nahe bevor. Die Maßnahme selbst wird mit Steigerung des Rohmaterials begründet. Die bisherige Preislage von 12% Mt. soll auch in Zukunft bestehen bleiben, indessen nur für eine Qualität, die bisher zu einem niedrigeren Preise verkauft wurde. n Gießen. In einer gut besuchten Monatsversammlung des Kriegervereins hielt am Donnerstag abend Herr Oberlehrer Dr. Bed einen interessanten Lichtbilder- Vortrag über„ Die Wunder des Sternhimmels". Ueber die Beschaffenheit des Weltrau mes und dessen Erforschung durch die alte und neueste Astronomie, von den Planeten und Kometen wußte der Redner recht interessant zu erzählen, sodaß ihm Schluß reicher Beifall gespendet wurde. Nach dem Vortrag gab Ramerad Lehrer Volt noch einige kleinere wurde. fasse übertragen. s Darmstadt. Die Straffammer- Verhandlu gen in Sachen des Nieder- Modauer Bankfrachs spinne sich nur sehr langsam weiter. Der 10. Verhandlungs tag wurde ausgefüllt mit der Vernehmung eines ein gen Zeugen. /):( Marburg. Der Studenten Krall wall, der vor einiger Zeit hier stattfand, wird f einige Studierende sehr unangenehme Folgen habe Wie verlautet, haben sich 3 Studierende vor dem nä sten Schwurgericht wegen Landfriedenbruchs, Körper verlegung, Beamtenbeleidigung und Widerstand gege die Staatsgewalt zu verantworten. Uns die höc Georg A Großte de ):( Marburg. Zwei Marburger Kliniker, d Volontär- Arzt der medizinischen Universitäts- Klik, Kayser, und der Sekundär- Arzt der städtischen Kra ken- Anstalt Lindenburg, Dr. A chelis, sind nach S bien abgereist. Beide werden dort die Leitung Kriegs- Hospitälern übernehmen. D Plant geflüth ):( Frankfurt. Die Wiener Polizei hat fefisher fede Spur verhaftete Fechtmeister Hopf seit dem Juli des voi einen Abid torium der Professoren Kraus und Brybram unter de:( Wiesb gen Jahres aus dem Wiener bakteriologischen Laboras Pfund bekan Titel eines Leiters eines chemischen, pharmazeutischeurde der Baron und bakteriologischen Laboratoriums in Frankfurt rllanten und G M. 15 Sendungen von Reinfulturen Cholerabazillen bezogen hat. voer gestohlen ! Aus Rh Beigelegt. Die ):( Frankfurt. Erbitterung herrscht hier geginas von den die Schweinemet ger, weil sie sich bei dem M. pro 3er dauernden Sinken der Schweinepreise nocy nicht hiesigen Schweinemarkt herrscht ein Ueberangebot einem Herabsetzen der Fleischpreise bequemen. Auf de manbauer zur L D ):( Hepper undheimer hier f Schweinen, das fortwährend steigt. Das Publifum h am bei einem Viehpreis von höchstens 61 Pfg. Lebend und gesund rstag feiern. wicht den Fleischpreis von 1 Mark zu hoch. Uebrige. Er macht r holen jetzt zahllose sich Der Täter erflärte, er wollte lediglich die Aufmerksam humoriſtiſche Stüde zum Besten, denen gern zugehört ihre Befanden den Fleiſchbedarf, da bort das Pfu ſeine Spazier keit der Kammer auf die in Mazedonien lebenden Rumänen lenten. Frankreich. • Paris. Infolge der Vorfälle in Nancy ist in den französischen Städten an der deutschen Grenze die Aufführung dy auvinistischer Stücke und der Vortrag von Hetzliedern durch die Behörden untersagt worden. Belgien. • Der seit langem angekündigte Generalstreit in Belgien ist zur festgesetzten Stunde ausgebrochen. Nach den bisherigen Meldungen ist der Streif bei den Rohlen und Metallarbeitern fast voll ständig, die Textil- Industrie zählt dagegen nur einen geringen Prozentsatz von Streifenden. Allgemein ist jedenfalls der Streit noch feineswegs. In den grö Beren industriellen Betrieben Brüssels feiert nur etwa ein Drittel der Arbeiter. In Antwerpen streifen bis jetzt nur die Arbeiter größerer Fabriken. Die Haltung der Antwerpener Hafenarbeiter und Docker ist noch nicht flar. Die großen deutschen Reedereigesellschaften, die Hamburg- Amerika Linie und der Norddeutsche werden vorläufig ihre Schiffe in Rotterdam lassen, um dort zu landen und zu löschen. Llond anlaufen Der Generalstreit scheint auch heute wieder etwas an Ausdehnung zugenommen zu haben; im ganzen dürften jetzt 370 000 Arbeiter sich im Ausstand befinden. n Gießen. Bei dem am 15. und 16. April abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben 1160 Stüd Rindvieh und 348 Schweine. Der nächste Markt findet voraussichtlich am 6. und 7. Mai statt, am letzten Tage auch Krämermarkt. o Langsdorf. Während die Köhlersche Spartasse mit großen Verlusten abgeschlossen hat, blickt die alte Vorschuß- und Kreditkasse auf ein sehr günstiges Geschäftsjahr zurück. Der Jahresumsatz beträgt fast 2 Millionen Mark, der Reingewinn 7000 Mark, die Anlehen und Spareinlagen belaufen sich auf 1745 000 Mark. ):( Erlenbach. Ein mittelbares Opfer der Nieder- Modauer Bankkatastrophe scheint der hiesige Bürgermeister Bitsch geworden zu sein, der durch Er hängen seinem Leben ein Ende machte. Er war lange Jahre hindurch Rechner des Spar- und Kreditvereins, der durch den Zusammenbruch des Nieder- Modauer Vereins start in Mitleidenschaft gezogen ist. Da die Darmstädter Staatsanwaltschaft auch Unregelmäßigkeiten bei der Erlenbacher Kasse vermutete, fand am Mittwoch durch den Staatsanwaltsvertreter Gerichts assessor Dr. Calmann und einen Banksachverständigen eine vorläufige Prüfung der Bücher und der Kassenverhältnisse ſtatt, die aber keinerlei Anstände ergab; Kasse und Bücher waren tadellos geführt und in Ordnung, auch der Barbestand von über 1000 Mark war vorhanden. Bürgermeister Bitsch war ein tüchtiger, angesehener Mann, der sich die jetzigen Schwierigkeiten im Genossenschaftswesen jedenfalls sehr zu Herzen genommen hat. hinterläßt eine Frau und eine zehnjährige Tochter. s Darmstadt. Der Bankinspektor bei der PreuBenfasse, Mager, hat die erste Direktorstelle bei der fürzlich neugegründeten Zentralfasse der heſſ. landwirt. schaftlichen Genossenschaften in Darmstadt angenommen. In der Sitzung des Finanzausschusses der Der neugegründeten Zentralfasse sind bereits 120 GeZweiten hessischen Rammer sollte am Freitag über die nossenschaften beigetreten. Dem Moratorium für die Frage beraten werden, ob die Beamtenbesoldungsvorgandwirtschaftliche Genossenschaftsbank haben jetzt die lage alsbald oder erst im Herbst von dem Ausschuß diskutiert werden soll. Da verschiedene Mitglieder des Ausschusses in dieser und in der nächsten Woche verDer Verkehr im Hafen von Antwerpen wird von Tag zu Tag ruhiger. Wagenmangel und Wagenstauungen im Güterverkehr macher sich bereits jetzt in sehr em pfindlichem Maße bemerkbar. Aus Stadt und Land. hindert sind, wurde beſchloſſen, in dieser wichtigen Frage vorläufig keinen Beschluß zu fassen, sondern erst in der Er Gläubiger mit Forderungen von 14 Millionen Mart zugestimmt. Der neuernannte Direktor der Zentralfasse ist übrigens Hesse. Er war von 1889 bis 1895 als Revijor bei dem Berband der hefſiſchen landwirtschaft: lichen Genoſſenſchaften, von 1895-1903 als Direktor nur 80 Pfg. foſtet. ): Bad W of den Anschlu :) Taffel. Fodenden Lauf bmen die zahlr ):( Frankfurt. Der deutsche Handlungsgere. fentag wird vom 14. bis 16. Juni hierselbst ſe Haupttagung abhalten. Ein kriegsmäßiges Luft- Manöver Suffeler und Sturb veranstaltet heute der Frankfurter Verein für Luftfa an vielen Ort in Gemeinschaft mit dem Frankfurter Automobil begeistert. D das der neuzeitlichen Entwickelung der Luftschifflerband der Hef Rechnung trägt. Folgende Freiballone werden und Bestfalen", de Uhr im Osthafengelände aufsteigen:„ Moenus"( Führe gemeinsame Oberleutnant Meurer),„ Hansa"( Assessor Dr. Lane Laufendjabrfei mann),„ Tilly"( Herr Julius Haas),„ Justitia"( om Mitgliedern de Berth. Jessel),„ Taunus"( Herr Max Korn),„ Hebarburg, Hannot ( Hauptmann Stuhlmann),„ Frankfurt"( Herr R. Ws alledem da Finnerungfeft fi burg). A In jedem Ballon nimmt als Unparteiischerchen Boltstur Offizier Platz. Diese Unparteiischen haben die rid Durchführung der Ausschreibung zu überwachen, alle Vorkommnisse von sportlichem Interesse Buch führen und schließlich den Sieg des einen oder ande zur bestätigen. Ludwig odajabrit in Lud ihrer Arbeiterfo Von der Fliegerstation Darmstadt werden 00 Mitglieder z gende Flugzeugführer, die sämtlich Euler- Doppeld0 000 Mart belt benutzen, sich an der Verfolgung beteiligen, wobei 2000 Personen Re je von einem noch zu bestimmenden Beobachtungsmmt. Bei der C zier begleitet werden: Leutnant Mirbach, Leutnant Korthende des M Leutnant Sommer und Leutnant Reinhard. Ob alannt, daß er ei Viktoria Luise" an der Veranstaltung teilnim die Witwenist noch unbestimmt und hängt ganz vom Wetterstellt habe. Die Führung hat dann Herr Dr. Edener. = Göttin Das Generalfommando des 18. Armeekorps, handlung wur der Luftschiffahrt jeder Art das größte Interesse das Berlin ftam gegenbringt, stellte zu der Uebung eine Kriegs as Urteil gespro gabe. Die besonderen Kriegslagen für die blaue ne junge Frau tei( Ballone) und die rote Partei( Kraftwagen aben, wurde weg Flugzeuge) werden den Teilnehmern auf dem Bethen melplatz übergeben. jähriger Gafimi es Getrinfens, wo o Offenbach. Der 21jährige Handlungsger Geretteten Ludwig Melchior, der in einer hiesigen Maschinenic Berlin. in Stellung war, ist nach Unterschlagung von 10 eine brabi ifelturm und Sto Es handelt Fidiote. Berlin Serliner Magiftrat brigen Geburtsta Kornfranch das neuzeitliche Volksgetränk 1F 84. fun of www S Dber 34,000 apm Schlesien und Provinzialo Genossenschaf ie damals n ei der Preuß mer- Berhandlu antfradys ipinn Verhandlung ung eines ein entenarol fand, wird e Folgen habe Unsere Marine die 2 Cigarette höchster Qualitat e vor dem na bruchs, Körpe Biderftand geg Jer Kliniker, Städtischen Kro find nach Tat- Ricory A Fasmatzí A- G Dresden rößte deutsche Cigarettenfabrik ie Leitung hart geflüchtet. Von dem Defraudanten fehlt Polizei hat jeisher jede Spur. des Giftmord): Höchy st a. M. Die hiesige Metzger- Jnnung Juli des veibt einen Abschlag für Schweinefleisch um 20 Pfg. logischen Labeas Pfund bekannt. rybram unter d):( Wiesbaden. In einem hiesigen Hotel pharmazeutijurde der Baronin Diergart aus Schlebusch bei Köln in Frankfurt rillanten und Schmucksachen im Werte von 12 000 Ituren lart gestohlen. Von dem Täter fehlt jede Spur. städtischen Parts öffentliche Konzerte mit Darbietungen Wagnerscher Musik vollständig kostenlos zu veran ſtalten. ::: Dresden. In verflossener Woche verurteilte das Landgericht Kiel einen Händler auf Antrag der hiesigen Cigaretten- Fabrik" Yenidze", weil er deren „ Salem Aleit um"-Cigaretten billiger verkaufte, als er sich der Firma gegenüber reverslich verpflichtet hatte. Interessanter ist ein zu gleicher Zeit vor dem Kgl. Landgericht Breslau gefälltes Urteil gegen einen Händler, welcher ein Spezialgeschäft eröffnet hatte, in welchem er mit sämtlichen Cigaretten- Fabrikaten, die er führte, schleuderte, ebenso mit„ Salem Aleifum"-Cigaretten. Das Gericht gab dem Antrag der Salem Aleitum- Cigarettenfabrik statt, würdigte die großen, durch solche Schleuderei dem reellen Geschäft zugefügten Schäden und verurteilte den Schleuderer wegen Verlegung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, indem es ihm bei Androhung einer Strafe von 100 Mt. für jeden Zuwiderhandlungsfall verbot, den Unterpreisverkauf „ Salem Aleifum"-Cigaretten fortzusetzen. Geschäftliches. Don :: Schwere Zeiten sind es, in denen wir leben, besonders schwer für die Hausfrau, die bei den enorm hohen Preisen für fast alle Nahrungsmittel immer noch mit demselben Wirtschaftsgeld auskommen soll; manchmal sogar mit einem geringeren. Aeußerste Sparsamkeit wird da zu einer zwingenden Notwendigkeit, auch in Familien, die es früher nicht nötig hatten. Aus diesem Grund findet jetzt ein Produkt, das geeignet ist, die teure Butter voll und ganz zu ersetzen: Palmona ( Pflanzenbutter- Margarine) heute in den feinsten Haushaltungen immer mehr Eingang. Mit Palmona fönnen die Hausfrau befürchten muß, ihre Familie auch im geringsten zu benachteiligen.„ Niemand hat's- gemorfen!" ! Aus Rheinhessen. Der Zuckerrübenfrieg beigelegt. Die Landwirte bauen nun doch für den erricht hier genfangs von den Fabriken vorgeschlagenen Preis von bei dem( 10 wek. pro Zentner. Die Fabriten laſſen alle Rü- wirklich große Ersparnisse gemacht werden, ohne daß noch nicht manbauer zur Lieferung zu. equemen. Auf d leberangebot ):( Heppenheim, 19. April. Der Privatier Das Publikum und heimer hier tann nächsten Monat seinen 100. Geurtstag feiern. Der ehrwürdige Greis ist noch geistig 1 Pfg. Lebend sch und gesund und auch verhältnismäßig förperlich zu hoch. Uebrigtig. Er macht noch täglich, selbst bei Wind und WetHöchst für sich dort das P, feine Spaziergänge. ):( Bad Wildungen. Der Kreisvorstand behloß den Anschluß an das Elektrizitätswerk an der TalJe Handlungsgherre. uni hierselbst (:) Cassel. An der vom 27.- 29. September statt: inden den„ Tausendjahrfeier der Residenzstadt Cassel" ehmen die zahlreich im In- und Auslande zerstreuten Manöver Saffeler und Kurbessen lebhaften Anteil. Besonders sind erein für Luftfate an vielen Orten bestehenden Hessenbereine für das ter Automobilkleft begeistert. Der etwa 2000 Mitglieder umfassende der LuftschiffVerband der Hessen- Nassauer Vereine im Rheinland ne werden umnd Bieftfalen", dessen Sig in Bochum ift. beabsichttat, Moenus"( Fühne gemeinsame Fahrt nach Cassel zu veranstalten. Bu sessor Dr. Laer Tausendjahrfeier erwartet man ferner die Teilnahme )," Justitia"( on Mitgliedern der Hessenvereine in Stettin, Hamburg, ax Korn),„ Heparburg, Hannover, Elberfeld, Barmen, Bonn usw. rt"( Herr R. Mus alledem darf man schließen, daß das Casseler Erinnerungfeft fich zu einer machtvolen Kundgebung Unparteiischer eifischen Boltstums geftalten wird. haben die rich überwachen, i Interesse Buch einen oder ande Aus aller Welt. Ludwigshafen. Die Badische Anilin- u. odafabrik in Ludwigshafen stiftete dem aus den Krein ihrer Arbeiterschaft gegründeten Arbeiterverein, der st a dt werden 500 Mitglieder zählt, ein Vereinshaus, dessen Kosten Euler- Doppeld00 000 Mark betragen. Der Festsaal bietet mehr als eteiligen, wobei 000 Personen Raum und ist für Vereinszwecke ben Beobachtungstimmt. Bei der Einweihung des Hauses machte der bach, Leutnant Borsitzende des Aufsichtsrats Geh. Hofrat Dr. Glaser, Reinhard. Ob ekannt, daß er eine größere Summe für einen Fonds teilninür die Witwen- und Waisenstiftung zur Verfügung anstaltung nz vom Wetter estellt habe. Göttingen, 10. April. Nach dreitägiger Eckener. = Literarisches. nur ? Hesses Volksbücherei. Nr. 765-789. Preis jeder Nr. 20 Pfg. Leipzig, Hesse& Becker Verlag. Hesses Volfsbücherei pflegt in ihrer neuen umfangreichen Reihe einen besonders beliebten Zweig der Literatur, die Dorfgeschichte, durch die Neuausgabe von Berthold Auerbachs Dorfgeschichten. Die Schwarz= wälder Dorfgeschichten haben Auerbachs Ruhm begründet, sie erhalten ihn noch heute in weiten Kreisen und werden ihn voraussichtlich noch lange Zeit be= wahren. Eine lange Reihe ist es, vom Tolpatsch bis zum Edelweiß; besonders berühmt wurden Diethelm von Buchenberg, der Lehnhold, später„ Barfüßele". Die noch Dorfgeschichten waren ein Bedürfnis und sind es jetzt für Leute aus dem Volke und für alle, die sich heute wie damals vom wilden Treiben des Großstadt= lärmes zur anmutigen, fesselnden Schilderung einfacher ländlicher Verhältnisse flüchten wollen. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen. Sonntag, den 20. April, Kantate. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfr. Schwabe. Nachm. 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Abends 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. 18. Armeekorps, Berhandlung wurde gestern in dem Prozeß gegen den ößte Intereſſe us Berlin ftammenden Polizeiſergeanten Rohmann Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. eine Kriegsgas Urteil gesprochen. Rohmann, der angeklaat war, Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johannessaal. für die blaue fine junge Frau in Hannöverisch- Minden ertränft zu i( Kraftwagen rn auf dem G ige Handlungsg efigen Maschinenf aben, wurde wegen Mordes zum Tode verurteilt. Weißenfels a. d. Saale. Hier rettete ein 6 jähriger Gastwirtssohn eine Frau bom ficheren Tode es Ertrinkens, wofür der tapfere Junge vom Ehemann per Geretteten 50 Pfg. erhielt. - rschlagung von 10aß eine drahtlose Verbindung zwischen dem k Berlin. Der„ Voss. Zeitung" wird mitgeteilt, Sifelturm und Kolmarer Brivathäusern entdeckt worden et. Es handelt fich offenkundig um eine Spionageeschichte. Berlin. Bürgermeister Dr. Reidke hat im Berliner Magistrat angeregt, am 22. Mai, dem hundertährigen Geburtstag Richard Wagners, in den Chun Kortheimus Malyboffan kein Frühstück im Hause. Ober 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen! Pfarrer Ausfeld. Nächstkünftigen Sonntag, den 27. April, wird in beiden Kirchen eine Kollekte für die kirchliche Versorgung der evangelischen Deutschen im Auslande erhoben werden. Katholische Gemeinde in Gicher. Samstag, den 19. April. Nachm. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 20. April. 4. Sonntag n. Ostern. Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschaftsandacht. Gottesdienst in der Diaspora. In Lich um 9½ Uhr. 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