en! batt Rabatt Rabatt aus Gießener Zeitung Bezugspreis 25 Pfg. monatlic ( Neneste Nachrichten) pierteljabrlich 75 Bfg., vorauszahlbar, ire: ins Haus. Abgeholt munierer Expedition oder in ben Zweig. ausgabestellen vierteljährlich 60 Vig. Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktion: Selters. weg 83. - - Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b.. Nr. 57. Telephon: Nr. 362. Die Errichtung einer Submissionsstelle bei der Handwerkskammer zu Darmstadt. es : Erpedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 16. Juli 1913. zur Durchführung dieser Aufgaben einen jährlich aus: reichenden Beitrag zu gewähren. Ein für den Handwerkerstand ersprießliches Wirken dieser Zentrale kann jedoch nur zustande kommen, wenn diese Bestrebungen energische Unterstützung seitens der einzelnen Handwerkskammern finden, was durch Bildung von Submissionsstellen bei jeder Kammer zu erreichen ist. Andererseits können aber auch die einzelnen Submissionsstellen die Zentrale nicht entbehren, da ja dort Material und Erfahrungen aus dem in der Hauptsache in beratender Weise den einzelnen ganzen Reiche gesammelt werden, und diese Zentrale Die Handwerkskammer zur Darmstadt hat in ihrer Blenarsizung vom 23. Juni 1913 die Errichtung einer Submissions telle beschlossen. In Handwerkerkreisen dürfte es bekannt sein, daß die Handwerkskammer feit Jahren schon als eine ihrer wichtigsten Aufgaben betrachtet, sich auf dem Gebiete des Submissionswesens u betätigen, und daß in dieser Hinsicht in den verhiedensten Handwerkszweigen auch Erfolge erzielt wurSchweinfurt. ben. Die nachhaltige Besserung in der Vergebungs weise der staatlichen und städtischen Behörden, die wir in Hessen verzeichnen können, ist wohl zum großen Teil auf diese Tätigkeit zurückzuführen, trotzdem verstummen nicht die Klagen über Nichtberücksichtigung von Angesunt lligar End boten auf Ausschreiben, nicht nur der lokalen, sondern Apfelmost auch der Reichsbehörden. Insbesondere gehen die Kladahin, daß die Lieferungen immer mitunter aders Most- en Wenigitfordernden übertragen werden und biet den Wenigstfordernden übertragen werden und hierdurch Angebote den Zuschlag erhalten, die sich noch unter dem Bereifare Most Gelbstfoltenpreis! bewegen. Der Deutsche Handwerks- vermöge dieser Organisation die verschiedenen Aemter Ist derausf Konserven und Gewerbekammertag, der seit Jahren schon mühe= Patentamtlich geschützt volle Arbeit auf diesem Gebiete geleistet hat, trat daher rtionen Für 50, 100 u. 150 am 2. und 3. April ds. Js. zu einer außerordentlichen om echten Obstmi Tagung zusammen, deren einziger Punkt der Tages= cht zu unterscheif orbitung eine Stellungnahme zu dieser Frage bildete. Liter'sfell sich auf ca. 6 ten Bundesstaaten, eine große Zahl von ReichstagsabIn dieser Versammlung, bei der die Vertreter der größderlagen durch Plakate er geordneten der bürgerlichen Parteien, sowie fast sämt= liche deutsche Handwerks- und Gewerbekammern verAlleiniger Fabrikant: treter waren, wurde einstimmig die Errichtung einer Müller jun, Göppinge Hauptſtelle für das Verdingungswesen beschlossen. Die Aufgaben dieser Zentralstelle mögen aus dem nachsteh= erkanit sein Grund beim Wortlaut wiedergegebenen Beschlußz außerordentlichen Tagung entnommen werden. leich welch. Art, ouch w 1. Der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammer Fabrit, Landwirts Sie mein. bebingung. tag beschließt, in Gemeinschaft mit den beteiligten wirtOtto( fr.E.Kommen Schaftlichen Verbänden, die hierzu bereit sind, eine Haupta. Rh., Kreuzgaffe stelle für das Verdingungswesen zu errichten. Ihre Aufchreibgewandte gaben sollen hauptsächlich sein: Personen rts als Vertreter gejust Nur Heimarbeit. Sandering, Lübed. Billiges Hühnerfutter 1. Die Vertretung und Verbreitung einheitlicher und gesunder Grundsätze auf dem Gebiete des Verdingungswesens; 2. die Beratung und Unterstützung der einzelnen Kammern und ihrer Verdingungsämter, sowie der ausschreibenden Stellen; 3. die Anregung zur Bildung von Lieferungs n- u. Gerstenabfall gemise verbänden und Submissionsgemeinschaften des HandSendet gegen Nachnahme werks für größere Bezirke. fd. zu Mk. 10.- mit S sch- Westfälischer- Geflüg 2. Der deutsche Handwerks- und GewerbekammerVersandt, Neuss a. Rittag richtet an den Bundesrat und Reichstag die Bitte, t erhaltene chreibmaschine htbarer Schrift preiswert 6) ufen. Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Das Essen war nicht gerade glänzend. Unter an= gen an Sch. Mühlsche deren Umständen wäre das Warminski, der von Wien Steken, Seltersweg 71 aus verwöhnt war, sicher aufgefallen, heute merkte er kauf- Derka bon nichts davon; denn ihm gegenüber saß Else Testerski, und an seiner Seite faß Sigismund Pawlewski, ein Mann, dem ein einziges gutes Gericht, ein Glas Wein viel mehr bedeutete, wie alle Tiraden seiner Nachbarn. sen, Lumpen, Auod aß, trank und warf nur hier und da mit wißigen er, Meffing, Blet, 3 Sarkasmen um sich. So konnte Warminskt sich ganz 2c. Möbeln, Betten, je widmen. Heute gab er sich natürlich, ohne Pose und Gold- und Silberia brase, er sprach mit Wärme, und seine Worte machten Jen und Antiquitäten. Rothenberger, Giek Flechten ass.u.trock Schuppenflech Bartflechte, skroph. Ekzem offene Füß Fichtlich Eindruck auf Else. Nach dem Essen wurde im anstoßenoen Saal getanzt. Es erschien ihnen wie etwas Selbstverständliches, daß ie den ersten Tanz zuſammen machten In einer Ecke des Saales aber saß Frau Testersti und blickte ziemlich mißmutig und trübe in die Welt. Ste hatte auf Else so große Hoffnungen gesetzt, hatte sich thre Erziehung so viel kosten lassen, und jetzt warf sich Diese Elfe an den Grafen Warminski weg, der dem Ruin ebenso nahe war, wie die Testerskis. Aber sie war keine Hautausschläge, Aderbei Frau, die Aufsehen erregte, nach dem Feste, zu Hause, öse Finger, alte Wund war noch immer Zeit, dem törichten Kinde den Kopf Ver bisher vergeblichest in trgend einem Zimmer saß und spielte. sind oft sehr hartnäcki zurechtzusetzen. Dann unterstützte sie ihr Gemahl, der Heilung hoffte, versuche n lie bewährte u. ärztl. en Rino- Salb Else und Warminski aber fümmerten sich nicht am alles Tuscheln, alle schadenfrohen und trüben Blicke. Die Erde mit ihrer Misere war für einige Zeit verUnd es folgten noch viele glückliche Tage. Trotz Tage nach dem Tanower Fest Else hielt, vermochte ste sicht tene Liebe zum Schweigen zu bringen, die dort er rei von schädlich. Bestandte manden, und sie wandelten in einem Paradies. Men achte auf den Na ber energischen Strafpredigt, die Frau Tefierski am Dose Mk. 1,15 u. 2,2 Rino und Firma Weinböhla- Dresden Bich. Schubert& C Zu haben In allen Apothe anden war. Die beiden Liebenden fahen sich offen und Stellen beistehen soll. Aus diesen Erwägungen heraus hat der Vorstand der Handwerkskammer die Errichtung einer solchen Stelle beantragt, dem die Plenarversammlung zugestimmt hat. Die Tätigkeit der Stelle wird in einer demnächst stattfindenden Vorstandssitzung genauer festgelegt. Haben sich fämtliche deutſche Handwerks und Gewerbelammern erit sämtliche deutsche Handwerks- und Gewerbekammern erst einmal zu gleichem Vorgehen entschlossen, und stehen unter sich und mit der Zentrale in steter Verbindung, dann wird es auch gelingen, die immer noch vorhandenen Schäden auf dem Gebiete des Submissionswesens nach und nach zu beseitigen und diese die vitalsten Interessen des Handwerk's berührende Frage in zufriedenstellender Weise zu regeln. Vom neuen Balkankrieg. Semlin, 14. Juli. Die Schlacht, die seit einigen Tagen bei Küstendil wütet, hat mit der Niederlage der Bulgaren geendet. Semlin, 14. Juli. Die Aktion der Rumänen nimmt ihren Fortgang. Die rumänische Donauflotte ist vor Carabia eingetroffen, um den Uebergang vorzubereiten. Die Operationen deuten darauf hin, daß sich Rumänien nicht mit der einfachen Besetzung der von ihm geforderten Gebiete begnügt, sondern Sofia als Ziel seiner Operationen betrachtet. Die rumänischen Truppen befinden sich schon auf dem Vormarsch auf Plewna und auch Plewna liegt auf den Straßen nach Sofia. Wien, 14. Juli. Vor und um Küstendil in Bulgarien wütet seit einigen Tagen ein Kampf, dessen Heftigkeit alles hinter sich läßt, was sich bisher in den so blutigen Kämpfen ereignet hat. Die Serben geben unumwunden zu, daß die Bulgaren mit heroischer Tapferkeit kämpfen. Jeder Fuß breit Landes muß mit Strömen Blutes erkauft werden. Die Zahl der Opfer ist auf beiden Seiten ungeheuer. yeimich. Sie prachei que under von ewiger, treuer Liebe, die nur der Tod auszusöschen vermag. Das waren Augenblicke ungetrübten Glückes. Und jedesmal entzündete sich des einen Liebe an des anderen Glut zu lodernder Flamme. Aber es gab auch für beide, Else und Warminskt, Stunden, wo sich die Aussichtslosigkeit ihrer Liebe wie ein Alp auf thre Seele legte. Wenn Graf Warminski die Wälder durchstreifte oder in Krzemien sich langweilte, dann trat einem drohenden Gespenst gleich die Zukunft auf. Sie hatte sich Gestalt und Gewand der grauen Sorae geliehen. Dann sprach die Zukunft:" Was willst du denn mit deiner Liebe? Ihr werdet beide betteln gehen müssen. Ja, betteln! Oder was willst du denn tun, um dich, dein Weib und die Kinder zu erhalten? Arbeiten? Narr! Du kannst ja nichts! Dein Leutnantsgehalt ist ja nicht einmal als Taschengeld ausreichend. Ihr wollt warten! Schön so! Wartet nur, wartet, bis die Jugend von euch gegangen sein wird, bis die Liebe, eure törichte unbedachte Liebe gestorben ist!" Und Graf Warminski gab dieser boshaften Weisheit recht. Es war Torheit, Verbrechen, um des Phantoms Liebe willen Elsas Schicksal für Lebenszeit an das feine zu ketten. Aber seine Liebe war kein Phantom, sie war etwas Großes, Wunderbares, etwas, was seine Seele in den Hefften Tiefen erschütterte, was ihn start, mutig heldenmütig machte. Das entgegnete sein Herz auf die skeptischen Urteile des Verstandes. Doch auch sein Herz vermochte den Verstand nicht zu überzeugen, der Glaube an feine Kraft und seinen Heldenmut stand auf schwachen Füßen. Immer häufiger tamen solche bittere, niederdrückende Stunden mit ihren Anklagen, mit ihrem Hohn, mit ihren Versuchungen, die junge Liebe att kalle zu bringen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame 3eile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größze berechnet. Rabatt fommt bei Ueberschreitung des Zahlungs zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet Konkurs in Wegfall. Blazzvorschriften ohne Verbindlichteit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahry. Sofia. Die Sobranje hat den Ankauf der Eisenbahn Saloniki- Dedeagatsch genehmigt. Sofia. Der russische Gesandte teilte namens Serbiens und Griechenlands der bulgarischen Regierung mit, daß Serbien den Vorschlag zwecks Einstellung der Operationen annehme, wenn es außer dem bereits okfupierten Gebiete nach Kotschana erhalte und Griechenland außerdem das Dreieck Saloniki- Serres- Oreani. Belgrad. König Peter ist schwer frank. Der der heimgesucht. Mit Rücksicht auf den KrankheitszuKönig wird von seinem alten organischen Leiden wiestand des Königs wurde der Thronfolger Alexander aus dem Hauptquartier in Uestüb nach Belgrad zurückge= rufen. Konstantinopel. Ueber die Absichten der türfischen Armee wird auf der Pforte folgendes mitgeteilt: „ Die Armee hat Befehl erhalten, das der Türkei zustehende Gebiet zu besetzen." Darunter dürfte zwar sehr schwerlich die Linie Enos- Midia zu verstehen sein. Die Truppen werden vielmehr wahrscheinlich bis die Ergene vorrücken, wo sie dann eine natürliche Grenze erhalten. an Konstantinopel, 13. Juli. Die türkische Armee begann in der vergangenen Nacht den Vormarsch. Konstantinopel. Bulgarien hat die freiwil lige Räumung des von ihm noch besetzt gehaltenen türfischen Gebiets eingewilligt. Die Türken haben Ro dost o und Tschor= Io besetzt. Die Bulgaren zogen sich zurück. Konstantinopel. Die Türkei wird es vermeiden, sich mit Bulgarien in irgendwelche Verhand= lungen einzulassen, bis sich dieses entschlossen habe, Adrianopel wieder an die Türken abzutreten. Konstantinopel, 14. Juli. Die Dette Publique hat beschlossen, dem türkischen Staatsschatz 50 Millionen Frcs. aus der italienischen Entschädigung für Tripolis vorzuschießen. Kronprinz Ferdinand, der Oberkommandierende der Operationsarmee, hat Bukarest gestern abend verlassen. Bukarest, 14. Juli. Die rumänische Regierung hat dem bulgarischen Gesandten Kalinkow seine Bässe zugestellt. Er ist bereits abgereist. Bukarest, 15. Juli. Die Ansprüche Rumäniens sind noch heute die gleichen wie vor Beginn der OpeUnd auch der uriauv ging zu Ende. Noch acht Tage, dann reiste der Graf wieder nach Wien. uno er wußte noch nicht, woher er das Geld für die folgenden Monate hernehmen sollte. Wenn es be= kannt wurde, daß er mit einem armen Mädchen sich verloben wolle, und leugnen konnte er es ja nicht, lieh ihm kein Mensch einen Gulden, und die ganze Geschichte nahm schon jetzt ein schmähliches Ende. Seine Phantasie entwarf Bilder von der Zukunft, und als letztes Bild rollte sich etwas Häßliches, Trauriges auf: er stand da, die Pistole in der Hand and schickte sich an, eigenmächtig der Erde mit ihrem Leid zu entfliehen. Wäre es nicht gescheiter, schon jetzt ein Ende zu machen?" fragte sich Graf Warminsti. Aber die Lust zum Leben war noch zu groß in ihm. Nein. Das tat er nicht, so trat er nicht von der Lebensbühne ab. Und ihm wars, als stände jemand neben ihm, der grinste, rieb sich die Hände und sagte tichernd: ,, Wenn du kein Narr bist, dann entsage dieser törichten Liebe, die euch beide unglücklich macht." Nun ging Warminstt mit raschen Schritten nach Hause, setzte sich in sein Zimmer und schrieb an Else folgenden Brief: „ Geliebte! Unsere Liebe wird unser Leid. In acht Tagen soll ich zum Regiment zurückkehren. Und dann wird das Ringen um die lumpigen paar Gulden beginnen, die nun einmal zum Leben notwendig sind. Dann wird das Warten auf unserer Liebe Erfüllung beginnen. Und wir werden warten müssen, bis wir alt und untauglich zum Leben sind. Geltebte, fag mir, ob Du Mut haft zu warten. Wenn nicht, dann laß uns ein Verhältnis lösen, das wir eingingen zu unserem Glück, das aber zu einer unerschöpflichen Quelle des Unglücks für uns wer den muß. Suche es zu ermöglichen, nächsten Donners tag um drei Uhr im Wäldchen Wygoda zu fein."( 3.13 rationen. Die Operationen würden solange fortgesetzt, bis die Kriegführenden einen Waffenstillstand abgeschloß sen hätten. Ein weiteres Vorrüden der rumänischen Armee steht bevor. Athen, 15. Juli. Nach lebhaftem Stampje besetzten die Griechen Drama. Auf der Flucht zündeten die Bulgaren Doksat an und mezzelten 500 Ein wohner dieses Ortes nieder. Athen, 15. Juli. Die Zahl der griechischen Loten und Verwundeten im letzten Kriege ist bisher auf über 17 000 berechnet worden. Petersburg, 15. Juli. Gestern abend ist hier die offizielle Benachrichtigung Griechenlakids und Gerbiens eingetroffen, daß sie für die Vermittelung Rußlands zur Herbeiführung eines Waffenstillstandes aufrichtig dankten, sie jedoch nicht annehmen fönnten, weil sie den Abschluß eines Präliminarfriedens einem Waffenstillstand vorziehen. Politische Rundschau Montag abend erfolgte auf dem Rathenower Bahnhof die Ankunft des Prinzen Ernst August zu Braunschweig Lüneburg und Gemahlin, der Prinzessin Vittoria Luise. Eine große Menschenmenge hielt die mit Girlanden und Blumen geschmückten Straßen besetzt. Das junge Paar begab sich nach der für seinen Aufenthalt hergerichteten Villa. Gestern übernahm der Prinz die Führung der 4. Eskadron der Ziethen- Susaren. . * Elberfeld. Der Landtagsabgeordnete, Oberrealschuldirektor Dr. Hinzmann, ist nach längerem Leiden hier gestorben. 25 deutsche Kriegsschiffe der Nordsee- Flotte werden in der Zeit vom 26. Juli bis 4. August verschiedene Häfen der norwegischen Südwestküste besuchen und abteilungsweise eintreffen. Berlin, 14. Juli. Der„ Reichsanzeiger veröffentlichte das vom Kaiser vollzogene Gesetz zur Ergänzung des Gesetzes über die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres. Der Prinz von Wales ist über Leipzig nach Berlin gereist. Aus Stadt und Cand. n Gießen. Der Privatdozent in der philosophi schen Fakultät, Professor Dr. Robert Holzmann- Straßburg, hat einen Ruf als ordentlicher Professor für mittelalterliche Geschichte an die hiesige Universität erhalten, anstelle von Professor Haller, der als Nachfolger des hierher berufenen Professors Goetz nach Tübingen geht. n Gießen. Zwecks Bekämpfung der mörderischen Krebskrankheiten findet morgen Donnerstag in der Aula der Landesuniversität eine Versammlung statt. Der Direktor der Universitäts- Frauentlinit, Professor Dr. Opitz, wird einen Vortrag halten über„ Die Strahlenbehandlung bösartiger Geschwulste, insbesondere Radium und Mesothorium." Es besteht die Absicht, im Anschluß an den Vortrag einen Landesausschuß zur Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit zu gründen. mit n Gießen. Auf der Strecke Laubach- Laubacher Wald wurden auf dem Bahngleis zwei große Steine gefunden. Das Hindernis wurde rechtzeitig entdeckt und fonnte entfernt werden. Untersuchung ist eingeleitet. n Gießen. Hier wird ein Militärbauamt eingerichtet werden. 7) Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Der Bote brachte einen zettel, in dem als Antwort auf diesen Brief nur die Worte standen:„ Ich komme! Else." Der Donnerstag fam. Lange vor der festgesetzten Zeit ritt Warminski am Rande des Wäldchens Wygoda auf und ab. Eine fieberhafte Unruhe zehrte an thm und trieb ihn fort aus Kerzemien. Er ritt, daß die Funken stoben. Das tat ihn gut, lenkte thn ab. Aber er konnte nicht ewig durch die Welt sprengen, viel zu früh winkte das Ziel. Nun mußte er doch denken. O, dieses Denfen! Was hatte er in den letzten Tagen nicht alles gedacht! Er war abergläubisch und romantisch geworden, war in dem großen Saal, von dessen Wänden die Bilder seiner Ahnen auf ihn berniederschauten, auf- und abgegangen. Geschichten von verborgenen Schätzen, gehetmen Schränken waren ihm eingefallen. Er hatte darilber gelacht, wie nur ein aufgeklärter Mann lachen kann. Aber er hatte doch hier gepocht, da gedrückt, ver gebens. Mit der Romantik war es nichts. Und nun war er entschlossen, ein Ende zu machen. Kühl und fachlich wollte er Else seine Lage auseinandersetzen und dann von ihr Abschied nehmen für immer. Da, in der Ferne wirbelte Staub auf. Warminski zog sich tiefer ins Gebüsch zurück, band sein Pferd an einen Baum und wartete. Er trat wieder näher an den Weg. Else kam zu Fuß, das Pferd hatte sie dem alten Reitknecht übergeben. Nun sab sie den Grafen. Sie eilte auf ihn zu. Ihr Gesicht war einige Nitancen bleicher, sonst iab man ihr feine sonderliche Erregung an. Nur ihre Stimme bebte. Sie sagte:„ Also nun fommt das Ende, der Abschied!" Dann Stille. Warminski erwiderte:„ Vieb, Du weißt, wie es um mich n Gießen. Auf dem hiesigen Bahnhof ist für die Main- Weserbahn ein 3 Bahnsteig in Betrieb genommen worden. n Gießen. Sein 60jähriges Musiker- Jubiläum begeht nächsten Sonntag der Senior der altbekannten Musikerfamilie Kruse in der Turnhalle. Der Jubilar ist trotz seiner 74 Jahre noch ein rühriger Musiker. r Gießen. Am Sonntag, den 20. Juli, findet die 23. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes statt. Die Regatta wird veranstaltet vom Gießener Ruderklub„ Hassia". Der Festplatz befindet sich auf der Schürz'schen Bleiche. An der Regatta werden 9 Vereine mit 38 Booten und 189 Ruderern teilnehmen. Das Vorrennen beginnt morgens 7,30 Uhr; das Hauptren nen nachmittags 3 Uhr. Während der Rennen findet Konzert statt. schienen. Für 1914 ist Büdingen als Ort der Tagung beſtimmt. o Rendel. Mit einem Geschäftsverluft von M 4165 hat die hiesige Spar- und Leihfasse abgeschlossen Auch ist die Mitgliederzahl von 135 auf 118 zurüdge gangen. Der Gesamtumsatz der Kasse beträgt 830 370 Mart. s Darmstadt, 14. Juli. Die nationalliberale Fraktion der Zweiten Ständekammer hielt heute unter Vorsitz des Abg. Dr. Osann eine mehrstündige Sigung ab, in welcher außer verschiedenen geschäftlichen Ange legenheiten in der Hauptsache die Beamtenbesoldungs vorlage zur Beratung fam. Aus der sehr gründlichen Aussprache ging hervor, daß besonders über die Wohn ungsgeldfrage verschiedene Meinungen vorherrschen, daß aber das Bestreben vorhanden ist, die Vorlage in ab sehbarer Zeit unter Dach und Fach zu bringen. So weit die Fraktionsmitglieder der Wirtschaftlichen Ver einigung angehören, haben sie durch die Resolution be fanntlich ihre Stellung festgelegt. ung eröffnet, die von der Großh. Zentrale für Mutter und Säuglingsfürsorge ins Leben gerufen worden ist Die Ausstellung nennt sich Wanderausstellung und ist darauf berechnet, von hier aus eine Rundreise durch das Hessenland anzutreten. Sie soll vor allen Dingen dem Beschauer eine vorbildliche Säuglingsfürsorge vor Au gen stellen und führt zu diesem Zweck eine Reihe prol tischer und dabei einfacher und billiger Einrichtungen vor. -r- Gießen. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, fand am Sonntag, den 13. Juli, auf der Radrenn bahn an der Hardt, ein vom Rad- Klub„ Germania" veranstaltetes Radrennen statt. Mit diesem Ren- s Darmstadt. Unter dem Titel„ Das Kindin nen wird von jetzt an wieder dem Radsport mehr Jn-| den ersten Lebensjahren wird am fommenden Som teresse entgegengebracht werden. Zahlreiche Teilnehmer tag in den Räumen der Landwirtschaftlichen Winter. von hier und auswärts hatten sich zum Start gemel- schule in Darmstadt, Alexanderstraße 24, eine Ausstell det, darunter der Weltmeister von 1912 Christel Rode, Mainz, der voraussichtlich auch in diesem Jahre wieder die Weltmeisterschaft behaupten wird. Zu dem um 3½ Uhr beginnenden Rennen hatte sich ein zahlreiches Publifum eingefunden. Das Rennen wurde eröffnet durch das Erstfahren. Es erhielten den 1. Preis Rudi MayerLaubach, 2. Preis Heinrich Specht- Frankfurt, 3. Preis Friz Dietrich- Frankfurt. Da Protest erhoben worden war, so wird wahrscheinlich eine Verschiebung bei diesen Siegern eintreten. Jm 2. Rennen um den Preis vom Lahntal, bei dem im 1. 5000, im 2. 10 000 und im 3. Lauf 15 000 Meter zurückgelegt werden mußten, erhielt den 1. Preis Karl Weihknecht- Frankfurt, 2. Preis Karl Hartmann- Gießen, 3. Preis Frizz Johönntges- Frankfurt. Beim 2000 Meter Hauptfahren erhielt den 1. Preis der unbesiegbare Weltmeister Christel RodeMainz, 2. Preis Franz Göbel- Limburg, 3. Preis Karl Hartmann- Gießen. Im Vorgabefahren stegte wieder Christel Rode- Mainz, den 2. Preis erhielt Rudi MayerBeim Laubach, 3. Preis Rudolf Schönhals- Gießen. Ausscheidungsfahren erhielt den 1. Preis Christel RodeMainz, 2. Preis Rudolf Schönhals- Gießen, 3. Preis Heinrich Specht- Frankfurt. Bei dem jetzt folgenden Motorradrennen erhielt den 1. Preis Karl Weihknecht aus Frankfurt, 2. Preis Franz Göbel- Limburg. Ein Motorrad startete wegen Motordefekt nicht. Das 2. Motorrennen fiel aus. Jm Rennen um den Hardtpreis erhielt den 1. Preis Rudolf Schönhals- Gießen, 2. Preis Otto Rödiger- Gießen, 3. Preis Kasper Balser- Gießen. Den Schluß bildete das Seniorfahren. Es erhielt den 1. Preis Karl Muhl- Gießen, 2. Preis Ernst Lauer= Gießen, 3. Preis Emil Funte- Gießen. Darauf folgte die Preisverteilung an die Sieger. Während der Rennen fand Konzert statt. = r- Gießen. Am Oswaldsgarten befindet sich zur Zeit der Zirkus Althoff. In seinen Vorstellungen hat dieser Zirkus im großen und ganzen gute Leistungen zu verzeichnen. Von besonderem Interesse ist der Mensch oder Affe Max 1. Sehr beifällig aufgenommen wurden die ikarischen Spiele. Zu verwerfen ist nur, daß zum Schluß während einer kurzen Pause Lichtbilder Reklamen vorgeführt wurden, die auf die Besucher direkt abstoßend wirkten und ihren Zweck auf keinen Fall erfüllen werden. Es war deshalb auch nicht zu wundern, daß einige sogar wegen dieser Reklame den Zirkus verließen. ver= o Ober- Roßbach. Am 13. Juli fand hier der 22. Provinzialfeuerwehrtag der Provinz Oberhessen statt. Aus allen Teilen der Provinz waren Wehren ersteht, Krzemien ist überschuldet. Was soll ich machen? Ich bin an Wohlleben gewöhnt. Das tägliche, stündliche Entbehren, die kleinen Sorgen des Alltags würden mich zerdrücken, sie wären unserer Liebe Totengräber. So laß uns scheiden, und unsere Liebe wird uns noch in späteren Tagen eine leuchtende Erinnerung sein, sie wird nicht sterben..." Else nickte. Sie sah Warminski voll an und sprach: " Früher oder später, einmal kam es doch. Was nicht geht, das geht nicht. Mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, fann nur Toren einfallen. Solche Narren sind wir nicht. Laß uns rasch Abschied nehmen! Lebe wohl, mein Freund, werde glücklich!" Er schloß sie in seine Arme. Dahin war die Ruhe. Er füßte und füßte sie wieder und kostete dies süßschmerzliche Glück des Abschiednehmens aus. Else riß sich los.„ Nicht sentimental werden!" sagte sie bestimmt,„ Sentimentalität taugt nicht für uns. Lebe wohl!" Warminski stand da und rang mit sich. Da rauschte thr Kleid, die Büsche knackten. Alles war vorüber. Und er stand und stand und konnte sich nicht losreißen. Er sah nichts, und er hörte nichts, hörte nicht die leisen Schritte, daß nacen der Zweige. Aber er blickte auf. Und vor ihm stand abermals Else. Wie er fie ansah, schlug sie die Hände vors Gesicht und weinte: „ Es ist doch- so- schwer!" sprach sie schluchzend, „ fast geht es über Menschenkraft." Und noch einmal warf sie sich an seine Brust. Doch sie beruhigte sich rasch. Sie mußte eine staunenswerte Willenskraft haben; denn was sie jetzt sagte, flang fast beiter, nedisch:„ Na, wenn wir uns später mal wiedersehen, Du verbeiratet, ich vielleicht auch, werden wir lächeln, dann ist alles vergessen. Und nun, leben Sie wohl, Graf Warminsri." Sie legte einen besonderen Ton auf das„ Ste" und „ Graf", neigte graziös ihr Köpfchen und gi Wi Bedeu Sp Würzburg. ):( Marburg. Beim hiesigen furhessischen Ja ger- Bataillon Nr. 11 werden zur Einstellung am 15. Oftober 1913 noch weitere Zweijährig- Freiwillige für das Bataillon, die Maschinen- Gewehr- und Radfahrer Kompagnie gesucht. Die Meldungen zur ärztlichen Un tersuchung finden am 30. Juli, 2., 9. und 13. August in Marburg, auf dem Dienstzimmer Nr. 17, Frankfur terstraße 6, statt. Meldeschein zum freiwilligen Eintritten Patent ist mitzubringen. • Weilbach. Die Kaiserin stattete unserer wirtschaftlichen Frauenschule einen mehr als einstündi gen Besuch ab. Au Der Reichsto Beibengejek ne Eisenach. Bauerngehöfte urden ein Ra rgdommen. De Riel. Leut ):( Frankfurt. Die Untersuchung der Afchen( art. reste der Mutter des Drogisten und Fechtlehrers Karl Hopf im Chemischen Laboratorium des Gerichtscher mit Bajagi miters Dr. Popp hat ergeben, daß in den Knochentei- en dien Passag len Arsenik enthalten war. Darnach ist antzunehmen, daß Hopf auch seine Mutter ermordet hat. München Fanern und der mnmehr von der Wilhel ):( Frankfurt. Hier ist die Errichtung eines Krankenhauses für den Stadtteil Bodenheim im Biegwald geplant, das 1 100 000 Mart fosten foll; fer ner werden 3 420 000 Mark für Krankenhaus neubauten in Sachsenhausen gefordert; diese letzteren sollen der. Es wird c medizinischen Fakultät der im nächsten Jahr zu eröff nenden neuen Universität dienen und vor allem Ba villons für Haut- und Infektionskrankheiten erhalten.nswerte Gitte des Wrads morgen eing Brod befinder Friedla be Männergesan ):( Siegburg. Der vor einiger Zeit wegen des Diebstahls der Kaiserkette zu 5 Jahren Zuchthaus wollen gemein verurteilte Schlosser Knielt ist mit einem anderen Sträi en freien Plätze iing in der Nacht auf Sonntag aus dem Siegburgerträge zu Gehö Zuchthaus ausgebrochen. Sie wurden wieder eingefan- chaft die Lie gen. unter Vergiftungserscheinungen erfrankt. Die Urjade Nancy, 1 Uht tam es na E- Lothring ):( Hersfeld. Etwa 40-50 Einwohner finissplay, in wird auf den Genuß von Kochkäse zurrüdgeführt, de enten Marce eine Bauersfrau aus dem benachbarten Schlenklängste einbler Stat auf dem Markt feilbot. Die gerichtliche Untersuchung it sofort eingeleitet worden. Warminski blickte ihr erstaunt nach. Else hatte thn aus allen Himmeln geriffen. Det Sprung in die prosaische Wirklichkeit war ja nicht ange nehm, wirkte aber erleichternd. Was fonnte denn das Lamentieren helfen? Sie datten die Sache als prat tische Menschen erledigt, jetzt hieß es, die onsequenzen atehen. Mit ganz anderen Gefühlen machte sich der Graf auf den Heimweg. Seine Liebe gehörte jetzt der Ber gangenheit an. Borhin war alles Gegenwart, drückende quälende Gegenwart. Rein Gedanke an die Zukunft nichts Frohes, Erhebendes hatte fommen wollen. Und jetzt, während er im Trab nach Hause ritt, dachte er a Wien. Ein schönes Plänchen, wie er zu Geld tommen fonnte, reifte in ihm, vorhin war ihm nichts, rein gat nichts eingefallen, morgen war, wenn er nicht irrte, in Slaventin Pferdemarkt. Da mußten die beiden Orlow traber und ein paar Füllen hin. Das gab Geld. Gra Warminski rechnete auf fünf- bis sechstausend Gulder Nun, damit ließ sich schon eine Zeitlang leben. Wen er nicht extravagant war, hielt er die zwei Jährchen wohl aus. Und bis dahin fast hätte Warminsri la aufgelacht über dieses bis dahin". Aber er lächelt nur und spornte seinen Gaul zu größerer Eile an. Die k Eile galt dem morgigen Jahrmarkt. Und hatte er er das Geld in den Fingern, dann Krzemien, ade! Dan kehrte er der Einsamkeit den Rücken. Einige Wochen später war Graf Warminsti wiede im alten Gleis. Er hatte sofort seine vornehme Jung gesellenwohnung wieder bezogen und jab mit Rube de Zukunft entgegen. Das Trauerjahr war vorüber, al die Saison mit ihren Vergnügen einsetzte. Warminst versäumte fein Fest. Er war entschlossen, rasch ein Wahl zu treffen und dann zu heiraten. Aber die Bab war nicht leiojt. Der elegante Ravalier verstand c Damenherzen zu bezaubern, und gar manche hohe Dam blickte ihm verlangen nach. ( Fortsetzung folgi.) 1 E 5 Ort der Lag ftsverluft von htaffe abgeschlo auf 118 zurid Te beträgt 830 Die nationalliber hielt heute un ehritündige Sigu gefchäftlichen Ang Beamtenbefoldum er sehr gründli ers über die Wo en vorherrschen, die Vorlage in zu bringen. irtschaftlichen die Resolution Titel„ Das Kim fommenden Go schaftlichen Win 24, eine Aus Bentrale für Mu gerufen worden ausstellung und Rundreise durch allen Dingen k gsfürsorge vor Ded eine Reihe p lliger Einrichtun gen furhessischen Einstellung am brig Freiwillige hr- und Radfah en zur ärztlichen Wir wollen aussergewöhnliche Vorteile bieten! 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Leutnant Canter ist auf seiner RumpFechtlehrers for um des Geritserlaube mit Passagier 3044 Meter geflogen und hat in den Knenten deutschen Passagierrekord damit überboten. ach ist anzunehmen bet hat. ::: München. Die Ehe des Herzogs Ludwig Bayern und der Frau Antonie v. Bartolf, geb. Bart, nunmehr von der ersten Zivilkammer geschieden worie Errichtung eins Bodenheim::: Wilhelmshafen, 13. Juli. Das VorMark kosten soll; berteil des Wracks des Torpedobootes„ S. 178" wurde rankenhaus neubauten Heute morgen eingeschleppt und mittags ins Doft ge letzteren sollen der Etracht. Es wird angenommen, daß sich 30 Leichen in hsten Jahr zu eröftem Wrack befinden. und vor allem Ba Friedland( Bez. Breslau). Eine nach rankheiten erhalten. ach menswerte Sitte soll hier eingeführt werden. Die einiger Zeit weboden Männergesangvereine„ Concordia" und" FrohJahren Zuchthawollen gemeinſam während der Sommermonate einem anderen Gf den freien Plätzen der Stadt von Zeit zu Zeit Lieborvorträge zu Gehör bringen, um damit bei der Einaus dem Siegburg bohnerschaft die Liebe zum Volksgesang zu erwecken. den wieder einge Nancy, 14. Juli. In der vergangenen Nacht 112% Uhr fam es nach einem Streit in einem Cafe am 50 Einwohner Stanislausplatz, in dem französische Gäste und Deutsche frankt. Die Unous Elsaß- Lothringen beteiligt waren, zwischen dem ſe zurückgeführt, studenten Marcel Callot und dem 26jährigen arten Schlenklängs enhändler Karl Konrad aus Hayingen zu einer htliche Untersuchung t nach. mmeln geriffen. D eit mar ja nicht an Bas konnte denn die Sache als pr es, die Konsequenz machte fich der G gehörte jept der Be Gegenwart, brückens ante an die Zukun ommen wollen. W auſe ritt, dachte er e er zu Geld fomm ihm nichts, rein Jenn er nicht irrte, ten die beiden Orlo Das gab Geld. Gr fechstausend Guld Beitlang leben. Be er die zwei Jahrá hätte Warminsti lo Aber er lige Tößerer Eile an. Die ft. Und hatte er Przemien, ade! Da en. af Warminsti wie jeine vornehme Ju und fah mit Ruhe ahr war vorüber, einfeste. Warmi entschloffen, rafch raten. Aber die Ravalier verftand jar manche hohe D ( Fortfegung folg Er muss darauf sehen, dass Gießen, Bahnhofstrasse 58. Fulda. Schweinfurt. Schlägerei. Callot, der der Angreifer zu sein scheint, ielgegend. Es genügt schon, mit den Fingern durch und betrunken war, wurde verhaftet. Callot hat Konrad verwundet, doch sind die Verletzungen nicht schwer. Untersuchung ist eingeleitet. Der Student Callot, der den nächtlichen 3wischenfall hervorgerufen hatte, wird, so wird aus Nancy gemeldet, vor das Zuchtpolizeigericht gestellt werden. Der Rektor leitete gegen ihn eine Disziplinaruntersuch ung ein. Geschäftliches. Natürliche Haarpflege. Zu den Ursachen, welche Haarausfall und Kahl- föpfigkeit hervorrufen, gehört die unter dem Namen Seborrhoe sicca( trockener Talgfluß) bekannte Entzündung der Kopfhaut. Die entzündete Haut stößt viel Schüppchen ab, die sich mit dem reichlichen Hauttalg der gleichfalls mitentzündeten Talgdrüsen zu einer mehr oder weniger trockenen Masse vereinigen. Ist die Absonderung der Talgdrüsen zu gering, so bilden sich nur fleieartige Massen auf der Kopfhaut. Die durch diese Krankheit hervorgerufene Kahlheit des Kopfes wird Alopecia furfuracea( Alopecia- Stahlheit, furfuraceafleiig, von furfur- Kleie) genannt. Die Kopfhaut der damit Behafteten iſt mit ſeinen und ſeinſten, weißen, weißgrauen, auch gelbbraunen Schuppen bedeckt. Zuweilen tritt diese Schuppenbildung in derart starken Mengen auf, daß Schuppenbildung in derart ſtarten Mengen auf, daß die Haare der davon befallenen Personen wie gepudert aussehen und deren Oberkleidung ständig mit Schüppchen besät ist. Im Anfangsstadium fällt eben nur diese Schuppenabsonderung auf, die in den meisten Fällen nicht weiter beachtet wird. Aber nach Verlauf von einigen Jahren tritt auffallender Haarausfall und danach völlige Kohlheit ein, besonders in der Stirn- u. Schei| es das Haar zu fahren, um eine ganze Anzahl Haare mitgehen zu heißen. Bei Benutzung von Kamm und Bürste ist dies noch viel schlimmer. In leichteren Fällen werden auf diese Weise täglich bis zu 70, in schwereren Fällen bis zu 200 Haare verloren. Von der chemischen Industrie sind nun eine Menge Mittel zur BeUnter seitigung der Kopfschuppen hergestellt worden. diesen tritt das seit vielen Jahren bewährte, aus; chemasch völlig unschädlichen Substanzen zusammengesetzte Haarpflegemittel„ Shampoon mit dem schwarzen Kopf" immer mehr in den Vordergrund. Wöchentlich 1-2 Mal angewendet und dauernd benützt hebt die physiologischen Funktionen der Haare und gewähr= leistet infolge seiner vorzüglichen Reinigungsfähigkeit und seines fosmetischen Effekts ein schuppenreines, volles, nicht settiges und doch glänzendes Haar. Beim Einfauf muß man aber seine Forderung„ Shampoon mit dem schwarzen Kopf" besonders betonen, um das echte In allen Apotheken, Original- Fabrikat zu erhalten. Drogerien, Parfümerien und feiner Coiffeurgeschäften ist„ Shampoon mit dem schwarzen Kopf" auch mit Teer, Ei-, Kamillen, Kräuter-, Birkenbalsam, Peru- Tannin, Sauerstoffe, Lanolin, oder Schwefel- Zusatz hältlich. er= Ein Friseur- Lehrling u. Krankenkasse ein Volontär gesucht. Ferd. Aff, Licherstraße 31. sucht sofort soliden Vertreter. InTrauungen in England besorgt: Brock's Ltd. 188, The Grove kasso vorhanden. Nichtfachleute werden eingearbeitet. Nach kurzer Probezeit Anstellung mit festem Gehalt. 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