200 Käufer Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) verteljährlich 1,20 Mr., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 90 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags.- Redaktion: Selters- weg 83. Für Aufbewahrung oder Nücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. Nr. 5. Telephon: Nr. 362. Expedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 15. Januar 1913. italiste Neuwahl im Reichstagswahlkreis Alzey- Bingen. Gegenſäße ſogar bis in den Schoß der Familien hinaefeßte Abschlüsse flott wechselnd, fud Bartapital von 5000 000 m. Gschäfte,& ndbesig fed Art zu tau n fold ftill u tätig Die Nachricht, daß die Wahl des Reichstagsabmich. notar. nach geordneten für Alzey- Bingen, Dr. Becker, von der Wahlprüfungskommission des Reichstages für un= gültig erklärt ist, läßt die„ Darmst. 3tg." zu folge: den Aeußerungen kommen: Falls das Plenum des Reichstages dieser Entscheidung beitritt, steht der Wahlfreis Alzey- Bingen damit wieder vor der Wahl eines Reichstagsabgeordneten, der vierten Wahl seit der HauptDer Wahl Verkäufer u. Kapt wollen meinen to uch fordern. Verkauf meiner Schil n Nachf.( Jnh. 6. Owahi von 1907, diese mit eingerechnet. a. Rh., Kreuzgaffe 8 freis hat in der letzten Zeit ein wechselvolles Schicksal gehabt. Von 1871 bis 1878 war er durch einen natioO Mark nalliberalen Abgeordneten vertreten, zuletzt durch Bamberger, mit dem der Wahlkreis zum Linksliberalismus chenloh überging. Bamberger vertrat den Wahlkreis noch bis 1893, von da ab bis 1906 war Schmidt= Elber60% Prov. erhält Jei feld der Abg. für Alzey- Bingen. 1907 wurde die Fahne ren an Private üb des Freisinns heruntergeholt. Keller( Bund d. L.) Prachtvolle Neuheit wurde in der Hauptwahl gewählt, nach dessen Tod im enntnisse nicht erford Dezember 1908 wurde bei der Nachwahl im Februar Sweispapiere etc. wer 1909 Uebel( 3entrum) und bei der Hauptwahl 1912 Auch als Neben Dr. Vecker( nationelliberal) mit 2 Stimmen Mehrheit gewählt. Dr. Beckers Wahl ist jetzt von der Wahlprüfungskommission des Richstages für ungültig lärt, und er hat voraussichtlich sein Mandat bald wieder gegen den Freisinn, oder, wie es jetzt heißt, gegen die Fortschrittliche Volkspartei zu verteidigen, die seit ng können nachweis and mehr pro Tag rden. Auskunft gr ckner, Erbach I. Weste er= zpflasterklöize 1907 bei allen Wahlen die größten Anstrengungen ge gen Steinpflaster frei Geräusch u. Staub. . Streck, Bonn t reichhaltiges Muster buch Nr. 10. von Bahrenfel macht hat, ihren alten Besitz wieder zu erlangen. Tarum hat sie auch bei der Nachwahl 1909 ihren Führer, Pfarrer Korell, dort aufgestellt, der aber damals, ebenso wie im Januar 1912, in der Stichwahl unterlag; zuerst gegen den Zentrumskandidaten, der mit nationalliberaler Wahlhilfe siegte, und zuletzt gegen den Nationalliberalen, der die Wahlhilfe des Zentrums erhieit. Schon dieser kurze Ueberblick über die Geschichte der letzten im Kreise same Fraue bort bie Bartelverhältniffe feciſe zeigt, wie verwent efnur Sternwoll ist der Gegensatz zwischen den liberalen Parteien sehr gro Die Nationalliberalen kann man furz als Altchtheit garantiert diese nationalliberale charakterisieren, während die Fortschrittler und ihr Kandidat Korell in ihrer Partei mehr nach links neigen. Dieser Gegensatz, der zwischen den beiden Parieien, die sich eigentlich am nächsten stehen sollten, dem Nationalliberalismus und der Fortschrittlichen Volkspartei. dort herrscht, zeigt sich in einer oft über Maß und Ziel hinausgehenden Agitation noch mehr zwischen Bund der Landwirte und Zentrum auf der einen und Fortschritt auf der anderen Seite. Weil in jenen Wahllem Etikett und Umbant freiie die Verbitterung auf beiden Seiten so groß ist, Aufschrift Fabrikat de deshalb ist es zu bedauern, wenn durch einen allspinnerei Altona Babre Waylkampf die Erregung wiederum entfacht wird. Wer die Verhältnisse dort kennt, der weiß, wie die politischen MARKE Neuheit atadorster iner Wolle hergestel hlaufend nicht filzen Das Glückskind. neuen Roman von Frene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Ich begriff es anfangs auch nicht, aber höre zu": Waldemar schöpfte ttef Atem, ehe er begann:„ Mein Este gegen Schweißig insiger Fehler, den ich bei der Sache machte, tst der, saß ich leichtgläubig und vertrauend mich in die Hände Qualitäten ere Stenben begab, der fich mir unter der Maske der sch Nachweis von Bengsich ohne jedes Mißtrauen in die Falle ging. Das Ganze Freundschaft zu nähern wußte, als er erkannt hatte, daß scheint ein Att der Nache zu sein, weil ich ihm ohne mein Butun das Mädchen abspenstig machte, das er liebte. raver Junge Konnte ich denn dafür, daß das reine Herz des Mädrling gesucht. Eigens sich mir, statt ihm zuwandte? Hätte Lorchen ihn ofort oder später. Raifer, Schumacher geliebt, ohne ein Wort würde ich verzichtet haben, wenn es mir auch schwer gefallen wäre, sie zu verlieren." Der Erzähler machte eine Pause und preßte die bezialist für Fußleid Sände an die pochenden Schläfen, um sich zu beruhigen; et/ Main, Gerning dann fuhr er in mattem Tone fort: Wie ich in das Geschäft von Robert Buchholz tam, Jer verkauft den ich als meinen Wohltäter pries, habe ich Dir bereits n- Geschäftshas an Pfingsten genau erzählt, und dann kam, wie Du 3. B. p. 9866 gut. Im Geschäft hatte ich mich bald tüchtig eingearwetßt, die Hochzeit mit Lorchen. Bis dahin ging alles figes Anwefen. 2 If Moffe, Gieken ungen schon vieles agewandt, bringt beitet. Robert versprach mir goldene Berge und machte Einkäufe im größten Maßstabe, der Umsatz wurde bedeutend vermehrt. Wir machten glänzende Abschlüffe, doch zufällig", wie ich in meiner Harmlosigkeit dachte, befand Robert sich viel auf Reisen und für Zufall hielt ich es auch, daß gerade in dieser Zett mehrere größere chtetes Mittel sch Zahlungen gemacht werden sollten. Da Robert abweaschend. Erfolg, se send war, tam natürlich die Sache an mich, als den n. Dankschre ar. M. 3.50, ext kr. Nachnahmever Stellvertreter und Kompagnon des Geschäftsinhabers. Ich handelte nach seiner Angabe, stellte Wechsel aus, der Summen ängstlich wurde uno gelegentlich darnver catius, Berlin te jener es mich gelehrt. Wenn ich wegen der Höbe on ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 20 pfg. die 44 mm breite Inseratenzeile.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pig.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet, Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. Die Pforte wird nach Zeitungsmeldungen die Kollektiv mote der Großmächte, die demnächst überreicht werden soll, ablehnen und vorschützen, daß sie die Forderungen erst einem Ministerrat un, er Politische Rundschau. jetzt wahrscheinlich nötig werdenden Hauptwahl in Aleingetragen werden, der wird auch wissen, daß bei der zey- Bingen wieder bis aufs äußerste gekämpft werden | wird, Ein Glück in diesem Unglück ist wenigstens, daß bei dem Kampf auf Leben und Tod, den die bürger=| breiten müsse. mokratie nicht als tertius gaudens den Vorteil lichen Parteien in Alzey- Bingen führen, die Sozialdehat. Diese Partei ist dort nämlich ohne jede Bedeutung, sie kommt nur als fleine Stichwahlhilfe für die Fortschrittliche Volkspartei in Frage. Die Ergebnisse letzten Wahlen im Wahlkreise Alzey- Bingen waren folder gende: 1909 Korell( Fortschr. V.) 8060, Uebel( 3tr.) 6604, Dr. Becker 5821, Adelung( Soz.) 1559 Stimmen in der Stichwahl siegte Uebel( 3tr.) mit 12 027 Stimmen über Korell( Fortschr. V.) mit 10 883 Stim10 848, Korell( Fortschr. V.) 9372, Adelung( S03.) men. Bei der Hauptwahl 1912 erhielt Dr. Becker( ntl.) 2315 Stimmen, zersplittert waren 8 Stimmen. Bei der Stid; wahl erhielt Dr. Becker( natl.) mit 12 012 Stimmen Kcieli( Fortschr. V.), 12 010 Stimmen. erVon der Friedenskonferenz. London, 14. Jan. Die Drohung der Täten, heute abzureisen, gab Anlaß zu vielen Erörterungen in diplomatischen Kreisen. In den Balkankreisen wir klärt, daß kein Delegierter, ohne eine grobe Verletzung der Etikette zu begehen, abreisen könne, bevor noch eine Sitzung der Friedenskonferenz einberufen sein würde, auch wenn dies nur geschehen sollte, um die Verhand lungen in aller Form abzubrechen. London. Die Delegierten der Balkanstaaten verlängern ihren Aufenthalt in London nur mit Rücksicht auf die Großmächte und in der Hoffnung, dak die Note der Mächte in Konstantinopel Früchte bringen und Türken Deutschland. Reichskanzler. Der Kaiser empfing den Prinzen Mar * Der Kaiser besuchte vorgestern vormittag den von Baden, der auch zum Frühstück geladen war. Frankreich. Striegsminister Lebrun, offiziell das Ministerium ster niedergelegt und seinem Nachfolger, dem neuen Miller and hat das Amt als Kriegsminiübergeben. Lebrun empfing darauf den Militärgouverneur von Paris, Michel Miller and hat bereits gestern nachmittag seine Tätigkeit als Rechtsanwalt wieder aufgenommen. Er erschien im Justizpalaste und plädierte in einem Falle, in dem er sich während seiner ministeriellen Tätigkeit vertreten lassen mußte. Lebrun Gründung im Jahre 1870 besit ist der 58. Kriegsminister, den die Republik seit ihrer Rumänien. * Rumänien verhandelt mit einer deutschen Schisiswerft wegen des Baues eines Dreadnoughts. * Vom Balkan. Konstantinopel, 13. Jan. Da im Falle der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten eine Aktion der griechischen Flotte gegen die kleinasiatische Küste befürchtet wird, wurden beträchtliche Truppenverstärkungen andernfalls wären die Delegieren, Tagen ändern werde, nach den Städten des Wilajets Smyrna entjanot. Auch zwungen, London zu verlassen und die Feindsel citen würden wieder aufgenommen. London, 13. Jan Sämtliche Großmächie haben dem Wortlaut der beabsichtigten Mitteilung an die Türkei zugestimmt. Die Note soll unverzüglich in Storstantinopel überreicht werden. Der Text der Note der Mächte ist heute nach Konstantinopel telegraphiect werden, aber er kann unter den günstigsten Umständen erst am Dienstag oder Mittwoch dort vorgelegt werden. Die Note ist kurz und bestimmt und geht ohne Umschweife auf das Ziel los. Sie weist die Pforte klar und ernst haft auf die Notwendigkeit hin, Adrianopel abzu= treten und die Frage der ägäischen Inseln der Entscheidung der Mächte zu überlassen. Andere Fragen sind darin nicht berührt. Rücksprache mit meinem vermeintlichen Freunde nahm, dann lachte er mich aus und versicherte mir, daß wir gut das Dreifache der Summe an den Waren verdienen würden. Und so sind jezt Wechsel in Höhe von zwanzigtausend Mark von mir unterzeichnet im Umlauf. Jener elende Schuft aber hat alles, was möglich war, zu Gelde gemacht, außenstehende Beträge einfasstert usw. Während ich immer nur so viel bekam, um eben leben zu können und bei etwaigen Klagen auf spätere Zeiten verwiesen wurde, hat er mit den eingeforderten Summen das Weite gesucht. Eines Tages erwartete ich ihn vergebens im Kontor, er kam nicht mehr, und als es bekannt wurde, daß er fort war, da stellte es sich herdus, daß er ungeheure Schulden hinterlassen hat. Haus und Geschäft wurde mit Beschlag belegt, nichts nenne ich mein eigen,-- dazu die Wechsel, die ich bezahlen soll, und derentwegen man dem Halunken, der mich ins Elend brachte, nicht einmal etwas anhaben kann, da sie zwar mit unserer Firma, jedoch mit meinem Namen als Unterschrift versehen sind."— Stöhnend und erschöpft hielt der junge Mann inne, indes Röschen nichts zum Troste des geliebten Bruders zu sagen wußte. Ich habe bis jetzt alles mögliche versucht, um wenigstens Arbeit zu bekommen; allein trotzdem ich meine Unschuld beteuere, mißtraut man mir und schickt mich fort. Wäre mein armes, bedauernswertes Weib nicht, ich schösse mir eine Kugel durch den Kopf und alles hätte ein Ende. Es wird mir schließlich auch nichts anderes übrig bleiben, ich kann das Elend nicht länger mehr tragen, mein Leben ist verpfuscht; denn wo in aller Welt soll ich soviel Geld auftreiben? Und selbst wenn ich es könnte, werde ich doch nie imstande sein, es zurückzuzahlen." Röschen faßte nach des Bruders Hand und obgleich fie selbst das Troftlose der gegenwärtigen Lage einsah, versuchte me dennoch, den Mutin aufzurichten. die Truppen von Gallipoli wurden durch Kurden und Araber erheblich verstärkt. Konstantinopel, 13. Jan. Den Blättern zufolge ist der Beschluß des Ministerrats, eine National= versammlung zum Zweck der Entscheidung über Krieg und Frieden einzuberufen, noch kein endgültiger. Der Ministerrat wird sich noch mit der Frage beschäftigen. Ein entsprechender Vorschlag ist von dem Großwesir gemacht worden. an der türkischen Bevölkerung verübten Greuel sind hier Rom, 14. Jan. Die von den Balkanverbündeten von einem diplomatischen Vertreter einer Großmacht in heiten aufgeführt sind. Der Brief sagt wörth Sier einem Schreiben geschildert worden, worin auch Einzel. wul noch immer keine Ruhe einkehren, im Innern dau " Du warst freilich viel zu leichtgläubig und unerfahren," sprach sie, aber es muß sich ein Mittel finden, Waldemar, wie Dir geholfen werden könnte. Komm, laß uns zum Onkel Förster gehen, vielleicht weiß er Rat in dieser verzweifelten Sache. Nur nicht den Kopf verlieren, mein Waldt! Blicke nicht so starr und hoffmungslos darein, wir werden schon etwas ausdenken." Der junge Mann lachte so schrill auf, daß es Nöschen ins Herz schnitt, und willenios wie ein Kind folgte er der Schwester, die sich nicht merken Iteß, wie traurig es thr zu Mut war, sondern scheinbar ruhig und zuversichtlich aussah. Ein scharfer Wind blies von Westen her, dazu fing es jetzt stark zu regnen an, die falten Tropfen schlugen den Geschwistern ins Gesicht; sie beeilten sich daher, möglichst schnell das schüßende Dach zu erreichen. Unterwegs zermarterte sich Röschen den Kopf, einen Ausweg zu finden; denn daß der Förster nicht helfen konnte, wußte sie wohl. Derselbe hatte nte GeTegenheit gehabt, Schäße zu sammeln. Die beiden Alten lebten zwar behaglich und ohne Sorgen, hatten auch einige Tausend Mark für den Notfall auf die Seite gelegt, aber das war auch alles. Einen Augenblick dachte Röschen an Malljar, doch verwarf sie diesen Gedanken sofort wieder, da sie in die pefuntären Verhältnisse des Mannes teinen Einblick hatte. Daß er reich sein mußte, ging wohl aus seinem ganzen Auftreten hervor, aber ob er über große Bar= mittel verfügte, wußte Röschen nicht. Und selbst wenn es der Fall war, was konnte das ihr nüßen? Konnte man von ihm eine so große Summe verlangen? Nein, nein! ( Fortsetzung folgt.) ern die Massalers unter den unglüdlichen Lücken fort. Stadt Berlin 30 Millionen Mark 4prozentige Anleihe schen den einzelnen Mitteln vor, zersetzte oder verdorBießen, 15 Man schätzt die Zahl der bisherigen Opfer auf 240 000 ausgegeben hat, daß Charlottenburg 32,5 Millionen bene Mittel werden nicht erkannt und so fann leicht ein in hielt geffern A Mart aufgenommen hat. Die Stadt Düsseldorf hat 20 Schaden angerichtet werden, für den der unerfahrene erfammlung af und ich halte die Zahl für nicht zu hoch gegriffen. Wenn doch einmal Europa eingreifen wollte, wie es font immer tat, wenn einmal ein bulgarischer oder gutedischer Viehdieb verprügelt wurde." Amerika. Millionen Mart Anleihen ausgegeben, die Stadt Kassel 8 Millionen Marl, Stralsund 6,5 Millionen Mart, Trier 4,2 Millionen Mark, Koblenz 1,5 Millionen Mil., Geschäftsmann haftpflichtig ist. Der Gewinn aus dem Verlauf ist gering. Denn unter den zahlreichen Mitteln Brausmülle diedenen Fragen Dr. im Drogenschrank sind sehr viele, die gar nicht gehen. Glaferarbeiten Hanau 3,2 Millionen Mark, Colmar 2,5 Millionen Mt., Durd; das lange Lagern werden sie unwirksam und natürlich auch Hagen 3 Millionen Mart, Gießen 3,5 Millio= nen Mart, Halberstadt 2,5 Millionen Mart. Ulm 2 Millionen Mart. Eine ganze Reihe schließt sich noch gengeschäfte, beanstandet. Der Umsatz ist überhaupt nur miffionsangebote werden deshalb bei den behördlichen Revisionen, denen und es schien, als die Drogenschränke geradeso unterliegen wie die Dron Auswärtige ver diesem bedenklichen Zuge an; daher ist es fein Wunder, gering, weil das Publikum viel lieber in Apotheken ener Blafermeifter den. Der Geschäftsbetrieb fönne so groß werden, wie er daß es auf dem Stadtanleihen- Markte immer trostleser oder richtig geführten Drogengeschäften kauft. Der Käu- audeputation Unt Chicago, 13. Jan. Der fünftige Präsident Wilson erklärte, das amerikanische Geschäftsleben müsse von allen monopolischen Zügen freigemacht werwolle, vor usgesetzt, daß es im scharfen Ronkurrenz tampf geschehe. Die wirklich ehrlichen Leute seien jetzt in Amerita im Nachteil, weil das Bolt ben Geschäfts methoden ganz allgemein mißtraue. Ueber das amerilanische Kredit- und Bantwejen sagte Wilson: In unserem Bi- ntsystem ist das Urteil bereits gesprochen: die Banten müssen Kredit allen zu den gleichen Be dingungen zur Verfügung stellen. Ueber das Elend am Stadtanleihen- Markte Schreibt die Röln. Volfsztg.": Eine Berliner Firma hat, um die Haltlosigkeit der aussieht. Glaſer on großes Verdienst de werden, dem dafür fer des Drogenschrankes kommt daher häufig nicht ein- aß diefe hier in F Wer soll denn schließlich alle diese Anleihen auf mal auf seine Unkosten. Die Geschäftsleute werden des hergestellt biel rid Baviere sich nur sehr wenig Liebhaber finden? Dazu ungen der Reisenden, die ihnen den Ankauf von Profemmt, daß die Geehandlung, welche sonst immer die genschränken empfehlen, nur mit größter Vorsicht entStützung des Stadtanleihenmarktes übernommen hat, gegenzunehmen. in der letzten Zeit nicht mehr den Willen zeigt, soviel Ware aufzunehmen, daß die Breise nicht erheblich heruntergehen. Tatsächlich gibts fein anderes Mittel zur Gesundung des Stadtanleihenmarktes, als die vorläu fige 3urudhaltung der Städte von neuen Anleihen, oder wenigstens eine Ausbildung des Städtelre bites, die fich nicht in dem bisherigen Maße auf die Aus Stadt und Land. eingeschränkten Preisfestsetzung für Stadtanleihen an der Börse stützt. Beise zu beweisen, mit geringem Angebot den erfolgreichen Versuch gemacht, die Preise von Stadtanleihen an der Berliner Börse erheblich zu werfen( vergl. Nummer 1085 A und 1088). Man lann darüber streiten, ob dieses Mittel zu verteidigen ist oder nicht. Jedenfalls beweist der Erfolg, in welch elender Lage der Stadt Aralcilenmarkt sich noch immer befindet. Allerdings ist dieie nicht allein auf die Bestimmungen über die Preisfestietzung zurückzuführen, sondern wesentlich darauf, daß die Städte, trotz der Ueberfüllung des Marktes mit Anleilet, immer und immer wieder erhebliche Beträge neuer Anleihen herausbringen. Man hat daran ge= dacht, die Anleihebedürfnisse der Städte ohne Jnanspruch nahme der Börse zu befriedigen; aber diese Bestrebun gen haben bisher lediglich zur Errichtung der Geldvermittelungsstelle des Deutschen Städtetages geführt. Diese Bermittelungsstelle fommt jedoch für die Erledigung der ricfiçen Anforderungen nur in ganz geringem Maße in Betracht. In 2 Jahren sind 105 Gesuche um furzfristi ges Geld in der Höhe von 108 Millionen Mark bei der Bernittelungsstelle eingegangen, wovon nur ungefähr 56 Millionen Mark gedeckt werden konnten. Die Vermittelungsstelle erhielt ferner Geldangebote in Höhe von ungefähr 91 Millionen Mark, von denen etwa 58 Willionen Mark untergebracht werden konnten. Der Gezumuzen und die Wagen möglichst schnell zu behandeln. samtumschlag belief sich auf 126 Millionen Mark, wovon 11 Millionen Mart auf langfristige Anleihen entfielen. Demgegenüber verfolge man einmal die wirklichen Ansprüche der Städte, die auf dem Stadt- Anleihen- Merkte zur Geltung fommen. Im Jahre 1911 schon hatten die deutschen Städte 7 Milliarden Mark Schul den. Auf die Städte über 10 000 Einwohner entfielen davon etwa 5% Milliarden Mark, auf die fleinen Städte und Landgemeinden etwa 2 Milliarden Mark. Jm Jahre 1912 ist, trotz verschiedentlicher Mahnungen zur Einschränkung, die Anleihewirtschaft in ganz erheb lichem Make weiter gegangen. Um nur einige Fälle anzuführen, sei bemerkt, daß die Stadt Köln die Genehmigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen im Betrage von 79 Millionen Mark erhalten hat, daß die Weiter wurde ne :: Ein edles Wert. Bereits am Samstag, aß das 75jährige tung eines Ferdinand Freiligrath Denimais roße Ausstellung den Bortra Nicht allein, daß die Lotterie große Chancen hat, wo dine größere Verein ich auch gleichzeitig um ein edles Werf. Es gilt einem ber das eine in der Besten unseres Volkes ein sichtbares Zeichen der Ersule war sehr int innerung zu setzen. Ferdinand Freiligrath, wer fernt ele von ihm Do nicht seine Lieder, wer nicht sein Name. Seit nahezu 40 eichnungen und Jahien ruht dieser einzige Dichter von Gottes Gnade, begenständen illuſtri und noch fehlt ein sichtbares Zeichen der Erinnerung. der Bersammlung Dieses soll nun entstehen. Ein Denkmal von ge Aussprache ob Stein am schönen Rhein. Deshalb sollte ein Gewerbe- Ausste jeder helfen, damit das edle Werk entstehen kann, sein benachbarte Gebiete p Ederſlein beizutragen. Loſe a 1 Mt., 5 Lose 5 Mart, the been affe 11 Lose 10 mt. sind zu beziehen durch den General: 1914 erftehen lasse Debit Friedrich Amtenbrint, 6. m. b. H., Köln, beins wurde beauftr Rorporationen recht und allen Loseverkaufsstellen. ßen Firmen soller ir gewonnen werden ammlung nähere Mi n Gießen, 13. lage ist heute bor arie Mühl beim Fe om Fenster herunte In den Monaten Februar und März pflegt alljährlich ein gesteigerter Güterverkehr einzutreten, der besonders die bededten Güterwagen start in Anspruch nimmt. In Hauptsache Düngemittel und inzwirtschaftliche Peach in Frage. Da bie Wärt schaftslage anhaltend günstig ist, rechnet die Eisenbahnverwaltung für die Monate Februar und März 1913 mit sehr starken Anforderungen an bedeckten Wagen. Damit diesen Anforderungen möglichst rechtzeitig entsprichen werden kann, erscheint es dringend erwünscht, daß mit dem Bezug der Massensendungen für das Früh jahr frühzeitig, d. h. schon im Januar begonnen wird. Durch volle Ausnutzung des Ladegewichts der Güterwagen würde die Bedarfszahl an Wagen wesentlich eingeschränkt werden können; ferner würde die schleunigste Be- und Entladung der Wagen den Wagen undaus verbessern. Die Verkehrtreibenden werden daher zum eigenen Vorteil der Gesamtheit dringend gebeten, sich den frühzeitigen Bezug ihres Frühjahrsbedarfs an= gelenen fein zu lassen, das Ladegewicht der Wagen aus= Hierbei wird noch besonders darauf hingewiesen, daß bei Ausnutzung des Ladegewichts der Güterwagen von 15 und mehr Tonnen Ladegewicht ein Fra china ch I as gewährt wird. Degea Das Glückskind. Roman von Irene von Hellmuth. ( Nachdruck verboten.) Welches Recht hatte sie an den Wann, der ihr wohl freundlich gesinnt zu sein schien, der auch ohne Zweifel ein weiches, mitleidiges Herz und einen ausgezeichneten Gharakter besaß, aber nichtsdestoweniger konnte sie, gerade sie ihn um Hilfe für den Bruder ansprechen? Was sollte er von ihr denken, er, an dessen guter Meinung ihr so viel gelegen war! Wenn sie vor den Mann bintrat und sagte: mein Bruder hat Schulden gemacht, viele Schulden, würde er glauben, daß jener so vollständig unschuldig an der Sache war? Röschen schüt felte beftig den Kopf. Waldemar bemerfie es mit trübem Lächeln, doch sprach er fein Wort. Auch als die beiden endlich im Forstbause anlangten, sant der junge Mann wie fraftlos in den nächsten Stubl und legte schweigend den Kopf in die Hände. Das Unglück batte den lebensfrohen, betteren Menfchen ganz stumpffinnig gemacht. Ueberwachung der Schrank droge rien. Bestimmte Großfirmen vertreiben als SpezialiZungentät den Verkauf sogenannter Drogenschränke. fertige Reisende versprechen fleinen Geschäftsleuten, namentlich Kolonialwarenhändlern, Wirten, auch Handwertern großen Gewinn aus dem Absatz der im Drogenschrank aufgestellten, gebrauchsfertigen Arzneimitteln. Namentlich das platte Land ist mit Drogenschränken völlig überschwemmt. Den Käufern fehlt in den metsten Fällen jede Kenntnis über die Beschaffenheit von Arzneimitteln. Der Inhalt des Schrankes gerät daher leicht in Unordnung, es fommen Verwechselungen zwi Röschen berichtete dem Ehepaar, was geschehen. Dem alten Förster schwebte ein scharfer Tadel auf den Lippen. Wie fonnte man denn so unüberlegt, so leichtsinnig bandeln! Als er aber in das trostlose, toten blasse Gesicht des sonst so lustigen Neffen und die bittend auf ibn gerichteten Augen Röschens fab, da blieben ihm die Worte im Munde stecken. Um seines Lieblings willen bätte er gerne geholfen, das arme Mädel grämte sich offenbar um den Bruder ganz entfeßlich, und das schnitt ibm ins Herz. Die verschiedensten Pläne wurden gemacht, aber alle ebenso schnell wieder verworfen. Auch dem Förster fam der Gedanke an den offenbar woblbahenden Besitzer des Seeschlößchens, aber als er diese Idee Rösden gegenüber aussprach, wehrte sie sich tteferrötend und Machen Sie keine kostspieligen BeleuchtungsExperimente! Nehmen Sie gleich das Richtige. ,, Degea" den besten Glühkörper der Auergesellschaft! Einkommen und Vermögen. Im Jabre 1912 gab es int Großherzogtum Hessen 382 506 Personen, die Einkommensteuer zu zahlen hatten. Vermögenssteuerpflichtige gab es 163 596. Auf 1000 Einwohner famen 293 Personen, die Einkommensteuer zahlten, während auf 1000 Ginwohner nur 125 Vermögenssteuerpflichtige famen. Das gesamte veranlagte Einkommen beziffert sich auf 620 000 000 Mark, das gesamte Vermögen aber auf 4 693 000 Mart. Auf den Kopf der Bevölkerung tommen 475 Mart, Einkommen, aber 3596 Mark Vermögen. s Darmst d in empfing gestern las Fräulein Gol wabe aus Gi sDarmstadt Nach der letzten Volkszählung gab es im Großherzogtum Heisen 36433 Personen über 70 Jahre Hierbon famen 14 680 auf Starfenburg, 10721 auf faltet Ende Febru Oberhessen und 11 032 auf Rheinhessen, dies er eide- und Fohlena gibt auf 1000 Einwohner solche über 70 Jahre in Ober, fehlen hessischer Lan Hessen 69,3, Rheinhessen 57,7, und Starkenburg 49,7. mungen für dieſe Oberhessen zählt also relativ die meisten alten Leute, malate verjendet die während Starkenburg an legter Stelle fteht. Nimmt abt. Schlußtermin man dagegen die Altersklasse von 50 Jahren und höher de zugleich als Eint für sich allein, so figuriert darin Rheinhessen mit 78 Per Februar ab gegen G sonen gegenüber 76 in Starferburg und 55 in Ober- endwirtschaftskamme Hessen. In dieser Klasse steht also Rheinhessen absolut):( Frankfur und relativ obenan. Seliand ist im streng ):( Frankfur n Gießen. Der Großherzog hat dem ordentlichen mert zu längerem Au Professor an der Landesuniversität Gießen Dr Wilhelm ban Galfer die Erlaubnis zur Annahme und zum Banalstelle für Obsto Tragen des ihm von dem Großhorzog von Baden ber liehenen Ritterkreuzes 1. Klasse des Ordens vom Zäh ringer Löwen erteilt. Glühkörper bejtig gegen ein solches Anfinnen, und jeuizend mußte der Alte einsehen, daß an des Mädchens Stolz der schöne Plan scheiterte. Plöglich schlug sich Rosi vor die Stirn. Daß ich daran noch gar nicht gedacht habe!" rief sie, lebhaft aufspringend, und eilte hinaus, die Treppe hinauf, in ihr Stübchen, framie in der alten Kommode, nichtachtend der Unordnung, die dadurch unter den, mit peinlichster Sorgfalt geordneten Sachen entstand; sie nahm sich nicht Zeit, die herausfallenden Gegenstände vom Boden aufzuheben. Endlich riß sie aus der dunkelsten Ede, wo er so lange gestanden, den einst von der Mutter erhaltenen, filberbeschlagenen Rasten hervor. Derselbe hatte das Mädchen bierber begleitet, weil es Röschen bedünfte, daß er bier sicherer geborgen war, als in dem Hause des Vormundes in der großen Stadt, wo er schon einmal nabe daran war, einem Diebe in die Hände zu fallen. Rasch schloß Röschen den Deckel auf und nahm ein zusammengefaltetes Bapier beraus. Mit diesem febrte sie eiligst in das Wohnzimmer zurüd und breitete das Schriftstück vor Waldemar aus. „ Das wird Deinen Gläubigern genügende Sicherbeit sein," sagte sie, dem Bruder lächelnd in das erstaunte Gesicht sebend, dann wandte sie sich an den Onkel. „ Du weißt doch, daß mir Tanie Aurelie einst diesen Schein gab, der mir bei meiner Verheiratung die Hälfte des damals gewonnenen Geldes zusichert. Wenn nun Waldemar dieses Papier vorlegt, fann es ihm doch gar nicht fehlen. Daraufhin wird er erhalten, was er baben muß, und er ist gerettet." „ Du bist ein gutes, liebes Rind," meinte Tante Therese gerührt. Und wenn ich daraufbin das Geld bekomme," entgegnete Waldemar, in dessen Blicken sich die Hoffnung fundgab, glaubst Du, daß ich eine solche Summe Dir je zurückzahlen faun 2 Mufflers Kinder- Tahrung sterilisirle Eftenfrei Muffler& Cie., and Drogenhandlungen. Veralt au ,, Aber Brüderchen, wer spricht davon! Still, ich eine recht schwierig will gar nichts hören," fuhr Röschen fort, als Walde mil mil einem hartnä mar mit neuen Einwendungen kommen wollte, dte azu davon ein Lie Hauptsache ist, daß Dir geholfen wird, was fümmert mich das andere?" Um den Mund des Försters zuckte schon wieder ein Lächeln; neckend faßte er das Mädchen am Arm und Susmittelchen, wie nicht viel anzufang Saltungsbuften, der raunte diesem zu:" Waldemar kann ja seinen Gläubigen von jelbit zu ver gern sagen, daß die Hochzeit, wo Dir das Geld ausbes armloje Mittel ja gan zahlt wird, nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen ties chronisch geword wird; der Bräutigam set bereits gefunden, gelt, Rosel en Hustens, der bei chen?" Rim eines viel schlim er eine ganz andere en Feind fozusagen then und ihn dann Die Angeredete glühte wie wie in Fieberröte; über das süße Gesicht huschte momentan ein Ausdruck unbe schreiblichen Glückes hin, doch suchte sie sich zu befreien. „ Erst sage mir, ob ich recht habe, Rosi?" „ Ich- ich weiß nicht, Onkel." „ Es wird schon so sein, Du Glückskind, Du!" wesentlich ernstere Als eines der beft Waldemars betrübtes Geficht hatte sich ein went onijd gewordener aufgehellt, er wandte sich fragend an den Onkel: Glaubst Du, daß dieser Schein nötigenfalls vor Gericht Gititigkeit haben wird?" Der Förster nahm prüfend das Papier und jagte zu ben wie: alter Sufto Bronchialfatarrh, don den berühmten Arz versichtlich:„ Ohne Zweifel, mein Junge! Es trägt die ganzen Orient der Unterschriften von zwei Zeugen, das genügt allenfalls. allani, der naturrein „ Nun, und daß Röschen sich verheiraten wird, tern des roten Me ficher vorauszusegen," fuhr Waldemar fort. Ja, und zwar in nicht allzuferner Zeit," fügte ber Förster mit schalthaftem Augenblinzeln und einem Blid auf Röschen bei. darauf ernster werdend, meinte ste: Bielleicht wenn ic berühmte Arabi Amerifas die men Baliam" gab, u alteren Suraturangab Sie drobte scherzend mit dem Finger; aber glet en Werlen, in derie an den Herrn Vormund schreibe, daß er mir auf Grund so wie die zahlreid des von Tante Aurelie unterzeichneten Scheines jeden Heilwert des einstweilen eine bestimmte Summe, etwa die Hälfte as Wort Baljam" ausbezahlt, und das andere später; damit wäre schon er das Mittel im t viel geholfen." ( Fortsetzung folgt.) ammi nämlich aus = oder verdor uf •) Gießen, 15. Jan. Der Ortsgewerbeber gestern Vertreter der Landwirtschaftskammern von Hes- Anwärter, der Titel„ Gerichts schreibergehilfe", kennzeich net eigentlich nicht ihre Stellung. Hoffen wir, daß ch in dieser Hinsicht bald etwas für die Anwärter geschieht. Am Januar, der mer Gießen über„ Die finanzielle Mobilmachung". ! Aus Rgeinhessen. Eine erhebliche Steigerung der Weinbergpreise ist neuerdings aus allen Teier unerfahrene ersammlung ab, die vom 1. Vorsitzenden, Professor die Beibehaltung und der weitere Ausbau der Stelle fann leicht ein in hielt gestern Abend im Café Ebel seine Monats: sen, Wiesbaden und Kassel eine Besprechung ab, in der inn aus dem r. Krausmüller, geleitet wurde und über die ber- beschlossen wurde. Hierzu soll in der nächsten Ver= Ceichen Mitteln tedenen Fragen eine rege Aussprache zeitigte. Um fammlung ein Organisationsplan vorgelegt werden. nicht gehen. ie Glaserarbeiten an der neuen Oberrealschule haben vormittags 11½ uhr, hält der Wittelrheinische arabur visionen, denen nd es schien, als sollten diese umfangreichen Arbeiten fantenverein in Mainz, Kasino„ Hof zum Gutenberg", wie die Tron Auswärtige vergeben werden, weil sehr billige Sub- seine ordentliche Generalversammlung ab. Außer überhaupt nur nissionsangebote mit vorlagen. Dadurch sind die Gie- Verlage der Abrechnung für 1912, der Aufstellung des in Apotheken jener Glasermeister endlich einig geworden, haben der Voranschlages für das Geschäftsjahr 1913 und ute werden des jergestellt biel richtiger sei. Daß der Vorstellung der mufig nicht ein faß dieje hier in Jrage fommenden Arbeiten in Gießen ein Vortrag des Geh. Hofrats Prof. Dr. Wt. Bier, die Versprechiesigen Glaser entsprochen worden ist, darf als ein auf Vorsicht ent- verden, dem dafür der Dank der Versammlung wurde. - Weiter wurde neben anderen Beratungen beschlossen, am Samstag, Jaß das 75jährige Bestehen der Gießener Gewerbeerie zur Enid mule am 6. april gefeiert werde. Geplant ist eine Dent mais große Ausstellung der Schülerarbeiten und eine afain Köln tatt. semische Feter im Gewerbehaus und am Nachmittag ancen hat, wo ine größere Vereinsfeier in Steins Garten. Der nd, handelt es un folgende Vortrag des Gewerbeschullehrer Garnon ll Es gilt einem iber das Zeichnen und Malen an der Gießener Gewerbe Zeichen der Er- chule war sehr interessant, zumal derselbe noch durch ath, wer tennt viele von ihm oder den Schülern selbst verfertigten Seit nahezu 40 Beichnungen und Malereien auf Papier und anderen Gottes Gnade, Begenständen illustriert wurde.- Der letzte Punkt, der er Erinnerung. n der Versammlung zur Beratung stand, brachte eine nkmal von ege Aussprache ob man in Gießen auch einnial eine halb sollte ein Bewerbe- Ausstellung für Oberhessen und hen kann, sein enachbarte Gebiete planen solle. Mehrere Herren sprachen 5 Lose 5 Mart, ich sehr dafür aus und zwar solle man dieselbe schon h den General n 1914 erstehen lassen. Der Vorstand des Ortsgewerbe- wur= ler: der Provinz Rheinhessen zu verzeichnen. So den bei einer in Guntersblum abgehaltenen Versteigerung pro Morgen rund 4200 Mart, und in einem anderen Falle 3600 Mark erzielt. Auch in Sprendlingen wurden pro Klafter 6-7 Mark, also nahezu 3000 Mt. pro Morgen vereinnahmt. Das sind Preise, die diejenigen vor 3-4 Jahren um fast das Doppelte übertreffen. Wer damals angesichts der verzweifelt schlechten Weinjahre sich zum Verkauf seiner Weinberge um einen Spotfpreis entschloß, hat heute einen sehr empfindlichen Verlust zu buchen. Aus Rheinhessen. Einer der erfolgreichsten Fischotternjäger Rheinhessens ist der Fischer Kappes in Eich. In den letzten Tagen hat er wiederum zwet Fischottern in einer Nacht gefangen. Mit seinen eigens zu diesem Zwecke konstruierten Fallen tit es ihm bis jetzt gelungen, über dreißig dieser gefährlichen Fischräuber zu fangen. zum Staiſerjubiläum mate bie 1. b. S., Köln, lereins wurde beauftragt, mit den einz Inen gewerblichen wertstammer eine Gliftung von 30 000 Mart zu Gunsten Porporationen recht bald in Fühlung zu treten, die Im Jahre 1912 roßen Firmen sollen durch persönliche Besprechung da06 Personen, die ür gewonnen werden, sodaß schon in der Februar- VerBermögensfteuer, ammlung nähere Mitteilungen gemacht werden können. Inwohner tamen n Gießen, 13. Jan. In einem Hause der Südahlten, während inlage ist heute vormittag 11 Uhr das Dienstmädchen nssteuerpflichtige Marie Rühl beim Fenderpußen aus dem zweiten Stock ommen beziffert pom Fenster heruntergestürzt und blieb sofort tot. Vermögen aber s Darmst dt, 14. Jan. Die Großherz v der Bevölkerung in empfing gestern vormittag 11 Uhr im Neuen PaMark Vermögen. ais Fräulein Goldmann und hierauf den Pfarrer ng gab es im 5 ch w abe aus Gießen. über 70 Jahre. sDarmstadt. Die Landwirtschaftskammer verarg, 10721 auf infaltet Ende Februar 1913 in Darmstadt ihre zweite essen, dies er ferde- und Fohlenauktion, auf welcher nur Pferde und Jahre in Ober- Fehlen hessischer Landwirte zugelassen werden. Die BeStarkenburg 49,7. timmungen für diese Auktion, sowie die Anmeldefor= ften alten Leute, mulare versendet die Landwirtschaftskammer in Darme steht. Nimmtstadt. Schlußtermin ist der 8. Februar, Kataloge, welabren und höher he zugleich als Eintrittsausweise gelten, sind vom 10. Jeffen mit 78 Per Februar ab gegen Einsendung von 20 Pfg. durch die und 55 in Ober Landwirtschaftskammer in Darmstadt zu beziehen. einheffen abfolut ):( Frankfurt a. M. Der Prinzymol von holland ist im strengsten Inkognito in der Klinik Hohe dem ordentlichen nart zu längerem Aufenthalt eingetroffen. ):( Frankfurt a. M. Ueber den Ausbau der eßen Dr Wilhelm nahme und zum Bennialſtelle für Obstverwertung in Frankfurt hielten dort bon Baden ver Prdens bom Zäh Unübertroffen Mufflers als Zusatz zur Milch sterilisirle Unübertroffen Kinder Nahrung als Nahrung be Verdauung ſtörungen. Prospekte und eine Probebüchse senden fostenfrei Muffler& Cie., Freiburg i. Brg. Verkauf in Apotheken und Drogenhandlungen. Veraltete Katarrhe auszurotten erholungsbedürftiger unbemittelter Handwerker. HandVom Hunsrüd. Die bei Argenſchwang aufge deckte Kohlena der ist nach neueren Feststellungen ausgedehnter als ursprünglich angenommen wurde. Die Ader erstreckt sich von der Argenschwanger Heide bis in den Heegewald. Die Untersuchungen der Kohle ergaben eine große Aehnlichkeit mit der Saarkohle. Trotzdem die Stohle noch jung ist, weist sie doch einen hohen Fett: gehalt auf. Auf neu angelegten Bahnen soll die Kohle auf einen großen freien Blaz aufgestapelt und ab Argental mit der Hunsrückbahn befördert werden. Oeffentlicher Sprech[ aal. In der letzten Allgemeinen Lehrer- Versammlung Beamten in Hessen kämen durchschnittlich in einem Lebensalter von 32 Jahren zur Anstellung. Das mag für manche Kategorien zutreffen, nicht aber für die Statsdienstanwärter des mittleren Justizdienstes. In Hessen sind unter den den Dienſt eines Gerichtsschreibers verStaatsdienstanwärter. Viele dieser Aspiranten, die schon 10 und noch mehr Jahre den verantwortungsvollen Dienst versehen, haben das Alter von 32 Jahren schon längst erreicht, aber bei dem derzeitigen Anstellungsmo= dus keine Aussicht, in absehbarer Zeit zur Anstellung vom 2 ds. Mts. ist u. a. gesagt worden, die mittleren sehenden Beamten nicht weniger als 50 Prozent zu gelangen, d. h. zur Anstellung als„ Aktuariats assi stent": den„ Aktuar" werden sie nicht erleben. Die üb rigen Aspiranten, die vor zirka 10 Jahren ihr Staats= examen bestanden haben und ebenfalls eine Reihe von Jahren in dienstlicher Verwendung sind, kommen vorad calendas graecas. aussichtlich zur Anstellung Die Dienstbezeichnung der in Verwendung befindlichen | viel wie„ König der Dele". Erst später kamen aus dem neuentdeckten Amerika weitere Balsamarten, wie z. B. der Perubalsam usw., nach Europa, und noch später belegte man sogar eine Anzahl künstlich hergestellter balvon Rechts und Gerechtigkeits wegen nur dem ArabiGeschäftliches. In einer mittleren Ernte von etwa 30 3tr.( von 1 Mergen) Wiesenheu sind ungefähr 45 Pfd. Stidstoff, 20 Pfd. Phosphorsäure und 60 Pfd. ali enthalten. Abgesehen vom Stickstoff, der wenigstens zum Teil aus der Luft entnommen wird und daher nur eilweise oder bei überwiegendem Vorhandensein von Klee- und Wikfenarten gar nicht ersetzt zu werden braucht, sind zum Ersatze der entnommenen Nährstoffe 1-1½ 3entner Thomasmehl und 4-5 Zentner Kainit oder etwa 1% 3tr. 40prozentiges Kalifalz notwendig. Bei größeren Ernten und da, wo die Wiese verbessert werden soll, ist dementsprechend stärker zu düngen. Vor allem ge= braucht die Wiese sehr viel Kali, was noch vielfach, besonders auf nährstoffarmen Böden, nicht genügend be achtet wird. Ebenso ist auch eine Kalkdüngung paar Jahre auf den meisten Wiesen unerläßlich. alle :: Ueber ½ Million Kerzen Gaslicht wurden für die Beleuchtung des Automobilsalons in Paris verwandt. Diese ungeheuere Lichtfülle wurde zum Teil von Pharos- Preßgaslampen( 4000 und 1000 Kerzen) und zum anderen Teil von Niederdruck- Gas- lampen erzeugt, deren Konstruktion dem bekannten AuerHängebrenner„ Otepe"( 115 und 300 Kerzen) entspricht. Die Beleuchtung erstreckte sich auf die Fassaden sowie das Innere der Hallen. War durch schwere Pflege u. seelische Erregung furchtbar herunter gekommen. Schwester Johanna Schmidt, Sanatorium Dr. Pariser Homburg v. d. H., riet ihrer Mutter, die durch schwere Pflege und seelische Erregung furchtbar hernuter gekommen war( sie ist 67 Jahre alt), längere Zeit Leciferrin zu gebrauchen. Dies hatte den erfreulichen Erfolg. Mutter Mutter bestätigt alle Angaben über Leciferrin und rühmt besonders auch seine gute Wirkung auf den Appetit. Sie will es jetzt ein paarmal im Jahre regelmäßig nehmen. ( 268) Preis von Leciferrin M. 3.-, die Glasche, in Apotheken, avon! Still, ich eine recht schwierige Sache. Jeder, der ſchon ein famähnlicher Erzeugnisse mit dieſem Namen, der aber größere Nahrungszufuhr und dadurch auch eine Ge fort, als Walde mal mit einem hartnäckigen Katarrh zu kämpfen hatte, schen oder Utu- Balsam zusteht. hen wollte, die Fan davon ein Lied singen. Mit den gewöhnlichen d, was kümmert schon wieder ein en am Arm und Hausmittelchen, wie Husten- Bonbons und Pastillen ist da nicht viel anzufangen. Bei einem einfachen kleinen Erkältungshusten, der sowieso schon nach wenigen Taa feinen Gläubigen von selbst zu verschwinden pflegt, mögen derartige Daß sich dieser echte Arabische Balsam bisher noch nicht in unserem Heilschatz eingebürgert hat, lag an seiner großen Seltenheit und dem dadurch hervorgerufenen, ganz ungeheuer hohen Preise, der Jahrhunderte ficher von der Universitäts- u. Hirsch- Apotheke in Gießen. der Zeit ganz aufhören. Ein gesunder Nachtschlaf und damit eine Besserung des Allgemeinbefindens pflegt einzutreten. Außerdem wirkt der Utu- Balsam magen- stärfend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine | wichtszunahme. Der Patient bekommt durch das Verschwinden der katarrhalischen Erscheinungen und durch die Besserung seines Allgemein- Befindens wieder neuen Lebensmut und größere Lust und Ausdauer zur Arbeii. Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohne das Geld ausbe harmlose Mittel ja ganz gut sein. Aber die Beseitigung hindurch sogar den Preis des Goldes um das Doppelte Erfclg benützt hat, der möge trotzdem einmal in seinem nden, gelt, Rosel den Hustens, der bei dazu Disponierten gar oft den Arabischen Balsams sind indessen seit einigen Jahren fich warten lassen eines chronisch gewordenen, alten, immer wiederkehren überstieg. Die Schwierigkeiten der Beschaffung des echten eigenen Interesse einen kleinen Versuch auch mit Utu Seim eines viel schlimmeren Uebels in sich trägt, erfor- durch die Entdeckung größerer Produktionsgebiete beFleberröte; über dert eine ganz andere Aufmerksamkeit und muß auch hoben, und heute sind wir, die sich mit der Einfuhr des berühmten Heilmittels seit einer Reihe von Jahren befassen, in der Lage, dasselbe schon zu einem Preise in der Verkehr zu bringen, der seine Anwendung auch Minderbemittelten ermöglicht. n Ausdruck unbee fich zu befreien be, Rost?" ückskind, Du!" mit wesentlich ernsteren Mitteln behandelt werden, die den Feind sozusagen im Innern seines Lagers aufSuchen und ihn dann„ von innen heraus" vertreiben. Als eines der besten Mittel zur Beseitigung derartig den wie: alter Husten, Verschleimung, Asthma, te fich ein went chronisch gewordener Katarrhe mit ihren Folgezustän= Sen Ontel: nötigenfalls vol Bronchialfatarrh, Lungenspißenkatarrh usw. galt ten zahlreiche Patienten Gelegenheit, denselben zu verdie pier und jagte gel s trägt enügt allenfalls hon den berühmten Ärzten des Altertums und gilt noch heute im ganzen Orient der sogenannte Arabische oder UtuBalsani, der naturreine Harzsaft eines in den KüstenDieser berühmte Arabische Balsam war bis zur Ent Jeiraten wird, lindern des roten Meeres wachsenden Balsambaumes. sind und in denen uns von den gehabten ausgezeichBeit," fügte be dedung Amerikas die einzige Droge, der man den Nar fort. und einem Blid nger; aber glet telleicht wenn t r mir auf Grund en Scheines fc etwa die Hälfte mera " Balsam" gab, und es beziehen sich daher alle altezer Literaturangaben in wissenschaftlichen medizini scher Werken, in denen von„ Balsam" die Rede ist, eberiso wie die zahlreichen Hinweise der Heiligen Schrift auf den Heilwert des„ Balsams", nur auf ihn. Schon das Wort„ Balsam" zeigt uns die Wertschäßung, in Seit wir den echten Arabischen Balsam vor einer Reihe von Jahren in den Handel gebracht haben, hatsuchen, und heute liegen uns schon Tausende von Briefen usw. vor, die ganz unverlangt bei uns nicht nur von Laien, sondern auch von Aerzten, eingelaufen neten Erfolgen berichtet wird. Die Wirkungen des echten Arabischen oder Utu- Balsams, von dem wenige Tropfen pro Tag genügen, sind in Kürze folgende: Der Valjam macht den Auswurf flüssig und vermindert ihn. Insclgedessen hört schon nach verhältnismäßig furzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten auf. Infolge der Entfernung der in dem Auswurf enthaltenen Zerfallprodukte tritt da, wo Fieber vorhanden Samit wäre foder das Mittel im Altertum stand: das Wort„ Balsam" war, eine Abnahme des Fiebers ein. Aus demselben tfeßung folgt famamt nämlich aus dem Alt- Hebräischen und heißt so-! Grunde vermindern sich auch die Nachtschweiße, die mit Balsam machen. Er wird von der Wirkung des Mittels überrascht sein und den kleinen Versuch so leicht nich! bereuen. Wir versenden kostenlos u franko eine Probe des Balsams an jeden, der uns den hier angehängten Bestellzettel ausgefüllt einsendet und ihm 20 Pfg. für Porto usw. beifügt. Den Herren Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quantum des Balsams fostenfrei zur Verfügung. Morgenländische Drogen Import: Gesellschaft Berlin W. 15. Senden Sie mir eine Probe Utu- Balsam koftenlos und portofrei zu. Name: Beruf oder Stand: Ort: Nähere Adreffe: Samstag, 18. Januar, 8% Uhr in Steins Garten. Deffentliche Reichsgründungsfeier. Unter gütiger Mitwirkung v. Frau K. Lerch( Sopran), Herrn L. Marguth( Tenor), Herrn J. Hahn( Stlable) und des Bauer'schen Gesangvereins. Festrede: Profeffor O. Altendorf. Eintritt 30 Pfg. Veranstaltet v. Alldeutschen Verband. Berlinische Lebens- VersicherungsGesellschaft Berlin S. W. 68 Wir suchen für mehrere hessische Bezirke( Reg- Bez. 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