eten! abatt Rabatt Sießener Zeitung Bezugspreis 25 Pfg. monatlich ( Neueste Nachrichten) teljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. geholt in unserer Expedition oder in den ZweigErscheint gabeftellen vierteljährlich 60 Pfg. ittwoche und Samstags. Redaktion: Selters. - - 8 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung cht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. rlag der Gießener Zeitung" G. m. b.§. tr. 56. " Telephon: Nr. 362. Rabatt Jom neuen Balkankrieg. Haus inf ube Bien, 11. Juli. Die rumänischen Truphaben gestern nachmittags 4 Uhr die bulgarische e überschritten. Die rumänische Armee hat Silistra beSofia, 11. Juli. Die bulgarische Regierung hat Truppen befohlen, den Rumänen feinen Wientgegenzusetzen. sofia, 9. Juli. Die bulgarische Regierung bele 10. und 11. Jahresklasse zu den Fahnen. Es Schweinfurt. Dies Männer über 65 Jahre und Dispensierte, unter welchen Bedingungen sie dispensiert wor d. Tafelsenf IJ ukarest, 11. Juli. Der bulgarische Gesandte alinfow erhielt von seiner Regierung den Aufn Bukarest zu bleiben. elgrad. Die Stägige Schlacht an der Brigalndete hier eingetroffenen Nachrichten zufolge mit Kopfs Weinessigolligen Niederlage der Bulgaren. Diese letzten SFAHR( Rheinland, die die Geschichte seit langem fennt. ugliche Fabrikale. Allseitig anerkan Erhält in de nesten holo in Mazedonien sind die blutigsten und furchtelgrad. Jstip wurde von serbischen Truppen Die bulgarischen Truppen ziehen sich in eilige lucht zurück. Der serbischen Heeresleitung ist es gelungen, ng mit den Griechen zu gewinnen. Belgrad, 9. Juli. Die Griechen haben Serngenommen. Ihre Flotte bombardiert Kavala. nialwaren- Orogen- und the n. Es kann als sicher gelten, daß das maDelikatessen Geschäften che Gebiet zwischen Wardar und Strymen vollvon feindlichen Truppen gesäubert ist. ofia. Hier sind schwere Unruhen ausgebrochen, gegen die Regierung richten. Die meisten der fia erscheinenden Zeitungen sollen suspendiert worin. rat. wünscht m. charaktervolle Stadt Süddeutschl, im lands on ſtantinopel, 11. Juli. Die Pforte richRes.- Offz. der ber. Truppochmals an die bulgarische Armee eine Note, wo3. vornehm. zielbew. Charakte auffordert, unverzüglich die Marmaraküste und m. Ehe einzug. Mitgift nichebiete bis zur neuen Grenze Enos- Midia zu verm. unbed. verb. anonym. zuges. u. verlgt. Nichtkongebote unter M. W. 2529 be ler A.-G., München. Politische Rundschau. Deutschland. Bergen, 11. Juli. Der Kaiser besuchte möbl. Zimmer zu ormittag den Regenschirmfabrikanten Eriksen mieten. Walltorftr. hr um 12% Uhr mit Gefolge nach Fjoesanger, dem Konsul Mohr das Frühstück eingenommen Rino- Salbe hat eine lang hartnäckige Flec schnell geheilt. Verbindl. Da Werde sie jedermann empfeh E, 13. 11. 11. E. P., Girte Meinen offenen Faß hat! Rimo- Selbe schon gehell, A andere hat nichts geholfen, Ich Rino- Salbe Aberall empfehlen. St. G., 8. 12. 11. Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) enn es mir gelingt, ihre Liebe zu gewinnen, so Ca ich Pflichtgefühl genug haben, sie nie fühlen zu lelden, Flecheinen Urlaub hatte er vor allem dazu benützen Handleiden, offenen Wanden, t, sich mit allen Zweigen der Landwirtschaft bekannt Rino- Salbe bewart bel Be daß nur ihr Geld mich zur Wahl bestmmt hat. gesprungenen Händen zu haben in allen Apothekes In Dosen von Mk. 1.15 md aachen. Mit einem wahren Feuereifer verlegte er Achten Sie beim Einkauf und das neue Gebiet. Aber gar bald erlahmte sein Rich Schubert& Co., Walaböhla- Dread Garnison der Gamaschendienst gelangweilt hatte. Man verlange ausdrückl. ,, Ris er alles laufen wie es lief, nahm die Büchse auf Luckner Leipzig anstalten merkannt. stellte. tücken und durchstreifte die weiten Wälder. Und merkte Graf Warminski, daß sein Herz gar wohl ebe fähig set. er lernte den Wald lieben. Doch er ja nicht tagaus tagein den Wald durchstreifen; mal überfam ihn ein förmlicher Hunger nach Geft und Frohsinn. Dann ließ er den Wagen anen und fuhr auf eines jener Güter in der Nachaft, wo immer etwas„ Ios" war; denn wenn auch eisten der polnischen Magnaten gleich Warminski manziellen Nöten geplagt waren: Die Geselligkeit runter nicht. Mindestens einmal in der Woche an irgendwo zusammen, und es wurde dann meist lustig. Am Schlusse machte man ein Spielchen, allzu hoch, weil man ganz unter sich war. n einem dieser Tage war es. raf Warminski war erst lange im Zweifel, ob er Culnow fahren sollte. Heute waren alle Edelleute aden, es war ein richtiges Fest, natürlich wurde etanzt, und er hatte noch tiefe Trauer. Schließlich er es doch nicht übers Herz bringen, einsam und in Krzemien zu ſizen: Ich brauche ja nicht zu !" dachte er. fünfzehn Minuten stand der Wagen mit den trabern vor dem Schloßportal. Warminski kam Expedition: Seltersweg 83. Samstag, den 12. Juli 1913. Von der Absicht des Kaisers, Mitte August dem Cumberländer Hofe in Gmunden einen mehrtägigen Besuch abzustatten, ist, wie aus Berlin gemeldet wird, bis jetzt noch nichts bekannt. * Luckenwalde, 11. Juli. Bei der Reichs= tagsstichwahl erhielt Ewald( Soz.) 17 130 und von Derken( Reichspt.) 16 197 Stimmen. Ewald tann als gewählt gelten; er ist dann der 111. Sozialdemofrat im Reichstag. Frankreich. * In einer der letzten Sitzungen der Deputiertentammer hat der Sozialist Brizon ein Plaidomer für die Friedensliebe Deutschlands gehalten. Auch Kaiser Wilhelm haber, während seiner 25jährigen Regierung Beweise aufrichtiger Friedensliebe bekundet. Zu den Nationalisten gewendet, sagte der Redner: Jhr wißt ganz gut, daß im Falle eines Krieges Elsaß- Lothringen wieder der Schauplatz der Kriegsgreuel wäre. Aus Stadt und Land. 3ur Nationalspende zum Kaiser- Jubiläum für die evangelischen Missionen in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten haben die Sammlungen in Hessen eine Gesamteinnahme von 61 766,28 Mark gebracht. Nach Abzug der Kosten für Porto, Druckkosten usw. im Betrage von 106,93 Mt. ist ein Reinertrag von 61 659,30 Mt. verblieben, der an die Hauptsammelstelle des Zentralkomitees, das Bankhaus Delbrück, Schickler u. Cie. in Berlin überwiesen worden ist. Die von den Gebern bestimmten Missionen zugewendeten Spenden, werden diesen zugeführt werden. * Auszahlung von Renten durch die Post. Die Landesversicherungsanstalt„ Großherzogtum Hessen" in Darmstadt bittet uns, ihre Rentenempfänger darauf aufmerksam zu machen, daß die zur Erhebung Postamt auszufertigen ist, einerlei, ob es sich um die der Rente, nötige Nummerfarte stets vom zuständigen erstmalige, oder die wiederholte Ausstellung einer solchen handelt. Die Rentenempfänger tun jedenfalls gut daran, wenn sie die Nummerkarte nicht nur sorgfältig verwahren, sondern die Nr. ihrer Karte sich auch genau merken bezw. anderweit notieren, damit bei evtl. Verlust das zuständige Postamt nach Angabe der Nummer die betreffende Stammtarte finden und die Erneuerung der Nummerkarte alsdann vornehmen kann. Arbeiterurlaubsreise. Der Rhein= Mainische Verband für Volksbildung veranstaltet im Herbst dieses Jahres, voraussichtlich am 14. September beginnend, eine Arbeiterurlaubsreise durch das Nekrasch aus seinem Zimmer und die Fahrt begann. Der Graf war nicht bei Laune und achtete nicht auf die Schönheiten, die ausgebreitet zu beiden Seiten des einsamen Weges lagen. Nur manchmal wandte er hastig den Kopf nach jener Richtung, aus der ein verdächtiges Knacken und Rascheln geflungen. Fliehendes Wild brach durch das Unterholz, und Warminski blickte ihm mit den Augen des begeisterten Jägers nach. Im Schlosse traf Warminski schon einige Gäste. Er kannte sie alle. Da war Nikolaus Tefiersti mit Frau und Kindern. Man munfelte von ihm, daß er nur mit= tels gewisser Kunstgriffe sich über Wasser hielt. Das beeinträchtigte aber feine gute Laune keineswegs. Jovial klopfte er dem Grafen auf die Schulter und redete auf ihn ein; Warminski brauchte nichts zu erwidern, denn jede Lücke des Gesprächs füllte Tesiersti mit einem schallenden Lachen aus." A propos!" rief er plötzlich,„ ich habe Ihnen ja noch gar nicht meine Aelteste vorgestellt, die eben aus Krakau nach Hause gekommen ist." Mit unruhigen Gesten wies er auf eine junge Dame, die während der Unterhaltung ein wenig zurückgetreten war und jetzt sich wieder näherte. Warminski wunderte sich wirklich, wie er Else Tesiersti gegenüberstand. Er erinnerte sich ihrer, wie sie noch ein kleines wildes Mädel war, mager, eckig aber mit heißen, lodernden Augen. Und jetzt stand sie vor ihm so groß und vornehm; das Gesicht war ein wenig unregelmäßig und trotzdem von vollendeter Schönheit, und aus diesem Gesicht sprühten und loderten die dunklen Augen. Keine ihrer Schwestern konnte sich an Schönheit mit ihr messen, ihnen fehlten die lebenden Augen; denn wenn man Else mit den anderen Damen verglich, dann war es einem zumute, als ob nur ihre Augen lebten, die der übrigen starr, tot seien. Bald rollte Wagen auf Wagen heran, zahlreiche Gäste, alt und jung, Damen, Herren und Kinder füllten die Säle, und Graf Warminski plauderte bald mit diesem, bald mit jenem. Aber immer und immer stand ez " | ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. W die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. aieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitveibung ober bef Konkurs in Wegfall. Plazvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsbruckerei, Albin Mein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. fartal, die so gedacht ist, daß die Teilnehmer sich sowohl auf die Dauer von 4 Tagen, als auch von acht Tagen anschließen können. Die Reise soll mit förper= licher Erholung, mit den Gemüssen der schönen. Land= schaft auch geistige Förderung verbinden. Die Zusammensetzung der Reisegesellschaft wird, wie bei den Volksakademien, so sein, daß Leute aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten teilnehmen. Teilnahmslustige Personen werden gebeten, sich bei den Vorständen der Ortsgruppen des Rhein- Mainischen Verbandes Wohnorte melden zu wollen. Wo solche nicht bestehen, wolle man seine Meldung direkt an die Geschäftstelle des Rhein- Mainischen, Verbandes, Frankfurt a. M., Stiftstraße 32, bis spätestens 1. August richten. Auch Arbeitgeber, die Leute ihres Betriebes anmelden wollen, werden gebeten, sich an die gleiche Stelle zu wenden. ihrer n Gießen. Die Vereinigung Alte Burschenschaf= ter feierte am Dienstag mit den 3 Gießener Burschenschaften die Erhebungsfeier von 1813. n Gießen. Dreißig Gießener Studenten haben dieser Tage unter Führung mehrer Professoren eine Reise nach Salzschlirf unternommen, um die neuen Einrichtungen des Bades kennen zu lernen. n Gießen. Bei dem am 8. und 9. Juli d. Js. abgehaltenen Viehmarkt waren 1672 Stüd Rindviel und 134 Schweine aufgetrieben. Der nächste Markt findet am 22. und 23. Juli ds. Js. statt. n Gießen. In die Klinik wurde ein junger Mann aus Dauernheim gebracht, der an einem Mast der elektrischen Ueberlandleitung emporkletterte und den Draht anfaßte. Er erlitt einen schweren elektrischen Schlag, fiel herunter und brach ein Bein. n Gießen. Die Sperre des Fußweges von der Alicestraße nach der Bleichstraße ist wieder aufgehoben worden. n Gießen. Morgen findet ein vom Rad- Klub , Germania" veranstaltetes Radrennen auf der Radrennbahn an der Hardt statt. o Friedberg. Der Einzug unseres neuen B a- taillons ist auf den 26. September festgesetzt. o Bad Salzschlirf. Es sind bis jetzt 3738 Personen hier zur Kur eingetroffen. o Schotten. Der Flottenverein im Großherzogtum Hessen hält seine diesjährige Hauptversammlung Ende August hier ab. ):( Marburg. Die tägliche Kraftwagen- Verbindung Josbach- Marburg a. 2. ist wieder aufge= nommen worden. ):( Herborn. Zum erstenmale wird hier am 3. Auguſt die Wörthfeier und der Regiments appell ehemaliger 88er stattfinden. Um den Regimentskameraim Banne dieses einen Augenpaares, das mit seinen lodernden Blicken seine Seele seltsam entfacht hatte. Und immer wieder zog es ihn zu ihr, die in einem Kreis junger und älterez Herren die alten sahen aus der Ferne schmunzelnd zu- die Straft ihrer Augen erprobte. Das tat sie mit einer solchen Grazie, mit einer Mischung von Herzlichkeit und Humor, daß ihr Sieg über die Herzen der jungen Männer ein geradezu glänzender war. Auch Graf Warminski war besiegt. Ein fieberhaftes Verlangen erfüllte ihn, die Liebe dieses Weibes zu erringen. Er vergaß in diesem Augenblick alles, seine Aussichten, seine Pläne, das alles trat zurück vor dem heißen Gefühl, das seine Seele durchzuckte und aufwühlte. Die Augen, diese rätselhaften Augen hatten es ihm sofort angetan, und er gab sich keine Mühe, gegen dieses süße, beseligende Gefühl anzufämpfen. Und auch Else Tesierski schaute hier und da zu dem stolzen schönen Savalier, der in jeder Beziehung alle seine Standesgenossen, die sich hier eingefunden hatten, überragte. Er war ihnen überlegen an Eleganz, Schönheit und Geist. Sie hatte für solche Vorzüge ein feines Auge. Sie hatte aber auch wahrgenommen, welchen Eindruck sie schon jetzt auf ihn gemacht hatte, und all die anderen Herren waren ihr plötzlich gleichgültig. Bald hatte sie alle ihre Bewunderer abgeschüttelt, und nun stand sie mit Warminski in einer Nische des großen Saales. In feenhafter Schönheit lag der Park mit seinen ungezählten Blüten vor ihnen. Goldener Glast, ein Flimmern und Schimmern, ein Sprühen und Funfeln überall. Wortlos schauten sie hinab auf all die Schönheiten. Ihre Herzen waren bewegt. Darum das Schweigen. Dann schmiegt sich seine schmale Hand an die ihre. Ein Liebkosen eigener Art liegt darin. Sie blicken auf. Aus beiden Augen schimmert verhaltenes Sehnen, seliges Bekenntnis liegt in diesen Blicken. Das ist, als ob jeder des Herzens und der Seele Flügeltüren weit geöffnet hätte und nun jubelnd rief:„ Komm, nimm Besitz! Für dich, nur für dich bin ich geschmückt!" ( Fortsetzung folgt.) den des Dill- und Westerwaldkreises bessere Gelegenheit zu geben, an der Feier teilnehmen zu förmen, beantragten voriges Jahr die Wetzlarer ehemaligen 88er, für dieses Jahr die Feier einmal in Herborn abzuhal ten, was von den Herborner Kameraden mit Freuden begrüßt wurde. ):( Bad Homburg v. d. 5. Die Stadtver= ordneten bewilligten 150 000 mt. zur Erbauung eines Mineralwasser- Sammelbehälters. ):( Frankfurt. In dem Prozeß gegen den Handlungsgehülfen Markel, der junge Leute der Fremdenlegion zugeführt hat, waren von dem Staatsanwalt 5 Jahre Gefängnis beantragt. Das Gericht erkannte auf 2 Jahre Gefängnis. ! Mainz. Für Errichtung einer Schulzahnklinik werden 11 700 Mt., für ein Museum für Säuglingsfürsorge 5000 Mt. von den Stadtverordneten gefordert. Aus aller Welt. ::: Die Lieferung der Geschütze für die neuen Forts von Vlissingen ist an die Firma Krupp in Essen vergeben worden. ::: Jm Panamafanal sind, neuerdings wieder große Erdrutsche vorgekommen, durch welche mehrere Eisenbahnlinien verschüttet worden sind. ::: Leipzig. Unter den zahlreichen Festlichkeiten, die der Erinnerung der großen Begebenheiten des Jahres 1813 gelten, dürfte die Feier der 100jährigen Wiederkehr der Völkerschlacht bei Leipzig mit an erster deutschen Städten und weit über Deutschland hinaus gefeiert werden. Falsche Anwendung von Güter- s rifen. Auf Anregung der Handelskammer in Da stadt sind die hessischen Handelstammern und die nachbarten preußischen Handelskammern, Frankfur M., Hanau, Wetzlar und Wiesbaden in Verhand gen darüber eingetreten, ob es angezeigt ist, zweds meidung einer falschen Anwendung von Güterta hr zwischen La Oberbeffens und und Erzausna gleichzeitig eine gebühr in der Länge des T 2 Mart geftaffe eine gemeinsame Nachprüfungsstelle für Frachtbrieje erfand nach werden voraussichtlich zu einem befriedigenden Abid führen. auch a Dillgebietes aus Sahnsteigi bof zu Gi Stelle stehen. Dieser große Gedenktag wird in fast allen Dillgebiet einschließlich Oberhessens. Von den Hander Kammer ein ::: Würzburg. Vor furzem hatte sich der Artillerieleutnant Dittmar in Würzburg 1% Liter Blut abnehmen lassen, welches auf einen erkrankten ArtilleriFrachtermäßigung für das Lahnfammern Dillenburg, Gießen, Limburg, Wetzlar dem Berg- und Hüttenmännischen Verein für die La Dill- und benachbarten Reviere ist dem preußischen He Minister der öffentlichen Arbeiten eine Dentschrift reicht worden, in welcher die Bitte ausgesprochen gebietes der genannten Kammern und für den We Frankfurt dentsprechend en wird, Egabe an die die vom ! Lampertheim. Die Erbauung der elettri ften, Frankfurter, übertragen wurde. Diese Transfufion die Stredenfäße der im Binnenverkehr des Wirtschus nachdr schen Straßenbahn von Worms nach Lampert= heim wurde im Gemeinderat, da eine Rentabilität nicht zu erhoffen sei, abgelehnt. D ! Nieder Ingelheim. Der neue BürgerBeister Muntermann( früher Lehrer) wurde schon einmal vom Amtsgericht Ober- Ingelheim wegen Vergehens gegen das Personenstandesgesetz bestraft und jetzt hat thn wegen eines zweiten Falles das Landgericht Mainz in Strafe genommen. M. hat bekanntlich die Amtsführung des früheren langjährigen pflichtbewußten Bürgermeister Saalwächter durch schmutzige Art in der Oeffentlichkeit fritisiert, aber nichts Amtswidriges nachweisen fönnen. ! Worms. Infolge der anhaltenden Regengüsse ist der Oberrhein in 24 Stunden um drei Viertel Meter gestiegen. Der Bodensee hat eine für die Jahreszeit ungewöhnliche Höhe erreicht. In den höheren Lagen des Schwarzwaldes und der Vogesen trat ein empfindlicher Wettersturz ein. Die Temperatur fiel bis auf den Gefrierpunkt und wiederholt gingen Hagelschläge nieder. Ems- Nassauer Stein- Festspiele in Nassau vom 6.- 12. Juli. Die zweite Vorführung des Weihefestspiels„ Am Nornenstein" fand am Mittwoch statt. Schon von 4 Uhr ab gab es ein lebhaftes Wandern nach dem Festspielplatz im Mühlbachtal, und als die Böllerschüsse den Beginn des Spiels kündeten, da saßen an die tausend Menschen auf den Tribünen. Die Einnahme des Tages, deren Reinertrag vaterländischen Zwecken zugute kommt, hat die des ersten Sonntags noch überstiegen. Das in Koblenz in Garnison liegende InfanterieRegiment Nr. 28, das in der Nähe von Nassau manöverierte, hat sich auch dieses an große Zeiten erinnernde Festspiel angesehen. Das sauer errungene Kopfsteinpflaster. Satirische Humoreske von W. Dürbeck- Gießen. Vor nicht langer Zeit erschienen im städtischen Anzeigeblatt von Dreizehnhausen in kurzer Reihenfolge verschiedene Artikel von anonymen Einsendern, die sich Naturfreunde, blinde Heinriche, Spaziergänger und Steuerzahler titulierten. Diese Artikel ich will nicht sagen, daß sie die einzigen waren, die in dem pp. Blatt erschienen beschäftigten sich in den verschiedensten Formen, gehässig, spöttelnd, sarkastisch, wohlwollend, freund lich- ermahnend, blasiert- verächtlich, philosophisch, ja sogar tief weltschmerzlich- bitter beschäftigten sich also - - auf alle Tonarten mit dem deſolaten Zustand der Dreizehnhäuser Promenadenwege. Nach Erscheinen des 12. Artikels, der wiederum anonym in geradezu bös stichelnder Weise auftrat, sah sich der hohe Stadtrat genötigt, der Sache moralisch näher zu treten. Man tat dies in 7 aufregenden Sitzungen. So aufregend waren diese, daß sogar der Stadtverordnete Hühnerbein seine traditionelle Atem- und Schnarchgymnastit einstellte und anfing, um das Wohl der lieben Vaterstadt besorgt zu werden. Man legte also während der 7 aufregenden Sitzungen nebensächlichere Dinge, Pferdebahnprojekt, Erhöhung der Oktroisätze und noch schöneres vorläufig ad acta und nahm zur Tagesfrage Stellung. Nach den sieben, bis in die Nacht währenden Sitzungen, wurde schließlich die Resolution des Stadtverordneten Ignaz Blinzelmayer als die vernünftigste erfannt und einstimmig angenommen. Herr Ignaz Blinzelmeyer schlug vor: ist leider vergeblich gewesen; Frankfurter ist im Garnisonlazarett gestorben. ::: Würzburg. Hier stieg der Flieger Len d= ner aus Würzburg mit einem Franzosen auf einem 3weideder auf und flog nach dem Exerzierplatz. Dort überschlug sich das Flugzeug und stürzte auf den Boden. Beide Insassen wurden noch lebend hervorgezogen, starben aber auf dem Transport nach dem Kranfenhause. Handelskammer Gießen. 5. Gizung am 23. Juni 1913. Anwesend sind die Herren: Geh. Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender, Kommerzienrat Schirmer wald als 2. stellvertr. Vorsitzender, Friedberger, Komals 1. stellvertr. Vorsitzender, Kommerzienrat Grüne merzienrat Hoos, Jhring, Nowack, Rinn, Röhr, Rühl, Stammler, Wenner, Zurbuch und der Syndikus. Aus dem Protokoll ist folgendes von größerem Jnteresse: Einweihung des Handelskammergebäudes. Die Einweihung des Hauses wird auf Samstag, den 20. September, festgesetzt. war Verdingungswesen. In den bei verschiedenen Baubehörden in Gebrauch befindlichen technischen Bedingungen über Installationsarbeiten bisher die Verwendung der sogenannten Schweizer Fittings oder Formstücke, Marke G. F. vorgeschrieben. Den Bemühungen der Handelskammer ist es gelungen, einen Erlaß des Großh. Staatsministeriums an sämtliche Behörden zu erwirken, wonach bei fünftigen Ausschreibungen fraglicher Art auch die Fittings der Firma Bänninger, G. m. b. H. in Gießen zum Wettbewerb zuzulassen und mit heranzuziehen sind. tive den gerügten Zustand der Promenadenwege eigenhändig in corpore prüfen." Rauschender Beifall lohnte, wie bereits gesagt, den fulminanden Vorschlag des Herrn Blinzelmayers. Und man sah während der nächsten 4 Wochen je den Dienstag und Freitag den biederen Stadtrat in corpore nachmittags 3 Stunden lang auf der kastanienbewachsenen Promenade- Dreihausen war früher Festung gewesen! die Stadt im Kreise umwandeln... - Man das rote Tuch auf den spanischen Kampfstier. Auf die steuerzahlenden Bürger wirkte das wie wütete über das feudale Verschleppungssystem der Stadt die Augen, fhichte ämber hendite mi ben Zähnen, rollte insgeheim sogar! vor Der Schlächtermeister Ottheinrich Fetter lief Wut weiß und grün an, denn er hatte einen dring lichen„ Antrag zur Erlaubniserteilung zur Anbringung eines über baupolizeiliche Vorschriften hinausgehenden Ballons" eingereicht. Der Restaurateur Gottlieb Spanier bekam aus Ungeduld einen Nervenchock, denn seit nunmehr 7½ Wochen lag sein„ Gesuch zur Erteilung der Konzession einer Weinwirtschaft im Hause Weltwunderstraße 10b" un= berührt im stadträtlichen Aktenschrank. Uebergroße Magerkeit # 1112 nd bedeutet eine Gefahr für Ihre Gesundheit. Ein Spezialist erzählt, wie man dem llebel abhelfer grit über den meltung gebe Gre in der Empfa Fabateige 1 und wurde in der ng eines Riosts ges Boltbureau, bren angeregt Der Antrag i Begründung abgel Johrplanwü und wieder kräftig, rund und gesund werden kann, eg der Bahnstei pie Uebergagsp El nach der oberhe Große Magerkeit ist unnatürlich und gefährlich. Sie bra item überwiege, zwar nicht jedesmal zu ernsthaften Störungen zu führen; immedem würden Un hin beweist sie, daß irgend etwas anormal, nicht in Ordnung i Jahre praktischer Erfahrung haben mich aber gelehrt, daß or Abgang der Oft fühlen fich magere Leute völlig gefund und munter. Dre de Freigabe der immer etwas los ist, dem durch Behebung des Grundübels, de donn sich durch d Magerfeit, vorgebeugt werden muß. Man ist mager, weil b Nahrung nicht richtig assimiliert wird. Man hat wohl ein großartigen Appetit, verdient sogar die Bezeichnung eines teen 1913 hält der Essers", man sezt aber trozzalledem nicht an, weil der Organism die Speisen nicht genügend ausnutzt, d. h. die in ihnen enthalten mehr wie frü ngs) in der F Nährstoffe nicht oder nur teilweise affimiliert. Das deutet eine Schwäche des Organismus, des Nervensystems. Dan hren bestehende find Magere auch zumeist sehr nervös, Hagen über Schlaflosigten wie auch der 2 und versuchen sich dann mit allerlei mehr oder weniger schädliena) nach Thi Drogen zu helfen. Statt dessen sollte man eher zu einem Ra und Nervenkräftigungsmittel greifen, wie das nach folgendem Meze verloren. Die S zusammengestellte, mit dem ich ganz bemerkenswerte Rejulias D1 in Fulda bea erzielte, und das zudem ganz drogenfrei ist, also nicht etwa eommer die Beför einer Drogengewöhnung führt: 15 gr Cardamommtinktur, 90 einfacher Zuckersirup, 60 gr Salrado comp, 83 gr dest. Wasse Un von Mücke( Self Davon nimmt man ein bis zwei Eklöffel voll vor jeder Maheem vom 1. Mai b und vor dem Zubettgehen oder wenn immer man fich ernidab on Sonne und Fe und abgespannt fühlt. Jeder Apotheker und Drogist fam Bestandteile zusammenstellen. Die dem Gebrauche folgende G Tarifangele wichtszunahme ist ganz erheblich; Nervofität, Schlaflosigkeit den Eisenbaht geistige Ermüdung schwinden, neue Geistesfrische und rote Wangen über Fracht zeugen von dem zurückkehrenden Wohlbefinden. A. E. M.( s) und über Waggons, Ro | fügen und erwähnte Kopfsteinpflasterung mit Blendsdehnung steinen sauber einfassen lassen. Die Ausführung sollte jendelstammer auf dem Submissionswege vergeben werden..... reichs von Gie Ich will nicht sagen, daß die Submission zu lana Marienbad bei gedauert hätte. Lange dauerte sie jedenfalls. Das stadt beantragt. fest. Daß dies indessen vorerst nicht auffiel, war side handel mit s weile brennend gewordenen Tagesfrage zuzuschreiber. dem Jubel über die treffliche Erledigung der mittleren Kreiſen der a darüber gefüh es wurde Herbst, respektive war es dem Kalender na greicher Handel Zurzeit der Verhandlungen stand man im Bements, sowohl frühling.... Es wurde Frühling, es wurde Sommationsbetrieben gerade geworden. Und wieder streckten diesmal Verband der 3ig term wie Frühlingsblumen da wurde die Submiriellen Etablissem - Handels Köpfchen endlich geschlossen. Die Kleine Verzögerung war du zu geringe Beteiligung der einschläglichen Geschäfte standen und gewiß auch verzeihlich. Es hatten sich nir lich nur zwei Reflektanten gemeldet, von denen dir einen wunderbaren Zufall der eine genau so vielen unterfagen. D derte wie der andere. daß diese den ge wohl im Inter im Intereffe der ben Zigarrenha Bitte des Verbo Schließlich einigte man sich auf die als für Bemerken, daß und gut bekannte Erdarbeiterfirma Josef Misbacher abaffabrikaten Co. Misbacher& Co. begannen unverzüglich. W il und mißbilligt Restzeitig lich zu bedauern war nur, daß ein früh und heftig für den H Diese und noch andere, bedenklichere Fälle bewogen tretender Winter ihrem schönen Eifer so bald ein erbahnzentralamts endlich den hohen Senat, noch besorgter um das Wohl der Vaterstadt zu werden. Da man vor dem 7. Versuchsgange stand, faßte man in einer„ außerordentlichen" den Beschluß, die zwei noch fälligen Probiergänge ausfallen zu lassen und schritt in einer weiteren„ außerordentlichen" zur Abstim mung über das Schicksal der zu verbessernden Promenadenwege. Fetter, Spanier und Konsorten triumphierten. Leider noch etwas zu früh. Wie vorauszusehen war, gab es im hohen Senat sehr unterschiedliche Meinungen, was aus folgendem Vorfall genugsam ersichtlich ist der wohlbeleibte Herr Rentier Specfänger drückte beispielsweise auf einem Versuchsgang Löcher von 20 Zentimeter und mehr in „ Da wir, respektive" respektive war sein Lieblingsroß, das er so oft als möglich tummelte „ da wir, respektive unsere Stadt die hohe Ehre, respektive das Vergnügen hat, eine Universitätsstadt zu sein, da wir ferner für würdig befunden worden sind, eine Garnison in unseren Mauern beherbergen zu dürfen“ rauschender Beifall von Seiten der Versammlung „ da wir endlich auch noch Kreishauptstadt sind"-freden vom Regen durchweichten Boden, wogegen der linetischer Jubel- müssen wir auch, respektive meine lieben Amtsgenossen dafür sorgen, daß wir der Ehre würdig bleiben“. Andauernd heftige Zustimmungsrufe lohnten den Redner. Beim folgenden:„ ich schlage also vor", holte er tief Atem, schlug die Augen, respektive die wimperlosen Lider zur Saaldecke empor und fuhr also fort: Da wir und meine lieben Kollegen uns mit der Sache wegen dem Ruf, respektive der Ehre unserer Vaterstadt notge drungen beschäftigen müssen, schlage ich also vor, daß wir alle übrigen, noch zu erledigenden Angelegenheiten vorerst zu den Akten legen und während der nächsten acht Sizungen den Zustand der gerügten Wege, respeltig brachte, gleich einer Bachstelze eindrudslos über benealhaft gebaute Aftuar Anton Zeichenblei es noch ferfagte Erde zu trippeln.... Nichts destoweniger wurde in verhältnismäßig furzer Zeit die Sache ins Reine gebracht. zu Nach zwei weiteren ordentlichen und drei außer= ordentlichen Sitzungen, in denen oft nur die heisere Vorsikendenglode deutlich vernehmbar war, fam man folgendem, lang erwarteten, historisch- denkwürdigen Beschlußz: den desolaten Zustand der gerügten Promenade als zu Recht bestehend anzuerkennen, und die Wege mit feinem Kopfstein pflastern zu lassen. Ja, man wollte jogar noch ein übriges tun, zum nützlichen das schöne setzte..... l ten Schnees machten sich Misbacher& Co. mit ib 14 Tage nach dem Verschwinden des entgültig fünf Gesellen wieder rüstig an die Arbeit. Und bat stolz zu Ende geführt. sie auch schnell, zum beginnenden Herbst glücklich u Vielleicht etwas zu schnell. Doch ich will mi Dreizehnhausen große Freude. Abend für Abend sah m vorgreifen. Der Herbst war also da. Es herrschte geputzte Weiblein und Männlein, auch Jünglinge Jungfräuleins auf dem sauber errungenen Kopffe pflaster mit der wunderschönen, toketten Einfassung wandeln..... Dann kam der Winter. Mit Regen, Schnee Winter zu Ende war, zeigte es sich, daß das neue schließlich auch Eis. Ja, mit viel Eis! Und als ſter etwas sehr gelitten hatte. Vielleicht durch den ch geizigen Uebereifer der Herren Misbacher& Co., aber durch die Tüden des harten Winters. Auf schönen Wegen zeigten sich nämlich hier und da flei faustgroße Löcherchen, neben denen wieder fleine, for sanfte Hügelchen sich emporrecten. Wieder mun bega nen in dem pp. Organ im berüchtigten Winkelchen Anonymen ihr nunmehr nedisches Spiel zu treiben. Wieder begannen die Außerordentlichen"... Wieder die Probiergänge.. Wieder die Submission. Kurz, es war eine gräßliche, ganz gräßliche fchichte für die biederen Stadtmäter am Freitag, Hot Heute irreleiten zu lafen. bitte genau auf meine von Güter ndelstammer indehr zwischen Lahn-, Dill- und Sieggebiet einschließammern und Oberhejsens und dem Ruhrrevier bestehenden Brennammern, Frant- und Erzausnahmetarife auf 1 Pfg. herabzusetzen baden in Berb gleichzeitig eine Frachtermäßigung der Abfertig= dung von Güter Länge des Transportweges bis zum Höchstsatze gezeigt ist, zwetsgebühr in der Weise worzunehmen, daß sie je Bad Nauheim ? Wehrbeitragsgesetz und Reichsbejizsteuergesetz. Im C. H. Beck'schen Verlag in München ist soeben eine handliche Tertausgabe der beiden obigen Gesetze in einem Bändchen mit Sachregister ( Preis geb. 1 M.) erschienen. Wir glauben unseren d noch im Gan Dinettenersand nach dem Ruhrrevier vorgesehenen Eräglich vormittags 7 Uhr Frühkonzert in der Trint- Ausgabe der für jedermann wichtigen neuen Steuer= Programm vom 13. Juli bis 19. Juli 1913 Lesern einen Dienst zu erweisen, wenn wir sie auf diese Defriedigenden b rakigungen audy auf die Hochofenstationen des Lahnund Dillgebietes auszudehnen. Bahnsteigsperre auf dem Personenbahnhof zu Gießen. Der Bürgerverein Gießen te der Kammer eine von ihm an die Kgl. EisenbahnSiteftion Frankfurt a. M. gerichtete Eingabe, in welcher eine zwedentsprechende Aenderung der Sperrverhältnisse worgeschlagen wird, zur Unterstüßung übersandt. In ihrer Eingabe an die genannte Behörde hat die HanSlstammer die vom Bürgerverein gegebene Anregung für das Lahn5. Von den Han imburg, Weglar 1 Verein für die dem preußischen veine Dentichrift te ausgefproden erkehr des Wirtsc und für den W agerkeit hat furanlage. Sonntag, 13. Juli, von 4-6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert Abends 8 Uhr im Kurhaussaale der Kurkapelle. Theater:„ Der Königsleutnant", Lustspiel in 4 Aften von Carl Guzzkow. midt nur aufs nachbrüdlichste unterstüt Die Gen3 Abteilungen von Jaques Offenbach. gleichzeitig, über den Antrag hinausgehend, die EisenSahnerwaltung gebetem, die gänzliche Beseitigung der odSperre in der Empfangshalle und deren Verlegung auf Die Bahnsteige 1 und 3 in Erwägung zu ziehen. Hierburdy würde in der Empfangshalle Raum für die AufGesundheit, Fellung eines Riosks geschaffen werden, in welchem ein Findiges Postbureau, wie es von der Kammer schon Feit Jahren angeregt worden ist, untergebracht werden Lönnte. Der Antrag ist von der Eisenbahndirektion mit dem Uebel abhelder Begründung abgelehnt worden, daß durch die Begesund werden kanseitigung der Bahnsteigsperre vor den Warteräumen der perrfreie Uebergagsverkehr zwischen der Main- WeserGeite nach der oberhessischen Seite, der den Ortsverkehr nd gefährlich. Sie bei weitem überwiege, sehr geschädigt werden würde. Srungen zu führen; i mal, nicht in Ordn Außerdem würden unzulänglichkeiten dadurch entstehen, jund und munter. daß bei Freigabe der Warteräume die Reisenden erst chaber gelehrt, de Furz vor Abgang der Züge die Warteräume verlassen bung des Grundüb, mb dann sich durch die Sperre drängen würden. Fahrplanwünsche. Nach dem Sommer= Bezeichnung eines Fahrplan 1913 hält der D1( ab Frankfurt a. M. 10.25 Man ist mager, m 5. Man hat wohl h. die in ihnen enth - Montag, 14. Juli, nachmittags von 4-6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater:„ Die schöne Helena", Komische Oper in Dienstag, 15. Juli, nachmittags von 4½- 6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale: Zaubersoiree des Hoffünstlers Bellachhini- Marburg. Mittwoch, 16. Juli, nachmittags von 4½- 6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Das Abendkonzert unter Leitung des Kgl. Professors Hans Winderstein. Nachmit tags von 4-6 Uhr auf dem Johannisberg Konzert der Militärmusikschule Friedberg. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Die fünf Frankfurter, Lustspiel in 3 Atten von Carl Rößler. Donnerstag, 17. Juli, nachmittags von 412-6 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Konzerthaus: 6. Künstlerkonzert der Kurkapelle unter Mitwirkung der KonzertSängerin Frau Wocke- Dowerk aus Köln und Frl. Jrma Seydel, Violinvirtuosin aus Boston unter Leitung des Kgl. Professors Hans Winderstein. abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater:„ Der liebe Augustin." Operette in 3 Atten von Leo Fall. Samstag, 19. Juli, nachmittags von 4½- 6 Uhr, abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Das Nachmittagskonzert unter Leitung des Kgl. Prof. Hans Winderstein. Abends .bei günstiger Witterung Jllumination auf der Kurhausterrasse.( Kleine gelbe Kurkarten 1171= gültig). Abends 8½ Uhr im Konzerthaus Tanz. 1. Weil der Orga admittags) in der Richtung Frankfurt- Bebra- Ber- Freitag, 18. Juli, nachmittags von 4½- 6 Uhr, imiliert. Das der in nicht mehr wie früher in Fulda. Dadurch ist die Nervensystems. Feit Jahren bestehende Verbindung von Oberhessen nach Hagen über Schlaf Berlin wie auch der Anschluß von Süd- Westfalen( Siehr oder weniger sa man eher zu einen gen- Altena) nach Thüringen- Berlin über Gießene das nach folgerben Fuldar verloren. Die Handelskammer hat das Anhalten bemerkenswerte des D1 in Fulda beantragt. Weiter hat die Han= rei ist, also nicht belstammer die Beförderung des Personenzuges 534 Cardamommtinkt comp, 80 gr des) von Mücke( Hess.) ab 4.30 vorm., Gießen an 5.22 jel voll vor jede vorm. vom 1. Mai bis 31. Oktober und vom 1. März immer man sich erb an Sonne und Feiertagen beantragt. r und Drogist tam( 2 Den in Frage. Gebrauche folgen ofität, Schlaflosigkelommenden Eisenbahnverwaltungen sind ausführliche esfrische und rote Sutachten über Fracht für Mineralöle, flüssiges Delgas befinden. A. E. M.( Blaugas) und über die Verladung leerer Wasserflagen in Waggons, Kartoffeln, erstattet worden. afferung mit Ausdehnung des Fernsprechverkehrs. Die Ausführung Die Handelstammer hat die Ausdehnung des Fern ben werden..... prechbereichs von Gießen auf die Badeorte Karlsbad e Submission zu und Marienbad bei der Kaiserlichen Oberpostdirektion jedenfalls. Das Darmstadt beantragt. richt auffiel, war Tarifangelegenheiten. Handel mit Tabatfabrikaten. In den edigung der mit weitesten Kreisen der Zigarrenhändler wird andauernd sfrage zuzufchreib lage darüber geführt, daß in größeren industriellen stand man im Etablissements, sowohl auf den Kontoren als wie in den , es wurde So Fabrikations betrieben von Beamten und Arbeitern ein es dem Kalendanjangreicher Handel mit Tabatfabrikaten betrieben wird. streckten diesmal Der Verband der Zigarrenladeninhaber hat deshalb an yme Einsendung die deutschen Handelskammern die Bitte gerichtet, bei den wurde die Subindustriellen Etablissements ihrer Bezirke dahin zu wirSerzögerung warm, daß diese den geheimen Handel mit Tabaffabrikahläglichen Geschän sowohl im Interesse der Etablissements selbst als h. Es hatten sid ours im Interesse der wirtschaftlichen Gerechtigkeit gegendet, von denen über den Zigarrenhändlern ihren Angestellten und Arine genau so vi leitern untersagen. Die Handelskammer bringt hiermit Miele Bitte des Verbandes zur öffentlichen Kenntnis mit auf die als für dem Bemerken, daß sie ihrerseits den geheimen Handel a Josef Misbad mit Tabaffabrikaten durch Beamte und Arbeiter urteilt und mißbilligt. Rechtzeitiger Bezug von Massengüunverzüglich. in früh und heften für den Herbst. Einem Wunsche des Kgl. Eifer so bald ein Eisenbahnzentralamts in Berlin als geſchäftsführenden inden des entgült her& Co. mi die Arbeit. Und n Herbst glücklich Doch ich will vda. Es herrsc end für Abend fab n, auch Jüngling errungenen Kop toletten Einfalfum it Regen, Schne el Cis! Und al ch, daß das neu Sielleicht durch de lisbacher& Co n Winters. A ich hier und da en wieder fleine, Wieder mun digten Winfeld s Epiel zu trei Berordentlichen e, ganz gräßlide for Bei ver= Rückgrat- Verkrümmungen wurden glänzende Erfolge er zielt durch meinen geseglich ge= schütten Redressions- Apparat „ System Haas" Orthovädifcre F. Menzel, tablement Frankfurt a. 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Vorm. 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gottesdienst in der Diaspora. In Hungen um 9½ Uhr. In Grünberg um 9½ Uhr. C Ems- Naffauer Stein- Feftspiele zum Gedächtnis des Reichsfreiherrn vom und zum Stein und seiner Zeit vom 6. bis 19. Juli in Nassau a.d.L. Naturbühne im malerischen Mühlbachtal. Zu Füssen derStammburg derer vom und zum Stein. Aufführung des Weihefestspiels ,, Am Nornenstein" von Heinz Gorrenz durch erste Künstler und 120 einheimische Mitwirkende. Spielleitung: Dr. phil. H. Rauch, Direktor des Residenz- Cheaters in Wiesbaden. Daterländische Ansprachen berufener deutscher Männer. Stein- Gedächtnis- Ausstellung im Schloss. Beleuchtung der Stadt und Höhen. Spieltage: 6., 9., 11., 13., 16. und 19. 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