inderarbeite enklinik za Gin eclaffe bom 16. Die inneren Verp und Wandpuz H " Find bei uns, Steph lbfitoftenpreis erhält Aufschrift find verfchlo vormittags 11 913. nt Gießen. borm. 11 Uhr fi tliche Versteigen Baumaterialien, a Dozu Kaufluftige en lle- Verei 13, abends 8% Gießener Zeitung der Bezugspreis 25 pfg. monatlich ( Neneste Nachrichten) vierteljährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweigausgabestellen vierteljährlich 60 Pfg.- Erscheint Mittwochs und Samstags.- Nedaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H. - Nr. 21. Telephon: Nr. 362. Die neue Militärvorlage. 11. ber den Inhalt der neuen Militärvorlage weiß Berl. Lok.- Anz." auf Grind besonderer InformaExpedition: Seltersweg 83. Mittwoch, den 12. März 1913. während das Pionterwesen auch um ein halbes Dugend neuer Kompagnien vermehrt werden soll. Nebenher muß natürlich auch das Unterrichtswesen seine Ergänzung finden: sämtliche militärischen Unter. richtsanstalten werden vermehrt werden. Um schon rechtzeitig die nötigen Offiziersstellen besetzen zu können, wird eine Beschleunigung der Ausbildung der Kadetten und Fähnriche eintreten. Alles in allem fann man sagen, daß die Offiziere mit einem starten Avancementsschub rechnen können, denn um nicht im Kriegsfalle die Befehlsverhältnisse in der aktiven Truppe zu zerreißen, werden eine Reihe höherer Offiziersstellen für die Reserbeformationen jeẞt schon gefordert werden. -rwaltung Gieße tionen folgendes mitzuteilen: Die gesamte Vermehrung wird 68000 Köpfe jährli betragen, innerhalb zweier Jahre 4000 Offt: ziere, 15000 Unteroffiziere und 117000 Mann, was ungefähr 1.018 Proz. der Bevölkerung gleich kommt. Aus diesen Vinnnschaften werden zunächst einmal die 18 Infanterie- Regimenter, die nur zwei Bataillone haben, ihr drittes Bataillon erhalten; außerdem werden durchweg die Kompagnien verstärkt werden, diejenigen der Grenzforps ſollen jogar auf einen höheren Etat gebracht werden. Neue Infanterieregimenter werden nicht gebildet, wohl aber werden die übrigen Truppen: rung erheblicher Mittel für Zwecke unserer Luftflotte feſt. Bersammlu üß. häftsbericht über das laufene Vereinsjahr. wahl des Vorstandes chiedenes. ttet VAV & Co., Leipzi Vandsprüch erster Künstler chen. pro Blatt lose M. 2 Glas M. 5.-. franko! aattungen neue Kontingente echalten. Se bestätigt es sich, daß sechs neue Kavallerieregimenter Der Vorstand werden angefordert werden, die in der Hauptsache den Grenzforps zugetei t werden. Den dringenden Wünschen, unferer Feld artillerie die nötige Bespannung zu geben, wird auch nachgegeben werden: fast 30 000 Pferde werden berlangt, so daß fünftig jede Batterie auch zu Friedensübungen schon mit sechs Geschüßen und einigen Munitionswagen ausrücken fann. Dem Verlangen, daueind Kavalleriedivisionen zu formieren, hat man nicht nachgeben fönnen, man begnügt sich mit der Forderung des Kommandeurs, se nes Adjutanten und Generalstabsoffiziers. Auch ist eine Vermehrung der llebungen von Stavalleriedivisionen in Aussicht genommen. Vor allem erfolgt ein stärkerer Grenzschutz im Often ein Teil der einmaligen Ausgaben wird bekanntlich zur Verstärkung unserer Festungen derwendet; dementsprechend müssen unsere Festungsanlagen auch mit ausreichendec schwerer Artillerie bersehen werden. Die Vorlage sieht die Bildung eines halben Dutzend neuer Fußartilleriebataillone vor, denen auch selbständige Maschinengewehr abteilungen zugete It werden sollen. Man wird in der Annahme nicht fehlgehen, daß für die schwere Artillerie des Feldheeres ebenfalls eine Vermehrung der Bespannungsabteilungen borgesehen ist. Die Zahl der Scheinwerferfompagnien, die die Vorlage bringt, wird ebenfalls erheblich sein, auch die Lücken unseres Trains werden durch Aufstellung mehrerer neuer Formationen ausgefüllt werden. Selbst verständlich muß mit all diefem auch eine weitere Bermehrung der technischen Truppen Hand in Hand geh'n. Heliograph und Funkentelegraphie nehmen jetzt so viel Kräfte in Anspruch, daß mit den bestehenden fünf Telegraphenbataillon e längst nicht mehr auszukommen ist, diese sollen fast verdoppelt werden, ZIG en Patriotenbundes chnung von eliger t Mark 5.eiten in ings- und nzüge Auswahl empfehle billigen anden ge farbig 1.13.One Giessen Ecke Wettergasse 7 ge. Artikel. Calabrik DEN ohlands. frei 9 Die Nachbarn vom Heideland. Roman von Ludwig Blümce. 2) ( Nachdruck verboten.) Heinrichsen schaute das Leben anders an als sein vergrämter Nachbar, der gar zu viel um den morgenden Tag sorgte, und immer wieder sagte:„ Wenn das Moor nun erschöpft ist, wenn es mir keinen Torf mehr liefert, wenn das Korn mir verhagelt, daß ich die Zinsen nicht pünktlich zusammenbekomme, was wird dann werden?" Ganz anders der Riese vom Eichhof: der schaute mit scinen fünfzig Jahren noch wie ein Jüngling in die Welt, dem der Himmel noch voller Geigen hängt. Viel Schweres hat er durchlebt, Schwereres noch als der Nachbar, aber seine Kraft war ungebrochen, sein Mut ungebeugt. Solange ich noch schaffen kann, habe ich mein Glück in der Hand, und Gott verläßt keinen Deutschen!" pflegte er zu sagen.— „ Holla, wird das ein Leben werden zu Pfingsten," sprach er jetzt, nachdem er allen die Hand gedrückt.„ Mein alan kommt auf Urlaub, der Hans hat heute geschrieben." " Das ist ja herrlich!" riefen Stine und Ewald wie aus einem Munde.„ Wird auch mal Zeit; im Herbſt wars schon ein Jahr, daß er fortzog," meinte Lorenzen in seiner langsamen Art und steckte die Pfeife wieder in Brand. Schnell wie ein Wiesel hüpfte Stine davon, am dem Gast einen Labetrunk zu kredenzen. Ihre Wangen glühten, und eine Unruhe erfüllte sie, die sie sich gar richt erklären konnte.- Fast wäre der Krug mit dem schäumenden, selber gebrauten Bier ihren Händen entglitten. Glühst ja wie eine Pfingstrose, Mädel," sagte Hinrichsen, ihr die Backen klopfend und sie wohlgefällig anschauend mit seinen durchdringenden Augen. Ist ein großartiges Gebräu, Dein Hausbier! Soll Dir übrigens noch extra einen Gruß von meinem Jungen bestellen." Ein Glück, daß in diesem Augenblick ein Daneben hält man selbstverständlich an der FordeVom Balkan. * Konstantinopel. Der türkische Botschafter ilmi Pascha meldet aus Wien, die österreichische Regierung habe auf Bitten der Pforte die Entsen= dung von Waffen und Munition nach Albanten zugesagt und den Albanesen jede Hilfe in Ausficht gestellt. * Die Balkanverbündeten geraten hintereinander. * Die zweite Kriegsperiode hat das Ansehen Bulgariens innerhalb des Balkanbundes geschmälert und Die Ansprüche der Bundesgenossen zu Ungunsten Bulgariens erhöht. Am bezeichnendsten ist das Verfahren der Serbien gegen die Bulgaren in Monastir. Nicht in den kühnsten Träumen hatten die Serben vor dem Kriege sich geschmeichelt, daß Monaftir ihnen zufallen würde. Nun haben sie es und geben es nicht mehr her. Wenn über furz oder lang alles geordnet sein wird, wenn man die neuen Grenzen bestimmt haben wird, wer wird dann zufrieden sein auf der Balkaninsel mit dem neuen Stand der Dinge? Niemand. Politische Rundschau. Die Hundertjahrfeier in Berlin. Die Feier des 10. März litt in Berlin sehr unter der außerordentlichen Ungunst des Wetters. Am Montag traten furz bor 11 Uhr die städtischen Behörden einen feierlichen Kirchgang vom Rathause nach der Kirche von St. Nikolat an, wo Festgottesdienst war. Ungefähr zur selben Zeit begann in Anwesenheit des Kaisers und der föniglichen Pcinzen der Festgottesdienst im Berliner Dom. Nechts und links Zweig des Apfelbaums, der besonders voller Blüten saß, die Aufmerksamkeit des Nachbarn auf sich lenkte. So entging ihm des Mädchens Verlegenheit. ,, Machte heute auch die Bekanntschaft des neuen Müllers, oder Mühlengutsbesitzers, wie er sich nennt," fuhr Hinrichsen fort, nachdem er sein Glas mit einem 3uge geleert.„ Der Mann paßt schlecht unter uns, ist viel zu frei, so ein echter Kopenhagener ists. Harald Thorö heißt er. Scheint schwer reich zu sein. Gefällt mir übrigens nicht. Hat so etwas Verstecktes in seinem Wesen, kann einem nicht lange in die Augen schauen." Der neue Besitzer der Arendruper Windmühle und des dazu gehörigen, beträchtlichen Grundstückes bildete für eine geschlagene Stunde das Gespräch der Nachbarn. Neues passierte eben so selten, daß man es immer nach allen Seiten hin zu beleuchten pflegte. Da dem Müller auch die Jagd auf den beiden Nachbarhöfen gehörte, so glaubte man, ihm schon aus diesem Grunde freundschaftlich begegnen zu mitssen.- Die einzelnen Höfe der Gemeinde Arendrup lagen weit getrennt voneinander, fast alle im unfruchtbaren Heideland. Außer dem Besitztum des Müllers, zu dem auch einige Tonnen Wald gehörten, der an den königlichen Forst grenzte, zeichnete sich vor den meist ganz fleinen Höfen nur noch durch ein gewisses herrschaftliches Gepräge der des Gastwirts Mathiesen aus, der schon einen Teil Marschwiesenland und guten Weizenboden mit umfaßte.- Vom Giebelfenster des geräumigen, mit einer großen Einfahrt versehenen Gasthauses sah man die Nordsee wie ein breites, silbernes Band im Westen und mehr als ein Dußend Kirchtürme ringsherum in der Ebene.- An diesem Fenster saß heute, am Samstag vor Pfingsten, ein großes, kräftiges Mäd= chen mit vollem, blondem Haare, das in zwei dicken Flechten um den zierlichen Kopf geschlungen war und sich zu dem frischen, schönen Gesicht nicht übel ausnahm. Her= ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reklame Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bef Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein. Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. bom Altar hatten Regimentsabordnungen mit Fahnen Aufstellung genommen. Die Feldzeichen waren sämtlich mit frischem Lorbeer geschmückt. Im Anschluß hieran fand am Denkmal Friedrich Wilhelms III. im& ust= garten eine Gedächtnisfeier statt, bei der der Kaiser einen dem Gedenktage entsprechenden Tagesbefehl an die versammelten Regimenter der Berliner Garnisonen bekannt gab. Nach einem historischen Rüdblick, in dem der Freiheitshelden gedacht wird, heißt es in dem Tagesbefehl: Uns, dem jetzt lebenden Geschlecht, rufen die Heldentaten ruhmreicher Vorfahren eindringlich die ernste Mahnung zu, das Dichterwort zu beherzigen und wahrzumachen: ,, Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu befizen!" Dann werden auch wir mit freudigem, zuversichtlichen Herzen in den Kampf gehen, falls es einmal gelten solte, das mit so teurem Blut Ecrungene zu wahren. Deutschlands Ehre zu schirmen gegen den der fie anzutaften wagt! Dafür muß aber jeder an seiner Stelle dafür sorgen, daß die Armee ihre Devise nicht nur äußerlich, sondern vor allem im Herzen trägt. Gottesfurcht, Königstreue, Vaterlandsliebe in der Vollfommenheit, wie sie in den großen Zeiten bewiesen ist, müssen das Heer unüberwindlich machen Der Sieg aber fommt von Gott. Darum gelte für uns und immerdar der Wahlspruch der Helden der Befreiungskriege: Gott mit uns! An die Gedächtnisfeier schloß sich eine Parade an, die der Kaiser abnahm. In seiner Begleitung befand sich auch der Kronprinz. An den Denkmälern der Königin Luise und des Königs Friedrich Wilhelm III. auf der Luiseninsel, die im herrlichsten Frühlingsschmuck prangten, erschien um 81 Uhr der Kaiser und legte an beiden Denkmälern riesige Lorbeerfränze mit weißen Schleifen nieder. Gnadengeschenk des Kaisers an die schlesische Jugend. Der ,, Reichsanzeiger" beröffentlicht anläßlich der Jahrhundertfeier der Echebung PreuBens einen faiserlichen Eclaß, durch den den nationalen Jugendbereinen Schlesiens 10 000 Mark als Gnadengeschenf zur Nußbarmachung einiger alter Befestigungen der ehemaligen Festung Spigberg überwiesen werden sollen. ::: München. Die Bayerische Staatszeitung" schreibt: Nach dem Willen des Prinzregenten soll das Jahrhundertgedächtnis auch in Bayern würdig begangen werden. Der Prinzregent hat daher während seiner Anwesenheit den Kaiser eingeladen, an der patriotischen Feier teilzunehmen, die auf Anordnung des Prinzregenten am 25. August ds. Js. In der Bemine Mathiesen, des Arendruper Gastwirts einzige Lochter, war diese ländliche Schönheit. Emsig arbeitete ihre geschickte Hand an dem Spizenbesatz einer rotsetdenen Bluse, die sie morgen zu tragen gedachte, um den jungen Herren und den neiderfüllten übrigen Dorfschönen einmal wieder eine Ueberraschung zu bereiten. Denn die Bluse stand ihr ganz großartig, sie sah nach ihrer und ihrer Mutter Meinung wie eine wirkliche Prinzessin darin aus. Nun schaute sie auf.- ,, Ha, da blitt eine Uniform!" ruft sie aus.„ Sollte das Hinrichsens Hans, der Ulan sein? Den muß ich mir genauer ansehen!" Damit legte sie die Bluse beiseite und huschte behende nach unten, in den Garten, an dem die Landstraße vorüberführte. In aller Eile warf sie vorher noch einen Blick in den Spiegel, strich ein paar wirre Haare aus der Stirn, zupfte an der weißen Schürze und faßte dann Posto hinter der Kastanie am grüngestrichenen Stafetenzaun. - Der Hans war ein schmucker Kerl geworden bei den Preußen, fürwahr! Hatte sie in ihm früher weiter nichts gesehen als einen armseligen, hochaufgeschossenen Bauernjungen, tief unter ihr stehend, so war jetzt ihr leicht entzündliches Herz auf den ersten Blick Feuer und Flamme für ihn. Fast so groß wie sein Vater, aber schlank und elegant in der tadellosen Extrauniform, den blonden Schnurrbart hochaufgesetzt, das gebräunte, in der Tat schöne Gesicht mit denselben blizenden Augen voll tühnen Wagemuts, wie sie der Vater besaß, so mußte der Ulan selbst einem verwöhnten Mädchenherzen gefallen.- ,, Willkommen in der Heimat!" rief Hermine dem schmücken Kriegsmann zu, ihm die Hand über den Zaun entgegenstreckend. Ist nett, daß Du uns hier in Arendrup nicht ganz und gar vergessen hast. Ich glaube das fast." ( Fortsetzung folgt.) freiungshalle bei Stelbeim stattfinden soll. Sie wird im Geifte meiland König Ludwigs 1. gehalten sein, dessen glühende Baterlandsliebe sich in dieser stolzen Halle ihr Denkmal gesetzt hat. Wie aus Berlin ge meldet wird, wollen der Staiser, die Bundesfürsten und die Vertreter der freien Städte dieser Einladung des Prinzregenten Folge leiften. Dresden, 10. März. Heute Vormittag erfolgte die Abreise der bayerischen Fürstlichkeiten vom Hauptbahnhof, wo auch der König sich zur Verabschte. bung eingefunden hatte. ** Berlin, 10. März. Für den Entwurf eines Patentgefeßes finden nach Berliner Blättern in diesen Tagen fommissarische Beratungen zwischen den bes teiligten Ressorts statt. England. * London. Der Prinz von Wales reist am tommenden Mittwoch nach Deutschland. Aus aller Welt. = die Aussperrung im Malergewerbe die in vielen Städten des deutschen Reiches in den letzten Tagen infolge der Beschlüsse des Hauptverbandes der Arbeitgeberberbände im Malergewerbe erfolgte, hat im Frankfurter Bezirk doch nicht den Umfang genommen, den man ursprünglich befürchtete. Von 17 Lohngebiete:: haben nur acht ausgesperrt, nämlich Staffel, Darmstadt, Hanau, Mainz, Offenbach, Höchft, Worms und Frankfurt mit zusammen 1370 Ausgesperrten. Krefeld. Wie in Berlin und Hanau, ist auch in Strefeld die Errichtung einer Diamantschleifschule beabsichtigt. :: Köln, 11. März. Pfarrer Jatho ist heute abend 7.15 Uhr nach langwieriger Krankheit, 62 Jahre alt, infolge Blutvergiftung, die er sich beim Aussteigen aus einer Droschke in Halle a. S. zuzog, ge sterben. Aus Stadt und Land. * Die Großherzogin hat am 11. März, als am Geburtstage der verstorbenen Prinzessin Elisabeth, folgende Ehrenzeichen für langjährige treu geleistete Dienste in ein und derselben Familie an folgende Dienstboten berliehen: Oeffentlicher Sprecblaal. Wanderkurse der Großherzoglichen Zentrale für Mutter:| bäude waren illuminiert. Herr Oberbürgermeister Troje und Säuglingsfürsorge in Hessen. hielt eine Ansprache. Während der Feier wurde mit Der 12tägige Kursus, den die Wanderlehrerin der allen Gloden gelavet, der Staiser Wilhelms Turm anf Großh. Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge Epiegellun erstrahlte in bengalischer Beleuchtung und über die Pflege und Ernährung des Kiudes in den bei. von der Bismardsäule leuchteten die Flammen weithin den ersten Lebensjahren in Heppenheim abgehalten ins Lahntal. hat, ist am 20. Februar beendet worden. Der Stursus erfreute sich eines lebhaften 3nspruchs von den Frauen und Mädchen Heppenheims. Der Andrang war so stark daß zahlreiche Frauen und Mädchen, die an ihm teilnehmen wollter, nicht zulassen werden fonnten, obwohl der Kursus in zwei Abteilungen eingeteilt war. Am Nachmittag nahmen 113 Mädchen der verschiedensten Altersstufen daran teil. Die Zahl der Teilnehmerinnen an dem abends ftattfindenden Frauenfurjus betrug 150. 90 Frauen und 72 Mädchen konnte eine Bescheinigung über regelmäßige Teilnahme an dem Kursus ausgestellt werden. Zurzeit findet ein Wanderkursus in Lauterbach statt, Für den März ist ein Kursus in schotten borgesehen. Aus allen Teilen des Großherzogtums sind der Großh. Zentrale so zahlre che Gesuche um Veran staltungen von Wanderkursen zugegangen, daß die Zen trale demnächst eine zweite Wanderlehrerin anstellen muß. Das Goldene Kreuz mit Brillanten u. a. an: Elisabetha Bingel aus Lollar, 40 Jahre bei Frau Professor Dr. Dölb, Witwe in Lollar. Das Goldene Kreuz u. a an: Statharina Briegel aus Garbenteich, 25 Jahre bet Frau Georg Mair, Witwe in Gießen. n Bießen. Der Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Ufinger hat einen dreiwöchigen Urlaub angetreten. n Gießen. Der Provinzialtag für Oberhessen findet am 31 März im Regierungsgebäude statt, um den Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr ent gegenzunehmen und den Voranschlag zu beraten. n Gießen. Die bölferkundliche Ausstellung der Baseler Mission wird in den Tagen vom 6. bis 27. April auch in unserer Stadt in den Räumen der alten Stiinik, die von der Stadtverordnetenversammlung dazu bewilligt wurde, gezeigt werden. n Gießen. Wegen Kindesmordes wurde das Dienstmädchen Rühl aus Ulrichstein von der Straf fammer zu einem Jahre Gefängnis verurteilt. Sie hatte im Walde zwischen Stockhausen und Grünberg einem Stinde das Leben gegeben und das Neugeborene Gießen, 10. März. Zu den angenehmsten, bolts. tümlich fünstlerischen Veranstaltungen vor Ostern ist seit langen Jahren das Konzert des Bauer'schen Ge sangvereins mit zu rechnen. Wer dieses Konzert schon besucht hat, weiß daß er in demselben herrliche Lieder von einem tüchtig geschulten Männerchor hört. Der Dirigent Otto Görlach hatte dieses Mal wieder mit funstverständiger Berechnung ein Programm zu sammengestellt; das als es bekannt worden war wohl auch mit Veranlassung war für den so überaus guten Besuch. Die neue Aula war voll besetzt und in ihrem akustischen Raum ballten die Lieder so eindrucksboll, daß die Anwesenden andächtig lauschten. Die ein zelnen Aufführungen hier zu besprechen wird uns zu umfangreich( eine ausführliche Rezension wird in der ,, Algem. Sänger und Dirigenten Zeitung" veröffent licht), nur sei besonders erwähnt, daß der„ Nachtgesang" von Abt mit seiner geradezu meisterhaften stompofition( Abt hat befanntlich sehr viele schöne Lieder bertont) wunderbar schön eiklang, so daß der Verein eine Wiederholung geben mußte. Schön einrangiert zwischen die Männerdöre waren Sologesänge des befannten Frankfurter Tenoristen Albert Münch und Musikstücke am Klavier des Gießener Pianisten Julius Hahn. Beide Mitwirkende haben sowohl im Zusam menspiel, wie auch jeder ini Einzelauftreten den Ecwartungen boll und ganz entsprochen; besonders gefiel mir dieses Mal Herr Hahn als Meister am Kla vier bei dem Chopin'schen Scherzo in b- moll" und Herr Münch mit seinem Lenau'schen Lied ,, Stille Sicher beit". Wie ich höre, hat der Verein neben dem muß, auch einen finanziellen Gewinn mit diesem Ron fünstlerischen Erfolg, wozu ohne Neid gratuliert werden zert errungen. f im Walde sofort beseitigt. Die Zeit naht jetzt wieder, wo die Meisten von uns mehr als bisher in die freie Natur zu gehen pilegen, und da richten sich unsere Blide auch wieder auf die in Gießens Umgebung aufgestellten Ruhe bänke. Wenn wir nun überlegen, in welchem Maße ihre Zahl gerade in den letzten Jahren gewachsen ist, so müssen wir der Tätigkeit des Verschönerungsvereins und der zuständigen Behörden unbedingt Anerkennung zollen und uns darüber freuen, selbst wenn wir, wie ich, vielleicht zu denen gehören, die beim Ruhen im Freien auch ganz gut ohne Bänke auskommen fönnen und die sonst nicht dafür sind, das natürlich gewordene Landschaftsbild allzuviel zu„ kultivieren". Es möge aber heute einmal darauf hingewiesen werden, daß es trog der vielen Neuaufstellungen in den letzten Jahren Plätze um Gießen gibt, die früher Bänke hatten, dagegen heute ohne solche sind, ohne daß für den Uneingeweihten ein Grund ersichtlich wäre. Vielleicht läßt sich der Schaden gelegentlich einmal wieder gut machen, oder es erfolgt Aufklärung über die Gründe. n Gießen, 10. März. Bestern tagte hier der Gauturntag des Turngaues Hessen. Im abgelou: fenen Jahre vermehrten sich die Zahl der dem Gau angehörenden Vereine um 11 auf 125, die Zahl der Mit glieder von 11 571 auf 12581. Die Jahresrechnung zeigt eine Einnahme von 3046.78 M., eine Ausgabe bon 2861.63 Mr. Die Bezirksturnfahrten werden auf den 1. Juni festgelegt, für den ersten Bezirk in Bladen bach, den zweiten in Heuch Iheim, den dritten und bierten in Schlitz, den fünften in Dornassenheim. Das Gaufeft 1913 findet am 5. bis 7. Jult in Franten berg statt. Das Gaufest 1914 erhält der Turnverein Kirchhain. Dem Antrag Schotten entsprechend, wird auf dem Hoberodskopf ein Bergturnfest abgehalten. Stadtrat Helm, der bisherige 1. Goubertreter, hatte eine Wiederwahl abgelehnt; an seine Stelle wurde Fabrifant Metzler Marburg mit 78 Stimmen gewählt. Rechtsanwalt Kaufmann erhielt nur 51 Stimmen und Redakteur Heß sogar nur 20 Zum Gauspielleiter wurde Hermann Fischer Marburg bestimmt Kathreiners Malzloffen schmeckt gut, ist gesund und— billig. Der Gehalt macht's! o Langsdorf. Die gestern durchgeführte Gesamt prüfung der Kasse der Spar- und Darlehnskasse zn Langsdorf ergab einen Fehlbetrag von 627390 Mark, sodaß der Zusammenbruch der Genossenschaft und damit der wirtschaftliche Ruin von vielen Bauern und Handwerkern unabwendbar scheint. Der Rechner Roth wurde schon vor Monaten wegen einer Unterbi lanz von etwa 35 000 Marf verhaftet. (:) Marburg, 10. März. Die Jahrhundertfeier nahm hier einen prächtigen Verlauf Sie begann mit einer Reveille der Jägerkapelle. Der Parade schloß sich ein Kommers der Kriegervereine in den Stadtsälen an. Auch in sämtlichen Schulen und Lehranstalten wurden entsprechende Gedächnisfeiern abgehalten. Am Abend fand auf dem Marktplatze ein Festakt statt. Das altertümliche Rathaus und sämtliche umliegenden GeWichtig für junge Mädchen. Da ist zunächst die Baumanlage in der Nähe der Liebigshöhe, früher Fuchs ba u genannt, jetzt zum größten Teil durch den Schliefplatz abgesperrt. Auf dem nicht abgesperrten Teil stand noch vor 10 Jahren eine Bank, was durch den schönen Blick nach den Höhen im Westen, insbesondere nach unseren Burgen, sicher gerechtfertigt war. Nun hat ja allerdings eine Kom pagnie dort ihren Zielplatz, aber hierdurch würden wohl feine Unannehmlichkeiten entstehen. Man könnte ja die Bant etwa am einen Ende des Platzes aufstellen, und das Publikum würde wohl so taktvoll sein, die militä rischen Uebungen nicht zu stören. Andererseits würden auch die auf der Bank Ruhe suchenden Leute sich nicht zu beklagen haben, da ja das Zielen im allgemeinen nicht allzulange dauert und sich mit größerer Ruhe abzuwideln pflegt als manche anderen Uebungen. Im übrigen wäre aber gerade dieser Platz als besonders ruhig anzusprechen, da er etwas abseits vom Hauptwege liegt. Mein zweites Beispiel betrifft wieder einmal eine wenn auch geringfügige Zurüdsetzung des Nordviertels, worüber ja so oft geflagt wird. Ich will jedoch gleich bemerken, daß mich keine persönlichen Interessen mit dem Norden verbinden. Wohl die wenigsten Gießener tennen den Fürstenbrunnen. Am besten erreicht man ihn vom Wiesecker Weg aus, indem man den vor der Moser'schen Gärtnerei nach rechts abzweigenden Feldweg ein paar Schritte hinausgeht. Man sieht dann in einiger Entfernung zur Rechten zwei Pappeln, un ter denen sich ein ausgemauertes Wasserloch) befindet. Drei alte Steine, wohl die Grundpfeiler einer ehema ligen Bank, geben uns Kunde, daß sich hier frühere Geschlechter ausruhten von des Tages Last und Hize. Aber lange muß das schon her sein, denn als ich den Platz zum ersten Male sahes mag vor etwa 20 Jahren gewesen sein da sah die„ Bank" schon geradeso aus wie heute. Nur der Brunnen machte einen besseren Eindruck, da das Wasser sein säuberlich einem Röhrchen entströmte. Man wird mir vielleicht entgeg nen, die umgebende Landschaft rechtfertige hier nicht die Aufstellung einer Bank. Nun gebe ich zwar gerne zu, daß sich die Aussicht mit der vom Fuchsbau nicht messen kann, daß auch beispielsweise der Anblick des Gefängnisses nicht besonders wohltuend ist, aber ich meine doch, es läßt sich in dem ganzen Bild von dem Philofophenwald zur Linken bis zum Stadtkirchturm zur Rechten auch manches Schöne herausfinden. Und schließlich ist es ja auch bedeutend zweierlei, ob es sich bei Aufstellung einer Bank darum handelt, einen neuen Platz auszusuchen, oder einen alten, der nun einmal da Wenn die Jungfrau in die Jahre der Reise angelangt ist, Stellen sich oft Störungen ein; sie wird bleich, matt und abgespannt, Kopfschmerzen u. SchwinDelanfälle treten auf; Verdauungsbeschwerden und Rückenschmerzen machen sich bemerkbar. In dieser Periode ist es wichtig, Leciferrin( Ovolecithineisen) zur Blut bereichert, die Zirkulation Hand zu haben, welches das befördert, die Verdauung und Assimilation reguliert und friſches gesundes, Aussehen schafft. 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Auf dem vor 10 Jahren eine ick nach den Höhen ren Burgen, sicher lerdings eine Kom ierdurch würden woh Man könnte ja di lages aufstellen, unl tvoll sein, die milita Andererseits würde enden Leute sich nid ielen im STOLLWERCK GOLD GOLD ARKE STOLWERCK KAKAO STOUWER SCHOKOLADE Lebensversicherung. Erstklassige, alte dividendenkräftige und konkurrenzfähige Lebensversicherungsgesellschaft, die neuzeitliche, praktische Tarife führt, hat ihre Bezirks- Generalagentur de in allarOberbessen u.einen Teil d.Bezirks Wiesbaden Et größerer Ruhe ab en Uebungen. J Platz als besonders abseits vom Haupt wieder einmal eine ng des Nordviertels, ch will jedoch gleich en Interessen mit wenigsten Gießener Am besten erreidy , indem man de rechts abzweigenden ht. 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