! käufe shat si hland, nach ne kassieren trengster rn, Beamten sowie auch nrichtungen gehörenden zahlung zu Wunsch ohne reise. erlich e von Zeichen zu richten Nr. 38. sso verbundene n tung berufsmässiger eben. Kautions achleute, welche sich persönlich chäfts bemühen ten an: sicherung 00 Millionen Mark er tadt und Sürdigung aller woll forgfältig rediger Gießener Beifung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 25 Pfg. monatlich ntertesjährlich 75 Pfg., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig ausgabeftellen vierteljährlich 60 Pig.- Erscheint Redaktion: Selters. Mittwoche und Samstags. beg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der.. Gießener Zeitung". m. b. d. Nr. 82 - 1. Blatt. Zur Welfenfrage. Der junge Cumberländer, Prinz Ernst August, hat fich reichlich Zeit gelassen, ehe er sich zu einer am Mitt och erfolgten Absage an die Welfen entschloß. Maffallender ist es, daß der Prinz erst jetzt die welfiJhen Auslegungen seines Briefes und des von ihm gehworenen Fahneneides zurückweist, die doch schon vom Jami dieses Jahres her datieren. Das bestätigt offen= Erpedition: Seltersweg 83. Samstag, den 11. Oftober 1913. * Deutschland, Frankreich und Rußland haben beim Staatsdepartement der Vereinigten Staaten gegen die Zollvergünstigung von 5 v. 5. zugunsten amerikanischer Schiffe Einspruch erhoben. Desterreich. am | Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pig. die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg Die 90 mm breite Reklame 3eite 50 Bennig Extrabeilagen werden nach dem und Größze berechnet. Mabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Taae), bei gerichtlicher Beitrerbung oder ver Konkurs in Wegfall. Plazzvorschriften ohne Verbindlichteit. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein Telephon Nr. 362. 25. Jahrg. * Bukarest, 10. Oft. Die Prinzen Wilhelm u. Viktor zu Wied sind in Sinaia eingetroffen und Ear die Tatsache, daß sich in der ganzen Angelegenheit Bahnhof von der Königin und der Prinzessin Sophie Abkommen, die von früheren chinesischen Regierunzu Wied empfangen worden. in den letzten Tagen beim Reichskanzler und Eheim preußischen Staatsministerium ein merkbarer Umsch wung vollzogen hatte, der eben durch was Verhalten der Welfen und das lange Schweigen des Herzogs und des Prinzen von Cumberland veranlaßt LDOT. Aber mit der persönlichen Absage des Prinzen ist, wie die Dinge jetzt liegen, gar nichts geändert. Es muß nach wie vor von den Cumberlän= nern ein bindender Verzicht auf ihre Ansprüche auf Hannover gefordert werden, damit endlich flare un widerrufliche Verhältnisse entstehen. Wenn irgend etwas Die Notwendigkeit dieses Verzichtes dargetan hat, dann Daren es die anmaßenden Reden der Welsenführer, und bei ihnen mag sich der junge Prinz bedanken, wenn Frankreich. Paris. In dem Kabinettsrat teilte der Han delsminister Massee mit, er werde demnächst den Versuch machen, einen Teil der südamerikanischen Post am Tage der Abfahrt der atlantischen Dampfer durch Flieger von Paris nach Panillo befördern zu lassen. Paris. Der Sozialist Grangier stellte im Gemeinderat den Antrag, einer Pariser Straße den Namen„ August Bebel" zu geben. Spanien. König Alfons von Spanien und Präsiland unmittelbar nach der offiziellen Anerkennung der Republik China durch Deutschland und Großbritannien Danktelegramme gesandt, die die beiden Souveräne mit einer Glückwunsch depesche beantworteten. Juanschikai wird heute bei seiner feierlichen Amtseinführung eine Erklärung abgeben, in der er die Chinesen auf= fordern wird, um die Festigung der Freundschaft mit den fremden Nationen bemüht zu sein. Juanschikai wird es sich zur Aufgabe machen, alle Verträge und gen mit fremden Mächten geschlossen wurden, ebenso wie alle mit Ausländern ordnungsgemäß abgeschlosse= nen Kontrakte genau zu beobachten. Fernerhin wird der Präsident alle Rechte und Privilegien, welche Ausländer bisher in China genossen haben, bestätigen. * Die feierliche Einsetzung Juanschikais zum Präsidenten der Republik China erfolgte gestern Freitag vormittag. Lösung der Genossenschaftskrisis. Die Mitglieder der Ersten Kammer: Frhr. Heyl zu Herrnsheim, Fürst Isenburg- Birstein und Graf Kuno Stolberg- Roßla haben soeben beim Finanzausschuß der rm trotz seiner neuen Erklärung doch nicht alles so dent Poincaree sind am Mittwoch nach Toledo ge- Ersten Kammer folgenden Antrag eingebracht: latt und so rasch sich abwickelt, als er es wohl wünscht. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, ist dem ständigen Bundesratsausschuß am Mittwoch der Anrag des preußischen Staatsministeriums zur Erledigung Der braunschweigischen Thronfolgefrage zugegangen. Politische Rundschau. Deutschland. Berlin. Aus Anlaß der Wahl des Präsi enter Juanschifai und der Anerkennung der Republik China sind zwischen dem Präsidenten und dem Raiser freundliche Telegramme gewechselt worden. 88) reist und abends wieder nach Madrid zurückgekehrt. * Der König von Spanien hat eine Verfüg ung unterzeichnet, welche die Einbringung einer Gesetzesvorlage über die Fortsetzung der Kriegsschiffs= bauten genehmigt. Bulgarien. * Zwischen König Ferdinand von Bulgarien und dem Sultan hat aus Anlaß der Unterzeichnung des Friedensvertrages ein herzlicher Depeschenwechsel stattgefunden. China. * Der chinesische Präsident Juanschifai hat dem Deutschen Kaiser und dem König von EngFärberei Gebr. Röver Nach dem Sturm. Erzählung von Emil Frank. ( Nachdruck verboten.) Das aber entging Jadwiga. In ihren Augen hatte Dr. Sojka vollkommen forreft gehandelt und war dafür von Baron Kappel brüst zurechtgewiesen worden. Is wollte sie flipp und klar beweisen, daß sie sich nicht durch solche Kleinigkeiten beirren lasse, als wollte sie gut machen, was der strlze Baron gefehlt, war sie ge= sen Dr. Sojka besonders liebenswürdig und zeichnete ht offensichtlich aus. Man blieb noch kurze Zeit in Kochanow, und so hatte Jadwiga hinlänglich Gelegenbett dazu. Als der Graf zur Heimkehr mahnte, sagte Jadwiga:„ Nicht wahr, Herr Doktor, Sie fahren dod mit uns." Natürlich nahm er an. Er fühlte sich doc ein wenig geschmeichelt durch die Gunst dieser hochsin nigen Dame, und während der ganzen Heimfahrt wa bemüht, ihr seine Dankbarkeit zu erkennen zu ge ben. Graf Warminski blickte einigemal erstaunt au Ihm schien der fordiale Ton, den Jadwiga anschlug ebenso wenig zu gefallen, wie die bei aller Ehrerbie tung freundschaftliche Art des Doktors. Er nahm sic vor, Jadwiga noch heute auf seine Wünsche auferf sam zu machen. En verhielt er sich ziemlich schweig fan, und auch Slawa schien wenig Lust zum Reden 31 Gießen, Marktplatz 18 Frankfurt a. M. aus, was ihr Eigentum war, und ihr Herz zog sich zusammen in ungekanntem Weh. So war es ihr auch heute auf der Heimfahri, von Kochanow ergangen. Da hatte Jadwiga der: Doktor doch zu offensichtlich ausgezeichnet, und Maria war eifersüchtig. Sie hatten den Park erreicht. Dr. Sojka dankte| und sprang aus dem Wagen. Dabei streifte ein Blick voll Wärme und Innigkeit die Gouvernante, und dieser Blick versöhnte sie und machte sie froh. Leichtfüßig eilte sie Slawa nach, die als erste den Wagen verlassen hatte. Graf Warminski und Jadwiga folgten lang= samer.„ Ich habe Dir etwas zu sagen," meinte furz der Vater und Jadwiga erwiderte unbefangen:„ Sofort, Papa, ich will nur ablegen!" Nach einer Weite tam sie wieder und begab sich in des Vaters Arbeits: ¡ immer. Der Graf wanderte hastig auf und ab, und es schien, als sei er übler Laune. Endlich blieb er vor einer Tochter stehen und sagte:„ Jadwiga, die Ve:- hältnisse haben es un einmal mit sich gebracht, daß w mit Sojfas intimer stehen, als dies sonst zwischen Heri und Diener üblich ist. Ich habe auch nichts dagegen: daß ihr Slawa, und Du- ferner bei Sojkas verfehrt, denn er ist ein Ehrenmanu, fie Euere Erzieherin. Du siehst, ich bin nicht engherzig. Aber in einem Punkte muß ich engherzig sein, ich muß verhüten, daß Du durch weitere Intimitäten mit Dr. Sojka eine Torheit vegingest, die unverzeihlich wäre. Ich bitte Dich, 311 ienblatt mit glansen haben. Auch das Fräulein schwieg. Sie war in der vedenken, daß Tu die Erbin von Krzemien bist und unteratur und unit Sport- Beilage furzen Zeit, die sie in Krzemien weilte, mit Sojkas vertraut geworden und war fast täglich mit dem jungen Ant aufammen gekommen. Sie hatten stets fröhlich Wunsch gern gratit mit einander geplaudert, und der Doktor war ihr jet rfraße& wie ein lieber alter Freund. An Liebe dachte sie gewiß nicht, sie war überhaupt nicht gewöhnt, sich über jedes Gefühl Rechenschaft zu geben. Aber merkwürdig war es doch, daß ein eigenes Wehgefühl ihre Brust durchzog, als strecke Jadwiga die Hände nach etwas möglich diesen Dr. Sojka, den Sohn meines Verwalters, heiraten fannst. Dagegen wäre es mir lieb, wenn Du Dich meinen Freunde Kappel gegenüber etwas entgegenkommender geben wolltest. Er ist ein Edelmann von der Sohle bis zum Scheitel, und Dein Vater hat nicht nur materielle ihm unendlich vieles zu danken Erfolge vielmehr." So, nun weißt Du meine Wünsche. Richte Dich danach." Jadwiga war bleich geworden. - Sie vergaß in „ Hohe Erste Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen um Vorlage eines Gesetzentwurses, der zum Gegenstand hat: A) Die Errichtung einer Zentralgenossenschafts= kasse nach dem Vorbild der preußischen Zentral- Genossenschaftskasse, die unter Aussicht und Leitung der Großt. Regierung steht und folgende Aufgaben hat: 1. Eine Kreditquelle und Ausgleichsstelle für die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften im Großherzogtum Hessen zu sein; in dieser Eigenschaft den genossenschaftlichen Personal- Kredit fördert, sich aber von Immobiliar- Kreditgeschäften vollkommen freihält. 2. Den Gläubigergenossenschaften der Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank ein Darlehen zu ge= und Färberei Hugo Luckner( Inh. Gebr. Röver) Leipzig chemische Waschanstalten Chemisches Reinigen und Färben von Damen-, Herren- und Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portièren Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen Handschuhen etc. Zirka 1000 Angestellte. diesem Augenblick, daß sie dem Vater gegenüberstand. Ihr Stolz war an der empfindlichsten Stelle verletzt, ihre Freiheit sollte angetastet werden, und das konnte sie nicht schweigend duiden. Mit bebender Stimme entgegnete sie:„ Bon einer Liebelei sie betonte dieses Wort sehr stark, obwohl es ihr Vater nicht gebraucht hatte- kann keine Rede sein. Aber wenn schon einmal geliebt sein soll, dann ist mir allerdings der Sohn Deines Verwalters tmmer noch lieber als Baron Kappel. Ich werde nicht gegen Deinen Willen heiraten, lasse mich aber auch nicht ohne Liebe zur Heirat zwingen." Der Graf wollte beschwichtigen. Im Grunde hatte er Respekt vor dieser stolzen Art seiner Tochter. Das brauchte er ihr allerdings nicht zu verraten. Er sprach: Ich habe Dich nur warnen wollen, sonst nichts. Was h von Baron Kappel sagte, waren nur die Wünsche eines Herzens, weil ich feinen Mann kenne, in des= en Hutt ich Dich und das Vätererbe lieber gäbe, als an seine. Maa soll nie„ niemals" sagen. Lerne Du sen Mann erst kennen, wie ich ihn in jahrelanger, ge= meinsamer Arbeit rprobt habe, dann wirst Du ihn auch anders beurteilen." Jadwiga ging. Die Worte ihres Vaters hatten sie nicht zu überzeugen vernicht. Sie fühlte nur das eine: man will mich beeinflussen, ja zwingen zu einem Schritte, bei dem nur etgene, freie Willensentschließung maßgebend ist. Trotz des Beschwichtigungsversuchs thres Vaters war eine tiefe Bitterkeit in ihrer Seele zurückgeblieben. Widerstreitende Gedanken bewegten thr Inneres. Sie gedachte der Vergangenheit, der Mutter, die ihr jetzt so sehr fehlte. Wie sehnlich wünschte ste, der Teuren alles fagen zu können, was sie drückte. Aber sie war von ihr gegangen und hatte sie allein gelassen. ( Fortsetzung folgt.) ben von 50 Prozent ihrer Forderungen an die Zubuße ihrerseits weiterhin zu erhalten, ist in Aussicht jenschaftsbank den Genossenschaften nach Prüfung ihrer ):( Raffel, 10. Cft. Ein verheerendes Großdem benachbarten Orte Mönchehof gewütet und 15 Ge Gammen Serbenberg Landwirtschaftliche Genossenschaftsbant gegen eine genommen, 50 Prozent der Forderungen an die Genos feuer hat seit vergangener Nacht bis heute mittag in b, dan Forderungen an die Landwirtschaftliche Genossen Kreditwürdigkeit gegen Verpfändung ihrer Forderungen bäude mit allen Vorräten eingeäjchert. Acht Familien Bege der und Aktionärsrechte an die Landwirtschaftliche Genossen- sind obdachlos geworden. Der Gesamtschaden beziffertate Jab mäßige Verzinsung, sowie gegen Verpfändung der schaftsbank und des Stimmrechts auf den Aktienbejizz. 3. Die Förderung der Liquidation der Land wirtschaftlichen Genossenschaftsbant durch Ausübung der Gläubiger- und Aktionärrechte. B) Die für diesen Zwed erforderlichen Mittel durch Inanspruchnahme des Staatstredits zur Verfügung zu stellen." Diesem Antrag ist eine ausführliche Begründung beigegeben. Es wird darin auf die in der Gläubiger versammlung der Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbant vom 1. September ds. Js. gefaßten Beschlüsse hingewiesen, den Beschluß einer Abschreibung von 50 Prozent, die Zahlung von 1½ Prozent des Guthabens 2c., jodaß also in nächster Zeit überall von den Genossen Barzahlungen zu leisten seien. Was dies für das Land in einem Augenblid bedeute, in dem die weinbautrei= bende Bevölkerung auf einen nahezu völligen Verlust der Ernte gefaßt sein muß, die Steuerlasten außerordentlich hoch seien und die Getreidepreise eine jintende Tendenz zeigten, lasse sich faum ermessen. Es müßten von den 14 Millionen rund 7 Millionen als vorausschaftsbank als Darlehen zu mäßigem Zinsfuß zu geben, damit die Genossenschaften in der Lage wären, ihrer- feits ihren Mitgliedern Geld zur Bezahlung der jetzt angeforderten Einzahlungen auf den Geschäftsanteil ebenfalls zu mäßigem Zinsfuß zur Verfügung zu stellen, damit diese in der Lage wären, ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. den In der Begründung wird dann betont, daß das Darlehen durch Inanspruchnahme des Staatskredits zu einem Zinsjuz zu beſchaffen ſein würde, der für den Staat Aufwendungen nicht erforderlich macht. Eine der artige Tätigkeit des Staates würde, so meinen die Antragsteller, nicht nur die landwirtschaftliche Bevölkerung von einer Ratastrophe befreien, sondern auch für das ganze Land von größtem Vorteil sein. Zum Schlusse heißt es:„ Der wesentlichste Teil der der Landwirt schaftlichen Genossenschaftsbank angeschlossenen landwirt fchaftlichen Genossenschaften sind die Spar- und Dar lebensfassen. Diesen gehört aber nicht nur der landwirtschaftliche Mittelstand an, auch alle sonstigen Kreise des ländlichen Mittelstandes sind in diesen Genossenschaften zahlreich vertreten. In dem Maße, in welchem es durch die vorgeschlagenen Maßnahmen gelingen wird, tatastrophalen Zustand auf dem Lande zu beseitigen, wird man aber nicht mur den schwer betroffenen Kreisen der ländlichen Bevölkerung geholfen und die der zeitige Krisis beseitigt haben, man wird vielmehr auch dem städtischen Handel und Gewerbe und damit also auch dem ganzen Lande erhebliche Vorteile zuführen. Bei dem engen Jneinandergreifen von Handel und Verkehr zwischen den Städten des Großherzogtums und dem Lande, und bei der großen Bedeutung, welche die Kaufkraft der ländlichen Bevölkerung und deren Gedeihen für Handel und Verkehr in den hessischen Städten hat, kann von den vorgeschlagenen Maßnahmen nur eine große Förderung des allgemeinen Wohls erwartet werden. Nur nebenbei sei bemerkt, daß eine solche staatliche Genossenschaftstasse, welcher, wie schon gesagt, sehr bedeutende Summen zufließen, auch bei der Hebung der Rente der Staatsanleihen eine erhebliche Rolle spielen könnte." ( Offenb. Zeitung.) sichtlich verloren bezeichnet werden, ebenso das ganze At tienkapital von 2 Millionen. Die im Jahre 1883 gegründete Landwirtschaftliche Genossenschaftsbant habe 1910 einen Gesamtumsatz von nahezu 316 Millionen gehabt; von den Genossenschaften waren ihr in diesem Jahre rund 46 Millionen Mart zugeflossen, rund 3½ Millionen waren ausbezahlt worden. Die Landwirt schaftliche Genossenschaftsbant sollte ursprünglich ein Geldausgleichsinstitut sein, ähnlich wie die Preußenkasse, und sie habe in dieser Beziehung zweifellos ihre groBen Verdienste gehabt. Während aber für die Preußen Zentralgenossenschaftstasse ausdrücklich das Verbot von Immobiliarkreditgeschäften bestehe, habe sich gerade die Landwirtschaftliche Genossenschaftsbank durch ihre Verbindung mit der Verwaltungs- und Verwertungs- Gesellschaft und. mit der Reichsgenossenschaftsbant, die ihrerseits wieder mit der Landwirtschaftlichen Kreditbank in Verbindung stand, in die gewagtesten Immobilienkreditgeschäfte eingelassen. Es wird dann weiter auf die„ erstaunliche Personalunion" hingewiesen, die in der Person der Herren Haas und Ihrig bei den genannten Geldinstituten bestand. Aehnlich wie diese Personalunion, bestanden auch enge finanzielle Beteiligungen der verschiedenen Institute untereinander, und gerade diese Beteiligungen hätten den Ueberblick über den Stand der verschiedenen Banken außerordentlich erschwert u. schließwasser zum Preise von 6 Pfennigen pro Kubikmeter lich zum Zusammenbruch des ganzen Systems geführt. Es sei auffallend, daß sich diese auf rein genossenschaftlicher Grundlage errichteten Zentralfassen bezw. Zentralbanken nicht bewährt haben, während die 1895 gegründete" Preußzische Zentralgenossenschaftskasse", die ähnlich wie die Reichsbant unter staatlicher Aufsicht und Leitung steht, eine erfreuliche Entwicklung genommen hat und ihre Aufgaben im vollem Umfange erfüllt. er= Hus Stadt und Land. o Vilbel. Das Provinzialwasserwerk Inheiden bot der Gemeinde die Lieferung von Trinkan. Ein vom Gemeinderat bestimmter Ausschuß wurde mit den weiteren Verhandlungen beauftragt. o Egelsbach. In vereinzelten Fällen ist hier jetzt ebenfalls die spinale Kinderlähmung aufgetreten. Eine Erkrankung führte bereits zum Tode. s Darmstadt. Das Kriegsgericht verurteilte den Reservisten Georg Thomann aus Reichelsdorf, der zu einer Uebung beim 2. Reserveregiment auf dem Trup penübungsplatz eingezogen war, wegen Beharren im Ungehorsam zu 45 Tagen Gefängnis. Der Angeklagte hatte sich während einer Instruktionsstunde vor ver sammelter Mannschaft den Anordnungen des Instruk= tionsoffiziers nicht gefügt. Der Gerichtshof ließ Milde in größtem Umfange walten, da der Angeklagte im Trunfenheitszustande gehandelt hatte. ):( Frankfurt a. M. Ein Tuchfabrikant hatte in einem Hotel am Hauptbahnhof dahier einen Schneider zu sich bestellt. Der Tuchfabrikant gab zwei Schüsse auf den Schneider ab, die jedoch fehlgingen. Er behauper ihn ruiniert habe. ):( Frankfurt. Die 3. Zivillammer erklärte die Ehe des Giftmörders Karl Hopf mit seiner letzten Frau geborene Siewice aus Dresden für geschie= den. Hopf hatte die Ehe eingegangen, um die Frau zu töten, nachdem er sie mit 80 000 Mart versichert hatte. Hopf hatte ihr Arsenik in Getränke getan und gleich- zeitig Bazillen gefährlicher Krankheiten auf Butterbrod verabreicht. Wegen seiner früheren Mordtaien wird er sich demnächst zu verantworten haben. sich auf 3-400 000 Mart. hio Aus aller Well. fnen, ba Die Be Surne When ::: Berlin. Der Fortzug aus Berlin in die M Napol Rongreß Berl folge der schlechten Zeit hält an. In den letzten Monaten sind durchschnittlich je 2000 Personen mehr aus Berlin fort als zugezogen. Dieser Mehrfortzug wird me durch die natürliche Vermehrung der Bevölkerung nicht fier dent aufgewogen. Infolgedessen nimmt die Zahl der Bevöldum terung ab. Die meisten Abgewanderten sind in die. Vororte von Berlin gezogen. Ein Zurüd aufs Land ist wohl darin nicht zu erbliden. ammelten neerlandife Das herbic Berlin. Der am 18. Juli d. Js. in Rausch and a wiß bei Plauen gestorbene Gutsbesitzer Herm. Knorra) es 60 hat, wie erinnerlich, in seinem Testament beſtimmt, daß en großen sein Vermögen dem zur Zeit seines Ablebens regieren Berater un den deutschen Kaiser zufallen und für das deutsche Heer oder, die deutsche Marine verwendet werden solle. Der Kaiser hat zur Verwirklichung des mit der Zuwendung verfolgten vaterländischen Zweckes die En schaft angenommen. Die Witwe des Testators, die feins einzige gesetzliche Erbin gewesen wäre, erhält die zustehende Hälfte des gesamten Nachlasses, der nach de bisherigen Schätzungen über 800 000 Mart beträgt. ::: Düsseldorf. Die Düsseldorfer Straffamme verurteilte den Rentner Otto H. wegen Steuerhinter ziehung zu 22 432 M. Strafe, dem achtsachen Betra der hinterzogenen Steuer. Der Turner bei volle De übriger der ersten ter uchungs jag bis 3 der Berlin da als Et am 1 Das Oberla freis vo ter Bolizeia ::: Mörs. Die Ehefrau des Bergmanns Lim aus Lintfort begoß während der Nacht ihren schlafende Gmnasialf Mann mit Petroleum und steckte ihn dann an. De Mann starb sofort. Die Frau hat die schreckliche Tat aus Verzweiflung über die beständigen Mihhandlunge ihres dem Trunte ergebenen Mannes begangen. ::: Wien. Jn Probstdorf bei Wien landete g stern abend ein Kugelballon, dessen Führer, ein deuti Offizier, sowie der begleitende Unteroffizier sich in Un form befanden. Panama, 10. Clt. Die Sprengung de Gamboadammes, der letzten die beiden Meere trenne den Schranke des Panamafanals, durch den Br sidenten Wilson, ist gestern vom Weiken Hause au durch einen Druck auf den Knopf einer, elektrischen L tung glücklich erfolgt. Zu diesem Zwed waren Dra und Kabel auf eine Entfernung von über 4000 Meil miteinander verbunden worden. Die Sprengung, das Wasser des Gatumsees und des Cuiebra vereini entfernte das letzte Hindernis, doch bedarf es nody fer Baggerarbeiten, ehe ein interozeanischer Schiff fehr möglich ist. de: Unftrut bannt und Endlid Friedrich Beschränku du Schon ::: Paris. Der Flieger Doucourt be fichtigt am 20. Oftober mit einem Eindeder und ein Entwic Fluggast einen Flug von Paris nach Kairo anzutre Der Flug soll über Schaffhausen, München, Wien, grad, Bukarest, Konstantinopel, Brusso, Konia, Jeru lem und Port Said gehen. Daucourt will die 60 Kilometer lange Strede in einem Monat zurüdlegen Kombella nichtfettende Hautcrème Gegen Rote Hände reuhe, rissige Haud. Tube 20 60 100 Pf in allen Apotheker Drogeries Perfomarien eine turnerische Jahrhundertfeier. Herr Oberamtsrichter Dr. Fuhr in Bad- Nau hat fürzlich im Bad Nauheimer Turnverein einen trag darüber gehalten und u. a. folgendes ange Die geschilderten Ereignisse hätten unabweisbar den Gedanken nahegelegt, eine ähnliche Kasse auch für Hessen ins Leben zu rufen und damit den landwirtschaft lichen Genossenschaften eine Ausgleichsstelle und Kreditquelle zu schaffen, die ihren Bedürfnissen Rechnung trägt und ihnen die Vorteile gewährt, die ihnen die groBen Banken, welche im wesentlichen industriellen und gewerblichen Unternehmungen dienen, nicht geben können. In Hessen habe sich ein Eingreifen des Staates und eine Staatshilfe in diesem Augenblid als gerechtfertigt wiesen; es müsse der Wiederkehr solcher Zustände vor-gebeugt werden.„ Die Interessen des Landes stehen auf dem Spiel; der Wohlstand des selbständigen Mitteltet, er habe sich an dem Schneider rächen wollen, weil Das Leben und Wirken Friedrich Ludwig Ja standes, jenes Trägers des Staates, hängt davon ab, daß ein Institut geschaffen wird, welches nicht unfundigen oder gar verbrecherischen Händen einzelner Leute überlassen wird. Auch die ins Leben gerufene Zentral kasse der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften fann, wie es sich jetzt schon gezeigt hat, ohne Hilfe des Staates ihre Aufgaben nicht erfüllen. Die Versuche, mit der Preußenkasse in eine enge Verbindung zu treten, scheinen auf einen raschen Erfolg dieser Bestrebungen nicht rechnen zu lassen. Dagegen haben wir für den vorliegenden Antrag ein Vorbild in der Preußenkasse, welches volle Nachahmung verdient, und welches sich im Sturm der Zeiten bewährt hat." Zur Entwirrung der heutigen Stiuation bedürfe es der energischen Unterstützung fachkundiger, über den Parteien und Einzelinteres sen stehender Personen. Das Direktorium der neu zu schaffenden Kasse hätte auch die Liquidation der landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank zu fördern, und dazu erscheint es den Antragstellen zweckmäßig, daß die neue Kasse die Aktionäre und Gläubiger- Interessen der einzelnen Genossenschaften zur Förderung der Liquidation wahrnimmt. Um aber der schwer betroffenen landwirtschaftlichen Bevölkerung und den zahlreichen von ihrem Wohlergehen abhängigen Erwerbsständen in diesem Augenblick flüssige Mittel zur Verfügung zu stellen, die es ihr ermöglichen, den Genossenschaftsbetrieb ohne sofortige ):( Eronberg. Die Königin von Griechenland ist mit ihren Kindern, dem Erbprinzenpaar von Sachsen- Meiningen und dem Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen gestern im Automobil nach Wolfsgarten gefahren, um dem Großherzogspaar von Hessen einen Besuch abzustatten. ):( Langenschwalbach, 10. Oft. Der amerikanische Großbrauer Philantrop Adolphus Busch aus St. Louis( ein geborener Mainzer), ist hier gestorben. ! Wald mich elbach. Die Landtagsersatzwahl im vierten Wahlkreis der Provinz Starkenburg ist auf Donnerstag, den 18. Dezember festgesetzt. ):( Rassel, 10. Oft. Um allen Arbeitslosen in den Wintermonaten Arbeitsgelegenheit zu schaffen, beschlossen die Stadtverordneten, die Ausführung von städtischen Arbeiten zu beschleunigen. Wotan Friedrich Ludwig Jahn war nicht nur Bater deutschen Turnerei, sondern er hai auch in den Reihen der Männer gestanden, die in Wort und S Beispiel und Vorbild im preußischen und be Volle das Feuer des heiligen Zornes gegen die herrschaft entilammt, im deutschen Volle das der Blutsverwandtschaft und Zusammengehörigkeit all die Tugenden wieder erwedt haben, die in Elende des 30jährigen Krieges erloschen, durch di ten Friedrichs des Großen nur vorübergehend ge und unter der eisernen Faust Napoleons und in frankhaften Weltbürgertum für alle Zeiten vedo sein schienen. An der Hand der beiden Schriften Jahn's: deutsche Volkstum“ und„ Die deutsche Turnkunst, Redner durch die Jugend-, Gymnasial- und Un tätsjahre des wander, aber wenig studierfrohen auf das Schlachtfeld von Jena und Auerstädt, w 28jährigen Jahn in der Nacht der Niederlage das ergraute und dann nach Berlin, wo der Mann Draht- Lampe mit gezogenem Ceuchtdraft Erhaltlich bei den Clektrizitätswerken u Jnstallateuer dine schöne cht die gr Vorhe Unser bun ein P Boren, so mit einem ung und B Bossia- Appa dieselben w nochen ve Waben bishe chen wie a lant Garan Massagecre Verfahren wird und anzuwende geben, ma stellung Ko korb ange Wa Mk. eute mittaand, daneben aber als politischer Agent im Dienste nerei, erschien als hochgefeierter Ehrengast auf den Turn- teren deckt er die Manipulationen der Schwindler auf, des Gramen Stellung als Probefandidat und Hilfslehrer| das Eiserne Kreuz verliehen. Jahn lebte nun der Tur- entdecken, wie die Kurszettel zu lesen sind 2c. Des weiet und 15 Adt Famil arbenbergs erfolgreich tätig war. In Berlin ist die Wiege der Turnerei, sie begann 1810; im Frühjahr 1811 festen und wurde an seinem Lebensabend durch die Wahl in das Frankfurter Parlament geehrt. Hier er= haden bezi onnte Jahn den ersten Turnplatz auf der Hasenheide lebten die Republikaner und Demokraten, die in dem licoffnen, bald fcharten jich gegen 800 Turner um ihn. Die Befreiungskriege 1813-15 riefen Jahn und eine Turner ins Feld. Jahn trat als erster dem Lüsjow'schen Freikorps bei, war dessen Hauptwerber, und s Berlin iief die Männer jenseits der Elbe auf zum Kampfe geen legten M Onen mehr au hrfortzug wir evolterung vid Bahl der Beni find in die üd as Lant .35. in A Serm.& nt bejtim blebens das den wendet ng des m 3wedes diet eftators, die erhält die es, der nab Mark betrag rfer Straflam en Steuerhi achtfachen rgmanns Li ihren schlaf dann an. Die schredlic Mißhand nes beganga Wien lande ihrer, ein de Offizier sich in Sprengung er Meere frem 1s, durch den eiken Safe a Ter, elettrischen wed waren Dra über 4000 Me Sprengung, Cuiebra verei edarf es noch zeanischer Schiff oucourt Eindeder und ch Kairo ang Tünchen, Wi ffo, Konia ourt will Ronat zurü Gegen Rote Händ Rauhe, rissige Haul Tube 20 60 100% in allen Apotheke Drogerien Performan rich Ludwig J undertfeier. hr in Badurnverein einer folgendes an nicht nur V at auch in de e in Wort und Bifchen und nes gegen die en Volle das jammengehörigh dt haben, die erloschen, du vorübergehend apoleons und alle Zeiten ve Schriften Jahn's utiche Turntu ymnajial- und nig studierfroh und Auerstäd Der Niederlag , wo der Mom Qe allateuer gen Napoleon. Hardenberg berief ihn auf den Wiener Rongreß und im Jahre 1815 nach Paris. Heimgekehrt tach Berlin, widmete sich Turnvater Jahn mit neuem Eifer dem Turnen, es erschien sein Buch„ Die deutsche Zurntunst"; seine Vorträge über deutsches Volkstum fammelten hunderte von Zuhörern zu seinen Füßen. Jahn erhielt auf Empfehlung Gneisenaus wegen seiner vaterländischen Verdienste ein Gehalt von 1000 Talern. Er stand auf der Höhe seines Wirkens. In Deutschland gab es 60 Turnplätze, viele Turnvereine hatten sich in den großen Städten gebildet, überall wirkt Jahn als Berater und Anreger. beralen Jahn einen Gesinnungsgenossen zu finden hoit ten, eine große Enttäuschung. Jahn vertrat so schroff und rücksichtslos seine monarchische Gesinnung, verurteilte mit solcher Derbheit die revotutionären Umtriebe und den leeren Redeschwall der Demagogen, daß ihm das Schicksal. v. Auerwald und Lichnowsky's zugedacht war und nur durch seine Gewandtheit vom Meuchel mord entging. er er= Am 15. Oftober 1852 starb Jahn nach achtwöchent lichem Krantenlager. Die schönen Worte, in denen selbst die Summe seiner Tage gezogen hat, waren füllt:„ Deutschlands Einheit war der Traum meines erwachenden Lebens, das Morgenrot meiner Jugend, der Sonnenschein meiner Mannestraft und jetzt der Abendstern, der mir zur ewigen Ruhe winkt." Daseinsberechtigung. Für des deutschen Volkes Einheit glühte und kämpfte der Jüngling, litt und duldete schwer der Mann und des Greises letzte Arbeit und letztes Denken war ihr Das Wartburgfest, die Ermordung Kotzebus durch den Turner und Burschenschafter Sand brachte die un- gewidmet. Diesen Grundzug in der Persönlichkeit Jahns hat er auch der deutschen Turnerei, deren echter und rechheilvolle Wendung der inneren Politik Preußens und der übrigen deutschen Staaten. Jahn wurde als eins ter Vater er ist, eingeprägt; wer ihn der Turnerei der ersten Opfer der berüchtigten Mainzer zweiten Un- nimmt, entzieht ihr den Boden, die Lebenskraft und tersuchungskommission am 13.- 14. Juli 1819 verhaftet, jaß bis 31. Mai 1820 in Spandau und Küstrin, in der Berliner Hausvogtei als Untersuchungsgefangener, von da als Verbannter unter Polizeiaussicht in Kolberg. Erst am 15. März 1825 wurde er freigesprochen durch das Oberlandesgericht Frankfurt a. D., blieb jedoch unter Polizeiaufsicht und wurde aus Berlin und einem Umkreis von 10 Meilen, sowie jeder Universitäts- und Gymnasialstadt verbannt. Jahn 30g nach Freiburg an der Unstrut, war von 1828 bis 1835 nach Kölleda verbannt und kehrte erst 1835 wieder nach Freiburg zu rück. Endlich im Jahre 1840 nach der Thronbesteiguma Friedrich Wilhelm 4. wurde Jahn von der polizeilichen Beschränkung befreit, es wurde ihm auch nachträglich Spitzenwäsche CHICA Dieser Geist Jahn's walte allezeit über der deutschen Turnerschaft und in dieser schönen Turnhalle. Das wolle der deutsche Gott! Citerarisches. ? ,, Wie man sein Geld vermehrt." Ein Ratgeber für Privatleute, die ihre Kapitalien mußbringend und sicher anbringen wollen. Vierte vermehrte u. verbesserte Auflage. Preis 1.80 Mart, geb. 2.40 Mark. ( Porto 20 Pfg.) Verlagsanstalt Emil Abigt, Wiesbaden 35. Vor Schaden will der Verfasser den Leser bewahren. Er zeigt, wie man Bilanzen und Geschäftsberichte prüft, um Schiebungen und Verschleierungen zu die auf den verschiedensten Umwegen zu dem Gelde der unerfahrenen Privatleute und besonders der Klein= fapitalisten zu kommen wissen. ? Wie erzielt man gute Nahrungsund Genußmittel? Wie in der neuesten Nummer der„ Umsch a u", Wochenschrift über die Fortschritte in Wissenschaft und Technik( Frankfurt a. M.), mitge= teilt wird, hat ein Freund derselben sechs hundert Marf zur Verfügung gestellt für die beste Bearbei, ung eines allgemeinverständlichen Buches, worin jene Faltoren behandelt werden sollen, welche auf Qualität und Beschaffenheit unserer Nahrungs- und Genußmittel Einshriz zu üben vermögen, allenfalls soll auch die Ernährungspraxis berücksichtigt werden. Die näheren Bestimmungen sind in der„ Umschau"( Verlag Frankfurt a. 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Direktion der chirurg. Univ. Klinif Poppert. Kartoffellieferung. Die Lieferung von 60000 kg gute und durchlesene Speisekartoffeln für die hiesige Anstalt soll öffentlich ber geben werden. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen, bis spätestens 18. Oftober 1913, vorm. 10 Uhr hier her einzureichen. In den Angeboten sind die Kartoffel forten zu benennen und die Bedingungen, die auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten offenliegen, anzueifennen. Die Proben sind getrennt von den Angeboten einzureichen. Es bleibt vorbehalten, die Lieferung zu teilen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 4. Oftober 1913. Großh. Direktion der Landes- Heil- u. Pflegeanstalt bei Gießen. J. A.: Loz, Großh. Hausverwalter. Vergebung. Für die Großh. Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Giehen soll die Lieferung von 350 Zentner ausgelesener Speisekartoffeln und 10 Tafeläpfeln " auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung bergeben werden. 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